1890 Kr. 58 Sonntag den 9. März Erstes Blatt Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger urg Amts- und Anzeigeblatt fßr den Nreis Gietzen. chratisöeitage: chießmer JamikienötäLter teer Arntlicbev Tbeil unb M wir auf § 3j: Dorstavd. Fuhrwerk *f- Neveni^ 33. KreuM vollendeten Meisterschaft im Flötenspiel ab. „Ja," sagte Friedrich zu Quantz, ich sehe jetzt, daß Er mich vernach- kurz, es schienen alle Laternen Unter den Linden ein, 1880. ilct- I m mit laaahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den sengenden Tag erscheinenden Nummer bi- Sonn. 10 Uhr. 16 mit 1892 ßeufytyeitn, Dsi ch Wetz/ar M liber Mck, sv lix axi) M MM Die Gießener pernmenirtüti »erden dem Anzeiger »Schentlich dreimal beigelegl. erhalten per Äg U iJkutnmeßx Der tUftenet Anzeiger irscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag-. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. die Note verlesen worden war, begann die eigentliche Sitzung mit einer Interpellation des Abgeordneten Laur (Boulangist), welcher heftige Angriffe gegen das Ministerium Tirard richtete, weil es die Eonserenzeinladung Deutschlands angenommen habe. Weit sachlicher sprachen die socialistischen Abgeordneten Antide und Beyer, nur forderten sie, daß Frankreich auf 5er Conferenz durch Arbeiter vertreten sei. Spuller antwortete hierauf mit einer Darlegung im Sinne seiner Note an den Berliner Botschafter und führte weiter ans, es sei nothwendig, Männer als Delegirte nach Berlin zu entsenden, die mit der Arbeiterfrage vertraut seien und sich mit dem schwierigen soeialpolitischen Problem eingehend beschäftigt hätten. Dann betonte der Minister, der Rahmen der Conserenz dürfe nicht allzusehr erweitert werden und schloß er mit der Versicherung, das wieder groß und stark gewordene Frankreich werde in Berlin die Stimmen der Vernunft, der Menschlichkeit, der Civilisation und des Fortschrittes zur Geltung zu bringen suchen. Die Debatte endete, wie erwähnt, mit einem glänzenden Vertrauensvotum für die Regierung und das Ministerium Tirard ist demnach vorläufig wenigstens gerettet. Die colonialpolitische Debatte, welche sich in der Donnerstagssitzung der italienischen Deputirtenkammer an die Vorlegung des Grünbuches über Massauah knüpfte, hat mit einem Vertrauensvotum für die italienische Regierung in Bezug auf ihre afrikanische Politik geendet. Soldrevtl Conservativen, die Abgeordneten Dr. North und Dr. Höffel den Nationalliberalen hinzugezählt worden sind, ebenso sind die als „Wilde" gewählten Abgeordneten den ihnen zunächst stehenden Fraktionen hinzugerechnet worden, mit Ausnahme des Prinzen Schönaich-Carolath. Vergleicht man die nunmehrigen Stärkeverhältnisse der einzelnen Reichstagsfractionen mit der Mitgliederzahl, welche dieselben nach den Wahlen von 1887 aufwiesen, so ergiebt sich, daß die Freisinnigen jetzt im Ganzen um 37 Abgeordnete, die Socialdernokraten um 24, die süddeutschen Demokraten um 10 Abgeordnete (1887 wurde bekanntlich kein „Demokrat" oder „Volksparteiler" in den Reichstag entsendet), die Welfen um 9, das Centrum um 7, die Polen um 3 und die Antisemiten ebenfalls um 3 Abgeordnete stärker geworden sind. Dagegen haben die Nationalliberalen 53, die Freiconservativen 22. und die Conservativen 8 Mandate verloren. In nächster Zeit werden authentische Veröffentlichungen über die Ergebnisse der soeialpolitischen Verhandlungen des preußischen Staatsrathes erwartet. Die gefaßten Beschlüsse sind zunächst in einem Gutachten des Staatssecretärs genannter Körperschaft zusammengefaßt und in dieser Form dem Kaiser vorgelegt worden, welcher seine besondere Befriedigung üh,er das Gutachten ausgesprochen haben soll. Die am Donnerstag in der französischen Deputirtenkammer stattgesundene hochpolitische Debatte über die Berliner Conferenz hat wider alles Verrnuthen zu einem glänzenden Vertrauensvotum für das Ministerium Tirard oder eigentlich für den Minister des Aeußern, Spuller, geführt. Denn nach einer mit lebhaftem Beifalle aufgenommenen Rede des Herrn Spuller nahm die Kammer die von letzterem geforderte einfache Tagesordnung mit einer an Einstimmigkeit grenzenden Mehrheit, mit 480 gegen 4 Stimmen, an und das bedeutet einen der Regierung günstigen Ausgang der Debatte, wie er auf keiner Seite erwartet worden war. Der Pariser offi- ciöse Telegraph berichtet über den Verlaus der Sitzung in sehr ausführlicher Weise und lag hiernach der Verhandlung die Note Spullers an den französischen Botschafter in Berlin über die Frankreich zugegangene Einladung zur Theilnahme an der Berliner Conferenz zu Grunde. Die Note entwickelt die Gründe, weshalb sich Frankreich von der Conferenz nicht ausschließen könne, wobei vielfach Bezug auf die aufgegebene Berner Arbeiterschutzgesetzgebung genommen wird. Alsdann entwickel^ die Note die Anschauungen der französischen Regierung über die Ausgaben der Berliner Conferenz und betont hierbei speeiell, daß von einer Begrenzung des Arbeitstages keine Rede sein könne. Schließlich wird erklärt, daß die französische Regierung unter den von ihr gemachten Voraussetzungen der Berliner Conferenz im Princip beitrete, sich aber selbstverständlich die letzte Entscheidung unb die Verhaltungsmaßregeln für ihre Vertreter Vorbehalte. Nachdem Aushülse wird auf l'der, tüchtiger TE )t- erfragen in der HM uitb auch die verschiedenen falsch gemeldeten Stichwahlen- refultate durch die amtliche Feststellung ihre Berichtigung er- ' fahren haben, ergiebt sich als Gesammtresultat der Reichstags- ivahlen folgendes Bild: 108 Centrumsabgeordnete, 71 ConferDative , 69 Freisinnige, 42 Nationalüberale, 35 Social- demokraten, 19 Freieonservative, 16 Polen, 11 Welsen, lO süddeutsche Demokraten, 10 Elsässer, 4 Antisemiten, 1 Däne und 1 „Wilder" (Prinz Schönaich-Carolath), zn- fammen also 397 Abgeordnete. Hierbei muß bemerkt werden, daß von den Elsässern Abg. Baron Zorn v. Bulach den Wir lassen noch einige Proben aus der „Bibliothek deS Humors" folgen: Der bekannte Lehrer Friedrich des Großen, Quantz, stellte dem König eines Tages einen seiner Schüler, einen jungen Flötenspieler, vor. Der Schüler legte Proben seiner abhängigkeitssinn der Berliner. Man schoß der Polizei zum Aerger, man verhöhnte die Polizei, genug, es mußten Verhaftungen vorgenommen werden, und als es immer ärger wurde, holte man Militär, dem es gelang, die Krawallmacher in die Stadt hineinzutreiben imt) sie zur Ruhe zu bringen. Dabei floß freilich Blut und neue Verhaftungen wurden ausgeführt — sogar die eines an beiden Beinen gelähmten Färbergesellen, von dem der Polizeibericht am nächsten Tage behauptete, „er habe eine Rotte von Aufrührern geführt". Am Nachmittag und Abend des nächsten Tages wiederholte sich der Aufruhr in noch weit stärkerem Maße. Zur Nachfeier des Königsgeburtstags warf der holde Pöbel unter Anderm die Fensterscheiben in dem Prinzessinnen-Palais und ruher Zeitung" : „Wir sind ermächtigt auszusprechen, daß der Großherzog schon zu der Zeit, als die'Fragen der Arbeiter- ^schutzgesetzgcbung sich in den ersten Stadien der Besprechung befanden und erstmals den Reichstag bescktzistigten, die Inangriffnahme dieser Fragen durch die fKeg'ftrung lebhaft befürwortete. Es ergiebt sich hieraus, mit welchen Gesinnungen tbcr Großherzog damals die energische Initiative des Kaisers ^begrüßte- und wie er gern Mitwirken wird, oiese seine eigenen Absichten zu verwirklichen. Diese Fragen sind zu ernst, als Bekannwiachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß bafc Großherzoglichc Ministerium des Innern und der Justiz be« Localgewerbverein zu Heppenheim die Erlaubniß ertheilt hat, mit der bei Gelegenheit der Generalversammlung des Lcmdesgewerbverems daselbst im August dieses Jahres statt- rnibenben Gewerbeausstellung eine Verloosung von ausgestellten Haus- und landwirthfchastlichen Geräthschaslen unter _ Der Bedingung zu verbinden, daß nicht mehr als 25 000 Loose i -1 Mk. ausgegeben werden dürfen und mindestens 60pCt. Des» Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzoglhum gestattet worden. Gießen, den 6. März 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. alle „Bande frommer Scheu" gerissen unb bas Militär mußte am späten Abcnb mit bem Säbel die Ruhe Herstellen . . . Das war die sogen. Feuerwerksrevolution bes Jahres 1835, ein an unb für sich läppischer Krawall. Vorläufig herrschte nun Ruhe, aber überall in Berlin war man überzeugt, baß ber Tag bes Stralauer Fischzugs, ber 24. August, den Sturm von Neuem unb weit heftiger entfesseln würbe. Jebermann war daraus vorbereitet, unb alle Welt zog am 24. August 1835, früher als sonst, burch bas Schlesische Thor nach Stralau hinaus, um sich die zu erwartenbe Revolution hübsch in ber Nähe ansehen zu können. . . . Aber es blieb alles ruhig, unb woran lag bas? ... An nichts Anberem, als an einem wirksamen Witz. Als die Tausenbe burch bas Schlesische Thor strömten, sahen sie an dem Thor ein ellenlanges Plakat kleben, auf bem mit Riesenbuchstaben geschrieben war: „Wegen plötzlichen Unwohlseins des Herrn Fritz Schulze, Schusterjungen, kann heute die große Berliner Revolution nicht stattfinden." Ganz Berlin lachte unb ber Stralauer Fischzug verlies ruhiger denn je. küssen". in d-r tam Hb.si 'Sammlung sy2 uh, lässigt hat, ber junge Mensch spielt besser als ich." — „Majestät," erwiderte Quantz, „bei dem konnte ich auch stärkere Mittel autoenben." — „Nun, welche denn?" — Quantz machte eine unzweideutige Bewegung mit ber Hand nach bem Ohr. — „Hör' Er," meinte barauf ber König lachenb, „da wollen wir es lieber bei ber alten Methode belasten." General Seyblitz erstattete einst Friedrich II. Bericht über eines jener kleineren Gefechte, wie sie fast täglich im 7jährigen Kriege vorfielen, unb erwähnte dabei eines Lieutenants, ber sich burch gute Aufführung unb musterhafte Tapferkeit ausgezeichnet unb dabei wohl einen Orden verdient habe. Der König ließ den jungen Offizier zu sich bescheiden und sagte freundlich zu ihm: „Er hat sich, wie ich gehört, bra» gehalten. Ich will ihn dafür belohnen. Hier liegen hundert Friedrichsdors und hier der Verdienstorden, wähle Er." Ohne sich einen Augenblck zu bedenken, griff der Offizier nach dem Gelde. „Ehre scheint er doch nicht im Leibe zu haben," sagte der König unwillig. „Verzeihen Ew. Majestät," erwiderte der Offizier sreimüthig, „ich habe Schulden und die Ehre verlangt, daß ich sie zunächst bezahle. Den Orden werde ich mir schon in einigen Tagen nachholen." „Brav, mein Sohn," sagte Friedrich, dem Lieutenant auf die Schulter klopfend, „nehme Er den Orden auch nur gleich mit, Er verdient ihn!" Vierteljährig« ASomremeulspreiA J 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redactton, Expedittsa und Druckerei: Kchutßratz-Nr.,. Fernsprecher 61. politifdte Gießen, 8. März. Gegenüber der Nachricht der „Times", der Großherzog Baden habe dem Kaiser mitgetheilt, daß er nicht völlig seiner Socialpolitik übereinstimme, schreibt die „Karls- [idje unb schnelle & r Mig- , Unterzeichnete t, -ahtnsttirbS. erzählt der demnächst erscheinende zweite Band der „Unterhaltenden Bibliothek des Humors" aus den bewegten August- tagen des Jahres 1835 das Folgende: „Der 3. August nmr des Königs Geburtstag, unb der Geburtstag Friedrich Wilhelms III. war für Berlin, die „loyalste Stabt ber Welt", ; ein wahrer Festtag. Man ließ bie guten Berliner dafür ; aber auch an diesem Tage machen, was sie wollten. Vor allen Dingen drückte die Polizei — dieselbe Polizei, welche dis zum Jahre 48 mit aller erdenklichen Strenge darüber machte, daß kein Sterblicher in den Straßen von Berlin eine Zigarre oder Pfeife rauche — beide Augen zu, wenn am Abend des 3. August in den «Ltraßen von Berlin Kanonen- ichläge unb Raketen abgebrannt, Pistolen unb Gewehre ab- ge schaffen würben, wenn man, eine Hauptsreube ber Berliner uon jeher, Hüte eintrieb, unb wenn sonst vielerlei ähnliche anmuthige, aber für bas anftanbige Publikum nicht immer ..... ■ ' ' . Ein altes Feuilleton. 9oh der wenig bekannten „Stralauer Revolution" Deutsches Reich. nn. Darmstadt, 7. März. Zweite Kammer der Stände. Nach Bekanntgabe einer Reihe neuer Einläufe setzt die Kammer die Berathungen über die Vorlage Großh. Regierung wegen des Neubaues eines AmtsgerichtsgebäudeS in Worms fort. Abg. Berg st räßer hält den Bauplatz für viel zu kostspielig unb die Einfügung einer Dienstwohnung für den Oberamtsrichter für überstüssig. Staatsminister Finger erwidert, es liege entschieden im Interesse des Dienstes und ber Gerichtsbarkeit, wenn auch bas Haftlocal sich in ber Nähe bes Amtsgerichts be- finbe. Desgleichen sei es aus Gründen ber Consequenz nöthig gewesen, eine Dienstwohnung für den Beamten vorzusehen. Er verweise in dieser Beziehung auf Offenbach. Nachdem noch die Abgeordneten Jöst, Wasserburg, W olf skehl theils für, theils gegen die Vorlage gesprochen, wird bie Debatte geschloffen. Das Haus schreitet zur Abstimmung unb ergibt diese die einstimmige Annahme der Vorlage. Es folgt nunmehr Berathung ber Vorlage Großh. Regierung, Bewilligung eines weiteren Betrages von 3320 Mk. 100 mimuujigc, uuu |ui vn-- t--'-........ ganz ungefährliche Scherze getrieben mürben. Herkommen, welches ber Pöbel von Berlin als sein angestammtes „Menschenrecht" betrachtete. Schließlich aber wurde ber Spectakel an diesem Tage doch gar zu arg. Vor allen Dingen Unter den Linden unb braußen auf dem sandigen E^ercierplatze vor bem Branbenburger Thor heute heißt er Königsplatz — war ber abenbliche Spuk am tollsten. Dort wurden unaufhörlich Schüsse abgefeuert, Raketen losgelassen, unb dort, ebenso wie Unter den Linden, suchte man bei dieser Gelegenheit Händel mit anständig gekleideten Menschen. Da erklärte denn die Polizei noch am Abend desselben Tages, dieses Treiben nicht mehr dulden zu wollen. Tie untersagte kurzer Hand alles Schießen und Abbrennen »an Feuerwerkskörpern. Darob aber empörte sich der Un- \ Nevenotz U M man dem Jrrthume die Wege zur Verwirrung offen ---- “ lassen dars, wie dies der Berichterstatter beabsichtigte." 9« Nachdem nunmehr sämmtliche Stichwahlen bekannt sind Junge kam in die Zom-ttis, Buchbick ireHemnkömeiM per Äg l für den Neubau und die Mobiliarausstattung eines Hast- locals in Langen, und wird diese Vorlage ohne Debatte genehmigt. Desgleichen die Uebertragung eines Theilbetrages von 4300 Mk. aus dem Creditrest von der unter Cap. 106 pos. 7 des Hauptvoranschlags von 1882—85 für das Landeszuchthaus Marienschloß verwilligten Gesammtsumme bon 35,000 Mk. in Rechnung für 1888—91. Bezüglich des Gesuchs des Stadtvorstandes zu Butzbach um Erhebung der höheren Bürgerschule daselbst zu einer staatlichen Realschule unter den üblichen Voraussetzungen beschließt das Haus einstimmig, der Großh. Regierung das Gesuch zur Berücksichtigung bei Ausstellung des Voranschlags für die nächste Finanzperiode zu empfehlen. In rascher Folge erledigt dann die Kammer noch die Vorlagen: „Verwilligung von 2500 Mk. zur Herstellung eines Fußwegs nach dem Johannisberg bei Nauheim zu Lasten des Kurfonds,' Verwilligung von 30,000 Mk. behufs Erweiterung der Haltestelle zu Wienhausen für den Güterverkehr; ferner Verwilligung von 53,000 Mk. für Herstellung einer Winterhaltestelle am Langenwörth bei Neckarsteinach." Ein Antrag des Abg. Heinzerling auf Außerkraftsetzung des von Großh. Erbschastssteueramt dem Elisabethen- stift zu Darmstadt wegen der an dasselbe von Ihrer Königl. Hoheit Prinzessin Karl im Betrage von 20,000 Thlr. erfolgten Zuwendung gemachten Steueransatzes, wird nach lebhafter Debatte und warmer Fürsprache des Finanzministers Weber trotzdem mit 20 gegen 18 Stimmen abgelehnt. Der von dem Abg. Kugler gestellte Antrag aus reichere Abgabe von Waldstreu aus Domanialwaldungen und Com- munalwaldungen ruft eine heftige Debatte zwischen den Vertretern der Regierung, Oberforstrath Milbrand und Ministerialrath Draudt, und den Abgeordneten Friedrich, Osann, Westernacher u. A. hervor. Wegen vorgerückter Stunde wird die Debatte abgebrochen. Morgen früh Sitzung. Darmstadt, 7. März. In eingeweihten juristischen Kreisen erzählt man, daß der Landgerichtsrath und Landtagsabgeordnete Arnold als Nachfolger des vor einigen Tagen verstorbenen Ersten Staatsanwalts Zimmermann in Aussicht genommen sei. Neueste Nachrichten. WolfiS telegraphisches Correspondenz-Lureau. Berlin, 7. März. Im Abgeordneten Hause wurde heute in zweiter Lesung der Gesetzentwurf betreffend die Zu- theilung der Bergabtheilung an das Handelsministerium angenommen. Beim Justizetat wurde der Antrag Heeremann, betreffend die Verlegung des Oberlandesgerichts von Hamm nach Münster abgelehnt, der Etat bewilligt, ebenso die Staatsschuldenverwaltung und das Gesetz betreffend die Verbesserung der Oder und Spree. Nächste Sitzung Samstag 12 Uhr. Fortsetzung der Etatberathung. Berlin, 7. März. Im Mausoleum zu Charlottenburg findet am 9. März (am Todestage Kaiser Wilhelm I.) eine Gedächtnißfeier für weiland Kaiser Wilhelm statt, woran die Allerhöchsten Herrschaften mit Gefolge theilnehmen. Um 103/4 Uhr versammeln sich die Militärpersonen im Paradeanzuge, die Civilisten in Gala, die Damen in tiefer Trauer. Barmen, 7. März. Die Riemendrehereibesitzer von Barmen und Elberfeld befchloffen in Anbetracht des Umstandes, daß der Strike sich als ein willkürlicher herausstellt, die allgemeine Betriebssperre zu verhängen und zwar so lange, bis die Riemendrehergesellen erklären, die Arbeit gemäß den bekannten Beschlüssen der Riemendrehereibesitzer wieder ausnehmen zu wollen. Demgemäß verpflichteten sich die Riemen- drehereibesitzer, ihre Riemendreherei vom 21. März ab so lange außer Betrieb zu setzen, bis der gegenwärtige Beschluß mit absoluter Majorität von einer ihrer Zeit einzuberufenden Versammlung wieder aufgehoben ist. In sofortiger Ausführung dieses Beschlusses verpflichteten sich die vereinigten Der sächsische Gesandte am preußischen Hose, v. Globig, war nach Dresden gereist und traf bei seiner Rückkehr des Nachts spät in Berlin ein. Beim Einfahren in das Thor mußte der Wagen halten und der aus Wache befindliche Unteroffizier trat an den Wagenschlag und srug: „Um Verzeihung, wer sind Sie?" — „Ich bin der königlich sächsische Gesandte am Berliner Hose Globig." — „Ja", sagte der Unteroffizier, „das kann mir nichts Helsen, was Sie globen (glauben)- ich muß wiffen, wer und was Sie wirklich sind!" Im Jahre 1853 las man int „Hamburger Correspon- denten" unter Berlin vom 6. December: „Heute ist der auch als Ingenieur, Geograph und vortrefflicher Kartcn- zeichuer sehr rühmlich bekannte Oberstlieuteuant Vogel von Falkenstein zum Chef des Generalstabs des Generals v. Wrangel ernannt worden." Am dem Tage, wo die betreffende Nummer jener Zeitung in Berlin angekommen war, fuhr der König, von Charlottenburg kommend, durch die Linden nach dem Schlosse. Da sah er zufällig den fraglichen Oberstlieutenant vorübergehen. Er ließ sogleich halten und denselben zu sich rufen. „Sie sind Chef vom Generalstabe des Generals von Wrangel geworden," sagte der König, „ich gratulire!" — „Majestät," antwortete Vogel von Falkenstein, „jetzt, nachdem ich es von dieser Stelle erfahren, kann ich nicht mehr an der vollständigen Wahrheit der Nachricht zweifeln- bisher wußte ich diese Ernennung nur durch den „Hamburger Correspondenten". — „Vortrefflich," sagte lächelnd Friedrich Wilhelm, „da haben wir sie aus ein und derselben Quelle." Einige Tage später erschien die officielle Ernennung im „Militär-Wochenblatt" unterm 6. December. Arbeitgeber, morgen ihren sämmtlichen Riemendrehergescllen per 21. März zu kündigen. Die Wirkung dieser Kündigung fällt selbstredend fort, wenn der Strike bis zum 21. März beendigt ist. Wer der eingegangenen Verpflichtung zuwider handelt, verfällt in eine Conventionalstrafe von 100 Mk. für jeden seiner Tische. Wien, 7. März. Uebereinstimmcnden Meldungen der „Neuen Freien Presse" und der „Presse" aus Pest zufolge sind im ungarischen Ministerrathe Meinungsverschiedenheiten betreffs des Jnco la tsg e setzes entstanden. Der gestern Nachmittag unter Vorsitz des Kaisers abgehaltene Ministerrath hat resultatslos geendet, indem der Ministerpräsident Tisza auf feinem Standpunkte verharrte. Der „Neuen Freien Presse" zufolge liegen zwei abweichende Entwürfe des Jn- colatsgesetzes vor, einer von Tisza, der andere von Szilagyi. Die anderen Minister standen auf dem Standpunkte Szilagyis. Falls der Entwurf Tiszas abgelehnt wird, wird Szapary als Nachfolger Tiszas genannt. Nach der „Presse" werde Tisza heute vom Kaiser empfangen, worauf die Entscheidung erfolgen werde. Man spreche von der Eventualität einer Cabinetsbildung durch Czaki, in welchem Falle ein Theil der gemäßigten Opposition in den liberalen Club eintreten und alsdann die Fusion beider Parteien erfolgen würde. Wien, 7. März. Uebereinstimmende Pester Meldungen stellen die Entscheidung der schwebenden Krise in nahe Aussicht. Die Beseitigung des Grnndes der Krise gilt nicht als unmöglich, doch ist die G e sa m m t d e m issi o n des Cabiuets wahrscheinlicher. Wien, 7. Mürz. Das k. k. Correspondenzbureau läßt seiner Mitta-gsdepesche aus Pest von der Demission Tiszas und der Ersetzung desselben durch Szapary eine zweite Depesche vom Nachmittag folgen, welche lautet: Gegenüber den bisherigen Meldungen wird bestimmt versichert, daß die Demission Tiszas nicht angenommen und weitere Entschlüsse der definitiven Entscheidung der schwebenden Frage Vorbehalten sind. Pest, 7. März. Die Demission Tiszas ist angenommen und Szapary zum Nachfolger ernannt. In das neue Cabinet treten alle bisherigen Mitglieder. Tisza tritt an die Spitze der liberalen Partei. Pest, 7. März. Der seitherige Ackerbauminister Szapary wurde Nachmittags vom Kaiser in Privataudienz empfangen. Eine Ministerconserenz hat heute nicht stattgefunden. Prag, 7. März. Heute fand eine Sitzung des Aetions- comites der allgemeinen Landesausstellung statt, welcher zum ersten Mgle sämmtliche deutschen Vertreter beiwohnten. Der Obmann Graf Zedtwitz begrüßte dieselben herzlichst und gab seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß durch daS gemeinsame Zusammenwirken das größte Werk glänzend gelingen werde. Paris, 7. März. Die meisten Morgenblätter besprechen das gestrige Votum der Deputirtenkammer und bezeichnen dasselbe als einen Beweis patriotischer Uebereinstimnuuig der Parteien in den Fragen der auswärtigen Politik. Das „I. des Debats" sagt, der gestrige Tag habe sich durch eine gehobene Stimmung ausgezeichnet - fortan bilde für die Bvu- langisten der Krieg ihre einzige Hoffnung. Die „Republique Frantzaise" meint, die gestrige Sitzung habe eine Stunde lang den traurigen Streit der Parteien vergessen lassen - der cynischen Ausbeutung des Patriotismus durch die Boulangisten habe sich die einmüthige Beobachtung der höheren Interessen des Landes, seiner Ehre und Würde entgegengestellt. „Figaro" ist erfreut, daß die Rechte ihre patriotische Pflicht ihren theoretischen Sympathien und ihrer begründeten Unzufriedenheit vorgezogen habe. Auch die radiealen Organe nennen den gestrigen Tag einen Ehrentag für die Regierung der Republik. —- Privatnachrichten zufolge sind die in Wyddah über faUenen Europäer Agenten von Marseiller Handelshäusern. — Der hier tagende Colonial-Congreß fordert die Annee- tirung von Dahomey. — Das Urtheil gegen den General Hubert-Cast ex ist bestätigt worden. Rom, 7. März. Der König dankte bei Ueberreichung des Kaiserbildes durch Oberstlieutenant Bissing (Bockenheimer Husaren), indem er besonders betonte, die Reise nach Deutschland werde ihm in stetiger freudiger Erinnerung bleiben. Morgen findet Hoftafel statt, wozu Oberst Bissing, Crispi und der deutsche Botschafter Solms geladen sind. Rom, 7. März. Der Großherzog von Hessen und seine Tochter Irene sind heute hier eingetroffen- dieselben speisten in der deutschen Botschaft. Zur Tafel waren geladen das Personal der deutschen und englischen Botschaft, Botschafter Schlözer, Oberstlientenant Bissing. Die Herrschaften reifen morgen nach Florenz. Petersburg, 7. März. Das „Journal de St. Petersbourg" dementirt neuerdings die Nachricht des „Standard" über einen rnsf i scheu General, welcher nach Bulgarien gehen sollte, nm dort den Befehl zu übernehmen. Ferner dementirt das Blatt die Meldung über eine ernstliche Meinungsverschiedenheit zwischen Wjshnegradski und Werchowski, tetr, die Emmission von Loosen der Landmannsbank (Bauern- Agrarbant)- Werchowski sei schon seit zwei Jahren nicht mehr Direetor der Creditkanzlei. Auch die politischen Conjeeturen, die an eine demnächstige Reise des Fürsten von Montenegro nach Petersburg geknüpft würden, seien falsch, eine solche Reise sei gar nicht in Frage gekommen. Athen, 7. März. Die außerordentliche Session der Deputirtenkammer ist gestern durch Verlesung eines königlichen Erlasses eröffnet worden. Locales tinö Provinzielles. Lauterbach, 5. März. Gestern hielt die Molkerei- Genofsenfchast Fulda-Lauterbach im Harmoniesaal zu Fulda ihre diesjährige ordentliche Generalversammlung ab. Hauptgegenstände der Tagesordnung waren der Jahresabschluß pro 1889 und Neuwahl des Vorstandes und Aus- sichtsrathes. Der Jahresabschluß ist zu allseitiger Befriedigung ausgefallen. Die Genossenschaft hat neben einem Reservefonds von 16000 Mk. einen Reingewinn von ca. 14000 Mk. übrig behalten. Von letzterem soll ein Theil zu einer Nachzahlung auf die im Jahre 1889 von allen Lieferanten ein- gebrachtc Milch vertheilt werden, die üblichen 5pCt. sollen dem Reservefonds zufließen, während der Rest zu einem zweiten Reservefonds, einer „Betriebsrücklage", verwendet werden soll. Der Jahresabschluß muß umsomehr Anerkennung finden, da die Genossenschaft seit Beginn ihres Bestehens bis heute 24000 Mk. abgeschrieben, d. h. Schulden abgetragen hat. Durch diese bedeutende Abschreibung kommt der reelle Werth der beiden Molkereianlagen in Fulda und Lauterbach dem in der Bilanz aufgeführten Buchungswerthe vollkommen gleich, so daß sich die künftigen Jahresabschlüsse event. stets günstiger gestalten können. Der diesjährige günstige Rechnungsabschluß ist hauptsächlich der Ausdehnung des Geschäftsbetriebes (10 000 Liter Milch täglich) zu danken, denn erfahrungsgemäß sind die allgemeinen Kosten bei einem großen Unternehmen geringere, wie bei einem kleineren. Lich, 7. März. Soeben — 7 Uhr Abends — ist in der Hosraithe des Gaftwirths K. Vogt (zum „Frankfurter Hof") dahier Feuer ausgebrochen. Dank dem raschen Eingreifen unserer Feuerwehr wurde es auf feinen Herd beschränkt - Scheuer und Viehstall ist niebergebrannt, sonst nichts. Wie das Feuer entstanden, ob Unvorsichtigkeit ober Brandstiftung vorliegt, darüber verlautet noch nichts. Vermißtes» * Darmstadt, 6. März. Der am 4. d. M. verstorbene Erste Staatsanwalt Emil Zimmermann war als Sohn des Landrichters Zimmermann in Schotten geboren, der nachmals Hofgerichtsrath in Darmstadt wurde. Von 1867—72 war der Verstorbene Landgerichtsaffessor in Offenbach, bis 1879 Vertreter des Oberstaatsanwalts am vormaligen Hof- gericht, sowie gleichzeitig Staatsanwalt am vormaligen Bezirksstrafgericht in Gießen und von 1879—1886 Erster Staatsanwalt in Gießen, dann in Darmstadt. Seit vielen Jahren war der durch reiche Kenntnisse und humane Gesinnung ausgezeichnete Beamte und liebenswürdige Gesellschafter wegen Krankheit beurlaubt. | * Frankfurt a. M., 7. März. Selbstmordversuch. Im hiesigen Hotel zu den drei Kaisern hatte sich gestern ein aus Gumbinnen (Ostpreußen) stammender Student, stud. vet. K. K., an einem Haken an der Decke ausgehängt. Durch die Energie des betreffenden WirtheS, welcher von seinen Dienstboten von der Sache benachrichtigt, denselben sofort abschnitt, gelang es, den H. wieder zu beleben. Man fand bei dem H. eine Legitimationskarte der Universität Gießen für das Wintersemester 1889, sowie einen Brief an seinen Vater. H. war völlig mittellos. t Wenn der Frühling herannaht, beginnt in unseren Straßen das sogen. „Klicker- oder Knickernfpiel" (in Norddeutschland auch Murmelspiel genannt) beliebte Unterhaltungsform der Kinder zu werden. Dieses Spiel, welches eines der ältesten ist und viele andere Straßenspiele überdauert hat, sieht jedenfalls mit dem Osterfeste in engster Beziehung, denn in manchen Gegenden Deutschlands und auch in Ober- heffen haben sich ähnliche, zur Osterzeit stattfindende Spielt, bei denen jedoch Eier an Stelle der Thonkugeln zur Verwendung kommen, bis auf den heutigen Tag erhalten. Auf dem Lande ist vielfach das Werfen mit Eiern auf den Wiesen Sitte, in Gießen hatte man den nun gänzlich aus der Oeffentlichkeit verschwundenen Brauch des „Köpfens", welchem zur Zeit des Osterfestes ganze Schaaren von Kindern und jungen Leuten auf den Straßen, namentlich aber auf Kreuz und Lindenplatze, huldigten, und der darin bestand, daß die Spieler die Spitzen zweier Eier wechselseitig auseinander schlugen, bis eines der Eier zerbrach - der Besitzer des Eies, das sich am dauerhaftesten erwies, war der Ge Winner und er erhielt als Gewinn das zerbrochene Ei feine» Partners. Der glückliche Besitzer eines recht „starken" Eie! heimste auf diese Weise oft eine stattliche Zahl von Ostereiern ein, was nicht selten den Neid der weniger vom Glücke Begünstigten erregte und oft zu drolligen Seenen Anlaß gab. Eine gewisse Verwandtschaft zwischen solchen alt» herkömmlichen Osterspielen und dem noch jetzt in Hebung befindlichen Klickerspiel wird auch durch den Umstand bestätigt, daß der letztere hauptsächlich nur in der ersten Frühlingszeit, nach Ostern aber selten in den Straßen gespielt wirb. * Posen, 5. März. Aus Stralkowo, einem Grenzstädtchen gegen Rußland, wirb von einer Vergewaltigung eines Deutschen durch russische Grenzsoldaten berichtet. Der Districtsbote Beyer ging kürzlich gegen Abend der Grenze entlang. Es ist möglich, daß er bei der herrschenden Dunkelheit um1 ein oder zwei Schritte die wenig markirte Grenze überschritten hat. Durch einen russischen Grenzsoldaten Wurde der Mann sofort verhaftet und mit Faust schlügen bearbeitet. Aus die üblichen Signalschüsse eilten mehrere Soldaten herbei, welche den Deutschen trotz seiner Aufklärungen über seine Person und amtliche Stellung unter Kolbenschlägen und Säbelhieben nach dem Nachbarorte brachten. Hier wurden dem Verhafteten Uhr, Geld, die amtlichen Papiere u. s. w. abgenommen. Man stellte ihn an die Thür - jeder Vorübergehende hieb nun auf den Deutschen ein. Erst nach drei Stunden ging von dem Capitän ein Beseh! ein, welcher dem Manne die Freiheit wiedergab. * Das eigenartigste Kleid, das wohl je eine Braut getragen, ist soeben in Rußland hergestellt worden. Es verdankt — so schreibt man der „Tägl. Rundschau" — feinen Ursprung der Liebenswürdigkeit namhafter Petersburger Maler. Die glückliche Besitzerin dieses Gewandes ist Naja, die wunderschöne Tochter des persönlich sehr beliebten Malers Morosem. Ihr Brautkleid ist die gemeinsame Spende der Freunde und Collegen ihres Vaters und wird am Hochzeitstage eine Art von wandelnder Kunstausstellung bilden. Jeder Künstler hat nämlich einen Theil des Kleides mit einem allegorischen Bilde versehen. Die geschmackvoll aneinander gereihten, auf Seide gemalten Bilder sind alle von hohem künstlerischen Werthe. 66 nete 2011 v Gagern. 3 187 n ff Rmtr. Rmtr. Buchen 201,4 39,4 93 4 Die Zusammenkunft ge- 160 mit Uhr Heyer. 2001 45 Eichen«Stämme mit 47,56 Fstm., 80,92 ft 50 2045 Voranschlag, Zeichnung und Be- 2023 Stephan. 1993 2019 Leun. 30) Schloßgasse 19. 41 60 90 66 25 12 14 31 14 ff tf 6 22 Senßfelder, Bez.-Bauaufseher. 1160,00 113,70 27,50 10,00 Buchenstämme „ Nadelstämme „ Eichenstangen „ Nadelderbstangen ft ft V 38 2100 6 155 Eichen Nadel Rmtr. 16,6 11,2 28 ist an veranschlagt zu 686,00 JL, 71 30 2010 540 2565 beiden Das Eichenholz eignet sich größten- heils zu Wagnerholz.' Der Anfang ist Vormittags 9 Uhr beim Liudenbaum am Viehtrieb. Großen-Linden, am 6. März 1890. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Holz versteigert werden: A. Bau« und Nutzholz: Eichenstämme mit 41,22 Festm., Holzversteigerung. Donnerstag -en 13. Mts. wird nn hiesigen Gemeindewald folgendes Holz versteigert: Emil PistoFe 0,28 88,47 11,— 35,11 Erchen-Stämme von 14—30 cm Durchmesser und 5—8 m Länge, Nadel-Stämme von 15—41 cm Durchmesser u. 5—14 m Länge, Eichen-Derbstangen, Fichten-Derbftangen, rm Eichen-Knüppel (37 rm von 3 m Länge), rm Eichen-Stöcke, Eichen-Wellen, rm Virken-Knüppel (3 m lang) „ Nadel-Knüppel (8 rm 4 m lang), rm Stadel-Stöcke, Nadel-Wellen. Nadelreisstangen m. 0,36 B. Brennholz: Zusammenkunft Morgens 9 im Höllgarten. eignet, Stämme Kiefern - Nutzholz 40 Fstm. Inhalt, Stangen 1, 16 II. Clafse, Rm. Schichtungsholz. ÄbttheMlhk Slseudahllkn. Nächsten Dien-tag bett 11. d. M., Nachmittags 1 Uhr, werden die an dem Bahnkörper im unteren Riegelpfad lagernden alten Bahnschwellen öffentlich meistbietend versteigert. Die Bedingungen werden in dem Termin bekannt gegeben werden. Gießen, am b. März 1890. 20(5) Die Großh. Magazinsverwaltung. Der Anfang ist am Reiskirchener Weg. Großen-Buseck, am 7. März 1890. Gr Bürgermeisterei Großen-Buseck. werden: Maurerarbeiten Zimmerarbeiten Schlofferarbeiten mit Eisenlieferung Basaltsteinlieferung Chaussirarbeiten Uebergründung Mttwoch den 12. d. Mts. von Morgens 10 Uhr an versteigere ich zu Gießen aus dem „Lenz'schen Felsenkeller, öffentlich gegen baare Zahlung das gesamrnte Wirthschafts-Jnven- tar dieses Etablissements, als: 2 Buffets, mehrere Lüstres, große Parthien Saal-Wirthstische (runde und viereckige), Stühle mit Patent- und Rohrsitzen, eiserne und hölzerne Gartenmöbel, 1 Bierapparat mit Leitung, Küchen- schränke, Eisschrank, Gläserschrank, Spiegel, Bilder, Vorhänge, Rouleaux, Weißzeug, Gläser, Porzellan, Untersätze, Kochgeschirr, Löffel, Messer, Gabeln rc.; ferner an Mobilien zur häuslichen Einrichtung: 1 Sopha, 1 Commode, 6 Rohrstühle, 1 Brandkiste, 3 Kleiderschränke, 1 Waschtisch re.; endlich 1 Kiste Liqueur und Geometer-Meßlatten vorrätbig bei 2043 Schreiner Lenz, Frankfurterstr. 123. Holzversteigerung. DienStag, 18. März, werden im Franzenwald in den Abtheilungen Wüstung, Hexenbulch, Fuchsbau, Tannacker und Stempelschlag versteigert: 22 Fichtenstämme von 13—17 cm Durchm. und 7—10 m Länge mit 3,33 fm, 176 Fichtenderbstangen m. 10,05km, 268 Fichtenreisstangen mit 6,39 km, Nadelholz: 38 Rm. Scheiter; 543 Rm. Knüppel (hiervon sind 174 Rm. 3 Meter lang), 10180 Wellen; 141 Rm. Stöcke, Weichholz: 3800 Wellen. Die Versteigerung beginnt Morgens 9 Uhr, Zusammenkunft auf dem Viehtrieb bei der Torfschneise. Gießen, 6. März 1890. Großh. Oberförstern Schiffenberg. UKtoerfitäb - Nachrichten. — In Hongkong ist seit einigen Monaten eine medictnische h-chschule nach europäischem Muster eingerichtet worden. Die ksrtrLge werden in englischer Sprache von fremden Profefforen jch alten. — Die akademisch-landwirthschaftlichen Vereine an den deutschen Hochschulen zu Berlin, Bonn, Breslau, Göttingen, Jena, Leipzig iinfc Halle traten am 4. ds. Mts. zu dem vom Verbandstamte vor- k:Ichrtebenen Delegirten - Convent zusammen, um geschäftliche wie wissenschaftliche Verbandsangelegenheiten zu erledigen. Für die ,Asten Herren" dürfte insbesondere der Beschluß von Interesse sein, In Straßburg von Seiten des Verbandes einen „Alten-Herren-Com- mrS" im Anschluß an die dort gegen die PfingstzcU tagende Deutsche lmdwtrthschaftsgesellschaft abzuhalten. 255 2 237 148 595 27 Wegen Aufgabe deS Geschäfts verkaufe zurückgesetzte Waaren zu ermäßigten Preisen. 2020 F ■ Söller, Holzversteigerung in den Waldungen der Gemeinde Wieseck. Donnerstag den 13. und Freitag den 14. März 1890, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll in den Wiesecker Gemeindewaldungen, Districten Heegwald, Kornberg und Essigpfad, daS nachverzeich- dingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Mainzlar zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bis zum 17. l. M., Mittags 1 Uhr, abzugeben sind. Gießen, den 8. März 1890. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag den 9. März. Vormittags 9V- Uhr: Professor Stamm. — gegen Baarzahlung versteigert: 8000 Cigarren, 20 Flaschen Champagner, 40 Flaschen Cognac, 32 Flaschen Jamaica-Rum, 1 Fatz Tokaher, 1 Kiste span. Wein, ca. 5 Centner weitze und gelbe Waschseife, ein grotzes Quantum schwedisches und gewöhnliches Feuerzeug, Bienenhonig, Johannisbrod, chin. Thee, 75 Scheuertücher, 1 Ballen Flaschenftopfen, 6 gr. Büchsen Conservesalz (für Metzger geeignet), l Schrotmühle, 1 Decimalwaage mit Gewichten und folgende gut erhaltene Möbel: I vollst. Bett, 1 Sopha, 1 Tisch, 1 Kleiderschrank, 1 Consol, 1 Waschtisch, 1 Nachttisch tt. a. 2059 Die Versteigerung findet ganz bestimmt statt. Geißler, Großh. Gerichtsvollzieher. 70 Flaschen Wein. Versteigerung bestimmt. Gießen, den 8. März 1890. Engel, Gr. Gerichtsvollzieher. 94 44 20 449 8 73 16 12 72 6 9 153 18 4 Holzversteigerung. Donnerstag den 13. März, von Vormittags 9 Uhr an, sollen im Gemeindewald zu Großen-Buseck im District Schlieberg versteigert werden: Submission. In der Gemeinde Maiuzlar sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen im Submissionswege vergeben Auszug aus den Standesaintsreglftaru der Stadt Gietzen. Aufgebote. März: 1. Ludwig Bterau von Wieseck, Hülfsheizer bei der Main-Weser-Bahn dahier, mit Katharina Schieferstetn zu Launsbach. 3. Philipp Schellhaas von Nieder-Ohmen, Kutscher dahier, mit Katharine Veronika Wehnes hierselbst. 3. Theodor Friedrich Dieterich Buchmann, Standesbeamter zu Offenbach a. M., mit Anna Fr z hierselbst. 4. Karl Friedrich Gotthard Gaudes, Kellner dahier, mit Maria Horn zu Bad-Nauheim. 4. Carl Wilhelm Rudolf Ruprecht, Kgl. Regierungsbaumelster zu Münster i. W., mit Emilie Hermine Decker dahier. 4. Anton Aloys Schmitt von iZebenhan, Bierblauer dahier, mit Henriette Catharine Pauli von Bad-Nauheim. 6. Heinrich Baduin, gebürtig von Lauter, Fuhrmann dahier, mit Elisabeth Hill- qärtner von KesselbaÄ. 6 Joseph Rudolph Welkobortzky, Kaufmann dahier, mit Antonie Mathilde Haas zu Frankfurt a. M. 7. Christoph Theodor Robert Ruff, Kaufmann dahier, mit Elisabethe Kloter zu Mölsheim in Rheinhessen. Eheschließungen. Marz: 5. Abraham, genannt Adolf Sarason, Kaufmann zu Siegen, mit Fanny Levy dahier. Geborene. , wrxi„ , Februar: 20. Dem Buchender (nicht Photograph) Wilhelm Mook eine Tochter, Else Julie Btanka. 26. Dem Schuhmacher Christian Schmidt eine Tochter. 27. Dem Schlosser Bernhard Morrtz Schtffsirach*ichten. Der Postdampfer „Waesland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 6. März wohlbehalten in Newyork angekommen. ,,, n Bremen, 4. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Fulda, Capitän R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22. Februar von Bremen und am 23. Februar von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 4. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Karlsruhe, Capitän F. Keßler, vom Norddeuschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. Februar von Bremen abgegangen war, ist am 27. Februar 5 Uhr Morgens in Newyork und am 2. März 10 Uhr Vormittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. 54 4300 2038) Ein neues Break mit Patent- achfen zu verkaufen. ______ Th. Bogt, Löwengaffe 17. Wachstuch und Ledertuch in den besten Qualitäten empstehlt billigst Heinrich HochstStter, Bekanntmachung. Die erledigte Stelle eines KreiSsiraßenwartS mit dem Sitz in Lunn da oder einem der benachbarten Orte soll aus 1. April d. I. besetzt werden. Bewerber haben ihre Meldungen unter Angabe von Alter, Wohnort und seitheriger Beschäftigung, sowie Beisügmg etwaiger Zeugniffe über frühere Arbeitsleistungen ähnlicher Art schriftlich bei dem Bezirksbauaufseher Mvringer in Grünberg, der über die Dienstobliegenheiten und die Bej'chästigungSdauer weitere Auskunft ertheilt, bis längstens 20. d. Ms. zu ^statten. Gießen, 6. März 1890. Der Kreisausschuß des Kreises Gießen. Rm. Eichen-Schichtungsholz, zu Wagner- und Grubenholz I Garlengeräthe S Spaten, Rechen, Hacken. Eiserne Schiebkarren. Künstliche Dünger für Mesen, Blumen und Gemüse. Grassamen und Kleesamen. Verzinkter Draht für Spaliere, Stacheldraht. Gartenscheeren, Hecken- scheeren, Banmkratzen, Baumbürsten. 11,38 Fstm. Inhalt, darunter 1 Stamm mit 5,70 Fstm. Inhalt, District Eichenhardt: Stämme Eichen - Nutzholz mit 71,36 Fstm. Inhalt, von 3 bis 11 Mtr. Länge und 26 bis 77 Ctm. Durchmesser, Rm. Nutzholz-Scheit, District Stärkenbach: Stämme Eichen - Nutzholz mit 60 Fstm. Inhalt, Stangen 1. und 66 II. Claffe, Rm. Schichtungsholz, zu Wagner- und Grubenholz geeignet, Rm. Scheitholz, „ Knüppel, District Buchenstrauch: Stämme Eichen - Nutzhoh mit 16,55 Fstm Inhalt, Stangen I., 6 II. u. 6 III. Cl., Zwangsversteigerung. Dienstag den 11. März 1890, Vormittags 9y2 Uhr und Nachmittags 2 Uhr beginnend, werden im „Adler" dahier — Marktplatz 20, Eingang vom Burggraben verkehr, Canö* und Volkswirthschuft. Gießen, 8. März. (Marktbericht). Auf dem heutigen Lochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,90—1,00, Hühnereier 1 St. 5-, 2 St. 9 Enteneier 1 St. 5-0 H, 2 St. - H, Unfreier 9—10 Käse pr- St. 4—8H, Käsematte pr. St. 3 Lrblen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar * 0,60—1.00, Hühner pr. Stück JL 1,20-170, Hahnen pr. St. * 1,60-2,00, Enten pr- Stück JL 2,00—2,50, Gänse pr. Pfd 50—60 Ochsenfleisch pr. Pfd 66—72 Kuh- und Rindfleisch 56-60 H, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 56—68 4, Kalbfleisch 52-60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,20-4,50, Weißkraut pr. »St. 6—8 4, Zwiebeln per Centner JL 00,00—12,00, Milch vr. Lite» 12-18 H. — Beförderung von Getreide nnd Meie. Mit dem 1. März ist versuchsweite im Local- und gegenseitigen Verkehr der rreLßischen Staatseisenbahnen die Vergünstigung in Kratt getreten, daß die Beförderung von Getreide (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Mais), sowie Kleie in Wagenladungen auch in loser Schüttung unter nachfolgenden Bedingungen zulässig sein soll: 1) Die Beförderung hat in gewöhnlich gedeckten Wagen zu erfolgen. 2) Die Ver- !ad»ng und die Sicherung des verladenen Gutes gegen Verstreuen ist d»ie Sache des Versenders. Die hierzu verwendeten Geräth- schastten werden nach Maßgabe der allgemeinen Tarifvorschriften tratbtfrei an den Versender zurückbefördert. 3) Bei unverpackter Angabe ist vom Versender nach Vorschrift des Betriebsreglements besonders zu declariren. 4) Bei Hahnseitiger Entladung auf Antrag des Empfängers oder nach Ablauf der Entladefrist wird neben den Aoflen für etwa erfolgte Beschaffung oder Anmiethung von Säcken eine besondere, aus dem Localaütertarife der in Betracht kommenden Ariroaltung zu ersehende Gebühr erhoben. — Bezüglich des russischen Getreides verbleibt es bei den für die Umladung an den Grrmzübergangsstationen, bezw. für die Entladung auf den Empfangs- stalionen getroffenen Sonderbestimmungen. 1999) Klein, Bürgermeister. ein Sohn. 128. Dem Rangirer Heinrich Schneider eine TAter, Eva Marie. März: 1. Dem Gärtner Clemens Fink ein Sohn, Ernst Wilhelm. 1. Dem Spatkaffe-Gehülfen WMelm Eisenhauer eine Tochter. 1. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Sehrt ein Sayn, Otto. Gestorbene. _ r r März: 28. Philipp Kehr, 82 Jahre alt, Sparkasserechner i. P. dahier. März: 1. Wilhelmine Wagner, geb. Petri, 39 Jahre alt, Ehefrau von Schreiner Christoph Wagner II. dahier. 2. Julius Wallach, 72 Jahre alt, Kaufmann dahier. 2. Elisabethe Petri, geb. Wetdig, 61 Jahre alt, Ehefrau von Weißbindermeifter Christian Petri III. dahier. 4. Friedrich Bechthold, 10 Monate alt, Sohn von Taglöhner Friedrich Bechthold dahier. 4. Margarethe Kraus, geb. Backhaus, 69 Jahre alt, Ehefrau von Kanzleidiener l. P. Jacob Kraus dahier. 6. Karoline Pietsch, geb. Ebel, 52 Jahre alt, Eheftau von Buchdruckereibesitzer Friedrich Christian Pietsch dahier. rlrssMg au» -en Rirchenbücheim dcr Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde.' Getaufte. e Den 2. März. Dem Schneider Georg Schütz eine Tochter, Christine, geboren am 13. Januar. Denselben. Dem Schuhmacher Ludwig Appel ein Sohn, Ernst Carl, geboren am 2. December 1889. Denselben. Dem Drechsler August Bock eine Tochter, Auguste Margarethe Marie Elisabeth, geboren am 11. Januar. Denselben. Dem Schreiner Kaspar Hetnzerling ein Sohn, Hugo Richard Eduard Wilhelm, geboren am 2. Februar. Denselben. Dem Gymnasiallehrer i. P. vr. Christian Röse ein Sohn, Heinrich Ludwig Friedrich August, gebaren am 9. Januar. Denselben. Dem Schreinermeister Carl Pfeil ein Sohn, Carl Hans, geboren am 14. Januar. Beerdigte. Den 1. März. Helene Zöller, Tochter des in Wien verstorbenen Professors vr. Philipp Zöller, alt 7 Jahre, starb am 27. Februar. Den 3. März. Philipp Kehr, Sparkasse-Rechner i. P., alt 82 Jahre, starb am 28. Februar. , Den 4. März. Dorothea Wilhelmine Wagner, geb. Petri, Ehefrau des Schreiners Christoph Wagner, alt 39 Jahre, starb am 1. März. Den 5. März. Elisabeth Petri, geb. Weidig, Ehefrau deS Weißbindermeisters Christian Petri III., alt 61 Jahre, starb am 2. März. Den 6. März. Margarethe Kraus, geb. Backhaus, Ehefrau des Kanzleidieners i. P. Jakob Kraus, alt 69 Jahre, starb am 4. März. Scheith. Knüppelh. Etockh. ReiSH. ~ - - Wellen Tagen zur angegebenen Stunde in den genannten Districten oberhalb der Sandgrube. Bemerkt wird, daß am ersten Tage das Brennholz und am zweiten Tage das Bau-, Werk- und Nutzholz zur Versteigerung kommt. Wieseck, 7. März 1890. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 2016 Heil. ,ruumne Gesinnung« e Gesellschafter mc velbstmordversi, m hatte sich gestern! 'der Student, stuth. ausgehängt. Durihi iäier von seinen^ enselben sofort abstr _ Man sand bei d irsität Gietzen für K Brief an seinen A Holzversteigerung. Freitag den 14. März d. I. in dem Gemeindewald zu Frankenbach, District Höllgarten: 11. Stämme Eichen - Nutzholz mit N, beginnt in um idlickernspiel" (in beliebte UnterhaltuG Spiel, welche W ^tratzenspiele ibtibüutr e in engi'ter ÄezichM unb and) in Ob it stattsindende Spie yn Tag erhalten, i iit Eiern aus btite- i nun gänzlich hr uch des Föpseü' ^e Schaaren von a, namentlich aber c und der darin beste : Eier wechselseitig v !T zerbrach- der W n erwies, war der ;us zerbrochene sen ne8 recht „(tirfen • attliJeW 2 der weniger w* d-°llig°n » zwischen I°lch« , °°ch ‘n6X ch benUmi««» * in der erste« Artist, S-raße« gespielt * - «ft« "“%■ Geld, «< *Xe StA ',sM - \i* igl. y tf* iidi M.', && «s 11IX1 Nadel- „ „ 19,18 Buchen- „ „ 7,22 Rm. Buchen-Scheitholz, „ Eichen- „ Buchen'Knüppel, „ Eichen- w „ Nadel- Hundert Buchen-Reiserwellen, „ Eichen- „ „ Radel- Rm. Buchen-Stöcke, „ Etchen- „ „ Nadel- „ «. Katzenstein, Lehrer. 2002 J 2055 uiiössEs mcm Walz. 1997 Montag: Arnold (Brauerei Förtsch). Bier im GlaS. ■ Entree 30 Pf. 3. Stock. 2022 <3 Damen, 2 Herren). 1932 2036 Jeilgebotenes. Montag, 10. Mär;, Abends 8‘/2 Nhr: Monatsverfammluvg 3 Uhr, vom Sterbehause (Seltersweg 75) aus statt- [2061 2058 Eisenbahn-Prioritäten." 103.50 103.05 102.95 103.20 2046 «isenbadn-Aetie«. Lübeck-Büchner . 228.25 230.— 53.15 Ilal. Mittelmeer 53.90 Sonnenstraße 2 2 2056 Nachnahme Neuen Bäue 12 III. vermiethen. Kausbursche Amerikanische «isenvahn-BondS. 2013 sofort gesucht. Bäcker Kroneperg 90.95 91.»5 116.50 116.50 106.40 107.— 105.50 104.40 108.— 111.50 111.— 6B/o BuderuS-Obligat. . | 103. 82.80 80.15 Ludwigshafen-Bexbach. Hessische Ludwigsbahn. Pfälzische Nordbahn . Martenburger-Mlawka. 82.60 79.65 108.05 101.40 106.20 100.40 57.95 64.50 92.40 92.30 87.50 102.05 98.8» 63.8» 100.85 101.25 82.4» 2029 (für Gc 57.5» 64 7^ 92.80 92.4» 86.89 101.45 106.15 100.35 4900 eichen und weichholz Wellen. Die Zusammenkunft am Floß am Weg nach Burkhardsfelden. Lich, am 7. März 1890. Großh. Bürgermeisterei Lich. I A-: Bogt. 171.7» 163.85 163.90 107- 102.30 99.05 64.10 101.— 101.20 83.— 4o/o Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 4Va°/o California Pacif. L M., rückzahlb. 1912 60/oPacif.ofMissouri con- solidatedI.M.r. 1920 für Poftgehülfen in Wetzlar. Aufnahme zu jeder Zeit. Näheres der Unterzeichnete. ausgeführl von der Capelle des 2. Großh. Hess Jns.-Regts. Nr. 116 unter Leitung des Großh. Musikdirectors Herrn C. Krauße. Montag den 17. Mär; l. J., Nachmittags 3 Uhr. soll auf dem hiesigen Ortsgericht auf freiwilliges Ansuchen der CaSparKaPpeS Wittwe nnd Kinder in Gießen gehöriges Wohnhaus ldie Liebigshöhe) in der Nahe der neuen Caferne, worin schon länger als 40 Jahre eine gut gehende Wirthschaft betrieben wird, nebst Oecono- miegebäuden und circa 15 Morgen Garten und Ackerland, um die Gebäude hervm- liegend und eingezäunt, öffentlich meistbietend unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Nähere Auskunft ertheilt Herr Carl Brück, Kreuzplatz 8. Gießen, 7. März 1890. Großh. Ortsgericht Gießen. Cours vom 4% Hessische Obligation. „ Bauern .... „ Baden..... Za/« Sächsische Rente. . 3V,°/e BremerStaatsanl. „ Hamö.Staatsrente 4"/o Oestr. Goldrente „ GriechischeMonopol- Anleihe . . . 50/0 Rumänische Rente . 4V-0/0 Russische Anl.. . auf dem Lahnstein. In Uniform. Abgabe der Karten zur Abendunterhaltung. 175.— 163.80 164.— 108.35 Zur gefl. Beachtung! Beehre mich ergebenst anzuzeigen, daß ich neben meiner Schuhmacherei ein Ladengeschäft in fertigen Schuhwaaren errichtet habe, und halte mich unter Zusicherung reellster und billigster Bedienung bestens empfohlen. Hochachtungsvoll • Franz Neumeyer, Schuhmachermeister, Wagnergeselle gesucht von Wagnermeister |2008 Wilhelm Bogel, Rodheim a. d. Bieber. Hochachtungsvoll zeichnet Emil Harms, Neustadt 48. Holz -Versteigerung im Licher Ltadlwald Donner-tag den 13. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen im Schutzbezirk Hinterwald folgende Holzsortimente zur Versteigerung kommen: 186 Rm. buchen und eichen Scheiter, 2018 Feist Strauss, Frankfurt a. HL, Baugraben 20. ^dliaattonen. 3^7104.10 I 4V^>/oGrafHenkelv.Don- I I nerSmark, rückz. 4105 | 119.90 118.20 Mecklenburger 120.50 119.60 Gotthardt . . 1- Mai eine helle ^UAU>LAU> Werkstatt- eventuell zwei nnmSblirte Parterre-Zimmer» Paul Richter, Buchbinderei, 1946] Kaplansgaffe 12. Eong s JäierfteUer (Sauf). Sonntag den S. März, Nachmittags 4 Uhr und Abends 8 Uhr: Grosse Concerte der BarietbkGefellfchaft Jos. Weiß. ---- Entrve 20 Psg.----Neues Programm ..... 2044 Anfang S Uhr.________________________________ Dogt, Reßauration?. Kergbräu, Sonnenßr. 11. 6o/oChic.Mtlw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . 5o/oChic.Mtlw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1921 . 6% Centr. Pacis. I.Mrtg. rückzahlb. 1896 . . Zur bevorstehenden Saatzeit offeriren la. Hafer, la. Gerste, I. 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H. an die Annoncen-Expedition von Rudolf Moste (Georg Schwaab) in Hirschberg i. Steins Garten Sonntag den 9. März: Allgemeine Sterbekaffe Gießen. Wir thellen den Mitgliedern hierdurch 'mit, daß die Leichenfrau Dürr, Migelsgaffe 4, auf Ansuchen des Vorstandes sich verpflichtet hat, für die Mtglieder der „Allgemeinen Sterbekaffe Gießen" ihre Taxe zu ermäßigen. Dieselbe wurde festgesetzt für Erwachsene auf 6 Jt, für Kinder bis zu 10 Jahren auf 3 JC. — Der Vorstand ersucht die Mitglieder, bei vorkommenden Sterbefällen nur obengenannte Frau zur Hülfeleistung hinzuziehen zu wollen [2015 Anmeldungen zu obengenannter Kaffe nimmt entgegen Schneidermeister Gg. Pfaff, Neuenweg 6.Der Vorstand. Vermischte Anzeigen. 2052] . Ein Schreinerlehrling gesucht.Nordanlage Nr. 28. Course der Frankfurter Börse. (Der BSrsenwochenbericht des Herrn Wafferfchleben folgt in nächster Ar.) Staatsanleihen. GROSSES CONCERT der bestrenommirten Barists' Gesellschaft Jos. Weiß. 2637j Einen Lehrling sucht , Wilh. 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