1390 Mittwoch dm 5. März Kr. 54 Aints- «nd Anzergsblatt für den Atvers Gieren chratisöeikage: chießmer Jamitienökatter Aintlichev Theil erstand. Cabinets betrachtet, denn der Borgang hat mit einem die im seitherigen Ministerium in Frankreich bestan- tiesen Meinungsverschiedenheiten klar zu Tage treten Die tonangebenden . Pariser Zeitungen besprechen laufet’ fischen Male denen Dir Gießener y»mtCic*Bfä((er verdcn dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. FÜL—JJ________ Herr Rechtsanwalt Dr. Gutflrisch^in Gießen mit 9021 von 17541 gültig abgegebenen Stimmen zum Reichstagsabgeordneten gewählt worden ist. Gießen, den 4. März 1890. Der Wahlcommifsär: v Gagern. Der Oletzever Anzeiger evscheint täglich, eit Ausnahme deS Montag-. und der orleanistische „Gaulois", welcher den Rücktritt Constans mit der Angelegenheit des Herzogs von Orleans in Verbindung bringt, giebt sogar der Meinung Ausdruck, daß derselbe eine Präsidentschcstscrisis zur Folge haben könne- ähnlich äußern sich die boulangistischen Organe. Uebrigens Vallthor nach dm K ehemalige Hosraich b sprechen sich saft alle Pariser Blätter anerkennend über die Verdienste Constans aus und unstreitig war letzterer auch die Seele des Ministeriums Tirard, und daß der Eintritt des Radicalen Bourgeois in das Cabinet dessen erschütterte innere Festigkeit wieder Herstellen sollte, wird daher allseitig bezweifelt. In der französischen Deputirtenkammer dürfte die im Cabinet eingetrctene Veränderung am Montag lebhafte Debatten veranlaßt haben. Bekanntmachung, NeichstagSwahlen betreffend. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß dem I. Wahlkreise des Großherzogthums Deutsches Reich. Berlin, 2. März. Einen Beweis dafür, daß die Zunahme der Bevölkerung in den Städten während- der letzten Jahre einen gewaltigen i.'l7ifschwung genommen hat, gibt die kürzlich veröffentlichte amtliche Statistik über die Geburten, Eheschließungen und Sterbefällc im preußischen Staate während des Jahres 1888. Es erhellt daraus, daß, während in den Jahren 1867 bis 1888 die preußische Bevölkerung im Mittel jährlich um 12,2 pro Mille wuchs und bei der städtischen Bevölkerung sich die natürliche Vermehrung nur um 9,9 pro Mille, bei der ländlichen dagegen auf 13,3 pro Mille belief, in Folge des starken Zuzuges vom platten Lande nach den Städten, insdesondere nach den Groß- und Mittelstädten, die städtische Bevölkerung von 1867 bis 1885 um 416,2, die ländliche dagegen nur um 72,1 pCt. zugenommcn hat. Am 3. December 1867 zählten die Städte zusammen 3,743,648 männliche und 3,709,074 weibliche Personen, am 1. December 1885 5,179,545 männliche und 5,375,051 weibliche Personen, dagegen die ländliche Bevölkerung 1867 8,152,302 männliche und 8,416,291 weibliche Personen, 1885 8,714,059 männliche und 9,049,815 weibliche Personen. Vierteljähriger Avonnementspreier 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kch»k»r-K-Ir.». Fernsprecher 61. ^schieden ist. 1846 iebenen. Alle Annoncen-Burcaux deS In- und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. pottttsche Nebevficht. Gießen, 4. März. Die Stichwahlen zum Reichstage haben die nach den Hauptwahlen vom 20. Februar hervorgetretene Anschauung, daß die engeren Wahlentscheidungen das Wahlresultat vom 20. Februar zu Gunsten der Oppositionsparteien vervollständigen würden, vollkommen gerechtfertigt. Denn obwohl die Ergebnisse der am 28. Februar und 1. März vorgenommenen zweiten Wahlen noch nicht endgültig feststehen, so lehrt doch schon ein flüchtiger Überschlag, daß die Freisinnigen, die Socialdemokraten und die süddeutschen Demokraten auch bei den engeren Wahlen am besten weggekommen sind. Keinem Zweifel unterliegt es allerdings, daß sich die genannten Parteien fast überall da, wo ihre Candidaten gegen national- liberale und eonservative Candidaten zur Stichwahl standen, nach Kräften unterstützten, wie dies' in vielen Fällen ganz zahlenmäßig nachgewiesen werden kann und namentlich in Baden und Württemberg scheint das „Anticartell" seine Früchte getragen zu haben. Da die abschließenden Ziffern der Stichwahlergebniffe noch nicht vorlicgeu, so ist man bezüglich der gegenseitigen Stärkeverhältmsse der einzelnen Fractionen im neuen Reichstage noch immer mehr oder weniger aus Combinationen angewiesen, bei denen indessen die bisher bekannten Zahlen schon eine ziemlich sichere Grundlage abgeben. Jedenfalls wird die oppositionelle Mehrheit, wenn man das Centrum mit hinzurechnet, eine sehr starke sein und dieser Umschwung der Dinge wird sich schon in der Wahl des Präsidiums des neuen Parlaments ausdrücken. Wäre hierbei lediglich die Mitgliederzahl der einzelnen Parteien maßgebend, so gebührte dem Centrnm unzweifelhaft die erste Präsidentenstelle, aber aus naheliegenden Erwägungen wird man davon Abstand nehmen, dieselbe durch einen Centrumsmann zu besetzen und dürften die Conservativen wiederum den ersten Vorsitzenden des Hauses stellen. Dagegen wird das Centrum unzweifelhaft den ersten Vicepräsidenten stellen und was den Posten des zweiten Vicepräsidenten anbelangt, so wird derselbe ebenso zweifellos aus den Reihen der Freisinnigen entnommen werden, so daß also wiederum ein conservativ-clerical- freisinniges Präsidium zu erwarten stünde, wie ein solches bereits bei dem 1884 gewählten Reichstage amtirte. Wenn einzelne Blätter allen Ernstes Vorschlägen, es solle das Centrum den ersten Präsidenten, die freisinnige Partei den ersten Vicepräsidenten und die socialdemokratische Partei den zweiten Vicepräsidenten stellen, so würde dieser Vorschlag schon an der Erwägung scheitern, daß der Kaiser sicherlich nicht einen Socialoemokraten empfangen würde. — Der Reichstag soll entweder noch im März oder doch gleich nach Ostern cin- berufen werden und verlautet bestimmt, daß ihm sowohl Vorlagen, betreffend die Arbeiterschutzgesetzgebung, als auch ein Entwurf, bett’, den Ersatz für das Socialistengesetz, zugehen würden. Die nunmehr abgeschlossenen Berathungen der Abtheil- ungen des preußischen Staatsrathes haben in erster Linie die Frage der Arbeiter-Vertretungen betroffen. Man vermuthet, daß sich der Staatsrath gegen die obligatorischen Arbeiter- Vertretungen , aber für die Beförderung der Bildung von freiwilligen Arbeiter-Ausschüssen ausgesprochen hat, z. B. für Errichtung solcher in den staatlichen industriellen Betrieben. Die gemeldete Einführung solcher Vertretungen aus den fis- calischcu Gruben des Saarrevieres hängt wohl schon hiermit zusammen. Im Uebrigeu ist, wie bekannt, Geheimhaltung der Berathungen des Staatsrathes beschlossen worden. Ob die gefaßten Beschlüsse des Staatsrathes sofort dem Bundesrathe zur 'weiteren Ausarbeitung zugehen oder ob sie vorher noch einer andern Prüfung unterliegen werden, scheint noch nicht festzustehen. Die im französischen Ministerium Tirard durch den Rücktritt Constans, des Leiters des Ministeriums des Innern, b. Mi, entstandene Lücke ist sehr rasch wieder ausgefüllt worden, indem Herr Bourgeois, Abgeordneter für Marne, zum Minister des Innern ernannt wurde. Aber allgemein wird in den Pariser politischen Kreisen dieser Ministerwechsel als ein Vor- ’ des Rücktrittes des gesammten gegenwärtigen franzö- laffen. w _ denn auch in diesem Sinne übereinstimmend das Ereigniß “Sh ,SeS«. 4) lut Schlachtvieh, d. i. Vieh, welches zum Scküachtcn bestimmt ist und ohne wesentliche Verzögerung nack dem Ort der Schlachtung verbracht wird, bedarf der Wandler nur der Bescheinigung der Ortspolizeibehörd- des Herkunftsortes. Diese Bescheinigung hat die den Bürgermeistereien durch besondere Verfügung bekannt gegebene »astuna zu erhalten. Kanii das Zeugniß nicht ausgestellt werden so ist das unter 3 erwähnte erforderlich. — Aus Vorstehendem folgt, daß das ortspolizeiliche Zeugniß nur dann eenüat wenn die Thiere direct in das Schlachthaus oder zum «zaer kommen. Werden sic zuerst auf den Markt verbracht so bedarf der Händler eines thierärztlichen Zeugnisses. Weiter ist hervorzuheben, daß bei Schlachtvieh ebenfalls nur der Händler ein Zeugniß bei sich führen muß, nicht aber der Metzger, der Landwirth. 5) Alle hier einschlägigen Zeugnisse sind 5 Tage gütig, v. Gagern. Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. markung in die andere. 2) Der Landwirth, welcher Vich aus feinem Stall aussührt — einerlei ob an den Händler, an den Metzger, .an einen anderen Landwirth, oder auf den Markt — bedarf überhaupt keiner Bescheinigung, es sei denn, daß besondere Sperr maß regeln über Gehöfte oder Gemarkungen verfügt seien. Ebenso wenig ist eine Bescheinigung erforderlich bei der Heber- Ahrung von Thicren in eine, andere Gemarkung, wenn diese als Zugthiere benutzt, auf die Weide getrieben, oder dem Fasel einer Nachbargemeinde zugeführt werden. 3) Der Händler, der Vieh verbringt oder verbringen läßt bedarf des Gesundheitsscheines eines practischen Thier- arrtes, durch den bescheinigt wird, daß das fragliche Vieh sich seit mindestens 7 Tagen in seuchenfreiem Zustand am Ort der Untersuchung befunden habe. Führt der Händler das Vieh von einem nichthessischen Orte ein, so muß rn dem thierärztlichen Zeugniß noch weiter bescheinigt fein, daß die Gemarkung, welcher das Thier entstammt, seuchenfrei ist. - Wenn auch nach Vorstehendem der Händler, welcher Vieh durch Andere verbringen läßt, eines thierärztlichen Zeugnisses bedarf so fällt darunter doch nicht der Fall, wenn er das von einem Landwirth gekaufte Vieh, statt es selbst zu trans- Vortiren durch den Verkäufer nach dem Ort semer Bestimmung - Sgi'Ä Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 3. März. Abgeordnetenhaus. Bei der Berathung deS Justizetats stellt Geheimrath Eichhorn die Schaffung neuer Assessorstellen in Aussicht, wo die etatsmäßigen nicht auSreichten. Der Justizminister v. Schelling erklärte, die Vorarbeiten für ein bürgerliches Gesetzbuch würden voraussichtlich binnen Jahresfrist zum Abschlusse gelangen. Nächste Sitzung Dienstag 11 Uhr. Fortsetzung der heutigen Berathung und Etat der Staatsschulden-Ver- waltnng. Köln, 3. März. Die „Köln. Ztg." veröffentlicht die Satzungen für die Arb eiterauss chüss e auf den kgl. Gruben in Saarbrücken. Die Vertrauensmänner werden in geheimer Abstimmung auf 3 Jahre gewählt. Wahlberechtigt ist jeder 21jährige, sobald er wenigstens 3 Jahre in königl. Gruben gearbeitet hat, wählbar jeder 25jährige activer Knappe, der wenigstens 5 Jahre in königlichen Gruben gearbeitet hat. Jede Steigerabtheiluug wühlt einen Vcrtrauens- mann, welcher z der Abtheilung angehören muß. Die Vertrauensmänner haben die Aufgabe, Anträge, Wünsche und Beschwerden der Belegschaften dem Bergwerks-Director vorzutragen, dabei sonstige Fragen des Arbeitsverhältnisses, der Aenderung der Arbeitsordnung, überhaupt die Frage über das Wohl der Bergleute und ihrer Angehörigen dem betreffenden Bergwerksdirector vorzulegen, Streitigkeiten der Bergleute untereinander zu vermitteln und thnnlichst beizulegen, ferner mitzuwirken, daß Arbeitsordnung, sowie die für Gesundheit und Sicherheit der Bergleute getroffenen Vorschriften und Anordnungen von den Kameraden gewissenhaft und pünktlich befolgt werden. Zusammenkünfte der Vertrauensmänner und dem Bergwerksdirector finden vierteljährlich statt oder sonst, wenn der Bergwerksdirector sie für erforderlich erachtet, oder wenn wenigstens 5 Vertrauensmänner der Jnspection sie unter Angabe der zu berathenden Gegenstände beantragen. Esten, 3. März. Der Ausstaudsversicherungs- verband im Oberbergamtsbezirk Dortmund ist der „Rh.-W. Ztg." zufolge als gesichert anzusehen. — Aus Zeche Dahlhausen Tiefbau, wo Samstag ein Strike ausbrach, ist die ganze Belegschaft unter den bisherigen 23ebiugungen wieder angefahren. ** Duisburg, 3. März. Nach Bekauntwerden des Wahlsieges von Hammacher vereinigte sich eine Anzahl von Bürgern, zu einem Fackelzug zu Ehren des Gewählten. Der Zug. wurde überall von gegnerischen Kundgebungen empfangen, die in einen Straßencrawall ausarteten, der die Polizei nöthigtt^ die blanke Waffe zu gebrauchen und mehrere Verhaftungen vorzunehmen. I Beru, 3. März. Die Schweizer Grenzthierärzte find- angewiesen worden, da das Großherzogthum Baden bie. Einfuhr von lebenden Rindern, Schafen^ Schweinen unfe Gießen, den 3. März 1890. Bett.: Bürgermeister-Versammlung- Das Großherzogliche Kreisamt Gießen die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Wir laden Sie ein, sich SawStag den 13. März d. Nachmittags 2 Uhr, im Regierungsgebäude dahier zu einer Bürgermeister - Versammlung einzufinden, in welcher der Großh. Universitäts-Amtmann Herr Dr. Dietz einen Vortrag über das Reichs-Gesetz, bett, die Jnvaliditäts- rmd Altersversicherung, zu halten zugesagt hat, und dann die Ausführung dieses Gesetzes besprochen werden wird. v. Gagern. Gießen, am 28. Februar 1890. Betreffend: Maßregeln gegen die Maul- und Klauenseuche. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Grotzherzogliche Gendarmerie des Kreises. Da wir noch immer Zweifeln bezüglich den in obiger Angelegenheit erlassenen Bestimmungen begegnen, bringen wir dieselben nochmals in nachstehender Zusammenfassung zu Ihrer Kenntniß. 1) Die Bestimmungen beziehen sich nur aus das Verbringen DOii Rindvieh, Schafen, Schweinen und Ziegen aus einer Ge- inkrng aus. März, Nachmittag- aus statt. (182? Ziegen italienischer Herkunft wegen der dort herrschenden Maul- und Klauenseuche verboten hat, alle nach Baden bestimmte Transporte obengenannter Thiergattnngen aus Italien znruckzuweisen. Wien, 3. März. Die „Polit. Corr." erfährt anS Sofia, die bulgarische Regierung habe in Konstantinopel keine formelle Action in der Anerkennungsfrage unternommen. Der gethane Schritt sei vertraulichen Charaeters gewesen und bestand in der Ucbcrgabe. eines nichtamtlichen Schreibens StambnlvwS an den Großvezier, lvorin gefragt wird, ob die Pforte nicht den Zeitpunkt für gekommen erachtet, die bulgarische Frage durch Anerkennung Ferdinands als Fürsten abzuschlicßen. Das Schreiben hebt hervor, daß die Pforte und Rußland die Gesetzlichkeit des Rechtszustandes anerkennen, sofern es sich nm die Entgegennahme bulgarischer Zahlungen handelt, nm sodann bis zur nächsten Zahlungsfrist die Anerkennung wieder zu verweigern, welcher Zustand im allgemeinen Interesse beendet werden mußte. Paris, 3. März. Es verlautet, im heutigen Ministerrath seien unter dem Vorsitz Tirards die Erklärungen sestgestellt worden, welche die Regierung gegenüber der Interpellation von Dreisus abzugeben gedenkt. Paris, 3. März. Etscheverry (eons), dessen Wahl früher für ungiltig erklärt worden war, ist gestern zum Deputirten der Basses Pyrenees mit 6213 Stimmen gegen Berdoly (Demokrat), der 5976 Stimmen erhielt, gewählt worben. Paris, 3. März. Die Zeitungen fahren fort, die Vage des Ministeriums zu besprechen. Das „Journal des Dcbats" commentirt besonders die Ernennung eines Radicalen und sagt, die gemäßigten Repttblikaner wollen nicht, daß die Regierung ihre Parole von den Radicalen empfange. Das Cabinet habe sich nicht nm die Zustimmung und die Mitwirkung der gemäßigten Republikaner gekümmert, diese hätten daher weder die Pflicht, noch die Neigung, die Regierung gegen die wohlverdiente Undankbarkeit der Radicalen zu ver- theidigen. Die „Rep. fr." verbleibt bei ihrem Verlangen nach einem Programm des Cabinets und schließt damit: Die Mehrzahl der Republikaner der Kammer sei durchaus gou- vcrnemental, sie verabscheue die Scctirerei und habe die Pflicht, die Regierung an einem Selbstmord zu hindern. Die „Iustice" meint, der allgemeinen Verwunderung über den Rücktritt von Constans geselle sich unter den Republikanern. ein wenig Beunruhigung zu. Die „Autorite" kündigt auch den Rücktritt von Faye und Fallieres als bevorstehend an. Paris, 3. März. Bei der gestrigen Stichwahl im Quartier Pantheon wurde der Boulangist Raquet mit 4496 Stimmen gegen den Opportunisten Bourneville, der 3694 Stimmen erhielt, gewählt. Paris, 3. März. Die französischen Truppen wurden nördlich von Kotonu von 800 eingeborenen Daho- meys angegriffen. Die letzteren wurden mit einem Verlust von 100 Todten und Verwundeten zurückgeschlagen. Der Verlust der französischen Truppen beträgt einen Todten, drei Verwundete. Loudon, 3. März. Wie verlautet, wird Großbritannien auf der Berliner Confercnz dreifach vertreten sein. Lord Salisbury beabsichtigt, die Vertreter aus den Arbeitgebern und Sachverständigen zu wählen. — (Oberhaus.) Lord Salisbury erklärte gegenüber den Angriffen Laboucheres-, sein Zusammentreffen mit Probyn auf dem Bahnhose sei ein rein zufälliges gewesen. Er habe über die dabei gethanen Aeußcrungen keine Notizen gemacht, sicherlich aber nicht gesagt, der Verhastsbefehl gegen Lord Somerset erfolge am nächsten Tage. Er habe vielmehr erklärt, die Juftizbeamten erachteten die vorliegenden Beweise für unzulänglich. London, 3. März. Im Unterhaus erklärte Fergusson, Portugal sei bereit, mit den Vertretern der portugiesischen Eisenbahngesellschaft betr. Entschädigung wegen Wegnahme der Delagoa-Eisenbahn zu verhandeln, event. die Angelegenheit einem Schiedssprüche zu unterwerfen. Gorst macht die Mit- Iheilung, daß kleine Abtheilungen der Garnison von Aden die Häfen Zeyla und Berbern an der Somaliküste besetzten. Anläßlich des Zwischenfalls Labouchere brachte Gladstone folgenden Antrag ein: „Falls ein Deputirter eine Anschuldigung gegen einen Minister erhebt, welche Namens des Ministers dementirt wird, soll die Thatsache, daß der Minister Mitglied des Oberhauses ist, den Deputirten nicht hindern, die Annahme des Dementis zu verweigern und seine Anschuldigung aufrecht zu erhalten." Anläßlich des bekannten Amendements Gladstone zu der Parnellcommission erklärt Smith, der Negierungsantrag bezwecke, gegen alle intereflirten Parteien gerecht zu fein. Die Annahme des Amendements Gladstones könne den Glauben erwecken, daß alle Anklagen gegen die Parnelliten sich als falsch erwiesen hätten. London, 3. März. Nach den letzten Nachrichten aus Brisbane sind bei dem Schiffbruch der „Quetta" 164 Personen umgefommen; 116, darunter der Capitän, wurden gerettet. Rom, 3. März. Anläßlich des Jahrestages seiner Krönung wohnte der Papst in der Sixtinischen Capelle der Messe in der Tribüne des diplomatischen Corps bei. Rom, 3. März. Die „Tribuna" meldet: „Der gestrige Ministerrath nahm die Einladung zu der Berliner Conserenz ohne Vorbehalt an. Die Vertretung soll außer Delaunay aus politischen und technischen Persönlichkeiten bestehen, deren Namen noch nicht sestgestellt sind. Madrid, 3. März. Der Ministerrath beschloß anläßlich der Genesung des Königs eine allgemeine Amnestie für politische und Preßvergehen. Der Ministerrath stimmte auch dem Anträge des Ministers des Aenßeren zu, den Grafen Benomar in die Amnestie einzubegreifen. Das Amnestie- Deeret soll heute unterzeichnet werden. Madrid, 3. März. Der Ministerrath beschloß, anläßlich der Amnestie, den Grasen Benomar außer Verfolgung zu setzen. Lissabon, 3. März. Gestern Abend sand in Sctubal 1 anläßlich der Verhaftung eines Ruhestörers ein Auslaus statt. Das Militär mußte gegen die erregte Menge einschreiten, wobei einige Soldaten und ein Major vom 1. Jägerregiment durch Steinwürfe verletzt sowie mehrere Tumultanten verwundet wurden. Von hier und Evora sind Truppen- verstärknngen nach Setnbal abgegangen. Belgrad, 3. März. Die neue Handelsconvention zwischen Serbien und Rumänien wurde heute unterzeichnet. Sofia, 3. März. Der Agent Bulgariens in Konstantinopel, Vnlkowitsch, ist hier eingetroffen, um mit der Regierung die Sachlage zu besprechen. Er stattete den diplomatischem Agenten Besuche ab. Abends findet ein Ministerrath statt. Anläßlich deS Jahrestages des Vertrages von San Stefano und des Friedensschlusses mit Serbien wurde in der Kathedrale ein Te deum abgehalten, Welchem der Fürst Ferdinand und die Minister beiwohnten. Petersburg, 3. März. Dem „Grashdanin" zufolge hat sich das Befinden deS deutschen Militärbevollmächtigten, Generalmajors v. Villau me, derart gebessert, daß die Aerzte eine Operation einstweilen für unnöthig erachten; der Kranke nimmt leichte Speise ein. Rewyork, 3. März. Nachrichten aus San Salvador zufolge beschloß der Congreß, vorn 26. April ab während eines Jahres einen Zoll von 1 Dollar per Quintal auf die Ausfuhr von Kaffee zu erheben. Der Ertrag des Zolles ist zum Umbau des Nationalpalastes bestimmt. Locales uttb Provinzielles. Gießen, 4. März. — Stadtverordneten-Sitzung vom 3. März. Der ijuciner früheren Versammlung gefaßte Beschluß, dem Anträge des Herrn Architecten Huhn auf Enteignung eines Theiles zum Ausbau der Dammstraße (verlängerte Flügelsgaffe) nöthigen, Herrn Ernst Wallenfels gehörigen Geländes an der Nordanlage stattzugeben, hat nach Mittheilung des Herrn Bürgermeisters seine Erledigung gefunden; die beiden Interessenten haben sich über das betreffende Gelände geeinigt. — Das Comite für das am 29. und 30. Juni ds. Js. stattfindende Sänger-B und es fest hat um Ueberlasfiing des zur Errichtung einer ' Sängerhalle nöthigen Holzes, um kostenfreie Ueberlasfiing des Oswald'schcn Gartens und des Platzes am Promenadehaus, sowie um die Berechtigung, von Schau- und sonstigen Buden Platzgeld zu erheben, nachgesucht. Es wird auf Antrag der Finanz-Commission beschlossen, dem Gesuche bezüglich der Festplätze stattzugeben, eine kostenfreie Ueberlassung von Holz zu den Festbauten aber von der Angabe des Bedarfsquantums abhängig zu machen. — Dem Local-Gewerbeverein werden aus fein Gesuch um Bewilligung eines höheren Beitrages 500 Mk. bewilligt in der Voraussetzung, daß dann ein weiterer Lehrer für die Handwerkerschule angestellt wird. Seither bezog der Gewerbeverein 300 Mk. für die Handwerkerschule und 200 Mk. für sich; die mit obigen 500 Mk. demnach nun 1000 Mk. betragende Beitragssumme soll ausschließlich zur Förderung der. Zwecke der Handwerkerschule dienen. Mit dieser Summe,' neben welcher dem Localgewerbeverein die für seine Zwecke nöthigen Unterrichtsräume nebst Heizung und Beleuchtung gewährt werden, ist erst das Minimum überschritten, welches vergleichsweise eine Reihe anderer Städte des Großherzog- thums den Haudwerkerschulen gewähren. Nach den Ausführungen der Herren Schiele und Hey ligenstädt, die auf den Nutzen der Handwerkerschule für die Stadt und Umgegend Hinweisen, ist aus Erfolg der Seitens des Landes- gewerbeverems bei Großh. Regierung um Erhöhung des Staatszuschuffes für die Handwerkerschulen des Landes gethanen Schritte dann zu rechnen, wenn auch die Städte ihr Möglichstes zur Förderung der Handwerkerschulen thun, in dieser Beziehung stehe aber Gießen gegenüber anderen Schdten entschieden zurück. Auch leisteten die meisten Sparkassen einen höheren Beitrag als die hiesige, welche seither jährlich 200 Mk. bewilligt habe. Es wird an die Bewilligung der weiteren 500 Mk. aus der Stadtkaffe die Hoffnung geknüpft, daß auch der Sparkassebeitrag erhöht werde. Herr Beig. Langsdorfs, als Director der Spar- und Leihkasse, glaubt eine Erhöhung des seitherigen Beitrags in Aussicht stellen zu können. — Das Gesuch des Herrn L. Reiß um Erlaubniß zur Ueberwölbung des Schoor- grabens au der Westanlage auf die Länge von 12 Meter wird dem Anträge der Baudeputation entsprechend behandelt. Dieselbe spricht sich gegen die bedingungslose Genehmigung aus, sie empfiehlt vielmehr, die Genehmigung zur Ueberwölbung dieses Schoorgrabentheiles von dem Ergcbniß der Verhandlungen über die Anlage einer Privatstraße von der Bahnhofstraße nach der Westanlage, durch den Lony'jchen Garten abhängig zu machen. Es ist beabsichtigt, im Lony- schen Garten eine Turnhalle zu errichten, die mittelst der nachgesuchten Ueberwölbung des Schoorgrabens von der Westanlage zugänglich gemacht werden soll, andere Anzeichen sprechen dafür, daß im Lony'schen Garten, sowie in den Nachbargärten Häuser errichtet werden, für die eine Straße angelegt wird, und die Stadt befände sich dann wieder in einer ähnlichen Lage, wie bezüglich der Wodestraße. Dieser Möglichkeit soll durch Ausführung des von der Baudeputation beantragten Beschlusses vorgebeugt werden. — Das Gesuch des Herrn W. Seipp um Erlaubniß zur Erbauung einer Scheuer am Steinweg wird wiederholt beanstandet. — Herr G g. Otto beabsichtigt auf seinem Grundstücke am nördlichen Ende der Schützenstraße eine Werkstätte für Gelbgießerei zu errichten. Die Baudeputation hat beantragt, in diesem Falle von dem Bestehen auf §17 des Ortsbaustatuts, nach welchem Hinter- und Nebengebäude nicht vor Errichtung eines Vordergebäudes errichtet werden dürfen, in Anbetracht der weiten Entfernung von der Hauptstraße abzusehen. Es wirb demgemäß beschlossen. — Die Versammlung spricht sich dagegen für Anwendung der Bestimmungen des Ortsbaustatuts bezüglich des Gesuches des Herrn Jo hS. Dem um Erbauung einer Bretterhalle an der Frankfurter Straße aus, das Gesuch wird abgelehnt. — Herr W. Kinzenbach, Besitzer decfrüher Polizeidiener Vogel'schen Hanfes in der Wetzsteins gaffe, beabsichtigt in seinem Hanse einen Laden einzurichten und sucht um die Erhöhung des Trottoirs nach Maßgabe herüber die Anlage von Trottoirs bestehenden Bestimmungei' nach. Da nach der festgesetzten Baufluchtlinie für die Wetz steinsgaffe die Trottoirbreite vor dem Kinzenbach'schen Hause nur 40 Ctm. betragen würbe, erfolgt Ablehnung bes Gesuchs. — Herrn F. Klinke! soll am Lutherberg ein Holzlager-plan gegen eine jährliche Pacht von 30 Pfg. pro Quabratklafici überlassen werden. — Die Rechnung des Gas- und Wasserwerks für 1888/89 wird, nachdem die Herren Grüneberg und Hornberger bereu Prüfung vorgenommen, genehmigt. Desgl. findet der Voranschlag über die Vor schule des Gymnasiums die Genehmigmig der Stadtverordnetenversammlung. — In die Sachverftändigen-Com- mission, die über die Reinigung der Obstbäume, namentlich bezüglich der Blutlaus, zu wachen hat, werden die Herren Oeconom Helfrich, Gg. Cour. Stmon, Chr. Haubach und Feldgeschworener Steinberger wiedergewählt. — Dem Allgemeinen Verein für Armen- und Krankenpflege wird zur Ertheilung von Unterricht in weiblichen Handarbeiten der Saal des alten Rathhanses für 2 Stunden in der Woche ohne Vergütung überlassen. Laubach, 1. März. Reifeprüfung. Der diesjährigen Reifeprüfung am hiesigen Gymnasium Fridericianum, die beute unter dem Vorsitze von Herrn Oberschulrath Soldan aus Darmstadt stattfand, unterzogen sich 14 Oberprimaner. EL ist dies die höchste Zahl seit Bestehen des Gymnasiums (feit 1875). Sämmtliche Prüflinge bestanden. Von denselben wollen sich 4 dem Studium der Jurisprudenz, 4 dem bei Theologie, 2 der Cameralwifsenschaft, 1 der neueren Philologie, 1 der Mebicin widmen, 1 will Militär werben, 1 in bas Postfach übergehen. Büdingen, 2. März. Die heute stattgefundene, seht zahlreich besuchte Versammlung von Pferdebesitzern Bübingens und Umgegenb hat' den einstimmigen Beschluß gefaßt, baR unter den noch näher festzufetzenden statutarischen Bestimmungen ein Pferbeversicherungsverein sich bcchier eonstituirt. Angemeldet sind bereits ca. 100 Pferde. Das Eintrittsgeld beträgt für alle noch innerhalb 14 Tagen eintretenbe Pferbebesitzer 1 pCt. der Versicherungssumme,- alle nach Ablauf bieser Frist sich Melbenden müffen höhere Eintrittsgelder bezahlen^ — Beitrittserklärungen nimmt Thierarzt Gerhard in Bübingen entgegen. Vermischter. * Darmstadt, 3. März. Der frühere Präsident des Ober-Apellations- und Casfationsgerichts, Dr. Zentgraf langjähriges Mitglied der Zweiten und Ersten Kammer, ist gestorben. * Darmstadt, 2. März. Das Großherzvglich Hessische Feld-Artillerie-Regiment Nr. 25 (Großherzogliches Artillerie- Corps) feiert am 12. April 1890 das Fest seines 100jährigen Bestehens. Alle Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten, welche actio oder in der Reserve dem Regiment angehört haben und beabsichtigen, an der Feier Theil zu nehmen, werden ersucht, ihre Adressen bis spätestens 15. März b. I. dem Regiment einzusenden. / * △ Mainz, 3. März. Der bei der Stichwahl am Samstag als Sieger aus der Wahlurne hervorgegangene Soeialist Jöst ist bis jetzt über den Grenzen Hessens nur wenig bekannt, weshalb folgende biographische Notizen über den neuen Vertreter des Wahlkreises Mainz-Oppenheim von einigem Interesse sein dürften. Jost wurde am 12. December 1851 in Mockenheim (Provinz Starkenburg) geboren und besuchte später die Volksschule in Ober-Abtsteinach. In Weinheim erlernte er das Schreinerhandwerk, ging 1869 auf die Wanderschaft und kam 1871 nach Mainz. Von 1871 bis 1874 abfolüirte er im 117. Regiment seine Militärpflicht, nach deren Beendigung er sich der socialistischen Be wegung anschloß. 1882 -ging Jöst auf 7 Monate nach Amerika und gründete nach feiner Rückkunft 1883 hier eine Kehlleistenfabrik. Nachdem er die verschiedenen Arbeiter- congreffe als Delegirter besucht hatte, wurde er mit seinem Gesinnungsgenoffen Ulrich in Offenbach als Vertreter von Mainz in die Zweite hessische Kammer gewählt, der er heute noch angehört. Wegen Vergehen gegen das Socialistengesetz wurde Jost 1887 zu 6 Monaten Gesängniß verurtheilt, welche Strafe er im darauffolgenden Jahre im hiesigen Provinzialarresthaus verbüßte. Bei der Reichstagswahl vor 3 Jahren candidirte Jöst im Wahlkreis Wiesbaden. — Am 6. d. Mts. beginnen in der hiesigen Festung Kriegsübungen, bei welchen aus der Enceinte mit Kartuschen aus Geschützen geschossen wirb. Die Hebungen werden zwischen bem Fort Harbenberg und dem Fort Gonsenheim vorgenommen werben. * △ Mainz, 3. März. Wie von verschiebenen Seiten übereinftimmenb mitgetheilt wirb, hat ber Verwaltungsrach der Hessischen Lubwigsbahn der hessischen Regierung vor geschlagen, den Bau und Betrieb fämmtlidjer für Rheinhessen und die Provinz Starkenburg vorgesehenen Nebenbahnen gegen Gewährung einer mäßigen Landessubvention zu übernehmen. Die Gesellschaft hat sich hierbei bereit erklärt, die zu erbauenden Nebenbahnen bei Uebernahme ber Hauptlinien durch den Staat zu den Selbstkosten wieder abzulaffen. Aus zuverlässiger Quelle erfahren wir, daß mit diesen Vorschlägen die Absicht Hand in Hand geht, auch die von bem Bank- confortium Darmstäbter Bank unb H. Bachstein in Berlin bereits erbauten unb noch zu erbauenden Nebenbahnen in Starkenburg unb Rheinhessen zu übernehmen, so baß die Hessische Lubwigsbahn in beiben genannten Provinzen in Besitz des geschlossenen Bahnnetzes kommt. Falls die Re gierung auf diese Vorschläge eingeht, dürfte bei den bekannten Beziehungen zwischen der Darmstädter Bank unb der Hessischen Ludwigsbahn der Realisirung dieses ProjecteS nichts im Wege stehen. a' diesjakrj,, ^'uanum, dich- Soldo» t Oberprimaner. ; ® C5 ®Nttfa ?cn' ^°n bensch 'prudenz, Gern,. JS neueren WL Mitar werden, 1 Uattgefunbene, ^chtzern Büdinga gesch, b glichen Bestimm^ R dahier conftitu'n Das Einttittsgi en eintretenbe Psir e; alle nach M 'öhere Einttittsgll! nt Thierarzt Gerhi 'bach, . 'n b'>>, .^den Nj Nach M-, ^ben «hie j >; ^zenbach-/'^. lehnunM rg ciÄ0’S 1 oes $ I'.^dein dj° billig vor wt ^mt9UHg ber 11 W 19» . 5®Äj 'tl,"bc" "> bet«; Verkehr, Land« rind D>olkrn>irtbscKaft. Gietze«, 4. März. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd- a 1,0 0—1,05, Hühnereier 1 St. 5-, 2 St. 11 H, Enteneier 1 St. 6-7 H, 2 St. — Gänse eier 10—11 -Ä, Käse pr. St. 5—8 Kasematte pr. St. 3 Drhsen pr. Liter 19 Linsen vr. Liter 30 4, Tauben pr- Paar 0,70—0,00, Hühner pr. Stück 1,30—1 80, Hahnen pr. St. ,4U 1,60—2,00, Enten pr- Stück JL 2,00—2,30, Gänse vr. Pfd 50—60 A. Ochsenfleisch pr. Pfd 66—72 Kuh- und Rindfleisch 55-60 Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 56—68 Kalbfleisch 52-60 Kartoffeln pr. 100 Kilo Jt 4,00-4,30, Weißkraut pr. St. 6-8 4, Zwiebeln per Centner JL 10,00—12,00, Milch vr. Liter 12-18 H. Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräuniicher Farhe. — Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen die „Schußfäden" weiter (wenn sehr mrt Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Ascke, dre sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, dre der verfälschten nicht. Das Seidenfabrik-Depöt von G. Henne- berg (K. u. K. Hoflief) Zürich versendet gern Muster von seinen echten Seidenstoffen an Jedermann, und liefert einzelne Roben und ganze Stücke porto- und zollfrei ins Haus. 1873 X bei hartnäckigem Husten MUtÄCvtClUCP wie auch bei starker Ver- Delmuno pinnet 'Ich "'N Mittel besser als Fays Aeehte Sodener Mineral Pastillen, aewonnen aus den Salzen der Aur Kur gebrauchten berühmten Gemeinde-Quellen N. HI. und xvn . Gne Pastillenkur erbeischt "int ««ufäflötuna, ist °°n aufterotben" lldtem E,'"lae bei Husten, bewerkstelligt leichte 8cbl« leitet die Catarrhe in bi- mildeste Form über Die Pastillen stnd in allen Apotheken und Droguen a 8o Bfg. erhaltttch. Rademanns Kmdermebl, Medaille, unerreicht i. Näbrwerth und Leichtverdaiilichkcit. ist nLck't^r Muttermilch thatsiichlich die beste f Nahrung für Säuglinge. Zu haben 1.20 pro -suchte m allen Apotheken, Drogen^ und Colonralwaarenhandlungen. u 1. 1872 2. 3. 4. Wellen hau und Galgenwald: 15—48 Durchm. Eichen-Stämme von 157 15 — 48 Ä91 Birkeu- » Länge Länge 3—7 Reisstangen *2 540 März in den Districten Eichenstücke, Hecken- 12. 1474 Riegel. Holzversteigerung Stöcke prachtvolle 107 Meter Länge 15 Nadelstäntme von 1843 1879 Rmtr. 4530 121 106,3 4196 W W im Müller. 1871 und ir Siedwandsholz, Grubenholz rc. nicht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg. 1757] Ein Junae, der eine hiesige in der Freibank , f!900! Schule besuchen will findet gute PenfiO«. 1102 am Eingang zum «Lchlachtdaus. Wo? sagt die Expedition d Bl. Ealtenberger. 1832 empfiehlt 11784 Friedrich Müller je., Neustadt 41. 16.2] L. Katz^nftela, Lehrer. 141 815 Buche Eiche Radel 330 7 195 «if 5 1745 1 1010 z 100 279 1 1 15 36 und von 4—12 Meter — 56,81 Festm. und von 3—7 Meter = 27,19 Festm. • Rmtr. 90 47 Buchen-Derbstangen Nadel- „ 6 591 24 und 5—15 18651 Gute KarSpfiil« zu verkaufen. Neustadt c3. Wellen, rm Nadel-Reisholz in Schichten (sog. lange Haufen) im Srlesberg, Stück Fichten-Bauholz — 2,07 fm, „ Fichrenstangen = 8,22 fm, theils leichte Sortimente (im Langeberg), theils stärkere Sortimente (im Wehrholz u. Häuser- Waare, in Schnitt genommen bei 1894 C. G. Kleinhenn. Achtungsvoll Jean Erb, Schuhmachermeister. Bekanntmachung. Für das Gr. akademische Hospital soll pro 1890/91 auf dem Wege der Submission vergeben werden: Die Lieserung von Backwaaren, Fleisch waaren, Specereiwaaren, Milch, Butter und Eier, 281er, Eis und Schreibmaterialien, Das Reinigen der Wäsche fürs Dienstpersonal, Das Reinigen der Oefen und Herde, Das Reinigen der Senkgruben und das Fortschaffen der Ab« 1839] Ein Bedienter für Haus- und Gartenarbeit mit guten Zeugniffen wird zum 1. April gesucht. Liebigstraße Nr. 3. im Gießener Stadtwalde Mornaü den 10» März 1890, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Oberhaag und Waldshute nachverzeichnetes Hotz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz. Schillerstraße, wohne. Gießen. 1. März 1890. StosNkarren, gebrauchter, zweiräderiger, zu raufe« 4« sucht. 1849 Offerten unter B. an die Exped. d. Bl. yorbtreitungsfdjule für Nostgehülse» i. Wehlar Beginn des Sommersemesters Nnfargs April. Gründliche und schnelle Ausbildung. Honorar mä'stg Näheres der Untere ichnefe. Holzversteigerung. Montag de« 10. März er., Vormittags 9 Uhr, bei Wirth Kahlert in Krofdorf, Schutzvezirk Krofdorf. Di« striet Zungferannawald 4, Buchen: 750 rm Reiser. DUrriet Platte. Buchen: 1 rm RoUsch it, 4 rm Knüppel, 623 rm Reiser. Fichten: 110 Stangen I, 11. und UL Kl, 26 rm Klafter Nutzholz, 2 rm Knüppel, 29 rm Reiser. Di- strtctBuchwald 14. Eichen: 11 Stämme II, Hl. und iv. Kl. mit 4,55 fm c. 3, 106 rm Klafter-Nutzbolz, 6 rm Scheit, 19 rm Knüppel, 142 rm Reiser. Bucht«: 59 rm Scheit, 17 rm Knüppel. 80 rm Reiser. DistrictBuchwald 16. Eichen: 26 rm Klafier-Nutzh lz 7 rm Knüppel, 10 rm Reiser. Buchen: 16 rrn Klafter Nutzholz lFelgen und Stammholz', 206 rm Scheit, 55 rm Knüppel, 375 rm Reiser District Kühvett 24. Fichten: 2520 St Fichkenstangeiv 1V , .360') v. und 67u0 VI. Kl (Spalierbolz und Bohnenstangen). District Dreispitz 40c. Buchen: 353 rm Reiser. District 7 (von Nr. 165 an). Birken: 41 rm Schert, 36 rm Reiser- District Ha. Eichen: 1 Stamm mit 1,5; fm c I., 1 rm Scheit, 4 rm Reiser. District 21d und 31a. Buchen: 7 rm Schert, 13 rmReiser. Fichte«:8 Stämme mit 0,62 fm c. I-, 6u Stangen 1, H und III. Kl-, 20 Stangen IV. Kl. District 32. Buchen: 6 rm Scheit, 7 rm Reiser. District So 9b. Fichten: 11 Stämme mit 1,45 fm c. I., 3' Stangen I, II. und III. Kl. District Forst 2 (von Nr. 271 an). Fichten : <8 Stämme mit 2,18 fm c. I-, 252 Stangen 1, 212 II. und 3i0 HI. Kl., 12 rrn Klafter-Nutzholz. Krofdorf, den L März lö90. Der Königliche Oberförster: Sonnrr tag den 6 Mär), Nachmittags von 2 Uhr an, [17bO werden im Auftrag des Herrn August Schmidt, Marktsiraße Nr. 26, noch- benannte Möbel meistbietend rerfieigert: , Sopha, Commode, Kleider- und Weißzeug - Schrank, 2 Bettladen, Bettwerk, 2 Tische, Gla-schrank, Stühle, Zuber, mehrere Fässer, große Waschblllle, Ackergeräthe ü- s. w- 4 82 12 13—39 Durchm« 17911] Ein braver Junge kann Ostern in die Lehre treten. Paul Richter, Buchbinderei, Koplansgnsse 12. 1. Dienstag den Rocksberg, Pfaffenwiesen, B. Dienstag den 11. März, von Vormittag» genau 9*/a Uhr an in den Districten Münchwald Wohnungs Veränderung Meiner werthen Kundschaft hiermit bie ergebene Anzeige, daß ich vom Heutigen ab Asterweg Nr. 26. gegenüber der Hvlzversteigerung in der fürstlichen Höerförsterei Lich A. Montag dsrr 10. März»? k NL ec 15-48 von 8—9 „ 8-14 td alb, Eichenstücke, Heckenwald nnd Ehrbügel versteigert werden. 11. März in den Districten Hubbach, Großer- Bvu Vormittags genau 9V2 Uhr an in den Districten Langeberg, Wehrholz, Häuserberg, Schwarzekuh und Erlesberg: 3 rm Eichen-, 69 rm Radel-Knüppel, „ Eichen-, 76 „ Radel-Stöcke, Buchen Forstwellen, 80 Eichen-, 260 Weichholz-, 1740 Radel- Holzversteigerung. Dienstag -en 11. und Mittwoch -en 12. März sollen in beni Stadtwald zu Hungen nachstehende Holzsortimente in nachverzeichneten Districten: Hubbach, Großer Nocksberg, Pfaffenwiese, Wellenhau, Galgen- Fichtenstämme mit 38,29 Fstm, Fichtenderbftangen m. 8,62 „ B. Brennholz. la. SeheOfische, Hechte, Zander. Seezunge«, Steinbutte«, Eabliau Stockfische, prachtvolles Mastaeftügel empfiehlt (1695 C. G. Kkiahenn, Bahvhosftr. 59 = 8,21 Festmeter. Bemerkt wird, daß die Radel-Derb- und Reisstangen sich zu Hopfenstangen eignen. Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormittags 10 Uhr am e rsten Tag im Galo.enwald am alten Villinger Fuhrweg, am zweiten Tag Rmtr. Eichen- 202 Radel- 43 Knüppel Reisig Raummeter: Das Bau- und Nutzholz kommt erst gegen Mittag zur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist am Forstgarten an der 3. Schneise. Gießen, am 4. März 1890 Großh. Bürgermeisterei Gießen. G n a uth.1891 Holzversteigernng im Fürstlichen Herrngarten bei Mmgm. Don««,stag den 6 M. Morgens 10 Uhr, sollen 'm Herrngarten und Dtetrichiberg 270 Fichten-Stangen, 30 ^uchen^.ang- mieden, 20 Eichen-Stangen (Wagnerholz), nebst 20 Rmtr. Buchen-schetO hol,, 45 Rmtr. Buchen-Stamm.Prüael, 630 Rmtr. Stamm-Rerier öffentlich verkauft werden. Zusammenkunft am Langder Weg om DietrrchSberg. Hungen, den 3. März 1890 Fürstliches Rentamt: D e m m e. hn Ghrbügel. Hungen, am 3. März 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender. fälle und des Kehrichts, 5. Die Abgabe von Knochen und Gefpül, 6. Die Abgabe von Weinfässern und leeren Flaschen, 7. Die Unterhaltung des Gartens. Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbureau an den Wochentagen, Nachmittags von 3—5 Uhr, eingesehen werden. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 8. März d. I, Mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Gießen, den 18 Februar 1890. Gr. Direction des akad. Hospitals. 1712] Ich suche per 1. April ein ordentliches Mädchen, welches in Küche und Hausarbeit erfahren ist E. Ketz, Lvnnenstraße 12. Gesucht ausgebildete Arbeiter in Marmor, Granit rc. nur für Grabstciu-Arbcitcn von Franz Slewel» Grabsteingeschäft, 1 Gießen und Nidda. 1877] Eine LHnPlros Pat.nt- Lteivdruck-Prefie ist preiSwerth zu ve, kaufen. Wo? sagt die Exped. d^Bl.____ __ Reinen Bienenhonig u. von 2,50—14 Meter Länge =>= 30,00 Festm. und von 15 Meter Länge — 187,00 Festm. — 0 77 Festm. u.v. 5MeterLänge—0,12Festm. Meilbach: 1 rm Buchen-, 2 rm Radel-Scheiter, 11 „ Buchen-, 69 „ Eichen-, 151 rm Radel-Knüppel, 14,5 „ Eichen-, 122 „ Radel-Stöcke. Buchen-, 2020 Eichen«, 5170 Radel-Wellen, rm Radel-Reisholz in Schichten (sog. lange Hausen), Eichen-Bauholz = 0,86 fm, Elsbeer-Abschnitt = 0,19 fm, Kiesern-Bauholz = 2,70 fm, | Kiefern-Stangen — 4,16 fm, f Fichten-Stangen = 14,28 fm. Die Zusammenkunst ist auf dem Weg von Lich nach Burkhardsfelden ^Schlagweg) an der Grenze zwischen dem fürstlichen und Albacher Wald. Lich, am 28. Februar 1890. 1875 Dr. Di-ffexbach berg). Die Zusammenkunft ist im District Langeberg bei Mühlsachsen auf der Abtriebsfläche. Ungefähr um HVa Uhr wird die Versteigerung 1~ Häuserberg und Wehrholz, ungefähr um 12V2 Uhr im Erlesberg sein. 2. Mittwoch den Dald und Ehrbügel: Scheit Echrith. ttnnppelh. Stockh. Nr,sh. - - ~ Wellen Stammholz- Versteigerung. Dien-t1876 Sa. Ochseufleiscb, lebend. It&l. Geflügel gut u. ilN'.'! bezieh« n will, verlange Preisliste» von Hans Male r iu Ulm a. C. Grosser Imoort iProduk-). -j lühere Präsident i it§/ Dr. Zentgra ) Ersten Kammer, irosiherzoglich W herzogliches AMw fjt leineä WMg fixiere unb Seamti n Regiment an^chl x TM '^i nehm! Kens 15. Marz b., ii ber Stichmaß u nrne hervorgegG Grenzen Hesjens r raphsiche Notizen ü Mainz-Oppenheim i Diirbe am 12. Decem kenburg) geboren Ober-Abtsteinach- broerf, ging 1869 । Mainz. $on 1 giment seine M'li der soeialistischen aus 1 Monate ttunst 1883 hier )erschiedenen Ar e würbe er mit sei ich als Lertteter r gewählt/ der er n bas Socialisten ®tjängniB Wtu"' tn J°h« )et Mi»st«zsmhl , der Httstg-" M bet Snctm“ T)ie Hebungenw( ,7;.- •* l\.. Aegier"^ >ene" übernct •?%hit i( r mll hein * ntenöe« S* w betI,^BI( ajtoiW1 kN-"""" «g|» li' jn*”' ftol(ttl II. musikalischer Abend Mittwoch den L. .\?ärz, Punkt 8 Uäir im grossen Saal des Gesellschaftsvereins. 1856 Wagner* - Verein. Musik-Abend' am SorvStag den 8. März, Abends 8 Uhr, im Hause des Herrn Alfred Bock, Marburgerstraße. [1735 Stadt München. Heute Dienstag Abend, den 4 Mär;: <®' * der Mu6k>, Sänger- und Komiker ** e< - * * «- Gesellschaft Familie Müller. Anfang 8 Uhr. [igoi] Entree frei. Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige theilnehmenden Freunden und Bekannten die tiesschmerzliche Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meine innigst geliebte Frau Margaretha nach langem schweren Leiden zu sich zu rufen. Krau-, Kanzleidiener i. P. Gießen, den 4. März 1890. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittags 4 Uhr vom St^rbehause (Ederstraße 4) aus statt. Blumenspenden dankend abgelehnt. [1902 Menden Giessen, den 3. März 1890. 1890 gestern Abend nach langem und schweren Leiden zu sich zu rufen. Um stille Theilnähme bitten €8m% Petri 111 Marie Petri Tödes - Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mittheilung, dass es Gott gefallen hat, unsere innigst- geliebte und unvergessliche Gattin und Mutter Frau Elisabeth Petri, geb. Weidig, Die Beerdigung findet Mittwoch den 5. März, Nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause (Bleichstrasse 23) aus statt. 9 brigeleS'- Aöwengasse 9. miethen- 1767 Bezirks ver esu NORD -081 1794] Eine kleine Familienwohnung (3—4 Zimmer, Kabinet und Zubeh.) zu oermiethen in Dr. Webers Mittelhaus. Mittwoch den S. März, Abends 8Vs Uhr, ^eneraUPerlammlung im Darmstädter Haus. Tagesordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes. 3. Die Eröffnung einer Straße vom Walllhor nach dem Asterweg bezw. Schillerstraße durch die ehemalige Hofraitde des Gasthaus zum Adler. 4. Allgemeine Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. Vermietungen. 1866] Ein kleines Logis zu oermiethen. _____________________Neuenweg 36. 1868] Ein kleines Logis zu ver- i miethen. Katharinengaffe 15. 1766] Mansarden-Logis zu oermiethen per 1. April.__Marktplatz 18. 1883] Zwei Stuben nebst Zubehör zu oermiethen. Näheres Große Mühlgasse 21, Hinterhaus, 2. St. 1884] Kleine Wohnung nebst Zubehör an eine einz. Frau zu venniethen. Näh Große Mühlgasse 21, Hinterhaus, 2. St. 1896] Ein kleines Logis zu ver- 1886] Kleines Logis zu oermiethen. _________________Frankfurterstraße 82. 1887] Ein kleines Logis zu oermiethen Neustadt 11. 1893] Ein Familien Logis, 3 Zimmer, Küche und allem Zubehör, ist zu oermiethen und 1. Juni, oder auch früher, zu beziehen. Eb. Fenster, Zimmermeister, ____Liebigsstraße 65.__ 1727] Ein klemeres Logis per sofort oder 1. April l. I. an ruhige Leute zu oermiethen- Näheres bei der Expedition ds Blattes. 74b] 2. Stock, 4 Zimmer m. all. Zub., Gartenantheil, per 1. April preisw. zu oermiethen. Pfaff, Steinstraße 55. 601] Hammstraße 12 ein freundliches Familien Logis von 3 Zimmern und Zubehör zu oermiethen. Näheres ________________________Lahnstraße 11. 539] Der 3. Stock (mit ob. ohne Mans) in meinem Vorderhause per 15. April zu oermiethen.__Euler, Ludwigsstr. 14. 1568] Kl. Logis zu oermiethen. A. Arnold Wwe., Afterweg 23. 1668] Mansardenlogis nebst allem Zubehör und Wasserleitung per 1. April zu oermiethen. ____PH. Strack, Bahnhofstraße 58. 1750] Ecke der Ludwigs- und Bleich- ftraße Nr. 26 ist der mittlere Stock, 7 Zimmer mit Zubehör, per 1. April zu oermiethen Näheres Frankfurterstraße Nr. 4 im 1. Stock. 1759] Familienlogis zu oermiethen. Wilke, Wieseckerweg 28. 1797] Logis zu oermiethen, gleich beziehbar^___________Große Müblgasse 4. 1815] Kleines frbl. Familienlogis auf sofort zu oermiethen. Koplansgasse 18. 1850] Freunbliches, ruhig gelegenes, möblirtes Zimmer für das Sommersemester zu oermiethen. _______________Weftanlage 2, II. Stock. 1786] Ein schön möblirtes Zimmer zu oermiethen. __LouiS Petri III., Asierweg. 1770] Ein möblirtes Zimmer zu oermiethen. A. WalleufelS Wwe., Kirchenplatz 21. Es roirb l 'Hroßderzoglicke' bjni Mt* Mstgemerbe' ; Ll>ofe einer im Vrloos-nig von jiyierhalb des & Hierbei bür genehmigten ' 0 gepebeii werbe i Mromuften vav Gießen, bei Gr Ml.: Ausst MV K an die Groß! und Die Listei Grotzh. Bürger werben; wir er) iinpfung ben He alsbald zur Ans der Listen öemer I. In den Staude-ämte im Laust be§ Jc beleihen noä> ai einer Gemeinde dagegen sind die wieder verstürbe Mung ist dieA unb Unteffchrist hieraus fu iwpjpstichtigen i Mögen sind; wücflidj anzug Dann erst ist \ ffterzeichnen unl 3n Spalte ^tei( wohin ‘ °mbern, welche nut mit »leist , . Sn bett Kr ß die Siati ""Nebieje»; SetM Re IM bemg Metibtttbe - Menen, .fc* fonbei Ä’“* s®eÄen tUßrik । KäiS ■Wen in p"* L Corsets ! Corsets / Wie machen unsere geehrte Kundschaft auf unser großes Lager in Corsets aufmerksam. Rücksicht auf gute und solide Stoffe, beste Verarbeitung, sowie guten Sitz die billigsten. Davaen-Corsets in allen Weiten von SS Pfg. an. Maasi- Corsets liefern wir in einigen Tagen, ohne Preisaufschlag. “S“» A. Holterhoff Söhne. Vogt, Restauration z. Bergbräu — Sonnenstrasse. £eote D^nStaK 916,1,6 Großes Coneert der Sänger-Gesellschaft Jos» Weiss. [1889 Zur getälligen Beachtung. Da mein Fuhrwerk wöchentlich zweimal, Mittwochs und SamS- tagS, über Heuchelheim, Dorlar, Garbenheim nach Wetzlar gebt und selbigen Tag wieder zurück, so können Bestellungen durch mich pünktlich besorgt werden. [1899 K.esstei\ Neuenweg 33. 1867] Klavierunterricht für Anfänger wird billig ertheilt Näheres in der Expeb b. Bl.________ 1869] Sonntag Abend ist auf dem Wege vom Gesellschaftsoerein nach der Alicestraße ein goldrrreS Armband (Kette) verloren worden. Abzugeben gegen Belohnung__________Alicestraße 14 II 1870] Ein anständiges Mädchen ge>. Alters sucht Stelle als Hausmädchen bei einer feinen Herrschaft. Dasselbe hat schon ähnliche Stelle bekleidet. Off, unter F. 100 an die Exped b. Bl 1885] Mehrere junge Mädchen suchen Stellen zum balbigen Eintritt burch Frau Strack, Erlengaffe 15. 300 M. Crwerb 300 M. monatlich für Jebermann ohne Aufgabe ber Stellung. Offerten sub K. 310 an Rud. Moffe, Köln. [1878 1881] Ein junges Mädchen vom Lanbe wirb sofort zu miethen gesucht. Näheres_____________Seltersweg 5. 1882] Ein braver Junge kann in meiner Buchbinderei als Lehrling eintreten. __Ph. Lüdeking. 1880] Tüchtiges Dienstmädchen auf Ostern gesucht ____H. Kühn, Seltersweg 36. 1898] Schüler ber hiesigen höheren Lehranstalten erhalten Nachhülse in allen Fächern. Näheres in der Exped- b. Bl. 1897] Anständige Arbeiter können Kost unb Logis erhalten per Tag 1 JL ______Neuenweg 32. 1888] Eine gesunde Amme sucht Stelle. Näheres bei Frau Schmidt. Canzleiberg 5 III. 17( 0] Ein Kindermädchen tagsüber gesucht.___Neuenweg 39. 1874] Mädchen ober Jrau zur Aushülfe gesucht. _____________________Ludwigsplatz 14. 1539] Ein junger Mann, ber für ein hies. Tuch- unb Manufacturwaaren-Geschäft en gros zwei Jahre mit Erfolg gereift, sucht Engagement per 1. April in bieser ober anderer Branche. Offerten unter E. 250 an bte Expedition dieses Blattes.___________________________ 1667] Suche zu Ostern einen braven Jungen als Lehrling. Carl Berg, Schuhmachermeister. 5 Italiener Rente Tendenz: fest. Telegraphischer CaurSbericht der Berliner Börse vom 4. März 1890 —15 »Et. BuderuS-ObligLlisnen 233.00 21175 86 90 1842» 229.70 162 00 153.70 172.10 268 87 104.62 192 50 11212 36075 19100 164.20 13420 3530 17100 15100 84;0 Oesterr. Eredttactten Oesterr. StaatSbahn--Actien Dortmunder Union-Actien Darmstädter Bankactten DiscoMo-Comm- Darmstädter Bank^-Act. Dresdener Bank-Act- Berliner Handelsges. Oesterr. Eredtt-Act- Wiener Bankoeretns-Act. Oesterr. Staatsbahn Lombard. Eisenbahn 106 70 Oesterr. Silberrente 102.40 Ruff. Orient III. 172 90 DtSconto-lkom-sArtt-eile 96 00 Harpe,er 96 80 Ostpreußen 163.90 Bochumer Gußstshlactien Tendenz: fest. Buschtherader Elbethal-Babn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordoft „ West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oesterr. Alpine-Montan 103.6t 88.30 93 40 75 40 68 50 4 pCt. Siebener Obligattonen . _ ______ _____ ReichSbant-Dtöcont 4 pCt. — Franksurter V«ck-Dilksnt 4 »Et. 107.65 4 pCt. Ungar. Goldrente 102 2b " " - • 4 pCt. Reichsanleihe 3V8 , 4 „ Preuß. ConsolS 3V» „ Guursbevicht von E. Wasserschieben, VMkßMäff. Aravcksurter Börse »im 4. März t8t$0. Schlußcouri^ 1 Uhr 15 Mm. Die Preise find mit 1892 Mäusburg 10 Mtotien: «. Schepd«. — »ruck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.