“tausche s Mhen. r ättaa r^terhaltn^^' r**“-*“ ^uenwega. I Wandlung. insveränderunii. üwÄj! aeorgÄ . MLdch'N^" KTiWS Ä16 ■ ^SAvAS- RS* b°B mein r ■** se, L^N^tet. bi« 1 Uh« Aben" Uhr. !, Dd [torotMe ä* .Bck^rtr-ckp^^ ewYork nlanfend 7 Tage.1 tdampfer-Verbindiing imburg—'Westindien, imburg—Havana, amburg-Meiico. Giessen, lieb In Nidda, Jobs, in Schotten, Theod. sky in Homberg a/O. Inyißt. ein Tattzaaterricht. | genommen. Privat» igen bitte ich in meiner [81 vi Icbmldt» ider Dienstag den 7. October 1890 Der Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener 8M««ittexßlL1ter «erden dem Anzeiger «Lcherttlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger General-Anzeiger. BierteljLhriger Avormementspreisi 2 Mark 20 Pfg. mti Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchutstraße Ar.D Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt fitv den Nvüis Gietzen Gratisbeilage: Gießener Aamikienökätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Annoucm-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. WW»WWW»W»»W«»WWWMWW-WWSMMW«^>«««WW« Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß 1) vom 1. November d. I. ab das seitherige akademische Hospital nur noch die chirurgische und ophthalmo- logische Klinik, nicht aber die medicinische Klinik umfassen wird. Von diesem Zeitpunkt ab sind Schreiben, Eingaben rc., welche die allgemeinen Verwaltungs- angäegenheiten der neuen Kliniken (der medicinischen sowie der gynäkologischen Klinik nebst Entbindungsanstalt) betreffen, an die Verwaltungsdirection der neuen Kliniken zu richten; 2) diejenigen Schreiben rc., welche die allgemeinen Ver- waltungsangelegenheiten der chirurgischen und ophthal- mologischen Klinik betreffen, an die VerwaltungS- direction dieser beiden Kliniken zu richten sind; 3) Anschreiben rc., die nur für eine der 4 Kliniken bestimmt sind, direct an den Director der medicinischen, chirurgischen, gynäkologischen oder ophthalmologischen Klinik zu richten sind. Gießen, den 3. October 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung, t)ie Erhebung der Ende September dieses Jahres fällig gewesenen Domanialgefälle. Arr die Großh. Bürgermeistereien de- Kreis- amtSbezirkS Gießen. Diejenigen Bürgermeistereien, deren Ortsangehörige in den Großh> Oberförstereien Eichelsdorf und Nidda Holz, Streulaub u. s. w. ersteigert haben, ersuchen wir bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der fälligen Beträge zu hiesiger DistrictSeinnehmerei nur noch bis zum 25. l. M. ohne Kosten erfolgen kann. Nidda, den 4. October 1890. Großherzogliche DistrictSeinnehmerei Nidda. I. B. d. D.: Lang, Finanz-Aspirant. l'J---IJU—1---!—J 1 ^-l-1 -BB-J- t- .-yjLi'1- I J----> ■» politische Uebevsicht. Gießen, 6. October. Kaiser Wilhelm hat auch anläßlich seines diesmaligen Besuches am Wiener Hofe eine größere Anzahl österreichischer Staats- und Hofwürdenträger, Militärs und sonstiger angesehener Persönlichkeiten durch Ordensdecorationen ausgezeichnet. Feuilleton. Bei einem groben Wirthe. Der Feuilletonist des „N. W. Tgbl." erzählt folgende launige Erinnerung an seine diesjährige Erholungsreise: Auf meiner Ferienreise lernte ich in diesem Sommer -einen Dorfwirth kennen, welcher der gröbste Schlingel ist, der mir seit weiland dem S .. Wirth von Hetzendorf vorgekommen. Nur mit dem Unterschiede, daß der Hetzendorfer Wirth seine Grobheiten absichtlich stark auftrug, weil viele Gäste aus der Stadt hinausfuhren, blos um sich von dem Polterer beschimpfen zu lassen, während der besagte Dorfwirth ausschließlich einer natürlichen Anlage gehorchend, so teuselsmäßig grob ist, daß es Einem die Sprache verschlägt. Sein Gasthof sah von außen recht stattlich aus: ein einstöckiger Bau mit Holzläden, Erker und einer Sommerveranda. Der Wirth, ein stämmiger alter Kerl, stand mit seiner Sammethaube unter der Einfahrt, als ich ankam. Er rührte sich nicht, bis ich ihn grüßte und ansprach, ob ich ein Zimmer bekommen könne. „Kummen S' mit," sagte er lakonisch und führte mich über eine knarrende Holztreppe und einen mit schadhaften Möbelstücken besetzten Vorsaal in ein Zimmer, welches muffelte wie ein Affenkäfig. Ich stieß die Läden auf und sah ein Bett aus weichem Holze mit zerwühlten blauen Kissen,- ein Sopha, in dem sich alle Roßhaare gegen den Fremden sträubten- an der Wand einen halbblinden Spiegel und mehrere eingerahmte Stiche, „Liebchens Heimkehr", „Jägers Abschied" u. dgl., auf welchen die Spuren längst untergegangener Fliegengeschlechter mit den jüngsten Staubschichten eine widerwärtige Patina bildeten. Sie war geradezu ekel- - erregend, diese Stube. Unter den dergestalt Ausgezeichneten befindet sich auch der Wiener Oberbürgermeister Dr. Prix, welchem der preußische Kronenorden I. Klaffe mit Stern verliehen wurde und zwar, wie es in dem die Uebersendung der Insignien dieses Ordens begleitenden Schreiben des deutschen Botschafters Prinzen Reuß heißt, als Zeichen der Freude und des Dankes Kaiser Wilhelms anläßlich des ihm in Wien bereiteten großartigen und glänzenden Empfanges. Der Reichskanzler v. Caprivi Iras am Freitag zum Besuche des Königs und der Königin Kn Württemberg in Friedrichshafen, der so idyllisch am Bodensee gelegenen Sommerresidenz des württembergischen Herrscherpaares, ein. Mit ihm fanden sich auch Prinz Wilhelm von Württemberg, der preußische Gesandte Graf Eulenburg und der württembergische Kriegs- winister v. Steinheil in Friedrichshafen ein. Sämmtliche Herrschaften speisten am Samstag bei den Majestäten. Die bevorstehende Wintersession des Reichstages hat mit dem am vorigen Donnerstag erfolgten Wiederzusammeutritte des Buudesrathspleuums ihre Einleitung erfahren. In der genannten Sitzung erledigte der Bundesrath eine sehr reichhaltige Tagesordnung, die u. A. auch die schon für die vergangene Sommersession des Reichstages erwartete Novelle zum Krankenkassengesetz auswies. Letztere ist ein ziemlich umfangreicher Entwurf, der namentlich die Abschnitte über die Gemeinde-Krankenversicherung, über gemeinsame Bestimmungen für die Gemeinde-Krankenversicherung und für die Ortskrankenkassen und die Schluß-, Straf- und Uebergangsbe- stimmungen behandelt. Aus der Begründung der Novelle erhellt, daß dieselbe ben mancherlei Zweifeln und Unzuträglichkeiten, welche sich aus der Handhabung des Krankenkassengesetzes ergeben haben, durch Anbahnung von Erleichterungen ein Ende machen soll. Der Entwurf wurde zur näheren Prüfung an die Ausschüsse für Handel, Verkehr und Justizwesen überwiesen. Im weiteren Verlaufe des October wird dem Bundesrath wohl auch der neue Reichsetat zugehen, der in seinen Einzelheiten im Reichsschatzamte dem Vernehmen nach nahezu fertiggestellt ist. Die Centrumspartei des Reichstages hat den Verlust des Abgeordneten für Würzburg, Dr. Stöhr, zu beklagen, welcher in Würzburg plötzlich am Schlagflusse verstorben ist. Dr. Stöhr stand im 48. Lebensjahr und war als Arzt und akademischer Lehrer in seiner Vaterstadt Würzburg thätig. Aus Ostafrika sind durch ein Telegramm der „Times" jetzt nähere Mittheilungen über die Ermordung des Deutschen Künzel und seiner Unglücksgefährten in der Stadt Witu ein- gegangen. Aus ihnen erhellt, daß Sultan Fumo Bakani die Deutschen am 14. September nach Witu kommen und sie entwaffnen ließ, was Künzel zu heftigen Ausdrücken über den । Sultan veranlaßte. Die Deutschen entflohen zwar, aber vier | „Um Himmelswillen, warum halten Sie denn hier Fenster und Jalousien geschlossen?" stieß ich unmuthig heraus. „Weils einstaubt, das segn S' ja," antwortete kurz angebunden der. Wirth. „Leider seh ich's. So lassen Sie eben abstauben." „Ja freili' mir hab'n was G'scheidteres z'thoan! In a paar Täg is der Staub ja do wieder herinnat. Ueber- haupt hat mir koan Mensch z'schaffa, was i z'thon hab, hör'n S'!" Meinen aufsteigenden Zorn unterdrückend, führte ich die Verhandlungen weiter und brachte es durch Standhaftigkeit bald dahin, mich nicht mehr über den Flegel zu ärgern, sondern beinahe zu erlustigen. „Aber wegen der frischen Lust sollten Sie doch die Fenster offen halten," begann ich wieder. „Wann S' a frische Lust hab'n woll'n, so hocken S' net im Zimmer, sondern gengnau S' aussi, da hab'n S' alleweil frische Lust g'nua." Dieses Sophisma setzte mich im ersten Augenblick that- sächlich in Verlegenheit. Da ich nichts zu antworten wußte, so stieg ich auf das Bett, um das darüber hängende Bild von der Wand wegzunehmen und näher zu prüfen- denn ich ziehe ein nächtliches Stillleben gewissen Thierstücken entschieden vor. „Steigen S' awer!" herrschte mich der Wirth an. „Möchten S' da ummakrabeln und nachher sag'n, daß's Jhna beißt? Dös kennan m'r schon. Bringen all's die Stadtleut selber mit — solln's a fuattern." Der Grobian wiederholte nur, was die biederen Vermieter von Landwohnungen allerorten behaupten, wenn die Städter über Unreinlichkeit Klage führen. Aber ich hätte ihm doch mit Wonne das Bild an den Kopf geworfen, wenn ich mir für diese Nacht nur eine andere Unterkunft zu schaffen von ihnen wurden schon vor den Thoren von Witu erreicht und sofort niedergemacht, drei andere wurden nach meilenweiter Verfolgung getödtet, dann fiel auch Künzel und zuletzt verblutete auch der zur Bewachung des Lagers zurückgelassene Carl Horn unter den Händen der Mörder seiner Kameraden. Die erregten Suaheli verwüsteten hierauf die um Witu liegenden deutschen Plantagen und tödteten hierbei den Pflanzer Lehnke. Diese Meldungen bestätigen, daß die ermordeten Deutschen der Erregung der Bewohner Witus über die Auslieferung ihres Landes an England infolge des deutsch-englischen Vertrages zum Opfer gefallen sind und daß die Utt- glücklichen keineswegs ihr Schicksal herausgefordert haben, wie englische Berichte anfänglich glauben machen wollten. Deutscher Reich. Berlin, 4. October. Der deutsche Generalconsul in Sansibar berichtet, entsprechend der Weisung des Auswärtigen Amtes, daß der bei der Niedermetzelung Künzels in Witu entkommene Meuschel aussagte: „Der Sultan von Witu verlangte von Künzel vor der Ertheilung der Ansiedelungs- erlaubniß die Beibringung eines Schreibens von dem englischen Consul in Lamu. Da Künzel diesem Verlangen nicht nachkam und ohne Weiteres zu arbeiten begann, ließ der Sultan die Deutschen nach Witu führen ünd dort unterbringen. Da Künzel und seine Genossen am zweiten Tage gewaltsam auszubrechen versuchten, wurden sie theils innerhalb, theils außerhalb der Stadt getödtet. Meuschel vermag nicht anzugeben, wer die Anwendung von Waffen begann. Der vom Sultan herbeigerufene Toeppen traf erst nach dem Blutbad ein. München, 4. October. Cardinal Hergenröther ist gestern Abend in Kloster Meheran gestorben. Detmold, 4. October. Bei der heutigen ersten Lesung der Regentschaftsvorlage sprach sich die Mehrheit des Landtags dagegen aus, dem Fürsten die Befugniß zuzusprechen, aus der Zahl der qualifizirten Agnaten nach freier Wahl einen beliebigen Regenten zu ernennen - der Landtag könne dem Fürsten nur das Recht einränmen, den nächstberechtigten Agnaten zum Regenten zu ernennen. Graf Ferdinand zur Lippe-Biesterfeld-Weißenfeld und Graf Ernst zur Lippe-Biefter- feld haben dem Landtage Proteste gegen die Regentschaftsvorlage zugehen lassen. A«rUr«v. Wien, 4. October. Heute Nachmittag sand die feierliche Prämiirung der Aussteller durch den Ackerbauminister und den Handelsminister in Anwesenheit des Statthalters und Vertretern ausländischer Commissionen statt. Der Vicepräsident Falkenhain hob die verdiente allseitige Anerkennung hervor, gewußt hätte. Uebrigens doch eher im Freien geschlafen, als in diesem schäbigen Loche. „Hier bleibe ich nicht," sagte ich entschiedenen Tones. „Haben Sie kein Eisenbett, wenn auch nur ein Strohsack darin ist?" „Mir scheint, Jhna is nix guat gnua," brummte der Wirth und setzte dann höhnisch hinzu: „Da drent im Kammer! steht a eiserne Bettstatt, wann Jhna gar so danach g'lust." Es war eine Kammer, nicht größer, als daß ein Bett und zwei Stühle darin stehen konnte. Aber da keine Bilder vorhanden waren, beschloß ich sofort, hier zu übernachten. Das eiserne Bett wurde nothdürftig aufgezäumt und ich legte mich mit unheimlichem Schauder hinein, den Tag verdammend, an dem es mir eingefallen war, meine behagliche Wohnung der „Erholung" willen zu verlassen. Gegen Mitternacht erwachte ich aus dem ersten festen Schlafe durch eine geräuschvolle Katastrophe. Das zerlegbare eiserne Bett war in der Mitte zusammengeknickt und ich lag mit den Füßen nach oben halb zusammengerollt in dem zerstörten Neste. Eine Ringelnatter oder einen Igel ficht so etwas bei Weitem nicht so an, wie einen Culturmenschen. Ich turnte aus der peinvollen Lage hinaus auf den Boden und machte Licht, um den Schaden zu besehen. Es zeigte sich, daß ich nicht Techniker genug war, um ihn zu beheben. Ich suchte nach einer Klingel, um Hilfe herbeizurufen. Kein Glockenzug, weder im Zimmer noch auf dem Gange nach dem Vorhause. „He, Wirthshaus!" rief ich nun einige Male so laut, daß es in dem stillen Hause widerhallte. Doch nichts regte sich. Was blieb mir übrig, als wieder in das so tief gesunkene Bett zurückzukriechen. Ich legte mich nun mit dem Kopse aus die Böschung, wo früher die Beine in die Höhe welche die Ausstellung gesunden und schloß mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser. Wien, 4. October. Nach Privatmeldungen brachte gestern Kaiser Wilhelm bei dem Diner in Mürzsteg anläßlich des heutigen Namensfestes des Kaisers Franz Josef in einem herzlichen und warmen Toast seine Glückwünsche dar. Das Namensfest ward in der ganzen Monarchie, in Bosnien und der Herzegowina durch Festgottesdienste begangen. Wien, 4. October. Dem „Fremdenblatt" zufolge beantragte der serbische Minister des Innern strenge Maßnahmen gegen angebliche Jntriguen des Königs Milan. Die Regentschaft lehnte jedoch den Antrag ab. Paris, 4. October. Der deutsche Botschafter Graf M ü n st e r ist heute hierher zurückgekehrt und hat die Leitung der Botschaftsgeschäste wieder übernommen. Paris, 4. October. Laut Meldung hiesiger Blätter ordnete der Marineminister an, daß jedes Schiff mit Demo lirun gsw erkzeugen, wie sie bei den Genietruppen gebräuchlich sind, zu versehen sei; die Schiffe des Mittelmeergeschwaders sollen unverweilt mit diesem Material ausgerüstet werden. London, 4. October. Vor dem Zuchtpolizeigericht in Bowstreet erschien der Schweizer Cast io ni unter der Anschuldigung, den Tessiner Staatsrath Rossi ermordet zu haben. Die Verhandlung wurde zunächst aus Nachmittags und dann nach erfolgter Wiederaufnahme derselben aus Antrag des Vertheidigers aus acht Tage vertagt, da derselbe geltend machte, eS würde vielleicht eine bedeutsame politische Frage aufgeworfen werden, da Castioni 17 Jahre als Bildhauer in England gewohnt habe. London, 4. October. Der Abmarsch der Truppen von Chatham nach Woolwich ist sistirt, weil die Befürchtung von Ruhestörungen der Gasarbeiter grundlos war. Tipperary, 3. October. In dem Proceß gegen die irischen Abgeordneten machte der Advokat derselben, Harrington, eine den Gerichtshof verletzende Bemerkung, und als ihm darauf das Wort entzogen wurde, legte Harrington die Ver- Iheidigung nieder und verließ unter dem Applaus der Angeklagten und des Publikums den Saal, der aus Befehl des Gerichtshofes geräumt wurde. Newcastle, 4. October. 1000 Arbeiter der Armstrong- scheu Waffenfabrik in Elswick striken. Queenstown, 3. October. Der Cunarddampser „Bothnia" berichtet, daß er am 26. September aus dem 41. Breitengrade und 41. Längengrade den Hamburger Dampfer „Moravia", von Newyork nach Hamburg unterwegs, still- stehend gesehen habe. Die Luftpumpe war gebrochen und die „Moravia" signalisirte, daß die Ingenieure den Schaden ausbesserten. Neapel, 4. October. Crispi empfing anläßlich seines Geburtstages unter anderen auch ein Glückwunsch-Telegramm Caprivis. Belgrad, 4. October. Die Neubesetzung des Gesandtschaftspostens in Berlin gilt als nahe bevorstehend. Aden, 4. October. (Meldung des Bureau Reuter.) Die aus Paris verbreiteten Nachrichten über den Ausbruch der Cholera hierselbst sind völlig unbegründet. Es sind hier keine Cholerasälle vorgekommen. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correfpoudenz-Burcau. Bremen, 5. October. Eine heute im Börsensaale tagende zahlreich besuchte Versammlung zur Förderung des Rhein- Weser-Elbe-Canals beschloß eine Abordnung an Seine Majestät den Kaiser zu senden, Allerhöchstderselbe wolle gestatten, an die Regierung das Ersuchen zu richten, dem Aus- 4 schusse die Unterstützung der Staatsregierung gewähren zu wollen und auf Kosten des Ausschusses die Vorarbeiten vornehmen zu dürsen. Bremen, 5. October. Die Rettungsstation Spikeroog telegraphirt: Am 5. October von dem in den Nordergründen gestrandeten Schiffe „Neptun", Capitän Sjoelund, die ganze, aus 12 Personen bestehende Besatzung durch das Rettungsboot „Aurich" der Station gerettet. geragt hatten. Unwillkürlich sagte ich in dieser krampfhaften Position die Nadowessische Todtenklage vor mich hin: Seht, da sitzt er auf der Matte, Ausrecht sitzt er da, Mit dem Anstand, den er hatte, Als er's Licht noch sah. Es war eine heillose Nacht, das wird man mir aufs Wort glauben. Um 3 Uhr Morgens war ich schon auf den Beinen. Als ich aus den Gang trat, stand der Wirth in der Thür gegenüber. „Was war denn dös für a G'schroa in der Nacht?" hatte er noch die Stirn zu fragen. Ich würdigte den Lümmel gar keiner Antwort, sondern verlangte meine Rechnung. „A Gulde fufzig is fürs Zimmer mit Bedienung." Mit Bedienung! Ich hätte ihm die Nase dafür ab- beißen mögen! „Wirklich preiswürdig," begnügte ich mich ironisch zu erwidern. 0 A wär'n S' halt wohin gangen, wo ma' 's Sach'n g'schenkt fliegt," begann er zu raisonniren und schien noch ein paar saftige Grobheiten für mich auf der Pfanne ;u haben, welche ich aber nicht mehr abwartete. ö Ich meine nun, daß andere Leute wohl ähnliche Erfahrungen gemacht haben werden, und wenn dem so ist fordere ich diese schwer geprüften Mitbürger auf, sich zu einer Eidgenossenschaft zu verbinden, welche schwört, im nächsten Sommer Wien nicht mehr zu verlassen oder doch wenigstens von jenen Civilisationsgebieten, wo der Städter menschenwürdig behandelt wird, um kein noch so altes Schloß oder sonstige landschaftliche Vorspiegelungen abzuweichen. Mürzzuschlag, 5. October. Die Abreise Ihrer Majestäten des Kaisers Wilhelm, des Kaisers Franz Josef und des Königs von Sachsen nach Radmer erfolgte nach dem ckiuer dinatoire programmmäßig um 1 Uhr unter brausenden Hochrufen des zahlreich versammelten Publikums. Der Ort prangte in festlichem Schmucke. Bei der Fahrt von Mürz- steg nach Neuberg brach in Folge des Scheuwerdens eines der Pferde die Stange des Wagens, in welchem sich Ihre Majestäten befanden, ohne baß ein weiterer Unfall stattgefunden hätte. Ihre Majestäten bestiegen einen Reservewagen und setzten die Fahrt nach Neuberg fort. Nach amtlicher Feststellung lag keinerlei Verkehrshinderuiß vor. Paris, 5. October. In einer Versammlung von 1200 Wählern wurde beschlossen, den boulangistischen Deputirten Laur aufzufordern, das Mandat niederzulegen. Venedig, 5. October. Die Kaiserin Friedrich ist mit ihren Töchtern Victoria und Margarethe heute früh um 9 Uhr nach München abgereist. Oran, 5. October. Zahlreiche Eingeborene, welche sich heimlich in Tanger einschiffen wollten, um nach Mekka zu pilgern, wurden hier verhaftet. Newyork, 5. October. Der neue Zolltarif ist in vergangener Mitternacht in Kraft getreten. Bern, 6. October. Die Volksabstimmung im Canton Tessin beschloß mit 11 928 gegen 11 834 Stimmen die Revision der CantonVerfassung. Haag, 6. October. Nach Privatnachrichten aus Loo ist der König in den nächsten Tagen außer Stande, sich den Staatsgeschästen zu widmen. Es werden Negierungsmaß- regeln erwartet zur Sicherung der Staatsgeschäfte. CoctiUs ««H pminsuUe». Gießen, 6. October. — Mit dem Schnellzug 6 Uhr 58 Min. gestern Abend passirte Ihre König!. Hoheiten der Großherzog und der Erb- großherzog auf der Rückreise von Moskau nach Darmstadt die hiesige Station. Zum Empfang, der im Salonwagen der hohen Reisenden stattfand, hatten sich eingefunden: Herr Provinzialdirector Fr h r. v. G a g e r n, Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Polizeirath Fresenius und Herr Amtmann Römh eld. — Stenographisches. Der Gabels berg er Stenograp h en-Verein hat seine Thätigkeit wieder begonnen, indem er das Winter-Semester durch eine Monats-Sitzung am 2. October eröffnete. Dieselbe hätte in Anbetracht der interessanten Tagesordnung zahlreicher besucht sein dürfen. Der Vorsitzende, Herr Reallehrer Alb ach, eröffnete die Sitzung, brachte die während der Ferien eingelausenen Schriftstücke zur Verlesung und theilte sodann mit, daß dem Verein, der 1891 sein 30jähriges Bestehen feiert, in demselben Jahr die Ehre zu Theil wird, den Stenographentag des Main- Rheingauverbandes in den Mauern der Stadt Gießen tagen zu sehen. Von den weiteren Punkten der Tagesordnung ist noch wichtig der Beschluß, daß der neue Ansangs- Cursus am 3. November eröffnet werden soll. Den Unterricht wird, wie in früheren Jahren, der 2. Vorsitzende des Vereins, Herr cand. phil. Pfaff, leiten. Sodann ergriff Herr Gasdirector Bergen das Wort, um Bericht zu erstatten über den IV. deutschen Stenographentag, welcher vom 6.—13. August in München tagte. Zur größten Freude aller Anwesenden konnte Herr Director Bergen dem Verein hierbei die Mittheilung machen, daß ihm auf dem Steno- graphentag ein Ehrendiplom zu Theil geworden sei für seine Thätigkeit aus dem Gebiet der zeichenkünstlerischen Verwendung der Stenographie. Wir können uns nicht versagen, Herrn Bergen von Herzen für diese nene Auszeichnung zu beglückwünschen, wenn es für ihn ja auch dieser öffentlichen Anerkennung seiner Verdienste und seines Wirkens nicht bedarf, da sein Name ja unter den Stenographen der gesammten Welt einen guten Klang hat. Der Stenographen-Verein zu Gießen aber freut sich doppelt über diesen Erfolg seines verehrten Ehrenmitgliedes, des Mitbegründers des Vereins, da von der Herrn Bergen widerfahrenen Ehre auch unserem Verein ein Theil zusällt. Wir hoffen, daß die Vereinsmitglieder auch durch diese neue Auszeichnung unseres Ehrenmitgliedes immer mehr angespornt werden, nicht zu ermatten in der Thätigkeit für die Stenographie und daß'auch immer neue Jünger für unsere Kunst gewonnen werden, denn die Festtage in München haben wieder von Neuem gezeigt die ungeheuere Bedeutung, welche die Stenographie in den letzten Jahrzehnten für den Kaufmann, den Beamten, das Militär, überhaupt für jeden Berufszweig erlangt hat. Wir hoffen, daß auch immer mehr in unserer Stadt die Erkenntniß von der Bedeutung der Stenographie sich Bahn bricht, daß namentlich die jüngeren Einwohner die verhältnißmäßig geringe Mühe der Erlernung der Stenographie nicht scheuen werden, da sich ihnen durch dieselbe ja so überaus große Vortheile für ihr weiteres Fortkommen bieten. Wir hoffen es um so mehr, als, wie oben erwähnt, dem Stenographen- Verein die Ehre widerfährt, festgebender Verein des Main- Rheingauverbandes zu sein und es dem Verein selbstverständlich große Freude bereiten würde, wenn er sagen könnte, daß der Stenographen-Verein zu Gießen, der für die Stenographie schon so viel hat thun können, auch auf dem Gebiet des Unterrichtswesens gleichen Schritt mit anderen Städten gehalten hat. + Staufenberg, 5. October. Heute Morgen, noch vor Tagesanbruch, wurde ein hiesiger junger, noch lediger Mann wegen Verdachts, den neulich ausgebrochenen Brand verursacht zu haben, von der Gießener Gensdarmerie verhaftet und nach Gießen abgeführt. Bad-Nauheim, 3. October. Wie wir vernehmen, ist unter den Hausbesitzern eine Eingabe an das Finanzministerium zur Unterschrift in Circulation, welche ihre Spitze gegen die Abgabe von Soole an das projectirte Actienunternehmen zur Errichtung eines Badehotels mit Wintercur richtet. — In Frcienseen ist ein 6 jähriger Knabe auf schreckliche Weise ums Leben gekommen. Der Knabe, welcher beauftragt war, das Vieh zu beaufsichtigen, band die Leine um seinen Hals, die zwei Kühe gingen Plötzlich durch und schleiften den Jungen nach. Als Hilfe kam, war es zu spät- in wenigen Minuten war das Kind eine Leiche. — Einen schrecklichen Tod erlitt ein kleines Mädchen in dem Dorse Leidenhofen in Oberhessen. Dasselbe, erst sechs Jahre alt, war mit feiner Großmutter aufs Feld gegangen. In einem unbewachten Augenblicke ging das Kind auf eilt Nachbargrundstück und machte sich an einem Kartoffelfeuer zu schaffen. Plötzlich stand das Kind lichterloh in Flammen- es schrie entsetzlich um Hilfe. Die Leute sprangen herzu und suchten die Flammen zu ersticken. Doch war es zu spät- das Mädchen gab unter den furchtbarsten Qualen alsbald seinen Geist aus. «nd oft. Grünberg, 4. October. (Frachtpreise). Weizen JL 19.20 Korn «AL 16.90, Gerste «AL 14.60, Hafer «AL 13.10, Erbsen «AL. 16 —' Linsen —Lein —, Wicken , Samen 24.-, Kartoffeln—L—L Scbiff»nad?vid?teti. Bremen, 4. Oclober. Mr transatlantischen Telegrapb.1 Der Schnelldampser Aller, (Sapt H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd tu Bremen, welcher am 24. September von Bremen und am von Southampton abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Coblenz, 5. October. Nach dem nunmehr vorliegenden Rechenschaftsbericht über das m i 11 e l r h e i n i s ch e T u r n s e st wurden vereinnahmt 39152.86 Mk., verausgabt 36334.56 Mk., so daß sich ein Baarüberschuß von 2818.30 Mk. ergeben hat. Landwirthschaftliche Winke und Rathschläge. A AuS Oberhesse«, Anfang October. Mit Interesse habe ich die Eonlroverse bezüglich des Kartoffelfeuers, genauer Kartofselkrautseuers verfolgt und dürfte meine Stimme ebenfalls für Beseiiiguug desselben erheben, indem ich zugleich in der Lage bin, ein weiteres, recht practtsches Mittel zur Verhütung dieser qualmenden, lästigen Feuer namhaft machen zu können. In Nr. 230 d. Bl. vom 3. October bemerkt der Herr Einsender am Schluffe seines Referates: Man ackert die Kartoffelstrunke unter oder man bringt sie in kleine Gruben und läßt sie vermodern, oder bereitet durch Kalkzusatz ein vorzügliches Dungmittel. Alles dies ist richtig und das Kartoffelkraut läßt sich in dieser Weise zweckmäßig verwerthen. Besser geschieht es, wenn man es dem Rindvieh als Streumaterial unterwirft. Die hohlen Stengel füllen sich mit Jauche und zersetzen sich während des Winters auf der Miststätte zu einem brauchbaren Dungmittel. In allen denjenigen Gegenden, wo das Streumaterial selten ist, wird der Bauer sein Kartoffelstroh niemals draußen auf dem Acker verbrennen, sondern er wird es nach Hause fahren und es in der angedeuteten Weise verwenden. Noch besser und einfacher ist folgende Verwendung: Man fährt das Kartoffelkraut auf die abgeernteten Wiesen und breitet eS aus wie Dung. Auf den Wiesen bringt es eine zweifache Wirkung hervor einmal: Besitzen die Stengel eine verhältnißmäßig große Quantität von Nährstoffen, die den Graspflanzen sehr zusagen. Sie werden nach und nach über den Winter von Regen und Schnee ausgelauat und in den Boden, also zu den Wurzeln der Graspflanzen geleitet und machen sich hier voriheilhaft geltend. Bis zum Frühjahre ist. von den Kartoffelstrünken wenig mehr zu sehen, wie man sich bei dem Abrechen und Putzm der Wiesen leicht überzeugen kann. Die zweite Wirkung ist eine schützende: Das Kartoffelkraut bildet eine leichte Schutzdecke für die Wurzeln der Graspflanzen und verhütet bei ihnen das Auswintern. Vergleichen wir die Verwendung des Kartoffelkrautes mit derjenigen beim Verbrennen und beim Verbringen in Gruben mit Kalk- öusatz, so ergibt sich, daß die Verwendung als Wieserr-rrnarnittel weniger Arbeit macht, also billiger ist, als das Einfahren in Gruben rc. und doch viel günstiger wirkt Damit ist der geerntete Geruch und der erstickende Qualm, der besonders durch die noch grünen Stengel Hel vorgerufen wird vermieden. ' t .2" der Wetterau wird viel Stroh producirt, man braucht also auf das Kartoffelkraut als Streumaterial nicht zu reflcctiren Wer aber das Kartoffelstroh einmal als Wiesenschutz- und ^1^1^ ^rtal verwandt und dessen gute Wirkung beobachtet hat, wird nicht mehr so thoricht sein, es zu verbrennen, weil der Aschenrückstand f,m Verhaltniß zu den Pflanzennährstoffen in den Strünken, die durch das Verbrennen verloren gehen, ein zu ungünstiges ist. Wenn man also das Kartoffelkraut in der Weise verwendet nnh M dann thut man seinen Mitmenschen uni) sich selbst einen Gefallen — mehr kann man nicht veltangen Gtannni- Paris. Feinste Specialitäten. 4447 Zollfr. Versandt durch W. 18. Mielck, Frankfurt a. M. Special-Preisliste in verschloss. Couvert ohne Firma aea Eins. v. 20 Pfg. in Briefm.____________________________________ u u Hpirlplan der vereinigten Frankfurter Ztadttheater. OpermhouS. Dienstag den 7. October: Mignon. Große Preise. Mittwoch den 8. October: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Der Fr et schütz. Außer Abonnement. Donnerstag den 9. October: Tannhäuser. Große Preise. __,. F^itag den 10. October: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Wilhelm Teil (Schauspiel). Außer Abonnement. Samstag den 11. October: Hochzeit des Figaro. Große Preise. Sonntag den 12. October: Robert der Teufel. Große Preise. Montag den 13. October: Gastspiel der Kämmersängerin Frau Pauline Lucca. Neu einstudirt: Der schwarze Domino. Erhöhte Preise. Außer Abonnement. Schauspielhaus. Dienstag den 7. October: Die Geschwister. Hierauf:. Clavigo. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 8. October: Zum ersten Male: Ihr Corporal. Posse von Costa. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 9. October: Abonnements-Vorstellung für einen ausgefallenen Freitag. Torquato Tasso. Gewöhnliche Preise. Freitag den 10. October geschloffen. Samstag den 11. October: Zum ersten Male wiederbolt: Der Volksfeind. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 12.October: Zum ersten Male wiederholt' Jbr Corpora!. Gewöhnliche Preise. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Bibelftunde heute Montag Abend 8 Uhr in der Kleinkinderschule; Brief des Jakobus. Pfarrer Dr. Naumann- 10 n Lauch und 300 350 450 10 10 IV2 9 1 1 4 H H untererd. obererb. 1 ZrrÄelth rotzen Rü Merrettig, 250 „ Sellerie aus dem Wege der St geben werben- Lieserungsbedingunger bem Verwaltungsbure Wochentagen, Nachrnittc 5 Uhr, eingesehen wer sind versiegelt und mit Aufschrift versehen, bii 14. b. M , Vomi aus bem ermähnten Bu Gichen, den 4- Oct Die Gr. Verwaltm Bose. Vos weißen M ju „ Ben M 450 St. Weißkraut, 100 „ Rothkraut, Wirsing, MMM tiyr die '12 «t. Kartoffeln Kornstroh VekalllltlUll' s.-s,s ML 3*iN Sttiiag btn 1 ft ui die der Gemeinde Loh Wald- und Magd, ui 450 tzectar Wald und Md, öffentlich in der Unterzeichneten verpach Lohra, am 30. & Der Bürgen __Schorx u« Nachmittags 2 'En auf dem htesiaen Hardt 4tl Krisen Immobilien: Slur 33 Nr 243$ - Ortsgench, SS»__Vogt. Mjjeßötfl Heuchelheimer *ytni-nb, 2.' H durch Un^fe‘ne um « «Ä sechs. !"'ä bass Jawge«. m el^T «hi« -"Li" ->*ÄSS K nS dorliegendm ?^^'che Turnfest aa<«, ____..^nzebrnhat. E Nltty. «nfang Octobs. S^sts Sftsaii L-lmmdch £g« der bemerkt der Herr Ein- nx7 Mi su vermodern, ! .^Mittel. Alles 1 M lttiit|nffleife|wtäs °s dm Rlud-ich « etmgtl jüfa sich < »Urä auf bet SBiflftatte ju n benienigen ©egenben, wo fein Mff*» sondern er wirb es nach fi Weise oerwmben. V/^ung: Man fährt Wiesen und breitet eS aus m zweifache Wirkung hervor, ltr.ißlnäßig große Quantität sehr zusagen. Sie werden gm und Schnee ausgelaugt n der Graspflanzm geleitet d. Bis zum Frühjahre ist zu sehen, wie man sich bei icht übnzeugen kann. Die 16 KartosieUraut bildet eine Graspflanzen und verhütet es Kartoffelkrautes mit der- ringen in Gruben mit falb g als Wieftti-vngmittel beit maßt, alfo billiger ift,. Hä) viel günfiiger wirft. i erftiäenbe Qualm, der heroorgernfen wird, vn- oducirt, man braucht also licht zu reflectiren. Wer nschutz- und Wiesendung- mg beobachtet hat, wird 1 weil der Aschenrückffand in den Strünken, die durch günstiges ist. in der Weise verwendet, man seinen Mitmenschen m man nicht verlangen.^ llrsaüantischen Bsw«* ng^kommen. mUTH Weizen *• L 13.10, IM“ •*16~’ 'S paris S"Ä.» 1 1 »i» •* >ert D , cEfßit |Satl,r’ *’«« ***' 'M' 8323 8324 kunst ertheilt gern 8301 Früh-KulMiiel Tranbenmast St. Weißkraut, Wilhelm Rinu5 Klein-Linden ver- sowie W, Wolter, Oberglirtuer. Geschäfts-Verlegung 8314 dem [8311 große Auswahl bei Otto Schaaf, Drogenhandlung. Kirchenplatz 9i l £ 8305 8057 August Schlesstnger. p»i MomMD Frau Professor Birnbaum, Ältcestraße 11 11. auf den H n n Rothkraut, Wirsing, Lauch und Sellerie Ctr. H H ii II ff II II H 11 Carl Berger, Kunst- und Handelsgärtnerei S S -ö L Aepfeln, Kartoffeln, Kornstroh, untererd. Kohlraben, obererb. Kohlraben, Zwiebeln, rothen Rüben, Meerrettig, weißen Rüben, gelben Rüben, geben werden. Lieferungsbedingungen können im alten Rathhause. I. 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Für die Gr. chirurgische und ophthalmologische Universitäts - Klinik soll pro 1890/91 die Lieferung von Aufschrift versehen, bis zum 14. d. Mts, Vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Gießen, den 4- October 1890. Die Gr. Verwaltungs-Direktion. Bose. Vossiuö. 8294 Ziunst- unö -Ja[)iieii|1ir[iere(. Fahnen und Standarten werden von dem einfachsten bis zum feinsten Genre in nur Handarbeit-Stickerei billigst angefertigt von 7649 Fh. Schlatter, Einem geehrten Publikum zur gefl. Nachricht, daß ich mit Heutigen mein Ladengeschäft von Lindenplatz nachH Bekanntmachung. Bei dem unterzeichneten Gericht ist die Stelle eines Gerichtsdiener- Substituten alsbald zu besetzen. Etwaige Bewerber wollen sich unter Vorlage von Führung-Attesten bei unseren Gerichtsdienern K o r e l l und Gü mb lein, bei welchen auch die Dienstleistungen und die damit verbundene Vergütung zu erfragen sind, bi- zum 10. d. M° anmelden. Gießen, den 4. October 1890. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Fresenius. 8256 Unterricht in Handarbeiten. Hiermit beehre ich mich ergebenst anzuzeigen, daß ich vom 13. Oktober an Unterricht in Handarbeiten als: Sticken, Wollarbeiten, Rahmen- und Knüpfarbeiten (Macrainti) u. s. w. ertheilen werde. Meine Ausbildung genoß ich in der rühmlichst bekannten Neutliuger Fraueuarbeitsschule und war ich mehrere Jahre an einer solchen Schule als Lehrerin thätig. Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung Grünbergerstratze 13, Vormittags von 9—12 Uhr entgegen. 8176 Frau Reallehrer Bietz Wittwe. Briefpapier und Couverts 1 mk Herrnhaager Baumschule bei Büdingens Diesen Herbst letzter «nd gänzlicher Au-verkauf unserer Baumschule. Apfelhochstämme (Vorrath 7-8000 Stück) I. Qual. 100 Stück 75 A 1 Stück 80 H, Gothaer Ievensverficherungsbank. Versich.-Bestand am 1. October 1890: 74700 Pers- mit 581600000 Mark Bankfonds am 1. 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Bl 8271 verlegt habe und bitte das mir seither geschenkte Vertrauen jauch fernerhin gütigst bewahren zu wollen. Gleichzeitig empfehle ich große Auswahl vou Blatt- und blühenden Topfpflanzen, sowie als Specialität: alle vorkommendm Atmnenöindereien von den billigsten bis zu den feinsten Ausführungen. Gießen, den 5. October 1890. Hochachtend 7944] 1—2 Schüler können Kost und Logis erhalten. Näheres in der Exped. d. Bl. Pferdeknecht auf fofort gesucht. Speife^artoflern. Eine vorzügliche Magnurn bonuni zu verkaufen bei Friedrich Textor, 8131_________Hardt._________ b2UJ Stalldünger verkauft Äungblut, Promenadehaus. 7807] Gutes Zugpferd von 6 bi« 7 Jahren nebst Geschirr und Wagen zu kaufen gesucht. I. Nickel, Licherftraße 5. 8149] Ein Junge, der das Schuh- machergeschäft erlernen will, gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 8012] Gin solider, mit der Branche bekannter Reisender in ein Colonial- waareu-Geschäft gesucht und schriftliche Offerten erbeten an die Exped. diese- Blatte- unter Ze Zwergobst er’ Heinrich Winolt iffe Nr. 11 ru oermietlwn Mathilde, seine Tochter Adelheid Martin. 99.601 Ruff. Orient HL Georg v.Fritzschler. Tendenz: matt. Telegraphischer Coursbericht der Berliner Börse vom 6. Oetober 1890. 172.50 DiScortto-Louu-SvtheU» Tendenz: matt. 8302 ReichSkmk-DtScout 5 pLt. — Frankfurter Bank-DiSeont b vEt. Wectivn: «. Tcheytz«. — Druck und vertag der «rühPfchm DvackerN (Fr. Ehr. Putsch) in Gtetz«, Richard leGoullon. Karl Schreiner. Rudolf Biebrach. *3350 213 25 160.40 14670 99 20 182.00 148 70 88 00 90 60 93 90 78 50 81-30 110.40 92.50 Karl Rupp. August Wehre. 226 40 160 60 161.70 16950 274 75 107 00 219 50 13312 Hublitz, Kirchenrechner. Lamm, Doctor Juris Löwe, Candidat der Theologie Peter, Gärtner Heinrich, Kellner gegr: 1846 In hiesiger Kirchenkaffe sind circa 800 JL gegen Hypothek auszuleihen. Trais-Horloff, am 4. Oct. 1890. Oesterr. EtaatSbahn-Aetieu Dortmunder Unton-Actien Darmstädter Banka-tten Heute Nacht entschlief sanft nach langem Leiden unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel 1) Bericht über Gau und Verein, 2) Rechnungsablage, 3) Vorstandswahl. Preise der Plätze: Tagesverkauf: Sperrsitz JL 1,50, I. Platz 85 II. Platz 60 H. Abendkasse: Sperrsitz 1,75, I. Platz 1,—, II. Platz 75 Gallerie 40 Der Tagesverkauf findet bei Herrn Gustav Gerhardt (Lindenplatz) statt, woselbst auch die Abonnementskarten gegen Tageskarten umgetauscht werden müssen. (8300 Kassenöffnung 7«/, Uhr. Anfang 8 Uhr. Die Direction. Buschtherader Elbethal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost » West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oesterr. AlpincoMontan 106.3014 pCt. Ungar. Goldrente 99 50 " , 5 , Italiener Rente 106 001 Oesterr. Silberrente 22610 217.00 101.(0 166.60 gaffe Nr. 11, zu vermiethen. Mheres ___________Mäusburg 12 im Laden. * pCt. ReichSanleihe 3V, r j, 4 , Prmß. EonsolS 3 /• 9 9 9 $it Siehener ' btifldtit 8196 Der Vorstand. Jn*1 6,8 jRontafl8- Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Tode unseres innigstgeliebten Gatten und Vaters Herrn Johannes Hofmann Fermischle Anzeigen. Neues Theater, Giessen. (Direction: Adam Reiners). Dienetag den 7. October 1890: Neu! Lamm und Löwe. Neu! Original-Lustspiel in 4 Acten von Schreiber. Mittwoch den 8. October, Abends 8V2 Uhr: IV. ordentl. Generalversammlung pro 1889/90 im Locate des Kerrn Keim. Schnell. Tagesordnung: DiSconto-Eomm. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Berliner Handelsges. Oesterr. Credtt-Act. Wiener BankverettrS-Act. Oesterr. Staatsbahv Lombard. Eisenbahn 3h, 28 bei#1 *(»1») * 17. Kecember 1000, <• Hoi zu begebenden Änl Gießen, den 6. - Großherzog SwtN ■*?* Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 6 October 1890. Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. Flotte, Gutsbesitzer Max Jaskowski. Seine Frau Marie Jaskowski. Agnes, beider Tochter Emma Rellstab. grrpever stpreußev 160.80 Bochumer ift b”tigen ft!?* fr ttSr nicht . iniott9Ei' i°>!der ln p.sWaii H.k. ®tqg « 8tfaE fr» &,iU öen 5 SSSü 9 "'"W 8313] MöblirteS Zimmer per 1. November gesucht. Offerten unter Z. an die Expedition dieses Blattes.____________ 8292] Mobs» Stübchen zu miethen ges. Frau Hüttenberger, Seltersweg 52. 8321] 1—2 möblirte Zimmer in der Nahe der Klinik gesucht. Offerten unter B. Schw. an die Exped. d. Bl- Mi die Ausbildung i Der landwirthschas KrMlage pro 1890/ junge Leute, welche an nehmen, in Ausgabe do Bei den Achide' M werden, erscheü eine bessere Berufsbild dieselben später die Lai der Weise zu betreiben Ein rationeller 2 MenschaMer Grün Landwitthen nur mp' groben Opser, die mit bucken sind, auszubr bem Besuche einer fa Winterschuie zu Wei Mugeu unb M-er WeMyLAM Bewerber um Be to 100 werden zur «b etwaigen zeugnisse em Anfigen ausgesvi w: Priorität der Am Wtigung gibt M unbemittelten Persom ,Ä t Die Großh. Bü Bekanntmachung die Snmelbungen entgeger tote'-3' senden «*ettn erjudjt, , SSS*" •* *SM1 Schnapper, Dorfpolizist Hans Rudolf. Steffen I n Gr übel j Bauern Zwei Wohnungen von je 4 Zimmern mit Zubehör, nebst guten Gärten, Bleichplätzen rc., seit 1. October frei. Näheres 7120____________Frankfurterstraße 49. 8127] Ein schönes Familtenlogis zu vermiethen bei S. 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Bitte Hauptpost« 8262] Ich empfehle mich für Wochen- «nd Krankenpflege; geprüft in der Frauenklinik zu Gießen. Frau Anna Orth, Löberstraße 2, Verloren 8319 auf der Reise von Lollar nach Stockheim goldene Damenuhr. Abzugeben gegen gute Belohnung Sonnenstraße 25 im Laden. Vor Ankauf wird gewarnt. Chaisenkapsel | gefunden. Abzuholen bei Joh. Böckner, Dienstmann, Teufelslustgartchen 3. Doppelte Buchführung, kaufen. Rechnen, Wechsel Lehre und Schönschrift lehrt brieflich gegen geringe Monatsraten das erste kaufmännische Unterrichtsinstitut von 8304 Jul. Morgenstern, Lehrer der Handelswiffenschaften in Magdeburg, Jaeobstratze Nr. 87. Man verlange Prospekte und Lehrbriefe Nr. 1 franco und gratis zur Durchsicht. Gesucht E wird ein zuverlässiger Mann, welcher nicht unbedingt Kaufmann zu sein braucht, zur Leitung einer Filiale in einer größeren Prooinzialstadt. 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