1890 Freitag den 14. Februar Nr. 38 Kenerat-Mnzerger Amts- und Anzeigedlatt ffiv den Areis Gieren I Eine Wahl u Baar. 1050 rner, Giessen. *W & Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. »renk ötft Tie Gießener Aamtfieublätter werden dem Anzeiger Vöchenllich dreimal deigelegt. ließen. !nm Mamor- Bah» 891» 9t e» 76 50 69.50 stabes, sowie die denselben untergebenen Dirigenten, Offiziere, Trigonometer, Hillfstrigono- meter, Topographen und Hülfstopographen, an die Großh. Bürgermeistereien, die Grundbesitzer, Geistlichen rc. und die bei der Landesverwaltung angestellten Großh. Beamten. Hu w 360® 19575 168 90 1356» 3690 ISO»» 868« 86* rvo. Vierteljähriger ^0onnemcntspretOi 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. -icdaction, Expeditiov und Druckerei: Schutstratze Ar.1. Fernsprecher 5L Von den für die Vergrößerung des Ortes in dem unterm 19. October 1887 genehmigten Ortsbauplan vorgesehenen neuen Straßenlinien werden zunächst nur die Linien C—J—B, C—D und M—N—0—L zur Bebauung eröffnet; in den übrigen zur Bebauung noch nicht eröffneten Straßen des fraglichen Planes dürfen Gebäude, die nach diesen Straßen ihren Ausgang haben, nicht errichtet werden. § 2. Außerhalb des Bereichs des Ortsbauplans dürfen Gebäude überhaupt nicht errichtet werden. Heuchelheim, den 11. Februar 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Heuchelheim. Kreiling. "ter k. e. en v kaltes. W an d'i Der Hiehener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. geben, auf welche Seite er am 20. Februar gehört und wenn er sein Vaterland aufrichtig liebt, so wird er mit der Parole: „Allzeit für Kaiser und Reich!" an die bedeutungsvolle Urne treten! In der Dienstagssitzung des österreichischen Abgeordneten- Hauses entwickelte Finanzminlster Dunajewski aus eine bezüg liche Anfrage des deutschliberalen Abgeordneten Steinwender ein förmliches steuer- und finanzpolitisches Programm. Rach den Erklärungen Dunajewskis ist die Vorlage über die Reform der directen Steuern in Oesterreich fertiggestellt, die eine gründliche Umgestaltung des bisherigen ganzen Personalsteuersystems bedeutet. Es ist eine mäßige Progressivsteuer beabsichtigt, welche das persönliche Einkommen mit einem Satze von Vie Procent an bis zu 3 Procent aufsteigend trifft. Die Actien-Unternehmungen sollen in ähnlicher Weise wie die Erwerbs- und Wirthschastsgenossenschasten besteuert werden, unter Zugrundelegung der bilanzmäßigen Ueberschüsse. Weiter schlägt der Entwurf, nach den Mittheilungen des Finanzministers, eine einheitliche Erwerbssteuer und die Aufstellung eines reichgegliederten specialisirten Tarifs vor, welchem alle durch keine andere Erwerbsfteuer getroffenen Einkünfte aus Capital- vermögen unterliegen sollen. Schließlich erklärte Herr v. Dunajewski, daß die neue Steuervorlage nicht eine Vermehrung der Staatseinkünfte, sondern lediglich eine gerechtere Bertheilung der Steuerlasten bezwecke und demgemäß sei beabsichtigt, die nächstens einzusührende Personalsteuer als Ertragssteuer nach Maßgabe der bestehenden Ueberbürdung zu politische Ueversicht. Gießen, 13. Februar. Die Einberufung des preußischen Staatsrathes findet an diesem Freitag den 14. Febrmar statt, und beabsichtigt der Kaiser, die neue Session genannter Körperschaft mit einer- längeren Ansprache zu eröffnen. Als zweifellos gilt, daß dem Staatsrathe sofort nach seinem Zusammentritte Vorlagen im Sinne der jüngsten socialpolitischen Erlasse des Kaisers gemacht werden. Der entscheidende Tag der Reichstagswahlen ist allgemach herangekommen und dementsprechend hat auch die Wahlbewegung nunmehr ihren Gipfelpunkt erreicht. Eine Wahl Versammlung jagt die andere, die Wähler sehen sich von allen Seiten mit Wahlbrvchüren und Wahlflugblättern überschüttet und in der Parteipresse aller Richtungen sucht man den Leser und Wühler auf das nachdrücklichste zu überzeugen, daß er nur im politischen Sinne des betreffenden Blattes wählen dürfe. Aber dieses ganze bewegte Wahltreiben ist doch nur auf Diejenigen berechnet, welche in ihren politischen Anschauungen und Meinungen noch unentschieden hin und herschwanken und die allerdings die geeignetsten Objecte für den Stimmenfang sind, den die eine Partei vielleicht etwas verschämter, die andere desto ungenirter betreibt. Für den überzeugungstreuen Mann kann es aber schon längst keinen Zweifel mehr Ortsbaustatut für die Gemeinde Heuchelheim. Auf Grund des Art. 3 der allgemeinen Bauordnung vsm 30. April 1881 und der §§ 3-9 der Verordnung über Ausführung derselben vom 1. Februar 1882 ist durch Beschluß des Gemeindevorstandes mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 15. Januar 1890 zu Art. 18 und 20 der allgemeinen Bauordnung und dem genehmigten Ortsbauplan vom 19. October 1887 nachstehendes Ortsbaustatut errichtet worden. 12.5<6r”1 yiZ 23550 89 5» 218.00 [üaiv ' chratisöeilage: Gießener Aamikienökälter. Alle Bnnonccn-Bureaux deS In- und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. "st Ard., mürbe e ubern. Offerten Gießen erbt s9tsici'' ä*Ä thn. 0em M —cs sKd ittlttttt) tut edienuil«. »Mm Abschrift. Die den Herren Oberstlieutenant Morsbach und Generalmajor Steinhaufen, sowie dem ihnen unterstellten Personal zu gewährenden Hülssleistungen bestehen vorzüglich in Fol- gendem: 1) Bei Besichtigung der Gegenden sind auf Verlangen Führer, welche dieselben genau kennen und sonst wohl unterrichtet sind, gegen ortsübliche Zahlung zu gestellen. 2) Bei Quartierwechseln oder sonstigen dienstlichen 23er* anlassungen haben die Großh. Bürgermeistereien den Herren Oberstlieutenant Morsbach und Generalmajor Steinhaufen, sowie dem ihnen untergebenen Personal, auf Verlangen Miethsfuhrwerke gegen eine billige, die ortsüblichen Preise nicht überschreitende Vergütung, die sofort baar bezahlt werden wird, zu beschaffen und überhaupt für ihr schnelles und sicheres Fortkommen zu sorgen. 3) Die Beamten, besonders Forst- und Baubeamten, sowie die Bürgermeistereien, welche sich im Besitze von Karten und Aufnahmen solcher Gegenden befinden, die das zu ver- weffende resp. zu recognoscirende Terrain in sich faßt, werden hierdurch angewiesen, dieselben den Herren Oberstlieutenant Morsbach und Generalmajor Steinhaufen, sowie den ihnen unterstellten Dirigenten, Offizieren, Trigonometern, Hülfstrigonometern, Topographen und Hülfstopographen, aus Erfordern zur Einsicht und allenfalls nöthigen Copirung mit» zutheilen, auch den commandirten Trigonometern und Topographen die erforderlichen Notizen zur Anfertigung genauer statistischer Bemerkungen so ausführlich, als möglich, zu geben. 4) Gegen Vorzeigung dieser Offenen Ordre sind sowohl die Herren Oberstlieutenant Morsbach und Generalmajor Steinhaufen, als auch die Dirigenten, Offiziere, Trigono- meter, HülsStrigonometer, Topographen und Hülfstopographen, überall, wo sie es verlangen werden, für sich und ihre Diener resp. Burschen, die rationsberechtigten Offiziere auch noch für ihre Pferde, mit geeignetem Quartier und entsprechender Ver- pfleguvg zu versehen. Für diese Leistungen hat von den Be- treffer.den unmittelbar eine angemeffene Bezahlung zu erfolgen. Die Fourage für die Pferde der rationsberechtigten Offiziere ist gegen die vorschriftsmäßige Quittung herzugeben. Ueberhaupt wird erwartet, daß den Herren Oberstlieutenant Morsbach und Generalmajor Steinhaufen und dem gesammten ihnen unterstellten Personale alle anderen Hülfs- leistungen, deren sie zur Beförderung und Erleichterung ihres Auftrages bedürfen werden, gewährt werden und es wud insbesondere zu den Grundbefitzern, Geistlichen und allen Einwohnern überhaupt das Vertrauen gehegt, daß sie mit Bereitwilligkeit deren Wünschen entsprechen und dadurch zur Erleichterung des nützlichen Zwecks dieser Unternehmung beitragen werden. Darmstadt, am 3. Februar lv90. Großh. Hefsisches Ministerium Großh. Hessisches Ministerium des Innern und der Justiz. der Finanzen. Finger. Weber. Offene Ordre für den Chef der trigonometrischen Ablheilung der Königl. Preußischen Landesausnahme Herrn Morsbach, Oberstlieutenant a, la suite des Generalstabes der Armee und für den Chef der topographischen Abtheilung der Königl Preuß. Landesausnahme Herrn Steinhaufen, Generalmajor vom Neben-Etat des Großen General- verwenden. — Ein Antrag Steinwenders, eine Debatte über die Erklärungen des Ministers zu eröffnen, sand nicht die Zustimmung des Hanfes. Der jugendliche Streich des Herzogs von Orleans dürfte zur Stunde die entsprechende Ahndung durch das Pariser Correctionstribunal gefunden haben. Allzustreng dürste indessen die unerlaubte Rückkehr des Prinzen nach Frankreich von den Richtern nicht beurtheilt worden sein, denn sie müssen auf die öffentliche Meinung des Landes Rücksicht nehmen und diese ist dem „patriotischen" Unternehmen des jungen Thronprätendenten keineswegs ungünstig. Denn als Hauptbeweggrund für sein unverhofftes Erscheinen in Paris hat der Herzog von Orleans ja den Wunsch angegeben, seiner militärischen Dienstpflicht zu genügen und diese Erklärung hat selbst in republikanischen Kreisen einen günstigen Eindruck gemacht. Es heißt, der Ministerrath habe beschlossen, den Herzog zur Abbüßung seiner Strafe in eine Strafanstalt der Provinz bringen und ihn hier als politischen Gefangenen behandeln zu lassen. (Nach einer uns zugegangenen Depesche wurde der Herzog von Orleans zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt.) Die portugiesische Negierung trifft plötzlich umfassende militärische Anordnungen, die offenbar in der Befürchtung ihren Grund haben, die Engländer könnten eines schönen Tages vielleicht doch feindlich gegen Portugal vorgehen. Königliche Erlässe ermächtigen das Ministerium, die Besesti- gungswerke des Landes zu vervollständigen, Armirungsgeräth und Kanonen anzuschaffen, sowie 4 Kreuzer, 4 Kanonenboote und Torpedoboote anzukausen. Weiter sollen die Armee und die Munizipalcjärde von Lissabon und Oporto reorganisirt werden. Zur Deckung der Kosten werden Obligationen ausgegeben und außerdem ist die Bildung von Speeialfonds zu Landesvertheidigungszwecken beabsichtigt. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 12. Februar. Dem Vernehmen, nach tritt der Staatsrath Freitag Nachmittag 3 Uhr im königlichen Schlosse zusammen. Der Kaiser eröffnet ihn mit einer Ansprache, worin die zu stellenden Aufgaben entwickelt werden. Die Berathungen erfolgen nach Eingang der Vorlage zunächst in den Ausschüssen, die durch Sachverständige verstärkt werden. — Am 14. Februar erfolgt im königlichen Schlosse die Nagelung der neuen Standarte des Kürassier-Regiments Wränget, wozu das Offiziereorps, das Trompetercorps und eine Escadron Abends in Berlin eingetroffen sind. Wien, 12. Februar. Eine Zuschrift der „Pol. Corr." aus Sofia bezeichnet die Nachrichten von der angeblich unter der Bevölkerung Bulgariens herrschenden Erregung, der bevorstehenden Verkündigung des Standrechts in den Garnisonsorten, der Verhängung des Belagerungszustandes u. s. w. als vollkommen erfunden. Das Eomplot des Majors Panitza sei wohl, ernst zu nehmen, besitze indessen nicht die ihm beigelegte Tragweite. Der Verlauf dieser Verschwörung beweise die Aussichtslosigkeit einer jeden, gegen die gegenwärtige Regierung Bulgariens geplanten Erhebung, sowie die Wachsamkeit und Stärke derselben. In der bulgarischen Armee befänden sich nur äußerst wenige unzufriedene Elemente und unter der Bevölkerung herrsche allenthalben vollkommene Ruhe. — Dasselbe Blatt erfährt aus Konstantinopel, daß die Pforte Schakir Pascha beauftragt hat, sich wegen der Abänderung, die an dem Kreta betreffenden Firman des Sultans vorzunehmen seien, mit den christlichen Notabeln Kretas in Verbindung zu setzen. Paris, 12. Februar. Den Abendblättern zufolge tele- graphirte der Graf von Paris gestern aus Portorico an seinen Sohn, den Herzog von Orleans : „Ich denke an meinen theuren Gefangenen und bin von Herzen mit ihm." Paris, 12. Februar. In dem heutigen Prozeß gegen den Herzog von Orleans stellte der Antrag des Vertreters der Staatsanwaltschaft fest, daß der Sohn des Grasen von Paris unter die Anwendung des Gesetzes falle, welches den Prätendenten das Betretet! des französischen Territoriums untersagt. Seine Anwesenheit beweise die begangene Thal; hier handele es sich nm die Verletzung eines rein politischen Gesetzes, das feine Verdrehung zulasse. Das mit Wissen übertretene Gesetz müsse eine Anwendung finden. Der Advokat Nousse wies in seiner Vertheidigungsredc daraus hin, der Herzog sei nur nach Frankreich gekommen, um Soldat zu werden und habe sich von Niemanden als feiner Jugend Raths geholt- fein Schritt sei ein rein persönlich freiwilliger, der ihm sein Leben lang zur Ehre gereichen werde. Er wünsche wohl, daß Frankreich in den Tagen der Gefahr viele solcher Söhne habe, wie diesen. (Beifall.) Das Militärgesetz — so schloß der Vertheidiger sein Plaidoyer — indem. 2lmtlid?€r Theil. Gießen, am 8. Februar 1890. Betr.: Die trigonometrischen und topographischen VenneffungS- arbeiten des Generalstabes im Jahre 1890. Das Großherzogliche Kreisamt GieHen an die Grotzh. Bürgermeistereien de- Kreise-. Die trigonometrischen und topographischen Vermeffungs- arbeiten des Generalstabes der Armee werden sich in diesem Jahre — von Mitte April ab — auch aus das Gebiet des Großherzogthums Heffen erstrecken. Indem wir Ihnen die von Großherzoglichem Ministerium des Jnn'8 ' und der Justiz und der Finanzen erlassene „Offene Ordre" ^..pünktlichen Nachachtung mittheilen, erwarten wir, daß Sie dasür Sorge tragen werden, daß die Vermeffungs- arbeiten ungehindert ausgesührt werden können. Zugleich empfehlen wir Ihnen, den Herren Generalmajor Steinhaufen und Oberstlieutenant Morsbach, sowie dem ihnen unterstellten Personale die thunlichste Unterstützung zur För- deiung ihrer Arbeiten zu gewähren. v. Gagern. Anzüge «Domino ' Henen u. Damen 1 den billigsten bis den elegantesten sind verleihen bei Lambach i 18,1 Tr. An können de; Y1 Weiß,eng. neide« gründlich n- hwister Ränder, Leltersweg 30. M jungen Barbitt- ea»n, Marburg. jtr fintdit gesucht. öammfttafr 5. Esücht ufestörnne* heilbar. irliefereichaufVer- st gerichtlich geprüfte !e Zeunlsst. 4 laff in Dresden. 10. t5 alle für dienstpflichtig erkläre, vernichte selbst die Wirkungen des Berbannungsgesetzes. Paris, 12. Februar. Nach den Morgenblättern entschied der Rath deS Advocatenstandes, C r e s s o n habe der heutigen Verhandlung gegen Orleans nicht beizuwvhuen. Die Bertheidiger sind Rousse und Limbourg. London, 12. Februar. Oberhaus. In der Adretz- Debatte erklärt Lord Salisbury: Es war unmöglich, Portugals Ansprüche auf die Gebiete am Shire- und am Nyassa- Sce anzuerkennen, die unter britischem Schutze stehen oder von England colonisirt zu sein wünschten. Es solle keine übereilte Lösung stattfinden, aber da Portugal Serpa Pinto mit bewaffneter Streitmacht sandte, die unsere Fahne gewaltsam niederriß, war es absolut unmöglich, die Afrikaner .glauben zu lassen, daß England unfähig sei, seine Schutzlinie zu schützen. Die Mission des Generals Simonds beim Papste sei nicht ungesetzlich, sie betras Malta, wo England verpflichtet sei, die katholische Religion ausrecht zu erhalten. Er wisse nicht, ob Flottenmanöver bei Gibraltar beabsichtigt seien. Betreffs der Zuckerconvention habe sich Frankreich jetzt bestimmter über die Frage ausgesprochen, die amerikanische Regierung sei auch schutzzöllnerffch und Brasilien werde gleich falls nicht unsere Ansicht theilen; er könne daher nicht die baldige Vorlage einer Bill versprechen, Die Adresse wurde angenommen. *— Düs Unterhaus verwarf mit 260 gegen 212 Stimmen den Antrag Harcourts (bezüglich der gefälschten Parnell-Briefe) und nahm das Amendement Gorst an. London, 12. Februar. Unterhaus. Fergusson erklärt, die Regierung habe eine Einladung zu einer Arbeits- Conserenz in Bern erhalten, aber noch nicht erwogen. Er hofft, der Schriftwechsel werde das Mißverständniß des portugiesischen Volkes wesentlich beseitigen. Die Beziehungen beider Regierungen seien freundltch. Portugal regte an, die Frage einem Schiedsspruch zu unterbreiten, aber England erachtete einen Schiedsspruch für inopportun. Kopenhagen, 12. Februar. Der ehemalige nordschleswigsche Abgeordnete Nicolai Ahlmann ist heute im 80. Lebensjahre gestorben. Lissabon, 12. Februar. Eine große Menschenmenge hatte sich gestern gegen Abend am Dom-Pedro-Platze versammelt, wo drei Republikaner versuchten, die Menge zu haranguiren. Die Polizei forderte zum Auseinandergehen auf; da sie Widerstand fand, verhaftete sie vor der Oper 28 Personen, worunter zwei Redner. Es sind umfassende Maßregeln getroffen; sämmtliche Truppen sind consignirt. Polizei und Truppen haben die Hauptstraßen und Plätze besetzt, wo sich eine zahlreiche Menge bewegt. Vielfache Rufe ertönten: „Es lebe die Armee! Nieder mit den Muni- cipalgarden!" Mehrere Verhaftungen wurden porgenommen; einige Zeitungen, welche aufreizende Artikel entgelten, wurden beschlagnahmt. Die beabsichtigten öffentlichen Kundgebungen in Oporto und in Coimbra wurden untersagt. Es heißt, die politischen Verbrecher sollen auf ein Kriegsschiff gebracht, strenge Maßregeln ergriffen und einige Zeitungen verboten werden. Der Ministerrath ist versammelt; er empfing die Spitzen der Civil- und Militärbehörden, welche über die Situation berichteten. Die Stadt nimmt wieder ihre gewöhnliche Physiognomie an. Lissabon, 12. Februar. 140 Personen, welche bei den gestrigen Kundgebungsversuchen verhaftet wurden, sind aus ein Panzerschiff und ein Kanonenboot gebracht worden. Sofia, 12. Februar. Nach einer Meldung der „Agence balcanique" sind die Berichte mehrerer Blätter bezüglich der Panitza-Affaire unrichtig oder gänzlich erfunden. Unwahr sei es, daß die Entführung des Nachts während des Hofballes stattfinden sollte. Aus nachträglichen Erklärungen geht hervor, daß das Complot bis zum Frühjahr verschoben war. Kein Regimentscommandant sei verhaftet worden, sondern im Ganzen nur vier Subalternosfiziere des ersten Cavallerieregiments. Bukarest, 12. Februar. In der heutigen Kammersitzung erklärte der Ministerpräsident bezüglich der Frage, ob das Cabinet Ivan Bratianu in den Anklagezustand zu versetzen sei, daß sich die Regierung gänzlich objectiv verhalte; sie wolle die Entscheidung der Kammer nicht beeinflussen, aber sie richte an dieselbe die Bitte, sich den Entschluß gehörig zu überlegen, damit die Kammer nicht beschuldigt werde, dem Gefühl der Rache oder politischen Leidenschaften gefolgt zu haben. Bei der Abstimmung, welche über jeden Minister einzeln stattsand, wurde der vorliegende Antrag bezüglich Joan Bratianus mit 87 gegen 86 Stimmen abgelehnt. Morgen erfolgt die Fortsetzung der Abstimmung bezüglich der anderen Minister. Petersburg, 12. Februar. Wie die Petersburger „Deutsche Zeitung" erfährt, ist das kürzlich von den Blättern verbreitete Gerücht, eine Commission habe die Uebergabe der Pastorats-Ländereien der lutherischen Pfarreien an eine andere Verwaltung und ferner die Entfernung der theologischen Facultät aus Dorpat beschlossen, aus der Lust gegriffen. Eine Commission zur Behandlung der erwähnten Fragen existire überhaupt gar nicht; es sei nur richtig, daß Verhandlungen über Abschaffung der Patronatsrechte stattfinden. Petersburg, 12. Februar. Das „Journ. de St. Petersburg" sagt bei Besprechung der Vorgänge in Bulgarien: Dies beweise, daß das Land keineswegs beruhigt sei. Die koburgische Regierung sei so wenig befestigt, daß sie genöthigt sei, die Commandanten der Garnisonen zu wechseln. Gegenüber einem Artikel des „Fremdenblattes", in welchem versichert wurde, die Gährung und Unzufriedenheit in Bulgarien sei nicht gegen die Negierung, sondern gegen die Agitatoren gerichtet, bemerkt das „Journal": „Wenn dies richtig, warum sei Stambulow genöthigt, gegen die eigenen Agenten vorzugehen, von denen einer verhaftet, ein anderer abgesetzt sei. Newyork, 12. Februar. Einer Meldung aus Lima zufolge demissionirtc das peruanische Ministerium, weil einige Minister um die Präsidentschaft der Republik candidirten. Der Präsident bildet ein neues Cabinet. Rio de Janeiro, 12. Februar. Der Minister des Innern, Loro, hat wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Ministerpräsidenten Fonseca seine Entlassung gegeben. Rio de Janeiro, 12. Februar. Zum Minister des Innern ist an Stelle Loros, welcher seine Entlassung eingereicht hat, Cesario Alvin ernannt worden. Locales tmö LrovrnzicUcs. Gießen, 13. Februar. — Der Geschichtsverein ist durch ein Geschenk hoch erfreut worden. Herr PH. Uhl harte die Güte, demselben 42 Photographien von früheren und jetzigen Professoren zu überlassen. Es ist dadurch dem Verein möglich geworden, ein Photographiealbum mit Porträts Gießener Professoren anzulegen. Früher wurden diese aus Verordnung der Negierung in Oel gemalt und haben sich viele dieser Porträts erhalten; doch unterblieb dieser Gebrauch seit den Kriegsunruhen zu Ende des vorigen Jahrhunderts. Seitdem hat sich nur ein oder das andere Prosessorenporträt in Lithographie oder Stich erhalten. Leider wurde auch von der Hochschule selbst unterlassen, mit der Einführung der Photographie ein Album mit Porträts einzuführen. Es ist jetzt noch nicht zu spät, das Versäumte nachzuholen und wird sich der Geschtchtsverein bemühen, diese Aufgabe auszuführen. Er erbittet sich dazu die gütige H'lfe Aller, die im Besitze von Porträts Gießener Professoren sind, namentlich die Güte der Herren Photographen und der Herren Professoren selbst. Alsdann wird diese Sammlung ebenso gelingen, wie die Autographensammlung, die nur noch kleinere Lücken ausweist. Jede Gabe wird mit dem herzlichsteil Danke vom Verein angenommen. — Der RormalPersonentaris, der theilweise bereits seit dem 1. April 1889 in Giltigkeit ist, wird vom l. April 1890 einheitlich auf allen preußischen Bahnen zur Anwendung kommen. Danach werden demnächst durchweg die Sätze für die vier Fahrklassen bei den gewöhnlichen Personenzügen 8, 6, 4 und 2 Psg. für den Kilometer betragen. Bei den Schnellzügen sind für die drei ersten Klassen 9, 62/s und 43/4 Psg. und für Rückfahrkarten 12, 9 und 6 Pfg. zu entrichten. Fahrkarten 4. Klasse für Schnellzüge und für Rückfahrten werden nicht ausgegeben. k. Theater. Es war ein glücklicher Gedanke des Herrn Directors Reiners, eine besondere Militärvorstellung zu veranstalten und nicht weniger glücklich war die Wahl des Stückes. Gegeben wurden nämlich die „Gewonnenen Herzen", jenes bekannte treffliche, patriotische Volksstück des Dr. Hugo Müller. Einer ausführlichen Besprechung des Schauspiels und seiner Aufführung im „Neuen Theater" sind wir enthoben, da am 26. November nach der ersten Darstellung der „Gewonnenen Herzen" eine solche im „Gießener Anzeiger" erschienen ist, aus die wir hiermit verweisen. Damals ist nur versäumt worden, die treffliche Ausführung der musikalischen Partien gebührend zu würdigen. Und doch beruht die Wirkung des Stückes zum guten Theil auf der zugehörigen Musik, und war diese unter Herrn Richard Lerchs bewährter Leitung trefflich exe^utirt worden. In höherem Grade noch kann das letztere vielleicht von der zweiten Aufführung gesagt werden, bei der Herrn Lerch ein Orchester von mehr als zwanzig Mitgliedern unterstand, sodaß der musikalische Theil zu noch wirksamerem Ausdruck als das erste Mal gelangte. Alles klappte und ging vorzüglich, ganz besonders brachte die Schlachtmusik einen hervorragenden Effect hervor. Theater. Am Freitag wird die letzte Vorstellung innerhalb dieser Saison im „Neuen Theater" von Statten gehen. Zur Aufführung ist die bekannte „W eibererziehung" von Benedix vorgesehen. Der Hauptheld des höchst römischen Stückes ist ein von diversen alten Jungfern „tot und tal" verzogener und verkehrt angeleiteter junger Mann, der bei seinem Eintritt ins practische Leben infolge seines Ungeschicks und seiner haarsträubenden Unerfahrenheit die wildesten Sachen macht und zu den tollsten Scenen Anlaß gibt. Friedberg, 11. Februar. In Abänderung eines früheren Beschlusses hat die Centrumspartei im Wahlkreise Friedberg- Büdingen beschlossen, einen eigenen Zählcandidaten auszustellen und hat hierzu Herrn Dr. Windthorst bestimmt. Bei einer Stichwahl zwischen dem nationalliberalen und deutschsreisinnigen Candidaten soll Wahlenthalrung eintreten. Friedberg, 11. Februar. Die diesjährige Entlassungsprüfung des hiesigen Schullehrer-Seminars wird in der Weise abgehalten, daß die schriftliche Prüfung am 3. März beginnt und die öffentliche Prüfung und Schlußseier am 13. März stattfindet. Die Aufnahme-Prüfung soll Montag den 31. März ihren Anfang nehmen. vermischtes. * Darmstadt, 10. Februar. Die diesjährige Generalversammlung des Landeslehrervereins wird laut Beschluß des Vereinsvorstandes in den ersten Tagen des Monats Ociober in Worms abgehalten werden und zwar mit Rücksicht auf die in den October fallende hundertjährige Geburtsfeier des großen Pädagogen Diesterweg, der bekanntlich auch in genannter Stadt als Lehrer wirkte. * Berlin. „Sie haben wohl die Güte, mir den Hals abzuschneiden", mit diesen Worten betrat der Besitzer eines bedeutenden Woll- und Weißwaarengeschäfts den Laden des Heilgehilfen L., deffen Kunde der Kaufmann war. Der Barbier, im Glauben, daß der ihm schon seit Jahren bekannte Herr scherze und rasirt zu sein wünsche, forderte ihn auf, Platz zu nehmen; als er sich aber dem aus dem Stuhle Sitzenden näherte, um ihn einzuseifen, sprang der sonderbare Kunde plötzlich aus, ergriff einen schweren eichenen Stuhl und mit diesem auf den Heilgehilfen eindringend, wiederholte er die verrückte Forderung, ihm alsbald den Hals abzuschneiden, da es ihm sonst selbst ans Leben ginge. Nun erst sah der Bedrohte, daß er es mit einem Wahnsinnigen zu thun habe, und da ihm dem starken kräftigen Manne gegenüber wenig Chancen auf Ucbenvättigung desselben geboten waren, so versuchte er es mit List, erklärte sich damit einverstanden, jenem den Hals abzuschneiden, und ging mit den Worten ins Nebenzimmer, daß er dazu erst ein stärkeres Messer aussuchen müsse. Von hier aus schickte er seine in der Küche befindliche Frau nach einem Neubau nebenan und bald darauf kehrte dieselbe mit 5 kräftigen Arbeitern zurück^ welche den Wahnsiilnigen dingfest machten und nach feiner? Behausung zurückbesörderteu, von wo aus der Unglückliche nach einem Krankenhause überführt wurde. * Heber ein von einem Matrosen unserer Kriegsmarine ausgeführtes Heldenstück wird jetzt nachträglich Folgendes berichtet : Im October v. I. war es eines Tages vor Zanzibar einer Kriegscontrebande führenden Dhcm gelungen, zwischen den die Blokade ausübenden deutschen Kriegsschiffen und bewaffneten Dampsbooten hindurchzuschlüpfen und den Strand zu erreichen. Hier war ihr nicht mehr beizukommen, da ihr selbst die Dampfbarkassen wegen ihres zu großen Tiefganges auf den sehr flachen Strand nicht folgen konnten. Man beschloß also, nachdem die Bemannung der Dhau ihr Fahrzeug verlassen hatte und an das noch immer einige hundert Meter von der Ankerstelle entfernte Ufer gewatet war, die Dhau abzuschleppen und wegzunehmen. Dies war nicht anders zu erreichen, als daß ein Mann zur Dhau hinüberschwamm, um das Schlepptau an derselben zu befestigen. Zu diesem Wagniß entschloß sich der Matrose Zrr- gehör von dem Schiffe „Pfeil". Unter dem Feuer der Dhaubemannung, welches vom Ufer aus auf ihn gerichtet wurde, erreichte er die Dhau, befestigte die mitgenommene Schl epp trotz, kappte das Ankertau und die Dhau war genommen. Für diese That ist Zugehör jetzt mit -^er Verleihung des Militär - Ehrenzeichens zweiter Klap^belohnt worden. * Wien, 7. Februar. International?* Postwert h z e i ch e n - A u s st e l l u n g. Die Vorbereitungen zu der im Frühjahre im österreichischen Museum für Kunst und Industrie stattfindenden großen Postwerthzeichen-Ausstellung befinden sich im vollen Gange. Täglich laufen Anmeldungen von Körperschaften und Privaten des In- und Auslandes ein. Auch die Argentinische Republik hat ihre osficielle Be- thciligung bereits angekündigt. Die Jury der Ausstellung wird sich aus den hervorragendsten Sammlern des In- unb. Auslandes zusammensetzen. * Ein reitendes Gymnasium ist in Bern geschaffen worden. Dasselbe erfreut sich seit der kurzen Zeit seines Bestehens des ungetheilten Beifalles aller Gymnasiasten, denen aus Stadtkosten wöchentlich vier Reitstunden ertheilt werden. Der noch in jüngeren Jahren stehende Director des Gymnasiums thut es nicht nur in der Gelehrtheit, sondern auch hoch zu Roß allen Anderen zuvor, unbekümmert darum, was die alten Herren Cicero, Homer und Consorten dazu sagen würden. * Eine sonderbare Hochzeit. Aus Mailand wird berichtet: In Villasranca heirathete dieser Tage ein siebzehnjähriger Maurerbursche Fortini die sechszig Jahre alte Wittwe des Chirurgen Demetrio. Die Eltern des minderjährigen Burschen hatten demselben die Einwilligung zur Heirath ertheilt, welche rechtmäßig vollzogen wurde. In der Nacht nach der Hochzeit wurde dem jungen Ehepaare von den Bewohnern des Städtchens eine ohrenzerreißende Katzenmusik dargebracht, welcher die Polizei vergebens ein Ende zu machen suchte. * Ein Operettenmotiv. Als spanischer Ritter wa^r er gestern zum Ball gegangen, der ehrenwerthe Herr I. Sein Ehegespons mochte ihm als „Donna" nicht ganz würdig erscheinen, denn er begab sich allein auf das Vergnügen, in der festen Zuversicht, dort eine seiner würdige Partnerin zu finden. Die Gattin ließ jedoch die Eifersucht nicht ruhen. Auch sie costümirte sich und eilte zum Ball. Bald hatte sie den Gatten erkannt, sah, wie er gleich einem Schmetterling von Blume zu Blume flog und beschloß, den Treulosen in ihre Netze zu locken. Das gelang ihr vollkommen. Der Brave folgte ihr auf Schritt und Tritt und zeigte sich so entzückt von der „schönen Maske", daß er ihr sein ganzes Herz zu Füßen legte. Frau I. nahm von all den Liebesschwüren bestens Notiz, that, als ob dieselben in ihrem Herzen ein Echo gesunden, war aber nichtsdestoweniger und für den spamschen Ritter ganz unbegreiflich kurz vor der Demaskirung verschwunden. Er sollte sie wiederfinden, allerdings etwas anders als er sichs gedacht. Denn wie er mit dem Morgengrauen seine Wohnung betrat, prallte I. entsetzt zurück. Er glaubte, ein Geist narrte ihn, als ihm die Gattin in Gestalt der „schönen Maske", die er so schmerzlich vermißt und so lebhaft gesucht, entgegentrat. Nachdem I. von seinem ersten Erstaunen sich ein wenig erholt, glaubte er, daß nur „Frechheit" ihn zu retten vermöge. Er forderte also noch von der Gattin Rechenschaft und da er diese Forderung mit aufgehobenem Stuhle noch nachdrücklicher zu gestalten suchte, ergriff die Fran ein Messer und während der Stuhl aus sie niedersauste, drang sie auf den spanischen Ritter ein, versetzte ihm einen Stich unterhalb des reckten Auges und säbelte ihm förmlich die Nase ab. Es entstand in dem Hause ein furchtbarer Tumult. Polizei erschien und überführte den Verwundeten nach dem Krankenhause. * Ein recht böses Versehen passirte kürzlich einem jungen Petersburger Arzte, der sich wahrscheinlich darüber noch vor Gericht zu verantworten haben wird. Derselbe wurde zu einem Kranken gerufen, besichtigte, untersuchte denselben, stellte schließlich die Diagnose auf „Pocken" und rieth, den Pockenkranken sofort ins Hospital zu bringen. Dies geschah denn auch und der Patient gelangte in die Pockenabtheilung deS betreffenden Hospitals. Hier wurde vlötzlich am anderen 1 Tage zum Entsetzen des Patienten und aller Aerzte conftatirt, 3ern geschaffen lrzen Zeit seines inasiasten, denen erteilt werden. ?ctor des Ghm- t, Indern auch utt darum, was irten ba^u fugen land wird berge ein siebzehn- ahre alte Wittwe minderjährigen lg zur Heirath In der Nacht epaare von den ;ende Katzenmust n Ende zu machen 1 rär ti'unfi unb chen-Ausstellun; n Anmeldungen und Auslandes osficielle Leber Allvüellung rn,be§ jn: und *&' ?■***:: unb bw 1 » Sroßcn ,0> fonnten. C et DH«! ihr e m™Et «mgr genatet ’'»■ toat zur Mw jnV r Matrose R^ )cm, Feuer der .ihn gerichtet nntgenommene Dhau war ge« mit 4er Ler- KlaA^hkto^ wnal?'Pgst., **.s n . , leine in rbcitto”81' ,nb btt Un "et Ritter mr er Herr A. Sem ht ganz würdig § Vergnügen, in je Partnerin z» cht nicht *■ Bald f)«® fit m Ich-i-tt-rling M Trenichn '" illommen. Der md itigie sich 1° ihr sein , all den Ll-b-s- nini^W" ift und lür W «tofflaSW Sr» ?Ä ,«»»>11 Sys l5”‘* >-**S 'S« t bin|i rietd/ "..aj hcnn SÄJ3Ä l Jagd-Verpachtung. 1 fFKl . K__IC s am- 1294 Heß. 44 125 103 107 Holzversteigerung 7 52 49 16 1295 Lich, am 8. Februar 1890. Dr. Di^ffenbach. 1919 II Grauenborn, Teich, Riedstein und 183 295 15 cm eZ# K - 8 Pfund für bis 7 lO 28 Guikochende 104 Zusammenkunft und der Psd- 1295 1279 Gilbert. Die der hiesigen Gemeinde zu- Gerichtsvollzieher. 1289 Gerichtsvollzieher. 1296 Emil Orbig. 1092] Jochem. 1255 8 Pfund vorzüglich gute t4t «w 8 Pfund la. Halbdaunen fl e> n n 12 247 252 237 1600 u M ' n ll [/ n 20 75 32 7 56 328 Pfg. 22 20 18 16 16 14 16 14 18 16 Kiefern - Stämme bis 16 m Länge, bis 39 cm Durchmesser, Fichten-Derbstangen, bis 17 m Länge, Buchen f Stämme bis 55 Durchmesser, Eichen-Stämme-Schnittholz 51 cm Durchmesser, bei 10 Psd. empfiehlt Heller-Liesen, l bei 10 Pfd. Mittel Linsen. bei 10 Pfd Tbür. wriHe Bohnen, bei 10 Psd. gelbe Victoria Erbsen Eichen - Stämme - Schwellenholz bis 10 m Länge, Erchen - Stämme - Grubenholz Holzversteigerung in dem Arnsburger Walde Rm. ii ii n ii n n bisher von Dr. v. Falck in Reval herausgegebene „Nordische Rundschau" als endgültig eingegangen anzusehen sei, da von dieser Zeitschrift im Laufe eines Jahres ein einziges Heft ausgegeben worden. Das gleiche Schicksal sieht demnächst der „R'gaischen Zeitung bevor, welche 112 Jahre bestanden hat und deren Unterdrückung in der Weise bewerkstelligt wird, daß keine der vorgkschlagenen Personen als Redacteur die obrigkeitliche Bestätigung erhält. Di-nStag den 18. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll aus dem Rathhaus zu Watzenborn die Jagd der Feldgemarkung Obersteinberg auf sechs Jahre verpachtet werden. Steinberg, den 12. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn- Steinberg- M Abgrenzung von Staatsgklände. Die zur Aussteinung des Bahngeländes der Nebenbahn Hungen— Laubach in den Gemarkungen Laubach, Wetterfeld und Ruppertsburg nöthigen Grenzsteine, circa 400—500 Stück, von 60 Ctm. Höhe, mit 35 Ctm. Fuß, 25 Ctm. glatt behauenem Oberteil, 13 und 15 Ctm- im Quadrat, gewölbtem Kops mit 2‘/2 Ctm- Wölbung, aus gutem dauerhaftem Material, sollen im Wege der Submission zur Lieferung an Bahnhof Laubach vergeben werden. Angebote hierauf mit Preisangabe sind bis zum 26. Februar ifb. Jahr«- auf der unterzeichneten Stelle einzureichen. Laubach, den 11. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Laubach. Ieilgeöoienes. Hausverkauf. Ich beabsichtige, mein in der Liebig- straße Nr. 61 gelegenes HauS unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. 1082]E. Döring. Holz-Versteigerung im Ettingshauser Gemeindewald. Montag den 17. Februar l. I. kommen in den Districten GabrielSzimmerplatz, Riedftein und Hard nachverzeichnete Holzsortimente Inhalt, Fichten-Stämme mit 52,70 Fm Inhalt, Kiesern-Stämme mit 25,67 Fm. Inhalt, Hainbuchen-Stämme mit 15 76 Fm. Inhalt, Buchen-Stämme mit 4,00 Fm. Inhalt, Erchen-Derbstangen mit 4,40 Fm. Inhalt, Hambuchen-Derbstangen mit3,78 Fm. Inhalt, Buchen-Derbstangen mit 0,47 Fm Inhalt, Flchten-Derbstangen mit 175,90 Fm- Inhalt, Fichten-Reisstangea mit 30,57 Fm. Inhalt, Samstag öen 15 Februar, Nachmittags 2 Ubr, werden in der Rtftairratton Klingen' berg — Neustadt — gegen Baarzahlung versteigert: verschiedene Möbel, Betten, Gold- und Silbersachen, 1 Drehbank, !5<>Damen- und Kicker-Schürzen, Blechwaaren, 1 Kassaschrank, 1 Etsschrunk u. a. Geißler, städtische Polizei diesem Umstand nicht die genügende Aufmerksamkeit zuwendet. Wenn eine Hausfrau nur einen Staublappen nach der Straße zu ausschüttelt, kann fte einem Strafmandat verfallen, dagegen bet jenem städtischen Reintgungsgeschäfl darf wöchentlich mehrere Male aller Straßenunrath in pulvertsirter Gestalt zu dichten Wolken aufgewühlt und in die Häuser und in die Lungen der Passanten getrieben werden. Wir dürfen wohl erwarten, daß dieser gesundheits- gefährliche Mißbrauch in Zukunft abgestellt wird. X. Mittwoch den 19 Februar, Nachmittag- 2 Uhr, lassen die Erben des verstorbenen Johann Georg Stork zu Krofdorf Heu, Stroh, Gemüse, Kartoffeln, Wagen, Pflug, Egge und sonst allerlei Geräthe in ihrer Wohnung meistbietend versteigern. [1288 Donnerstag den 20- Februar, Nachmittags 2 Ubr, werden auf Lovys Bierkeller erbvertheilungshalber Mobilien, als: TisÄbe, Stühle, Sessel, Sophas. ein fast neues verstellbares S-dlaffopda, Kommode, Schränke, 1 Schreibtisch, 1 Sckreibpult, mehrere kleine Schränkchen, größerer Küchenschrank mit Glas- ausfatz, gut gearbeitet und gut erhalten, Spiegel, Standuhr mit Glasglocke, Blumentisch, Federbetten, KüchlNgeschirr, Porcellan, Wafchbütten Gartevbank und Stühle, Bücherreale, 1 schöner Hard: 216,2 142,7 2 160,6 457,6 28 417 103,9 105,1 2 Die Holzversteigerung. Dien-tag den 18. Februar werden in dem Gemeindewald, Di- strict Stockweier, versteigert: 380 Kcefernstämme von 5 bis 19 Meter Länge, von 14 bis 39 Centimtr. mittlerem Durchmesser, enthaltend circa 160 Festmtr. Der Anfang ist Morgens 9Vr Uhr. Langsdorf, den 10. Februar 1890. Großh- Bürgermeisterei Langsdorf. Köhlch. 1232 Vormittags 10 Uhr, auf dem hiesigen Bürgermeisterei- Bureau nochmals verpachtet werden. Alb ach, 7. Februar 1890. Gr. Bürgermeisterei Albach. Balser. 1158 Schellfische treffen Donnerstag Abend ein. Dienstag feen 18. Februar in den Districten GabrielSzimmerplatz, Sodann Mittwoch den 19.Februar: 143 Fichten - Stämme bis 20 m Länge, bis 28 cm Durchmesser, Universitäts - Nachrichten. Marburg, 11. Februar. Herr Professor Dr. Wissowa dahier ist zum ordemltchen Professor in der philosophischen Facultät für das gesammte Fach der Philosophie an hiesiger Universität ernannt worden. Halle. In hiesigen Universitätskreisen verlautet, daß an Stelle des jüngst verstorbenen Professors der Chirurgie, Richard v. Volk mann, Professor Mikulitsch aus Königsberg berufen werden solle. An Stelle des Letzteren würde, derselben Quelle zufolge, Professor Bramann ernannt werden. - Prof. Frhr. v. Stengel in Breslau ist zum Professor der juristischen Facultat in Würzburg ernannt worden. — An der Universität Berlin hat sich Dr. Karl Dove als Privatdocent in der philosophischen Facultät eingeführt. Derselbe ist ein Enkel des berühmten Meteorologen Heinrich Wilhelm Dove. Dorpat, 8. Februar. Nachdem am 31.Januar 103Personen in die Zahl der Studirenden der hiesigen Universität neu ausgenommen worden, beträgt die Gesammtzahl der Studirenden gegenwärtig 1732. — Die Oberpreßverwaltung macht bekannt, daß die Es wird noch bemerkt, daß tue Fichten - Derbstangen ausgezeichnetes Sparrenholz ist. Ettingshausen, 11. Februar 1890. Gr. Bürgermeisterei Ettingshausen. L a u n s p a ch.1278 Holzversteigerung in der filrlUichen Äberförstrrei X‘id|. jfiu Montag dorr 17. FebrurZr Bormittags genau 9V2 Uhr im Distrikt Hardt und zwar 1) aus der Kolnhäuser Seite diesseits des Lich'Muschenheimer Wegs: >aß er nicht an Pocken, sondern an Masern erkrankt sei. Was rhun? Der Patient konnte aus der Pockenabtheilung nicht mehr ohne Gefahr für die anderen Hospitalpatienten und seine Familie herausgenommen werden. Man mußte also eine Pockenimpfung vornehmen und den Patienten bei den Pockenkranken lassen. Zum Glück bestand er sowohl die Masern als auch die eingeimpften Pocken sehr bald und leicht und befindet sich bereits als Reconvalescent zu Hause. Es hätte aber auch anders kommen können, und der Patient soll die Absicht haben, gegen den jungen Arzt klagbar zu werden. Kalkofen-Schneise. Arnsburg, den 11. Februar 1890. 426? _______Grast» R-vrerverwaltung. sr ue nnr» gevrauoyte Federbetten billig zn verkaufen. 727 Neuenweg 2. [1118 Fr. SeibeL Montag den 17. und Mittwoch den 19. d M. soll im Grümnger und Dorsgiller Markwald folgendes Holz versteigert werden: Rm. KieferN'Knüppe^ (3 m lang), bei 10 Pfd. „ geschälte Btet.-Erbsen, „ [Wagnerholz), Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens 9 Uhr im Seewald am Weg von Dorfgill nach Lich. Grüningen, 12. Februar 1*90. Großh. Bürgermeisterei Grüningln. zur Versteigerung und zwar: Eichen-Stämme mit 11,78 Fm. Samstag öen 15. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in der früher Bramm'ichen Hofraithe dahier sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Wagen, 1 Hobelbank, 1 Ladeneinrichtung, 1 Eisschrank, 2 Commoden, 1 Büffet, 2 Verucows, 2 Betten, 1 Pianino, 1 Nähmaschine, 2 Kleiderschränke, 2 Sophas, 1 Regulator u A. m- Versteigerung voraussichtlich theilweise bestimmt. Gießen, den 13. Februar 1890. Grrgel Elegante Herren- und Hamen-Stiefel sowie gewöhnliche Sorten habe eine Parthie 726 zum Ausverkauf übernommen. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. 36 rm Buchen-, 4 rm Eichen-Scheiter, 128 „ Buchen-, 50 „ Eichen-, 4 rm Kirschbaum-Knüppel, 35 „ Buchen-, 22 „ Eichen-, 4 „ Nadel-Stöcke, 1400 Stück Buchen-, 200 Eichen-, 170 Weichholz-Wellen, 8 Eichen von 32—56 cm Durchmesser und 2,4—10 m Länge — 4,38 im, 11 Fichten von 15—38 cm Durchmesser und 10—20 m Länge, 16 Fichtenstangen von 6—12 em Durchmesser und 6—12 m Länge. 2) auf dem Plateau jensetts des Lich-Muschenheimer Wegs: 55 rm Buchen-, 18 rm Eichen-Scheitholz (letzteres ungespalten), 65 „ Buchen-, 79 „ Eichen-Knüppel, 26 „ Buchen-, 89 „ Eichen-Stöcke, 850 Stück Buchen-, 2430 Eichen-, 250 Weich Holz-Wellen. Die Zusammenkunft ist am Wald bei Kolnhausen. — Die besseren Fichten kommen gleich zu Anfang, die Eichen aber erst am Ende der Versteigerung zum Äusgebot. Liebhaber für diese letzteren brauchen sich erst um IVz Uhr beim Pflanzgarten einzufinden. JB, Dienstag den 18. Februar Vormtttags genau 9^2 Uhr im Distriet dkiedwald: 11 rm Buchen-Scheiter, 138 „ Buchen-, 13 rm Eichen-, 36 rm Kiesern-Knüppel, 40 „ Buchen-, 4 „ Eichen-, 70 „ Fichten-Stöcke, 3400 Stück Buchen-, 800 Eichen-, 9550 Kiefern-, 3440 Weichholz-Wellen, 43 Fichten von 15—21 cm Durchmesser und 7—20 m Länge, etwa 2000 Fichtenstangen, Hopfenstangen und geringere Sortimente. Die Zusammenkunft ist aus der sogen. Laubacher Strafe, wo dieselbe den Riedwald nach Ellingshausen zu verläßt. * 1277 Eingesandt. Gießen, 13. Februar. Soeben lese ich ein Referat über einen Vortrag, den der berühmte Professor Schrötter in Wien über den jetzigen Stand der Frage der Schcvtndsuchtsbehandlung gehalten hat. In demselben findet sich der Satz: „Das Reinigen der Straßen und Fußwege enter Staubentwicklung ist ein Verbrechen an unfern Mitmenschen. Hier darf mit Wasser nicht gespart werden." — Wie sieht es in dieser Beziehung in unserer Stadt? Ich glaube kaum zu viel zu sagen, wenn ich das Ergebnitz meiner Beobachtungen dahin zuiammenfasse, daß unsere Straßenkehrer das Wasser sprengen bei ihrem Geschäft grundsätzlich verschmähen. Dunkele Wolken von Staub muß man queren, wenn man der Straßenfegercolonne zum Beispiel auf dem Seltersweg begegnet. Referent hat sich längst gewundert, daß die Verkehr, Land- ntt6 Volkrwirthschaft. Limburg. 12. Februar. (Fruchtmarkt). Rother Weizen JL 17.05, weißer Weizen 00.00, Korn JL 13 60, Gerste Jt 12.45, Hafer 7.75 Erbsen Jt 00.00, Kartoffeln JL 0.00. jo n Frankfurt, 12. Februar. Erbsen ganze per Psd. 14—18 H, do. geschälte 16—20 Linsen 15—25 H, weiße Bohnen 16—20^, gelbe Kartoffeln per Gescheid 12-14 H, rothe Kartoffeln per Gescheid 12-14 Butter per Pfd. JL l,C0-l,20^, Eier das Stück 8—11 Blumenkohl 30-40 Weißkraut das Stück 10-20 H, Rothkraut 15—30 Wirsing 10—12 _____________________ ? Da9 ßrtlfciirrn-tfagcr Schliemann & Kähler in .tjanbiira versendet portofrei geg^tt Nachnahme neue Bettfedertt Submission auf Iiese- ^aadverpachtilNg ru.tfl von GrenBtineu Mittwoch den 19 Februar l. IS. sollen in den Districten Coln- Häuser Kops, Seif, Lauterbachs Wäldchen und Raffelkaute (Trms- Münzenberger Wäldchen) und Freitag den 21. Februar k. Jb. in den Districten Wetterberg und Hardt öffentlich versteigert werden: Eichen-Stämme mit 3,00 fm (Wagnerholz), Fichten-Stangen IL und III. El. mit 4,30 tm, rm Fichten- und 8 rm Kiefern-Nutzprügelholz (3 u. 4 m lang), „ Fichten-Reiserprügelholz, „ Buchen-Scheitholz, rm Buchen-, 9 rm Eichen- und Obstbaum-, 5 rm Kiefern-, 33 rm Weichholz-Prügelholz, 52 rm Buchen- und 57 rm Eichen- und Obstbaum-Stockholz, 807 rm Buchen-, 375 rm Eichen- und Obstbaum- und 768 rm Nadelholz- und Weichholz-Reiserholz. „ Kausliebhaber für das Reiserholz und das Holz in der Rassellaute wollen dasselbe vorher ansehen. ~ r . _ f . Zusammenkunft: Vormittags 91/2 Uhr am 19. Februar im Colnhäuser Kopf am Dorfgüller Fußpfad, am 21. Februar im Wetterberg an der 1190] Ein in der Weserstraße gelegener ca. 1800 LMeter großer Garten mit emem gemauerten B-unnen, auch als Bauplatz geeignet, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres in der Erp-dition d. Bl. Eine Hofraithe mit großem Obstgarten, an der Sophienstraße in Wetzlar gelegen, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen, eo. an eine Familie zu vermiethen. Da« Wohnhaus enthält 8 Zimmer nebst allem Zubehör, 2 große gute Keller, Pumpe in der Küche Außerdem befindet sich auf der Besitzung massive Waschküche, Stallung mit Heuboden und Holzremise. Näßere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. stehende Feld- und Waldjagd soll Montag den 17. d. MtS., Anfang ist ^jedesmal Vormittag» 10 Uhr in dem District GabrielSzimmerplatz. Buchen-Scheitholz, Buchen- u. Eichen-Knüppel, „ ,, -Stöcke, „ -Reiser. Kirschlorbeerbaum u. s. w. versteigert. M In Aufttag: I. Rothenberger, Gerichts-Taxator. Buchen-Scheit, „ -Knüppel, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Reisig, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Stöcke, Nadel- „ Eichen- u Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Missionsstunde heute Donnerstag den 13. Febr, Abends 8 Uhr, in der Kirche: die evangelische Mission in Deutsch-Ostafrlla. Pfarrer Dingeldey. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast. Freitag Abend 4so Uhr, Samstag Vormittag 83° Uhr, Samstag Nachmittag 300 Uhr, Samstag Abend 60J Uhr. [1052 Anfang T/2 Uhr. Entree SO Pfg- wÄ miethen EW Neuen Bäue 10. vermiethen. Gebr. Röhrle 1276 Billete für miethen Kirchenplatz 4 dieses Blattes [1166 (5. Gühlholtz Personen: Luise Maas. Anni Reiners Helene Pauli. 107.50 I pCt- Ungar. Goldrente 102.80 102 70 Ruff. Orient III. 9825 in Dresden, Maxstraße 6 Staatsvahn-Actien 11475 Lombard. Eisenbahn- ift das berühmte Werk: [416 Tendenz: fester. Telegraphischer CourSbericht der Berliner Börse vom 13. Februar 1890. 175 75 OtScomo-Lom.-Artt -eüe :r er Tendenz: beffer. 104.59 1292 Der Borstand 93 25 107.90 235.00 169 50 174.40 88.60 94.60 76 50 68 80 237.60 232 50 86 59 212.0) Marie Jaskowski Albert Ullrich Oefterr. Eredttactien Oefterr. HtaatsbaHn-A^ten Dortmunder Union-Acticn Darmstädter Bankaktien 358 00 194 25 168 30 13500 36 50 180 20 8».(0 DiSconto-Commandtt-AntheUe Darmstädter Bank-Actien Dresdener „ , 48. 7 Uhr 61 Mm. Kaffe. 12601 Für S-ffen Kassel ist die Tit- Een.-Agtr. einer der ersten deutschen Lebens- und Klnder-Ausst.-Vers.-Ges zu vergeben. Off. sub ? V 366 an Haasen« stein & Vogler, A O., Frankfurt a. M. Wermischte Anzeigen. 12501 Broet Studenten suchen in der Nabe der Aula für nächstes Semester zwei möblirte Zimmer (Wohn- und Schlafzimmer) mit aufmerksamer Bedienung. Offerten mit Preisangabe an die Erped. d Bl.unter N G 2 0 erbeten Redaction: A. Scheu da. — SDiml und Verlag der Br übt'sitzen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbstbefleckung; (Onanie) und geheimen Ausschweifungen NB. Nur Damen im Besitze von Einlaßkarten (die vom Vorstande erhältlich) haben Berechtigung zum Ball. Der Borstand. Jacob Helfenbein. Marburgerstr. 83 ärztlich empfohlenes Mittel für Kinder, Kranke und Magenleidende, weil leicht verdaulich. Angenehmes Dessert zu Wein und Kaffee, monatelavg haltbar, empfiehlt (1104 Carl Schwaabs Delicateffenhandlung. Buschtherader Eisenbahn-Actten Elbethal-Bahn-Actten Gotthard- ,, „ Schweizer Nordost-Babn-Actien „ West- » ,, Gelsenkirchener Bergwerks-Actien Oefterr. Alpine-Montan- , 4 pEt. Gtehener Obligationen —.—15 pCt. BuderuS-Obligntiouen ^eichsbank-AuScont 5 pCt. Frankfurter Bank-DiSkont 5 pCt. Handlung, Frau G. Becker, Blumenhandlung, Th Schmidt, Cigarreichandlung, Bahnhofstraße Kaffenpreis a. Person ,,’.t \.x(n btff Der Ve übertragen i an meine 5 Gemein^chaf D ich ehrlich und den ii r für mich r Zukunst? Gesetz von zwangen ui I Eines: Es welches sie d. I. von lich zur U T ländlichen! und Bedürf unseres ftn (eben bürgt U halten, roii 5 deren Ung von Bürg wissen, al l Treue, du 9Qn^n C1 e* N°«v° ’V cerc/ Vü raufte fcf« Vti .(ft auf,