1 $0 l. io tfe, ’Bar Mfn 'tÄLtz, °dter Ichlit lten, Mech ®«fflätü7 Löwens Ac Knzetz mM«.r «U»to jn der Exped. &. j auswärtiger ftuift sich in Gietzu sucht ein t Sadenlocal. für ft flnet, per 1. irüher zu mittfa. unter R. S. 200 bj- b. U nsere Cigsr llchen wir tu mitden nötii tniffes. , Bock &E harten wird ju; ins Mäusbm^ iei Schüler W- ? sagt d^e ErperJ das Comptoir em ir e? wird zu Ok iit Den nöthigen r- ner junger Mar° tebene eiferten W jrUtrWJW^ adcheninM »ent auch» a «och'» «" bauet. M t feilt map« nttkiW tu»« ''»'s f# aea. t»M" ‘ Mal» 9' -guiff' "t» ch ßff.'»" ’ Bl. «• N' ZM Bb«s* Nr. 85. Erstes Blatt. Sonntag den 13. April 1890 Der Wteiur Anzeiger trief’rint täglich, mit Ausnahme der MontagS. Die Gießener - «mltteuVtLlter «erden dem Anzeiger KSchentlich dreimal beigelegt. eßener Anzeig er Generat-Mnzeiger. Bierteljähriger Avannemrntspretr t 2 Mark 90 Pfg. mH Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Rcbactw«, Sxprdtti« enb Druckerei: -chntfiraße 31t. 1« Fernsprecher 61. Amts- unb Anzeigeblatt süv den Kreis (Nieszen. Gratisbeilage: Gießener Jamilienbkätter Unnahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den tilgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Ilrntlichev Theil. Gießen, am 10. Aprll 1890. !detr.: Den Wiesengang. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grosth. Bürgermeistereien des Kreises. Soweit Sie unserem Ausschreiben vom 1. März d. I. - Anzeiger Nr. 53 — noch nicht entsprochen haben, erinnern v« Sie an sofortige Erledigung. v. Gagern. Bekanntmachung. Nachstehende Erklärung der Verwaltung der Unter- siützungskasse der Hessischen Landes - Irrenanstalten bringen Niir hiermit zur Kenntniß der Kreiseingesessenen. ließen, am 9. April 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Untrrstühungskassr der Hess. Landes-Zrrenanstalten. Dte Vertrauensmänner unserer Kasse sind durch die in ihnen Händen befindliche Anleitung zur Geschäftsführung nun- tnchr in den Stand gesetzt, da, wo eS sich um die Versorgung eiii'es GeisteStranten handelt, Jedermann guten Rath und zuverlässige Auskunft unentgeltlich zu ertheilen. Indem wir düs gemäß der Vorschrift in Abschnitt A 6 der genannten Anleitung zur Kenntniß der Bewohner des Kreises Gießen bvngen, fügen wir Namen und Wohnort der kreisangehörigen Vertrauensmänner hier an. 1. Allcndors n. d. Lahn: Bürgermeister Volk daselbst. 2. Alten Buscck: Balthasar Volz I. da- selbst. 3. Bettenhnnscn: Landwirth Philipp Köhler- Lugge daselbst. 4. Beuern: Lehrer Fischer daselbst. 5. Gießen: Polizeirath Fresenius daselbst. 6. Großen-Linden: Pfarrer Hepding daselbst. 7. Griinberg: Decan Pullmann daselbst. 8. Grün- bcrg: Gertchtsschreiber Wießner daselbst. 9. Heuchelheim: Bürgermeister Kreiling daselbst. 10. Hungen: Br. Rouge, pract. Arzt daselbst. 11. Klein-Lind n: Schnüedmeister Schaum daselbst. 12. Langd: Pfarrer Diefenbach daselbst. 13. Langgöns: Postagcnt Rompf daselbst. 14. Langsdorf: Lehrer Vach daselbst. 15. Lich: Br. Seipp, pract.Arzt daselbst. 16. Lollar: Oeconom C. Geißler daselbst. 17. Londorf: Pfarrer Weber daselbst. 18. Rodheim a. d. Horloff: Lehrer Koch daselbst. 19.Trais-Horloff: Decan Wahl daselbst. 20. Vil- lingen: Bürgernteister Ko ch daselbst. 21. Großen- Buseck: Pfarrer Deichert daselbst. 22. Wicseck: Lehrer Katzenbach daselbst. 23. Saasen: Bürgermeister Schmitt daselbst. Im Kampf mit Jrrthümern und Mißverständnissen, die uns leider stets von Neuem entgegentreten, glauben mir auch aiu dieser Stelle die nächsten Ziele unserer Bestrebungen in (Erinnerung bringen und hierdurch den erwähnten Mißver- stämdnissen entgegentreten zu sollen. Der Einsicht und dem Wohlthätigkeitssinn unserer Mit- biirger vertrauend, wollen wir den bedürftigen Pfleglingen der Landes-Irrenanstalten bei und nach ihrer Entlassung aus der Anstalt, und ebenso den in Noth gerathenen Angehörigen der in den Anstalten befindlichen Geisteskranken diejenige Ilmterstützung sicher stellen, welche denselben anders woher nicht zu Theil wird und nicht zu Theil werden kann. Im Abschluß hieran ist unser Bestreben ferner darauf gerichtet, d«ß die so überaus wichtige rechtzeitige Benutzung der Landes- Zvrenanstalten nicht mehr, wie jetzt, als eine Ausnahme er- Ichieint, sondern immer mehr zu Regel wird. Die Armenverbände und die Staatsregierung, an die niian uns, wenn wir um Beiträge bitten, nur zu oft verwüst, sind in Folge ihrer gesammten Einrichtungen und in Atilbetracht des Umfangs ihrer sonstigen ^Verpflichtungen von vornherein außer Stand, den entlassenen Pfleglingen der Bundes-Irrenanstalten die erforderliche eigenartige und namentlich auch verschwiegene Hilfe zu bringen. Die mannigfaltige Ant und Weise, in welcher diese Hilfe, unter unserer fort- wochrenden Mitwirkung in Rath und That im Einzelfalle geleistet werden muß, der im Voraus oft nicht zu bemessende llmd nicht selten hohe Geldbetrag der bald leihweise, bald M Geschenk gereichten Unterstützung, und endlich die um geirviffe, in gar manchen Fällen recht lange Dauer der Hilfs- lMrftigkeit, lassen sich in den Rahmen unserer öffentlichen Armenpflege nicht einfügen. Was ferner die in Noth gerathenen Angehörigen eines in der Anstalt befindlichen Kranken betrifft, so dürfen dieselben, wie die Erfahrung gelehrt hat, auf eine durchgreifende Hilfe des betreffenden Armenverbandes schon deshalb nicht rechnen, weil dieser Armenverband die Kosten der Verpflegung des Kranken in der Anstalt trägt und entweder schon hierdurch genug belastet zu sein erklärt, oder nur eine ganz unzureichende Unterstützung zu leisten vermag. Dazu kommt, daß es sich in vielen Fällen nicht sowohl um unbemittelte, als vielmehr um wenig bemittelte und nicht selten um solche bedürftige Pfleglinge der verschiedensten Stände handelt, welche, srüher niemals von fremder Hilfe abhängig, in ihrem kaum wiederhergestellten Gesundheits- zustand höchst nachtheilig bedroht und innerer wie äußerer Noth preisgegeben werden würden, wenn man sie bei ihrer Entlassung aus der Anstalt ohne Weiteres auf den Weg des öffentlichen Almosens verweisen wollte. Die Staatsregierung und Armenverbünde nützen ebenso sich selbst wie uns, indem sie unserer Kasse jährliche Beiträge zuwenden; an unsere Stelle zu treten, unsere Ausgaben zu lösen, vermögen sie aber nicht. Heppenheim, am 29. März 1890. Die Verwaltung der Unterstützungskasse der hessischen Landes-Irrenanstalten. Br. Ludwig. Br. Wittich. Br. Stühlinger. Schaum. Gefunden: 1 Wagenkapsel, 1 Mütze, 1 Armband, 1 Halstuch, 1 Spazierstock, 1 Zwicker, 1 Halsbinde, 1 Paar Handschuhe, 1 Laterne. 1 Portemonnaie, 1 Hundemaulkorb. Gießen, am 12. April 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Nebersicht Gießen, 12. April. Die aufgetauchten Gerüchte über die Einsetzung von Reichsministcricn treten immer bestimmter auf und versichern Berliner Meldungen, die Verhandlungen über die Verwirklichung dieses Planes seien bereits in vollem Gange. Falls sich die Sache nach den Wünschen des Kaisers gestalte, so werde der Reichstag schon in feiner bevorstehenden Session in der Lage fein, eine Gesetzesvorlage über die Errichtung von Reichsministerien in Berathung zu nehmen. Als in erster Reihe stehend wird die Einsetzung eines Reichsfinanzministers bezeichnet und sei dieselbe so unerläßlich, daß man sie selbst für den Fall wünsche, daß die Institution zunächst nur mit nahezu unzulänglichen Befugnissen ausgerüstet ins Leben zu treten vermöchte. Weiter versichern die betreffenden Meldungen, daß die deutsche Centralgewalt trotz des Mißtrauens einzelner Bundesstaaten gegen das Reichssinanzminister-Project an demselben mit aller Zähigkeit festhalte und der Heber» zeugung fei, daß die zwingende Nothwendigkeit einer solchen Reform schließlich alle derselben noch entgegenstehenden Hindernisse und Bedenken beseitigen müsse. — Daß es indessen mit der Einsetzung eines Reichsfinanzministers wirklich so rasch gehen sollte, möchte doch noch zu bezweifeln fein, der Plan ist schwerlich schon spruchreif. Die Pöbclcxcesse in Wien haben sich, soweit die vorliegenden Nachrichten reichen, nicht wiederholt und steht eine Wiederholung der wüsten Scenen vom Dienstag und Mittwoch angesichts der getroffenen Vorsichtsmaßregeln auch nicht zu befürchten. Unter den strikenden Wiener Arbeitern soll gegen die Urheber der Tumulte große Erbitterung herrschen, weil jene, wohl nicht mit Unrecht, befürchten, daß die stattgefundenen Ausschreitungen auf die Entscheidung des Streites um die Lohnerhöhung in einem für die Arbeiter ungünstigen Sinne einwirken könne. Uebrigens werden die Wiener Unruhen außer an gerichtlicher Stelle auch noch an anderen Stellen ein Nachspiel finden. Bei dem bevorstehenden Wiederzusammentritte des österreichischen Abgeordnetenhauses wird die Regierung von deutschliberaler Seite in Bezug auf die mangelhaften Vorkehrungen zum Schutze von Personen und Eigenthum bei den Krawallen in Neu-Lerchenfeld interpellirt werden. Ferner will eine Abordnung angesehener Wiener Bürger beim Kaiser die Bitte um Schutz der friedlichen Arbeit gegen dieselben bedrohende Umtriebe vortragen und zugleich auf den eigentlichen Ursprung der Unruhen wie auf den hierbei zunächst bekundeten Mangel an Energie seitens der Behörden Hinweisen. Am 27. April finden in Paris die Neuwahlen zum Gemeinderathe statt und darf man denselben mit Interesse entgegensehen, da die städtischen Wahlen in Paris von jeher einen Gradmesser für die politische Stimmung der Bevölkerung der französischen Hauptstadt abzugeben pflegen. Die Wahlagitation ist bereits in vollem Gange und da für die erledigten 88 Gemeinderathssitze gegen 1000 Bewerber vorhanden sind, so kann man sich vorstellen, wie hitzig sich der eigentliche Wahlkampf gestalten wird. Neben boulangistischen und monarchistischen Candidaten erscheinen natürlich auch die (San* didaten aller möglichen republikanischen Parteischattirungen auf dem Plane und dürfte es voraussichtlich in der Hauptsache zu engeren Entscheidungen zwischen Radicalen, der jetzigen Mehrheit des Pariser Gemeinderathes, und Ultrarabicalen kommen. Nach mehrjähriger Abwesenheit nicht nur von Europa, sondern auch überhaupt von den Grenzen der Civilisation hat Henry Stanley am vergangenen Donnerstag in Brindisi zum ersten Male wieder europäischen Boden betreten, umflossen von dem eigenartigen Nimbus feiner jüngsten abenteuerreichen Afrikafahrten. Der berühmte Afrikaforscher, welcher die lieber* fahrt von Egypten auf dem Dampfer „HydaSpeS" bewerkstelligt hatte, wurde bei der Ankunft in Brindisi noch an Bord des Schiffes vom llnterpräfecten, dem Bürgermeister und zwei Mitgliedern der italienischeii geographischen Gesellschaft begrüßt, die letzteren überreichten Stanley eine ihm von genannter Gesellschaft zuerkannte goldene Medaille. Der König Humbert und Ministerpräsident Crispi sandten herzliche Begrüßungstelegramme an Stanley. Noch am Donnerstag Abend reifte Stanley über Neapel, Rom und Genua nach Cannes weiter, vermuthlich, um daselbst einige Zeit zur Erholung zu verweilen. Die Ausweisung zweier auswärtiger Zeitungscorrespon- henteu aus Rom erregt auch außerhalb Italiens ein gewisser ' Aufsehen, da sonst die italienische Negierung in Preßsachen sehr tolerant ist. Von der Maßregel sind der Correspondent der ,,Frankfurter Zeitung", Moritz Grunwald, und des Pariser „Figaro", Jules Lavalette, betroffen worden und erfolgte sie auf Grund des Artikels 90 des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit. Es heißt, daß die Ausweisung der beiden Journalisten auf Grund unwahrer Berichte, welche sie über römische Bankfirmen ihren Blättern sandten, angcordnet worden sei und daß der Ministerpräsident CriSpi selbst die Sache in die Hand nahm. Die „Risorma" sagt über den Zwischenfall, die Gründe zu der Ausweisung seien in Art. 113 und Art. 293 des neuen Strafgesetzbuches zu finden. Dieselben betreffen die Verbreitung falscher Nachrichten, welche geeignet feien, die internationalen Beziehungen des Staates oder feinen öffentlichen Credit zu schädigen. Die Regierung habe sich endlich entschlossen, das Gesetz zur Anwendung zu bringen, da eine noch längere Duldung die finanzielle und wirthschastliche Lage des Landes ernstlich gefährdet haben würde. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 11. April. Der „Reichsanzeiger" veröffentliche die Ernennung der Herren v. Berlepsch und Marschall, zu Bevollmächtigten des Bundesraths. — Der Afrikareisende Hauptmann Kund ist von dex Dienstleistung bei dem auswärtigen Amte entbunden und Zu« Nebenetat des großen Generalstabs commanbirt worden. Berlin, 11. April. Die „B. P. N." wollen wissen, daß abgesehen von den parteitendenziösen Speculationen über die Einrichtung verantwortlicher Reichsmini st erieic doch andererseits Gründe sür die Annahme vorliegen, daß Erwägungen hierüber stattfinden, wie ohne eine Beeinträchtigung der Stellung des Bundesraths den Reichsämtern eine größere Selbständigkeit und verstärkte Verantwortlichkeit gegeben werden könne. — Die „Germania" schreibt in einer Polemik gegen einen Artikel des „B. T." über den Sturz der Brs- marck'schen Wirth schastspolitik: Der Hauptträger der Schutzzollpolitik, das Centrum und die Conservativen, im Verein mit Polen und Elsässern, sind es heute wie seit elf Jahren; auch ist nicht die leiseste Vermuthung berechtigt, daß die Regierung, bezw. die deutschen Regierungen, an eine Aenderung des Schutzzollsystems dächten- in Deutschland seien landwirthschaftliche Zölle nothwendiger als gewerbliche. Wiesbaden, 11. April. Se. Majestät der Kaiser traf heute früh 9 Uhr 45 Min. hier ein und fuhr vom Bahnhofe aus, überall von der dicht gedrängten Volksmenge enthusiastisch begrüßt, durch die festlich geschmückte Stadt nach dem Schlosse. Wiesbaden, 11. April. Der Kaiser empfing um 10 Uhr die Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein mit ihren Töchtern, welche einen prachtvollen Theerosenstrauß überreichten. Der Kaiser geleitete die Herrschaften bis in das Vestibül und verabschiedtte sich herzlichst. Eine tansendköpfige Volksmenge. umsteht das Schloß und jubelt dem Kaiser zu, welcher öfters am Fenster erscheint. Wiesbaden, 11. April. Der Kaiser stattete Mittags P/j Uhr der Kaiserin von Oesterreich einen Besuch in der Villa Langenbeck ab. Wien, 11. April. Die Wiener und Pester Zeitungen begrüßen den Besuch Kaiser Wilhelms bei der Kaiserin Elisabeth in Wiesbaden aus das Sympathischste und ersehen darin einen neuen Beweis für die überaus freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Höfen. Wien, 11. April. Dem „Fremdenblatt" zufolge ist die Vermählung der Erzherzogin Marie Valerie mit ' Erzherzog Franz Salvator vorläufig aus den 28. Juli in Aussicht genvmmen. Die Trauung soll in Ischl stattfinden. Paris, 11. April. Der „Figaro" glaubt, infolge der letzten Stürme in Südfrankreich und der damit verbundenen Verheerungen werde die für Dienstag festgesetzt gewesene Abreise Carno t s nach Marseille einen oder zwei Tage auf- geschobcn. Monaco, 11. April. Der König und die Königin von Sachsen und der Kronprinz von Schweden wohnten gestern im Palais dem Dejeuner bei. London, 11. April. Auf der irischen Besitzung Coolroc unweit Newroß wurde heute auf den Gerichtsvollzieher und die ihn begleitende kleine Polizeimacht, welche einen Pächter exmittiren wollten, mit Steinen geworfen und die Häuser verbarrikadirt. Die große Menge verfolgte die sich zurückziehenden Beamten und nahm denselben die Gewehre ab. Mehrere Beamte wurden verwundet. Kopenhagen, 11. April. Der Staatsrath ermächtigte den Kriegsminister, in Uebereinstimmung mit dem provtsori- schen Finanzgesetz im lausenden Etatsjahre 3*/2 Mill. Kronen zur Befestigung Kopenhagens von der Seeseite zu verwenden. Es sind hierfür insgesammt 9 Millionen Kronen veranschlagt. Das Werk soll in 3 Jahren vollendet sein. — Im Befinden des Prinzen Johann ist in den letzten Tagen eine Besserung eingetreten. Rom, 11. April. Wie verlautet, beabsichtigt der Papst nn die Nuntiaturen und Episcopate ein Circular zu richten, in dem die Ansicht ausgesprochen werden soll, daß das künftige Conclave in Rom stattfinde. Das Circular sagt ferner, der Papst dürfe Rom nicht verlassen, um nicht das Anrecht des Papstthums auf Rom und dessen Gebiet zu unterbrechen. Valencia, 10. April. Als der Carlistenführer Marquis Earvalho auf dem Bahnhof eintraf, fand von einer nach Tausenden zählenden Menschenmenge eine feindselige Kundgebung statt. Die Menge zerschlug die Fenster und versuchte das Bahnhofsgebäude in Brand zu stecken, was die Bürgergarde vereitelte. Schließlich wurde Cavallerie requi- rirt, welche die Volksmenge angriff und mehrere Personen verwundete. Weitere feindselige Kundgebungen erfolgten vor dem Karlistenclub, wo etwa 2000 Personen augesammelt waren. Die Menge drang in das Gebäude ein, steckte die Möbel in Brand und suchte das Löschen durch die Feuerwehr zu verhindern. Eine andere Gruppe zertrümmerte und verbrannte die im Clubhofe stehenden Wagen. Es wurde auch versucht, die Kirche in Brand zu stecken, doch wurde dies durch die Truppen verhindert. Der Pöbel errichtete Barrikaden, ein Militär hat den Oberbefehl in der Stadt übernommen, die ganze Garnison ist unter Waffen. Valencia, 11. April. Der letzte Theil der Nacht war ruhig. Die meisten Truppen sind in ihre Kasernen zurück- gekehrt. Soldaten bewachen noch den Carlistenclub und die Jesuitenkirche, welche arg beschädigt ist. Dem Marquis Cerralbo und feinen Anhängern gelang es, das Hotel im Lause des Abends zu verlassen und sich zu Freunden zu begeben. Batum, 11. April. Der Kronprinz von Italien kam Nachmittags 3 Uhr hier auf dem türkischen Dampfer „Sultanine" an und wurde von den russischen Behörden empfangen. Morgen reist er nach Kutais weiter. Mozambique, 11. April. Nach einer Meldung des „Bureau Reuter" sanden in allen Provinzbezirken zahlreiche Pro test Meetings gegen das Vorgehen der britischen Regierung in den jüngsten Streitfragen mit Portugal statt. — Der britische Consul Jo Hufton ist am 5. April aus Zanzibar zurückgekehrt. Petersburg, 11. April. Der „Regieruugsbote" veröffent licht ein (Kommunique, in dem ausgesührt wird, die Studi- renden der landwirthschaftlichen Akademie in Moskau hätten keinen Grund zur Unzufriedenheit gehabt. Nachdem freundschaftliche Ermahnungen fruchtlos geblieben wären, seien von der landwirthschaftlichen Akademie Moskau wegen Ruhestörungen 55 Studirende zeitweilig beurlaubt und 3 entlassen worden. Ferner seien von der Universität Petersburg 20 Studirende beurlaubt, 2 entlassen, von dem Technologischen Institut zu Petersburg 23 beurlaubt, 2 entlassen, von der Forstschule zu Petersburg 13 beurlaubt, 2 entlassen, von der Thierarzneischule zu Charkow 15 beurlaubt, 2 entlassen worden. Sydney, 11. April. (Meldung des Bureau Renter.) Der Dampfer „Lübeck" ist hier aus Samoaeingetrosfen. Derselbe verließ Samoa am 1. ds. und berichtet, daß alles ruhig war. Cecales «nS provinzielle». Gieße», 12. April. — Die schwankende Temperatur der letzten Tage hat wieder zahlreiche Erkältungen im Gefolge gehabt. Für Alle, ^eICrtrx^rUn^Cn • n^t wetterfest sind, ist jetzt eine gefähr- Jahreszeit. Das warme, sonnige Wetter einzelner Tage erweckt in uns Frühlingsgefühle, die auch in der Kleidung Zum Ausdruck kommen. Tritt nun plötzlich kühleres Wetter ein, so trifft dies uns unbefchützt. Der Uebergang von der schweren warmen Winterkleidung zum leichten Frühlingscostüm ist auch meist ein so schroffer, daß er sich saft immer rächt. Darum: für die Übergangszeit eine Uebergangskleidung. Besonders Lungenkranke müssen jetzt sehr vorsichtig sein, sonst bringt ihnen der Frühling, von dem sie Genesung erhoffen, die schlimmsten Anfälle. — Der „Hessische Bauernverein" hatte im letzten Jahre einen Zuwachs von ca. 900 Mitgliedern, er zählt jetzt 3500 Mitglieder. Die meisten Vereinsneugründungen vollzogen sich, lt. „Mainz. Anz.", in der Provinz Oberhessen. Friedberg. Am Dienstag den 15. April l. I. findet zu Frankfurt a. M. im Gasthaus zur Rosenau die Jahresversammlung der Evangelischen Conferenz für das Großherzogthum Hessen statt. In derselben wird Rechtsanwalt Curtman von Gießen über die Frage: „Inwieweit soll der evangelische Geistliche bei Begräbnissen von Katholiken seine Mitwirkung eintreten lassen, wenn der katholische Geistliche die seinige versagt?" Referat und Thesen erstatten. Zu dieser Versammlung sind alle Mitglieder und Freunde der „Evangelischen Conferenz", sowie alle für die genannte Frage sich Jnteressirenden freundlichst eingeladen. Friedberg. Im Monat März haben 273 Durchreisende in der Herberge zur Heimath übernachtet, von welchen 163 Verpflegung auf Kosten der Kreiskasse erhalten haben. An Arbeitsverdienst hatte die Herberge von Privatpersonen eine Einnahme von 7 Mk. Reichstagswahl am 10. April. (Endergebniß.) Lt. gestriger Zusammenstellung Dove 7544 Pickenbaci 8391 Dors-Gill...... 2 84 Eberstadt...... 9 110 Ober-Lais...... 47 49 Steinberg...... — 72 Unter-Seibertenrod . . . 1 66 Bellmuth...... 26 — Blofeld....... 2 42 Bobenhausen I..... 28 22 Usenborn...... 62 26 Atzenhain...... 3 25 7724 8887 Herr Pickenbach ist sonach mit einer Majorität von 1163 Stimmen gewählt worden. Ein Vergleich mit dem Ergebniß der Stichwahl vom 28. Februar ergibt, daß diesmal die antisemitischen Stimmen an Zahl um 368 zunahmen, wogegen die für Herrn Dove abgegebenen Stimmen, im Vergleich mit den auf Herrn Dr. Gutfleisch damals vereinigten, sich um 1297 verminderten. vermischte». * Die Gemahlin des Schah. Wie der Politischen Corre- spondenz aus St. Petersburg gemeldet wird, hat die erste Gemahlin des Schah von Persien eine europäische Reise angetreten. Sie begibt sich zunächst nach Wien, wo sie ärztlichen Rath einzuholen und eine Cur durchzumachen beabsichtigt. Der persische General-Consul in Tiflis ist der Gemahlin des Schah entgegengereist, um sie bis Wien zu begleiten. * Ein hübsches Uuterhaltuugsspiel, dem man wohl eine weitere Verbreitung wünschen möchte, ist der japanesische Go bang. Der „Schlierbacher Fabrikbote" empfiehlt dasselbe besonders den unverheiratheten Arbeitern. „In den Spiel- waarenläden ist es zu theuren Preisen zu kaufen, aber man kann sich das dazu nöthige ebensogut, nur viel billiger, selbst überall beschaffen. Es gehört dazu ein Brett oder ein Pappdeckel von höchstens 40 (Zentimeter im Quadrat. Die ebene Fläche theilt man in lauter kleine Quadrate von ca. 2 (Zentimeter (Seitenlange, indem man auf jeder Seite der Fläche 20 gleichmäßige Theilstriche anbringt und diese durch gerade, senkrechte und wagrechte Linien miteinander verbindet. Alsdann braucht man je 100 Knöpfe oder flache Marken von zweierlei Form oder Farbe, so daß sich dieselben leicht von einander unterscheiden lassen. Und dann kanns losgehen. Die beiden Spieler setzen sich, das Brett zwischen sich, jeder eine Anzahl seiner Marken in der Hand, einander gegenüber und setzen nun, abwechselnd je eine Marke in eines der kleinen Quadrate des Brettes. Die Marken bleiben bis zur Beendigung des Spieles stehen. Wer zuerst eine ununterbrochene Reihe von fünf seiner Marken, sei es in senkrechter oder wagerechter oder schräger (diagonaler) Richtung ausweisen kann, ohne daß ihm der Gegner Marken dazwischen gesetzt hat, hat das Spiel gewonnen. Das klingt sehr einfach und sieht auch sehr leicht aus. Erlernt ist das Spiel auch in 5 Minuten. Aber wenn jeder Spieler aufmerksam ist, so wird die Partie gar nicht'leicht gewonnen, bereitet einiges Kopfzerbrechen und gibt eine angenehme und anregende Unterhaltung, deren man nicht so bald müde wird. Noch unterhaltender ist dasselbe Spiel, wenn vier Personen daran theilnehmen. Universität» - Nachrichten. — Die neue Universität zu Freiburg in der Schweiz wird der „Allgemeinen Zeitung" zusolge Mitte dieses Monats eröffnet werden. Nach dem soeben herausgegebenen Verzetchniß der Vorlesungen zu urthnlen, scheint die Freiburger Cantonalregierung bei Gründung und Ausgestaltung ihrer Hochschule mit großer Umsicht zu verfahren. Sie hat sich zunächst mit zwei Facultäten, der juristischen und philosophischen, begnügt, diese aber gut auSgestattet und ihnen einen entschieden wissenschaslttchen Character gegeben. Die philosophische Facultät beginnt einstweilen erst mit der philosophisch- historischen Abthetlung. Phllosophtsche Vorlesungen werden von drei Professoren gehalten; ferner finden sich in dem Programm drei Lehrstühle für Geschichte verzeichnet, sowie außerdem noch je ein Lehrstuhl für Kunstgeschichte und für lateinische Paläographie. Ueber vergleichende Sprachvtssenschaften und germanische Sprachen liest Prosesior Strettberg wöchentlich 7 Stunden. Die classische Philologie zählt zwei Professoren; jeder liest 6 Stunden wöchentlich, von denen zwei zu praktischen Uebungm bestimmt sind. Auch die romanischen und slavischen Sprachen sind gründlich vertreten, sowie deutsche, französische und italienische Literaturgeschichte. Die Dor« lesungen finden meistens in deutscher Sprache statt, einige werden französisch gehalten. Drei Lehrstühle sind in Händen von Domi- nikanern, so z. B. die Socialwissenschaften. Verkehr, Cattö» und Uolkrwirthschast — Darf ein Reisender auf der Eisenbahn al- Frei-ep-» Gegenstände mitführen, welche nicht sein eigen ftnb? Diese Frage beschäftigte dieser Tage die Strafkammer zu Münster. Ein Metzger aus Rheine hatte einem Reisenden einen Korb mit Fleisch übergeben, mit der Weisung, dasselbe aus einer nahen Station an eine bestimmte Person abzugeben. Dieser Fall muß nicht selten gewesen sein, denn nach Aussage des betreffenden Babndeamten war er von seiner Behörde angewiesen, ein Auge auf solche Manipulationen zu richten. Fraglicher Korb wurde also von ihm angehalten und der angebliche Absender wegen versuchten Betrugs resp. Schädigung des Eisenbahnfiscus progressirt. Das Schöffengericht erkannte aber auf Freisprechung, weil im Eisenbahn-Betriebsreglement nicht gesagt ist, daß die Sachen, welche ein Reisender alS Passagiergut bis m einem gewissen Gewichtssätze mitnehmen kann, auch sein Eigenthuin sein müssen. — Die Königlichen Eisenbahn-Directionen haben neuerdings Salonwagen znm arankentransporl eingerichtet und mit Betten und allem wnst Röthigen ausgeftauet. Solche Wagen sind vorhanden in Altona, Köln, Erfurt, Wiesbaden, Hannover und Berlin (Stettiner Bahnhof). Die Wagen werden auf vorherige Bestellung auch auf jeder anderen preußischen Staatsbahnstation den Reisenden zur Verfügung gestellt. Für die Benutzung eines solchen Wagens sind 12 Fahrkarten 1. Klasse zu lösen. Siegelt, 12. April. (Marktbericht). Auf dem heutige, Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. x. 1,10—1,15, Hühnereier 1 St. 5-6, 2 St. — H, Enteneier 1 St. 5-6 H, 2 St. - A Gänseeier 9—11 4, Käse pr. St. 5—8H, Käsematte pr. St. 8 a Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 L>, Tauben pr. Paar v* 60,0—1,00, Hühner pr. Stück .* 1,50—2 00, Hahnen pr. Et. X 1,60-2,00, Enten pr. Stück JL 2,00—2,30, Gänse pr. W. 50-60 A. Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-72 Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 60—70 H, Hammelfleisch 56—68 X Kalbfleisch 52-60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 4,00-4,50, Weißkraut pr. St. 6—8 Zwiebeln per Cerstner 12,00—00,00, Milch per Liter 12-18 Milde, wohlschmeckend und seit zehn Jahren bewährt ist dn Hollünd. Tabak von B. Becker in Seeferr a. Harz, 10 Psd. co. 8 JL 156 Arrszrtg au» den Standesaint-registern der Stadt Vietze«. Aufgebote. April: 11. Ludwig Thomas August Earl Hermann Kramer, Friseur dahier, mit Maria Margaretha Fröhlich von Winterhausen, wohnhaft dahier. vhefchlietzrmgen. April: 5. Johann Änacker, Tapezier dahier, mit Emilie Och hterseldst. 8. Jacob Karl Ulrich, PfarrVerwalter zu Beedenkirchen, mit Bertha Stock Hierselbst. 9. Johannes Hartmann Schmitt von Seigertshausen, Handelsmann dahier, mit Katharine Hohl von Rieder-Ohmen, wohnhaft dahier. 9. Wilhelm Gölz, Colporteur dahui, mit Maria Berg von Wölfersheim. 10. Ernst Hermann Köhler von Leipzig, Kaufmann dahier, mit Dorothea Kinkel hierselbst. 11. Ludwig Scheld, Schuhmacher dahier, mit Katharine Hardt von hier. Geborene» März: 29. Dem Steinhauer Heinrich Lerch ein Sohn, August. 31. Dem Vicefeldwebel Friedrich Roth eine Tochter, Sophie Katharine Magdalene. 31. Dem Taglöhner Ludwig Rosenbaum ein Sohn, Johann Wilhelm Friedrich. 31. Dem Kaufmann Adolf Geisse rin Sohn. AprU: 1. Dem Taglöhner Ludwig Karl Wöll eine Tochter, Marie. 3. De« Wirth Heinrich Schäfer ein Sohn, Heinrich Ölt» Johann. 7. Dem Heizer Philipp Wißner ein Sohn, Karl Johann. 8. Dem Bauunternehmer Georg Koch ein Sohn, Georg. Gestorbene. AprU: 5. Theodor Eugen Ernst Heilmann, 4 Woche» all, Sohn von Jnstitutsdiener Heinrich Heilmanu dahier. 7. Adolf Schardt, 15 Jahre alt, Sohn von Taglöhner Georg Schardt Wittwe dahier. 7. Georg Karl Schmoll, 14 Tage alt, Sohn von Cigarren- fabrikant Georg Schmall dahier. 8. Friedrich Bender, 75 Jahre all, Rentner dahier. 9. Johann Joseph Krick, 16 Tage alt, Sohn von Dienstknecht Anton Krick dahrer. 9. Katharine Möbus, geb. Km 49 Jahre alt, Wittwe von Dienstmann Georg Adam MobuS dahi«> 11. Georg Koch, 3 Tage alt, Sohn von Bauunternehmer Georg Loch dahier. _____________ 2ln»sug au» den Kircbcnbücbern der »USt Evangelische Gemeinde. Getronts» Den 7. April. Ludwig Beimborn, Fabrikarbeiter, und M Marie Engelhardt, Tochter des verstorbenen Ackersmanns Johanns Engelhardt aus Alten-Buseck. Denselben. Johann Anacker, Tapezier, und Emilie Orih- Tochter des verstorbenen Buchbinders Kart Orth zu Gießen. Den 8. April. Jakob Karl Ulrich, Pfarrverwalter zu Beedes kirchen, und Bertha Stock, Tochter des Kaufmanns August Sioa von Hanau. . Den 10. April. Ernst Hermann Köhler, Kaufmann, mir Dorothea Kinkel, Tochter des LocomotivführerS Louis Kinkel J« Gießen. Den 11. April. Ludwig Scheld, Schuhmacher, und Katharine Hardt, Tochter des Flurschützen Karl Harvt zu Gießen. Getamfte. Den 6. April. Dem Schneider Jakob Müller ein Sohn, M geboren den 20. December 1889. Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Brück ein Sohn, HeM°>' geboren den 30. Januar. Denselben. Dem Lackirer Justus Vogel ein Sohn, Im"* Ludwig Wilhelm, geboren den 10. Februar. Denselben. Dem Kalkbrenner Karl Haas ein Sohn, Peter Karl, geboren den 16. Februar. ~ Denselben. Dem Schlosser Wilhelm Kettner eine Toch» - Auguste, geboren den 7. Januar. .n, Denselben. Dem Schuhmacher Christian Jost Schmidt em Tochter, Anna, geboren den 26. Februar. .. Denselben. Dem Musiker Johannes Schneider eine Tocv > Anna Elisabeth, geboren den 14. Februar. .. r Denselben. Dem Fuhrmann Christian Bepperling eine ' Lina Luise, geboren den 21. Februar. At.r Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Schaub eine • Elise, geboren den 15. März. Denselben. Dem Friseur Heinrich Tichy eine Tochter, Hermine, geboren den 15. März. aundÄ Denselben. Dem Bahnarbeiter Albert Rau ein Sohn, V£tn Johann, geboren den 31. Januar. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Hermann Karl, geboren 16. Februar. . , ^s.ani Den T. April. Dem Kutscher Christian Burk ein Sohn, Friedrich, geboren den 12. März. Denselben. Dem Feldwebel Johannes Henkel ein Sohn, v LouiS Karl August, geboren den 27. Februar. rensclb^ bo xMl-k-L D Täm* fcr» ül«'lye6 1 * Denselben- * - 12. Kmkm Unter)* In ffrankenba aüib hat dazu not ca. h n 4 Lieferau «Sauherr» bi z»ar fravco Kalk« und Fracht besondns Backsteine oder 3 lioäre, und wolle: Die Aussii! karr der ftäv Milchen Submtssto: Dampfniederdruck bearbeitete PtM Die Einten Donnerstag bei unterzeichneter Zeichnungen W- Kietzen, ' 3'270 Der- von Bi Die zur Herstes A:or dem Schulh! frorberten Arbeid Ävo»uerStag Nachmit Euf dem Gemeii irm Wege münd Arbeit werben ur u. Mauerai 2-teinhauerarbeite Äirferung und Au der chrnen P Voranschlag auf Grohh. 'Mcht offen. Gießen, 12. Der Kre LU , Jh ) Umbau Bal Derd = g, (Maleria ^i'tTnnoarb» 3»S SG SÄneiW*“^ jeppetW'1* e>< denselben. Dem Schneidermeister Jost Schneider eine Tochter, MVaii! Christine, geboren den 24. December 1889. Denselben. Dem Tapezier Friedrich Weih eine Tochter, Pauline IW'inne, geboren den 13. Februar. Denselben. Dem Professor Dr. Otto Behaghel eine Tochter, Vifmlme Sophie Magdalene Elisabeth, geboren den 5. Februar. Denselben. Dem Babnarbetter Konrad Schmitt ein Sohn, KMI Wilhelm, geboren den 23. Februar. Denselben. Dem Fabrikarbeiter Josts Bühler eine Tochter, Luise Rosa, geboren den 15. Februar. Denselben. Dem Schneider Heinrich Velten ein Sohn, Heinrich K'lal, geboren den 20. Februar. Denselben. Dem Lacktrer Karl Jeremias Hartmann eine Tochter, Malik Lhriftiane, geboren den 7. Januar. Denselben. Dem Posthtlfsboten Johann Konrad Lehr eine TL-Gr, Marie, geboren den 16. März. Denselben. Dem Diäter an der Oberhesfischen Eismbahn FMlich Dörner eine Tochter, Elisabeth, geboren den 15. März. Denselben. Dem Rangirer Heinrich Schneider eine Tochter, tt» Marie, geboren den 28. Februar. Denselben. Dem Babnarbetter Georg Becker eine Tochter, .^Marina, geboren den 6. März. Dm 8. April. Dem Bremser Ernst Franz ein Sohn, Ernst, flctoien den 13. März. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Auguste Marie, geboren fr I® 12. Januar. Den 10. April. Dem Professor Dr. Gustav Ado'.s Birch- Hirschield eine Tochter, Gertrud Luise Emilie, geloren den 29. Januar. Den 11. April. Dem Bauunternehmer Georg Koch ein Sohn, Georg, geboren den 8. April. Beerdigte. Den 5. April. Marie Gerecht, Nähterin, alt 73 Jbhre, starb den 3. April. Dm 9. April. Adolf Schardt, Sohn des verstorbenen Tag- löhner? Georg Schardt, alt 15 Jahre, ftaib den 7. April. Dm 11. April. Katharine MöbuS, geb. Repp, Wittwe des Dienftmanns Georg Adam MöbuS, alt 49 Jahne, starb den 9. April. Schwarze und farbige Seidenstoffe direkt aus der Fabrik von von Elten & Keussen, CrefeM, also aua erster Hand, in jedem Maas ra beziehen. Man verlange Muster mit Angabe des Gewünschten. 118 Rademanu» Kindermehl, >er goldenen Medaille, unerreicht i. Nährwerth und Leichtverdaulichkeit. ist nächst der I Muttermilch thateächlich die beste und zuträglichste Nahrung für Säuglinge. Zu haben ä 1.20 pro Büchse in allen Apotheken, Drogen- und Colonialwaarenhandlungen. 17 Buodpreise vom 13. bis 27. 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