1890 Nr. 130 Erstes Blatt ießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger Sonntag den 8. Juni Redaction, Expedttti» unb Druckerei: Hchutstr«tze Ar.1« Fernsprecher 61« Vierteljähriger AvounementspretAH 2 Mark 20 Pfg. mft Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 60 Pf,. Die Gießener WOmitienötülter „erden dem Anzeiger „Achentlich dreimal beigelegt. Der OKtzeuer Anzeiger erscheint täglich, «it Ausnahme des MontagS. Amts- unb Anzeigeblatt für den Nreis Gietzen. " ---- ' — !L'jj -.MU"1.*1111'*1/ -J —..... J.— LI..'». I" ■' ■■■-'■LIK-1.*.'------L-LH LIU.L I ■ , '■ * T- '! 'N« Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den I Hä’T 8Dc ^nnoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« „lgmdm Tag erlchkinmdm Nummrr bi« »orm. 10 Uhr. [ Gransoeiiage. Gießener Lmmilienoittlier. «n,-ig-n für den „Bikßkoer Anzkiger" entgeg«. Amtlicher Theil. Gefunden: 3 Taschentücher, 1 Brosche, 1 Griffelkasten, 1 Uhrkette, 1 Manschettenknopf, 1 Armband, 1 Stück Kandel- rohr, 1 Kinderpeitsche, 1 Kinderspazierstock, 6 Wecksäcke, 1 Laterne, 1 Hundehalsband, mehrere Schlüssel. Gießen, am 7. Juni 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Gießen, 7. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin hatten am Donnerstag ihren schon früher beabsichtigten Ausflug nach Pasewalk gemacht und daselbst die Parade über das Königin-Kürassier- Regiment abgehalten. Die Kaiserin und Königin begab sich zu Pferde mit ihrem erlauchten Gemahl nach dem Paradefelde, wo die Parade in glänzendster Weise stattfand. Der Kronprinz von Italien wird auf seiner Rundreise durch Europa von Petersburg kommend am Montag in Berlin eintreffen, aber während der Dauer seines Aufenthaltes in Deutschland im königlichen Schlosse zu Potsdam Wohnung nehmen. Während der Dauer des Aufenthaltes des Kronprinzen von Italien am deutschen Kaiserhofe werden zu Ehren des hohen Gastes mehrere große Festlichkeiten stattfinden. Dem Reichstage, welcher am Montag seine Berathungen wieder aufnimmt, wild auch noch der Niederlassungsvertrag mit der Schweiz nebst Schlußprotocoll zur Erledigung zugehen. Wie man uns berichtet, wird die Vorlage an den Reichstag mit einer Denkschrift gelangen, über welche verlautet, es gehe daraus hervor, welchen Werth beide Theile darauf gelegt haben, nicht erst einen vertragslosen Zustand eintreten zu lassen, sondern im beiderseitigen Interesse an der Hand der mit dem bisherigen Vertrage gemachten Erfahrungen den Hauptbedingungen desselben fortdauernde Geltung zu verschaffen. Man hat sich über den von deutscher Seite gemachten Vorschlag verständigt welcher den Wünschen und Interessen beider Theile gerecht wird. In dem jetzigen Vertrage wird einerseits klar gestellt, daß die Schweiz dem deutschen Reiche gegenüber lediglich die Verpflichtung übernimmt, auf Grund des Zeugnipes über Reichsangehörigkeit und Leumund den Deutschen alle ihnen gebührenden Rechte zu gewähren. Von den 19 Millionen Mark, welche in dem Nachtragsetat für das Reich zur Gehaltserhöhung für Beamte verlangt werden, sollen 5 Millionen Mark auf die Erhöhung der Besoldung von Offizieren: Premierlieutenants, Hauptleute 2. Klaffe und Stabsoffizieren entfallen. , Die Aussichten im preußischen Abgeordneteuhanse auf das Zustandekommen des Sperrgeldergesetzes sind, nachdem das Centrum auch in der zweiten Lesung den Rückzug aus seiner verlorenen Position nicht gefunden hat, gänzlich unsicher. In parlamentarischen Kreisen sind die Aussichten über den wahrscheinlichen Ausgang getheilt. Die am Mittwoch in Budapest eröffneten Sitzungen der österreichisch-ungarischen Parlamentsausschüsse haben zunächst dahin geführt, daß sich die Ausschüsse constituirt haben. Die österreichische Delegation wählte Fürst Georg Czartoryski zum Vorsitzenden. In der ungarischen Delegation wurde einstimmig Graf Tisza zum Präsidenten, Graf Franz Zichy zum Vice- präsidenten ernannt. Wie bei der neulichen Verhandlung über das Koffuth-Gesetz, so trat auch bei der Eröffnung der ungarischen Delegation der Aufschwung zu Tage, der sich in neuerer Zeit bei der reichstreuen Partei Ungarns kundgiebt. Graf Ludwig Tisza (der jüngere Bruder Koloman Tiszas) führte in feiner Ansprache aus, die Delegation dürfte die Vorlagen der gemeinsamen Regierung nicht ausschließlich vom finanziellen Gesichtspunke aus beurtheilen, sondern müsse sich die Sicherheit des Throns und des Staates vor Augen holten, die Organisirung der Wehrkraft muffe mit derjenigen der übrigen europäischen Großmächte Schritt halten. Tisza schloß mit Segenswünschen für den König und das Vaterland. Mit stürmischen Eljenrufen wurde die patriotische Kundgebung ausgenommen. Der vor wenigen Tagen begnadigte Herzog von Orleans hat seine Freiheit sofort dazu benutzt, um aufs Neue gegen die französische Republik zu demonstriren. Wie die Pariser Blätter melden, hat der Herzog von Orleans von der Schweiz aus ein Manifest an die Soldaten seiner Altersklassen gerichtet, in welchem er erklärt, er verzichte nicht aus die Hoffnung, dem Vaterlande zu dienen. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 6. Juni. Der Erbprinz von Meiningen hatte eine gute Nacht. Sein Allgemeinbefinden ist unverändert. Berlin, 6. Juni. Zwischen drei für die Sperrgelder- Vorlage eingetretenen Fractionen und dem Centrum sanden Verhandlungen statt, welche eine das Zustandekommen des Gesetzes ermöglichende Haltung des Centrums nach dem Grundsätze tolerari posse event. durch Stimmenthaltung des Centrums in Aussicht nahmen. Die Verhandlungen sind jedoch gescheitert und ist das Zustandekommen des Gesetzes in dritter Lesung deßhalb nicht wahrscheinlich. Straßburg, 6. Juni. Der Groß h erzo g von Baden traf gestern Abend hier ein. Er besichtigte seit früh Morgens in Begleitung des Statthalters die Landwirtschaftliche Ausstellung mit großem Interesse. Um 11 Uhr fand ein Aufzug von 120 badischen Bauern zu Pferde in Landestracht statt. Der Fremdenverkehr ist außerordentlich groß. Wien, 6. Juni. Der Kaiser ist Mittags nach Pest abgereist. London, 6. Juni. Im Unterhause erklärte Fergusson, die Pforte dementire das Gerücht, daß eine Anzahl armenischer Arbeiter aus der Heimkehr aus Rußland von den Kurden im Alaschgerdthal angegriffen und fünf derselben ge- tödtet worden seien. Nachforschungen werden in dieser Richtung angestellt. Rom, 6. Juni. Wie hiesige Blätter melden, besucht der Kronprinz von Italien im Verlause seiner Reise auch die Höfe in München und Dresden. Die Rückreise erfolgt über Innsbruck, wo er durch einen Abgesandten des Kaisers von Oesterreich begrüßt wird. Belgrad, 6. Juni. Die „Agenee de Belgrad" meldet aus Ueskneb: Edem Pascha und Salib Pascha griffen mit 4 Bataillonen und einer Escadron die Arnauten in der Richtung von Devitsch an, wo ein türkisches Streiseorps augenscheinlich von den Arnauten blokirt war. Die Maissoren Ipek und Djakova unterstützten die Truppen der Regierung. Edem Pascha war von dem Mutessanriff (Gouverneur), dem Musti und zwei Richtern des Gerichtshoses Mitrovitza begleitet. . Sofia, 6. Juni. Die „Agenee Balcanique" erklärt die Meldung auswärtiger Blätter, Wangenheim habe der bulgarischen Regierung eine Note überreicht, worin er den Widerrus der Meldung bezüglich einer Theilnahme der russ. Regierung an der Panitza-Verschwörung verlangt, für vollständig unbegründet. Petersburg, 6. Juni? Die Meldung der „Saale-Ztg.", Fürst Bismarck habe den Inhalt seiner Unterredung mit dem Correspondenten der „Nowoje Wremja" selbst ausgeschrieben, bezeichnet letzteres Blatt als einen Unsinn. Der Correspondent sei der deutschen Sprache durchaus mächtig. — Der Kronprinz von Italien kehrt heute Abend 11 Uhr von seinem Ausfluge nach Finnland zurück und fährt, soweit bis jetzt bestimmt, morgen srüh nach Gatschina, um sich von der kaiserlichen Familie zu verabschieden. Nach Einnahme des. Dejeuners auf dem Schlosse reist er sofort nach Berlin. Newyork, 6. Juni. In den westlichen Unionsstaaten sind starke Gewitter niedergegangen. Flüsse sind ausgetreten, Städte beschädigt. Der Blitz hat viele Personen getödtet. Washington, 5. Juni. Das Repräsentantenhaus begann die Debatte über die vom republikanischen Caucus angenommene Mc Kinley'schen Silbervorlage. Die Abstimmung ist auf Samstag Nachmittag 3 Uhr festgesetzt. CocaUs ttnd provinzielles* Gießen, 7. Juni. — Stenographisches. In der Monatssitzung des „Gabelsberger Stenographenvereins" vom 5. Juni wurde der Beschluß gefaßt, den Uebungsabend während des Sommers von Donnerstag auf Montag zu verlegen. Da sich eine größere Anzahl Herren dazu bereit erklärt haben, findet unter Leitung des 2. Vorsitzenden cand. phil. Ed. Pfaff ein Fortbildungscursus statt, an welchem außer den Mitgliedern alle Stenographen nach Gabelsbergers System unentgeltlich theilnehmen können. Der Cursus findet jeden Montag Abend von 9—11 Uhr im Vereinslocal ((Safe Ebel) statt. — Zu unserem Berichte über die Generalversammlung des Turnvereins sei bemerkt, daß der an der Nordanlage gegenüber dem Oswaldsgarten gelegene, von allen Seiten zugängliche Platz ganz besonders geeignet zur Erbauung einer für diesen großen Verein zweckdienlichen Turnhalle ist. Der nach den demnächst auszulegenden Plänen auszusührende Bau dürste ebenso durch seine innere practische Einrichtung als durch die einfache und gediegene äußere Ausstattung eine Zierde unserer Stadt, wie eine den Turnverein ehrende Anstalt werden. Die seither noch wenig in Umlauf gesetzten Einzeichnungslisten für Antheilscheine und Geschenke zeigen in ihrem Ergebniß, daß die Sympathieen für den Turnverein und seine Bestrebungen noch die früheren sind. Es dürfte daran auch die Erwartung zu knüpfen sein, daß sich dies noch mehr bei der demnächst fortgesetzten Circulation der Listen zeigen wird, damit dem immer vorwärts strebenden Verein die Lasten nicht allzu groß werden. Friedberg, 6. Juni. Zu Ehren des hohen Geburtsfestes Ihrer Großherzoglichen Hoheit der Prinzessin Alix sand heute Familientafel statt, zu welcher noch Oberkammerherr Frhr. v. Schenck zu Schweinsberg, sowie Ministerialrath Rohde, beide von Darmstadt, zugezogen waren. Während der Tafel spielte die Bad Nauheimer Curmusik unter Direction des Capellmeisters Machts. — In einigen Orten der Provinz Oberhessen, Altenstadt 2c., hat ein Preisabschlag des Schweinefleisches stattgesunden, es wird dort das Pfund für 56 Pf. verkauft. Hungen, 5. Juni. Ein heute Nachmittag 2 Uhr über unsere Gegend ziehendes Gewitter brachte den Fluren den ersehnten Regen,- damit ist Hoffnung vorhanden, daß die vom Froste geschädigten Pflanzen sich wieder erholen. Der wegen Mangel an Grünsutter in hiesiger Gegend viel angepflanzte Pferdezahn-Mais ist durch den Frost gelb geworden, man hofft indeß, daß er sich auch wieder entwickeln wird, doch werden die Bohnen, zu denen in den Gärten schon die Stangen gestellt waren, wieder frisch gesetzt werden müssen. Am meisten von den Kartoffeln haben die Frühkartoffeln und solche welche in der Nähe von Wiesen angepflanzt waren, gelitten. Alte Kartoffeln werden hier das Malter zu 2.40 Mk. ausgekauft. Es ist dieses der Preis, welchen unsere Land- wirthe schon das ganze Frühjahr bekommen haben. 0. Crainfeld, 6. Juni. Der Darlehnskassen- Verein Crainfeld-Bermuthshain, welcher schon seit 10 Jahren zum Segen der Landwirthe besteht, soll nach Inkrafttreten des Genossenschaftsgesetzes vom 1. Mai 1889 in eine sogen. Actiengesellschaft umgewandelt werden. Sonntag den 15. Juni findet hier behuis Unternehmung weiterer Schritte eine Generalversammlung statt. A Bermuthshain, 5, Juni. Nachdem sich im vorigen Jahre aus dem hiesigen sogen. Bauern-Verein ein Consum- Verein gebildet hatte, gedenkt derselbe sich infolge der ihm durch das neue Genossenschaftsgesetz vom 1. Mai 1889 auserlegten Verpflichtungen aufzulösen. 8. Villingen, 5. Juni. Unser Kriegerverein bekommt eine neue Vereinssahne und wird dieselbe am 13. Juli l. I., an dem Tage unseres Kirchweihfestes, eingeweiht werden. Einladungen an die auswärtigen Kriegervereine sind bereits ergangen. Schlitz, 3. Juni. Der hiesige Weber Heinrich Kraft begab sich gestern Morgen nach seiner Heimath, Pfordt, um seinem Bruder, welcher einen Neubau aufführt, behilflich zu sein. Beim Lehmhacken wurde K. von plötzlich zusammenstürzenden Erdmassen getroffen und so schwer verletzt, daß er noch am gestrigen Tage starb. (JD Bleichenbach, 5. Juni. Das Jahr 1890 zeichnet sich, wenn man so sagen darf, durch eigenthümliche Erscheinungen aus, denn wenn man erwägt, daß im Januar Gewitter mit wolkenbruchartigem Regen vorkamen, daß der Februar, auch Hornung oder Kothmonat genannt, so Helles trockenes Wetter brachte, daß man in Pantoffeln über Land gehen konnte und daß im März der Märzenschnee aus den Märzenstaub fiel, wodurch alle Bauernregeln aus den Kopf gestellt wurden, dann braucht man sich thatsächlich nicht mehr zu wundern, wenn Mai und Juni auch an Ueber- raschungen nicht arm sind. So haben wir Korn- und Kar- toffelblüthe im Mai zu verzeichnen, während die Eisheiligen ihre Tücken im Juni bewiesen, ohne daß sie uns grade sehr belästigten. Das Seltenste aber ist, daß wir hier seit gestern blühende Trauben haben. An den Traubenstöcken des Herrn Lehrers Diehl dahier, der allerdings in Obst- und Weinbau erfahren ist, blüht seit gestern — also in der ersten Juniwoche — ein Gutedeltraubenstock. Alle Stöcke zeigen eine solche Masse von Gescheinen, daß man meint, sie wären mit Körben darangeschüttet worden. Dabei zeigen die Scheine eine Größe, Frische und Gesundheit, wie sie nur in den Zu haben bei J. M. Schnlliof. 852 Je 50 Kilogramm kosten: Je V2 Kilogramm kostet: 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod bei W- Löber 2 bei W. Löber 56 Bei den Brodverkärrfer«. 4 Großh Gießen, den 7. Juni 1890. Per Vi Fl. V-Fl. ''2-1.« Hauptnieverlagk Weidig’s 2.40 1.35 Mäusburg 10. 4528 Cabiuet 1868er rother Med.-Wein (4 (6 2 J4 27 54 25 24 50 48 1 2 1 2 3 1 2 1 2 3 1 2 3 Tokayer Tokayer Menescher A 29 28 58 29 58 27 54 25 50 Polizeiamt Gießen. Fresenius. Weizen Korn (Roggen). Gerste...... Hafer Heu ...... Stroh...... Carlowitzer Ausbr Küster Ausbruch Honen): Lieben und Freien, ein Capitel aus alten Tagen van A. C. Müller; sowie eine Anzahl kleinerer Aufsötze. Von den vielen Illustrationen sind besonders heroorzuheben: Ungleiche Gäste von E. Breitbach, sehr schön in Lichtdruck ausgeführt; Ellen von E. Kiesel; Das alte Krahnthor in Danzig von Hans Bartels; Blumenverkäuferin in den Colonnaden am Markusplatz in Venedig von F. Ruben; Das erste deutsche Seegefecht von Fritz Stoltenberg. Preis des Vierzehntags-Heftes 50 Pfg. der ächten Friedrichsdorfer Zwiebacke, bestes Nahrungsmittel für Kranke, Nervenleidende, Wöchnerinnen, Greise und Kinder. Aerztlich — Lachsheringe kann sich jede Hausfrau leicht selbst herstellen. Große holländische Heringe werden einen Tag in Wasser gelegt. Mit Hilfe von feuchten Holzsäge- und Hobelspänen wird auf einem deutschen Herd oder unter freiem Himmel ein Rauchfeuer gemacht, über welches man eine Tonne ohne Boden und Deckel stürzt. Die ausgewässerten Heringe werden auf einen Stock gezogen, am einfachsten, indem man den Stock durch eine der beiden Kiemenöffnungen steckt und ca. eine Viertelstunde (bei kleinen Heringen 10 Minuten) in die Rauchtonne gehängt. So hergestellte Lachsheringe sind eine wahre Deltcatesse. Hat man sich einmal die einfache Einrichtung hergestellt, so ist die Bereitung eine sehr wenig umständliche. — Gitzstange« für Kücken. Sttzstangen sind für junge Küchlein zu verwerfen, denn sie haben eine Verkümmerung des Brustbeines und damit mangelhafte Entwicklung der Thiere zur Folge. Die Last des Körpers, welche von den zarten Beinen noch nicht getragen werden kann, drückt die Brust auf die Stange, auch bet dem Hinausfliegen auf letztere kommen Verletzungen vor. Namentlich die scharfkantigen Sitzstangen sind unpractisch. Am besten ist, wenn die Kücken möglichst lange auf dem Boden oder einem Brette Nachtruhe hallen können. Bremen. 3. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Dampfer America, Cavitan R. Heintze, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen. Berzeichrriß der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbranchsgegenstände in der Stadt Gießen vom Monat Mai 1890. 3.- 1.65 2 - 1.15 1.80 1- 1.80 1- bei K. Lenz Wwe. bei K. Lenz Wwe. Literatur unO> ««nst. — Die illustrirte Familienzeitschrift rU«iVetf«m*, Heft 21, enthalt folgendes: Gerichtet — gerettet, Novelle von E. Vely; Aus einer Künstlerwerkstätte von H. E. von Berlepsch (mit Illustrationen); „Gold", Skizze von F. Meister; Eine mißglückte Entdeckungsreise von Max Bachner; Die Pariser Gesellschaft von E. v. Jagow; Eine Versuchung, Roman von Sophie Junghans (Schluß); Astrid, Novelle von Wilh. Berger (Schluß); Franz von Lenbach, ein Lebensbild; Die Ueberbrückung des Ftrth os Fort von Buchwald (mit Jllustra- Vrodpreise vom 8. bis 22. Juni 1890. Bei den Bäckern. Temperatur Ser Kahn und der Lust am 7. Juni, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 15, Luft 14 Gr. Rübsameu. (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte n bei K- Haas, I. Lem, L. Keil.75 Brrxki«'Stoff, genügend z« einem Anzuge, reine Wolle, nadelfertig, zu X 5.85 H, für eine Hose allein blos X 2.35 H, durch das Buxkln-Fabrik-Depot Oettinger & Co., Frankfurt a. M. — Muster-Auswahl umgehend franco. [1168 Arrszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getankte. Den 1. Juni. Eine uneheliche Tochter, Margarethe, geboren den 28. November 1889. Denselben. Dem Buchhalter Karl Stieber eine Tochter, Margarethe Mathilde, geboren den 29. März. Denselben. Dem Hilssheizer Gustav Junker eine Tochter, Anna Franziska Karola Antonie, geboren den 15. April. Denselben. Dem Weichensteller Karl Freitag ein Sohn, Wilhelm, geboren den 17. April. Denselben. Dem Schuhmacher Karl Amend eine Tochter, Elisabeth Wilhelmine Marie, geboren den 15. Mai. Den 6. Juni. Ein unehelicher Sohn, Karl, geboren den 17. April. , Denselben. Dem Wagnermeister August Führer eine Tochter, Luise Henriette, geboren den 21. Mai. Beerdigte. Den 1. Juni. Marie Margarethe Schmidt, geb. Haag, Wittwe des verstorbenen Landwirths Wilhelm Schmidt, alt 71 Jahre, gestorben den 30. Mai. Den 5. Juni. Margarethe Reh, geb. Jung, Ehefrau des Händlers Ludwig Reh, alt 50 Jahre, gestorben den 3. Juni. Den 6. Juni. Elise Führer, geb. Waldschmidt, Ehefrau des Wagnermeisters August Führer, alt 27 Jahre, gestorben den 5. Juni. — Der Auszug aus den Staudesamtsregister« wird in nächster Nummer veröffentlicht. Schistrnactzrichten. Bremen, 3. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Eider, Capitän H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 24. Mai von Bremen und am 25. Mat von Southampton abgegangen war, ist heute 4 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Garantirt •,lStrümpfe für Damen, Herren und Kinder, alle Größen in Estremadura, Flor und Seide. 3KS* Aechte englische Schweiß-Socke«. Eti gros Billigste Pr eife. En detail. A. Holterhoff Söhne. Schwarze und farbige Seidenstoffe direkt aus der Fabrik von von Elten & Kenssen, CrefeM, also aus erster Hand, in jedem Maas zu beziehen. Man verlange Muster mit Angabe des Gewünschten. 118 berühmten Weinjahren 1834, 1846, 1857, 1865 und 1868 . beobachtet wurden. Nebenbei soll noch daraus aufmerksam I gemacht werden, daß die Draubenblüthe fast gleichzeitig in unserer Provinz Oberhesfen, die doch sonst um 10 14 Tage gegen die Bergstraße und Rheinhessen in climatologischer Hinsicht zurück ist, austritt, wie in den vorgenannten Gegenden. Wenn daher nicht alle Anzeichen trügen, oder Hagel und Unwetter einen bedauerlichen Schaden bringen, dürfen wir auf ein gesegnetes Jahr hoffen. Verkehr, Land- und olkswirthschaft. Gieße«, 7. Juni. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. x 0,93-1,00, Hühnereier 1 St. ,2 St. 9—11 A. Enteneier 1 St. 5—6 A. 2 St. — A. Gänseeier 10- A, Käse pr. St. 5—6 H, KLsematte pr. St- 3 A. Erbsen pr. Ater 18 A, Ansen vr. Liter 30 A, Tauben pr. Paar X 0,60—0,90, Hühner pr. Slück X 1,30—1.60, Hahnen pr. St X 1,50-1,80, Enten pr. Stück X 2,00—2,30, Ganse pr. Pfd 50—60 A, Ochsenfleisch pr. Pfd 68—72 H, Kuh- und Rindfleisch 60—62 H, Schweinefleisch 60-70 A, Hammelfleisch 66—68^ Kalbfleisch 52-60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 3,30-3,80, WeWraut pr. St- 6-8 A, Zwiebeln per Centner X 17,50—00,00, Milch per Ater 12—18 A, Kirschen per Pfd. 40—50 A- — Im Monat Juni 1890 finden in Oberhessen folgende Märkte statt: Den 10. in Laubach Vieh- und Krämermarkt. Den 19. in Grünberg Vieh- und Krämermarkt. Den 23. und 24. in Her ch en Hain Vieh-, 25. Kramermarkt. Den 24. und 25. in Gießen Vieh- und Krämermarkt. Den 25. in Orten berg Vieh- und Krämermarkt. Den 25. in Friedberg Vieh- und Krämermarkt. - In letzter Zeit sind Eisenbahn-Schaffner bestraft worden, weil sie geduldet hatten, daß in den Eisenbahnwagen Drehorgel bezw. Harmonika gespielt worden ist. Das reisende Publikum soll durch derartige Musik nicht belästigt werden. — Ein Uebelstand, der jetzt in der Reisezeit sich besonders fühlbar macht, ist der in den Personenwagen dritter Klasse der preußischen und sächsischen Eisenbahnwagen noch immer vorhandene Mangel an Aussichtsfenstern. Während die bayerischen Wagen III. Klasse bezüglich der Fenster genau so ausgestattet sind wie die Wagen der II. Klasse, sind in Sachsen und Preußen nur die Coupee- thüren dieser Wagen mit dem üblichen Aufziehfenfter versehen. Ber Fahrten durch schöne Gegenden muß der Reisende, der nicht einen Ecksitz einnimmt, es nur zu oft zu seinem Verdruß erleben, daß ihm durch die Eckplatzinhaber die Aussicht verstellt wird; das kann natürlich nicht stattfinden, wenn zu beiden Seiten des bisher üblichen ebenfalls noch Fenster angebracht sind. Eine Auswechselung der „blinden" Fenster mit solchen von Glas in der HI. Wagenklaffe würde gewiß von allen Reisenden mit Freude hingenommen werden. Wie die „Deutsch. Verk.-Bl." hören, geht neuerdings die preußische Staatsbahnverwaltung zu jener Einrichtung über. Wien, 6. Juni. Ein Erlaß des Handelsministers an die Eisen- bahn-Directionen erwägt, inwieweit es thunlich sei, für das wegen des gesteigerten Personenverkehrs an Sonn- und Feiertagen in erhöhtem Maße in Anspruch genommene Personal der Transportanstalten betreffs der Sonntagsruhe entsprechende Fürsorge zu treffen. Der Erlaß führt aus, daß bezüglich eventueller Maßnahmen und der etwa hinderlichen, derzeit bestehenden Einrichtungen eine internationale Verständigung über die entsprechende Abänderung ins Auge zu fassen sein dürste. — Die Gebühren für die Ueberführnng von Wagen nach Anfchlntzgeleifen, Lagerplätze« re., sind für die sämmt- lichen preußischen Staatseisenbahnen von dem Minister der öffentlichen Arbeiten neuerdings einheitlich geregelt worden. Die wesentlichsten diesbezüglichen Vorschriften sind folgende: 1. Insoweit die Eisenbahnverwaltung die Ueberführnng von Wagen übernimmt, lichtet sich die Erhebung der Ueberführungsgelder nach den besonderen Anschluß- oder Pachtverträgen, sofern die Entschädigung für diese Leistungen nicht bereits in den veröffentlichten Tarifen enthalten ist. 2. Wenn Wagen zur Ent- und Beladung nach anderen als den zur Ent- ober Beladung allgemein bestimmten Bahnhofsgeleisen rangirt werden, ohne vorher schon laderecht gestellt worden zu fein, so wird eine Gebühr von 50 Pfennige 'erhoben. 3. Wenn bereits laderecht gestellte Wagen auf eine andere Stelle des Bahnhofs umgestellt werden, so wird hierfür eine besondere Umstellungsgebühr von 50 Pfennige erhoben. 4. Für den Fall der Uebernahme der Beförderung von Wagen von einem Anschlußwerk, rc. bis zu dem zugehörigen Bahnhofe oder umgekehrt wird eine Gebühr (Ortsfracht) von 5 Mark erhoben. Mindestens kommt jedoch der Betrag von 6 Mark zur Erhebung. Vorstehende unter 2 bis 6 aufgeführte Gebühren verstehen sich für jeden beladenen Wagen. Die Bewegung leerer Wagen erfolgt unentgeltlich. Anschlußfracht, Rangirgebühr oder Ortsfracht ist nur für einen Wagen zu erheben, wenn in Ermangelung eines Wagens von mindestens 10,000 Kilogramm Ladegewicht mehrere Wagen von mindestens 10,000 Kilogramm Gesammtgewicht gestellt werden. Tokayer Ausbruch 1881er . 1876er . vermischtes. * Darmstadt, 6. Juni. Der 6. allgemeine Vereinstag der deutschen landw. Genossenschaften soll nunmehr in der zweiten Hälfte des Monats August in Darmstadt abgehalten werden. Ursprünglich waren als Versammlungsort Mainz und die Tage vom 3. bis 5. Juni vorgesehen, dieses Vorhaben blieb aber unausführbar, da nicht einmal die Bildung eines Ortsausschusses gelingen wollte. * Wetzlar, 5. Juni. Einen eigenartigen Fund hat dieser Tage Herr I. Sch eurer von hier in einem an der Dal- heimer Capelle gelegenen Steinbruche gemacht. Bei den daselbst vorgenommenen Steinbrucharbeiten wurden nämlich eine Menge Uniformknöpfe, Spontonspitzen, Cz^koagraffen und dergl. aus der Erde herausgegraben. Auch em kleines Beil, welches möglicherweise zu dem Schanzzeug eines Soldaten gehört hat, wurde dabei vorgefunden. Da die Fundstelle mitten in dem Terrain liegt, aus welchem die Schlacht von 1796 zwischen Oesterreichern und Franzosen — erstere unter dem Befehl des Erzherzogs Karl, letztere unter Jourdan — ausgefochten wurde, so ist der Ursprung der solchergestalt an das Tageslicht beförderten Sachen unschwer zu errathen. Die Stücke wurden großentheils an das hiesige Königliche Staatsarchiv abgeliesert. * Kastel, 4. Juni. Sprachreinigender Ueber- muth. Gestern Abend bei der Fahrt von Soden nach Höchst verlangte der Conducteur mehrmals von sechs jungen Leuten die Billets, sie erklärten jedoch jedesmal, sie hätten keine Billets. In Höchst führte man sie daher zum Verwalter, dem sie auf dessen Anfrage erwiderten, sie hätten keine Billets — aber Fahrkarten, sie seien Deutsche. Nur dem großen Andrange hatten sie es zu danken, daß sie mit diesem Geniestreich ungestraft davonkamen. * Sprottau (Schlesien), 4. Juni. Daß auch in unserer Zeit der Humor noch nicht ausgestorben ist, lehrt folgender thatsächlicher Vorfall. Die hiesige Schützengilde hatte ihren König, den Kupferschmiedemeister Reichmann, abgesetzt, weil er mangels Apanage sich der Ovation, d. h. dem vom König zu bezahlenden Schmause entzog. Jetzt fordert nun die Gilde von dem entthronten Könige die Königsinsignien zurück, Se. Majestät aber weigern sich, dieselben herauszugeben, weil er, der Kupferschmiedemeister Reichmann, für dieses Jahr als wohlberechtigter König auch die Hoheitszeichen seiner Würde führen dürfte. Die Gilde hat in Folge dieser königlichen Erklärung beschlossen, die Entscheidung der Gerichte anzu- rufen. *— Mit gebrochenem Schlüsselbein — Sieger. Lieutenant Diestel vom Dragoner-Regiment Freiherr von Manteuffel (Rheinisches Nr. 5) hat auf dem Rennen in Kassel eine Bravour entwickelt, die in allen Sportkreisen lebhaft besprochen wird. In dem Kasseler Jagdrennen (Ehrenpreis der Stadt Kassel) ritt er die schwarzbraune Stute Fraceska- das Pferd fiel und der Reiter brach sich das Schlüsselbein. Trotz dieser Verletzung stieg Lieutenant Diestel wieder in Sattel, und es gelang ihm, noch den dritten Preis zu erobern. Es dürfte wohl noch nicht dagewesen sein, daß ein Reiter mit gebrochenem Schlüsselbein an einem Jagdrennen theilnimmt. * Ein neuer Briefumschlag, welcher jede Verletzung des Briefgeheimnisses durch unbefugtes Oeffnen verräth, ist neuerdings erfunden worden. Die Schlußklappe ist in der Weise am Rande durchlöchert, wie die Briefmarken, während die Seitenklappen an der Stelle, wc^er gelochte Rand zu liegen kommt, wenn der Briefumschlag gDlossen wird, einen Streifen in Wasser löslicher Farbe aufweisen, so daß die Farbe durch die Lochungen der Verschlußklappe hindurchscheint. Versucht man nun den Umschlag z. B. mittelst eines Falzbeins zu öffnen, so zerreißt der gelochte Rand unbedingt- versucht man es dagegen mit Anfeuchten des Umschlages mit Wasser oder Wasserdampf, so verwischt sich der Farbenaufdruck. Die geplante Verletzung des Briefgeheimnisses kommt also in beiden Fällen an den Tag. Der Gummiverschluß unserer Briesumschläge ist in Folge der Billigkeit so schlecht geworden, daß von einem Briefverschluß kaum noch die Rede sein kann. Willkommen ist daher jede Erfindung, die hierin Wandel schafft. Schuiamark«. In Gieße« zu haben bei [469 Herrn Carl Bieler, Kreuzplatz 6, u. Herrn C. L. Kalkhof Wwe., Franksurterstr 1- 3340 (4 Pfd.) 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JC. l0 85 Kartoffeln. . . 1 75 Hafergrütze - . . 20 — 9 25 Erbsen..... 14 50 Gerstengrütze . 19 50 9 75 Bohnen .... 15 Zwiebeln... 14 9 21 Linien..... 19 75 Braunkohlen • . — 70 3 03 Reis...... 20 Steinkohlen . • 1 30 3 — Graupen, ord- 19 äO Butter. .... 1 § 09 Weißmehl. . . _ 21 Schweineschmalz JL Ochsenfleisch . . 70 Roggenmehl. . 18 Va kg — 80 Kub- und Rindfleisch ..... Kalbfleisch - . • — 60 58 Roggenbrod. . Kaffee, gebr., in Bohnen. . . 1 27 70 Bier.... 1 hl Branntwein 1 hl Milch ... 11 21 53 16 Hammelfleisch • — 65 Salz...... — 10 Petroleum 11 — 20 Schweinefleisch. — 70 Speck, g^xäuch- — 90] Eier • 10 Stück — 49 Giessen Seitenbau links. Verkaufsstellen 4482 Häuser, Ludwiqstraße, \ Emil nach Heine. Wallach, Marktplatz, Weiler, Schulstraße, N. G. C. Windecker, SelterSweg WB Die reichhaltigste aller Jllohm-Beitungen Krämer. 4911 Ge- Block. 4946 Für zahlreiche 3239 Jed^s Quantuxn. frei m's Haus s 8. F.ivel vorzüglicher Qualität empfichlt billigst 4924 H E L. »r im Philosophenwald aus der markung Gießen. Gießen, den 5. Juni 1890. Gr. Obersörsterei Gießen. G %r. Earl ! WL 2. I Melch. 18t versteigert werden. 4952 Joseph 3. I E Louis C Hengst, Licherstraße, Jordan. Bismarckstraßr, Kalkhvf Wwe, Frankfirrterstraße, Kiukel, Kreuzplatz. Kieinhenn, Bahnhofstr, Krieb, Ludwigftraße, Ledrmund Btot, Neuenweg, Lenz, Ludwigftraße, Lind, Kirchenplatz, Möser, Alicestraße, HeuMas- VerstKigerung. Mittwoch den 14. Juni d. I., von Vormittags 8 Uhr an, soll das Heugras von den hiesiges Gememdewtesen an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist am Großm-Busecker Weg bei der Lehmkaute. Alten-Buseck, am 5. Juni 1890. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. 4949] Ein Mädchen mit nuten Zeugnissen, welches selbstständig kochen kann und Hausarbeiten übernimmt, wird auf Johanni gesucht. Westanlage Nr. 21. 4943] Eine Frau empfiehlt sich im Waschen «nd Putzen. Wolkengaffe Nr. 26. führte Illustrationen und an Moden und Handarbeiten endlich noch Folgendes: jährlich über 75 Artikel mit über 300 Abbildungen, 12 große farbige Modenbtlder, 8 farbige Musterblätter für künstlerische Handarbeiten und 8 Extra-Blätter mit vielen Illustrationen, so daß die Zahl der letzteren an 3000 jährlich hinanreicht. Kein anderes tllustrirteS Blatt überhaupt, innerhalb oder außerhalb Deutschlands, kann nur entfernt diese Zahl aufwetsen; dabei beträgt der vierteljährliche Abonnements- Preis nur 2 Mk. 50 Pf. Einzelne Hefte kosten 50 Pf. oder 30 Kr. — Die „Große Ausgabe mit allen Kupfern" bringt außerdem jährlich noch 36 große farbige Modenbilder, also jährlich 64 besondere Beigaben, und kostet vierteljährlich 4 Mk. 25 Pf. (in Oesterreich-Ungarn nach Cours). Abonnements werden jederzeit angenommen bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. — Probe-Nummern gratis und franco durch die Expedition Berlin W., Potsdamer Straße 38, Wien L, Operngasse 3. Orbig, Bahnhofstraße, Petri, Marktplatz, Äoth, Wallthorstraße, Rühl, Seltersweg, Schäfer, Grünbergerstr., Schlabachs Nachfolger, Ludwigsplatz, Srierle, Neuen Bäue, Seilersweg 52 Heugras Versteigerung Das diesjährige Heugras von den Domanialwiesen wird versteigert: 1. Donnerstag den 12. Juni, Vormittags 9 Uhr, bei Wirth Rabenau zu Alten-Buseck aus der Gemarkung Alten-Buseck; 2. Freitag den 13. Juni, Vormittags 9 Uhr, in der Wirthschaft von Georg Dorseld Wittwe zu Wieseck aus der Gemarkung Wieseck; 3. Freitag den 13. Juni, Nachmittags 2V- Uhr, bei Wirth Leib 4904] Eine zweitstillende Amme gegen hohen Lohn sofort gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. offene Stellen in allen Geschäftszweigen und für jede kaufinänn. Berufstätigkeit erbittet Anmeldungen tüchtiger und gut empfohlener Bewerber der kaufmännische Verein zu Frankfurt (Main). Gebührenermässigung für Mitglieder von Kaufmann. (Vortrags- Verbands-)Vereinen ist die Jllustrirte Frauen-Zeitung. Dieselbe bringt in jährlich 24 Doppel- hesten 24 Moden- und Unterhaltungs- Nummern mit Beiblättern, in reizvollen farbigen Umschlägen. Die Moden-Num- mern sind der „Modenwelt" gleich, welche mit ihrem Inhalte von jährlich über 2000 Abbildungen sammt Text weitaus mehr bietet, als irgend ein anderes Modenblatt. Jährlich 14 Beilagen geben an Schnittmustern zur Selbstanfertigung der Garderobe für Damen und Kinder wie der Leibwäsche überhauupt genügend für den ausgedehntesten Bedarf. — Der Unterhaltungstheil bringt außer Novellen, einem vielseitigene Feuilleton und Briefen über das gesellschaftliche Leben in den Großstädten und Bädern regelmäßige Mittheilungen aus der Frauenwelt, Kunstgewerbliches, Fürs Haus, Gärtnerei und Briefmappe, sodann viele künstlerisch ausge- J. Klipstein, Lindenplatz. Anfertigung nach Maß unter Garantie für; eleganten Sitz. 20 „ 23 „ 153 'S- 3. Fr. «. Neuheiten in Hnxkin für öie Sommersaison Gesucht eine Haushälterin auf die Sommermonate, welche in der Küche und allen anderen Hausarbeiten tüchtig ist, auf sofort. Näheres bei 4910 Kaufmann DrebeS, Gießen. Pa. LchstnMjch, nicht ladenrein, per Pfund 30 Pfennig, in der [4881 Freibank des Schlachthauses. ] König. Belg. Postdampfer von ■J Ä ——————— Ladung. Der Wagnergeselle Konrad Bopp, geb. am 9. Juli 1857 zu Hausen, zuletzt wohnhaft zu Gießen, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wird beschuldigt, als Unter» Offizier der Landwehr ersten Aufgebots ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein. Übertretung gegen § 360 Nr. 3 des St.G Bs. Derselbe wird auf Freitag den 29. August 1890, Vormittags 8% Uhr, vor das Gr. Schöffengericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen. . Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nach § 472 der St.P.O. von dem Kgl. Bair. Bezirks - Commando zu Passau ausgestellten Erklärung verurthellt werden. Gießen, den 29. Mai 1890. Der Großh. AmtLanwalt. Dr. Zimmermann [4915 llillipi- WMM schnelle Fahr len. gute HW' Verpflegung, billigste Preise. 'W d Auskunft ertheilen: vo:> ’.r .Decke "-Torsi!y, Antwerpen 7. 0 (• a ■■-alagerit, Mainz, 1 W. Klippstein in Langsdorf. [371 Lagerbier, hellfarbig (Wiener Brauart) per Flasche 18 do. dunkelfarbig (Bapr. Brauart) „ „ Ezportbier, hellfarbig (Wiener Brauart) „ „ Becker, Löwengasse, Dort, Wallthorstraße, Drebes, Marktplatz, Egly Brandplatz, Fischbach, Seltersweg, Flimm, Wallthorstraße, Fritsch, Westanlage, Georg, Ederstraße, Hainbach, Marburgerstraße, Hammel, Grünbergerstraße, Hansel. Bleichstraße, In jeder deutsche» Familie sollte die Thierbörse nphfiitfti merden denn die „Thierbörse", welche in Berlin erscheint, yvyauni uinuni, tft ^streitig das intereffantefte Fach- und Familienblatt Deutschlands. Für Jeden in der Familie: Mann, Frau und Kind ist in jeder Nummer etwas enthalten, was interessirt. Für nur 75 pro Vierteljahr abonnirt man bei der nächst en Po st an st alt, wo man wohnt, auf die „Thierbörse" und erhält für diesen geringen Preis jede Woche Mittwochs: 1. Tie „Thierbörse“; Vereinsorgan des großen Berliner Thierschutz- Vereins und von ca. 50 Thierzuchi-Vereinen, 3 große Bogen stark (eine Fülle belehrender und unterhaltender Artikel, illustrirt, und eine große Anzahl Annoncen auS dem gesammten G biet der Thierwelt und geschäftlichen Inhalts); 2. gratis: Die »Naturalien-, Lehrmittel- und Pflanzenbörse" (ebenfalls eine Fülle von unterhaltenden und belehrenden Artikeln); 3. gratis: Das »Jllnstrirte Unterhaltungsblatt" (Romane, Novellen, Beschreibungen, Räthsel u. s. w. u. s. w.). Kein Blatt Deutschlands bietet eine solche Reichhaltigkeit an Unterhaltung und Belehrung. Für jeden Thierliebhaber, namentlich aber für Thierzüchter, Thierhändler, Gutsbesitzer, Landwirthe, Forstbeamte, Gärtner, Lehrer rc. ist die „Thierbörse" unentbehrlich. Alle Postanstalten in allen Ländern nehmen jederzeit Bestellungen auf die „Thierbörse" an. C. G. H. C. Stooß. „ „ Chr. L. ThowaS, Wallthorstr-, Heugras-Versteigerung. Montag den 9. Juni, nach beendigter städtischer Heugrasversteigerung, soll das Heugras von den Wiesen der H. Busch Erben versteigert werden. Im Auftrag: [4938 Gg. Konrad Simon Versteigerung. DienStag den 10. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in meinem Hause, Sonnenstr. 3: eine größere Anzahl Thürer Fenster, Oefen, Treppen, Dachfenster und Falzziegel Wegen beabsichtigter baulicher Aerände- runfl, sowie vollständiger Aufgabe von Arbeiterkleidern und entsprechenden Artikeln verkaufe meinen Vorrath: Hemden, Blousen, Jacken, Hosen, Westen, Säckchen, Juppen, Kiraben unrüge zu Einkaufspreisen geger Casse. An Consumoereine gebe bei Abnahme von größeren Parthien namhaften Rabatt. Louis Rothenberger. 4906_______Neuenweg L2. Geomeler-MeMLn" vorräthig bei 2043 Schreiner Lenz, Frankfurters. 123. Ein tüchtiger HauSbursche auf sofort gesucht. Ferd. DrebeS, 4918 Marktplatz 21. 50 @n)ftrbeiter für die Wasserleitung in Butzbach gesucht. Lohn 22 bis 23 Pfennige pro Arbeitsstunde.[4923 4851] Ein angebender -kellner oder Kellnerlehrling gesucht. NäbereS in der Erped d. Bl- Die Afaslßenßier-Kandülng IM ösMiiel tieil, Telepho» Ur. 55 Lindenplatz 3 Tkle-Hii» Ur. 55 empfiehlt: Mer der ArNm-Brauerei Gießen: 4921 ] Ein anständiges gesetzt- Mädchen sucht Stelle als Stütze der Hausfrau oder bei einem alleinstehenden Herrn. Auskunft ertheilt Vermiethfrau Müller, Löwengässe. 4880] Junge Arbeiter gesucht. Schillerstraße IS. 4909] Gesucht wird ein solides, kräftiges Mädchen, welches jede Hausarbeit versteht und sich der Pflege einer kranken Dame unterzieht. Auf Kochen wird nicht reflectirt, dagegen guter Lohn zugesichert. Eintritt 1. Juli, eventuell auch 8 Tage früher. Zu erfragen Gartenstr. 11 II. MT Wer Sprachen kennt,| ist reich zu nennen. *3*611 Das Meisterschafts-System zur praktischen und naturgemäßen Erlernung der französischen, englischen, italienischen, spanischen, portugiesischen, Holland», scheu, dänischen, schwedischen und russischen G-eachäfta- und TT mgangaaprache. Eine |neue Methode, in 3 Monaten eine Sprache sorechen, schreiben und lesen zu lernen. Zum Selbstunterricht von Dr. Richard 8. Rosenthal. Französisch — Englisch — Spanisch, complet in je 15 Lectionen ä 1 Italienisch — Russisch, complet in je 20 Lectionen ä 1 jü Schlüssel dazu a 1 Mk. 50 Pf. Portugiesisch — Holländisch — Da» nisch — Schwedisch, complet in je 10 Lectionen ä 1 Probebriefe aller 9 Sprachen ä 50 Pf. Leipzig. Kosenthal'sche Kerlagshan-lung. Ieilgeöolenes. 4926] Neues 6sitz Break zu verkauf. Karl Lindenstruth, Tiefenaeg 13. n 1 «n I Eine größere An- 4llUN5kll!r-hlGuld°,,TH°l°r vj rc. rc.sindptziSwerth zu verkaufen. Reflectanten belieben ihre Adr. unter M. Z. in der Expedition d. Bl. niederzulegen. ML ÜBLICH 4 Mt öoojilustrah’onm von Verlag inXQim. 3n genau 75 Lieferungen jum tooblfeilcn Orciie von 50 Vfennig. TurS au- #)ud>banbtani'n ju Vom 8. Ium ab Grasser Ausverkauf von Resten Atleiderstossen und Lnttnnen, diesjährige Saison, zu außergewöhnlich billigen Preisen. Marktplatz 10. Ang. HoutailHS Marktplatz 10. ein Barbier- und Friseur-Innung Gießen. 4907 Hammftraße 27. miethen. 4930 miethen. Grabenstraße 8 meiner innigftgetiebten Frau sage Gießen, den 7. Juni und F. Hoffmann 4950 wozu ergebenst einladet Exped. d. Bl. 4937 4947 Gießen, den 7. Juni 1890. SWS" Rur kurze Zeit! >G pCt. Reichsanleihe 4 100.90 Tendenz: ruhig. Telegraphischer LourSSericht der Berliner Börse vom 7. Juni 1890. 16625 Diöcortto-Lorru-AntheN') [4908 103.90 4 pCt. Gießener Obligationen 100 00 90 50 Der Director: Schäfer I. Der Rechner: Schwalb II. Der Controleur: Weimer I. 385 50 20612 171.00 14180 38 80 161*70 14130 86 00 9000 95 90 77 70 72 90 betroffenen schweren Verluste meinen herzlichsten Dank. 224.10 160 00 156.60 168.63 265 87 103 50 199 62 121OO 106 50 Oesterr. Silberrente, 100.90 Ruff. Orient m. 223.75 188.60 99 40 166 75 159.50 Bochumer Gutzsta-lactieu Tendenz: matt. 4931] Lumpensortirerinnen gesucht. Alexander Mayer. 58lLL0NT-GLftNZ-Sl^ ’ Echlußeourse 1 Uhr 15 Min. 107.00 4 pCt. Ungar. Goldrente Oesterr. Ereditactien Oesterr. StaatLbahu-Artiea Dortmunder Union-Actiev Darmstädter Bankactiev Buschtherader Elbethal-Bahn-Act. Gotthard- Bahn-Act. Schweizer Nordost , West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oesterr. Alpine-Montan Harpen er Ostpreußen Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag um 4 Uhr vom Ludwigsplatz Nr. 3 aus statt. Hamburg-Australien Direkte Deutsche Dampfschifffahrt von Hamburg uach Adelaide, Melbourne, Sydney (Antwerpen anlaufend) regelmäßig alle 4 Wochen. Neue schnelle Dampfer. - Billigste Passagepreise, öonüalidifte GinriäMma und Geleaenlmt für ZnMiendelKs-vassaniere. Deutsch-Australische Dampfschiffs-Gesellschaft, Hamburg. Auskunft ertheilt J. F. Hillebrand in Darmstadt. 4914 Der Kaffenführer: Heidt. 7 muß jedes Packet nebenstehende Schutzmarke tragen, wenn sie ächt sein soll, ä Packet 20 Pfg. Dieselbe ist vorräthig in allen Handlungen- 4905 Eine Wohnung von 4-5 Zimmern mit Werkstätte per sofort zu miethen gesucht. Offerten unter 1 an die Ortskrankenkasse Gießen Rechnungsabschluß pro 1889. GourKperiM von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Ueaisrwrtee Börse vo« 7. Juni 1880« DiSconto-Comm. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Berliner Handelsges. Oesterr. Credü-Act. Wiener Bankvereins-Act. Oesterr. Staatsbahn Lombard. Eisenbahn Vermischte Anzeigen Wiese in der Stephansmark für Heu- Grummeternte zu verpachten. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahrne bei dem mich 4895 Philipp Duill. 4935 Gießen, den 7. Juni 1890. Vorstellungen des weltberühmten Goitrsch'schen Riesen- Wandel-Diorama Sonntag d.N.Juni u.folg.Tage, täglich Nachmittags 5 Uhr und Abends 8 Uhr Vorstellung. Nicht durch Gläser! Keine Nebelbilder! Nach der Natur gemalt! Das prachtvolle und interessante Riesen-Rundgemälde hat eine Höbe vonlOFuß u. eine Länge von 100>»Fuß, ist in einem Zeitraum von 5 Jahren von berühmten Malern auf Leinwand gemalt u. wird auf freier Bühne dar- gestellt- Dasselbe veranschaulicht eine malerische Reise von Berlin üb. Dresden,durch d. sächsisch-böhmischeSchweiz, über Prag, Wien, Salzburg n- Tnrol- Preise der Plätze: I. Platz 75 H, II. Platz 50 H, Gallerte 30 H [4893 Im Vorverkauf in der Cigarrenhandlung des Herrn Gust. Gerhard, Lindenplatz: 1. Platz 60 H, II. Platz 40 H, Gallerte 25 H Kassenöffnung: 1 Stunde vor Beginn der Vorstellung. Die Dlrection Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir die schmerzliche Mittheilung, daß unsere innigstgeliebte Frau, Schwester, Schwägerin, Tante und Mutter Minna Kronenberg, geb. Geitz, gestern Mittag 1 Uhr nach schwerem Leiden sanft verschieden ist. Dr. Naumann, Pfarrer. August Führer (E. Steinberger Nachf.) 1890. 4934 Sonntagsruhe. Sämmtliche Barbier- und Friseur-Geschäfte hier werden in den Sommer-Monaten des Sonntags um 5 Uhr Nachmittags geschloffen. Einladung des Spar- und Vorschußvereins Daubringen, E. G. m. u. H zur flcnerafoerfammüinn auf Sonntag den 13* Juni, Nachmittag- 3 Uhr, im Schulsaale. 5 „ Italiener Rente Tagesordnung: Wahl des Rechners und sonstige Vereinsangelegenheiten. E’™ "4______-i —15 pCi. BuderuS-Obligationen ReichSdank-DtScont 4 pCt. — Frankfurter Bank-Diskont 4 pCt. trag halten über: „Die Kleinkinderschule und die Kinderstube und ihre hohe Bedeutung für das Leben." Der Eintritt ist frei; beim Ausgang wird Gelegenheit geboten zu einer freiwilligen Gabe für das Feierabendhaus, in dem invalide und kranke Nonnenweier Schulschwestern Aufnahme finden. Zu zahlreicher Betheiligung an dem vorgenannten Vortrag lädt Namens des Vorstandes der Kleinkmder-Bewahranstalt Der Vorstand: I. A.: Der Vorsitzende: Karl Reiber. 3Vs , P 4 „ Preutz. ConsolS SV. , 4948] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ___Kreuzplatz 12. 494 ] Zwei anftänd. Arbeiter können Logis erh. Zu erfr. Hammftraße 12. 4933] Ein Pferdestttll, ebenso ein unmöbl. Zimmer im Hinterhause zu vermiethen. Frankfurterstraße 11. Warnung! Von der weltberühmten Amerikanischen Glanze Stärke von Witz Schulz Jun .Leipzig Einladung. Herr SLuldirector Brandt aus Lahr, der Inspector des Nonnenweier Mutterhauses für Kinderpflege, will am nächsten Mittwoch den 11. d. Mts , Abends 8 Uhr in der Kleinkinderschule einen Vor- Sängerkranz. Abfahrt des Sonderzuges nach Weilburg 1 Uhr 30 Nachmittags. Rückfahrt 9 Uhr Abends. Nach neuer Bestimmung des Betriebs-Amts müssen Kinder unter 10 Jahren den halben Fahrpreis bezahlen. Vorverkauf der Fahrkarten bei Herrn L. Lind, Kirchenplatz; L. Hein, Kreuz; I. Hoos, Bahnhofstraße. 4942 Der Vorstand. 4945] Möblirtes Zimmer zu vermiethen- __Kreuzplatz 6. 4941] Zwei möbl. Zimmer zu vermiethen. _____________________Steinftraße 50 II. 4944] Ein möblirteS Zimmer mit Cabinet, sowie zwei Mansarden zu vermiethen.______Heinrich Wallach. 4951] Möblirtes Zimmer sofort zu ver- Vermietungen. 4912] Eine kleine Wohnung von 2—3 Zimmern (gegenüber der Kaserne) billig zu vermiethen. Grünbergerstraße 89: 4913] Bahnhofstraße 66: II. Stock zu vermiethen._______________________________ 4678] Im Vorderhaus ein Logis zu vermieden, gleich beziehbar. __Sckottstraße 11. 3659] Schöne Wohnung, Wasserl. nebst allem Zubehör, sofort beziehbar, zu ver- miethen Näheres______Bleichstraße 5. 4925] Kleines Lo^is zu vermiethen __Tenfelsluftgärtchen 11. 4-i28] Erster und zweiter Stock in meinem Hause, Ecke der Eder- und Stein- stcaße, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Philipp Hohmeier, Sonnenstraße 11. 4927] Grünvergerstr. 4»r 2. Stock zu vermiethen.________________ 4920] Kl. Parterrelogis und Schlaf- stelle zu vermiethen. Neuenweg 48. 4922] Ein Logis zu vermiethen. ____C. Best Flügelsgasse 16. 4919] In dem früher Nenzel'schen Hause, Westanlage 15, ist im Seitenbau eine Wohnung, bestehend aus 2 Zimmern mit Küche und allem Zubehör, per 1. Juli l. I. zu vermiethen Näheres ________________________Liebigftraße 15. 4932] In dem Neubau Hammftraße Nr. 16 sind 3 Wohnungen mit Garten- antheil zum 15. Juni zu vermiethen. Näheres____Promenadehaus. 4936] Schöne kleine Wohnung zu ver- „Zum Schützeuhof", Grünberger- und Licherstrasse, empfiehlt feine schönen Localitäten nebst gedeckter Kegelbahn und franz Billard; gute- Mittag- und Abendessen; feinstes Frankfurter L^-nuinger-Bier; gute Weine und Liqueure. Bestellungen für Diners und Soupers in und außer dem Hause nehme gerne an und werden dieselben prompt ausgeführt.____________[4693 „Abendstern" bei Heuchelheim. Sonntag den 8. Juni, Nachmittags 4 Uhr: Tanzmusik Einnahme. Ausgabe. VÄ 4 1. Baarer Kassenbestand 1. Januar 1889 2. Defecte und Neste . 3. Zinsen aus den Pfandbriefen ..... 4. Eintrittsgelder . . 5. Durch Arbeitgeber eingezahlte Beiträge 6. Durch Mitglieder eingezahlte Beiträge 7. Von den Restanten eingegangen . . . 8. Ersatzleistung Dritter f. gew ähnliche Kranken- unterstützuug . . . 9. Sonstige Einnahmen 588 160 19702 399 186 1112 154 03 — i 83 85 96 73 75 ! 1. Rechnungsvorschuß, Defecte 2c. . . . ' 2. FürärztlicheBehand- lung..... 3. Für Arznei und sonstige Heilmittel . . 4. Für Krankengeld an Mitglieder . . . 5. Unterstützung an Wöchnerinnen . . 6. Sterbegelder . . 7. Verpflegungskosten an Krankenanstalten 8. Vorgelegte Unfallrente ..... 9. Verwaltungskosten . 10. Sonstige Ausgaben 11. Ausgelieh. Capitalien 4332 4585 4971 207 242 911 845 2102 380 1000 93 89 73 50 96 23 92 59 Summa d. Einnahmen 22305| 15, Summa der Ausgaben. 19580,80 Abschluß. Die Einnahmen betragen Die Ausgaben „ 22305 19580 15 80! , Kapitalvermögen. Angelegt an Werthpapiere Angelegt bei der Spar- 2000 Saldo am 1. Januar 1890 welcher besteht in baarem 2724 35 und Leihkaffe Gießen . Zinsen hiervon . . . 6600 504 30 Kassenvorrath . . . und Ausständen mit 2092 631 66! 69 !Summa des Kapitalver- ! mögens..... 9104 30 Kedacnon- Ä, SLedda, — Druck und Vertag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutig« Nummer umfaßt 10 Seite«.