iiPtoi«, RlNZEHj «OAllUN. »■Präparaten rechendes Fabrikat, 31 Ehren-Diplome, Bi »York ifend UAL y10 Homberg z,y. coladen. ■findungen verbesserte d bestem Rohmaterial nPfer-Verbindung Qr?~Westindien. ^-HaYana. ^-Mexico. ■*^^2802 ffllsehe litt a. l user der Welt. i entxp'iogetid. G*zur sofortigen Abschlachtung in Aussicht stehe. Klausthal, 29. November. Die städtischen Behörden beschlossen die Ernennung Robert Kochs zum Ehrenbürger Y und die Aufstellung seiner Büste im Sitzungssaale der städtischen Behörden. München, 29. November. Professor Ziemssen erklärte heute in der Klinik, die Koch'schen Jmpserfolge seien hier sehr gute gewesen. Die Reactionen waren gering und durchaus unbedenklich,- das Befinden der Kranken hat sich erheblich gebessert^ sie haben guten Appetit, Schlaf und der quälende Husten ist verschwunden. — Außer dem Münchener Sanatorium und dem Gumpenberghause miethete ein Consortium noch das Edelmann'sche Haus in Starnberg, um daselbst Cur- anstalten nach Kochs Heilmethode zu errichten. Detmold, 29. November. Landtag. Bei der Be- rathung des das Versammlungs- und Vereinsrecht betreffenden Gesetzes wurde der Antrag, die Regierung zu ersuchen, aus Erlaß eines diesbezüglichen Reichsgesetzes hinzuwir^n, angenommen. Metz, 29. November. Nach Miltheilung des „Lorrcme" wäre in Folge von zwischen Rom und Straßburg geführten Verhandlungen der Director deS bischöflichen Gymnasiums Montigny-Metz, Dr. Fritzen, für den Straßburger Brschofs- stuhl in Aussicht genommen. 2tuslanO* Wien, 29. November. Die gestern unter dem Verdacht des Diebstahls Verhafteten wurde:n als die russischen Unter« thanen Pochalski und Lateiner recognoScirL Die Untersuchung ergab, daß beide an dem im französischen FinLnz- .ministerium verübten Biertelmillione n-Diebstahl, sowie an dem Diebstahl bei der Marmeversicheru ngs-Gesellschast in Loudon Letheiligt waren. Budapest, 29. November. Die ungarischen socialdemo- kratischen Organe kündigen für den 7. und 8. December einen Parteitag der ung «arischen Soeial.demo- fraten in Budapest an. Paris, 29. November. Die ^ollcommission beschloß dte Ausnahme eines Artikels, bet reffend Dextrin und andere Stärkemehl-Producte mit 20 Frc- s. nach dem Maximal- und mit 16Frcs. nach dem Minimaltc irif für 100 Kilo, amenbirte-. ferner die Regierungsvorschläge bi Treffs des Zolles auf Waffe» dahin, daß im Inland und Ai lslcmd gebräuchliche Kriegswaffen, sowie gewöhnliche Hande lswaffen mit dem Maximum von 700 und dem Minimum vor i 600, Luxuswaffen mit dem Maximum von 1400, Minimun-c von 1200 Fr. per 100 Kilo e'nizusteüen seien. Ebenso mir d der Zoll aus Dynamit auf 2 Frcs., der auf Waggons urib Tramways «auf 5 Frcs. erhöht. Für andere Wagen we rden die Sätze der Regierung angenommen. Paris, 29.November. Professor Pean berichtete heute m seiner Vorlesung über bve von ihm awgesteüten Versucht mit dem Koch'schen Mittel und er fügte hinzu: „Wir sind derzeit in der Periode der Versuche und können noch keine Schlüsse machen. Wir dürfen nicht sagen, es sei bewiesen, Koch habe eine dauernde heilbringende Entdeckung gemacht. Koch sand zweifellos ein Heilmittel, welches der Medicin nützlich sein wird, aber mir werden abmarten müssen, ob es dauernde Heilerfolge bruigi.* Konstantinopel, 29. November. Der vorgestrigs Bescheid der Pforte auf die letzten Forderungen des ökumenischen Pairiarchats, namentlich bezüglich der Testa'mentssraze, der Schulsrage und der Trachtänderung der bulgarischen Geistlichkeit, stzsttet durchaus entgegenfommcnb, und hebt hervor daß der Sultan stets die Cultusfreiheit aufrecht hielt und schützte. Der Bescheid fordert schließlich die Patriarchen auf ihre gottesdienstlichen Functionen wieder auszunehmen. Bisher fand jedoch kein Gottesdienst statt. Die diplomatischen Kreise billigen die versöhnliche Haltung der Pforte. sr—----------- ■ ■■ ........... Neueste Nachrichten. fBolftÖ leleg' aphischeS LorrespvnLenz.Burecur. Charlottenburg, 30. November. Heute Nachmittag erfolgte die Enthüllung des Denkmals des Heimgegangenen Kaisers Wilhelm und die Ucbergabe desselben an die Stadtbehörden. Der Cabinetschef Lucanus überbrachte den Kaiserlichen Dank. An die Enthüllung schloß sich eine weihevolle Feier. Köln, 30. November. Der Nh ei nisch-Westsalische Krankenkassentag, der im Gürzenich unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters Bollmann (Bochum) tagte, nahm die vom Referenten Redacteur Dr. Schmitz (Berlin) begründeten Abänderungsvorschläge der Commission zum Krankenverfiche- rungsgesetz an, stellte den zweiten Punkt der Tagesordnung betreffend die Einziehung der Invaliden- und Altersversicherungsbeiträge Seitens der Krankenkassen zurück und nahm alsdann eine von Dr. Busch (Creseld) empfohlene Resolution an, nach welcher die Errichtung von Lungenherlanstalten empfohlen und dem Professor Koch der Dank für seine Entdeckung telegraphisch ausgesprochen wird. Köln, 30. November. Infolge des noch andauernden starken Schneefalls treffen fast alle Eisenbahnzüge sehr verspätet ein. Durch die theilweisen Verkehrsablenkungen von den rechtsrheinischen auf die linksrheinischen Bahnen sind letztere derartig überfüßt, daß die Annahme von Gütern über Rheinhausen nach Finnentrop und darüber hinaus beschrankt ist. Aus den östlichen Linien des Directionsbezirks Elberfeld' und nach Thüringen sind' die Verkehrsstörungen so erheblich, daß die Annahme von Gütern therlweife eingestellt wurde. München, 30. November. Die Bahndirection meldet: Bei der Einfahrt des gestrigen Postzuges 12 in die Station- Staffelstein wurde der Post-Beiwagen durch die Explosion- keiner Lampe entzündet. Der Pofteonducteur wurde verletzt, die Poststücke sind beschädigt. Wien, 30. November. Das „Fromdenblatt" erklärt, die Nachrichten über verschiedene Perso nalver än d er ung ew im Ministerium des Auswärtigen anläßlich des feit- längerer Zeit besprochenen Eintritts des Sectiouschefs v. Szögyenyi in das ungarische CaÄnet für ausschließlich- auf Combinationen beruhend,- Gras Kalnokh, der erst kürzlich zurück-gekehrt, sei nicht in der Lage gewesen^, sich mit diesen Personalfragen zu beschäftigen. Meran, 30. November. Zur Behandlung derTubevkulofe nach der Koch'schen Heilmethode sind hier schon mehrere. Sanatorien errichtet. Paris, 30. November. Nach einer hier eingegetngennt Meldung beschloß em zu dem Ende zusammengetretener Verein hervorragender Persönlichkeiten der Hyerischsn Inseln, Herrn Dr.. Koch in Berlin ein Etablissement für die Aufnahme und Behandlung, von Tuberkulosen anzubietrn resp. zur Verfügung zu stellen. Rom, 30. November. Nach einer Meldung der „Agenzia Stefani" hat der König ein Am ne st i>e de er et unterzeichnet, durch welches Personen begnadigt werden, welche wegen Preßvergehens und einiger anderer Vergehen und Ueber- tretungen; einschließlich politischer Demonstrationen, verurthrilt waren. Das Decret begnadigt - ferner Stellnngsflüchtige, die vor dem 1. Januar 1851 geboren sind. RowL 30. November. Eine heute ertaffene Königliche Verordnung gestattet die Einfuhr gesalzener, geräucherter oder aus irgendwelche andere Weise conservirter deutscher Fleischwaaren nach Italien, sofern dieselben mit nnem «Nefundheitszeugniß deutscher Behörden, versehen sind. Conftautinopel, 30. November. Wie die „Agenee ds? Corrstantinople" meldet, wäre von der Pforte beabsichtigt, an bie hiesigen Vertreter der ansläl^ischew Mächte ein Circular? schreiben des Inhalts zu richten, daß. die Pforte angesichts der constatirten Theilnahme frrmder Unterthanen an. den jüngsten Kundgebungen gegen die Regierung entschlossen sei, in jedem Wiederholungsfälle die Ausweisung der betreffenden Untertanen zu verlangen. Die Pforte werde zu diesem Schritt durch den Umstand vevanlaßt,^ daß bei der jüngst in Smyrna in der Angelegenheit des griechischen Patriarchats veranstalteten Kundgebung etwa, ein- Drittel der Theilnehmer aus griechischen Unterthanen bestanden habe. CocMe» unt pmwinjieBe». Gießen^» 1. Deeember. — Ihre Königl. Hohöiten der Großtzerzog von Prinz und Priazesfiu Heinrich vsn Preußeni. sowie Ihre Groß- herzagl. Hoheit Prinzessin Alix trafen gestern Mittag zum Besuch Sr. Königl. Hoheit des Erdgroßherzogs hier ein. Die hohen Herrschaften kehrten Abends mit den entsprechenden Zügen nach DarrnstLdt bezw. Kiel zurü/L. — In der Restauration „Bavaria^ fand gestern Nachmittag eiua Versammlung von JnteAfsentett des Obstbaues unter Vorsitz. des Herrn Amtmann Nebel statt. Nachdem Herr Amtmann Nebel auf den Werth des Obstbaues und die Nothwendigksit, dvs Interesse für denselben in Vereinen zu pflegen, hingewieson, hielten die Herren Obstbautechniker Metz und Laudwirthschastslehrer Reichelt von Friedberg die angekündigten Vorträge über Zwergobstbau, bezw. den Obstbau im Allgemeinen betreffende Fragen, besonders über Sorten-Auswahl. Anknüpfend en den Wahlspruch: „Auf kleinsten Raum pflanz" einen Baum, und pflege sein, er bringt dir's ein" gab Herr Obstbautechniker Metz in einer selbst dem Laien verständlichen Weise eine Reihe von Fingerzeigen, in welcher Weise die verschiedenen Formen des Zwergobstes gepflanzt, gezogen und gepflegt werden müßten, wenn fit Ertrag liefern sollten. Die sich an diesen Vortrag anschließende, durch mehrfache Fragen aus der Mitte der Versammlung veranlaßte Besprechung trug zur Darlegung und Erläuterung manches Wissenswerthen bei. Herr Landwirth- schaftslehrer Reichelt sprach an der Hand einer ausgestellten Sammlung von Zwergobstsorten, Birnen und Aepfel, über für unsere Gegend besonders zur Anpflanzung geeignete Sorten, deren Ertrag und Reifezeit, und gab schließlich auf besondere Anfrage Auskunft über die zweckentsprechende Ver- werthung des Obstes, die ebenfalls der Wetterauer Obstbauverein, gletchwie die Beschaffung aller Obstbaumaterialien und Geräthe, in die Hand nehmen werde. Auch an diesen zweiten Vortrag schloß sich ein in vieler Beziehung recht lehrreicher, anregender Gedankenaustausch. Um nun dem Obstbau hier und in der Umgegend eine bessere Förderung angedeihen laffen zu können, wurde die Gründung eines Obftbau- vereinS, als Glied des Wetterauer Obstbauvereins, beschlossen. Bei der hohen Wichtigkeit des Obstbaues für unser ganzes | wirthschaftliches Leben, sowie dessen nicht hoch genug cmzu- I schlagender Bedeutung für unsere Landwirthschaft im Beson- f deren, ist nur zu wünschen, daß dem neuen Verein recht viele Obstzüchtrr und Gartenfreunde beitreten mögen. — Eine Versammlung deS „Obstbauvereins", dessen Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender bereits gewählt sind, wird kurz nach Beginn des nächsten Jahres stattfinden. — Theater. Vor ausverkaustem Hause ging am Sonntag die Sudermann'sche „Ehre" zum zweiten Mat in Scem'r und fand den stürmischsten Beifall. Die begeisterte Aufnachme bekundet, wie ein wahrer Dichter, der das Geistesleben seines Volkes wirklich kennt und zu schildern weiß, immer auch von seinem Volke verstanden wird. Namentlich schlug wieder der dritte Act mit seinem wuchtigen, aufs höchste erschütternden Inhalte durch. In diesem Acte vornehmliche hat Sudermann zweifellos auch eine Kunst in dramatischen Aufbau anzuwenden verstanden, wie sie außer ihm keiner der lebenden Dichter mehr besitzt. Er selber ist in seinem' neuesten Drama „Sodoms Ende", wenn dieses auch einen Fortschritt in dichterischer Beziehung bedeutet, hinsichtlich der dramatischen Gestaltung hinter seiner „Ehre" zurückgeblieben, lieber diese technischen Vorzüge ragt natürlich weit hinaus der außerordentliche sittliche Gehalt des Dramas, der durchaus auf dem Boden realistischer Denkart -erwachsen vst, aber . mit seiner überwältigenden Predigt von einer Toleranz auch auf moralischem Gebiete und in Bezug | aus die sittliche Benrtheilung der Mitmenschen auf Niemanden 1 -einen ergreifenden Eindruck verfehlen kann,- man erinnere sich nur an die wunderbare Charakterzeichnung der Alma, die uns unserer Alltagsauffassung nach abstoßen müßte, aber in "der Beleuchtung des Dichters einen seltsamen, schmerzlich- sympathischen Eindruck, möchte man sagen, macht und uns ■mit alle dem,, was wir von unserem Standpunkte als eine schwere Verirrung des Mädchens ansehen, so ergreifend verständlich wird. — Gespielt wurde durchweg gut, manches, was uns bei der ersten Aufführung mißfallen hatte, war verbessert worden und die Darstellung der „Ehre" gehört » nunmehr zu den besten im Repertoir des „Neuen Theaters". — Die Eisbahn des Eis-Vereins wurde vergangenen Freitag bereits- eröffnet, mußte aber am Samstag durch den eingetretenen Sckneefall wieder geschlossen werden; durch Inanspruchnahme einer großen Anzahl Arbeitskräfte war es dem Vorstand gelungen, die Bahn für den gestrigen Sonntag wieder Herstellen zu laffen. — Am Samstag den 29. v. Mts. wurde die Dienstmagd Minna König aus Homberg, a. d. Ohm verhaftet, weil sie während ihrer nur kurzen Dienstzeit ihrem Dienstherrn mittelst Nachschlüssels 11 Mk. aus der Commode entwendet hatte. Bei der Durchsuchung fand man ferner im Besitz des Mädchens den ihrer Dienstherrschaft an der Hausthür abhanden gekommenen Brödchenbeutel mit 30 Pfg. Inhalt. — Am Samstag wurde ein hiesiger Bretzeljunge ver- haftet, weil er seinem Arbeitgeber mit Korb und Backwaaren durchgegangen war und den Erlös aus denselben unterschlagen hatte. Der Junge hatte schon verschiedene Unterschlagungen bei einem andern hiesigen Bäckermeister begangen. — Zwei Backsteinmacher von auswärts, welche von ihrem Arbeitgeber dahier ungehalten wurden, sich das nöthige Arbeitsgeschirr anzuschaffen, gingen in der Nacht vom 7. aus 8. v. Mts. an die Arbeitsstätte des Bergwerks von E. W. Fernie dahier und entwenbete» zwei anderen Arbeitern die Hacken, womit sie am andern Morgen bei ihrem Arbeitgeber erschienen. Die Backsteiumacher wurden zur Anzeige gebracht. *** Büdingen, 30. November. Seit einigen Wochen werden in den Wohn? und Geschäftsräumen, des Herrn H. I. Albert dahier Versuche mit electrischem Lichte gemacht, welche wahrscheinlich binnen Kurzem die Aufmerksamkeit der Kenner und Techniker auf sich ziehen werden. Zur näheren Erläuterung bemerken wir Folgendes: Das Licht wird nicht durch eine electrische Maschine erzeugt, sondern durch eins eleetrische Batterie, wie man sie bei electrischen Leitungen, bei Telegraphen u. s. w. verwendet. Die Zusammenstellung der Batterie bezw. der Stoffe, welche die Electricität in hinreichender Menge erzeugen und eine Dynamo-Maschine überflüssig erscheinen lassen, sind das Ge* heinmiß des Herrn Entdeckers, des Herrn Berkholz zu Frankfurt a. M. — Herr Berkholz ist kein Fachmann, sondern Versicherungsbeamter. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Electricität, insbesondere mit der electrischen Beleuchtung aus Liebhaberei. Ueber die Sache selbst möge» nachstehende Notizen hier folgen: Die Batterie besteht aus 20 Elementen, wovon jedoch nur 6 in Thätigkeit waren,- sie stehen in einem kleinen hölzernen Kasten unter der Treppe und nehmen einen unbedeutenden Raum ein. Es wurden drei Lampen viele Stunden an mehreren Abenden in Thätigkeit gesetzt. Das Licht ist wundervoll- rein weiß und durchaus ruhig, zeigt also nicht das unruhige Hin- und Herflackern und Schlucksen der Maschinenflammen. Die Kosten sind viel geringer als bei Gas und Petroleum, das Licht ist ungleich schöner und das Herrichten, Anzünden und Auslöschen der Flammen ist reinlicher und einfacher als bei allen übrigen Beleuchtungsarten. — Die Versuche werden fortgesetzt,- was jetzt beobachtet werden konnte, berechtigt zu den größten Hoffnungen. Herr Berkholz ist um Ertheilung eines Reichspatentes eingekommen. Möglich ist es, daß man vorstehende Mittheilungen mit ungläubigem Kopsschütteln aufnimmt; doch die genaue Angabe über die Räumlichkeiten, wo die Versuche vorgenommen werden und über die Persönlichkeiten selbst werden hinreichen, zu conftatiren, daß von einem Schwindet oder einer Mystification nicht die Rede sein kann. Nicht selten sind epochemachende Erfindungen von Laien entdeckt worden; der berühmte Entdecker Koch wurde weder von der Universität Breslau noch von derjenigen in Berlin als Docent zugelassen und überstrahlt jetzt alle durch seine großartigen Entdeckungen. ja unb m ** »uW, i vom r- 8629 b seigert i 22t' A» . tnit so o "tt 43 ft« W ; 2,18 B. m Keith, m. Ne( tz- *» ^4Ä"nie« * Darmstadt- I Let mit oen L-ld-rg hi-- “ Trittbrett »M Den «°u°>-d k«rz * 9in9 «msoni,. >»2Ss WMttgen, u*EfEm äct£ »«- e,"= Sunft i„ L ** f;= * T. Er s-lb-r ift »'iw dieser Ä bedeut«, Er svvn „$re// fittff r‘9t °E- Gehütt drtz "Estischer Denkan Senden Predigt von :"Iete und in Bezug $en auf Niemanden '/ man erinnere sich m9 der Alma, die !kn mützte^ aber in lsamen, schmerzüch- ru, macht und uns 'tandpunkte als eine i k ergreifend ber-- ^eg gut, manches, nitzsallen hatte,, war der „Ehre" gehört ’ „Neuen Theaters", wurde vergangenen Samstag durch den 1 werden durch Jn- tskräfte war es bem ’ gestrigen Sonntag oerdeu 9' swarts, welche von rden, sich das nöthige ■er R-cht Mm 1. «4 -rgwerks Mn 6. $• ■nieten Arbeitern die ,ei ihrem Arbeitgeber zur Anzeige gebrcht. Seit eimgen M> äiäumen des Jem ectrischem.rlchtt n Kurzem bie r SoigenW. Mchine . »tt «M f“ ' ( B. lexmenbet. U' >* melche _ Stosst/ ^7. ■ Ä’J* 1WÄ eiet»«” “ r 2 selbst rnögk” « S* 1 «”6 iSR'bet®«”' ften un Mibe« mm «n- Th-»«' e- durch-»' n H-'^l HIN- UNO V r i2l viel ■n n”d filrige» : al« b°Lo W-- lrt einem ^jcht "sein 'n fi>et 60” „nrbe -*> sei”'6" afle Marienschloß, 29. November. Der Oeconom an dem ^efängniß und Provinzialarresthaus zu Mainz Karl Bauer wurde zum Rechner an dem Landeszuchthaus Marienschloß mit Wirkung vom 1. Januar 1891 an ernannt. Vermt^te». * Darmstadt, 28. November. Eine sehr gefährliche Fahrt legte gestern Vormittag ein offenbar geistesgestörter Reisender mit dem Zuge, welcher um 11 Uhr 30 Min. von Heidelberg hier ankommt, zurück. Der Betreffende verließ zwischen Auerbach uud Zwingenberg sein Coupe, ging das Trittbrett entlang und setzte sich zwischen zwei Wagen auf den Schlauch der Luftbremse, während er seinen Koffer auf einen Puffer neben sich stellte. In Zwingenberg wurde er bemerkt und natürlich sofort von seinem gefährlichen Platze geholt. Aus Befragen erklärte er dem Zugmeister, daß er seinen Platz im Coupe nur deßhalb verlassen habe, da einige in demselben Coupe anwesende Soldaten geäußert hätten, sie wollten ihn „fressen". Hieraus ersah man sofort, daß man es mit einem geistig Gestörten zu thun habe. *A Mainz, 30. November. Hauptmann Salm vom 118. Infanterie-Regiment, auf welchen vor etwa Jahresfrist bekanntlich Pionierlieutenant Stoll einen Mordversuch hier gemacht hat, tritt kommenden Monat wieder in activen Dienst. Die bedeutenden Verletzungen wie auch die nachfolgenden gefährlichen ärztlichen Operationen haben keinerlei Nachwirkungen hervorgerufen und vollständig genesen übernimmt Hauptmann Salm wieder seine dienstlichen Verpflichtungen. *A Mainz, 30. November. Der Rhein fällt seit gestern hier fortwährend ziemlich stark. Bis jetzt ist er von seinem höchsten Stand im Ganzen etwa einen Meter zurückgegangen. Aus dem Main kommt ziemlich viel Treibeis und beeilen sich die Schiffe und Flöße, in den Winterhäfen Unterkunft zu suchen. — Ein schrecklicher Unglücks fall ereignete sich an dem vorgestrigen Samstag in dem nahen Weisenau. Die Frau eines Fuhrknechts begab sich, um Einkäufe zu machen, von Hause weg und ließ drei Kinder im Alter von 1, 2 und 4 Jahren allein zu Hause. Bei ihrer Rückkunft fand die Frau die Kinder leblos in dem von Rauch angefüllten Zimmer. Der sofort herbeigerufene Arzt konnte nur das jüngste Kind retten, die beiden anderen waren erstickt. Durch schlechten Verschluß der Ofenklappe soll das Unglück verursacht worden sein. *A Mainz, 30. November. Die Besitzer und Geschäftsleiter der ersten hiesigen Hotels haben gemeinschaftlich gegen die Redaction des „Berliner Tageblatt" eine Klage wegen Beleidigung angestrengt. Anlaß dazu sind 'die in dem Feuilleton der Nr. 594 des genannten Blattes erschienenen, sich mit Mainz beschäftigenden „Kritische Reisebriefe". In diesen Reisebriefen wird unter Hinweis aus die Geschäftsund Verkehrsverschicbungen, die durch die Anlage des neuen Centralbahnhofes entstanden sind, mit nackten Worten gesagt, „daß die Mainzer Rheinhotels" unten am Quai sich mit einmal ausschließlich auf dem sommerlichen Strandraub angewiesen gesehen — auf die Ausbeutung der Rheinschiff- Passagiere — und diesem edlen Handwerk in ihrer Mehrzahl mit rührender Einmüthigkeit oblägen." Jeder, der die Verhältnisse von Mainz kennt, auch wenn er sich nur vorübergehend hier aufgehalten hat, muß bestätigen, daß vorstehende Behauptung durch nichts begründet ist. Die hier in Betracht kommenden Rheinhotels, wie der „Holländische Hof", „Rheinische Hof", „Englische Hof", „Zum Karpfen" und „Stadt Coblenz", welche fast sämmtlich eine langjährige Kundschaft haben, stehen, was die Qualität anbelangt, den ersten und besten Hotels der Nachbarstädte Frankfurt, Wiesbaden, Mannheim, Darmstadt, Heidelberg, Coblenz usw. in nichts zurück, wogegen die hier zu zahlenden Preise mit den angeführten Städten durchaus nicht gleichen Schritt halten können und schon wegen der örtlichen Verhältnisse und der großen Con- currenz eben dieser nahen Nachbarstädte sich die Besitzer mit einem geringeren Nutzen begnügen müssen. Die Bezeichnung „Straßenraub" ist für die Mainzer Hotels keineswegs anwendbar. * Frankfurt a. M., 29. November. Herr Adickes ist gemäß dem Vorschläge der Stadtverordneten-Versammlung vom Kaiser zum Oberbürgermeister unserer Stadt ernannt worden. Die Anzeige ist dem Magistrate zugegangen. * In der Art unserer Erziehungsmethoden sind wir niemals bereit, größere Fehler zu begehen, als jetzt in diesem Monat, der nun das Fest aller Feste bringt. Fehler machen * Das neueste Opfer Monte Carlos. Man schreibt: Ein junger 27jähriger Russe, v. K. aus Kiew, erbte unlängst von seiner Tante ein Rittergut. Er verkaufte dasselbe und nach Bezahlung der Schulden blieben dem jungen Manne noch 70,000 Rubel, mit denen er sich nach Monte Carlo begab, in der Absicht, sein Vermögen durch Spiel zu — vergrößern. Er verlor aber sein ganzes Geld und schoß sich aus Verzweiflung eine Revolverkugel in die Brust. Es ist keine wir fleißig auch in des Jahres übrigen elf Monaten, aber Hoffnung vorhanden, den Unglücklichen am Leben zu erhalten. niemals mit solcher Beharrlichkeit, wie gerade im December! „Wenn Du nicht artig bist, wenn Du nicht das oder jenes thnst oder unKrläßt so erhälst'Dn nichts zu Weihnachten!" Das ist der Refrain, der täglich jetzt den Kindern nach jeder Ermahnung vorgesungen wird, so daß sie ihn, Du darfst es glauben, lieber Leser, bereits auswendig wissen. Ist dies nun aber in der Ordnung, durch Verheißung einer Belohnuug ein Kind zum Guten anzuspornen oder durch die Versuchung, daß diese Belohnung ausbleiben könnte, vom Schlechten abhalten? Niemals ist solche Methode zu billigen. Nicht früh genug können wir unsere Kleinen dazu anspornen, und sie darüber belehren, daß man das Gute um des Guten willen zu thun und das Schlechte um des Schlechten willen zu lassen habe. Nicht aus das Erreichen einer Prämie sott der Sinn des Kindes gerichtet werden, indem es sich bemüht, auf dem rechten Wege zu bleiben und ebenso wenig soll es nur deshalb aus diesem verharren, damit es seiner Belohnung nicht verlustig gehe. Wir laufen mit solcher Methode Gefahr, die Kleinen aus dem Gesichtswinkel der Berechnung heraus alles auffassen zu lassen und gerade jetzt sind wir draus und dran unter dem Motto: „Du erhälst nichts zu Weihnächte« !" unsere Kinder in diesen Winkel hineinzudrängen. Ja! und wäre nur unserseits das Wort ernst gemeint, würde es von uns nur nicht gar zu oft gedankenlos hingesprochen, dann könnte man es sich immerhin noch gefallen lassen. Wenn wir einen nichtsnutzigen Buben, der gar nicht hören wollte, wirklich damit strafen, daß am Weihnachtsabend sein Platz unter dem leuchtenden Tannenbaum leer geblieben ist, während die Geschwister vor Wonne und Ueberraschung sich selbst kaum zu fassen vermögen, so können wir solcher Consequenz nur ein „Bravo" zurufen. Den Streich fühlt das Bürschchen besser, als ein Dutzend wohlgezählter anderer, denn jener eine trifft sein Herz, während das Dutzend einem viel unedleren Theil seines Körpers sich bemerkbar machte. Aber, so fragen wir: „Welches Elternpaar gewinnt es trotz alledem und alledem über sich, diese letzte Consequenz ihrer Drohungen auch zu ziehen?" Viele gewiß nicht und am Ende gar keines! Wie aber bestehen d in die Eltern vor dem Kinde, welchen sie so oft gedroht, daß es nichts erhalten werde und die ihm dann doch sein reichlich Theil gleich den anderen oft mit derselben Phrase bedroht gewesenen Geschwistern aufgebaut haben? Gut bestehen sie gewiß nicht. Denn wenn das Kind sieht, daß die elterlichen Schreckschüsse doch nicht ernst zu nehmen sind, so wird es sich noch weniger vor denselben fürchten, während es andererseits dadurch, daß es die Schwäche seiner Ermahner erkannt, sein Thun und Lassen erst recht im Vertrauen auf deren Nachsicht einrichten wird. — HeiterkeitS-Brevier. Lustige Vortrage für gesellige Kreise, gesammelt und herausgegeben von Constantin Bulla. 3. Band, 80 208 Seiten, Preis 1 Mk. Verlag von Georg Brieger in Schweidnitz. Ein gutes Zeichen für die Vortreffttchkeit dieses Werkes ist der Umstand, daß in kurzer Zeit bereits der dritte Band destelben erschienen ist. Derselbe enthält nahezu 100 der wirksamsten Decla- mattonsstücke in Poesie und Prosa, darunter auch ein leicht aufführbares Lustspiel in einem Act. Allen, die gute Declamationen von durchschlagendem Lacherfolg suchen, sei diese Sammlung auf das Beste empfohlen. Dafe^t, £« und SrÄriberg, 29. Novbr. Fruchtpreise. Weizen JL 19.20 Korn Jü 17.40, Gerste JL 16.—, Hafer Jt 14 —, Erbsen jH 17.—, Linsen —, Lein —, Wicken ——, Samen 23.—, Kartoffeln 0.—. fiftantfnrt, 29. November. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. v* 5 20-6.80, Stroh 4.60-5 00, Kartoffeln JL 4.5» bis 7.50, Butter per Pfd. JL 1.10—1.25, Eier per St. 6-10 H, Roggenbrod 4 Pfd. 45 H, do. feines 48 gemischtes 6 Pfd. 86 4. Der Postbampser „Rhynland" der „Red Star Line" in Ant- werpm ist laut Telegramm am 27. November wohlbehalten in Newport angekommen. Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen die „Schußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Das Seidenfabrik-D6pbt von G. Henne- berg (K. u. K. Hoflief) Zürich versendet gern Muster von seinen ächten Seidenstoffen an Jedermann, und liefert einzelne Roben und ganze Stücke porto- und zollfrei ins Haus. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. 9068 Spielplan der vereinigten Frankfurter Äadttheater. Opernhaus» Dienstag den 2. December: Entführung aus dem Serail. Hieraus: Im Balletsaal. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 3. December: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Der arme Jonathan. Puppenfee. Außer Abonnement. Donnerstag den 4. December: Die Walküre. Gewöhnliche Preise. Freitag den 5. December geschlossen. Samstag den 6.December: Norma. Hierauf: Im Balletsaal. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 7. December, Nachmittags 31/, Uhr: Der Mikado. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Vaterland. Große Preise. dieser damit Wort Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Bibelstunde heute Montag den 1. December, Abends 8Uhr in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Cap 3, von Vers 12 an' die rechte Weisheit und Klugheit im Chriftenleben. Pfarrer Dr. Naumann. Adventsabendgottesdienst am Donnerstag den 4. December, Abends 8 Uhr, in der Kirche. Pfarrer Schlosser. Sihanspielhan-. Dienstag den 2. December: Widerspänsttge. Vorher: Der zündende Funke.. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 3. December: Das verlorene Paradies Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 4. December: Der seelige Toupinel Vorher: Einer muß heirathen. Gewöhnliche Preise. Freitag den 5. December: Stützen der Gesellschaft. Gewöhnliche Preise. ' Samstag den 6. December: Zum ersten Male: Gewagte» Spiel. Lustspiel von Balduin Groller. Hierauf: Verlobuna bei der Laterne. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 7. December: Die arme Löwin. Gewöbn- liche Preise. Von welcher Seite wir daher auch die Sache betrachten mögen: Hüten wir uns vor dem Ausspruch: „Du erhälst nichts zu Weihnachten!" wenn wir es nicht ernst meinen und wir nicht die Kraft in uns fühlen, das auch zur That zu machen. * Im Berliner Bellealliance-Theater sang man Tage bereits folgende Coupletstrophen: In Nervt, Retnerz und Davos Hört Hotelier man schrei'n: Kein Mensch kehrt mit Tuberkulös' In Zukunft bei mir ein; Kein Fremder mehr speist hier Menu, Dahin ist meine Kraft, Ich bin perdu,unb zwar durch die Verfluchte Wissenschaft. Er hört das Glöcklein nicht, Das leise zu ihm spricht: Du Mensch, der schnöden Habsucht Bild, Du fluchest zwar, jedoch Millionen Herzen, dankerfüllt, Sie segnen Robert Koch. Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montog den 8. December 1890, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Waldshute nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz. 224 Kiefern- und Fichten - Stämme mit 82,87 Fstm., 43 Kiefern- und Fichten - Stangen mit 2,18 Fstm. B. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Nadel 373 330 77 7350 Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee nach Lich an der 3. Schneise. Gießen, den 1. December 1890. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 10029 Gnauth. —wmronni—■ Deutschen Ofliiac (ft Liker 2 Mark) in ganz vorzüglicher Qualität empfiehlt Ferd. Diebes, -3629 21 Marktplatz 21. feit Jahren anerkannt feinste Dog t. 10018 Aufnahmezeit von 9 Uhr Morgens ___ 4 IThr aoIimiHqoe bis 4 Uhr Nachmittags. 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ColomalmaM-, Delikateßkn- und Landesproducten-Geschast eröffnet habe und büte unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung, um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll Lich, den 29. November 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. Ein tüchtiger solider Mann kann für hier und die Umgegend als Vertreter einer alteren deutschen bestfundirten VerstcherungS.Gesellschaft, welche hauptsächlich in den Arbeiter» and HandVerterkreisen tbätig ist und mehr alS 71 000 Mitglieder besitzt, eine günstige Stellung erwerben Offerten unter H. 4679 8. befördern Haasenstein & Vogler, A Frankfurt a. M. [10009 Sitzung Mittwoch, 3. Deeember r Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Vortrag: Herr Dr. Seitz über Gießen, Lich, Wiesbaden, Darmstadt, den 30. Novbr. 1890. Die Beerdigung findet statt Dienstag den 2. December, Nach- mittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Wallthorstr. 65, aus. garanttrt frisch, pro Stück . . 7 Pfg-, , 100 Stück 6.60 Mk., Hch. Arnold II. Schloßgasse 5. 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Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich unterm Heutigen Wallthorstrasse 23 ein 208.80 153.50 153.30 149.00 104.25 265 25 216 00 Redaction: A. Scheyda. — Druck und B erlag der Brübl'jchen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Mt tztttAse AMfatzS 6 Gritrrz. 1(025 Frankfurter Hof. Oberhesfische Gesellschaft für Natur-u. Heilkunde. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lich für 1891/92 ist vom 2. bis zum 10. December 1890 auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht aller Bethelligten offen gelegt. Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere gute treue Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Frau Henriette Müller Mittnie im Alter von 76 Jahren nach langem schweren Leiden gestern zu Bekanntmachung. Aus der Herz Baruch-Stiftung ist Ende dieses Jahres das Brautlegat zur Ausstattung armer verwaister jüdischer Mädchen im Betrage von ca. 200 Jl. zu vergeben. Bewerberinnen wollen ihre Gesuche unter Anschluß von Zeugnissen bis zum 30» Deeember 1890 bei der unterzeichneten Stelle einreichen. Gießen, den 26. November 1890. Die Verwaltung der Herz Baruch-Stiftung. versteigert der Henry Kleider rc. Dal 2 Sopl MM 1 Was andere) Man andere. von ein 3°/0 Reichsanleihe 3’/,% do. 3% Preuß. Conscls 3‘/»% do. Akademische Vorträge. Im Lause des Winters werden in der Universitateaula folgende fünf allgemein verständliche Vorträge abgehalten: 1. Privatdoeent Dr. Sievers: Verkehrswesen in Afrika. 2. Privatdoeent Dr. Seitz: Der Europäer in den Tropen. 3. Proseffor Lic. Dr. Holtzmann: Der Befreiungskampf der Makkabäer. 4. Proseffor Dr. Johannes Schmidt: Reiseeriuueruugen auS Tunis und Algier. 5. Proseffor Dr. Frank: Naturrecht und geschichtliches Reche. Der Ertrag ist zu wissenschaftlichen Zwecken bestimmt. Abonnementskarten ssür eine Person zu 4 Jt., für zwei Personen derselben Familie zu 5 J£), für drei und mehr Personen zu 6 «X), Einzelkarten zu 1,50 und Studentenkarten sind in der Ferber'schen Buchhandlung, letztere auch beim Universitätsbausmeister zu haben. [10003 MrchlchasK Eröffnung. Einem verehrt. Publikum, sowie meinen werthen Kunden und Bekannten ergebene Mitthelluna, daß ich heute Montag Abend meine neue Restauration Hause des Herrn Grnst Lotz Kaiser-Panorama, MLuSburg 12, parterre. 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EatS. dessen Vorträge am 11. und 12. November über die technischen Anweudunge« der Wlect-iUtät unter Vorführung zahlreicher und überraschend schöner erläuternder Versuche und Apparate so allgemünes' Interesse erregten, ist von dem Vorstande der Gewerbverernr für einen weiteren Vortrag über das heutige Fernsprechwesen gewonnen worden. Herr EatS hat diesen Vortrag bereits in einer größeren Anzahl von Städten gehalten und hat derselbe überall die lebhafteste Anerkennung gesunden, die günstigste Beurthellung der Preffe ersahr^t. Er ^klartrndem- selben ausführlich da» Telephon, daS Mikrophon, die Uebertragung von Musik an entfernte Orte rc. und erläutert diesen Vortrag, ebenso wie seinen neulichen über Eleetrotechmk durch ^blr"che Appamt° und Versuche; so überträgt er unter anderem in entfernten Localen aurgeführte Mufik durch Telephon tn’ten Saal des Vortrages, die in demselben überall hörbar ist. Wir glauben, daß dieser Vortrag gerade jetzt, wo das Telephon sich mehr und mehr m unserer Stadt einbürgert, von besonderem Interesse ist und daß recht viele die Gelegenheit sich nicht werden entgehen laffen, über deffen Einrichtung und Wirkungsweise sich zu unterrichten. . r . . , ~ Der Vortrag wird am S. December in SteinS Garten gehalten werden und ladet der Vorstand des Gewerbvereins schon jetzt zu deffen Besuch ein. ________L_ BflE- Neustadt 11 -W eröffnen werde. Ich empfehle ein vorzügliches Glas Gießener Bürgerbräu, sowie reingehaltene Weine, kalte und warme Speisen und lade zu zahlreichem Besuche unter Zusicherung bester Bedienung ergebenst ein. 10019 Fh. Bob. Sobald die u Aranke den ‘. Gugaiieilchen H Blindheit zu L«. Lu- itnüi«- Gezen Sonnei nn $on den V hauch des Lebens plaudernd die Dor langsam vorüber bestürzt auf. Der Wagen Häuschen, ^rubly v „Wir sind da. mir hier so wohl, l „Paß nur auf Dich besorgt habe. ... so, man hat Während er s ijn wie ein hilflose und stiegen in das „Gvtt gebe ih $eib, sich bekreuzi Die Kinder, als der Wagen hi 10011] Zwei schön möblirte Zimmer zu vermtethen Wallthorftraße 23. 8063] Ein großes schön möbl. Zimmer zu vermiethen. Mäusburg 12. Chirurgische Klinik. Ei« Wärter gesucht. 10C05 Restauration Heil. Vom 1. Deebr. an feinsten MittagStisch zu 60 Pfennig ________und höher. 9862 Neues Theater, Giessen. (Direction: Adam Reiners) Dienstag den 2. December 1890: Neu! Nervös. Neu! Lustspiel in 3 Acten von G. von Moser. Personen: [10020 Hempel, Rentier Adam Reiners. Ulrike, seine Frau Adelheid Martin. Therese, s. Schwester Ida Unger. Meta, seine Tochter Anni Reiners. 10032] Ein gebrauchter, sehr guter Schlitten und ein gebrauchtes Hald» verdeck bei «. «ttbinger, SelterSweg 19. 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Als der Carneval wieder herankam, war der Impresario der Fenice eben im Begriff, an Stelle des mysteriösen Abwesenden, der kein Lebenszeichen von sich gab, einen anderen Posaunenbläser zu engagiren, als plötzlich, ganz unerwartet, ein Brief von Rubly ankam, mit der Nachricht, er werde demnächst in Venedig einlreffen und bei der ersten Occhesterprobe pünktlich auf seinem Posten sein. In der That erschien Rubly zur rechten Zeit im Theater und setzte sich auf den Platz vor seinem Notenpult, ohne seinen Collegen gegenüber eine Miene zu verziehen. Sein edles, von tiefer Trauer zeugendes Antlitz zog unwiderstehlich Aller Blicke aus sich. Niemand wagte dieses geheimnißvolle Schweigen zu unterbrechen, in welchem sich ein tiefer Schmerz und eine erhabene Hoffnung ausdrückten. Was aber alle überraschte, was mit Staunen und Bewunderung die Mitglieder des Orchesters, erfüllte, das war der erste Ton, den Rubly aus seiner Posaune hervorstieb — ein mächtiger, fieberhaft leidenschaftlicher und doch so milder Ton. Die Probe wurde einen Augenblick unterbrochen. Sämmt- äwf#* Orte"'' imng. nblifum hiermit die rstrasse 23 i--Wt b reeller Bedienung zvoll Loth rftr. 23. Nachmittags von 2 Uhr an, oerfteiaert der Unterzeichnete in der' Wobnung des verstorbenen Fräulein C. Henry Wodcstraß« 29 61, sämmtliche Möbel. Weitzzeug, Kleider rc. Dabei sind: 2 Sophas, 12 Stühle. 1 neuer Rohrsessel, 2 Schränke (ein- und zweithürig), 1 Brandkiste (drei:heilig), 3 Commoden, 1 Console, 1 Waschconsole und Nachttisch, Spiegel (1 ovaler, 1 runder und andere), Tische, Bücherreale, Bilder, 40 Betttücher, Ueberzuge, Vorhänge, 3 vollständige Belten, Porzellan, Nippsachen und andere Haushaltungsgegenstände, silberne Kaffee- und Eßlöffel; ferner von einer Vormundschaft eine Parthie Damenkleider, Wäsche rc. Louis Rothenberger, der Euganeischen Hügel überzusiedeln, wo sie Leben und Gesundheit zu erhalten hoffte. Eines Morgens sah man einen schwerfälligen Wagen ganz langsam aus der Stadt fahren. In dem Wagen saß oder lag vielmehr in Kissen gehüllt die bleiche Maria, mit trübem Lächeln zu ihrem Manne aufblickend, der sich sorglich wie eine Mutter um sie bemühte. Gegen Sonnenuntergang kamen sie in dem Dörfchen an. Von den grünenden Hügeln herab wehte der milde Hauch des Lebens, die Jugend lustwandelte lachend und plaudernd die Dorfstraße entlang. Als eben der Wagen langsam vorüber fuhr, ließ alles vom Gesang ab und blickte bestürzt auf. Der Wagen hielt vor einem neuerbauten schmucken Häuschen. Rubly stieg aus. „Wir sind da. Gott sei Dank! Ach, Paolo, wie ist mir hier so wohl, hier werde ich nicht sterben." „Paß nur auf, was für ein hübsches Stübchen ich für Dich besorgt habe. Laß nur, daß ich erst die Thür öffne . . . so, man hat schon geöffnet, nun komm!" Während er so sprach, hob er sie auf und sie umschlang ihn wie ein hilfloses Kind. So kamen sie in das Häuschen und stiegen in das obere Stockwerk hinauf. „Gvtt gebe ihr die Gesundheit wieder!" sagte ein junges Weib, sich bekreuzigend. Die Kinder, welche frohlockend herbeigesprungen waren, als der Wagen hielt, wurden plötzlich stumm und verlegen. Rublys Possunr. -tach dem Italienischen des Antonio Ghislanzont. (Fortsetzung.) Sobald die Saison des „Santo" zu Ende war, äußerte Kranke den Wunsch, nach einem Dörfchen in der Nähe MtlM r 1890- die schmerzliche allen hat, unsere tter JiltN Seihen gestern 100 u )0. ülooht. 1890- December, Nach' 1 elegante Pendule (Standuhr) mit schönem Postament, Gallerten mit Jute-Borhängen, fast neu, 1 runder Tisch mit doppelter Platte für 6 und 12 Personen, schöne Jagdbilder, 2 Rehköpfe, 2 Hirschfiguren, Sopha, 1 Sophakissen, 2 Kohlenkasten, Koffer, OrLme-Borhänge, Tischtücher, Bettwerk u. s. m. Hebung werden mich allmächtig machen." Im damaligen Carneval wurde Rublys Posaune in Venedig berühmt, und die Besucher des Fenice - Theaters glaubten bei jeder neuen Vorstellung einen merklichen Fortschritt des Künstlers wahrzunehmen. Zartfühlende Frauen erbleichten, wenn jene mächtigen Klänge das Haus erfüllten, harte Männer fühlten sich wundersam ergriffen und gerührt. (Schluß folgt.) i20.^ 4)7.12 202.00 1-0.30 130-70. ! 113»! 5230 belicat im Geschmack, reizende Neuheiten für den Weihnachtsbaum. Ich versende davon: 1 Kiste ca. 450 Stück gegen JL 3,00 Nachn V2 „ ca. 225 „ „ „ 1.60 „ Kiste und Verpackung wird n'cht berechnet. Bei Entnahme von 3 Kisten franco. Beste chinesische Thees neuester Ernte. Besonders empfehlenswertb: ans feinsten Sorten gewonnene Theespitzen, ä Psd 2.-, empfiehlt [9/28 Otto Schaaf, Drogenhandlung. . _^.o ____Federnbesatz, Schleiern, I Spitzen, Possamentrien, Lützen, Ballklei- I dern, Sammten, Pelüschen und Seiden- ; resten, Wagendecken, Spitzendecken und ! Schonern, Spitzenstoffen zu Kleidern, Corsetten rc. werden weit unter Preis verkauft bei 9961 L. MÜblhansen, Westanlage 15. t Nürnberger Lebkuchen t t » «"“• “äÄbig, sä” t »•' 6‘ aus der Exportbrauerei „MönchShof^, ■ j Nürnberger Gxportbier ;■ aus der G. N. Kurz'schen Brauerei (I. G. Reif), $ Münchener Gxportbier 4 Ji aus der Brauerei zum ,,Franziskauerkeller" Ä_ ■ von Jos. 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Du machtest den Laden aus, blicktest in den strahlenden Morgen und riefst: „Wie glücklich ist die Welt!" Maria schlug die Augen aus, legte ihre Hand aus Paolos Stirn nnd streichelte sein Haar. „Es ist Zeit, daß auch Du Dich ausruhest," sagte sie, „zwei Nächte hast Du nicht geschlafen, geh. Morgen früh wirst D u das Fenster öffnen, wirst D u das fröhliche Morgenlicht einlaffen. Wenn ich dann noch schlafe, wecke mich. Du sollst sehen, wie schön, wie froh ich morgen sein werde." Die Schwindsucht hat ein unfehlbares Anzeichen des nahenden Todes: die Freude. Als der arme Rubly am anderen Morgen erwachte, als er die Fensterläden geöffnet hatte, um das Tageslicht einzulassen, rief er mit lauter Stimme: „Maria!" Sie aber antwortete nicht. Er rief sie noch einmal, ihre Stirn küssend, aber seine Lippen fühlten in diesem Kusse den eisigen Schauer des Todes. Durch das Fenster lachte der Morgen fröhlich herein, in seinem Glanze schien die Welt noch so glücklich wie damals, aber in Rublys Seele zog Nacht und Verzweiflung ein. * * * In Padua und Venedig hieß es eine Zeitlang, der Posaunenbläser vom Fenice-Theater habe den Verstand verloren. Andererseits ging das.Gerücht, er habe sich aus dem Grabe seiner Frau entleibt. So viel war sicher, daß Rubly fast unmittelbar nach Marias Tode aus dem Dörfchen, wo der Trauerfall stattgesunden hatte, verschwunden war und daß Niemand wußte, wo er sich befand. «> I ut,. ' Mir“. ______TO28 lllfl. wben und Bekannten meine neue oder ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenster geschlossen zu ballen. Wir empfehlen diese Vorsichtsmaßregeln allen Betheiligten zur besonderen Beachtung, um sowohl Beschädigungen an Leitung und Gebäuden fern zu halten, als auch die Lieferung de» WafferS möglichst zu fichern. Gießen, den 27. November 1890. 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December 204 Millionen verlor und mit 109 Millionen in die Notensteuer gerieth. Eine Herabminderung Der Discontrate würde bei der großen Zurückhaltung der Privatdisconteure die Reserven der Bank vorzeitig derart schwächen, daß die Ueberemtssion von Noten wahrscheinlich die höchste je erreichte Ziffer überschreiten würde. Glücklicherweise scheint die Bankleitung selbst nicht geneigt zu feto, dem Drängen auf Ermäßigung des Banksatzes nachzugeben. Sie selbst hat bei Gelegenheit der letzten Sitzung vor einer zu optimistischen Auffassung des Status gewarnt und zu erkennen gegeben, daß in demselben große Regierungsgutdaben enthalten sind, ohne welche die Z ffern sich wesentlich ungünstiger stellen würden. Rach Beendigung der Liquidation, die wegen des folgenden Feiertages in Frankfurt schon am 26. geschlossen wurde, haben die Eourse wieder ungezogen. Der Donnerstag brachte sogar eine recht feste Börse, so daß die Eourse fast allgemein ______________ die hohen Schlußnottzen der vergangenen Woche überholen konnten. Der Schluß 3981] In meinem Hause, Attcestratze der Freitagsbörse drückte die Eourse aber nochmals herab, weil in Berlin unver- Nr. 26, ist der 3. Stock, 6 Zimmer, Küche muthet Prolongationsschmierigkeiten entstanden. Imme-hin sind noch bescheidene mit Wasserleitung und Zubehör, sofort Gewinne zu verzeichnen. Handelsgesellschaft und Deutsche Bank sind um je 2% -u oermtethe«. _ besser, Darmstädter um 1%. Drsconto Eommandit bleiben dagegen hinter dem Frau Professor Tafchii Wwe. | Schlußcour« der Vorwoche um 1 ®/0 zurück. Credit gewannen 2 fl., Wiener Bank- incl. Kiste und Verpackung Portoersparniß 70 Pf» 1 SortimentsklstedelicateS, großes Uhristbaumcoufecl beste und reellste Waare [9560 3 Kisten für 8 Mark gegen Nachnahme. Ludwig Philippsoyn, Dresden. 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B/c''", 1. 1 "üch Zählung iin°5) verständlich wird Ueberblick über b Ölung ermöglich Zählung Dom Eilig der qeae Reiches, sondern > 9en gehandelt, t angehörigkeit, fei rus u. s. w. der sich ans der Richtungen hin wi "°ch ein gewisses ' „it w* Nsniagi- togelt-l- 9208] Zwei Zimmer mit Cabtnet, Waffer- lettung und Zubehör, sofort zu vermiethen. Markt- und Schulstraßen-Ecke. 9618] Ein gr. unmöblirtes Zimmer zu vermiethen. Steinstraße 17. 9714] Ein großer Kaff-rvrenuer billig adzugeten. Bahaoosstraße 11. 9951] Ein braves lüchtrges Dienstmädchen sucht auf. Weihnacht n Frau Dr. Hempel, Wallthorstraße 24 111. Einlege Schweine sind zu oerkauien. Neuenweg 33. [9931 Wermieiyungen. 9615] Zimmer, Cabinet und Küche zu vermiethen._____________Bleichstratze 15. 6845] In meinem neuerbauten Hause, Ecke der Damm^ und Steinstraße, sind zwei schöne Logis, je vier Zimmer und Küche mit allem Zubehör , per sofort zu vermiethen. Das Haus ist auch unter günstigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen. 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Stadt. — ---------------Lieoigs ueieepuiver - Feinste Back- u. gratis in Drogen-, Delicateßgeschäften rc. Man verlange ächt „I^iebig“. 21./XI. 27./XI. Cours vom 21./XI. 27./XI. 103.10 103 45 4^/20/aPortug.-A. 88 u.89 86.— 86.50 104.50 104 40 5% amort. ©erb. Gold- 103.— 103.55 Rente .... 86.40 87.50 86 80 86.80 5°/0 SerbischeEisenbahn- — -----.----- Hyp.-Obl. L. A. . 90.60 91.20 96.85 96.30 4r>/gSchwed.Oblig.l880r 100.75 101.50 94.40 95.10 io/g Türken cono. . 51/y Argent. Gold - Anl. 17.75 71.20 72.60 v. 1887 ... 72.70 72.50 97.90 98.60 3Va°/o Egypt..... 91.30 92.35 100.70 101.— Msenbavn-PriorttLterr. 4^/9 Pfälz. Ludwigsbahn 5o/g Südbahn Lombarden 103.80 103.50 (Bexbach) . . . 102.50 102.25 4% do. do. — 98.30 „ Hessische Ludwigsb. 3% do. do. 65.75 66.40 68/69 garant. . 101.15 101.— 40/0 Prag-Duxer Gold . 98.50 98.35 „ Elisabethb. steuerfrei „ Rudolf Gold (Salzk.) 99.90 99.80 Gold .... 100.50 100 20 „ Franz-Joses Silber 85.— 84.85 5o/o Oestr. Staatsbabn. 106.20 105.95 3°/0 staatl. garant. Jtal. .U 9 4o/v do. do. 99.40 99.80 Eisenbahn . . 55.60 55.70 3°/0 do. do. 30/0 Livorneser . . . - 62.90 6310 I.—VUI.Emiss. 82.70 82.70 40/0 Ruff. Südw Eisend. 92.90 92.9» 3o/o do. Ergänzungtznetz 5% Nordwestbahn Gold 79.40 105.95 79 60 105.— 40/0 Wladikawkas garnt. 4% gar. Sardin.Sec.stfr. 91.95 83.30 92.40 82.75 «isrndahn-Actterr. Ludwigshafen-Bexbach. 226.— 226.30 Lübeck-Büchner . . . 164.— 163.70 Hessische Ludwigsbahn. 115 10 115.30 Mecklenburger . . . —.— — Pfälzische Nordbahn . 118 — 117.80 Gotthardt..... 157.90 158.40 Marienourger-Mlawka. 55.70 55 30 Jtal. Mittelmeer . . 111.50 109.- w Vans Aetierr. Deutsche Reichsbmrk . 143.20 143.10 Dresdener Bank. . . 150.80 15250 Berlin. Handelsgesellsch. 155.70 155 50 Rritteldeutsche Ereditb. . 106 — 107.20 Deutsche Bank . . . 154.10 154.50 Wiener Bank-Verein . 101«/8 1027, DeutscheGenoffenschftsb. Württemb. Vereinsbank 125.— 125.50 v.Soergel,ParrisiusLCc. 127.80 128.— Industrie-Papiere. Bindtog-Brauerei . . 161.50 161.30 Deutsche Verlagsansialt 227.10 226 — Stern- do. (Oberrad) 130.40 130.50 Farbwerke, oorm.Meister, 286.- Bad. Anilin- u. Soda- Lucius & Brüning. 283.— fabrik .... 280.— 282 50 Riebeck'scheMontanwerke 180.— 181.50 Pfandbriefe. 40/0 Franks. Hyp.-Pfdbr. 40/yDeutscheGrundschld.- 100.70 100.60 v. 86 ab . . . 101.50 101.50 Bk.-Pfandbr. 3Vs0/oFrnks.Hyp.-Psdbr. 95 90 95.50 94.80 94.86 4o/oPreutz.Hyp-Act.-Bk.- 3Ve% Rhein. Hyp.-Bank- 93.40 100.- Psandbr. . . . 100.70 100.70 Pfaudbr. . . . 3V2