1890 Freitag den 3. October Nr. 230 Gießener Anzeiger koducten ltbak- ntib Kenerat-Mnzeiger Amts- ttttb Airzeigeblatt für den Nreis Gieren GratisSeikage: Gießener JamikienökätLer 2lmtlid?er Th^il Gewerbe- Akle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Die Gießener MamtkienStätter «erden dem Anzeiger «ichentlich dreimal beigelegt. isse ndecker -2 mödU oder «nmödl. am liebsten patt, von einem t. Lss 8.8. W Exp. d. Bl. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Armeecorps. Die größte Garnison hat, dem „Hamb. Corr." zufolge, Metz mit 7 Regimentern Infanterie, 10 Batterien Feldartillerie, 5 Bataillonen Fußartillerie, 2 Regimentern Cavallerie, 1 Pionier- und 1 Train-Bataillon, also nahezu 20000 Mann. Ehre, mich Ihnen bei MsmerkMster Be- Punkte weiter zu behandeln. An der darauf folgenden Discussion nahmen Theil die Herren August Heß-Gießen, Pfarrer Deggau-Heuchelheim, Pfarrer Dr. Nauma nn-Gießen, Pfarrer Georgi-Steinbach, natürlich auch die beiden Berichterstatter. Ernste Worte wurden gesprochen, besonders über die Schule, ihr allzu reichliches Unterrichten und zu beschränktes Erziehen, über die Unkirchlichkeit und den Unglauben der Hohen, Gebildeten, Gelehrten, Machthabenden, über die Gebundenheit der Kirche durch den Staat und die dringende Nothwendigkeit größerer Freiheit und angemessener Organisation derselben, über die Predigt und ihre Wirkung, über Sinnesänderung, über Werth und Bedeutung des irdischen Besitzthums. Von einer Besprechung der einzelnen Thesen im Zusammenhang, sowie von Abstimmung über dieselben wurde abgesehen. Es folgte der weitere Gegenstand der Tagesordnung: Beschlußfassung über Nachtrag zum Voranschlag wegen der Anstellung einer Gemeindekrankenpslegerin. Der Herr Vorsitzende theilte mit, daß der Decanats-Ausschuß vom 1. Juni 1890 an eine Gemeindekrankenpflegerin, Bertha Büchsler zu Großen-Buseck, angestellt habe mit einem Jahresgehalt von 550 Mk., und daß derselbe ein Statut für die Krankenpflege im Decanat Gießen aufgestellt habe. Der Herr Vorsitzende mußte freilich weiter mittheilen, daß diese Pflegerin in den verflossenen vier Monaten noch nicht ein einziges Mal begehrt, noch an kein einziges Krankenbett gerufen worden sei. Nichtsdestoweniger solle aber die neue Einrichtung bestehen bleiben, und deshalb beantrage er, daß für die zwei folgenden Jahre eine Ausgabe von 948 Mk. aus der Decanatskasse für den genannten Zweck der inneren Mission bewilligt würden. Herr Pfarrer Dr. Naumann- Gießen hob hervor, daß die Decanatssynode gegenüber den gesetzlichen Bestimmungen diese Genehmigung gar nicht ohne Weiteres ertheilen dürfe, denn ein Ausschreiben des Oberconsistoriums vom 2. November 1888 an die Decanate und Kirchenvorstände schreibe betreffs der Verwendungen der Decanatssynoden für Zwecke der inneren Mission ausdrücklich vor, daß Aufwendungen fraglicher Art von vornherein in den Decanatsvoramchlag ausgenommen und mit Angabe von Zweck, Art und Kostenbetrag erläutert werden müsse, daß eine Abschrift des aus einen solchen Posten Bezüglichen jedem Decanatsabgeordueten mindestens 14 Tage vor Abhaltung der Decanatssynode schriftlich zuzustellen und daß jeder Kirchenvorstand zu veranlassen sei, sich gutächtlich über den fraglichen Plan zu äußern, und daß endlich diese Berichte der Decanatssynode vor ihrer Beschlußfassung zur Kenntniß zu bringen seien. Da nichts Derartiges bis jetzt geschehen sei, so stelle er den Antrag, daß die Beschlußfassung über diesen Gegenstand bis zur nächstjährigen Synode ausgesetzt werde und daß bis dahin den Vorschriften gemäß verfahren würde. Auf Vorschlag des Herrn Vorsitzenden wurde dieser Antrag mit Zustimmung des Antragstellers dahin geändert, daß die Synode den geforderten Credit genehmigen wolle unter der Voraussetzung, daß den bestehenden Vorschriften gemäß die Zustimmung der Kirchenvorstände nachgesucht und ertheilt werde. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Herr Pfarrer Dr. Naumann-Gießen stellte fernerden Antrag, daß das von dem Decanats-Ausschuß aufgestellte Statut für die Gemeindepflege der nächstjährigen Decanatssynode zur Berathung und Beschlußsaffung vorgelegt toerter daß aber bis dahin aus Grund deffelben weiter gearbeitet werden möge. Er begründete seinen Antrag mit dem Hinweis darauf, daß ein solches Statut auch als provisorisches nur mit Zustimmung der Decanatssynode kirchenversassungsmäßige Geltung haben könne, daß es darum schon der heutigen Synode hätte vorgelegt werden sollen- daß ferner manche Punkte im Statut sehr anfechtbar seien, und daß endlich bei endgiltiger Feststellung nach dem Kirchenversassungs-Edict § 70, pos. 2 und § 71 verfahren werden müsse. Dieser Antrag wurde nach kurzer Discussion fast mit Einstimmigkeit angenommen^ Endlich wurde noch, außerhalb der Tagesordnung, aus Antrag des Herrn Pfarrers Schlosser-Gießen ein Vertreter des Decanats für die innere Mission ernannt und zwar in der Person des Herrn Pfarrers Deggau-Heuchel- heim. Mit einem Gebet des Herrn Pfarrers Schlosser- Gießen wurde hierauf die Synode um 3*/4 Uhr Nachmittags geschloffen. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog hat dem Mitgliede der Freiw. Gail'schen Feuerwehr Heinrich Kümmel das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren verliehen. — Der Hilfsgerichtsschreiber bei den Untersuchungsrichtern am Landgericht der Provinz Rheinhessen Jacob Dosch wurde zum Hilfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Gießen ernannt. Friedberg, 1. October. Seitens des hiesigen Cornites zur Errichtung eines Nationaldenkmals für den Fürsten Bismarck wurden heute als erste Rate Eintausend Mark eingegangener Beiträge aus dem Kreise Friedberg an das Landes- Comite abgesandt. — Obstausstellung zu Friedberg vom 2. bis 8. öctofcer. Die Ausstellung wächst unter der Hand und nimmt ungeahnte Ausdehnung an. Wären die Anmeldungen zur rechten Zeit eingelaufen, hätte allen Wünschen Rechnung getragen werden können. 500 Teller waren angemeldet, auf 1000 machte man sich gefaßt — bis jetzt sind bereits 3000 Teller gefüllt, sodaß dem Ausschreiben entsprechend am letzten Tag kein Obst mehr angenommen werden kann, außer angemeldetes, welches verspätet eintrifft. Was die äußere Ausschmückung anlangt, so gestaltet sich dieselbe Dank der anerkennenswerthen Spende des Fabrikanten Roßbach in Friedberg und des liberalsten Entgegenkommens der Firma Siesmayer in Bockenheim, die eine Wagenladung der herrlichsten Docorationspflanzen hierhersandte, zu einer sehr würdigen und freundlichen. Der Wetterauer Obstbauverein braucht vor seinem ersten Schritt in die Oeffentlichkeit nicht bange zu sein, die Idee ist durchgeschlagen und die Wetterauer Obstzüchter beweisen, daß es ihnen mit der Sache ernst sei. Ein Besuch der Ausstellung wird in jeder Beziehung belehrend und erfreuend fein. x Grümugen, 1. October. Der diesjährige allgemein reiche Obstsegen kam auch unserer Gemeinde zu Theil. Dieselbe erzielte aus ihr gehörigen Obstbäumen den Betrag von 1285 Mark, mit dem vorher versteigerten Frühobst rund 1300 Mark. Der hiesige Gesangverein, welcher durch ein Vermächtniß eines Gönners wohl der finanziell best gestellte Oberhessens sein dürste, löste aus einem ihm hiermit zu- gefallenen Baumftück 52 Mark für Obst. § Ruppertenrod, 1. October. Zwanzig hiesige Bürger sind zusammengetreten, und Haven eine Dampfdreschmaschinen- Genossenschaft gebildet. Der Ankauf der Dreschmaschine ist bei der rühmlichst bekannten Fabrik Lanz-Mannheim erfolgt. Die mit allen Neuerungen versehene Maschine ist achtpferdekräftig und kostet mit allem Zubehör 7600 Mk. A Mücke, 1. October. Die in nächster Nähe auslaufende bedeutende Drahtseilbahn, welche von Nieder- Ohmen kommt, geht ihrer Vollendung entgegen. Bereits spannt man die äußerst starken Drahtseile über die Tragböcke. Maschinenhaus und Verladungsgerüst sind schon geraume Zeit fertig gestellt. Die Herstellung der Drahtseilbahn soll 400,000 Mark kosten. Büdingen, 1. October. Am 26. September hat Se.. Majestät der König von Rumänien dem Hofgärtner L. ©Gerling, (geb. Büdinger) gelegentlich eines Besuches auf der Insel Mainau, die große goldene Verdienstmedaille verliehen. Pcrmitcbte». * Darmstadt, 1. October. (Militärdienstnachrichten.)' Die Oberstabsärzte 2. Klasse Dr. Metzler vom 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarde-)ä?egt. Nr. 115 und Dr. Schmidt vom 3. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Leib-Negt.) Nr. 117 wurden zu Oberstabsärzten 1. Klasse ernannt. * Darmstadt, 1. October. Heute Morgen halb 6 Uhr ist die sechste Batterie des Großh. Hess. Feld-Artillerie-Regts. Nr. 25, welche dem neu formirten Feld - Artillerie - Regiment Nr. 34 zugetheilt worden ist, nach der nunmehrigen Garnison Mörchingen abgerückt. Dieselbe wurde von der Regimentsmusik bis zum Ludwigsbahnhof begleitet. * Darmstadt, 1. October. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde ertheilt: Durch Entschließung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs vom 22. September: dem derzeitigen Commandanten der freiwilligen Feuerwehr zu Offenbach Martin Weil und dem Mitgliede der freiwilligen Feuerwehr zu Wimpfen am Berg Georg Barth. * Offenbach, 27. September. Vorgestern Abend wurde in einer hiesigen Wirtschaft zwischen zwei Gästen eine interessante Wette eingegungen. Der eine derselben verpflichtete sich, bis zum nächsten Morgen 10 Uhr seinem Gegner gegen eine Zahlung von 10 Mk. 1000 Stück Fliegen lebendig zu liefern und vorzuzählen. Diese Wette wurde von beiden Seiten acceptirt und alle anwesenden Gäste stellten dem Lieferanten ihre Fliegen zur Verfügung. Die ganze Grohh Octo -21« Äe, ° Lanz-M-mhemerM VtSi. * L -«*,*£ über w *xa»uu a WS 'f d-s hiesigen C-mitÄ "s sm den Fürsten Sgfc Jittaufab Mar! einge- snedberg 011 das L-ndes- 115 " ilT wurden *’ . u6r ianl,r Morgen hvlb Heute Feld'^.^qrealmevt ■ fber ivuede6011 ® If jn n®ntraqmi*j Rhemhegm 3aroi M 1 bil” Amtsgericht Gießen Nacht wurde nun eine allgemeine Jagd ans die theilß ruhenden, theils summenden Thiercheu angeslellt und gelang es, eine nach der andern bis zur verlangten Anzahl wohlgezählt und lebendig in einen Kasten einzuspcrren und sie dem verblüfften Wettenden am ander» Morgen vorzusühren. * Frankfurt a. M., 25. September. Eine ungültige Ehe. Wie nothmendig es ist, bei einer einzugehenden Ehe sich gegenseitig volles Vertrauen zu schenken und nichts zu verheimlichen,' was später zu erfahren beiden Thcilen recht unangenehm werden kann, beweist ein gestern gefälltes Urtheil der hiesigen Civilkammer, das — ein seltener Fall — eine 'Ehe für ungültig erklärte. Die Frau hatte nämlich ihrem Manne verschwiegen, daß sie vor der Ehe ein Verhältniß gehabt, das nicht ohne Folgen geblieben war. Der Ehemann erfuhr dies nachträglich, klagte auf Ungültigkeitserklärung der Ehe und erstritr ein obsiegendes Urtheil. — Frankfurt a. M., 1. October. Das Erlöschen des Socialistengesetzes ist in unserer Stadt ohne be- merkenswerthe Vorgänge vorübergegangen. Zwar sah man sowohl in der Stadt selbst als in den Orten der Umgebung hier und dort eine rothe Fahne, damit war aber auch Alles zu Ende. Aus Frankfurt waren übrigens, wie sich jetzt herausstellt, weit mehr Personen ausgewiesen, als man gemeinhin annahm. Während man seither glaubte, das Viertel- Hundert sei nicht überstiegen, wurden thatsächlich 53 Personen ausgcwiesen, darunter die Schriftsteller R. Frohme und W. Liebknecht, Lehrer A. Sabor, Gräfin Guilleaume-Schack, Kaufmann P. Singer, Kaufmann Füllgrabe re. Von den Ausgewiesenen haben sich manche auswärts eine gute Existenz gegründet und werden schwerlich so leicht wieder nach Frankfurt zurückkehren, andere dürften bald innerhalb unseren Mauern wieder sichtbar werden. Sabor, der langjährige Vertreter- Frankfurts im Reichstage, kehrt gutem Vernehmen nach auch wieder hierher zurück. * Den Statistischen Mittheilungen der Großh. Eentral- stelle sind folgende Notizen über die Bierproduction und die Bierbesteuerung im Großherzogthum tzeffen im Jahre 1889/90 zu entnehmen: In dem abgelaufenen Jahre hat sich die Bierproduction in Hessen wesentlich gehoben, es wurden im Ganzen producirt 998 493 Hectoliter gegen 914433 Hecto- liter im Vorjahre oder ein Mehr von 84 060 Hectoliter. Dieser Production entsprechend war auch die Einnahme an Brausteuer, dieselbe betrug im letzten Jahre 948 845 Mk. gegen 871 188 Mk. im Vorjahre oder eine Mehreinnahme von 77 647 Mk. Die Ursache dieser Betriebssteigerung lag hauptsächlich in der im Rechnungsjahre 1889/90 geringen Obst- und Weinernte. Die meisten Brauereien stellen nur untergähriges Bier her und wurden durchschnittlich aus 100 Kgr. Gerstenmalz 400 Liter untergähriges Bier gewonnen, mindestens 360 und höchstens 490 Liter. Die Durchschnittspreise für die einzelnen Biersorten stellten sich für je 100 Liter gewöhnliches Schankbier auf 15 bis 18 Mk., Exportbicr 2C. s auf 18 bis 24 Mk. und obergähriges Bier auf 10 Mk. j Nicht unbedeutende Mengen Bier wurden aus den benachbarten ■ Städten, besonders Frankfurt, Wiesbaden, Hanau rc. ein- ; geführt, aber auch aus den Nachbarstaaten Bayern und Baden ; fand eine beträchtliche Einfuhr statt. Die Zahl sämmtlicher i Brauereien im Großherzogthum beträgt 259, davon waren ‘ im letzten Jahre 227 im Betrieb und von diesen wurden in j 210 Brauereien untergähriges Bier hergestellt. * Lützen, 25. September. Ein Mißgeschick auf der Hochzeitsreise traf einen hiesigen Schneider. Höchst praktisch führte das junge Paar die ganze Ausstattung der Frau nach dem Heimathsorte des Gatten auf einem zwei- spännigen Wagen gleich mit sich. Als Glanzstück thronte hoch oben ein nagelneues Sopha, welches der junge Ehemann, eine Cigarre schmauchend, nebst seiner Vielgeliebten als Sitz erkoren hatte. Schon kamen die Thürme Lützens immer näher, als plötzlich dem Paare zugerufen wurde: „Kinder, auf Eurem Wagen brennts ja!" Entsetzt sprang das Paar empor und bemerkte in der That hinter dem Sopha eine Rauchsäule, der sehr bald die Flamme folgte. Schnell entschlossen warf der junge Ehemann das brennende Sopha vom Wagen herab und überljeß es den Flammen. In sehr gedrückter Stimmung wurde dann der Rest der Hochzeitsreise zurückgelegt. * Heiteres aus der Gesellschaft. In einem kritischen Reisebriefe des „B. T." über Flensburg wird ein Geschicht- chen erzählt, das die Flensburger mit ungeheurem Vergnügen erzählen. Der Verfasser weiß nicht, auf welchem deutsch' dänischen Sprachgebrauch die Pointe beruht; jedenfalls ist die Wirkung der kleinen lebenswahren Anecdote von der Kenntniß des dänischen Sprachgebrauches nicht abhängig, sondern im ganzen deutschen Vaterlande verständlich. Also, in ein reiches Kaufmannshaus sind die sogenannten „Spitzen" zum Essen geladen. Schon wollten sich die Herrschaften von der Tafel erheben, da bittet die deutsch-dänische Dame des Hauses: „Ach, bitte noch einen Augenblickes gibt noch was hinten d r au f." * Unter den Feldwebeln und Unteroffizieren des ganzen 11. Armeecorps ist Feldwebel HengelHaupt in Gotha der beste Schütze gewesen, er hat deshalb die vom Kaiser ausgesetzte Prämie, eine goldene Uhr, erhalten. Derlei», Land« tut» L>olk,u»tr1hschaf» Limburg, 1. October. Fruchtmarkt. Rother Weizen jfc, 1710, weißer Weizen X--, Korn JL 1260, Gerste 10.—, Hafer JL 6.80, Erbsen JL —•—, Kartoffeln «4L —.—. I Kartoffelfeuer!!! Unsere Bitte, sich der Bekämpfung der Kartoffelfeuerunsitte anzuschließen, hat bereits gure Früchte gezeitigtAuch die gestrige Entgegnungsnotiz ist in vielfacher Beziehung zu Gunsten unserer Ideen und Ziele ausgefallen und wird jedenfalls erhöht die Aufmerksamkeit des Publikums auf die beregte lästige Unsitte lenken, welche — das geben wir gerne zu einer gewissen Poesie nicht entbehrt. Ausschlaggebend ist letzteres nicht. Einsender legt ein großes Gewicht aus die Beseitigung der Holzabfälle, Heckenreiscr rc. durch Verbrennen. Dies wird Niemand bekämpfen wollen und soweit befinden wir uns auch ganz im Einverständniß mit der Entgegnung, nur machen wir darauf atlsmerksam, daß gerade diese Theile wohl Feuer und Dungasche, nicht aber den beregten belästigenden Qualm erzeugen. Es handelt sich ja in der Hauptsache — was aber von dem geehrten Herrn Einsender übersehen zu sein scheint — nicht um eine Empfindsamkeit der Nase, sondern um den Schutz der Lungen und Erhaltung der für diese so nöthigen frischen, reinen Lust. Angefügt möge bei dieser Gelegenheit gleich werden, daß ein allzu energisches Beschneiden der Hecken nicht wünschens- werth erscheint, da damit der fast einzige gedeckte Aufenthalt und Schutz unterer kleinen befiederten Welt im Felde vernichtet wird. Was die sonstigen, als bedenklich für die Landwirthschaft angenommenen Folgen anlangt, so sei darauf verwiesen, daß man die Kartoffelstrunken vielfach mit unterackert. In der Wetterau und anderen Gegenden läßt man die Strünke dagegen in kleinen, mit Erde zugedeckten Gruben vermodern, vermeidet damit ebenfalls den lästigen Geruch und erzielt, namentlich unter Kalkzusatz, ein vorzügliches Düngemittel. Der Postdampfer „Belgenland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 30. Septbr. wohlbehalten in Phila- delphia anaekommen Temperatur in Gießen. September 1890. Niederste.......+ Mittlere.......+ Mittel früherer Jahre.....+ Höchste........+ Niederschlag (meßbar) an 2 Tagen „ im Mittel früherer Jahre an 12 Tagen Im Jahre 1886 betrug die Mitteltemprratur 1,9 ob. 11,77 „ 11,00 „ 19,8 „ 0,09 Par. Zoll. 1,75 „ „ des September 1272°. Ein lo geringer N'ederschlag wie diesmal ist (seit 1851) hier nur noch einmal beobachtet worden, nämlich 1865 (0,09 Par. Zoll). Gottesdienst der israelitischen Retigionsgesellschast. Freitag Abend 5« Uhr, Samstag Vormittag 8” Uhr, Samstag Nachmittag 3® Uhr, Samstag Abend 6» Uhr. Kaisern Regenerativ-Gasheizöfen 8185 von 8175 isitenkarten 8177 Neuenweg 46. 7500 7780 Eigene Reparaturwerkstätten werden in jeder Schriftart und Papiersorte angefertigt in der nit Abführung der Heizgase, für Salons, Wohn-, ichlaf- und Krankenzimmer, grosse Säle, Kirchen. 6000 Francs Prämie der Siadi Brüssel Er besten Gasofen. Im Auftrag: F. Hoffmann, Fernsprecher No. 51. Damenkleider Stoffe und Rockflanell (neueste Muster) eingetroffen. [8160 elker, Maigasse 12. Nähmaschinen, bestes deutsches Fabrikat, liefert unter dreijähriger reeller Garantie zu den billigsten Preisen H. Krafts Mechaniker, 3T la. lebende Austern, Schellfische, Zander, Cabliarr, Tar- butt, Seezungen, Bücklinge, Lach-, Gänsevrufi, Pumpernickel, frische Cervslatwrrrst, grobk. Caviar. Weintrauben und Pfirsiche. Prachtvolles Maftgeftttgel (8174 empfiehlt C. G. Kleinhenn. Petroleum-Raffinerie vorm. August Korff. Wir haben mit dem heutigen Tage den Herren Nowack & Schlüter in Giessen den Alleinverkauf (En gros) unseres Kaiseröls, nicht explodirenden Petroleums, für Obsrhesssn und Nassau übertragen. Bremen, den 1. October 1890. Pferdedecken in großer Auswahl zu bill. Preisen bei 8002 Heinrich Wallach. Fortsetzung der Versteigerung -er Ellen»Colonial' waaren Freitag den 3. October, Nachmittags S Uhr, im unteren Locale von Lonys Bierkeller. 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Bühner als Gerichtsvollzieher, binnen drei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte schriftlich oder zu Protokoll des Gerichtsschreibers anzumelden, als sonst die gedachte Kaution zurückgegeben werde. Gießen, 30. September 1890. Großherzogliches Amtsgericht. Fresenius. 8153 Aachener Badeöfen für Gas. Liefern sofort heisses Wasser. Ueberraschend schnelle Erwärmung eines Bades bei 0.7 cbm. Gasconsum. g 6 goldene und « silb.Medaillen. Frritag den 3. Drtober 1890 sollen dahier durch den Unterzeichneten öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert werden: . „ a. Nachm. 2 Uhr in der früher Bramm'schen Hosraither 2 Schweine, 11 Gänse, 1 Secretar, 1 Kommode, 1 Schreibtisch, 1 Spiegelschrank, 2 Sophas u. s w. b. Nachm. 2Vr Uhr an Ort und Stelle (Zusammenkunft an Oswalds- garten): 1 Dampfsägewerk. Gießen, den 1- October 1890. Engel, 8173 Gr- Gerichtsvollzieher. JeitgeSotenes. 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Ist es schon gedruckt?" „SD, so weit sind wir noch lange nicht, gnädige Frau, wenn Sie sich der Sache annehmen, jo wird eine Auf- a r 8162 Mruch bitte, zeichne Glaubt er vielleicht, daß sie zu der zweiten Categorie seiner Leute gehöre? Und wenn es nun der Fall gewesen wäre, was war schließlich dabei? Das Mitleid war keine Pflicht! Aber Herr Sander machte einen durchaus netten, freundlichen, bescheidenen Eindruck, und als Frau Claasen dann wieder an Herrn Schmalmann dachte, so schien ihr doch das Mitleid Sonne. Schlag dreiviertel zwölf Uhr wollte er da sein jetzt ist es bereits drei Minuten darüber." „Deine Uhr geht vor." „Sei still, Traudchen, sie soll vorgehen und Reinhold da sein. Es ist immer besser, man kommt eine Stunde thue, ja, Vater." möchte ich fast behaupten, daß ich schon manche Heinrich Hochstätter Schiossgasse 19. en. \tn zu Lollar. 'Ul Londorf. Wismar- Frau, daß es eine Verschwörung ist, nun, so soll es hin eine sein. Ich habe nichts dagegen." „Geben Sie mir Ihre Hand, Herr Sander, bei Zielen bin ich Ihre Mitverschworene und freue mich, Mitarbeiter gesunden zu haben." 9110 9420 8010 Ö320 Die neuesten und schönsten Muster in grosser Auswahl ZU äusserst billigen Preisen. Reste von 5—20 Rollen gebe ich unter Fabrikpreisen ab sowie Georg Costes Bohnermasse allein ächt bet [2729 Friedrich Seibel, Mäusburg 13. 44000 s Ä 1845 VÄ w schneiden lasse. Ich sehe eigentlich doch recht a e**“1 T eidig, 59, I. Stock. MO Pariser Der Mann ohne Kopf. Novelle von Woldemar Urban. (Fortsetzung.) Wenn ich gerade das Gegentheil gethan habe, Frau, so ist es in der Erwägung geschehen, daß Herr Schmalmann gerade bei seiner eigenthümlichen Anlage auch ein erquickendes Glück in der Bethätigung seiner Talente empfindet, das ihn wieder ausrichtet, wo ihn das Leben darniederschlägt. In den kleinen, schwarzen Punkten, die seine Gedanken aus dem Papier verkörpern, entsteht und lebt für ihn eine neue Welt, in der er glücklich, sorglos, heiter wie ein Kind wird. Dazu kommt, daß ich als Musiker glaube, daß Herr Schmalmann nicht geradezu Werthloses oder Unnützes schafft, und in dieser Hoffnung, Frau Commerzienräthin, habe ich geglaubt, ihn zu einer neuen Arbeit ermuthigen zu sollen." „Mein Gott, aber das sind ja Talente, die ich in Herrn Schmalmann am allerwenigsten gesucht hätte. Wie kommt es denn, daß er in seinem langen Leben nicht ein einziges Mal einen Gönner seiner Muse gesunden hat?" „Ich weiß nicht, gnädige Frau, ob Sie mich verstehen werden, wenn ich sage: er schämt sich ihrer. Herr Schmalmann — Sie kennen ja seinen Spitznamen — würde vermutlich lieber mit der Spitzhacke und mit der Schaufel sein tägliches Brod verdienen wollen, als mit dem, was ihm sein Herz zu thun eingibt. Wenn Sie mit ihm von seiner musikalischen Begabung reden, wird er roth und verlegen wie ein Kind und ist auch unbeholfen wie ein solches. Trotzdem ist er außerordentlich stolz auf seine Producte und nimmt- als selbstverständlich an, daß Niemand in der großen Gotteswelt in der Lage ist, sie richtig zu würdigen — kurz, er ist das .schnurgerade Gegentheil von dem, was man praktisch nennt." „Aber man sollte doch nicht versäumen, ihm in irgend einer Weise zu Hilfe zu kommen und da Sie, Herr Sander, sich so eingehend mit unserem Freunde beschäftigt haben, so werden Sie gewiß auch in der Lage sein, Andeutungen in dieser Hinsicht machen zu können." „Gnädige Frau, wer helfen will, wird wohl auch immer die richtige Art und Weise finden. Das Wollen ist die Hauptsache. In vielen Fällen, wie auch hier, ist es nicht mit Geld und Gut gethan; da muß der Mensch zum Menschen sprechen und so werden Sie bei Herrn Schmalmann mit einem Wort der Theilnahme, des Interesses, der Aufmunterung mehr erreichen, als mit der Gewährung' von Hilfsmitteln, deren Anwendung er nicht versteht. Spielen Sie auf dem Pianoforte eine Composition, sein „Erwachen der Natur", so werden Sie seinem Herzen unendlich wohler thun als durch Hausen Goldes. Sie können ihn zufrieden, glücklich machen durch ein nichts, durch einen Hauch, durch eine Regung des Herzens, das — leider — jetzt so wenig zu Worte kommt. Ich versichere Sie, gnädige Frau, es gibt in der Welt eine so große Anzahl von — Leuten ohne Köpfe, einer in dieser, einer in jener Hinsicht, aber es gibt noch viel, viel mehr Leute ohne Herzen und — nach meiner bescheidenen Meinung — sind die ersteren doch noch immer besser daran." Frau Claasen sah den jungen Mann in einer besonderen Weise an. 'Wie kam er dazu, ihr solche Sentenzen zu machen? IV. Es war etwa sechs Wochen später an einem prächtigen Frühlingssonntag; Herr Schmalmann ging mit heftigen Schritten in seiner Wohnstube auf und ab, wie ein gefangener Löwe in seinem Käfig. „Ist er noch nicht da, Traudchen?" fragte er zum sechsten oder achten Male laut, daß es bis in die Küche schallte, wo Traudchen ein einfaches Mahl zurecht machte. „Nein, Vater, glaubst Du, ich würde ihn Dir verleugnen?" „Ich kann Dir versichern, Traudchen, Reinhold ist der saumseligste Mensch, der seit Erschaffung der Welt da war. Die Musiker werden ihre Stimmen zu spät erhalten. Ist dann ein Druckfehler darin, so werfen sie mir die ganze Symphonie um. Gott im Himmel, das wäre schrecklich." „Beruhige Dich nur, Vater, es wird kein Fehler darin sein. Reinhold sorgt für alles." „Ja, ja! Ich kann es nicht anders sagen- er ist ein braver, kreuzbraver Mensch. Und er hat auch Sinn und Talent für sein Fach. Er hat mit Kennerblick vorhergesagt, daß das Violinsolo im Dreivierteltact sich vorzüglich machen würde, und er hat recht, Traudchen, vollständig recht. Es macht sich in der That vorzüglich." „Er ist so gut —" „Ist er noch immer nicht da? Sei still, Traudchen, ich weiß, was ich weiß. Er ist der unzuverlässigste Mensch unter 8092] Eimg-> tüchtige Lteinhauer und Taglöhrser finden Beschäftigung mit Wintercnbett bei H. Winn 13. d- M-, M- ui statt. 8180 mir als Musiker zur Hand gehen und . meine Bemühungen unterstützen, Herr Sander, wollen Sie?" „Ich wünsche nichts sehnlicher, gnädige Frau," sagte der junge Mann hastig und aufgeregt, so daß Frau Claasen ihn nochmals, diesmal aber etwas überrascht, ansah. „Sie scheinen ja außerordentlichen Antheil an Herrn Schmalmann zu nehmen. Das ist doch wohl nicht nur Interesse an der Kunst —" Herr Sander wurde feuerroth und stammelte: „Gnädige Frau, Fräulein Traudchen Schmalmann hat mir Hoffnung gegeben . ." „Ah, ah, sieh da! Das wird ja schließlich gar interessant! Aus solchen Keimen schießt also Ihre Theilnahme für Herrn Schmalmann?" Der junge Mann wurde immer verlegener, wußte nicht, was er erwidern sollte, und studirte mit einer verdächtigen Aufmerksamkeit das Teppichmuster im Zimmer der Frau Commerzienräthin. „Nun, nun, Herr Sander," sagte Frau Claasen, die sich an der Verwirrung des jungen Musikers weidete, „weßhalb da erröthen? Wir haben alle eine Sonne, die unsere guten Keime nährt und entwickelt, warum sollte es Ihre Sonne nicht auch sein? Warum wollen Sie über eine Liebe erröthen, wenn sie so hübsche Triebe zeitigt?" „Gnädige Frau, halten Sie mich deßhalb nicht für egoistischer als ich bin. Wenn ich ihn seiner schleichenden Versunkenheit, seiner griesgrämlichen Grübelei, seiner dämmernden Verzweiflung an Gott und Menschen entreißen und dem Leben, der frohen und frischen Arbeit zurückgewinnen will, ist das schlimmer für ihn, weil ich mir dabei Traudchen zu erreichen hoffe? Gnädige Frau, wir lieben uns schon so lauge und so innig . ." „Ah! Also eine förmliche Verschwörung!" „Wenn Sie so wollen, ja. Herr Schmalmann glaubt in Folge seiner bisherigen, allerdings traurigen Schicksale annehmen zu müssen, daß er, wenn wir uns heirathen, in der Welt ganz allein, elend und trostlos im Alter dastehen wird. Es ist also unsere Aufgabe, ihm den entschwundenen Glauben an die Menschen, an unsere Liebe und an die Liebe untereinander wieder zurückzugewinnen. Wenn Sie glauben, gnädige Halsbinde gesehen habe, die besser saß als die meine." „Du mußt die weiße umbinden, Vater." Reinhold kam und brachte die ersten Drucke der Orchester- stimmen zu „Das Erwachen der Natur" und die dazu gehörige Partitur. Ein glückliches Lächeln flog über die lieben alten Züge des Herrn Schmalmann, als er die Kinder seiner Muse so sauber und correct gedruckt vor sich liegen sah. (Schluß folgt.) „Act. 1» rdost A \ Lauras • Hermann Katz, 8 § 7917 a Heltersrveq 20. J Ausverkauf von PoLstermöbeln. Wegen Bauveränderung meiner Lager« gebe ich 16 cowplete Polstergarnituren, sowie 30 St. Sopka und Divun in modernster und solider Aursührung in Seide-, Frise., Plüsch, und Gobelinstoffen, sowie mehrere Speise- und Schlafzimmereinrichtungen in Eichen und Nußbaum zu FabrikationSpreisen ab. [7640 Möbelfabrik von Earl Stückrath, Asterweg 47. zu früh, als eine Minute zu spät." Herr Schmalmann war zum großen Erstaunen und zur großen Freude seiner Umgebung seit einiger Zeit ein anderer geworden. Alle Müdigkeit, alle Versunkenheit und ängstliche Trauer war verschwunden. Sein Gang war fest und sicher, sein Blick offen und kräftig, feine Bewegungen lebhaft, fein Appetit vorzüglich. In den kleinen beschriebenen und bedruckten Notenblättern war eine Welt für ihn auferstanden, aus der er Zuversicht und Freude, Kraft und Stolz schöpfte. Namentlich heute, wo feine Symphonie „Das Erwachen der Natur" im Stadtgarten vor zahlreichem Publikum von dem Orchester, bei dem Reinhold angestellt war, zur Aufführung gelangen sollte, nahm seine Erregung, seine drollige, fast schalkhafte Poltersucht merkwürdige Dimensionen an. „Unter persönlicher Leitung des Componisten" stand aus dem Programm. Er würde also zum ersten Male öffentlich auftreten, zum ersten Male in feinem Leben. „Ich weiß nicht, Traudchen, ob ich mir nicht erst noch ^Strickwolle, Marke M. & W., anerkannt beste Qualität, billigst bei [7t98 i>ssSi*^Jhnd ^-^^troednet ährend des Anstriche sofort geruchfrei hart und fest; giebt dem Fussboden ein brillantes Ansehen. — Der billigste Fussboden-Anstrich, da von jedem Laien ohne Unterschied verwendbar. » In diversen Farben stets streiclifertig. «d abgeh-nde» uvasttä-erv ise von Vffl* Druck." „Nun, was in meinen Kräften steht, soll gewiß geschehen, Herru Schmalmann zu einer Aufführung zu verhelfen und hoffe auch, daß es sich machen wird. Aber Sie müssen Erweiterte Handiverkerschule des Gmerduereins. Beginn des Winterfemesters 1890/91. I. Sonntags-Schule: am 8. Oktober, Morgens um 8 Uhr. II. Tag-Schule: am 7. Oktober, Morgens um 8 Uhr. III. Abend-Schule: am 13. Oktober, Abends um Vr8 Uhr. Anmeldungen für die verschiedenen Abtheilungen nimmt der Hauptlehrer, Herr Aug. Hug, Sonntag den 5. October. Vormittags 8 Uhr, und Montag den 13. October, Abends 7 Uhr, im Schullocal am Asterweg entgegen. Nach dem 26. October können Anmeldungen für I und III nicht mehr angenommen werden. 8059 794i] 1—2 Schüler können Kost A äa ui n ™ »und Logis erhalten. Robert Stuhl Neustadt 23. I Näheres in der (^pet. d. Bj. ■ Verbesserte «g Lilienmilchseifel g von Bergmann & Co-, Berlin u. Frkffr M. vollkommen neutral mit Boraxmilchgehalt und von ausgezeichnetem Aroma ist zur Herstellung und Erhaltung eines zarten blendendweitzenTeintsunerlätzlich Bestes Mittel gegen Sommersproffen. Dorr, ä St. 50 H bei Benner & Krumm. Freitag den 3. October. (Siebener Anzeiger. Beilage zu Nr. 230. - 1890, und Mänteln 7671 iaU den . de8 Welt Deetz Iand-Pairmn toi. 16, Centrals-uer und Lesaucheux, sorg- sältigst geladen, in Packung ä 10 Stück, per Hundert JL 6 50, emvfiehlt [6728 A» Dickere.» __— IVeuiieiteiB — str die Hndh und MninWn „ G machen, daß ich mit nMsM *5* erren» lll. 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