8We§ ftt. 15 n«. ic. "«tonnte Couverts nJt OOa°ooooOo 4516] Südanlage 17: Mansarde, « 2'mmr k., ,u oerin. C. EGüttt, Neuenweg 39 ist der dritte Sk: 7 Zimmer nebst Zubehör und Waft lntung, per sofort zu permiethen. LouiS Petri I. VM *21 %***** Iraiitrci «jieijti: ittSrwott) perMciz, apt.SBrmrt) „ „ ao„ ie«ttSmrt)„ „ 23“ frei in’a Haus. (61' *-$S®sS S5a»»*s* < liefet Fer»2g05 574'] Durch Versetzung des Hm Kreisbaumeisters von Riefel.ist de zwrite Etage meines Hauses für soft oder später anderweit zu oerunethen. Dr. Haupt, Astei weg ^ ' 6i)95] In meinem 3ltbenbau rine H’ fanilitnwobnwg W permietben. __Lovis Petri ffl. M7i Ein HogiS M vermißen ’’’, Metzger Hofmann, WaMoistraße li. M] FMilim-»uE vei-i »nauffofortuMOdotaM A. H. Lorger, „Schöne Aussicht^, Zwei Wohnungen non it 4 Zimmern mit Zubehör, ne.. I1 ®te«, $!** p l7M]$r.Wn'nd*abt27, .EMM 7231] iföef ib »«"•• fv^m®enVV” t-1 1 @iu>. etiw1 tuwM1 • L———^ MM l‘i Heil, ?!at2 3 Nil Ur. j .571] Durch Umzug des Herrn Li walter Keller ist der ll Slock men Hauses, 5 Zimmer nebst Zubehör,^ 1- October anderweit zu permiethen. Chr. Zimmer, Bahnhofstraße 1L Nr. 212 Freitag den 12. September 1890 ießener Anzeiger Generat-Wnzeiger Redaction, ExpedMa» und Druckerei: -chutstraße it.)» Aerniprecher 51. Vierteljähriger Kvounementrpreiss 2 Mark 20 Pfg. mÄ Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Vie Gießener JgMitien S tätßer »erden dem Anzeiger »Tchentlich dreimal beigelegt. Der GEetruer Anzeiger erfcheinr täglich, «tt Ausnahme des MontagS. Amts- unb Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. WWWWSSSWWWMWWWWWM»»««»««»»»«««,«» Oratisöeitage: Gießener Jamilimötätter. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb des Groß- herzogthums betreffend. Das Großh. Ministerimn des Innern und der Justiz hat dem Vorstand des Gewerbehalle-Vereins in Darmstadt die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung einer Verloosung unter der Bedingung erthellt, daß der vorgelegte Verloosungs- plan eingehalten wird, insbesondere nicht mehr als 17000 Loose zu 1 das Stück ausgegeben werden dürfen und mindestens 65% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind, sowie im Uebrigen die Vorschriften unseres Ausschreibens vom 9. August 1890 — Anzeiger Nr. 188 — beobachtet werden. Großh. Ministerium hat den Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. Gießen, den 9. September 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießen, 11. September 1890. Betreffend: Uebersicht über die Sterblichkeit. Das Großh. Kreis-Gesundheitsamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien de- Kreises. Wir erinnern diejenigen unter Ihnen, welche die Sterblichkeits-Nachweise noch nicht eingesandt haben, an die Erledigung innerhalb 3 Tagen. I. V.: Dr. Balser. Aus Anlaß der Geburtstagsfeier Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs bleibt das Ortsgericht am 12. Sept, geschloffen Gießen, den 11. September 1890. Gros, Ortsgerichts-Vorsteher. Apolitische Uebersicht. Gießen, 11. September. Die Kaiserlage und Kaisermanb'ver in der meerumschlungenen deutschen Nordmark sind nunmehr vorüber und ihr Eindruck gestaltet sich nach allen Seiten hin zu einem erhebenden und befriedigenden. Allerorten ist dem Kaiser und seiner erlauchten Gemahlin aus schleswig-holsteinischem Boden, auf welchem ja auch die Wiege der heutigen deutschen Kaiserin stand, ein begeisterter Empfang seitens der Bevölkerung bereitet worden und bewies derselbe, daß die Schleswig- Holsteiner an Treue und Anhänglichkeit an das Kaiserhaus mit den andern deutschen Stämmen glänzend wetteifern. Kaiser Wilhelm selbst hat diese patriotische Gesinnung der Bevölkerung der deutschen Nordmark in seinen Kundgebungen an festlicher Tafel wiederholt rühmend anerkannt und hierbei zugleich hervorgehoben, daß ihm Schleswig-Holstein besonders theuer sei, was ja dann der hohe Herr in charakteristischer Weise näher begründete und die Schleswig-Holsteiner dürfen auf diese Bevorzugung gewiß stolz sein. Was aber den militärischen Theil der Kaisertage an der Ostsee anbelangt, so ist derselbe in allen seinen Abschnitten vorzüglich gelungen und hat er von der großen Kieler Flottenschau an bis zu den hochinteressanten Land- und Seemanövern im historischen Sundewitt so glanzvolle Bilder entrollt, wie sie bislang noch niemals bei den deutschen Kaisermanövern zu schauen waren. Auch über die rein militärischen Ergebnisse der Kaisermanöver, namentlich der dieselben krönenden gemeinsamen kriegsmäßigen Hebungen der Panzerflotte und des 9. Armeeeorps, deren Schluß am Mittwoch gegen Mittag erfolgte, soll in den leitenden Kreisen unserer Heeresverwaltung große Befriedigung herrschen. — Die Kaiserin traf am Dienstag Abend 11 Uhr von den Manövern in Schleswig-Holstein wieder in Potsdam ein, während der Kaiser erst in der Nacht zum Donnerstag nach Potsdam zurückkehrte, um bereits am nächsten Morgen mit der Kaiserin die Reise nach Schlesien anzutreten. Die Hochwassergefahr kann nunmehr fast in allen Theilen des Ueberschwemmungsgebietes Deutschlands und der von der Wasserealamität mitbetroffenen Nachbarstaaten als wieder beseitigt betrachtet werden. Nur in den überschwemmten Elbnieber- ungen von Strehlaund Riesa von der sächsisch-preußischen Grenze an bis in die Gegend von Torgau ist die Wassersnoth noch immer ziemlich groß und sind hier unter dem Andrange der Hochfluthen verschiedene Schutzdämme und Deiche geborsten. Von der königlichen Kreishauptmannschast Dresden wird zur Bildung von Sammelstellen zur Unterstützung der durch das Hochwasser geschädigten Bewohner der Elbortschaften des Regierungsbezirkes Dresden aufgefordert und will die Kreishauptmannschaft, unter Vorbehalt näherer Organisirung des Unterstützungswerkes, die betreffenden Beiträge entgegennehmen. Die österreichischen Staatsbahnen sind bekanntlich im Laufe dieses Sommers von einer Reihe ernster Unfälle betroffen worden, welche in auswärtigen Blättern eine scharfe Kritik der österreichischen Eisenbahnverwaltung veranlaßten. Nunmehr veröffentlicht die Generaldireetion der österreichischen Staatsbahnen die Ergebnisse der Untersuchungen über diese Unfälle, wonach in sechs von acht aufgezählten Fällen die Schuld fast gänzlich oder auch völlig bei den Bahnbediensteten liegen soll, deren unnachsichtliche Bestrafung die Generaldireetion verspricht. Insbesondere hebt dieselbe hervor, daß in keinem einzigen der aufgezählten Fälle der Zustand des Bahnkörpers oder Fahrparkes mitwirkend gewesen sei. — Letzterer Behauptung stehen freilich übereinstimmende Privatberichte entgegen, denen zufolge allerdings der Zustand der österreichischen Bahnen theilweise wenigstens jene bedauerlichen Ereignisse mit verursacht hätte. In Dänemark haben die Wahlmännerwahlen zum Landsthing, welcher mit dem Folkething zusammen den dänischen Reichstag bildet, stattgefunden. Soweit sich die Wahlergebnisse übersehen lassen, sind dieselben der Rechten überwiegend günstig, denn in den Städten wurde fast durchgängig eonser- vativ gewählt. Nur in der Hauptstadt Kopenhagen selbst erlitt die Rechte eine Niederlage, denn während Kopenhagen im bisherigen Landsthing durch sieben eonservative Abgeordnete vertreten war, entsendet es in den neuen Landsthing nur vier Eonservative, daneben aber noch zwei Soeialisten und einen Liberalen. Immerhin wird auch jetzt noch das eonservative Element im Landsthing vorwiegen, im Gegensatz zum Folkething, in dem die radieale, sich hauptsächlich aus den ländlichen Wahlkreisen reerutirende Opposition entschieden das Hebergewicht besitzt. Die Choleraepidemie in Spanien ist jetzt endlich im entschiedenen Rückgänge begriffen. Der Vergleich der aus der ersten Septemberwoche vorliegenden Ziffern der Todesfälle und Erkrankungen an Cholera in Spanien mit den entsprechenden Ziffern des Vormonats bekundet genugsam diese erfreuliche Thatsache und man darf daher annehmen, daß die Seuche bis zum Spätherbst völlig erloschen sein wird. Dagegen wüthet die Cholera in Arabien noch immer ziemlich heftig und in Japan breitet sie sich ebenfalls bedrohlich aus. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Torrespondenz-Bureau. Kiel, 10. September. Der Kaiser ist um 8% Hhr an Bord der „Hohenzollern", gefolgt von der „Irene", welche den Hafen prachtvoll electrisch beleuchtete, und unter dem Salut des Torpedoschulschiffes „Blücher" hier eingetroffen. Er fuhr mit einer Dampfbarkasse von der „Hohenzollern" nach der Jensenbrücke und begab sich dann zu Fuß nach dem Bahnhof, von wo er sammt Gefolge um 11 Hhr im Sonderzuge nach Berlin abreiste. Gravenstein, 10. September. Nach der Speeialidee für das heutige Manöver steht das Ostcorps bei Düppel, das Westeorps dicht davor, letzteres durch das Schleswig-Holsteinische Füsilier-Regiment Königin Nr. 86 verstärkt. Das Westeorps wird einen Angriff von Norden aus aus die Stellung bei Düppel machen und hierbei von der Torpedoflotille unter- Feuilleton. Weiße Hssre. Novelle von H. von Ziegler. (Fortsetzung.) Der große Tag des Festes auf Schloß Nordeck war da. Vor dem Wehlen'schen Hause stampften ungeduldig die Pferde. Julie und die Mutter standen in Mäntel gehüllt fertig da, aber noch immer erschien Lilli nicht. Die zitternden Hände des jungen Mädchens waren heute so ungeschickt, immer wieder strömten Thränen in die blauen Augen, Thränen des Glücks, denn seit heute früh war ihr eine neue Welt aufgegangen. Sie hatte einen Brief erhalten, den ein Packet begleitete, und als sie denselben in ihrem Stübchen geöffnet, da war sie in die Knie gesunken und hatte nur sprachlos zum Himmel emporgeblickt. Was war es doch für ein süßes, unbeschreiblich großes Glück, welches ihr aus den kühnen, eleganten Schristzeilen dort entgegenwinkte? Hnd aus dem Packete schauten duftige Maiblümchen und Rosenknospen hervor, jetzt mitten im Januarschnee! Nein, den Strauß wollte sie nicht mitnehmen und den Brief auch noch nicht der Mutter zeigen. Sie verbarg ihn erröthend und herzklopfend auf der Brust und begann dann die Toilette zu dem Festmahle. „Aber, Lilli," rief die Mutter ungeduldig, „wo bleibst Du nur? Wir müssen fort, es ist hohe Zeit." Juliens Gesicht war finster und sie murmelte etwas von einem „verzogenen Kinde" vor sich hin, als endlich die Schwester hochroth und athernlos erschien. „Wie sitzt denn eigentlich Dein rosafarbenes Kleid, Lilli?" srug Frau von Wehlen. „Das hat man von Deiner Verspätung, nun kann ich Deine Toilette gar nicht mustern." „Ach, das thut nichts, Mama," meinte Julie verdrießlich, „solch junges Backfischchen schlüpft schon so mit durch und wird nicht groß beachtet. O, Lilli, Du hast auf mein blauseidenes Kleid getreten, nimm Dich doch ein wenig in Acht!" Aber der Schalk, welcher aus den Augen der Gescholtenen lachte, verschwand nicht- fröhlich hüpfte Fräulein Lilli in den Wagen und die Damen fuhren ab. „Was hast Du nur, Kind," tadelte Frau von Wehlen Lilli, ihr jüngstes Töchterlein, „Du sitzest ja keinen Augenblick ruhig und wirst Deine Frisur gänzlich ruiniren. Nun, länger wie zwanzig Minuten fahren wir nicht." Herr v. Nordeck eilte seinen Gästen selbst entgegen und küßte allen drei Damen verbindlich die Hand. Ein Glück ivar es, daß Mama und Julie vorangegangen waren, so sahen sie nicht, wie „das Kind" und Herr v. Nordeck einen innigen Blick des Einverständnisses wechselten, hörten nicht, wie zwei Namen und eine überaus herzliche Begrüßung ausgetauscht wurden. Das Festmahl verlief wie all solche Festlichkeiten etwas steif und eeremoniell. Leben und Bewegung kam erst in die Gäste, als die Thüren zum Tanzsaal sich öffneten und die ersten Töne der Musik vernommen wurden. Julie, welche sich heute so sonderbar beklommen fühlte, trotzdem der Hausherr sie wiederholt mit dem Tausnamen angeredet, ihr auch bei dem Aufbruche von der Tafel abermals die Hand geküßt hatte, sah, wie Herr v. Nordeck gerade bei dem Beginn des Walzers mit ihrer Mutter verschwand ; aber, mein Himmel, was war denn das? Hatte sie denn recht gesehen oder sich getäuscht? Herr v. Nordeck nickte ihr leuchtenden Blickes zu und grüßte sie wiederholt. Weßhalb zog er sich mit der Mutter zurück? Wie sollte sie sich sein Benehmen deuten? War es möglich, täuschte ihr pochendes Herz sie nicht? O, ein Erwachen aus diesem Traume wäre ihr Tod gewesen! Fester preßte Julie die Hand auf die Brust, die Worte ihres Tänzers verhallten ungehört in der Lust und als nun gar dort drüben unter der Portiere die stattliche Erscheinung des Hausherrn erschien, als sein Blick sie wieder zu suchen schien, da wankte sie und der Herzschlag wollte stocken vor leidenschaftlicher Seligkeit, denn sie hatte nicht bemerkt, daß neben Leopold von Nordeck eine zierliche Mädchengestalt, in rosafarbene duftige Stoffe gehüllt, stand, daß er ihre kleine Hand innig in die (einige preßte, und als jetzt die männlich sonore Stimme erklang — waren es ganz andere Worte, die Julie von Wehlen anhören mußte. „Meine verehrten Damen und geehrten Herren, meine lieben Gäste! Erlauben Sie, daß ich Ihnen allen eine große Heberraschung und Freude bereite, indem ich Ihnen — meine Braut, Fräulein Lilli von Wehlen, hiermit vorstelle. Ich wünsche, daß ein Jeder von Ihnen im Leben so glücklich sein oder werden möchte, als ich es in dieser Stunde bin!" Mit diesen Worten verkündete Herr von Nordeck der Gesellschaft seine Verlobung mit Fräulein Lilli von Wehlen. Das war ein Blitzschlag für die stolze Julie. Vor ihren Ohren kreischten unartifuUrte Töne, eine schwere, gräßliche Saft schien sich auf ihre Brust zu senken und dunkle Schleier wallten vor ihren Blicken- mit zuckenden Händen griff sie in die Lust, dann wankte sie. «Helfen Sie, helfen Sie, eine Dame ist ohnmächtig geworden!" erscholl ein Rus im Saale. Der Frühling kam mit Sonnenschein und Lerchenjubel, die Bäume schimmerten in schneeigem Blüthenschmuck, der Himmel wölbte sich tiefblau über der Erde und Lilli v. Wehlen stützt werden. — Die Panzerflotte des Ostcorps ankert bei Wenningbund. Sonderburg, 10. September. Um 4 Uhr Morgens begann der Angriff des Westcorps von Norden her auf die Stellung bei Düppel. Die Vertheidiger beleuchteten von der Schanze 10 aus das Vorterrain mit electrischem Lichte. Das Feuergefecht war außerordentlich heftig. Der Angriff gelang, nach und nach wurden sämmtliche Schanzen erstürmt. Se. Majestät der Kaiser hielt auf dem rechten Flügel des Ostcorps. — Beim Zurückgehen der Artillerie schlug aus dem Bergabhange ein Geschütz sammt der Protze um. Hierbei wurde ein Kanonier getödtet und zwei verletzt. — Se. Majestät der Kaiser hielt, nachdem um 3/46 Uhr früh sämmtliche Schanzen genommen waren und um 6 Uhr das Signal „Das Ganze halt" geblasen wurde, bei dem Düppel-Denkmal in Gegenwart Ihrer Königl. Hoheiten der Prinzen Heinrich und Albrecht die Kritik ab. Se. Majestät reichte dem commandirenden General des IX. Armeecorps, General der Infanterie v. Leszczynski, die Hand und hatte eine längere Unterredung mit dem Ches des Kreuzergeschwaders Contre-Admiral Deinhard. Sodann rückten die Truppen in ihre Garnisonen ab. Hierselbst traf Se. Majestät unter dem stürmischen Jubel der Bevölkerung um 73/4 Uhr ein und begab sich auf einer Dampspinasse an Bord der „Hohen- zollern". — Um 1 Uhr findet an Bord des Artillerie- schulschiffes „Mars" ein Abschiedsdiner für die .kaiserlichen Gäste statt. Dresden, 10. September. Der König besichtigte heute Nachmittag das Ueberschwemmungsgebiet von Schandau in Begleitung des Bürgermeisters Wieck-Schandau, Amtshauptmanns Lemaistre und der Stadträlhe Rößler und Sendig. Die Dampfschifffahrt auf der Elbe wird morgen bis Pirna, übermorgen nach Mühlberg-Leitmeritz wieder eröffnet werden. Hamburg, 10. September. Der bekanntlich im Hasen von Dar-es-Salaam aufgefahrene Poftdampser „Reichstag" ist unbeschädigt angekommen und setzte seine Reise nach Zanzibar fort. Paris, 10. September. Wie die Abendblätter melden, reist Capitän Monteil in geographischer Mission nach Saint Louis im Senegal- er beabsichtigt am Niger bis Bammako vorzudringen und von dort das Flußgebiet zu erforschen. Ferner geht gleichzeitig Capitän Menard nach Grandbassam, um ins Innere vorzudringen und die vom Capitän Binger mit den eingeborenen Häuptlingen geschlossenen Verträge zu bestätigen. Southampton, 10. September. Zwei Kanonenb o ote kreuzen im Hafen, um die Aufstellung von Wachposten seitens der Strikenden von der Wasserseite aus zu verhindern. Der Umzug der Gewerkvereine am Nachmittag verlief ruhig. Lüttich, 10. September. Katholischer Social- Congreß. Auf Antrag des Bischofs Korum von Trier ist die Verhandlung über die Festsetzung eines Mindestlohnes für Arbeiter von der Tagesordnung gestrichen worden. Turin, 10. September. Die Oberstlieutenants des Generalstabes Venini und Cherubini sind mit drei Hauptleuten und den besten Zöglingen der Kriegsschule nach Wien abgereist, um mit Genehmigung der Regierungen die Schlachtfelder in Oesterreich, Deutschland und Belgien zu besichtigen. Rowno, 10. September. Das Kaiserpaar ist gestern Nachmittag aus Dubno hierher zurückgekehrt. In Dubno wurde das Kaiserpaar am Bahnhof von Vertretern der Stadt und Bauerndeputationen empfangen, worauf unter Ovationen der Bevölkerung die Fahrt zum Manöver erfolgte. Aus der Rückkehr wurde die Kathedrale in Dubno besucht. Zanzibar, 10. September. (Reuter - Meldung.) Die telegraphische Verbindung zwischen Zanzibar, Baga- moyo und Dar-es-Salaam ist sertiggeftellt. Washington, 9. September. Der Senat nahm in dritter Lesung die Tarisbill an mit einem Amendement, welches den Präsidenten Harrison ermächtigt, die freie Einfuhr von Zucker, Melasse, Thee und Häuten außer Kraft zu setzen, wofern solche Artikel aus Ländern stammen, welche den Vereinigten Staaten eine entsprechende Begünstigung nicht zählte mit glückseligem Lächeln die Tage und Wochen bis zu ihrer Hochzeit. Frau v. Wehlen war als Mutter der glücklichen Braut emsig beschäftigt, Lillis Aussteuer so schön und reich als möglich herzurichten. Sie kaufte, bestellte und suchte alles für die Aussteuer so elegant und zugleich praktisch einzurichten, wie es eben nur eine so vortreffliche Hausfrau als Frau v. Wehlen verstand. Lillis Hilfe wurde meistens abgelehnt, Julie bot sich nicht erst an und so lag die ganze Last der Ausstattung aus der energischen Frau, welche aber nie heiterer und freundlicher war als in dieser köstlichen Zeit. Julie allein erschien während der Brautzeit der Schwester wie ein psychologisches Räthsel und doch lag für den scharfsichtigen Menschenkenner die Lösung desselben nicht allzu fern; ein Blick in Jüliens dunkle Augen, wenn diese sich auf das Brautpaar richteten, sagte alles. Sie konnten so trostlos unglücklich aussehen, diese Augen, daß man nur allzu deutlich erkannte, wie all ihr Hoffen, all ihr Träumen jäh und für immer vernichtet worden. Juliens Benehmen gegen Lilli war ein sehr wechselndes, mitunter, wenngleich selten, preßte sie das liebliche Bräutchen an sich, küßte sie leidenschaftlich und flüsterte: „Du wirst sehr, sehr glücklich sein, aber Du verdienst es auch — Du allein!" — Dann kamen wieder Tage und Stunden, wo Lilli alle Heiterkeit und liebevolle Schmeichelei umsonst ausbot, um den herben, sarkastischen Zug in Juliens Antlitz, ihre bitteren, höhnischen Bemerkungen zu verbannen. Seufzend ließ Lilli dann endlich von dem undankbaren Unternehmen ab, die Schwester blieb für dies unschuldige Mädchengemüth ein Buch mit sieben Siegeln. (Fortsetzung folgt.) Ü Am 12. &pteii GWiM, wirb b Wten), wie an Som wie an SvMagen i Nmittags zum Der' Gießen, 11. Se Bcknnln . Nr das Graßb. ? hws dahier soll die 12000 Riic im werden. I bis litte ®am4t«S bt0 3 ^orm; i0 «S’Ä« «iekbe»n ~ ■---_3öie[ ta ly'gWe Co, »otn r'MaUon Men änj ,l I»1 in, - rennl»eMt4 'm ( •Jk bc" N gewähren. Der Senat beschloß ferner, den Artikel betreffend die Zuckerprämien vom 1. März 1891 in Kraft treten zu lassen - Zucker, welcher vor dem 1. Februar 1891 noch nicht verzollt worden ist, soll ohne Zollzahlung raffinirt werden können. Melbourne, 10. September. Der Strike ist theiD weise gescheitert. Eine Anzahl Arbeiter von Neuseeland nahmen in Brisbane (Queensland) die Arbeit wieder auf. Die Offiziere der Handelsmarine drückten den Wunsch aus, den Dienst wieder antreten zu können. Morgen findet eine Versammlung der Strikenden in Sydney statt, worin die Grundlagen für die Unterhandlungen mit den Arbeitgebern berathen werden sollen. Cocetes unfr peovinjielle». Gießen, 11. September. — Der morgige Tag, der 12. September, gibt dem hessischen Volke wiederum Gelegenheit, auf mannichfache Art der Treue und Anhänglichkeit an das ihm angestammte Herrscherhaus Ausdruck zu verleihen: das Haupt des hessischen Fürstenhauses, unser allverehrler Groszherzog, feiert Seinen53. Geburtstag. Die Opferfreudigkeit, welche unsere Fürsten und Völker während der großen Zeit von 1870 und nach derselben bewiesen, haben uns die Segnungen des Friedens gesichert und uns Allen wahre Freude an der aus blutigen Schlachtfeldern errungenen deutschen Einheit und Stärke empfinden lassen. Nichts ist natürlicher, als daß wir jetzt, nachdem nach zwei Jahrzehnten die Erinnerung an Deutschlands Erhebung und Einigung besonders lebhaft im Herzen aller Deutschen sich regt, Derer gedenken, die berufen waren, fei es durch die Größe ihres Geistes oder durch die Wucht des Schwertes, mitzuarbeiten an der lang ersehnten Einigung aller deutschen Stämme und Völker. An dem morgigen Geburtstage unseres Großherzogs empfinden wir mit Stolz, daß gerade Hochderselbe schon als einstiger Erbe des hessischen Thrones an der Spitze der Söhne Seines Landes vor 20 Jahren Sein Leben einsetzte für die Abwehr des unser gemeinsames Vaterland bedrohenden Feindes, wie Er aber auch, nachdem seit nunmehr 13 Jahren Ihm die Leitung der Geschicke Seines Hessenvolkes anvertraut wurden, bemüht gewesen, Seinem Volke die schwer errungenen Segnungen des Friedens voll und ganz zu sichern. Der Treue, welche unser Großherzog in edlem Wetteifer mit den übrigen deutschen Fürsten dem Reiche bewahrt, entspricht die Fürsorge für das Wohlergehen Seines treuen Hessenvolkes. Daß' diese Fürsorge sich nicht nur auf das große Ganze unseres engeren Vaterlandes erstreckt, sondern auch im Besonderen auf die einzelnen Gemeindewesen, das haben wir in Gießen freudig wahrgenommen bei den diesjährigen Ein- weihungs- und Enthüllungsfeierlichkeiten. Sein sichtlich hierbei bethätigtes Interesse an dem Aufblühen unserer Stadt sowie Seine die Bürgerschaft und ihre Vertretung ehrende Theilnahme an den Festlichkeiten werden noch lange im Gedächtniß unserer Einwohnerschaft bleiben und sie in der Gewißheit bestärken, daß wir einen wahren Landesvater in unserem Großherzog besitzen. Mit freudigem Empfinden begehen wir daher den morgigen Tag- dankbar wünschen wir unserem Großherzog Glück und Heil in reichstem Maße und eine lange, gesegnete Regierung zum Wohle Seines Landes und Seines Volkes! — Ueberfluß an Lehrerinnen. Aus Bensheim wird den „N. H. Volksbl." geschrieben, daß der am 22. September im dortigen Seminar beginnenden ersten Lehrerinnenprüfung sich 21 Candidatinnen, von denen 17 im Institute der „Englischen Fräulein" zu Mainz vorbereitet wurden, sich unterziehen. Da schon jetzt in Hessen an Lehrerinnen bedeutender Ueberschuß herrscht, dürsten sich die neuen Aspirantinnen voraussichtlich längere Jahre auf dienstliche Verwendung gedulden müssen. — Das Moutanus'sche Wohnhaus, Westanlage 23, Ecke der Bahnhofstraße, wurde gestern an Herrn K. Schütz, Restaurateur „Zum Postkeller", für 75000 Mk. verkauft. G. Nidda, 10. September. Der Schottener „Sommermarkt", der Niddaer „Herbstmarkt" und der Orten- berger „kalte Markt" („kahle Maat" im Volksmunde benannt) das sind die drei Hauptmärkte auf der westlichen Seite des Vogelsberges, die im Leben des oberhessischen Landwirthes eine Nolle spielen und daher von hervorragender Wichtigkeit sind. Vom herrlichsten Septemberwttter begünstigt, hat nun gestern und vorgestern unser Herbstmarkt stattgefunden und von allen Seiten kamen Gäste. Mit dem diesjährigen Markte war eine Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen Gegenständen, allerlei Hausgeräthen und anderen Dingen verbunden, wobei die launenhafte Göttin Fortuna, wie überall in solchen Fällen, ihre Capricen zeigte. So hat sie Manchem, der eine große Anzahl von Loosen besaß, nichts bescheert, während sie anderen, die nur ein einziges Loos hatten, einen stattlichen Gewinn in den Schooß schüttete. Oder sie bescheerte einem etwas, wovon er keinen Gebrauch machen kann. — Seit einigen Tagen ist die Gramm et ernte hier im Gange. In Folge des trefflichen Wetters kommt das Futter sehr schön nach Hause und wer bei der Heuernte durch Verregnen des Futters Schaden erlitt, kann den Verlust durch vorzügliches Grummet wieder ausgleichen. — Man beginnt mit der Ernte des Frühobstes und zwar zum Zwecke des Latwergen- oder wie es vielfach heißt „Honigkochens." Heber die Preise des Wirthschaftsobstes ist noch nicht bestimmtes bekannt, weil noch kein rechter Zug darin ist. XII. Schwickartshausen, 10. September. Am verflossenen Sonntagmorgen gegen 7 Uhr brach in der Hosraithe des Landwirths Schröder Feuer aus. Obgleich sofort that- l kräftige Hilfe an der Brandstelle war, fiel doch das ganze Anwesen: Haus, Scheune und Stallung den Flammen zum Opfer. Das Feuer ist durch eine bis jetzt unbekannte Ursache mitten in der Scheune entstanden. Der Schaden ist um so härter für den Betroffenen, als die Hosraithe erst völlig neu erbaut und noch nicht versichert war. □ Vom Vogelsberg, 10. September, „Wo sind sie denn geblieben? Ach, sie sangen einst so schön! Der Reif hat sie vertrieben weg über Thal und Höhn". Sobald die Tirailleure des Herbstes, die Reisnächte, erscheinen, beginnt der Abzug oder Rückstrich der Zugvögel. Eine kleine Anzahl derselben wartet nicht einmal auf die ersten untrüglichen Zeichen des Herbstes, sondern beginnt den Wegzug schon in der ersten Hälfte des Augustmonats. Den Reigen des Abzugs eröffnet stets der gegen Walpurgis eingetroffene Mauersegler, die Spyr- oder Thurmschwalbe. Schon mit Beginn des Augusts, wenn der Wind durch die Stoppeln weht, brechen sie auf, verweilen wohl noch eine kurze Zeit in Südeuropa, überfliegen dann das Mittelmeer, um in Afrika in der ganzen weiten Region vom Mittelmeer bis zum Congo- strom im Westen und den großen Seen im Osten zu überwintern. Den Seglern folgen alsbald die Uferschwalben, der schöne Pirol oder Pfingstvogel, der seine stolzen Töne zur lieben Maienzeit im Walde erklingen läßt, dann der Faltenlaubvogel oder Sprachmeister, die Sperbergrasmücke, die Nachtigall, das Blaukehlchen, der Wendehals, die gelbe Bachstelze und andere. Zu Anfang dieses Monats oder noch zu Ende des Augusts folgen jenen Arten der Kuckuck, der weiße und der schwarze Storch, der Wiedehopf, die Wandelkrähe, die Rohrdrosscl, der Concertgeber im Schilfdickichte. Nur die weiße Schwalbe und wenig andere halten es länger bei uns aus. Die ersteren pflegen noch frisch ihre Jungen, wenn ihre Namensverwandte, die Thurmschwalbe, bereits zum Wegzug rüstet. Wenn erst der Ruf der Kraniche oder gar der wilden Gänse hoch oben in den Lüften ertönt, dann wird es „öd in Feld und Hag, die Nächte werden länger und kürzer wird der Tag", dann neigt sich auch schon der Herbst seinem Ende zu, um dem Winter das Feld zu räumen. vermischte». *V. Offenbach a. M., 10. September. Das Rennen des Vereins für Velociped-Wettfahren, welches am 14. September stattfindet, verspricht eines der großartigsten des Mainthals zu werden, indem nicht weniger als 116 Meldungen eingelaufen sind, eine Zahl, welche bis jetzt noch bei keinem Rennen erreicht wurde. Das Programm umfaßt 8 Nummern und beginnt das Wettsahren um 3 Uhr. Während der Pause wird die Kunstfahrerin Frl. Caroline Weidenhammer auftreten. * Duisburg, 7. September. Ein blutiger Vorfall spielte sich in vergangener Nacht hier ab. Die „Kölner Volksztg." berichtet darüber: Als die Nachtpolizei-Patrouille des Morgens nach 3 Uhr auf der Bankstraße am Manu- facturgefd)äft Katz u. Co. vorüberkam, erinnerte sich der Führer, daß in dasselbe einige Tage vorher eingebrochen worden war. Dabei strich er ganz zufällig mit der Hand im Vorbeigehen über eines der Fenster und bemerkte zu seinem Erstaunen, daß dasselbe nicht geschloffen war. Von der nahen Hauptwache wurden zwei Polizisten zu Hilfe geholt und auf Posten ausgestellt, während der Patrouillenführer mit seinem Begleiter durch das besagte Fenster einstieg. Der Polizeisergeant D. stand auf der Knüppelgasse vor dem verdächtigen Hause Wache. Auf einmal sprang ein mit einer langen eisernen Stange bewaffneter Mann aus dem nächsten Fenster und stürzte, kam aber rasch wieder auf die Beine, stieß den Beamten mit der Stange vor die Brust und lief davon. D. sprang ihm nach und drohte mit Schießen. Er gab auch einen Schuß in die Luft, sodann noch einen, worauf der Flüchtige mit seiner Stange sich gegen D. wandte und denselben mit einem wuchtigen Schlag auf den Kopf zu Boden streckte. Schon wollte der Verbrecher zum zweiten Schlag ausholen, als D. sich wieder soweit aufraffen konnte, um den Gegner durch einen wohlgezielten Schuß ebenfalls zu Boden zu bringen, worauf rasch Hilfe erschien und die Verhaftung des Unbekannten erfolgte. Derselbe hat einen Schuß tm Oberarm und entpuppte sich als der 32jährige Schlosser T. (Familienvater) von hier, sowie als äußerst schwerer Einbrecher. Zwölf Diebstähle hat er bereits im Hospital ein- gestanden. Die Verletzung des Polizeisergeanten ist zum Glück nicht gefährlich. _ Ein °«>d *sS _ Die vestr bk OWÄfe Bdt to naß wf '1 üM Mei -In«, besseren Sch Miete Wnten 2. Sie SButjeln te uutjeln au8tteibe MteM b«w z. Der Fr-ft M» mobutd) die Lisi Wurzeln bleiben und klüftiger, - Bodens, derselbe sich leicht eine zab den Zutritt der zr Elemente, wie 3U-. 4. Ist im Herbst die Umpflanzen wenig 5. Die im Herbst ge die Trockenheil w feuchter ist und die Wurzeln im getriebm, welche Der Plan übe vom 4. lausenden M 14 Tage lang auf Interessenten offen dieser Frist bei Verrn vorzubringen. Gießen, den Gr Mttioerfiiäfs - 2Zad?rid^tett. — Aus Jena wird berichtet: Der Kirchenrath Professor Dr. Hilgenfeld, Herausgeber der Zeitschrift für wissenschaftliche Theologie, ist zum ordentlichen Professor, der Licentiant Prtvat- docent Dr. Schmiedel zum außerordentlichen Profeffor ernannt worden. Marburg, 10. September. Wie verlautet, wird an hiesiger Universität schon mit dem Beginn des bevorstehenden Wintersemesters eine Klinik für Kehlkopfs-, Nasen- und Ohrenletden errichtet weiden, zu deren Leitung Herr Professor Dr. Barth aus Berlin berufen wurde. Eingesandt. Gießen, 10. September. Unserem rührigen Restaurateur Herrn GühlHoltz ist es gelungen, den bekannten Componisten Gothov-Grüneke, der derzeit mit seiner aus 12 hübschen Wiener Sängerinnen und 2 Wiener Saloncomtkern bestehenden Gesellschaft mit großem Erfolge in Frankfurt gastirt, für Anfang nächster Woche zu einem zwei Abende umfassenden Gastspiele zu gewinnen. Alle Frankfurter Zeitungen sind des Lobes über die Leistungen der Gesellschaft voll und heben besonders die Accurateffe der Gesänge, die Pracht der Costüme und die Decenz der Vorträge hervor. Als Specialität culttvirt Director Gothov-Grüneke neue und eigenartige Wiener Liederspiele, die nach jeder Richtung hin sowohl musikalisch als auch durch die Drastik der Situation uno des Dialogs allgemeinen Beifall finden. Den feschen Donaumadeln ein freudiges Willkommen. verkehr, u«ö v*U»u»irthsO<‘|CF. Seltersweg 53. [7444 gesucht. J. M. Schulhof 7537 Zahlreiche Fabrik-Marke Ehr. Hauback» I. [6891 Grabdeukmäle^ 99.95 £ ßieMe 65- Berliner Handelsges. ----------------- —-———---Oefterr. EredU-Act- 7434] Der 2. Stock meines Hinterhauses | Wiener BankvereinS- beziehen BankveretnS-Act- Tende rs: schwankend- Vermischte Anzeigen Dortmunder Union-Acti'v 17130 Darmstädter Bankactieu reudevr matt. ReichLbauk-DlScont 4 — Frankfurter Bank-DiScont 4 vEt. Zugjalousien Rolljalousien Oefterr. 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