Nr. 154. Erstes Blatt Sonntag den 6. Juli 1890 IS. nun, assessor. 5628 tt. . von NatzmMgz cigvmins bet H tn mit Ausnahme von ■ freundlichst ein. Aus tjenben zu wollen. Im tzenborn predigen und chaftsderichi mittheilen, >ird. ^ustav-Adolf-Stistung: 5638 Helheim. »fest »ck X. De, Bo,stand. loosung Ipkilhnlll a. d. d. (5,ooo. ► die Mkige sä*«* [5637 c qyfi, 91^ -ÄZL 8980 9430 77 60 729° Der pieße«er Anzeiger erscheint täglich, ntt Ausnahme deS Montags. Die Gießener .A«»itte«5tL1ter «erden dem Anzeiger vöchentlich dreimal btigtfcgt Weßemr Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Bierteljährign AVounementsprei» : 2 Mark 20 Pfg. mt Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, LxpedttN» und Druckerei: KchnlstratzeAr.^ Fernsprecher 51 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. ! HratirKnkage: Hichener Iamlüniötätter. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Die nachstehende Bekanntmachung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, sammt den darin erwähnten Bekanntmachungen vom 15. November 1886 und 3. Januar 1890, bringen wir zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, den 1. Juli 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, die bahnpolizeilichen Vorschriften für die Nebenbahn Hungen- Laubach betreffend. Die bahnpolizeilichen Bestimmungen für die Nebenbahnen im Großherzogthum — Bekanntmachung vom 15. November 1886 und 3. Januar 1890 (Regierungsblatt Nr. 29 von 1886 und Nr. 2 von 1890) finden auf die Nebenbahn Hungen-Laubach Anwendung. Darmstadt, den 19. Juni 1890. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz. _________________Finger._____________Fey. Bekanntmachung, bahnpolizeiliche Vorschriften für die Nebenbahnen im Großherzogthum betreffend. Auf Grund des § 55 der Bahnordnung für deutsche Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung vom 12. Juni 1878 werden die nachstehenden bahnpolizeilichen Bestimmungen bekannt gemacht: § 1. Die Eisenbahn-Reisenden und das sonstige Publikum müssen den allgemeinen Anordnungen nachkommen, welche von der Bahnverwaltung behufs Aufrechterhaltung der Ordnung beim Transport der Personen und Effecten getroffen werden und haben den dienstlichen Anordnungen der in Uniform befindlichen oder mit einem Dienstabzeichen oder mit einer besonderen Legitimation versehenen Bahnpolizei-Beamten Folge zu leisten. Passagiere, welche die Anordnung der Bahnbeamten unbeachtet lassen, werden eventuell aus dem Wagen entfernt, ohne daß ihnen ein Ersatz-Anspruch für das bereits gezahlte Fahrgeld zusteht. § 2. Beim Ertönen der Zugsignale haben Fußgänger, Fuhrwerke, Reiter und Viehtransporte sich rechtzeitig von den Geleisen zu entfernen und dem Zuge vollständig auszuweichen. Es ist verboten, Fuhrwerke oder Vieh ohne Aufsicht auf oder neben den Fahrgeleisen stehen zu lassen. Es ist ferner untersagt, Vieh frei aus der Bahn laufen zu lassen, und sind Personen, welchen die Aufsicht über die aus der Straße oder sonst in der Nähe der Bahn befindlichen Thiere obliegt, dafür verantwortlich, daß die Bahn von den Thieren nicht betreten wird, beziehungsweise, daß dieselben vorkommenden Falles alsbald wieder von der Bahn abgetrieben werden. Aussichtslos dastehendes Fuhrwerk und Vieh, sowie sonstige Gegenstände, welche die Geleise versperren, ist das Bahnpersonal daraus zu entfernen befugt. § 3. Das Hinüberschaffen von Pflügen, Eggen und anderen Geräthen, sowie von Baumstämmen und anderen schweren Gegenständen über die Bahn darf, fofern solche nicht getragen werden, nur auf Wagen oder untergelegten Schleifen erfolgen. § 4. Alle Beschädigungen der Bahn und der dazu gehörigen Anlagen, sowie der Betriebsmittel nebst Zubehör, ingleichen das Auflegen von Steinen, Holz und sonstigen Sachen aus das Planum der Bahn, das Auf- und Abladen von Gegenständen auf dem Fahrgeleise oder näher als ein Meter von demselben, das Anbringen sonstiger Fahrhindernisse sind verboten, ebenso die Erregung falschen Alarms, die Nachahmung von Signalen, die Verstellung von Ausweiche-Vorrichtungen und überhaupt die Vornahme aller den Betrieb störenden Handlungen. § 5. Außerhalb der bestimmungsmäßig dem Publikum für immer oder zeitweise geöffneten Räume darf Niemand den Bahnhof ohne Erlaubnißkarte betreten, mit Ausnahme der in Ausübung ihres Dienstes befindlichen Forstschutz-, Zoll-, Steuer-, Telegraphen-, Polizei-Beamten, der Beamten der Staatsanwaltschaften und der zur Recognoscirung dienstlich entsendeten Offiziere; dabei ist jedoch die Bewegung, sowie der Aufenthalt innerhalb der Fahr- und Rangirgeleise zu vermeiden. § 6. Das Besteigen und Verlassen eines in Bewegung | befindlichen Zuges, der Versuch oder die Hilfeleistung dazu, I das eigenmächtige Oeffnen der Plattform-Verschlüsse der Wagen, sowie das Aussteigen auf einen von dem Schaffner als vollständig besetzt bezeichneten Wagen und der Aufenthalt auf der Plattform der Wagen während der Dauer der Fahrt ist verboten. § 7. Nur an den durch Tafeln bezeichneten Haltepunkten ist der Schaffner verpflichtet, während der Fahrt Personen aufzunehmen bezw. abzusetzen. § 8. Lärmen, Singen und jedes die Mitsahrenden belästigende Verhalten der Fahrgäste ist untersagt. Das Rauchen ist nur in der III. Klaffe gestattet. Tabakpfeifen müssen mit Deckel versehen sein. § 9. Personen, welche wegen einer sichtlichen Krankheit oder aus anderen Gründen durch ihre Nachbarschaft den Mitreisenden lästig werden, werden vom Mitsahren ausgeschlossen. Betrunkene Personen dürfen zur Mitfahrt nicht zuge- laffen werden. Auch ist die Mitnahme von Hunden und anderen Thieren und von. solchen Gegenständen, welche durch ihren Umfang, üblen Geruch oder unsaubere Beschaffenheit den Fahrgästen lästig werden, untersagt. Feuergefährliche Gegenstände, sowie alles Gepäck, welches Flüssigkeiten und andere Gegenstände enthält, die auf irgend eine Weise Schaden verursachen, insbesondere geladene Gewehre, Schießpulver, leicht entzündbare Präparate und andere Sachen gleicher Eigenschaft dürfen in den Personenwagen nicht mitgenommen werden. Das Eisenbahn-Dienstpersonal ist berechtigt, sich in dieser Beziehung die nöthige Ueberzeugung zu verschaffen. Jägern und im öffentlichen Dienste stehenden Personen ist jedoch die Mitführung von Handmunition gestattet. Der Lauf eines mitgeführten Gewehres muß nach oben gehalten werden. § 10. Der Reisende, welcher ohne gültiges Fahrbillet betroffen wird, hat für die ganze von ihm zurückgelegte Strecke und, wenn die Zugangsstation nicht sofort unzweifelhaft nachgewiesen wird, für die ganze vom Zug zurückgelegte Strecke das Doppelte des gewöhnlichen Fahrpreises, mindestens aber den Betrag von 6 Mark zu entrichten. Derjenige Reisende jedoch, welcher in einen Personenwagen einsteigt und gleich beim Einsteigen unaufgefordert dem Schaffner oder Zugführer meldet, daß er wegen Verspätung kein Billet mehr habe lösen können, hat, wenn er überhaupt noch zur Mitfahrt zugelaffen wird, worauf er keinen Anspruch hat, einen um 1 Mark erhöhten Fahrpreis zu zahlen. Wer die sofortige Zahlung verweigert, wird der nächsten Polizeibehörde zugeführt, welche den Betrag im Verwaltungswege einzieht. § 11. Die Bahnpolizei-Beamten sind befugt, einen Jeden vorläufig sestzunehmen, der bei der Uebertretung der Bestimmungen betroffen oder unmittelbar nach der lieber* tretung verfolgt wird und sich über seine Person nicht auszuweisen vermög. Derselbe ist mit der Festnahme zu verschonen, wenn er eine angemessene Sicherheit bestellt. Die Sicherheit darf den Höchstbetrag der angedrohten Strafe nicht übersteigen. Enthält die strafbare Handlung ein Verbrechen oder Vergehen, so kann sich der Schuldige durch eine Sicherheilsstellung der vorläufigen Festnahme nicht entziehen. Jeder Festgenommene ist ungesäumt an die nächste Polizeibehörde oder an den Staats- oder Amtsanwalt abzuliefern. § 12. Den Bahnpolizeibeamten ist gestattet, die festgenommenen Personen durch Mannschaften aus dem auf der Eisenbahn befindlichen Arbeitspersonal in Bewachung nehmen und an den Bestimmungsort abliefern zu laffen. In diesem Falle hat der Bahnpolizeibeamte eine mit seinem Namen und mit seiner Dienstqualität bezeichnete Festnehmungskarte mitzugeben, welche vorläufig die aufzunehmende Verhandlung vertritt, die in der Regel an demselben Tage, an dem die Uebertretung constatirt wurde, spätestens aber am Vormittage des folgenden Tages an die Polizeibehörde oder den Staatsoder Polizei-Anwalt eingesandt werden muß. § 13. Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmungen werden, soweit nicht auf Grund anderweitiger Strafbestimmungen eine höhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 30 Mark, im Unvermögensfalle mit entsprechender Haftstrafe geahndet. § 14. Abänderungen dieser Bestimmungen bleiben Vorbehalten. Darmstadt, den 15. November 1886. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz. Finger. Köhler. Bekanntmachung, Ergänzung der bahnpolizeilichen Vorschriften für die Nebenbahnen im Großherzogthum betreffend. In Ergänzung der Bekanntmachung vom 15. November 1886 (Regierungsblatt Nr. 29 von 1886) werden auf Grund des § 55 der Bahnordnung für Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung vom 12. Juni 1878 die nachstehenden weiteren bahnpolizeilichen Bestimmungen getroffen und in die unter dem 15. November 1886 erlassenen Vorschriften neu eingefügt. § la. Das Betreten des Planums der Bahn, insoweit dasselbe nicht etwa zugleich als öffentlicher Weg dient, sowie das Betreten der zur Bahn gehörenden Böschungen, Gräben, Brücken und sonstigen Anlagen, ist ohne Erlaubnißkarte nur der Anfsichtsbehörde und deren Organen, den in Ausübung ihres Dienstes befindlichen Beamten der Staatsanwaltschaft, den Forstschutz-, Zoll-, Steuer-, Telegraphen- und Polizei- Beamten, sowie den zur Recognoscirung dienstlich entsendeten Offizieren gestattet; dabei ist jedoch der Aufenthalt in Den Gleisen thunlichst zu vermeiden. Die bezeichneten Personen haben sich, soweit sie nicht durch ihre Uniform kenntlich sind, beim Betreten der Bahnanlagen, sowie bei dem ihnen nach § 5 gestatteten Betreten der Diensträume der Bahn durch eine Bescheinigung auszuweisen, welche bei Staatsbeamten durch die vorgesetzte Dienstbehörde, bei sonstigen Beamten durch das Kreisamt des betreffenden Bezirks auszuftellen ist. § 5a. Den Festungscommandanten, Fortisicationsosfi- zieren und den durch ihre Uniform als solche kenntlichen Fortisicationsbeamten ist gestattet, auch den Bahnkörper, wie die Stationen innerhalb des Festungsrayons zu betreten. Darmstadt, den 3. Januar 1890. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz. Finger. Fey. Gießen, den 4. Juli 1890. Bet r.: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Avendorf a. d Lahn, Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Gberstadt, Großen- Lirrden, Grüningen, Holzheim, Hungen, Inheiden. Klein-Linden, Langd, Lang-GönS, Langsdorf, Leihgestern, Lieh, Muschenheim, Obbornhofen, Ober-Hörgern, RabertShaufen, Rodheim, Steinheim, Trais-Horloff und Utphe. Sie werden, insoweit Sie noch im Rückstände sind, an baldige Einsendung der in unserm Ausschreiben vom 23. August 1880 — Anzeiger Nr. 201 — vorgeschriebenen Tabelle nach dem unten abgedruckten Muster über die in dem letzten halben Jahre crepirten Thiere erinnert, wobei namentlich in der Spalte „Bemerkungen" die Angabe über die Krankheit des Thieres und die Art der Beseitigung des'Cadavers nicht zu vergessen ist. v. Gagern. Tabelle über die in der Gemeinde.....vom.....18 . . bis..... 18 . . crepirten oder getödteten Thiere. Ord.-Nr. Monat Datum Namen der Besitzer Der get Zahl crepirten odleten Thi Gattung )der ere Alter Jahre Bemerkungen über Krankheit, wenn solche durch den Thierarzt fcstgestellt ist, sowie^ über die Art der Beseitigung der Cadavcr. Gefunden: 1 Taschentuch, 1 seidenes Tuch, 1 silb. Kreuzchen, 2 Geldstücke, 2 Messer, 1 Handschuh, 1 Vorstecknadel, 2 Portemonnaies, 1 Damenhut, 1 Zwicker, 1 Brille, 1 Ohrring, 1 Regenschirm, 1 Körbchen, 1 Kinderschuh, 1 Hundehalsband, 1 schwarze Schürze. Gießen, am 5. Juli 1890. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. //- Gümbel, auf das Herzlichste beglückwünscht und ihm die Ehre zu Theil, von zuständiger Seite erfahren zu dürfen, daß das Problem, Saiten aus naturgemäße Weise zum Schwingen zu bringen, in der schönsten Weise gelöst sei. Bei den Spielproben fielen besonders die schönen Baß- und Mittelstimmen-Saiten auf, welche besonders das Orgelspiel beleben und als Gegensatz zum Orgelton besonders günstig und überraschend sich benehmen. Wie wir hören, ist auch Seitens der Marburger Herren Professoren von Fach eine Besichtigung in Aussicht gestellt, welche in den ersten Tagen stattfinden wird» Weiter erfahren wir, daß für die Besichtigung des neuen Instruments nur noch innerhalb der nächsten Tage Gelegenheit geboten ist und daß am kommenden Sonntag unter Berheiligung guter Orgelspieler eine musikalische Unterhaltung staltfinden soll. Indem wir bei dieser Gelegenheit aus unseren heutigen Jnseratentheil verweisen, sind wir gleichzeitig in der Lage, aus eigener Anschauung den Besuch derselben auf das Beste empfehlen zu können. — Wie uns aus Marburg mitgetheilt wird, findet vom nächsten Freitag, den 11. bis zum Sonntag den 13. d. M. daselbst ein großes landwirthschaftliches Fest statt, woraus wir nicht ermangeln wollen an dieser Stelle besonders aufmerksam zu machen. Mit dem Feste ist die General-Versammlung des landwirthschastlichen Central-Vereins für den Reg. Bez. Cassel, die alljährlich wechselnd in einem Kreise des Bezirks abgehalten wird, verbunden. Dieselbe erfreut sich stets eines sehr zahlreichen Besuchs von größeren Gutsbesitzern und Landwirthen. Ein ganz besonderes Interesse wird diesesmal bei dem Feste die Vieh-Ausstellung bieten, da ungewöhnlich zahlreiche und hohe Prämien für Rindvieh ausgesetzt sind, auch Schafe und Schweine erhalten Preise. In der ferner mit dem Fest verbundenen Maschinen-Ausstellung werden die bedeutendsten Fabriken mit ihren bewährten Neuheiten in landwirthschastlichen Maschinen und Geräthen vertreten sein. Samstag Vormittag sollen die meisten Maschinen in Betrieb gesetzt werden, und verspricht dieses einen imposanten Anblick. - An demselben Nachmittag findet ein großartiger Festzug von der Bahnhofstraße nach dem Festplatz statt, zu dem bereits viele Corporationen und mehr als 50 geschmückte Wagen angemeldet sind. Aus dem Festplatz ist täglich Doppel- Concerr und Tanzbelustigung. Hoffentlich ist bis zu den Tagen des Festes die Regenzeit vorüber und die Gunst des Wetters Hilst ein Fest schaffen, dessen Besuch nach jeder Seite hin ein lohnender ist. — Zuziehung der Lehrlinge zur Gewerbesteuer. In Folge einer Anfrage weist das „Gewerbeblatt für das Großherzog- thum Hessen" darauf hin, daß nach Artikel 14 des Gesetzes vom 8. Juli 1884 Lehrlinge, welche noch nicht zwei Jahre in der Lehre stehew, bei der Veranlagung der Gewerbesteuer in der Regel als Gehülfen nicht angerechnet werden, insofern es sich nicht um Fabriken, Berg- und Hüttenwerke und dergleichen handelt. Bei diesen werden sie, insofern sie zu den Gehülfen niederer Kategorie gehören, stets mit in Ansatz gebracht. Im Uebrigen kommt es aus das Alter und Geschlecht der Gehülfen nicht an, ebensowenig daraus, ob und welchen Lohn sie empfangen. — Der Gleiberg Verein verliert demnächst eines seiner ältesten Mitglieder. Herr Rendant David von Krofdorf, der auch viele Jahre lang Mitglied des Vereinsvorstandes war, wird am 1. August in gleicher Eigenschaft nach Andernach übersiedeln. Die besten Wünsche seiner Freunde werden ihn begleiten, der Verein aber wird ihm dauernd ein gutes Andenken bewahren. — Neue Dienstaltersschnüre werden neuerdings an die Eisenbahnbeamten vertheilt und zwar erhalten goldene Achselschnüre außer Weichensteller noch Bremser, Schaffner und Heizer, bei tadelloser sünfjähriger Dienstzeit eine und bei gleicher zehnjähriger Führung zwei Schnüre. tocates rrird provittjicllei. Gießen, 5. Juli. — Gestern fand in Steins Garten eine Zusammenkunft Seitens hiesiger Professoren- und Fachkreise behufö Besichtigung und wissenschaftlicher Prüfung des bei der daselbst ausgestellten neuen SaitenOrgel zur Anwendung gekommenen Princips statt. Nach detaillirter Erklärung der vorhandenen Modelle schritt man zur Tonerzeugung und zuletzt zu Spiel- Proben. Nach genommener Einsicht wurde der Erbauer, Herr + Romrod, 4. Juli. Aus dem hiesigen Schlosse weilt gegenwärtig, wie schon bekannt gegeben, Se. Königliche Hoheit I der Großherzog. Der düstere Ayblick, den das Schloß I mit seinen kahlen Basaltmauern früher gewährte, ist einem I freundlichen, einladenden Aussehen gewichen. Namentlich I tragen hierzu die kunstvoll angebauten Eckthürmchen bei. Auch I im Innern ist das Schloß stilvoll restaurirt worden- wenn I man die mit antiken Möbeln und passenden Malereien ver- I sehenen Räume betritt, glaubt man sich in das romantische I Mittelalter versetzt. Ausgedehnte Waldungen mit gutem I Wildstande liegen in nächster Nähe des Schlosses. Mit Vor- I liebe wählt es deshalb der hohe Gast zu seinem Aufenthalt I während der herbstlichen Jagden. Auch gegenwärtig begibt I sich der hohe Herr in den Abendstunden oft zur Jagd. E. Ortenberg, 4. Juli. Der 13. Oberhessische Feuerwehrtag findet am nächsten Sonntag den 13. Juli hier statt. Um 9 Uhr Vormittags findet Delegirtentag tm Stern, um 11 Uhr Gesammtübung der Feuerwehr, um i/2l Uhr Festessen, um 2 Uhr Festzug, um 3 Uhr Concert (Gießener Regimentsmusik) und von 5 Uhr ab ^anzver- | gnügen statt. , . . § Lauterbach, 3. Juli. Heute Nachmittag wurde der fahrende Schirmmacher Schmidt, gebürtig aus Ilbeshausen, an einen Complicen angeschlossen in das hiesige Amtsgesängniß eingeliefert. Derselbe hatte in Hattenrod 13 Stücke Leinwand von der Bleiche, sowie 2 Pserdegeschirrö gestohlen und war alsdann flüchtig geworden. Dem Fußgendarm Schäfer auv Grebenau war es gelungen, die Flüchtigen dingfest zu machen. Das entwendete Gut wurde auf einem Wagen nachgefahren und ebenfalls hier abgeliesert. —r Aus der Wetterau, 4. Juli. Ihre Nachricht vor circa acht Tagen, daß in Bezug auf landwirthfchaft- liches Versicherungswesen noch Manches zu wünschen übrig bleibt, hat in den betheiligten Kreisen vielseitige Zustimmung erfahren. Zur Aufmunterung muß man Beispiele aus der'Praxis vorsühren, die besser wirken, als Vorträge und Aussätze. So hat sich kürzlich im Kreise Büdingen der „Büdinger Pserdeversicherungs-Verein" auf getreten. , Christiania, 4. Juli. Der Kaiser und der König besuchten das Schloß Oscarhall aus Bygdo, woselbst sie von der Königin begrüßt wurden. Nachmittags gaben die hier ansässigen Deutschen den Offizieren der deutschen Flotte und dem kaiserlichen Gefolge im Saale „Logebygningen" ein großartiges Fest. Der Generalconsul Oertzen toastete aus den Kaiser und den König, der Kausmann Költzow aus die deutsche Marine, Vieeadmiral Deinhardt auf die Kameradschaft der deutschen und der norwegischen Flotte, Contreadmiral Schröder auf die norwegische Marine und der Oberst Hoff auf ewige Freundschaft zwischen den norwegischen und den deutschen Land- und Seetruppen. , London, 4. Juli. Das Oberhaus nahm m erster Lesung die Bill, betreffend die Abtretung von Helgoland, an. Die zweite Lesung findet am Donnerstag nächster Woche statt. , Leeds, 4. Juli. Der Ga sarb eiterstrrke tst beendet. Das Gas-Comits bewilligte die Hauptforderungen der Arbeiter, darunter die Entlassung der jetzt beschäftigten Nichtunionisten. . Dublin, 4. Juli. Ein hier ausgebrochener Strike der Kohlenträger veranlaßte Schwierigkeiten im Ausladen der Kohlenschiffe. Bei längerer Dauer dürste auch der Betrieb der industriellen Etablissements beeinträchtigt werden. Madrid, 4. Juli. Den letzten Nachrichten zusolge kamen in Gandia 7, in Beniopa 2, in Cuatredonda 1 Cholera- Erkrankung vor. Die Zahl der Todesfälle ist sehr gering. Sofia, 4. Juli. Die Wahlen zur S o b r a n j e sind aus den 26. August alten Stils anberaumt. Petersburg, 4. Juli. Die heutige Nummer der Gesetzsammlung enthält ein kaiserliches Manisest betreffend die Vereinigung des Po st wese ns von Finland mit demjenigen des russischen Reiches, serner ein neues temporäres Reglement für die Vertheilung des Reingewinnes von Eisenbahngesellschasten, resp. über den Modus der Theilung des Reingewinnes behuss Tilgung des Kronguthabens und Verabsolgung der Dividende. stecken!" * Die Polizeimacht der Stadt Newyork besteht gegenwärtig aus 3410 Mann. Davon sind 2273 in den Vereinigten Staaten und der Rest im Ausland geboren. Anter den Ausländern befinden sich 911 Irländer, 144 Deutsche, 30 Engländer u. s. w. * Noch vor Kurzem trug eine Warnungstafel in Nordböhmen folgende Inschrift: „Wer über diese Brücke rascher als im Schritt fährt, zahlt 1 fl. 10 kr. Strafe- im Falle der Zahlungsunfähigkeit setzt es zwölf Hiebe. Die Hälfte der Strafe empfängt der Angeber." . aber ... ich wollte in den Briefkasten . . . Gegenseitigkeit gegründet. Ob ein solcher Verein zeitgemäß ist, kann am besten daraus beurthcilt werden, daß binnen ganz kurzer Zeit für 80000 Mk. Versicherungen abgeschlossen wurden. Nun hört man gar zu häufig, daß im Juni die Pferde leicht krank werden — und warum? Well die Knechte von dem Erbfehler: neues Hen zu füttern, nie curirt werden können. Hätte ich nur rechtzeitig versichert! nef mir vorhin ein Bekannter zu, dem dieser Tage ein prachtvolles Gespann erkrankte und wovon das Sattelpferd, em Thier im Werthe von 8—900 Mk., verendete. Für einen solchen Verlust hätte die Prämie viele Jahre lang gezahlt werden können. Wenn die Kuh fort ist, macht man den Stall zu, sagt ein Sprüchwort. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Torrespondenz-Bureau. Berlin, 4. Juli. Die Amerikaner feierten heute am 4. Juli das Uuabhängigkeitssest durch ein großes Bankett im festlich geschmückten Kaiserhossaale, an welchem ca. 500 Personen theilnahmen. Weber (Newyork) toastete aus den Kaiser, ihn als Friedenskaiser feiernd, der den Helden- thaten des Krieges die Friedenspalme auffetzt durch seme Fürsorge für die Arbeiter. Phelps dankte in schwungvoller Rede, die deutsche Sitte und die deutsche Jugend feiernd. Forckenbeck dankte ^ür den Toast Webers auf Berlin, und sprach den Wunsch aus, daß die Beziehungen beider Länder den bisherigen Pfad weitergehen mögen zur stetigen Entwicklung beider Länder, die ein eoinzidirendes Interesse gemein haben. Vivat floreat crescat die Freundschaft zwischen Amerika und Deutschland! Der Schützenpräsident Di er sch dankte den Amerikanern für den Besuch des Festes und trank aus deren Wohl. Wildenbruch feierte in launiger Weise die Geschichte zweier Brüder, deren einer nach Amerika auswanderte, und die sich nach jahrelanger Trennung als ewige Freunde wiedersanden. Wichert toastete aus die Presse, Julius Wolff aus die Damen- Eugen Wolff entschuldigte Wißmann, der, gleich den Deutsch-Amerikanern, Pionier gegen die Selaverei in Afrika, deren College sei. Der Vertreter der Hamburger Packetsahrt-Gesellschaft überreichte einen prachtvollen goldenen Pokal zum Andenken au die Ueberfahrt mit dem Dampfer „Wieland". Telegramme wurden an den Kaiser nach Christiania und an den Präsidenten nach Washington gesandt. Fürst Bismarck dankte telegraphisch für die Einladung und lud seinerseits die Independent-Schützen zu einem Besuche nach Friedrichsruh ein. Friedrichsruh, 4. Juli. Die in Hamburg concerttrende Capelle des bayerischen Infanterie-Regiments „Wrede" brachte gestern dem Fürsten Bismarck eine Morgenmusik, wobei dem Publikum der Eintritt in den Park gestattet war. Nach einem Hoch aus den Fürsten und die Fürstin erschien der Fürst unter dem Publikum und brachte ein Hoch aus den Prinzregenten von Bayern aus. Hierauf wurden die Musiker mit Bier bewirthet. Wien, 4. Juli. Gegen 300 Schützen, darunter 50 ungarische, sind Abends mit der Schützencapelle nach Berlin abgereist. An der Fahrt nehmen auch der Wiener und der Pester Oberschützenmeister, Delegirte der Stadt Wien und zahlreiche andere Personen theil. Christiania, 4. Juli. Kaiser Wilhelm und König Oscar begaben sich heute mittelst Sonderzuges nach Sand- viken, woselbst eine prächtige Ehrenpforte mit Jagd- und Fischereisymbolen errichtet war. Ein Musikcorps spielte ine Nationalhymne. Von da begaben sich die Herrscher zu Wagen nach Ringerike und per Dampfer nach Skjaerdalen, wo bereits ein Sonderzug wartete, um sie nach Hönefos zu führen. Um 3i/2 Uhr erfolgte die Ankunft in Hönefos. Am Bahnhof waren die Spitzen der Behörden erschienen, weiß gekleidete Mädchen streuten Blumen und die zahlreich herbeigeströmte Bevölkerung begrüßte die Herrscher mit stürmischem Jubel. Die Stadt ist prachtvoll geschmückt. Um 4J/2 Uhr wurde das Diner eingenommen und um 6 Uhr erfolgte alsdann die Rückreise nach Christiania. Feiner Landregen ist hier ein- ,,Ja ... ich wollte ja . . . nur wenn ich bitten dars!" — „Ja • . . . ja nur . . . diesen Brief . . Dermifd?tes. * Darmstadt, 2. Juli. Postpersonalnachrichten. Versetzt sind der Postcassirer Runk von Offenbach (Main) nach Hamburg behufs Uebernahme einer Postinspectorstelle, der Oberpostd'irectionssecretär Neumann von Stettin nach Offenbach (Main) behuss Uebernahme einer Postkassirerstelle, der Postassistent Schneider von Hamburg nach Ortenberg (Hessen) behufs Ueberuahme einer Postverwalterstelle. * Marburg, 4. Juli. Die preußische Regierung har aus einem Specialfalle Anlaß genommen, die Kreisschul- inspeetoren darauf hinzuweisen, daß ein corporatives Hervortreten der Schulkinder in öffentlichen Kundgebungen in erziehlichem Interesse nicht zu billigen sei. Den Lehrern sei deshalb aufzugeben, derartigen Veranstaltungen in jedem einzelnen Falle von vornherein entgegenzutreten. * Am Rhein nimmt die Traubenblüthe, soweit die Nachrichten aus den verschiedensten Orten vorliegen, einen günstigen Verlauf und wird in wenigen Tagen vollständig beendet sein. Der Fruchtansatz wird überall als ein sehr günstiger bezeichnet- in vielen Gemeinden sei er seit Jahren nicht so gut gewesen wie Heuer. Die Hoffnungen der Winzer sind nicht Der Postdampfer „Noordlaud" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 3. Juli wohlbehalten in Newyork angekommen. Verkehr, Canö« mtö Volkrwirthschafr. — Das Seien der Milch. (Nachdruck verboten.) Da die Milch beim Melken und nach demselben leicht auf verschiedentltche Weise verunreinigt wird, sollte ein Durchseien derselben nicht unterlassen werden; Acht zu geben ist aber auf das zu verwendende Geschirr. Am besten geschieht das Seien durch die bekannten Mtlch- siebe von versilbertem Kupferdraht. Messingsiebe ohne Versilberung sind zwar auch zu gebrauchen, jedoch müssen dieselben, weil sich leicht Grünspan bildet, mit großer Sorgfalt gereinigt und vor langem Feuchtstehen geschützt werden. Letzteres ist auch bei der Verwendung von Haarsieben zu beobachten. Settücher sind nur dann mit Nutzen verwendbar, wenn sie jedesmal nach dem Gebrauche sorgfältig gereinigt werden. Ferner kommen Siebe mit durchlöcherten Metallplatten zur Verwendung, dieselben haben von den Drahtsieben den Vorzug der leichteren Reinigung.___________________ Arr-zrrg aus den Stanöesamtsregiftern der Stadt «Sieben. Aufgebote. Juni: 30. Christian Orth von Lahr, Former dahier, mit Margarethe Hammel von Queck, wohnhaft dahier. Juli: 2. Julius Hofmann, Pastor zu Baltimore, mit Adele Luise Chattn von Ehaux- de-fonds. 4. Theodor Leo, Goldarbetter dahier, mit Julie Wenzel hterselbst. Juli: 2. Heinrich Spuck von Lauvach, Briefträger dahier, mit Elisabetha Fach von Bettenhausen, wohnhaft dah er. 4. Wilhelm Gebauer, Schlosser dahier, mit Margarethe Schmidt Hierselbst. Geborene. Juni: 23. Dem Universitäts-Professor Dr. Goswin Freiherr von der Nopp ein Sohn, Hans Georg Theodor Wessel. 26. Dem Schutzmann Gottfried Dörr eine Tochter. 26. Dem Schuhmacher I Martin Erb ein Sohn, Karl Martin Friedrich. 27. Dem Lacksieder I Friedrich Wilhelm Vetter ein Sohn, Friedrich Carl Andreas. I 28. Dem Fuhrmann Karl Dittmar II. ein Sohn, Karl Ludwig I Friedrich Peter Heinrich. 30. Dem Former Wilhelm Pletsch ein I Sohn, Wilhelm. Juli: 1. Dem Bureaugehülfen Friedrich Lucke ein I Sohn. 2. Dem Restaurateur Karl Klingenberg eine Tochter. I Gestorbene. _ r . Juni: 29. Wilhelmine Caroline Luise Jung, geb. Gortz, I 64 Jahre alt, dahier, Wtttwe von Pfarrer Heinrich Christian Jung. I 30. Katharine Wagner, geb. Riemenschneider, 64 Jahre: alt, Ehefrau I von Ackersmann Adam Wagner II. zu Krumbach, Kreis Biedenkopf. 30. Wilhelmine Thtelmann, 4 Jahre alt, Tochter von Schuhmacher I Heinrich Thielmann Wtttwe dahier. Juli: I. Marie Volk, 3/, Jahre I alt, Tochter von Polizetdiener Ludwig Volk XVIII. zu Allendorf an der Lahn. 2. Mathilde Lang, geb. Dieterichs, 54 Jahre alt, Wtttwe I von Oberförster Ludwig Johann Lang dahier. 3. Jacob Wtetzner, I 53 Jahre alt, Landwirth dahier. 3. Heinrich Schraner, 39 Jahre I alt, Bierbrauer dahier. gering. . * Berlin, 2. Juli. Ein fatales Mißverstandnrß trug sich kürzlich auf einem hiesigen Bahnhofe zu. Ein Zug steht fertig zum Abfahren und es wird zum dritten Male geläutet, als ganz außer Athem eine dicke Frau herbeigeftürzt kommt. Von dem dienstfertigen Schaffner wird sie gepackt und mit einem Ruck ins Conpö geworfen und fort braust der Zug. Gleich darauf erscheint der Schaffner bei der immer noch nach Athem ringenden Dame. Diese keucht: „Ach, • • • ich wollte ..." — „Nun, nun, beruhigen Sie sich nur, Sie sind ja mitgekommen, und das ist die Hauptsache!" — " — .Ihr Billet, Mi 28- 3uül iinb Onna sss= DenMN. - Jub* 8«1®'16! Denselben- * W-S ’S Denselben. 2 Luise Kathan»«, ge Die ON An folgend Vormittags von r bie Liften der in tiglen Staatsbürge zu Wahlmännern Jedermanns Einst tonnen in dem be MdiM dieser vorMacht, nan außerhalb der $ Men unberich Gießen Der ie 9 M Holzvch Donner-taj d. A. sollen in SM Lich, T Gänsweide, Obe WN fotz versteigert werden 12 Birkenftämrn halt, 34 Lindenftännn halt, 120 Hainbuchen^ fm Inhalt, 31 Wen'Derb , 'M 7°0 Wellen Sud Das Birken^ Hainbuchen« und ftnd zu Wagner .Mammentun Achng im j a N am 3. ®r*3egen, einen günstigen llständig beendet sein. sehr günstiger bewahren nicht so gut er Winzer smd nicht jmmgStasel in N-rd- n bitje Stufe rascher h. Strafe; im N q Hiebe. Die HaGe F l t.n} Da ort ,-druck oerbA f^ ^^ottwtnbtnbc auf bo3 £Lnnten Milch' Msüd-rE m büielben.'»« lang(In jetttoitf «ßennenbuffl t and) b-i Ml«® sind n«t Sil, e MsS *** Mer «tt u Forwer MvrS V*. ,<*!■' dN ®a fflMr «r'ÄrÄs . Ksrl ^du>!g zo4' .. gört' * e»"1 ^4'^1 1’1U7‘ °?'sE Auszug au» den Mrchendüchern der Stadt «Sieben. Evangelische Gemeinde. Getraute. , , Den 28. Juni. Georg Heinrich Port, Pfarroerwalter in Gelnhaar, und Minna Luise Nowack, Tochter des Kaufmanns Karl Wilhelm Nowack zu Gießen. _ m ,' _ . Den 2. Juli. Philipp Heinrich Spuck, Briefträger, und Elisabeth Kan. Tochter des verstorbenen Bäckers Georg Fay von Bettenhausen. Denselben. Max Rudolf Wilhelm Rüger, Friseur, und Anna Elisabeth Wilhelmine Schneider, Tochter des verstorbenen Gendarmerie- wachtmeisters Wilhelm Schneider, zu Gießen. Den 4. Juli. Wilhelm Heinrich Gebauer, Schlosser, und Margarethe Luise Henriette Schmidt, Tochter des verstorbenen Schuhmachermeisters Friedrich Schmidt zu Gießen. Getaufte. Den 29. Juni. Dem Tabakspinner Friedrich Hattenhauer eine Tochter, Frieda Karoline, geboren den 7. Mai. Denselben. Dem Schuhmachermeister Ludwig Wtedmeyer eine Tochter, Elisabeth Dina, geboren den 15. Juni. . Denselben. Dem Kupferschmied Karl Ludwig Petri ein Sohn, Ludwig Karl Wilhelm, geboren den 16. Mai. Denselben. Dem Maurer Johann Ernst Hauser eine Tochter, Agnes Elisabeth, geboren den 8. Juni. Denselben. Dem Schreiner Georg Adam Hainer eine Tochter, Luise Katharina, geboren den 12. Juni. Denselben. Dem Schreiner Martin Lämmer ein Sohn, Justus Heinrich, geboren den 4. Juni. A Den 3. Juli. Dem Staatsanwalt Karl Theobald eine Tochter, Marie Emilie Karoline, geboren den 23. Mai Den 4. Juli. Dem Spengler Otto Ruhl ein Sohn, Willy Paul, geboren den 12. Januar. Beerdigte. " , Den 28. Juni. Ehristian Noll, Armendiener a. D., alt 70 Jahre, ftQrt) Den^l. Jutt.t Wilhelmine Karoline Luise Jung, geb. Görtz, Wittwe des Pfarrers Heinrich Christian Jung, alt 64 Jahre, starb ben ^Den"?? Juli. Jakob Meßner, Landwirth, alt 53 Jahre, starb den 3. Juli.__________________ Gummi- Paris. Feinste Specialitäten. Zollfr. Versandt durch W. H. Mielck, Frankfurt a. M. Ausführl. Special-Preisliste gegen 20 Pfg. Portoauslage 14447 Temperatur der Lahn und der Lust am 5. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14, Luft 13 Gr. Rübs am en. Modpreise vom 6. Juli bis 20. Juli 18 90. Bei de« Bäckern. L 1 Kgr. (2 Pfb.) zgrih-M-r. Eduard N°ll 28 2 w (4 Pfd.) Weißbrod^g Löber, Eduard Noll 56 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 3 ,, (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte " k bei K- Haas, I. Lein, L. .........25 bei K. Lenz Wwe. 24 50 bei K. Lenz Wwe. 48 1 2 1 2 3 1 2 3 Bei den Brodverkäufern. L Kgr. (2 Pfd.) Weitzbrod..............29 (j. \ ' ............Do " (2 " ) Schwarzbrod 1. Sorte .........27 , (4 w ) Schwarzbrod 1. Sorte.........54 (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte.........— „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte.........25 „ (4 m ) Schwarzbrod 2. Sorte.........50 , (6 , ) Schwarzbrod 2. Sorte.........75 Gießen, den 5. Juli 1890. Großh. Polizeiamt Gießen. Fresenius. 5690 Cafe Ebel. eingetroffen. Gänsweide, Oberspeierlingskopf und Dividenden und sonstige 5698 Vereinsangelegenheiten. des Passiva Activa 1889: 50. Ende Die Mitgliederzahl betrug Maurerarbeiten, veranschl. zu ii 1890. gemacht. 5765] nad Mildestev£“!n Seife Ein Arbeiter 5704 der mit Pferden umgehen kann, zur Die Urkundspersoney: Vogt. Keller. Daubringen, den Der Director: L. Schäfer I. n ii n n ii ii ii ii ii Der Controleur: H. Weimer I. Im Auftrag: I. Rothenberger, Gerichtstaxator. Der Bürgermeister: Gnauth. 3. Juli 1890. Der Rechner: W. Schwalb II. fchnclle Fahrten, gute f Verpflegung, billigste Preise. 'M,! 542.23 371.48 272.40 56.- 56.40 137.— 236.49 Sämmtliche Gegenstände sind wenig gebraucht und noch gut erhalten. Der Anfang wird mit dem Wein In systematischer Anordnung und zur Einführung in das Studium der wissenschaftlichen Pädagogik bearbeitet von Heinrich Scherer, Schulinspector in Worms- 12 Bog. gr- 8o eleg. Ausstatt, mit dem Porträt und Facsimile Diesterwegs. Aus dem überaus reichen Inhalte seien nur folgende Abschnitte heroorgehoben^ Die geschichtliche Entwickelung der deutschen Volksschulpädagogik und der deutschen Volksschule. — Adolf Diesterweg, sein Leben und Schaffen- — Aufgaben der Pädagogik, Quellen, Theorie und Praxis — Object der Erziehung; die menschliche Natur und die Gesetze ihrer Entwicklung. — Bestimmung und Aufgabedes Menschenlebens; Zweck, Ziel und Weg der Erziehung. — Mittel der Erziehung- — Allgemeine Unterrichtslehre. — Lehrerbildung; Lehrkunst; Fortbildung. — Äußerlichkeiten in der Schule. — Spezielle Unterrichtslehre (Methodik). — Spezielle Erziehungslehre (Schuldisciplin).—Schulorganisation. — Characteristik der Diester- weg'schen Pädagogik. — Anhänge, litter- arischer Wegweiser für Fortbildung der Lehrer. Preis Mk. 2.— franco bei Einsendung des Betrags. Herr Friedrich DitteS in Wien schreibt an den Verfasser: „Erst heute Vormittag konnte ich mit der Lectüre Ihres vortrefflichen Buches zu Ende kommen. Ich sage Ihnen nur kurz, daß Ihr Buch nach meinem Ermessen das beste ist unter allen denen, welche das Diesterweg-Jubiläum hervorgerufen hat u. s.w" — Herr Direetor Dr. Bartels in Gera sagt darüber u. A-: „Mit größtem Interesse habe ich das Manuscript ftudirt und es ist mir eine Freude, ein wirklicher Genuß gewesen, die so fleißige Arbeit durchzuarbeiten. Dem Altmeister der Pädagogik, Diesterweg, setzen Sie ein herrliches Denkmal und der Lehrerwelt erweisen Sie durch die Herausgabe einen großen Dienst." Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 9« l. Mts., Vormittags von 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause versteigert werden: Steinhauerarbeiten, Zimmerarbeit, Schreinerarbeit, Gußeisenlieserung, Schlofferarbeiten, Pflasterarbeiten, Gießen, 5. Juli 5634] Eine Kleidermacherin empfiehlt sich in und außer bun Hause- Wodestraße 29, III. Stock. Gießen, b. Juli 1890 Großh. Ortsgericht Gießen. I. A-: Bogt. Wein- und Möbel- Versteigerung Mittwoch den 9. Juli, Nachmittags 2 Uhr, Schulstratze 6, im Hause des Herrn W. Spruck (3. Stock) versteigere ich im Auftrage der Erben, zur Hinterlassenschaft des verlebten Herrn Rechtsanwalts Steinberger gehörige, nachbenannte Gegenstände: 130 Flaschen verschiedene Sorten Roth- «nd Weißweine, namentlich Oberingelheimer, Atzmanns- häuser, Steinwein (sog. Bocksbeutel) rc. in einzelnen Parthien; sodann eine hochfeine Plüschgarnitur in schwarzem Holz (Seidenplüsch^, bestehend in Sopha, zwei Sesseln, sechs Stühlen (neueste Fa?ons), hierzu passend Lambrequins für drei Fenster, Berticow, großer Pfeilerspiegel mit Trumeaux, Steegtisch, Blumentisch, eine Pendule, Spiegel (ooal mit Goldrahmen), Petroleumlüftre mit vier Flammen, eine Anzahl feine Oel- druckbilder in eleg. Rahmen, mehrere fast neue FenflervorhLnge, Rouleaux rc., Sopha mit Lederüberzug, Tische, Stühle, Acten- und Bücherregale, Betten rc. rc- welche einen leicht verkäuflichen Can- fumartikel gegen hohe Provision mitführen wollen, werden um Angabe ihrer Adresse gebeten unter G. VII. an die Exped. d. Bl- [°703 Aushülfe gesucht- 5695 Chr. Wallenfels Gießen, am 5- IM 1890. Die Wahleommission r «ngel. Gr- Gerichtsvollzieher. bakfabrik von Kg. FH. Kail. Flur I Nr. 32 — 94 Meter Hofraithe in der Mühlgasse, Flur IV Nr. 14 — 19> 0 Meter Acker am Krofdorfer Weg öffentlich meistbietend versteigert werden- Im Verlage von Emil Roth in Giessen ist soeben erschienen: Adolf Diesterwegs Bekanntmachung, die Offenlegung der Listen der Stimmberechtigten und Wählbaren betreffend. An folgenden drei Tagen, am 7, 8. und 9. Juli 1890, Vormittags von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, liegen die Listen der in der Gemeinde Gießen zur Wahlmännerwahl stimmberechtigten Staatsbürger, sowie der eben daselbst wohnenden Staatsbürger, welche zu Wahlmännern wählbar sind, in dem Locale der Bürgermeisterei zu Jedermanns Emsicht offen- Nur an den angegebenen Tagen und Stunden können in dem bezeichneten Locale Einwendungen gegen Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Listen bei Vermeidung des Verlustes der Einwendungen vorgebracht, namentlich auch Nachweisungen über Steuern, welche Einzelne außerhalb der Wahlgemeinde oder des Steuerbezirks entrichten und in den Listen unberücksichtigt geblieben sind, geliefert werden. m. zu Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.5692 Sprach- und Reiseführer. Practisch und leicht fasslich. Parlez-voua ftanqais P (Franz.) 14. Aufl. Geh. 1J4 80 geb. 2 Jl. 40 H. Do you speak English P (Engi.) 13. Aufl. Geh. 1 Jü 20 geb. 1 JL 80 Parlate italiano? (Ital.) 6. Aufl. Geh. I JL 20 cart. \ Jü 50^ Habla V. Castellano ? (Span.) 4. Aufl. Geh. 1 JL 20 cart. 1 JL 50 Fala Vmce. portuguez ? (Portug.) Geh. 2 JL 50 Spreekt Gij HollandschP (Holl.) 2 . Aufl. Geh. 1 50 Taler De DanskP (Dän.) 2. Aufl Geh. 1 JL 50 Talar Ni SvenskaP (Schwed.) Geh. 1 JL. 50 Mluvite ceskyP (Böhm.) Geh. 1 JL 50 H. Tud ön magyarulP (Ung.) Geh. 1 JL 50 Möwiaz Pan po polskuP (Poln.) Mit Aussprache. Geh 2 JL. Sprechen Sie Russisch P Mit Aussprache. 3. Aufl. Geh. 2\JL 50 Sprechen Sie Türkisch? 2. Aufl. Geh. 2 JL 50 H Sprechen Sie Neugriechisch ? 2 Aufl. Geh. 2 JL 50 Sprechen Sie Arabisch P Geh. ■ 2 50 Sprechen Sie Persisch? Geh. 3 Jü ■ Kochs Deutschland - Führer. I Cart. 1 JL 20 Kochs Europa - Führer. Cart. ■ 1 JL 20 nS}. Leipzig. C. A. Koch’* Verlag. Mein zu jedem Geschäft und Wirth- schastsbetrieb geeignetes Wohnhaus nebst Stallung, zweifacher Einfahrt und großem Hofraum, soll am Dienstag den 8. Juli, Nachm- 6 Uhr, meistbietend versteigert werden. [5659 S. Kuder Wwe., Heuchelheim. Tagesordnung: 1) Vorlage und Prüfung der Rechnung für 1889. 2) Beschlußfassung zur Vertheilung der D'.' ' (5668 Der Controleur: H. Weimer I. Daubringen, am 3. Juli 1890. Der Director: Der Rechner: L. Schäfer I. W. Schwalb II. Dienstag den 8. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in der früher Bramm'schen Hofraithe dahier sollen gegen Baarzahlung durch den Unterzeichneten öffentlich versteigert werden: 1 Pferd, 2 Schweine, 1 Schleudermaschine, 1 Handkarre, 4 Wirths- tische, 1 Pianino, 2 Ladenschränke, 1 Spiegelschrank, 1 Secretär, 1 Garnitur Polstermöbel, 2 einzelne Sopha, 2 Betten, 2 Commoden, 2 Kleiderschränke, 1 Regulator, 1 Nähmaschine, 1 Parthie Cigarren, 1 Bierapparat, 2 Faß Branntwein, 1 Parthie Weißzeug, Porzellan, Bier-Krüge und -Gläser, Küchengeräthe rc. rc- Versteigerung voraussichtlich theilweise bestimmt. Gießen, den 5- Juli 1890. Einladung. Die Mitglieder des Spar- und Vorschußvereins Daubringen (E. G. u. H.) werden auf Sonntag den 13. d. M., Nachmittags 2 Uhr, einer Generalversammlung im Schulsaale freundlichst eingeladen. Holzversteigerung. | Donner-tag den 10 Juli soll auf dem hiesigen Ortsgericht die der d. I. sollen in den Waldungen der Ehefrau des Jacob Wacker in Gießen, S,-d, «,« Md* ®W!ÄÄ.i‘ '.«ÄMS“ tttAwAtnotho PlhorfnotorliTlrt&fn-nf IfTlh _ . _ __ ____ _ - . Reifender 76 für bedeut. Liqueurfabrik und Branntweinhandlung gesucht- Bei Leistungsfähigkeit wird hohes Salair und dauernde Stellung zugesichert. Off, unter 2. 100 an die Exped- d- Bl- 5697) Einige Mädchen oder Jungen finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung in der Ta- AuSkullsl ertheiley: von der Becke & Marsily, Antwerpen F. J. Bothof, Generalagent, Mainz, W. Klippstein In Langsdorf. [371 Fichtenkopf folgende Holzsortimente versteigert werden: 12 Birkenstämme — 6,73 fm Inhalt, 34 Lindenstämme = 8,41 fm Inhalt, 120 Hainbuchen-Derbstangen = 7,62 fm Inhalt, 31 Fichten-Derbstangen — 3,47 fm Inhalt, 750 Wellen Buchen-Reisige Das Birken-Stammholz, sowie die Hainbuchen- und Fichten-Derbstangen sind zu Wagnerholz sehr geeignet. Zusammenkunst Vormittags 9 Uhr bd dem Pflanzgarten in der Schwein- stallsheege. Anfang im Fichtenkops. Lich, am 3. Juli 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Palz._______5667 Aeilgeöotenes. Regenschirme in großer Auswahl zu bMgsten Preisen. Reparaturen, Ueberziehen schnell und billig. Alte Schirme werden in Tausch genommen von (5655 H A. Sack, Neuenweg 58. 5b79] Zweisitziger Kinderwagen zu 1 verkaufen Seltersweg 68, Nebenbau. Die Dame, welche am Mittwoch im Fangmann'schen Laden einen Regenschirm vertauschte, wird daselbst um Rückgabe ersucht. 5676 KÄ Starlml | "Kothe Stern Linie 5körrig. Velg. 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Gewinnvortrag aus 1889 ..... 101050 6925 75 819 2109 02 80 11 63 110979 56 110979 56 Keysser s A [5352 Laden zu vermiethen- I. Buch, Wettergasse 3. Neue Kartoffeln Neustadt 71. am Concert und Tanz. Das Fest-Camite 5680 Vermiethungen. 3736] Ein Logis von 3—4 Zimmern mit allem Zubehör und Wasserleitung! per sofort zu vermiethen. ; ein- Bahnhofstraße 18, II. Stock Heinr. Carle. 100 90 Tendenz: ruhig. Telkgra-Wcher Lourlbericht da Balin« Börse vom 5. Juli 1890. 167 251 DiSeontosEom.*AnHeUe »arpener Tendenz: schwach. ReichLbank-DiSeont 4 pEt. — Frankfurter Bank-Diskont 4 pCt. 103 00 9300 22210 157.80 155 80 166.20 263.50 104 CO 204 75 119 62 8930 9410 77 70 73 00 408 50 206 75 163.40 137 50 39 80 167.00 143 80 85.00 werden verkauft 5678] DtSconto-Comm. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Berliner Handelsges. Oesterr. Credit-Act. Wiener BankoereinS-Act. Oesterr. Staatsbahn Lombard. Eisenbahn 56821 Ein Junge o. Lande (16—17].) für Fuhrwerk gesucht. Rittergasse 19. Annobnn .«» '* .-landen laß -r iil Reisender-Gesuch Gut empfohlener Reisender unter günstigen Bedingungen für ein hies. Engros- Geschäft gesucht. — Solche, welche für die Colonialwaaren-Branche Hessen u. Nassau schon mit Erfolg bereist haben, erhalten den Vorzug. Off. unter Z. 300 an di Exped. d Bl. erbeten. die Maul- und ji Nachdem zu Pachters Pass ar seuche amtlich sek über das GW Es gelten flimmungen unter dieWMungen l- Js. - Kreisbl kungssperre. Gießen, de Gro Oesterr. Sreditaüien Oesterr. GtaatSbahn-AeLien Dortmunder Union-Actien Darmstädter Bankactien Buschtherader Elbethal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost » West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oesterr. Alpine-Montan __ , Ostpreußen 157.501 Bochumer Gußstahlactten die Maul- und Nachdem zu Konrad Dörin Mul- und Klaue' wir die Sperre ul Es gelten hie siimmungen unter Bchimmngen un< 1.1. - tebl haperte. Gietzeu, z Gi N Mhi Maul, mb Aili «lGn mb die worben. Gießen, 1 Gi 107.3514 pCt. Ungar. Goldrente 122 2:'5 , Italiener Rente 106 501 Oesterr. Silberrentel 00 85! Ruff. Orient m. Einem geehrten Publikum hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich eine Entleerungs-Maschine für Gruden angeschafft habe und sehe zahlreichen Aufträgen entgegen. 5685 Christian Haubach Zur Feier des 50jährigen Bestehens der Local-Abtheilung Wetzlar wird das diesjährige Der Versammlungstag wird später mitgetheilt werden. 5674 Der Vorstand. 221.ro 201.50 99 00 16950 Montag Abend 8 Uhrr U e b rr n g. Hierauf: Außerordentliche General • Versammlung in der Restauration Thoma. T.-O.: Feuerwehrlaa zu Ortenberg. [5679 ..... Donnerstag den 10. und Freitag den 11. Juli in dem prachtvoll gelegenen Hospitalwalde Finsterloh" bei Wetzlar abgehalten werden. Dieses beliebte landwirthschaftliche Fest beginnt am 10. mit einem großartigen Festzuge und findet die Prämiirung des besten Viehes am 1. Tage Mittags 12 Uhr statt. 5671 An beiden Tagen Tanz und Volksbelustigungen, Abends Illumination und großes Brillant-Feuerwerk. Wir erlauben uns zu diesem Volksfeste ergebenst einzuladen mit dem Bemerken, daß den Festbesuchern Fahrgelegenheit nach dem Festplatze vom Oberthor ab geboten ist. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme und die Blumenspenden bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres Gatten, Vaters, Schwiegervaters und Großvaters Herrn Jacob Wießner sagen Allen innigsten Dank. 5684 Die trauernden Hinterbliebenen. Wedaction: A. Sch-tzda. - Druck und Verlag der Brühl'schm Druck-r-i , 5635] Kleines Logis zu vermiethen. __Grünvergerstratze 31. 5457] Neuenweg 17r Lade« mit anstoßendem Zimmer, Logis im ersten Stock, drei Zimmer, Küche mit Wasser- leitung und Logis im dritten Stock per 1. October zu vermiethen. ____________ 5466] Ein geraum. Laden mit oder ohne LogiS preisw. zu vermiethen. Hch. Schmidt, Wallthorstraße 46. Steins Garten. Sonntag den 6. Juli er., Nachmittags 4 Uhr, Musik-Vorträge auf der neuen Smten-Orgel. Ausgesührt unter Mitwirkung guter Orgelspleler. Eintrittskarten hierzu sind in der Rudolph schen Musikaüenhand- luna bei Herrn Challier, sowie in Steins Garten, lautend auf eine Person ü J4,. 0,50 und für Familien bis zu 4 Personen a^. 1,00 zu haben. Gleiche Billets werden zu dem täglichen Besuche daselbst ausgegeben. Zu geneigtem Besuche ladet ergebenst em . (abbU CL Stein. Zur Stadt Marburg. Sonntag den 6. Juli findet in den neu hergerichteten Localitaten Tanz-Musik zu Marburg auf dem Kämpfrafeu Der «Id)''”' git iluSnaho" Monlagi Dit Mer« Hetzels «berheMche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde zu Gtetze«. Die Sommergeneralversammlung in Wetzlar findet unerwartet getretener Hindernisse wegen am 13. Juli nicht statt. statt, wozu ergebenst einladet [5686] »»eiche tat tabiZ - »»»d' tad i Mochten M Sen [jjhlic \8i,it 1 H s.* Peptonisirte Eisen - Mangan - Flüssigkeit von ärztlichen Autoritäten*) erprobtes und empfohlenes Mittel gegen Bliitarmnth, Bleichsucht, Schwache- zustände, von unbegrenzter Haltbarkeit, Appetit anregend, leicht verdaulich, von angenehmem Geschmack, ohne die Zähne anzugreifen oder die Verdauung zu stören. Ausführliche Gebrauchsanweisung jeder Rasche >1^^ — Tn letzter Zeit wird ein Präparat in den Handel gebracht, welches äusser dem tauschend ähnlichen Namen mit meinem Präparat und dessen anerkannter Heilwirkung Nichts gemein hat. Man achte daher auf den Namen „Kevsser“ und auf meine Schutzmarke, um keine werthlosen, der Gesundheit oft schädlichen Nachahmungen zu erhalten. - Preis pr. 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Nassauer. 5677] Ein kleines Logis zu vermiethen __Krofdorferstraße 17. 5683] Logis, kl. u größ., neu herg., gl. beziehbar, zu verm- Neue Baue 20. 5689) Eine Wohnung, bestehend aus 3 Zimmern mit Zubehör, im 2. Stock per 1. October Grünbergerstraße 29 zu vermiethen. • Vorläufige Anzeige. Mittwoch d«n 9. Juli. Vortrag von Frl. Nath. Köhler: Oedipus auf Kolonos. Alles Uebrige nächstens. 5696 5702] Eine Restaurations-Köchin sucht auf sofort Stellung durch Frau TrLnkner, Wolkengasse 26. Auf dem Festplatz an der Lahn. Sonntag den <»• Juli er.: Zur Wachfeier des Sängerfestes 5681 find noch aufgestellt: KihieWe, pijotograpljie, Waftldölkerei uni MnzlMM. Qum gütigen Besuche laden höflichst ein B Die Besitzer. 5701] Ein freundl. Logis zu verm. an eine alleinst. Person oder an 2 Personen. Gg. LampuS H., Seltersweg 75. 3745] Parterre - Etage in meinem Hause. WestaWlage Nr. 23, per 1. Juli zu vermiethen. Aug. MontanuS. 1 2615] Wegzugshalber der 1. u. 3. 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Zimmer zu vermiethen__________Nordanlage Nr. 28 5651] Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen.Stadt Cassel. 5486] Schöner Eckladen zu vermiethen. Marktstraße 34 _____Das Fest-Comite. Geschäfts-Eröffnung u. Empfehlung. Einem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich unter Heutigem «MF 12 Katharinen gaffe 12 >6 im Schreiner Hahn'schen Hause, ein Glaser - Geschäft eröffnet habe. Da mein Bestreben sein wird, gute Arbeit bei prompter, reeller Bedienung zu liefern, so bitte um geneigten Zuspruch. Achtungsvoll Heinrich Arnold» NB. Bestellungen können auch in meiner Wohnung, Neuenweg 13 (bei Herrn Loos) abgegeben werden. 5691