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Amts- und Anzrrgeblcrtt für den Nveis Gieren. ■ ■ ■ *w—W—i a I BM ■!—aa——i » lll^t”W,l™",1^lW—w,T!,lff*"—gl!WHBHl*^CBU «»n-dm. da» «n,-i,-n ,u der Nachmittag« für dm fto«iiAiH<»r »nnaacm-Bur-aux d-r In. und »u,lande« nehm« falgenden tag erscheinenden Nummer bi« Sarai. 10 Uhr. ^lUUSPClMlgC. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Umflidbtr Thett. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß -ie nach § 6 des Neichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eiües Ausschlags von Fünf vom Hundert, pro Monat Oct ob er für den Lieferungsverband Gießen pro 100 kg betragen: Hafer JL 16.60, Heu JL 5.80, Stroh Jt. 5.30. Gießen, den 8. November 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießen, den 10. November 1890. Betr.: Uebersicht über die Sterblichkeit. Das Großh. Kreis-Gesundheitsamt Metzen an die Grvßh. BürgerweistereLerr Ätbach, 81tt*nborf a. d. Lamda, Älren-Buseck, BellerS- Heiw, BerSrod, Climbach. Eberstadt, EttingS dausen, Garbenteich, Göbelnrod, Hungen, Meia-Livden, Lauter, Lumda, Ober-Bessingen, Ntödgen, Gteinheim, Treis a. d. Lumda, Trohe, Watzenborn-Steinberg. Wir erwarten die Einsendung der ausstehenden Sterblichkeits-Nachweise innerhalb dreier Tage. I. V: Dr. Balser. politische Uebersicht. Gießen, 10. November. An diesem Mittwoch, den 12. November, tritt der preußische Landtag zu einer neuen Session zusammen, welche an Wichtigkeit und Bedeutung die meisten der bisherigen gesetzgeberischen Perioden im führenden deutschen Bundesstaate weit hinter sich lassen wird. Sie erhält diesen ihren besonderen Character durch die großen Vorlagen, welche sich aus die Reform der directen Steuergesetzgebung, des Volksschulwesens und aus die Schaffung einer Landgemeinde-Ordnung für die östlichen Provinzen der preußischen Monarchie beziehen und gegenüber den genannten hochwichtigen Gesetzentwürfen müssen die sonstigen, des preußischen Landtages harrenden gesetzgeberischen Aufgaben mehr oder weniger in den Hintergrund treten. Ueber den Inhalt der Reform-Vorlagen sind bis jetzt nur vereinzelte Mittheilungen in die Oefsentlichkeit gedrungen, so daß eine kritisirende Beurtheilung der Vorlagen noch nicht möglich war. Da dieselben dem Abgeordnetenhause indessen schon in der Sitzung vom 13. Nov. vorgelegt und mit einleitenden und erläuternden Vorträgen der berreffendtn Ressortminister begleitet werden sollen, so wird also bereits in den nächsten Tagen der materielle Inhalt der Reformentwürse .bekannt werden. Die Möglichkeit, jedoch, sie noch im Lause der bevorstehenden Session zu verabschieden, erscheint völlig ausgeschlossen, eine parlamentarische Riesenarbeit, wie sie die ganze geplante Umgestaltung der Verwaltungs-, Schul- und Steuergesetzgebung in Preußen dar- siellt, läßt sich nicht im Rahmen einer einzigen Session erledigen, mag dieselbe auch noch so ausgedehnt sein, vielmehr dürfte die vollständige Berathung der Reformvorlagen die ganze lausende Legislaturperiode ih Preußen aussüllen. Die Arbeiterschutzcommission des Reichstages setzt die Vor- berathung der Arbeiterschutz-Vorlage eifrigst fort und finden die einzelnen Paragraphen meist unverändert oder doch nur mit unerheblichen Zusätzen versehen, die Zustimmung der Commission. Wenn die Berathungeu der Commission in dem beschleunigten und doch nicht überhasteten Tempo weiter vorrücken, welches sie seit ihrem Wiederzusammentritte eingeschlagen hat, so ist der Abschluß dieser Arbeiten noch im Laufe des gegenwärtigen Monats zu erwarten. Dann dürste es sich vielleicht auch ermöglichen lassen, daß das Reichstagsplenum doch noch vor der Weihnachtspause in die zweite Lesung der Vorlage eintritt. Reichsgerichtspräsident Dr. v. Simson zu Leipzig feiert am heutigen Tage seinen 80. Geburtstag im engeren Kreise. Wie bekannt, gedenkt Herr Dr. v. Simson wegen andauernder Kränklichkeit am 1. Februar 1891 in den Ruhestand zu treten und alsdann wird ein Rückblick auf das mit allen wichtigen Phasen unserer neueren nationalen Entwickelung eng verknüpfte Leben und Wirken dieses hochverdienten Beamten und Politikers angebracht erscheinen. Die Regentschastsfrage im Großherzogthum Luxemburg hat nunmehr mit der abermaligen feierlichen Einsetzung des Herzogs Adolf von Nassau zum Regenten ihre endgültige Regelung erfahren. Herzog Adolf ist zwar zur Zeit wieder nach seinem Schlosse in Königstein a. T. zurückgekehrt und führt er demnach die Regentschaft bis auf Weiteres von auswärts, doch wird er sofort wieder in Luxemburg eintreffen, sobald dies der Gang der Geschäfte erheischen sollte. Auch in Holland steht in allernächster Zeit der Abschluß der Regentschaftsangelegenheit durch die Einsetzung der Königin Emma zur Regentin bevor. Uebrigens wird eine neuerliche Verschlimmerung im Zustande König Wilhelms gemeldet, doch soll trotzdem keine unmittelbare Gefahr vorliegen, so daß die gegenwärtige Situation wahrscheinlich noch längere Zeit an- dauern wird. Gleich dem Besuche des Czarensohnes in Wien erfährt auch die Mailänder Zusammenkunft zwischen Caprivi und Crispi überwiegend eine Beurtheilung dahin, daß das Ereig- niß mit zur Erhaltung und Kräftigung des europäischen Friedens beitragen werde. Mit Recht bemerkt jedoch die halbamtliche römische „Italic", man würde sich ebenso sehr irren, wenn man glaubte, daß das Zusammenkommen Caprivis und Crispis eine neue Wendung der internationen Politik hervorbringen werde, wie wenn man demselben gar keine Folgen zuschreiben würde. Sicherlich werden aber zum mindesten die Beziehungen Deutschlands zu Italien durch die Ministerbegegnung von Mailand eine neue Stärkung und Befestigung erfahren, wofür schon der intime persönliche Verkehr, den die beiderseitigen leitenden Minister bei ihrer erstmaligen Begegnung mit einander gepflogen haben, als ein äußerliches Zeichen gelten darf. Die demokratische Partei in Nordamerika hat bei den politischen Wahlen vom 4. d. M. im Ganzen 87 Sitze gewonnen. Es würde dies für die Demokraten im neuen Repräsentantenhause eine Mehrheit von 174 Stimmen bedeuten, während sie im gegenwärtigen Repräsentantenhause noch in der Minderheit sind. Eine Herabsetzung der republikanischen Mehrheit im Senat gilt jetzt ebenfalls als feststehend. Deutsches Reich. Berlin, 8. November. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die vom Justizminister erlassenen neuen Vorschriften über die erste juristische Prüfung. Dieselben treten an die Stelle der §§ 1—11 des bisherigen Prüfungsregulativs und treten mit dem 1. April 1891 in Kraft. Berlin, 8. November. Dem „Reichsanzeiger" zufolge ist die Erlaubniß zur Einfuhr lebender Schweine aus Bielitz und Steinbruch auch aus die Stadt Celle ausgedehnt worden. J Berlin, 8. Novbr. Die ArbeiterschutzcomMission des Reichstages berieth heute den neu eingesügten § 1206, welcher die vom Bundesrath, den Landescentral- und Polizeibehörden zu erlassenden Vorschriften zur Durchführung des Arbeiterschutzes gemäß den Bestimmungen in §§ 120a bis 120c betrifft. Nach längerer Berathung wurden die Absätze 1 und 3 unverändert angenommen. Absatz 2 wurde mit dem von dem Abg. v. Kleist-Retzow beantragten Amendement, wonach vor solchen Anordnungen der Landescentral- und Polizeibehörden erst die Vorstände der Berufsgenossenschaften unter Zuziehung der Arbeitervertreter gutachtlich zu hören sind, und Absatz 4 mit dem Antrag Bebel, wonach die vom Bundesrath erlassenen Vorschriften dem Reichstage zur Kenntniß- nahme vorzulegen sind, angenommen. Berlin, 8. November. Die „Nordd. Allg. Ztg." bemerkt, bei Wiedergabe der russischen Blätterstimmen über den Niedergang der russischen Landwirthschaft, daß die deutsche Handelspolitik einem jeden Arbeitszweige einen gleichwertigen Schutz schaffe. Die Wirthschaftspolitik Rußlands biene jedoch nur einseitig den industriellen Interessen, während doch die Gesammtheit der russischen Interessen eine landwirthschastliche sei und schwerer wiege als die gewerbliche. Braunschweig, 8. November. Eine von der Handelskammer einberufene Versammlung Industrieller zur Berathung der Gewerbeordnungs-Novelle beschloß verschiedene Anträge, welche sich auf Verschärfung der Strafen für den Contractbruch der Fabrikanten, sowie auf den Fortfall einzelner Bestimmungen über die Arbeitsordnung und die Zeugnisse beziehen. Bremen, 8. November. Heute Nachmittag sand der Stapel lauf des hier erbauten, für die deutsche Marine bestimmten Panzerschiffes statt. Bei der vom Comre- admiral Koester vollzogenen Taufe erhielt dasselbe auf Befehl des Kaisers den Namen „Beowulf". Anstand. Wien, 8. November. Wie die „Presse" meldet, sind in Angelegenheit der angekündigten handelspolitischen Verhandlungen mit Deutschland vorgestern die Vertreter der Papierindustrie, gestern diejenigen der Glasindustrie durch die Delegirten des Handelsministeriums vernommen worden. Heute sollen die Vertreter der Textilindustrie gehört werden. Luxemburg, 8. November. Der Herzog Adolph von Nassau ist heute Nachmittag 1 Uhr in Begleitung des Erbprinzen nach Frankfurt abgereist. Eine offizielle Verabschiedung auf dem Bahnhofe fand nicht statt. Von der zahlreich versammelten Volksmenge wurde der Herzog mit enthusiastischen Hochrufen begrüßt. Paris, 8. November. Dem „Echo de Paris" zufolge hat der Kriegsmimster angeordnet, die Ausrüstung der Forts von Modane an der französisch-italienischen Grenze zu verstärken. Saint-Etienne, 7. November. In Folge der Zugeständnisse der Arbeitgeber sind alle Bergarbeiter st rikes beendigt. Die Arbeit wird am Montag wieder ausgenommen werden. London, 8.November. Die„Times"schließt eineBesprechung der Entdeckung Professor Kochs, falls die Methode sich in der Prüfung bewähre, so würde deren Entdecker einen Platz unter den größten Wohlthätern der Menschheit einnehmen und seinem Gedächtniß unvergänglichen Ruhm verleihen. Mailand, 8. November. Der Reichskanzler General v. Caprivi empfing heute Vormittag die deutsche Colonie unter Führung des Consuls v. Rekowski. Später hatte der Reichskanzler eine Unterredung mit Crispi. An der Hostasel in Monza werden auch der Herzog und die Herzogin von Genua theilnehmen. Vor dem Diner wird der König den Reichskanzler empfangen. Caprivi und Crispi werden ans Monza um KU/, Uhr Abends hierher zurückzukehren. Mailand, 8. November. Der deutsche Reichskanzler v. Caprivi besichtigte heute Vormittag auf einem Spaziergange die Via Manzonie, die Piazza della Scala, die Gallerte Victor Emanuel, den Dom, den Corso Victor Emanuel, den Senat, das Staatsarchiv und die Statue Napoleons III. Um 11 Uhr kehrte der Reichskanzler in's Hotel zurück, conferirte daselbst 3/4 Stunden mit Crispi und begab sich dann gemeinschaftlich mit demselben zum Dejeuner in den Speisesaal. Mailand, 8. November. Nach dem Frühstück machte der Reichskanzler v. Caprivi eine Spazierfahrt, gab seine Karte auf der Munizipalität und der Präfectur ab und kehrte gegen 4 Uhr in das Hotel zurück. Mailand, 8. November. Der Reichskanzler General v. Caprivi und der Ministerpräsident Crispi sind heute Abend 5 Uhr 30 Min. nach Monza abereist. Von dem am Bahnhofe anwesenden Publikum wurden dieselben mit sympathischen Kundgebungen begrüßt. Zanzibar, 7. November. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus.) Eine Bekanntmachung des Viceadmirals Fremantle verbietet bis aus Weiteres allen Europäern die Betretung des Witugebietes ohne besondere Erlaubniß- daselbst herrscht noch Kriegsrech t. Ueber den Sultan Fumo Bakari liegen noch feine Nachrichten vor. Fremantle begiebt sich morgen an Bord des Flaggschiffs nach Trincomalee und Calcutta. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 9. November. Das Königliche Eisenbahn-Be- triebsamt Berlin (Directionsbezirk Erfurt), Anhalter Bahnhof, theilt mit: Der heute — Sonntag den 9. November — von Dresden kommende, hier um 11 Uhr 15 Min. Vorm. fällige Personenzug Nr. 63 ist auf dem Bahnhose Dobrilugk- Kirchhain mit einer Rangirmaschine zusammengestoßen. Beide Maschinen, der Gepäck- und zwei Personenwagen sind beschädigt und entgleist. Ein Locomotwsührer, ein Heizer, der Packmeister, ein Postschaffner und zwei Passagiere vierter Klasse haben leichtere Contusionen, der Zugführer und zwei andere Passagiere vierter Klasse anscheinend etwas schwerere Quetschungen erlitten. Leider hat das Streckenpersonal trotz des besonders starken Nebels es unterlassen, Knallsignale zu legen, obwohl dies ganz ausdrücklich und bestimmt vorgeschrieben ist, wenn nur irgendwie die Erkennbarkeit der optischen Signale beeinträchtigt ist. Ob außerdem den Stationsbeamten, welcher den Dienst leitete, ein Verschulden trifft, weil er noch nach Annahme des verunglückten Zuges bei de« herrschenden Nebel Rangirbewegungen auf dem Hauptgeleise der nur eingeleisigen Strecke vorgenommen hat, wird die weitere Untersuchung ergeben. Die Sperrung der Geleisa wird voraussichtlich innerhalb 6 Stunden, also bis 2 Uhr Nachmittags, beseitigt sein. In der Zwischenzeit werden die Reisenden von dec Unfallstelle ab durch besondere Züge weiterbcsördert. Die Passagiere des verunglückten Zuges trafen hier in Berlin anstatt um 11 Uhr 15 Minuten um 1 Uhr 20 Mn. ein. Der Güterverkehr hat gleichfalls keine Störung erlitten. Braunschweig, 9. November. In der heutigen Landesversammlung der nationalliberalen Partei des Herzog- thums, welche von etwa 100 Personen besucht war, sprachen Justizrath Häusler, Archivrath Sattler, Amtsrichter Kulemann und Generalsecretär Patzig. Hamburg, 9. November. Der für die ostasrikanische Küstenfahrt bestimmte subvcntionirte Dampfer „Wißmann", Capitän West, hat heute Nachmittag den hiesigen Hafen verlassen. Kopenhagen, 9. November. Björnstjerne Björnson hielt gestern Abend vor einer zahlreichen Zuhörerschaft einen mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag über die Frage der internationalen Schiedsgerichte. Nom, 9. November. Anläßlich des Besuches des Reichskanzlers v. Caprivi bemerkt der „Capitan Fracassa": In dem Bewußtsein unserer eigenen Kraft, stolz aus unsere Freunde, wollen wir ohne Prahlerei aus der Zusammenkunft Caprivis und Crispis lediglich die Lehre ziehen, uns dessen zu erinnern, was Italien und Deutschland vor 30 Jahren waren und was sie jetzt sind, können wir aus diesem Vergleiche gute Hoffnungen für die Zukunft Italiens schöpfen. Mailand, 9. November. Der Reichskanzler General v. Caprivi hat heute Vormittag 10l/^ Uhr mit dem Zuge der Gotthardbahn die Rückreise nach Berlin angetreten. Der Reichskanzler und der Ministerpräsident Crispi hatten sich gegen 10 Uhr vom Hotel Cavour in einem Wagen nach dem Bahnhof begeben- beide Staatsmänner verabschiedeten sich dort von einander in überaus herzlicher Weise mit wiederholtem Händedruck. Die aus dem Bahnhof versammelte zahlreiche Menge, unter der sich auch die Mitglieder der hiesigen deutschen Colonie befanden, begrüßte den Reichskanzler mit wiederholten lebhaften Hochrufen. Dem Ministerpräsidenten Crispi, der sich heute Abend nach Rom und von da nach Palermo begiebt, wurden, als er den Bahnhof verließ, ebenfalls Hochruse dargebracht. Mailand, 9. November. Der Reichskanzler v. Caprivi empfing heute Mittag auf seiner Rückreise auf dem Bahnhose in Como eine sehr herzliche Begrüßungsdepesche vom WUnister- präsidenten Crispi. Warschau, 9. November. In dem Processe gegen die Skublinska und Genossen ist die Skublinska zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt worden, auch die meisten anderen Angeklagten erhielten Gesängnißsträfen. Systematischer Kindermord wurde nicht erwiesen. Newyork, 9. November. Aus Lima wird gemeldet, der peruanische Congreß habe einen neuen, mit dem 1. Februar n. I. in Kraft tretenden Zolltarif angenommen- durch denselben würde u. a. ein Prohibitivzoll auf Schweineschmalz gelegt. Cocalrcs wttd -prtwinsteltes. Gießen, 10. November. — Die theologische Facultät' der Landes-Universität hat zu Luthers Geburtstag, 10. November, den Pfarrer Stromberger in Zwingenberg im Hinblick besonders aus seine Verdienste um die innere Mission honoris causa zum Dr. theol. promovirt. — Das Tosti-Concert wird nun bestimmt stattfinden, nachdem sich der Musikalienhändler Herr Ernst Challier mit dem Impresario der Diva geeinigt hat. Als Mitwirkung ist ein Pianist ersten Ranges, Herr Rudolf Panzer, ein hervorragender Schumannspieler, gewonnen, welcher nicht nur über eine verblüffende Technik und Fingergymnastik verfügt, sondern ein außerordentlich feinsinniger Musiker ist, von welchem uns u. a. kürzlich aus Erfurt berichtet wurde, daß er einem Bülow und d'Albert dort gleichgestellt wird. Den Billetverkauf hat die genannte Musikalienhandlung ebenfalls übernommen. r. Concertverein. Die diesjährige Saison des Gießener Eoncertvereins hat mit dem gestern veranstalteten ersten Con- certe einen glänzenden und vielversprechenden Anfang genommen- mit unserem wackeren Vercinsorchester unter Leitung des Herrn Universitäismusikdirectors Adolf Felchner theilten sich zwei Künstler ersten Ranges in den großen Erfolg des Abends. Der orchestrale Theil bot zunächst Robert Volkmanns Symphonie in D-moll für großes Orchester. Dieses Werk ist die bedeutendere von VolkmannS beiden Symphonien und zeigt ebenso sehr seinem kräftigen männlichen Wesen wie seinem Stile nach eine enge Verwandtschaft mit Beethoven, namentlich weist der trotzige Character des ersten Satzes auf die „Neunte" hin, und hier klingen geradezu Beethoven'sche Motive an - im zweiten Satze werden wir auch einmal an Wagner gemahnt. Nichtsdestoweniger ist Volkmaims Schöpfung ein bedeutendes originales Werk, nicht minder was die eigenen schönen und kräftigen Gedanken betrifft, als hinsichtlich ihrer einfachen, treffenden und plastischen Ausarbeitung und Durchsührung. Den Beschluß des ganzen Coneertes bildete wiederum eine rein symphonische Dichtung, Beethovens herrliche Egmontouverture. Die genannten Werke wurden, wie auch die Orchesterbegleitung zu dem Viotti'schen Coneerte und der Arie aus Jdomeneo, in trefflichster Weise unter der Leitung des Herrn Universitäts- musikdireetors Felchner zur Ausführung gebracht. Der zweite Symphoniesatz und die Egmont-Ouverture insbesondere veranlaßten unser Publikum, dem man eine besondere Empfänglichkeit für die etwas abstraeteren musikalischen Genüsse reiner Symphonie-Werke nicht gerade nachsagen kann, zu lebhaftestem Beifall. Gerade aber jenes Symphonie-Andante legt die Klarstellung eines schon lauge bestehenden Uebelstandes von Neuem nahe, wir meinen die Unzulänglichkeit der Instrumente unserer Holzbläser. Nachdem die Clarinette ihr schönes, wie friedensuchendes Motiv wirklich hübsch gebracht hatte, zeigte der weitere Verfolg, daß es den Holzbläsern, die durchgehends tüchtige und eifrige Musiker sind, namentlich den Fagottspielern beim besten Willen und schönsten Können einfach infolge der schlechten Beschaffenheit ihrer Instrumente unmöglich ist, ganz den an sie gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Ist es nun nicht jammerschade, daß ein so leicht abstellbarer äußerlicher Fehler die Wirkung sonst ausgezeichneter Leistungen immer wieder wenigstens in etwas beeinträchtigt und sollte sich hier nicht ganz leicht bei einiger Opferwilligkeit in Kunstangelegenheiten eine Abänderung bewerkstelligen lassen? Von den Solisten war uns Frau Julia Uzielli schon von dem vorjährigen vierten Vereinsconcerte her aus das Beste bekannt. Wir nahmen schon damals die Gelegenheit wahr, den mächtigen und gleichzeitig jvohllautenden Sopran der ausgezeichneten Sängerin und ebenso ihre formenklare Intonation und schöne Textaussprache hervorzuheben, ein Urtheil, das wir heute nur vollauf bestätigen können. Von den vorgetragenen Liedern gefielen uns in erster Linie das reizende Brahms'sche Ständchen und die „Neue Liebe" von Rubinstein - bei der Jdomeneo-Arie hatten wir die Wahl des dem ganzen Publikum unverständlichen italienischen Textes zu bedauern. Ein ganz hervorragender, wahrhaft klassischer Künstler, der seinen Platz nicht zu weit hinter Joachim hat, ist Professor Hugo Hermann. Seine stupende Technik und Sicherheit fordern dieselbe Bewunderung heraus, wie der Geist, den er seinem Spiel einzuhauchen versteht und der leinen Darbietungen den Stempel künstlerischer Vollendung ausprägt. Das Programm des Künstlers umfaßte das bekannte Viotti'sche Concert, die reizenden Soirees de Wienne von Schubert und das stimmungsvolle Ernst'sche Notturno in E-dur; bei der gleichmäßigen Vollendung aller Leistungen hätten wir nichts Einzelnes hervorzuheben. — Wie aus dem Jnseratentheile unseres heutigen Blattes ersichtlich, beginnt nächsten Donnerstag den 13. d. M. der Marburger Akademische Concert - Verein mit einem großen Vocal- und Jnstrumental-Concert im Saalbau feine diesjährige Wintersaison. lieber das Programm desselben theilen wir im Interesse hiesiger Kunstfreunde Nachfolgendes mit: Als eine hochinteressante Jnstrumentalnurnmer gelangt die C-moll- Symphonie von Niels Gade zur Aufführung, welche in der neueren Symphonieliteratur unzweifelhaft eine der hervorragendsten Erscheinungen ist. Niels Gade, der 1817 geborene bedeutendste Vertreter der dänischen Musik, "stellt sich mit dieser Symphonie (er hat im Ganzen acht geschrieben) zu der Gruppe der sogenannten nationalen Symphoniker, insofern darin specifisch nordische Elemente zum Ausdruck kommen. Man hat das Werk als ein musikalisches Seitenstück zu poetischen Kunstwerken, wie Fritjofssage, bezeichnet. Wir erblicken darin ein Tonstück, in dem ein bedeutender Musiker die überlieferte Form der Symphonie mit nationalem Geist erfüllt und so einen musikalischen Ausdruck für nordische Naturkrast und nordisches Naturempfinden gefunden hat. Die Symphonie ist 1843 entstanden. — Die Verehrer Richard Wagners werden sich durch die Vorführung des Vorspiels zu „Loheugrin" befriedigt finden. Wagner hat selbst eine programmatische Erläuterung dazu geschrieben (jetzt im 5. Bande seiner gesammelten Schriften), wonach wir die Ouvertüre aufzufasseu haben als die musikalische Darstellung der verzückten Vision eines aus der liebeleeren irdischen Welt nach einer Stärkung aus höheren Welten verlangenden Herzens, dem das Heil in dem von einer Engelschaar geleiteten, aus Himmelshöhe herabschwebenden Gral sich offenbart. — Das Programm enthält von Brahms ferner die „Rhapsodie für eine Altstimme, Männerchor und Orchester" (Text von Goethe), die hier unseres Wissens neu ist und durch die erwünschte Mitwirkung von Frau Fleisch-Prell aus Frankfurt, einer Künstlerin, welcher der beste Rus vorausgeht, ohne Zweifel zu vollkommener Wiedergabe gelangen wird. (Frau Fleisch- Prell wird uns außerdem mit mehreren Liedern als Solis erfreuen). Bemerkt sei noch, daß der in dieser Composition mikwirkeude Männercbor nicht selbstständig austritt, sondern mehr im Hintergrund als Begleitung wirkt. — Eine Novität ist auch die Lustspiel-Ouvertüre des (1884 in Prag verstorbenen) Böhmen Friedrich Smetana, der als interessanter Gegenpol zu Gade die spezifisch-nationale Eigenart der tschechischen Musik repräscutirt. — Wie man sieht, ein reichhaltiges und zu anziehenden Vergleichen aufforderndes Programm, dessen Ausführung anzuhören wir jedem Kunstverständigen mit gutem Gewissen rathen können. Daß alle Nummern einer gründlichen Einstudierung sich erfreuen, dafür bürgt die langbewährte Leitung unseres Musikdireetors Herrn Professor Barth. Bei der lheilweisen Neuheit der Stücke und für Solche, welche der abendlichen Aufführung anzuwohnen verhindert sind, empfiehlt sich der Besuch der Generalprobe, welche wie gewöhnlich am selben Tage Vormittags 11 Uhr stattfindet, und zwar zu dem geringen Eintrittspreis von 1 Mk. X. Ans dem Ohmthale, 10. November. Gegenwärtig, wo die Dampfdreschmaschinen in den Hofraithen brummen unb der fröhliche Taktschlag der Drescher aus den Scheunen klappt, läßt sich erst mit Sicherheit das Ergebniß des Körner ertrags der diesjährigen Ernte feststellcn. Der Körnerertrag steht bei Weitem hinter dem Strohertrag zurück, namentlich gibt der Weizen sehr schlecht ins Maß. Danach kommt das Korn, besser wird es bei Hafer nnd Gerste. Letztere steht gegenwärtig in hohem Preis, man bezahlt pro 100 Kilogramm das gleiche wie fürs Korn, 17 Mk. *** Laubach, 6. November. Man beabsichtigt in hiesiger Stadt ein neues Krankenhaus zu erbauen. Die Bausumme im Betrage von 6000 Mk. wird nach Beschluß der gestrigen General-Versammlung der Spar- und Leihkasse von dieser vorgelegt. Se. Erlaucht der Herr Graf hat sich zur Hergabe des Bauplatzes, die Stadt zur Lieferung der Steine und des Holzes unentgeltlich erboten. Der Neubau wird wohl nächstes Frühjahr in Angriff genommen werden. vermischter. * △ Mainz, 9. November. Jüngst ist von einer großen Anzahl Blätter ein Urtheil des hiesigen Militärgerichts veröffentlicht worden, durch welches mehrere Soldaten der Garnison Mainz wegen eines großen mit dem Tode eines Menschen endenden Wirthhausscandals zu mehr oder minder harten Strafen coudemuirt wurden. Wegen Veröffentlichung dieses Urtheils, das noch nicht die Bestätigung des Kaisers gesunden hat, ist von Seiten des hiesigen Festungsgouvernements eine umfangreiche Untersuchung eingeleitet worden und wurde wegen angeblicher Verletzung des Dielistgeheimnisses an verschiedene Blätter unter Androhung des Zeugnißzwanges die Aufforderung gerichtet, den Vermittler der betreffenden Nachricht namhaft zu machen. *— Frankfurt a. M., 9. November. Die englische Freundschaft für uns Deutsche ist nicht groß, wenn es sich nm Afrika handelt. Das klingt so ziemlich aus jedem Vortrag heraus, den deutsche Asrikasorscher halten und das ging auch wieder ans den Darlegungen des Herrn v. Tiedemann hervor, welcher gestern Abend im hiesigen Colonialverein vor einem zahlreichen Auditorium über seine Theilnahme an der Emin-Pascha-Expedition sprach. Der Vortragende bemerkte Eingangs, der Expedition hätten 370 000 Mk. zur Verfügung gestanden und sie sei auf 100 eingeborene Krieger und 1500 Träger berechnet gewesen. An der Spitze der Expedition standen Dr. Peters, Kapitänlieutenant Rust, Borchert und Tiedemann. Obwohl die englische Regierung der Expedition gleich beim Aufbruch alle erdenklichen Schwierigkeiten in den Weg legte, die Waffen beschlagnahmt und vom Sultan -von Zanzibar seinen Untertanen bei Todesstrafe verboten wurde, sich von Peters als Träger anwerben zu. lassen, gelang es doch zu landen, die Wachsamkeit des englischen Blokadegeschwaders zu täuschen und am 15. Juni 18vA in die Kwaiso-Bucht einzulaufen. Nur wenige, den Gefäug- nissen entnommene Träger, unter denen sich zum Ueberflusi noch eine Anzahl Menschenfresser befand, hatte die Expedition gewinnen können. Der Vortragende befand sich zur Zeit der Landung in der Kwaiso-Bucht in Lamu, woselbst es ihm gelang, 25 Träger anzuwerben. Mit etwa 100 Trägern und einer Anzahl Kameele, die Dr. Peters aus Aden hatte kommen lassen, wurde nach Witu marschirt. Dr. Peters war dort 4 Wochen Gast des Sultans Fumo Bakari, eines, nach der Schilderung Tiedemanns, liebenswürdigen Mannes, der gegen die Deutschen durch das deutsch-englische Abkommen sehr erbittert worden sein soll. In Witu theilte sich die Kolonne. Da ein mit Tauschwaaren beladener Dampfer von den Engländern entgegen allem Kriegsrecht mit Beschlag belegt worden war, erhielt Borchert den Befehl nach Zanzibar zu gehen, um neue Maaren zu kaufen. Zu gleichem Zwecke ging Rust nach Lamu. Von Borchert sowohl wie Rust hörte man nichts mehr, und Dr. Peters, der inzwischen den Tanafluß hinaus- marschirt war, kam, da die versprochene Zufuhr ausblieb, in große Vedrängniß. Vergeblich versuchten Peters unb Tiedemann von den Wakokomv Boote zu kaufen. Der Rückzug war ihnen durch die Gallas abgeschnitten und so entschlossen sie sich denn mit etwa 70 Trägern, 13 Soldaten und 9 Kameelen den Zug nach dem Innern anzutreten. Auf diesem Zuge mußte die Expedition die unerfreuliche Wahrnehmung machen^ daß die nach Denhardts Angaben gezeichnete Ravenstein'sche Karte total falsch ist- sie brauchte bis zum Keniaberg statt der angegebenen 10 Tage ebensoviel Wochen. Die Expedition passirte aus ihrem Zug Länder, welche der Fuß eines Weißen noch nie betreten hatte, so z. B. das Gebiet der Wasakka, die nicht einmal die Feuerwaffen kannten. Im Massai-Land hatte die Expedition heftige Kämpfe zu bestehen - sie wurde von diesem gefürchteten Volksstamm irregeleitet, indcß gelang es trotz aller Teufelei der Eingeborenen, zum Schlüsse doch, den richtigen Weg zu finden. Quasftmda und Uganda, die Station Jacksons, wurden passirt, obwohl sie nur noch 50 Mann mit 11 Hinterladern besaßen. Bekanntlich schrieb Jackson an den König Huauga von Uganda, er solle Peters verhaften, der König aber spie auf den Bries. Nach 5 Wochen fuhr die Expedition die Westküste des Nyauza hinab, in llgogo erhielt sie die Nachricht, Emin Pascha komme ihnen mit einer großen Karawane entgegen und in Mpuapua traf sie denn in der That mit Emin zusammen. Die Aufnahme war eine vorzügliche- nach langen Entbehrungen konnten sich die Theil- nehmssr an der Expedition wieder einmal ordentlich pflegen. In Bagamoyo kamen die Todtgesagten am 16. Juli 1890 an und wurden herzlich empfangen. Peters kehrte alsbald mit der Britisch Jndia-Linie nach Europa zurück, der Vortragende lag noch einige Zeit zu Zanzibar im Hoöpital. Rust hat Tiedemann erst auf dem Potsdamer Bahnhof in Berlin wiedergesehen. ______________ OerMpe, £ated» und voUrwtrthschar-t. Grünberg, 8. Noobr. Fruchtpreise. Weizen JL 19.— Korn «X 17.—, Gerste JL 16.-, Hafer JL 14.—, Erbsen 17.—, Linsen 26 —, Lein —.—, Wicken —.—, Samen —.—, Kartoffeln 0.— Frankfurt, 8. November. Marktpreise. Heu pro 10° Ko- JL 4 60-7.20, Stroh X 4.80-5.60, Kartoffeln 4.50 bis 7.50, Butter per Pfd. 1.10—1.20, Eier per St- 6—10 H, Roggenbrod 4 Pfd 45 H, do. feines 48 gemischtes 6 Pfd- 86 Butzbach, 8. November. Wochenmarkt. Butler kostete per „Pfund JL 0,00-0.90, Käst per Pfund 45-46 4, Eier zwei S uck 15 8>d?i^sttady*id?ien. Bremen, 8. Nov-m'er. fPer transatlantischen Telegraph.) Der L-ÄneUdampfer Sialc, Capitän H. Richter, vom Norddeutschen. Lloyd in Bremen, welcher am 29. October von Bremen und am 30. Octoder von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehaltm in Newyork angekommen. Bremen, 8. November. fPer transatlantischen Telegraph.l Der ReichSpoltdampfer Nürnberg, Capitän H. Engelbart, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. October von Bremen abgegangen war, ist gestern Mittag wohlbehalten in Baltimore angekommen. '----------------- - - nrnr--—?—;--------n—" Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Btbelstunde heute Montag den 10. Noobr., Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Cap. 2, von Bers 10 an, ! das Gesetz der Freiheit und der Beweis des Glaubens. Pfarrer 1 vr. Naumann- ”ori“ Der Sotanf Ich 1891/92 liegt < offen. ObboriMt' Mb Der Boranfct liegt vom 10.’b. M. aller Beteiligten offen Garbenteich, Grobh' B Der Loranst liegt 8 Tage lang, v dem Bürgermeisterei'^ DorftGill, c Gros Mfet in der Vili Dienstag, de werden audgeboten; 2 Sophatz, 1 ttyM, 11 hMMM 1 Mschlon 1 Pendu mit Man bei Hempel Lessing, K Musäus, J 1 canadische 1 Möve, i Betttuch, ttHer, Hebe B'orhä nebst Gaüer W"twoch/ S. 90ln,taQ i) mit ? d-r äu «ne» Segen k>1 ennber *“"■! Ä"! SÄÄ Mer x°^">dM,ngr5 Et bir betreffende» "6=r; Die englW 9^*6/ wenn es slkk ?'^°us jedem Sfe ’ halten nnd Smgen des ßerra D-L SH Mor= 10n hatten 31VMM LpfUf 10o ein9ebot^ leiBeien. An der Spitze Kapitanlieutenant Rust, d'e englische Regierung e erdenklichen Schwierig- beschlagnahmt und vom Hanen bei Todesstrase Träger anwerben zn - Wachsamkeit des eng- und am 15. Juni 18b» 11 wenige, den Gesang, nen sich zum Ueberslutz md, hatte die Spedition e befand sich zur Zeit Lamu, woselbst es ihm etwa 100 Trägern und ' aus Aden hatte kommen. Dr. Peters war dort Bakari, eines, nach der digen Mannes, der gegen sche Abkommen sehr er» 'te sich die Kolonne. Da. impfet von den Eng- Beschlag belegt worden. Zanzibar zu gehen, um ;em Zwecke ging Rust e Rust hörte man nichts i den Tanasluß hinaus- ene Ausuhr ausblieb, in chten Peters nnd Siebe» kaufen. Der Rückzug, tren und so entschlossenste Soldaten nnd 9 Äameelen Aus diesem Zuge mufete- Wahrnehmung machen^ gezeichnete Ravensteinlche- bis zum Keniaberg statt Wochen. Die Expedition d)t der Fntz eines WE" des Gebiet der S*[tlV mntcn. Im M4°'-L°n , jU bestehen! fte wurde irregeleitet, >rJ, z°m * ,ffMda nn6 UganM, d>- Ä^iss - i«mmc Pc de» W*ft L eint ,en kennten f«6 bie Nitm-I gt«i alsbald W4 fbe“ W- S°r°p.. sm H-Spit-l. " yter B°b"^ Pfund SS--.M ;5& ’lfS“ ‘ ’ $*$<»• iS** w» * Arbeitsversteigerung. Donner-tag den 13 I. M , Vorm. 9 Uhr, sollen im alten Rathhause versteigert werden: veranschlagt zu Schreiner- oder Zimmerarbeit X 487,33 Weißbinderarbeit „ 181,45 Gießen, den 10. November 1890. I. A.: 9417 Sties, Stadtbaumeister. 9388] Ein HauSbursche gesucht von Emil Noll, Bäckermstr., Lowengasse. Bekmmnn achung. Der Plan über die von der Stadtverordneten-Versammlung für einen Theil der Wehsteingaffe geplanten verändrrten Baufluchtlinien liegt innerhalb 14 Tagen auf dem Stadtbauamt zur Einsicht offen. Einwendungen dagegen sind, bei Vermeidung des Ausschlusses, binnen dieser Frist bei der unterzeichneten Stelle vorzubringen. Gießen, den 7. November 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______Gnautb. 9396 Bekanntmachung. Der Voranschlag über Einnahme und Ausgabe unserer Gemeinde für das Etatsjahr 1891/92 nebst Beilagen und Berathungsprotokoll liegt zur Einsicht aller Interessenten acht Tage lang aus dem Bureau des unterzeichneten 1. Vorstehers offen. Gießen, den 11. November 1890. Vorträge im Gewerbe-Verein von Herrn A. Egts ««Technische Anwendungen der Electricitst insbesondere über die Maschine in der Elektrotechnik und die Hilfsmittel zur Versorgung ganzer Städte mit Strom unter Vorführung phlreichcr Experimente. Dienstag den 11. und Mittwoch den 12. November, 8 Uhr Abends, ' in Steins Saal. Der Vorstand der Israel. Religionsgemeinde Gießen. _____________________M. Hornberger._________________9407 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Obbornhofen für das Jahr 1891/92 liegt acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier offen. Obbornhofen, am 7. November 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Obbornhofen. _____________•____________Leschhorn______________________9394 Bekanntmachung- Der Voranschlag der Gemeinde Garbenteich für 1891/92 liegt vom 10. d. M. an acht Tage lang auf unserem Bureau zur Einsicht aller Bethelligten offen. Garbenteich, am 3. November 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. GintlittSkärten für Mchtmitglieder des Gewerbe-Vereins sind in der I. Ricker'schen und W. Fer ber'schen Buchhandlung Montag den 10. und Dienstag den 11. November zu haben, zum Preise von 60 H für einen und von 1 «X für beide Vorträge. Die VerrivSmitalieder wollen ihre persönlichen Eintrittskarten und auf Wunsch eine zweite für ein Familienglied in der I. Ricker'fchen Buchhandlung in Empfang nehmen lassen.9314 Wollene und wasserdichtes Pferdedecken 9226 j empfiehlt billig und gut in allen Preislagen W. Spies, Sattlermstr., Neuenweg 14. SLmmtliche Neuheiten in Taschentüchern । sind eingetroffen. [8914 Fritz lowack, Seltersweg. Circus Lorch. Oswalds Garten in Gießen. Heule, Montag den 10. Novbr., Abends 8 Uhr: Große brillaNte Vorstellung. Zum dritten Male: Das Fest des Mikado. __Schwarz._____________________9401 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Dorf-Gill für 1891/92 liegt 8 Tage lang, vom 11. d M. an, zur Einsicht aller Bethelligten auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier offen.: Dorf-Gill, am 8. November 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill. Kuhl. 9399 Fortsetzung der Versteigerung in der Villa Fietsch, Nahrungsberg 8. Kernseifen, garantirt rein, sowie alle Wäscheartikel in besten Qualitäten bei Gebr. Kaufmann, 9402]__________Kreuzplatz.__________ Nur 2‘|2 Mark | kostet 1 Sortimentskistchen ff. Weih- nachtsbaumconiect, reizende Neubeiten. ca. 460 Stück enthaltend, gegen Nachnahme; 3 «wen 7 Mk. Kiste und Verpackung berechne nicht. Wiederverkauf, sehr empfohlen. Allein pretswerth zu beziehen durch die Auckerwaarenfabrit H. Flemming, Dresden, Wetünerstr. 4 Morgen, Dienstag, Abends 8 Uhr: Letzte Bala - Abschieds - Vorstellung mit ganz neuem Programm und ermäßigten Eintrittsprnsen- Hochachtungsvoll Gebrüder IjWClh, Directoren. NB. Villete sind von Morgens 10 Uhr an an der Circuskaffe zu haben. 3C Der Circus ist geheizt. 9410 ^Anthracitkohlen -r Dienstag, den 18. November, Nachmittags von 2 Uhr an, werden ausgeboten: 2 Sophas, 2 Commoden, 2 einthürige und 1 zweithüriger Kleid er- schrank, L vollständige Betten mit Sprungfeder- und Roßhaarmatratzen, gutem Bettwerk (sämmtliche Federn gereinigt), 1 Waschkonsole, 2 Nachttische, 2 runde Tische, 1 Regulator, 1 Pendule, 2 Oelgemälde, 2 Sessel, 4 allegorische Figuren mit Postamenten, 1 Korkarbeit, Marienburg, Bücher, dabei Hempels Classiker-Ausgaben (Göthe, Schiller, Wieland, Herder, Lessing, Klopstock, Gellert, Körner, Jean Paul, Chamiffo, Voß, Musäus, Kleist, Häuf, Seume u. s. w.), ausgestopfte Thiere: 1 canadisches Eichhörnchen, Wiefel, Murmelthier, Bisamratze rc. rc., 1 Möve, 1 weiße Schwalbe, Kuckuck rc. rc-; 6 Bilder, 24 gute Betttücher, 20 Tischtücher, 2 Tafeltücher und Servietten, Handtücher, Uederzüge, Vorhänge, Teppiche rc. rc. Vorhänge und Uederhänge in grün aus Ripps mit Portiere nebst G allerien und Zügen, 2 Plüfchdecken u. s. w. Mittwoch, den 19. November, Nachmittags von 2 Uhr an, die übrigen Laushaltungsgegenstände: । Fahnen, Weißzeug, Sodawaffer-Apparat, 2 Koffer, 12 Stühle, > Beerenwein-Apparat, Lampen u. f. w. 33fl®T Schluß der Versteigerung In vormundschaftlichem Auftrag: 9340 IjOuIs Rothenberger, Gerichtstaxator. Bekanntmachung. Im Firmenregister des unterzeichne- sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die ten Gerichts wurden heute folgende den Herman« Werner Eheleuten in Einträae vollzoaen • j^^ven gehörten Grundstücke: VlNlrage vollzogen. | §(ur 27 Nr. 77«/100 - 88 Meter Grab- 1. Die Firma „Dietz und Reichardt" । zu Lich ist erloschen. 2. Andreas Reichardt von Lich betreibt daselbst unter der Firma „A. Reichardt" eine Schuh- waarenhandlung. Lich, am 8. November 1890. Großherzogliches Amtsgericht. Langermann. 9395 garten am kleinen Steinweg, zieht thells über die Wieseck, Flur 27 Nr. lG3a8?/100 — W Meter" Grabgarten in der Steffansmark öffentlich meijrbietend verfietgert werden Gießen, 13. October 1890. .Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Vogt. 8518 Ieikgeöotenes. 9405] Kornstroh, sowie eine Ulmer Dogge, l'/2jährig, zu verkaufen. __Malkomefius, Neuenweg 27. Frische KrammetSvögel, 9418 w Datteln, „ Feigen > Zitronen, V Apfelsinen, sowie feinstes Tafel- und Kochobst empfiehlt H. Klotz, Mäusburg 17 9421] Eine größere Parthie frisch geschossener Hasen billigst bei J. Weisel, Wallthorstraße 22. Zwei Schneider als Dreijährig-Freiwillige gesucht. Größe 1,66 bis l,7u Meter. [9397 Meldungen Asterweg 39, 3. Stock. 9416] Ruh. u. sol. j. Mann sucht per sof. sehr ruhiges u. beq Logis, aus 1—2 Zim. best., w. mögt- mit voll, guter Pflege. Gefl. Off, beförd. die Exp. d- Bl. u. O. 8. 9415] Ein Hausbursche auf sofort gesucht von Hermann Vogt, Bäcker, Seltersweg. 9*09] Zuverlässiger Bursche kann sofort einlreten- Gg. Unverzagt, Kaplansgasse 5. von den Zechen Der. Wiesche und Langendrahm liefert in jedem Quantum |9414 Jotx. Fl*eh,e-t^ AlicrflraßL 19. Evang. Kirchengesangverem. Die regelmäßigen Proben nehmen am 11. November 1S9O, Abends 8 Uhr, im Saale des Realgymnasiums wieder ihren Anfang. Um vollzähliges Erscheinen wird gebeten. 9225 Schlosser. Zur Aushülfe Z auf einige Monate wird für sofort ein zuverlässiges Dienstmädchen gesucht. Löberftratze 21, Ecke der Bleichstraße. 9411] Aus meiner Baustelle, Ludwig» ftratze, kann Schutt gegen Vergütung abgeladen werden. _____________Kr. Seibel. Kaiser-Panorama, MLuSburg 12, parterre. Diese Woche herrlichste Reise: Riviera und Gestade des Mittelmeers. U. a.: Marseille, Toulon, Nizza, Monaco, Monte-Carlo mit dem weltberühmten Spielsaal rc. 5(0 Prämie, daß kein Panorama «außer meiner Verbindung) diese Pracht - Serie in solcher Ausführung aufzuweisen im Stande ist. Jeden Sonntag neue Reisen. Wiederholungen finden n-cht statt. Abonnement: W Reisen 2 au, Schüler _____________1 50 _________8996 Für Schneider. 937o] Zwei Kleinstück - Arbeiter sucht W. H e tz. 9328] Einen Gesellen sucht Aug. Schneider, Spengler, vorm. L. Htlgardt, Ederstraße 5. Generalverfommlung der oderhessischen Kiehversicherungs - Anstalt Samstag den 15. November, Nachmittag- 1 Uhr, im „Solmser Hof^ in Hungen. Tagesordnung: Rechnungsvorlage, Wahl des Vorstandes. Lich, 8. November 1890. Der Directory 9400 Gros. £ Zu den 12 Aposteln. 52 12 Asterweg 12. 9345 iieli! Apostelbräu!! dunkel! Gasbeleuchtungs- Gegenstande , Gas- Koch- ».Heizapparate bewährtester Construction empfiehlt bestens [9092 Städtisches GaS- und Wasserwerk Gießen. Margarine FF 1. Stock Hebamme Faber Südanlage 15. 4822 Gd Fuckert, Neuenbäue 17. Hch. Hansel, Bleichstraße. Rob. Hecker, Brandgaffe 4. I. Hengst, Licherstraße 19. C. Noth II., Wallthorstraße 5. Wm. Echomber, Ncuenbäue 12. C, Schulze II., Schillerstraße 7. Fritz Sony, Dammstraße 34. Rob. Stuhl, Neustadt 23. Carl Möser, Alicestraße 20. C, Lehrwuud Wwe., Neuenweg. Wohne jetzt Schulflrsße 4 '4 aus der Fabrik von A- L». Mohr in B h/enfeld bei Ottensen, welche nach dem Gutachten des Gerichts-Chemikers Herrn Dr. Bischoff 9209 in Berlin, denselben Nährwerth und Geschmack besitzt, als gute Naturbutter, empfehlen bei jetzigen hohen Butterpreisen als vollständigen Ersatz für feine Butter, sowohl um aus Brod gestrichen zu werden, als zu allen Küchenzwecken, pr. Pfund 80 H ' 9146 9371] Lauswüdchen ob. Lauffrau zu miethen gesuchr. Löberstraße tö UI, nächst der Goethestr. Einzelne Wäschestücke, sowie ganze Ausstattungen werden fortwährend zum Zeichnen, Sticken und Festoniren angenommen. Frau Lina Fauerbach, geb. Eherwein vom Sterbehause (Grünbergerstrasse 40) aus statt. 9413 Ä $etr.: Stet Sch a 9404 Elwert’schen Universitäts-Buchhandlung zu haben. Kassenöffimng ? Uhr, Anfang pr&cis y2^ Klavierstimmen, 8834 9398 von der neuen Klinik aus statt. 9568 A. Docter, Seltersweg, im Blödner’schen Hause (ehemals E.abiiöisse). i Tendenz: matt. Reichsbank-Discont 5Vt vEt. — Frankfurter Bank-DiScont 5V» pCt- Redactiou: A. Schepda. — fcvud! imb Vertag der Brühl'ichen Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) In Gießen. <*£ Heinrich Winolt. Antonie Roland. Rudolf Biebrach. Ida Unger. Emma Rellstab. Giessen Zeltkrsweg. An 8872] Wohnung im 2. Stock zu ver- miethen. G. Devus, Krofdorferstr. 3. Zubehör, per sofort oder auch später zu oermietben bei Fr. Aordan, Bismarckstroße 6—8. r°, «ttra den Eingang sämmtlicher Neuheitdn für Herbst und Winter 189b|91 Freunden und Bekannten mache ich hierdurch die schmerzliche Mittheilung, dass meine innigst geliebte Mutter Marie,Dienstmädchen Anni Reiners. Friedrich,Hausdiener Karl Rupp. Gleichenberg, Buchh. Karl Schreiner. Semmelmann,Kassirer Hans Rudolf. Kassenöffnung 7Vt Uhr. Anfang 8 Uhr. Donnerstag den 13. November 1890: „Von 7 die Hässlichste“._ WA Km an die Nachfolgende h' Aenntniß mit und o Schulkindern zum öft Sinn der hohen Bei Abschrift von Schularten des Lehr Klavier-Reparaturen unter Garantie tadelloser Ausführung en Mützen Preisen. * Willi. Rudolph^ Pianohandlung, Neuen weg Hiermit die schmerzliche Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigstueliebte Mutter, Großmutter und Schwiegermutter, Iran Martha Wölk, geb. Kraushaar, gestern Mittag 12 Uhr nach kurzem schweren Leiden zu sich zu nehmen. Um stille Theilnabme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Johann Kurt Wölk, Weichensteller. Gießen, 10. November 1890. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag V23 Uhr Generalprobe am gleichen Tage Vormittags II Uhr. Nummerirte Karten für Nichtmitglieder a 3 Mk., nichtnummerirte 2 Mk., sowie Karten zur Generalprobe ä 1 Mk. sind in der Statt besonderer Anzeige die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigst geliebte unvergeßliche Großmutter und Urgroßmutter 9412 Krau Petee Ruppel Wittwe nach kurzem Leiden zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bittet im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Konrad Michel, Schaffner. Gießen, den 9. November 1890. Die Beerdigung findet Dienstag den 11. November, Nachmittags 1/2^ Uhr, vom Sterbehaus (Kaplansgaffe 12) aus statt. Programm: Lustspiel-Ouvertüre von Fr. Smetana, Rhapsodie für eine Altstimme, Männerchor und Orchester von J 0 h. Brahms, Vorspiel zu „Lohengrin“ von Rich. Wagner,. Ideder, Symphonie, C-moll von Niels W. Gade. 1^ 7440] In dem Jüngst'scheu Hause,. 5619] Die dritte Etage, Gartenstratze Wilhelmstraße 3, sind zwei schöne Fa-! Nr. 38, mit Gartenamheil per sofort miltenwohnungen von je 4 Zimmern mit zu vermtethen. Näheres allem Zubehör, sowie Wasserleitung, die Nordanlage^3^ eine auf sofort, die andere pro 1. De- cember l Js. zu vermtethen. Näheres im Hause selbst. 3* N* 2fr Ifr $fr 2fr 2fr 2fr Akadem. Concert-Verein in Marburg. Donnerstag den i3. Novbr., Abends Uhr Im Saalbau: Erstes Concert unter Mitwirkung von Frau Fleisch - Frell, Concert-Sängerin aus Frankfurt a. M. Der trauernde Sohn: Karl Fäuerbach. Neues Theater, Giessen. (Direction: Adam Reiners). Dienstag den 11. November 1890: „Der Compagnon“. Lustspiel in 4 Acten von A. L’Arronge. Personen: [9408 fltT Kg? Kontago- htigklezt- Voss, Fabrikant Adam Reiners. Mathilde, seine Frau Adelheid Martin. Adele, seine Tochter Elisabeth Bischoff. Schumann Richard Gouilon. Voss, Kanzleirath Fanny, seine Tochter Ferdinand Winkler "Wittwe Lerche Louise, deren Tochter 2fr 2fr Sfr 2fr W: Wie vorh Da MimsteriM Abtheilu an die Gro Nach Mthei Darmstadt ist etz pstichtige Knaben (Porzellandoppelglo wert und dadurch d haben. Mererjeitä ft ^troffen worben, ! Mlche sich in den £, W StanW W m Lritnntztzdrahte wgto*Mieb jm BerühruWste Übertragungen fot 3n den meifti Zu. ermitteln und f erforderliche Mr Staatsanwaltschat L « weg btrafoerfolgung Äs k, Dem an die S";bie iugenblid Ä?"*. u. ®a M der 6] *roir um im3; ConesberichL von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 10. November 1890. Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. J Dienstag den 18. November, | <§> Abends 8 "CThr, ♦ ♦ im Saale des Gesellschafts-Vereins: ♦ ♦ Teresa ■ Tosti - Concert ♦ unter Mitwirkung des Pianisten [9420 I Rudolf Ptanzer. < A Eintrittskarten 'ä 2 Mk., Sperrsitz ä 3 Mk. in ▲ der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolphs Nachf.) 9281] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. __Frankfurterstraße 23. 9289] Ein freundlich möblirtes Zimmer vermiethet K. Haas, Wallthorstraße 9103] Ein geräumiger Keller, geeignet für Oeconomen, zu vermtethen- Große Mühlgasse 21. Er ftjnr \ C/ ^le Ne„ Ä“* S unqS feie», hblich^ u, der i»6t ,, , QftX, "Ä ®Etlefung cn ®oltei ^gen „ w nox ! Qnf . JfrQnfpr Giessen, 9. November 1890. Die Beerdigung findet Dienstag den 11. d. M., Nachmittags l'/r Uhr, in Kleiderstoffen und Damen Mellon ergebens! anzuzeigen. Durch vortheilhafte Einkäufe bei ersten Fabrikanten bin ich in der ~age, ut N ouveaute-Kleid erstoffen uon billigsten bis hochfeinsten Genres eine überraschende Auswahl zu den denkbar billigsten Preisen zu bieten. 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Noll U. innehabende Laden nebst Wohnung und Lagerräumen vom 1. Januar ab anderweit zu vermiethen. Stäheres Friede. Textor, Hardt. __-------------v-j- 9301) Schöne, neu hergerichtete Woh- 7252] Die vollständig neu herger.chtele nunfl itn i. Stock, 5 Zimmer, Küche mit mittlere Wohnung, Südanlaae Nr. 4, Speisekammer und Wasserleitung, großem, bestebend aus 8 Zimmern mit Zubehör ^ridor, zwei Mansardenstuben u allem und Gartenantheil, ist zu vermieihen. । 2ubebör. ver sofort oder auch soäier zu 3% Reichsanleihe 31/2% do. 3o/o Preuß. Conscls 3Vs°/o do. 86 40 98.05 86 40 98.05 4% Ung. Gold-Rente 5 0/0 Jtal. Rente 4V5% Oest. Silber-Rente 5o/o Rufs. HL Orient 89.70 92 40 77 70 79 20 Disconto-Command.-Anth. 214.30 Lomb. E--B.-Act. 124.50 Darmstädter Bank-Act. 154.20 Buschtherader E.-B.-Act. 416 50 Dresdener Bonk-Act. 151.00 Elbthal-Bahn-Act. 206 25 >)cordd. Lloyd-Act. 147.00 Gotthard-Bahn-Act. 156.40 Wiener Bankver.-Act. 103.50 Schweizer Nordost-B.-Act. 139.50 Oest. Credit-Act. 264.67 Mainzer E.-B.-Act- 116 90 Oest. Staatsb.-Act. 211 37 Marienburger E.-B.-Act. 587 9 3V»o/o Gießener Gelsenk. Bergw.-Act. 96.00 167.50 | Ver. Königs-Laurah.-Act. 132.59