Rr. 34. Zweites Blatt. Sonntag den 9. Februar 1890 Gießener Anzeiger Generalanzeiger Amts- und für den ICreis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Kamilienblütter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Redaction, Expedition und Druckerei: Hchulürahe Ar. r. Fernsprecher 51. Vierteljähriger ASonnenrentspreisr 2 Mark- 20 Pfg- mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener ^«mikienvtätter werden dem Anzeiger -nSchentlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Alle Annoncen-Bureaur deS Ju- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2lmtlid?cr Theil. Bekanntmachung, die Bildung einer öffentlichen Waffergenoffenschaft zur @nb wäfferung der Fluren VI, VII und VIII der Gemarkung Dorf-Gill betreffend. Nachdem zur Ausführung einer Entwässerung der Fluren VI, VII und VIII der Gemarkung Dorf-Glll Antrag auf Bildung einer Waffergenoffenschaft gestellt worden ist und die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde als fachliche Centralbehörde das beabsichtigte Unternehmen als zweckmäßig und zulässig erachtet und die Einleitung des Verfahrens zur Bildung einer öffentlichen Waffergenoffenschaft angeordnet hat, wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Vorarbeiten hierzu vom 10. bis 24. L M. aus dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Dorf-Gill zur Einsicht sämmtlicher Grundeigenthümer, deren Grundstücke in die zu verbeffernde Fläche fallen, offen liegen- Gleichzeitig werden diese Grundeigenthümer zur Verhandlung und Beschlußfassung, sowie zur Wahl ihrer Vertreter für das weitere Verfahren aus Mittwoch, 26. Februar l. I „ Bormittags 16 Uhr, in das Gemeindehaus zu Dorf GM vorgeladen unter Androhung des Rechtsnachtheils, daß die Nichterscheinenden sowie die Nichtabstimmenden als dem beantragten Unternehmen beistimmerid, mit der Wahl der Vertreter einverstanden angesehen und mit ihren Einwendungen gegen die Art der Ausführung später nicht mehr gehört werden. Diejenigen Grundeigenthümer und Waffernutzungsberech- tigten, die an dem Unternehmen nicht unmittelbar betheiligt erscheinen, werden hiermit aufgesordert, etwaige Einsprachen gegen das Unternehmen in der vorerwähnten Tagsahrt geltend zu machen, widrigenfalls die Einsprachen nach Ablauf der Frist nicht mehr berücksichtigt würden und nur noch privatrechtliche Entschädigungsansprüche gegenüber dem Unternehmen geltend gemacht werden könnten. Gießen, am 7. Februar 1890. Großherzo-liches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Die kaiserlicher- Erlasse ?ur Arbeiterfrage. Schon wiederholt hat Kaiser Wilhelm in nachdrücklicher und werkthätiger Weise ztl erkennen gegeben, wie sehr er entschlossen ist, das unter seinem kaiserlichen Großvater be- gonnene große Werk der sveialpolitischen Reformen mit allem Ernste sortzuführen und möglichst auszubauen, und nun beweisen zwei hochbedeutsame Kundgebungen des jugendlichen I Monarchen abermals, wie sehr ihm die Lösung des großen ; socialen Problems unseres Jahrhunderts andauernd am Herzen liegt. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht zwei vom 4. Februar datirte Cabinetsordres des Kaisers an den Reichskanzler und resp. an den neuen preußischen Handelsminister und beide Erlasse, welche im engsten Zusammenhänge mit einander stehen, scheinen bestimmt zu sein, eine ganz neue Aera in den socialpolitischen Bestrebungen der Gegenwart zu eröffnen. Der an den Fürsten Bismarck gerichtete allerhöchste Erlaß bezieht sich auf die internationale Regelung der Arbeiterverhältnisse, welche in den letzten Jahren bereits wiederholte Anläufe aufwies, und drückt die Entschlossenheit des Kaisers aus, die Lage der Arbeiter zu verbessern, soweit dies überhaupt in den Grenzen der Möglichkeit liege. Besonders hebt der Erlaß den Rückgang der heimischen Betriebe durch den Verlust des Absatzes im Auslande hervor, wodurch Unternehmer wie Arbeiter brotlos würden und betont, daß die einer Verbesserung der Lage unserer Arbeiter entgegenstehenden Schwierigkeiten nur auf dem Wege internationaler Verständigung beseitigt werden könnten. Der Reichskanzler wird daher beauftragt, die deutschen Vertreter in Frankreich, England, Belgien und der Schweiz zu einer amtlichen Anfrage an die betreffenden Negierungen zu veranlassen, ob dieselben geneigt seien, mit der deutschen Regierung in Verhandlungen einzutreten, inwieweit den bei den Ausständen der letzten Jahre und anderwärts hervorgetretenen Wünschen und Bedürfnissen der Arbeiter Rechnung getragen werden könne. Sobald von den Regierungen der genannten Länder im Princip eine Zustimmung erfolgt ist, soll der Reichskanzler die Cabinette aller an der Arbeiterfrage gleichen Antheil nehmenden Mächte zu einer Conferenz einladen, welcher die Berathung aller einschlägigen Fragen obliegen würde. Hiermit ist endlich eine kräftige Anregung zur Anbahnung einer internationalen Regelung der Arbeiterfrage gegeben und wenn sich unser Kaiser zunächst an die Regierungen von Frankreich, England, Belgien und der Schweiz wendet, so erklärt sich dies zur Genüge daraus, daß die genannten Lander neben Deutschland die bedeutendsten Industriestaaten Europas sind. Man darf wohl erwarten, daß sie der von Kaiser Wilhelm so hochherzig gegebenen Jnitiativerfolgen und im Verein mit den übrigen Staaten Europas die Hand zu einer gemeinsamen Regelung der Ärbeiterverhältnisse bieten werden, soweit eine solche auf internationalem Gebiete möglich ist. Daß aber Kaiser Wilhelm gewillt ist, daneben auch die innere Social- pvlitik immer weiter auszubauen, geht aus seinem an den preußischen Handelsminister v. Berlepsch gerichteten ferneren Erlasse hervor, welcher ein förmliches Programm für die weitere Gestaltung der Arbeiterfürsorge entwickelr. Der Erlaß spricht sich hauptsächlich für eine den Interessen der Arbeiter Feuilleton. Der Collega des Derrn Hradtmufikus. Humoreske von Carl Cajsau. (Fortsetzung.) Frau Livia musterte den Fremden im Zwielicht des Flurs und fragte spitz: _ „Doch nicht so ein hergelaufener Strolch wie der Badenser, he?" Der Fremde zuckte die Achseln. „Weiß nicht, Madame!" Aha, der Mensch hatte Sitten, er nannte sie Madame. „Was ist Er für ein Landsmann, he?" „Ein Norweger, Madame!" Machte es nun der Titel oder die angeborene Gut- müthigkeit, Frau Livia schob den Fremden der Hinterstube zu und sagte: „Ach, du meine Güte, ein Norweger, die Brod, von Birkenrinde essen! Nun, da wunderts mich nicht, daß Er auf der Landstraße herumläust! Nun, so setze Er sich und esse Er sich satt!" Um einen sauber gedeckten Tisch saßen bereits vier junge Leute, zwei Lehrlinge noch im halben Knabenalter, ein Gehilfe und der Sohn des Hauses, ein junger, hübscher Mensch von etwa 22 Jahren. Der Fremde nahm wirklich Platz, aß mit gutem Appetit die Mehlsuppe und ein Butterbrod mit Ziegenkäse nebst frischen Radieschen, wozu ihm Frau Livia noch ein großes Glas kräftigen, braunen Bieres aufnöthigte. „Eß Er sich nur satt," sagte sie gutmüthig, „vor morgen früh bekommt Er nichts wieder!" Jetzt waren alle satt. Man wünschte sich gesegnete Mahlzeit, die Jungen gingen, der Sohn und der Gehilfe griffen zur Pfeife, Herr Kilian aber brachte einen Zinnteller voll Tabak und Kalkpfeifen und sagte schmunzelnd: „Nun rauche Er sich eins, Herr Collega!" Der Fremde griff zu und Alle gingen in den großen Garten, der bis an die Wiesen stieß. „Daß Du mir nicht nach der Minna drüben lugst, Lebrecht!" warnte dabei Herr Kilian feinen Sohn, und wieder wanderten alle Vier dampfend zwischen den Beeten aus und ab. „Was spielt Ihr denn, Herr Zingst?" fragte der Fremde. „Was ich spiele? Trompete natürlich! Muß ja alle Morgen 10 Uhr den Choral vom Thurm blasen und bei Hochzeiten extra. Habe aber auch Basso, Violoncello und Clarinetto in meiner Gewalt." „Und der junge Gehilfe dort?" srug der fremde Musikus. „Bläßt Tromba und spielt Viola!" „Hm! Und erste Geige?" „Spielt der Musje Sausewind hier!" — Dabei zeigte er auf Lebrecht, seinen Sohn. — „Kann was Ordentliches, der Junge! Möchte gern, daß er nach dem Conserva — Conservatorium ginge, aber 's Geld fehlt- auch guckt mir der Bengel schon zu viel nach des Cantors Minna drüben." „Ist sie brav?" „Und ob, Herr!" nahm hier Lebrecht das Wort. „Ein braveres Mädchen gibts nicht weit und breit." „Nun, so laßt ihn doch um sie freien." Herr Kilian stand still und sah den Collegen groß an, dann sagte er wichtig: „Was denkt er doch, Herr Collega? Mit Verlaub! Der Junge ist noch zu jung zum Heirathen. Außerdem solls entsprechende Regelung der Zeitdauer der Arbeit durch den Staat und für Einsetzung von Arbeiterausschüfsen aus, welche die Arbeiter in gemeinsamen Angelegenheiten gegenüber den Arbeitgebern zu vertreten hätten und zugleich zu Verhand- lungei? mit Organen der Regierung befähigt wären. Weiter drückt der Erlaß den Wunsch des Kaisers aus, die staatlichen Bergwerke zu Musteranstalten entwickelt und auch bei den Privatbergwerken Verbesserungen eingeführt zu sehen. Zur Vorberathnng aller dieser Fragen soll der preußische Staatsrath unter Hinzuziehung sachkundiger Personen zusammentreten. Auch diese kaiserliche Kundgebung eröffnet einen ganz neuen und wichtigen Abschnitt in unserer Socialpolitik und Herr v. Berlepsch, der nunmehrige Chef des preußischen Handelsministeriums, wird in erster Linie die ebenso schwierige wie ehrenvolle Aufgabe haben, die Wünsche seines kaiserlichen Herrn in die Praxis umzusetzen. Sie zielen, wie auch die Ordre an den Reichskanzler, auf die Herstellung einer weitgehenden Arbeiterschutzgesetzgebung und mit dieser würde das socialpolitische Vermächtniß Kaiser Wilhelms I. in erhebendster Weise zur vollkommenen Ausführung gelangen. Inwiefern die kaiserlichen Erlasse angesichts der bevorstehenden Wahlen auf die deutsche Arbeiterschaft einwirken werden, muß noch dahingestellt bleiben, jedenfalls werden sie aber früher oder später in ihrer Erfüllung das ihrige zur Erhaltung des socialen Friedens in unserem Vaterlande beitragen. toeale* «mb Gießen, 8. Februar. — Sitzung der Stadtverordneten vom 6. Februar. (Schluß.) Zu dem zur Ergänzung der Schlachthausordnung vor einiger Zeit in der Stadtverordneten-Versammlung angenommenen Reglement, betreffend das Schlachtwesen, sind von Großh. Kreisamt zwei Ausstellungen gemacht worden, deren eine sich auf präcifere Feststellung der beim Verwiegen von geschlachtetem Kleinvieh les kommt nach neuerer Festsetzung ein Procent vom Gewicht in Abzug, wenn Vieh innerhalb der ersten fünf Stunden nach dem Tödten verwogen wird) in Betracht kommenden Gewichtsgrenze bezieht, die andere eine Entscheidung über die Zulässigkeit der Verwendung von Rinderblut zur Wurstfabrikation für geboten erscheinen läßt. Die Versammlung erklärt sich damit einverstanden, daß in der Verwendung von Rinderblut zur Wurstbereitnng eine Einschränkung nicht stattfinden soll, da nach maßgeblichen Aeuße- rungen durch die Verwendung von Rinderblut die Wurst weder schädlich noch minderwerthig wird. Weiter hat die Metzgerinnung einige Abänderungen zur Schlachthausordnung selbst wie zu den Bestimmungen über das Schlachtwesen beantragt. ihm" — er guckte nach dem Hause, ob ihn Frau Livia auch nicht höre — „nicht so gehen wie mir. Zwar ist mein Livchen ein ganz charmantes Weibchen, aber — kurz — na, Er versteht mich schon! Also Er geigt auch?" „Ja, wie ich gesagt habe, was das tägliche Brod so fordert." „Da soll ja jetzt Einer überall hier herumreisen, der sich Ole Bull nennt; der solls Geigen trefflich verstehen! Der müßte meinen Lebrecht einmal hören und in die Lehre nehmen." Der Fremde lachte und sagte: „Kennt Ihr denn Ole Bull nicht?" „Wie sollten wir? Hierher kommt er nicht, Giersberg ist ihm zu klein; er soll nämlich sehr genau mit den Groschen sein!" „So? — Ei, ei! — Aber wie wärs zwischen uns mit einem Quartetto? Ihr spielt Cello, Euer Gehilfe, — wie heißt Ihr, Many?" „Tittl, Herr!" „Gut! .Tittl spielt Viola, ich zweite Geige und Herr Lebrecht erste Geige! Hier in der Laube ifts herrlich, da klingts gewiß gut." „Bravo! Das ist recht!" ließ sich hier Frau Livia vernehmen. „Er ist keiner von den Faulen. Er hat Lust und Liebe zur Musika. Wie heißt Er denn?" „Ich? Ich — heiße — Bornemann!" „Hörst Du, Kilian ?" fuhr nun Fran Livia fort, „Herr Bornemann wünscht ein Quartetto in der Laube! Dörk, dic Pulte; Zwengel, die Instrumente! In der That, hier ist schon manches schöne Quartetto abgelassen worden!" Die beiden Lehrlinge Dörk und Zwengel brachten schon die Pulte, die Windlichter zum Anschrauben, die Noten und In erster Linie tritt die Innung für Nerlängerung der zum I Schlachten der Schweine bestimmten Zeit ein; sie erklärt es für eine Schädigung deS Gewerbes, wenn Schweine, entgegen den Bestimmnngen über die Schlachtzeit für anderes Vieh, nur zu bestimmten Stunden geschlachtet werden dürsten- oft träfen die Schweine nicht rechtzeitig genug ein, um noch vor Ablauf der festgesetzten Zeit geschlachtet zu werden, wodurch den Metzgern der Nachtheil entstehe, daß sie ihre Kunden nicht bedienen, ihre Gesellen nicht beschäftigen könnten, auch bestehe eine Einschränkung der Schlachtzeit für Schweine in keinem anderen Schlachthanse u. s- w. Die Schlachthausdeputation | hat beantragt, von einer Aendernng der Schlachthausordnung im Sinne der Fleischerinnung abzusehen. Die Rücksicht aus | die Reinigung und Instandhaltung der Maschinen, welche außer , der Schlachtzeit zu erfolgen habe, die geordnete Ausübung 1 der neuerlich eingeführten freiwilligen Trichinenschau, die nur während der Tagesstunden ausgeübt werden könne, sowie die Bestimmung, daß gegen Entrichtung einer besonderen Gebühr außerhalb der hierfür bestimmten Zeit Schweine geschlachtet werden könnten, wenn besondere Zufälle das Schlachten während dieser Zeit nicht gestatteten, ließen ein Eingehen aus den Antrag der Innung nicht für geboten erscheinen. Die Versammlung beschließt dem Anträge der Deputation gemäß. Betreffs eines weiteren Antrages der Metzgerinnung, die Bestimmung, daß vor dem Schlachten von dem Thierarzte oder den Fleischbeschauern als krank bezeichnetes Vieh nur in dem hierfür bestimmten Separatschlachthause geschlachtet werden dürfe, aufzuheben, d. h. das Schlachten kranker Thiere im Schlachthause zu verbieten, wird beschlossen, Aendernng dieser Bestimmung dahin zu treffen, daß Vieh, über dessen Gesundheitszustand Zweifel bestehen, nur in dem Separatschlacht- hause, ersichtlich krankes Vieh aber nicht in demselben geschlachtet werden darf. Diese Bestimmung entspricht auch der Auf saffung, welche der Errichtung eines besonderen Schlachthauses zu Grunde gelegen- sie wird den Zweck des Separatschlacht- hauses nur präciser zum Ausdruck bringen. Eine weitere von den Metzgern beantragte Bestimmiing über diejenigen Fleischtheile, Eingeweide re., welche nach gewerblichem Brauch brim Verwiegen vom Gewicht in Abzug zu bringen sind, findet unter Berücksichtigung der vom Landwirthschastlichen Loeal- verein und der Schlachthausdeputation hierüber abgegebenen Gutachten Erledigung. Die 2. Klasse der Stadtknabenschule wird nut 1. Mai d. I. 108 Kinder zählen. Da nach dem Volksschul- gesetz die höchste zulässige Bestandziffer einer Klasse 80, ausnahmsweise 100 fein darf, so ist die Theilung dieser Klasse vom Schulvorstande, desgleichen die aus diesem Anlaß noth- wendige Besetzung einer Schulverwalterstelle beantragt worden. Es wird diesem Anträge stattgegeben. Wegen Beschaffung eines Schulloeales für die neue Klasse wird die Stadtverord- neten-Versammlnng noch Beschluß fassen, wahrscheinlich wird diese Klasse in einem Saale der alten Realschule (Bürgermeisterei) untergebracht werden müssen, wenn nicht inzwischen die Verhandlungen über den Erwerb oder Miethe des alten Hofgerichtsgebäudes zum Abschluß gelangen und eine Unterbringung der Klasse in diesem Gebäude ermöglicht wird. — Infolge der im Winter ermöglichten Vorarbeiten zur Herstellung der Anlagen vor dem Friedhöfe war die Versetzung zweier, hiesigen Bäckermeistern gehöriger Holzhaufen nöthig, welche Arbeit im Einverständniß mit den betr. Pächtern zum Theile durch städtische Arbeiter vorgenommen wurde. Die hierdurch entstandenen Kosten im Betrage von 27 bezw. 18 Mk. werden bewilligt. — Die Hülssschutzmänner sind um Erhöhung ihres Gehaltes, welcher nach einer im vorigen Jahre bewilligten Erhöhung z. Z. 420 Mk. jährlich beträgt, und um Aufnahme in die für die städtischen Beamten in's Leben tretende Wittwenkasse eingekommen. Was das Gesuch um Gehaltserhöhung betrifft, so begründen die Gesuchsteller dasselbe mit den in ihrem Dienste an sie gestellten hohen Anforderungen. Nach dem Bericht Großh. Polizeiamts, welches eine Gehalts-Erhöhung befürwortet, kommen auf den einzelnen Hülfsschutzmann jährlich 1130 Nacht- die Instrumente. Herr Kilian fetzte die große Hornbrille auf. „Hier ein Quartett von Maestro Mozart. — Will Er seine eigene Geige nicht nehmen?" fragte er nun, als er sah, wie Bornemann nach dem ihm gereichten Instrumente griff. „Meine Geige? Nein!" entgegnete der fremde College gelassen- „mein Instrument ist caput- ich muß auffetzen erst einen neuen Steg." Es war eine Lüge, die erste in seinem Leben, aber die Amati, die schöne seltene Geige, mußte ihn sofort verrathen. Ein Glück, daß der Kasten fest verschlossen war. Nun waren Alle fertig. Mozart, sagte man, habe für die Engel im Himmel geschrieben, und es war wirklich eine Melodieenfülle in dem Stücke, daß Einem die Thränen in die Augen traten und die Nachtigallen ihren Gesang einstellen konnten. Lebrecht Zingst spielte gediegen, der Fremde aber hielt sich mit der zweiten Partie sehr zurück- dennoch meinte der Alte nach dem süßen Allegro: „Er hat eine verdammt gute Schule! Er hat Ton und Strich! Ich gebe ihm Kost, Wohnung, dazu die Woche noch drei Speeiesthaler, wenn er bei mir bleiben will." Frau Livia nickte und dachte bei sich: „Er ist doch nicht so ganz aus den Kopf gefallen, Dein Alter!" Begierig wartete sie auf die Antwort. Der Fremde aber lächelte und sagte: „Ich Halts hier nicht aus, College, ich habe eine Wanderseele!" „Schade! Na, überschlaf Ers nochmal. Vorwärts! Das Larghetto ein wenig lebhaft, meine Herren!" . (Fortsetzung folgt.) und IGO Marktdienststunden, ungerechnet derjenigen Zeit, in I welcher sie bei außergewöhnlichen Anlässen, z. B. bei Brän- | den, dienstlich herangezogen würden. Was die Aufnahme in < die Wittwenkasse betreffe, so fei, in Anbetracht des Nachtdienstes, der die Hülfsschutzmäm.er erhöhten Gefahren ausfetze, ein hierauf bezügliches Verlangen gerechtfertigt. Die Finanzdeputation hat beantragt, angesichts der ziffernmäßig dargelegten dienstlichen Inanspruchnahme den Gehalt der Hülfs- schutzmänner auf 500 Mk. zu erhöhen, die Aufnahme derselben in die Wittwenkasse für die städtischen Beamten aber abzulehnen. Die Finanzdeputation ging bezüglich des letzten Theiles ihres Antrages von dem Standpunkte aus, daß die Wittwenversorgung nur solchen Beamten zu Gute kommen könne, die ihre ganze Kraft in den Dienst der Stadt gestellt hätten. Herr Scheel spricht sich für die Aufnahme der Hülfsschutzmänner in die Wittwenkasse aus. Es wird beschlossen, die beantragte Gehaltserhöhung mit dem 1. April d. I. eintreten zu lassen, den Entscheid über Aufnahme in die Wittwenkasse aber bis zur Berathung über die Wittwenversorgung für die städtischen Beamten selbst auszufetzen. Friedberg, 6. Februar. Für den Stadtkirchenbau haben die Geschwister Theobald zur Erinnerung an ihre am ! 4. Februar 1889 hier verstorbene Tante, Fräulein Amanda Agate Theobald, 1000 Mk. geschenkt. Friedberg, 7. Februar. Im Monat Januar haben 354 Durchreisende dahier in der Herberge zur Heimath übernachtet, von welchey 255 die Verpflegung auf Kosten des Kreises in Anspruch genommen haben. Für die Arbeitsleistung der Verpflegten hat die Herberge von Privatpersonen Mk. 10.50 eingenommen. Altenstadt, 7. Februar. Am Sonntag den 9. Februar, Abends 728 Uhr, findet hier im Saale des Herrn Gastwirth Holzapfel eine Wählerversarnrnlung statt, in welcher Herr Dr. Gutfleisch aus Gießen eine Ansprache halten wird. Lauterbach, 7. Februar. Nächsten Donnerstag den 13. d. M. wird der erste diesjährige Vieh markt abgehalten werden. Lauterbach, 7. Februar. Nächsten Montag den 10. Februar, Abends halb 8 Uhr, wird unser seitheriger Reichstagsabgeordneter Herr Fritz Kalle aus Wiesbaden im Gasthaus „zum Anker" hier einen Vortrag halten. Bermuthshain, 6. Februar. Unser sonst so stilles und friedliches Dörfchen war gestern in nicht geringer Aufregung. Der Gemeindebulle war wüthend geworden und rannte wild in dem Dorfe umher. Die Hälfte der Ortseinwohner betheiligte sich an dem Einfangen - nach einiger Zeit gelang es, das Thier in eine Hofraithe zu treiben, wo es geknebelt und in den Stall zurückgeführt wurde. vermischtes. *△ Mainz, 7. Februar. Die bei den bevorstehenden Reichstagswahlen in dem diesseitigen Wahlkreise auf dem Plan erscheinenden Parteien haben sich darüber geeinigt, sämmt- liche Stimmzettel in demselben Format und von gleichem Papier Herstellen zu lassen. — Mit dem kommenden Frühjahr steht hier ein Schreiner st rike in Aussicht. In einer jüngster Tage ab- gehaltenen Besprechung der Meister wurden die von den Ge- hülfen in einer öffentlichen Versammlung festgestellten Forderungen bezüglich der Arbeitszeit und bezüglich des Minimallohnes als unannehmbar erklärt und beschlossen, es eventuell auf eine Arbeitseinstellung der Gehülfen ankommen zu lassen. — Ein in einem Magazin unfern des alten Bahnhofes gestern Abend ausgebrochener unbedeutender Brand hat unter den Bewohnern des betreffenden Hauses eine fürchterliche Panik verursacht. Durch den starken Rauch der in dem Magazin lagernden Stoffe glaubten die Bewohner, das Haus stände schon bis zum Dach in Flammen und schrieen mörderisch um Hülfe. Fenster wurden eingeschlagen, in unglaublichen Costümen liefen Frauen mit kleinen halbnackten Kindern in den Straßen umher. Ein Junge sprang aus dem ersten Stock auf die Straße herab, ein Feuerwehrmann stürzte von beträchtlicher Höhe von einer Leiter herab und verletzte sich bedeutend. Es bedurfte langer Zeit, um die geängstigten Leute zu überzeugen, daß gar keine Gefahr vorhanden war. * Berlin, 1. Februar. Die Zahl der Wähler in Berlin beträgt jetzt nicht weniger als 252,000. Davon haben über 75,000, fast nur Arbeiter, sich überzeugt, ob ihre Namen in den Wahllisten enthalten waren, gewiß ein bedeutsames Zeichen von dem gerade in diesen Kreisen herrschenden Interesse für die kommenden Wahlen. * Zur Anfertigung der Listen der Wahlberechtigten für die Reichstagswahl ließ der Gemeindevorsteher in dem braunschweigischen Dorfe H. durch den Gemeindediener wörtlich folgenden Aufruf verkündigen: „Alle wer 25 Jahre alt ist, soll sich von nun bis heute Mittag beim Vorsteher melden, sonst wird er im Reichstag nicht angenommen." * Ein originelleres Bittgesuch, wie solches bald nach seiner Thronbesteigung dem Kaiser Wilhelm I. von Seiten eines Berliner Geschäftsmannes zuging, dürfte wohl selten an ein gekröntes Haupt gerichtet worden fein. Dasselbe lautet I wörtlich wie folgt und hatte bei den mit der Erledigung qu. Angelegenheit betrauten Personen seiner Zeit viel Heiterkeit hervorgerufen: Hochwohlgeborener König! Großmächtiger Fürst und Landesvater rc.! Ich befinde mir in eine große Verlegenheit. Aller- gnädigst bitte ich Seine Majestät mir doch aus dieselbe zu befreien, da ich eine kranke Frau und fünf Kinder mein | Eigenthum nenne, die seit drei Tagen von nichts als Kaffee I und ungeschmierte Stullen leben. Kein Holz und Kohlen I haben wir und bleibt mich anderes nicht übrig, als hoch- I geneigtest Seine Majestät um ein Darlehen von Tausend I Thaler zu bitten, die ich nebst 5pCt. Zinsen aber bestimmt I am 1. Juli 1861 wieder geben kann, da ich durchs Gericht • eine Erbschaft dann zu beheben habe. Ich habe geträumt, Seine Majestät wollten mir ganz unterthenist aus die Noth- lage befreien und will durch einen Notar mein Versprechen beglaubigen lassen. Tausend Thaler ist zwar eine hübsche Summe und können mich von den Concurs retten, da ich aber wohl der erste Gläubiger bin, der an Seine Majestät sich wendet, so schmeichle ich mir Berücksichtigung zu finden, was ja doch nur eine Kleinigkeit ist für einen neuen König. Indem ich huldvollst bitte, mir dock zu helfen, wünsche ich baldgeneigst nur das Eine, daß alle Wünsche von Seiner Majestät sich so wie meine Hoffnung auf keine Fehlbitte erfüllen möchten. Seiner Majestät hochgeneigtigster, ganz ergebenster Julius P....... Kaufmann und Handelsmann, Berlin, F.......straße 67. Vorstehendes Schreiben blieb nicht unberücksichtigt. Die erbetenen Taufend Thaler gingen dem der großen Hülfe Bedürftigen zwar nicht zu, aber da er in der That würdig und bedürftig erfchieu, wurden ihm fünfzig Thaler aus der königlichen Schatulle übermiefen, die es ihm ermöglichten, die rückständige und laufende Miethe zu zahlen und seine Gläubiger zu vertrösten. Später in den wirklichen Besitz der Erbschaft gelangt, trug der originelle Kauz thatfächlich feine Schuld ab, und als ihm der Betrag zurückgestellt wurde, verdoppelte der Handelsmann die Summe und stellte dieselbe zu wohlthätigen Zwecken der Behörde zur Verfügung. Hniverfitäts -- Nachrichten. — Am Ende des vorigen Sommers wurde an der Universität München eine Genossenschaft für freiwillige Krankenpflege im Kriege gegründet, welcher jeder tmmairiculirte Student deutscher Staatsangehörigkeit als Mitglied beitreten kann, Der mililärdienstuntauglich ist. Die Mitglieder verpflichten sich, sich bei Ausbruch eines Krieges dem ihrem jeweiligen Wohnsitze zuständigen Landeshilssoerein auf brti Monate zur Verfügung zu stellen. Ami. Februar, Nachmittags 3 Uhr, sand in der Universität zum ersten Male die Prüfung der Mitglieder der Genossenschaft uatt. Zu derselben war der comman- dirende General des 1. Armeecorps, Prinz Leopold, mit dem Kriegsminister von Heinlekh erschienen, ferner der Chef des Generalstabs, Generalmajor Giehrl, der Generalstabsarzt der Armee Dr. v. Lotzbeck, der Coips-Generalaizt Dr. Mohr mit vielen Militärärzten, General v. Lylander, der Referent im CultuSministerium Reggier, Recior und Prorector der Universität mit vielen Professoren u. a. m. Vor Beginn der Prüfung richtete Professor Angerer einige Worte an die Mitglieder und theilte mit, daß von den anfangs eingeschliebenen 68 Mitgliedern 19 wieder ausgetreten sind; Einige, well sie der Sache ein dauerndes Interesse nicht bewahren konnten, und andere, weil sie den körperlichen Anstrengungen nicht gewachsen waren. Von den noch verbliebenen 49 Mitgliedern gehören 1 der theologischen, 30 der jurtsttfchen, 4 der staatswirthschaftllchen, 2 der medictnischen und 12 der philosophischen Facultät ein. Der Unterricht in der Genossenschaft wurde ertheilt von Professor Rüdrnger in der Anatomie, von Geh.-Rath v. Ziemssen in der Krankenpflege, von Buchner in den wichtigsten Grundfätzen der Hygiene. Prioatdocent Klaußner übte die erste Hilfe bet plötzlichen Unglücksfällen, und Professor Angerer hat mit seinen AssiUenten den Unterricht in der VcrbandS- unb Transportlehre, Jmprootsaltonstechnik unb Wundbehandlung geleibt. Der Unterricht begann Mitte November und dauerte bis 30. Januar. Nachdem Professor Angerer geendet, begann die mündliche Prüfung. Daraus folgten practtsche Uebungen, die mit besonderem Interesse verfolgt wurden: das Anlegen von Nothverbänden, Transport von Kranken mittelst Tragbahre, Herstellung von Schienen aus Stroh, Weiden u. a. m. Die Mitglieder der Genossenichaft zeigten in Allem große Gewandtheit und eine gründliche Ausbildung. Zum Schlüsse der Prüfung sprach der Kriegsminiftcr den Mitgliedern seine volle Anerkennung übet die ausgezeichnete Leistung aus, lobte ihren Patriotismus und versicherte, den Bestrebungen der Genossenschaft stets sein reges Interesse zu widmen. Citeratur unö Kwn|t — Der Gärtner und Gartenliebhaber hat vielfach nicht die Zeit und häufig auch keine so große Bibliothek, um durch Nachlesen in Specialwerken Belehrung zu suchen; für ihn handelt es sich meist darum, sofort und ohne vieles Suchen eine Auskunft zu finden. Diesem Bedurfniß entspricht nur ein trotz möglichster Vollständigkeit kurz gefaßtes, mit den nöthigen Abbildungen versehenes Gartenbau- Lexikon, und der größte Erfolg, welchen das im Verlage von Paul Parey in Berlin erschienene Illustrirle Gartenbau-Lexikon gefunden hat, bestätigt diese Wahrnehmung vollauf. Soeben beginnt eine zweite, durchgearbeitete Auflage des vortrefflichen Buches zu erscheinen und zwar geschieht die Ausgabe in 20 Lieferungen K 1 Mk. Der Preis ist in Anbetracht des Gebotenen ein äußerst niedriger, und in der That sollte das Gartenbau-LexUon in jeder Gärtnerei als Hausbuch zu finden fein, denn — aufgeschlagen an der betreffenden Stelle des Alphabets — gibt es augenblicklich klare und bündige Antwort auf alle Fragen, wie sie sich täglich im gärtnerischen Betriebe aufwerfen. verkehr, Land« volkrwirthschaft. Berlin, 4. Februar. Die Ausgabe der zusammenst ell- baren Fahrscheinhefte hat sich nach der ,,Voss. Ztg.", seitdem die Bedingung einer Rundreise fallen gelassen tft, bei den einzelnen Ausgabestellen gegen die gleichen Monate des Vorjahres nahezu verdoppelt. Der Ausschuß des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen für Angelegenheiten des Personenverkehrs wird zur Ausarbeitung neuer Ausführungsvorschriften für den Veretns-Rundreiseverkehr, die am 1. Mai d. I. in Kraft treten würden, eine Sitzung am 13. Februar in Prag abhalten. Berlin, 4 Februar. Das neueste „Monatsheft zur Statistik des Deutschen Re-chs" enthält die Tabellen über die Durchschnittspreise wichtiger Maaren im Großhandel für das Jahr 1889. Wenn man in Procenten den Preisunterschied zwischen dem ersten und letzten Monat des Jahres 1889 berechnet, so ergibt sich, daß nur für Kartoffeln, Zucker und Kupfer ein beträchtlicher und für Butter, Kalbflench, Spiritus, Reis und Petroleum ein geringerer Preisrückgang stattgefunden hat; alle übrigen Maaren sind im Preise gestiegen; Preiserhöhungen von mehr als 2OpCt. zeigen Gerste (2O,lpEt.), Hafer (20,5), schottische Häringe (21,4), Wolle (25), Zmk (28), Schweinefleisch (28), westfälische Steinkohle (34 4), schottisches Roheisen (40,6), norwegische Häringe (40,9) und deutsches Roheisen (57,8 pEt.). Schiffs-Bewegung der Postdampfschiffe der Hamburg-Amerrkantschen Packetsahrt-Aclien- Gesellschaft. „Galicta", am 26. Januar von Baltimore nach Hamburg abgegangen. „Dania", von Hamburg nach Newyork, am 29. Januar von Southampton weitergegangen. „Rhaetia", am 29. Januar von Newyork nach Hamburg abgegangen. „Jndta", am 30. Januar von Baltimore nach Hamburg abgegangen. „Italia", am 1. Februar von Newyork nach Hamburg abgegangen. „Martha", am 1. Februar von Baltimore nach Hamburg abgegangen. „Rugia", von Newyork, am 2. Februar in Hamburg angekommen. „Bohemia", am 2. Februar von Hamburg nach Newyork abgegangen. „Russig", von Hamburg, am 27. Januar in Newyork angekommen. II Vorzüge. Cbm. Eichenstämme von 52—64 3 8 5 10 Flur 3 Apotheker Senckenberg’» 5 145 Hirsch-Apotheke in Glessen. . 3- Kl. zu 2 Stück Buchen-Absch n n ti n 35 „ Kiefern- „ 4. Altenkirchen, den 4. Februar 369 29 28 Flur es n H 23 23 43 Nr. 87 - 2437 Meter Acker das., 24 Nr. 23 — 2950 Meter Acker am Eichen- Eichen- Eichen- Kiefern 2. 3. 4. 3. ti n Flur Flur Flur Nr. 144a — 18ö2 Meter Wiese im Rödern aus den Graben, Prügelholz, Stockholz, Acker Acker 5 35 36 23 Flur 3 Flur 3 Flur Flur 5 Nr. 377 — 750 Meter Acker das. 5 Nr. 378 — 750 Meter Acker das. Acker Acker Acker ii ii ii ii ii ii H II II n Nr. 172 — 1219 Meter Acker am Fluthgraben an dem Fabrici'- schen Acker, Nr. 173 — 1212 Meter Acker daselbst, Nr. 174 — 1212 Meter Acker daselbst, am obersten Weiher. Nr. 170 — 1950 Meter daselbst, Nr. 172 - 1231 Meter daselbst, Hasenköppelsweg und Barres- fltaben, Nr. 179 — 2963 Meter Acker zwischen dem Sandkauier und Erdkauter Weg, 240 121 105 3450 4 10 8 450 a Mk. 1.75 die ganze Flasche, „ 1.10 die halbe Flasche. auf dem Hadder-Graben, Nr. 372 — 1037 Meter Acker auf dem Fluthgraben, in d. Au, Nr. 373 - 1037 Meter Acker das., Nr. 374 - 1869 Meter Acker das., Nr. 37) — 625 Meter Acker das-, Nr. 376 — 625 Meter Acker das-, Bd. L, br. M. 4., geb. M. 5. Ledebur, Die Metalle, br. M. 3.50, geb. M. 4.50. Clarus, Die rationelle Ernährung, L. 30 H 122 Hübae^ Z° G., Pflauzenatlas, 6. Aufl., neue Ausg., kart. M. 4.50. von Martens u. Kemmler, Flora von Württemberg und Hohenzollerv, Band I u. II., brosch. M. 10.50. den Gleiberger Weg, Flur 15 Nr. 278 - 1462 Meter auf die kleine Weide, Flur 15 Nr. 279 - 1462 Meter daselbst, Flur 23 Nr. 171 - 1231 Meter bogen, Vordersteuer geliefert. i Einfachster Säemechanismus aller Drillmaschinen, oatentirt D.-R -P- m . \ Nr. 3022 ), die Maschinen können daher dem unkundigsten Knechte <5CjOtlDCI6 1 anoertraut werden. — Neueste bequeme Saatkasten-Entleerung. — . Kein Gummi an der Säewelle, demnach auch kein Ber- i stopfen denkbar. Aeußerst solide und dauerhafte Ausführung. Haus-Verkauf. Wohnhaus in Mitte der Stadt, geeignet für fast jeden Handwerker, Bäcker, Metzger, Schuhmacher, Schneider rc rc, zu verkaufen- Laden kann eingerichtet werden 161 Zu befragen in der Ex» d. d. Bl- 1086] Gesucht zum 1. April ein tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit. Frau Professor Tchürer, Seltersweg 64. 7,36 19,48 5,57 11,34 7,69 Mgdvkrpachlung. Montag den 17. Februar L I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Bureau des Unterzeichneten die hiesige Gemeinde-Jagd auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. t Lindenstruth, 2. Februar 1890. Großh- Bürgermeisterei Lindenstruth. Krug- 994 .Holzversteigerung im Steinbacher Gemeindcwald. Im District Helgenwald kommen Mittwoch den 12. Februar Flur 5 Nr. 403 — 681 Meter Acker das., Flur 5 Nr. 404 — 687 Meter Acker das., Flur 6 Nr. 173 — 875 Meter Wiese an den herrschaftlich Weilburgischen Wiesen, Flur 6 Nr. 174 — 275 Meter Wiese das., Flur 6 Nr 180 — 256 Meter Wiese das., Flur 6 Nr. 188 — 425 Meter Wiese das-, Flur 6 Nr 201 — 425 Meter Wiese das., Flur 7 Nr. 41 - 1012 Meter Acker auf dem Läufertsröder Weg, Flur 7 Nr. 64 — 2712 Meter Acker auf Wegen Umzugs in dar von mir gekaufte Haus, Kirchenplatz 6, neben dem Einhorn, verkaufe unter Garantie bis zum 1. April sämmtliche goldene und silberne Taschenuhren, Regulateure, Wecker, Ketten etc. zu herabgesetzten billigen Preisen. Nahmer, Physiologie, broschiert M.5.— gebunden M. 6.— Alsberg, Anthropologie, brosch. M. 6.— gebunden M. 7.— Rotzmähler-Engel, Die Geschichte der Erde, 4. Ausl., br. M. 6, geb.M. 7. Rotzmäsiler, Die vier Jahreszeiten 6. Aufl.. br. M. 5, geb. M. 7. Clarus Sterne, Die allgem. Weltau- jchauung, br. M. 6., geb. M. 7.50. Klein, Allgem. Himmelskunde, 2. Aufl. br. M. 5.—, geb. M. 6.—. IaMerpachlung Freitag den 14. Februar l, I., Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Leihgestern die der Gemeinde zustehende Feld- und Waldjagd, circa 4000 Normalmorgen enthaltend, aus weitere sechs Jahre unter den bei der Verpachtung bekannt gegebenen Bedingungen in zwei Bezirken verpachtet werden. Leihgestern, am 31. Januar 1890. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. 984 Montag den 10. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Hause des Herrn Metzger Heßler, Marktplatz 19, die zum Nachlaß der Frau Hebamme Charl. L»oS ge- horigen Gegenstände: Kleiderschrank Commode, Tische. Stühle, Sopha, Spiegel, Küchenschrank mit GlaS« aufsatz. Bettstellen mit und ohne Sprungfedereinlagen, sehr gute Federbetten und Weißzeug, sehr schöne, meist sehr gut erhaltene »rauenkletder und Orauenwüsche, Küchengerüth, ein schöner Schreib« secretür und andere Gegenstände versteigert werden. Gießen, 4. Februar 1890. [1016 In Auftrag: I. Rothenberger, Gerichts Taxator. Flur 29 Nr- 144 — 375OMeter Acker das., Flur 43 Nr- 85 —1212 Meter Acker neben der Steinkaute auf den Weg und die Lahn, Flur 43 Nr. 86 — 1213 Meter Acker das-, Durchmesser, 8—10 Meter Länge, 8 Festm. enthaltend, Eichenstämme von 3,61 Festm-, zu Wagnerholz geeignet. Fichtenstämme von 25—35 Cbm. Durchmesser, 10—14 Mtr. Länge, 6,02 Festmeter, Kiefernstämme von 4 Festmeter. 5 5 5 5 Äu einem zwei Jahre alten Kinde für alsbald eine bessere Person gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei Frau I Hüttenberger, Gelterswea IN*. 32 in Gießen. [1122 Dienstag den 11. Februar, Nachmittags von 2 Uhr an, werden im Hause des Herrn Schmied Walter, Neustadt 3, die zum Nachlaß des Frl- Louise Wührum gehörigen Mobilien, wie: 1 vollständiges Bett mit fast neuer Bettstelle, 1 schöner eichener Tisch, 1 guter Kleiderschrank (einthürig), Commode, Uhr, Porzellan, Weißzeug, Kleider, 2 Paar neue Schuhe, Bilder, Küchengeräthe rc- versteigert- I. A.: HOI LouiS Rothenberger, Gerich'staxator. Flur 4 Nr- 24 — 2050 Meter Acker über dem Krojdorfer Weg, Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur 778 KindermaSken von 5 an. 4MaSkenanzüge, DominoS Düngerstreumafclrine, Pat. chlor, für alle künstlichen Düngerarten und Mengen; Verschmieren nicht möglich. Concurrenz - Hackmaschine für Rüben und Getreide, vollkommenste und leichteste aller Hebel-Hackmaschinen der Neuzeit empfiehlt zu Original-Fabrikpreisen Heinrich Hütker, Frankfurt a. M-, General-Ver'reter der Firma W. SiederSleben & Co., Bernburg, für ganz Süddeutschland. ______________(663 Fritz Scharmann, Uhrmacher. Schloßgasse 15. 1135__________________________ Steinlieferung im Domanialwald der Ober- sörsterei Schiffenberg. DienStag den 11. d MtS. wird das Anliefern von 482 Cubik- meter Chaufsirsteinen in 13 Loosen und das Aussetzen dieser Steine in 3 Loosen öffentlich vergeben. Die Versteigerung beginnt Nachmittags 2 Uhr und findet aus dem Baumgarten statt, Forstwart Schlag daselbst ertheilt nähere Auskunft. Gießen, 5. Februar 1890. Großh. Obersörsterei Schiffenberg. Heyer. 1^6 zur Versteigerung: Rm. Buchen-Scheitholz Die besten Saemafehinen für bergiges und ebenes Terrain sind und bleiben trotz allen anderen Reclamen die weltberühmten Siedersleben'schen Saxonia» und Normal-Drills. Diese Maschinen werden in sieben verschiedenen Ausführungen und in Spurweiten von Vr. 1, IVi, IV2, 1,60, !»/<, 1,88, 2, 2Vi, 3, 3»/2 und 4 Meter mit jeder gewünschten Neihenzahl, mit Hintersteuer, einfachem Vordersteuer oder Pat -Zahn- 1890. Der Vorsteher Läufer. Internationale Ausstellung Cöln a. Rh. 1889: Goldene Medaille. «X1.» iw««. F riedr. Leo in Giessen. Popular-naturwissenschaftt. Verlag von Vtto JUeifert, Stuttgart. Heg, Prof. Dr. W, Spezielle Zoologie, 5 Nr. 367 - 1512 Meter Acker Harmonikas, --- Trommeln« Flöten, Signalhörner, sowie alle übrigen Instrumente zu Fabrikpreisen. 1008 Ernst Challier (Rudolphs Nachf.), Giessen. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die Wahlen j tum Reichstage im ganzen Reiche Donnerstag den 20. Februar 1890 stattfinden und daß die Wahlhandlung um >0 Uhr Vormittags beginnt und um 6 Udr Nachmittags geschloffen wird. Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Wahlbezirke: Crster Wahlbezirk: die Bewohner der Wallthorstraße, der Lindengasse, Hundsgaffe, Zozelsgaffe, Flügelsgaffe, des Afterwegs, der Schiller- straße, Nordanlage, Steinstraße, Schottftraße, Ederstraße, Weserstraße, Dammstraße, Marburgerstraße, am Rodberg und Wieseckerweg- Wahlloeal: Schnlhaus am Asterweg- Wahlvorsteher: Stadtverordneter Homberger, Stellvertreter: Stadtverordneter Löb er- Zweiter Wahlbezirk: die Bewohner des Kirchen- und Lindenplatzes, auf der Bach, der Wetzsteingasse, Braugaffe, Brandgaffe, des Brandt platzes, der Ostanlage, Wiefenstraße, Schloßgaffe, des Canzleibergs, der Kaplaneigaffe, Schulgaffe, Waagengaffe, Dreihäusergasse, Neue Bäue, Erlengaffe, Weiden gasse und Sonnen ft c aße. Wahlloeal: Schnlhaus in der Schulstratzc. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Prof. Dr. Thaer, Stellvertreter: Stadtverordneter Habenicht. Dritter Wahlbezirk: die Bewohner der Gartenftraße, des Ludwigs- Platzes, der Grünbergerstraße, Wolsstraße, in den Eichgärten, der Licherstraße, am Nuhrungsberg, des Schiffenbergerwegs, der Ludwig- straße, Löberstraße, Lonystraße, Stephanstraße und der Gemarkung Schiffenberg. Wahlloeal: alte Realschule sBürgermeisterei^. Wahlvorsteher: Bürgermeister G n a u t h, Stellvertreter: Stadtverordneter Vogt. Vierter Wahlbezirk: die Bewohner des Marktplatzes, Neuenwegs, der Südanlage, der Bismarckstraße, Göthestraße, Bleichstraße, des Selterswegs, der Maigaffe und Blockstraße- Wahlloeal: altes Rathhaus. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Jughard, Stellvertreter: Stadtverordneter Keller. Fünfter Wahlbezirk: die Bewohner der Mäusburg, des Kreuzplatzes, der Kaplansgaffe, Katbarinengaffe, des Burggrabens, der Marktstraße, Wettergaffe, Sandgaffe, Rrttergasse, Neustadt, des Tiefenwegs, der Kornblumengaffe, der großen und kleinen Mühlgaffe, der Lahnstraße, Rodheimerstraße, Hammstraße, Schützenstraße, Krosdorferstraße und des Wegs an der Harot. Wahlloeal: Schulhaus in der Neustadt. Wahlvorsteher: Stadtverordneter G rü n e b e r g, Stellvertreter: Stadtverordneter Scheel. Sechster Wahlbezirk: die Bewohner der Wolkengafle, Löwengaffe, des Teufelslustgärtchens, der Bahnhofstraße, Westanlage, Frankfurterstraße, Alicestraße, Liebigstraße, des Riegelpfads, Leihgesternerwegs, der Wllhelmstraße und an den Bahnhöfen. Wahllocal: Schulhaus ,tn der Westanlage. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Hoch, Stellvertreter: Stadtverordneter H e y l i g e n- städt. 1177 Gießen, am 6. Februar 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth Flur 44 Nr 30 — 1606 Meter Acker auf dem Flutharaben, Flur 44 Nr. 31 — IcOO Meter Acker das., Flur 45 Nr. 87 — 1163 Meter Wiese in der Lichtenau, links am Badenburger Fußpfad, Flur 45 Nr 232 — 1050 Meter Wiese am grünen Weg in der Lichtenau öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 8. Februar 1890. Großh. Ortsgericht Gießen I- A. Bogt. mm*. y_oujs Lony Bahn2T,r' empfiehlt ein reichhaltiges Lager in Küchen- und Haushaltartikeln, Bürsten-, Korb- und Küftrwaaren. Z Deutsche Schaumwein-Fabrik Wachenheim (Rheinpfalz) empfiehlt ihre patentirten aus reinem Naturwein ohne Zusätze von Spirituosen und ohne Einpumpen von Kohlensäure hergestellten, von ärztlichen Autoritäten günstigst begutachteten Schaumweine Holzversteigerung. Künftigen Mittwoch ben 12. Februar, Morgens 10 Uhr anfangend, soll im Gemeindewalde von Altenkirchen nachstehendes Eichen-, Buchen- und Kiefernstammhotj meistbietend öffentlich versteigert werden. Das Holz lagert an den Holzabfuhrwegen, bequem zum Transport euf der Chaussee Hohensolms-Wetzlar, auch Rodheim und Gießen- aus Buchen-Absch 3- Kl- zu 1,35 Festmeter, Wellen Buchen-Reisholz, Rm. Nadel-Scheiter, „ „ Knüppel, „ „ Stöcke, Wellen Nadel-Reisholz, (kein Geheimmittel) bestehend aus Antlpvrin, Phenacetin, Rha- barber, Calmus, Chinarinde. — Viel wirksamer als pures Anti- pyrin. — Jede Migräne und Kopfschmerz wird nach Genuss von 3—5 Pastillen schnell und dauernd beseitigt. - Elegante Verpackung, um überallhin wie eine Bonbonniere mitzunehmen. — Preis Mk. 1.50 mit Gebrauchsanweisung; (billiger als die Arzneitaxe.) Zu haben nur In den Apotheken. Falle irgendwo nicht vorrätiug, jedenfalls zu beziehen von nachstehenden Depots • sowie Jöpf«, Perrücken und Barte werden billigst verliehen. Größte Auswahl in Gesichtsmasken. 2 Jt. Welckkk, Neustadt 33. *1041] Neuenweg 33 ein tüchtiger Pferdeknecht gesucht. Keitgeöotenes. Mein Haus suche unter sehr günstigen Bedingun- gen zu verkaufen. F. Holberg, TO] Kirchenplatz 8. Friedb. Pferdeloose, Ziehung 15. Februar [574 empfiehlt AultrrS Wallach, Die Flaschenbierhandlung von Daniel Heil JKC Lindenplatz 3 empfiehlt: Bier der Arlien-Braucrei Liesten t Lagerbier, hellfarbig (Wiener Brauart) per Flasche 18 do. dunkelfarbig (Bayr. Brauart) „ „ 20 „ Exportbier, hellfarbig (Wiener Brauart) „ „ 23 „ Jedes Quantum frei in's Haus. isz Der Anfang ist Morgens 9 Uhr am Brandholz bei der Lehmkaute am Weg nach Dorsgill und Garbenteich. Das Bau- und Werkholz kommt Nachmittags präcis 2 Uhr zur Versteigerung. Steinbach, am 3. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 1036 Montag den 17. Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht, auf freiwilliges Ansuchen der Peter Kreiling Wiltwe in Gießen, die derselben in der Gemarkung Gießen gehörigen Grundstücke: [1137 Flur 3 Nr. 108 — 1000 Meter Acker links am Krofdorfer Weg, Der Vorstand Anfang 71/2 Uhr. [947] Gießen, 1. Februar 1890. Malz- Anfang 8 Uhr. Der Vorstand. rniethen Marktplatz 5 pr. Fl Jt. 0.80, n 483] fterd. Drebes 11 Renen Bäue 7. 165 leihen bei [891 ' zu vermtelhen AnliuS Hoch. hoch. CD 51 Bahnhofstraße 51 149 Kirchenplatz 18. [403 Laden Vermietbfrau Müller. durch I. Happel, Neustadt 56. 474] Gute ntwerpe [690 Näheres in der Exped. d. BL nach 6 Redactton: A. Schepda. — Druck und Verlag der Brüdl'lchen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. W II II II in Hausarbeit tüchtig ist. Zeugnisse erforderlich. Laubenheimer Niersteiner Binger Eisler Ober-Ingelheimer (Rothwein ) Mothe Stern cSinie König. Belg. Poftdampfer von v schnelle Fahrten, gute ' Verpflegung, billigste Preise. 948] Zur Herstellung von 300,000 Russensteinen wird unter günstigen Bedingungen ein Unternehmer gesucht. A. Stamm, Gladenbach. Moussir. Rheinweine: Kupferberg, Gold, Silber u. 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Hanbach, Westanl 25- Eine Hofraithe mit großem Obstgarten, an der Sophienstraße in Wetzlar gelegen, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen, ev. an eine Familie zu vermiethen- Das Wohnhaus enthält 8 Zimmer nebst allem Zubehör, 2 große gute Keller, Pumpe in der Küche- Außerdem befindet sich auf der Besitzung massive Waschküche, Stallung mit Heuboden und Holzremise. Nähere Auskunft erlheilt die Exped. d. Bl.___ Rhein-Weine: All Mr Wähler Das nationalliberale Wahlcomite des 1. Hess. Reichstagswahlkreises. des 1. Hess. Rrllhstllssillllhlkrrllrs. »«se*v®ttSÄ Dankbarkeit gesichert. An seiner Stelle schlagen wir unseren Gesinnungs-Genossen tn Stadt und LanD Herr« KMrsthn Cml Sd|ltukr auf dem Hardthof bei Gießen zm WM^dm Mr [r btr B^tnmmsmann feiner »en.»..offen Md M n. B-rsttzmd-r des l-ndwEch-Mch-n Vereins für *i9»e» ber seines Heeres und ferner Flotte; denn der pr^aen^eit^mfäer Wesism überjeden Feind und über jedes Bündnis; von Feinden. „en bie *«»«■ dm 1879 eine!. mnchtiM «uffchmm,. ber H-mdelM-lM ** u»d Beleinn« des f,«°»M. H»»d«rl« Md im Befanden, mürbe er sich widmen der Förderung der Landwirthschast. QnnhmtrtRfrh ton — Johs. Konr d. — 21., Konrad. — 25., Anton. Wentzel, Anton Karl. — Adam. — Heinrich. — 3., Konrad. — 2., An ton Karl. Bopf, Johs., Maurermeister. Schmidt, Hrch., Landwirth. Kiefer 2., Konrad. Wissig, Johs. Stoll, Heinrich. Reu seh, Johann Konrad. Velten 2., Joh. Konrad. — 8., Anton. — Konrad Karl. Kromp, Bernhard. Boller, Anton. Bopf, Anton Johs. Schmidt, Hrch. - Ph- — Konrad. StoU 3., Anton. — Hrch. Hartmann, Konrad Jshs. Textor, Wilhelm Anton. — 3., Anton. Puhl, Jobs. Bopf, Johs. — 6., Anton. Berg, Karl. Bopf 6., Johs. Beppler, Anton. Schneider, Karl. Rausch 2., Johs. - 4., Johs. Stern 6., Anton. Ohly 2., Konrad, Fruchthändler. — Konrad. Haub, Friedrich. Hess, Wilh. Rudolph, Johs. — Joh. Georg. Datz, Hrch. Mai, Anton. Görliz, Wilhelm. Hess, G. Heinrich. Arzt 2., Konrad. Spies, Konrad Hrch. - Wilh. — 4., Konrad. Krumbach, Johs. Fuchs, Joh. Anton. Ulme, Johs. Becker 3., Hrch. Rausch 4., Johs. Frey, Konr. Johs. Boller, Heinrich. Langsdorf. Dr. Köhler, H., Thierarzt. Lauter. Böcher, Heinrich. Feldmann, Bürgermeister. Gross, Heinrich. Hahn, Johannes. Her es, Johannes 5. Kratz, Heinrich. Mönchen, Heinrich. — Karl. Rinker, Karl. — Adolf. Reidt, Beigeordneter. Reck, Heinrich 5. Schlörb, Konrad 1. Schwarz, Philipp. Schmidt, Ludwig. — Georg Heinrich. — Kaspar. — Heinrich. — Wilhelm. — Johannes 8. — Heinrich 2. — Georg 7. Sann, Heinrich 4. — Heinrich 5. Scheuermann, Johannes. Scherf, Konrad. Viehl, Karl. Volz, Adolf. Zimmer Heinrich 1. — Heinrich 2. — Julius. — Ernst. Lehnheim. Seng, Bürgermeister. Janisch, Polizeidiener. Eckhardt, Ludwig. Dickhardt, Landwirth. Gemmer, Peter. Erb, I. — 3., Hrch. Horst, Adam. - 6., Johs. Kipper, Ludwig. Kauss, Johs. Hahn 3., Hrch. Pflug, H. Vierheller 2., G. Klös, Andreas. — Kaspar. Neumann, Karl. Appel, Kaspar. Biedenkopf, Wilhelm. Thraum, Georg. Schmidt 1., Peter. — Johs. — Wilh. — Ludwig. — 3. Wilhelm. Neumann, Nikolaus. König 1., Hrch. Dörr 2., Georg. Hahn, Wilhelm. Jüngel, Hermann. Leihgestern. Jäger, Adam, Schmied. — Joh. Martin, Schuhmacher. Hess, Bürgermeister. — 5., Georg Landwirth. — 6., Georg. — 3., Peter. — 3., Landwirth. Häuser, Balthasar, Landwirth. Seipp, Job., Beigeordneter. Pauli, Joh. Wagnermeister. Linz, 6., Johannes. Arnold, 2., Wilhelm. Faber 4., Georg, Landwirth. - 10., Joh. Dörn 5., Georg, Lnndwirth. — 2., Joh. Georg. — 6., Georg. Will, Georg Johann, Landwirth. Wagner 3., Joh. Georg. — Konrad. Langsdorf, Georg. — 6., Joh. Seipp, Joh. Georg, Schäfer. Baur, Hirsch, Handelsmann. — Baruch, „ Pauli, Adam. Faber 2., Johann Georg. — 3., Johann Georg. Waldschmidt, Kaspar. Velten 2., Georg. Pauli, Kaspar. 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Rabenau 3., Joachim, Landwirth. WalienM . Adam, Landwirth. Wecker, Chmtian, Landwirth. • Schnecker, Heinrich, Steinhauer. Becker, Friedrich, Steinhauer. Braun, Peter, Fuhrmann. Baum, S., Handelsmann. Kammer, Carl, Gastwirth. Unger, M., Bauverwalter. Lich, M., Schuhmacher. Lumda. Schultheiss, Bürgermeister. Sauer, Johs. Theiss, Karl. Keil, Joh. Konrad. Biedenkopp, Hrch. Klös, Peter. Schombert, Wilhelm. Kauss 8., Peter. Schnell, Johs. Kappes 3., Peter. Rau, Ferdinand. Keil I., Johs. Höres, Wilhelm. TÄeiss, Wilhelm. Klös, Heinrich. Kappes 2., Peter. Kratz, Hrch. Zahrt, Jakob. Michelnau. Diehlmann, Bürgermeister. — Karl. Hofmann, Karl. Wenzel, Gemeinde-Einnehmer. Koch 2., Konrad. Albus, Polizeidiener. Bach, Heinrich, Wagner. Ridlm. Erek, 5B., Mühlenbes. u. LandtagSabg. Brann 2., $>., Mühlenbes. u. Beig. Bullmann, ß., Bürgermeister. May, KreiSvetcrinärarzt. Kuhn, Gerichtsvollzieher Hammel, Stationsvorsteher. Susmanu, Georg, Kaufmann. Ringshausen, Karl. Bechtold, C. L. Lyuker, Kreisbauaufseher. Roth, Hrch, Gerber. Stork, Fr., Gerber. Jost, F., Kaufmann. Roth, Heinrich Jakob, Schneidermeister. Rullmanu, Heinrich, Metzger. Cloos, H. W-, Holzhändler. Reuter, E., Bauunternehmer. Weimer, Gg, Rechner. Benning, August, Gemeinde-Einnehmer. Uhl, C. L. Kraft, Bezirks-Bauanfseher. Eberweiu, Rechtsanwalt. Bechtold, Philipp, Wcißgerber. Ruppel, Ludwig, Hntmacher. Bank, Ludwig, Schneider. Schüler, Louis, Stcuerkontrolcur-Geh. Lorenz, C. Luft, Fr., Schreiner. Roth, Otto, Schneider. Ferro, E., Hcilgehülfe. Hotz, Lehrer. Floss, Ludwig, Buchdruckereibesttzer. Roth, Hermann, Gcrbcreibesitzer. Oder-Hörgern. Alles, Bürgermeister. — 1., Joh. Georg. — 4., Joh. Georg. — 5., JohS. - 4., Johs. — Eberhardt. Müller, Philipp, Beigeordneter. — 4., Joh. Konr. — Lehrer. — Jakob. — 5., Hrch. — 6., Hrch. — 4., Joh. Georg — 3., Joh. Konrad. Düringer 2., Johann Georg. Holler. Joh. Georg. Schmidt, Hrch. Helmes, Eberhard, Mühlcnbefitzer. Göriach, Joh. Georg. Lotz, Heinrich. Gorr, Johannes. Dür'nger, Wilhelm. BlnSel, Karl. Ober-Lais. Daubert, Bürgermeister. — Ernst, Landwirth. — 8., Heinrich. Landwirth. Ludwig, Konrad, Lehrer. Schauermann, Ehrhard, Landwirth. — Louis, Wirth und Spczereikrämcr. — 4., Johs., Landwirth. Becht 2., Karl, Landwirth. Pfannstiehl, Gustav, Polizeidiener. Fritz, Konrad, Gemcinderath. Rack, Karl, „ — 4., Adam, Landwirth. — Ernst, Bock 2., Karl, — Ehrhard, Schuhmacher. Engel, Karl, Landwirth. Seum, Johs. Karl. Landwirth. Bücher, 1., Frdr., Gemeinderath- Ober-Seemk». Reimann, Richard. Obcr-Widdcrsheim. Weis, Otto, Bürgermeister. Eckel, M., Forstwart. Walther, G. PH, Landwirth. Kammer, A. F., „ — Joh. Kaspar „ Schäfer 3., PH. Ortenberg. Roth, Gr Bürgermeister. Stammler, Oberamtsricbtcr. Presger, Wilh., Gemcinderath. Hilss, I., Stadtrechner. Dorsch, R. W., Gemcinderath. Emrich, Th., Ortsgcrichtsmann. Juncker, C., Gräfl. Baubcamter. Bohn, Louis — Frdr., Gemcinderath. Eissner, I., Beigeordneter. Schulze, Albert, Kaufmann. Tamm, Carl, Bezirksbauaufseher. Frech, H. Schnake. Förster. Brack, August. Hiltz, G. Bechthold, Gg., Gemeinderath. Kreiss, Wilh, Gemcinderath. Uhrig, Verwalter. Vallbracht, Gefangenwärter. Schember 2., H., Gemcinderath. Emrich 3., Jakob, Gemcinderath. Kraft, Lehrer. Hebbel, Gg. Hrch. May, Gustav, Ortsgcrichtsmann. Gerhard, Joh., Kreisstraßenwart. — Christian. Schmidt, Hrch. Döpp, Hrch., Schreiner. Roos, Jakob, Schreiner. Wolf, Polizeidiener. Rabertshausen. Widdersheim, Bürgermeister. Bast 3., Johs. Stegk, K. Eich, Theodor, Haubcnmühle. — Ludwig, Pfarrer i. P. Reichhardt, Philipp. Hofmann, Konrad. Jäger, Gustav. Haas, Ernst. Faber, Konrad. Kröll, G. Konrad. Dietz, Hrch. Konrad, JohS. Rodheim. Schäfer, Bürgermeister. Hofmann, Adolf. Nicolai, Beigeordneter. Uhl, Karl. Oehr, Moritz, Pfarrer. Koch, Lehrer. Hofmann, Otto. — Gustav. Kröll 6., Georg. Borckhard 2., Philipp. Rüddingshause«. Scherer, Bürgermeister. Ruppertenrod. Reiber, W., Kaufmann. Ruttershausen. Krämer, Ludwig. Schlapp, Heinrich. — 2., Ludwig. Felda, Konrad. Schwarz 2., Johs. - 3., L. Schön, Hrch. Kann, S. Geissler 4., JohS. — Hrch. Löwenstein, Levi. Spoor, Georg. Saasen. Schmidt I., Ludwig. Glatthaar, Georg. Schopp XII., Johann. Schmitt, Jakob. - IX., Johs. Salzhausen. Schenk, Forstmeister. Fink, Carl. Geiss, Philipp. Schmidt, Heinrich. Weil, Joh. Zell, Philipp. Schwickartshausen. Seum, Bürgermeister. — 3., Heinrich. Selters. Schwabe, Pfarrvcrwalter. Stanaenrod. Nau, M. — Peter. - i., H. Stanffenberg. Stephan, Bürgermeister. Kaiser, Forstwart. Steinbach. Krämer, Bürgermeister. Gerhard 3., Carl, Ortsgcrichtsmann. Horn 2., Hr, Wagner. Reuschling, Hr., Fruchthändlcr. Herbert 3., Hr., Ortsgcrichtsmann. Serth, Hr., Landwirth. Stockhausen. Faust, Bürgermeister. Trais-Horloff. Ernst, Friedrich. Engelhard, Julius. Rohleder, David. Treis a. L. Amendt, Oberförster. Stein, Forster. Schick, Forstwart. Berner, Bürgermeister. Trohe. Koeh, H., Landwirth. Unter-Schmitten. Schneider, Amand., Landwirth. Doll, Johs., Wagnermeister. Becker, Conr., Schrcinermeister. Ruppel, Carl, Mühlenbcsitzcr. Seiler, Heinrich K., Landwirth. Seibert, Wilh., Lehrer. Bach 2., H., Landwirth. Widdershelm, Otto, Landwirth. Uhl 2., Jost Peter, Landwirth. Untcr-Widdcrsheiin. Schneider, Bürgermeister. Elser, Rechner. — 3., Heinrich. Höcher, Georg Philipp. — Beigeordneter. Utphe. Storch, Hr. Fülberth, A., Pachter. Sack 2., Ernst. Schneider, A., Beigeordneter. Schreiber, Wm. Willingen. Koch, Bürgermeister. — Georg, Landwirth. — 4., Konrad, Landwirth. — 6., Konrad, Landwirth. — Karl, Landwirth. Wolf, I., Oekonom. Zimmer 3., K., Bürgermeister a. D. Leidner 2., Friedrich Wilh., Beigeord. Repp, Lehrer. Homann. Kall, Peter, Landwirth. Graf, Heinrich Ph., Bäcker. Klein 3., Johannes, Forstwart. Pfarrer G., Wilhelm, Landwirth. Graf, Christian, Landwirth. Döll, Friedrich, Schuhmacher. Schwarz, Christian, Landwirth. Volkartshain. Winnecker, Bürgermeister. Weber, Hrch. Ernst, Polizeidicner. — Philipp, Landwirth. - 9., Johs. „ Kneipp, Johs. Peter, Landwirth. Schäfer, Forstschütz. — 2., Leonhard, Landwirth. Wcitcrtshain. Truoller, Bürgermeister. Opper, Beigeordneter Zimmer, Kaspar, Feldschütz. • Winnerod. Hermann, A., Gutsinspektor. Schmidt 1., Hrch. - 2., Hrch. — 3., Wm. Wippenbach. Diehl, W., Lehrer. Müller, Bürgermeister. — Beigeordneter. W inter, Gr. Förster i. P. Meyer, Gr. Forstwart. Lotz, Polizeidiener. -----»«<—......—— 6 v Münchow, UniverfitätS-Buch- und Steiudruckcrci, Gießen.