0 land zu Gotha. !k. Badens 5*50000 Hause ' ^olftertoerfjtöttfn chtknz! iffen uabUnan. P hierdurch b$. en Localitüte» 8 Uhr Abends Haltung seines eisugung habe cht Vergönntifi, »ge« z« können. V :rr 8. Schultheis, entur niedergckK Hf zum Agenten str den dmih zur öffentliche kfür Deutschland. halte ich mich den im FeuerverßcherungStmk Bertorungsangelegen* eiligung an bitfer auf ich zugleich zu jM 6537 irttr £°f* tb, Sibinlage 18_ Post imb T-Wach im Hack Babn. '"v -LS rsc-H !arzi_S*L- Hof- den Betrieb halte »4 «eine« werth-« »fohle»- 11890» ßslMtr r «entt rtfiit 1 8970 9420 7890 75.0« 411’J 2)087 16490 448’ 925« 274.1« Nr. 182. Freitag den 8. August 1890 Kießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger Amts- und Anzeigeblatt fflr den Areis Gieren. chratisöeikage: Gießener Kamitienötätter ts 135 Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für dm folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Redactton, Expedition und Druckerei: Schrrtstraße Br.1l« Fernsprecher 51. Vierteljähriger AVonnementspreirr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener NamittenölLtter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. ......■---------- -"2 ■ ■.a Alle Annoncen-Burcaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Der Kießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, die Heegzeit des Dachses betreffend. Nachdem begründete Klagen über den Schaden, welchen der Dachs an Kartoffelfeldern anrichtet, zu unserer Kenntniß gekommen sind, heben wir, und zwar zunächst für die zum Bezirk der Großh. Forstämter Grünberg und Friedberg gehörigen Gemarkungen unseres Kreises, die Heegzeit dieses Thieres für August und September l. I. hierdurch auf. Gießen, den 6. August 1890. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Jost, Regierungsrath.__________________ pm rjuiwinnirr oan«anumi MI» IM n»—gTwy ■—aefcan— De«t?ckes Reich. Darmstadt, 6. August. Fortsetzung der Nachrichten über die Landtagswahl. Stadt Offenbach: Justizrath Dr. Weber, Offenbach. Provinz Starkenburg. '2. Bezirk: Bürgermeister Kredel in Michelstadt. 9. „ Rechtsanwalt Ignatz Metz I. in Darmstadt. 16. „ Gastwirth Philipp Müller in Darmstadt. Provinz Oberhessen. 10. Bezirk: Bürgermeister Christoph Muth in Salz. Provinz Rheinhessen. 6. Bezirk: Dr. jur. Bernhard Schröd er in Darmstadt. 9. „ Gutsbesitzer Oskar Lichtenstein auf dem Windhäuser Hos. Darmstadt, 5. August. Für den am Mittwoch den 20. August in Darmstadt im städtischen Saalbau stattfindenden Vereinstag der deutschen landwirthschaft- lichen Genossenschaften ist folgende Tagesordnung vorläufig festgesetzt worden: I. Geschäftliche und allgemeine Angelegenheiten. 1) Wahl des Bureaus für den allgemeinen Vereinstag (Vorsitzender, drei stellvertretende Vorsitzende, vier Schriftsührer). 2) Jahresbericht der Anwaltschaft pro 1889. 3) Abänderung der Satzungen der Vereinigung. 4) Rechnungsablage sür 1889, Jahresbeiträge und Voranschlag für 1890 und 1891. 5) Eventuell : Wahl des Anwalts und seines Stellvertreters. 6) Die allgemeinen Grundlagen für eine ersprießliche Gestaltung des deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens. Berichterstatter: Der Anwalt. 7) Die Ausführung der Revision durch die Verbände und die Vereinigung. Berathung der Dienstanweisung für die Verbands-Revisoren. 8) Welche Erfahrungen sind bezüglich der Anwendung des neuen Genossenschaftsgesetzes, insbesondere im Verkehr mit den Registergerichten gemacht worden? Berichterstatter: Die Verbands vertret er. 9) Unter welchen Voraussetzungen und durch welche Maßnahmen kann der Heranziehung der landwirtschaftlichen Genossenschaften zur Steuer vorgebeugt werden? 10) Die Grundsätze und die Form für die Aufstellung und Veröffentlichung der Vermögensbilanzen (§ 7, Ziffer 3 und § 31 des Genossenschaftsgesetzes). 11) Antrag des Anwalts: Der Vereinstag wolle beschließen: daß der Verwaltungsausschuß ermächtigt sei, die von der Anwaltschaft ausgearbeiteten Dienstanweisungs - und Geschästsordnungsentwürfe für Genossenschaften aller Art und Verbände zu genehmigen. 12) Wahl des nächsten Versammlungsortes. II. Zu den Angelegenheiten der Creditgenoffenschaften. 13) In welcher Weise soll bei den landwirtschaftlichen Creditgenoffenschaften die Sicherung für gewährten Credit erfolgen, welche Grenzen sind für die Capitalaufnahmen der Genossenschaft und für die Creditgewäh-r zu ziehen? (§ 47 d. G.-G.) 14) Die Festsetzung der Provision im Darlehns- und Conto- correntgeschäst. III. Zu den Angelegenheiten der landw. Cousumvereine. 15)* Bericht der Dünger - Commission und der Verbände für 1889. 16) Die zukünftige Gestaltung des Handels mit künstlichen Düngemitteln in Beziehung zu dem landw. Genoffen- schaftswefen. Berichterstatter: Professor Dr. Paul Wagner, Director der landw. Versuchsstation zu Darmstadt. Im Anschluß hieran: 17) Die Aufgaben der landw. Consumvereine, ihrer Geschäftsverbände und Centraleinkaufsgenoffenschaften, sowie der Vereinigung im Punkte des Düngergeschäfts und der Einfluß der Handels-Geschäfte der landw. Vereine rc. auf die Wirksamkeit derselben. 18) Aus Antrag des Verbandes der landw. Genossenschaften der Provinz Sachsen: Ist es überhaupt zweckmäßig und wenn, unter welchen Verhältnissen und Bedingungen, daß Centralgenossenschaften für den gemeinschaftlichen Einkauf einzelne Landwirthe als Mitglieder aufnehmen. (§ 9 Abs. 2 d. G.-G.) Berichterstatter Verbands director von Mendel-Steinfels—Halle a. S. IV. Zu den Angelegenheiten der Molkerei-GenoffenschaftenZ und sonstigen Genossenschaften. 19) Bericht der Commission für die Förderung des Exportes und des Absatzes der landw. msbesondere der Molkerei- Producte. 20) Auf Antrag des Verbandes der Oldenburgischen Molkereigenossenschaften: Die Beförderung der Butter auf den deuschen Eisenbahnen. Berichterstatter: Verbandsgeschästsführer M a h l st e d t—Oldenburg. 21) Auf Antrag des Verbandes der West preußischen landw. Genossenschaften: Die Bildung von Verbänden und Centralverkaufsgenoffenschaften zur Verwerfung von Butter, a. Ist die Bildung solcher Verbände rc. zu empfehlen? b. Wie sollen dieselben or- ganisirt sein? Berichterstatter: Verbandsdirector Plehn—Lichtenthal. 22) Auf Antrag der Molkereigenossenschaft Fulda: Aus welchem Wege kann durch die Molkereigenossenschaften auf eine angemessene Preisbildung für den Absatz der Molkereiproducte hingewirkt werden? Berichterstatter: Molkereidirector Backhaus—Fulda. 23) Das Stimmrecht der Mitglieder der Molkereigenossenschaften (§ 8 Ziffer 4 und 41 d. G.-G.). 24) Auf Antrag des Verbandes der Provinz Sachsen: Welche Erfahrungen sind bislang mit Viehverwerthungs- genoffenschaften gemacht worden? Königsberg, 6.August. Se. König!. Hoheit der Groß- herzog von Hessen traf mit Gefolge heute früh 9 Uhr 37 Min. auf dem Ostbahnhof ein und reifte um 9 Uhr 48 Min. nach Rußland weiter. Auf dem Bahnhofe fand eine Begrüßung durch den Commandeur des 43. Infanterie-Regiments statt. ArrrlairS. Newyork, 5. August. (Meldung des Bureau Reuter.) Nach über Mexiko eingelangten Meldungen aus Guatemala hätten dortige diplomatische Vertretungen sich zu Unterhandlungen im Interesse des Friedens erboten. Dieses Anerbieten sei angenommen worden, sodaß eine friedliche Austragung der streitigen Angelegenheiten in einigen Tagen zu erwarten sei. Madrid, 5. August. Das Auftreten der Cholera in der Provinz Toledo wird bestätigt, gleichzeitig aber eine Abnahme der Krankheit constatirt. Die Behörden haben sanitäre Vorkehrungen getroffen. Der Gesundheitszustand in Madrid ist andauernd' günstig. Die aus den inficirten Gegenden ankommenden Personen werden der ärztlichen Untersuchung unterworfen. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 6. August. Der internationale Delegirtentag für Feuerbestattung besuchte Vormittags die medicinische Feuilleton. Eine Gründung Von L. Bauditz. (Schluß.) Faschinen und Reisigwerk wurden also der Tiefe des Meeres übergeben und die beiden Austernfässer geöffnet — der feierliche Act sollte vor sich gehen. Mit rührendem Interesse und nicht ohne eine Gefühl innigen Bedauerns betrachtete der Postdirector die verpackten Schalthiere, welche in wenigen Minuten ihrem heimathlichen -Elemente zurückgegeben werden sollten. „Diese reizenden Thierchen," ries er, „sollen nun wieder in das Meer geworfen werden, dem man sie mit Mühe entrissen!" „Sind sie denn auch noch frisch?" srug der Kreis- physikus und brachte seine Nase an eines der Fässer. „Wahrhaftig, sie riechen so famos, daß einem das Wasser im Munde zusammenläuft!" Der Consul beschäftigte sich damit, die Austern aus den Fässern herauszunehmen und auf das Deck niederzulegen, als plötzlich der Schiffsjunge, dem man das Decken der Frühstückstafel in der Cajüte aufgetragen hatte, mit der Meldung erschien, es sei kein Rothwein an Bord gekommen. „Ach, Unsinn!" meinte Consul Block, ohne seine Beschäftigung zu unterbrechen. „In der Koje hinten muß eine ganze Kiste voll sein." „Die Kiste steht wohl dort," sagte der Junge, „aber es ist kein Rothwein drin." „Was ist denn drin? Bringe mal eine Flasche herauf." Nach wenigen Augenblicken tauchte der Junge wieder -aus, in der Hand eine Flasche, die er dem Consul Überreichte. „Das ist doch um des Teufels zu werden!" rief dieser ärgerlich, „auf Niemanden kann man sich mehr verlassen. Statt des Rothweins hat meine Wirthschafterin eine Kiste Chablis eingepackt. Was sollen wir nun damit anfangen ?" „Chablis!" riefen die andern drei wie aus einem Munde und ihre liebevollen Blicke wandten sich, wie von magischer Gewalt gezogen, den Austernfässern zu. Dann sahen sie sich gegenseitig an, zuletzt den Consul. Anfangs bemühten sie sich, ein Lächeln zu verbergen, doch bald brachen sie in ein einstimmiges lautes Lachen aus. Das Zauberwort „Chablis" hatte ihnen einen Gedankengang gegeben. „Du willst doch den Wein nicht mit nach Hause nehmen, Block?" fragte der Major. „Es ist doch schade um die armen Thiere," sagte lüstern der Kreisphysikus, „sie sind jetzt schön auf dem Trocknen und es kommt mir eigentlich vor wie ein Mord, wenn wir sie wieder ins Wasser werfen." „Dabei ist noch zu bedenken, ob sie überhaupt nach dem Transport noch fortpflanzungsfähig find," meinte der Poft- director Kit lächelndem Schmunzeln. „In diesem Falle würde uns die ganze Geschichte nichts nützen." Block hatte während der Zeit eine Auster geöffnet und ließ das Innere langsam über seine Zunge gleiten. „Frisch sind sie jedenfalls," sagte er, „aber sehr lebhaft allerdings nicht, denn die, die ich soeben aß, rührte sich wenig. Vielleicht hat der Postdirector Recht, wenn er meint, daß von diesen Austern wohl kaum Nachkommenschaft zu erwarten sei. — Thomas, bringe die Flaschen aus Deck." * * * Was nachher geschehen ist, wird wohl in ewiges Dunkel gehüllt bleiben. Der Schiffsjunge Thomas und der Matrose Jensen mußten in der Cajüte unten aufräumen, während die Herren oben auf Deck die Austern „aussetzten" und die vier Acüonäre waren immer sehr zurückhaltend, wenn die Uebrigen das Gespräch auf die Gründung der Austernbank brachten. Das jedoch ist Thatsache, der Chablis des Consuls Block wurde bis auf die letzte Flasche geleert, ehe die „Wildente" wieder in den Hafen einlief, und die Austern- fischerei in der Bucht an der Waldecke hatte niemals eine Ausbeute gegeben. Als man später einmal die Stelle genauer untersuchte, fand man Faschinen und Reisig vollkommen in Ordnung und auch eine Menge leerer Austernschalen. Der Amtsrichter schloß daraus, daß die Austern die starke Versandung der Bucht nicht ertragen hätten und nach und nach zu Grunde gegangen seien. Ein neuer Versuch ist nie wieder gemacht worden. * Beim Scheibenschießen. Der Füsilier Mauser Hat bei fünf Schuß die Scheibe nicht getroffen. Der das Schießen beaufsichtigende Hauptmann ist darüber sehr ergrimmt und sagt wüthend: „Geben Sie mir mal Ihr Gewehr her, ich werde Ihnen zeigen, wie man schießt." — Er schießt und trifft ebenfalls nicht,- schnell gefaßt sagt er: „Sehen Sie, so schießen Sie, Sie Bierschütze." Beim nächsten Schuß passirt ihm dasselbe Malheur- er weiß sich jedoch auch jetzt zu helfen, indem er sagt: „Und so, schießt Ihr Freund, der Tippler." — Beim dritten Schuß trifft er dann endlich die Scheibe- stolz das Gewehr an Mauser zurückgebend, sagt er- „Sehen Sie, U schießt Ihr Hauptmann!" Ausstellung. Abends fand ein auch von auswärtigen Vertretern zahlreich besuchtes Festessen statt, wobei der Vorsitzende des Berliner Feuerbestattungsvereins ein warmes, enthusiastisch ausgenommenes Hoch auf den Kaiser ausbrachte. Der Redac- teur des Organs des Berliner Vereins für Feuerbestattung hieß die auswärtigen Vertreter herzlichst willkommen, worauf W a ß m u t h - Livorno, N e w m a n n - Newyork, C h r i st o f e r i - Mailand und Oberst Klingenstierna-Stockholm erwiderten. Der Delegirtentag wählte eine internationale Commission behufs Förderung des Feuerbestattungswesens. Kiel, 6. August. Es verlautet, daß der Kaiser am 14. August, begleitet vom Prinzen Albert von Sachsen-Altenburg und dem Reichskanzler v. Caprivi, in Kiel eintreffen und Abends 10 Uhr mit der Kaiseryacht „Hohenzollern" seine Reise nach Rußland antreten wird. Halle, 6. August. Der bekannte Lehrer der Augenheilkunde, Geh. Medicinalrath Profeffor Dr. Graefe ist schwer erkrankt. Wien, 6. August. Das österreichische Geschwader wird nach Berührung einiger deutscher Häsen in der Nordsee aus der Fahrt von Kopenhagen nach Kiel noch einige schwedische Häfen anlausen. Paris, 6. August. Das Ergebniß der indirecten Steuern im Juli 1890 wird auf ein Mehr von 14 Millionen gegenüber dem Budgetanschlag und gegenüber dem Ergebniß im Juli 1889 geschätzt. Paris, 6. August. Wie aus Buenos Ayres hierher gemeldet wird, hat Präsident Celman seine Demission gegeben. — Nach weiteren aus Buenos Ayres eingelangten Meldungen hat der argentinische Senat die Annahme der Demission des Präsidenten Celman verweigert, worauf dieser das Anerbieten seines Rücktritts zurückzog. In parlamentarischen Kreisen circulirt nach denselben Meldungen eine Ministerliste, welche die Namen Levalle, Costa, Jrojoyen, Lastra, Agote enthält. Paris, 6. August. Das englisch-französische Abkommen bezüglich der Abgrenzung in Afrika ist gestern unterzeichnet worden. London, 6. August. Der Kaiser ist mit den englischen Prinzen um 2 Uhr in Castney eingetroffen und wurde vom Commandeur der Truppendivision von Portsmouth glänzend empfangen. Erzherzog Stephan und die anderen Offiziere des, österreichischen Geschwaders waren ebenfalls anwesend. Nach dem Empfange und dem Aufmarsch der Ehrenwache dejeunirre man unter dem Tafelvorsitze des Herzogs von Edinburgh. Cowes, 6. August. Nach dem gestrigen Diner unterhielt sich Se. Majestät der Kaiser mit mehreren Mitgliedern des Uachtclubs, denen gegenüber Allerhöchstderselbe seiner Freude über den herzlichen Empfang in England und den warmen Ton der Begrüßungsartikel der englischen Presse Ausdruck gab. In der Unterhaltung mit dem Vertreter 'einer australischen Colonie sprach sich Se. Majestät anerkennend über die den deutschen Marineoffizieren in den australischen Gewässern erwiesene Gastfreundschaft aus. Obgleich der Monarch den Club erst nach Mitternacht verließ, machte Allerhöchstderselbe doch heute früh den gewohnten Spazierritt und frühstückte gemeinsam mit der Königin. — Die Rhede von Cowes ist mit Schiffen jeder Art überfüllt. Das allgemeine Interesse ist aber heute auf das gegenüberliegende Festland hingelenkt. Um P/2 Uhr begibt sich Se. Majestät der Kaiser, von den Prinzen von Wales und den Herzögen von Edinburgh und Connaught, sowie dem Prinzen Christian und Gefolge begleitet, aus der Königlichen Dacht „Alberta" nach Eastney, woselbst der Kaiser die Marine- Artillerie inspiciren und von der neuen Angriffsmethode unter Rauchbedeckung Kenntniß nehmen wird. Helgoland, 6. August. Der Geheime Regierungsrath im Reichsamt des Innern, Wermuth, und der Corvetten- capitän Geißler sind gestern gegen Abend hier eingetroffen und von dem Gouvernementssecretär Gaetke empfangen worden. Abends fand Concert im Garten des Conversations- hauses statt. Beim Vortrage der Nationalhymne stimmten die anwesenden Badegäste mit ein. Madrid, 6. August. In den Provinzen Valencia und Toledo sind gestern 127 Cholerafälle vorgekommen, darunter 62 mit tödtlichem Ausgange. Liffabon, 6. August. Die Regierung hat Truppen au die spanische Grenze geschickt, um einen Sanitätscordon gegen die Cholera zu bilden. Rom, 6. August. Die Fleischergesellen des hiesigen Schlachthauses stellten die Arbeit ein. Die Strikenden wurden durch fachkundige Soldaten ersetzt. Nachmittags versuchten die Strikenden in das Schlachthaus zu dringen, wobei 27 verhaftet wurden. Mit den Strikenden wurden Verhandlungen angebahnt. Rom, 6. August. In Centuripe (Sicilien) sind durch das Einstürzen einer Cisterne sieben Personen ums Leben gekommen. Sofia, 6. August. Nach einer officiellen Meldung aus Konstantinopel ist die endgültige Bestallungsurkunde der bulgarischen Bischöfe in Macedonien dem bulgarischen Exarchen gestern übergeben worden. Wie verlautet, legte der ökumenische Patriarch sein Amr nieder. Sofia, 6. August. Der bulgarische Bischof Theodosius verließ heute Konstantinopel, um Besitz von seiner Diözese Uesküb zu ergreifen. Newyork, 6. August. Die Hinrichtung des Mörders Kemmler in Auburn erfolgte mittelst Electricität. Buenos Ayres, 6. August. Die eben noch als wahrscheinlich angesehene Bildung eines Ministeriums, dessen theilweise Liste bereits gemeldet wurde,.. ist nunmehr endgiltig gescheitert. Rio de Janeiro, 6. August. Der brasilianische Gesandte in Paris .wird durch den Gesandten in Berlin ersetzt,- der Gesandte und der Gesandtschastssecretär in Lissabon, sowie der Gesandte in Madrid erhalten andere Stellungen. totales unO provinzielles* Gießen, 7. August. — Herr Professor Dr. Schürer hat einen sehr ehrenvollen Ruf an die Universität Kiel erhalten. — Die von Herrn Pfarrer Vogl in Lauterbach für die am 12. August in Gießen abzuhaltende Provinzial- conferenz der Geistlichen Oberheffens gestellten Thesen haben nachfolgenden Inhalt: 1) Der evangelische Geistliche hat als Bürger des Staates das Recht und die Pflicht, ,an der politischen und socialen Bewegung unserer Tage sich zu betheiligen. 2) Als Diener der evangelischen Kirche tritt er zu keiner Partei, welche dem Christenthum überhaupt oder der evangelischen Kirche insbesondere entgegengesetzt ist oder den berechtigten Einfluß der evangelischen Kirche auf das öffentliche Leben bestreitet.' 3) Den evangelischen Geistlichen bindet sein Amt in seinem Verhalten zu der politischen und socialen Bewegung an die Rücksichten aus seine gesammte Gemeinde und an die Regeln der guten Sitte, und es treibt ihn wiederum sein Amt, die Ausgestaltung des öffentlichen Lebens nach christlichen Grundsätzen kräftig zu fordern und zu fördern. 4) Dazu findet sich Veranlassung und Gelegenheit in der officiellen Arbeit des evangelischen Geistlichen, in Predigt, Jugendunterricht und Seelsorge. 5) Weiter aber ist der evangelische Geistliche berufen, theilzunehmen an allen heilsamen Bestrebungen zur Förderung christlicher und nationaler Gesinnung und zur Hebung socialer Nothstände, an gemeinschaftlicher Liebesthätigkeit, an der Vereinsbildung, an der mündlichen und schriftlichen Discussion über die Fragen der Zeit. 6) Hervorragende Kräfte sind zu suchen, auszubilden und zu verwerthen, um mit den ewigen Wahrheiten des Evangeliums und mit sicherer Sachkenntniß in die sociale Bewegung unserer Tage einzugreifen. — Zur Förderung des landwirthschastlichen Genossen- schastswesens hat das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz ein Ausschreiben an die Kreisämter erlassen, in welchem die Aufmerksamkeit derselben ganz besonders auf die Pflege der Genossenschaften hingelenkt wird, da deren Bestrebungen „gerade unter den gegenwärtigen Verhältnissen als ein besonders wirksamer Hebel zur Verbesserung der Lage der Landwirthschaft treibenden Bevölkerung angesehen werden müsse". Namentlich wird die Förderung der auf Errichtung landwirthschaftlicher Genossenschaften abzielenden Bestrebungen der Landwirthschaftslehrer und der von diesen gegebenen Anregungen empfohlen. Entgegenzutreten sei der in ländlichen Kreisen sehr häufig verbreiteten Anschauung, daß die Entwickelung der landwirthschastlichen Credit-Genossenschaften eine Beeinträchtigung der Sparkassen nach sich ziehen werde, da die Sparkassen vorzugsweise zur Vermittelung des Real- credites dienten und in der Regel ihre verwendbaren Mittel gegen hypothekarische Sicherheit ausliehen, den besonders gestalteten, auf Gewährung von Personalcredit in geeigneter Form gerichteten Bedürfnissen des kleinen Landwirths aber- vielfach nicht zu genügen vermöchten. Bei sich ergebenden Schwierigkeiten sei die Vermittelung der oberen landwirth- schaftlichen Behörde in Anspruch zu nehmen. — Im Kreise Gießen waren nach einer auf Grund der Ermittelung über die landwirthschastliche Bodenbenutzung und die Ernteerträge im Jahre 1889 aufgestellten Statistik ausgestellt 4838,8 ha Winterweizen, 37,5 ha Sommerweizen, 4699,2 ha Korn, 124 ha Wintergerste, 3552,6 ha Sommergerste, 4710,5 ha Hafer, 999,2 ha Erbsen, 13,5 ha Ackerbohnen, 176,5 ha Wicken, 4702,6 ha Kartoffeln, 1982,7 ha Dickwurz, 643,5 ha andere feldmäßig gebaute Rüben, Möhren, Kohlrüben rc., 194,3 ha Raps und Rübsen, 2950 ha Klee, 258,6 ha Luzerne, 10 ha Esparsette, 45,8 ha andere Futterpflanzen. An Wiesen waren vorhanden 7724,5 ha, an tragbaren Obstbäumen: Aepfel42 516, Birnen 23 868, Zwetschen 77 942, Kirschen 7609, Aprikosen und Pfirsiche 74, Kastanien 4, Wallnüsse 1184, zusammen 153197 Stück. Es wurden geerntet: 69 450 Doppelcentner Winterweizen, 517 Doppelcentner Sommerweizen, 58 934 Doppelcentner Korn, 1970 Doppelcenter Wintergerste, 45 477 Doppelcentner Sommergerste, 64 681 Doppelcentner Hafer, 6229 Doppelcentner Erbsen, 83 Doppelcentner Ackerbohnen, 1107 Doppelcentner Wicken, 675 364 Doppelcentner Kartoffeln (darunter 13 939 Doppelcentner kranke), 336 214 Doppelcentner Rüben verschiedener Art, 77 525 Doppelcentner andere Hackfrüchte (gelbe Rüben, Kohlrüben rc.), 1759 Doppelcentner Raps und Rübsen, 114 289 Doppelcentner Klee, 8499 Doppelcentner Luzerne, 1346 Doppelcentner andere Futterpflanzen, 340 711 Doppelcentner Heu. An Obst wurden geerntet: 1625 Doppelcentner Aepfel, 1027 Doppelcentner Birnen, 367 Doppelcentner Zwetschen, 107 Doppelcentner Kirschen, 110 Doppelcentner Wallnüffe, 4 Doppelcentner Tafeltrauben. -h- Mittel-Gründau. 6. August. In Nr. 178 des A." vom 3. d. Mts. erschien eine Erwiderung auf die Mittheilung in Nr. 172 ckber einen Proceß, der hier zum Austrag kam. Es wird behauptet: Die Kosten der beiden Rechtsstreite betrügen nicht 2000Mk., sondern höchstens 500 Mk., und erstere Summe sei ein arge Uebertreibung. Denigegenüber sind hiesige Männer, die die einschlägigen Verhältnisse kennen, der Ansicht: Die Proceßkosten als solche, wie sie in den Verzeichnissen des Gerichts und der Rechtsanwälte Vorkommen, mögen 500 Mk. betragen. Was aber noch drum- und dranhängt, die sogen. Fransen, wie z. B. Reiseauslagen, Zehrungskosten , Zeitversäumnisse und manches Andere, was nicht liquidirt wird oder werden kann, macht einen stattlichen Posten Geld aus, der in Betracht gezogen werden muß. Geschieht dies nicht, so kann man im Hinblick auf die verhältnißmäßig lange Dauer des Proceffes ebenso richtig von Unterschätzung der Kosten als von Uebertreibung derselben sprechen. Die Anführung des Sprichwortes: „Ein magerer Vergleich ist besser als ein fetter Proceß", wird mit der Bemerkung recensirt: „Bei der häufigen Wiederkehr dieser Streitigkeiten hilft der banale Satz nicht." — Wir fragen: Helfen Spricht Wörter gegen vollendete Thatsachen? — Was war der Zweck der Mittheilung in Nr. 172? Kein anderer als der, ein recht warnendes, eindringliches Beispiel rc. vorzuführen. Bei einem Werthe von 4 Mk. = 400 Pfennigen sind 500 verprocefsirte Mark das hundertfünfundzwanzigfache des Streitgegenstandes, ganz abgesehen von dem, was^ noch drum- und dranhängt. Dazu paßt ein anderes Sprichwort: „Wer nicht hören will, muß fühlen." Solche banale Sprichwörter mit den erforderlichen Beispielen dazu, machen bei unseren biederen Landleuten zuweilen mehr Effect als die scharfsinnigsten juristischen Ausführungen. Sie haben es schon fertig gebracht, daß das Interesse für Gerichtsverhandlungen^ für die damit verbundenen An- und Aufregungen und für ähnliche Neigungen bedeutend vermindert wurden. — Der Herr Einsender wird zugeben, daß auch hierdurch Proceffe vermieden werden können, wobei wir hinzufügen, daß wir mit feiner Ansicht in Bezug auf Parcellenvermeffung und in Bezug darauf, daß Jeder das ©einige dazu thut, Proceffe zu vermeiden, vollständig einverstanden sind. Möchte der hier vorgekommene bedauerliche Fall Anderen rechtzeitig die Augen öffnen, das war der Zweck dieser Zeilen. >< Aus bet Wetterau, 6. August. Einen drolligere Anblick gewährt es, wenn man — wie es heute geschah — von Weitem einem Manne zusieht, der sich mit Wespen herumschlägt. Vorsorglich hatte er sich vorher das Gesicht verbunden- aber zwei Wespen geriethen ihm doch ins Gesicht und stachen ihn auf die Stirne und den linken Backen. Der Kopf ist so entsetzlich von den Stichen angeschwollen, daß er den Umfang eines kleinen Kürbis hat. — Wespennester zerstört man nicht durch Herumbohren und Hacken, wie es hier geschah, nein freundlicher Leser, sondern man nimmt einen alten Lappen, taucht ihn tüchtig in Petroleum, schiebt diesen in das Wespenloch und macht sich fort. In ganz, kurzer Zeit sind die unangenehmen Gäste weg und kommen niemals wieder. v erfrischtes. * Darmstadt, 6. August. Militärdien st nachrichten. Die Assistenz-Aerzte 1. Klaffe der Landwehr ersten Aufgebots Dr. Keller und Dr. Koch vom Landwehrbezirk Mainz wurden zu Stabs-Aerzten, die Afsistenz-Aerzte 2. Klasse der Reserve Dr. Cahn vom Landwehrbezirk Mainz, Dr. P o pp ert vom Landwehrbezirk Gießen, Dr. Koch vom Landwehrbezirk Friedberg, Dr. Schliephake vom Landwehrbezirk Gießen^ Dr. Keilmann vom Landwehrbezirk Mainz — zu Assistenz- Aerzten 1. Klaffe, die Unter-Aerzte der Reserve Dr. Scriba und Dr. Nie o lay vom Landwehrbezirk Friedberg, Dr. Grein vom Landwehrbezirk I Darmstadt zu Assistenz-Aerzten 2. Klasse — befördert. * Marburg, 5. August. Die aus dem Ebsdörfer Grunde einlaufenden Hiobsposten und Erzählungen von Augenzeugen stimmen sämmtlich darin überein, daß der Anblick der verhagelten Felder ein geradezu grauenhafter sei., Herr Landrath Lodemann besuchte gestern die betroffenen Ortschaften des diesseitigen Kreises sämmtlich und sind nach- dessen Rückkehr sofort die einleitenden Schritte gethan worden,, um die den geschädigten Gemeinden bevorstehenden größeren Einquartierungen wenn irgend thunlich zurückzuziehen und die Truppen nach anderen vom Hagelwetter verschont gebliebenem Ortschaften zu verlegen. Ob dies bei der den Truppen- commandos verbleibenden kurzen Spanne Zeit noch möglich sein wird, bleibt vorläufig abzuwarten. Weiter wird Herr Laudrath Lodemann, sobald die vorläufigen Feststellungen^ über den Umfang des Schadens beendet sein werden, in Verbindung mit dem Kreisausschusse, als dem dazu berufenen Organe, die Frage in Erwägung nehmen, ob in Form eines Aufrufs an die verschont gebliebenen Ortschaften des Kreises zur Sammlung von Naturalien für die Geschädigten der erste und empfindlichste Nothstand gehoben werden kann. * Worms, 4. August. Die Lehmann'sche Brauerschule feiert Ende dieses Monats ihr 25 jähriges Bestehen und werden sich zu dieser Feier eine große Anzahl alter Schüler hier einfinden. Am 29. August, Abends, findet Fackelzug und Festcommers, am 30. August, Vormittags, Festactus- (bei Kohl), Mittags Festbankett, am 31. August Besichtigung der Lehranstalt und Mittags Ausflug in die Bergstraße statt. * Coblenz, 5. August. Mittelrheinisches Turnfest. Heute Morgen Punkt 7 Uhr wurde mit dem Fechten begonnen. Dasselbe mußte aber einestheils wegen schlechten Wetters und anderntheils wegen Vorführung einer Musterriege, bezw. einem Turnen der gewandtesten Turner des Mittelrheinkreises unterbrochen werden. Das Turnen, an welchem sich die Turner L. Gräser (Frankfurt), I. Herzberger (Mainz), M. Gärtner (Marburg), G. Franke (Wiesbaden), Racker (Worms), Dreher (Obertiefenbach), Hilgen (Trier), Schmidt (Offenbach), Möller (Bockenheim), Eiser- mann (Mainz), Winkler (Hanau), Teubner (Frankfurt), Weimar (Wiesbaden) und Hellmuth (Coblenz) beteiligten^ fand unter Beisein einer großen Zuschauermenge, sowie der Herren Oberpräsident v. Nasse, Excellenz, Regierungspräsident v. Puttkammer, Prof. Euler (Berlin), Real- und Turn- inspector Keßler (Tübingen), Kreisturnwart Schröder (Barmen), Thiedemann,Turnlehrer (Berlin),des commandirenden Generals v. Loe und des Stadtcommandanten Graf Ranzau statt. Das Turnen begann um 9 Uhr und wurde geturnt an Reck,. Darren, Pferd und Freihochspringen. Es waren die Leistungen au allen Geräthen nur vorzüglich, was die Aussage aller Zuschauer bekundete- insbesondere waren es die Turner aus anderen Kreisen, welche ihr wiederholtes Erstaunen über die guten Leistungen zu erkennen gaben. Bei dem Wettfechten (Stoß), woran sich 47 Turner be- theiligten, erhielt: 2. @inm„y i*» 4! rtsrjS PW fe «>,’s ; N üY h Hott, YrürtiS jeenW * £ M! MÜckbllckcn- m y'jy b-i " f „ »if D-iltschll alt @*'*annim ffien besonders (Soptonb, serncr Nord- n Stent der St«ler geh Jngemm Mnntml Das von Wolf Heß i heb zu Gröningen unter .Gebr- Heß" betneber # Geschäft ist seit bi 1890 auf Meyer Hetz gegangen; dieser führt Jirma weiter. - Eintrag Register ist heute verfall Lich, den 2. August 1 Grohh. Alntsgi I. V.: Wehner Die unter Nr- 64K Anzeiger in Nr. 178 un gemachte Vergebung von ber Groß-. Brirg< Meßen am 9. August Bormittags 1< statt,__________________" Vergebung Bauarbei Die zur Erstellung e Hauses ft die Gemeinde ^forderlichen Arbeiten und M im Wege mündlich Mittwoch, den 13 , Vormittags m Gemeindehaus jU A werden und zwar Erd'undMaurerarbeite' (Handarbeit) Steinhauerarbeiten Mmerrrbeiten Dachdeckerarbeiten «erarbeiten Ichlojserarbeiten 61,2 ®* 8ü 6569 $et Kreisi i. |: A 2- H Austal 3' L Mchvü B-> d-°' "eth-'l'g' ft» 16 J 11 v P. " F. 8« L'L?- Was 'sprich. "d°r« als •iS,;«* ,e^en von deni to9». Ki ?M als bie öte ^aben es fänn «Sangen urttz tourten. _ $ '. ^'erdurch Proccke "Wgm, daß » 7»°>»ag,°d k °°i» N, Prärie °d,M"ch°L,hk «^ze»>z dik AaM 1. Preis F. Wachenheimer (Wiesbaden), 2. H G. Mandel (Darmstadt), 3. M Gustav Weber (Offenbach). Bei dem am Nachmittag stattgehabten Wettringen, woran sich 16 Turner betheiligten, erhielt: 1. Preis I. Schlarb (Kreuznach), 2. „ P. Herbig (Coblenz), 3. „ F. Lorch (Bretzenheim), 4. „ L. Ey (Bornheim), Hierauf sand große Vorführung von Turnervolksipielen statt, womit der turnerische Theil des 18..Kreisturnfestes beendigt war. Der Kreis kann mit Stolz auf seine Leistungen zurückblicken. Gut Heil! * Das Technikum Mittweida (Königreich Sachsen) zählte im vergangenen 23. Schuljahre 886 Schüler, welche die Ab- theilung für Maschinen-Jngenieure und Electrotechniker bez. die für Werkmeister besuchen. Unter den Geburtsländern bemerken wir: Deutschland, Oesterreich, Ungarn, Rußland, Schweiz, Großbritannien, Dänemark, Holland, Italien, Rumänien, Schweden, Norwegen, Bulgarien, Spanien rc., aus Asien besonders Java, Sumatra, Ostindien, aus Afrika: Capland, ferner Nord- und Südamerika und Australien. Die Eltern der Schüler gehören hauptsächlich dem Stande der Fabrikanten, Ingenieure, Mühlen- und Brauereibesitzer, Schlosser, Mechaniker, Baugewerke, Staats- und Communal- beamten und Kaufleute an. Die Aufnahmen für das nächste Winterhalbjahr beginnen am 12. October. Programm und Jahresbericht erhält man unentgeltlich von der Direction des Technikum Mittweida (Sachsen). llnitxtrfifäf» - Nachrichten. — In der medicinlschen Facultät der Universität Heidelberg hat sich Dr. Klaatsch aus Berlin als Prioatdocent habilttirt. — In Göttingen fand am 31. ^ult die Enthüllung des Denkmals für Friedrich Wöhler statt. Die Festrede hielt Geh. Hofrath o. Hoffmann-Berlin. — Bildhauer Harzer, der Schöpfer des Wöhler-Denkmals, ist von der philosophischen Facultät in Göttingen zum Doctor honoris causa ernannt. — In Bonn fand am 1. August in der rheinischen Provinzial- Jrren-Anstalt die feierliche Enthüllung des Brustbildes des verstorbenen Dtrectors der Anstalt, des Geh. Medtcinalrathes und Professors Dr. Werner Nasse statt. Verkehr, Land« tittö Votkswirthschaft Limburg, 6 August. (Fruchtmarkt). Rother Weizen JL 19.70, weißer Weizen , Korn JL 12 40 (neu), Gerste JL —, Hafer JL 9 55, Erbsen JL —, Kartoffeln Jü —. — Kochen -er Eier. Wenn die Eier in lebhaft kochendes Wasser getba.. werben, die Hitz? hinlänglich und soviel Wasser im Gefäß ist, daß ersteres nicht aus dem Kochen kommt, so haben die Eier, gerechnet genau vom Einlegen, folgende Kochiett nothwendig: Nach einer Minute ist der gesammte Inhalt noch flüssig, nach zwei Minuten ist der an der Schale liegende Theil des Weißen bereits hart, die andere Hälfte desselben zitternd weich, das Dotter aber noch ganz flüssig, nach drei Minuten ist das Weiße fast ganz fest, daS Dotter angenehm weich (pflaumenweich gekochte Eier), nach vier Minuten ist das Weiße völlig hart, das Dotter halbfest, nach fünf Minuten ist das Ei hart gesotten. Kommt das Et einen Augenblick aus dem Kochen, so treten die beschriebenen Grade um ein Weniges später ein, auch treten kleine Unterschiede auf bei älteren und frischen Eiern rc. ______________ — Für die Küche. Erecysuppe. In einen Topf thut man alle Sorten Fletschabfälle, besonders Geflügelkletn, mit dem nöthigen Wasser und läßt unter häufigem Abschäumen kochen; man gibt in reichlicher Menge gute Carotten und Zwiebeln (letztere in vier Theile zerschnitten), eine Steckrübe, eine oder zwei Kartoffeln, sowie einen Löffel gestoßenen Zuckers hinzu. Ist alles vollständig gar, so nimmt man das Fletsch heraus, seiht die Suppe und reibt alles Gemüse, nachdem man es zerstampft hat, durch ein Sieb. In einer Kasserole macht man einen Stich Butter heiß, gibt Liebigs Fleischextract in ein wenig heißes Wasser aufgelöst daran, gießt die Suppe mit dem Pür6: hinzu, läßt nochmals kochen und bindet mit einem oder zwei Löffel guten Reis. — Diese Suppe ist sehr delicat. Temperatur der Lahn und der Lust am 7. August, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17, Lust 17 Gr. Rüb samen. Emen drolligen heute geschah M mit Wespen h vorher das Gesicht N doch ins Gesicht linken Backen. Der "geschwollen, daß er " Wespennester Hacken, wie es andern man nimmt n Petroleum, schiebt M fort. In ganz • weg und kommen !ienstnachrichten. rehr ersten Aufgebots mdwehrbezirk Mainz Merzte 2. Klasse der Mnz,vr.Poppert i vom Landwehrbezirk mdwehrbezirk Gießen^ ?ainz — zu Assistenz- Reserve Dr. jgtvie W „iSPlüs'' b-> . N’ Zchrdd-r yVst? t* 6r 1 /fter be- Bekanntmachung. Das von Wolf Heß und Meyer Heß zu Grüningen unter der Firma „Gebr. Heß" betriebene kaufmännische Geschäft ist seit dem 1. April 1890 auf Meyer Heß allein über» gegangen; dieser führt die seitherige Firma weiter. — Eintrag im Handels- Register ist heute verfolgt. Lich, den 2. August 1890. Großh. Amtsgericht. I. V.: 6561 Wehner. Die unter Nr. 6410 im Gießener Anzeiger in Nr. 178 und 180 bekannt gemachte Vergebung von Waldarbeiten der Großh. Bürßerweisterei Gießen am 9. August findet Vormittags iMIbr statt. [6547 f. Hafermehl 99 99 99 Bahnhofstr. 40. Eingang durch den Hof. 2985 Zahnarzt lloddes 1115,88 Rechtsanwalt. 6548 wohnt jetzt Marktplatz 21 Sprechstunden: 9—12 und 3—6 Uhr 4820 6569 la. Preiselbeeren und 6554 Friedberg (Hessen». 6543] Garantie-Victoria-Kamm. 6551 ten vlendendweißen Teints unerläßlich n H u n ii n u n ii empfiehlt 6568] 713,89 747,11 282 — 105,— 72,50 80 — 49,27 Fritz Lony, Dammstraße 34. Maizena, Eichelkaffee, Perl-Sago, Paniermehl, Erbsenmehl, Eichel-Cacao, div. Suppentafeln Der Kreisingenieur: Stahl. Erd- und Maurerarbeiten (Handarbeit) Steinhauerarbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Schlofferarbeiten Schreinerarbeiten Weißbinderarbeiten Der eine hiesige Gemeinde« Fafelochs soll wegen Dienstuntauglichkeit zum Schlachten verkauft werden. Annerod, am 6. August 1890. Engelhardt, Bürgermeister. xxxx Für Pensionäre, Rentiers oder sonstige Liebhaber, auch für kränkliche Personen paffend, welche durch die schöne Natur hier ihre Gesundheit wieder erlangen könnten, ein prachtvoller, reizender, rentabler Spar- und Leihkaffe Gießen. Samstag den 9. l. Mts. fällt der Zahltag bei unterzeichneter Kaffe aus. Gießen, am 6. August 1890. Spar- und Leihkaffe Gießen. Döring. von Daniel Heil, TrlephM Ur. 55 Lindenplatz 3 Telephon Nr. 55 364] Die berühmten WieSbadenerHarrd- macher Nudeln v. C. Weiner keine sog. Fabriknudeln, empfehlen W. Tchomber, Neuen Bäue 10 u. E. Roth, Wallthorstr. 5. Grosse Schellfische und Cabliau heute frisch eingetroffen bei A. Koch Nachfolger, Fisch- und Delicateffen - Handlung, Neuen Bäue 21. 6557 Vergebung von Bauurbeiteu. Die zur Erstellung eines Schulhauses für die Gemeinde Stockhausen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege mündlichen Abgebots am Mittwoch, den 13. d. Mts., Vormittags V20 Uhr, im Gemeindehaus zu Stockhausen vergeben werden und zwar: veranschlagt zu Ausstellungs-Verloofung veranstaltet vom Gewerbeverein zu Heppenheim a. d. B. 640 Gewinne i. W. v. ca. Mark 15,000. Erster Hauptgewinn i. W. Mark 1200; Ziehung 17. Sept. d. I. Rückkauf der ersten Gewinne gegen Nachlaß. 1 Loos 1 Mark. Generalvertrieb der Loose: 5639] Hch. Hilsdorf in Darmstadt. Ernst-Ludwigstraße 9. Loose sind bei Hch. Wallach in G i e ß e n zu haben. Lieferung von Asphaltpappe 13,32 Eisenlieferung 502,13 Voranschlag, Pläne und Bedingungen liegen aus Großh. Bürgermeisterei Stockhausen zur Einsicht offen. Gießen, am 5. August 1890. Sr Wohnsitz mit Anwesen HI preiswerth zu verkaufen. Offerten mit Beifügung einer Zehnpfennig-Marke befördert die Expedition dieses Blattes. [6549 Verloren ein elegantes Portemonnaie (Alice- EinegrosseSendung Aeberrhemer Einmach - flurRen alle Lotten (billig zu verkaufen) treffen Samstag früh auf dem Marktplatz ein. [6524 I. Mohr, Darmstadt. empfiehlt: Mer der Aclien-Brauerei Meßen: Lagerbier, hellfarbig (Wiener Brauart) per Flasche 18 H do. dunkelfarbig (Bayr. Brauart) „ „ 20 „ Exportbier, hellfarbig (Wiener Brauart) „ „ 23 „ Jedes Quantum frei in'a Haus. 153 Zwiebeln versendet per Ctr. Mk. 5.75 mit Sack ab Friedberg unter Nachnahme Der beste Kamm der Welt, ich tausche jeden Kamm, welcher binnen Jahresfrist im Gebrauch zerbricht, gegen einen neuen um, nur allein echt zu haben bei 4971] Gustav Gerhardt. L Stuckrath Asterweg 47. — Ederstr. 8 Möbelfabrik u. -Lager empfiehlt sein reichhaltiges Lager in completen Betten, Möbeln, polirt und lackirt aller Art, Blumentischen und Rohrsesseln, sowie Spiegel, Teppiche, Läufer und Gardinen zu aussergewöhnlichen Preisen! durch Ersparniss der Ladenmiethe ! [2987 Eigene Polstererwerkstätte! Eigene Schreinerwerkstätte! ; straße, Ludmigstraße nach Steins Garten). Bestes Mittel gegen Sommersprosse«. 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Hausbursche gesucht. 6484______Steins Garten. 6435] Pferdeknecht gesucht. __Licherstraße 5. 6346] Ein Pferdeknecht für gleich oder in 14 Tagen gesucht. ____August Schlesstnger. 6433] Ein junger Commis, welcher kleinere Reisen mitzubesorgen hätte, gesucht. Offerten an die Exped. d. Bl. 64701 Mehrere Arbeiter können Kost und Logiö erhalten. Kaplansgasse 10. 6495] Ein tüchtiges braves Mädchen mit guten Zeugnissen, welches selbstständig kochen kann, wird auf sofort gesucht. Näheres in der Exped. d- Bl.________ Mrling gesucht! 0in kräftiger Junge, welcher Lust hat, die Metzgerei zu erlernen, wird auf sofort oesucht- [6496 Wo? sagt die Exped. d- Bl. Bekanntmachung. Der Gutsbesitzer I. May III. in Staden hatte vor längerer Zeit dem Rentner C. F- Walz in Friedberg Vollmachten zu seiner Vertretung ertheilt. Diese Vollmachten sind schon seit geraumer Zeit durch sowohl seitens meines Clienten, als auch seitens meiner erfolgten Widerruf erloschen. Da aber der Rentner C. F- Walz die Rückgabe der Vollmachtsurkunden beharrlich verweigert, so sieht mein Client zu । der öffentlichen Erklärung sich veranlaßt, daß sämmtliche von ihn', dem Rentner C. F. Walz jemals ertheilt gewesenen Vollmachten durch Widerruf längst erloschen sind und daß Rentner C F- Walz ! sonach nicht berechtigt ist, meinen Clienten, den Herrn Gutsbesitzer I. May III. in Staden, irgendwie zu verpflichten oder überhaupt zu vertreten. Friedberg sHeffen), 24. Juli 1890. Der Generalbevollmächtigte des Gutsbesitzers I- May III. in Staden- D Seyd, Haltbarster Fussboden-Änstrich! Tledemann’s Bernstein-Schnelltrocken-Oellaek, über Nacht trocknend, geruchlos, nicht nachklebend,mitFarbeinbNüancen,unübertrefflich in Härte, Glanz u. Dauer, allen Spiritus- u. Fußboden- Glanzlacken anHaltbar-- keit überlegen. Einfach in der Verwendung, daher viel begehrt für jeden Haushalt! In Schatzmarke. 1 und SVz Kilo-Dosen. | Nur echt mit dieser Schutzmarke. CarlTiedemann,hoflicscranl.Dresden, begründet 1833. 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August kam plötzlich ein heftiges Gewitter mit entsetzlich schwerem Hagelschlag über unseren Ort, und das Korn, welches bei dem späten Schnitt aus unseren Bergen nur erst zum Theil in Garben stand, wurde niedergeschlagen und zerstreut, sodaß sich kaum die Hälfte davon wird einbringen laffen, während die noch auf dem Halme stehenden Getreidearten (Gerste, Hafer, Weizen rc.) vollständig zermalmt wurden. Auch das Obst, das Gemüse und die Kartoffeln haben furchtbar gelitten. Versicherung gegen Hagelschaden ist hier nicht üblich gewesen, weil unsere hochgelegene Gemarkung wie wohl überhaupt die meisten Höhenlagen von Hagelschaden seither wenig zu leiden hatte und das Versicherungswesen für die geringen Leute ost recht umständlich ist. Ausgiebige Hllfe ist hier noth. Menschenfreunde werden dringend gebeten, zur Linderung des Elends und den Verzagten zum Trost Gaben der Liebe uns gütigst zukommen zu lassen. Letztere bitten wir an den mitunterzeichneten Ortspfarrer zu adressiren. Königsberg in Hessen-Nassau, den 4. August 1890. v. Andel, Pfarrer. Heibach, Lehrer. Baumann, Oberförster. Medenbach, Obersteiger. Schmidt, Obersteiger. Indem wir vorstehenden Aufruf der Mildthätigkeit unserer Leser empfehlen, erklären auch wir uns zur Entgegennahme von milden Beiträgen bereit. Wir hoffen ganz gewiß keine Fehlbitte zu thun, wenn wir die Erwartung aussprechen, daß die Bewohner unserer Stadt, welche ja als immer hilfsbereit sich bewährt haben, auch hier helfend heilen werden, wo die Natur so große Wunden geschlagen hat. Die Bewohner von Königsberg erblicken noch immer in Gießen ihre Provinzial-Hauptstadt und hoffen, daß diese ihre Noth lindern werde. Möge sich diese Hoffnung bewähren Redaetion deS Gießenes Anzeiger-. Vorschuß-Verein Lich. (E G.) Rechnungs-Abschluß für da- Jahr 1889. I. Activa. a) Ausgeliehen auf Werthpapiere, Hypotheken und Schuldscheine gegen Bürgschaft 343,568 JL 51 H b) Angekaufte Werthpapiere......... 21,278 „ 75 „ c) Angekaufte Gutskaufgelder 40,083 „ 30 „ d) Liquidirte Zinsausstände u Vorlagen 10,310^.91^ ab noch zu zahlende Dividenden und Zinsen 345 „ 36 „ 9,965 „ 55 „ e) Kaflevorrath 2,151 „ 58 „ 417,047 JC. 69 H II* Passiva» a) Guthaben resp. Geschästsantheile der Mitglieder . 8,260 Jt — b) Aufgenommene Capitalien 375,315 „ 99 „ c) Reservefonds resp. Ueberschuß 33,471 „ 70 „ 417,047 „ 69 „ Der Verein besitzt ferner Mobllien im Werthe von 327 «X 34 Nach General - Versammlungs - Beschluß vom 20. Juli d. I. sollen 12°/o aus dem Reservesonds resp. Ueberschuß an die Mitglieder vertheilt werden, der Rest von 32,484 »X 50 H cfls Reservesonds verbleiben. Lich, im August 1890. Der Vorstand: [6544 Vogt, Vorsitzender. Kaemmerer, Rechner. Schäfer, Controleur. Grosser Ausverkauf v. Möbeln. Wegen Geschäftsaufgabe gebe sämmtliche Möbel zu u«d unter Fabrikpreisen ab. Roßhaar- und Seegrasmaschinen zum halben Preise. Sämmtliche Locale (großer Laden, Bettenlager, 62 Mtr. groß, Werkstätten «. f. w.), sind billig zu vermiethen. Ernst Lotz, 6552 Reustadt 11s Wermietyurrgen. 6553] Kleines Logis zu vermieden. _____Babnbofstraüe *2. 6562] Kleine Wohnung nur an ruhige Leute zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped 5. Bl. 6563] Frdl. Logis, 2 Zimmer und Küche an ruhige Leute. Seltersweg 31. 6555] Kleine Wohnung billigst zu vermiethen. Marktstraße 8. 64&1J In meinem Wohnhaus, Eder- ftraße Nr. 7, ist der 1. Stock von vier Zimmern, Küche, Corribor, Wasserleitung und allem Zubehör, bis 1. October d- I zu vermiethen. Jakob Helfender«, Marburgerstr. 83. 2440] Eine Mansarden-Wohnung, vier Zimmer mit Zubehör und Wasserleitung, zu vermiethen. Asterweg 6. Mehrere Logis von 3 Zimmern mit Wasserleitung u. s. w. zu vermiethen ber LouiS Hellmold, Steinstraße. meinem Hause, Alicestraße Nr. 26, ist der 3. Stock, 6 Zimmer, Küche mit Wasserleitung und Zubehör, sofort zu vermiethen. ______Frau Professor Tafchb Wwe. 4524] Logis im 2. Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit Zubehör, per sofort zu vermiethen. Schillerstraße 9. 5070] Eine kl. Wohnung zu vermiethen. M. Kann, Kirchenplatz 8. 5328] Wolfstraße 13 und Leihgesterner- weg 24 je ein kleines Logis von 2 Zimmern und Zubehör, zu vermiethen. Näheres Leihgesternerweg 24. 5523]"In den Neubauten am Oswalds Garten sind zwei Wohnungen von je 5—6 Zimmern zu vermiethen. Näheres bei Architect C. ÄoÄctbeÄ und Maurermstr. G. Pfaff, Oswalds Garten.____________________ 5619] Die mittlere Etage, Gartenstraße Nr 38, mit Gartenantheil per sofort d. I. zu vermiethen. Näheres __Nordanlage 33. 6' 03] Ludwigsteatze 22, Parterre - stock, sechs schöne Zimmer nebst Gartcn- antheil rc., zu vermiethen. _______Bernhardt. 653 i] Kleine Wohnung zum 1. Septbr. zu vermiethen. Schiffenbergerweg 56 2615] Wegzugshalber der 1. u. 3"Stöck, ein jeder mit 6 Zimmern, Küche und Zubehör, auf Wunsch auch Gartenantheil, zu vermiethen. Frankfurterstraße 53. 4739] Ein Logis von 4 Zimmern, Cor- ridor und Wasserleitung, zu vermiethen ______________ Kanzleiberg 7. 5571] Durch Umzug des Herrn Verwalter Keller ist der II Stock meines Hauses, 5 Zimmer nebst Zubehör, per 1. October anderweit zu vermiethen. M ^Zimmer, Bahnhofstraße 12. 5795] Ein Logis, 2 Zimmer nebst Zubehör, mit Wasserleitung, an ruhige Leute zu vermiethen. Marktstr. 32. 5801] Der 2. Stock meines neuen Hauses in der Bleichstraße, 6—8 Zimmer, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres Löberstraße 3 I. W. Steinbach. 5937] Goethestratze 15 ist eine schöne Mansarden Wohnnng weg» zugShalber bis 1. October zu vermiethen^___________________ 6401] Wieseckerweg28 zwei Wohnungen zu vermiethen Fubrm. Wilh. Wilke. 6437] Neuen Bäue 16 ist der 3. Stock, bestehend aus 4 Zimmern. Küche, Wasserleitung und allem Zubehör, per 1. October zu vermiethen._____________________ 6442] Ein Logis zu vermiethen. __Katharinengasse 10. 6443] Ein klemes Logis zu vermiethen. _____Lindengass e_l-_ 6446] In Folge Wegzugs des Herrn Oberwachtmeister Meister ist der zweite Stock des I u g h a r d 'scheu Hauses, Marburgerstraße 36, drei Zimmer nebst Zubehör und großem Gartenantheil, per 1. October anderweit zu vermiethen- Näheres im Hause selbst bet ___Chr^ Jughard 111 6501] Manf.-Wohn. a. r. Leute sof. zuverm. Neuen Bäue ^8. PH. Schaefer. 6504J Eine Stube mit Cabinet nebst Zubehör zu vermiethen. Löwengasse 9. 6564] Zwei schöne Zimmer, Küche, Mansarde an einzelne ruhige Leute zu oer- miethen Näheres zu erfragen ______________Liebigstraße 17, parterre. 6453] Zwei schön möblirte Zimmer mit guter Bedienung sofort zu vermiethen, das eine mit Cabinet. Ostanlage, Wiesenstr. 2, III. St. 6310] Ein möbl Zimmer zu vermiethen. Auch können anständige Arbeiter Schlafstellen erhalten. Kaplansgasse 23. 6215] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ____________________Kirchenplatz 4._ 60021 Alicestraße 25 sind zwei schöne, gut möblirte Zimmer zu vermiethen. _____________Frau Professor Noack. 3499] Stallung für zwei Pferde zu vermiethen. Näheres Nordanlage 33. *55H] Eine Helle geräumige Werk- stätte mit Wohnung in lebhaftem Stadttheil gesucht, Angebote mit Preisangabe unter R. an die Exped. v. Bl. 6545] Eine klein- Familie ohne Kinder sucht eine frdl. Wohnung von 3 Zimmern und Zubehör. Schriftliche Offerten mit Preisang. unter L an die Exped. d. Bl- 6565] Gesucht Ans. Sept, gut möbl- Zimmer. Offerten mit Preisangabe sub E. G. an die Exped. d- Bl- Lehrmädchen findet sofort Stellung- 6559]Alex. Salomon & Co. 6546] Scheeinergeselle auf dauernd gegen hohen Lohn, sowie ein Lehrling gesucht. H. Keßler, Lollar. GEGR: 1846 Mittwoch den 13. August, Abend» S‘/j Uhr: 3. Ordentliche Generalversammlung im Cafe Schnell* Tagesordnung: 1) Bericht über Kreis, Gau und Verein. 2) Stiftungsfest. 6558 Der Vorstand. Geschäfts-Empfehlung. Vielfachen Wünschen von Eltern entgegen kommend, zeige ich ergebenst an, daß ich Unterricht in allen vorkommendeu Handarbeiten ertheile und in den Ferien so einrichte, daß es Jedem möglich ist, Theil zu nehmen. — Gleichzeitig bringe meinen Blumenladen (Marktstraße 26) in empfehlende Erinnerung. Kränze und Bouquets werden stets billig angefertigt und FöiedbofSgärtrrerei in derselben Weise wnter besorgt. — Meldungen zum Unterricht werden Wolfstraße 20, sowie in meinem Laden (Marktstraße 26) angenommen. [6550 Achtungsvoll J. Noll Wwe. Deutsche Lkbensversicherungs-GtseWust in Lübeck. Errichtet 1828 Wir machen hiermit bekannt, daß Herr OSear Schulz in Gießen die Haupt «Agentur unserer Gesellschaft für Gießen und Umgegend niedergelegt hat und daß wir dieselbe dem Herrn O- <*• Kleinlienn in Gießen, Bahnhofsstraße 59, übertragen haben. Lübeck, im August 1890. Die Deutsche Lebensversicherungs-Gesellschaft in Lübeck. Der Director: Beruh. Sydow. z Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung empfehle ich mich hiermit zur Entgegennahme von Anträgen auf Leben--, Aussteuer:, Gparkaffen- und Renten-Berficherungen angelegentlichst und bin zu jeder gewünschten Auskunft gerne bereit. Gießen, im August 1890. 6560 C. Gr. Kleinhenn, Agent der Deutschen Lebensversicherungs-Gesellschaft in Liibeck. Conr-bertcht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. MriMkfnrtsr Börse vo« 7. August 1890. 4 pCt. ReichSanlethe 3 Vs • n 4 „ Preuß. Confol« 8Vi , Schlutzeomcke i Uhr 15 Min. 106 8014 pCt. Ungar. Goldrente 99 9015 , Italiener Rente 106 301 Oefterr. SiWerrente 99 901 Ruff. Orients m. 89 80 94 60 79-00 75.20 DiSconto-Comm. 222 90 Darmstädter Bank-Act. 168 80 Dresdener Bank-Act. 168.50 Berliner HandelSges. 167 40 Oesterr. Credü-Act. 270 75 Wiener BankoereinS-Act. 105 75 Oesterr. Staatsbahn 208 87 Lombard. Eisenbahn 123 25 Tendenz: Buschtherader 41150 Elbethal-Bahn-Act. 209.75 Gotthard-Bahn-Act. 16f« 60 Schweizer Nordost 145.60 , West 93 CO Gelsenkirchmer 174.30 Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. 146 20 Oesterr. Alpine-Montan 85 70 fest. 169.80 10510 94 75 158.50 Tendenz DtSconto-Lom.-Artthetrr Harpener Ostpreußen Bochumer Gutzftahlactiev sehr fest. Telegraphischer CourShericht ber Berliner Börse vom 7. August Oefterr. Tredttactirvg Oefterr. StaatSbahn-Actiru Dortmunder Union-Actten Darmstädter Bankactten 1890. 222.20 205.75 99 20 165 80 Reichsbank-DiScortt 4 pTt. — Frankfurter Bank-DiScont 4 vCt. Itevactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'jchen Drucker« (Fr. Ehr. Pietsch) in Gieße». 21t Äiw y für filei Kälber,. ?ur 6tr Mit Genehmigung der Miz m« 29-2 Mer Zustimmung des öitb wegen Benutzung iU Saasen bestimmt: 8 z i. M zur Bl durch einen veMted dem Megmcher oder Recht, aus der Waag' § 2. Der Wie der ihnen zugehenden zu leisten; die Auffor oder Verkäufer) direc der Wiegmeister der: an die Großh. Bürgei zum Wiegen anhalter Anzeige erstatte wird. § 3. Der Wieg! über die von ihnen besi in welchem unter sortlc sind: a- Der Ort des i d. Der Name des e. Der Name des ck Datum der Ve e. Die Art der g k. Das Gewicht t g. Der Verlaussp Verkäuser deit 1 gezwungen wei J- Der Betrag d . § 4. Der Wieg einen dem Eintrag ü auszustellen, aus dem tuett der Kauspreis d auch der erhobene Ge in,t6 Jätete, «6er, 4 ieli=6ineh °d-l ‘?«»er ujT J* 1855'lbi‘ic" d