Nr. 82. Erstes Blatt. Donnerstag den 10. April 1890 Anits- unb Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. chratisöeilage: chießener Jamilienblätter ra Börse. IUM vom 28./III, 95.20 er itb'.M . . . \ 83.90 ft 102.66' teer Mein • ocrcu* • Q950 -einsb-nk 122.50 :eri lolitanvtrit V 5** SS Gießen, 9. April 1890. W. Pickenbach. Wilhelm.^. II L 169.15 Ü 163.30 1: 159.20 H 105.90 11 Zl.88u.89 rb. Gold- isuibahn- 62.95 100.45 100.40 82.80 56.55 64.25 91.80 91.15 82.50 1 11 150?-' 109.50 101.25 101.60 98.50 96.40 101^0 rombsrdm do. do. ;erM. Die Gießener V«mikienvkä1ter werden dem Anzeiger »öchenttich dreimal deigelegt. 90.* tOO.i5 Der Gießener Anzeiger rrschcun täglich, mit Ausnahme deS Montags. I fi # Bierteljähriger ZSonnementsprets» 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringcrlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kq-k«raß-Är.,. Fernsprecher 51. Krundschl^ saridbr. • Cant StaL ih» • • r - - ' iw Äsend, las garvt. ll.Sec.stfr. j.20* Locale» und provinstcUc». Gießen, 9. April. — In der gestrigen Generalversammlung des nationalliberalen Vereins wurde beschlossen, die Parteigenossen zu veranlassen, bei der morgigen Stichwahl unter keinen Umständen für W. Pickenbach zu stimmen. — Die am 6. April in Steins Garten stattgehabte Wählerversammluug, einberufen von der deutsch-freisinnigen Partei, mgr überaus zahlreich besucht. Das Referat in dieser Versammlung hatte Herr Reichstagsabgeordneter Bromel, Vertreter für Stettin, übernommen. In ca. 1 ^stündiger Rede behandelte Herr Brömel die Gegensätze zwischen den im hiesigen Wahlkreise am 10. April in Stichwahl kommenden Parteien. Lediglich dem Interesse, welches die deutschsreisinnige Partei im Ganzen an dieser Stichwahl habe, sei sein Erscheinen in der Versammlung zuzuschreiben- er betrachte sich außerdem als Träger einer von der Partei ergangenen Mahnung an alle Wahlberechtigten, bei der Wahl am 10. April nicht zu versäumen, an die Wahlurne zu treten. . Angesichts der dem Wahlkreise drohenden Gefahr werde es keiner Partei schwer fallen, ihre Entscheidung zu treffen, alle Parteien hätten ein Interesse daran, daß der Wahlkreis Gießen nicht in die Hände einer Partei vom Schlage Wilhelm Pickenbach und Consorten falle. Wir ständen hier nicht vor einer Hauptwahl, in welcher jede Partei ihren Standpunkt genau vertreten müsse, sondern vor einer Stichwahl, in der wohl die Parteien wüßten, was sie trenne, aber auch wüßten, was sie vereinige. Es müsse anerkannt werden, daß bereits die Socialdemokraten Stellung gegenüber den Antisemiten genommen, und für Dove einzutreten erklärt hätten, dies verdiene Nachahmung bei Allen, die nicht antisemitisch seien. Ans die antisemitische Bewegung eingehend, bemerkt Redner, daß die von einzelnen Juden herrührenden Schäden nicht nur von den verschiedenen Parteien, sondern auch von ihren Religionsgenossen erkannt und bekämpft würden, aber die antisemitische Agitation richte sich nicht nur gegen die Einzelnen, sondern gegen die Juden im Allgemeinen als Rasse, als Religion; diese Agitation aber, welche eine bestimmte Raffe oder Religion für Alles verantwortlich mache, was als schädlich von Allen erkannt fei, stehe im Widerspruch mit dem Christenthum, welches nächst dem Gebote, Gott zu lieben gebiete, den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Eine im Jahre 1879 eingereichte Petition fordere: Fernhalten ausländischer Inden, Ausstößen derselben aus allen Aemtern, wie von den Schulen, von den Lehrämtern, Aufstellung einer Statistik über die jüdische Bewegung 2c. Diese Petition habe in dem Fürsten Bismarck einen entschiedenen Gegner gefunden. An der Widererrichtung des deutschen Reiches hätten die Juden den gleichen Antheil, auch jüdische Soldaten hätten Mr Stichwahl. * Zu unfern beiden Artikeln in Nr. 80 und 81 erhielten wir nachstehende Zuschrift: Die in Ihrer Charfreitagsnummer enthaltenen Angriffe gegen meine Person beruhen auf Unwahrheit. Es ist nicht wahr, daß meine Firma in das Firmen-Register nicht eingetragen sei. Unter Nr. 11371 bin ich als Mitinhaber der Firma Emil Lucke u. Comp. seit dem 17. April 1888 in das Firmen-Register eingetragen. Ferner ist aus jedem Berliner Adreßkalender mein Geschäftslokal und Privatwohnung klar und deutlich zu ersehen. Eine Forderung von 650 Mk. ist innerhalb der letzten 4 Jahre gegen mich nie geltend gemacht worden, konnte deß- halb aus diesem Grund von mir nicht bezahlt werden. 101 S;. II 111 IS Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 8. April. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine kaiserliche Cabinetsordre, die den Reichstag ans den 6. Mai einberuft. Berlin, 8. April. Dem „Reichsanzeiger" zufolge wurde der Wirkliche Geheime Legationsrath Humbert mit der Leitung der Personalien-Abtheilung des Auswärtigen Amtes, sowie der Geheime Legationsrath Krauel mit der Leitung der neuerrichteten Colonialabtheilung betraut. Berlin, 8. April. Der Kaiser traf Punkt 8 Uhr mit einem Flügeladjutanten zum Diner bei Graf Bismarck ein. Außerdem waren geladen: Reichskanzler Caprivi, Staatssecretär Marschall, commandirender General Hüllessem- Meerscheidt, Generallieutenant Hahnke, Minister Goßler, Graf Berchem, Geheimrath Krauel re. Im Ganzen waren 16 Gedecke. Gelsenkirchen, 8. April. Bei der heutigen Morgenschicht sind die Belegschaften sämmtlicher Gruben vollzählig an gefahren- in „Hibernia" arbeiten 46lHin „Wilhelmine" 827, in „Rhein-Elbe" 488, in „Alma" 440, in „Consolidation" alle Arbeiter. Der Ausstand kann als beendigt angesehen werden. München, 8. April. Der „Allg. Ztg." zufolge wird dem Landtage ein Nachtragscredit von zwei Millionen eingebracht werden, die für die Herstellung des bayrischen Theiles des C a b e l s München-Berlin verwendet werden sollen. Wien, 8. April. Nach der „Pol. Corr." hat der Reichskanzler Caprivi an K a l n o k y ein Begrüßungsschreiben gerichtet, welches vom Botschafter Reuß überreicht worden ist. Paris, 8. April. Dem „Tempo" zufolge belegt der vom Ministerrathe angekündigte Gesetzentwurf die getrockneten Trauben jeder Provenienz mit Verbrauchssteuer. — R i b o t dankte dem Botschafter M c n a b r e a für die Ankündigung der Entsend ing eines Geschwaders. Er versicherte, daß dieser spontane Act der internationalen Courtoisie dem Präsidenten Carnot lebhafte Befriedigung bereite. Madrid, 8. April. Prinz Heinrich von Preußen ist hier eingetroffen. Er wurde aus dem Bahnhose vom hiesigen deutschen Botschafter, dem Botschaftspersonal, dem deutschen Consul, sowie den Spitzen der Militär- und Civil- behörden empfangen. Der Prinz begab sich sofort auf das Schloß, woselbst die Begrüßung durch die königliche Familie stattfand. Der Prinz fuhr sodann bei der deutschen Botschaft vor und besichtigte hernach mehrere Sehenswürdigkeiten. Madrid, 8. April. Der spanische Grande Marquis Castelrodrigo und ein Adjutant der Königin sind zum Ehrendienst beim Prinzen Heinrich befohlen. An dem zu Ehren des Prinzen stattsindenden Galadiner nehmen auch die Minister des Aeußern, des Krieges und der Marine Theil. Tanger, 8. April. Die mit einem Woermann-Dampfer am 1. ds. abgegangenen Mitglieder der außerordentlichen Gesandtschaft des Kaisers Wilhelm an den Sultan sind gestern wohlbehalten hier eingetroffen. Zanzibar, 8. April. Bwanaheri und Jehasi haben sich gestern mit dem Rest ihrer Truppen dem Reichscommiffar Wißmann ergeben. Rewyork, 8. April. In Edgerton (Kansas) wurde eine Frau zum Bürgermeister gewählt, ebenso wurden Richterposten, Municipalraths- und Polizeistellen mit Frauen besetzt. — Depeschen aus Lima melden Pierolas Zurückziehung seiner Präsidentschaftscandidatur für Peru. MnQtae uon Tr toi"“ tat to «Wen 2« beuierkengivertb u tHolen konnten', i ltn reichlich io/n u "W Die--,!« Wannen leit durch genannt »augenscheinlich nt Deutschland gar nli Wn werben. ’/i Russen IW/,. । »Woche einen erhek Mhe darüber btnnr tat und anfänglich ? wen sich Laura. un- 2Wto®tlfen(te inb haben sich erst c erholen können. ; ?.4Ss Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. ant. • tßredilb- geben, haben wir zu bemerken, daß unser L Berichterstatter an den Mittheilungen in Nr. 80 und 81 überall festhält. Daß Herr P. im neuesten jüngst erschienenen Berliner Adreßkalender verzeichnet ist, haben wir jetzt ersehen- ihn in den früheren Ausgaben zu sindcn, war uns nicht möglich. Daß Herr P. betheiligt ist am sogenannten „Bankgeschäft", that- sächlich Commissionsgeschäft Emil Lucke u. Comp., haben wir bereits in Nr. 81 mitgetheilt. Die Hauptsache wird aber doch wohl fein, daß uns im Original ein vollstreckbares Urtheil gegen Herrn P. auf 650 Mk., ferner ein Schuldtitel auf 47 Mark Kosten vorliegt, zugestellt dem Herrn P. im Gefängniß, weil derselbe damals wegen einer anderen Forderung sechs Wochen lang verhaftet war. Ferner liegt uns das Original eines Briefes des Herrn P. vor, welchen er nach seiner Entlastung aus der Haft an Herrn Bankier Karl L. in Berlin, Alte Jakobstraße 120, schrieb und worin er bedauerte, daß nicht mehr länger der Gläubiger, der ihn hatte ver- hasten lassen, die Verpflegungskosten der Haft für ihn zahlen wolle. Endlich hat man uns gezeigt das Original eines Haftbefehls des Amtsgerichts Berlin, welcher nach Hinterlegung der einmonatigen Atzungskosten jederzeit vollstreckbar ist. Alles dies stammt' aus den letzten vier Jahren. Wir begreifen daher nicht, wie Herr P. dazu kommt, zu sagen, die Forderung von 650 Mk. (für welche auch der Haftbefehl erlassen ist), ei innerhalb der letzten vier Jahre gegen ihn nicht gellend gemacht worden und er habe aus diesem Grund nicht zahlen können. Wir hatten bisher angenommen, daß es keine energischere Art gäbe, eine Forderung geltend zu machen, als wenn man den Schuldner verurtheilen und zum Offenbarungs- eid laden läßt, und müssen recht ernstlich bedauern, daß ein Bewerber um das Reichstagsmandat unseres Kreises uns und unsere Leser mit so dürftigen Argumenten unterhält und nicht aus besserem Fuße mit der Wahrheit steht. Red. «1®* 273,50 i 1®# $ !Si» 5 Deutsches Reich. Berlin, 6. April. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht felgende Kaiserliche Verordnung: W .... ■■ , ■ ■ '■ ■■■■■— ■ ■' ,, ,!--! Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den tzotgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. I Indem wir obiger Erklärung im Interesse möglichst vollständiger Characterisirung des Herrn Pickenbach Raum Ich habe Mich bereits am Neujahrstage den commandirenden Generalen gegenüber hinsichtlich des Offizier-Ersatzes für die Armee ausgesprochen. Seitdem sind Mir neben den sonstigen Eingaben üb er die zur Zeit üblichen Prioatzulagen und über die Gehaltsabzüge her Offiziere auch die Nachweisungen über den Stand an Offizier- Al piranten oorgelegt worden. Dieselben liefern den Beweis, daß in der Armee nicht überall nach gleichen Grundfätzen verfahren wird, mrd sehe Ich Mich deßhalb veranlaßt, Meiner bezüglichen Willens- mkinung für alle Bethetligten in eingehender Weise erneut Ausdruck iu geben. Die allmähliche Vermehrung der Eadres der Armee hat Di?- Gesammtzahl der etatsmäßigen Osfizterstellen beträchtlich erhöht. Mr dieselben einen geeigneten und möglichst zahlreichen Ersatz zu sei affen, ist ein dringendes Erforderniß, ganz besonders im Hinblick auf die Ansprüche, die der Kriegsfall an die Armee stellt. Gegenwärtig weisen fast alle Regimenter der Infanterie und der Feld-Ar- iiLerie erhebliche Lücken auf. Diese Lage macht die Heranziehung cimes ausreichenden und geeigneten Ersatzes zu einer von Tag zu T«g wichtigeren und ernsteren Pflicht der Truppen-Eommandeure. Tör gesteigerte Bildungsgrad unseres Volkes bietet die Möglichkeit, ble Kreise zu erweitern, welche für die Ergänzung des Offizier-Corps in Betracht kommen. Nicht der Adel der Geburt allein kann heutzutage wie vordem das Vorrecht für sich in Anspruch nehmen, der Armee ihre Offiziere zu stellen. Aber der Adel der Gesinnung, der dc-s Offizier-Corps zu allen Zetten beseelt hat, soll und muß dem- felben uiwränbert erhalten bleiben. Und das ist nur möglich, wenn die Offizier-Aspiranten aus solchen Kreisen genommen werden, in bmen dieser Adel der Gesinnung zu Hause ist. Neben den Sprossen de» adligen Geschlechter des Landes, neben den Söhnen Meiner , bmven Offiziere und Beamten, die nach alter Tradition die Grund- 82,70 ' pktler des Offizier-Corps bilden, erblicke Ich die Träger der Zukunft ... . UMeiner Armee auch in den Söhnen solcher ehrenwerther bürgerlicher Alle Annoncen-Burcaux deS In- und Au»landeS nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen 5LL.A.. I 85.30 K 31 fjnufer in denen die Liebe zu König und Vaterland, ein warmes Wg.l880r 101.60 10! £cr. den Solbatenstand und christliche Gesinnung gepflegt und 1 18,05 !' an erzogen werden. Ich kann es nicht gutheißen, wenn manche Com- . 10U0 10i Odeure sich für die Heranziehung des Offizier-Ersatzes eigene, ein- \ S fritiere Grundsätze schaffen, wenn beispielsweise die Grenzen der erforderlichen wissenschaftlichen Bildung so eng gezogen werden, daß für die Annahme eines jungen Mannes die Ablegung der Abtturien- ten-Drüsung als unabweisbare Bedingung hingestcllt wird. Ich muß es mißbilligen, wenn der Eintritt abhängig gemacht wird von einer übermäßig hohen Prtvaizulage, welche bte Söhne w.mg begüterter, ai»er nach Gesinnung und Lebensauffassung dem Offizier-Corps nahe- stcbertder Familien der Armee fernhalten muß. Um solchen Unzu- trngllchkeiten Einhalt zu thun, spreche Ich Meinen Willen dahin aus, d.ß in der Regel die Commandeure bei der Infanterie, den Jägern, dir Fuß-Artillerie und den-Pionieren nicht mehr als 45 Mk. bei btr Feld-Artillerie nicht mehr als 70 Mk. und bei der Cavallerie nicht mehr als 150 Mk. an monatlicher Zulage fordern sollen. Daß die Verhältnisse großer Garnisonen und spectell diejenigen Oer Truppen- 16eile des Garde, Corps geringe Erhöhungen erforderlich machen können, verkenne Ich nicht. Aber Ich erachte es a s den Interessen der Armee nachthetlig, wenn bei der Infanterie und den Jagern rc. bte Forderungen an Privatzulagen bis auf 75, und 100 Mk. — an einzelnen Stellen sogar darüber hinaus - gesteigert sind, und wenn dieselben bet der Cavallerie, namentlich bei der Garde, eine Hohe erreicht haben, welche es dem ländlichen Grundbesitzer nahezu unmöglich macht, die Söhne der ihm lieb gewordenen Waffe zuzusuhren. Mit solchen übertriebenen Ansprüchen wird der Offizier-Ersatz nach Umfang und Beschaffenheit beeinträchtigt. Ich will nicht, daß in Meiner Armee das Ansehen der Offizier-Corps nach der Hohe der Eintrtttszmage bemessen werde, und schätze diejenigen Regimenter besonders hoch, deren Offiziere sich mtt gerIngen mit) doch ihre Pflicht mtt der Besrredigung und Freudigkeit zu erfüllen wissen, die den preußischen Osfizier von Altersher ausgezeichnet haben. In diesem Sinne mit Aufbietung aller Kraste zu wirken, ist bi? Aufgabe der Truppen-Commandeure. Unausgesetzt haben sie es sich klar zu machen, daß es heutzutage mehr wieJe darauf ankommt, Charactere zu erwecken und groß zu ziehen. die Selbstverleugnung bei ihren Offizieren zu heben, und daß hierfür das eigene Verspiel in erster Linie Mitwirken muß. Wie Ich es den Commandeuren tineu zur Pflicht-mache, den mancherlei Auswuchsen des Luxus zu teuern die in kostspieligen Geschenken, in häufigen Festes en, in einem übertriebenen Aufwande bei der Geselligkert und ähnlichen Dmgen zu Tage treten, so halte Ich es auch für angezeigt, der Aunassung Pntn?aemutreten, als sei der Commandeur selber vermöge Sr Stft unö zu umfangreichen Ausgaben für Repräsentations- 0 rein ipher Ossiüer kann sich durch angemessene Urderun°"elmrlins^ch-n' stand^g-mäßen «SefeUiftteit Verdi-nste um seinen Kameradenkreis erwerben; zum „Reprasenttren aber sind nach SXm Spn nur die commandirenden Generale verpflichtet, und NtaWWn««X uortommen, daß gu.g-di-n.e Stabs- ^zfiziere mit Sorgen den Geldopfern entgegensetzen, die mit dem. et Vsigen Erreichen der Regimmls-Commandeurstellung vermeintlich Nr warten Ich werde Mir von Zeit zu Zeit neben den Eingaben über die Offizier-Aspiranten Nachweisungen über die bei den Truppen- theilen üblichen Zulagen und die GehaltsabMe oorlegen iQffen. 2Die Ich hiermit bestimme, daß Mir solche Offiziere namhaft zu Le^sind^ welche den auf Vereinfachung des Lebens gerichteten Einwirkungen ihrer Vorgesetzten nicht entsprechen, _®e^e JWW E smmandeure wesentlich mit danach beurthlen, ob es ihnengelingt, ebnen geeigneten und ausreichenden bcachwuchs an 4OMziereri heran Wieben und das Leben ihrer Osfiiier Coixs -«ns-ch und w-nig kost^ .„jprifl ... gestalten. — Ick wünsche von Herzen, daß ein jeder ^cemer Offiziere nach erfüllter Pflicht seines Lebens froh werde. Dem uber- hOndnehmenden Luxus in der Armee muß aber mit allem Ernst und Mchdruck entgegengetreten werden. Berlin, den 29. März 1890. fite Deutschlands Einheit gekämpft, den deutschen Fahnen seien Angehörige aller Religionen gefolgt, als es galt zu kämpfen für König und Vaterland. Nicht nur aus blutiger Wahlpatt solle die Gleichheit Aller zum Ausdruck kommen, sondern auch im Frieden sollten alle gleichmäßig an den Segnungen desselben theilnehmen. 34 eiserne Kreuze seien während des Krieges an jüdische Aerzte, andere Auszeichnungen an jüdische Angehörige verliehen worden, angesichts solcher Verdienste um unser deutsches Vaterland hätten die Juden Anspruch aus Gleichberechtigung, es dürfe nicht jeder kommen, der kaum die Schulbank verlassen, der überhaupt noch nichts ge- than, und den Juden die nationale Angehörigkeit absprechen- hiergegen sollten alle Parteien Verwahrung einlegen. In einer am 16. März d. I. von dem Antisemiten Dr. Zimmermann in Grünberg gehaltenen Rede sei auch nicht ein einziger praktischer Vorschlag zur Besserung unser socialen Verhältnisse zu finden, sondern nur jämmerliche Redensarten über die Juden, und darüber, in welcher finanziellen Abhängigkeit von den Juden unser Vaterland stehe. Dank der Opser- willigkeit des deutschen Volkes sei die finanzielle Selbstständigkeit gesichert gegen *bie Finanzoperationen jüdischer oder christlicher Finanzleute, lächerlich sei die vielgebrauchte Fabel, als könne Deutschland ohne Rothschild oder Bleichröder keinen Krieg führen. Der ganze Inhalt der Rede sei Hetze, nichts als Hetze gegen die Juden, die Redner der Antisemiten seien nichts als Agitatoren gegen die Juden. Herr Pickenbach sei, gleichwie Redner auch, Stadtverordneter in Berlin gewesen. Während er (Redner) sein Mandat geschäftlicher Verhältnisse wegen niedergelegt habe, sei Pickenbach nicht wiedergewählt worden, er habe aber bei seinem Scheiden aus dem Stadtverordneten- Eollegium nicht den besten Geruch hinterlassen. Die Antisemiten seien eben nur Antisemiten, sonst nichts, die Interessen der Gewerbtreibenden könnten sie ebensowenig vertreten wie die der Bauern, sie verständen nur den Bauernsang. Die deutschsreisinnige Partei habe Vertreter aller Stände in ihren Reihen, Handwerker, Gelehrte, Künstler u. s. w., ja, sie sei sogar durch Bauern im Reichstage vertreten. Was die andern im Wahlkreise noch in Betracht kommenden Parteien, die Eonservativen und die Nationalliberalen, betreffe, so hätten gerade Böckel und Consorten gegen diese Parteien die heftigsten Angriffe gerichtet, die antisemitische Agitation sei durch die angesehensten Vertreter der eonservativen Partei bekämpft worden; wenn daher die Eonservativen ihrer Gesinnung treu bleiben wollten, so könnten sie nicht anders als gegen Pickenbach stimmen. Auch die Nationalliberalen hätten sich niemals von dem Antisemitismus hinreißen lassen, auch ihre Vertreter (Woermann, Benda, Enneccerus) hätten sich gegen denselben erklärt, sie könnten daher nicht anders handeln, als gegen die Antisemiten zu stimmen, d. h. im Sinne der Leute zu handeln, die so zu sagen die Führer der Nationalliberalen' gewesen. Der von den Antisemiten geführte Rassenkamps, sowie der Kamps gegen die jüdische Religion seien der schlimmste, sie schürten den Rassenhaß und bedrohten die in Deutschland als bahnbrechend hochgehaltene Toleranz aus religiösem Gebiet. Aus dem 1878er Berliner Congreß waren aus Anregung Deutschlands alle Großmächte darin einig, den orientalischen Staaten die Gleichberechtigung aller religiösen Bekenntnisse, die Gleichstellung der Juden mit den anderen Staatsangehörigen zur Bedingung zu machen. Deutschland müsse den Gedanken der Toleranz hochhalten, unser Volk dürse nicht nach religiösen Bekenntnissen gespalten werden, nicht durch Zwangs- und Ausnahmegesetze, wie die antisemitische Agitation sie verlange, getrennt werden- die Erfahrungen mit den Maigesetzen wie mit dem Socialistengesetze, welche eine Festigung der ultramontanen wie socialdemokratischen Partei zur Folge gehabt, müßten uns warnen, wieder in dieselben Fehler der Gesetzgebung zurückzusallen, gewissermaßen noch einen dritten Keil in unser sociales und politisches Leben zu treiben, dessen Wirkung ein um so festeres Zusammenschließen des Judenthums würde. Freier Verkehr, freie Gesetzgebung solle gepflegt, dem unberechtigten Vordringen und Ueberheben solle entgegengetreten werden, einerlei ob es von Juden oder Christen ausgehe - gegen die antisemitische Agitation, gegen diese Art der Verhetzung müßten alle Parteien eintreten. Kaiser Wilhelm und Fürst Bismarck haben uns die Segnungen des Friedens gesichert, Deutschland ist nicht nur zum mächtigsten Volke geworden, sondern auch berufen, eine wahrhaft nationale und freiheitliche Cultur zu schaffen, seine Gesetzgebung müsse getragen werden von Toleranz und Aufklärung, zu welcher es die Besten des Volkes gebracht haben. Stürmischer Beifall folgte den Ausführungen des Herrn Brömel. Herr Dr. Gut fleisch (stürmisch begrüßt) dankt dem Redner für seine an die Versammlung gerichteten Worte. Es sei nothwendig und dienlich gewesen, daß ein neuer Redner, wie Herr Brömel, einttat in den von mehrmaligen Wahlen übermüdeten Wahlkreis. Durch Aufmunterung der Säumigen, die theils aus im politischen Leben unzulässiger Bequemlichkeit, theils aus anderen Ursachen von der Wahlurne Kerngebliebenen zu entflammen, habe Herr Brömel viel beigetragen. Er wiederhole angesichts alles dessen, was aus dem Spiele stehe, den Appell, daß am Wahltage Jeder seiner Pflicht genüge, daß, wenn am 10. April die 10 Uhr-Glocken läuten, eS wie ein Sturm durch den Wahlkreis ziehen möge, wie ein Sturm, der eine Bewegung niederwerse, die ebenso undeutsch wie unchristlich sei. Die dem Wahlkreis drohende Gefahr müsse Alle aufriitteln- in früheren Wahlkämpfen sei die deutschfreisinnige Partei wohl gegen die Nationalliberalen unterlegen, dies sei aber lediglich eine Niederlage der Partei gewesen, der Sieg des Antisemitismus bedeut? aber diesmal die Niederlage des Wahlkreises. Nicht in einer Ovation aus Herrn Brömel wolle er diesem den Dank und das Einver- ständniß der Versammlung mit dessen Ausführungen bezeugen, sondern durch ein Hoch aus deutsches Recht, deutsche Gerechtigkeit, deutsche Sitte und deutsche Freiheit, aus das deutsche Vaterland. (Die Versammlung stimmt in das Hoch ein.) Herr Brömel ergreift nochmals das Wort, um, an eine im Jahre 1848 in Stettin spielende Begebenheit erinnernd, die dem Feldmarschall Wrangel Anlaß zu dem Ausdruck gab: „Aus die Stettiner ist kein Verlaß", der Zuversicht Ausdruck zu geben, daß bei der bevorstehenden Wahl die deutschfreisinnige Partei in ihrem Kampfe gegen die Antisemiten sagen könne: „Aus die Gießener ist doch Verlaß?" Nachdem noch Herr stuck. Katz en st ein in der ihm zur Verfügung stehenden kurz bemessenen Zeit die antisemitischen Bestrebungen und deren Unausführbarkeit, sowie das Verhalten der Antisemiten-Führer, besonders des Reichstagsabgeordneten Dr. Böckel, dargelegt, wurde die Versammlung geschlossen. — Die hinter uns liegenden Osterfeiertage gaben den Erholungsbedürftigen Gelegenheit zu Ausflügen nach allen Richtungen unserer schönen Umgegend. Weniger freundlich als der erste Feiertag, der alle Spaziergänger in die richtige Frühlingsstimmung versetzte, ließen sich die folgenden beiden Tage an, Regenschauer und kalte Lüste waren weniger einladend zu Ausflügen. Trotzdem erfreuten sich die Zielpunkte unserer festtäglichen Auswanderung, Gleiberg, Schiffenberg, Staufenberg rc., großen Zuspruchs. — Mit den Oster- feiertagen stellten sich auch zwei alte Bekannte, auf deren Erscheinen schon lange sehnsüchtig gewartet wurde, ein, nämlich unsere Störche. Hoffentlich werden die Langbeine ebensowenig in ihrer Hoffnung auf einen reichen Froschsegen getäuscht, wie die Menschen in der Hoffnung auf herrliches Frühlingswetter. * Biugen, 7. April. In dem benachbarten Büdesheim ermordete gestern eine Frau, welche schon längere Zeit Spuren von Tiefsinn gezeigt hatte, ihre beiden im Alter von 8 Monaten und 2 Jahren stehenden Kinder. Die offenbar ganz irrsinnig gewordene Frau hatte dem Frühgottesdienst beigewohnt, und dann, wie man dies ja bei Wahnsinnigen häufig beobachten kann, ganz rasfinirt verfahren, um ihre That ungestört ausführen zu können. Sie schickte nämlich ihre bei ihr wohnende Schwester in die Kirche, um dem Hauptgottesdienst beizuwohnen, während ihr Mann, ein Eisenbahnbediensteter, in seinem Berufe beschäftigt war. Sie trug Wasser in eine Vertiefung des Kellers und füllte diese etwa ein Fuß hoch damit. Dann zog sie dem Säugling frische Kleider an, holte ihr zweijähriges Knäblein aus dem Nachbarhause, band beide Kinder zusammen und tödtete sie in der mit Wasser gefüllten Vertiefung des Kellers - dann erhängte sie sich auf dem Speicher ihres Hauses. Daß die Kinder bei der Tödtung Widerstand leisteten, zeigten die arg zerkratzten Gesichter derselben. Nach der That kam die Schwester der Unglücklichen aus der Kirche, suchte diese und sand sie, die Hand noch an dem Stricke. Die herbeigerusenen Leute sanden auch bald die Leichen der Kinder im Keller. — Frankfurt, 6. April. Das Auserstehungssest wurde Heuer in unseren Mauern durch die Sturmglocken eingeläutet, welche gegen 1/a3 Uhr heute früh den Ausbruch eines Groß- seuers verkündeten. Es brannte in der auf dem Sachsenhäuser Berg, d. i. etwa i/2 Stunde von dem Stadtcentrum, gelegenen Actienbrauerei (vormals Henninger & Söhne). Die hohe Lage der Gebäude ließ den Brand größer erscheinen, als sich bei genauer Besichtigung ergab, indeß ist die Zerstörung, welche das entfeffelte Element angerichtet hat, immerhin groß genug, desgleichen der Schaden, den 10 Versicherungsgesellschaften angeblich zu tragen haben sollen. Wie ich hörte, soll das Feuer schon um die Mitternachtsstunde ausgebrochen sein, das anwesende Personal aber geglaubt haben, desselben ohne fremde Hülfe Herr werden zu können. Das erwies sich jedoch sehr bald als ein verhängnißvoller Jrr- thum, denn nur zu schnell hatten die Flammen sich der Schrotmühlen und der daran anstoßenden Räume bemächtigt und Alles eingeäschert. Das Feuer ist dem Vernehmen nach im Sudhause ausgebrochen, letzteres ist übrigens, Dank seiner feiverfeften Gewölbe, intact geblieben. Desgleichen ist das Maschinenhaus, abgesehen von einigen im Verhältniß zum Brand unbedeutenden Beschädigungen, unversehrt geblieben. Erst dem Eingreifen der Feuerwehren gelang es, des Feuers Herr zu werden und den Brand aus seinen Herd zu beschränken. Der Betrieb in der Brauerei war übrigens schon gestern Abend eingestellt worden. Der angerichtete Schaden läßt sich, der „Frks. Ztg." zufolge, um deswillen noch nicht fcststellen, weil man noch nicht zu ermitteln vermag, ob und inwieweit die Malzvorräthe durch die Hitze gelitten haben. Der Bi er versandt ist übrigens gar nicht eingestellt worden, dagegen wird der Betrieb durch die Zerstörung der Schrotmühle eine Unterbrechung von 8—10 Tagen erleiden. Die Henninger'sche Brauerei ist eine der größten und bestan- gelegten am hiesigen Platze. Sie ist, trotz ihrer hohen Lage, reichlich mit Wasser versehen und darum mögen wohl die Angestellten anfänglich geglaubt haben, das Feuer durch eigene Kraft bewältigen und ersticken zu können. Glücklicherweise ist die Verheerung durch den Brand nicht so schlimm, als man in der ersten Bestürzung anzunehmen geneigt war. — In die Lohnbewegung sind jetzt auch die Schuhmacher eingetreten. Dieselben haben einen neuen Lohntarif aufgestellt, aus dessen Annahme Seitens der Meister sie bestehen. Mehrere hiesige größere Firmen haben ihren Arbeitern bereits eine Lohnerhöhung bewilligt. — Der Tapezierer st rike ist noch nicht beendet, obgleich am Donnerstag eine Commission der Meister gemeinsam mit der Lohncommission der Gehülfen tagte. Die Meister proponir- ten 25% Zuschlag für Sonntagsarbeit und Ueberstunden. Mit diesem Anerbieten sollen die geforderten 15 % bewilligt sein, mit dem Unterschied freilich, daß die bester bezahlten Gehülfen auf diese Weise nur etwa 5 % Ausbesserung erfahren . würden. Die Lohncommission nahm dies Anerbieten nicht an. Ein Vorschlag derselben, Mk. 2—3 pro Kopf al» Zuschlag zu bewilligen, wird die Meister erst beschäftigen. Hniverfitäts - Nachrichten. — Der außerordentliche Professor Dr. Ernst Stampe zu Breslau ist in gleicher Eigenschaft in die juristische Facultät der Universität Greifswald versetzt worden. TTä 1 e1 äJ verlangen stets eine sofortige Be- *KAJiö*w1n*w** kämpfung, will man nicht Gefahr laufen, daß die langwierigsten und schlimmsten Krankheiten daraus entstehen sollen. Zur solchen Bekämpfung empfehlen medicinische Autoritäten Fays Aechte Sodener Mineral'Pastille« als da» hierzu geeignetste, wtrkungsrelchste Mittel, und zwar tollen in diese« Falle 3—5 Stück in heißer Milch aufgelöst und von den Erkrankte» mehrmals des Tages genommen werden. Diese Methode ist gegenwärtig die rationellste und bei Weitem der Milch mit SelterS vorzuziehen. Doch müssen die Pastillen acht und keine Nachahmung sein. Man verlange daher stets Kays Sodener Mineral-Pastitten, die in allen Apotheken und Droguen i 85 erhältlich sind. 65 verkehr, Land- und volkswirihschaft. — Patente von im Srostherzogthnm Hetse« wohnende» Erfindern. Patent-Anmeldungen. Baikenträ^erfür Brücke», Th. Landsberg, ordentlicher Professor der Jngenieurwissenschaste» an der Technischen Hochschule in Darmstadt. Neuerung a» Münze»- sortirern für selbstthätige Verkaufsapparate, P. Simons, Darmstadt. Steuerung an Flaschenverkapselungsmaschinen, Zusatz zu« Patent Nr. 42300, G. Lorenz und Wilhelm Blöcher tu Rüsselsheim a. M. — Patent-Ertheilung. Nr. 52036. Jmmer- währender Kalender. E. PH. Hinkel in Offenbach a. M. ko« 17. November 1889 ab. Der Postdampfer ,$ßefternlanb* der „Red Star Sine" in Antwerpen ist laut Telegramm am 3. April wohlbehalten in Newport angekommen. Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in Gießen. 14. Woche. Vorn 30. März bis 5. April 1890. Stmvohnerzahl: 20 500 (tndL 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 25,4«/«. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 2.-!5.Jahn 1. Lebensjahr: Luftröhrenentzündung Tuberkulöser Hirnhaut- 1 — — 1 entzündung 1 — — 1 Krämpfen 1 — — 1 Nierenentzündung 1 (1) 1 (1) — — Scrophulose 2 — 1 1 Krebs 1 1 — — Pseudoleukämie 1 1 — — Altersschwäche 1 1 — — Lebensschwäche 1 — — 1 Summa: 10 (1) 4 (1) 1 5 Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen Die Gewerbs-Patente für 1890/91 können bei uns abgeholt werde«. Großh. Distrittseinnehmerei Gießen I. _______________________________Platz. Hroßh. Aeatgymnastum, Aeatschule und Morschute. Die Anmeldungen neuer Schüler werden Montag den 14. April, von 9 bis 12 Uhr, im Schulgebäude entgegen genommen. Die Aufnahmeprüfungen finden Dienstag den 15. April, von 8 Uhr an, statt. Der Unterricht beginnt den 16. April, Vormittags 7 Uhr, in der 2. Vorschulklasse um 8 Uhr, in der 3. Vorschulklasse um 9 Uhr. Gießen, den 10. April 1890. 3126 __________________________________Die Direction. 25271 Zwei Bettsteven billig zu i 3122) tzrühe Ros nkartoffeln und verkaufen. Bahnhofstraße 11. > «»gaum dooum oerk. K.Euler, Hamm str-b Eine schwarzbraune Stute, 10 Jahre alt, eine Schimmelstute, 12 Jahre alt. kräftige, gesunde, fromme Pferde, Hannoveraner, als Ehasenpserde zusammen gefahren, sich besonders gut zum Gebrauche auf dem Lande und als Zucht- ftuten eignend, stehen zum Verkaufe. Wok sagt die Exped. d- Bl. [3133 Medicinlsclie Ungarweine in garantirt reiner Qualität, direct von Sam. Stein, Modor (Ungarn) bezogen, sind, zu den billigsten Engros-Preisen zu haben bei: Carl Lehrmund Wwe., 2261 Giessen. Verein der deutsch freifinnigen Partei. Heute Donnerstag Abend von 8 Uhr an: Zusammenkunft im Saale des (£qle Lcik- Gustav Adolf Stiftung. Die zum Zweigvereine Gießen gehörigen Ortsvereine werden, soweit die Einsendung noch nicht erfolgt ist, fteundlichst gebeten, die Beiträge für da» abgelaufene Rechnungsjahr möglichst bald an den Rechner des Zweig- verein», Herrn Sparkafferechner Döring zu Gießen, einzufenden. 3148 Der Vorstand. Heyer. 3106 Lind. 3108 eine fofortlgt h man nicht Atz Krankheiten bn« nviehlen medlciri's UPaMm ali M -oar lollen in Ma von dm Erkraiv e Methode ist M !lch mit Selter? w und keine § Keys rodmi rh Droglltti i 8ö j 66 Star Line* in V lebalten in M rrnii Stawp' listtsche FacM V L____ tzeffenwohimi kmtr^erfstrWl!», rigmieurwifieo!^ Querung an W . Simons, ttn» jchinm, Zus4 i» Helm Blöcher i Nr. 52036. > rfenbad) a. M. M fällt in W jjpril 1890. omMULr). *■ Sinder DOW *v. Holz-Versteigerung. Mittwoch ben!6. April werden wi den Districlen Zellenrod 9, Tempel 12; 24, 27, 47, Schiffenberg 30, Klofterwiese 44 b, 45, Dörnergrund 55»b, 56 b, Buchenberg 57, 58 b, Ilnterwald 60, 61a, c, Wachholder- heide 62 a, b, c, Rabenpfuhl 63 ver- jieigert: Buchen 2 rm Scheiter; iGichen 13 rm Knüppel, 580 Wellen, 2 rm Stöcke; Nudel 14 rm Scheiter, 47,4 rm Knüppel, 2190 Wellen (hiervon 350 Wellen von 3—4 m TÄnge, zu Bohnenstangen geeignet) 721,2 rm Stöcke. 17 Kiefernstämme von 23—28 cm Durchmesser und 6—lO rn Länge mit 8,54 km. 42 Fichtenstämme von 14—37 cm Durchmesser und 9—24 m Länge mit 25,93 km. 1583 Fichtenderbstangen von 6 bis 12 cm Durchmesser imb 6 bis 12 m Länge mit 58,77 km. 625 Fichtenreisstangen mit 8,15 km. Das in den Districten 9, 12, 24, 27», 30, 55 b, 58 b lagernde Radel-, Ei amm- und Stangenholz, sowie das 8mchen-, Eichen- und Nadel-Brenn- hrilz wird nicht vorgezeigt, sondern kommt gegen 11 Uhr im District Buchenberg 57 an dem Bahnwätter- hcms Nr. 4 zum Ausgebot. Steig- lickhaber wollen dasselbe vorher ein- fehlen. Nähere Auskunft ertheilt der 6i-oßh. Forstwart-Aspirant Robert zu Baumgarten. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr aus der Kreisstraße G-eßen-Steinberg an der Knickschneise. »Gießen, 8. April 1890. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Holzversteigerung. 1> Mittwoch den 16 April Wen im Gemeindewald zu Gonters- hi'tcn versteigert werden in den Di- Knieten Pfingstweid und Forst: 36 Meter Kiefern-Prügel, 0 31 , „ -Reiserprügel, •) 691 Stück Fichtenderbstangen von 7—9 Ctm. t Durchmesser, 8 bis 10 Meter lang, d) 322 Meter Fichten in Schichten. S) Freitag den 18. April renden versteigert im Distritt Ge- bramdeberg: a) 270 Meter Buchen-Stammprügel, h) 140 „ Reiserprügel, o) Kahlreiser, abtheilungsweise, d) 2 Eichen-Stöcke, zu Schmiedestücken geeignet. Anfang Vormittags 11 Uhr an jtdmn Tag. Zusammenkunft im Ort. CIonterskirchen, am 7. April 1890. Vr... Bürgermeisterei Gonterskirchen. 1 1---'i erv gebens dÄ Ah Er^itte willen h V"«6 .®°9en Mf? '° Seneigt hjQL - lud) die ncn neuen M tten§ der m?1 haben k E'gt. -X bet/. obgleich 2 Einsam mit N« tr* Jnt> Ueberstu^ ’n 15% betüiL, besser beA Aufbesserung t 1 dies Anerbit: 73 Pro Kopf i ['i beschäftigen, Verdingung von Dachdeckerarbeiten. !Die gewöhnlichen Unterhaltungs- arLeiten an den Dächern rc. der aus bett Bahnstrecke von Gießen bis Fried- ber.g und von Friedberg bis Hanau befindlichen Hochbauten sollen in zwei Laosen im Wege öffentlicher AuS- sthneibung verdungen werden und zwar: LooS 1: Die Dach- und Wand- brksseidungsflächen der Hochbauten aus tert Strecke Gießen excl. bis Friedberg extt. !Loo» II: Die desgl. auf der vtlrecke von Friedberg excl. bis Hanau (llotb) incl. IKachweisung der zur Vergebung bomnenben Flächen nebst Bedingungen liegen während der Dienststunden bei bett unterzeichneten Eisenbahn - Bau- iafpettion zur Einsicht aus. Angebote sind aus vorgeschriebenem Formular versiegelt und portofrei mit tetr Ausschrift: ^Angebot aus Sooft . . . . mr Unterhaltung der Dach- und Wandbekleidungsflächen auf Strecke M bist jum Eröffnungstermine am Montag den 14. April, Dorwittag- 9 Uhr, öwbie unterzeichnete Dienststelle(Gallus- klnlage Nr. 4) einzusenden. Zuschlags- frt.ft 14 Tage. Frankfurt a. M-, 5. April 1890. Mnigliche Eisenbahn-Bauinspection (Main-Weser-Bahn). [3114 Im boncurs über daft Vermögen des Metzgers Karl Keiner ist Schlußtermin beantragt; die Schlußrechnung liegt aus der Gerichtsschreiberei des Großh. Amtsgerichts Gießen offen. Zur Vettheilung kommen Jt 720.40 auf JL 3277.79 Schulden und ergibt dies 21,9%. *3L ßoffmanw, 3127 Concursverwalter. Versteigerung. Freitag den 11. April L IS., Vormittag- 10 Uhr, versteigere ich in der Restau- ration Lahnstein dahier: 1 Dillard, 10 Tische, 70 Stühle. Die Versteigerung findet ficher statt. B or», 3129 Gerichtsvollzieher in Gießen. Versteigerung. Freitag den 11. April l. I., Nachmittags %2 Uhr, versteigere ich iw Gasthaus Auw Adler, Marktplatz SO, dahier: Perlenborden, Perlengar- uituren, gestickte Borden, gestreiften Samwt, Kinderhütchen, Krausten, 1000 Cigarren u. 1 vollständ. Bett. Die Versteigerung findet ficher statt. Born, 3130 Gerichtsvollzieher in Gießen. Möbel-Verßeigeruns. Montag den 14. «. Dienstag den IS. April, Nachmittags 2 Uhr, werden Bahnhofstraße 64, parterre, die zur Hinterlassenschaft der Frau v. Heimbrachts gehörigen Möbel, als: Tische, Stühle, Cow- modeu. Schränke, SophaS, Betten, Spiegel, Porzellan, Küchengeräthe u.s.w. versteigert. Im Auftrag: 3128 F. Hoffmann Wer die Lohe der Gemeinden Niederkleen und Reiskirchen für 1890 zu kaufen beabsichtigt, wolle Gebote schriftlich bis zum 12. d. M. mit entsprechender Ausschrift hierhin einreichen. Groß-Rechtenbach, 4. April 1890. 3113 Das Bürgermeister-Amt. Bekanntmachung. Die am Montag den 31. März 1890 in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms abgehaltene Holzversteigerung ist: a) soweit sie die Districte Lappenberg, Scheuernwald, Grundwald und Annewald betrifft, genehmigt, und b) soweit sie die Districte Buchenberg und Eichelsberg betrifft, nicht genehmigt worden. Es soll das Brennholz und Stammholz aus den Districten Eichelsberg und Buchenberg nochmals versteigett werden am Montag den 14. ds. MtS. und zwar: I) District Eichelsberg. 15 Rm. Buchen- u. Eichen-Scheitholz, 8 „ „ „ , -Prügelholz, 48% „ Nadelholz-Prügelholz, 21 „ Eichen-Stockholz, 97 , Nadelholz-Stockholz, 600 Stück Fichten-Bohnenstangen, 143 Stück Fichten-Bauholz mit 40,91 Festmeter, 6 Stück Kiefern- und Lärchen-Bau- holz mit 2,07 Fm., 154 Stück Fichtenstangen mit 17,71 Fm. (zu Sparren und Seiler» bäumen). II) District Buchenberg. 22 Rm. Fichten-Stockholz, 67 Stück Fichten-Bauholz mit 16,82 Fm., 29 Stück Fichtenstangen mit 2,97 Fm. (zu Sparren und Leiterbäumen). Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im District Eichelsberg zunächst dem Teich. Zusammenkunft im Distritt Buchenberg Nachmittags gegen 1 Uhr. Hohensolms, den 8. April 1890. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Ri et sch, Revierförster. [3109 MEY’s Stoffkragen, Manschetten und Vorhemdchen sind mit Webatoff vollständig überzogen and infolgedessen von Leinenkragen nicht zu unterscheiden. MEY’s Stoffkragen, Manschetten und Vorhemdchen sind äusserst haltbar, elegant, billig und durch ihre Leichtigkeit sehr angenehm im Tragen. MEY’s Stoffkragen, Manschetten und Vorhemdchen werden nach dem Gebrauch einfach weggeworfen ; man trugt also immer neue, tadellos passende Kragen, Manschetten und Vorhemdchen. Fabrik-Lager von MEY’s Stoffkragen in Giessen bei Eriist Balser, H. Kühn, oder direct vom Versandgeschäft Mey & Edi ich, Leipzig-Plagwitz. 3141 Beliebte Facons. GOETHE (durchweg gedoppelt) ungefähr n Cm hoch. Dtzd.: M. —.95. ALBION ungefähr j Cm. hoch. Dtzd.: M. —.75. HERZOG Umschlag 1»/« Cm. breit. 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Ortsgericht Gießen- in besten Facons in allen Qualitäten und Preislagen empfiehlt (2852 A. Fangmann, Bahnhofstr. 29. 422]___Südanlage 15 L Tricottaillen, Tricotkleidchen, Tricotblousen, Tricotjäckchen empfiehlt in großer Auswahl billigm Preisen Donnerstag de« 10. Aprll l. I., Nachmittags 2 Uhr, werben im »Adler* bahier gegen Baar- zahluna versteigert: 20 Regulateure, 1 neuer Herrenschreibtisch, 1 nußb. Kleiberschrank, 1 Kuh u. a. m- Geißler, I/Einige tüchtige, solide Cigarrenwacher finden dauernde Beschäftigung. Näheres bei der Exped.d. Bl. [2823 22 Neuenweg 22. A«' und Berkaus von: Möbeln, Betten, Kleibern, Haus- haltungsgegenstänben, Gold- und Sil'er- sachen. Kupfer, Zinn, Messing, Blei, ^tnk, Eisen unb alten Oefen,alterthümlichem Porzellan, Münzen, alten Bücher», Papier unb Acten rum Einftampfen, Flaschen u. a. gebrauchten Gegenständen. Neuenweg 2 2. [331 Ieilgeöotenes. 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April 1890. Großherzogltches Ortsgericht. I. A-: Vogt. 3154 Donnerstag den 1. Mai 1.1-, Nachmittags 2«/i Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgertcht die den Kaufmann Grünebaum Eheleuten in Gießen gehörige Hofraithe: Flur I, No- 708 — 269 Meter in den neuen Bäuen öffentlich meistbietend versteigett werden. Gießen, den 8. April 1890. Gr. Ottsgericht Gießen- 3123] ZuoerlSssiger Pferdeknecht ge- sucht^ ^karl^ Euler,^ammstraße 5. Für Schneider. Einen tüchtigen Arbeiter, sowie einen Lehrling sucht [3156 ________I Bedker, Bahnhofstraße 3110] Ein erfahrenes älteres Sinder- Mädchen ober Kinderfrau wird für Mitte April nach Wetzlar gesucht. Beste Zeugnisse erforberlich. Meldungen unter K. 42 an bte Expebition bes ^Wetzlarer Anzeigers" in Wetzlar. Bux wird noch abgegeben. 3120 K. Jung, Neustadt 50. Ein schöner Garten am südl. Abhang des Nahrungsberges m- Gartenhaus, ca 950lHMeterJnhalt, im besten Zustand, zu verkaufe«. Näh. in d. Expedition d. Bl. [3142 3145] Eine gute frischmelkende Ziege ist zu verkaufen bei Weichensteller Simmer, Hollergasse. Zur Stichwahl! Die ßcftcni ftdttgeljdbte ($ cncrdü) cifdinnil 11119 bc§ ndtiondttiDcrdlin 53ciciti§ t)dt bcfdfloffcn, ihren Pdrteigenosseu zu empfehlen: keinenfasss dem Gandidaien der antisemitischen Uartei, Kerrn Mckenßach, ihre Stimme zu geben. Der Vorstand des Vereins. (3149 Gieken, 9. April 1890 3105 kostenlos zu beziehen ist in: 0 1. 2. 3. 3124 101.70 102 201 Rufs. Orient M. Tendenz: unentschieden. 114.00 Redaktion: A. Scheyda. 36150 189 25 16440 133.30 3510 17220 141.20 8100 220.90 165.00 149.50 162.00 258 00 10112 185 50 105.00 87 51 93.20 75 90 6830 Programme und Auskunft erlheilen, sowie Anmeldungen nehmen entgegen der Vorstand und die Lehrerinnen. und Verein. Vereinigung des Lahn- Wetter - Gaues mit dem Gau Hessen. Ersatzwahl des Vorstandes. Der Vorstand. Buschtherader Elvethal-Bahn-Act- Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost „ West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oesterr. Alvine-Msntan 107.20i 4 pCt- Ungar. Goldrente iÖi.70|5 „ Italiener Rente 106 701 Oesterr. Silberrente Geoften«Linden, 6. Apnl 1890. Da in freisinnige» Flugblättern wiederholt behauptet wurde, daß der Abg. Dr. Böckel bei der Abstimmung nber die Branntweinsteuer gefehlt habe, während dieser selbst in seinem Reichsherold behauptet. gegev> die Branntweinsteuer gestimmt zu haben, sahen sich einige hiesige Ortsbürger^ veranlaßt, direkt um Auskunst sich an das Bureau des Reichstags zu wenden, woraus solgende Antwort einlies: , Urschriftlich mit dem ergebensten Bemerken zuruckgesandt, daß Herr Dr. Böckel gegen sie Branntweinsteuer, welche den Reichstag im Jahre 1887 beschäftigt hat, gestimmt hat. Berlin, 5. April 1890. Hochachtungsvollst 7 Reichstags-Bureau." - ------ *>"- *•' 0 un^ Gesundheit und viele andere. C. Bongavel in La Ferricre (Eure), Mitglied d^ CentralratheS fü Hygiene u 1 Allgemeinen, darnach an sogenannter Ner- ES wird deshalb allen l enen, Miarä«7. Congestio neu, grotze Reizbarkeit, Aufgeregtheit, Schlaflosigkeit, vosität laboriren, gekennzeichnet durch habituelle Sopfs^nerzen, 8chlagHuss heimgesucht wurden und an den Folgen deffelben körperliche allgemeine Unruhe und Unbehaglichkeit, ^er Lranhen, m Steifheit der Gelente und ständigen Schmerzen und somit an Lähmungen. Sprachunvermögen oder^Schwerfälligkeit der en und die bereits ärztliche Hülfe nachsuchten in denselben, partiellen Schwächezuständen, Gedächtnitzschwäche, ch f i Electrffiren, Galvamsiren, Dampf-, Moor- oder Seeväder — keine und durch die brannten Hilfsmittel, wie Enthaltfamketts- und a 8clllagüuss lürchteten und dazu aus den Erscheinungen andauernden Angstgefühles, Heilung oder Defferung erlangten, enbHd) jenen Personen, die ^cniagmiss ^ ^^^lwerden vor den Augen, Druckgesühl unter der Stirne, Eingenommenheit deS Kopfes, ^?Ä»ke Ursaa)^ Haden und somit allen Angehörigen der vorgedachten drei Kaiegorten Nervenleidender, Ohrensausen, «ribbeln und Taubwerden de-Händennd Fütze Urs« J selbst jüngeren Personen, die geistig viel beschäftigt stnd dm B-..Y brr ob«« 8«.nnt« Brochti.e zu bringen, w-t-be zranco und DiSconto-Comm. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Berliner Handelsges. Oesterr. Credit-Act. Wiener Bankoereins-Act. Oesterr. Staats bahn Lombard. Eisenbahn Recht zahlreichem Besuchs sicht entgegen___________ KKlMien^WäsMngsGkrmiiems. __ gEGR X 1946 Wermietßungen. 8134] Schöne große Wohnung mit Gartenantheil rc rc per 1. Juli zu ver- miethen. Coinmerzienralh Srlbcreise«. 3118] Ein kleines Logis zu vermiethrn Teufelslustgärtchen 20. 3125] Ein Logis, zwei Zimmer, Cabintt mit Zubehör, zu vermiethen. __Neuenweg 30. ~ 3121] Verlängerte Flügelsgaffe Nr. 23 ist der mittlere Stock, bestehend aus drei Zimmern, Küche mit Wasserleitung und sonstigem Zubehör, alsbald zu vermiethen. 3141] Familienwohnung zu vermiethen. Schöne Aussicht. 3136] Ein kleines Logis vermiethet . ___Moog^Flüg el sgcffse^l2^ 2839] Der untere Stock meines Hauses, 7 event. 8 Zimmer, Wasserleitung, Gartenantheil rc. ist ver 1. Juli zu vermiethen. 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Kan dahier zugewiese a) aus dem Frankfurt nach Mar Schisfenbe b) aus den i hardrjelde! Heuchelhei Oppenrod, a) aus dem l , Theil der b) aus ben 0- ^aubrinai Mainzlar, berg, Sti und Winr ließen, Gr,