LeSahle ohne: r. ■ ehr, v°m Sterbe. 1804 Staalsbahn erfoefe verloren 2 st Eahn.Aciien. ' auf Bach iS/by°ur§rfiS lOo/o schlechter, § Äe m°nlan «orbbeui|d)e Lloyd K. 5°/o, Badische Sinti,- M|< M 'Minen zahlreiches far ble Aufnahme fc ibn im öfteren Slcih lnkrate steht. Zörse. ir* vorn 21./II. M 8u.89 Gold- rnHn- . A.. Mr '-M. I 95.50iO / 83 80 81,ID I 87.50 87- (102.90 102.15 \ l%.-\ IT81 \ 101.25 HOÜ 89.70 ibartm do. ÖD. Iold. salzk.) Silber .M iismb. aarnt * 103.36 99 40 64.25 101.05 101.25 83.60 57.95 64.50 92.40 92.30 87.50 58.10 65.- 92.85 92.10 86.90 1023. 99.« 64.16 101.- 101.20 83.- 16910 109.75 108.35 179.- 164.30 175.- 163.80 164.- 176.20 157.50 »rnt i»'40125' ianftalt iK' ff' 271.60 270.- ibr. • )Svikr sandbr- 101.6° 98.50 97.40 101.5° 101.60 98.50 97.4« 101.5 17.60 ' o4i ll6lP 1O7.«O g £»»SojS? I» ltogton 91-25 Nr. 53. Der Hteßener -uzeiger «scheint täglich, mit Ausnahme deS Montag». Di« Gießener N««itte»StLtter werde» dem Anzeiger «Ächenttich dreimal dügelegt. Dienstag den 4. März Gießener Anzeiger Generat-Unzeiger. 1890 Vierteljähriger AvosuemeutspreiA» 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerloha. Durch die Post bezog« 2 Mark 60 Pfg. Redactton, Expedition und Druckerei: SchntstraßeAr.V. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Aveis Gieren. ie.111 ii. _______ . . . 1 "i1; Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamikienötätter. Alle AnnonceN'Bureaux deS In« und Auslandes nehm» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher» Theil. Gießen, den 1. März 1890. Betr.: Die Wahl der Einschätzung- - Commissionen für die Veranlagung der Einkommensteuer und der Capital- rentensteuer. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen «m die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Sie, soweit Sie damit noch im Rückstände find, an Erledigung der Verfügung vom 4. v. Mts. — Anzeiger Nr. 31 — mit Frist von 8 Tagen. v. Gagern. Gießen, den 1. März 1890. Betr.: Den Wiesengang. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Nach Artikel 7 der Wiesenpolizeiordnung ist in diesem Monat der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feldschützen und Wiesenmärter vorzunehmen. Wir beauftragen Sie deshalb, dieselben hierzu baldigst aiifzusordern und uns die über den Wiesengang aufzunehmen- den Protokolle bis längstens 10. April d. I. vorzulegen. In diesen Protokollen haben die Wiesenvorstände, was Sie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich' Ngende Punkte aufzunehmen: I) ob die Anordnungen, welche sie bei dem letzten Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche nicht; 2j welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmaligen Wiesengang Vorgefundenen Mängel von ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden; hierbei wird den Wiesen- vorständen besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch auf die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos ?c., auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Entwässerungsgräben, aus die Verebenung der Maulwurfshügel und dergleichen und auf die Unterhaltung der Ve- und Entwässerungsgräben zu richten und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren; l) Verbesserungsvorschläge in Bezug auf größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung die Bildung von Wassergenoffenschasten nach dem Gesetze vom 30. Juli 1887 über die Bäche und nicht ständig fließenden Gewässer (Regierungs-Blatt S. 159) erforderlich ist. Zu Rr. 2 erläutern wir, daß Sie in der Regel, insofern kein besonderer Anstand vorliegt, jedem der betreffenden Wiesenbesitzer speciell eröffnen wollen, welche Mängel der Wiesenvorstand vorgefunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wiesenvorstand zu bestimmenden Frist so gewiß zu beseitigen wären, als sonst die nöthigen Herstellungen auf Kosten der Säumigen angeordnet würden. Nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist wollen Sie nach Anhörung bes Wiesenvorstandes weitere Anträge stellen. Jedenfalls [mb die von Ihnen getroffenen Anordnungen in den von Hnen einzusendenden Protokollen einstweilen zu erwähnen. Das Protokoll über den Rundgang ist von allen Teilnehmern zu unterzeichnen. War ein Mitglied des Wiesen- wrstandes verhindert, am Rundzange Theil zu nehmen, so ijl dieses am Schlüsse des Protokolles zu bemerken. Sollte der Wiesenvorstand, der außer dem Großherzog- lichen Bürgermeister oder Beigeordneten, mindestens noch aus Mi Ortseinwohnern, welche Wiesen besitzen oder solche zu benutzen oder zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollständig sein, so wollen Sie den Gemeinderath wegen Ergänzung des Wiesenvorstandes vernehmen und uns die Anträge des Gemeinderathes in besonderer Verhandlung vorlegen. v. Gagern. politische Neverficht. Gießen, 3. März. Die offtcieUe Einladung Deutschlands an die übrigen .ha-uptindustrieländer Europas zu der in Berlin geplanten rnteruationale« Arbeiterschuhconferenz ist nunmehr ergangen iinfc nach dem Verlaufe der diplomatischen Vorbesprechungen steht mit Bestimmtheit die Zusage sämmtlicher betheiligten Negierungen zu erwarten. Es werden demnach an der Berliner Conferenz, welche am 15. März zusammentritt, neben Deutschland, als der selbstverständlich präsidirenden Macht, noch Oesterreich-Ungarn, Frankreich, England, Italien, die Schweiz, Belgien, Holland, Dänemark und Scandinavien, das schwedisch-norwegische Doppelreich, theilnehmen. Die genannten Staaten werden aber auf dem Berliner Congresse nichr durch Diplomaten, sondern durch Fachmänner vertreten sein, da es sich auf derselben nicht um politische, sondern um wirthschaftliche Fragen handeln wird, wie dies auch das Einladungsschreiben der deutschen Regierung besagt. Was das Arbeitsprogramm der Conferenz anbelangt, so ist dasselbe dem bereits von der Schweiz für die inzwischen abgesagte Berner Conferenz in Aussicht genommen gewesenen Programm nachgebildet und bezieht es sich lediglich auf die Verbesserung des Looses der Fabrik- und Bergarbeiter, andere Betriebe sind ausgeschlossen. Als die wesentlichsten Punkte des Programmes sind zu nennen: die Regelung der Arbeit in den Bergwerken, ferner die Regelung der Sonntagsarbeit, die Regelung der Arbeit der Frauen, Kinder und jungen Leute, sowie die Ausführung vereinbarter Bestimmungen. Die Con- ferenztheilnehmer finden demnach ein ebenso umfassendes wie schwieriges Arbeitsmaterial vor und inwieweit dessen erfolgreiche Erledigung gelingen wird, läßt sich noch nicht im Mindesten Voraussagen. Aber jedenfalls bedeutet schon das Zustandekommen der Arbeiterschutzconserenz an und für sich einen nicht zu unterschätzenden Erfolg und da vorausgesetzt werden kann, daß sämmtliche die Conferenz beschickenden Mächte von dem aufrichtigen Bestreben erfüllt sind, an der angeregten Verständigung über die genannten wichtigen socialpolitischen Fragen mitzuwirken, so ist die Hoffnung nicht unbegründet, daß die Conferenz ungeachtet der vorhandenen großen Schwierigkeiten schließlich eine Vereinbarung erzielen wird, welche die socialreformatorischer Bestrebungen in den einzelnen Staaten Europas zum ersten Male in eine gemeinsame Bahn lenken würde. (Siehe Neueste Nachrichten). In den Kreisen der französischen Chauvinisten hat die Thatsache, daß Frankreich an der Berliner Arbeiterschutzconferenz Theil nimmt, eine nicht geringe „patriotische" Erregung hervorgerufen. Dieselbe wird sich zunächst in verschiedenen, von bou- langistischen wie radicalen Abgeordneten angekündigten Interpellationen in der französischen Deputirtenkammer über die Theilnahme Frankreichs an der Berliner Conferenz Luft machen, worüber es vermuthlich schon an diesem Dienstag zu einer großen Debatte kommen wird. Das Ministerium Tirard soll indessen dem in der Kammer von den patriotischen Hitzköpfen a la Derouläde drohenden Sturme vollkommen ruhig entgegensehen und der Mehrheit der Kammer in der Frage sicher sein; sicherlich wird es aber bei dieser parlamentarischen Action an gehässigen Ausfällen gegen Deutschland nicht fehlen. In Nizza ist ein angeblich höherer italienischer Offizier- Wegen Verdachts der Spionage verhaftet worden, doch bleibt noch abzuwarten, was an der Geschichte Wahres ist. Im italienischen Parlamente gelangte am Freitag das sogenannte Grünbuch über Massauah zur Verkeilung. Dasselbe enthält nicht weniger als 152 Actenstücke, welche sich auf die italienisch-griechischen Zwischenfälle, auf die Frage der Capitulationen von Massauah und auf die Proclamirung des italienischen Proteclorats über das Zoulah-Gebiet beziehen. In der Freitagssitzung des englischen Unterhauses kam es zu einer ziemlich stürmischen Scene, welche der bekannte radicale Abgeordnete Laboucherc verursachte. Derselbe hatte einen Antrag eingebracht, der mit den jüngsten Scandalen in Clevelandstreet (London) zusammenhing und in dessen Befürwortung sich Labouchöre zu heftigen Ausfällen gegen den Premier Lord Salisbury hinreißen ließ. Da er trotz der Ermahnungen des Präsidenten seine Beschuldigungen nicht zurücknahm, so sprach das Haus nach erregter Debatte die zeitwillige Ausschließung Labouchöre's von den Sitzungen mit 177 gegen 96 Stimmen aus. Reichstagswahl. In der in vor. Nr. veröffentlichten Zusammenstellung des Wahlergebnisses im Wahlkreise Gießen sind die nachfolgenden 7 Ortschaften nebst den daselbst abgegebenen Stimmen infolge eines Versehens weggelassen worden i Dr. Gutfleisch Dr. Böcke! Ruttershausen mit Kirchberg . . 5 77 Daubringen „ Hausen „ Lindenstruth „ Wettsaasen „ Ettingshausen „ vrüningen ,, 50 64 59 2 39 20 8 24 22 88 «0 93 Hierzu kommen noch Dr. Gutfleifch Dr. Böckel Göbelnrod ....... 6 32 Zeilbach........ 5 39 Ober-Lais........ 46 40 Steinberg (Kr. Schotten) . . . — 70 Blofeld........ 12 30 Unter-Seibertenrod..... 9 56 Heuchelheim (Kr. Büdingen) . . 3 51 "Wallernhausen...... 11 119 Wippenbach....... 16 5 Summa: 321 810 Nach dem nunmehr vorliegenden Gesammt-Resultat wurden abgegeben für Dr. Gutfleisch 9018, für Dr. Böckel 8519 Stimmen. Bei der Wahl am 20. Februar wurden insgesammt 16 574 gültige Stimmen abgegeben, bei der Stichwahl am 28. Februar nach vorstehender Zusammenstellung 17 537; die Betheiligung an letzterer war sonach eine regere, denn es gaben 963 Wähler mehr ihre Stimmen ab. Stichwahl-Resultate. Im Wahlkreise BensheiM'Grbach wurde Scipio (Nl.) mit 450 Stimmen Majorität gegen Stengel (Dfr.) gewählt. Wetzlar. Krämer (Nl.) 11,560, Albertt (Dfr.) 8670 Stimmen. Ersterer gewählt. FlenSbirrg. Gewählt: Jebsen (Nl.) Bielefeld. Die Wahl von Evers (C.) ist gesichert. Köln. Greiß (Ctr.) 22332, Lücke (Soc.) 11893 Stimmen. Greiß gewählt. Duisburg. Hammacher (Cart.) mit 20500 Stimmen gewählt. Lieber (Ctr.) erhielt 17600 Stimmen. Witten. Schorlemer-Alst 26292, Müllenstefen (Nl.) 25104 Stimmen. Die fehlenden Bezirke ändern an dem Resultat nichts mehr. Sorau. Der freisinnige Jeschke wurde mit großer Majorität gewähl.. Dortmund. Möller (Nl.) siegte mi 19000 Stimmen gegen Tölcke (Soc.), der 16000 Stimmen hatte. Ruhrort. Im Wahlkreis Duisburg-Mülheim ist Hammacher (Nl.) gegen Lieber (C.) unzweifelhaft gewählt. Hannover. Meister siegte mit 5000 Stimmen. In der Provinz siegten noch drei Nationalliberale, Bennigsen, Gebhardt und Reden. Braunschweig. In Wolfenbüttel-Helmstedt hat bis jetzt Schrader (Fr.) 7431, Kulemann (Nl.) 5481. Die Wahl Schraders ist gesichert. Braunschweig. Stadt Braunschweig: Orth (Nl.) 5795, Blos (Soc) 10923 Stimmen. Die Wahl von Blos ist sicher. Bremen. Bruhns (Soc.) mit 16402 Stimmen gewählt gegen Papenöicck (Ltd.), der 15893 Stimmen erhielt. Weimar. Samhammer (Fr.) gewählt gegen Kohl (Cart.) Halle. Kunert (Soc.) mit 14600 Stimmen gewählt. Keil (Cart.) erhielt 13500 Stimmen. Löbau (S.). Haupt (Fr.) 9253, Hoffmann (Nl.) 11292 St. Hoffmann gewählt. Liegnitz. Bekannt für Goldschmidt (Fr.) 6757, für Frank (Cart.) UO4. Goldschmidts Wahl gesichert. Zittau. Ztttau: Buddeberg (Fr.) 11483, Seebold (Cart.) 5972 stimmen. Buddeberg gewählt. LudwigShafe«. Clemm (Nl.) bis jetzt ca. 11000 Stimmen. Siben (C) 9000 Stimmen. Einige Orte stehen noch aus. Würzburg. Der hiesige „General-Anzeiger" meldet bereits das Gesammtreiultat: Dr. Stöhr (Centr.) 7928, Segitz (Soc.) 6716 Stimmen. Also Stöhr gewählt. Lauf. Stauffenberg (Fr.) hat in Fürth-Erlangen, Stoll (Fr.) in Bayreuth gesiegt. Lahr. Engler (Cart.) 8864, Schättgen (Ctr.) 10177 Stimmen. Letzterer gewählt. Mergentheim. Pflüger (Dem.) ist mit 2300 Stimmen Mehrheit gewählt. Coburg. Siemens (Dfr.) gewählt. Niederbarnim. Stadthagen (Soc.) gewählt. Düsseldorf. Wenders (Ctr.) gewählt. Rorvhausen. Schneider (Dfr.) gewählt. Hirfchberg. Friedländer (Dfr.) gewählt. Annaberg. Holtzmann (Nl.) gewählt. Gotha. Zangemeister (Dfr.) gewählt. Schaumburg Lippe. Langerseld (Dfr.) gewählt. Offenburg. Rcccyert (Centr.) gewählt. Lennep Mettmann. Gewählt: Schmidt (Dfr.) mit 16,911 gegen Meister (Soc.) mit 13,092 Stimmen. Merseburg Ouerfurt. Panse (Dfr.) gewählt. Bitterfeld'Detttzsch. Max Hirsch (Dfr.) mit wesentlicher Majorttät acwähl«. Rendsburg. Hänels Wahl gegen Förster ist mit 2000 Stimmen Majorität sicher. Bayreuth. Feustel (Nl.) mit 1200 Stimmen Mehrheit gegen Stoll (Dsr ) gewählt. Aürth. Stauffenberg (Dfr.) ist mit 2000 Stimmen Mehrheit gewählk, Kröber (Dem.) tn Ansbach mit 1000 Stimmen unterlegen. CrailSheim. Im 12. württembergischen Wahlkreis wurde Pflüger (Dem.) mit 11,486 gegen Keller (Kart.) mit 9066 Stimmen gewählt. Königsberg. Schultze (Soc.) gewählt. Schwerin. Büsing (Nl.) gewählt. Osnabrück. Scheele (Welfe) gewählt. Göttingen. Ester (Nl.) gewählt. Potsdam. Rüge (Dfr.) gewählt. Krankfurt a. d. O. Steimm-Steinröck (Conf.) gewählt. Hagenow. WrtSberg (Conf.) gewählt. Rast-ck Bar (Dfr.) gewählt. Vreslau. Osikiels. Lutzarur (3?c.) mit 12,504 Stimmen HewKblt S.ydewitz (ü.) c, hielt 12,109 (Stimmen. — Weftbertrk. Poll,aib (Dfr). aewählt mit 13,595 Stimmen; Kühn (Soc.) erhielt 13,280 Stimmen. Bunztau Lüben. Schmieder (Dir.) gewählt. Waldenburg. Eberly (Dir.) gewählt mit 11,600 Stimmen gegen Web^ky mit 6300 Stimmen. Danzig. Rickert (Dir.) 10,232, Wedekind (K.) 3942 Stimmen. Mcken aewählt. Stettin. Brömel (Dir.) 9447, Herbert (Soc.) 8467 Stimmen. Brömel gewählt. Berlin, 3. März. In den bisher bekannten 97 Stichwahlen sind gewählt: 9 Conservative, 3 Reichspartci, 18 Nationalliberale, 9 Ccntrum, 34 Freisinnige, 13 Socialisten, 3 Welfen, 7 Demokraten, 1 Antisemit. Deutsches Reich. Berlin, l.März. Seine Majestät der Kaiser hat sämmt- liche Mitglieder des StaatSraths, den Reichskanzler und den engeren Hos Ihrer Majestäten heute Abends um 6 Uhr zum Diner in der BildergaÜerie des Schlosses eingeladen. — Der „ReichSanzciger" veröffentlicht die Uebereinkunft zwischen Frankreich und Deutschland wegen Einführung eines Zollsystems in den beiderseitigen Gebieten der Sclavenküste dergestalt, daß daselbst ein und dieselben Zölle erhoben werden und daß die verzollten Maaren von einem in das andere Gebiet dann zollfrei eingeftthrt werden können. Berlin, l.März. Ueber größere Truppenübungen im Jahre 1890 hat der Kaiser Folgendes bestimmt: 1) Das 5., 6. und 9. Armeecorps halten Manöver vor Mir ab und zwar jedes Armeecorps für sich große Parade und Corpsmanöver gegen markirten Feind. Hieran schließen sich dreitägige Manöver für das 9. Armeecorps unter Mitwirkung der Flotte nach Vereinbarung mit dem Obercommando der Marine, für das 5. und 6. ArmeecorpS gegeneinander. 2) Ferner finden beim 4., 5., 6., 15. und 16. Armeecorps besondere Cavallerieübuugen statt. Jedes der genannten Armeecorps, mit Ausnahme des 5., bildet eine Cavallerie- division zu 6 Regimentern mit einer Abtheilung reitender Artillerie zu zwei Batterien und einem Pionierdetachcment. Zur Verwendung im Verbände dieser Cavalleriedivisionen, deren ordre de bataille festzusetzen Ich Mir noch Vorbehalte, werden dem 4. Armeecorps: die 20. und 22. Cavallerie- brigade, dem 6. Armeecorps: die 10. Cavalleriebrigade, dem 15. Armeeeorps: die 28. Cavalleriebrigade und zufolge Vereinbarung 2 königl. württembergische Cavallerieregimenter, dem 16. Armeecorps: das Kürassierregiment Graf Geßler (Rheinisches) Nr. 8, das Westfälische Dragonerregiment Nr. 7, das 1. großh. hessische Dragonerregiment (Garde-Dragoner- regiment) Nr. 23 und das 5. königlich bayerische Cheveaux- legers-Regiment Erzherzog Albrecht von Oesterreich zugetheilt. Zu dem 5. Armeecorps tritt die Garde-Cavalleriedivision mit der reitenden Abtheilung des 1. Gardc-Feld-Artillerieregi- ments. Von jedem Garde-Cavallerieregimcnt verbleibt eine Escadron dem Gardecorps für dessen Manöver. Außerdem tritt die 6. Cavalleriebrigade, sowie eine reitende Batterie des 4. Armeecorps zu einer, nach getroffener Vereinbarung beim 12. (königl. sächsischen) Armeecorps zusammenzuziehenden Cavalleriedivision. Bei dem Garde-, 2., 3., 4., 7., 8., 10., 11. und 14. Armeecorps finden Generalstabsreisen, bei dem 1. Armeecorps eine Festungs-Generalstabsreise nach Maßgabe der Bestimmungen über die jährlichen Generalstabsreisen vom 29. November 1888 statt. Bei dem 7., 8., 10., 11. und 17. Armeecorps finden Cavallerie-Uebungsreisen nach Maßgabe der Instruction vom 23. Januar 1879 statt. Ferner- Hat eine größere Armirungs-Uebung der Fußartillerie bei Coblenz stattzufinden. Köln, 1. März. Wie die „Köln. Ztg." berichtet, sind seit vorgestern auf den Saarbrückener fiscalischen Bergwerken Arbeiterausschüsse eingeführt worden. Ausland. Prag, 1. März. In der heutigen Versammlung des Actiencomites der Landesausstellung unter dem Vorsitze des Statthalters herrschte vollstes Einvernehmen betreffs des Titels der Ausstellung. Durch den Hinzutritt der deutschen Mitglieder wurde die Neugestaltung des Comites erzielt. Der Statthalter sprach seine vollste Befriedigung über das Zustandekommen des gegenseitigen Einverständ- rnfses aus. Paris, 1. März. In Folge von persönlichen Meinungsverschiedenheiten mit dem Ministerpräsidenten Tirard, welche in der heute Vormittag stattgehabten Sitzung des Ministerraths hervortraten, hat der Minister des Innern, Eonstans, seine Entlassung eingereicht. Es ist noch nicht bekannt, ob die Demission eine endgiltige ist. Der Ministerrath wird heute Abend noch einmal zusammentreten. London, 1. März. Das Unterhaus verwarf Labou- cheres Amendement mit 206 gegen 66 Stimmen. Brüssel, 1. März. Wie in politischen Kreisen verlautet, sollen der belgische Gesandte in Berlin, Baron Gr ein dl, und der Deputirte für Antwerpen, Jacobs, als Delegirte zur Berliner Conferenz bezeichnet worden sein. Belgrad, 1. März. Die „Agence de Belgrade" demen- tirt alle Gerüchte über serbijche Bestrebungen bei der Pforte bezüglich der Errichtung eines ökumenischen Patriarchats. Ueber die Errichtung eines serbischen Patriarchats in Alt-Serbien und Makedonien sei in maßgebenden Streifen nichts bekannt, noch weniger sollen irgend welche diesbezügliche Schritte geplant sein. # Petersburg, 1. März. Der „Russische Invalide" veröffentlicht das vom Kaiser am 31. Januar bestätigte Reglement für die Bildung von Cadres der Reichswehr (Landsturm). Danackf' werden die genannten Cadres durch zwei Unternnlitärs für die dereinst zu sormirende Compagnie, Batterie oder Sotnie gebildet und ressortiren zu den KreisMilitärchefS. Die Eadre - Mannschaften beaufsichtigen in ' Friedenszeiten das Eigenthnm der Reichswehr - Abtheilungen und üben die zu Lehrversammlungen cinzuberusenden Land- wchrleute erster Kategorie ein. tzavannah, 28. Februar. Der Gras von Paris hat sich heute nach Cadiz: eingeschifft. Montevideo, 1. März. Dr. Julio Herr er a ist zum Präsidenten der Republik Uruguay gewählt worden. Newyork, 1. März. Der Dichter und ehemalige Gesandte in London, Russell Lowell, ist bedenklich erkrankt. — In den Wandelgängen des Repräsentantenhauses (in Washington) entstand gestern zwischen den länger verfeindeten Herren Taulblee, ehemaligen Vertreter von Kentucky, und Kincaid, Correspondent der „Louisville Times", ein heftiger Streit. Nach lebhaften Auseinandersetzungen schoß Taulblee auf Kincaid, welcher wiederum seinen Revolver auf Taulblee abfeuerte. Taulblee fiel nieder, die Kugel war beim Auge eingedrnngeu. Taulblee ist nicht todt, doch ist sein Zustand sehr bedenklich. Kincaid ist verhaftet worden. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau Berlin, 2. März. Dem „Franks. Journ." zufolge bestätigt cs sich, daß die deutsche Arbeiterschutzgesetz- gebung nicht von den Ergebnissen der internationalen Conferenz abhängig gemacht werden soll. Man erwartet die alsbaldige Einberufung des Reichstages zur Entgegennahme eines Arbeiterschutzgesetzes, welches bestem Vernehmen nach im Wesentlichen mit den vom vorigen Reichstage gefaßten Beschlüssen übereinstimmen wird. Eine gleichzeitige Berathung der socialpolitischen Materie durch die Conferenz und den Reichstag ist nicht ausgeschlossen. Die Theilnahme des Staatsrathes an den Vorbereitungsarbeiten für die Social- gesetzgebung ist mit den beendigten Berathungen der Ab- theilungen abgeschlossen,- die Berufung des Plenums des Staatsraths findet nicht statt. Daß der Reichstag mit der Frage des Socialistengesetzes befaßt werden wird, gilt nicht als wahrscheinlich; man nimmt an, daß die verbündeten Regierungen ihre Ansichten über die Zweckdienlichkeit des geltenden Gesetzes geändert haben, und gibt fick; der Erwartung hin, daß bei der Aussichtslosigkeit auch einer abgeänderten Vorlage die Angelegenheit gar nicht an den Reichstag gebracht werden wird. Esten a. d. Ruhr, 2. März. In einer heute hier abgehaltenen allgemeinen Bergarbeiter-Versammlung, welche von etwa 700 bis 800 Bergleuten besucht war, erklärte sich die Mehrzahl der Redner gegen die Forderung des Verbandsvorstandes, betreffend eine allgemeine Lohnerhöhung von 50 pCt. Es wurde der „Rh.-Westf. Ztg." zufolge einer bereits in der Delegirtenversammlung vom 2. Februar beschlossenen Resolution zugestimmt, nach welcher der Verdienst des Hauers nicht unter 5 Mark betragen soll. Diese Forderung soll aus der nächsten Verbaudsversammlung zum Beschluß erhoben werden. Paris, 2. März. Bourgeois, Deputirter der Marne, ist an Stelle des Herrn Constans zum Minister des Innern ernannt worden. — Die Zeitungen besprechen die Bedeutung, welche der Rücktritt des Ministers Constanz für die Lage des Cabinets hat. Die Mehrzahl der republikanischen Organe betrachtet die Demission des Herrn Constans als die Einleitung des Sturzes des gesammten Cabinets. Das „Journ. des Debats" sagt, Constans habe den Fehler feiner Collegen eingesehen und sich zurückgezogen, um nicht zu fallen- sein Abgang sei ein übles Vorzeichen für das Cabinet. Das genannte Blatt spricht sich sodann mißbilligend über die Ernennung des radicalen Bourgeois aus. Die „Republique srantzaise" erklärt, den Verdiensten des Herrn Constans ein dankbares Andenken bewahren und die guten Eigenschaften seines Nachfolgers würdigen zu wollen, und verlangt von dem Cabinet ein Programm. Der „Figaro" sagt, der Rücktritt des Herrn Constans bedeute den Tod des Cabinets. Der „Gaulois" bringt die Demission des Herrn Constans mit der Angelegenheit des Herzogs von Orleans in Zusammenhang, und meint, daß eine Krisis in der Präsidentschaft bevorstehe. Auch die boulangistischen Blätter weisen auf die mögliche Mitleidenschaft Carnots hin, wenn die Deputirten- kammer sich für Constans entscheiden sollte. — Wie das „Memorial Diplomatique" erfährt, mache die Haltung des Königs von Dahome die Entsendung von Verstärkungen vom Senegal nach Cotonou nöthig. — Meldungen hiesiger Zeitungen zufolge sollen die diesjährigen großen Manöver unter der Oberleitung des Generals Billot zwischen Peronne und Cambray stattfinden. Rom, 2. März. Der Papst empfing heute Mittag die Cardinäle und Prälaten zur Entgegennahme von deren Glückwünschen anläßlich seines Geburtstages, sowie des Jahrestages seiner Krönung. Der Cardinal und Decan des heiligen Collegiums Monaco La Valletta verlas als Doyen eine Adresse. Der Papst erwiderte darauf: Der doppelte Jahrestag bilde für ihn einen Hinweis darauf, daß die Jahre gezählt feien; schon viele Jahre seien dahin gegangen mit ihren Nebeln, auch die Zukunft erscheine schmerzlich, aber er tröste sich, denn fein Leben sei dem Ruhme Gottes und der Kirche gewidmet. Er wünsche sehnlichst, Gott möge der Kirche und ihrem Oberhaupte Freiheit und Unabhängigkeit wiedergeben- das Ziel seines Pontifikats erblicke er darin, Allen die Wahrheit des Evangeliums zu lehren, darum seien auch seine Encykliken geschrieben, denn alle Völker müffe er unterrichten. Bisher^ habe er die Grundzüge des Familien- und des politischen Lebens gekennzeichnet, jetzt werde er besonders die sociale Frage behandeln. Diejenigen, in deren Händen sich die Gewalt befände, müßten eine Lösung dieser Frage mit allen Straften, namentlich durch Schule und Presse unterstützen. Daran werde er arbeiten, so lauge er lebe, und von diesem Ziele werde er sich nicht abschre^ken lassen. Der Papst, der sich sehr wohl befand, unterhielt /sich sodann noch mit den Cardinälen und Prälaten. Morgen findet in der Sixtinischen Kapelle die osficielle Ceremonie statt. Zanzibar, L.März. Emin Pascha ist heute auf einem Dampfer des Reichscommissars Mafor Wißmaun hier eingetroffen. Locaies unb Provinzielles. Gießen, 3. März. — Militärdienstuachricht. Dr. Kratz, Unterarzt der Reserve vom Landwehr-Bezirk Gießen, zum Assistenarzt 2. Kl. befördert. • —- In vergangener Nacht wurden die Scheiben einer an der Ecke der Wilhelmsstraße und des Leihgesterner Wegs stehenden Gaslaterne zertrümmert, sowie das Schild an der Balser-Stiftung in der Wilhelmsstraße abgerissen. Die Thätcr, ,zwei Arbeitsbürschchen, sind ermittelt. 8. Gießener Concertvercin. (Viertes Concert.) DaS vielte diesjährige Concert des Gießener Concertoereins trug ein ganz anderes Gepräge als alle vorausgehenden und gewährte in den Vocal- Quartetten einen musikalischen Genuß, wie er uns in dieser Art seit ,.e raumer Zeit in Gießen nicht mehr geboten wurde. Im Vorder munde des Interesses stand nach dem Umfang und der Ausführung ihrer Partie Frau Julia Uztelli, die den Löwenantheil an dem Erfolg des Abends für sich in Anspruch nehmen darf. Sie besitzt einen ebenso großen, wie wohllautenden und sympathischen Sopran, eine glockenreine Intonation, eine treffliche Texlaussp'ache und oex bindet mit diesen technischen Vorzügen eine geistvolle und einbrin- gende Auffassung. Lebhaften Beifall fand auf Seiten des überhaupt dankbaren und animirten Publikums namentlich das Schumann'schk Duett „Unter’m Fenster", das auf stürmisches Verlangen wiederholt werden mußt?. Gerade hier aber kam der Beifall z"M guten Thetl auch auf Rechnung des Partners von Frau Uziellt, des Herrn Dr. Gustav Gunz. Damit, daß dieser Künstler demnächst in fein sechsztgstes Lebensjahr tritt, ist zugleich gesagt, daß er über jene jugendliche Frische und Unmittelbarkeit des Organes, wie wir sie sonst gerade bei Tenören suchen, nicht verfügt und daß er mit feinen stimmlichen Mitteln als solchen schwerlich eine erhebliche Wirkung erzielen würde. Was ihm aber im Laufe der Zeit, die ihren Tribut unerbittlich fordert, in dieser Beziehung abhanden gekommen ist, das ersetzt er fo reichlich durch feine brillante Sangeskunst und feine vornehme und poestevolle Auffassung, daß er Leistungen hervorbringt rote sie mancher durch den frischen Schmelz seiner Stimme berühmte Tenorist nicht entfernt aufzuweisen hat. Uebrigens ist Herr Gunz Schüler von del Sarce und Jenny Lind. Gegen ihn und Frau Uztelli traten Herr Dr. Franz Krükl, der sich als ausgezeichneter Baritonist und infolge seiner Theilnahme an den Kunstfahrten des Richaid Wagner-Theaters Weltruf erworben bat und jetzt in Frankfurt am Hoch'schen Conseroatorium al» Professor thütig ist, und die Altistin Frau Jenny Hahn begreiflicher Weife zurück. Daß sie innerhalb der wundervoll gesungenen Quartette Hervorragendes leisteten, bedarf kaum der Erwähnung. Die Begleitung am Clavier führte Herr Lazzaro Uztelli fein sinnig und wirksam aus. Nicht in demselben Umfange konnten wir uns mit seinen Soloverträgen befreunden. Gewiß spielte er die Variationen von Chopin brillant, aber schon das Paganini'sche Jagdstück halte uns in der Auffassung des Fraulein Rouge, die es vor einigen Wochen gleichfalls auf das Programm gefetzt hatte, bester gefallen. Vielleicht liegt die Schuld auch zum Theil daran, daß der damals zur Verfügung gestellte Bechstein'sche Flügel einen weicheren und angenehmeren Klang besaß, als der gestern gebrauchte Blüthner. Vollends unglücklich war die Wahl der Schütte'schen Paraphrase aus der Fledermaus. Die Strauß'fchen Melodien, bei denen gerade die einfache Rarüilichkeit und Ungezwungenheit zu Herzen sprechen, sind in dieser Composition unter einem Wust von Passagen, Trillern und Gott weiß was versteckt, fo daß es der Componist mit anerkennenS- werthem Geschick fertiggebracht hat, einerseits den Strauß'schen Weifen ihren eigensten Reiz zu nehmen, andernfeits ein auch abgesehen davon werthloses Salonstück zu schaffen, das nur darum ab und zu auf Programmen erscheint, weil es mehr als billig Gelegenheit gibt, virtuoses Können auf dem Claoier in jeder Weife zu präfentiren. Rach dieser Seite allerdings war denn auch Herrn Uziellts Leistung tadellos. _______________ Butzbach, 1. März. Bei der am 27. Februar stattgehabten Schlußprüsung in der hiesigen Realschule haben sämmt- liche 6 Abiturienten das Examen wohl bestanden. Die Prüfung fand unter dem Vorsitz des Herrn Oberschulrath Soldan aus Darmstadt statt. Unserer jungen Anstalt mit ihren tüchtigen Lehrkräften gratuliren wir zu diesem glänzenden Erfolg. Friedberg, 2. März. Das hiesige Schullehrerseminar war im verflossenen Schuljahr von 104 Zöglingen besucht, die sämmtlich der evangelischen Confession angehörten. Darunter waren Söhne von Landwirthen 45, von Lehrern 15, von Handel- und Gewerbetreibenden 23, von Beamten 21, aus Städten über 10 000 Einwohnern 2, aus Städten zwischen 10 000 und 2000 Einwohnern 28, aus Orten unter 2000 Einwohnern 74 - vorbereitet in Präparandenanstalten 72, von Lehrern 10, in Realschulen 22- aus der Provinz Oberhessen 79, Starkenburg 24, Hessen-Nassau 1. Ulrichstein, 1. März. Zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Ulrichstein wurde der Gerichtsvollzieher-Aspirant Georg Röder in Zwingenberg ernannt. dt. Neu - Ulrichstein, 1. März. Monatsbericht pro Februar 1 890 der Arbeiter-Colonie. Ende Februar 1890 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 108 Mann. Dieselben verteilen sich auf das Groß- herzogthum Hessen 27, Regierungsbezirk Cassel 18, Regierungsbezirk Wiesbaden 18, Provinz Brandenburg 2, Berlin "1, Provinz Hannover 2, Ostpreußen 5, Pommern 3, Pofen 2, Rheinland 3, Provinz Sachsen 2, Provinz Schlesien 5, Provinz Westfalen 3. Königreich Bayern 6, Königreich Württemberg 1. Großherzogthum Baden 2. Thüringische Staaten 2. Großherzogthnm Oldenburg 1. Freie Stadt Hamburg 1. Kaiserthum Oesterreich 2. Königreich Italien 1. Hiervon waren: Anstreicher 1, Arbeiter 49, Bäcker 4, Bergmann 1, Buchbinder 1, Buchdrucker 1, Drahtzieher h Elfenbeinschnitzer 1, Gärtner 1, Glaser 1, Glasmacher 1, Goldarbeitcr 1, Hasenhaarschneider 1, Hutmacher I, Kammmacher 1, Kaufleute 5, Kellner 1, Koch -, Korbmacher 1, Krankenwärter 1, Metzger 4, Müller 1, Seiler 1, Schlosser 3, Schmied 2, Schneider 5, Schreiber 4, Schreiner 1, Stetn- drucker 1, Steinhauer 1, Schuhmacher 4, Schweizer 1, Steinmetz 1, Tapezierer 1, Tüncher 1, Ziegler 1, Zimmermann 1. ro(1r die 9e N°bmd°n^ . irtfnrt rüt StB' Sen * & i 1 i" f $inüt)en t warft«”' iS«« °° >nfd|te ? «Sandten W ' MM geendet- Candidch -P"1-’1 U Mai'» ft Mume her»»' sich bei der gefti theiligl als am- (itf) der Rectlfic 9330 Stimmen. । Kandidaten etma i ersten Wahl ur1 1 liberalen auf d : ziemlich gleichmcif ' ländlichen Bezm gängig eine Slin schließen, daß m gegebene Parole nur in einzelner ober der andere Stimmen auf fii * Wählern ganzen Reiche eil Reichstagswahl Kreises, Herr seinen Stimmzet in der Wählerlii bürgerrechte gen * Immer lausenden Meiöu Weise, in welch । ihren Helfershelf i ihr schändliches ' Bisher können werden. Die Skoblir ' — die „Seele" wohnte mit ihre und ihrer '^2jäh: Tochter, Susam ständigte nebst Konsortium. D sehr kleine und die Leichen der wurden dieselber gliche Berwesui irritirte die Weil und schliefen sie neugeborenen Kir erscheint außer schon seit fünf Jg und wurden bei uur zum Theil sanglich hieß, 8, selben, blutitf zwischen e W Blutspur siebende Gehirn, Die fianbt Se Ettilr *" Nan& letSen, $of St ™ m gfrl diese ^6» Ntte 6i Sp, [St ;*(«!*• ZK Ä 3” M '„;nb d-i auäjüh, ™f" b«rf. Stift **mbb «2 Pausspiachk und vc «*k* %ft i^ ,eJ Müber^ b;d Schlunannli ^erlangen wieder-- W i»m guten H SÄ®’?*8 !Uer demnächst in 1$ E' daß tr über ja JTßanrö, wie wir * uud datz er mit fthm -ne erhebtiche Wich» Zeit, die ihren Lrit-. MN gekommen ist, bzi sangeSkuvst und Iw !kistunoen hervorbriy- einer Stimme btrübti -rigms ist Herr @r r Dr. Franz Krüll folge seiner Tbetlnch eatrrs Weist us erwoist i Konservatorium e'.‘ Jenny Hahn btgni wundervoll gesunzM kaum der Erwädnu°j azzaro Uzieili |ra n Umfange konnten oh Gewiß spielte n tii das Poganint'flteZa^ rin Rouge, die ti du rzm gefetzt hatte, besser r ibtü daran, daß der Flügel einen we/cherv :n gebrauchte Wthner te'sch'nParayhr^e aui W Vm -neche Ü zu herzen sprechen, fc n Passagen, IxiW iponin mit «nal'Ml den Sstauß'fchenTtfc ein auch abgesehen dnn t darum ab und|Utt billig Gelegenheit p er Weise zu piLientim l Herrn Uziellts Leiste 27, Februar stattgt beftanöen. OiklMHS» gnjtalt nut >p m dikstm glini-ck W. L- slhnttehr-r!-»'"' 04 369l* btf? von angeljörten- 45, »on Sehern m w 3«®w 2 2'7 St* 9« "au8 Orten * ’ PriiMrand-na»^ 1J't de- P'« «,. SÄ**1* "«.-'‘‘'S M*'fW ®"' 5«# >« mui«1 Vgjltf»! „2,^7 r-< «VVS Babfl* 2- Mg '--tidj KfA*! l Ä Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen 1384. Avgegangen sind 1276. Im Februar sind entlassen 20 und jT’qv in Arbeit durch die Colonie 2, in Arbeit durch eigenes Leinühen 1, in die Familie zurück 2, aus eigenen Wunsch 13, entlaufen 2. Verpflegungstage im Februar 1890 : 3121. Gearbeitet wnibe an 2623 Tagen, hierunter 114 Tage für fremde Rechnung. vermischtes. * Darmstadt, 1. März. Wie die „N. Hess. Volksbl." Horen, war die gesammte hiesige Garnison gestern Abend von 6 Uhr ab in den Kasernen consignirt, um im Falle von Ruhe- Hörungen sofort einzuschreiten. Erfreulicherweise lag aber hierzu keinerlei Llnlaß vor, indem auch nicht die geringste iluäschreitung vorkam. In den Wirthshäusern wurde wohl bas Wahlresultat lebhaft discutirt, aber auf den Straßen herrschte eine große Stit-e. Nur vor der Wirthschast be§ Earididaten Müller „Zur Schirn" hatte sich eine größere >e,rschenmenge angesammelt, die sich indessen sehr ruhig verhielt. *△ Mainz, 2. März. Im Wahlkreis Mainz-Oppenheim hat ioic gestrige Stichwahl mit einem Sieg desSozialisten geemdet.' Mit ejner Majorität von 250 Stimmen ist deren Kandidat, Holzschneider Jöst, gegen den bisherigen Vertreter bau Mainz, den Centrumscandidaten N. Racke, aus der Wahlurne hervorgegangen. Im gejammten Wahlkreis habeir sich bei der gestrigen Wahl circa 800 Personen weniger bc thei! igt als am 20. Februar und es erhielt Jöst Vorbehalts Rich der Recüfication kleiner Jrrthümer 9585 und Racke 9330 Stimmen. In der Stadt Mainz hat jeder der beiden Kandidaten etwa 1000 Stimmen mehr erhalten als bei der ersten Wahl und scheinen sich hier die Stimmen der National- liberalen auf die zwei noch in Betracht kommenden Parteien zimlich gleichmäßig vertheilt zu haben. Die Ziffer aus den ländlichen Bezirken, in denen der Centrumscandidat durchgängig eine Stimmenzunahme zu verzeichnen hat, lassen darauf schloßen, daß man dorten die von den Nationalliberalen aus- gegcbene Parole der Wahlenthaltung ziemlich befolgt hat und nur in einzelnen Ortschaften aus localen Gründen der eine ober der andere Candidat eine überwiegende Mehrzahl aller Glimmen aus sich vereinigte. * Wahlcuriosum. Ein ergötzlicher und vielleicht im ganzen Reiche einzig dastehender Vorfall ereignete sich bei der Reichstagswahl in Wittlich bei Trier. Der Ches des Kreises, Herr Landrath Wagner, trat an die Wahlurne, um (einen Stimmzettel abzugeben. Aber der Herr Landrath war in i>er Wählerliste nicht aufzufinden, und ohne feinem Staatsburgerrechte genügen zu können, mußte er sich entfernen. * Immer grausiger klingen die aus Warschau ein* lausenden Meldungen über den Umfang und die Art und Wei'se, in welcher die verhaftete Hebamme Skoblinski mit ihrein Helfershelferinnen, zu denen auch ihre Töchter zählen, ihr schändliches Gewerbe, die „Engelmacherei", betrieb. 8Mer können ihr bereits 76 Kindesmorde nachgewiesen weiden. Die Skoblinski, seit Jahren verwittwet, war die Leiterin *v- die „Seele" — dieser weiblichen Mörderbande. Sie wohnte mit ihrer Schwester, einer Frau Agnes Stanowski, uni) ihrer 22jährigen Tochter Sophia zusammen. Eine zweite Tochter, Susanna Kubek, ist eine Prostituirte und vervollständigte nebst einer Freundin, Rosalie Masgalski, dies Konsortium. Die Wohnung der Skoblinski war nur eine sehr kleine und da sich nicht immer sofort Gelegenheit bot, bie Leichen der armen ermordeten Säuglinge fortzuschaffen, wurden dieselben oft tagelang im Ofen versteckt., Der entsetzliche Verwesungsgeruch, den sie von da aus verbreiteten, kritirte die Weiber aber keineswegs- ruhig wohnten, aßen und schliefen sie in der Behausung. Daß viele Hunderte von neugeborenen Kindern diesen Megären zum Opfer gefallen, erscheint außer allem Zweifel- nahm die Skoblinski doch schon seit fünf Jahren Säuglinge zum „Großziehen" in Pension und wurden bei der genauen polizeilichen Durchsuchung der nur zum Theil ausgebrannten Wohnung nicht, wie es an- sänglich hieß, 8, sondern 14 Kiuderleichen vorgefundcn. Erne berlelben, blutüberströmt und mit eingeschlagenem Schädel, war zwischen einem Kasten und der Wand eingeklemmt. Frilche Blutspuren und an der Eiseneinfassung des Kamins klebende Gehirntheile deuteten aus die Todesursache. Und mitten unter der gaffenden Menge stand jetzt im Hose des brennenden Hauses die Mörderin niib freute sich der auswirbelnden Lohe, die alle Spuren ihres letzten Verb rech en. s verwischen sollte. Sind Warschauer Blätter recht berichtet, so beging sie sogar noch während des Brandes ein neues Verbrechen. Mit einem .Kinde aus dem Arme halte man sie beim Ausbruche desselben über den Hof stürzen sehen- sie wollte es be' Nachbarslenten untergebracht haben. In Wirklichkeit aber hatte sie es in einem Nachbarhofe im Freien ausgesetzt - dort sand man später das unglückliche kleine We^xn — erfroren. Von, allen ihren Pfleglingen kamen nur vier (nach anderen fünf) den Aerzten zeitlebens zu Gesichte. Sie waren von der Frau Kubek — um jeden Verdacht abzulenken — gerettet, d. h. unter großem Geschrei aus dem brennenden Hause getragen worden. Das Aussehen dieser armen, zu Sceletten abgemagerten Wesen war ein entsetzliches. Hätte die Polizei nicht sofort Hand aus diese entmenschten Weiber gelegt, das Volk würde sie einfach an Ort und Stelle gelyncht haben. Uebrigens verlautet, daß in Folge der bei Skoblinski gemachten Entdeckungen die Polizei allgemein umfassende Revisionen der anderen Warschauer Hebantmeu voruahm und noch zwei ähnliche Mördergruben entdeckte. Die Warschauer Blätter aber plaidiren auf daS Wärmste für die Wiedereinführung des kürzlich abgeschafften „Korbes" beim Findelhause — in welchem, ohne daß die Mütter sich zu zeigen brauchten, die Neugeborenen dem Findelhause übergeben werden konnten — und weisen darauf hin, daß sicy seit Abschaffung des „Korbes" die Kindermorde wesentlich gesteigert haben. * Mangel an Tänzerinnen. Aus Danzig wird untcrm 26. Februar geschrieben: In dem hiesigen Jntelligenzblatt findet sich heute folgendes Inserat: „Wegen Mangel an Tänzerinnen werden' Herrschaften höflichst gebeten, ihren Mädchen zur nachträglichen Geburtstagsfeier Sr. Majestät des Kaisers im Bildungsvereinssaale zu erlauben, an derselben Theil zu nehmen. Feld.-Art.-Reg. 16." Da muß es doch, meint der „D. C.", um die so viel gerühmten Soldatenbräute in unserer Stadt schlecht bestellt sein, wenn jetzt sogar das Feldartillerie-Regimeut Nr. 16 zu einem solchen Mittel greifen muß, um dem braven Artilleristen eine Tänzerin zu verschaffen. Diesem Vorschläge der Landesver- theidiger wird keine Herrschaft widerstehen können. Univevfitäts - Nachrichten. Berlin. Die Wahlen der hiesigen Professoren Dr. Engler, Director des Botanischen Gartens, und Dr. Harnack, Vertreter der Kirckengeschtchte, zu ordentlichen Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften haben die Allerhöchste Bestätigung erhalten. Marburg, 1. März. Der „Retchsonzeiger" meldet: Se. Majestät der Kaiser haben im Namen des Reichs den ordentlichen Professor Dr. Varrentrapp in Marburg zum ordentlichen Prof.ssor in der philosophischen Fakultät der Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg zu ernennen gerubt. Verkehr, Land- u«6 VoUrwirthschaft. — Eine möglichst rasche und bequeme Verbindung der Reichs- lande Mit Berlin und dem mittleren Deutschland ist von jeher das Bestreben der Behörden und Eisenbahnen gewesen. Auf diese Weise kam schon vor etw» zebn Jahren, hauptsächlich auf Betreiben des damaligen Statthalters, der nach diesem benannte ^Manteuffel- zug" Berlin-F' anksurt-Mannheim-Straßburg über die kürzeste Linie Lampertheim-Lauterburg zu Stande. — Für den nächsten sommer- fahrplan ist zwischen Frankfurt und Slratzburg ein weiterer Schnellzug in jeder Richtung verabredet, zu dessen besserer Durchführung die Hessische Ludwigsbahn gegenwärtig das zweite Geleise von Goddelau nach Groß Gerau fortsetzen und finiae Ergänzungsbauten Herstellen läßt. Die Linie wird dadurch an Leistungsfähigkeit bedeutend gewinnen. Grünberg, 1. Marz. (Fruchtpresse). Weizen Jt 20,00, Korn v< C0,0u, Gerste JL 18,00, Hafer 17,00, Erbsen JC 00,00, Samen 00,00, Lein JL. 00,00, Kartoffeln 0,00, Linsen 00. — Pftanzenweite verschiedener Gemüsepflanze«. (Nachdruck ueiboie;.) Vulfdohnen: In Rechen 30—35 6tm. mit eine. Entieri'Unq non 10—15 Etm. in der Reihe. Pliück- und Sudererbfen: B-elbrette80 hierauf zw i Neiden mit einer Entfernung von 30 Etm., in der Reihe 4 bi» 6 Etm Entfernung. , . .A Blumenkohl: Je nach der Sorte einen Abstand von 4U US 100 Etm. Kohlrabi: 30 Etm. irn Verbände. 1A Mohrrüben: Ein gegenseitiger Abstand von 5—10 Etm Radies: G gms itiger Abstand von 5-6 Etm. Retttge verlangen fine Entfernung von 20—35 Etm. Kopfsalat: 30-35 Etm. Wintersalat: 15 Et in. Bindeialat: 30—35 Etm. Eskariol: 35—45 Etm. Spinat: 35 Etm. Entfernung der einzelnen Retpen. Porree: Pflanzenweite 20 Etm. , r , 1C 1O Zwiebel: Abstände 6-10 Etm., bei Steckzwiebel 15—18 Etm. Schiffsnachvichten. Der Postdompfer „Nederland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 28. Februar wohlbehalten in Phna- delphia angekommen. Bremen, 1. März. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldamr >erTrave, Eapitän W. Willt^e' vd, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, wf.'cher ai, 19 Februar von Bremen und am 20. Februar von Southampton abgeganoen war, ist heute i Uhr Morgens woblbehalten in Rewyork angekommen. Kehlkopfleidenden ratfotn^ beim Promeniren oder auf ihren Betufswegen sich vo>- den Folgen des Luftwech'fls dadurch zu schütz n, daß sie sich der Fays ächten Sodener Mineral-Pastillen bedienen. Eawrrhalische Erkrankungen werden daduich le.chl verhütet. Man kann diele Pastillen im Vorbeigehen in jeder Apotheke u. Droguenhavdlung A 85 Psg. die Schachtel einkaufen, nur sorge man dafür, bah man nicht werihlose Nachahmungen von anderen Prod.'centen erhält. Aecht ftnd nur Fays Sodener Mineral- Pastillen. 65 Lpielplau der vereinigten Frankfurter Ltadttheater: Opernhaus- Dienstag den 4. März: La km 6. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 5. März: Vorstellung bei ermäßigten Preisen Der Bettelstudent. Hierauf^ Die Puppenfee. Außer Abonnement. , Donnerstag den 6. März: Die Afrikanern. Gewöhnliche Preise. Freitag den 7. März geschlossen. Samstag den 8. März: Der Nordstern. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 9. März: Tannhäuser. Große Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 4. März: Der Meineidbauer. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 5. März: Der Fall Elemenceau. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 6. März: Die Ehre. Gewöhnliche Preise. Außer Abonnement. m Freitag den 7. März: Goh von Berlichingen. Gewöhnliche Preise. . Samstag den 8. März: Zum ersten Male: Das Bild deS Signorelli. Trauerspiel in 4 Akten von E.Prachs. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 9. März, Nachmittags 3Va Uhr: Neu- Frankfurt. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Zum ersten Male wiederholt: Das Bild des Signorelli. Gewöhnliche Preise. «wWil«.• i■ FRII■ I■.iiwaaMnaniII r« Temperatur in Gießen. Februar 1890. Niederste — 6,5 °R. Mittlere - 0,40 „ Mittel früherer Jahre 4- 0,82 w Höchste........+5,2 „ Niederschlag an 1 Tag 0,09 Par. Zoll. „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen 1,49 „ „ So lange hier beodachttt wird, ist ein so trockener Februar nicht vorgekommen. Märkte in Oberhesten im Monat März 1890. Den 4. und 5. m Gießen Vtehmarkt. Den 4. in Gedern Vieh-, 5. K'ämermarkt. Den 10. in Echzell Schweinemarkt. Den 10. in Hungen Vieh- und Krämermarki. Den 17. in Langsdorf Vieh- und Krämermarkt. Den 18. in Ortenberg Vieh-, 19. Krämer markt. Den 18. und 19. in Gießen Vtehmarkt. Den 19. in Schotten Maitt. Den 25. in Gebern Vieh, 26. Krämermarki. Den 26. in Friedberg Vieh- und Krämermarki. Den 27. in Gründer g Vieh- und Krämermarki. Amtliche Prüfung Ser Lichtstärke des Leuchtgases- Februar 1890: 183/4 Kerzen. Buchner. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Bibelstunde heute Montag den 3. März, Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule, Offenbarung Joh. Cap- 3, von VerS 1 an, Sendschreiben des Herrn für die Gemeinde zu Sardes. 93forrer Dr. Naumann. 3 Passionsandachi am Mittwoch den 5. März, Abends 6 Uhr- Pfarrer Dingeldey- BekanntMLichung. Die Landbriefträger führen auf ihren Bestellgängen Bücher mit sich, xelche zur Emtra^ung der ihnen vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Postanstalt übergebenen Sendungen mit Werthangabe, Einschretb- fmdungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packeie und Nachnahmesendungen befümmt sind und zur größeren Sicherheit für die richtige und rechtzellrge Hblieferuna dieser Gegenstände dienen. Will der Absellder die Emttagung selbst bewirken, so bat der Landbriesträger demselben das Buch vorzulegen. Lei Eintraauna des Gegenstandes fettens des Landbriesträgers muß dem Lblender auf Verlangen durch Vorlegen des Buches die Ueberzeugung von der stattgehabten richtigen Eintra ung gewährt werden. Da diese Einrichtung und das dem Publikum durch dieselbe gebotene Mittel zu feiner Sicherstellung immer noch nicht genügend bekannt zu fein flheint, so wird aus das Bestehen derselben besonders aufmerksam gemacht- Darmstadt, den 4 Januar 1890. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. Clavel.__________________________ TäFSTeuest© m Spazierstöcken VON den billigsten bis den feinsten «»fehlen in reicher Auswahl Moritz Greaorr S Sohn. Apfelspalten, amer., Apfsifcheibe«, hochfeine Ringäpfel, Brürrelle», Kirsclie^, Zw-tfchen- türkische, in feinen und feinsten Qualitäten, Dordeaux-P-rrrraen, Apricoseilt empfiehlt [898 Emil Fischbach* äürS Frankfurter 2^ o Würstel empfiehlt Carl Sehwaabe 1323 Delicateffenhandlung. Ausverkauf Zur gefl. Beachtung! Nach Uebereiukunft mit Großherzygl. Saline Bad« Nauheim verahfoSgt dieselbe ihte Salz« für Gießen und Umgegend nur an mich, dennoch itt jüngft durch Vermittlung eines Kausetz in Wetzlar Nauheimer Salz hierher gekommen. Ein^ Wiederholung dieses Versadrens whb nicht mehr Vorkommen Indem ich dieses hierdurch mit Gin- verstär-dniH des Groph. Salinen- und Berg-amts Bad- Navherm veröffe tUche, bitte ich meine werthen Kunden, sich nicht irre führen tu lassen. Ich w-rde Lie künftig wie seither mit Nauheimer Salinen-Produeten bestens und billigst bedienen. 1353 Karl Bieler, Gießen, 6 Kr.uzplatz 6. Alleinige Salz Nit deklage i>«?r Großherzogi. Saline Gad Naubeim. von Winter schuhen rum Selbstkostenpreis bei [1331, Robert Stahl, Neustadt 23. I Klavierstimmen, « laTier-Beparaturen unter Garantie tadelloser Ausführung xu Mlligen eisen. r - Wilh. Rudolph, Pianohandlung, Neuen weg Holzversteigerung. Künftigen Mittwoch den S. d. TO«, von Vormittag- 9 Uhr an, soll im Beuerner Gemeindewald int District Heegwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Scheit Knüppel Rm. Rm. Buchen 310 46 Lichen 14 4 Nadel 8 22 Die Zusammenkunft Stöcke Wellen Rm. 108 5650 15 550 27 2050 ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, den 1. März 1890. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Otto. 1828 Holzversteigerung im Ruttershäuser Gemeindewald. Donnerstag den 6. März d I., Vormittags von 9 Uhr an, kommen in den Districten Mausberg und Wehrholz zur Versteigerung: 131,9 Rm. Buchen-, 59 Rm. Eichen- Scheit, 64 Rm. Buchen-, Eichen- u. Radel- Knüppel, 6050 Wellen Buchen-, Eichen- und Radel-Reiser, 78 Rm. Buchen- und Eichen-Stöcke, 4 Eichen-Stämme auf dem Mausberg, zu Werk- und Nutzholz geeignet, mit 11,98 Festmeter, 12 Rm Eichen-Nutzscheit (Küferholz), 45 Eichen-Stämme in dem Wehrholz mit 31,91 Festmeter, 1 Buchen-Stamm mit 1,04 Festmeter, 27 Radel-Stamme mit 7,95 Festmeter, 11 Radel-Derbstangen mit 1,34 Festmeter. Das Stammholz kommt zuerst zur Versteigerung und wird damit int Wehrholz der Anfang gemacht. Ruttershausen, 26. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinket. 1830 NuhtroWersttigeruW. Dienstag den 1L März er«: a. Mtzcllindener Wald, Beginn pünktlich 9 Uhr im Distr. „4 Aspcn- zahl" am Münchholzhäuser Pfad: Eichen-Stümme — 3 Stück III. Classe mit 1,61 Festm., Buchen Stämme — 4 Stück III. Classe mit 3,07 Festm., Nadelholz-Stämme =120 Stück III. und IV. Elaste mit 45,13 Fstm., Nadel-Stangen =15 Stück I. Elaste und Nadel-Rimdnutzholz = 39 Rm., b) Hörnshcimer Wald, Beginn pünktlich Vormittags 11 Uhr im Distr. „2 Lichte Eichen": Eichen-Stämme = 3 Stück I. Classe mit 12,15 Festm., 3 Stück II. El. mit 4.75 Festm., 16 Stück III. Cl. mit 9,22 Festm., 5 Stück IV. Cl. mit 1,21 Festm., Nadelholz-Stämme =14 Stück III. und IV. Elaste mit 3,52 Festm., Nadelholz-Stangen = 27 Stück I. El. und 11 Stück III. Elaste, Eichen-Nundnutzholz = 7 Rm. und desgleichen Nadelholz = 8,5 Nm. c) Groß-Rechtenbacher Wald von Mittaas 2 Uhr ab, Beginn im „7/8 Langerain": Eichen-Stämme = 1 Stück I. Classe mit 2,51 Festm., 9 Stück II. Cl. mit 15 97 Festm., 50 Stück III. Cl. mit 36,59 Festm., 5 Stück IV. Cl. mit 1,27 Festm., Hrlen-Stämme = 2 Stück III. und IV. Cl. mit 0,74 Festm., Radelholz-Stämme = 6 Stück IV. Cl.1 mit 1,20 Festm., Nadelholz-Stangen 132 Stück I. und II. Elaste. Hichen-Rundnutzholz = 1 Rm. und desgleichen Nadelholz = 10 Rm. Groß-Rechtenbach, 1. März 1890. Das Bürgermeister-Amt. [1834 Versteigerung. DieuStag de« 4. Mär», Vormittags 11 Uhr, werden im Pfandlocal 1 Sopha, 1 Stoßkarren, 18 eichene und 10 kieferne Bohlen, 1 Regulateur, 1 Commode und 10 Bücher Handelslehre öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Die Versteigerung ist voraussichtlich bestimmt. [1813]Horn. DllsW Schwarze Kleiderstoffe Gerichtsvollzieher. 1855 111829) 1843 in grosser Auswahl empfiehlt 1864 1853] Südanlage 15. 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März 1890 e ' Gericht anzumeld Etz wird zur i i die Wahl eines । ! sowie über di, 1 Gläubigerautzschu ; Falles über die 1 cursordnung bezi ' Mb zur Prüfur : Forderungen auf Donnerstag den Bomitta; '0or dem unter Termin anberaum .Allen Person. ' Eoncursmasse gehö ;Nen ober zur 0 *Nfuib, wirt 1 ben Gmeins, £ t RWauietit( ,.6et &l>^unbt0 J» welch« sie , .9 ta'rte Sefrii , R dem Ce ’Men. ** Amtsg n, Kull ®eniä6 § 103 & F*«4* Sei Werwietyungen. 1848] Der untere Stock meines Hauses per 1. Juli, auch früher, anderweit zu vermiethen. «arl Krailling, Südanlage 22. 1854] In meinen Neubauten an der Grabenstraße nächst der Bahnhofstr. sind Wohnungen von 3 und 4 Zimmern mit Zub. und Gartenantbeil zu vermiethen. ___I. Stein. 1850] Freundliches, ruhig gelegenes, möblirtes Zimmer für das Sommersemester zu vermiethen. _______________Westanlage 2, II. Stock. 1858] Eine schöne Wobnung (Beletage, Zimmeranzahl nach Wunsch), an eine sehr ruhige Familie billig zu vermiethen, zu beziehen nach Uebereinkommen. 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BuderuS-Obltgationen 1( 3.50 ’ >»ieich4.5.>,ck«-DtScout 4 pEt. JranHurter Bank-Diskrnt 4 pGt. 1801 der 80 133 18,76 960 im 1864 9 3 [1769 Gegenstände 'orst 455 ersuchen Sie gefl. 75 ■mH Beck. Knüppelh. Reish. Stockh. 13,2 45,1 Saltenberger. 1832 Rm. 51 Nadel Die Rm. 10 31 630 4960 -Stockholz, -Reisholz. Rm. 13,9 Buchen Eichen Nadel Wellen 4180 100 1330 Scheith. Rm. 20,2 10 58 Stockholz Rm. 7 31 iteln lemäntel, von Vormittags 9 Uhr an, Distrikt Köpfet Gasbeleuchtungs- Gas- Hohensolms, den 28. Februar 1890. Fürstliche Obersörsterei. Rietsch. ib erlaube ich nie nch inhorn wohL chmi/lags solche m tyi ße Auswahl au- mtr II Bemerkt wird, daß die Reisstangen sich größtentheils zu Weißbinderstangen und Rüststangen eignen. Die Zusammenkunft Hist auf der Grünbergerstraße am Müllerweg. Freitag den 7. März er.. tonnen. „ .. ine UB'W? recht zahlreichem 8» hne inbeffen Holzversteigerung im füllarcr Gemeindewald. Donnerstag den 6. März er., von Nachmittags 1 Uhr an, soll im Lollarer Gemeindewald in den Districten Kopf und Pfaffenstrauch nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Nadel-Stämme von 15—42 Ctm. Durchmesser, 6—17 Mtr. lang, mit 32,42 Fstrn. haltend, Nadel-Derbstangen mit 11,93 Wellen Eichen- und Buchen-Neisholz, Stück Eichen-Gruben- und Wagnerholz mit 27,69 Festmeter. Holzversteigerung. Donnerstag den 6. März er., von Vormittags 9 Uhr an, soll im Anneröder Gemeinde-Wald, Abtheilungen Wolfskaute, Gänsweide, Neuwiese und Pfingstweide nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Ban- und Werkholz. 77 Eichen - Stämme von 15 bis 32 Ctm. Durchmesser, 6—13 Mr. lang, mit 29,99 Festm. haltend, Festm. haltend, Nadel-Neisstangen mit Festm. haltend. B. Brennholz. 115 29 107 5900 211 Mu8ter. Großh. Bürgermeisterei Annerod. 1772 Engelhard. 3. Montag den 10. März er. in den Districten Escheltstrauch, Helfholz und Eberstein bei Bieber. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr un District Helfholz auf den Eselsweg beim Wegweiser an der Hohensolmser 112 Raummeter Buchen- und Kiefern-Scheit- und Prügelholz, darunter 16 „ Kiesern-Prügelholz von 2 Meter Länge, 76 „ Luchen- und Kiesern-Stockholz, 8200 Wellen Buchen-, Eichen- und Keejern-Reisholz, 2 Stück Buchen-Abschnitte mit 1,81 Festmeter, circa 100 Stück Kiefern- und Fichten-Gruben- und Stangenholz. 4. Mittwoch den 12. März er , Morgens 10 Uhr, im District Windelbach bei Wilsbach. Zusammenkunft in der Abtheilung Kröteweier zunächst der Chaussee: 77 Raummeter Eichen- und Buchen-Scheit- und Prügelholz, *d ^'“assirf,. „Cöln 1889. Höchste Auszeichnung, Ehrendiplom mit Stern.“ 1751] Junge Pudel, nine Race billig zu verkaufen- Wiener Hof. 66 79 Uer Pianos zu vermiethen. Monatliche Mietbpreiee: 3, 4, 8, 6 Hk. und höher. Freie Stimmung. 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März d» I. werden, nach Zusammenkunft um Uhr Vormittags in den Hirschröther Wiesen, versteigert werden: 4) im Lenzeüberg (bei Villingen): 30 rm Buchen-Scherter, 2d rm -P ügel, 10 rrn -Stöcke, 49 IM -Astreiser, 6 Fichtenstämme von 17—31 cm Durchmesser mit 3,35 cbm; 2) im Hubberg: 50 rm Buchen - Scheiter und -Prügel, 1150 rm Buchen-Stammreiser in Schichten, 10 Nadelholzstämme von 15 bis 18 cm Durchmeffer mit 2,61 cbm, 2 Brrken von 16 und 27 cm Durchmesser mit 0,71 cbm, 381 Fichtenstangen von 8 bis 14 cm Durchmesser mit 27,24 cbm; r . „ r, « . 3) aus dem Dörnberg (unvorgezeigt Mittags berm Hubberg-^anale am Eingänge in den Wendergrund ausgeboten): 74 rm Buchen- Stöcke, 86 rm Buchen-Stammreiser in Schichten, 300 rm Weich- holz-Stammreiser, 50 rm Fichten-Lattenstangen, 11 Frchtenstämme von 15—32 cm Durchmeffer mit 4,27 cbm ; 4) aus den Districten Dörnberg, Hölzchen, Silbach, Lenzesberg rc.. Kohlreiser und Lesholz abtheilungsweise- Laubach, den 26. Februar 1890. 1827 Gräfliche Forstverwaltung. Coneursversahren. lieber das Vermögen des Conrad I Ios-ef Keller von Gießen wird 1 heute am 1. März 1890, Nachmittags 41/2 Uhr, das Coneursversahren er- ' Öffnet. Der Kaufmann Ferdinand Hoff- ■ mann in Gießen wird zum Con- airsverwalter ernannt. Concurssorderungen sind bis zum 31. März 1890 einschließlich bei dem Gericht anzumelden. E-s wird zur Beschlußsasjung über bie Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses, eintretenden Halles über die in § 120 der Con- cursordnung bezeichneten Gegenstände ynb zur Prüfung der angemeldeten Forderungen aus Donnerstag den 10. April 1890, Vormittags 10 Uhr, oor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Loncursmaffe gehörige Sache in Besitz hüben oder zur Concursmaffe etwas schuldig sind, wird ausgegeben, nichts m den Gemeinschuldner zu verab- solgLN otkar zu leisten, auch die Ver- Mchtung^auserlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, jiir welche sie aus der Sache ab- Psonderte Befriedigung in Anspruch Hinen, dem Concursverwalter bis _M 1. April 1890 Anzeige zu machen. Großh. Ancksgericht zu Gießen. Kul lmann. Gemäß § 103 C.-O. veröffentlicht. I. V.: [1824 Bühner, Hilfsgerichtsschreider. A. Bau-, Werk- und Nutzholz. • Nadelstämme mit 22,01 Festm., (bis zu 35 Ctm. Durchmeffer und 16 Meter Länge), ; Derbstangen mit 5,28 Festm., 1 Nadel-Reisstangen mit 0,88 Fstrn. B. Brennholz. Verpachtung. Freitag den 7 März l I., vormittags um 11 Uhr, soll aus dem Urgermeisterei'Bu e u zu AUendors 6. & Lumda der der Gemeinde Allen- borS a. d Lumda gehörige Batolt- sterinvruch am sogenannten Ziegen- jerg unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich aus 10 Jahre verpachtet werden Mendors a. d. Lda, 27 Febr. 1890. Großherzogliche bürge: meiftcrei Allendorf a. d. Lda. Rein. 1768 A. Bau- und Werkholz. Nadel-Stämme mit 1,98 Fstrn. haltend, Derbstangen mit 0,54 Festm. haltend. B. Brennholz. Scheit Knüppel Reisholz Stockholz Rm. Rm. Wellen Rm. empfiehlt bestens Städtisches Gas- und Wasserwerk GieHen Die Zusammenkunft ist im Pfaffenstrauch nächst der Holzmühle und kommt das Bau-, Werk- und Nutzholz zuerst zur Versteigerung. Lollar, den 28. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Lollar. 1782 C. Geißler. Holzversteigerung. Donner-tag den 6. und Freitag den 1 März c kommen in den Winneröder Waldungen, Districten „Neuhof, Langebuchen, Bauerheid, Burg und Walpers- berg" zur Versteigerung: Buchenscheitholz 79 Rm., Buchenprügel 169 Rrn, Eichenprügel 26 Rm , Buchen- und Eichenstöcke 87 Rm.,! Nadelprügel 71 Rrn., Nadelstöcke 1 64 Rm-, Buchen-, Eichen- und Nadel-1 reifer 1192 Rm. und Nadelstangenholz 26,91 Festmeter. Zusammenkunft am Hose. Anfang 9 Uhr. Winnerod, 25. Februar 1890. 1729 Zimmer'sche Försterei. I Zniilz’ gehr. Java-Kaffee 1.70, 1.80, 1.90 das Pfund ist die beste und reellste Marke, in ganz Deutschland am meisten verbreitet. In GrieSSen bei Herrn J, Sch.nlh.Of, A. Zuntz sei. Wwe. in Bonn und Berlin, Hoflieferant Sr. Majestät des Kaisers und Königs etc. Grösstes Etablissement der Branche in Deutschland, 206) einzige Kaffeebrennerei in Bonn mit Dampfmaschinenbetrieb. Holzversteigerung. Gs werden versteigert: Montag den 10. März d. I. nuö den Öincten Göbelnrödertannen, Pfaffenbach, Klösgesrod, Koppe, Grauwinkel, vyhaag, Breiteloh, Krummstrauch und Bettenwald Stämme: 20 Eichen M 5 Fstrn., 24 Fichten mit 6 Fstm., 111 Kiefern mit 64 Festm., 4 Archen mit 3 Festm., Derbstangen: 8 Eichen mit 0,50 ^eflmeter, $26 Fichten mit 12 Festm., Reisstangen r 650 Fichten nut 7 Festm., Kitter: 4 Rm. Eichen, 80 Rm. Nadelholz, Knüppel r 56 Rm. Elchen, 198 Rrn. Nadelholz, Reisig: 36 Rm. Eichen, 236 Rm. Nadelholz; tztäcke: 18 Rm. Nadelholz. . Zusammenkunft Vormittags halb 9 Uhr im District Koppe aus der Staatsstraße Grünberg-Lindenstruth am Eingang des Waldes von Grün- 6ir.j her. Das in den Districten Beltenwald, Pfaffenbach, Brnteloh, Mtgesrod und Krummstrauch liegende Holz wird vor der Versteigerung widt vorgezeigt und wollen Kaufliebhaber solches vorher einsehen. Grünberg, 2. März 1890. Großherzogliche Oberförsterei Grün berg. 1829) S chober.* Holzversteigerungen in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. 1. Donnerstag den 6. März er. in den Districten Scheuern- mald und Lappenberg bei Hohensolms. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im District Scheuernwald beim Pflanzgarten: 268 Raummeter Buchen-, Eichen- und Fichten-Scheit- und Prugelholz, 65 „ „ „ „ „ -Stockholz, 6900 Wellen „ „ „ „ -Rersholz. 2. Freitag den 7. März er. in den Districten Jffelscheid und Eulersgrund bei Frankenbach. Zusalnmenkunft Morgens 10 Uhr im District Jsselscheidt auf der Fellinghausen-Frankenbacher Chaussee: Raummeter Eichen- und Buchen-Prügelholz, darunter „ Eichen-Prügelholz von 2 Meter Länge, „ Eichen-Stockholz, aProbero*^^ Zabv’ ärfe!*DC*-‘i(» Apoliiekt-.,1* - V II II II Scheit Knüppel Reisholz Wellen Bekanntmachung. Das 6. Ziel Gemeindesteuer pro 1889/90 kann innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ohne Kosten zur Stadtkasse bezahlt werden. ..... . Hierbei wolle man die noch rückständigen Nachlasse ut isnnpsang {50.- - ,M Mk.70-1 »i*. Freie Lief*1* än. Neuenweg Nadel 2 139 „ 8000 Wellen „ bei :|na^e Dienstag den 4. März. Gietzenev Anzeigev. Beilage ;u Dir. 53. - 1890 Oetfentliche Vergebung der am Gr. Landgericht und der Staatsanwaltschaft zu Gießen für 1890/91 erforderlichen Schreibwaaren und Buchbinderarbeiten. Angebote (mit Mustern von Papieren, Packpapieren, Couvert- und Actendeckel) können bis zum 15. März l. I. auf der Gerichtsschreiberei Gr. Landgerichts Gießen, woselbst auch die Bedingungen und der Tarif für die Bnchbinderarbeiten erhältlich, eingereicht werden. Gießen, 1. März 1890. Der Großh. Landgerichts-Secretär: __________Löwer.__1825 —Stammholz- Versteigerung. Dienstag den 11. März d IS, Vormittags 10 Uhr an- fangend, kommt im Hundstädter Gemeindewald folgendes Holz zur Versteigerung : Distr. Gierauerberg 16 u. 17. 100 St. Eichen-Stämme n. 141,34 fm, 6 „ Buchen- „ „ 15,28 „ darunter 1 Eichen-Stamm v. 8,31 „ und 1 Buchen- „ ,, 7,06 „ Das Holz ist guter Qualität und lagert an guter Abfahrt. Hundstadt, den 26. Februar 1890. Der Bürgermeister: Donnerstag den 6. Marz, Nachmittags von 2 Uhr an, [17K0 werden im Auftrag des Herrn August Schmidt, Ma'ktslraße Nr. 26 nachbenannte Möbel meittdietend versteigert: ; Sopda, Commode, Kleider- und Weihzeug - Schrank , 2 Bettladen, Bettwerk, 2 Tische, Gla-.schrank, Stühle, Zuber, mehrere Fässer, große WaschbÜlte, Ackergeräthe u. s. w- Dienstag den 4. i>. Mts, Nachmittags 2 Uhr, in der früher Bramm'schen Hofraitbe dahier sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Wagen, 2 Schweine, 1 Etsschrank, 1 Pianino, 1 Nähmaschine, 1 Commode mit Aufsatz, 1 Buffet, 1 Secretär, 2 Vertüows 1 Garnitur Polstermöbel, 1 Ladeneinrichtung, 1 Cafsa- schrank, 1 Anzahl Regulateure und L chwarzwälder Uhren, 1 Waage rc rc. Versteigerung voraussichtlich theilwetse bestimmt. Gießen, den 1- März 1890. Engel, 1816 Gerichtsvollzieher. 19 157 5950 44 Schusters Caffee. Höchste Auszeichnung j Goldene Medaille. Cöln 1889 j Silberne Medaille. Verkaufsstelle Giessen: Hctl. Wallach, Markt 8. 3d genau 75 Tiefe rung en $um tDotjlfeifen Preis» non k)0 VfENNtg. Dnrrb Ov« Vuchhaeidlnnc^ j>t beitelieu »t*■<•■* WM ... srtlet>erc- tfn-iag M7M--N 600jttfustpätionem | von %*, T'/T? .i -TTy »uw' Todes Anzeige. Verwandten;unb Bekannten die traurige Mittheilung, daß unsere hebe Gattin, Mutter, Tochter und Schwester Minna Wagrrer, geb. Petri, im Alter von 40 Jahren nach schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Sie trauernden Sirrt erb lieb ene». Großen, 1. März 1890. Die Beerdigung findet Dienstag den 4. März, Nachmittag, 5 Uhr, vom Sterbehause, Marktplatz Nr. 20, aus statt. (1822 Eichenstämme bis zu 48 cm 46 14 m Länge 85 Herr JullllS Walladl Nadelderbstangen mit 17,16 fm, 247 a. Freitag den 1. März 1775 Walter- Die Beerdigung findet Dienstag den 4. März, Nachmittags 3 Uhr statt. 17 17 1837 in Giessen bei Herrn Frledr. 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Kangmann. 1757] Gesucht an einigen Stunden des Tages für leichte Hausarb. ein reinl. Mädchen od Krau. Wo? s d. Exped 1756] Vier gut erhaltene eiserne Werkstattfenster »leicher Größe zu kaufen gesucht. Sonnenftraße 11. 1667] Suche zu Ostern einen braven Jungen als Lehrling. Carl Berg, Schuhmachermeister. 1472] Zur Aushülfe wird auf einige Wochen ein solider, tüchtiger Schlöffet- geselle gesucht. Näheres zu erfragen in der Expedition dieses Blattes. Wenniethungen. 201] Sandgasse 46 ein Logis zu ver- miethen. Näheres Schützenftraße 11 H 229] Südonlage 7, Steb.nhaus: 2 St., 5 Zimmer, Zubehör, zu vermiethen. 1696] Der untere Stock, vier Zimmer, Cabinet und Zubehör, per 1. Juni zu vermiethen. __IJosef Herz,freuen Bäue 25. 1580] In dem Jüngst schen Hause. Wilhelmstratze 3 find im mittleren Stocke zwei schöne kleinere stzamilien- logiS von ie 4 Zimmern mit allem Zubehör, sowie Wafferlettung, das eine sofort, daS andere per 15. März l. IS. zu vermiethen. Näheres im Hause selbst bei Frau Wtttwe Schulz.________________ 913] Ein Familienlogis, 4 Zimmer nebst Zubehör, per 15. April zu vermiethen- Hch. Bourgeois. Kirchenplatz 18. 630] Ein schönes Familienlogis, 5 Zimmer mit Wasserleitung und allem Zubehör, per Apnl oder später zu vermiethen. ______________________Neustadl Nr. 8 89] Wallthorstraße 71 1. St. (früher Meyerfeld'sche Besitz ung), schöne Wohnung von 6 großen Zimmern rc. rc, schönem großem Garten, per April beziehbar, ver- miethet L. Seuling, Afterweg 48. 1688] Ein kleines Logis zu vermiethen. _____________________Wetdengasse 10. 1601] Möbl. Zimmer zu vermiethen ______________Sonnenstraße 25. 16* 2] Ein Zimmer für 1—2 anständige Arbeit'r zu vermiethen. Lindengasse 1. 1673] Zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen. ________Südanlage 22 II 1685] Möbl- Zimmer zu vermiethen bis 1. April. Karl Köhler, Schreiner, Dammstraße 1742] Gut mobl. Zimmer zu vermiethen ___________Aliceftraße 19, Nebenbaus. 82] Zwei möolirte Zimmer im Neben- Hause zu vermiethen. Louis Petrt I. Wwe., Neuenweg 39. 1077] Aliceftraße 13 ist ein elegantes Zimmer mit Cabinet, gut möblirt. tu oer- miethen.__Frau Dr. Frauz Ecksteiu. 2'-5] Zwei möblirte Zimmer an ruhige Miether zu vernliethen. H-lM, Bismarckstraße. •SS* NB. Bekanntlich Übertreffen M ssina Apfelsinen alle anderen an Wohl- g schmock und Süßigkeit.________________ N ue und gebrauchte Federbetten Scheitholz rm Knüppelholz rm Stockholz rm Reisholz Welle Buche 30 6 6 900 Eiche 10 16 11 950 Nadel 132 190 22 5430 IBi btie»!*- -xr (81aab«i T°g^ Rei Es wird h iiit dem I- Wah Herr 9U$t •mit 9021 von 'Reichstagsabgeoi Gieße', Setr.: Bürg Das Gro an die Gre Wir laden id. Js., Nach «dahier zu einer : welcher der Gl «tinen Vortrag i >und Altersversi ?Ausführung die Zetress en! Das Groj ian die Gros die Großhe Da wir no gelegenheit erla dieselben nochmo Nenntniß. 1) Die Bef won Rindvieh, C ■narfung in die 2) Der Lo i iklussiihrt - ein. wi einen anderen : überhaupt feiner i ^perrinaßregeln li Ebenso wenig ist < Äbrung von Dhi -Me als Zugthier Wiel einer Rachb 3) Der Ha- i Eßt, bedarf des I durch den I mindestens ; ff Untersuchung M von einem Herärztlichen Rei I *m“rt“ng, wäch EJ™1 «w» nach ; urch Andere »et| i ^ebarf' ft fallt r °" «nem Lauda l°wren, durch bi -'uhr-n laßt. ix,4) Für S suchten beftin ^ch dem Ort \ -Oänbler nuc b ■««lunftäortes. bitte werden, " Ä : vorstehendem fni •». w°7ui' Weilet . h^ri »er ßa'l,?et”oi s>»^