ber eMr, in»a^ZT77— waaren^ ;en, die in dar Kürschner' ;en, werden prompt und sgeführt in der irschuerei von etisehmai Mrrwetz 41. jjo? MALS WnömT ffW** I; Berner Oberland, ' Reichenbach-, und Ä*Ws W -°-S * ' M» nberä «b«« r aufmerksam, 'e |ön Panoramen ge?ey 'm iWf, SM-r ' ----------- Dr den auf Rechneten n’dngen. hine. s Z -■^LteDftankge, Nb LiMtzx § J^WäU.s® - ?S »6 Q *• x s> ®s s - s»»'" „j HU- s^tc Anzeigen. • Mädchen, Anfang Lethen geW. Dasselbe :en Hausern „edient haben ie gute Zeugnisse ausweisen reS^lN der ^xprd. d. Bl. Dienstmagd auTfoföri Neuenweg 33. MMneidrrZ Gebrüder ttag-u. Rbeofali Abonnement [9095 in der Exped. d. Bl. n junger Bursche, welcher iftliche Wb und mit unWßtfai versieht, wird b )u miet&en gesucht. oü, Mendorf a. d. Lumda. Nr. 26V. Freitag den 7. November 1890 Der fieber Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener -«milleuvrätler »erden dem Anzeiger »Schentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Hknzeiger. vierteljähriger AvonnementsprelO > 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: -chutstraße Ar.V. Fernsprecher 51. Amts- und Anzrigeblatt für den Tkvris Greben. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Vorm. 10 Uhr. chratisöeilage! Hi-ßener SamifienOCälfcr. ,TI Hl ■ Ml \V IIIH.H HO NI nimm JUlilliWM IW IHM IM k um m 11 J iKmMMj Anrttrchcv Theil. Gießen, den 4. November 1890. Betr.: Rundgang der Feldgeschworenen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien deS SreiseS. Soweit Sie unserer Verfügung vom 30. September l. I. — Kreisblatt Nr. 230 vom 3. October l. I. — noch nicht nachgekommen sind, erinnern wir Sie an baldige Erledigung, v. Gagern. politifd^e Ueberfieht. Gießen, 6. November. Der deutsche Reichskanzler General v. Caprivi befindet sich nunmehr auf jener bedeutsamen Reise, die ihn in den Taget! des 7. bis 10. November zu der Zusammenkunft mit dem italienischen Ministerpräsidenten Herrn Crispi in Mailand führt. Die Mailänder Ministerbegegnung beruht zwar zunächst aus dem Wunsche Herrn v. Caprivis, den leitenden Staatsmann Italiens persönlich kennen zu lernen, aber offenbar besitzt sie auch eine über ihren persönlichen Character hinausgehende allgemeine politische Bedeutung, denn das Er- eigniß bekundet auf's Neue den unerschütterlichen Fortbestand des innigen Verhältnisses zwischen Deutschland und Italien und hiermit zugleich das unentwegte Festhalten Italiens am Dreibund. Herr Crispi hat schon in seiner großen Florentiner Vanketrede die Ausstreuungen, als ob Italien bemüht sei, sich der Allianz mit den beiden mitteleuropäischen Kaiserreichen wieder zu entwinden, bestimmt zurückaewiesen und jetzt wird die Zusammenkunft Crispis mit dem deutschen Kanzler diese Gerüchte sicherlich vollends verstummen machen. Die lange, auf vier Tage berechnete Begegnung der beiden Staatsmänner läßt vermuthcn, daß es zwischen ihnen zu einer gründlichen Aussprache über die gesammte europäische Lage kommen toirb; von irgendwelchen neuen „Abmachungen" dürften sie aber wohl absehen, wenigstens scheint hierzu kein zwingender Anlaß vorzuliegen. Die große Mehrzahl der italienischen Presse hat Herrn v. Caprivi schon in den letzten Tagen warme Begrüßungsartikel gewidmet und beweist dies, daß das italienische Volk, abgesehen von den verbissenen Franzoscnsreunden und Irredentisten, der Ministerbegegnung von Mailand seine herzlichen Sympathien entgegenträgt. Crispi selbst traf schon am Donnerstag in Mailand ein und gedachte er hier den deutschen Reichskanzler am Freitag früh auf dem Bahnhof zu empfangen. Nach der Begegnung mit Capnvi begibt sich CriSpi sofort nach Palermo, um daselbst vor seinen Wählern eine Rede zu halten und nimmt man an, daß er in derselben u. A. auch die Mailänder Zusammenkunft beleuchten wird. Die Angelegenheit der von den größeren Mittelstaaten im Bnndesrathe gestellten Anträge betreffs der Milderung der Viehfpcrre scheint auf die lange Bank geschoben zu sein. Hieraus deutet wenigstens die Annahme des preußischen Vorschlages seitens der vereinigten Bundesrathsausschüsse hin, die weitere Erörterung der betreffenden Anträge bis zum Abschlüsse der eingeleiteten Erhebungen über die Viehseuchen-Verhältnisse in Oesterreich-Ungarn zu vertagen. Mit diesem Beschlüsse ist die Erledigung der Anträge, mag sie nun in deren Annahme oder Ablehnung bestehen, bis auf Weiteres verschoben worden. Inzwischen sind wiederum Gerüchte aufgetaucht, wonach die Stellung des preußischen Ministers für Landwirthschaft, Dr. v. Lucius, wegen seines ausgeprägt schutzzöllnerischen Standpunktes in Sachen der landwirthschaftlichen Zölle wie des Vieheinfuhrverbotes erschüttert sein soll, doch wird man diese Gerüchte noch immer mit Reserve aufzunehmcn haben. Die Regentschaftsangelegenheit in Luxemburg hat jetzt ihre vorauszusehende Erledigung gefunden. Am Dienstag wurde die luxemburgische Kammer vom Staatsminister von Eyschen durch Verlesung einer Botschaft des Herzogs Adolf von Nassau eröffnet, in welcher sich dieser unter Hinweis auf die neuerliche Erkrankung des König-Großherzogs Wilhelm bereit erklärt, den Eid als Regent von Luxemburg zu leisten. Der Alterspräsident verwies alsdann die betr. Acten an die Abteilungen und ersuchte die Regierungsvertreter, den Berathungen beizuwohnen. Nach Erledigung einiger Wahlprüfungen beriechen die Abtheilungen in halbstündiger Debatte die Negentschaftsacten, woraus die Kammer in öffentlicher Sitzung den Antrag des Vorsitzenden, zu erklären, daß der König regierungsunsähig sei und die Regentschaft gesetzlich dem Herzog von Nassau zufalle, einstimmig annahm. Zugleich sprach die Kammer ihr Bedauern aus, zu einer solchen Maßregel dem Könige gegenüber schreiten zu müssen, der dem Lande eine 40jährige Aera des Gedeihens und der Freiheit verschafft habe. Am Mittwoch erfolgte sodann die Ankunft des Herzogs Adolf in Luxemburg und wurde er von der Einwohnerschaft herzlichst begrüßt,- einen officiellen Empfang hatte der Herzog im Hinblick aus den Zustand König Wilhelms abgelehnt. Am heutigen Tage leistet Herzog Adolf vor der Kammer den Eid, woran sich ein Festessen beim Herzog anschließt. Derselbe beabsichtigt indessen, Luxemburg in den nächsten Tagen wieder zu verlassen und die Regentschaft vorläufig von Königstein am Taunus aus zu führen. Derrtsches Aeicy. Darmstadt, 5. November. Se. Königliche Hoheit der Großherzog haben Sich heute mit Sr. Königlichen Hoheit dem Prinzen Heinrich von Preußen nebst Gemahlin und Ihrer Großherzoglichen Hoheit Prinz Alix mittelst Extrazug zu mehrtägigem Aufenthalt nach Schloß Romrod begeben. Darmstadt, 5. November. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 2. November l. I. Allergnädigst geruht, den Major a. D. Eduard von Hombergk zu Vach zum Kammerherrn zu ernennen. Darmstadt, 4. November. Im Laufe der vorigen Woche wurde von einer Deputation der israelitischen Gemeinden der Provinzialhauptstädte des Großherzogthums Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog eine die antisemitische Bewegung betreffende Vorstellung überreicht und haben Allerhöchstdieselben hierauf den Erlaß der nachstehend abgedruckten Antwort zu befehlen geruht: Auf die von Euer Wohlgeboren und mehreren anderen Deputirlen der israelinschen Gemeinden zu Darmstadt, Gießen und Mainz mündlich und schriftlich an Seine Königliche Hoheit den Großherzog gerichtete Vorstellung in Betreff der antisemitischen Bewegung in dem Großherzogthume habe ich Euer Wohlgeboren in Allerhöchstem Auftrage Nachstehendes zu eröffnen. Von den seit einiger Zeit in mehreren Theilen des Großherzogthums stattfindenden, von Außen hereingetragenen, gehässigen Anseindungen Allerhöchst Ihrer israelitischen Unter- thanen haben Seine Königliche Hoheit der Großherzog mit Bedauern Kenmniß genommen- Seine Königliche Hoheit mißbilligen dieselben auf das Ernstlichste und erwarten von dem sonst gesunden und christlichen Sinne der beteiligten Kreise ein baldiges Aufhören jener gehässigen Angriffe, wozu übrigens wesentlich mitbeitragen wird, wenn der sittlich höher stehende Theil der israelitischen Bevölkerung es sich nach Kräften angelegen sein läßt, den Ursachen zu Klagen über die Handlungsweise mancher seiner Glaubensgenossen nachzuforschen und mit den geeigneten Mitteln abzuhelfen. In den ihnen verfassungsmäßig und gesetzlich znstehenden Rechten werden nach dem Willen Seiner Königlichen Hoheit des Großberzogs Allerhöchstderen israelitische Untertanen ebenso geschützt werden, wie diejenigen anderer Bekenntnisse. Darmstadt, den 1. November 1890. Der Großherzogliche Staatsminister, Minister des Innern und der Justiz: gez. Finger. Seiner Wohlgeboren dem Nabbinen Herrn Dr. Salfeld in Mainz. Aus dem Großherzogthum Hesien, 4. November. Nach einer soeben erschienenen offiziellen Zusammenstellung über den Stand der Sparkassen im Großherzogthum Hessen im Jahre 18§8 belief sich die Zahl der Einleger in diesem Jahre auf 173,890 gegen 98,310 vor zehn Jahren - die Summe der verzinslich angelegten oder ausgeliehenen Capitalien hat die Höhe von 115,623,056 Mk. erreicht gegen 58,819,334 Mk. im Jahre 1878, so daß sich die Summe dieser Capitalien binnen zehn Jahren gerade verdoppelt hat- das Gleiche ist bei dem Reservefonds der Fall, derselbe hat sich von 4 Millionen im Jahre 1878 aus 8 Millionen im Jahre 1888 gehoben. Auf jeden Einwohner des Groß- herzogthums kommen im Jahre 1888 im Ganzen 115.53 Mk. Einlagen, 62.26 Mk. im Jahre 1878. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Torrespondenz-Bureau. Berlin, 5. November. Die Arbeiterschutzeommission des Reichstages hat heute Vormittag die Berathung der Gewerbeordnungsnovelle bei § 154 (teilweise Außerkraftsetzung resp. Erweiterung einer Reihe von Schutzvorschriften durch kaiserliche Verordnung) wieder ausgenommen. Der Antrag Hirsch aus Streichung der Bestimmung, daß die §§ 135 bis 139 b auf andere Werkstätten ausgedehnt werden können, wurde mit einer Resolution angenommen, daß setrens der verbündeten Regierungen baldmöglichst auf Grund von umfassenden Erhebungen ein Gesetzentwurf zur Ausdehnung der Bestimmungen der §§ 135—139 b auf Hausindustrie und Handwerk vorgelegt werde. München, 5. November. Der Reichskanzler v. Caprivi ist um 11 Uhr Vormittags eingetroffen. Er wurde von Crailsheim im Auftrage des Prinzregenten, ferner von dem preußischen Gesandten von Rantzau und den Mitgliedern der Gesandtschaft, von Lerchenfeld und dem Generaldireetor der Staatsbahnen empfangen. Er begab sich, von dem Publikum lebhaft begrüßt, mit Crailsheim in das preußische Gesandtschaftshaus - Rantzau und Lerchenfeld folgten. München, 5. November. Der Prinzregent empfing um 1 Uhr Caprivi und überreiche ihm dem Hubertusorden. München, 5. November. Der Prinzregent stattete dem Reichskanzler um V/2 Uhr einen Gegenbesuch ab. Der Reichskanzler begab sich um 2 Uhr zu den Prinzen Ludwig, Rupprecht und Arnulf in das Wittelsbacher Palais und darauf zum Prinzen Leopold und zur Prinzessin Gisela. An dem Diner beim Prinzregenten nehmen Theil die Mitglieder der preußischen Gesandtschaft, das gesammte Ministerium, der Gesandte Lerchenfeld, die obersten Hofchargen, die Generäle Fries, Maillinger, Parseval, Staudt, Wirthmann, die Generalmajore Helbig (Ingolstadt) und Freiherr Asch (Würzburg). München, 5. November. Das Diner beim Prinzregenten zu Ehren Caprivis begann um 4 Uhr und verlief programmmäßig. Der Reichskanzler Caprivi saß rechts, Rantzau links vom Prinzregenten, welcher Caprivi zutrank. Budapest, 5. November. Im Abgeordneten hause bei der Budgetdebatte erklärte Finanzminister Wekerle unter lebhafter Zustimmung, daß die Zolleinnahmen kein geeignetes Mittel zur Regelung der Staatsfinanzen seien, da Ungarn mehr oder weniger auf freihändlerische Politik angewiesen sei. Ein selbstständiges ungarisches Zollgebiet sei nur als äußerstes Kampfmittel anzusehen. Ungarn müsse seine Interessen durch Zollbündnisse auf breitester Basis sichern. Paris, 5. November. Eine Meldung des „Temps" besagt, der dritte und vierte Bericht über die Arbeiter- Verhältnisse des Auslandes würden demnächst dem Parlamente vorgelegt werden. Der erstere umfaßt Scanbi- navien, der letztere Deutschland. London, 5. November. Dem „Standard" wird aus New- York vom 4. November gemeldet, die Zollbehörde habe entschieden, daß Unterkleider und Strump fwaaren nicht als Strickwaaren, sondern als Kleidungsstücke und daher mit 49V2 Cents das Pfund und 60 Proeent des Werthes zu verzollen seien. Petersburg, 5. November. Der Großfür st-Thronfolger wurde bei seiner Abreise von dem Kaiserpaar bis zur Station Ssiwerskaja begleitet. Im Gefolge befinden sich der Generalmajor in der kaiserlichen Suite Fürst Barjatinski, die Stabsrittmeister Fürst Kotschubei und Wolkow. — Der „Nowoje Wremja" zufolge ist eine Commission zur Prüfung des Entwurfs eines neuen sinländisch e n Gesetzbuchs bezüglich dessen Conforinität mit dem russischen eingesetzt. Brüssel, 5. November. Die mit Ausarbeitung des Tarifs für die Eingangszölle des Congostaates beauftragte Commission trat heute zu ihrer ersten Sitzung zusammen. In Abwesenheit des Ministers des Auswärtigen bewillkommnete der Finanzminister die Commission. Zum Vorsitzenden wurde Baron Lambermont ernannt. Die Commission beginnt morgen ihre Arbeit. Athen, 5. November. Das neue Cab inet ist end- giltig folgendermaßen zusammengesetzt: Delyannis (Inneres und Krieg), Deligeorgis (Auswärtiges), Kumunduros (Marine), Karapanos (Finanzen), Gerokostopulo (Unterricht), Zaimis (Justiz). Die Minister werden heute den Eid leisten und sofort ihre Aemter antreten. Newyork, 5. November. Die demokratische Partei scheint im ganzen Lande siegreich gewesen zu sein. In einer Depesche aus Columbus, Ohio, von gestern Abend 7 Uhr, hieß es, die Demokraten räumten ein, daß Me. Kinley mit einer kleinen Majorität gewählt sei- in einer Depesche aus Masillon, in demselben Staate, von heute früh 2 Uhr wird dagegen gemeldet, daß derselbe eine Niederlage erlitten habe. Im Staate Newyork haben die Demokraten bei den Wahlen zum Congreß die Majorität gewonnen. im Winter-Cursus 1884/85 Die Lehrmittelsammlung machen. // n ff // 1885/86 1886/87 1887/88 1888/89 1889/90 1890/91 28 40 31 28 25 30 // // // u u ff ertheilen Gäuzlv des Waa Karl Lamm i n n n n n H Unterricht 2 Hauptlehrer und 6 Hilfslehrer, und die Schulbibliothek haben im und 13 Schweinen, Niedernhausen am 28. in 22 Gehöften mit 48 Rindern, 45 Z egen, 37 Schweinen und 1 Schaf; in den Orten des Kreises Offendach: Dietzenbach am 27. in drei Gehöften mit 13 Rindern, 2 Ziegen und 7 Schweinen und Seligenstadt am 30. in drei Gehöften mit 17 Rindern und 5 Schweinen; in den Orten des Kreises Erbach: Beerfelden am 1. in einem Gehöfte mit acht Nrnd^rn, Unter - Ostern am 8. und 19. in zwei Gehöften mit Rindern, 35 Schweinen und 23 Schafen, Ktmbach am 2. in e nem Gehöfte mit 31 Rindern und 13 Schweinen, Michelstadt feit 23. in vier Gehöften mit 26 Rindern und 9 Schweinen; in den Orten des Kreises Büdingen: Schwickartshausen am 5. in einer Heerde von 130 Schafen, Lindheim am 6. in einer Heerde von 104 Schafen, Altenstadt seil 9. in 36 Gehöften mit 232 Rinde» n, 12 Ziegen und 309 Schweinen, sowie in einer Heerde von 260 Schafen, Slockgeim seit 20. in 13 Gehöften mit 102 Rindern, einer Ziege und 197 Schweinen, Oderau am 20. in zwei Gehöften mit 13 Rindern, B Der Gewtin! 18)1/92 liegt 8 Tage Wchlnahme und Ent ncherei-Bureau offen. Ober-Bessin Großher Der »pranfd für 1891/92 W M unserem Bureau offen. Bettenhausei Großhe Localer un6 Provinzieller Gießen, 6. November. — Herr Dr. Otto Follenius, seither Kreisarzt des Kreisgesundheitsamtes Alsfeld, wurde zum Kreisarzt des Krets- gesundheitsamtes Gießen, Herr Dr. Aug. Balser, seitheriger Kreisassistenzarzt des Kreisgesundheitsamtes Gießen, zum Kreisarzt des Kreisgesundheitsamtes Alsfeld ernannt. — Im Panorama, welches schon über 200 Abonnenten zählt und täglich eine große Zahl Besucher aufweist, ist für diese Woche die erste romantische Reihe, die Schweiz (Berner- Oberland) ausgestellt. Wenn im Annoncentheil gesagt wird, daß solche Ansichten noch in keinem anderen Panorama gezeigt sind, so können wir mit Recht constatiren, daß solche herrliche Schluchten, Wälder, Thäler, Eisberge usw., wie dieselben in Natur vorhanden sind, hier noch nicht gezeigt sind. Der Besucher wird in die Schweiz versetzt, jene hochromantische mit so vielen Naturschönheiten gesegnete Gegend. Wir gestehen, selten so vollendete Darstellungen gesehen zu haben. Man glaubt unwillkürlich, an jene Orte selbst geführt zu sein, deren märchenhaften Zauber in Wirklichkeit, nicht in Abbildungen zu schauen. In zahlreichen Einzelabtheilungen ziehen an unserem Auge vorüber Bern, Freiburg, Interlaken, die gewaltigen Reichenbach-Fälle, Gießbach-Fälle, Lütschinen- Schluchten, die „Jungfrau", wo ewig der Schnee liegt, dann die gefahrvolle Besteigung der Gletscher im Grindelwald, der hohe Steulachfall usw. Am schönsten hebt sich das Bild „Winterlaunen" mit seinen tausenden Eiszapfen hervor. In den Ansichten tritt uns die ganze wilde Gebirgsnatur der Schweiz mit all ihren characteristischen Eigenheiten entgegen. Ein Besuch des Panoramas, das die schönsten Gegenden der Welt so vortrefflich naturwahr veranschaulicht, gestaltet sich zu einem lohnenden und überaus lehrreichen. p. Theater. Die Aufführung des Rosen'schen Schwankes „O diese Männer" am letzten Dienstag gehört zu den bestgelungenen und erfolgreichsten aller bis jetzt gegebenen Vorstellungen. Das Stück selber ist ein außerordentlich amüsanter Schwank, der sich seinen Namensbrüdern gegenüber vortheilhaft dadurch bemerkbar macht, daß die auftretenden Personen nicht blos durch den Namen, sondern auch durch eine treffende und wirksame Characterstik unterschieden sind. Dabei fehlt dem erheiternden Schwanke ein ernster Hintergrund nicht und, was Dr. Sauber Frau Moorland vorträgt, dürfte auch manche andere Besitzerin heirathssähiger Töchter zu Nutz und Frommen einmal anhören. Gespielt wurde diesmal fast ausnahmslos mit zündender Laune. Frau Anni Reiners insbesondere war in der sympathischen Rolle der Francisca mit ihrer ausgelassenen Munterkeit und lieblicher Schalkhaftigkeit wirklich entzückend. Mit seiner und sorgsam überlegter Characteristik gab Herr Reiners ein ebenso wahres wie amüsantes Bild des Pantoffelhelden Moorland, der sich so sehr seines eigenen Willens entwöhnt hat, daß er mit der wiedergewonnenen Freiheit absolut nichts anzufangen weiß und schließlich aus freien Stücken aus diesen ungewohnten Luxusgegenstand verzichten will. An Frl. Adelheid Martins Spiel haben wir wie neulich gelegentlich der ganz ähnlichen Rolle der Cäcilie im „Professor Klint" auszusetzen, daß sich die Dame gar zu jugendlich gab. In solchen Rollen muß ein wirklicher Künstler einige Entsagung üben und speziell Frl. Martin würde, auch wenn sie sich etwas älter machte, doch noch hübsch genug und kein zu schreckhafter x Hausdrache sein. Ganz trefflich und eminent komisch war das Spiel des Frl. Ida Unger in der dankbaren Rolle der Geheimräthin Schraube. Sie ließ in sorgfältiger Ausarbeitung ihrer Partie keinen der zahlreichen komischen Züge und Effecte ihrer Rolle unausgenützt und lieferte eine famose Darstellung der zum Aeußersten entschlossenen Mutter einer heirathbaren Tochter, der sie schließlich sogar durch die Drainirung ehefeindlicher Junggesellen mit der Kost der äußerst heirathslustigen Türken, mit Hammelfleisch und Hirse, Freier zu verschaffen gewillt ist. Lob verdient ferner das Spiel des Herrn Schreiner, der seiner Natur nach für die Darstellung eines Pflegmaticus, wie des Kaufmanns Haberland, wie gemacht ist, aber auch in den leidenschaftlichen Scenen den richtigen Accent traf. Wärme und Schönheit zeichneten, wie auch sonst fast immer, Frl. Elisabeth - Bischoffs Spiel aus, ihr Schmerz über die Vernachlässigung durch ihren Gatten war ebenso innig und wahr, wie ihr Versteckenspiel neckisch und lieblich. Nicht hervorragend gut kam uns Herr Goullon vor, der zwar die seiner Rolle nöthige Gewandtheit und Sicherheit zeigte, aber schon in der Maske den Rone von Steden sehr unglücklich characterisirte und in seinem Spiel die ganze Geschichte gar zu sehr en Bagatelle abmachte. Seine Gewandtheit ttn Auftreten hätte sich Frl. Emma Rellstab zum Muster nehmen dürfen- so stach sie gegen Frau Anni Reiners doch gar zu sehr ab. Ihr Erkorener wurde von Herrn Bi e brach sehr ergötzlich dargestellt- nur hätte der Herr ängstlicher daraus sehen müssen, daß ihm keine Uebertreibungen unterlaufen. Sehr sein characterisirt und mit frischer Laune gespielt war der Dr. Sauber des Herrn Wino lt, Herr Frttzsch ler dagegen hätte sich von der unvortheilhasten Wahl seiner Kleidung schon durch einen Blick in den Spiegel selber überzeugen können- unter dem wenig günstigen Eindruck seines äußeren Menschen litt natürlich auch sein ohnedies nicht gerade feuriges Spiel. Frl. Antonie Roland und Herr Carl Rupp spielten zur vollen Zufriedenheit. — Der Circus Lorch übt noch immer seine Zugkraft auf das Publikum aus. Unter den zahlreichen vorzüglichen Leistungen wirken ganz besonders anziehend die unvergleichlichen Marmorgrnppen der Gebrüder Pjgnotti, welche nebenbei bemerkt wohl zu den besten Leistungen in Parterre- Gymnastik gezählt werden dürsten. — Gestern und heute fand die Einstellung der Rekruten beim 116. Regiment statt. * Darmstadt, 4. November. Der Präsident des landniederzulegen und hat diese Absicht bereits in einem ausführlichen Schreiben an den landwirlhschaftlichcn Bezirksverein Darmstadt niedergelegt. *A Mainz, 5. November. Die Mainzer Actten- Brauerei wird nach einer Mittheilung aus den Kreisen der Verwaltung für das eben beendete Geschäftsjahr eine Dividende von dem statutarischen Maximalbetrage von 8 pCt. zur Vertheilung bringen. Die vorigjährige Dividende betrug ebenfalls 8 pCt. △ Mainz, 5. November. In dem hiesigen Dome traf man in den letzten Tagen bei den Herstellungsarbeiten an der gothischen Krypta im Mittelschiff aus ein Rinnsal, das mit einem 1,50 Meter im Geviert haltenden gemauerten Becken in Verbindung steht. Dasselbe liegt westlich vor der Krypta und erhält reichlich Zufluß von dem oberen Stadtgebiet. Welcher Zeit dieses Sammelbecken entstammt, welchen Zwecken es diente, ist nicht nachzuweisen. Nach früher angestellten Ermittelungen reichten römische Ansiedelungen nicht bis zu dieser Stelle im Bereiche des Domes. Ausgeschlossen ist nach dem „M. I." sicher der Zusammenhang mit kirchlichen Zwecken. *ec. Die Kaiser-Friedrich-Quelle, welche bekanntlich auch in hiesiger Stadt eine Niederlage unterhält, ist wiederum mit einer höchsten Auszeichnung prämiirt worden. So wird uns nämlich aus Stuttgart geschrieben, daß das Natron-Lithion- Heilwasser der „Kaiser-Friedrich-Quelle" auf der hygienischen Ausstellung daselbst unter den vielen dort ausgestellten Mineralbrunnen seine bis jetzt auf allen Ausstellungen errungenen Erfolge behauptet hat, indem demselben für seine unübertroffene Zusammensetzung an heilsamen Bestandtheilen und in seiner Eigenschaft als vorzügliches Crystall - Tafelwasser das Ehrendiplom mit goldener Medaille von dem Preisgericht zuerkannt worden ist. * — Johann Orth, alias Erzherzog Johann von Oesterreich, ist noch immer verschollen. Nach Briefen, welche er im Juli nach Wien richtete, hatte er gehofft, Ende August, spätestens Anfangs September, in Valparaiso einzutreffen. Daß Orth den Landweg eingeschlagen habe, wird ans mehrfachen Gründen als ausgeschlossen betrachtet. Seine Mutter, die Großherzogin Antonie von Toscana in Gmunden, hat keinerlei Nachricht, obgleich ihr Orth sonst regelmäßig von jeder größeren Station über seinen Aufenthalt und Besinden telegraphisch berichtet hat. Die Großherzogin ist sehr besorgt. In den letzten Tagen gingen verschiedene Depeschen an die südamerikanischen Konsulate ab. Bei Verlassen Oesterreichs hatte Orth 600 OuO Gulden erhoben. * Woischnik (Oberschlesien), 2. November. Ein Freiheitskämpfer von 1813/14 ist hier gestorben. Es war der hier bei seinem Schwiegersöhne wohnhaft gewesene Kriegsveteran Blasius Ernst. Er hat ein Alter von 99 Jahren und 3 Monaten erreicht. In der Schlacht bei Leipzig erhielt Ernst einen Schuß in Den Oberschenkel. * Von der sächsischen Grenze, 1. November. Ein in Schönau bei Hainsbach wohnender Knopffabrikant Müller trieb seit Jahren von Sachsen nach Böhmen einen derart ausgedehnten und jetzt entdeckten Schmuggel, daß die österreichische Zollbehörde auf seinen Besitz in Höhe von 100000 Gulden Beschlag gelegt hat. .'W «ÄH Laufe des Sommers eine wesentliche Bereicherung erfahren. △ Aus der Wetterau, 5. November. Bekanntlich haben die Steinklopfer auf den Staatsstraßen und auch auf anderen (Provinzial-undVicinalwegen) die Verpflichtung, S ch u tz d e ck e n aus Stroh oder Schilf neben sich zu stellen, damit die beim Schlagen allenfalls abspringenden Steine den Passanten keinen Schaden zufügen. Die Steinklopfer haben — wie das nachfolgende Beispiel zeigt — jedoch keinen rechten Begriff von ihren Schutzdecken. Beim Vorübersahren an einem solchen Steinklopfer sprang gestern ein scharskantiger Stein von der Größe eines Taubcneies dem Pferde des Einsenders so heftig an den Kopf, daß es blutete. Auf Befragen erklärte der Steinklopfer: die Schutzdecke sei da, um ihm Wmd oder Reger, abzuhalien. Daraufhin wurden im Laufe des Tages gelegentlich noch andere Steinklopfer befragt und sie waren meistens der Ansicht, die Decken seien des Regens und Windes wegen da. Hätte der abspringende Stein daS° Auge des Pferdes oder ein Menschenauge getroffen, so war es verloren. Wenn die Steinklopfer Schutz gegen Wind und Wetter haben wollen, müssen sie sich für eine zweite Wand sorgen. Im Interesse des Publikums erlauben wir uns, die Verwaltungsbehörden auf oben angeführten Mißstand aufmerksam zu Büdingen, 5. November. Montag den 3. November wurde durch den Vorsitzenden des Curatoriums, Herrn Kreisrath Klietsch der siebente Winter-Cursus der landwirthschaftlichen Schule zu Büdingen eröffnet. Von 16 Schülern, welche im Vorjahr die untere (II.) Abteilung bildeten, sind 14 in die obere (I.) Klasse eingetreten, während 16 neue Schüler gerade wie im Winter Cursus 1889/90 die II. Klasse besuchen. Die Gesammtziffer der Schüler beträgt also 30. Seit Gründung der Anstalt besuchten dieselbe 13 Schüler, N Alsfeld, 5. November. Gestern Abend wurde auf dem Wallach'schen Holzplatze der Knecht eines hiesigen Fuhrmanns (Wilker aus Reimenrod) beim Holzabladen erdrückt und blieb sofort todt. — Heute traf der Großherzog in Begleitung des Prinzen Heinrich, des Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Preußen und der Prinzessin Alix nebst Gefolge zur Jagd hier ein. , E. Bad-Nauheim, 5. November. Eme am 8. October d. I. abgehaltene Sitzung des hiesigen Cur- und Verschönerungs-Vereins hat sich u. A. auch mit dem zur Zeit gütigen Fahrplan der Main-Weser-Bahn beschäftigt. Bet dem Interesse, welches der Verkehr auf der Maiu-Weser- Bahn, im Speciellen mit Frankfurt a. M. für alle betheiligten Stationen südlich von Gießen hat, sei Einiges aus den Verhandlungen hier mitgetheilt. Der Cur- und Verschönerungsverein hat an die Königl. Eisenbahn-Direction Hannover folgendes Schreiben gerichtet: 1) Da nunmehr der Centralbahnhof in Frankfurt vollendet ist, könnte nicht durch eine Späterverlegung des letzten nach Frankfurt abgehenden Zuges, welcher 8 Uhr 47 Min. Abends dahier eintrifft, oder durch Einlegung eines etwa um 10 Uhr Abends von Gießen nach Frankfurt gehenden Zuges, dem Localverkehr nach Süden mehr Rechnung getragen werden, da der nächstfolgende nach Frankfurt gehende Zug erst um 3 Uhr 22 Min. Nachts (also nach einem Zeitabschnitt von über 6 Stunden) wieder dahier eintrifft und aller Personenverkehr nach Süden während dieser langen Zeit vollständig abgeschnitten ist- 2) die Frequenz unseres Bades ist in den letzten Jahren mehr als um das Doppelte gestiegen und immer mehr wird der hiesige Platz als Zielpunkt für Ausflüge, besonders an Sonntagen benutzt, sowie von Angehörigen der sich dahier aushaltenden Curgäste besucht. Wäre es nicht möglich, durch Einlegung von Extrazügen an Sonn- und Feiertagen während der Saison oder durch Ausgabe sogen. Sonntags- (Retour-) Billets, ähnlich wie diese Einrichtung aus anderen Bahnen besteht, dem reisenden Publikum einige Vergünstigung zu gewähren. Bemerkt wurde noch in dem Schreiben, daß durch Gewährung dieser beiden Bitten die Königl. Eisenbahndirection den allseitigen Wünschen des Publikums in der ganzen Gegend gerecht werden könne. Hierauf lief folgende Antwort ein: „Hannover, den 3. September 1890. Zur Eingabe vom 9. v. Mts. Die Verlegung des jetzt um 8 Uhr 47 Min. von Nauheim abgehenden Personenzuges 104 auf 10 Uhr Abends ist unthunlich, troeU die vorhandenen Anschlüsse in Frankfurt a. M. verloren gehen würden. Ein später liegender Personenzug würde auch die Anschlüsse nach Süden kaum erreichen können, da die betreffenden Züge gegen 11 Uhr aus Frankfurt absahren. Die Einlegung von Sonntags-Sonderzügen während des Sommers behalten wir späterer Erwägung vor. Hinsichtlich der Ausgabe von Sonntags-Fahrkarten müssen wir unter Bezugnahme aus frühere Bescheidungen — in Uebereinstimmung mit bezüglichen Ministerial- Erlassen — auf unserer grundsätzlichen Ablehnung beharren. Wir stellen anheim, die Betheiligten von der Sachlage gefälligst in Kenntniß setzen zu wollen." ft' bei fr*6 °10 » Sbs&s SM rKS ZE b-ch ist J 2SÄ*«" Das Vorkommen von Viehseuchen in Hessen während des Monats September 189O.| Milzbrand wurde festgestellt im Kreise Friedberg in Schwalheim am 5. und Ockstadt am 20., im Kreise Büdingen in Berstadt am 23. und Hain-Gründau am 28. September bet je einem crepttten, in Rüsselsheim im Kreise Groß-Gerau am 16. und in Wiebelsbach, Kreis Dieburg, am 24. September bei je einem nothgeschlachteten Rtndotehstücke. Rotz. Wegen Verdachts der Ansteckung stehen je 3 Pferde bei zwei Besitzern in Seligenstadt im Kreife Offenbach unter polizeilicher Beobachtung. Lungenseuche. In Engelrod, Kreis Lauterbach, stehen wegen Verdachts der Ansteckung 23 Stück Rindvieh in einem Gehöfte unter Gehoftsperre. Die Maul- und Klauenseuche inLangstadt, Kreis Dieburg, in Seckmauern und Neustadt, Kreis Erbach, in Wenings, Kreis Büdingen, in Alzey und Dautenheim, Kreis Alzey, und in Nteder- Saulhetm, Kreis Oppenheim, ist erloschen. Die Seuche herrscht fort in Reichelsheim, Kreis Erbach, wo sie in weiteren zehn Geholten mit 33 Rindern, 5 Ziegen und 37 Schweinen aufgetreten, in Fischbach, Kreis Alsfeld, in den Orten des Kreises Büdingen: Rohrbach, Diebach a. H., Düdelsheim und in Büdingen in einer Schafheerde von 200 Stück, ferner in Ilbeshausen und Herbstein, Kreis Lauterbach, in welch letzterem Orte noch drei Gehöfte mit 21 Rindern und 10 Schweinen, sowie eine weitere Schafheerde von 320 Stück verseuchten. Neue Seuchen-Ausbrüche wurden ermittelt in dm Orten des Kreises Heppenheim: Neckarsteinach am 5. in einem Gehöfte mit 17 Rindern und 2 Schweinen, Grein am 20. in einem Gehöfte mit 3 Rindern und 2 Ziegen, und Grasellenbach am 23. und 30. in zwei Gehöften mit 40 Rindern; in den Orten des Kreises Dieburg: Fränkisch-Crumbach am 1. in einem Gehöfte mit 2 Rindern, Münster am 6. in einem Gehöfte mit einem Rinde, Nteder-Roden seit 8. in 26 Gehöften mit 74 Rindern, 2 Ziegen und 48 Schweinen, Schlierbach am 19. in einem Gehöfte mit 4 Rindern und 3 Schweinen, Dieburg seit 25. in zwei Gehöften mit 14 Rindern und 11 Schweinen, Mosbach am 29. in drei Gehöften mit 7 Rindern und 5 Schweinen,' Babenhausen am 29. in einem Gehöfte mit 3 Rindern und zwei Schweinen, Sickenhofen am 30. in zwei Gehöften mit 12 Rindern, 1 Ztege und 11 Schweinen, Schaafheim am 24. in 23 Gehöften mtt 88 Rindern, 1 Ziege und 63 Schweinen, Obernhausen am 29. tn vier Gehöften mit 16 Rindern, 5 Ziegen und 13 Schweinen Lichtenberg am 29. in sechs Gehöften mit 9 Rindern, 3 Ziegen uh W h)| Von Dienst 14. d. M. kommet K/-i--rsto Staubdecken. Bukttin, unb raota bedtn. ftni Pen für § waaren- ,, Der Verkaufst Einkaufspreis gegen Homberg a. 9311 Berget von Barrai * ,Ut E-hShmg RftMuer am $t8c 2 Wge Maur SN }U 1825 QUI dem Weae itSSS wirthschafliichen Vereins sirr die Provinz Starkenburg, Herr wullu[ul[ uu, ................ Geheimerath Dr. Goldmann, beabsichtigt, diese Stelle einer Ziege und 20 Schweinen, Glauberg am 23. in zwei Gehöften Bekanntmachung 9305 Bekanntmachung Neuenweg 33. gesucht. G Repp IV. S- SS ¥ S s ivember. Ein Frei- ; geswrben. Es war chaft gewesene Kriegs- [(ter von 99 Jahren id)t bei Leipzig erhielt v 3D S s «W M S v ft B S B ft 9 r s ft indjen in Hessen embtr 1890.1 65 9 B OB ft s * ft ! 9266] Vorzügliches Mittags, und Abendefien tm Abonnement billigst Kaplaneiaasse 7. Aeilgeöolenes. C. G. Kleinhenns Delikatessen-, Fisch- und Geflügelhandlg_, Bahnhofstraße 59, empfiehlt: [931a I. Schellfische, Hecht, Zander, Cabliau, Seezungen, sst- gew. Stockfisch» I. 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Das ist der Titel einer ebenso originellen als interessanten Erzählung, die jetzt eben schon ihre zweite Auflage erlebt hat. (Verlag von Georg Brteger in Schweidnitz. Preis nur eine Mark.) Ohne im Geringsten die Stiede'sche Buchholzen copiren zu wollm, stellt der Autor, der durch ähnliche geift- und pemüthvolle Humoresken bekannte Belletrist Wilhelm Anthony in seinem oxusoulum eine ganz originelle Figur vor unser geistiges Auge. Es ist eine in 7>as Helle Sonnengold eines urgesunden Characters getauchte Gestalt, die hier den Mittelpunkt e ner zum Thetl völlig dramatischen Erzählung bildet! Neben dem Humoristischen ist übrigens auch der Naturschilderung Rechnung getragen: Land und Leute des Gebirges sind trefflich geschildert und jedes Eapttel lockt dm Leser mit neuer Freude zum Weiterlesen'. Wir glauben dem hübsch ausgestatteten Büchlein einen großen Erfolg versprechen zu dürfen, zumal es so ganz erstaunlich billig ist, sodaß selbst Unbemittelte das allerliebste Werk sich anschaffen können. — Der Herriedener Larrbfrofchkalender für 1891 bringt in diesem Jahre wieder die gelungensten Erzählungen und Späße und die köstlichsten Bilder. Trotz der großen Anzahl von Kalendern, welche alljährlich dem Publikum dargeboten werden, hat sich „Der Herriedener Laubfrosch", welcher nun seit 24 Jahren erscheint, als echter Volkskalender und infolge seines rein humoristischen, von jeder andern Tendenz freien Characters seine Verbreitung gesichert, ja sogar neuerdings an Liebhaber wieder bedeutend zugenommen. Für 30 Pfg. ist er durch alle Buchhandlungen oder direct von der Expedition in Würzburg zu erhalten. Der Voranschlag der Mark und Gemeinde Beitenhausen für 1891/92 liegt vom 6. bis 14. d. M. zur Einsicht der Beiheillgten auf unserem Bureau offen. Bettenhausen, den 4. November 1890. Grobherzogliche Bürgermeisterei Bettenhausen. Nückel. Gänzlicher Ausverkauf des Waarenlagers des Kaufmanns Karl Lamm in Firma Moritz Mayer Nachfolger in Homberg a. d. Ohm. Von Dienstag den 11. bis einschließlich Freitag den 1». d. M. kommen zum Verkauf: Kleiderstoffe, Kattune für Kleider, Vorhänge, Ueberzüge und Staubdecken. Druckzeuge, Bettzeuge, Barchent, Semen, BukSkin, Hofenzeuge und Futterzeuge. Wollewaaren, leinene und wollene Hemden, Hausjacken, Mäntel, ArbeitSkleider, Knabenanzüge, Regenschirme, wollene Teppiche, Kuh- und Pferdedecken. Knöpfe, Seide, Zwirn, Litzen und Einfaßband rc. in Par- thien für Schneider und Näherinnen. Ferner das ganze Schuh- waaren- und Lederlager. Der Verkauf findet im Laden des Karl Lamm und zwar unter dem Einkaufspreis gegen Baarzahlung statt. Homberg a. d. Ohm, am 3. November 1890. Der EoncurSverwalter: 2 s - 9317 S 9311__________________________ Vergebung von Bauarbeiten Die zur Erhöhung der Einfriedigungsmauer am Provinzial - Arrest- Hause nöthige Maurerarbeit, veran- anschlagt zu 1825 Mark, und Eisenlieferung, veranschlagt zu 225 Mark, sollen auf dem Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen, daselbst sind die Angebote bis zum 10« d» MtS., Vormittags 11 Uhr, Verschlossen und portofrei einzureichen. Großh Kreisbauamt Gießen. I. V: 9319 Zimmer, Kreisbau-Affeffor. Schiffrnachrichterr. Bremen, 5. November. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Werra, Eapt. E. Pohle, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. October von Bremen und am 27. October von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Wegen Geschäfts- Verlegung in das von mir erkaufte Hans „Mäusburg 5 wird mein großes Waarenlager gänzlich ausverkauft Buxkin-Stoff genügend zu einem Anzuge teilte Wolle nadelfertig zu Mk. 5.85 Pf. für eine Hofe allein bloS Mk. 2.35 Pf. durch das Buxkln-Fabrlk-D6pdt Oettinger & Eo«, fttrt a. M. — Muster-Auswahl umgehend franco.[1168 Verkehr, rrnd VOlksrviethschaft. Limburg, 5. November. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 17.15, weißer Weizen JL —Korn JL 1315, Gerste JL 10.30, Hafer JL 7.15, Erbsen Kartoffeln JL Frankfurt, 5. November. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. JL 480-7.00, Stroh 4.60-6 00, Kartoffeln 4.50 bis 7.50, Butter per Pfd. 1.10-1.20, Eier per St. 6-10 Roggenbrod 4 Pfd. 45 H, do. feines 48 H, gemischtes b Pfd- 86 Mehrere gebrauchte amerikanische Oefen werden billig abgegeben- 9251 _______ Neuenweg 9. Carbon-Natron-Ofen rauch- und geruchlos ohne Schornstein brennend, au- geheizt frei tragbar. 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Erloschen ist die Seuche wiedn in den Orten Münster, Kreis Dieburg, Beerfelden und Kimbach, Kreis ^"^Der Bläschenausschlag unter dem Rindvieh in Hainbach im Kreise Alsfeld, in Laubach, Kreis Schotten, und in Lauterbach ist erloschen. — In Großen-Linden im Kreise Gießen, in Salz und Altenschlirf, Kreis Lauterbach herrscht die Seuchefort. Festgestellt wurde die Seuche in Romrod, Kreis Alsfeld, am 10. gilt als vorhanden unter den Schafen in den Orten des Kreises Gießen: Leihgestern, Lang-Göns, Annerod, Reinhardshain, Göbelnrod, Londorf, Nonnenroth, Munster und Weitershain; in den Orten des Kreises Alsfeld: Büßfeld, Ober- Gleen , Hopfgarten und Altenburg; in den Orten des Kreises Büdingen: Gelnhaar. Bergheim, Usenborn, Wenings und Leustadt, und in Bretzenheim, Kreis Mainz. | Hermann Katz ♦ Seltersweg 20 ♦ Manusactur-, Moüemaarm ♦ unö Damenconfection. ♦ 9204 Brr ÄÄ.! ?c7, obe«" Stobt Ansiedelungen nicht ”®taNg mit kirch- V Wttom mit ««WAw ä °°s ““1 °°r hhgimilchm « Msgestklltln Mrne- -ftellnngkn enmtgenen ,en für seine nnüber- Bestandlheilen und in stall-Tafelwasser das dem Preisgericht zu- g Johann von Oester- ch Briefen, welche er zehosft , Ende August, alparaifo einzutreffen, habe, wird aus mehr- achtet. Seine Mutter, ma in Gmunden, hat i sonst regelmäßig von usenthalt und Befinden Herzogin ist sehr besorgt, ebene Depesiten an bie $tiiafjen Oesterreichs 8114] Fr. Schellfische, Kiel. Sprotten lyaontnuDein, cmpityiai i». »ujumvn, u. Bückinge bet E. Dort, Wallthorstr t Neuen BäuelOZu E. Roth, Wallthorstr. 5. L bei je einem crepirtm, tmb *" *** Ätt5 |t?8mun» -Nis ad) a. । ner in 3^ >00 Stück' Orte noch tn Ä tim '°® .. iS>. 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Geh. 3 fein geb. 4 fein geb mit Metallfüßen 4 v4L 25 Die vorliegende achte Auflage dirses ersten Studentenliederbuchs, welches der großen Gegenwart dem neu begründeten Reiche, gerecht ward, entbält als Anhang eine Auswahl von 7 Liedern aus Scheffels „L eder auS dem Engern". Nach Fertigstellung der neuen Auflage erfolgte gegen die deutschen Commersbücher insgemein ein schnöder Angriff, den Felix Dahn in der wissenschaftlichen Beilage der „Allgemeinen Z'itung- (München. 8 Sept. 1890) in einer ergötzlichen Abfertigung nach Gebühr zurückgewiesen hat. Unser neuer Prospect, den wir auf Verlangen postfrei versenden, enthält den wörtlichen Abdruck der Abwehr.[9307 93’0] Ein gewandtes Mädchen wird auf Weihnachten gesucht Frau Prof Oncken, Goethestraße 2. 9216] Ein gewandtes Mädchen, welches auch kochen kann, wird zu Anfang December zu miethen gesucht. Dasselbe muß in besseren Häusern gedient haben und langjährige gute Zeugnisse ausweisen können. Näheres in der Exmd. d- Bl- Guter Mittag-u. 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Anfang 8 Uhr.. vermiethen Liebigstraße 29. - - — - 6---- ______________ymij «wtn । Postpractikant 8546] Logis von 3—4 Zimmern mit ab-. Nettekorn, geschlossenem Corridor und Wasserleitung * Commission ar Neuer Verlag von Breitkopf & Harret in Leipzig. -hpoctte»: 8L Gcheyd». — Druck und Verlag der Lrühl'schen Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) in etitcn. fit 261 Der lit w* MontagS. Die Mener Md* 'BtW A» Es wird hiermi Großherzogliches W der „Ersten Deutsch in Mannheim die E herzogthum unter Se Gießen, den ( Großhe {eiyenbtn Tag ersch" Nr. 31 des Rett enthält: (Wr. 1920.) 81 barkat in Samoa, i Gießen, den ( Grotzhe Ncr WolssS tri Berlm, 6. No Stelle des von j v. henduck der Lewinski zum cc torP-/ ter ÜomiMiib Gtiierallieiitenant unb der Oberquarliei jum^ommaubtuxbex worden. ,. 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