1890 Sonntag den 7. December Nr. 286 Erstes Blatt ießener Anzeiger Kenerat-MnzeHer »Sä Aiirts- und Anzeigeblutt fflt* den Ureis Gieren. HratisSeikage: Gießener Jarmüenökätter n Anrtlichev Theil zu Vorübergehend Abwesende: einem an den Reichskanzler zu Die heutige Nummer der Ber- der an den Bürger- 1018» deutsche Gesandte ein Regierung erhalten, telegraphischer Mel- Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. auf den 9. und 10. December l. I. anberaumten Rindvieh- rnd Schweinemarktes zu Gießen. Gleichzeitig wird für diese Tanabw» von Anzeigen zu der Nachmittags für dea Agenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Die Gießener MM«tttenktL1ter «erden dem Anzeiger »Achentlich dreimal beigelegt. treidezölle eine Petition richten. Berlin, 5. December. 'r. Lony Dammjiraße. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, eit Ausnahme deS MontagS. Umkreis von 3 Stunden hierdurch verboten. Zuwiderhandlungen werden gesetzlich bestraft. Gießen, den 6. December 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen v. Gagern- Gefunden: 2 Messer, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 3 einzelne und ein Paar Handschuhe 1 Pack Wäsche, 1 Strickzeug, 1 Portemonnaie mit Inhalt (im Laden liegen geblieben), 1 Ledertasche, 1 Brosche, 1 Mädchenkappe, 1 Fuchsschwanz, 1 Wagenbrett und 3 Schirme (auf der Post stehen geblieben). Gießen, am 6. December 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. am, mexstwßt Marseille, 5. December. Die heute eingetroffene Post aus Hinterindien meldet über kürzlich stattgehabte Scharmützel in den dortigen Gewässern. jeib «schelten, Ml, Mager, temonnaies, Alle Arten liner „Klinischen Wochenschrift" enthält einen Bericht des Professors Leyden über seine Erfahrungen mit dem K o ch'schen Heilverfahren. Köln, 5. December. Noch gesperrt sind die Bahnstrecken Hagen-Schwerte, Messinghausen-Bredelar, Menden- Fröndenberg, Ueberruhr-Steele, Wesel-Haltern, Lippstadt- Warstein, Selm-Lüdinghausen, Jena-Roda und Hüttensteinach- Lauscha. München, 5. December. Dem Director der Bayerischen Staatsbahnen ist eine Petition der Stadt Lindau zugegangen wegen Durchführung der Bodensee-Gürtelbahn. Augsburg, 5. December. Zahlreiche Bürger erlassen einen Ausruf zu einer Versammlung von Katholiken und Protestanten für das Jesuitengesetz. Hamburg, 5. December. Ein Telegramm des „Hamburgischen Correspondenten" aus Berlin meldet: Der deutsche Gesandte in Rio, Dönhoff, erhielt den Auftrag, der brasilianischen Regierung mitzutheilen, daß die deutsche Regierung bereit sei, die Creditive des brasilianischen Gesandten mmehl, m, In, da ab sei blos auf Wissen und Lernen, aber nicht auf die Bildung des Chracters und die Bedürfnisse des jetzigen Lebens Nachdruck gelegt worden. Jetzt gelte es, das Hauptgewicht auf nationale Basis zu legen. Grundlage müsse das Deutsche sein. Nicht Griechen und Römer, sondern nationale junge Deutsche müßten erzogen werden. Der Kaiser betont noch die Ueberproduction an den Gymnasien, die Ursache der Hungercandidaten und Journalisten. Er werde ohne Nachweis der Existenzberechtigung kein Gymnasium genehmigen. Er sei für klassische Gymnasien und Schulen mit Realbildung, aber für keine Realgymnasien. (Eine ausführlichere Wiedergabe der Rede des Kaisers veröffentlichen wir an anderer Stelle. Red.) entgegenzunehmen und solle dann der neues Creditive für die brasilianische Diesen Auftrag führte Dönhoff laut düng aus. Wien, 5. December. Anläßlich Sa. 20812 Zählung in 1885: 19002, also Vermehrung 1810 Seelen. — Im Oberhesfischen Geschichts-Verein hielt gestern Abend Herr Dr. Heuser einen Vortrag über eine Episode aus der Gießener Franzosenzeit 1797. Die Episode handelt von unserer Universitätsbibliothek, die von der damaligen französischen Besatzung, besonders von den französischen Commissären in ihrem Bestände ziemlich gelichtet wurde und wahrscheinlich ihrer gänzlichen Aushebung verfallen wäre, wenn nicht auf besonderen sehr eingehenden Bericht des damaligen Universitäts- Bibliothekars Schmidt der Rector Crome besonders bei dem französischen General en chef bezw. dessen Unterbefehlshaber im Hauptquartier zu Friedberg vorstellig geworden wäre. Die reichhaltige May'sche Münzensammlung, werthvolle Inkunabeln und Manuscripte gingen während der Franzosenzeit der hiesigen Bibliothek verloren. Wir müssen für heute darauf verzichten, eingehender über den interessanten Vortrag und die sich an denselben anschließende Besprechung über verschiedene andere damit in Zusammenhang stehende Ereignisse aus dieser Zeit zu berichten. Wir werden dies in einer der nächsten Nummern des Anzeigers thun. Bemerkt sei nur noch, daß die Sitzung des Geschichtsvereins gut besucht war und daß Herr Prof. Dr. Buchner sowohl dem seitherigen Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. von der Roop, als auch Herrn stucL Ebel (beide jetzt in Breslau) wegen ihrer Wirksamkeit im Vereine ehrende Worte der Anerkennung zollte. — Theater. Die Rolle, in welcher der berühmte Gast unseres Theaters, Adalbert Brümmer, Kaiserlich russischer Hosschauspieler, zuerst auftreten wird, ist die des Reif in dem erfolggekrönten Lustspiele „Reif-Reiflingen". Schon voriges Jahr war wiederholt die Bitte an die Direction gerichtet worden, das vorzügliche Lustspiel aufzustihren, ohne daß sie damals diesen Bitten nachkommen konnte. Bekanntmachung, Maul- und Klauenseuche zu Wieseck, hier Verbot des Gießener Viehmarktes betreffend. Wegen des Fortbestehens der Maul- und Klauenseuche Wieseck untersagen wir hierdurch auch die Abhaltung des sucht mar ein braves Rädchen Msarbeit in einen kleine irres M Maße Nr. 5,2. Stock. Vermischte». A Mainz, 5. December. In dem hohen Alter von 84 Jahren ist gestern die Wittwe des berühmten Malers und Galleriedirectors Philipp Veit, geb. Polini, gestorben. Die Verschiedene war am 7. April 1807 in Rom geboren und vermählte sich in ihrem 13. Jahre, am 15. August 1820 mit Philipp Veit. — Die Hessische Ludwigsbahn hat bei einer Anzahl höherer Beamten Gehaltserhöhung en von 200— 400 Mk. eintreten lassen. Berücksichtigt sind Bezirks-Ingenieure, Haupt- rechnungsrevisoreu, Hauptcassirer, Secretäre und Bureau- Vorsteher. * Marburg, 5. December. Das Haus des Privat- docenten Dr. Kohl vor dem Renthofe ist heute mit einer marmornen Gedenktafel für den 1885 daselbst verstorbenen Geh. Bergrath Professor Dunker geschmückt worden. Schüler und Zuhörer des letzteren, welche schon früher sein Oelbild der hiesigen Universität übergeben ließen, haben das schöne Erinnerungszeichen anfertigen lassen. * Berlin, 2. December. Ueber deutsche Techniker im Auslande schreibt man der „Voss. Ztg." Folgendes: Gegenwärtig weilt in Berlin Regierungsbaumeister Carl Plock, welcher mit der Bauausführung mehrerer Eisenbahnen in Venezuela beauftragt ist, deren Gesammtlänge 500 Kilometer betragen wird. Die Bedeutung derartiger Ausführungen durch deutsche Techniker statt wie früher in Amerika meist durch englische Ingenieure, läßt sich darnach bemeffen, daß nunmehr auch alle Ausrüstungsgegenstände, deren Werth jetzt schon 10 Millionen übersteigt, aus Deutschland bezogen werden. beiden Tage auch das Fellbieten von Rindvieh und Schweinen ' trch Händler in Gießen und dessen Umgebung in meister gelangten Verständigung, daß der deutsche Geograp heütag am 1., 2. und 3. April 1891 in Wien tagen wird, bewilligte der Gemeinderath dem Bürgermeister einen Credit zur Begrüßung des Congresses. — Der oberste Sanitätsrath verständigte, heute die Kliniken und Abtheilungen der Staatskrankenhäuser davon, daß Koch'sche Lymphe in genügender Quantität anoelangt sei, um mit dem Heilverfahren allgemein beginnen zu können. Nachmittags hat in einigen Abtheilungen bereits die neue Behandlung begonnen. Paris, 5. December. Heute Vormittag sand eine Trauerseier für den General Seliverftow in der russischen Kirche statt. Vertreten waren Carnot, Ribot und der Commandant von Paris. Anwesend waren ferner das gesammte Personal der russischen Botschaft, mehrere Generäle und Vertreter der Stadtbehörde. Nach der Ceremonie wurde der Sarg nach dem Nordbahnhof überführt. Die Polizei war stark aufgeboten, weil die russische Botschaft benachrichtigt worden war, daß die Kirche während der Ceremonie in die Luft gesprengt werden solle. Jedoch trat kein Zwischenfall ein. Paris, 5. December. Die gemäßigten republikanischen Blätter drücken ihre Befriedigung über den gestern in der Kammer errungenen Erfolg der Regierung aus. Auch der royalistische „Soleil" anerkennt, daß der Sieg ein Sieg der Klugheit und Billigkeit war. Das „Journ. de Debats" meint jedoch, man könne angesichts der in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen nicht ohne Beunruhigung der Debatte über das Anlehen und die Steuern entgegensetzen. — Das Syndikat der Mehl- und Getreidehändler faßte bezüglich der Verproviantirung fester Plätze eine Resolution, dahingehend, die Verproviantirung möge nicht zu schnell ersolgen und womöglich auf zwei Campagnen ver- l theilt werden - ferner möge sie halb in Getreide, halb in I Mehl bestehen. Gießen, 6. December. — Vorläufiges Crgebuiß der Volkszählung in Gieße«. Zahl derAnwesenden: Männlich 10719, weiblich 9909 zus. 20628 Heuefte Nachrichten. WolffS telegraphisches Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 5. December. Dem Anträge der Stadtverordneten entsprechend, beschloß der Magistrat, wegen Eröffnung der österreichischen Grenze für die Einfuhr von Rindvieh, der Oeffnung der russischen Grenze für die Einfuhr von Schweinen und Rindvieh und wegen Herabsetzung der Ge- dfchuhc >rte Glace), hie «• W’ lkroolle Vierteljähriger AVonnementspreiSd 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redactton, Expedition und Druckerei: Kchutstratze Jt.K Fernsprecher 51. Deutsche» Aeich. Berlin, 4. December. Der „Reichsanzeiger" meldet: Die Conserenz für die Berathung der das höhere Schulwesen betreffenden Fragen wurde heute Vormittag 11 Uhr in Gegenwart Seiner Majestät des Kaisers durch den Cultus- minister v. Goßler mit einer Ansprache eröffnet. Derselbe dankte Namens der Anwesenden dem Kaiser für seine warme T heilnahuw an den die Erziehung der Jugend betreffenden Fragen, erinnerte alsdann an die stete Fürsorge der Hohen- zollern für die Förderung des Unterrichtswesens und verwies hierauf ans die Ordre des Kaisers vom 1. Mai v. I., in welcher er die Schule als berufen erklärte, an die Erneuerung des Volkes auf den Gebieten mitzuarbeiten, welche durch die Mächte des Umsturzes in Frage gestellt werden. Die Be- rathungen der Conserenz würden durch die volle Freiheit der Discussion ausgezeichnet sein- er hoffe sicheres Gelingen, i Der Kaiser erwiderte, er danke dem Minister, daß er trotz feiner Ueberladung mit anderen Arbeiten den Vorsitz in der Commission übernommen habe,- Niemand sei geschickter, solche Fragen richtig zu leiten und ihrer Förderung zuzusühren, als wie der Cultusminister. Preußen und die anderen deutschen IStaaten hätten seit langen Jahren keinen so tapferen, hingebenden, hervorragenden Cultusminister gehabt, als wie er einer sei. Der Minister werde sicher das Werk zum Ab- jg schluffe bringen. Nach dem Beginne der Verhandlungen B nahm der Kaiser nochmals das Wort zu längerer Rede, um j feine Ansichten betreffs der Frage darzulegen. Es handle sich I nicht um eine politische Schulfrage, sondern lediglich um ■ technisch-pädagogische Maßnahmen, um die Jugend den jetzigen I Anforderungen der Weltstellung des Vaterlandes und des «Lebens entsprechend heranzubildcn. Die Verhandlungen möge ■ man nicht mit dem französischen Worte „Schulenquete", son- | beni mit dem deutschen Worte „Schulsrage" benennen. Die ■ ber Versammlung vorgelegten 14 Fragen dürften nicht dazu führen, die Sache zu schematisiren. Die Hauptsache sei, daß ber Geist erfaßt werde, nicht die bloße Form. Zu dem Ende habe er einige Fragen aufgestellt, die, wie er hoffe, Berücksichtigung finden würden: zunächst die Schulhygiene, außer bem Turnen, sodann Verminderung des Lehrstoffes und der Lehrpläne für einzelne Fächer, Lehrmethode für die Organi- faaion, Beseitigung des Hauptballastes aus den Examinas, Verminderung der Ueberbürdung. Ferner: wie denke man 9S! sich die Conrrole und die regelmäßigen, sowie außerordent- Ä iiohen Revisionen durch verschiedene Oberbehörden. Wenn die Schule gerhan hätte, was von ihr zu verlangen ist, so hätte fie von selbst das Gefecht gegen die Socialdemokratie eröffnen mfiiffen. Die Lehrerkollegien hätten die Heranwachsende 20^ Generation so instruiren müssen, daß mit ihm gleichalterige i8lj junge Leute bereits das Material bilden könnten, womit ein arbeiten kann, um der Bewegung schneller Herr zu gzS werden. Das war aber nicht der Fall. Der letzte Moment, too die Schule noch für das vaterländische Leben maßgebend iz^lvar, sei 1864, 1866 und 1870 gewesen. Die Schulen waren Träger des Einheitsgedankens und predigten denselben Lb,krall. Mit 1871, wo da- Reich geeint, wo Elsaß-Loth- riwgen gewonnen war, fei die Sache stehen geblieben. Von M * im, isse, m -g. Klein-Linden, 6. December. Die Volkszählung ergab 1108 Einwohner- seit 1885 ist die Seelenzahl demnach um 134 Personen gewachsen. O Mucke, 5. December. Beim Rangiren von beladenen Eisenbahnwagen aus hiesiger Station stürzte ein vorgespanntes Pferd beim Ueberschreiten der Weiche und brach ein Bein. Das anscheinend werthvolle Pferd gehörte einem Gießener Fuhrunternehmer "NM —Schützevhaus. eMen Soft urj __MansM M laubmnnn S ,#n unb w ^Eglich noch nicht ge- jum 1. Januar M »gt die Exp.d.U. Mi «Ütze« empfiehlt sich« n Mn weiblichen außer bem Hause. Kaplemsgasse IS. : 111, „ 73 „ 184 ML Ws Ss-Ä Sub B. D « „ W‘ des '7780 Wark w< Mk. 1.15 pr Ctt- ab Gaswerks 10177 Weigand, Director. --------------3---J Operngläser, Jagd- u. Reiseperspective, v Goldene Brillen und Pincenez. O 10190 O OOP 3ÖOOOOOOOOOOOOQO0OÖOOO Kette j. Günse, frisch geschlachtet, Ambrosius, 10192 Motzweken tOstpr.) Emil Orbig. Sie «Heilt ächt! Völl* und dir o im Glas und Flaschen bei: «. Roth II, Wallchorstraße 5. StückcokeS...... Nußcokes, für Stubenheizung zerkleinert ....... Marktplatz 9 Adolf Baer W. Schomber, Neuen Baue 10. I. Häuser, Ludwigstraße 36. I. Georg, Ederstraße 2. H. Zipp, Ostanlage 9. Touristen -1 : Baumwolle re. rc. en Wi eintreten ca. am bi W [10053] 3. Hengst, Licherstraße. G Bätz, Brandgaffe. A- Blum, Steinstraße. W. Semmler, Seltersweg 16. Phtt. Bauer, Bahnhofstr. 57. — SägespLrie al- Ansatz z« Mörtel sollen sich, wie das Hannoo. Wochenblatt aus dem Engineer berichtet, sehr gut als Bindemittel, selbst besser als Haare, bewährt haben. Jemand, der davon bei dem Verputz seines an der Küste belegenen und heftigen Stürmen ausgesetzten Hauses Gebrauch gemacht hatte, empfiehlt deren Verwendung angelegentlichst. Die verschiedensten Mittel, um einen den ungünstigen Umständen Trotz bietenden Verputz herzuftellen, waren ohne Erfolg geblieben. Die Sägespäne werden behufs dieser Verwendung getrocknet und gesiebt, um die größeren Fasern herauszubringen; die Verputzmasse wird dann durch Vermischung mit einem Theile Cement, 2 Thetlen Kalk, 2 Theilen Sägespäne und 5 Theilen scharfen Sand hergestellt, wobei man zuerst die Sägespäne trocken mit dem Cement und dem Sande vermischt. — Im Publikum ist vielfach die Ansicht verbreitet, daß fur'die an die Pogbehörden gerichteten Schreiben Porto nicht zu zahlen fei. Den OberpoNdtrecloren und den Postanstalten gehen daher häufig aus den Kreisen tei Publikums Schreiben und Eingaben zu, welche unfrankirt in die Bli.fkästen gelegt worden sind, für welche die Absender dann nachträglich das höhere Porto für unfranktrte Briefe zu zahlen haben. Es wird daher im allgemeinen Interesse darauf aufmerksam gemacht, daß auch für alle an die Postbehörde gerichteten Sendungen, welche in die Postbrüfkasten gelegt werden, das volle Porto zu entrichten ist. Wer diese Ausgaben ersparen will, muß die betreffenden Sendungen tm Bureau der Postdirectionen oder im Amtszimmer der Post anstallen abgeben. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. Bogel. Die Anfuhr an da- Hau- erfolgt von dem Gaswerk aus bei Abnahme von mindestens 8 Gentnern und werden für dieselbe 8 Pfg. pr. Gtr. berechnet; von Herrn Emil Pistor werden auch kleinere Quantitäten als 5 Centner zugeschickt. 767L Städtische- Gas «ud Wasserwerk Gießen. 16 Neuenweg 16 empfehlen in reichhaltiger Auswahl: Barometer, Thermometer, Thermometrographen (minima und maxima), Laterna-magica, Stereoscope, nehmen. Ditz' Damen wollen sich fortan mit einem militärischen Gruße begnügen; derselbe solle mit gleich liebenswürdiger Älnmuth wie der bisherige erwidert werden. * Eine Reminiscenz aus der Schlacht von Vionville. Rettung des Generals von Bredow. „Wie die Regiments-Geschichte des 3. brandenburgischen Infanterie- Regiments Nr. 20 beweist, rettete der ehemalige Füsilier Gutschmidt der 11. Compagnie des 3. brandenburgischen Infanterie-Regiments No. 20, jetzt Büdner in Rädel bei Lehnin, dem damaligen General-Major von Bredow bei Vionville das Leben. Als Anerkennung für die Heldenthat bekam Gutschmidt das Eiserne Kreuz und General von Bredow ließ ihm seinen persönlichen Dank aussprechen. Der That- bestand ist nach Aussage des Gutschmidt folgender: Die Cavallerie-Brigade von Bredow hatte eine französische Batterie nördlich der Chaussee Vionville-Rezonville attackirt, wurde aber durch feindliche Infanterie zur Umkehr gezwungen und darauf von feindlichen Kürassieren in der Flanke gefaßt. Die ganze Reitermasse wälzte sich der Aufstellung des Füsilier-Bataillons des 3. Infanterie-Regiments Nr. 20 zu- einer der letzten war der General von Bredow, hinter ihm im vollsten Laufe ein französischer Kürassieroffizier, ein Hüne von Gestalt. Von den Füsilieren, worunter auch Gutschmidt, waren einige abgetreten, um Wasser zu holen. Diesen kamen beide Offiziere ganz nahe, Hauptmann Freiherr von Hadeln rief den Füsilieren deshalb zu, sie möchten aus den französischen Offizier schießen. Da die Füsiliere nicht darauf vorbereitet waren, ein Fehlschuß auch leicht das Bataillon hätte erreichen können, so stellte sich Füsilier Gutschmidt dem Feinde, der ihm ganz nahe war, mit gefälltem Bajonett gegenüber. Aber eine geschickte Seitenwendung des französischen Offiziers vereitelte diesen Angriff und derselbe er- Cokes. Gegenwärtige Preise Loupen und Lesegläser, sowie sämmtliche in das St optische Fach einschlagende Artikel. [10201 V Fst. grobkörnigen [1114fr Bekanntmachung Der Voranschlag der Gemeinde Mainzlar für 1891/92 liegt vom 11. d. M. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht offen. Mainzlar, am 5. December 1890. reichte den General von Bredow. Die Klingen beider Offiziere rasselten nun an einander. Da aber der General von Bredow den französischen Offizier zur rechten Hand hatte, so war der General im Vortheil. Durch verzweifelte Anstrengung und eine geschickte Wendung gelangte der französische Offizier auf die andere Seite des Generals, mit mächtigem Schwünge holte er zum tödtlichen Streiche gegen den Reitergeneral aus, der keine Zeit mehr hatte, sein Pferd zu wenden. Aber der Füsilier Gutschmidt, die Gefahr des Generals erfassend, legte schnell an, und ein wohlgezielter Schuß streckte den feindlichen Offizier tobt zu Boden." — Vorstehende Episode entnehmen wir den im Verlage von Julius Brehse in Leipzig erscheinenden „Heldenthaten deutscher Offiziere und Mannschaften". Zweite Auflage. (12 Lieferungen ä 30 Pfennig.) Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Geschäftstage bei dem Spar- und Vorschuß-Verein zu Großen- Linden im Monat December auf Montag und Freitag und in den übrigen Monaten aus den Montag bestimmt sind. Großen-Linden, den 4. December 1890. und Stelle geschenkt haben. Marienburg, 30. November. Abänderung Grüßens. Dieser Tage erschien auf der Redaction einer hiesigen Zeitung eine Abordnung von Damen und erklärte feierlich vor Zeugen, daß die Damen Marienburgs in der jetzigen rauhen Jahreszeit darauf verzichten, von den Herren den Gruß wie üblich durch Ziehen des Hutes entgegenzu- Bekanntmachung. Aus der Stiftung des ehemaligen Gemeinderathsmitglieds Louis Labroiffe ist im Januar k. I. Brennmaterial an 15 arme Familien zu vergeben. Bewerbungen werden auf dem Bureau der Armenkaffe bis zum 14. d. M. entgegengenoinmen. Gießen, den 5. December 1890. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Gnauth. Attszng am den Stan-esanrtsv-gtft«*« der Stadt Gietzeu. Aufgebote. December-. 2. Julius Carl Daniel Ernst Frank, Gerichts- schreiber-Asptrant dahier, mit Elisabeth Zörr hterselbst. 2. Friedrich Dietrich, Taglöhner dahier, mit Wilhelmine Sophie Karoltne Luise Engel hterselbst. 5. Friedrich Leuning, Wirth dahier, mit Luise Karoline Krämer Hierselbst. Eheschließungen. December: 5. Johann Heinrich Wilhelm Förster, Bierbrauer dahier, mit Anna Trenker hterselbst. 5. Johann August Martin Schneider, Spenglermeister dahier, mit Maria Möser hterselbst. Geborene. November: 24. Dem Taglöhner Friedrich Nuhn ein Sohn^ Friedrich Wilhelm. 24. Dem Metzgermeister Hermann Euler eine Tochter. 25. Dem Hautbotst Gottlieb Richter eine Tochter, Emilie Johanna. 27. Dem Locomotivheizer Georg Renner eine Tochter, Maria. 27. Dem Realgymnasiallehrer vr. Adolf Strack eine Tochter, Ida Theodore Karoltne Amalie. 27. Dem Bierbrauer Johann Weber ein Sohn, Karl. 29. Dem Schuhmacher Peter Hofmann ein Sohn, Georg. 29. Dem Universitäts-Professor Paul Jörs ein Sohn. 30. Dem Schlosser Christian Grünewald eine Tochter, Lina Katharine Elise. December: 2. Dem Schlosser Heinrich Weber eine Tochter, Emilie Elisabethe. 3. Dem Hilfsbremser Jacob Ehmunn ein Sohn, Karl. Gestorbene. November: 29. Anna Becker, g?b. Schwan, 70 Jahre alt, Wittwe von Rentner Heinrich Becker dahier. 29. Henriette Müller, geb. Müller, 76 Jahre alt, Wittwe von Schneider Wilhelm Müllen dahier. 30. Karl Kurz, 23 Jahre alt, Rangirer dahier. December: 1. Katharine Wüst, geb. Heil, 55 Jahre alt, Wittwe von Schneider Jacob Wüst dahier. 1. Wilhelm Ludwig Stumpf, 4 Jahre alt, Sohn von Bautechniker Konrad Stumpf dahier. 1. Heinrich Sauer, 65 Jahre alt, Photograph dahier. 2. Katharine Wilhelmine Gravelius, 15 Jahre alt, Tochter von Locomotivheizer Georg Gravelius dahier». 2. Anna Wagner, 54 Jahre alt, Köchin dahier. 3. Karl Johann Wißner, 7 Monate alt, Sohn von Hetzer Philipp Wtßner dahier. 3. Emma Weber, geb. Mootz, 32 Jahre alt, Ehefrau von Schreiner Friedrich Weber dahier. 4. Carl Schreiber, 61 Jahre alt, Ackerer von Nieder-Eschbach. AnsMg au» Sen UrrchenbSchern d«r Stadt »tetzen. Evangelische Gemeinde. Setuutte. Den 30. November. Dem Mechanikus Wilhelm Graf eine Tochter, Else Margarethe Christine, geboren am 28. Juli. Denselben. Dem Buchbindermeifter Carl Lüdektng ein Sohn, Carl Wilhelm, geboren am 5. October. Denselben. Dem Bäckermeister Friedrich Schreiner ein Sohn, Fritz Robert Carl, geboren am 6. October. Denselben. Dem Schreiner Louis Roloff ein Sohn, Phllipp Ferdinand Hans, geboren am 16. October. Beerdigte. Den 30. November. Elrfe Petri, geb. Soldan, Wittwe deS Weißbinder Meisters Heinrich Petri, alt 65 Jahre, starb den 28. Novbr. Denselben. Katharine Weller, geb. Wadenpfuhl, Wittwe deS Dienstmanns Melchior Weller, alt 67 Jahre, starb am 28. November. Den 1. December. Anna Becker, geb. Schwan, Wittwe deS Rentners Heinrich Becker, alt 70 Jabre, starb am 29. November. Den 2. December. Henriette Müller, geb. Müller, Wittwe. des Schneiders Wilhelm Müller, alt 76 Jahre, starb am 29. November. Den 3. December. Cail Kurz, Hilfsbremser, lediger Sohu des verstorbenen Bremsers Johann Wilhelm Kurz, alt 23 Jahre, starb am 30. November. Den 5. December. Katharine Gravelius, ledige Tochter des Heizers Georg Gravelius, alt 15 Jahre, starb am 2. December. Denselben. Emma Weber, geb. Mootz, Ehefrau des Schretner- meisters Friedrich Weber, alt 32 Jahre, starb am 3. December. aus ber Freiherrlich Riedesel’schen Brauerei in Lauterbach ist zu haben 3341 Robe Sucher in W Jssj Schleier So lieferten u. A. Schienen Krupp in Essen, Wagen die Waagonfabrik in Deutz a. Rh.- die großen eisernen Viaducte der Bahn entstammen der Friedrich -Wilhelmshütte und der Dortmunder Union. Da erst eine kurze Strecke der geplanten Linie unlängst eröffnet werden konnte, wird der Bau noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen, woraus auch der gesammte Betrieb in deutsche Hände übergeht, da eine Berliner Bank die Concessionen erworben hat. Ebenso sind jetzt von Siam aus Anerbietungen an deutsche Ingenieure ergangen mit Besoldungen von 12,000 bis 15,000 Mark die leitenden Stellungen bei den dort in der Ausführung begriffenen Bahnen einzunehmen. * Berlin. Wie viel Mädchen bleiben sitzen. Die Beantwortung dieser Frage ist verschieden, je nach dem Alter, welches man der Berechnung zu Grunde legt. Die neueste Nummer der Wochenschrift für die deutsche Frauen« weit „Von Haus zu Haus" gibt einen Anhaltspunkt für die Beantwortung obiger Frage, welche junge Mädchen ebenso sicher interessirt, als Eltern, welche mit Mädchen gesegnet sind. Von den Personen weiblichen Geschlechts, die 35 Jahre alt oder älter waren, sind bei der Volkszählung in 1885 in Preußen nur 0,1 als ledig, dagegen 0,9 als verheiratet, verwlttwet oder geschieden in die Zähllisten eingetragen. Die Aussichten sind also nicht schlecht! München, 3. December. Nach den hiesigen Zeitungen soll die Generaldirection dem Bahnwärter, der jüngst aus der Ingolstadt-Münchener Linie einen Zusammenstoß zwischen einem Schnell- und einem Postzug verhinderte, Gehaltszulage gegeben haben. Ein Reisender soll dem Bahnwärter aus Dankbarkeit seine Geldbörse mit 240 Mk. Inhalt an Ort W Di« Miliich Mn ÄfiÄ * % ®s Mrmg 16). ibi SaipsM zu nehm Gießen, den Der ii 1.25 II II W II KfZ >1 von, (Sroye Weihimtzts- ji Ausstellung sauber gerupft, 7—10 Pfd., versendet das ! Poftgehülfen Anzug mit Mnntel, Pfund vondOH an fr gegen Nachnahme wie neu, sehr billig, Sitzbadewanne, I Puppennühmaschine zu verkaufen. 1 Zu erfr. in der Exped. d. Bl 10193 empfiehlt Dampf maschinellen, Mikroscope, Reisszeuge, Compasse, Briefwaagen, O DnernnläRfir. Jand- il Rpifienerfinective.. O I OOOOOOOOOOOOOOOOQOOOOOOOO □ Liebrichs Nachfolger (Gebr. Schmidt) 8 Eingesandt. Gießen, 6. December. Wie im vorigen, so beabsichtigt auch in diesem Jabre der Gießener Zither-Club (Wohlthätigkeitsoerein) eine Weihnachts- bescheerung zu veranstalten, und werden jetzt schon zu diesem schönen Feste alle Vorbereitungen getroffen, um demselben seine richtige Weihe zu geben. Der Vorstand dieses Vereins gibt sich alle Mühe, durch Veranstaltung von Vergnügungen Einnahmen zu erzielen, welche zu edlen wohlthätigen Zwecken verwendet werden, so daß er in der angenehmen Lage ist, diese Weihnachten wieder 13 arme Kinder vollständig kleiden zu können, ein Beweis, daß genannter Verein sich recht gut bewußt ist, seine Aufgaben, welche er sich gestellt, mit Ehren zu lösen. Wir wünschen daher, daß derselbe in seinem weiteren Aufblühen recht wachsen und gedeihen möge, und in seinem edlen Streben und dem schönen Zweck, welchen er verfolgt, von allen Seiten Unterstützung finden möge. Dies walte Gott! Oerter, CawO» rrnd Gießen, 6. December. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,00—1,20, Hühnereier 1 St. 7-9, 2 St. — H, Enteneier 1 St.--H, 2 St. - Käse pr- St. 5—8 4, Käsematte pr. St. 3 Erbsen vr. Liter 20 A, Linsen pr. Liter 27 5i, Tauben pr. Paar X 0,30—0,60, Hühner pr. Stück X 0,85-1 00, Hahnen pr. St. X 0,90-1,20, Enten pr. Stück X 1,40-1,80, Ochsenfleisch pr. Pfd- 70—74 H, Kuh- und Rindfleisch 60—64 H, Schweinefleisch 64-70 H, Hammelfleisch 62—68 H, Kalbfleisch 60-64 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 5,(0-0,00, Weißkraut vr. St. 3-7 S>, Zwiebeln ver Centner X 5,00—0,00, Milch per Liter 12-18 Gänse pr. Pfd. 46-58 H. Sd?tff»nad?rid?fcn. Der Postdampfer „Switzerland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 4. December wohlbehalten in Philadelphia angekommen. Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 4. December wohlbehalten in New- york angekommen. Nur 5 Pfennige täglich kostet die. Anwendung der von den hervorragendsten Profevoren und Aerzten Europas empfohlenen Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen, so daß dieselben allen anderen Mitteln, wie Bitterwässer, Magentropfen, Mixturen, Rtcinusöl rc. rc. entschieden vorzuziehen sind, dabei ist abcr auch die angenehme, sichere, habet absolut unschädliche Wirkung der ächten Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen unerreicht (Preis & Schachtel Mk. 1.—.) Haupt-Depot: Adler-Apotheke in Frankfurt a. M., Trier scher Platz. 10184 Aechten französ. Cognac, ärztlich empfohlen, 88er rein gebrannt. 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Wir haben für beinahe 200 Kinder den Christbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn u. dergl-, besonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Beschwerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Fräulein Amalie Bansa [Nordanlage 41), Frau Oberbürgermeister Bramm (Grünbergerflraße 1), Frau Dr. Brüel (Neuen Bäue 41), Frau Amtsrichter Gebhardt (Garten- straße 15), Fräulein Emilie Langermann (Südanlage 21), Frau Pfarrer Naumann (Südanlage 8), Frau Louise Ottens (Bismarckstraße 11), Frau Auguste Schwan (Seltersweg 64), Fräulein Louise Wortmann (Asterweg 16). Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 10 November 1890. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarre^.__________________ Sämmtliche lüiiliiiiiiiziirli'iiiiiilliii'kmi Rechtsanwalt Grünewald 10199] Eine Hobelbank mit Werk- zeug zu verkaufen Große Mühlgasse 11. \ wird durch meine Jeder „ i binnen 24 Stunden . 1-50 „ von 8407 Gg. Scherer & Co., Langen. DIAMIMnQ «Jo«o Flü9elTOn 1000 Mk-an- i I IH” Uö an Harmoniums von Mk. 80 an. Alle berühmten Fabrikate. 8230 Verkauf schon zu monatl Raten von Mk. 10, gegen Baar zu Vorzugspreisen. Gespielte Klaviere von Mk. 50 an. Umtausch alter Klaviere. Auswahl von über 100 Instrumenten. — Langjährige Garantie. Wilh. Rudolph, Pianomagazin, Xeueuveg 9. 364] Die berühmten WteSvaderrerHaub- .............. macher Rudeln 0 C. Weiner keine sog niacH J ______ , Fabriknudeln, empfehlen W. Schomber, I t Mpfichlt 9925 Gmil Fischbach, NeuenBäue 10u.E, Roth, WaAhorstr.b. 1 Aug. Kilbinger (L. 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