Sich niederbeugend zu der jungen Frau, die eben wollige Schäfchen in das Moos setzte, das den Fuß des Bäumchens verbarg, drückte er einen heißen Kuß aus ihre Wange. „Aber, Franz, was fällt Dir ein? Wenn das nun Jemand gesehen hätte?" „Und wenn? Dars ein Mann sein Weib nicht küssen?" rief er lachend, von Neuem sie umfassend. „Laß doch die verschneiten Bäume Zeuge sein unseres Glückes, sie sagen es nicht weiter und neiden es uns nicht. Wer weiß, ob sie anderwärts, in den feinen Häusern, heute auch so viel Liebe und Eintracht erspähen. Horch, bim — bam — da wird der Zug sigualisirt. Geschwind den Mantel um, die Laterne zur Hand — und Du sorge, daß ich dann mit Hans gleich eintreten kann." Noch einen freundlichen Blick warf er zurück in das kleine, blitzblanke Stübchen, begegnete den strahlenden dunklen Augen seines Weibes und nickte ihr lächelnd zu, dann fiel die Thür hinter ihm ins Schloß. Gleich daraus trat er aus der Hausthüre, sich tapfer gegen den Wind wehrend, der ihm die Mütze vom Kopse jagen wollte, fühlte er doch die eisige Kälte durch und durch/ trotzdem er den Kragen des Mantels hochgeschlagen hatte. Sich nach allen Seiten umschauend, überschritt er das Geleise, denn die Barriöre befand sich aus der anderen Seite. Da war es ihm, als hörte er sich anrufen — er blieb lauschend stehen — doch nichts weiter war hörbar, als das Heulen des Sturmes, der die Fichten und Tannen deS nahen Waldes ächzend beugte, das eigenartige Summen der Telegraphendrähte und das näherkommende Rollen des signalisirten Zuges — er stapfte weiter und weiter — schon hatte er die Barriere erreicht — wieder war es ihm, als höre er eine Stimme, — seines Kindes Stimme, doch, wie er auch ausschaute, die immerfort mederfallenden Flöckchen nahmen ihm jede Aussicht und seine Laterne beleuchtete nur die Strecke aus kleinem Umkreis, kaum vermochte er die beiden feurigen Lichter zu erspähen, die mit Windeseile näher und näher kamen, erst kleinen Fünkchen vergleichbar, dann zu Sonnen anwachsend, bis sie in seiner unmittelbaren Nähe vorübersausten. Doch durchdringender noch wie das Getöse des dahin- brausenden Zuges ertönte ein Schrei, der ihm das Herz stocken ließ, ein Schrei, so herzzerreißend, so qualvoll, daß es ihn ordentlich wie Frost schüttelte und er, in der zitternden Hand die Laterne tragend, dem Orte zutaumelte, von wo der Schrei erklungen war. Ein leises Wimmern zeigte ihm den Weg und das unbarmherzige Licht der Laterne beleuchtete, als er näher trat, eine grausige Gruppe: Vor ihm, zwischen den Schienen, aus welchen soeben der Courierzug verschwunden war, hockte Hanna und versuchte ein lebloses Etwas aufzurichten. Die Haare sträubten sich dem armen Manne, er mußte die Laterne niedersetzen, stürzte näher E brach mit einem verzweifelnden Schrei in die Knie.,neben seinem Hans, der mit geschlossenen Augen, gräßlich verstümmelt,- im Schnee lag und keinen Laut mehr von sich gab. Des Mannes Schrei brachte Hanna zu sich. Wie eine Furie schoß sie empor und schrie: „Rühre ihn nicht an, Du entweihst ihn, denn Du allein hast ihn getöbtet; Dir ist er uachgelausen, Du mußtest sein Rusen hören, ihm wehren. Ich Habs gehört, eile heraus — aber zu spät, zu spät!" Franz' Entsetzen wuchs. Hatte sein Weib über dem Gräßlichen den Verstand verloren? Konnte ihn denn eine Schuld treffen, ihn, der seinen Posten nicht verlassen durste, selbst wenn er mit Deutlichkeit seines Kindes Rus vernommen ,in M* Ballt fty* *£**.«. den Untene?* *mai1 E meine neu bG- ^Maschine ' in meiner Wohnu» X X M !0WtUMoll MM lochten unsere verehrte Km "auf aufmerksam machen, fi lachten Aufträge, welche d naclitsgeschenle sind, möglichst baldig» elangen zu lassen, um ei prompte und sorgfälrige Atf u ermöglichen. imezeit von 9 Uhr Morgen Nachmittags. iftihrung'. Billigste Prf? e Herren Studirendee ?i 8 2 Dutzend JL11- Speci alität: ntaufnahmeD. trüben Winlermonate hito idere Einrichtung im Atd* iss wir auch bei Regen öd' im Stande M ebetoo p erzielen, ™ her Soo 9 Tage. Asien i n r> i mau ' en )fe?t>acb ’f 1890 Samstag den 13. Decembcr Rr. 291 Aints- unb Anzeigeblatt für den Ureis Giefzen Hratisöeikage: chießener Iamitienökätter // // fünf Jahre bei durchschnittlich oder im Durchschnitt 29,0 oder im Durchschnitt 169 165 194 189 29,5 29,2 29,9 128 145 158 159 // // Inaahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für dm telgrabtn Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. // // ff u n u ff H ft ff U ff H ff ff ff // // // ff n ft u n H ff ff 32,5 31,9 31,7 31,8 in // n n f) rr tt dieser Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, »tt Ausnahme des Montag». Die Gießener W«»ttte«Stttler »erden dem Anzeiger VSchmtlich dreimal deigelegt. Das Dienstloeal M Krei-gefundheitSamt- befindet sich von jetzt ab Reichensand - Bahnhofstraße im ehemals v. Löhr'schen Hause, eine Treppe hoch, auch Wolkengaffe 27. Dr. Follenius, Kreisarzt. Bierteljähriger Av o nnementspreiA l 2 Mark 20 Pfg. mti Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redactton, Sxpeditta, und Druckerei: -chutftraße Mr.A Fernsprecher 61. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" mtgege». In dem Gesängniß zu Mainz sind pro Kops und Tag an Derköstigungskosten 33 Pfg. vorgesehen. Dieselben 174 Köpfen = 29,5 Pfg. Da seit dem Jahre 1887—88 der früher angenommene Stand von täglich 180 Köpfen überschritten und die Frequenz seit jener Zeit im Gesängniß zu Darmstadt eine stets steigende gewesen ist (in den ersten 9 Monaten des Jahres 1889—90 betrug der Durchschnittsstand — 198 Köpfe), wurden für dieses Budget 200 Köpfe angefetzt. Bekanntmachung. Durch Beschluß der unterzeichneten Behörde vom 21. v. M. ist dem Johannes Münker dahier die ihm unterm Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß dem (Somit 6 für eine im März und April k. I. in Stuttgart abzuhaltende internationale Kunstausstellung die Erlaubniß ettheilt worden ist, die Loose einer mit der Ausstellung verbundenen Lotterie im Großherzogthum zu vertreiben. Die Gewinne bestehen in Kunstgegenständen und Geldprämien, es sollen 60,000 Loose ju 1 JL ausgegeben werden und 29,000 JL. jtim Ankauf von Kunstgegenständon, 7000 Jk zu Gewpreisen Verwendung finden. Gießen, den 10. December 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Deutfd?e» Reich. Darmstadt, 11. December. Aus dem Staatsbudget dürften die nachstehenden, die Gefängnisse und Strafanstalten des Großherzogthums betreffenden Ziffern von Interesse sein : In dem Landeszuchthaus Marienschloß konnte der Einheitspreis für Verköstigung der Sträflinge von 42 Pfg. (im vorigen Budget) wegen des günstigen Einkaufspreises der Victualien aus 34,5 Pfg. herabgesetzt werden. Durch die Neueinrichtung in der Kochküche (Dampskocherei) daselbst sind weniger Arbeitskräfte erforderlich, so daß man mit nur 6 Köchinnen auskommen wird. An Verpflegungskosten sind erforderlich gewesen pro Tag und Kops in den Jahren 1884-85 = 37,80 Pfg., 1885-86 = 34,90 Pfg., 1886—87 = 32,77 Pfg., 1887—88 = 31,90 Pfg., 1888—89 = 33,67 Pfg., im Durchschnitt dieser fünf Jahre 1885—86 „ 1886—87 „ 1887-88 „ 1888—89 „ täglich 145 Köpfen — 32,4 Psg. In den Provinzialarresthäusern zu Darmstadt, Gießen und Mainz sind für die Verköstigungskosten 26,31 und bezw. 27 Psg. pro Kopf und Tag vorgesehen. 1885-86 „ 1886-87 „ 1887—88 „ 1888—89 „ Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. haben betragen: 1884—85 bei durchschnittlich täglich 133 Köpfen 34,3 Pfg., = 34,21 Pfg. In dem Gesängniß zu Darmstadt haben die Verköstigungskosten pro Tag und Kopf betragen: in 1884—85 bei durchschnittlich täglich 156 Köpfen 33,3 Pfg., 24. Januar 1887 ertheitte Concession als Dienstmann mit der Nr. 10 entzogen worden. Es werden alle Diejenigen, welche etwa Forderungen aus an Münker als Dienstmann übertragenen Geschäften zu haben glauben, aufgefordert, solche binnen 8 Tagen bei uns anzumelden, damit diese Forderungen aus der bei uns gestellten Dienstcaution eventuell berichtigt werden können. Gießen, am 11. December 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutscher Reichstag. 39. Plenarsitzung. Donnerstag, 11. December 1890, 1 Uhr. Die erste Etatberathuug wird fortgesetzt. Abg. Bebel (Soc.): Die Art, wie die Herren rechts sich gegen die Beseitigung der Lebensmittelsteuern wenden, läßt deutlich erkennen, daß auch sie merken, es geht mit ihrer Herrlichkeit zu Ende. Die Thatsache, daß die ländlichen Arbeiter in Schaaren nach den Städten eilen, beweist die Unrichtigkeit Ihrer Behauptungen, daß der ländliche Arbeiter und die kleinen ländlichen Besitzer von den Zöllen Vorthetl haben. Auf dem Lande Uegea die Verhältnisse so mißlich, daß stellenweise ein Rückgang der Bevölkerung ftattfinbet, und man es mit allen möglichen Mitteln versucht, die sogenannte Sachsen- gängerei zu bekämpfen. Die ländlichen Arbeiterverhältnisse sind in verschiedenen Gegenden geradezu elend. Die Gutsbesitzer geben oft für Schweineftälle mehr aus, als für Arbeiterwohnungen. (Hört! Hört!) Frellich sind uns die Schwierigkeiten der socialiftischen Agitation unter ländlichen Arbeitern wohl bekannt, allein wir sind fleißig bei der Arbeit und werden, sobald das Material gesammelt ist, an die Agitation gehen. Religion und Sittlichkeit sind nicht gleichbedeutend. In Kreisen, die sich für religiös halten, finden sich oft grobe Unstttlichketten. Bei den Socialdemokraten hat man nichts von Unfittlichkeiien behaupten können, während bei dem weiblichen Theile der ländlichen Bevölkerung die Unsittlichkeit eingerissen ist durch das Verhalten der Gutsbesitzer, ihrer Beamten und der Oifiziere beim Manöver. (Unruhe.) Der Vvrtheil au8 den Getreidezöllen, der Zucker- und der Branntweinsteuer kommt den wenigen Großgrundbesitzern zu Gute, in deren Besitz immer mehr und mehr kleine Grundstücke übergehen. Die indirecten Steuern werden hauptsächlich von Arbeitern aufgebracht; sie drücken schwer und erregen überall Unwillen. Wir wissen, daß kein Staat ohne Steuern bestehen kann, aber Diejenigen sollen am meisten dazu beitragen, die dem Staat den größten Schutz verdanken, nämlich die Besitzenden. Heute ist das flicht der Fall. Die Hoffnung auf eine Spaltung der Socialdemokratie ist ebenso vergeblich, wie die Hoffnung auf ein gewaltsames Eingreifen unsererseits. Auch Sie irren sich, wenn Sie hoffen, daß Sie mit ihrer Armee sich auf die Dauer eine Schutzwehr gegen die Socialdemokratte schaffen. Unsere Ideen werden in demselben Maße sich verbreiten, wie die gegenwärtige Wirthschastspolttik sich entwickelt. Diese Entwickelung gieht uns ohne alle Gewalt die heutige Gesellschaft in die Hände. Abg. Dr. Wtndthorst (Ctr.) vertheidigt zunächst seine Stellung zu Gunsten der Colonialpolttik. Die Vorthetle, welche die Jnvaliditats- dieser fünf Jahre bei durchschnittlich Anrtlkher Cbtil. Gießen, den 10. December 1890. Betr.: Die Ausführung des Invalidität»- und Alters- Versicherungsgesetzes. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien deS Kreises unb die Vorstände der Fabrik-krankenkaffen und Knappschaftskaffen und die Ort-kranken- faffe Gießen. Die nach Ihren Miltheilungen erforderlichen Quittungs- karten werden Ihnen durch die Universitäts-Buchdruckerei von Münchow dahier dieser Tage zugestellt werden. Wir empfehlen Ihnen und den Vorständen der örtlichen Stellen für die Jnvaliditäts- und Altersversicherung mit der Ausstellung der Quittungskarten einige Tage vor dem 1. Januar 1891 zu beginnen; die Quittungskarten find aber, falls sie nicht thatfächlich später ausgestellt werden, vorn 1. Januar 1891 zu dattren. Bei Ausstellung der Quittungskarten ist sich streng nach der Anweisung vorn 23 October l. I. (Regierungsblatt Nr. 44, S. 294) zu richten. Die Vorstände der eingeschriebenen Hilsskassen sind zur Ausstellung der Quittungskarten nicht berechtigt; für die bei em geschriebenen Hilfskaffen versicherten Arbeiter haben daher die Großh. Bürgermeistereien refp. örtliche Stellen für die Jnvaliditäts- und Altersversicherung oder die Vorstände der Betriebs- oder Knappschaft-kaffen für in Betrieben der betr. Kaffe beschäftigten Arbeiter die Quittungskarten auszustellen. v. Gagern. Feuilleton. Im Dshnwärterhsuschen. Eine Weihnachtserzählung von H. Waldemar. (Fortsetzung.) „Nein, Franz, wir wollen unserem Hänschen in Ruhe bescheeren. Wenn der Zug vorüber ist, holst Du ihn, wie wir es mit der Mutter verabredet hatten, während ich derweil die Lichter anzüude," antwortete die junge Frau, die emsig beschäftigt war, immer noch Nüsse und Aepsel und Backwerk aller Art an dem kleinen Tannenbäumchen zu be- jestigen, während ihre dunklen Augen in innigen Blicken denen des Mannes begegneten. In diesem Augenblicke fegte der Sturm um das allein und freistehende Häuschen und ließ es in seinen Fugen er- krachen; knisternd schlugen die Schneeflocken, vom Winde gejagt, gegen die Fensterscheiben, und die Gluth im eisernen Lsen zischte sprühend auf. „Ein grauliches Wetter, Hanna, höre nur, wie der Sturm -feist und die Telegraphendrähte singen." „Just das rechte Weihnachtswetter, Franz. Nur Du dauerst mich, daß Du noch hinaus mußt, dafür ist es nachher um so gemüthiicher hier, gelt?" „Dienst, Schatz, ich weiß es nicht besser. Wenn ich denke, wie es früher war, ehe Du für meine Behaglichkeit sorgtest, und ehe klein Hans seine Aermchen verlangend nach nur ausstreckle, möchte ich um den Preis dieser Bewill- fommnunß noch in schlechteres Wetter hinauseilen. Gelt," fuhr er fort, ausstehend und seinen Arm nm ihre Taille Icg Bei der «*•** " Lou 8l.! \ Eoii Die drei _ Kur eine ’ uitel W ,wi* h-i« d-g-hric, fön L jkhi in MM' ’nb bet »eidieerui Mich- ®«‘>« 1 Puppe beschenkt/ bedeutungsvolle Q im Grunde zu be eigentlich ein Stn indem die Hanni- tzedeulch um 1 ücgtnbtn Beruf vo wohnlich ja das e< ollen anderen Spi eine Puppe", meh Mäftigung, die nimmt und ihr Ge Streben der Frat Bedürfnisse, \orov wartet, pflegt, sie geboren und erzo Nachahmung sie t liebevoll mit die sauber hält, wirt schlechteres haust spiel. Deshalb s jeder guten, kluge sein, als Grundl ihre Kleine vom ollen Dingen Ein sie diesen Wunsch - AuS btt Weise bisher sch, Uscher Thier die tierärztliche KreiSueterinärärzt wird beabsichtigt, geleisteten Beittä; eine AnM von' denen eine Remu lich vom Staate bis jetzt den § Obliegenheiten i foie z. B. die Er bieh, Superarbii zur Bestellung s, 11)011 Gemeinden i zm $einui ^eznksthierarzix Mjllf p Schotte», »w Sich in b ^gehalten iv Holzheim , |*le «01t| ? 4‘s s'»d 363" her Au-e, ] h Ver bc lsi dies, yetfici KV ®r- MA WeW'tr. KM» äW ^"d bi, ? '“® “SÄ -Ä: Ottt^Wfö= '!icüe,. “' 12- ®ecember smd st- Profeffur fs, . l^e Professur für '= «16 8Uf, MlursürChem, °°r°rb«lichm, $ro: lten: ®ie Setttetunq :® ln r°!cher ffieiter- :,"en Potenten ist ^Hinderung dieses beim Mangel eines icm wichtigen Unter« roit Rücksicht darauf, verschiedenen Fächern m9 der Räume des misation der überaus 'Mg kommen, hierzu h gebildeten Assistenten e und Erhaltung der Anfertigung der noth« jen hat. im 11. Tttttubtt. 8n-- Herr Aeigeordneter irbneten die Herren ^eyligenstaedt, hom- Dr. Ploch, Schwall, s. eerdigungen, die im [wmmen werden, der Lhore benutzt wird, den Weg mit einer rd unter Semidigung ten die EhaussiruuL cftettung i\t str die uus mch der Stefans- 1314 M. bewilligt Kostenrechnungen Feldgeschworenen die -olge Beschwerde eines über durch plötzliches it den Keller dem Be- igttn Schaden 6* ie der Wredeckhr bet ;e,eze«-nStt°ßen.h-ck Lt ®etbtn tonne. ®« iarel886 «»W* '*e$uwiä »odurch ewe plötzliche nüt verhindert wird, ’tnaut» * m,t' ht für 1890/91 bete«« l6 untttbtei® ^ , \t M°n.s >ur Sor- (ti*L""(®t "erd-"- rwiesen- \ 1 S’li» «* n,A LiMft i®11 .idjchai^ in« äilättti .vs:* - oft “oi « et «>«*' h. desüN°°" ' $1,a6ei' i) bie V jüiitt«- (beet, W Xt8“|4W -t bt||ll1 e it; bewf«lbe“ $S'*S e e*?54» “ni uni Zur „tbeilt. i:,li brt ®#’?u Ü»('" »I» J^iife ’S "'4‘ n°-"' ' V* tt b'\Swx<ä» "• ”, 0’“* Marktpreise in Berlin, am 10. December, nach Ermittelungen des Königlichen Polizei-Präsidiums. Weizen per 100 kg guter von 19,50—19,10 Mk., mittlerer von 19,00—18,80 Mk., geringer von 18,70—18,50 Mk. Roggen per 100 kg guter von 18,40—18,10 Mk., mittlerer von 18,00—17,80 Mk., geringer von 17,70—17,40 Mk. Gerste per 100 kg gute von 20,00—17,20 Mk., mittlere von 17,00 dis 15,60 Mk., geringe von 15,40-13,00 Mk. Hafer per 100 kg guter von 15,50—14,90 Mk., mittlerer von 14,80—14,40 Mk., geringer von 14,30-14.00 Mk. Stroh, Richt- per 100 kg von 5.00-4,00 Mk. Heu per 100 kg von 7,20—4,50 Mk. Eibsen per 100 kg von 40,00 bis 22,00 Mk. Spetsebohnen, weitze per 100 kg von 40,00—24,00 Mk., Linsen per 100 kg von 56 00-30,00 Mk. Kartoffeln per 100 kg von 7,50—5,00 Mk. Rindfleisch von der Keule per 1 kg von 1,60 bis 1,20 Mk. Bauchfleisch per 1 kg von 1,40—1,10 Mk. Schweinefleisch per 1 kg von 1,60 — 1,10 Mk. Kalbfleisch per 1 kg von 1,80 bis 1,10 Mk. Hammelfleisch per 1 kg von 1,60—1,20 Mk. Butler per 1 kg von 3,00—2,00 Mk. Eier per 60 Stück von 6,00—3,00 Mk. — Wie sind erfrorene Pflanzen au behandeln, um fle zu retten? Ost genug kommt es vor, daß Zimmerpflanzen usw. durch plötzlichen Temperaturwechsel draußen oder dadurch, daß sie einige Tage in einer kalten Stube vergessen wurden, Frost bekommen. Es ist nun nicht nöthig, daß dadurch ihr Tod sofort bedingt wird, denn ein Gefrieren des Zellsaftes, welches den Tod verursacht, tritt erst bei sehr hohen Kältegraden ein, wohl aber sterben solche Pflanzen ab, wenn sie ganz plötzlich bedeutend höheren Temperaturen ausgesetzt werden. Man bringe sie deshalb nicht in ein warmes Zimmer, sondern in einen Raum, dessen Temperatur eben über 0 Grad liegt. Auch ein Bespritzen mit recht kaltem Wasser sorgt für eine allmähliche Wiedererwarmung. Gedenket der hungernden Vögel! müßte sich ein Jeder bei Zeiten versehen und Selbstfrankirung der einzuliefernden Weihnachtspackete durch Postwerthzeichen mußte die Regel bilden. Für die am Postschalter zu leistenden wachsen. Mit der Eröffnung des neuen Bahnhofs ist zugleich eine Seilbahn, von Nieder-Ohmen kommend, fertiggestellt worden. Diese Bahn, ein bedeutendes in- Zahlungen sollte das Geld abgezählt bereit gehalten werden. Die Befolgung dieser Rathschläge dürste der Post und dem Publikum gleichmäßig nützen. — Bei der gestrigen Ergäuznngswahl der Mitglieder Grotzh. Handelskammer erhielten 102 Herr Albert Kraatz Stimmen, „ Aron Katz 80 // „ Louis Hornberger 64 // „ L. Emmelius 57 f! „ A. Wehn 30 // „ Emil Fischbach 27 // Die drei erstgenannten Herren sind somit gewählt. dustrielles Unternehmen, liefert täglich eine große Menge Eisensteine. Dazu ist noch eine Menge Fuhrleute beschäftigt, worunter ein Gießener Fuhrunternehmer allein mit acht Pferden, welche Eisensteine herbeifahren. Nicht selten beträgt der tägliche Versandt 20 Waggons. Das Postpersonat hat man um zwei Mann vermehrt, von welchen einer als besonderer Bote zur Bestellung der Postsendungen an die Bewohner der Mücke angestellt ist und des TageS dreimal seines Amtes walten muß. Die Geschäftsleute haben diese Einrichtung freudigst begrüßt. vermischte». — Nur eine Puppe! Aus welchem Weihnachts-Wunschzettel der weiblichen Kinderwelt darf sie wohl fehlen, diese heiß begehrte, sehnsüchtig erwartete, jubelnd begrüßte Puppe, die jetzt in unzähligen und ungezählten Exemplaren dem Fest und der Bescheerung schon entgegenharrt? — Wenn aber die zärtliche Mutter ihren Liebling mit der üblichen Weihnachts- Pnppe beschenkt, so denkt sie wohl kaum daran, was für eine bedeutungsvolle Gabe dieses Spielzeug für ihr Töchterchen im Grunde zu bedeuten hat, und daß — tief verborgen — *△ Mainz, 11. Deeember. Berechtigte Aufregung herrscht bei einem Theil der hiesigen Bevölkerung wegen einer Reihe Attentate, die an den letzten Tagen i» belebten Straßen hier auf junge Mädchen verübt worden sind. Die hiesigen Localblätter verzeichnen fünf Fälle, bei welchen vorgestern und gestern in der Umgegend des Stadttheaters ahnungslose junge Mädchen angegriffen wurden und denselben ohne jegliche Veranlassung mit einem scharfen Instrument Stiche in den Leib und die Beine beigebracht worden sind. Der eigentlich ein Stückchen Zukunft bereits damit verknüpft ist, indem die harmlose Puppe eine Art von Studiums-Object bedeutet, um die einstige Hausfrau aus den jetzt noch so fernliegenden Beruf vorznbereiten. — Vielsageud genug zieht gewöhnlich ja das echte kleine Mädchen das Spiel mit Puppen ollen anderen Spielen vor, weil es für sie mehr als „nur eine Puppe", mehr als ein Spiel ist,- nämlich eine wirkliche Beschäftigung, die als förmliche Thätigkeit sie in Anspruch nimmt und ihr Gelegenheit darbietet, das Haupt- und innerste Streben der Frau: die Sorge für Andere und für häusliche Bedürfnisse, sowie Liebe und Zärtlichkeit zu entfalten. Sie wartet, pflegt, sie füttert, kleidet ihre Puppe, wie es — angeboren und erzogen und durch eigene Beobachtung — zur Nachahmung sie treibt und das Kind, das pünktlich, sorgsam, liebevoll mit diesem Spielzeug umgeht, es ordentlich und sauber hält, wird später sicher für Haus und Familie kein schlechteres Hausmütterchen abgeben, als jetzt beim Kinderspiel. Deshalb sollte gerade dies Spiel mit der Puppe von jeder guten, klugen Mutter wohl und aufmerksam bewacht sein, als Grundlage der künftigen Bestimmung, und wenn ihre Kleine vom Christkind oder Weihnachtsmann vor allen, allen Dingen Eins sich wünscht: „Nur eine Puppe!" so soll sie diesen Wunsch vor Allem erfüllen. — AuS dem Staatsbudget. Um, wie dies in ähnlicher Weise bisher schon durch Bestellung und Salarirung prae- tischer Thierärzte in ärmeren Landestheilen geschehen, die thierärztliche Hilfe leichter zugänglich zu machen und die Kreisveterinärärzte von einzelnen Dienstgeschäften zu entlasten, wird beabsichtigt, unter Einziehung der bisher an Gemeinden geleisteten Beiträge zur Bezahlung von Thierärzten demnächst Beschreibung der Angegriffenen nach sind die Attentate, die, soweit bis jetzt bekannt, keine ernsten Folgen nach sich gezogen haben, sämmtlich von einem und demselben Individuum verübt worden und zwar von einem gutgekleideten Burschen im Alter von 17 bis 18 Jahren, der nach Verübung der Angriffe immer schleunigst das Weite suchte. Zur Habhaft- machung des Angreifers entwickeln die Sicherheitsorgane eine große Thätigkeit, doch hat man von demselben bis jetzt noch nicht die geringste Spur. * — Nächsten Samstag findet hier eine Versammlung sämmtlicher Bürgermeister des Kreises Mainz statt. Dieselbe ist von dem Kreisamt zu dem Zwecke einer Besprechung des Invaliden- und Altersversicherungsgesetzes einberusen. * Dresden, 11. Deeember. Ein 18jähriger Bursche ermordete und beraubte in Zitzschewitz bei Dresden seine Großmutter. Der Thäter wurde verhaftet. * Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Deeember 1890. Insterburg 21,413, Bromberg 40,6QP, Dortmund 89,518, Kiel 68,827, Göttingen 23,745, Bielefeld 39,675, Hildesheim 33,400, Crefeld 105,000, Düsseldorf 147,000, Hamburg (Stadt und Vororte) 570,000, Freiburg i. Br. 46,600, Königsberg l Pr. 161,149, Gera 39,565 , Wiesbaden 64,335. * Erfurt, 9. Deeember. Ein socialdemokratischer Arbeiter aus Gebetee, welcher während der Zeit seiner Landwehrübung einen Unteroffizier thätlich insultirte, ist vom hiesigen Kriegsgericht zu 3 Jahren und 3 Monaten Festung verurtheilr worden. < Nachrichten. eine Anzahl von Thierärzten an geeigneten Orten zu bestellen, denen eine Remuneration von im Durchschnitt 500 Mk. jährlich vom Staate zu gewähren wäre, wogegen ihnen einzelne, bis jetzt den Kreisveterinärärzten ausschließlich zustehende Obliegenheiten in bestimmten Bezirken überwiesen würden, wie z. B. die Ertheilung von Gesundheitsscheinen für Handelsvieh, Superarbitrien bei der Fleischbeschau. Voraussetzung zur Bestellung solcher Thierärzte würde die Bereitwilligkeit von Gemeinden und Kreisen zur Leistung entsprechender Beiträge zur Remuneration derselben sein. Die zu bestellenden Bezirksthierärzte müssen die Staatsprüfung bestanden haben und wird ihnen, da sie als bei den Kreisveterinärämtern beschäftigt anzusehen sind, die Zeit ihrer Verwendung als Bezirksthierärzte bei späterer definitiver Anstellung als Vordienstzeit auzurechnen sein. (:) Schotten, 11. Deeember. Der aus den 16. December angesetzte Vieh markt zu Schotten wird, da die Maul> und Klauenseuche in den verschiedenen Gemeinden soweit erloschen ist, abgehalten werden. Holzheim, 11. Deeember. Die am 1. Deeember statt- gehable Volkszählung ergab für die hiesige Gemeinde 546 männliche und 553 weibliche Personen, zusammen 1099 Personen gegen 1157 bei der Volkszählung im Jahre 1885. □ Ruppertenrod, 11. Deeember. In unserer Gemeinde hat die Volkszählung dasselbe Resultat gehabt, wie vor fünf Jahren, nämlich 774 (darunter 2 abwesende) Seelen. Davon sind 363 männlichen und 411 weiblichen Geschlechts. = Mücke, 11. Deeember. War die Station Mücke seither eine der verkehrreichsten Stationen der Oberhessischen — Die Universität Halle wird von 1585 immatricultrten Studirenden, 63 zum Hören von Vorlesungen Berechtigten und 73 bereits exmatrtcultrten mit verlängertem akademischen Bürgerrecht dort weilende besucht, sodaß die Gesammtzahl der Berechtigten 1716 beträgt. Auf die einzelnen Facultäten vertheilen sich die Studirenden in folgender Weise: theologische 692, juristische 128, medtcintsche 268, philosophische 492 (5 sind vom Hören der Vorlesungen dispenfirt). Im vorigen Winterhalbjahr war die Zahl der eingeschriebenen Studirenden (einschließlich der nachträglich aufgenommenen) etwas höher. Sie betrug im Sommer 1890 1634, im Winter 1889/90 1671 Studtrende. — Ingenieur Franz Rtnecker in Würzburg, Sohn des verstorbenen Geheimraths Prof. Dr. v. Rinecker, hat zu Ehren seines Vaters der medtcinischen Facultät eine Schenkung von 10000 Mk. gemacht, deren Zinsen im Betrage von 1000 Mk. alle 3 Jahre der hervorragendsten in diesem Zeitraum erschienenen deutschen medi- ciniichen Arbeit als Preis gegeben werden sollen. Verkehr, Ccmb« unö D«lba>irtb|d>aft. — Eine sürFleischer und Viehhändler wichtige Bestimmung tritt mit dem 1. Januar 1891 im Bereich der preußischen Staatsbahnen in Kraft. Die Vt-Hdegletter brauchen von diesem Tage ab keine Fahrkarten mehr zu lösen, vielmehr dstnt in allen Fällen der Betörderungsschein als Fahrausweis und ist in diesem der tarifmäßig zu erhebende Fahrpreis von zwei Pfennigen für das Kilometer zu berechnen. Die Beförderung der Begleiter erfolgt in der dritten Wagenklaffe, sofern denselben nicht aus besonderen Gründen ein Platz im Pack- oder Güterwagen angewiesen werden muß, oder ( dieselben nicht in den betreffenden Viehwagm Platz nehmen. Pommerschs Hypothese«-Actien-Baut. Wie aus dem Jnseratentheil«- unterer heutigen Ze lung ersichtlich, werden die am 2. Januar 1891 fälligen Coupons dieser Bank bereits vom 15. Deeember c. eingelöst. Bahn, so ist dieser Verkehr gegenwärtig noch bedeutend ge- Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Gießen. 49. Woche. Vom 30. November bis 6. Deeember 1890. Einwohnerzahl: 20500 (incl. 1600 Mann Militär). Sterbltchkettsztffer: 30,4°/«. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreff mb en Krankheit auf von AuSwärtS nach Gteßm gebrachte Kranke kommen 1. Lebensjahr: 2.—1b. Jahr: Diphtherie 1 Lungenschwindsucht 1 Lungenentzündung 2 Nierenentzündung 2 * Schlagflußd. Gehirns 1 (1) — — 1 1 — — 2 — — 2 — — 1(1) - Rückenmarksdarre 1 (1) 1 (1) - - Krämpfen 1 Allgem. Tuberkulose 1 (1) — 1 — 1 (1) - - Harnruhr 1 Krebs 1 (1) 1 — — 1 (1) - - Summa: 12 (4) 10 (4) 1 1 welche in der am Nachmittag erscheinenden Nummer des „Gießener Anzeigers" Aufnahme finden DM- sollen, bitten wir bis spätestens ay Vormittags 10 Uhr an unsere Expedition gelangen zu (assen. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 3. Adventssonntag, 14. December: Vormittags 9V> Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser« Beichte und heiliges Abendmahl im Abendgotte«- dienst. Kinderkirche Nachmittags 3 Uhr: Pfarrer Schlosser. Btbelstunde am Montag den 15. Decbr., Abends v Uhr. in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Cap. 4, von Vers 6 an: Widerhoffärtige Sicherheit, Afterreden und Richten. Pfarrer Dr. Nauman«. Adventsandacht am Donnerstag den 18. December, Abends 8 Uhr, in der Kirche. Pfarrer Schloss er. Am 4. Adventssonntag, den 21. December, wird der Nach- mittagsgotteSdienst um 2 Uhr gehalten. Die Psarrgeschöf te in der Woche vom 14. bis 20. December besorgt Pfarrer Dingeldey. Katholische Gemeinde. 3. Adventssonntag, 14. December: Samstag: Nachmittags um 3 Uhr und Abends um Vr8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit mr hl Beichte; um i/tl Uhr Austheilung der hl Communion; um V»o Uhr Militärgottesdienst mit Predigt; um 8/<10 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um V-3 Uhr Aboentsandacht. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, 13. December. Freitag Abend 4°° Uhr, Samstag Morgen 880 Uhr, Samstag Mittag 3°° Ubr, Samstag Abend 445 Ubr Anzeigen, Versteigerung SamStag den 13. December d. I., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Marktplatz 20 dahier gegen Baarzahlung: 1 Wagen, 1 Cassaschrank, 1 vollständiges Bett, 1 Sopha, 1 Schreib- secretär, 2 Commoden und anderes Hausmobiliar. Vor«, 10370 Gr. Gerichtsvollzieher. 10351] Wegen Auflösung einer Bierbrauerei in Folge Sterbes. des Eigenth. wird Montag, 29. December Vo-m. 11 Uhr, in Wetzlar in der Wirtbschaft „3ut Erholung" einer sreiw. öffentl. Versteigerung ausges. werden: 1) ein in unmittelbarer Nähe d. Stadt bel. Wirtbschaftsgebäude, in welch, z. Zeit Wirtbsch bttr. wird (großer Tanzsaal, -^große Wirthszim-, Wobnräume rc). nebst Hvoemar, Garte.,wirthschast, Kegelbahn, groß 17 Ar 39 Qm, 1G363] Ein bequemer Damenseflel (neu), passendes Weihnachtsgeschenk, billig zu verkaufen Wo? sagt die Exp. d Bl. frankfurter Würstchen * empf. <8. Dort, Wallthorstr. 45. [10355 2) ein baneb. bei Wohnhaus m Hintergebäude, Garten u. groß- Hofraum, 4 Ar 08 Qm, 3) ein i bester Lage zwischen Stadt u. Bahnhof bei. u zu einem jed größ. Betriebe geeignet. Bauplatz nebst Kalk-Stein- ! bruch, groß 8 Ar 7l Qm, 4) ein Garten an der Silhöferchaussee,1 groß 5 Ar L7 dm. Ferner kommen im Anschluß hieran zur 1 Versteigerung: 1 Kühlsch ff Braukessel, Matschbülte, 2 Gährb.ttiche, Partie größ. und kleinerer ßagertäffer, Bterwagen, Gummischläuche, Doppel-Malzdörre, dtp. 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Heichelheim offen liegt, und Einwendungen gegen die Wahl oder die Gewählten innerhalb dieser drei Tage bei Vermeidung des Ausschluffes bei der Handelskammer vorzubringen find. Gießen, den 11. Deeember 1890. 10254] Die beiden seit langer Zeit von Herrn Reg.-Baumeister Horstmann bewohnten Zimmer sind durch besten Wegzug sofort oder per 1. Januar zu ver- miethen. Frau Dr. Kranz Eckstein, Alicestraße 13, 1. Etage 10364] Ein Laden mit Logis zu ver- miethen bei Wilh. Plank, Bahnhofstraße 18. Der Chanuko-Ball in Hungen im Gasthof zur Traube findet nicht statt. Hungen, 11. Deeember 1890. Achtungsvoll 10366 Für da- Comit6 __________Gustav Kohlheyer. Als Meihnchts-eschenKkß empfehle zu außergewöhnlich billigen Preisen Näh-, Ripp-, Galen-, Rauch- und Suthertische, sowi^Rohr seffel und Blumentische, Teppiche, Läufer und Bettvorlagen; ferner empfehle mein reichhaltiges Lager in 'allen Arten Kasten- und Polstermöbeln zu herabgesetzten Preisen. 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Aranr Eckstein, eftraße 13, t Etage rdeit mH Logis zu ver- »statt. htungsB WWL-- Ittifu Ägä» arten Preistv vt> >*• fl»18 Jtente ’lber*< c>r^ f in Giern [10344 i in Groden-Linden. Samstag den 13. December. (Streuet? Anzernev. Beilage zu Nr. 291. - 189O. Ikrmiftbte». * Staßfurt, 7. December. Hierselbst wurden innerhalb 8 Tagen um 19 der Firma C. Bennecke, Hecker u. Co. gehörigen Getreidediemen 17,119 Mäuse, 9 Hamster, 2 junge Katzen, 1 junges Kaninchen und 1 Ratte gefangen, und zwar mittelst Drainröhre«, welche in um die Diemen gezogene Gräben senkrecht eingegraben waren. * Aus Schlesien, 7. December. Der Bauerngutsbesitzer Rieger in Goglau bei Schweidnitz ist auf Veranlassung des Freiherrn v. Falkenhausen, dessen Sohn er von Diphtherie gerettet hatte, vom Kaiser empfangen worben. Dem Vernehmen nach hat der Monarch den Freiherrn v. Falkenhausen beaustragt, ihm nähere Mittheilungen über die Erfolge Riegers zukommen zu lassen. In den schlesischen Blättern erläßt nun Freiherr v. Falkenhausen einen Aufruf, ihm zu einer Uebersicht der Erfolge des Rieger'schen Heilverfahrens behüls- lich zu sein. Nach der Angabe schlesischer Blätter benutzt Rieger zum Einpinseln des Mittels große Gänsefedern (Posen), die bis auf den obersten weichen Theil von den Federn befreit sind. Das Mittel löst den Belag und wirkt abführend, reizt auch etwas zum Erbrechen- erstere Wirkung soll aber die Hauptsache sein. Nicht eher als eine Stunde nach der Behandlung darf der Kranke etwas trinken, auch wenn der Durst noch so stark ist. * Mons, 7. December. Auf der Zeche „Agrappe" in Framerie stürzte ein junges Mädchen, welches am Barbara- tage (4. December) ein Standbild der Patronin der Bergleute in die Grube befördern wollte, einen 750 Meter tiefen Schacht hinab. Von der Leiche konnten nur Fetzen geborgen werden. * In Niederwalluf, einem Dorfe am Rhein, hat sich der Schullehrer zum Bahnwärterdienst gemeldet- er verbessere sich um 150 Mk., sagte er. * Elbing, 4. December. Ein Familienvater mit der stattlichen Anzahl von 22 Söhnen dürste gewiß zur Seltenheit gehören. Bei der Volkszählung stellte sich, wie der „Danz. Ztg." geschrieben wird, heraus, daß der Maurer M. in der langen Niederstraße die oben genannte Zahl von Nachkommen besitzt. Derselbe ist zum zweiten Male verheirathet und hat noch sechs eigene und ein Pflegekind, Alles Söhne im Alter von 1—20 Jahren, bei sich zu Hause. Von den anderen stehen zwei bei der Garde und drei bei anderen Regimentern. Von den Uebrigen sind zwei vor kurzer Zeit verstorben, die übrigen arbeiten in Berlin und seiner Umgebung. Der Vater ist noch ein sehr rüstiger Mann von 481/2 Jahren. * Ei« gutes Geschäft. 1. Im Interesse und zur Be- örderung der Landwirthschast setzen wir für die größte Kartoffel, die unsere verehrten Abonnenten uns einsenden, einen Preis von 10 Dollars aus. Die Redaction des „Mopple- town Herold". 2. Die Kartoffel-PreiS-Concurrenz ist beendet. Die Prämie für die größte Kartoffel erhielt Farmer John Smart in Moppletown. Die Redaction. 3. Vier Wagenladungen ausgesucht schöner Riesen- Kartoffeln (größte Sorte) sind sofort billig zu verkaufen in der Redaction des „Moppletown Herold" (Abtheilung für Preis- ausschreiben).L. Bl. Literatur unis Kunft. — JunkermannS Humoristikum. Eine Sammlung heiterer Vortragsstücke von eiprobhi Wirksamkeit meist aus dem Repertoire des Herausgebers August Junker mann, Kgl. Württ. Hofschauspielers und ersten Comtklrs am Kgl. Hoftheater in Stuttgart. Vierte, verbesserte Auflage. Broschirt 3 JL, deg. gebb. 4 JL Verlag von Levy & Müller in Stuttgart. Eine prächtige Gabe herzerfrischenden Humors hat Junkermann, der in Europa wie Amerika gleichberühmte Eomiker und Reuter- Interpret, mit diesem nun schon in vierter, verbesserter Auflage erscheinenden Buche geschaffen. Er hat darin eine Fundgrube köstlicher Perlen des Vortrags z>ffammengetr«gen, von denen jede ein Treffer ist. Ebenso wird sich aber auch Jeder, der sich auf bloße Lectüre des BucheS beschränkt, daran erfreuen und erquicken, so daß wir das Humoristikum als ein gewiß überall willkommenes Geschenk bezeichnen dürfen. — Der Stein der Weisen. Das soeben erschienene 23. Hest dieser beliebten populär-wissenschaftlichen illustrirten Halbmonatschrtft (A. Hartlebens Verlag, Wien) enthält die nachstehenden Aufsätze: Eine Eisenbahn ohne Räder (9 Bilder und Figuren). Die'Raketen (mit einer Tafel, 10 Illustrationen enthaltend). Mikroscopie der Thierwollen und Haare (mit 8 Illustrationen). Ein Laut-Bildformsystem. Der Fasan. Der „Rosengarten" in Südtirol (mit Vollbild). Ist die Tuberkulose heilbar und kann man ihr vorbeugen? Ver- ständniß für die Musik bet Thieren. — Die „Kleine Mappe" (mit 8 Bildern) enthält: Galileis Lehrkanzel, Die Austernwirthschaft in England (Tafel), Apparate für Rauchverzehrung, Indische Nipahäuser (Vollbild), Was wir athmen, Schwackhöfers Volum-Hygrometer u. v. A. Auch dieses Heft hält sich textlich und illustrativ durchaus auf der Höhe, welche die treffliche Zeitschrift innerhalb der zwei Jahre ihres Bestehens zur Bten. Auswahl. u. f. w 10159 Aeilgeöotenes wähl empfiehlt I. Schäfer, Kirchenplatz 4. 9933 Dr. IVnumiinn, Pfarrer. Zur Confeet- Backerei 2" Um 3/<4 Uhr gemeinsame Unterhaltung. Bücher und Spiele reichlich vor- 1” Händen Für den Vorstand: Möbtt-Versteigerung. 10330] Dienstag den 16. und Mittwoch den 17. December, Nachmittags 2 Uhr, werden Südanlage 7 (Hinterhaus) die zur Hinterlassenschaft der Heinrich BeckerS Eheleute gehörigen Mobilien, als: Tische, Stühle. 3 SopuaS, Commoden, Kleiderschrüuke, Weitz« zeugschrünke Küchenschrank, 1 Secre» tür, 5 Spiegel, Bilder, Vorhänge, Nachttische, Waschtische, 6 Betten, 1 goldene Herrenuhr mit goldener Steile und Verlognes, 1 grober filberuer Borleglöffet 6 stld. Etz- lSffel, 9 ftib. Theelöffel, 1 neuer kupf. Kessel, 73 Ctm. 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Alle evangelischen Bürger Giessens, auch diejenigen, welche nicht Mitglieder des Vereins sind, werden hierzu freundlichst ein geladen. 10284] Meine aufs Reichhaltigste ausgestattete WrMiiiisßMnz ist mit dem heutigen Tage eröffnet. F. Lachmann, Schiirzeufabrik, __ Südanlage 15,^l^Treppe. Vortrag im Gewerbe-Verein von Herrn A. Egts lieber Fernsprechwesen und Fernsprechapparate unter Vorführung zahlreicher Versuche. Freitag, 12. Becember, 8 Uhr Abends, in Steins Saal. 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Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncell (F-dur op. 59 Nr. 1) v. L. van Beethoven« Rein leinene [9736 Rester Taschentücher, ä Dtzd. X 3.—, JL 3 80, «X 4.30 u JL 5.—, gesäumt, empfiehlt in bekannter Güte Fritz Nowack, Seltersweg. Grösste Auswahl! g Billigste Preise! in Samen- u. bemänteln, >qu ttes, Klkiberstoffen, jSeibenwaare n, Leinen, Baumwollwaaren, Gardinen, Rouleauxltoffen, Tischdecken, Schlaf- und Reisebecken, Betlvoriagen rc WiOi. Atli^ 9 Seltersweg 9. [10260i S V MNM r°tzkrM Eintrittskarten zu Mk. 2,50 (Sperrsitz Mk. 3,50), sind bei Herrn Ernst Challler (Rudolphs Nachf.) zu haben. Der Bechsteln’s he Flügel ist aus dem I Pianofortelager des Herrn Wllh Rudolph. Feinschalige Wallnüsse, Italien. Haselnüsse, &'°Ä d"'" Lena'schcr Felsenkeller. Jeden Samstag Abend: [9774 Leberklöse mit Sauerkraut. Hebamme Faber r Tolffs , Betlin, 12. 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