Nr. 29. 1890 Dienstag den 4. Februar Bierteljiihriger Generat-Mnzeiger 1 Amts- unb Anzergsblatt für den Krek Gieren. Gratisbeilage: Gießener Kamilienbkätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux des In» und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Siebaction, Expedition und Druckerei: KchntstraßeVr.H. Fernsprecher 61. Die Gießener werden dem Anzeiger »öchentlich dreimal b «gefegt. Der Oi«-e«er -nzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de« Montags. Meßmer Anzeiger M Arntlichsv Theil. Gießen, am 1. Februar 1890. Bett.: Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung; hier: die Gebühren der Bezirksbauaufseher und Sachverständigen für Prüfung genehmigungspflichtiger Bauten. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen att die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Nach dem Schlußsatz unseres Ausschreibens vom 1. August 1887 (Gießener Anzeiger Nr- 181, 2. Blatt) ist uns vierteljährlich ein Verzeichniß über die Gebühren der Bezirks- bauaufseher und Sachverständigen einzusenden, beziehungsweise zu berichten, wenn keine derartigen Gebühren erwachsen sind. Diejenigen von Ihnen, welche mit der Erledigung dieser Auflage noch im Rückstandr sind, werden hierdurch an Einsendung der Verzeichnisie für das IV. Quartal v. I. binnen 14 Tagen erinnert. v. Gagern. Gießen, am 1. Februar 1890. Betr.: Die Kosten für die Körungen des Faselviehs in den Gemeinden des Großherzogthums. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen t Körmr-Äussall usdreschen. Eine im Entsetzen des zur That, dreschen Garben und hoffen "«nbt 9 e ’l'Hx 4 ' (Myer i >,t£ T'^,4 i L Werler 1 'Mi ’ ®^eu(t / • L »onimen iz^ •„'«*25 ,ÖIe Samilie »z a" ne gröbere Ver- ! um die & * «4 -wgehin. b,e. AuZstlllun- n lede eine be- >e Abteilungen ,en/ Literatur, 3) Landwirthr hierhalwng und diese 6 Mhei- federn gewühlt -omite gebildet, ^rovinzialdirettor rr, Ministerial- Commerzienrath ^Hl-Worms und tzt ist. Weiter et, dem zunächst en Commissionen ' «ui 4 tnn < che Rettungs- i den 25. Januar )00 Tonnen) Loch rtbnrg eine Ladun- auf den Strand, es der Bemannung uitsoog unmöglich, । jammervoll autfr den Naaen war. Ami öer eingettoM ««, welche geschossen liej neue Raketen k öiese verwendet -Mndergeschlagen/ L sand ihren io» sich noch m em a um und nur em L Mann wurden nt PrinzeM/7 nC ^<Ärieche"la»^ *&* i*ä*s 1 au$ ÖCU ecft einmal alle deutschen yntlemee, wie der Engländer sagt, sich «rf eine einfache Art begrüßen, dann folgen die Uebrigea schon nach. Des Begrüßen durch da« bloße Anfassen der Kopfbedeckung ist Ihrigen« in unseren ländlichen Kreisen, so viel ich bemerke, längst Kegel. Mich begrüßen die Landleute, wo sie mir diese Aufmerksamkeit erweisen, nur durch Greifen mit der Hand nach der Kopfbedeckung oder auch lediglich nach dem Haupte bin; b'londers belieben das die Vauernbuben. Wenn sie mich genauer filmten, würden sie auch das unterlassen, denn ich bin vollständig pleichgilug der Beachtung durch mir nicht Bekannte gegenüber und hasse jedes bedientrnhafte Verhalten. Also, was beim sogenannten „Bauer" längst Gewöhnung ist das mag nur bei allen Herren von wahrhaft vornehmer Gesinnung, welche die eigene Unabhängigkeit auch in Andern achten, eine ehrende Form der Begrüßung werden, wie wir ja schon gewohnt sind, vom KriegSmann begrüßt zu sein. Die bereite Form der Begrüßung ist aber nicht allein bei unserem Kriegsmaune und unserem Landmanye bereits gang und gäbe; ich weiß es nicht anders, als daß unsere Kaufleute in unseren größeren Handelsstädten, Fabrikanten u. s. w. sich untereinander nur durch Ergreifen des Hutrandes begrüßen, wo nicht vertrauliche Anrede Platz greift; vom mündlichen Gruß man nichts als den Namm des Begrüßtm, indem sich selbst das „Herr" verschluckt, zu hören bekommt. Von englischer Art erzählte uns Professor Roscher in Leipzig, der berühmte Nattonalöconom, daß, nach dem Spruch time i« money, der Geschäftsmann selbst im Eomtoir nur mit dem Hut auf dem Kopf sein Anliegen an den Geschäftsherrn anbringt. Dabei kommt freilich in Betracht, daß in großen Orten der Bekannte zwischen den meisten Unbekannten verschwindet und z. B. in England die Herren sich nicht unterstehen dürfen, eine Dame zuerst zu bearüßen. Dies führt unS auf einen die ganze Frage grundsätzlich losenden be- herrschendm Gesichtspunkt, indem wir ferner nicht mehr fragen: Hat man die Pflicht zu grüßen? sondern: Hat man das Recht? Wenn wir erst soweit sind, daß wir unS scheuen, Jemand mit unserer Begrüßung zu belästige», dann hat auch das »iele fceyM* ein Emde. 1 Wenn bei der starken Entwickelung deS Seantfaitöim«, wie cs m deutschen St«ten zahlreich auftriU, seitens der Vorgesetzten von den Dlenstßhuenden lediglich die EikennuHtz tm Dienst verlangt wird, ja nicht daS blöd, nein, die Erkennung lediglich im Dienst aus' drücklich vorgeschrieben wird, bann tritt tm Prtvat»erkehr auch nur noch Begrüßung zwischen Gleichstehmdm, Bekanntm ein, und die B«oagu»g tn der O-ffentlichkett kann dabei nur gwtnnen. Allerdings bestehen eben noch g-nz widerspruchsvolle *>= forfcenmacn und Verhältnisse. An kleinrneii Ortm wird z. B. der Jugend die Begrüßung ihrer Erzieher usb Lehrer gnade in der Form gelehrt, welche wir bekämpfen, und die auch in großen Städten, wo viele Schüler einer großen Anstalt nur einige ihrer Lehrer persönlich kmnen lernen, eine reine Unthunltchhtt wird. Unter solchen Umständen soll man auch nicht anders in der Sache vorgehen, als daß eben unabhängige Kreise mit der neuen Sitte folgnichtia voranschreilen und die Masse nachfolgen lassen. Wir schreiben heurig 1890; schon im Jahre 1848 aber gab es Rtchthutabnehmungsvereine; sie gingen nur wieder schlafen, wie so manches, was damals angeregt und thellweise erst 1867 und 18/1 Thatsache wurde. Ich erinnere mich eines Bildes in den „Fliegenden Blättern", auf welchem Gymnasiasten abgebildet waren, welche dem an ihrem kleinen Orte erstandenen Nichthutabnehmungsvcrein beigetreten waren und nun vor der entscheidungsoollen Frage standen, wie sie es ihren Lehrern und dem gestrengen Herrn Director gegenüber halten roollten. Es sind nun 42 Jahre darüber hingegangen! Diese Kreise aber mögen einstweilen ihren eignen Antrieben überlassen werden. Die Nichthutabmhmungsfrage wird aber so gewiß in einem vernunftgemäßen Wege erledigt werden wie die Bartfrage. So gewiß wir nichts mehr darin finden, unsere Pfarrer im Vollbart zu sehen, so gewiß werden wir uns auch in eine einfachere Begrüßungsart hineinfinden. ______________ £aw6» tmb SolLaavirthschaft. Cirflnbtre, 1. Fkbruar. (Fruchtpreisi). W-I,kn M 20,00, Korn M. 18,50, Gerste vH. 18,00, Safer Erbsen 00,00, Samen Jl 00,00, Lein vH. 00,00, Kartoffeln M. 0,00, Linsen 00. n*ier bestes Hausmittel Heiserkeit, E-merhen und Verschleimung sind unstreitig Fays ächte Sodeeer Mineralpastillen. Bei nur leichter Erkrankung rc. genügt es, wemr mau dieselben einfach tm Munde zergehen laßt, tn veralteten Fällen ist ihre Wirkung eine «rtzerordenttiche, wenn man 3-5 ©tutf in heißer Milch auflüst und letztere von den El krankten warm in wiederholten Gaben trinken läßt. Diese Methode ist allen Bonbons, Hustenstillern, Honigsäftchen u. dergl. vorzuziehen. Magenverstimmung dm ch Fays Pastillen, die in allen Apotheken und Dr oguen b85P^ erhältlich sind, ist undenkbar. ** empfiehlt sich durch Reinheit, Aroma und Ergiebigkeit als die beste und PreiMa?kehe8te A- Zuntz SeL WW- ^Boän Beriim Zn haben bei J. H. Schulhof. 825 Die reichhatttgste atter JKoÖen-Seitungen Emil Pistor seit 50 Jahren 691 jlopllliir^atllrmiffenschkilll. Derlag uon ©tto Meilers, Stuttgart. Uusgewahlt ■ Alleinverkauf f&r Giessen u. Umgebung ist die Jllirstririe Krane« - Zeitung. Dieselbe bringt in jährlich 24 Doppelheften 24 Moden- und Unterhaltungs- Nummern mit Beiblättern, in reizvollen farbigen Umschlägen. Die Moden-Num- mern sind der „Modenwelt" gleich, welche mit ihrem Inhalte von jährlich über 2000 Abbildungen lammt Text weitaus mehr bietet, als irgend ein anderes Modcn- Dlatt. 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Bewerber wollen ihre Meldungen unter Beifügung eines Lebenslaufes und Vorlage von Zeugniffen bis spätestens 8. d. Ms. hierher einreichen. Gießen, 1. Februar 1890. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen Gnauth. 990 Holzversteigerung im Loklarer Gemeindewalde. Freitag den *1* Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll im Lollarer Gemeindewalde in den Districten Boden und Dreispitz nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bam, Werk- und Nutzholz: 79 Eichen-Stämme bis zu 48 cm Durchm. und bis zu 11 m Länge mit 29,22 Festmeter, 169 Nadel - Stämme bis zu 31 cm Durchm. und 18 m Länge mit 47,45 Festmeter. B. Brennholz: Lcheith. Kuüppelh. Stockh Reish Rmtr Rmlr. Rmtr- Wellen. Eichen 88 42 26 1320 Nadel 56,8 42,2 11,5 1735 Die Zusammenkunft ist im District Boden an der Staatsstraße Gießen— Marburg. Lollar, den 1. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Lollar. C- Geißler. 988 Iagdorrpachlung. Mittwoch den 12. Februar I. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die hiesige Gemeinde'Wald- und Feldjagd auf hiesigem Rathhause aus weitere sechs Jahre verpachtet »erden. Bemerkt wird, daß die Wald- und Feldjagd in 25 Minuten vom Bahnhof Hungen (Oberheff. Eisenbahn) zu erreichen ist. Langd, den 1. Februar 1890. GroßherzoglicheBürgermeistereiLangd. Ronthaler. 989 OafliloerpacQtung. Freitag btn 14. Februar l. I., Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Leihgestern die der Gemeinde zustehende Feld- und Waldjagd, circa 4000 Normalmorgen enthaltend, auf weitere sechs Jahre unter den bei der Verpachtung bekannt gegebenen Bedingungen in zwei Bezirken verpachtet werden. Lechgestern, am 31. Januar 1890. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß.________984 Iagdverpachlimg. Montag den 11 Februar I, I., Vormittags 10 Uhr, soll die der Gemeinde Röthges zustehende Feld- und Waldjagd, circa 320 Hectar, auf der Bürgermeisterei daselbst unter den dabei bekannt gemacht werdenden Bedingungen aus weitere sechs Jahre öffentlich verpachtet werden. Röthges, am 2. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Röthges. Emrich- 996 Versteigert««^ Dienstag den 4L Februar, von V-2 Uhr an, [1011 wird Ecke der Löwengaffe und Bahnhofstraße eine große Parthie altes Bauholz (für Schreiner), Brennholz und Treppen, teurer und Thüren alter ehw (zu Dünger geeignet, kann von Mittwoch Morgen ab geladen werden), meistbietend versteigert. ————————— Cacuogeschinack bewahrt, der bei den anderen bekanntesten Marken durch mangelhafte Fabrikation verdorben und durch künstliches Aroma wieder herzustellen versucht wird. Dieses künstliche Aroma verdunstet aber beim Aufbrüh en. Kostet pro Tasse 4 Pfennig. Fabrikanten J. & C. Biooker, Amsterdam. Biookers holländ. Cacao • Man lasse das ungesüsste Getränk ganz abkühlen und schmecke. ist unbedingt der feinste. JlS • Nur Klooker’e Cacao hat dann noch den natürlichen 81 IagiwrrpachtuW Montag den 1*7. Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Bureau des Unterzeichneten die hiesige Gemeinde-Jagd auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Lindenstruth, 2. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Lindenstruth. Krug- • 994 Jagdverpachtmlg. Gamstag den 8. Februar d. 3U, Nachmittags 1 Uhr, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Jagd auf dem Rathhause dahier verpachtet werden. Langsdorf, den 1. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. 997 Aeikgeöotenes. «echte Kieler Sprotte«, pr. Pfd. 60 H, , , Bücklinge, „ Stück 6 „ (für Wiederverkäufer bedeutend billiger). Große Auswahl in frischen Fischen und prima Mast- und Wild-Geflügel in C. G. Kleinhenns [1010 Delicatessen-, Fisch- und Geflügel-Handlg Für Äcnoer ! Garantirt besten sranzös. 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Von dieser Woche an werden die Beiträge für unsere Anstalt für das Jahr 1890 erhoben werden. Ganz nach Belieben der freundlichen Geber kann der Jahresbeitrag auf einmal oder auch viertel- und halbjährlich gezahlt werden. Die Beiträge werden erhoben von unserer Anstaltsdienerin Elise Werner; Niemand sonst ist beauftragt und berechtigt, Geld für unsere Anstalt zu erheben. An die Freunde und Wohlthäter unserer Kleinkinder-Bewahranstalt richten wir die herzliche Bitte, uns auch in diesem Jahre freundlichste Unterstützung gewähren zu wollen. Wir haben für 200 Kinder in unserer Anstalt zu sorgen und sind hierbei zumeist auf Liebesgaben angewiesen. Gießen, den 3. Februar 1890. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann- Akademische Bortrage. Mittwoch den 8. Februar, Abends 8 Uhr präeis, in der Aula des GywnastumS: Prof. Dr. Netto: Die vierte Dimension. Abonnementskarten, Einzelkarten und Studentenkarten sind in der Ferber'scheu Buchhandlung zu haben.995 Nichte und Enkelin 1001 998 Die tiestrauernden Eltern: Heinrich Rufag und Frau. Sonntag Abend nach langem schweren Leiden im 3. Lebensjahr sanft verschieden ist. Gießen, den 3. Februar 1890. Die trauernden Hinterbliebenen: Georg Gidmaun nebst Familie. Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 4. Februar, Nachmittags 4 Uhr. Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser innigstgeliebtes Töchterchen, Schwester, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem schmerzlichen Verlust unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen Sohnes, sowie für die überaus reiche Blumenspende und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dingeldey an seinem Grabe sagen im Namen der tiestrauernden Hinterbliebenen Allen — auch seinen Mitschülern des Realgymnasiums — herzlichsten Dank Vortragscyclus von Fit Dr. E. Mensch. 1. Dortrag: „Das Drama der Norweger". Samstag den 8. Februar, Nachmittags 3—6 Uhr. Anmeldungen sind zu richten an Frl. E. Dingeldein, Nordanlage 31. 1002 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Thellnahme bei dem Verluste unserer unvergeßlichen Louise Währum sagen innigsten Dank 1014 Die trauernden Hinterbliebenen. MtcrattweUt Börse vom 3. Februar 1880. Schlußes» ri> 1 Uhr 15 Min 4 pCt. Reichsanleihr 107.701 4 pCt. Ungar. Goldrente 89 90 3V2 „ 103.00 1 5 „ Italiener Rente 94 80 4 Preuß. ConsolS 106 651 Oesterr. Silberrente 77.40 3V, „ „ , 103.05 > Ruff. Orient HI. 70 00 DiSconto-Commandit-Antheile Darmstädter Bank-Actien 184.30 Dresdener „ * 184.30 Gotthard- ,, „ Berliner Handelsgesellsch.-AntheUe 196.70 Schweizer Nordost-Bahn-Actien Oesterr. CredU-Actien 280.12 u West- * „ „ StaatSbahn-Actien 189 25 Gelsenkirchener Bergwerks-Actien StaatSbahn-Actien 115.25 Oesterr Alpine-Montan- Lombard. Eisenbahn- Tendenz : fest. 244.20 176 80 Buschtherader Eisenbahn-Actien Elbethal-Bahn-Actten 361 50 195 50 169-70 135 70 37 90 189 00 88 90 1009] Sauberer Junge all HauS- bursche gesucht. __Ar. HeuuiugS. 22 Neuenweg 22. Au- und Berkaus von: Möbeln, Betten, Kleidern, Haushaltungsgegenständen, Gold- und Silber- fachen. Kupfer, Zinn, Messing, Blei, Zink, Eisen und alten Oefen, alterthümlichttN Porzellan, Münze«, alten Büchern, Papier und Acten zum Einstampfen, Flaschen u. a. gebrauchten Gegenständen. Neuenweg 2 2. [331 geführt. [1687 G. D. Gebauer, Seitersw. 67. ist das berühmte Werk: [416 Dr. Ketaus LeMbewahrm g isne ■ | Ein wahrer Schatz I für die unglücklichen Opfer der I Selbstbefleckung (Onanie) Hunb geheimen Ausschweifungen Ankauf alter Bücher n. Bilderwerke. Angebote ganzer Bibliotheken, sowie einzelner Bücher erbittet die (579 J. Ricker’sche Buchhandlung Giessen. Pianinos, Deihanstalt. Clavierstimmen u. Reparaturen werden solid und billigst aus- 80. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 3 Mark. Lese es Jeder, der an den schrecklichen folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen rette« jährlich Tausende vom sichern Tode. Zu beziehen durch das BeelagS-Magazin in Leipzig, Neumarkt 34, sowie d. j. Buchhandlg. Oberhcssische Gesellschaft für Natur- u. Heilkunde. Sitzung r Mittwoch, 5. Februar, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Vortrag: Herr Dr. Scheuermann „über den Planeten Mars". [1013 Aerhrjs. GWchtMrkm. Versammlung: Mittwoch, 5. Februar, Abends 8 Uhr, im Saale des Cafe Balzer. Vortrüge: 1) Herr I stud Ebel über das älteste Matrikelbuch !der Hochschule Gießen. 2) Herr Prost Buchner über ein Ketzergericht in Gießen in der Mitte des 18. Jahrhunderts. [1007 Giessener Concertverein. Drittes Concert Sonntag den 9. Februar 1890, Abends 5 Uhr, in Saale des Geselischaftsvereins, Solisten: Fräulein Agnes Schöler aus Weimar (Mezzo-Sopran), Fräulein Elisabeth Rouge aus Berlin (Clavier). Programm 1. Symphonie op 93 Nr. 8 „ 2. Arie aus „Mitrane“ . „ 3 . Clavierconcert op 54 „ 4 Lieder: a) Mignon . . . . „ b) Es blinkt der Thau „ c) Mailied . . . . „ 5. Solostücke für Piano- Beethoven. Rossi (1686). Schumann. Beethoven. Rubinstele. Reinecke. forte: a) Etüde op. 25 Nr. 1 „ Fr. Chopin. b) Jagdetude (nach Paganini) . . . „ Franz Liszt. c) Polonaise op. 53 (As-dar) . . . . „ Fr. Chopin. 6, Lieder: a) Nacht und Tag „ Langhans. b) Klein Anna Kathrin „ Holstein. c) Widmung . . . „ Schumann. 7. Festouverture op. 82 von Lnx. (zum erstenmale). Telegra-hischer Eeursbericht der Berliner Börse vom 3. Februar 1890. Oesterr. Ereditaetten Oesterr. StaatSbahn-Ntticn Dortmunder Union-Nctten Darmstädter Bankactten 180 751 ViSconto-Eom-Antheil; 94 70 Harperer 121.101 Ostpreußen 181.101 Bochumer Gußstnblactteri 24916 262.25 86 50 243.C0 Tendenz: steigend. Der Conoertflügel von Beckstein ist au® dem Pianofortelager des Herrn W. Rudolph hier. Eintrittskarten zu JL 2,50 (Sperreits jHk 3,50), sind bei Herrn Ernst Challier (Rudolphs Nachf.) zu haben. [235 Rebactbn: «. Scheyd«. — Druck und »erlag der BrühNchen Druckerei Thr. Pietsch) in Gieß« Die heutige Nummer umfaßt 6 Seiten. 16 Dienstag den 4. Februar. 211SVAE. $» %. »> - sie, Locales und ^vovinzrelles ,8rdWet Gesuch des 1. 2. 3. 4. 6. kauf temperatur. 5) 350 Walz. 954 Coiirterein. 922 S Thau LlX- Allas und Sammete 1) 2) 3) 4) 372 212 20 2730 Gewöhnliche wiederholt: Gewöhnliche Gewöhnliche »r ithrio empfiehlt in allen Farben billigst 918] A. Fangmanu. |Nr.8 n ne“ . " D 54 !> Die Zusammenkunft ist an der Nieder - Bessinaer Schneise an der Kreisstraße nach Hattenrod zu. Lich, am 31. Januar 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. — Samstag beginnend, findet öffentliche Sitzung Hessen statt, in werden: Saas, Hrch., Schneider. Saßmannshausen, Christoph-, Rev.-Contr. Schaaf, WUH-, pens. Postverw. Scheid, Ludwig, Schuhmacher. Schier, Max, Apoth.-Gehilfe. Schierholz, Ernst, stnd. phil. Schilling, Gg-, LehramtS'Accessist. Schmidt, Arthur Dr., Professor. — Christoph, Schmied. — Franz Robert, Commis. — Friedr., Former. — Friedrich, Taglöhner. — Karl Aug. Ed., Kaufmann. - Ludwig Wilhelm, Metallgießer. Schmitt, Franz, pr. Gym.-Lehrer. Schneider, Fr. Kasp., Weißbinder. — Johs. 4r, Arbeiter. — Karl, Martin, Portefeuiller. — Otto, Techniker. — Wilhelm 3r, Dtrectionsgeh. Schopbach, Christian 2r, Schreiner. Schulz, Oskar, Oberstlteutenant z. D- Schütz, Gg., Schneider. Feußner, Karl, Stat.-Assistsnt. Horbach, August, Schulvicar. Frank, Herm., Dr., Assist.-Arzt. - Konrad, Dr., Assist.-Arzt. Fresmius, Gustav, Oberamtsrichter. Freund, Ludg., Realgymnasiallehrer. Fuhrmann, Otto, Sattler. Gerhard, Franz, stud. ehern. Geng, Joseph, Mechaniker. Gläsener, Karl Th., Agent. Gross, Karl, Dr., Privatdocent. Güngertch, Joseph, Privatier. Gutbub, Karl 2r, Schuhmacher. Haack, Friedr., stud. pharm. Hager, Theodor, stud. med. vet. Hanstein, Gustav Adam, Kaufmann. Haustädt, Gottfr., Gerichtsassessor. Heberer, Wilhelm, Weißbinder. Heimer, Friedrich, Kaufmann. Henning, Gust. Fr. Wtlh., Schuhmacher. Henrichs, Herm, cand, med.| Hensel, Adolf, Schriftsetzer. Heyer, Karl, Forstassessor. Neun, Gilbert, Arbeiter. Nicolaus, Hch., Kreisbauauss.-Asp. $te§, Sebast., Schlosser. Noll, Adolf C. E., Kaufmann. — Gg. I. B., Kaufmann. Ostermann, Karl, Schreiner. Oswald, Peter, stud. eam. Panier, Moritz, Schneider. Peter, Hrch., Schlosser. Peter, Johs., Arbeiter. — Karl, Schreiner. Peters, Johann, Kaminfeger. Pfannebecker, Jean, Commis. Räder, Franz, stud. pharm. Reitz, Franz, Lehramls-Accessist. Repp, Hrch., Kappenmacher. Riegelmann, Christian, Wirth! Röderer, Wilhelm, Schriftsetzer. Röschen, Friedr., cand. med. Rosenthal, Louis, Kaufmann. Roth, Lorenz, Apotheker. Rühl, Wilhelm, Spengler. Ruppel, Valentin, Hilfsbremser. Niederste Mittlere Mittel früherer Jahre . Lämmer, Martin, Schreiner. Loichinger, Gustav, Schuhmacher. Leicht, Wtlh., Maurer. Lemp, Johs., Former. Lex, August, Uhrmacher. Lind, Ed., Fabrikarbeiter. Löffert, David, Küfer. Loos, Hrch., Schneider. Lühn, Friedr. Joseph, stud. ehern. Maar, Wilh. Herm., Schuhmacher. Magel, Johs., Taglöhner. Mann, Karl, Hülfsgerichtsschreiber. Martinsen, Waldemar, Dr., Custos. Marx, Chr., Schlosser. — Hrch., Gerichtsaccesstst. Meckel, Friedr., Schneider. Michael, Ivan, Dr., Assistent. Möller, Heinrich, Schuhmacher. Mohr, Heinrich, Schreiner. Morgenthaler, Jakob, Schneider. Mütberger, Fr. Dr. med. Müller, Ernst, Clavter macher. — Kasp., Dachdecker. Münker, Johs., Händler. Much, Peter, Buchdrucker. Rarz, Clemens, Schneider. Neukum, Karl, Schriftsetzer. fifethovei- ßubinst®'*' RelaecK« fr. CNopI*1 fr.« **• fr. CbopH- Laufl^o®1 Holst*18; $cbö*ane’ Gießen, 3. Februar. den 8. Februar 1889, Vormittags 9 Uhr im Regierungsgebäude zu Gießen eine des Provinzialausschusses der Provinz Ober- welcher folgende Gegenstände verhandelt Heinrich Eiser von Hungen um Erlaubnis Dienstag den 4. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden im Local des Herrn I. Spie- am Oswaldsgarten die zur Hinterlassenschaft der Herz Schulhofs Eheleute gehörigen Möbel, als: 1 Tisch Stühle, 1 Kett, Commode mit Glasaufsatz, Waschkommode mit Weiher Marworplatte, sowie etwas Weitzzeug, Kleider u. s. w. Täglich geöffnet von 6 Uhr Morgens bis 1 Uhr Abends Sonntag- bi- Mittag 12 Uhr» Die Zellen sind durch Dampf geheizt. [121 Außer verschiedenen Salzen und Mutterlaugen sind sämmtliche Bcüie. Extracte, als: Fichtennadel., Malz-, Loh- und Weizenkleie.Extractt zu haben Abonnements werden jederzeit entgegengenommen. für MtiNke«zwecke Aeitgeöotenes. Maeearoni, Neapol., Waccaroni, fst. Wiener, ELergewüfenudeln, extragute Qual., mpsiehlt [897 Emil Fischbach. 878] Mehrere gebrauchte Perrücke« sind billig zu verkaufen. Karl Gerlipp Wwe. 8,0 OR. 2,63 „ 0,38 „ 10,0 ,, 3,94 Par. Zoll. liehe Preise. . fI Freitag den 7. Februar: Romeo und Julia. Preise. Samstag den 8. Februar: Zum ersten Male Nächstenliebe. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 9. Februar: Nächstenliebe. Preise. Montag dm 10. Februar: Der Herr Abb4. Preise. Concert uarV890,Abends5Uhn >seUschaftsver«ins, i ® t c n: Schöler • ** Ä’ lavier). Nachtrag zur Wählerliste Ser Stimmberechtigten ?ur Ueichstagswaht. Schiffraachrichten. Bremen, 1. Februar. sPer ttansatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Trave, Capt. W. Willtgerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22. Januar von Bremen und am 23. Januar von Southampton abgegangen war, ist heute 12 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Anders, Oskar, Stat.-Diätar. Arnold, Christoph, Wirth. — Hrch., Glaser. Bauer, Wilh., stud. pharm. Becker, Karl, Lehramrsaccessist. Betmborn, Joh. Gg., Weißbinder. — Ludg., Fabrikarbeiter. Bergener, Joh. Jost, Kutscher. Berger, Karl, cand. phil. — Wilh., Bäcker. Bernhardt, Ludg., Schuhmacher. Beyendach, Wilh., stud chem. Bindewald, Friedrich, Maler. Bitsch, Phil., cand. phil. Blum, Phil., Kutscher. Böcher, August, Schreiner. Brück, Franz, Möbelhändler. Brücke!, Balth., Arbeiter. Ehrist, Jacob, Lazareth-Jnsp. Cosack, Konrad, Dr. Professor. Cost, Friedrich, stud. math. Dechert, Chr., Taglöhner. Dickorö, Jul., Spengler. Dietrich, Ludg., stud. phil. Dingeldey, Jacob, Lehramtsaccesstst. Döhrtng, Walter, Dr., Assist.-Arzt. Drescher, Wtlh., Schuhmacher. Vger, Theodor, Dr., Realgymnasiallehrer. Etsing, Hrch., stud. phil. Emmericy, Johs., stud. med. Enders, Joseph, Lehramtsaccesstst. bei Andreas Euler Temperatur in Gießen. Januar 1890. Schwan, Adolf Dr., Arzt. Schwarz, Otto, Müller. Seifert, August, Buchbinder. Sickert, Wilh., Glaser. Siegle, Christian, Schlosser. Sier, Karl, Müller. Sipp, Hrch., Schlosser. Spieß, Ludwig, Wasserfabr. Stahl, Karl, Kretsingenieur. Stöckel, Christian, Commis. Stork, Gg. Gottl., CommiS. Stracke, Wilh., Bahnmeister. Streng, Wilhelm Dr., Assist.-Arzt. Stroh, Karl, Goldarbeiter. Tschan, Theodor, Schlosser. Thomas, Christian, Scribent. Uhl, Jean. Chemiker. Vaubel, Wilh. Dr. Assistent. Vigeltus, Ferd., Forstinsp. Volz, Hrch., Schuhmacher. Wälter, Johs., Schneider. Wagner, Christoph, Taglöhner. Wagner, Konrad 8r, Arbeiter. Walbrecht, Jakob, Arbeiter. Waller, Gg-, Krankenwärter. Walter, Bertold, Forstassessor. Walther, Max, stud. pharm. Weber, Heinrich, Hausbursche. — Heinrich, Schlosser. Weckbacher, Michael, stud. med. Weidenhaus, Beruh., Schlosser. Weidert, Joh, Kaufmann. Weigel, Ferd., Buchhandlgs.-Geh. Weißgerber, Wtlh. Dr. Realg.-Lehrer. Weiß, Friedrich, Tapezier. — Philipp, Taglöhner. Werke, Karl, cand ehern, et pharm, Werner, Ferd., cand phil, Wiedemann, Alfred, stud. chem. Wittich, Ludwig, Stud. pharm. Wolff, Hans, Gertchtsaccess. Wolfram, Karl, Stat.-Diätar. Würffell, Otto, Schlosser. Zecher, Johs., Schlosser. Ziegler, Max, stud. pharm. Vermischtes * Einst und Jetzt. Im Alterthum zahlte der Sohn die Schulden des Vaters- im Mittelalter zahlte der Vater die Schulden des Sohnes; in der Neuzeit aber werden die Schulden weder vom Vater noch vom Sohn bezahlt. * Galgenhumor und Pflichttreue. In seiner Schrift Das „RetchS-Postmuseum" erzählt Ferdinand Hennicke aus der Zeit, wo es nur erst optische Telegraphen gab, das Nachstehende: Die Russen erbauten hohe Thürme, auf denen der Signalmast mit den beiden Querflügeln aufgestellt wurde rmd an sie knüpft sich folgendes echt russische Geschichtchen, welches den russischen Telegraphenbeamten die Palme der zsrößten Pflichttreue zuerkennt. Eine amtliche Botschaft sollte ouf der sibirischen Linie von Petersburg über Moskau nach Tomsk an den dortigen Statthalter befördert werden. Un- baar undl ih Raten. totalt. ^Reparaturen md billigst aus- [1687 r> Seltersw.67, fOttD I 53' Hörle, Gg., Gerichtsassessor. Hof, Theodor, Lehramtsaccesstst. Hofmann, Jacob, Gerichtsassessor. Hopp, Hrch., Taglöhner. Hormes, Hch., Gelbgietzer. Huhn, Karl 2r, Seiler. Jacoby, Gabriel, Brauer. Junge, Robert, Schreiner. Katzenbach, Gust. Hch., Gerichtsschr.-Asp. Keil, Friedr., Schuhmacher. Kern, Wilhelm, stud. med. vet. Keßler, Hrch., Taglöhner. Keutzer, Wilh., cand. phil. Kieling, Friedr., stud. med. vet. Kilbinger, August, Sattler. Kinkel, Hrch., Stud. rer. nat. Kiß, Paul, Hauptmann z. D. Klaus, Karl, Schlosser. Kltngelhöffer, Herm., Realgym.-Lehrer. Koch, Jacob, Knecht. Köchermann, Albert, Commis. Köhler, Friedr., Kaufmann. Kraft, Hch.. Schlosser. Krailing, Karl, Schlosser. Kramer, Karl, stud. med. vet. Kraushaar, Hch., Krankenwärter. Kullmann, Gustav, Commis. Kupfer, Max, stud. med. Kurz, Julius, Commis. Höchste..... Niederschlag an 19 Tagen . „ im Mittel ftuherer Jahre an 16 Tagen 1,72 „ „ Der wärmste Januar fällt auf das Jahr 1877 mit 4- 3,6» Mitteltemperatur, der kälteste auf das Jahr 1861 mit — 5,9« Mittel- p. 82 von zum Betriebe einer Zapfwirthschaft. Desgleichen des Heinrich Kaiser II. zu Feldkrückeu um Erlaubnis; zum Betriebe einer Gastwirthschast. Gesuch des Wilhelm Lachmann zu Schlitz um Genehmigung der Anlage eines zweiten Brennofens. Reklamation des Heinrich Bär IV. von Bobenhansen gegen die Gemeinderathswahl daselbst. Recurs gegen die Wahl des Bürgermeisters Schmalbach zu Hartmannshain. Ansinnen des Großherzoglichen Kreisamts Büdingen an die Gemeinde Usenborn wegen Anschaffung von Schul- r a w ® BeethfJ Rotsi Schum16' versteigert. Im Auftrag: Hoffmann. behindert hatte sie ihren Weg bis zur sibirischen Grenze gefunden, aber drüben war der Telegraph in starrer Unbeweglichkeit geblieben und hatte keine von den sonderbaren Bewegungen gemacht, die ihm sein europäischer College vorzappelte. Das kam aber daher, daß der sibirische Telegraphenwärter unter dem Banne eines starken Rausches den Schlaf des Gerechten schlief und erst nach fzwvls Stunden aufwachte. Dann sah er sreilich mit Schrecken, was geschehen war, denn drüben hielt der europäische Telegraph in unheimlicher Ruhe noch ein Signal fest, wobei der oberste Flügel gerade waagrecht die Form eines Galgens abzeichnete. Den sibirischen Beamten durchschauerte es. Was stand ihm bevor? Entweder todtgeknutet oder in die Bergwerke geschickt zu werden. Kurz entschlossen bringt er denn seinen Telegraph in die Stellung des europäischen Gegenübers und hängt sich dann am obersten Flügel auf. Sonderbares Signaldenkt der College auf dem zweiten sibirischen Telegraphenthurme, aber was Hilsts, dem Czaren muß man gehorchen! Binnen zwei Minuten baumelt der pflichttreue Telegraphist auch am obersten Signalflügel und so wiederholt sich dieses Zeichen von Station zu Station bis Tomsk. Ueber 40 Längengrade hinweg hatten sich gehorsamst sämmtliche sibirische Telegraphenwärter wie ein Mann aufgehängt. (?) * Wegen schwerer Soldatenmißhandlung wurde, wie die „Breslauer Morgenzeitung" mittheilt, unlängst aus Anzeige hin Secondelieutenant Graf Pfeil II. zu 14 Tagen Arrest verurtheilt. Der oberste Kriegsherr stieß das Erkenntniß um, weil die ausgesprochene Strafe nicht im Einklang mit der Schwere der festgestcllten Vergehen stand, und ordnete ein neues Verfahren an. Das neue Verfahren endete mit der Verürtheiluug des Lieutenants zu zwei Monaten Festung, und dieses Urtheil wurde bestätigt. * Unsere Voreltern. Jeder Mensch hat 2 Eltern, 4 Großeltern, 8 Urgroßeltern, 16 Ururgroßeltern, 32 Vor eltern in der fünften Generation, 64 in der sechsten, 128 in der siebenten Generation, 256 in der achten, 512 in >. er neunten und 1024 in der zehnten Generation. Qu der sechszehnten Generation hat Jeder schon 65,536 Voreltern. Sechszehn Generationen nehmen einen Zeitraum von 500 Jahren ein. Unter den 65,536 Voreltern, die jeder der jetzt lebenden Menschen im 14. Jahrhundert hatte, befinden sich Personen aller Stände und Klassen, Arme und Reiche, daher der Unterschied in der Herkunft der Menschen kein I großer sein dürste. Subsellien. 7. Desgleichen ein die Gemeinde Hainchen wegen Neubaues eines Schulhauses. 8. Klage des Ortsarmenverbands Hanau gegen die Gemeindekrankenversicherung Leihgestern wegen Ersatz von Kur- und Pflegkosten für den Gärtner Ernst Wilhelm Bür von Windecken. Holz-Versteigerung im Lich er Stadtwalde. Mittwoch den 8. Februar d-. I-., Vormittags um 9 Uhr anfangend, sollen in dem Distritt Oberspeierlingskopf folgende Holzsortimente zur Versteigerung kommen: wohnliche Preise. a Mittwoch den 5. Februar: Zum ersten Male: Nächstenliebe. Lustspiel in 3 Aufzügen von Julius Rosen. Gewöhnliche d Donnerstag den 6. Februar: Abonnements-Vorstellung für einen ausgefallenen Freitag. Mariannens Mutter. Gewohn- ^^81 E-zßr N Lochern, tot« MlWft u. Mundt, wo», 5. Kevruar, der kleinen Aula- ■ Dr. Lchtuermanrt 1 Mars"._____11013 MlMin. : MUttvotz- 5. > < Uhr, iw Saale des Vorträge: 1) W 15 ältefle MatrcklM L 2.50l%ll|e,r i» * [rill LD er Schatz, llcben Opfer der «mg (Vvanie) luvfchweffangen Weck: [416 27 äbbilb. Preis Jeder, der an dm lgen dieses Lasters t)tioen Mehrungen iauftnbt vom Zu beziehen durch gazinm LeipG t d. \- Buchhandlg. Rmtr. Buchen-Scheiter, „ „ -Knüppel, „ Eichen- „ Eichen- und Nadel-Reisig- Wellen, Rmtr. Buchen-, Eichen-und Nadel-Stöcke. Montag den 3. Mar? I. A, Nachmittags 2Vr Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die der Jost Bellos Wtttwe in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 36 Nr. 3,5 — 319 Meter Hoftaithe unter den alten und neuen Eichgärten am Steinweg, Flur 36 Nr. 3,< — 606 Meter Grabgarten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 20. Januar 1890 Großh. Ortsgericht Gießen. Bogt. 660 Spielplan der vereinigten frankfurter Stadttheater.' Opernhaus» Dienstag den 4. Februar: Rtenzi. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 5. Februar: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Großherzogin von Gerolstein. Hierauf: Puppenfee. Außer Abonnement. Donnerstag den 6. Februar: Cosi fan tutte. Gewöhnliche Preise. Freitag den 7. Februar geschlossen. Samstag den8.Februar: Euryanthe. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 9. Februar, Nachmittags 3V-Uhr: Dorfbarbter. Hierauf: Puppensee. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Rattenfänger von Hameln. Große Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 4. Februar: Mariannens Mutter. Ge- Geschäfts-Anzeige Heinrich Repp Gießen, 1. Februar 1890. Zuntz gehr. Java-Haffee miethet Eduard Noll. 861 zu vermiethen Julius Hoch. 937) Ein unmöblirtes Zimmer zu ver miethen. 2ßaHtijorftra&e51. Hr. Kinkel, Conditor; Carl Schwaab. 469 Hans Hottenroth, General-Agent, Hamburg Rhenser Mineral-Brunnen. 831 kann, wird für ein 12 Wochen altes Kind gesucht. Mcburgerstraße 13 1. I Shö Treber 569] Größeres Bereinsloeal ab- Dienstag Abend bei Scharmanu Nlgeb-a Stadt Taffet. Druck und Verlag der Brühlfchm Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) w Gießen. Stbuluoa; T. Sehend». in Lieh bei H. C. Bingmaun. in Lollar bei E. Gerhardt, in Wies eck bei Hch. Voelzel II. Vorräthig in Giessen bei: Chr. Bieker, Ferd. Drebes, Louis Frohnhäuser, Ed. Fuckert, F. C. BEenzerling, Carl Hoffmann, E. Kalkhof Wwe, I Cond. H. Kinkel, in Allendorf a d. Lda. b. Apoth. 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