LooesLss rrnd provinzielles« Gießen, 10. October. a-w. Theater. Nach der wohlgelungenen Sonntags- Vorstellung der „beiden Reichenmüller", die namentlich dem trefflichen Spiele des Herrn Directors Reiners zufolge stürmischen Beifall fanden, folgte Dienstag „Lamm und Löwe" und gestern die „Belials-Tochter" von Rudolf Kneisel mit dem Zunamen „Preislustspiel". Menschen mit minder harmloser Gemüthsart pflegen Preistragödien und-Comödien dasselbe wohlwollende Mißtrauen entgegenzubringen, wie etwa preisgekrönten Badeschönheiten. Auch in unserem Falle wäre ein solches nicht ganz unangebracht gewesen. Kneisel hat v seinem Preislustspiel feiner eigentlichen Domäne, der heiteren Posse, mit der er groß ist, schnöde den Rücken gewandt und quält sich ab, ein Lustspiel mit ernster Tendenz und ebensolchem Dialog zu schaffen, indem er sich a la Ibsen bemüht, die Berechtigung voller warmer Lebensfrende nachzuweisen. Aber dazu reicht es bei Kneisel nicht und was bei dem nordischen Tragöden tief und geistreich ist, das sieht hier oft verwünscht hausbacken und alltäglich aus und vermag nicht zu interessiren. Sonderbarer Weise kommt auch nicht einmal nebenher des Dichters komisches Talent zur Geltung, sondern was komisch zu werden verspricht, das gestaltet sich rasch zur Burleske und Carrieatur. So sind fast alle Charactere höchst unwahrscheinlich uud nicht weniger die Situationen, in denen sie sich begegnen- dazu vermissen wir eine flotte und anregende Handlung, denn, ach, der sozusagen philosophische Dialog läßt „sinnlos waltend" nichts dergleichen zu Stande kommen. Die ganze Geschichte ist eigentlich mit dem dritten Acte aus, und einer einzigen Verlobung wegen, der zu Liebe eigentlich ein moderner Lustspielschreiber gar nicht erst ansangen sollte und deren unausweichlichem Eintreten schon seit zwei Acten ängstlich entgegengesehen wird, sind Act 4 und 5 noch angeflickt. — Die Aufführung dagegen verdient alles Lob. In ihrer an sich ja schon recht dankbaren Rolle (Clara Wallfried) bewegte sich Fräulein Elisabeth Bischofs mit einer zu Herzen sprechenden Einfachheit und überzeugender Wahrheit- ihr gewandtes natürliches Spiel bekundete ebensowohl ein hübsches schauspielerisches Talent, wie ein fleißiges und verständnißvolles Studium ihrer Partie. Daß Herr und Frau Jaskowski, die wir als alte, sehr willkommene Bekannte wieder begrüßen, ihre Rollen (von Kostau, bezw. Dorothea von Bernack) mit bestem Gelingen dnrchführen würden, waren wir von vornherein überzeugt. Als Theologe Weiland ließ sich Herr Richard le Goullon verleiten, zu ausgiebig jenen pastoralen Ton anzuschlagen, den man in der gestern beliebten Stärke entweder gar nicht oder von unverbesserlichen Muckern schlimmster Sorte erwartet. In Weiland aber steckt ein gesundes Naturell, das der falschen Gleißnerei abhold ist, und das sich von Anfang an schon gelegentlich verrathen muß. Während Herr Goullon sogar in seinen Liebesscenen nicht völlig von der salbungsvollen Manier loszukommen vermochte, hätte er umgekehrt schon in den frommen Augenblicken seines Daseins im ersten und zweiten Acte seine wahre Natur durchschimmern lassen müssen, wie es Herrn Jaskowski trefflich gelang. Uebrigens war indessen die Darstellung des Herrn Goullon recht hübsch. An Herrn Fritz sch le rs Spiel haben wir die manchmal störende Uebertreibung auszusetzen. Die wenig dankbare Rolle des Gallapfel konnte nur die famose Darstellung des Herrn Reiners retten. Ausdrücklich wollen wir hervorheben, daß die Direction eine große Anzahl neuer, wirklich schöner Conlissen, Decorationen und Costüme hat Herstellen lassen. Wir erinnern uns nicht, in Gießen seit Jahren eine so hübsche Ausstattung der Bühne gewahrt zu haben, wie dieses Mal, und wissen der opsersreudigen Direction aufrichtigen Dank, daß sie nunmehr auch nach dieser Seite alle billigen Ansprüche befriedigt hat. EWS* iretitä u8 Uhr Frühmesse; um 3/<10 Uhr Hochamt mit Predigt- Nachmittags um Vj3 Uhr Christenlehre und Andacht. Abends um 6 Uhr Rosenkranzandacht. Während der Woche ist Dienstag und Freitag Abends um 6 Uhr Rosenkranzandacht Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, 11- October. Freitag Abend 500 Uhr, Samstag Morgen 8^ Uhr, Samstaa Mittag 300 Uhr, Samstag Abend 6™ Uhr. ill 1) 2) 3) Miveu und NiPt Rechnung unter di girma weiter. 0 Mr Löwenstein vor ' hat seinen Wohnsitz jchäst nach Wieseck V 5) Die Krina Heinrich Beuern wurde gelöso I 6) Die Firma Johanne ; Großen'Lmden routi) Nei M8 Gern WM ■Sg ‘ ö Lctob" Wh- Sri «fit ;VduVtreW “l!l inM*1 hÄ Mich Md» II) dn brüder «mW 3faat Hanau, s M der aubiti 1 Wen, Eduard 8« U unter l Wanntm Wi 6 1 2 3 1 oberer Mbi rothe s roeifee gelbe In unserem Genoß iß eingetragen, daß K W Seuling zu Gie Vorstandsmitglied der zu Gießen, eingettagene M unbeschränkter Hast des abgeschiedenen Ko Schultheiß gewählt m Gießen, tz. October Großherzogliches 8 fiultman " 4 A. unten n 1 seimiM 8^4] Mr die Gr neuen Älinifen sollen vri 1890 bis 31. Mrz j Gabunssiontzwege verae o Lieferung M Backwaarm, Nerschwaaren, Sutter unb ©er Siet, Eitz, Tchreibmaterialie' 12 Centner „ 400 ÄST »erben. 3 bts 51 ife.:*' » 150 " „ »200 " | Lesen; 8 "bt8& '^Abgabe leeien ixt. Mi 3 S S«« » 3M ' «• Von jetzt an verkaufen wir unser bekanntes Pilsener pr. 1/2-Liter-Fla8clie 15 Pfg. 2739 Gnauth 8422 8147 Nur allein ächt zu haben bei den Herren Aerd DrebeS, 8, Kaikhvf. E. Bahn»! Gebe» Stamm 8446 8428 8426 . — Soeben beginnt zu erscheinen: — Regenerativ-Gasheizöfen 400 Abführung der Heizgase, für Salons, Wohn-, nit und Krankenzimmer, grosse Säle, Kirchen ichlaf- von Referenz: Jede Gasanstalt. Marktstrasse 4. Burggraben I. Sellerie, Die Zellen sind durch Dampf geheizt. [121 8376 Neidhardt, Gerichtsschreiber. Rothkraut, Wirsing, Lauch /. Ctr. M Hauptniederlagen der ächten Friedrichs- Born, Gerichtsvollzieher. 5 sa .2 sd 0) 03 Achtungsvoll Hl. HeBming Außer verschiedenen Salzen und Mutterlaugen sind sümmüiche Bade> Exlraete, als: Fichtennadel', Malz», Loh- und Weizenkleie-Extraete zu haben. .!S88y Abonnements werden jederzeit entgegengenommen. MbWL Reichsgerichts. ig der Xothlvihr hat das Sntidjeibung gesollt. Darnach Borgehrn des Gegners abzu- davn in Nothwehr, wenn er )t zu sein glaubt unb diesem > juDorfommt Das Reichs- hr" soweit wie möglich auf- Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezug von Fichten - Deekreisern aus dem Gießener Stadtwald für den nächsten Winter haben, wenn sie Berücksichtigung finden sollen, bis spätestens 20. d. Mts. auf unserem Bureau zu erfolgen. Gießen, 9. October 1890. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 3) das Reinigen des Heerdes und der Oesen; 4) die Abgabe von Knochen, Gespül, leeren Oxhoftfäffern und Mineral- i ' Wasserflaschen. Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbureau des akademischen Hospitals an den Wochentagen Nachmittags von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden- Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 13« Oktober 1890, Vormittag- 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Gießen, den 10. October 1890. Großherzogliche Direktion der neuen Kliniken. Versteigerung Samstag den 11« October, Nachm 2 Uhr versteigere ich Marktplatz 20 gegen Baarzablung: 1 Büsser, 1 Schreibsecretär, 1 Verticow, Sophas, Bett, n und sonstiges Haus- mobilar, sowie goldene und silberne Uhren, Schmucksachen, Nickeluhrketten und 2 Pferde. 8367] Ein Hausbrrrsche auf sofort gesucht. Bäckermeister Tepel, Neustadt 24. dritte, neubearbeitete Auflage von Prof. Pechuel-Loesche, Dr. W. Haacke, Prof. W. Marskall und Prof. E. L, Taschenberg, mit über igoo Abbild, im Text, 9 Karten, ißo Tafeln in Holzschnitt u. Chromodruck von W. Kuhnert, Fr. 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[2708 4 1 6 1 2 3 1 /Bekanntmachung. 8444] Für die Großherzoglichen neuen Kliniken sollen pro 1. November 1890 bis 31. März 1891 auf dem Submissionswege vergeben werden: 1) Die Lieferung von: Backwaarm, Fleischwaaren, Specereirvaaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Schreibmaterialien, circa 12 Centner Aepfel, Ein tüchtiges gewandtes Mädchen für Küche und Haus gesucht von Frau Professor Birnbaum. 7880] Alicestraße 11 II. Bekanntmachung. Zur Ausführung der am 1. December l. I. stattfindenden Volkszählung ist eine größere Anzahl geeigneter Personen, welche sich dem Geschäft eines Zählers unterziehen wollen, nothwendig. Es werden daher solche, welche sich an dem genannten Geschäfte, sei es unentgeldlich, sei es gegen Bezahlung, betheiligen wollen, aufgesordert, binnen 5 Tagen auf dem Bureau Großherzoglichen Polizeiamts Gießen fWeidengaffe Nr 5) zu melden Bemerkt wird, daß das Geschäft eine Dauer von 6—8 Tagen haben wird. Gießen, den 8 October 1890. Der Vorsitzende der Zählungs-Commission für die Stadt Gießen. ______________________Fresenius.____________ _______ Beste und billigste Bezugsquelle für gorantirt neue, doppelt gereinigt n. gewaschene, echt Beltfedern. Wir versenden zollfrei, gegen Nachn. (nicht mtter io Pfd.) gute neue Bettfedern per Pfand für 60 Pfg., 80Pfg., 1M. u. IM. 25Pfg.; feine prima Halbdaunen IM. 60 Pfg.; weihe Polarsedern 2 M. u. 2 M. 50 Pa.; silberweiße Bettfedern 3M., 3 M. 50 Pfg., 4 M., 4 M. 50 Pfg. n. 5 M. ; ferner: echt chinesische Ganzdaunen (sehr füaträftig) 2 M. 50 Pfg. und 3 M. Ber. Packung zum Kostenpreise. — Bei Beträgen von mindestens 75 M. 5°/0 Rabatt. — Etwa Nicht- gefallendes wird frankirtberettwilligst zurückgenommen. Pecher & Co. tu Herford LöcftfL ^lk-Virthfchafr. markt. Es waren ange- Kühe. Stiere unb Rinder, -Mine. Die Preise Men .74 vr. SäMgemcht, Avhe und Rinder 1- Qual. Dual.75-89 ^,,2-Qual- 5 a 2. Oual 50-55 ^ptr LOual- 65-66 pr. 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Di- eine ,,telnt’?rob'ÄÄ: “ * K » feä#leIs reiben“ Tlx' wie er in n^’eÄ beQ1' im Krieae fleJ.a von ÄÜi X’-ÄSSÄ nrf £ lanße er ^Schauplätze in mMerlel Zrpahrien, sich Einigung Italiens mit- dnnngen und Beobachtungen tabten, so nammtlich über e autzere Gestalt anzunehmen cher das Barometer für den rfem Blick hat Wachsenhusm ondere Züge abgelauscht, bie Hirten, überhaupt die ganze Thell neuen, eigenen Lichte s, welcher dasselbe abschließen dn. getreten. 3) Der Mitinhaber der Firma „Gebrüder Kaufmann" in Gießen, Isaak Hanau, ist verstorben und führt der andere Mitinhaber derselben, Eduard Hanau in Gießen, das Geschäft unter Uebernahnie der Äctiven und Pafsiven auf alleinige Rechnung unter der seitherigen Firma weiter. 4) Meier Löwenstein von Alten-Buseck i hat seinen Wohnsitz und sein Geschäft nach Wieseck verlegt. 5) Die Firma Heinrich Junghans in Beuern wurde gelöscht 6) Die Firma Johannes Dern II. in Großen-Lmden wurde gelöscht. Geschäftsbetrieb: An- u. 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Viel sch) fci herrUge SrWMMLr 6 Danksagrmg. Allen Denen, die unseren lieben Gatten und Vater zur letzten Ruhe geleiteten, für die schönen Blumenspenden, womit sie meinen großen Schmerz zu lindern suchten, meinen herzinnigsten Dank. 8443 Frau Lindenstruth Wittwe. übertragen. Selterser Minmlwchr-NechM W. Schütz & Cie. dauerhaft ausgeführt in der Kürschnerei von A. Kretzsehmas6' Seltersweg 41. §450 8417] Ein solider HanSbursche, mit guten Zeugnissen versehen, kann in einem hiesigen Hotel sofort eintreten. Näheres in der Exped. d. Bl- (Emflßtretener Hinklemisse wegen findet sw- Junkermanns Reuterabend ^ZZ am Sonntag, 12. October, nicht statt. NB. Für die für 12. gelösten Billets wird das Geld in der Ricker ffchen Buchhandlung zurückbezahlt. [8387 Unter Bezugnahme auf vorstehende Annonce empfehle ich das an Kohlensäure reiche, einen angenehmen, erfrischenden Geschmack besitzende natürliche Wasser der Selterser Mineralquelle geneigter Abnahme. Preis für 1/1 Krug 20 für */2 Krug 17 mit 5 bezw. 4 Vergütung für zurückfolgende Gefäße. Wiederverkäufern und Wirthen entsprechende Preisermäßigung. (8442-- Aogust Moll II *5*^6 ,ii w* MoiE- -rs Personen: [8440 König Wankelmuth Max Jaskowski. Thusnelda, seine zweite Frau Adelheid Martin. Röschen,dcss. Tochter Elisabeth Bischoff. DtSconto-Eomm. Darmstädter Bank-Act Dresdener Bank-Att Berliner Handelsges. Oesterr. Credtt-Act. Wiener Bankoereins-Act Oesterr. Staats bahn Lombard. Eisenbahn Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Frankfurter Börse vom 10 October 1890. Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. 4 ptzt. Retchtzm 3V8 , 4 «, Preutz. Eousols o1/» , , , Oesterr. «... , - m v T) ^rtmunder Unton-A^tt-n Offerten mit Preis unter K. h. Darmstädter H.-n'a^^en Wintermantel Ausverk«ms z Seltersweg 57. Neues Theater, Giessen. (Direction: Adam Reiners). Sonntag den 12. October 1890: »r Extra Grosse Kinder- und Schüler- Vorstellung. „Prinz Nachtigall“ Zaubermärchen in 5 Bildern v. Zimmermann. Der dem Bund dle Mckernug des j anzüger" verösseM Novelle unterließen Sprünge bem birecte Die „§amb. 'l'chtigungen der bekm übn die Bmzeichichte In einem neuerlichen zunächst nvchui üebereinstimmung mn empsohlen gehabt hab ohne die Ausweisunc habe sich lediglich m S^en das Gesetz se nur in de Adern auch beziiglü av die Regierunge Erlagen absähen^ ^etchstages die Und! seitens des Fürsten r”ff ^mmifjarien u ®lu" »m bloßen , *ge 6on e„ SV*ern tä NätogerS > ®runbt L b, »ÄF* Vl LÄ s'° m *4; ft“* ' °l»r ätH bhäU?c s,ti , ,ni d»ß k""°n,che ,/ch b ite So iaiift"« i Ml« Ach?6as d°rl bet!ä»tn’Ätto °»ch biet. 6US R bntQrrF 0t ans c> 51" aebiQi,. J «JS" «f* ItÄ dj, k'tt-r kJ*?« btr 'L 'f‘ । Sei'«*?. 1 5 75 4 pCt. Ungar. Goldrente 99 30 5 „ Iralten'.r Weicte Zahnarzt Hoddes Marktplatz 21 7157 Sprechstunden: 9—12 u- 3—6 Uhr» 8125] Ein braves reinliches Larrf- mädchen gesucht. 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October 1890 Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Mnmittenvtälter «erden dem Anzeiger «üchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Vierteljähriger AVonnemenlspreiFt 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schnkstraße Nr.1t. Fernsprecher 51. Amts- rind Anzeigeblatt für den Atreis Gieren. I Gratisbeilage: Gießener Aamikienökätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgendm Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. J. . ... ______ 1 —M—-» Amtlicher Th-U. Bekanntmachung, das Einhalten der Tauben zur Saatzeit betreffend. Die Besitzer von Tauben werden aufgefordert, während 1>er Saatzeit — vom 10. October bis 10. November — ihre Tauben in den Schlägen einzuhalten. Uebertretungen dieser Vorschrift müssen nach Art. 79 des Feldstrafgesetzes zur Anzeige und Bestrafung gebracht werden. Gießen, den 8. October 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth- Gefunden: 1 Sack Aepfel, 1 Milchkanne, 1 Fernstecher, 1 Mufffutter, 1 Paar Handschuhe, 1 Cigarrenspitze, 1 Haarbürstchen, 1 Portemonnaie mit Inhalt und neunzig Pfennig. Gießen, am 11. October 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. politifd^e Uebersicht. Gießen, 11. October. Der dem Bundesrathe vorliegende Gesetzentwurf, betr. die Abänderung des Krankenkaffengesetzes, ist jetzt vom „Reichsanzeiger" veröffentlicht worden. Nach den Bestimmungen der Novelle unterliegen fortan auch die Handlungsgehilfen und Lehrlinge dem direkten gesetzlichen Versicherungszwange. Die „Hamb. Nachr." ergehen sich immer wieder in Be^ -richtigungen der bekannten Mittheilungen der „Köln. Ztg." über die Vorgeschichte des Erlöschens des Socialistengesetzes. In einem neuerlichen längeren Artikel führt das Hamburger Blatt zunächst nochmals aus, daß auch Fürst Bismarck in Uebereinstimmung mit sämmtlichen Monarchen und Ministern empfohlen gehabt habe, die Socialistenvorlage einstweilen auch ohne die Ausweisungsbefugniß anzunehmen, sein Widerspruch habe sich lediglich gegen die Art des Vorgehens, nicht aber gegen das Gesetz selbst gerichtet. Fürst Bismarck erachtete es nicht nur in der Angelegenheit des Socialistengesetzes, sondern auch bezüglich jeder anderen Vorlage für nothwendig, daß die Regierungen von einer Abänderung von eigenen Vorlagen absähen, so lange nicht ein Plenarbeschluß des Reichstages die Undurchführbarkeit derselben dargethan habe. Seitens des Fürsten sei Jahrzehnte lang gegen die Neigung von Commissarien und Ministern angekämpft worden, aus Grund von bloßen Commissionsbeschlüssen des Parlaments oder infolge von Coulisseneinflüssen der Führer die eigene Vorlage abzuändern, oder abzuschwächen, er habe vielmehr daran festgehalten, daß der Bundesrath den Anlaß zu Aender- ungen seiner Vorlagen nur aus amtlichen Plenarbeschlüssen des Reichstages, und nach Bedürfniß, nehmen solle. Aus diesem Grunde habe sich Fürst Bismarck auch im Falle des Socialistengesetzes dagegen erklärt, daß die Regierung ihre Flagge, welche sie mit ihrer Vorlage aufgezogen hatte, in der letzten Sitzung vor dem Reichstagsschlusse, ohne den Ptenarbeschluß abzuwarten, wieder strich, Wohl aber sei er dafür gewesen, daß die Regierungen, wenn der Reichstag das Socialistengesetz ohne den Ausweisungsparagraphen angenommen hätte, diesem Beschlüsse hätten zustimmen sollen. Weiter wendet sich der betreffende Artikel gegen die parlamentarische Haltung der conservativen Partei, in der Frage des Socialistengesetzes und erklärt schließlich, es hätte re- . gierungssettig das vorläufig nicht zu erlangende, aber wünschenswerte Mehr aus Grund eintretenden Bedürfnisses später an- gestrebt werden können, so lange die Regierung nicht selbst b* unwahre Erklärung abgegeben hatte, daß sie mit dem verkürzten Gesetz auszukommen glaube. — Unzweifelhaft sind auch diese neuerlichen Auslassungen des genannten Hamburger Blattes direct auf Informationen von Seiten des Fürsten Bismarck zurückzusühren und lassen sie im Uebrigen abermals durchblicken, daß damals, als es sich um Erneuerung oder Fallenlassen des Socialistengesetzes handelte, merkwürdige Dinge hinter den Coulissen vorgegangen sind. Der schweizerische Ständerath hat nun, gleich dem Nationalrath, ebenfalls das Vorgehen des Bundesrathes im Canton Tessin gebilligt, allerdings aber nur mit einer Mehrheit von 5 Stimmen. Letzterer Umstand erklärt sich daraus, daß im Ständerath die conservativ-clericale Partei ziemlich stark vertreten ist und diese ist von Hause aus gegen die bewaffnete Intervention der Bundesregierung im Tessin, durch welche angeblich die Rechte der gestürzten clericalen Regierung verletzt worden sind, gewesen. Die Bildung des neuen portugiesischen Cabinets ist auch dem General Souze nicht geglückt, an seiner Stelle wurde Luciano Castro vom König mit dieser sich immer schwieriger gestaltenden Aufgabe betraut. Die drohende staatliche Katastrophe in Portugal erscheint jedenfalls noch nicht abgewendet. Für die in Frankreich wieder stärker als je grassirende Spionenfurcht zeugt die Pariser Meldung, die Abgeordneten Milleroye und Gauthier würden beim Wiederzusammentritte der Deputirtenkammer eine Verschärfung der in Frankreich bestehenden Strafen für Spionage beantragen. Insbesondere soll für Spione französischer Nationalität, welche öffentliche Aemter bekleiden, oder ehemals Offiziere, resp. Unteroffiziere in der französischen Armee waren, die Todesstrafe bestimmt werden. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Paris, 10. October. Einer Meldung des „Temps" aus Madrid zufolge erhob der dortige italienische Gesandte wegen der Angriffe carlistischer Redner gegen den König von Italien auf dem Katholikencongreß in Saragossa Vorstellungen bei der spanischen Regierung. Paris, 10. October. Der „Temps" meldet, der Minister des Aeußern werde demnächst einen Bericht über die Lage in Tunis vorlegen. Der Bericht, welcher durch Gesetz vom Jahre 1884 bedingt wird, wird jetzt zum ersten Male erstattet. — Die Forst Hüter des Bezirks Belfort, sowie die Grenzausseher sind mit Lebelgewehren ausgerüstet. Saragossa, 10. October. Der hier versammelte Katho- liken-Congreß nahm mehrere Resolutionen an, worin gegen die Religionsfreiheit protestirt, die Aufhebung der nichtkatholischen Schulen verlangt und die Anerkennung des Rechtes der Kirche, unbegrenztes Eigenthum zu besitzen, gefordert wird. Gleichzeig wird die Errichtung katholischer Arbeitergesellschaften empfohlen. Bonay, 10. October. Die von den Grubenarbeitern verlangte Lohnerhöhung ist von der Bergwerksgesellschaft zurückgewiesen worden. Die Arbeiter gedenken den angedrohten Strike aus einen günstigeren Zeitpunkt zu verschieben. Pittsburg, 10. October. Der internationale Congreß der englischen und amerikanischen Eisen- und Stahlindustriellen wurde gestern unter Betheiligung der Dele- girten des deutschen metallurgischen Vereins eröffnet. Belgrad, 10. October. Betreffs der letzten Verletzung der serbischen Grenze seitens der Albanesen schlug der hiesige türkische Gesandte die freundschaftliche Erledigung des Zwischenfalles auf kurzem Wege vor. Angesichts der Grenzzustände beabsichtigt die serbische Regierung im Einvernehmen mit der Türkei einen Militärcordon zu errichten. Petersburg, 10. October. Wie die „Nowoje Wremja" hört, ist der Bau der sibirischen Eisenbahn nunmehr eine beschlossene Sache. Dieselbe soll durch den Fiscus selbst gebaut werden und man will dazu ohne Verzug schreiten. Das Blatt hebt die strategische und mercantile Bedeutung dieser Bahn hervor und fragt, ob sie nicht eine engere Verbindung Rußlands mit den nordamerikanischen Unionsstaaten herbeiführen werde? Washington, 10. October. Das Schatzamt entschied, daß alle Waaren, welche während der Giltigkeitsdauer des früheren Tarifgesetzes aufs Lager (Zollverschluß) gebracht worden sind, von dem nach dem gegenwärtigen Tarisgesetz zu zahlenden Zoll befreit sein sollen und jetzt frei zurückgenommen werden können. Cocote» «nö provinzielle». s Gießen, 11. October. — Hosschauspieler A. Junkermann ist bedenklich erkrankt und dürfte vor Mitte November kaum im Stande sein, seine künstlerische Thätigkeit wieder aufzunehmen, weßhalb auch der für Sonntag den 12. ds. Mts. angekündigte Vortrag hier unterbleiben muß. a-w. Theater. Wir freuen uns, einen wohlthuenden Gegensatz des gestern gegebenen „Letzten Wortes" von Schönthan zu der neulich besprochenen „Belials Tochter" von Kneisel constatiren zu dürfen. Auch Schönthan hat in seinem Stücke ernste Gedanken bekommen und will darin eine sittliche Tendenz verfolgen. Aber wie viel besser macht er seine Sache. Er muthet einem nicht langweilige Declamationen und sogenannte espritvolle Dialoge zu, sondern die spannende Handlung und das frische Leben im Stück zeigen, was er will, ohne daß wir, die Absicht bemerkend, verstimmt werden. Wahre und sympathische Charactere fordern unser Interesse heraus und ein frischer Humor und treffender Witz hält die Hörer stets bei guter Laune. — In der Hauptrolle des Stückes (Geheimerath Mantius) füllte Herr Heinrich Winolt seinen Platz mit allen Ehren aus. Sein Spiel war sein durchdacht und ebenso ausdrucksvoll und wirksam wie vornehm. Besonders die Schlußscene des dritten Actes gelang ihm vorzüglich und machte tiefen Eindruck. Dasselbe möchten wir von der Darstellung des Herrn Jaskowski sagen, der so treue Seelen, wie den Bernhard Mantius, besonders gut und sympathisch zu verkörpern versteht. Als Johannes war Herr Fritzschler nicht ganz glücklich. Es ist ein altes, aber trotzdem wahres Wort, daß vom Erhabenen bis zum Komischen nur ein und zwar ein ganz kleiner Schritt ist. Der Herr schien uns die betreffende Grenze mehr als einmal zu übersehen und war nicht so tactvoll wie Herr Winolt, überall das rechte Maß zu finden. In seiner Liebeserklärung im letzten Acte wurde er wiederholt nahezu unheimlich stürmisch. Dagegen war Fräulein Elisabeth Bischoff als Vera von Bagoleff ganz auf der Höhe der Situation,- ihr temperamentvolles Spiel war von Anfang bis Ende ebenso wahr wie schön. Frau Anni Reiners, die gestern zum ersten Male wieder mitwirkte, stattete ihre leider nur geringe Partie (Elly) mit all den Zügen jener lieblichen Anmuth aus, mit der sie uns schon so ost entzückt hat. Ebenso erfreute Herr Director Reiners in seiner umfangreichen Rolle (Jordan) mit einer prächtigen Leistung,- er hatte mit seinem unverwüstlichen Humor die Lacher fortgesetzt auf seiner Seite. Weniger einverstanden waren wir mit Herrn G o ullons Spiel, dem offenbar noch der Theologe Weiland in den Gliedern lag, so daß er seinen feurigen Freigeist Boris Baroneff ein bischen gar zu volltönend wiedergab. In der Rolle der Gertrude Mantius gab sich Fräulein Emma Rellstab offenbar alle Mühe, sie vermochte jedoch nicht ganz zu befriedigen. Die Dame muß sich das temperamentvolle Spiel der Frau Anni Reiners oder des Frl. Bischoff zum Vorbilde nehmen. Bis jetzt besitzt sie auch in Momenten, wo alles drunter und drüber geht, eine Seelenruhe, die ja für jeden Feind unnöthiger Aufregungen hochersreulich sein muß, aber auf der Bühne oft nicht am Platze ist. Wir sind überzeugt, daß diese kurze Anmerkung genügen wird, um die Dame zu veranlassen, mit leichter Mühe dem Uebelstande abzuhelfen und in Zukunft eine etwas energischere Action anzuwenden. — Theater. Sonntag gelangt das reizende Kindermärchen „Prinz Nachtigall" zur Aufführung. Wir versäumen nicht, alle Kindersreunde auf die günstige Gelegenheit aufmerksam zu machen, die sich ihnen bietet, den lieben Kleinen eine rechte Freude zu bereiten. — In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag wurde in einem an der Wallthorstraße belegenen Materialwaaren- geschäfte ein Secretär erbrochen und aus demselben 32 Mark an Geld entwendet. Der Verdacht fiel auf ein im Hause bedienstetes Mädchen, welches aber die That hartnäckig leugnete. Gestern wurde nun in einer Mullgrube das Geld, in einem dem Mädchen gehörigen Tuch eingewickelt, gefunden. Angesichts dieses weiteren Beweismittels (die Einbrecherin hatte sich bei Begehung der That bereits durch Eindrücken einer Glasscheibe an der Hand verletzt) gestand das Mädchen die That ent; es wurde verhaftet. Bad'Nauheim, 9. October. Infolge des prachtvollen Herbstwetters halten sich noch immer eine erkleckliche Anzahl Fremde zum Zwecke der Badekur hier auf; es sind sogar in den letzten Tagen noch Kursremde neu eingetroffen. Die Zahl der täglich verabfolgten Bäder beträgt noch über Hundert. Lauterbach, 9. October. In einer am Dienstag Abend in Frischborn abgehaltenen Versammlung wurde unter Mitwirkung der Herren Landwirthschaftslehrer Leithiger und Verbandsrevisor Ihrig eine Spar- und Darlehnskasse gegründet. Jetzt befinden sich allein im Kreise Lauterbach 10 Orts- Spar- und Darlehnskassen, und nur ganz wenige kleine Gemeinden dieses Kreises entbehren noch einer Credit- genossenschaft. Diese Verbreitung des Genossenschaftswesens im hiesigen Kreise ist vornehmlich den eifrigen Bemühungen des früher hier wohnhaft gewesenen Herrn Amtmann Bichmann zu verdanken. cT Rinderbügen, 10. October. Ein sehr bedauerlicher Unfall ereignete sich aus dem hiesigen Hofgute, indem an dem Bernerwägelchen des Herrn Pachters beim Nachhause- sahren plötzlich die beiden Nägel an den Federn brachen; der Wagen schlug um und die Insassen wurden herausgeschleudert, wobei der Wagenlenker im Gesicht verletzt wurde, während das Söhnchen des Herrn R. das Bein brach. E. Lauterbach, 10. October. Zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze hier wurde Herr Gerichtsvollzieher-Aspirant Friedrich Konrad Becker aus Roßdorf ernannt. § Ober-Seemen, 8. October. Der auf heute anberaumte Viehmarkt mußte wegen der in der Umgegend herrschenden Maul- und Klauenseuche verschoben werden. Der auf nächsten Dienstag den 14. October bestimmt gewesene Viehmarkt in Gedern wird ebenfalls nicht abgehalten werden, was namentlich denjenigen Landwirthen unerwünscht kommt, die noch einen Vorrath an Herbstferkeln haben. § Grebenhain, 9. October. Der vor einiger Zeit hier verhaftete Landwirth D. wurde wegen mangelnden Beweises wieder freigelassen. Vermischtes. . Aus Rheinhessen, 8. October. Panik im Tanzsaale. Bei dem Balle, welcher am Montag Abend zu Ober-Flörsheim gelegentlich der dortigen Kirchweihe abgehalten wurde, fielen aus der Leuchtkrone unversehens mehrere Petroleumlampen herab. Das brennende Petroleum verursachte eine arge Panik. Alles drängte zur Thür und die Treppe hinab, so daß die Leute mehrfach übereinander stürzten. Eine Frau erlitt einen Beinbruch. Einige Burschen sprangen durch das Fenster in den Hof. Als Ruhe und Besonnenheit wiedergekehrt, war auch das Feuer bald gelöscht. * London, 7. October. Der Capitän des gestern im Humber angekommenen Dampfers Ouse zeigt an, daß der Dampfer am Sonntag Abend 70 Meilen von Vlissingen mit einer großen Barke zusammengestoßen sei. Ehe die Boote des Dampfers zu Hülfe eilen konnten, war die Barke mit der ganzen Mannschaft untergegangen. 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St« 4—6 Zwiebeln per Centner X 5,03—6,00, Milch per Liter 12-18 Literatur unb Hunft. — Ueber Feuerbestattung» Eine von dem auf naturwissenschaftlichem und htgieinischem Gebiete hervorragenden Gelehrten, Herrn Professor vr. Friedrich Goppelsroeder, veröffentlichte Abhandlung „Ueber Feuerbestattung" mit 5 Abbildungen im Texte und mit einem Anhang über Verbrennungsresultate unterwirft die Frage der Todten- bestaltung vom htgieintschen, ästhetischen, national-ökonomischen und aller sonst noch dabei in Betracht kommenden Standpunkte aus einer ebenso gründlichen als interessanten Besprechung, sodaß das Weck sowohl für Fachleute als auch Säten eine höchst willkommene Gabe sein dürfte. Wir bemerken hierbei noch ausdrücklich, daß bei der Lcciüre dieses Buches religiöse Gefühle nirgends verletzt werden. Das interessante Werk ist im Vorlage von Wenz u. Peters in Mülhausen im Elsaß erschienen und kostet im Buchhandel nur 1.50 Mk. Arrszrig aus -en Stan&esamtsregiftern der Stadt Gießen. Aufgebote. October: 3. Carl Theodor Gläsener, Sp'nnmeister zu Cottbus, mit Luise Katharine Emilie Albertine Caroline Bepler zu Gießen. 6. Karl Rerdt von Alt-Hattendorf, Kutscher dahier, mit Eltsabethe Braun, wohnhaft dahier. 7. Dr. Karl Friedrich Heinrich Kunze, Privatgelehrter zu Gießen, mit Charlotte Sachs zu Magdeburg. 7. Ludwig Jacob Theodor Ernst Preisag, Zentner dahier, mit Elisabeth Georgine Noll von Gießen. 8. Johannes H'lgenberg, Locomotiv- hetzer zu Friedberg, mit Maria Dorothea Schneid daselbst. 8. Christoph Reinhard!, Gastwtrth dahier, mit Marie Katharine Kraft Hierselbst. 9. Heinrich Christian Hansel, Schlossermeister dahier, mit Marte Konradine Wißner hierselbst. 9. Liborius Brandenburg, practischer Zahnarzt zu Cöln, mit Luise Friederike Cullmann, geb. Wille, Wrttwe von Philipp Ernst Cullmann dahier. 10. Johannes Liefert, genannt Etsenhuth, Schneidermeister zu Caffel, mit Marie Catharine Beck daielbst. 10. Andreas Krug von Königsberg, Kreis Biedenkopf, Maurer dahier, mit Elisabeth Kreiling hierselbst. Eheschließungen. ^ctober: 6. Christian Hugo Steinberger, König!. Garnison- Auditeur zu Dtedenhofen, mit Lina Ernestine Elise Marie Emma Büchner hierselbst. 8. Karl Eugen Bez von Tübingen, Restaurateur dahier, mit Marie Veronica Dollhofen von Bingen, wohnhaft dahier 8. Johannes Letztng v. Quentel, Stalions-Diätar dahier, mit Katharine Magdalene Henriette König hierselbst. 10. Pius Schneider von Brendlorenzen, Müller dahier, mit Clara Bier von Dreihausen wohnhaft dahier. 10. Johannes Weber von Grub, Bierbrauer dahier mit Marie Köppchen von Naunheim, wohnhaft dahier. 10. Heinrich Weber, Schlosser dahier, mit Margarethe Schreiner von Niede^- Ohmen. Geborene. October: 4. Dem Kaufmann Robert Ruff eine Tochter, Luise Pauline Magdalene. 5. Dem Buchbindermeister Carl Lüdekina ein Sohn. 5. Dem Metalldreher Emil Schüßler eine Tochter. 5 Dem Arbeiter Philipp Reuschltng eine Tochter, Johanna. 7. Dem Taa- iöhuer Heinrich Schneider H. ein Sohn, Jean Georg. 8. Dem Hüttenarbeiter Johann Georg Zinn eine Tochter. 8. Dem Lackfabrikanten Philipp Lotz ein Sohn. Gestorbene. - 3 Johann Hofmann, 39 Jahre alt, Müller dahier. 5. Philipp Schweitzer, 6 Monate alt, Sohn von Bahnarbeiter Philipp Schweitzer dahier. 6. Alfred Christian Wilson, 22 Jahre alt, dabier. 7. Philipp Lindenstruth, 50 Jahre alt, Bierbrauer dahier. 9. Elise Schmidt, geb. Sommer, 36 Jahre alt, Ehefrau von Kutscher Heinrich Schmidt zu Butzbach. Auszug aus den Kirchenbüchern -er Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Getraute. ... Den October. Johannes Wilhelm August Kilbinger, Sattlermeister in Gießen, und Marie Karoline Petri, ledige Tochter des Weißbindermeisters Christian Petri III. in Gießen. qr ..Den 6. October. Christian Hugo Steinberger, Garnisons- Auditeur in Dtedenhofen, und Lina Ernstine Elise Marie Emma Buchner, Tochter des Schulraths Friedrich Büchner in Gießen. Den 8. Octoder. Ka^l Eugen Bez, Restaurateur in Gießen, und Marie Veronika Dollhofen, Tockler drs verstorbenen Steuermanns Jakob Dollhostn in Bingen. Denselben. Johannes Letzing, StationS-Diätar in Gießen, und Katharine Magdalene Henriette König, Tochter des Privatmanns Peter König in Gießen. Den 18. October. Wilhelm Kock, Ackermann in Münzenberg, und Katharine Klein, Tochter des Ackermanns Balthasar Klein in Münzenberg. Denselben. Johann Weber, Bierbrauer in Gießen, und Marie Köppchen, Tochter des verstorbenen Maurers Johannes Köppchen in Naunheim. Denselben. Heinrich Weber, Schlosser in Gießen, und Margarethe Schreiner, Tochter des verstorbenen Ackermanns Johannes Schreiner in Nieder-Ohmen. Getaufte. Den 4. October. Ein unehelicher Sohn, Martin Louis, geboren den 9. September. Den 5. October. Dem Fuhrmann Caspar Schott ein Sohn- Friedrich, geboren den 28. Juli. Denselben. Dem Maurer Heinrich Sommerlad ein Sohn, Karl Friedrich Georg Martin, geboren den 7. September. Denselben. Dem Schutzmann Andreas Göbel eine Tochter, Emma Marte Elisabeth, geboren den 5. September. Denselben. Dem Eisendreher Reinhard Krause Zwillinge, eine Tochter, Susanne Elisabeth und ein Sohn, Wilhelm, geboren den 28. Juli. Den 8. October. Dem Hilfsbrcmser Christoph Müller ein Sohn, Johann Heinrich Adolf, geboren den 9. Juli. Beerdigte. Den 5. October. Luise Müller, geb. Feldhaus, Wittwe des Schneiders Johannes Müller, alt 78 Jahre, gestorben den 3. Octoöer. Denselben. Johann Hofmann, Müller, verheirathet, alt 39 Jahre, gestorben den 3. October. Den 8. Ociober. Alfred Christian Wilson, lediger Sohn des Bergwerksdirectors Peter Wilson, alt 22 Jahre, gestorben den 6. October. Den 9. October. Philipp Lindenstruth, Bierbrauer, verheirathet^. alt 50 Jahre, gestorben den 7. October. Warze Nh ftlbige SckeMe s direkt aus der Fabrik von von Elten & Keuffen, Crefeld § also, aus erster Hand in jedem Maaß an beziehen. Man verlange Muster mit Angabe des Gewünschten. Brodpreise vom 12. bis 26. October 1890. Bei den Bäckern. 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod...... 2 „ (4 Pfd.) Weißbrod...... 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrot) 1. Sorte . 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrot) 1. eorte 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte . 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte .......29 bei W. Löber 28 ....... 58 bei W. Löber 56 .......27 .......54 .......25 bei K. Lenz Wwe. 24 .......50 bei K. Lenz Wwe. 48 bei K. Haas, I. Lein, L. Keil 75 Bei den Brodverkäufern. a 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod........... 29 2 * „ ...........*. * * 58 1 » (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte.........27 2 9 (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte........V54 3 > (6 , ) Schwarzbrod 1. Sorte........... 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte........ 25 2 rr (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte.....* 50 3 «, (6 , ) Sckwarzbrod 2. Sorte ...... . '__ Gießen, den 11. Oct. 1890. Großh. Polizeiamt Gießen.' Fresenius. 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Schon zu Beginn der Woche hatte man die neue Anleihe mit 1 % Agio gehandelt, diese voreilige Fixierung des Courses hat sich aber schnell wieder ausgeglichen. Indessen litten auch die Course der alten 4 o/oigen und 3%igen Anleihen, und zwar nicht unbeträchtlich, da, abgesehen von der zunehmenden Geldknappheit, manche Tauschoperakionen Anlaß zu Verkäufen gegeben haben. Von den ausländischen Renten wurden Ungar. Goldrente, Egypter und Mexicaner ziemlich hart betroffen, während Italiener, Russische Goldanlerhen, Serben und Rumänen sich noch annähernd behauptet haben. Valutaanleihen 1—2 % schwächer. Montanwerke waren flau und oftmals drängend ausgeboten. Es verloren Laura 10 o/Oz Alpine Montan 5%, Lothringer St. Prt. 4,50, Gelsenkirchener reichlich 5o/o. Auch unter den übrigen Jndustriewerthen sind Coursverluste, und zum Theil sehr beträchtliche, an der Tagesordnung. So nottren Mainzer Brauerei 9% niedriger, Deutsche Verlags-Anst. 15 %, Grazer Tramway 2%, Electricitäts-Ges. 3%, Guano 3 %, Türkische Tabak 2 °/L. Ziegen zu verkaufen. . Nahrungsberg 25. | 8452] Ottitte« zu verkaufen. Lahnstraße 11. SBtbattion; Sch-,»». - Trua und Berlag der Brühl'schm Druckerei cFr. Thr. Pietsch) vi Gießm. Cours vom 4% Hessische Obligation. „ Bauern .... „ Baden..... 3o/o Sächsische Rente. . 3%% BremerStaatsanl. „ Hamb.Staatsrente 4o/oOestr. Goldrente . „ GriechischeMonopol- Anleihe . . . 5»/g Rumänische Rente . 4'/-o/o Russische Anl.. . Börseuwocheriberiehr von E. Wasser sekleben, Bankgeschäft. Die Börse hat eine eigenthümliche Physiognomie angenommen. Es ist zwar keine Seltenheit, daß der Oclobertermin mit seinen gewaltigen Anforderungen an den Geldmarkt Anlaß zu heftigen Coursschwankungen bietet; aber wir stehen heute inmitten einer Batssebewegung, deren Intensität an die Rückschläge erinnert, welche im Anfang dieses Jahres der damaligen Ueberspeculation ein Ende machten, die sich aber nach Beendigung der Liquidation, da man alle Gefahr schon überwunden glaubte, entwickelte. Vergebens sucht man heute nach Verhältnissen, die denen ähneln, welche damals den Rückschlag verursachten und in der Regel den Grund so heftiger Bewegungen bilden. Die Engagementsoerhältnisse sind keineswegs derart, daß sie Anlaß zu Befürchtungen bieten könnten; selbst in den von der Bewegung des Silbercourses abhängigen Werthen sind die Positionen zwar groß, aber eine ungebührliche Belastung ist, auf den deutschen Märkten wenigstens, nicht zu bemerken. Freilich muß in Betreff dieser Werthe die Höhe des Coursnioeaus in Berücksichtigung gezogen werden, denn es würde zweifellos ein bedeutender Theil selbst der in Capitaltstenkreisen fest classirten Waare an den Markt kommen, wenn sich die Hoffnungen, welche man an die Entwickelung spectell der österreichischen Vatu a knüpft, nicht erfüllen sollten. Das ist ein Punkt, der in dieser Woche die Börse beunruhigte und wenigstens im Anfang derselben fast allein für die Entwickelung der Course maßgebend blieb, wie er auch der Baissespeculatton, die bei solchen Anlässen nie ausbletbt, Gelegenheit zu entschlossenem Eingreifen gab. Der rapide Rückgang des Stlberpreises in New-Aork und London hatte ja auch eine Ermäßigung des österreichischen Wechselcourses zur Folge gehabt, aber dieselbe stand doch in keinem Verhältniß zur Werthveränderung des Silbers, und selbst heute, nachdem die Gerüchte über die Valutaconferenz einen Rückgang von 4 JL verursacht haben, steht derselbe noch 5—6 % über dem rffectiven Werth des Stlberguldens. Das ist an sich keine Anomalie, da die österreichische Valuta auf Papier beruht, und doch wird, wenn, wie es in der That den Anschein hat, die Fixirung eines leichteren Goldguldens behufs Durchführung der Valutaregultrung beschlossen wird, der Metallwerth des Silberguldens die Grundlage bilden müssen. Es ist begreiflich, daß in den österreichisch-ungarischen Ländern eine starke Strömung extftirt, welche diesen Werth möglichst niedrig zu greifen sich bemüht, und welche nicht zugeben will, daß die letzte Steigerung des Silbers aus Anlaß der amerikanischen Gesetzgebung darin zum Ausdruck kommt; aber trotzdem wird man mit den gegebenen Verhältnissen rechnen müssen. Mag man den Durchschnittspreis der lechten Jahre oder Jahrzehnte berechnen, immer wird der Metallwerth des Silberguldens ein entscheidendes Wort mitsprechen. Es ist in der That ganz aussichtslos, heute den Werth des zukünftigen Guldens bestimmen zu wollen, und es liegt kein Grund vor, zu überstürzten Verkäufen zu schreiten, weil in der Conferenz diese oder jene Andeutung gefallen ist. Es ist nicht denkbar, daß die zukünftige Werthrelatton festgesetzt wird, ehe die Regierung den Metallstock in Händen hat, welcher sie zur Aufnahme der Baarzahlungen befähigt. Die Zett aber, die bis dahtbal 5 fl. u. s. w. Auch Schweizer Bahnen litten unter einem r?1 AnAfbot, wenngleich die Verheerungen hier bedeutend weniger in das kt 7^ir bet Gotthard, die wegeri einiger Betriebsunfälle fiaifer ange- fen, beträgt der Verlust nahe an 2%, die übrigen Actien, die allerdings um Äuchcheile fi^rrker zurückgrgangen waren, ermäßigten ihre Course nur . den Anlagenmarkt betrifft, so ist am Donnerstag die Subscription auf 3./X. 10./X. Cours vom 3./X. 10./X. 104.60 105.90 104.20 105.80 4l/s0/oPortug.-A. 88 u.89 5o/o amort. Serb. Gold- 91.20 90 80 103.90 89.— 103.95 88.20 Rente .... 5%SerbtscheEisenbahn- 88.30 88.80 —.- —- — Hyp.-Obl. D. A. . 92.80 94.— 98.50 98.30 4o/o Schweb. Obltg.l880r 102.40 102.05 96.35 95.40 1% Türken conv. . 5%Argent. Gold-Anl. 18.85 18.40 78.20 77.35 v. 1887 .. . 82.— 80.90 100.35 102 50 100.— 101.85 3%°/o Egypt..... 93.55 92.50 «isendohn-Prioritäte«. 4%Pfälz. Ludwigsbahn 5% Südbahn Lombarden 105.50 105.10 (Bexbach) . . . „ Hessische Ludwigsb. 103.— 102.85 4% do. do. 3% do. do. 67*20 99.35 66.65 68/69 garant. . 102.20 102.15 4o/o Prag-Duxer Gold . 100.50 99.90 „ Elisabethb. steuerfrei v Rudolf Gold (Salzk.) 100.70 100.20 Gold .... 101.40 101.— „ Franz-Josef Silber 87.50 84.— 5% Oestr. Staatsbahn. 107.50 —.— 3o/o staall. garant. Jtal. 4^'/o do. do. 100.20 100.90 Eisenbahn . . 57.15 57.15 3% do. do. 3% Ltoorneser . . . 64 70 64.80 I.-VIII.Emiss. 84.— 83.70 4o/g Rufs. Südw Ciseno. 94.95 94.45 3% do. Ergänzungsnetz 81.05 81.05 4% Wladikawkas garnt. 93.80 93.35 5% Nordwestbahn Gold 108.25 107.40 4% gar. Sardtn.Sec.stfr. 84.80 84.95 «ifetrbahn-rkttetr. Ludwigshafen-Bexbach. 229.50 228 — Lübeck-Büchner . . . 173.50 168.80 Hessische Ludwigsbahn. 120.35 118.40 Mecklenburger . . . — — Pfälzische Nordbahn . Marienburger-Mlawka. 122.— 121.25 Gotthardt..... 161.90 159.20 69.50 64.— Jtal. Mtttelmeer . . 114.50 112.70 vairGAetten. Deutsche Reichsbank . 143.50 143.50 Dresdener Bank. . . 164.10 158.70 Berlin. Handelsgesellsch. 172.60 167.40 Mitteldeutsche Creditb. . 113.— 111.80 Deutsche Bank . . . 168.30 165.90 Wiener Bank-Verein . 108% 105% DeutscheGenossenschftsb. v.Soergel,ParrisiusLCo. 131.20 130.90 Württemb. Vereinsbank 127.25 126 95 Industrie-Papiere. Btnding-Brauerei . . Stern- do. (Oberrad) 165.00 164.90 Deutsche Verlagsanstalt 265 40 250.— 135.— 134.90 Farbwerke,vorm.Meister, Bad. Anilin- u. Soda- Lucius & Brüning. 286.— 284.90 fabrik .... 284.— 284.50 RlebeckffcheMontanwerke 183.40 183 50 Pfanddriefe. 4% Franks. Hyp.-Pfdbr. 4o/oDeutscheGrundschld.- v. 86 ab . . . 102.— 102.— Bk.-Pfandbr. . 101.50 101.50 3'/-°/°Frnks.Hyp.-Pfddr. 97.50 97.50 31/2% do...... 96.30 96.— 4%Preuß.Hyp.-Act.-Bk^ 31/2°/i Rhein.Hyp.-Bank- Pfandbr. . . . 101.60 101.60 Pfandbr. . . . 94.80 94.70 3%% do...... 4o/o Preuß. Centr.-Bod.- 96 30 96 — 40/0 Meininger Pfandbr. 101.50 101.50 Cred.-Pfandbr. bis 1885 ..... —.— 101.70 Oestr. 1860rfl.500-Loose Loose. 127.50 125.50 Braunschweig. 20 Thlr.- „ 1854rfl. 250- „ 124.— 122.80 Loose .... 106.— 105.85 4o/o Meininger Prämien- 3% Oldenburger Loose . 131.50 131.90 Pfandbr. . . . 133.35 133.95 3%%Köln-Mindn-Loose 138.— 138.40 Vmerikanische «isenbahn-BondS. 6o/gChic.Milw.f.St.Paul 4% Chicago Burlington Prt., ruckzahlb. 1910 . 5%Chic.Milw.f.St.Paul 113.50 113.55 Nebraska 1927 . . 4%% California Pacif. 89.05 87.70 Prt., rüchahlb. 1921 . 6% Centr. Pacif. I.Mrtg. 103.25 103.— I. M., rückzahlb. 1912 6%Pactf.ofMissourt con- 105.60 105.80 rückzahlb. 1896 . . 107.75 —.— solidated I. M. r. 1920 107.10 105.80 50/0 BuderuS-Obltgat. . I Diverse Ovliaaiiorrerr. 104.201 4V2%GrafHenkelv.Don- | ! 1 103 50| nersmark, rückz. L105 | 104.50 | 105.30 Die herrttge sr«mmer rrmfatzt 10 «ttttiu Der lugnuH»-' Mta-s- tit Sirßrner fs-js Ai A11 *nl‘ Die Kirichb «H. W an die Tch Die von Ihnen in den ersten Tagen Bl Mack und Klauense Mr bringen zu Rindvieh des Landv bei Gießen die 2 daß Gehöstsperre 001 Gießen, den Großhe to.: Den Ter retznunge Tas GroM die StM. Somit Sie sich liefemg der fodjnur beenden, erinnern wir Be die herbstiibungen im g-rich WM Wen ®ie6en, am Großhet wi 310 6r iÄu» to A« di- £9 ??°m45itbe'ns Nenbrett l^e Fr" "die »bl ho6i«nb ^»beft Wcn n ™ , Dc SÄ-' rA?» ...