~»i)1 ' >er!ig! Mr einen erwaS •Mw leihen 4 »spiele Ml Nation Kroupkii tfteilag; N WeU 'marsch > 1 BereinSloc-l. w hing 9 Uhr, luälooiung eines! lg 188b/9, 4)8» , 6) Vereinsanch 1 7. d. M. (2. f Äorstao- MngeMchriL Uhr nach W hinierbliebenen: -ider. ; 5. April, N ) aus statt. 18S0. Soldrente -r Rente Tente IL M M- dost 1 k LanrahÜtte'^ „.3,^6 Rr. 81. Zweites Blatt. Sonntag den 6. April 1890 Der Gießener Anzeiger rrscheml täglich, eit Ausnahme deS Montags. Die Gießener «»«rtienvtLlter "erden dem Anzeiger -chentlich dreimal beigelegt. ießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Adonnemenispret») 2 Marl 20 Pfg. mtt Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedttior und Druckerei: -chntftrnße yr.l Fernsprecher 51 Amts- und Anzeigel-latt für den "Krei* (Skijen. Inno b m t von Anzeigen zu der Nachmittag- für den ß»lgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: chießmer Kamikienbtätter. Alle Annoncen-Bureaur deS In. und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Hmtiid?er Theil. Bekanntmachung, das Ersatzgeschäft pro 1890 betreffend. Die Musterung und Loosziehung der Militärpflichtigen d«S Kreises Gießen für das Jahr 1890 findet an den nach- bk?nannten Tagen statt und zwar: L Zu Grimberg im Gasthaus zum Rappen. Montag den 14. April, Vormittags von 8 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allertshausen, Beltershain, Climbach, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Ä-effelbach, Lauter, Lindenstruth und Londorf; Dienstag den 15. April, Vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Lumoa, Odenhausen, Queckborn, 9i einhardshain, Rüddingshausen, Saasen, Stangenrod, Stock- lMusen, Weickartshain und Wettershain. II. Zu Gießen in dem früheren Hofgerichtsgebäude (Brandplatz). Mittwoch den 16. April, Vormittags von 73/4 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allendorf a. d. Lda., Men-Buseck, Annerod, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Burkhardsfelden, Daubringen, Großen-Bufeck und Hattenrod; Donnerstag den 17. April, Vormittags von 73/4 Uhr an: derjenigen der Stadt Gießen der beiden ältesten Jahrgänge (1888 und 1889); Freitag den 18. April, Vormittag von 73/4 Uhr an: derjenigen des jüngsten Jahrgangs (1890) der Stadt Gießen Md derjenigen der Gemeinden Heuchelheim und Klein-Linden; Samstag den 19. April, Vormittags von 73/4 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Lollar, Mainzlar, Oppenrod, Reis- tiirchen, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseck; Montag den 21. April, Vormittags von 83/4 Uhr an: Loosziehung (auch der in Grünberg Gemusterten). III. Zu Lich im Rathhaussaale. Dienstag den 22. April, Vormittags von 8 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Albach, Allendorf a. d. Lahn, Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Eber- stadt, Ettingshausen, Garbenteich, Großen-Linden und Grüningen; Mittwoch den 23. April, Vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Hausen, Holzheim, Hungen, Inheiden, Langd, Lang-Göns, Langsdorf und Leihgestern; Donnerstag den 24. April, Vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Lich, Muschenheim, Münster, Rieder- Bessingen, Ronnenroth, Obbornhofen, Ober-Bessingen, Ober- Hörgern, Rabertshausen, Rodheim und Röthges; Freitag den 25. April, Vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Steinbach, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen und Watzenborn mit Steinberg. Samstag den 26. April, Vormittags von 9 Uhr an: Loosziehung. Besondere Bestimmungen. 1) Zur Musterung haben sich, bei Meldung der gesetzlichen Strafen, zu stellen: Diejenigen, dem Großherzogthum Hessen oder einem andern Staate des deutschen Reiches angehörigen Militärpflichtigen, welche a) in einer Gemeinde des Kreises Gießen ihr gesetzliches Domicil — ihre Heimath oder ihren ständigen Wohnsitz _ haben und sich nicht in einem andern Theile des Großherzogthums Hessen oder einem andern Staate in einer der nachstehend unter b) angegebenen Eigenschaften aufhalten; b) in einer Gemeinde des Kreises Gießen sich als Dienstboten, Haus- oder Wirthschaftsbeamte, Handlungsdiener und Lehrlinge, Handwerksgesellen und Lehrburschen, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft aushalten, oder die Universität Gießen oder das Gymnasium daselbst oder eine sonstige Lehranstatt in einer Gemeinde des Kreises Gießen besuchen; c) in einer Gemeinde des Kreises Gießen, oder während ihre Eltern einer solchen angehörten,, im AuSlande geboren sind, und weder im Großherzogthum Hessen, noch in einem andern deutschen Staate Domicil besitzen oder sich aufhalten; und im Jahre 1870 geboren sind; ferner Sämmtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1888 bezw. 1889 zurückgestellt worden, oder nach ihrer gezogenen Rümmer disponibel geblieben, d. h. nicht einberufen worden sind. Entbunden von der persönlichen Gestellung sind Diejenigen, welchen Ausstand bewilligt, oder Berechtigung zum ein jährig-freiwilligen MilitärdienstEertheilt morden ist. 2) Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten- oder drittenmale erscheinen, haben ihre LoosungSscheine mitzubringen. 3) Wenn von einem Militärpflichtigen, oder für einen solchen von seinem Vater, oder seiner Mutter Zurück- fleüung in Anspruch genommen wird, so ist für Vorlage der zur Beurkundung der behaupteten Thatsachen erforderlichen Nachweise und Zeugniffe vor dem zur Akusterung anberaumten Termine zu sorgen. Die Zeugniffe müffen amtlich ausgestellt oder beglaubigt sein. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Fami lienangeh örige sich selbst persönlich tm Termin vor der Ersatz-Commission einzufinden. Roch nicht eingereichte ZurückstellungSanfprüche sind bei der Großherzoglichen Bürgermeisterei vorzubringen und die Verhandlungen baldigst — unter allen Umständen vor Beginn deS GrfatzgeschäfteS — an die Ersatz-Commission einzusenden. Verspätete Gesuche haben keinen Anspruch aus Berücksichtigung. 4) Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, z. B. Taubheit, Harthörigkeit, Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche u. s. w., so ist dies durch amtlich ausgestellte oder beglaubigte Zeugnisse des Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers u. s. w. nachzuweisen. Das Vorhandensein von Epilepfle ist durch die eidliche Erklärung von mindestens drei glaubwürdigen Zeugen zu erhärten. 5) An der Loosziehung persönlich Theil zu nehmen, steht jedem Militärpflichtigen frei; für Diejenigen, welche bei dem Aufrufe nicht anwesend sind, zieht ein Mitglied der Er- fatz-Commifston daS LooS. 6) Die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben sämmtltche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtige auf Grund der ihnen bereits zugegan^enen Stammrollen zu der Musterung vorzuladen. Bemerkt wird hierbei, daß Militärpflichtige, welche ßch auSwäriS aufhalten, zur Musterung nicht geladen werden dürfen, da solche nur au ihrem Aufenthaltsort gestellungspflichtig find. Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinde im Mustc- Feuilleton. Wahlblülhen. Rach einem Sprichwort wird am meisten gelogen nach firner Jagd und vor einer Wahl. Es kann natürlich nicht nufere Ausgabe sein, über Alles, was vor den Wahlen ge- ip rochen und versprochen wird, Nachforschungen nach der Glaubwürdigkeit des Versprochenen anzustellen, es soll nur mit dem Hinweis auf das obenangeführte Sprichwort hervor- achoben werden, daß eine Wahl, d. h. eine Reichstagvwahl, immerhin ein Ereigniß ist, welches Anlaß zu vielen Ver- jprechungen, aber auch zu guten und schlechten Witzen gibt. Der Humor hat sich, wie so vieler außergewöhnlicher Be- aEbenheiten, auch der Wahlen bemächtigt. Er äußert sich in erbet ebenso gut in der Familie, im WMhshaust, in den Versammlungen, wie an der Wahlurne se bst. bei Betrachtung unseres 1. S)e^^^^d)en ^a^tfreMe§ W i)Qben, uns über Wahlbegebenheiten in anderen Wahlkreisen mistig zu machen, denn wir haben es trotz dreier Wahltage, trotzdem bei uns recht viel versammelt, geredet, versprochen, ^schrieben, gedruckt, Beifall geklatscht, Bier getrunken und hin und wieder gelärmt und aufgelöst wurde, noch zu feinem Abgeordneten gebracht, wollen wir unseren Lesern ein kleines Bild davon geben, was wahrend einer Reichvtagvwahl Wes passiren kann. Dafür, daß das Erzählte auch wahr oiber neu ist, stehen wir indeß nicht ein- eswer en ei Wahlen ebenso gute und schlechte, wie recht abgelagerte i^e gemacht. .... r t, In erster Linie bemächtigt sich des so ziemlich prosastchen Wahlgeschäftes die Poesie. Wer da glaubt, Serie schmieden ;uu können, aber mit seinem Talent keine Anerkennung fin e, macht seinem bedrängten Herzen, sofern er nnndestens ein 2i'5jähriger „Er" ist, durch seinen Stimmzettel Luft. So sand sich in der Wahlurne zu Bühl im 8. badischen Reichstagswahlkreise folgender Stimmzettel vor: Muser, Dr. Btnz und Lender, Dreigesttrn im Wahlkalender In dem 8. Wahlerkreis. Zeder schwört, daß Glück und Segen Rur in seiner Hand gelegen, 4 Er allein zu sparen weiß. Ob er lendert oder binzelt, Oder ob der Muser blinzelt, Bleibt doch Alles ganz egal. Zahlen muß der Bürger, zahlen, Zahlen, wie nach allen Wahlen, Zahlen auch nach bteier Wahl. Ein Theil der Soeialdemokraten in Nordhausen hat es bei der Stichwahl nicht über sich gewinnen können, für den deutschfreisinnigen Candidaten Dr. Schneider aus Potsdam zu stimmen. Die Grollenden haben statt Stimmzettel mit dem Namen des Candidaten solche mit Versen abgegeben. Wir theilen nachstehend fünf solcher Grollverse aus dortiger Stadt mit: Den Socialismus in seinem Laus Hält weder Schuster noch Schneider auf." „Den Schneider kann ich gar nicht wählen, Den MyliuS schon lange nicht. Der Freisinn soll sich so lang quälen, Bis man ihm einst daS Rückgrat bricht." „Der Potsdamer ist für uns kein Mann, An Mylius ist für uns nichts dran. Herr Glocke, der hat nicht gesiegt, Drum gelte auch meine Stimme nicht. „Den Potsdamer will ich nicht, Drum wähl ich mit Verdruß Den Landgerichtsrath Mylius." „Den Brodvertheurer mag ich nicht, 'Ne neue Hose brauch ich nicht, Drum wähl' ich auch den Schneider nicht. Auch die s. Z. so beliebten Kl apph o rnv er se wurden bei der diesmaligen Wahl noch für gut genug und zeitgemäß befunden. Sie wanderten zwar in vorliegenden Fällen nicht in die Wahlurne, sondern prangten auf Papptafeln, welche in Görlitz socialdemokratische Stimmzettel-Vertheiler auf der Brust trugen und auf welchen der socialdemokratische Candidat Keller mit folgendem Vers empfohlen wurde: Zwei Knaben gingen zur Reichstagswahl, Der eine wählte liberal, Der andere war schon Heller — Er wählte Hugo Keller. Weniger prosaisch gab in einem anderen schlesischen Wahlkreise ein Wähler seinen Gefühlen zwar nicht gegenüber dieser oder jener Partei, sondern schnurstracks dem Wahlvorsteher zum Ausdruck. Er gab nämlich an Stelle des Stimmzettels eine Rechnung über vom Wahlvorsteher entnommene, aber noch nicht bezahlte Kohlen ab. Hoffentlich hat der Mann bis zur nächsten Wahl sein Geld. Als Professor Virchow am Tage nach der Wahl im Tivoli-Saale zu Berlin erschienen war, um seinen Wählern den Dank für ihr erfolgreiches Wirken auszusprechen, und der stürmische Beifall, mit dem er empfangen worden war, sich ein wenig gelegt hatte, riefen ihm zwei Musensöhne, die offenbar vor dem Examen stehen, laut zu: „Herr Proseffor, jetzt sind Sie nicht durchgefallen, nun lassen Sie uns auch nicht durchfallen'." — Daß dieser Aufruf, soweit er vernommen worden war, laute Heiterkeit hervornef, versteht sich von selbst. Wenn ein Reichstagswähler sich zu der Stelle eines Redners oder gar eines Vorsitzenden eines Wahl- c omitös emporzuschwingen vermag, alle Achtung vor ihm- wenn er aber außer dem Besitz eines solchen Ehrenamtes auch noch eine practische, die Politik mit der Familienfürsorge verbindende Frau und Mutter seiner Töchter sein eigen nennt, so ist er einfach beneidenswerth! Gerbermeister Gimpe in D.....Hausen, Zunftobermeister, Stadtverordneter, Schützenhauptmann und Vorsitzender des bürgerparteilichen Wahlcomites (übt eine Wahlrede ein, welche er zur 6m pfehlung des Candidaten halten will): .....„ja, er ist 2) 3) Buckelbauer, als er sich zu dem Gestrengen begibt. Der Amtmann fährt den Bittsteller zuerst grob an Die Züge des Ge- sein Blick aus den Rock des Bauern. Mieth Wohnungen, in welchem Umfange werden insbesondere ungesunde oder unzureichende Räume zum Wohnen benutzt? Wie groß ist die Zahl der Schlafstellen, getrennt nach Logierhäusern und Arbeirer-Miethwohnungen? Welche Mißstände sind hierbei beobachtet worden? Welche Bestrebungen wurden a. zur Verbesserung schlechter Logirhäuser und Arbeiter- Mieth Wohnungen, b. zur Errichtung neuer Arbeiterwohnungen bis jetzt bethätigt, — von wem? (von einzelnen Personen, Gesellschaften, Vereinen?) — in welcher Weise? (wie wurden insbesondere die Geldmittel gewonnen?) — mit welchem Erfolge? Deutscher Heid?. Darmstadt, 3. April. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz läßt gegenwärtig durch die Großherzoglichen Kreisämter Erhebungen über die Wohnungs- verbältnisse der Fabrik- und gewerblichen Arbeiter vornehmen. Es sind insbesondere die Wohnungsverhältnisse dieser Urbeiter in den Städten und den mit den Städten (durch Eisenbahnen rc.) in nächster Verbindung stehenden größeren Ortschaften mit zahlreicher Arbeiterbevölkerung dabei ins Auge gefaßt und es sollen sich die Ermittelungen namentlich Rohseide»- Bastkleider Mk. 16.80 pr. Stoff zur compl. Robe und Mf re Qualitäten oerl. M .md ioUh et das Fad, 1k DSpkk €L Henneberg (K. u. K. »ofueij Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Plg. Porto. 1 In letzterer Beziehung wurde von dem Ministerium den Areisämtern noch empfohlen, etwaige Statuten, Prospecte, Jahresberichte und sonstige Veröffentlichungen über diese Bestrebungen demselben einzusenden. Das von den Kreisämtern vorgelegte Material soll die Grundlage für weitere, eventuell auch gesetzgeberische Maßnahmen zur Beseitigung vorhandener Mißstände und Einführung von Verbesserungen auf diesem Gebiete abgeben. Literatur ttttfc Kunst. — Mit dem vorliegenden 13. Foliohefte von rtUfrtt Lattd rrnd Meer" (herausgegeben von Prof. Joseph Kürschner, reblgtrt von Otlo Bätsch, Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt) findet der erste Band des laufenden Jahrgangs dieses mit vollstem Recht so allgemein beliebten Familienjournals seinen Abschluß. Wenn man das beigefügte, ausführliche Jnhaltsverzeichntß durchsieht, so mutz man staunen über die wunderbare Reichhaltigkeit des darin Gebotenen. Spannende Romane, geistvolle Novellen und gemütbltche kleinere Erzählungen wechseln ab mit interessanten Reise- und Jagdbeschretb- ungen, Eultur- und Sittenbildern, Biographien und Chaiacteristiken, Schilderungen aus der Geschichte, Kunst, Literatur, Länder- und Bölkerkunde und aus der Natur. Auch die Freunde der heiteren Mule werden durch eine Reihe prächtiger Humoresken erfreut. Ist so für eine gediegene Nahrung des Gerstes gesorgt, so geht auch da- Auge nicht leer aus. „lieber Land und Meer" bietet eine fo erstaunliche Fülle prächtiger Illustrationen, daß schon allein das Durchblättern einen Genuß gewährt. Diese schöne Harmonie, welche zwischen der künstlerisch vollendeten äußeren Ausstattung und dem gediegenen geistigen Inhalt besteht, hat dem Journal die große Beliebtheit in allen Schichten des Volkes verschafft und wird nichtoerfehlen, den Kreis seiner zahlreichen Freunde und Verehrer stetig zu erweitern. Und alle diese Schätze kann man sich für einen geradezu unglaublich billigen Preis verschaffen, denn ein Abonnement kostet vierteljährlich (13 Wochen-Nummern) nur 3 Mk-, das Foltoheft nut 50 Pfg. vermischte». *△ Mainz, 4. April. Die riachtheiligen Folgen erkennend, die eine allgemeine Arbeitseinstellung in dem Schreinergewerbe nach sich ziehen müssen, ist man von verschiedenen in folgenden Richtungen bewegen: 1) Welche Zustände bestehen hinsichtlich der Arbeiter- Seiten eifrig bemüht, die vom Fabrikanten- und Meisterverband angedrohte Eventualität einer allgemeinen Werkstättenschließung zu verhindern. Neben privaten Bemühungen hat auch die Bürgermeisterei die Sache in die Hand genommen und die streitenden Parteien zu einer gemeinschaftlichen Besprechung eingeladen. Von dem Resultat dieser Besprechung wird es abhängen, ob die Arbeitseinstellung eine weitere Ausdehnung annehmen wird. Zu einer vollständigen Arbeitseinstellung bezw. Schließung aller Werkstätten wird es indeß voraussichtlich nicht kommen, denn der von dem Meister- und Fabrikantenverband gefaßte Beschluß hat nicht bei allen Verbandsmitgliedern Anklang gesunden. So hat sich mit Rücksicht auf eine größere, an Lieferungsfristen gebundene Bestellung ein bedeutendes Geschäft bereits mit seinen Arbeitern verständigt und wird selbst auf die Gefahr hin, aus dem Fabrikantenverband scheiden zu müssen, unter keinen Umständen seine Werkstätten schließen. Inzwischen hat der Beschluß des Fabrikantenverbandes schon zur Folge gehabt, daß gestern bereits 30 Schreiner der Gastell'schen Wagensabrik die Arbeit .niedergelegt haben. = Frankfurt a. M., 4. April. Die Lohnbewegung hat in diesem Jahre frühzeitig begonnen. Die Tapezierer haben den Anfang gemacht, aber der ruhige Beobachter kann heute schon versichern, daß andere Gewerbe bald nachfolgen werden. Die hiesigen Zimmerleute, die im verflossenen Jahre strikten, ohne etwas Wesentliches zu erreichen, sind auch bereits । in die Lohnbewegung eingetreten und wahrscheinlich werden auch die Führer früher oder später deu Strike erklären, da die Meister es überhaupt verschmähen, mit den Gesellen zu verhandeln. Eine am Mittwoch stattgehabte Zimmerer- Versammlung beschloß, einen Minimallohn von 50 Pfg. pro | Stunde zu verlangen, den 1. Mai als Arbeiterfeiertag zu begehen und auf dem deutschen Zimmerer-Congreß durch ihren Delegirten für die Central-Organisation einzutreten. Den Zimmerleuten und Tapezierern werden die Maurer in der I Lohnbewegung voraussichtlich am ehesten folgen, aber auch damit wird die Bewegung schwerlich zu Eude sein- es regt I sich in allen Gewerben, und die Arbeiter scheinen entschlossen zu sein, mit aller Entschiedenheit für ihre Forderungen ein- i zutreten. Ob sie Erfolg haben werden, bleibt abzuwarten,- I I im vorigen Jahre war derselbe bei den strikenden Brauern und Zimmerleuten gering, wenn auch nicht übersehen werden | dars, daß die Bewegung eine geringe Lohnaufbesserung zur Folge hatte. Was nun den Tapeziererstrike anlangt, so sei zunächst bemerkt, daß derselbe sortdauert. Einige Geschäfte haben die Forderungen der Gesellen, 15 Proeent Lohnerhöhung, bewilligt, die meisten nicht. Namentlich die Jnnungsmeister stemmen sich gegen jedes Nachgeben. Die Tapezierer der I Nachbarstadt Offenbach haben sich mit den hiesigen Gesellen I solidarisch erklärt. * Goslar, 1. April. Gestern ist unser 10. Jäger- I bataillon von hier nach seiner neuen Garnison Colmar abgefahren. Man sah das Bataillon ungern scheiden und es wurden demselben zahlreiche Geschenke und Sympathiekund- I gedungen zu Theil. Auch die Cantinenwirthin, welche im I letzten Kriege Marketenderin des Bataillons war, Frau Jung, I ist mit nach Colmar gezogen. Als sie durch Anzeige im I I hiesigen Loealblatt ein Dienstmädchen suchte, welches mit nach I Colmar gehen sollte, meldeten sich nicht weniger als — 65 hiesige Küchenfeen. Auch ein Zeichen für die Beliebtheit der „grünen Jungen". * Weibliche Barbiere. Man schreibt dem „N. W. T." I aus London: Seit Kurzem sind unter dem Namen „Toilet- | clubs" hier Rasier- und Haarschneidegeschäfte eröffnet, in welchen Herren die Wahl gelassen wird, jene Verschönerungen von weiblicher Hand zu empfangen. Ein Correspondent begab sich mit einem Freunde dorthin und äußert sich entzückt über die Zartheit und Raschheit, mit welchen drei wohlgekleidete hübsche Mädchen eine ganze Schaar männlicher Kunden behandelten, ohne in den Fehler männlicher Barbiere zu verfallen, „die ihre unter dem Messer hilflosen Kunden oft mit alten Anecdoten oder Stadtklatfch langweilen". Der Eigen- I thürner des Geschäftes sagte, daß er jenes weibliche Kleeblatt aus hundert jungen Streberinnen ausgesucht und sie von einem deutschen Meister der Kunst unterweisen ließ, indem er eine zeitlang Arbeiter mit rauhen Bärten umsonst rasiren I ließ, um die Hebung der Mädchen zu steigern. Auch Wasser- I stürz über den Kopf ließen sich Alle umsonst gefallen — ein Proeeß über dem Waschbecken, in England „ahampoo* getauft. Diese weiblichen Barbiere erhalten als Wochengage I eine Guinee (13 Gulden). „Eine neue Industrie für weib- I liche Wesen" — sagt ein Blatt und erzählt, daß in Schweden I weibliche Barbiere schon alte Gewohnheit. Sie stellen beim Eintritt der Kunden die Frage : „Daumen oder Löffel in die Backe?" und er erhält je nach Belieben eines jener Hilfs- I Werkzeuge in den Mund zur leichteren Rasur! * Zwei Fehler. Herr Taupin, so erzählt der „Figaro", I liest in seinem Journal die folgende Anzeige: „Eine Waise I wünscht sich zu verheirathen. 22 Jahre alt, 100000 Frcs. Mitgift. Zwei Fehler". Hastig begibt er sich nach der I angegebenen Wohnung. Man zeigt ihm dort die Braut, er I ist entzückt. Dann präsentirt man ihm ein kleines Bebe — er macht eine saure Miene, aber drückt ein Auge zu und die I Hochzeit wird gefeiert. Nach der Ceremonie sucht Herr Taupin den Heirathsvermittler auf und sagt: „Herr Director, I den einen Fehler habe ich gesehen und mich mit ihm aus- I gesöhnt. Wo ist aber nun der andere?" — „Ah, der andere?" erwidert nachlässig der Agent . . . „der andere ist I ein Druckfehler. Man hat eine Null zu viel gesetzt, statt I 100000 Francs müssen sie lesen 10000 Francs". * Ein falscher Hase ist der Held der folgenden Ge- I schichte. Der arme Buckelbauer aus dem Walddorfe hat ein ’ I Anliegen an den gestrengen Herrn Amtmann. Der Gestrenge I ist grob und rücksichtslos, wird aber .sehr zugänglich, wenn I er irgend ein willkommenes Geschenk wittert. Das weiß der wattigen erhellen sich, er schmunzelt und betrachtet einen bestimmten Punkt des Rockes mit sichtlichem Wohlgefallen. „Die Sache ist schon bewilligt, lieber Mann, hier habt Ihr den Schein", sagt er freundlich. „Den Hasen könnt Ihr draußen in der Küche abgeben." — „Welchen Hasen?" fragt der Buckelbauer recht unschuldig. — „Nun, den Hasen, den Ihr unterm Rock habt!" — Da knöpft sich der alte Pfiffikus ganz erstaunt den Rock auf. „Richtig!" ruft er entrüstet, „da haben mir meine Rackers von Jungen ein paar alte Hafenpfoten an den Rock genäht!" * New dort, 30. März. In Lo uisville müssen erst ungeheure Massen Schutt weggeschast werden, ehe sich genau feststellen läßt, welchen Schaden der Wirbelsturm verursacht hat. Die Zahl der Getödteten wird jetzt auf weniger als 200 und der Eigenthumsverlust auf unter 2 Mill. Dollar- geschätzt. Davon kommen allerdings Hunderte von Verletzten. Ein Augenzeuge beschreibt das Anrücken des Cyclons folgendermaßen : „Die Wolke nahte sich durch eine Lücke in den Hügeln unterhalb Louisvillc, dem Ohio entlang. Dieselbe hatte die Form eines Ballons, welcher sich beständig drehte, mit einem langen Schweif nach der Erde zu. Man hörte eine ununterbrochene Kanonade, mit Donner und Blitz. Das Ganze schien aus einer wirbelnden, schlangenartigen Masse electrischen Stromes zu bestehen, deren Licht für kurze Zeit erlosch und eine schreckliche Finsterniß hinterließ. Die Wolke machte ein furchtbares Geräusch, bewegte sich mit großer Geschwindigkeit über den Fluß und verschwand durch Jeffer- sonville." Folgendes Beispiel von dem plötzlichen Auftreten des Sturmes wird erzählt: Eine Frau klopfte an eine Thür, um Einlaß zu erhalten. Bevor jedoch von Innen geöffnet wurde, entfernte der Sturm die Frau und setzte an ihre Stelle einen Trambahnwagen, so daß die Insassen des Hauses beim Oessnen der Thür erschraken und den aufrechtstehenden Wagen vor sich sahen. Natürlich sind eine Menge wundem barer Rettungen vorgekommen. Ein Mann fiel in einen Keller und entging dadurch der Gefahr, durch ein einstürzendes Thor zerschmettert zu werden. Ein anderer fühlte den Boden unter seinen Füßen sich bewegen, hängte sich an einen vorstehenden Theil der Wand, welche stehen blieb. —Bowling Green ist, wie es sich jetzt herausstellt, von den Wirkungen des jüngsten Cyclons verschont geblieben, dagegen sind viele Städte und Dörfer in Kentucky, Indiana und Illinois mehr oder weniger beschädigt worden. Auf dem flachen Lande sind viele Meiereien, Scheunen und Viehställe zerstört und deren Insassen, sowie das Vieh getödtet oder verletzt worden. Mehrere Schleppdampfer aus dem Ohio und Mississippi wurden zerstört, wobei einige Mitglieder der Mannschaften umkamen. Kinder wurden vom Sturm in die Hohe geschleudert und weit weggeführt; mehrere Bahnzüge entgleisten, weil Bäume aus die Geleise geweht wurden, und hier und da wurden Bahnbedienstete getödtet oder verletzt. Auch aus verschiedenen Ortschaften in Tennessee liegen Berichte über Eigenthumsbe- schädigung und Verlust an Menschenleben vor. ' T7' Unter Freunden wi'd der vorzügliche HollLnd. Lavak allseitig • Plötzlich fallt empfohlen, 10 Pfd. fco. 8 Mk. nur btrect bet B. Vetter in SUW» a. Harz. rungdtermin rechtzeitig anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die Letzteren V2 Stunde vor der bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des MusterungSgeschästes ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten. Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Hast befindet, so ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts vorzulegen. Den Grobherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob, daraus aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig ist, und sind deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen. Im Anschluß an das Ersatz-Geschäft findet DienStag den 13. April im Gasthaus zum Rappen zu Grünberg. Kamstag den 19. April in dem früheren Hoft gerichtsgebäude zu GieHen, Kreitag den 23 April im Rathhaus zu Sich, die Kla^fificirung der Mannschaften der Reserve, der Landwehr ersten und zweiten Aufgebots und der Ersatz-Reserve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehr- männer ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältniffe einen Anspruch machen z« können glauben, an den bezeichneten Tagen, Morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen. Gießen, den 22. März 1890. Der Civil-Vorsitzende der Ersatz-Commission des Kreises Gießen. I 0 st , Regierungsrath. Verkehr, £an0* und — Vom 1. Mai d. I. werden neue, zum größten Tbetl ermäßigte, in einigen Fällen auch unwesentlich erhöhte Nundkeist» Fahrkarten nach dem Taunus, nach dem Rhein und der Lahn, sowie für die Rundreisen Casfil—Bebra—Fulda—Hanau—Frar» kurt—-Gießen—Guntershausen—Cassel und umgekehrt und Hanau- Friedberg—Cassel—Guntershausen—Bebra—Fulda—Hanau und «i* gekehrt eingesührt. — Deutschlands schwimmende Ausstellung. Dicker Unternehmen ist nach einer an bte Weser-Zeuung gerichteten SM«- theilung jetzt gesichert. Es sollen bisher 360 Großindustrielle ipe Betheiligung an dem Unternehmen zugesagt haben. Die Vorarbeiten für den Bau des Ausstellungs-Dampfers sind beendet und ora deutsche Schtffswelfien find aufgefordert worden, Offerten für ven Bau des Dampfers einzureichen. Da, wie Hinzug.fügt wird, va Geld für die Ausführung des Unternehmens vorhanden ist, so pey nichts im Wege, mit dem Bau noch in diesem Sommer zu beginnen. Es war früher beabsichtigt, Hamburg zum Ausgangshafen des öd)tTi zu machen. Davon ist man jedoch zurückg.kommen und hat nunmey Bremerhaven als Ausgangshafen gewählt. Das Comits hat w bereits mit dem Norddeutschen Lloyd in Verbindung gesetzt, der Expedition überwachen und auch die sämmtlichen über Bremen j dirigirendm Nachsendungen durch die Agenturen des Norddeut cv Lloyd an überseeischen Plätzen vermitteln lassen wird. Die Spedtt der für das Schiff bestimmten Güter ist der Bremer Firma J- y• Bachmann übertragen worden und ebenso sollen die Proviantlieferung Bremischen Firmen überwiesen werden. _____ em Mann von trefflichem, gediegenem Character, ein Mann, der eine hochgeachtete, unabhängige Stellung einnimmt, großherzig, klug, bieder ----" Gattin (begeistert): „Du hör mal, das wär' ein Mann für unsere Hedwig!" Unsere an das Striken gewöhnte Zeit geht selbst nicht ohne Hinterlassung von Spuren an den Reichstagswahlen vorüber. Angeblich durch den Ausfall der Reichstagswahlen ermuthigt, strikten in Zella St. Blasii die Nachtwächter. Der Bürgermeister hat folgende Bekanntmachung erlassen: „Da der Stadtrath keine Lohnwächter mehr beschaffen kann, so haben von jetzt ab alle Wahlpflichtigen dsrüger Stadt entweder selbst zu wachen oder für einen Lohn- wachter selbst Sorge zu tragen." Unserem 1. Hessischen Reichtagswahlkreise wirb folgende Anecdote angehängt: In einer Wahlversammlung, welche am letzten Tage vor der Stichwahl in einem Orte des 1. hessischen Wahlkreises abgehalten wurde, hörte ein bejahrter Taglöhner, daß der Redner über „Börsensteuer" sprach. „Was," rief er, „braucht man aach noch Besern- Weuer ? (so hatte er in der That verstanden), alle drei Toag e<; an er verkratzt." Ueber Reichta gswahl und Tanzmusik läßt Herr Ferb. Leute in Nidda, indem er unter der Versicherung, baß „gute Weine nicht fehlen werden," zum Besuche des am zweiten Öfterfeiertage bei ihm stattfindenden Balles einladet, sich im „Niddaer Anzeiger" folgendermaßen hören: »Wo man tanzt und singt, Guten Rheinwein trinkt, Hat man wen'ger Qual Als bei der RetchstagSwahl." nft von ,tUbtt U $tüx\O»nex. W ■' mit vollstem M'i Abschluß. Weeu iß durchsieht, K Ä des darin Mach gemütdltcke te eise- und JagdW en und ChaiacteM Literatur, Ländern ie Freunde der M imoresken erfreut esorgl, so Seht °u r" bietet eine so^ Mit allein das i» >öne Harmonie, {J Ausstattung unH Journal bie 0(J; asit und wird B' > und Verehrer f* ’ sich für einen M in Slbonnemem - Sm - M ..k'Ä 5 A i > tte d°° s ®Wo»? |? 8i6 7 'S H. fM±l S Man >>> r und Blitz. I y »artigen U ®ie $. :e M mit ,t, ®anb durch ju glichen Allsur Plte an einet; 011 Innen ge^ uud setzte an blassen des ■n aufrechtstes ,e Menge wnc unn siel in f! M ein ein(tfirp anderer suhlte t längte sich an er en blieb. -$i: teilt, von ben $■ lieben, dagegen' tdiana und Uin if dem stachen Wälle zerstört: 'bet verletzt teoiit d Mississippi M anschasten unfe he geschleudert e lleiften, weil $L- itr und da Hurtt ach aus verschiedni über Eigenthllin^ vor. ES Kwirthsch^ nun gröW <*Ä sSr .Faiba-H°n° - . 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