kver, p, 1008 ,b eiMlüff( 1 au6»ge®ij,, *A lberhe88en fe Msot k.engl.Hofl •kocht ipeciell geeipet. ColouUl-1. Thot.-B^, 29 l ng mit guten VolktB n, ’6 ufthniDg ru billige Neuenweg $. f„ Manumcturiv.-GeiL ndreher ,m Lohn auf bauend Briefpapier Couvert wU i !yNma in WeM Mschinen'-Fabrik.^ Inder* und gen-Arbeiten liefet dl« Rr. 56. Freitag den 7. März 4890 Der Athener Anzeiger «rscheint täglich, mit Ausnahme deS MoniagS. Die Gießener As «rrienvtLlter »erden dem Anzeiger «dchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Keneral-Wnzeiger. Dierteljähri-ger AVsnnementspretA» 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 60 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: SchnlstraßeAr.I. Fernsprecher 61. Amts- und Anzeigeblutt für den 1kreis Gieren. Hratisöeilage: Kießener JamikienKkätter. ^^"7 poliHfcfoe Ueberficht. (Hießen, 6. März. Die Aufsehen erregende Meldung der „Nat. Ztg.", daß bei zu den Beratungen des preußischen Staatsrathes als Lochverständiger mit hinzugezogen gewesene Putzer Buchholz sich in einem Gespräche mit dem Kaiser offen als Social- denivkrat bekannt habe, bestätigt sich. Bnchholz hat auch an )enr. Mittagsmahle im kaiserlichen Schlosse, zu welchem die Ritglieder des Staatsrathes nach Beendigung der Ausschuß- ihungeii vereinigt wurden, Theil genommen. Irgendwelche iveiitgehende politische Folgerungen aus dem ganzen Zwischen- fnllc zu ziehen, durfte indessen schwerlich angebracht ersehnen. Die diesmalige Wahlbewegung im Reiche ist zwar mit ben vollzogenen Stichwahlen im Allgemeinen nunmehr zum Abschlüsse gelangt, aber infolge der Doppelwahl verschiedener Abgeordneten müssen in einer Anzahl von Wahlkreisen doch nochmalige Wahlen stattfinden. Soweit sich der Stand der Bokilergebnisse übersehen läßt, werden neun solcher Stichwahlen nöthig sein, bei denen es selbstverständlich allen Par- tcicu unbenommen bleibt, sich durch Aufstellung von Candidaten zu Letheiligcn. Da der Ausgang dieser Schlußwahlen nicht vorlierzusehcn ist, so tragen auch alle Meldungen über die sZupammensetzung des neuen Reichstages noch keinen end- gilrigen Charakter und wird überhaupt erst nach seinem Zu- janrmciitrittc eine genaue Uebersicht über die gegenseitigen StLrkeverhältnisse der einzelnen Fractionen des neugewählten Reichstages möglich sein, obwohl sie im Großen und (‘wnjcn scho n jetzt feststehen. Darnach wird die. künftige oppositionelle Anke, Freisinnige, süddeutsche Volkspartei und Socialdemo- [ften, co. 120 Mitglieder zählen, das Centrum mit seinen ^Mischen und welftschen Anhängseln wird sogar 130 Abge- ordi nte stark sein, während die drei bisherigen Cartellparteien, tzon servative, Freieonservative, und Nationalliberale, zusammen iingeesähr ebensoviel Abgeordnete aufweisen werden. Einigermaßen unklar erscheint noch die Stellung , welche einerseits die elsässischen Abgeordneten, soweit sie sich nicht schon einer bestimmten Parteirichtung angeschlossen haben, wie die Abgeordneten Dr. Petri-Straßburg und Hickel-Mülhausen, anderseits' die kleinere Gruppe der Antisemiten im neuen Reichstage kirniehmen werden; jedenfalls dürsten indessen weder die Aseisser, noch weniger aber die Antisemiten, irgendwie aus- schlnggebend ins Gewicht fallen. In den politischen Pariser Kreisen erhält sich die An- schaiuung, daß der Rücktritt des Ministers Constans nur der Vorläufer der Demission des gesammten Cabinets Tirard sch obwohl die Kammerdebatte vom Montag über die Ministernisi s zunächst mit einem Vertrauensvotum für Herrn Tirard und sein Cabinet endete. Aber dieses Resultat wurde nur laduirch erzielt, daß sich etwa 80 republikanische Abgeordnete bet Abstimmung enthielten, was unter den obwaltenden Um- slanden einer stillschweigenden Demonstration gegen die Regierung gleichkommt und die ganze Stimmung im französischen Parlamente deutet darauf hin, daß die Tage des Ministeriums Lirord gezählt sind. Seine Zusammensetzung theils aus gemäßigten , theils aus radicalen Elementen, die im Anfang gerade eine Bürgschaft für die innere Lebensfähigkeit des liabinets zu sein schien, gereicht ihm nunmehr zum Unheil imb wenn nicht schon die Kammerdebatten über die Berliner Konferenz den Gegnern Tirards die Handhabe zum Sturze Girards bieten werden, so dürfte dies doch von den Budget- tcrhandlungen mit Sicherheit zu erwarten stehen. Allgemein wird der Nachfolger Constans im Ministerium des Innern, icr bisherige radicale Deputirte Bourgeois, als der eigent- Iche Herr der Situation im Ministerium Tirard bezeichnet, ter möglicher Weise auch die Bildung eines neuen Cabinets vernehmen werde. Die bulgarische Regierung arbeitet jetzt mit Hochdruck an der Anerkennung des Fürsten Ferdinand durch die Mächte. Der politische Agent Bulgariens in Constantinopel, Vulkowitsch, wurde von seiner Regierung eigens nach Sofia berufen, nm ihr Bericht über die in den türkischen Regierungskreisen hin- fid)t(id) des Anerkennungsprojectes herrschende Stimmung zu erstatten, worauf beim Fürsten Ferdinand großer Minisier- nth stattfand. Nach der bisherigen Haltung der Mächte in dies-r Frage zu urtheilen, hat die bulgarische Regierung in- dessicn selbst bei den Bulgarien wohlwollenden Cabineten vorläufig noch aus keine Unterstützung für ihre Anerkennungs- Kme zu rechnen und wird sie daher sehr wohl daran thun, in dieser heikeln Angelegenheit nichts zu überstürzen. Am Dienstag ist das jetzt vollendete größte Bauwerk •irr Erde, die Eisenbahnbrücke über den Firth os Forth, eine M weit in das Land hineinziehende Meeresausbuchtung an der Ostküste Schottlands, durch den Prinzen von Wales feierlichst eröffnet worden. Dem bedeutungsvollen Acte wohnte eine glänzende Festversammlung bei. . Die britische südafrikanische Gesellschaft unterhandelt wegen käuflicher Erwerbung des Eigenthums und der Rechte der britisch-afrikanischen Seen-Gesellschast. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um das zwischen England und Portugal strittige Nyassaland und scheint demnach erstgenannte Gesellschaft nach den portugiesischen Ansprüchen nicht das Geringste zu fragen. Deutsches Reich. Darmstadt, 5. März. Nach den letzten Nachrichten von Malta ist das Wetter im Laufe der letzten Woche umgeschlagen ; ein heftiges Gewitter brachte Platzregen und Stürme, so daß die Dampsboote bedeutende Verspätung hatten, ja sogar die Fahrt unterbrechen mußten. So wurde der neue Gouverneur von Malta, Smyth, auf der Reise von England in Syrakus aufgehalten, da in Folge des Sturmes das italienische Packetboot nicht fahren konnte. Am 25. v. M. wohnte Se. König!. Hoheit der Großherzog, begleitet von dem Flügeladjutanten Major Frhrn. V. Grancy, zu Pferde einer Wachtparade bei. Am 26. sollte zu Ehren Sr. Königlichen Hoheit große Parade sein- dieselbe wurde aber in Folge der ungünstigen Witterung (heftige Regengüsse) abgesagt. Am 28. Februar ist Seine Durchlaucht der Prinz L u d- wig von Battenberg mit seinem Schiffe „Scout" glücklich im Hafen von La Valetta eingelaufen. nn. Darmstadt, 4. März. Zweite Kammer der Land stände. Sitzung vom 4. März. (Schluß.) . Bezüglich der Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, betr. Abänderung des Art. 22 des zwischen Baden und Hessen wegen Herstellung weiterer Eisenbahnverbindungen abge schlossenen Staatsvertrags vom 19. Februar 1874, entspinnt sich eine kurze Debatte. Die Ansichten im Ausschuß sind getheilt in vorliegender Sache. Die Mehrheit billigt die von Großh. Regierung getroffenen Maßregeln, während die Minorität es für richtiger hält, die angesonnene Genehmigung der mit Baden getroffenen Vereinbarungen nicht zu ertheilen, die noch ausstehenden 4 Millionen Mark vielmehr zur Kündigung und Rückzahlung eines gleichen Betrages an Obligationen des 4proeentigen Oberhessischen Eisenbahn-Anlehens zu verwenden. Nach kurzer Debatte, an welcher sich die Abgeordneten Dr. Schröder, Wolfskehl, Osann u. A. betheiligen, gelangt der Antrag der Minorität mit 19 gegen 16 Stimmen zur Annahme. Hiernach gelangt die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen betr. Verwendung von 10 500 Mk. aus dem Kurfonds des Bades Bad-Nauheim zum Zwecke einer neuen Terrassenstraße daselbst, sowie Verwendung eines Betrages von 35100 Mk. zur Erbauung eines Küchenanbaues, Vergrößerung der nördlichen Terrasse re. zur Debatte. Nach warmer Empfehlung fettens des Oberbergraths Braun genehmigt die Kammer einstimmig die angeforderten Summen. Ferner wird die Vorstellung des Ortsvorstandes von Unter-Schmitten, den Bahnbetrieb von Nidda nach Schotten betr. abgelehnt. Nachdem einige Punkte von der Tagesordnung abgesetzt wurden, gelangt die Vorlage Großh. Ministeriums betr. den Personal-Etat für die Oberhessischen Eisenbahnen, das Gesuch der Bahnmeister, sowie die Vorstellung der Stationsvorsteher der Oberhessischen Eisenbahnen zur Berathung. Ohne Debatte genehmigt das Haus die Anträge des Ausschußes, welche dahin gehen, den vorgelegten Personal- Etat unter Zusatz von je 200 Mk. an den Maximalgehalt von 16 Stationsvorstehern und Güterexpeditoren, somit von 3200 Mk., jedoch unter Abstrich von 128 Mk. für künftig wegsallende persönliche Zulagen, in Höhe von 350848 Mk. jährlich nebst weiteren 2540 Mk. für künftig wegsallende Gehalte und persönliche Zulagen mit Wirkung vom 1. April 1889 zu genehmigen, die Eingabe der Stationsvorsteher für erledigt zu erklären und dem Gesuch der Bahnmeister keine Folge zu geben. Ein Antrag des Abg. Möhn, sowie die Vorstellungen verschiedener Gemeinden in Starkenburg und Rheinhessen um theilweise bezw. gänzliche Aufhebung des Brückengeldes zu Mainz und Kostheim gelangt nunmehr zur Berathung. Der Ausschuß verhält sich ablehnend. Abg. Möhn hält das Brückengeld für eine ungerechte Belastung des Volkes und für eine Last der Bevölkerung von Mainz und Kostheim. Die Negierung müsse hier Erleichterungen schaffen. Abg. Wasserburg erklärt sich für Aufhebung aller Steuern, welche dem Verkehr gelten, da alle Einnahmen wieder aufgewogen werden von den Gehalten der zur Controle nöthigen Beamten. Derselbe ist selbstverständlich für Aufhebung des Brückengeldes in Mainz und Kostheim. Die Abgg. Jöst und Ulrich stellen nunmehr den Antrag: Die Kammer wolle beschließen, bei allen Brücken des Landes das Brückengeld aufzuheben. Derselbe wird in den Ausschuß verwiesen. Hiernach gelangt ein Antrag des Abg. B er g st räß er um nochmalige Zurückweisung an den Ausschuß und wird derselbe mit großer Majorität angenommen. Nach Bekanntgabe der morgigen Tagesordnung wird die Sitzung geschlossen. nn. Darmstadt, 5. März. Zweite Kammer der Stände. Nach Verkündigung einer Anzahl neuer Einläufe und Berichtsanzeigen erledigt die Kammer als ersten Punkt ihrer Tagesordnung die Wahl eines Sonderausschusses zur Berichterstattung über den Gesetzentwurf, die Brandversicherungsanstalt für Gebäude betr. Derselbe erhält folgende Zusammensetzung: Abgg. Hechler, Zinser, Hermann, Oriola, Weber, Stefan, Schönberger, Arnold und Reinhardt. Einige Stimmen fielen auf G u t s l e i s ch. Unterdessen haben am Regierungstisch Staatsminister Finger, sowie die Minifterialräthe Jaup, Knorr, Lotheisen, U s i n g e r und Rhode Platz genommen. Hieraus tritt die Kammer zur Berathung der Rückäuße- rung erster Kammer bezüglich der Vorlage Gr. Ministeriums des Innern und der Justiz, den Gesetzentwurf einer Landes- Creditkafsc betr. Zu diesem Entwurf hat die erste Kammer einen Zusatz beantragt des Inhaltes: „daß auch die Kasse berechtigt sein soll, den Communalverbänden und Gemeinden zur Bestreitung des Grunderwerbs und der Baukosten für den Neubau von Kreisstraßen Darlehen zu gewähren". Ein ähnlicher Antrag des Abg. Haas in der zweiten Kammer wurde seinerzeit abgelehnt, wobei geltend gemacht wurde, daß die Erbauung von Kreisstraßen auf lange Zeit zu den Aufgaben der Communal Verbände und Gemeinden gerechnet werden müsse. Nunmehr hält es auch der Ausschuß zweiter Kammer für angemessen, dem Beschluß erster Kammer beizutreten. Herr Staatsminister Finger erklärt, es würde Gr. Staatsregierung angenehm sein, wenn im Interesse der Landwirtschaft zwischen beiden Häusern des Landtags ein Einverständniß erzielt werde. Er bitte jedoch darauf Bedacht zu nehmen, daß nicht über das früher bewilligte Maß hinausgegangen, werde. Geschehe dieses, so sei zu befürchten, daß der Zweck der Landes-Creditkasse nicht erreicht werde. Auch Abgg. Haas, Frank und P s a n n st i e l sprechen für Annahme - letzterer kann sich jedoch keinen großen Erfolg von dem Beschluß erster Kammer versprechen, tx. Rabenau, empfiehlt die Annahme im Interesse der Landwirthschaft. Nach erfolgter Abstimmung ergibt sich, daß der Antrag des Ausschusses mit allen gegen 7 Stimmen angenommen wurde. In rascher Folge erledigt die Kammer noch eine Reihe weiterer Punkte der Tagesordnung den Anträgen des Ausschusses gemäß und gelangt zur „Vorlage Gr. Staatsregierung den Gesetzentwurf, die Gehalte der Volksschullehrer betreffend". Für Annahme sprechen die Abgg. Schröder und Lautz- Staatsrath Knorr betont, daß die Regierung stets bemüht gewesen, die Lage der Volksschullehrer zu verbessern. Hessen sei wohl das Land, wo die Volksschullehrer am besten gestellt seien. Abg. Jöst will, daß die Gehalte der Volksschullehrer auf die Staatskasse übernommen werden und stellt einen diesbezüglichen Antrag in Aussicht. Nach nochmaliger Befürwortung der Vorlage durch den Berichterstatter Abg. Bergsträßer wird diese mit allen gegen eine Stimme angenommen. Zur Rückäußerung erster Kammer bezüglich des Antrags Michel und Gen. „Die Organisation der zur Bekämpfung der Reblausgesahr bestehenden Organe" tritt das Haus, nachdem seitens des Vertreters der Regierung aus die Noth- wendigkeit einer Erhöhung des Zuschusses hingewiesen wurde, dem Wunsche erster Kammer bet und erhöht den Zuschuß von 6000 Mk. auf 10,000 Mk. Zum Schluß findet die Rückäußerung erster Kammer bezüglich des Gesetzentwurfs „die Feuerlöschordnung betr.", sowie der Antrag Gutfleisch auf gesetzliche Regelung der Versicherung der Feuerwehrleute gegen Unfälle die Genehmigung des Hauses. Donnerstag früh findet Sitzung statt. Berlin, 4. März. Militärisches. Es ist nunmehr die kaiserliche Bestimmung ergangen, daß aus dem bisherigen Eisenbahnregiment eine Eisenbahnbrigade zu zwei Eisen- dahnregimentern gebildet wird. Die Luftschifferabtheilung tritt innerhalb der Eisenbahnbrigade zu dem Eisenbahnregiment Nr. 1 in dasselbe Dienstverhältniß, in welchem sie bisher zu dem Eisenbahnregimcnt gestanden hat. Berlin, 4. März. Die Ergebnisse der Reichstagswahlen sind nunmehr aus 392 Wahlkreisen bekannt. Gewählt sind 19 Angehörige der Neichspartei, 67 Deutsch- conservative, 41 Nationalliberale, 105 Ultramontane, 69 Dcutschsreisinnige, 10 Demokraten, 13 Elsässer, 10 Welsen, 1 Däne, 16 Polen, 4 Antisemiten, 1 Wilder, 36 Socialdemokraten. — Doppelt gewählt sind bisher: ü. Vollmar (Soc.), München und Magdeburg, hat in München angenommen; v. Schorlemer-Alst (Ctr.) Bochum und Hamm; v. Forckenbeck (dfr.) Sagan und Arnswalde- Rickert (dsr.) Danzig und Brandenburg- Baumbach (dsr.) Berlin 5 und Meiningen, nimmt für ersteres an- Träger (dfr.) Berlin 1 und Varel - Goldschmidt (dsr.) Liegnitz und Ohlau- Gutfleisch (dsr.) Gießen und Friedberg. Es werden also mindestens 8 Nachwahlen erforderlich sein, die am elften Tage nach Eingang der Annahme-Erklärung bei dem betreffenden Wahlcommiffar anzuberaumen sind. — Den jüngften Abgeordneten im neugewählten Reichstag kann die freisinnige Partei aufweisen. Es ist der Vertreter von Mecklenburg-Strelitz, Redacteur Adler, welcher in der Stichwahl vor dem conservativen Herrn v. Oertzen die Stimmenmehrheit erlangt hat. Der nunmehrige Reichs- tagsabgeordnete Adler steht erst im neunundzwanzigsten Lebensjahre und stammt aus Berlin, wo noch seine Eltern wohnen. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 5. März. Der Kaiser wohnte dem vom brandenburgischen Provinzial-Landtage veranstalteten Diner im Kaiserhose bei und verblieb daselbst von 6 bis 9 Uhr. Berlin, 5. März. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge ftndet am Freitag Abend 6 Uhr unter dem Protektorat der Kaiserin eine Gedächtnißseier für weiland die Kaiser Wilhelm und Friedrich in der Garnisonkirche zum Besten der Gedächtnißkirche Wilhelms I. unter Mitwirkung des Philharmonischen Orchesters, sowie der ersten Sänger und Sängerinnen statt. Berlin, 5. März. Der Handelsminister Berlepsch soll nunmehr beauftragt fein, aus der Basis der gutachtlichen Resolutionen des Staatsraths Gesetzentwürfe auszuarbeiten, die als Anträge Preußens an den Bundesrath gelangen und sodann zur Beschlußfassung dem Reichstage unterbreitet werden sollen. Wie das „Berliner Tagebl." erfährt, lehnen sich die Resolutionen des Staatsraths an die Beschlüsse des Reichstags in Sachen der Arbeiterschutzgesetzgebung an, insbesondere werden bis zur Einführung eines erhöhten Arbeiterschutzes mit Rücksicht auf den derzeitigen Stand der Gesetzgebung Übergangsbestimmungen getroffen. Als solches vorbereitendes Stadium darf auch die Errichtung von Arbeiter- Ausschüssen erachtet werden, die vom Staatsrath nicht als obligatorisch begutachtet, sondern der freien Initiative überlassen wurden. Barmen, 5. März. Die Riemendreher beschlossen, den Strike so lange fortzusetzen, bis die Forderung zehnstündiger Arbeitszeit erfüllt werde. Die Fabrikanten haben die Forderung aus wirthschastlichen Gründen abgelehnt und beschlossen, daß Riemendrehereibesitzer, bei denen nicht gestrikt wicd, während der Dauer des Strikes keine Gesellen annehmen dürfen. Zwickau, 5. März. In hiesigen Bergarbeiter- kreisen wird angeregt, zu Ostern einen allgemeinen sächs. Bergarbeiter-Congreß abzuhalten, um zu berathen, ob und wann ein deutscher Bergarbeitertag, wie im vorigen Jahre in Dorstfeld, abzuhalten sei. Paris, 5. März. Der „Temps" meldet aus Rio de Janeiro: Die Regierung werde von einer Einberufung der Constituante abfehen und den Verfassungsentwurf pub- liciren- hierauf sollen die Wahlen zur Kammer und gleichzeitig das Plebiscit über den Versassungs-Entwurf stattfinden. Paris, 5. März. In sonst gut unterrichteten Kreisen verlautet, daß Tirard nach der morgigen Kammersitzung aus Gesundheitsrücksichten einen Urlaub nehmen und im Verlause desselben Herrn Carnot brieflich seine Demission einreichen werde. London, 5. März. Der amerikanische Gesandte in London, Robert T. Lincoln, ältester Sohn des ehemaligen Präsidenten Abraham Lincoln, ist gestorben. London, 5. März. Bei der Ab geordnet en Wahl im Stadtviertel von Nord St. Pancras ist an Stelle Cochranes, welcher Mitglied des Oberhauses geworden, der Gladstoneaner Bolton mit 2657 Stimmen gewählt worden. Der conservative Gegencandidat Graham erhielt 2549 Stimmen. Die Gladstoneaner haben damit einen Sitz gewonnen. London, 5. März. Nach einer Meldung von Reuters Bureau aus Johannesburg (Transvaal) ist Präsident Krüger gestern dort eingetroffen. In seiner Ansprache an die Bewohner wurde er häufig von der feindlich gesinnten Volksmenge unterbrochen. Abends sanden Demonstrationen gegen die Regierung statt, wobei die Transvaalflagge von dem Regierungsgebäude heruntergerissen und vernichtet wurde. — Eine Reuter'sche Meldung aus Kanea besagt: Der Gouverneur ordnete in Folge des schlechten Eindrucks, den der Unheilsspruch des Kriegsgerichts über drei Mitglieder des Verwaltungsraths in Rethymo hervorries, einen neuen Proceß vor dem hiesigen Oberkriegsgerichte an. Der Führer der Conservativen, Jssikakl, welcher für den Hauptanstifter fcer Unruhen angesehen worden und geflohen war, wurde vom Kriegsgericht freigesprochen. Viele andere Flüchtlinge kehrten in Folge dessen zurück, müssen jedoch vorher bei der türkischen Gesandtschaft in Athen ihre Unterwerfung erklären. Rom, 5. März. Wad) officictlcr Feststellung überstiegen die Steuereinnahmen vom 1. Juli 1889 bis 28. Februar 1890 die Einnahmen der gleichen Periode des Vorjahres um 38^4 Millionen. Amsterdam, 5. März. Snyder van Wissenkerke, Rath im Justizministerium, wird voraussichtlich zum Vertreter Hollands aus der Berliner Conserenz ernannt werden. Zanzibar, 5. März. (Rcutcr-Meldung.) Emin Pascha verbleibt einige Tage hier und erwartet die Befehle des Khedive - alsdann wird er nach Bagamoyo zurückkehren. Ende dieses Monats gedenkt Emin nach Europa abzusegeln. Sein Gesundheitszustand ist noch schwach. Während seines hiesigen Aufenthalts war Emin der Gast des Sultans. Locales und provinzielles. . Gießen, 6. März. — Die öffentlichen Prüfungen am hiesigen Realgymnasium finden Freitag den 21. März, von 8—12 und 2—5 Uhr, sowie Samstags von 8—12 Uhr statt. — Bctriebsergebniß der Oberhesfischen Staatsbahnen. Im December 1889 beförderten die Hauptbahnen 56370 Personen (+ 2291 gegen 1888) und 20324 Tonnen Güter (— 3052 gegen 1888) mit einer Einnahme von 35752 Mk. (— 209 gegen 1888) aus dem Personen- und Gepäckverkehr, 47594 (+ 1253 gegen 1888) aus dem Güterverkehr, und aus sonstigen Quellen 26245 Mk. (-s- 886 gegen 1888). Gesammt- einnahme 109591 Mk. (-j- 1930 gegen 1888). Die Nebenbahnen Nidda—Schotten und Stockheim—Gedern beförderten im gleichen Zeitraum 4596 bezw. 7060 Personen und 1090 bezw. 1355 Tonnen Güter, die erstere Linie verzeichnet gegen 1888 im Personenverkehr -j- 361 Personen, im Güterverkehr + 196 Tonnen- die letztere dagegen — 506 Personen und — 29 Tonnen. Die beiden Linien vereinnahmten aus Personen und Gepäckverkehr Schotten 1360 Mk. (-j- 55 gegen 1888) Gedern 1936 (— 23), aus Güterverkehr 1338 (+ 275) bezw. 1665 (— 100), aus sonstigen Quellen 46 (+ 21) bezw. 64 (+ 30), zusammen 2744 (-s- 351) bezw. 3665 (— 93). — Wer als Dreijährig-Freiwilliger im das stehende Heer einzutreten gesonnen ist, möge die Zeit bis zum 31. März hierzu benutzen. Sie ist insofern die günstigste, als allen bis dahin eingestellten Mannschaften später ihre Dienstzeit schon vom 1. October v. I. angerechnet wird. Bei allen vom 1. April als Dreijährig-Freiwillige Eintretenden zählt die Dienstzeit erst vom 1. October d. I. ab. Wer eintreten will, hat die Erlaubniß zur Meldung bei einem Truppentheil bei dem Civilvorsitzenden nachzusuchen. Derselbe giebt seine Erlaubniß durch Ertheilung eines Meldescheines, welcher von der Einwilligung des Vaters oder Vormundes und von der obrigkeitlichen Bescheinigung, daß der zum freiwilligen Dienst sich Meldende durch Civilverhältnisse nicht gebunden ist und sich untadelhaft geführt hat, abhängig gemacht wird. Die ertheilten Meldescheine haben nur bis nächsten 1. April Gültigkeit. Außerdem sei noch bemerkt, daß den mit Meldeschein versehenen jungen Leuten die Wahl des Truppentheiles, bei dem sie dienen wollen, frei steht. Laubach, 4. März. Das hiesige Gymnasium geht mit dem 1. April auf den Staat über. — Mit Eintritt des Sommerfahrplanes wird auch die Nebenbahn Hungen-Laubach eröffnet, so daß der Verkehr hierher sehr erleichert ist. Eine Zunahme des Besuches des hiesigen Gymnasiums ist jetzt umsomehr zu hoffen, als auch die Lage Laubachs unmittelbar vor dem Gebirge und vor ausgedehnten Laubwaldungen eine äußerst gesunde ist. Frankfurt schickt wegen des gesunden Klimas schon seit Jahren zwei Feriencolonien hierher. Gute Pensionen, auch für Schüler aus höheren Ständen, sind zu angemessenen Preisen hier zu haben. Alsfeld, 2. März. Unsere Realschule hat schon wieder den Verlust einer Lehrkraft zu beklagen, indem gestern nach kurzem Krankenlager der Großh. Realschuldirector Götz dahier verstarb. Die Anstalt verliert in ihm eine altbewährte Lehrkraft und einen ebenso gerechten als umsichtigen Leiter, die Schüler verlieren einen väterlichen, stets auf ihr wahres Wohl bedachten Freund und Erzieher, seine Mitarbeiter und Untergebenen einen guten Collegen und wohlwollenden Vorgesetzten. Leicht sei ihm die Erde! Büdingen, 3. März. Bei der heute unter dem Vorsitze des Herrn Oberschulraths Soldan stattgehabten Prüfung der Abiturienten des Gymnasiums haben sämmtliche 13 Abiturienten das Zeugniß der Reise erhalten. Oermi^ks. V Aus Starkenburg, 3. März, wird uns geschrieben: Wie die Zeitungen mittheilen, hat unlängst der Landtagsabgeordnete Dr. Schröder bezüglich der Erhöhung des Staatsbeitrags zur Unterstützung von bedürftigen Gemeinden bei Schulhausbauten einen Antrag gestellt, welcher namentlich von der Landbevölkerung qiit großer Freude begrüßt worden ist. Nach Artikel 3 des Volksschulgesetzes darf die Schülerzahl einer Klasse 80 nicht übersteigen und nur unter besonderen Umständen können einem Lehrer bis zu 100 Kinder zum Unterricht zugewiesen werden. - Wenn auch seit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes die große Zahl der überfüllten Schulklassen wesentlich vermindert worden ist, so bestehen doch wohl noch in allen Kreisen Schulklassen mit mehr als 80 resp. 100 Schulkindern. • Es übersteigt die physische Kraft auch des gesündesten Lehrers bei den heutigen Anforderungen, welche von den Schulbehörden, in erfreulicher Weise aber auch von den Eltern der Kinder an die Leistungen der Volksschulen gestellt werden, eine so große Zahl von Schulkindern gemeinsam zu unterrichten und dem gesteckten Ziele zuzuführen. Wenn dies auch noch in ungenügenden Räumlichkeiten, in dumpfen Localen geschehen muß, so darf man sich nicht wundern, wenn viele junge Lehrer schon in den ersten Jahren ihrer Verwenduna an solchen Schulklassen den ungünstigen Verhältnissen erliegen" dienstunfähig werden oder gar ihr Leben früh einbühen müssen. Die Zahl derselben mehrt sich von Jahr zu Jahr in erschreckender Weise. Wenn dies hie und da in Abrede gestellt und darauf hingewiesen wird, daß früher die Schulklassen noch überfüllter, die Schulfäle meist noch ungenügender gewesen seien, und die Lehrer hätten es doch ausgehalten, so übersieht man dabei entweder absichtlich oder aus Unkenntniß der Verhältnisse, daß damals Kinder und Lehrer nur ungefähr die Hälfte der Zeit mit einander in den Schulsälen zusammenlebten, als dies jetzt der Fall ist, und übersieht, daß die Anforderungen an die Leistungen bei Weitem nicht so hod) gestellt waren, sowie daß bei der damaligen Beaufsichtigung der Volksschulen nicht so genau festgestellt werden konnte, ob der Fleiß der Lehrer auch allen Schülern und allen Unterrichtsgegenständen gleichmäßig zugewendet war. Dies einsehend, sind die meisten Gemeindevorstände auch gern bereit, bet überfüllten Schulklassen neue Lehrerstellen zu errichten. Was sie sehr häufig daran hindert, ist die dann oft damit verbundene Nothwendigkeit der Erbauung eines neuen Schulhauses. Hierzu können die Kosten von vielen Gemeinden ohne empfindlichen Druck absolut nicht aufgebracht werden. So dankbar man dafür ist, daß vielen ärmeren Gemeinden schon seither bei Schulhausbauten Staatshülse geleistet werden konnte, wodurch der Neubau von Schulhäusern vielfach allein ermöglicht wurde, so muß man doch im Hinblick auf das wirkliche Bedürfniß im Interesse der ärmeren Gemeinden, denen oft das Wohl ihrer Kinder mehr am Herzen liegt, als vielfach angenommen wird, es für sehr wünschenswert!) halten, wenn dies noch in erhöhtem Maße geschehen kann. Das Schulgesetz ist bereits 16 Jahre in Kraft. Unterdessen wurden auch Bestimmungen über die Größe der Schulsäle getroffen. Wenn die Fabrikanten gesetzlich angehalten werden, den Arbeitern den nötigen Luftraum zu gewähren, wenn in Gefängnissen ebenfalls dafür Sorge getragen wird, so muß jeder Menschenfreund bereit sein, auch unsere Kinder dieser Wohlthat theilhastig werden zu lassen. Man begebe sich einmal in eine kleine Schulstube, in der 80 oder mehr Kinder mit ihrem Lehrer nur eine Stunde lang verbracht haben und man wird überzeugt sein, daß wir nicht übertreiben. Ventilation zum Fortschaffen der verdorbenen Lust ist oft gar nicht anzubringen und Fenster können häufig auch nicht geöffnet werden, weil die Kinder wegen Raummangel zu nahe an denselben sitzen müssen. In hygieinischer Beziehung ist also dringend Abhülfe nothig. Hier zu helfen sind zunächst unsere Landstände berufen und unsere hohe Staatsregierung, die stets ein warmes Herz für das Wohl der Jugend und der Lehrer an den Tag legt, wird gewiß auch hier die hülfreiche Hand bieten. Wir nehmen an, daß die desfallsigen Wünsche der Gemeinden allgemein befriedigt werden können, wenn in den drei nächsten Finanzperioden in 'jeder 240—250 000 Mk. in den Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und -Ausgaben zur Unterstützung bedürftiger Gemeinden bei Schulhausbauten eingestellt werden. In den weiteren Finanzperioden wird alsdann, wie auch Dr. Schröder in seinem Anträge ausführt, in dieser Ausgabe wieder zurück und sogar unter den seither bewilligten Betrag gegangen werden können. Ein Aufschub würde deshalb für die Hauptstaatskasse feinen Vortheil bieten, wohl aber für die ländliche Jugend einen Nachtheil. • Ein solcher Act der Fürsorge wird auf die Bevölkerung des Landes einen äußerst günstigen Eindruck machen, und die Staatsregierung und die Stände werden sich dadurch den Dank vieler Gemeinden in hohem Grade erwerben. Wir aber freuen uns der Heben Jugend wegen. * Weißenfels, 5. März. Durch eine Feuersbrunst ist gestern eine Familie von 6 Mitgliedern umgekommen. verkehr, Land« tinS L>olkswirthschaft. Köln, 3. März. Wettstreit zur Verbesserung der Lage der Ardener. Die vorbereitenden Arbeiten auf dem etwa 15 Morgen großen Ausstellungsfelde haben begonnen. Der Mittelraum, ein Grundstück von 12000 Qu.-Meter, wird das Haupt-AusstellungS- gebäude aufnehmen, welches im Stile der bereits bestehenden, genannten Platz einschlietzenden Gebäude und Hallen errichtet werden soll. Die Bestimmung dirses Gebäudes ist, alle die Gegenstände, Einrichtungen und Arbeiten zu beherbergen, welche auf das Arbeiter- leben Bezug haben und die Wohlfahrt der Arbeiter im Familienleben und während der Arbeit zu fördern bestimmt sind. In den längs der Villenstraße sich hinziehenden weiten geräumigen Hallen sollen Arbeilsräume für die verschiedenen Hausindustrien eingerichtet werden, so u. a. für Korb, Flecht- und Matten-Arbetien, für Schnitzereien und Holzarbeiten, für die Herstellung von künstlichen Blumen, für Stickereien, Strick-. Klöppel- und Häkel-Arbeiten, für die Fertigstellung von Passementerten, Achat-, Bernstein-, Meerschaum- und Schmuckwaaren, Spielzeug, Stahlwaaren, Handschuhen, Shlipfen. Schu^waaren, Töpfen, Brillen, Filigrane, Bürsten-, Druck- und Lithographischen Arbeiten, für Glasbläserei und Schleiferei, Cartonnage-Arbetten. An Erfrischungs-Räumen sind eine Volksküche, eine Kölner und eine Münchener Bier-Restauration, eine Flschhalle und eine Wetn-Restauratton vorgesehen. Auch für geeignete Volke belustigungen und Schaustellungen wird Sorge getragen werden, — Der Eiöffnungstag ist aus Pfingst-Sonntag, den 25. Mai d. A. festgesetzt. Die Generalbedingungen und Pretsaufgaben sind von der Geschäftsstelle, 94 Hobenzollernring, Köln, zu beziehen. Unser bestes Hausmittel Hhei “ Catarrhen und Verschleimung sind unstreitig Fays ächte Sodeier Mineralpastillen. Bet nm leichter Elkiankung rc. genügt es, wenn man Diekiben einfach im Munde -ergeben läßt, in veralteten Fällen ist ihre Wirkung eine außerordentliche, wenn man 3—5 Stück in heißer Mltch auflost uno letztere von den Erkrankten warm tu wiederholten Gaoen trinken läßt. Diese Methode ist allen Bonbons, Hustenstillern, Honigfäftchen u. bergt vorzuziehen. Magenverstimmung durch Fays Pustill n, die in allen Apotheken und Droguen ä 85 Pstt- erhältlich sind, ist undenkbar. 6o Gottesdienst der israrlittschen Keligionsgesellschast. Freitag Abend 580 Ubr, Samstag Vormittag 8W Uhr, SamStag Nachmittag 330 Uhr, Samstag Abend 680 Uhr .Melk T;s* m’“!en StmtSW ■l.eil6»n bon Zch. ' l“ Mß niM b' ? ’® Snt-resse t- 1,1 thr-r Ander * es fhi 1 in erhöhte Mit 6e" er «olUii1* 6ct Nb, ”* 9t3Cnftä^«fc i" Kraft. Unter O'eGrötze bet Sch^ . Mtzlich angehM ltTaum gewähr« 50r9e Setragen wirk \ auch unsere M assen. kleine Schulstube, i> hrer nur eine ©tunt- 'erzeugt sein, baß Zortschaffen der vn bringen und Fech den, weil die Kind- >en sitzen müssen. $ >end Abhülse nötbi- mdstände berufen ml ein warmes Herz sL :er an den Tag l^i. mb bieten. gen Wünsche brr 'önnen, wenn in btn 10-250000 Mk. in wen unb -Ausgaben bei Schulhausbauten wir? uemÄnttageaMn, agar unter den sD önnen. Ein W keinen VortheilbM, len Nachtheil. ■ :b aus die Bevölkerung ndruck machen, und k eben sich dadurch den de erwerben. Jugend wegen, eine Feuersbrunsi dern umgekommen. k-lvirth^chast' trbessttUngderL°«- aui dem etwa Der Mittelraum, ysÄ LZV 5gsS. Ä Si-W zblöserei *“r, $oiW unten F.s»^ ;rtaurfl r flrdgntlt $olß rKs- % {*!»»*• 9 ruitl“« 8o. Aufl. Mit 27 Abbild Preis 3 Mark. Lese es Jeder, der an den schrecklichen folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belebrungen reiten jährlich Tansende vom sichern Tode. Zu beziehen durch das Verlags-Magazin in Leipzig, Neumarkt 34, sowie d. j. Buchhandtg Emil Orbig 1092] «ich Eichenstamm von 55 cm Durch- 1 Meter Länge, 1943 23 265 416 Bahnhofstraße 554] Fest- 305 1944 3 Raummeter Buchenscheit, Eichenscheit, 4 Holzversteigerung 157 Eichen-Stämme von Länge 15—48 291 n tt ff u.v. 5 MeterLänge—0,12Festm. Länge 8—14 tt Länge 3—7 254'0 ft ft März in den Districten Eichenstücke, Hecken- Stöcke Meter Länge —39 Durchm. und 5—15 15 Nadelstämme von 13 gesucht. Gebr. Windecker. 1879 [897 sorgt werden. [1899 3 Dorseld daselbst, Stell- 14 Marktplatz 9 da- 1939z 1942 von 16—40 cm 4—10 Meter Buche Eiche Nadel 11 1 200 3400 1040 98 28 Eichen-Scheit, Buchen-Knüppel, Eichen - Knüppel, 3 6 6 91 12 122 6 591 24 1,2 107 15-48 von 8—9 // n n messer, 7,6 1,81 t'rn, Eichenstämme Durchmesser, Cendant, Karl verttreter Karl Joh. Holz geeignet, Fichtenreisstangen, 9,68 meter, 5 1/45 hierunter 9 Rmtr. von drei Meter Länge, Buchen-Wellen, Eichen-Wellen, Nadel-Wellen, Raummeter Eichen-Stöcke, Eichen-Stämme mit 7,89 Festmeter, Eichen-Derbstangen, 0,70 Festmeter. = 30,00 Festm. und von 15 Meter = 187,00 Festm. = 0 77 Festm. und von 4—12 Meter = 56,81 Festm. und von 3—7 Meter = 27,19 Festm. Maeearoni, Neapol., Maeearoni, sst. Wiener, Eiergemüsenudeln, extragute Qual., des Directors, Pausch daselbst, Philipp Schmidt I Holzversteigerung im Steinbacher Gemeindcwald. Wellenhau und Galgenwald: 15—48 ern Durchm. u. von2,5O—14 Meter Länge Gießen, 3. März 1890. Großh. Amtsgericht. Kullmann. 1. Dienstag den RoSsberg, Pfaffenwiesen, Länge, 17,60 fm [zu Wagner- und Schwellenholz geeignet), Fichtenftämme von 16—36 cm Durchmesser, 10—18 Meter Länge, 98,37 Festmeter, Fichtenderbstangen, zu Sparren- 1958] Wir suchen einen Lehrling, welcher gute Schulkenntnisse besitzt. Gebr. Hanstein. Porzellan. Hierdurch zeige ich ergebenst an, daß ich durch oortheilbafte Massen- 364] Die berühmten WieSbadenerHans- macher Rudeln v- C. Weiner, keine sog Fabriknudeln, empfehlen W. Schomber, Neuen Baue 10 u- C. Roth, Wallthorstr- 5. Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbstbefleckung (Onanie) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Werk: [416 Dr. Relaus Ielbstbewahru»a 1h 52] Einen hochfeinen Inmnenthaler Schweizerkäse truttc in Anschnitt genommen. E. Dort, Wallthorstraße. i 1865] «nte Kartoffel« zu verkaufen Neustadt 63. Gießen, am 4. März 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnaut h. Raummeter /, n tt Gießen, am 4. März 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 2000—2300 Mk. sind hypothekarisch auszuleihen 1826] B. Katzenstein Schillerstr 27. Zusammenkunft in Abtheilung Bucht. Leihgestern, am 4. März 1890. Großh Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. 1912 7350 Buchen- und Eichen-Durch- forstungs-Wellen. Der Anfang ist Morgens 97a jthr aus dem Ameisenkops am Buseckerweg am Fichten-Stammholz, von Nachmittags 2 Uhr an in der Embach am Brandholz. Steinbach, am 4. März 1890. Gr. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 1941 Gesucht auf sogleich in tüchtiges gewandtes Mädchen ■ ür Küche und Hausarbeit von Krau Profeffor Birnbaum, 1286] Alicestraße 1t II. — 8,21 Festmeter. Bemerkt wird, daß die Nadel-Derb- und Reisstangen sich zu Hopfenstangen eignen. Der Anfang der Nersteigerung ist jedesmal Vormittags 10 Uhr am erste n Tag im Galgenwald am alten Villinger Fuhrweg, am zweiten Tag Lompotier und Salatier, sowie Beilagen in allen Größen Großartige Auswahl in allen Porzellanwaaren. Sämmtlicbe Maaren sind nur prima Qualität. Um gütigen Zuspruch bittet Adolf Baer, Iieilgeöotenes. ForbachcrFalzziegel renomrvirteS Fabrikat von Leon Couturier, Forbach; empfehlen als Alleinverkäufer [1936 Jean Dern 8t Cie. 4 82 12 Mosel-Cognac aus nur Wein gebrannt, ohne de» geringsten Spritzusatz, in Brüssel mit der silbernen Medaille gekrönt, empfiehltdieCognac-Deftillerie von A. L Elfen, Trier a/Mosel. Niederlage für Gießen bei Herrn Ph. Bauer II., Für Chemiker. Eine feine neue Waage mit Gewichten, 1 Platintiegel 1 Pipetten Etagsre mit Pipetten. 2 Büretten mit Gestell, 1 BerzeliuSlampe, Ritortenhalter und sonstige chemische Geräthe und Reagentien sind pr iswerth abzugeben Wo? sagt die Exped. d. Bl. [1876 Bekanntmachung. In unserem Genossenschastsregister ist «eingetragen, daß die Generalversammlung des landwirthschaftlichen Cor'sumvereinS zu Wies eck (eingetr. 8er. mit unbeschr. Haftpflicht) am 14. December 1889 folgende Sta- tutemänderungen beschlossen hat: 1) Gegenstand des Unternehmens ist: gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des land- und hauswirthfchaftlichen Betriebs, gemeinschaftlicher Verkauf landwirthschastltcher Erzeugnisse, Schutz der Mitglieder gegen Ueber- vorthellung; 2) Willenserklärung und Zeichnung des Vorstandes geschieht durch zwei Vorstandsmitglieder, welche der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschriften beifügen; 3) die Berufung der Generalversammlung wird in der für Zeichnung des Vorstands vorgeschriebenen Form im Gießener Anzeiger und auf ortsübliche Weise durch die Schelle bekannt gemacht; sonstige Bekanntmachungen erfolgen in derselben Form in der „Deutschen landwirthschaftlichen Genossen- schastspreffe". Als dermalige Mitglieder des Vorsandes sind eingetragen: Philipp Hildebrand Ulin Wieseck, Director, Heinrich Deibel VII. daselbst, Blut- Apfelsinen, Messina-Apfelsinen, auserlesene Früchte, von Gins Sacca di Feo, empfiehlt Emil Orbigt 1722] Bahnhofstraße 30. NB Bekanntlich übertreffen Messina Apfelsinen alle anderen anWohl- geschmack und Süßigkeit. ______________ Erhielt einen Transport großer Einleger S cd w e i n e und lade Käufer dazu höflichst ein. [1951 Ke*8let% Neuenweg 33. Bekanntmachung. Das Fahren der zwei städtischen vierrädrigen Gieß- fäffer soll im Submissionswege vergeben werden. Die hieraus Reflectirenden wollen ihre Offerten binnen acht Tagen von heute an verschlossen bei der unterzeichneten Stelle, woselbst die Bedingungen eingesehen werden können, einreichen. Dienstag den 1L und Mittwoch den 12. März sollen in dem Stadtwald zu Hungen nachstehende Holzsortimente in nachverzeichneten Districten: Hubbach, Großer Rocksberg, Pfafsenwiese, Wellenhau, Galgen- mlv, Eichenstücke, Heckenwald und Ehrbügel versteigert werden. 11. März in den Districten Hubbach, Großer- Knüppel Reisig Raummeter: Aus obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 Mark jährlich anj Mittwoch den 12. März in Gießen geborenen, verwittweten Handwerker zu vergeben, welcher fc, I. sollen in den Districten .einen guten Ruf besitzen, fortwährend einen gesitteten Lebenswandel geführt Ameisenkopf, Heegheck, Todtenzipfen, jaben und wahrhaft dürftig sein muß". Anmeldungen werden von t?euteI UTlb Embach versteigert werden^ in bis zum 15. dieses Monats auf unserem Bureau entgegengenommen. Bekanntmachung Betreffend: Die Löber'sche Stiftung. Schellfische treffen Donner-tag Abend ein im Ehrbügel. Hungen, am 3. März 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender. Freitag den 7. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im Leihgesterner Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Buchen-Scheit, einkünfe in den größten Porzellanfabriken. trotz 10%tflcn Ausschlags, noch zu folgenden Preisen verkaufe: 4 St. Teller, glatt, tief. u. flach 50 H „ gerippt, tief u flach 50 „ Dessert-Teller, weiß und bunt bemalt 50 Tassen, weiß tO „ 2 , , n aroß 50 „ Suppenterrine mit Deckel (sechs Personen) 50 „ Große Waschschüssel 50 „ „ Fleisch, ii. Brodplatten, weiß und blau bemalt 60 „ empfiehlt Emil Fischbach Birken- „ „ -Reisstangen National- Versicherung geg. Trichinen- Gefahr zu Cassel. Einzel- und Abonnements- Versicherungen zu billigste« Prämiensätzen. Entschädigung TageSmarkt» resp. Einkaufspreis voll — ohne Abzug. Vertreter 1913 für Giesien gesucht. Zur gefälligen Beachtung. Da mein Fuhrwerk wöchentlich zweimal, Mittwochs und SamS- t^igS, über Heuchelheim, Dorlar, Garbenheim nach Wetzlar geht und selbigen Tag wieder zurück, so können Bestellungen durch mich pünktlich be- 2. Mittwoch den lofllb und Ehrbügel: Scheit Nadel- „ He*8lers Neuenweg 33. 1820] 8wei Schüler können Kost und Logis erhalten. Btsmarckstraße 6 IL 1898] Schüler der hiesigen höheren Lehranstalten erhalten Nachhülfe in allen Fächern. Näheres in der Exped. d. Bl. 1897] Anständige Arbeiter können Kost und Logis erhalten per Tag 1 Jt Neuenweg 33. Buchen-Derbstangen Nadel- „ « r Schönheit der Zähne ÜALODOIT Neue amerikanische GLYCERIN-ZAHN-CREME (sanitätspolizeilich geprüft) das beste Zahn- und Mundreinigungsmittel in Tuben 75 Pfg. u Mk. I — pr. Stück Zu haben bei [1730 L'r. Seibel, Giessen. Ausverkauf von Winterfchuhen zum Selbstkostenpreis bei [1331 Robert Stuhl, Neustadt 23. Neubau von Kliniken fu Gießen. Vergebung von Bauarbeiten. Die Herstellung der Stuckarbeiten für die Haupttreppenhäuser der medi- cinsschen und gynäkologischen Klinik soll durch öffentliches Angebot vergeben werden. Voranschlag nebst Bedingungen und Zeichnungen liegen auf dem Baubureau der Kliniken täglich von 8 bis 12 Uhr und von 2 bis 6 zur Einsicht offen. Die Angebote sind bis zum 12. März, Vormittags 10 Uhr, unter Couvert mit der Aufschrift „Angebot" versehen, ebendaselbst einzureichen. Gießen, den 5. März 1890. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. I. V.: 1945 Zimmer, Gr. Kreisbauaffeffor. Hölzversteigerung. Meniholin, bestes Mittel gegen Schnupfe» und dessen Folgen. Zu haben in Blechdosen ä 25 bei i73i Fr. SeibeL Reue und gebrauchte Federbetten billig zu verkaufen. 727 ________Äkiuenweg 22 Elegante Herren- und Hamen-Stiefel sowie gewöhnliche Sorten habe eine Parthie 726 jum Ausverkauf übernommen. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. Versteigerung. Samstag den 8. März d. IS., Vormittags 10 Uhr, versteigere ich Oft- anlaae 15: 2 Sophas, 2 Kleiderschränke, 1 Glasschrank, 1 Schreibtisch, 1 Nähmaschine, 1 Commode, 6 Siüble, 2 Wanduhren, 2 Spiegel, 1 Plüschsopha, 2 Sessel, 1 Commode, 1 Claoier. Versteigerung bestimmt. Gießen, 5. März 189u. Bor«, 1959 Gerichtsvollzieher in Gießen Verding von Bauurbeiten. Die bei Errichtung eines Wohnhauses für Herrn l)r. med. D ickore in Lollar nothwendigen Bauarbeiten, als Maurer-, Zimmermann-, Dachdecker -, Spengler -, Schreiner-, Schlosser-, Glaser- und Weißbinder- Arbeiten sollen im Verding vergeben werden. Werkriffe und Kostenanschlag liegen auf der Zeichenstube des Unterzeichneten vom 6 bis 8. März (Nachmittags) zur Einsicht offen und werden daselbst diesbezügliche Angebote bis spätestens den 10. März entgegengenommen. 1929 Aug. Hug, Architect in Gießen. Gut gehende Wirthschaften werden van einer leistungsfähigen Brauerei zu pachten gesucht. Offerten unter B. 324 an Haasensiein u. Bögler, A -G, Marburg a/L. [1948 1880] Tüchtiges Dienstmädchen auf Ostern gesucht H. Kühn, Seltersweg 36. 1667] Suche zu Ostern einen braven Jungen als Lehrling. Carl Berg, Schuhmachermeister. MMg für Kaulkranke! • M. Sehiitze’B Universal- Heil- ii< Aiissciiiag- Salbe, von d. berühmtesten Hautspezialisten geprüst und empfohlen und behördlich genehmigt. 8 Bei Alechte« jeder Mft, bei Geschwüren, die auf verdorbenes Blut zurück- zufübren sind u. b.GesichtS- AuSschlägen wirkt d.Salbe sicher und dabei schmerzstillend; A Dose 1.50. Inter zwei Dosen werden nicht versandt. < Echt zu haben in fast allen Apotheken, sowie jM bezieh durch d. Kugel-Apotheke in Köstritz. IM. Schellfische, Hechte, Zander, Seezungen, Steivbutten, Cabliau, gew. Stockfische, grüne Häringe, Schollen, Bücklinge, Lachs, Caviar rc., prima Maftgeflügel in C. G. Hleinhenns Delicatessen-, Fisch- u. Geflügel-Handlung, __________Bahnbofftraße 59.______[1953 Schmeinksleilch, a Pfund 60 H, zu haben bei 1950] Kevler, Pferdemetzger. Apfelspaltea, am er., Apfelfcheiben, hochfeine Ringäpfel, Brünellen, Kirscken, Jwcrscken, türkische, in seinen und feinsten Qualitäten, Bordeaux-Pflaumen, Apricosea empfiehlt [898 Emil Flschl>ach> Ochsenfleisch, nicht ladenretn. Per Pfd. 45 Pfg. in der Freibank , [1938 am Eingang zum Schlachthaus. 1877] Eine SchapiroS Patent- «teivdruck-Preffe ist preiswerth zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Gesucht ausgebildete Arbeiter in Marmor, Granit re. nur für Grabstein-Arbeiten von Franz llewel, Grabstcingeschäft, f Gießen und Nidda. 1796] Lehrling gesucht. Friedrich Georg, Handelsgärtner, Seltersweg 41. 1819] Ein junger Mann als Lehrling -gnerx Schmerzerfüllt theile ich Verwandten, Freunden und Bekannten mit, dass meine liebe gute Frau, Karoliue Pietsch nach Gottes unerfbrschlieheni Rathschluss nunmehr auch unsere unvergessliche Mutter, Tante und Schwägerin £tr ^onto9®' Dir -ießm-r lern Lich»«" be»gärgt. Uvuahmt vc ftlgrndenTaß heute Morgen nach kurzem Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet Namens der trauernden Hinterbliebenen Fr. Clir. Pietsch Giessen, den 6. März 1890. oermiethen. Bahnhofstraße 24. 1766] Mansarden-Logis zu oermiethen. Der Vorstand. 1934 per 1. April. Marktplatz 18. ff Einreichung Htn, ohne i)ii miethen. Kirchenplatz 4. un 102 35 Rufs. Orient III. :ra. Tendenz: fest. Telegraphischer LourSbericht der Berliner Börse vom 6. Marr 1890 9290 103.6t Redaction: A. Scheide. — Druck unb Verlag der Brühl'schcn Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 15 pCt. BuderuS-Obligettynen - Frankfurter Bank-Diskont 4 pCt. 232.25 208 25 8610 184.40 356.50 18825 162.90 13300 3550 166 90 14750 8000 «arperer Zstpreußen 8770 92 70 7530 6850 230.40 160 20 147.50 168.20 267 00 103.50 191.00 110 50 1632 01 Bochumer Gußftahlactiev Tendenz: steigend. Oefterr. Lredttactiev Oesterr'. StaatSbahn-Actten Dortmunder Union-Actten Darmstädter Bankactien Buschtherader Elbethal-Babn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost „ West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oesterr. Alpine-Montan 170 401 DtSconto-Lom.-ÄoHeile 95101 * Vogt, RtstllMlltlM l Stkgbrau, Sonnenßr. 14. ^'Äb-nds"« Uhr?' GROSSES CONCERT der bestrenommirten Varißts - Gesellschaft Jos. Weiß. (3 Damen, 2 Herren). 1932 DiSconto-Comm. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Berliner Handelsges. Oefterr. Credit-Act Wiener Bankoereins-Act- Oesterr. StaatSbahn Lombard. Eisenbahn Bäckerei außerhalb der Stadt zu verpachten. Näheres in der Exped. d. Bl. [1954 Gießener Vicncn;iili>tec-Herein. Sonntag den 9. d. Mts., Nacbmittags 3 Uhr: Versammlung bei Felsing. Tagesordnung: 1) Auswinterung. — 2) Statistik. — 3) An- resp. Verkauf von Bienenvölkern. — 4) Erhebung der Beiträge. Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause (Nahrungsberg 8) aus statt. Evangel. Kircheagesangverein Giessen. MassionsauMhrung Freitag den 7. März diese» Jahres, Abend» 8 Uhr, in der Stadtkirche: Moria des Leidens und Sterbens unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi, nach dem Evangelisten Matthäus, von Heinrich Schütz (f 1672), unter Mitwirkung des Herrn Professors Dr. Fr. Spitta (Tenor) aus Straßburg, des Herrn cand. med. Dumont (Baß) aus Straßburg und des Herrn A- Hempel (Orgel) aus Gießen. unter Leitung des Herrn Dr. Haym MT Eintritt unentgeldlich. Neservirte Plätze für die Mitglieder auf dem Chor und in r öderer Seite des Schiffes. Die inactiven Mitglieder werden gebeten, ihre Karten bei Herrn Buchhändler Ferber in Empfang zu nehmen. Texte daselbst und bei .vvrm Munkalienhändler Challier zu 20 Psg. freiwillige Beiträge zur Deckung der Kosten können beim Eingang ui Die Kirche in die Büchsen eingelegt werden. 1695 3ct: msst. Das i hiMlsgchendf Zinsen unb 1" (tiejammtfoittii 1,500,000 Mk. Finanzmiiii 4 pCt. (Siebener Obligationen Reich-bank-DiScont 4 pEt. Coursvericht von E. Wasserschieben, BankgeschM. Wratttfttrtec BSrfe vs« 6. März (890. Schlußcouri- 1 Uhr 16 Dttn 5 „ Italiener Rente 106 45 Oesterr. Silberrente Samstag den 8. März, Abends 8 Uhr, im Vereinslocal: Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Berichterstattung. 2) Nechnungsabla^e 3) Vorstandswahl. 4) Festsetzung der Sommervergnügungen. 5) Vereinsangelegenheiten. Sonntag den 9. d. Mts.: Ausflug auf die „Teutonia". 107.20 4 pCt- Ungar. Goldrente 102 40 ' Schüler. In e. gedieg. kinderl. Be- amtensam. i. Gießen i. un- mittelb. Nähe d. Realsch. u. Gymnas. wohn., finden zu Ostern einige Schüler gute freundl. Aufnahme. Ansr. unter „Penfion" an die Exped. d. Bl. erb. (1949 1957] Einige Mädchen können das Kleidermachen erlernen. Sophie Gerhards, Kreuzplatz 15 Hl. Genehmigung ^tsbeilrag sei nch in der vo 4 pCt. Reichsanleihe 3Vs , 4 „ Preuß. Consols SV- , nn. Dar» Staude. Finanzminilter rath Krug, Stalltsrath H Nach neuer Einl. ist nung ein. Abg. Äo über die Borl, zur Hersiellun Bad Nauheim schuß Bemillix Anttag zu- ! Eingabe einer einer Staatsklc ' der Juterpellat ju ben Userba Äm 5. Ä auf Grund 1 Staatsregieru welch mangelt beßndeu und erstrebte Mair Seitens der Gi die Aussührnn daß ihr das den sprechende @nti nnentgeltlid) iit Baukosten eine Bermischle Anzeigen. £n<*hi> per 1. Mai eine Helle Wrrkflatt eventuell zwei «nmSblirle Parterre-Zimmer. Paul Richter, Buchbinderei, 1946] Kaplansgasse 12. 1937] Candidat sucht sofort möblirtes Zimmer. Off an die Exped. d. Bl. unter W. 1935] Gestrickter Shawl gefunden. Abzuholen Bismarckstraße 7 IV. i'iterpe Stellt an ici b*Nttt Stoa !"t ill htzl RN* n io Ü* ge'd,i beri Stab 1,1 Ni. Ä&w v°«, '""" »et» -'"9= 1815] Kleines srdl. Familienlogis auf sofort zu oermiethen. Kaplansgasse 18. 1794] Eine kleine Familienwohnung (3—4 Zimmer, Kabinet und Zubeh) zu oermiethen in Dr. Weber- MittelhauS. 1940] Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet und guter. Bedienung sofort zu oermiethen. Ostanlage, Wiesenstr. Nr. 2, 3. 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Neuenweg 36.