H <“8 5S. *1. Hausfreund uu) 2 Nummern (mit Tert- Beilage). . am- Jahrgang. 'ns pro Quartal 1^ noBmern gratis und fraoco. ipzig. A. Kochs Verlag. Glaser- oh pinergesellen turburgehe, _ Krankfurirr Hof. sgekmmte Pare 3»->78] H. Plant, Kaplansg. 2. teilen - Vermittlung ives Dienstpersonal, männlich chlich, in gute Häuser. [7197 i G. Fischer-Jung, rffttrt a. M.» Haiengaüe 5. Lut Michaeli ein RL-W -18 Jahren gesucht. Frau Marie Scheel, MMraße 30. >—«**«5* »iddeutch« annmanto*«“ • Ä‘f. »KM'- 9 Tage. tetmkwi Mittweida L . - Sadw - J lueiliM • lifenleir • Bcitli \ WetÄrirter-Schilt. \ » - J Ein Mnlaisi-eS in Hand- tzeübie^ AinvermLVchen mit ^Frau^^oiesior Bosfius, Ludwigspl^KTr. ^n^eSe^^StOt rftijtntabnJaüÄ-» Freitag den 5. September Rr. 206. Der Hießener Anzet-er erscheint »äglich, «att Ausnahme deS Montags. Die Gießener IlnttittenStälter »erden dem Anzeiger VSchentlich dreimal -eigelegt. neßener Anzeiger General-Anzeiger. 1890 BiertellShriger AvsnnementspretSO 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expedttio» und Druckerei: KchntSraßrAr.^. Fernsprecher 61. Amts- und Anzeigeblatt für» den Nreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den fügenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. GraLisöeikage: Gießener Iamitienölätter. 'BU-llk---------'IX .LIUJI II I »MW» Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Tlmtiid?** Thett. Bekanntmachung. Zu Wenings, Kreis Büdingen, ist bei einem Stück Rindvieh die Maul- und Klauenseuche sestgestellt worden. Gießen, den 3. September 1890. Grobherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern- Betr.: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Saasen. Bekanntmachung. Die Verhandlungen über die Ausstellung des allgemeinen Meliorationsplanes für die Gemar- tung Saasen liegen zur Einsicht der Betheiligten vom 25. August bis 8. September l. I. aus dem Amtszimmer der Bürgermeisterei Saasen offen, nämlich: 1) die Karte mit Einzeichnung des neuen Wege- und Grabennetzes; 2) die Erläuterungen dazu mit den Beschlüssen der Vollzugscommission in einem Hefte; 3) das Prorocoll über die Prüfung dieses Meliorationsplanes durch die Landescommission vom 4. Juni l. I.; 4) die Acten über die geplante Regulirung der Gemarkungsgrenze von Saasen mit: a. Lindenstruth, b. Göbelnrod, c. Harbach, d. Reinhardshain; 5) die Acten wegen Anlage verschiedener Waldtheile zu Feld und umgekehrt. Am 10. September l. I., Vormittags 9 Uhr, wird der Unterzeichnete mit der Vollzugscommission auf dem Bürgermeistereibureau in Saasen zur Auskunftsercheilung und Entgegennahme von Anträgen anwesend sein. Etwaige Einwendungen gegen die vorgenannten Arbeiten muffen bei Meldung späterer Nichtberücksichtigung entweder während obiger Frist schriftlich bei der Bürgermeisterei Saasen überreicht oder in der erwähnten Tagfahrt den 10. September eingebracht werden. Darmstadt, den 11. August 1890. Der Vollzugpcommissär: Nover, Regierungsrath. politische Uebevsicht. Gießen, 4. September. Der Kaiser traf am Dienstag Abend gegen 7 Uhr, aus dem Manvverrerrain des Gardecorps bei Pasewalk kommend, Feuilleton. Luftkurorte, Bäder und Sommerfrischen des Grossherzogthnms Hessen. Plauderbrtefe für den „Gießener Anzeiger" von E. M. (Nachdruck verboten.) VII. Wimpfen. Es ist ganz merkwürdig, daß die Menschen so wenig das Naheliegende zu würdigen wissen. In den Sommerferien, in welchen wir den Staub der Arbeitswochen abschütteln und unseren Lungen ein wenig freie Gottesluft gönnen, — da sührt uns das schnaubende Dampfroß weit hinaus! (vorausgesetzt, daß wir das nöthige Reisegeld haben) doch weit, möglichst weit muß es gehen! Nach der Schweiz, nach Tyrol, womöglich nach Norwegens stillen Fjorden und mächtigen Schneegipseln. Und das Gute, das so nahe liegt? Ja, damit ist es eine eigne Sache! Wie oft hören wir wohl den Namen „Wimpfen" an unser Ohr klingen? Höchst selten. Und dann denken wir: Ach, da können wir ja jeden Tag hin ! Eben darum sollten wir es auch zu Zeiten thun, denn es gibt in der That wenige Fleckchen aus Gottes schöner Erde, die so geeignet wären, Herz und Gemüth sammt allen Ruhebedürsnissen unseres Körpers zu befriedigen, wie diese Lnmuthige Enclave unseres engeren Vaterlandes. Wie angenehm umschmeichelt uns der würzige Heuduft der saftigen Wiesen, wenn wir der Bahn entsteigen, uns in das ehrwürdige, altersgraue Städtchen verlieren, dessen malerische, steil aufsteigende Straßen das Entzücken jedes Künstlerauges Hervorrufen müssen. Viel interessante und fchöne Gebäude treffen unseren Blick. Da ist zuerst, wenn rvir das Stadtpanorama überschauen, der „rothe Thurm", eine gewaltige düstere Steinmasse, der ehemalige Bergfried. in Kiel ein, auf dem Bahnhofe vom Prinzen Heinrich von Preußen und dem Erzherzog Karl Stephan von Oesterreich empfangen. Vom Bahnhofe fuhr der Kaiser nach dem Schlosse, unterwegs von den dichtgedrängten Massen des Publikums und den Gewerken, Innungen, Vereinen und Corporationen, welche in den reichgeschmückten Einzugsstraßen Spalier bildeten, jubelnd begrüßt. Im Schlosse war das gesammte Ofstziercorps nebst den Spitzen der Civilbehörden zu großem Empfang anwesend. Beim Aufhissen der Kaiserstandarte aus dem Schloßthurme gaben sämmtliche Kriegsschiffe im Hafen Salut. Der Kaiser begrüßte besonders herzlich den österreichischen Admiral v. Sterneck und den englischen Admiral Hornsby, zeichnete verschiedene Personen, besonders die österreichischen Offiziere, durch Ansprachen aus und dankte den Vertretern der Stadt für den ihm bereiteten festlichen Empfang. Um 73/4 Uhr begab sich der Kaiser mit dem Prinzen Heinrich zur Abendtafel an Bord der „Hohenzollern", wobei das österreichische Panzerschiff „Franz Joses" weithin leuchtendes elec- trisches Licht warf. Die Sedanfeier ist am Dienstag in allen Theilen des Reiches in festlicher und erhebender Weise begangen worden und hat sie, soweit bekannt, nirgends eine Trübung oder Störung erfahren. An vielen Orten fand am Montag eine Vorfeier statt. In einigen Blättern waren kürzlich Mittheilungen über das Verhältniß zwischen Kaiser Wilhelm I. und dem Fürsten Bismarck veröffentlicht worden, denen zufolge man annehmen mußte, daß Kaiser Wilhelm I. in den ersten anderthalb Jahrzehnten nach 1867 die beherrschende Stellung des Fürsten Bismarck nur widerwillig ertragen habe, während er im letzten Jahrzehnt seines Lebens zu alt gewesen sei, um sich gegen den Einfluß seines Kanzlers aufzulehnen. Die erwähnten Mittheilungen haben nun eine Entgegnung in den „Hamb. Nachr." veranlaßt, die vermuthlich vom Fürsten Bismarck selbst herührt und welche speciell die in jenen „Enthüllungen" aufgestellte Behauptung, Kaiser Wilhelm I. habe das „letzte" Abschiedsgesuch des Fürsten Bismarck sehr kühl und einfach erledigt, so daß der Kanzler seine Abschiedsgesuche nicht mehr erneuert habe, näher beleuchtet. Nach dieser Aufklärung der „Hamb. Nachr." war die Einreichung des Abschiedsgesuches und seine Erledigung schon vorher zwischen dem Kaiser und dem Fürsten Bismarck verabredet und zwar lediglich zu dem Zwecke, um hierdurch einem Beiden unwillkommenen Bundesrathsbeschlusie erfolgreich entgegenzutreten. Das Gesuch bildete in diesem Falle lediglich die Form, in welcher der Kaiser einem von ihm nicht gebilligten Bundes- rathsbeschlusse widersprach, da er hiermit erklärte — wie die betreffende Darstellung in den „H. N." aussührt — keinen Kanzler finden zu können, der zur Gegenzeichnung des Bundesrathsbeschlusses bereit sei und blieb derselbe hiermit ohne amtliche Folgen. Aus Brüssel war gemeldet worden, daß der daselbst eingetroffene Neichscommissar Major v. Wißmann plötzlich erkrankt sei. Erfreulicher Weise hat sich aber diese Nachricht als unbegründet herausgestellt und ist Herr v. Wißmann vielmehr bei bestem Wohlsein. Am Mittwoch speiste der Reichscommissar bei dem als Congoforscher bekannten Capitän Storms und begab sich am Donnerstag nach Ostende zum Besuche des Königs Leopold. Oesterreich-Ungarn scheint endlich geneigt zu sein, dem serbischen Nachbar in der „Schweinefrage" Zugeständnisse zu machen. Wie die „Agence de Belgrade" mittheilt, hätte der Minister Graf Kalnoky sich geneigt erklärt, auf wiederholte Vorstellungen der serbischen Regierung hin, die Schweineeinfuhr aus Serbien nach Oesterreich-Ungarn unter folgenden Bedingungen wieder zu gestatten: 1. Die serbische Negierung verpflichtet sich, erst nach achttägiger Ueberwachung das erforderliche sanitätliche Zeugniß betreffs der Schweine auszustellen. 2. Der Exporteur hat für jeden einzelnen Schweinetransport die Erlaubniß des ungarischen Ministeriums zu erwirken. 3. Die serbische Regierung verflichtet sich, ihre Grenze gegen die Einfuhr rumänischer Schweine zu sperren und die Ueberwachung dieser Maßregel seitens der ungarischen Regierung zu gestatten. — Die serbische Regierung wird wohl oder übel genöthigt sein, aus diese Bedingungen einzugehen, wenn sie die Aufhebung oder wenigstens Milderung des für Serbien so lästigen österreichisch-ungarischen Schweine-Einfuhrverbotes erreichen will. Deutsches Reich. — Ueber die Fe st Versammlung der nationalliberalen Partei am Vorabend des 1. September geht uns nachstehender Originalbericht zu: X. Heidelberg, 3. September. Am vorigen Sonntag fand auf dem hiesigen Schlosse zur Vorfeier des Sedantages ein vaterländisches Fest statt, veranstaltet von den nationalliberalen Vereinen von Darmstadt, Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg. Schon am Vormittag bot der Bahnhof ein lebhaftes Bild und als gegen Mittag die Eifenbahnzüge die Gäste aus allen Himmelsrichtungen herbeiführten, da entstand dort ein dichtes Gedränge, so daß man Mühe hatte, sich hindurchzuwinden. Ein Extrazug aus Mannheim brachte allein gegen 1500 Personen,- ein Extrazug aus Speyer brachte die pfälzischen Gäste. Gegen ^-3 Uhr setzte sich der imposante Festzug, der etwa 3—4000 Personen zählte, vom Bahnhofsplatze aus durch die reich beflaggte Stadt nach dem Schloß in Bewegung- drei Musikcapellen spielten in dem Zuge. Scharf hebt er sich in feiner eckigen Form gegen den hellen Sommerhimmel ab. Einige behaupten, daß er noch aus der Zeit stamme, da der Ort „Cornelia" hieß, und der römische Adler von hier aus den Flug in deutsche Gaue nahm. Wie dem auch sei, er hat viel gesehen, der alte Geselle. Viele glänzende Einzüge und höfische Feste, als drüben in der romanischen Kaiserpfalz, deren letzte Trümmer von der Neckarhalde am besten sichtbar sind, die alten mächtigen Heldenkaiser ein- und ausritten, als Kaiser Rothbart und der edle Friedrich der Zweite hier Hof hielten, und dann später, als nach der beendeten „kaiserlosen, schrecklichen Zeit" Rudolf von Habsburg die Burg wieder besuchte. Der Zwillingsbruder des rothen Thurms, der „blaue Thurm", ist, mit einem zierlichen Ausbau versehen, jetzt auch Uhrthurm und beherrscht mit den Thürmen der Stiftskirche das Stadtbild. Die evangelische Stiftskirche schließt die Westseite des Marktplatzes ab; sie ist außerordentlich sehenswerth und für uns von besonderem Interesse, weil die innere Malerei durch unseren bekannten trefflichen Kirchenmaler Professor August Noack theilweise restaurirt, theilweife neu ergänzt worden ist. Der Chor, das Sacramentshäuschen, sowie die zur Empore führenden Freitreppen sind gleichfalls beachtenswerth. Weitere interessante Baudenkmale der Stadt sind: das Steinhaus, ein Rest der Hohenstaufenpfalz, die Nordfaffade des Wormser Hofs, das Thor unter dem Schwibbogenlhurme und verschiedene Brunnen, wie der Löwenbrunnen, der Storchenbrunnen und der Adlersbrunnen. Auch befindet sich rechts von der Stiftskirche ein sogenannter „Calvarienberg". Diese statuarische Darstellung des Gekreuzigten zwischen den beiden Schächern, die höchstwahrscheinlich zum Grabschmuck für ein altes Wimpfener Geschlecht diente, stammt aus der spät- gothischen Zeit. Die katholische Dominikanerkirche verdient auch Beachtung- der Umbau im Zopfstiel hat ihren ursprünglichen Plan leider beeinträchtigt. ' Die Hauptanziehungskraft Wimpfens ruht jedenfalls in feiner Bedeutung als Soolbad. Der Boden birgt hier wahre Schätze von jenem bescheidenen, aber unentbehrlichen Wohlthäter der Menschheit, dem Salze. Die Wimpfener Soole hat eine Concentration von 27—28 Gr. (— 25,5 pCt.) und zählt mit den drei umliegenden Salinen Rappenau, Jagstfeld und Offenau zu den stärksten Soolen überhaupt. Die günstigen klimatischen und hygienischen Verhältnisse haben Wimpfen als Luskurort schnell in Aufnahme gebracht. Badegäste und Fremde sind gut aufgehoben und finden alle Bequemlichkeit im „Mathildenbad" oder im Badhotel „Ritter". Die Umgegend Wimpfens bietet die mannigfachsten Ausflüge und Spaziergänge dar; so nach Wimpfen im Thal, wo die Besichtigung der unendlich malerischen, höchst interessanten Stiftskirche dem Besucher einen großen Genuß gewährt. Sie wurde unter dem Dechant Richard von Dietersheim in den Jahren 1259 bis 1280 durch einen unbekannten Baumeister erbaut. Für Kunstverständige ist die Kirche deßhalb hochinteressant, weil in ihr zum erstenmale in der Ausbildung des Wölbsystems eine neue Bauweise zum Ausdruck gelangte, die man damals als die „französische" bezeichnete. Weiter findet der Besucher auf einem waldigen Bergrücken die Kornelienkirche oder Schlachtkapelle, wo Tilly vor der Schlacht bei Wimpfen mit feinen Heerführern berathen haben soll. Nach einer anderen Lesart fei er in voller Rüstung zu Pferde vor den Hochaltar geritten, um sich dort den Segen geben zu lassen. Diesen Vorgang stellt das große Gemälde des Münchener Malers Trübner dar. Nach den verschiedensten Richtungen und lohnendsten Zielen führen die Pfade der Sommerfrischler und Erholungsbedürftigen. Da ist vor Allem der schön gewundene Neckar, auf welchem es sich heiter im Schifflein fahren läßt. Da. mit den die von S. Dohany (Wimpfen) ist in diesem für Wimpfen und Umgebung erschienen, klaren und übersichtlichen Darstellung der li *8t^ Fülle historischer rufen muß. Im Verlage Jahre ein Führer den wir ob seiner und litterarischer Erinnerungen auf- Rom, 4. September. Einer Meldung der „Agencie Stefani" aus Petersburg zufolge beabsichtigt der Zar im October den Sultan zu besuchen. «V» * X, winkt drüben Jagstfeld mit seinem schattigen Garten am Badhotel. Da geht es nach der Saline Friedrichshall mit ihren Gruben, in die Wißbegierige einsahren können, und aus welchen die Spaziergänger weiße Salzcrystalle zur Erinnerung Heimbringen. Zwei Flüßchen ergießen sich hier in den Neckar: Jagst und Kocher. Geht man die Kocher auswärts, so gelangt man nach Kochendorf mit sehr sehens- werthem Schloß und Kirche. An der Jagst entlang treffen wir auf das liebliche Heuchlingen. In einer Stunde von Wimpfen aus zu Fuß zu erreichen, bildet dieses einen der beliebtesten Ausflugspunkte. Weiter auswärts finden wir noch manches Schöne, so u. a. das altberühmte Jagsthausen, das Stammschloß Götz von Berlichingens, welches im Beschauer unwillkürlich eine standarte. — Der Oberbürgermeister von Kiel brachte Dank des Kaisers für den herzlichen Empfang durch Bürgerschaft dieser zur Kenntniß. Flensburg, 3. September. Die „Hohenzollern" Oben auf dem Schlosse erwartete eine tausendköpsige Menge den Zug, der mit klingendem Spiel in den Schloßhos einzog. So viele Menschen — nach der Abrechnung stellt sich die Zahl aus über 7000 — wird wohl der ehrwürdige Schloß- Hof seit dem denkwürdigen Jubiläum 1886 nicht wieder gesehen haben. Bald nach der Ankunft des Zuges bestieg Herr Hofrath Meyer von hier die mit der Büste des Kaisers geschmückte Rednertribüne und feierte in kernigen und begeisterten Worten zunächst Kaiser Wilhelm I. „Wie den alten Barbarossa Lied und Sage verherrlicht, so werden einst deutsche Säuger die greise Heldengestalt Wilhelm I. feiern, denn um sie concentrirt sich jener ganze große Moment der Wiedergeburt eines Alldeutschlands." Nachdem Redner noch des edlen Dulders, des Kaisers Friedrich, gedacht, feierte er unseren Kaiser Wilhelm II., der das Erbe seiner Väter hochhalte und der das Steuer der Regierung mit einer Kraft und Energie führe, daß alle Welt erstaunt und verstummt. In das Hoch auf Se. Majestät den Kaiser stimmte die vieltausendköpfige Menge begeistert ein und sang die Nationalhymne. Der zweite Redner, Herr Ritzhaupt, führte aus, wie das Volk zum Fürsten und der Fürst zum Volke gehöre und daß man als Bayer, Hesse oder Badener doch zugleich ein guter Deutscher sein könne. Sein Hoch galt den deutschen ( Fürsten, vor Allem den Fürsten von Bayern, Hessen und Baden. Es folgte der Gesang: „Stoßt an, Landessürst lebe!" Herr Reichstagsabgeordneter Dr. Bürklin gab einen Ueber- blick über die letzten Jahrzehnte der Geschichte Deutschlands und feierte den Sedantag als Auferstehungstag des jetzigen geeinten Vaterlandes und ermahnte Alle, sich ferner an das große Vaterland fest anzuschließen und unentwegt mit der bewährten Ausdauer und Arbeitsfreudigkeit weiter zu streben. Einem dreimaligen Hoch auf das Vaterland folgte der Gesang „Deutschland, Deutschland über Alles". Als weiterer Redner bestieg Herr Reichstagsabgeordneter Ur. Osann aus Darmstadt die Tribüne- seine Rede galt dem Fürsten Bismarck. Er hob dessen Kraft des Genies und gewaltige Arbeitsfähigkeit, die er vor aller Welt offenbart hätte, hervor und beleuchtete Bismarcks Verdienste um die Einigung Deutschlands. Das Hoch aus den Fürsten fand enthusiastische Aufnahme und begeistert sang die Menge das Lied: „Dem Fürsten Bismarck". Als letzter osficieller Redner gedachte Herr Oberbürgermeister Dr. Wilckens von hier des siegreichen Heeres und des greisen Schlachtendenkers Moltke. Redner forderte zu einem Hoch auf das deutsche Heer und den greisen Grafen Moltke aus- freudig stimmten Alle ein und: „Es braust ein Rus wie Donnerhall" klangs durch den Schloßhof. Die Pausen zwischen den einzelnen Reden wurden ausgesüllt durch Musikstücke und Vorträge eines Gesangvereins. Nach den Reden zerstreute sich die Menge nach allen Richtungen, in das Schloß und seine Umgebung. Besonders lebhaft ging es im Landhaus und vor Allem im Keller beim großen Faß zu, das auch bei dieser Gelegenheit wieder sein edles Naß spendete. Eine solche Kellerkneipe beim großen Faß ist einzig in seiner Art und nur Derjenige vermag sich einen rechten Begriff davon zu machen, der selber dort schon einmal „mitgemacht" hat. Kurz nach 8 Uhr versammelten sich noch einmal die sämmtlichen Hesttbeilnehmer im Schloßhof, um die bengalische Beleuchtung zu bewundern, und sie fiel herrlich aus. Die Ruinen roth, die Fontaine grün beleuchtet, boten ein prächtiges Schauspiel. „Wunderbar schön" und „herrlich", so hörte man einmal über das anderemal die Fremden ausrufen. Diese Beleuchtung bildete den Schluß des Festes und noch einmal durchbrauste das „Deutschland, Deutschland über Alles" die alten Mauern - dann verzog sich die Menge. Im Lause des Abends wurde noch manches Wort gesprochen, das Zeugniß ablegte von Liebe und Treue zu Kaiser und Reich. Dr. Osann sprach noch der Stadt Heidelberg den Dank der Auswärtigen für den freundlichen und überaus herzlichen Empfang aus und brachte der alten und doch ewig jungen Musenstadt ein donnerndes Hoch. Touristenwelt aufs Wärmste empfehlen können. Das mit Illustrationen, Stadtplan und Specialkarte gut ausgestattete Büchlein schließt seine Schilderungen treffend ab mit einem Ausspruch des berühmten Reisenden Dr. v. Lorent. Derselbe lautet: „Mich haben meine Wanderungen über einen großen Theil der Erde geführt, nach dem ernsten Spanien mit seinen maurischen Erinnerungen, dem hochgepriesenen Neapel, dem poetischen Sicilien, nach Konstantinopel, der Perle zwischen Morgen- und Abendland, nach Afrikas Sandwüsten, wie nach dem von den Märchen der Tausend und eine Nacht verherrlichten Orient. Doch alle diese Erinnerungen, so großartig sie auch sind, vermögen nicht das schöne, stille Wimpfen in den Hintergrund zu drängen." -e- Lich, 3. September. Die Mittheilung des lqj Berichterstatters vom 31. August (vergl. Anzeiger Nr. 203) beruht zum größten Theil auf Erfindung. Bei dem Gewitter am 27. August ist kein Baum im Schloßgarten vom Blitze getroffen worden- die todten Fische haben schon am Tage vorher aus dem Teiche geschwommen und sind, wie von sachverständiger Seite vermuthet wird, einer Seuche erlegen. Der „colossale" Karpfen soll auch nur höchstens 15 Pfund schwer gewesen sein. — Die gestrige Feier des Sedansestes ist unter zahlreicher Betheiligung aller Schichten der Bevölkerung in schönster Weise verlaufen. Neueste Nachrichten. Wolffs relegraphischeS Torrespondenz-Bureau. Berlin, 3. September. Der „Reichsanzeiger" ist zu der Erklärung ermächtigt, daß die thatsächlichen Voraussetzungen eines Artikels des „Hamburger Correspondenten" in Betreff einer Verstimmung zwischen Kaiser Wilhelm und dem Zaren Alexander anläßlich des Petersburger Besuches :c. jedes Grundes entbehren. Berlin, 3. September. Der deutsche Gesandte in der Schweiz, Herr v. Bülow, wurde zum wirklichen Geheimen Rath mit dem Prädikat Ercellenz ernannt. Potsdam, 3. September. Die Kaiserin ist Abends 11 Uhr nach Flensburg abgereist. Kiel, 3. September. Gestern Abend sand bei dem österreichischen Consul Mohr ein glänzendes Ball fest statt, woran sämmtliche österreichische und achtzig deutsche Marineoffiziere Theil nahmen. Kiel, 3. September, Morgens 8 Uhr. Die Flotte liegt in Paradestellung, neben dem österreichischen Geschwader das Schulgeschwader, daneben das Manövergeschwader, vor letzterem „Niobe", „Ariadne", „Luise", „Rover", hinter dem Schulgeschwader liegt die Torpedoflotte. Soeben salutirte die ganze Flotte die vom Großmast der „Hohenzollern" wehende Kaiserstandarte. Die deutschen Schiffe haben die Toppflaggen gehißt, die österreichischen die deutsche Flagge im Großtopp. — Morgens 9*/2 Uhr. Gegen 9 Uhr hißten die deutschen Kriegsschiffe die österreichische Flagge auf Großtopp. Der Kaiser verließ die „Hohenzollern", fuhr an den österreichischen Schiffen „Kaiser Franz Joseph", „Erzherzogin Stephanie" und „Tiger" vorüber, deren Mannschaften in Parade aufgestellt, den Kaiser mit brausenden Hurrahs begrüßten, sodann fuhr der Kaiser an den deutschen Kriegsschiffen vorbei. Kiel, 3. September. Nachdem der Kaiser die übrigen Schiffe passirt hatte, wobei die Mannschaften paradirten, begab er sich unter den Klängen der Nationalhymne und dem Salut der österreichischen Schiffe an Bord des österreichischen Flaggschiffs „Kaiser Franz Joseph" und frühstückte bei dem österreichischen Admiral Sterneck. — Der Kaiser begab sich um 103/4 Uhr unter dem Salut des österreichischen Geschwaders von dem österreichischen Flaggschiff nach der „Kronprinzessin Erzherzogin Stephanie". Kiel,3. September. Beider Flottenrevue befanden sich in Begleitung des Kaisers auf der vom Lieutenant zur See Hoffmann gesteuerten Stationsyacht Gras Moltke, die Admiräle Hornby, von der Goltz, Knorr und General Wittich. Die Großherzogin von Mecklenburg und die Prinzessin Heinrich folgten in einer Dampspinaffe mit der preußischen Prinzen- «nv provhtjieU«*. Gießen, 4. September. — (Tel.) Se. Durchlaucht Fürst Bismarck passirt heute Abend 848 die Station Gießen. — Der im Juni hier Hingerichtete Vatermörder Häuser hat, wie die „Kl. Pr." Mttheilt, wenige Tage vor seinem Tode eine Selbstbiographie geschrieben, in weicherer die von ihm verübten Verbrechen, wie Diebstähle, Einbrüche u. dgU in einer so cynischen Weise auszählt, daß man sich mit Abscheu von einer solch verdorbenen Natur abwendet. Das Geld, welches er stahl, verjubelte er sofort und tobte so lange in den Wrrthshäusern herum, bis es ausgegeben war, um dann von Neuem wieder zu stehlen. Meistens geschah dies in Gemeinschaft mit anderen Strolchen. Gegenstände, die wegen Gefahr der Entdeckung nicht zu ver- werthen waren, warf er in den nächsten besten Fluß, so z. B. eine werthvolle Uhr, die er in einem Orte bei Mainz gestohlen, in den Rhein. In Mainz und Effenheim hat er verschiedene Diebstähle begangen- in dem von ihm hinterlaffenen Schriftstück führt er sie nebst den gestohlenen Gegenständen einzeln aus. dem Kaiser an Bord warf Abends sieben Uhr bei Ekersund Anker. Der Kaiser verblieb an Bord - er trifft hier morgen früh ein. Kisfingen, 3. September. Fürst Bismarck ist heute Morgen unter stürmischen Hochrufen abgereist. Homburgv. d.H., 3. September. Der Fürst v. Bismarck ist um 6 Uhr Abends zu Wagen hier eingetroffen. Die Frau Fürstin hatte den Fürsten von Frankfurt a. M. abgeholt. München, 3. September. Der vormalige Ministerpräsident Frhr. v. Lutz ist heute Nachmittag 4 Uhr in Pöcking g e st o r b e n. München, 3. September. In Folge der letzten Regen- güffe fanden bei der Stationsbrücke von Waltenhofen aus der Lindauer Strecke und in der Nähe von Stetten aus der Memminger Strecke Dammrutschungen statt. Zwischen Landsberg und Schongau ist ein Localzug entgleist. Aus der Partenkirchener Bahnstrecke ersolgte zwischen Diemendorf und Wilzhofen eine auf 200 Meter Länge sich erstreckende Dammabrutschung. Für die Züge zu den Passionsspielen in Oberammergau wird der Verkehr indeß durch Umsteigen der Reisenden ausrechterhalten. Die Gegend bei Tölz ist durch Wolkenbrüche verwüstet. Die Isar steigt noch weiter- Starnberg und Freising sind theilweise überschwemmt. Wien, 3. September. Ein Berliner Bries der „Polit. Corr." betont die Erfolge der russischen Reise des Kaisers Wilhelm. Gegenüber der Haltung der russischen Preffe, welche die Bedeutung der Entrevue theils abschwäche, um den Franzosen zu schmeicheln, theils ausbausche, um Oesterreich zu schrecken, weise man in Berliner maßgebenden Kreisen daraus hin, daß es gerade einen Beweis für die Festigkeit des Dreibundes, speciell für das intime österreichisch-deutsche Verhältniß bilde, daß man in den leitenden Wiener Kreisen jeden russisch - deutschen freundschaftlichen Gedankenaustausch mit Befriedigung und ohne jeglichen Hintergedanken begrüße. Wien, 3. September. Die Donau ist in weiterem Steigen begriffen. Das Wasser ist bereits in mehrere Keller der Vorstädte, der Leopoldstadt und des Bezirks Landstraße eingedrungen. Prag, 3. September. Seit heute früh stehen die niedrig ! gelegenen Vororte, sowie die unteren Stadttheile unter Wasser. Die Pioniere halsen den Einwohnern bei den Rettungsarbeiten, wobei ein Ponton kenterte. Bis jetzt werden 6 Pioniere vermißt. Das Wasser steigt, der Regen dauert fort. Prag, 3. September. Das Hochwasser ist hier stetig gewachsen und die niederenStadttheile stehen unter I Wasser. Der Tramway - Verkehr zum Franzensquai mußte eingestellt werden. Die unteren, zum böhmischen National- I theater führenden Gassen werden mit Kähnen befahren. Aus I Bernau, Wittingau und Budweis wird ebenfalls Hochwasser 1 gemeldet. Teschen, 3. September. Kaiser Franz Joses empfing den Fürstbischof Kopp von Breslau heute in Audienz. Der Kaiser machte Mittags eine Rundfahrt durch die Stadt und wurde dabei von der Volksmenge überall mit Hochrufen begrüßt. Zara, 3. September. Kaiserin Friedrich ist heute Nachmittag 2 Uhr aus der „Surprise" hier eingetroffen- sie ging ans Land und besichtigte die Stadt. Paris, 3. September. Die Morgenblätter melden, es werde morgen zwischen Rochefort und Thiebaud außerhalb Englands ein Duell stattfinden in Folge des Artikels des „Jntransigeant" vom Sonntag. Paris, 3. September. Dem „Temps" wird aus Saint Louis im Senegal gemeldet, daß Mr. Jeandet, der Administrator von Podor, in Aere von Eingeborenen im Schlafe überfallen und getödtet worden ist. Liverpool, 3. September. Der Congreß der Trades- Unions verwarf mit 263 gegen 55 Stimmen den Antrag des Socialisten Macdonald, die Nationalisirung von Grund und Boden dem parlamentarischen Programm des Congresses einzuverleiben. Petersburg, 3. September. Neuerdings werden große Feuersbrünste aus Narowtschat (Gouvernement Pensa> und Potschinki (Gouvernemem Nischny) gemeldet. Brüssel, 3. September. Hofmarschall Graf Oultremont machte dem Major v. Wißmann heute einen Besuch. Wiß- mann wird morgen vom König hier empfangen. Christiania, 3. September. Den Hauptgegenstand der Berathungen des 3. Internationalen Congresses gegen den Mißbrauch geistiger Getränke bildete heute das sog. Gothenburger System. Gronfeld-Helsingfors schlug die Bildung einer europäischen Anti-Alkohol-Liga vor. Konstantinopel, 3. September. Der Sultan begnadigte anläßlich des Jahrestages seiner Thronbesteigung 18Kretenser, welche von einer früheren Amnestie ausgeschlossen waren. Zanzibar, 3. September. (Reutermeldung.) Das englische Panzerschiff „Buccaneer" ist mit zwei Kanonenbooten an Bord nach dem Zambesi abgegangen, in Begleitung zweier anderer englischer Kriegsschiffe, um die Kanonenboote auf dem Zambesistrom zu stationiren. Sydney, 3. September. (Reutermeldung). Der S t r i k e nimmt zu. Sämmtliche Arbeiter des Kohlenreviers von Wol- longon stellten die Arbeit ein. Man befürchtet, daß gegen Ende der Woche auch die Schließung der Silbergruben von Brokenhill eintreten werde. Der Bürgermeister suchte zu vermitteln, aber bisher ohne Erfolg. Newyork, 3. September. Bei den Staatswahlen in Vermont erlitten die Republikaner eine Niederlage, die Demokraten gewannen mehrere Sitze. — Die beim Bau der Panama-Bahn beschäftigten Arbeiter begannen wegen Verkleinerung ihrer Landloose einen Ausstand. Washington, 3. September. Der Senat begann die Discussion des Capitels „Zucker" des Zolltarif es. Hale beantragte eine Abänderung zu Gunsten der Gegenseitigkeit zwischen den Staaten der westlichen Halbkugel. Der Antrag wurde angenommen. Buenos Ayres, 3. September. (Reuter-Meldung). Aus Verlangen des Gouverneurs von Tucuman sendet die Nationalregierung Truppen in diese Provinz. — Gestern Abend sanden zwei große Versammlungen der „Union Civica" statt, welche in voller Ordnung verliefen. — Der Congreß hat die Berathung der Vorlage des Finanzministers über die Emission von Doll. 6 000 000 Schatzscheinen begonnen, sowie einer weiteren Vorlage wegen Ausgabe von Doll. 15 000 000 Cedulas durch die National- Hypothekenbank begonnen. X Algert &erh 1J Srt!?n @tle,n bil 3”eC n HE" f* , « in »£ria””in ®et S°rg-1 UI)i) P i» stein beendig ° H » »ES* Md st l«te wor, üeren & V* rf-«- Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen. 35. Woche. Vom 24. August bis 30. August 1890. Einwohnerzahl: 20 500 (tncl. 1600 Mann Militär). Sterblichkettsziffer: 17,8 Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—lb.Jahr: non ™ anderen üeI, ißbt Ln. heften gestohlen «IM A J*uß6o0enan|lnc6, Vermischte Anzeigen Sk .,7364 Emil Eisehbach. Är Feine frischeCervelatwurst [7360 empfiehlt Schüler. 7339 Adolf Möhl, Bahnhofstraße 5. Schulhof & Comp (M. Baltz), Gießen. 7345 Ecke von Kreuz und Seltersweg 7284 [6891 7342 an. an. Alle berühmten Fabrikate. 209 tfoiipfoWn Klaviere von Mk. 50.— an. — Umtausch alter Klaviere. Freie Llefenrng. Langjährige Qerwrtle. Bedeutende AoewdM. Willi. Rudolphi, Pianomagazin, Neuen weg 3 7190 Ferner: 4 pCt. ReichScmlethe 100.00 Tendenz: fest. NetchSbavk-DiScont 4 p6t — Frankfurter Bank-DiScont 4 vCt. NOactten: A. Scheyda. — Druck und «erlag der Brühlfchen Druckerei (Fr. Chr. 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Js. ein Fohle»« und Pferdemarkt statt, ?u deren fleissiger Beschickung mit Uieh Landwirthe und Händler hierdurch eingetadeu werden. Marburg, 3 September 1890. Der Oberbürgermeister: Oesterr. Lreditacttev Oesterr. StaatSbahrvActieB Dortmunder Union-Actiev Darmstädter Bankactiev erader Elbethal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost , West Gelsenkirchener Der. Kön.- und Laurahütte-Act. Oesterr. Alpine-Montan. Einfa^nngenNews 8 M. (48.—), lieber Land und Meer 2.50 -4L (12.—), Bom Fels zum Meer 2.50 M. (12.—), Jllustrirte Welt 1.50 .A (7.80), Jllustrirts Zeitung 6 M. (28.—), Zur guten Stunde 2 Jt (10.—). Die Preise in Klammern bezeichnen die Preise neuer Exemplare. 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Vieh- und Krämermarkt. Auf ben am Mittwoch bett 10. September b. I. dahier stattfindenben Markt wirb hiermit befonbers auf- merksam gewacht, da mit demselben wieder Akindvieh- uno Gchweinemarkt verbunden ist. Gomberg a/O., den 3. September 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Homberg a/O. Repp. $ Darmstadt, 4. ( fammlung des Hi im Worret'/che/l Saa/i tobet, fladjmittatf 2 S*dt: 1) FeststeüunZ lehrer-Berein, das Le Einverleibung in die i Verein protiijoujd) ang Atzung in Kraniheits' 3) Berathung und Fe 1891 und event. 189 über etwaige Antrag, ausgelosten Vorstands des Landestehrer-Vere Dchemegs, findet Oetober, Morges und wch ioIgenb£ der 3ai ImrDicherwegz v°. $i< »*« t,,IW Der Montag- Go«r»Hericht von £■ Wasserschieben, Bankgeschäft. G«aE«r-r« 0hfl vo« 4. September 1880. Schluß eourf- 1 Uhr 15 Mtn Grummetgras von zwei Wiesen zu verkaufen. [7317 __ Hana«, Marburgerstraße 44. Grosse Oelfässer, zu Regen- und Jauchefässern geeignet, bei Gebr. 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