acht. §sucht Don felleht birect „ ■n liefere, jQy, •Itteisjnii, ltersweg 21. itSTDoinrn AMgetz Hr, sbalbtgtn Einkii mit guten 3(Uj7 ^Westanlagr^ ' braves LavM esucht. ■ Exved. d BI. ttMrdtkmji Heß, BleiGch^ üchtigr, foi« evmachtt-vt 8eschästigmz rrExped.d.A, sL ehrliog such, '•t, Schreinmmi^ ügelsgaffe. nalifft L eiitiiir je, iß ju Ptrmto Meres dank zu ÄUfoi H m. u. h. nd Lotzid » a\- .chrere Herren 48 bei E. Ham, >r stadtkuv^ eichte Best^ )rt gesucht.^ all. Hess. lllewstthendi"^ tn guter Safli, i* ttetn Eabinet. Preisangabe^ t Expedition ; Zungen für i» Andrem Me, iowie j» werben fort* o, Sticken ' n;enommen; Südamge^ ' gefertigt W* 4 nach । Weiche 1 Damen «htir^HKW AK» *>* MA- d-« ** u s"-°L-5 ilt. ^th.bJz ujT^R " f® SÄ srr. 81. Erstes Blatt. Sonntag den 6. April 1890 Dcr Gießener Auzelser erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger FlöonnemeutsPretOl 2 Marl 20 Pfg. mit Uringerloyn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. -iedaction, Expcditioa und Druckerei: Kchutstratze Ar.Z. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigebtntt für den Aveis Greben chratisöeikage: chießener Jamilienökätter ea 2lmHtd?er Ttzeil am zu den ihrigen zu machen. der Kaiser Wilhelm erwartet wird, be- Tagen des August in der Umgegend werden mehrere Wochen dauern. An Truppen als gewöhnlich theilnehmen, mit rauchlosem Pulver gemacht werden. welchen Se. Majestät ginnen in den ersten von Petersburg und denselben sollen mehr zugleich auch Versuche «W ,1 ,|.■■■■■— -- IUI. II Lttnahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für dm fokgmden Tag erscheinmden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Halleluja, Ostermorgen, Sieger du der Dunkelheit, Halleluja, Ostermorgen, jetzt und in der Ewigkeit — Frisches Hossen lasse sprießen, das zu neuem Thun beseelt, Frischen Muth gieß' in die Herzen, d,e da alle leiogequält — D'rum willkommen, Fest des Herren, das du ja der Hoffnung Bild, Sei gegrüßt in deinem Zauber, der uns Alle sroh erfüllt — Laß von gläubigem Vertrauen uns're Seelen miderglüh'n, Mög' in deinem Morgenrothe uns ein neues Glück erblüh'n! Gefunden: 1 Kinderschuh, 1 Militärmütze, 1 Stroh- Hat, 1 Armband, 1 Patentbleiseder, 1 Zwicker, 1 Vorsteck« madel, 2 Hundehalsbänder, mehrere Schlüffel. Gießen, am 5. Aprll 1890. Großherzogliches Polizeiamt Gießen Fresenius. e^was höhere Anstnüche an die Qualität der Fasel zu stellen rnd nur solche anzukören, deren alsbaldige Indienststellung möglich ist, weshalb mehr Thiere, besonders wegen zu großer Jugend, zutückgemiefen werden mußten als im vergangenen Äahre. Gießen, den 2. April 1890. Großh. Kreisamt Gießen. v. Gagern. Alle Annoncm-Bureaux des In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. „Rhein.-Wcsts. Ztg." zufolge, stetig. Auf der Zeche „Crone" arbeitet wieder alles. Auf Zeche „Borussia" arbeiten 192 Mann, 120 mehr als gestern. Auf „Bruchstraße" ist die Belegschaft fast vollzählig angefahren- auf „Hamburg" arbeiten 52 Mann mehr als gestern. Auf „Neu-Iserlohn" fuhren 393 von 641 Mann, aus „Rheinelbe" 270, auf „Alma" 267 an. Auf „Graf Bismarck" arbeitet alles. Gelsenkirchen, 3. April. Eine auf heute früh anberaumte, aber aufgelöste Delegirten-Versammlung der ftrikenden Bergleute wurde in Folge einer beim Landrath sofort eingereichten Beschwerde um 2 Uhr wieder ausgenommen- die Versammlung beschloß, dem am 7. April d. I. in Bochum stattstndenden Delegirtentage nicht vorzugreifen und die dort Gießen, am 3. April 1890. Betreffend: Statistik über die Placirung hessischer Staats« papiere. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Kirchenvorstande des Kreises. Wir sehen binnen 5 Tagen Ihrem Bericht entgegen, in welchem Betrage Grobherzoglich hessische Staats Papiere zum Vermögen Ihres Kirchenfonds gehören und ans welchen Anlehensjahren dieselben herrühren. Es sind immer nur die Gesammtbeträge aus den ein« zAnen Anlehen aufzusühren. v. Gagern. Osteon. Mit den herrlichen Empfindungen poesievoller Frühlings« freude und weihevoller religiöser Erinnerung feiern wir wiederum das hehre Osterfest. Das Auserstehungsfest in der Natur, die ersten Frühlingsboten unter den Blumen und das erste zarte Grün in Flur und Hain sind uns zu erhabenen Symbolen für die Auferstehung des Heilandes, für den Sieg des Geistes über den Tod und der barmherzigen Liebe über die Sünde und Schändlichkeit dieser Welt geworden. Wie kleinlich, wie nichtig erscheinen uns dieser Zuversicht, dieser großen schönen Hoffnung gegenüber doch alle irdischen Sorgen des menschlichen Daseins. Der Beste, der Reinste, der Erhabenste, der je zu dem menschlichen Geschlechte gezählt wurde, Jesus Christus, der Begründer der christlichen Weltreligioii, erduldete das Schrecklichste, welches teuflische List ersinnen konnte, um einen Menschen zu quälen, und statt der Vernichtung der Person und der Sache, welche in Christus verkörpert war, wurde durch die Marlern und den Kreuzestod des von feinen Feinden geächteten Christus gerade der Sieg und Triumph der christlichen Religion herbeigeführt. Welch ein Trost liegt da doch in der göttlichen Bedeutung des Osterfestes für alle Diejenigen, welche schwer heimgejucht wurden, welche mühselig und beladen durch das Leben gehen! Leidenszeit ist nach christlichem Zeugniß nur Prüfungszeit, und Prüfungen und Heimsuchungen, die ehrbar überstanden werden, können ebenfalls nach christlicher Heilbotschaft nur zu Läuterungen, nur zu reinerem, höherem Leben führen. Welch ein Segen könnte gerade der gegenwärtigen Menschheit aus diesen christlichen Grundwahrheiten erwachsen, wenn sie mehr, als es leider geschieht, beachtet und auf Alles was das Menschenherz bedrückt, angewandt würden! Wie viel Unfrieden, wie viel Unzufriedenheit würden da nicht aus der Welt verschwinden! Mag Gott geben, daß aus dem Osterfeste, gleich wie die Natur zu neuem Leben erwacht, auch die Menschen neu beseelt und gekräftigt werden im Glauben an ein göttliches Walten, daß sie alle kommen mögen zur reinen Erkenntniß' der Dinge und zu den Gütern, die allein Heil und Segen spenden können! Es ist dies unser diesjähriger Osterwunsch für das deutsche Vaterland und für die ganze christliche Welt. Bekanntmachung, die Abhaltung von öffentlichen Faselschauen betr. Petersburg, 4. April. Der „Novoje Wremja" wird aus Dejeboutti, der nächsten Station bei Obock, gemeldet, daß dort eine unter der Leitung Kargapolows stehende Expedition eingetroffen sei, welche sich nach Abessinien begiebt. Die Expedition, welche neben den Führern aus drei Personen besteht, verließ in den ersten Tagen des Octvber Taschkent, ging über das Kaspische Meer, durch Persien, über Bender- Buschir und Aden nach Obock. Sie beabsichtigt zunächst nach Harras zu marschireu. Konstantinopel, 4. April. Der russische Vertreter hat, wie die „Agence de Constantinople" erfährt, der Pforte eine Note überreicht, in welcher ausgesührt wird, daß die Türkei mit der Zahlung der Kriegskostenentschädigung an Rußland im Rückstand sei. Die bezüglichen Deckungsmittel seien unzureichend und erscheine es nothwendig, die Sache zu regeln. Da die russische Regierung von der Absicht der Pforte, eine neue Anleihe abzuschließen, Kenntniß erhalten habe, so verlange sie, daß im Falle des Zustandekommens dieser Anleihe, die erwähnten Rückstände von dem Anleihekapital vorweg beglichen würden. Kairo, 4. April. Stanley hat sich im Laufe der Unterhaltung mit dem hiesigen Eorrespondenten der „Times" dahin ausgesprochen, daß er es als ganz natürlich ansehe, daß Emin Pascha wünsche, seinen Landsleuten zu dienen. Die deutsche Einflußsphäre sei klar definirt und die Deutschen seien vollkommen berechtigt, sich jeden Beistandes zu bedienen. Wenn er alle Araber von Bagamoyo bis Ujiji für sich gewinne, so würde das nur seinen Ruf erhöhen, ohne die englischen Interessen zu schädigen. Stanley bemerkte weiter, er hätte noch von keiner Handlmtgsweise Deutscher oder Emin Paschas gehört, welche seine Sympathien für dieselben erkalten lasten konnte. des Strikes ans. Brandenburg, 3. April. Bei der Stichwahl zwischen Hermes (freisinnig) und Ewald (Soeialdemokrat) hat Hermes gesiegt. Neueste Nachrichten. WolssS telegraphische- Correspondenz--Bureau. Berlin, 4. April. In Folge eines Uebereinkommens zwischen den Ministern des Krieges, des Auswärtigen, der Marine und des Handels und dem Unterstaatssecretär der Colonien beschloß die Regierung, die nothwendigen Maßregeln zur Verhinderung ber Landung von Waffen an der Küste von Dahomey zu treffen. Paris, 4. April. Der Ministerpräsident Freycinet hat telegraphisch die Untersuchung über die Entstehung deS Brandes der Militärbaracken von Commeroy an- geordnet. — Der Hammelauftrieb zu dem letzten Markte in La Billette hat eine derartige Zunahme erfahren, daß die Krisis als beendet angesehen werden kann. — Die Ernennung Bihowds zum Gesandten Frankreichs in Lissabon ist von der portugiesischen Regierung gut ausgenommen worden. Cannes, 4. April. Dom Pedro ist seit einigen Tagen erkrankt, doch hat der zugezvgene Arzt den Zustand deS Kaisers für durchaus unbedenklich erklärt. Petersburg, 4. April. Kaiser Alexander empsing gestern den auf seinen Posten zurückgekehrten deutschen Botschafter v. Schweinitz. — Die großen Manöver, zu zu gewärtigenden Beschlüsse Sämmtliche Redner sprachen sich für eine baldige Beilegung Deutsches Reich. Berlin, 3. April. Der „Reichsanzeiger" ist zu der Erklärung ermächtigt, daß alle amtlichen Veröffentlichungen, betreffend die internationale Couferenz und deren Beschlüsse, künftig wie bisher ausschließlich durch den „Reichsanzeiger" erfolgen werden. Hieraus ergebe sich, daß die vor Kurzem durch einige Zeitungen bewirkten Veröffentlichungen als auf amtlicher ober zur Verbreitung autorisirter Quelle beruhend nicht anzusehen seien. Königsberg, 3. April. Burggraf Earl zu Dohna- Sch lo dien, Obermarschall im Königreich Preußen, erbliches Mitglied des preußischen Herrenhauses, ist heute früh im Alter von 76 Jahren gestorben. Effeu, 3. April. Der „Rhein.-Westfäl. Ztg." zufolge beschloß der Vorstand des bergbaulichen Vereins in seiner gestrigen Sitzung, angesichts der fast ausschließlich unter Coutractbruch ins Werk gesetzten Theilausstände den Zechen zu empfehlen, den Ausständigen eine Frist zur Wiederaufnahme der Arbeit unter Androhung, daß sie nach Ablauf derselben als aus den Listen der Belegschaft gestrichen betrachtet würden, zu stellen. Ferner wird den Zechen em« Bei den am 27. März l. I. zu Grünberg und ‘2. April l. I. zu Gießen abgehaltenen öffentlichen Fasel- schauen wurden die nachstehend verzeichneten Thiere für taug« lich erkannt, als Gemeindezuchtstiere Verwendung zu finden. Oie Körcomnijssionen waren in diesem Jahre angewiesen, pfohlen, den strikendeu Bergleuten keinen Abschlag zu zahlen, da die Abschlagszahlung gewohnheitsmäßig und nach der Arbeitsordnung, eine Vergünstigung für die arbeitenden Bergleute, nicht aber für contraetbrüchige Ausständische bedeutet. Demselben Blatte zufolge hat die Firma Krupp auf der ihr gehörigen Zeche „Hannover" bei Bochum bekannt gemacht, daß die Arbeiter, die gestern Nachmittag unter Contractbruch die Arbeit eingestellt haben, dieselbe spätestens Mittwoch den 9. April aufzunehmen haben, widrigenfalls sie als aus der Arbeit entlassen gelten. Soweit sie Wohnungen der Firma innehaben, werden ihnen dieselben gekündigt werden. Dortmund, 3. April. Die Zahl der Arbeitenden Sei gegrüßt im Frühlingslichte, Ostermorgen hehr und mild, Sei gegrüßt: Wie deinem Schooße neues Leben reich entquillt Weithin wirfst du deinen Schimmer über Berg und über Thal, Ja, bis in die tiefsten Klüfte bringt dein hoffnungsvoller Strahl 1'luW geheimnißvolles Regen waltet nun in der Natur — Allgewaltig klang dein „Werde!" ja durch Wald und Au und Flur Was geschlummert in der Erden, ist durch diesen Ruf erwacht, l'lnd grfprengt die letzte Fessel, die einst schlug des Winters Macht! Ostergeist, dein mächtig Wehen fühlet auch des Menschen Brust, Denn sie athmet, gleich den Fluren, auf in voller Frühlingslust — Vlnb die bangen, ernsten Sorgen, die gebar die Winternacht, Wie sie nun dahin entschwinden vor der neuen Lebensmacht! Ofterfonne, in die Herzen senkst du deinen Gnadenschein, Weckend sie mit deinem Lichte wohl zu einem neuen Sein: Mögest du auch weiter leuchten uns auf unsrer Lebensbühn, u / Scheuchend jeden dunkeln Schatten, der sich sürder uns will nahA! auf ben in Ausstand befindlichen Zechen vermehrt sich, der Eiqenthümer Fasel Urtheil der Commission Nasse Alter Farbe Namen Wohnort Aakob Schudt ^Wetterfeld Pachter Gorr chenriettenhof Vogelsberger Bastard 1V2 I. Gelb- roth Gklbroth- Genügend b.Rüppertsbrg. JL onrnb Kein ^Rieder-Ohmen Bern.Kreuzung desgl. i3/» I- i‘/2 I. fch-ck Roth- scheck Genügend Gut Zich. Sehrt VII.Ettingshausen P achter Bert Vogelsberger 16 Mon. Roth Gut Gut (für die u. Lantelm Londorf desgl. rt/2 I. Roth Gemeinde) Dieselben Londorf Bern Kreuzung N/-J. Roth scheck Gelb- roth Äudw-KeßlerV^Großen-Linden Heinr. Inder-! lhal Groß-Mühle b Vogelsberger 1V< I. Genügend Alten Buseck desgl. 1V< I. Roth Gut Derselbe daselbst deSgl. i3/4 I. rt Genügend Kaspar . Rohr-! bad) Lollar desgl. rt/4 I. ii Genügend I oh.Deibel VI.iWieseck desgl. IV» I. n Genügend Aeinr Euler Grüningen desgl. 1 '/r I- ir Gut Sydorn. 4. April. (Privatdcpcsche.) Während eines verheerenden Orkans an der Käste der neuen Hebriden scheiterte unter anderen Fahrzeugen auch ein Arbeitcrschiff bei der Nalicoloinsel. Fiins Weiße, dreißig Eingeborene ertranken, dreißig andere, welche das Ufer erreichten, wurden von den Wilden nicdergcmetzelt. Unsere beiden Slichwahl-Candidsten. Den in unserem letzten Blatte über Herrn P i ck e n b a ch gebrachten Notizen haben wir nach neueren Mittheilnngen ergänzend beizufügen, daß nun ermittelt worden ist, daß Herr Pickenbach beteiligt ist bei dem „Bank- und Commissions- geschäst" Emil Lucke L Comp., Berlin^., Kronenstraße 23 I. Die Schuld, wegen deren Herr P. iw Jahre 1886 sechs Wochen lang in Folge verweigerten OffenbarungSeibes in Hast saß, ist später bezahlt worden. Dagegen läuft noch die weitere Schuld, wegen deren ebenfalls Haftbefehl gegen Herrn P. erging- doch halten wir uns für verpflichtet, mit- znthcilen, daß gestern Herr P. dem Gläubiger einen Stundungsantrag mit Ratenzahlungen vorgeschlagen hat. Der frühere Accord mit den Gläubigern des Herrn P. sei, wie man uns beute sagt, nicht von ihm, sondern von dessen Verwandten geschlossen worden. E« totales und provinzielles. Gießen, 5. April. — Herrn Professor Dr. Tümmler an der hiesigen Universität ist die nachgesuchte Entlassung aus dem Dienste ertheilt worden. — Herr Reallehrer Jost ist in gleicher Eigenschaft nach Gernsheim versetzt worden. — Gestern unternahm der Männerturnvereiu Gießen eine Turnfahrt nach Wetzlar, an welcher sich 48 Mitglieder be- theiligten. Der von dem herrlichsten Wetter begünstigte Marsch verlief, wie es bei Turnern sein soll, in fröhlichster Weise. Bis Garbenheim waren die Wetzlarer ihren Gießener Turngenossen entgegengegangen, um sie in die „Alte Post" zu führen, woselbst ein frisch fromm fröhlich freier Commers, gewürzt mit Vorträgen ernsten und komischen Inhalts in Scene gesetzt wurde und seinen Abschluß erreichte, als die Gießener gegen 11 Uhr an die Heimfahrt denken mußten. — Seit einiger Zeit wurden an hiesige Einwohner Bettelbriefe gerichtet, deren Schreiber sich als ein durch Schicksals- fchläge in größte Noth gerathener Kaufmann, Namens K. v. d. Trappen aus Mörs a. Rh. ausgab, und meistens um das zum Besuche seiner todtkranken Mutter erforderliche Reisegeld bat. In einem Hause, in welchem er sich zu einer bestimmten Zeit einstellen wollte, um die ihm zugedachte milde Gabe in Empfang zu nehmen, wurde ein Schutzmann postirt, dem es auch gelang, den Briesschreiber zu ergreifen. Der Verhaftete ist ein Bursche von ca. 18 Jahren und, wie er wenigstens an- giebt, Schuhmachergeselle Namens Carl Schmidt aus Wetzlar. Sein Metier als Bettelbriesschreiber habe er schon seit November vorigen Jahres betrieben und sich auch seit dieser Zeit ausschließlich von dem Ertrage dieser «Arbeit" ernährt. Aus Oderheffeu. Der Bericht des Finanzausschusses zweiter Kammer über den Bau von Nebenbahnen ist jetzt sertiggestellt. Die von der Regierung gemachten Vorlagen betreffen: 1) Grünberg-Londorf- der Ausschuß empfiehlt Verwilligung, sieht dagegen zur Zeit von einer Weiterführung nach Lollar ab- 2) Gedern - Lauterbach - aus mancherlei Gründen (große Kostspieligkeit, voraussichtliche Unergiebigkeir, so lange die Bahn keine Weiterführung von Stockheim nach Frankfurt hin habe rc.) empfiehlt der Ausschuß Ablehnung und schlägt an Stelle dessen vor den Bau einer (früher schon projectirten) Linie Salzschlirf—Schlitz - 3) Friedberg, nach irgend einem Punkte der oberhessischen Bahn zwischen Hungen und Nidda- diese Vorlage soll mit einigen kleinen Abänderungen zur Annahme empfohlen werden. Weitere, außerhalb der Regierungsvorlage für Oberheffen liegende Projecte betreffen eine Linie von Nieder-Gemünden durch das Ohmthal nach Homberg, von Alsfeld über Kirtorf rc.- diese sollen indeß zunächst zurückgestellt sein, während ernstlich der Bau der Linie Stockheim-Frankfurt erstrebt werden soll. (N. H. V.) Bad Nauheim, 2. April. Gestern brach im westlichen Theile des Johannesberg-Waldes ein Waldbrand aus, der jedoch bald durch in der Nähe befindliche Leute mit Reisern erstickt wurde. Immerhin hat sich das verheerende Element aus eine Fläche von etwa einem Morgen verbreitet. Grunberg, 2. April. Gestern Abend hatten sich die Nationalliberalen Grünbergs zusammengefunden, um in würdiger Weise den 7 5. Geburtstag des Fürsten Bismarck zu begehen. Indem patriotische Gesänge und die munteren Weisen des Streichmusikvereins mit einander abwechselten, verlief der Abend in der angeregtesten Weise. Die Festrede hielt Herr Pfarrer Koch, der in gewohnter markiger Sprache die ungeheuren Verdienste des vielgehaßten und vielgeliebten Mannes mit dem eisernen Willen gebührend hervorhob. Herr Kreis- baumeister Schnitzel machte den Vorschlag, ein Glückwunschtelegramm an den „Bannerträger des Deutschen Reichs" abgehen zu lassen, was allseitige lebhafte Zustimmung sand. Herr Kreisbaumeister Schnitzel brachte dann auch das Hoch auf unseren Kaiser aus, dessen jugendliche Thatkraft mit Vertrauen in die Zukunft blicken lasse. (G. A.) Meys Stoffkragen, Manschetten und Vorhemdchen find aas itrrk-m, p^gain.nlähntichea Papier gefertigt und mt t einem letnenähnltchen Webstoff überzogen, was sie der Leinenwäsche im Aussehen täuschend ähnlich macht. Jeder Kragen kann bis zu einer Woche getragen werden, wird aber, wenn unbrauchbar geworden, einfach weggeworfen und trägt man daher immer nur neue Kragen rc. Meys Stoffkragen übertreffen aber die Leirrenkrage« durch ihre Geschm.toigkclt, mit welcher sie sich, ohne den Hals zu drücken, um denselben legen und daher nie das unangenehme, lästige K atzen und Reiben von zu viel oder zu wenig oder zu hart gebügelten Lein-nkragen herbetführen. Ein weiterer Vorzug von Meys Stoffkragen ist deren leichtes Gewicht, was ein angenehmes Gefühl beim Tragen erzeugt. Die Knopflöcher sind so stark, daß deren Haltbarkeit bei richtiger Auswahl der Halsweite ganz außer Zweifel ist. MeyS StoffwLsche steht daher in Bezug auf vorzüglichen Schnitt und Sly, elegantes und bequemes Passen und da- bet außerordentliche Billigkeit unerreicht da. Sie kosten kaum mehr als dos Waschlohn für leinene Wäsche. Mit einem Dutzend Herrenkragen, das 60 Pfennige kostet, (Knabenk>agen schon von 55 Plennlgen an) kann man 10 bis 12 Wochen aus, eichen. Für Knaben, die ja b.kanntiich nicht immer zart mit .hier Wäsche umgehen, sind MeyS Stoffkrage« außerordentlich zn empfehlen, was jede HuuSsiau nach Verbrauch von nur einem Dutzend sofort etnsehen wird. Für alle Reiser,den ist MeyS StoffwLsche die bequemste, da erfahrungsgemäß leinene Wäsche auf Rcrftu meist sehr schlecht behandelt wird. theilt durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 28. März l. Js. den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr zn Obcr-Hilbcrsheim, Johann Dorwagen und Friedrich Schmitt. Braunschweig, 2. April. In den Tagen vom 13.—16. September hält der Deutsche Verein für öffentliche Gesundheitspflege hier seine diesjährige Hauptversammlung ab. Aus der Tagesordnung stehen sehr interessante Fragen u. A.: Krankenhäuser in kleinen und mittleren Städten, Arbciterwohnhäuser, Desinfection, Trinkwasserleitungen u. s. w. * Ans Württemberg, 2. April. Ein recht „fideles G e- sängniß" scheint sich in Finsterroth zn befinden. Ein Bauer sollte dort wegen straßcnpolizeilicher Uebertretung 3 Tage und natürlich auch 3 Nächte „brummen". Der Finsterrother Kerkermeister ließ jedoch den Gefangenen jedesmal des Nachts nach Hause. Morgens sand sich der „Gefangene", nachdem er daheim gut geruht hatte, wieder ein und ließ sich wieder 12 Stunden lang einsperren. Er hat infolge dessen wohl 3 „Tage", aber doch nur die Hälfte seiner Strafe abgesessen. Wegen" eines Verbrechens der „vorsätzlichen Befreiung eines Gefangenen" erhielt nun der liebevolle Wärter selbst 3 Monate Gefängniß, aber ohne nächtlichen Ausgang. cztd Aus Kurhefsen, 4. April. Neues Kupfer und Silberbergwerk am Meißner. Im Lause des Winters sind die Nachgrabungen nach Kupfer und Silber in dem i/3 Stunde von Frankershausen gelegenen „Kupsbergwerk" am Meißner ins Werk gesetzt und mit allen Kräften eifrigst gefördert worden. Ein großer Stollen beginnt etwa 10 Minuten vom Dors Wellingerode und ist bereits in einer recht beträchtlichen Länge fertig gestellt- ein zweiter Stollen soll vom „Höllenthal" aus in das Bergwerk führen, auch sollen natürlich später noch mehrere Stollen errichtet werden. Wie dem amtlichen Kreisblatt mitgetheilt wird, verspricht das Unternehmen große Erfolge, denn schon jetzt werden massenhafte Kupfererze zu Tage gefördert. Das hier znm Abbau kommende sog. „Bcilstein- Kupserschieserflöz" soll schon im 15. Jahrhundert im Betrieb gewesen sein, wie historische Documente feststellen. Auch bis zum Anfang dieses Jahrhunderts ist der Abbau fortgesetzt worden, dann aber, weil angeblich nicht mehr lohnend, eingestellt. Nach diesen urkundlich beglaubigten Nachrichten soll es ein reiches Bergwerk gewesen sein, verschiedene Erze und Schiefer gefördert haben, welche Kupfer und Silber enthielten. Landgraf Philipp der Großmüthige soll mit reichem Erfolge den Betrieb des Werkes unterhalten haben. Die näheren Angaben hierüber befinden sich in der Salzwerkrepositnr in Allendorf. Jedenfalls stets es zweifellos fest, daß früher in diesem Bergwerk außer Kupferschiefer auch reichhaltigere Erze gegraben worden sind, sowie daß dieselben in der naheliegenden „Schmelzhütte" geschmolzen worden sind, denn dieses Gebäude mit Hof rc. ist noch vorhanden- es ist in ein Försterhaus umgewandelt. Kaffel, 3. April. Zum Aus stand der Zimmerleute. Die Arbeitseinstellung der sämmtlichcn Zimmerleute in Kaffel und Umgegend dauert noch immer an. Der Ausstand dauert nun schon volle vier Wochen und es ist noch immer keine Aussicht vorhanden, daß die Arbeit wieder ausgenommen wird, denn auf beiden Seiten herrscht bis jetzt wenig Neigung, sich entgegen zu kommen; die Arbeitgeber haben sich gegenseitig contractlich verpflichtet, zusammen zu halten, und die Zimmerleute beharren auf ihren Forderungen. Inzwischen bemühen sich die Meister, von außerhalb Ersatz herbeizuschaffen, haben auch theilweise ihre Arbeiten nach außerhalb vergeben. Gestern fand wieder eine große Versammlung der Strikenden statt und wurde darin u. A. fest- gestellt, daß die Ausgaben eines verheiratheten Zimmergesellen, nothdürstigst berechnet, die Einnahmen erheblich übersteigen. Der Verdienst stelle sich durchschnittlich nur aus 646 Mk., die Ausgabe aber ans 1020 Mk. pro Jahr. Um diesen Fehlbetrag zu decken, müßte dann die Fran mit auf Verdienst gehen und die häuslichen Arbeiten liegen lassen. Die Versammlung beschloß, an den gestellten Forderungen fest zu halten. aus vr. Naumann. „ Nach den Gottesdiensten Collecte für die Kirchenkaffe M Vermehrung des Capitaloermögentz der Gemeinde. Am Sonntag den 13. April: Konfirmation der Gymnasiasten und Stadtschüler und Feier des heiligen Abendmahls; Beichte am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr. diesem Sonntag Collecte für die Armen der Gemeinde. M Die Pfarrgefchätte in der Woche vom 6. bis 12. N-m besorgt Pfarrer Dingeldey. Ostermontag, 7. April- Vormittags 9«/z Uhr tn der Kirche: Pfarrer Schlosser. Vormittags9V»Uhrtnd Friedhosskapelle: PfarrerDingeldey. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Confirmande» dem Gymnasium und der Stadcknabenschule. Pfarrer Auszug aus -en SLan-escnntsregistern ver Stadt (Sieben. Aufgebote. März: 29. Johannes Bernhardt, Bauunternehmer dahier, Mit Katharine Elift KUppel zu Butzbach. 31. Friedrich Wilhelm Gustav Keller, Constabllr-ASpirant zu Hamburg, mit Elisabeth Wilhelmine Christine Caroline Kuhl zu Hamburg. 31. Franz Friedrich Gustav Busse, Constabler-Asplrant zu Hamburg, mit Caroline Schneider daselbst. 31. Heinrich Becker IV., Dtenstknecht zu Gießen, mit Katharine Stadel zu Steinbach. April: 2. Albert Rathgeber, Schlaffer zu Eschwege, mit Martha Elisabeth Bäbendorf daselbst. 2. Heinrich Spaar, Posthilfsbote zu Mainz, mit Katharina Döring zu Gießen. 2. Johann Heinrich Schneider, Buchbinder dahier, mit Luise Kreiling dierselbst. 5. Hermann Nagel von Breslau, wohnhaft zu Gießen, mit Karoline Rössel von Vöhl, wohnhaft zu Gießen. Eheschließungen. April: 2. Ludwig Spahr von Wmnerod, Taglöhner dahier, mit Auguste Balser hierselbst. 3. Philipp Scheühaas von Rieder- Ohmen, Kutscher dahier, mit Katharine Wehnes dahier. 3. Ludwig Betmborn, Fabrikarbeiter dahier, mit Elisa Maria Engelhardt von Alten-Buseck, wohnhaft dahier. Geborene. März: 24. Dem Lackirer Heinrich Bonarius ein Sohn. 24. Dem Cigarrenfabrikanten Georg Schmall ein Sohn. 29. Dem Buchhalter Carl ©lieber eine Tochter. 30. Dem Schmied Friedrich Müller III. ein Sohn. 30. Dem Kaufmann Conrad Schmidt n, ein Sohn, Ludwig Richard Christian Philipp Theodor Wilhelm. 30. Dem Kupferschmied Ludwig Vollmete eine Tochter. April: 1. Dem Lackirer Jacob Ritsert eine Tochter, Elisabeth Wilhelmine. 1. Dem Glaser Georg Hofmann eine Tochter. Gestorbene. März: 28. Christoph Bienstädt, 79 Jahre alt. Rentner dahier. 28. Christine VeSper, 59 Jahre alt, ledig, Prioatin dahier. 28. Karl Albert Otto Kammer, 7 Monate alt, Sohn von Postasststant Wilhelm Kammer dahier. 29. Hermann Wilhelm Gustav U m, 3 Monate alt, Sohn von Weichensteller Carl Ulm dahier. 29. Elise Beck, 4V, Jahre alt, Tochter von Schreiner Georg Beck dahier. 29. August Ruppel, 3«/, Jahr alt, Sohn von HülfSbremser Valentin Rupyel dahier. 30. Anton Müller, 9 Monate alt, Sohn von Schreiner Anton Müller dahier. 30. Marie Koch, 1 Jahr alt, Tochter von Schlosser Friedrich Gustao Koch dahier. 30. Gertrude Elisabeth Koplin, 5 Monate alt, Tochter von Schlosser Eduard Koplin dahier. 31. Lilli Maikomesius, 2 Monate alt, Tochter von Tapezier Heinrich Malkomesius dahier. April: 2. Caroline Kloch, geb. Winheim, 81 Jahre alt, dahier, Wiitwe von Oeconom Ludwig Kloch. 2. Valentin Schlitt, 39 Jahre alt. Postschaffner dahier. 3. Marie Gerecht, 73 Jahve alt, ledig, gtäberin dahier. Auszug aus den lürdjenbOdjent ver Stavt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 29. März. Josef Matzner, Braumeister in Darmstadt, und Charlotte Schußler, Tochter des verstorbenen Nagelschmteds Johann Friedrich Schüßler zu Dillenburg. Getaufte.. Den 30. März. Dem Tapezier Heinrich Malcomesius ecke Tochter, Lilli, geboren den 4. Januar. Den 1. April. Dem Fabrikant Georg Schmall ein Sohn, Georg Karl, geboren den 24. März. Den 4. April. Dem Jnsttlutsdiener Heinrich Heilmau« eck Sohn, Theodor Eugen Ernst, geboren am 3. März. Beerdigte. Den 30. März. Christoph Breustädt, Rentner, oerwittwet, alt 79 Jahre, gestorben den 28. März. Denselben. Christine Vesper, Privatin, alt 59 Jahre, gestorben Den^4.^April. Valentin Schlitt, Postschaffner, alt 39 Jahre, gestorben den 2. April. Denselben. Karoline Kloch, geb. Winbeim, Wittwe des verstorbenen Oeconomen Ludwig Kloch in Birklar, alt 81 Jahre, gv stör den den 2. April. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst- Ostersonntag, 6. April. Vormittags 91/s Uhr in der Kirche: Pfarrer Dr. Naumaam Vormittags 9‘/2 Uhr in der Friedhofskapelle: Pfarrer Schlossen Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nach den Gottesdiensten Collecte für die Armen der Gemeinde. Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr, Pfarrer Schlosser. Bremen, 3. April. sPer ttansatlanttschen Telegraph.l Der Schnelldampfer Elbe, Capt. C. Thalenhorst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22. März von Bremen und am 23. März von Southampton abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. verkehr, Canö» un6 volk.wirthschaft. Gießen, 5. April. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,05—1,20, Hühnereier 1 St. 6-0, 2 St. — H, Enteneier 1 St. 6—7 H, 2 et. — a Gänseeier 10—11 H, Käse pr. St. 5—114, Käsematte pr. St. 3 T Erbsen pr. Liter 19 H, Linsen pr. Liter 32 H, Tauben pr. Paar X 0,80—1,10, Hühner pr. Stück X 1,40-180, Hahnen pr. St. X 1,60—2,00, Enten pr. Stück X 2,00—2,30, Gänse pr. M. 50—60 H, Ochsenfleisch pr. Pfd 66—72 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 60—70 H, Hammelfleisch 56—68 H, Kalbfleisch 52—60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 4,00—4,50, Weißkraut pr. St- 6—8 Zwiebeln per Centner X 12,00—00,00, Milch per Liter 12—18 H. Nidda, 3. April. Gestern Nachmittag erschoß sich in der Harb am Borsdorfer Kreuz der Häsner Rödling aus Hungen. Die Leiche wurde von Vorübergehenden bald bemerkt und, obgleich schrecklich verstümmelt (der Schuß ging durch den Kopf), auch recognoscirt. Die Motive der That sind unbe= kannt. (N. A.) VePnrischtes. * Darmstadt, 3. April. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freimütiger Feuerwehren wurde er- Wentger als ein Dutzend von einer Form und Weite wirb nicht abgegeben MeyS Stoffwäsche wird in fast j/,7 und um 7 Uhr AuSth-ilung her HI Kommunion, um > ,8 Uhr MilitärgotteSbienft mit Predigt; um-/.10 Uhr H°cha°» mit Predigt. Nachmittags um Uhr Festandacht; nach Beero guug dieser Andacht Gelegenheit zur hl. Beichte. rl Montag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit «eichte; um '/,7 und um 7 Uhr Außtheilung der hl. Eommuntov um »/i8 Uhr Militärgottesdienst; um ®/410 Uhr Hochamt mit PredM Nachmittags um V»3 Uhr Festandacht. 3094 M. Hornberger. 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April: l.i- Mhklmine. 1, \ Buschtherader Elbethal-Babn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost „ West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oesterr. Alpine-Montan „gegründet I8»2". Wir machen hierdurch bekannt, daß unser echtes Pilsner Bier heute ab bei Herr« C. Roth II., Wallthorstraße 5, Stellensuchende jeden Berns- placirt seit 1865 SieuterS Bureau in Dresden, Maxstraße 6. 1260] Friedrich Leo, Seltersweg 71 empfiehlt unter Garantie der Reinheit nachstehende WelllC Küster Ausbruch Menescher Ausbruch Tokajer Ausbruch „ „ (extraf.) Holzversteigerung im Privatwald des Grohherzogl. OberstMmeisters Freiherrn von Nordeck zur Rabenau. Montag den 14. d. Mts. werden im Distrikt Struth bei Beuern versteigert: zu oedaufcn. 3067 Conrsbericht vo« E. Wasserschieben, Bankgeschäft. WL«Usnrter BW vo« ». April 1890» re alt, Reninn^ vaiin dahier. 28f- iPostaWantK> ustao U m, 3 fc :hier. 29. W j. cck dahin. 29.L miet Valentin k; Sohn von M iat)r alt, Toijlri t 0. Gertrude 6ll|ik Eduard Koplir. ich 1 von Tapezier KloL, geb. Wlrsi wig Kloch. 2.A^ lade Gerecht, 73^ Gesangverein Germania Am zweiten Feiertage: irilb Nalcomestvi ki rg Schmal! ein - Heinrich Mw' Mrz. Rentner, orrwM' , alt 59 Jahre, lchtssnn, alt 39# .fc.itn Wittwe bei * Von heute ab werden Bestellungen von Braunkohlen vo» 10 kentuer an Md mehr, bet Centn«» ju 63 Pf., aurgeführt. Größere Bestellungen billiger. flm 2. Osterfeiertag«: Tanz - Unterhaltung 120: 1.30' 1.30 1.40 1.50 1.40 1.50 1 50 2 — 2— 2.— 2— 2.50 2- 2 50 2.50 2.50 1.40 1.40 2 — 1.20 1.— 1.75 3.- Ardeitsversteigerung M Fondorf. Die bei Neuherstellung eines Steegs Mber den Lumdabach bei den Burgen pi Rabenau vorkommende Zimmer- ■rbeit, veranschlagt ju 129 Jk 66 W Freitag den 11. April d. I-, Nachmittags 3 Uhr, bei unterzeich- »eter Stelle in Accord gegeben werden. Rabenau (Londorf), 2. April 1890. Aeikgebotenes. «Ute tzrühkartosfeln nnd Dickwu-z verkauft 3103 E. Spie», Neuenweg 29. Weltersburg Am 3. Feiertage Tanzmusik, wozu ergebenst einladet 3069 PH. Weller Wwe Grosse Posten neueste Jifeiötrfloffr, 3090 3098 5 , Italiener Rente Capwein Deutsche des Bürgerlichen Brauhauses in Pilsen: Max Abeies, Frankfurt a. Ist., Kaiserstraße 22. Auch ist dieses Bier bei den Herren Roth und Wilhelm Schomber, Neuen Bäue 10, bei täglich frischer Abfüllung in yt Flaschen ä 40 Psg. zu haben. ■ a® Äg byedkr, Sdjitf, )Wst. 2 ? 1 Boring »n a. er, mit Auiehev der israel. Rtligionsgemkinde dahier. Bei der diesjährigen planmäßigen Berloosung wurden die Schuldverschreibungen Nr. 18, 53, 61 und 127 zur Rückzahlung am 1. Juli dieser Jahres Bestimmt, was mit dem Bemerken bekannt gegeben wird, daß von diesem Tage an deren Verzinsung aushört. Gießen, den 1. April 1890. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde. Rm. Buchen- u. 2 Rm. Eichen- Scheiter; 2 Rm. Buchen- Knüppel, Wellen Buchen- u. 900 Wellen Eichen-Reisig, Rm. Buchen- und 37 Rm. 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Während ich als Christ, während der heiligen Charwoche, jeder Agitation fernblieb, haben gewisse Leute, nicht etwa im ehrlichen Sinne, unsere Sache zll widerlegen gesucht, sondern meine Person verleumdet und ausgesprengt, ich sei in Berlin verhaftet worden u. f. w. Da ich nicht dulde, daß mein unbefleckter Name beschimpft wird, so ersuche ich alle rechtlich denkenden Männer — gleichviel welcher Partei angehörig —, denen diese Gerüchte zugetragen werden, die Namen der betreffenden Verleumder festzustelleu und mir solche behufs zur Recheuschaftsziehung mitzutheileu. Berlin, den 5. April 1890. Wilhelm Pickenbach. 4 <"^2 ff Qi Die vormals Franz'sche Schwimm 1 A 01 und Bade-Anstalt ist unter sehr O VI Sill L" r I I /Ihr f "i günstigen Bedingungen zu verkaufen! 'V Tr (ftieoent. auch zu verpachten. Nähere! V*1 SMiiAfmifrt ort h?i(i>n hi<' C"vrrPl1 rt C. ' Schönster, in nächster Nähe der Stadt gelegener Aussichts- O Restauration zur Deutschen Einigkeit. Tanz-Vergnügen [3076] Ende 11 Uhr. 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Für die vielen Beweise liebevoller Dbeilnahme, sowie für die reichen Bluinenspenden bei dem Hinscheiden unseres lieben unvergeßlichen Gatten, Vaters, Bruders, Onkels und Schwiegersohnes 3071 Valentin Seh litt sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Die tieftrauernde« Hinterbliebenen Itetuction: A. Schcyda. — Druck un» Verlag der V rulit'üven Dructerel (ö'u ^br. Vtetlch) tn Wieue*. Die heutige Nummer umfaßt 14 Sötte« An bie Wähler bes V Hess. Reichstags - Wahlkr eises! 1) 2) 3) den Grundsatz „Gleiches Recht für Alle" inner- von Herabsetzung von Steuern wohl keine Rede wird Mann seine Stimme geben. Was will dagegen Herr Dove? Er verspricht nach seinem Wahlaufruf hochzuhalten halb der Schranken des allgemeinen Staatsgesetzes. Er verspricht, einzutreten für Sparsamkeit im Haushalt des Reichs, ohne welche Wiederum steht Ihr.vor einer Stichwahl! Der 10. April l. I. erst wird definitiv entscheiden, wer den Wahlkreis im Reichstag in den nächsten fünf Jahren vertreten soll. — Zwischen zwei Kandidaten haoi Ihr bei diesem wichtigsten, weil entgiltig entscheiden en , c 'a ' zwischen dem Kommissionär Wilhelm Pickenbach in Berlin und dem Landrichter Dove in Frankfurt a. M. Welchen» dieser beiden sollt Ihr Eure Stimme geben? Vo»i welchem derselben ist anzunehmen, daß er die Interesse»» des gesammten Vaterlandes und diejenigen »einer Wa i er insbesondere am Bester» vertritt? Entscheidend für die Beantwortung dieser Frage in erster Linie ist das Programm, zu welchen, fich der Kandidat m Wort und Schrift bekennt, und fragt es sich deßhalb zunächst: Was wollen Eure Kandidaten? Zunächst was will Herr Pickenbach? Wenn man von den Zielen absieht, welche alle Kandidaten und alle Parteien als die ihrigen bezeichnen, wie Eintreten für Einheit und Große des Vaterlandes, Erhaltung der Wehrkraft, Steuererleichterung der unteren Klassen, Herabsetzung der Gerichts- und Aiiwaltskosten, Fbrderting und Lchlch der Interessen von Landwirthschaft, Handel und Industrie, so kämpft Herr Pickenbach in erster Linie gegen d,e Juden, er will Aushebung der gleichen Stellung der Juden und Christen im Staats- und Rechtsleben, Einführung von Fremdenrechten für dieselben, wobei er übersieht, daß in diesem Falle die Juden zwar ihre Geschäfte nach wie vor betreiben und an allen materiellen Vortheilen unserer Gesetzgebung wie je er . uv an er Theil nehmen würden, daß sie aber wie dieser befreit wären von den wesentlichsten Pflichten gegen den -taat. Er verspricht sodann Herabsetzung der Steuern, ohne sich gleichzeitig für Sparsamkeit im Reichshaushalt auszchprechen Herr Pickenbach ist insbesondere gegen die Branntweinsteuer, wobei er offenbar nicht darai» denkt, daß sein Freund und Befiirworter i. o e t der Abstimmung über das Branutweinstenergesetz gefehlt hat. Entsprechend dem antisemitischen Satz, daß alle übrigen Parteien veraltet, die sog. antisemitisch- Volkspartei aber allein die Parte, des «olks und der Zukunft sei, schimpft das Zeitungs-Organ dieser Partei, der in Marburg erscheinende Reichsherold, ganz gleichmäßig über alle Parteien. So bemerkt dieses Blatt in Nr. 294 vom 1. April l. I., die Halbheit der Nati-nallib-ral-n zeige sich auch m der Jud-nsrag-, die Nationalliberalen seien Antisemiten im Herzen, aber nicht in der That; den Confervativen macht es wörtlich den Vorwurf, sie sch das Volk vor den Wahlen durch Versprechungen. Den Freisinnigen aber sagt es in Nummer 284 vom 25. Februar l. «° b.ss»<« Wissen W-btd.i. -»leugnet, ,Me .-m während jedermann Weitz, und sicherlich auch die Antisemiten Wissen, daß .. . ™ ., die Freisinnigen es waren, welche eine wesentlich höhere Besteuerung der Millionär- verlangte», mdem fte un Reichvtag von 1884/87 eine Reichseinkommensteuer beantragten, daß . 1o_ft . . , als die Erhöhung des Kaffeezolls im Jahre 1879 beschlossen wurde, in der entscheidenden Sitzung vom o Juli 1879 der damals fott- schrittliche, jetzt freisinnige, Abgeordnete Eugen Richter in ausführlicher Rede den Kaffeezoll auf das Energischste bekämpfte und alle Mitglieder der Fortschrittspartei gleich der großen Mehrzahl der Nationalliberalen gegen die Erhöhung des Zolls sein können auch angehören möget, Herrn Mndjtcr Wr in Frnnkfttt a. H 5* «»HU «Her SeüiMerungsnafjm und brngemafi Dvigltitbvag und D-tfbK-tt-g der Interessen . ' ander« Parteien zn verdächtigen nnd deren Bestrebungen herobjasetzen. Et hat vielmehr IN allen innen »den Äd. --'wi-tlt. - .? erstted. in Irene ,u «aiser nnd sti-ich st- das »ah. d-d Vateriande-, Na-enh.h p.edig.. der an. „rh-,Uhren will in die zusthnde des Mittelalters deren lange Dauer gerade zum großen Theil die Mißstände herbeigesührt hat, die er jetzt zu bekämpfen angibt, der, ohne Mittel zur Besserung angeben zu können, lediglich über die bestehenden Verhältnisse los zieht, der Arm gegen Reich, Christen gegen I en aufhetzt, d-, ,N °ll° anderen Parteien Ichmiihli» beleidigt nnd. wie ai.n nachgewi-I-n -,n- grdie ja, z°n van 70 gliedern m , 'm . • L » ^rihn(fte verläumdet, dann wählt den Antisemiten Wilhelm Piäenöach. Reichstag vertretene Partei auf . F unb Interessen des Volkes in ernster Weise wahren will, der will die Gleich« _ WolltJhr HJ« “«JJ1tJ'ÄK nach Rang, Stand nnd Confession, der will Sparsamkeit heit vor dem Gesetz oh unerfüllbare Hoffnungen zu erregen, Unerfüllbares zu versprechen, der will gleichmäßige im Reichshaushalt, berc e3 ** Berufsklaffen, befien Beruf und persönliches Auftreten dafür bürgt, daß er alle an ihn heran- Berucksichtigung der I ^ü^cn Rücksichten auf Grund sorgfältigster Prüfung entscheiden wird, dann wählt, welcher Parte. Ihr Gießen, 3. April 1890. Das freisinnige Wahl-Comitv. $nl(lg w B°rsitz-ndkn »-S fr.ifumig™ 8. ®eor8i in Gich-st. - Druck bcv Brühl',chcn Drnck-r.i (Fr. Chr. Pirlsch) in Äi-ß-n. 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Unger. 3049 50 Bahnhofstraße Nr. 12. 2192 1837 In Giessen bei Henn Frledr. Seibel. 2689) NB. Reste bis zu 20 Stück werden zur Hälfte des Preises abgegeben. 3058 Otto. 50 4 28 2200 100 1700 Erd- u. Maurerarbeiten ohne Steinlieferung Steinhauerarbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Schlosserarbeiten Schreinerarbeiten Weißbinderarbeiten Tapezierarbeiten II II II II II II II II II II II Eisen- u. Röhrenlieferung Planitung d. Schulhofes Beiführen von Sand Einfriedigung: a) Steinhauerarbeit b) Schmiedarbeit c) Zimmerarbeit im Submissionsweg: zwar: 1. Maurerarbeit mit Materialienlieferung, veranschlagt zu terialienlieferung (Ziegeldach), veranschl. zu Schreinerarbeit, veranschlagt zu Schlosserarbeit, veran- I. 93 : Fresenius. Der Kreisingenieur. Stahl. 20,06 119,42 45,— 22,75 18,— 71,67 486,39 72,30 36.60 250.— 99,— 32,— 64,- 75,— 25,— April Karl Orbig Socialdemokratie für den 1. Hess. Wahlkreis. Bekanntmachung. In unserem Genosienschastrregister H eingetragen, daß Georg Weller Zii Wieseck als Rechner des Spar- •mb Vorschußvereins zu Wieseck (ein* fragene Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht) gewählt worden ist. Gießen, 2. April 1890. Großh. Amtsgericht. geben werden. Rabenau (Londorf), 2. April 1890. Der Bauverwalter. 552 Radel-Derbstangen, 10 Buchen-Stämme. Vlemerkt wird, daß das Stamm- Md Werkholz zuerst zur Versteigerung ilomrut. Die Zusammenkunft ist ober- Pb Fünfhausen. Muern, den 3. April 1890. Gnoßh. Bürgermeisterei Beuern. Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 9. I. Mts., von Vorm. 9 Uhr an, sollen im ArbeitsversteigerMg fu Kondors. Die bei dem Umbau' einer Scheuer im Hof der Geheimerathsburg zu Rabenau vorkommenden Arbeiten, und Holzversteigerung. Es werden versteigert 1) Don- oervtag den 10. April aus dm Districten Töpserkaute 15, und Mgchegt 50: Buchen: 1,8 rm Scheiter; Eichen: 199,3 rm Scheiter, 92 rm Knüppel, 8380 Wellen, 236,2 rm Stöcke; Nadel: 5 rm Scheiter, 4,2 rm Knüppel, 2320 Wellen, 4 rm Stöcke; 9 Kiefernstämme von 20—48 cm Durchmesser, von 7— 1 l m Länge mit 6,30 fm; 59 Fichtenderbstangen von 7—11 cm Durchmesser, von 8 bis 12 m Länge mit 2,91 fm. Zusammenkunft Morgen» 9 Uhr aus der Kreil straße Gießen—Steinberg an der Sandkautschyeise. 2) Freitag den 11. April aus den Districten Rabenpsuhl 49c und Rehhecke 71. Buchen: 1,5 rm Knüppel, 350 Wellen, 4 rm Stöcke; Eichen: 118,8 rm Scheiter, 64,4 rm Knüppel, 5870 Wellen, 145,5 rm Stöcke; Nadel: 16 rm Scheiter, 8 n» Knüvpel, 1460 Wellen, 19 rm Stöcke; Weichholz: 3850 Wellen. 29 Eichen-Stämme von 24—47 cm Durchmesser und von 5—10 m Länge mit 24,23 fm, 65 Kiefernstämme von 20-44 cm Durchmesser und von 5 bis 12 m Länge mit 38,36 fm, 8 Airkenstämme von 17—22 cm Durchmesser und von 4—8 m Länge mit 1,82 fm, 327 Fichtenderbstangen von 6—10 cm Durchmesser und von 6-10 m Länge mit 8,95 fm, M Fichtenreisstangen mit 3,02 fm. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf let Kreisstraße Gießen—Steinberg W Uebergang über die Eifenbahn. Gießen, 28. März 1890. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. ungen liegen bei Großh. Bürgermeisterei Queckborn, bei welcher auch die Offerte auf Rr. 2 unter Anschluß von Musterblättern abzugeben sind, zur Einsicht offen. Gießen, am 3. April 1890. alten Rathhaussaale versteigert werden: veranschlagt zu cX 805,— „ 330,60 J. AndeFs neu entdecktes überseeisches Pulver tödtet Wanzen, Flöhe, Schwaben, Schaaben, Russen, Fliegen, Amelsen, Asseln, Vogelmilben, überhaupt alle Inaecten mit einer nahezu übernatürlichen Schnelligkeit und Sicherheit derart, . dass von der vorhandenen Insekten- j brüt gar keine Spur übrig bleibt. Echt u/d billig zu haben in Prag in J. ANDEL S Droguerie, 13 „zum schwarzen Hund“, Hussg. 13. 2. Zimmerarbeitslohn Dachdeckerarbeit m.Ma- schlagt zu sollen Freitag den 11. I., Nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichneter Stelle in Accord ge- Gebrauchte Iahrräder aller Gattungen von 50 JL an zu verkaufen bei [2853 W. Kamel, Bleichstrahe 7. Ofen- und Herdlieferung . Kostenanschlag, Plan und Beding- Hüte (v. JL 1.50 an u. höher), Schirme „ „ 1.40 „ „ „ Mützen „ 0.70 „ „ sowie Kragen, Binden, Handschuhe, Hosenträger, Vpa- zierstöcke rc. in größter Auswahl bei Heinrich. Repp, 1359] 5 Lindenplatz 5. Fuhrleistungen 3058 JL Basaltsteinlieferungen 333 Maurerarbeiten 713 AchMdeMk Gknklllliikrsllinmlmlg Tagesordnung: Stichwahl. Gießen, 5. April 1890. Der Vorstand Steinhauerarbeiten 656 Schlosserarbeiten 231 Chaussirarbeiten 1052 Pflasterarbeiten 4169 Gießen, den 3. April 1890. Großh. Bürgermeisterei Gießen. * Gnauth. 3020 Aeilgeöotenes. Kinderwagen i in großer Auswcchl zu billigsten Preisen. H. Hoffman«, Sonnenstraße 20. ! Hauptniederlagen der ächten Friedrichsdorfer Zwiebacke. Hauptnahrung? - Mittel für Kranke, Magenleidende, Wöchnerinnen, Greise und Kinder. — Feinstes Gebäck für Kaffee, Chocolade, Thee und Wein. Aerztlich empfohlen. Rur allein ächt zu haben be den Herren Aerd. Drebetz, L. Kalkhof, E. Orbig, Bahn- hosstraße, G Dort, Wallthorstraße, Ä. Möser Alicestraße. [2708 Nuchen 123 ^ichm 6 M-el 3 Mr fianöroerfter £e(jr(inuej Hosen, Hemden, Mausen n. Sdjür;tn § empfiehlt Robert Stuhl, Neustadt 21. Opel-Fahrräder ’ str- Generalen 0C01 ausgesprochen- über die zur Z der Offiziere -- Aspirant^ vorder Armee r J Md w Ich * Meinung sur in geben. Dtt die Gesammtza $ür dieselben schassen, ist eir auf die Anspr- rvärüg weisen tillerte erhebst eines ausreich Tag wichtiger. Der gesteigeite die Kreise zu e in Bestacht koi zutage wie vor Armee ihre Os das Offizier-C. selben unoerän die Offizier-As denen dieser A der adligen C braven Offizier pstiler des Osfi Meiner Armee Häuser, in dm Herz für den § anerzogm werde mandeure sich fr seittge iArundsät forderlichen miss für die Annahm. tm-Prüfung als es mitzbtlltgm, l übermäßig hoher aber nach Gesmn stehender Famili traglichkeiten Ein dah in der Rege der Fuh-ArWer der Wd-Artistei nicht mehr als die Velhäitniffe, tjeile des lomen, verkenne der Armee nacht die Forderungen einzilnen Stellei dieselben bei de erreicht haben, möglich macht,; y solchen üb. Mang und $ Ainer Armee Mhäiuiafle anders hoch | S doch ihre'ls " wissen, die den. In diese Aufgabe der et w Martere zu e d 'hren Ofsizi »fier Vinte ?ut ruk Wc S". Heini; Mebenen A Sä, ®|f A SÄ m