) 1890 Sonntag den 2. März Zweites Blatt Nr. 52 Amts- und Anzeigrdlntt für den Ureis (ßkfjcit. Kratisöeitage: Hießener Kamikienkkätter. racl cafeM chlartieo i- et- Annahme von Anzeige« zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. MsM 8P0. ildrenk Rente ck ( welche uite jme bekundeten. Mbenen: 881 93»’ 768’ 10® 1 tjy.U* zu erwirken; _ . 6. an Diejenigen, welche Realservituten, oie nicht durch die bei der Bereinigung vorzunehmende neue Weg- und Wässerungs-Regulirung erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen sind, z. B. Weg- und Wasserleitungs- Gerechtigkeiten zu Gunsten von Grundstücken, die nicht in die Bereinigung fallen, Lehm-, Thon-, Sandgrube- oder Keller-Berechtigungen auf zur Bereinigung gehörigem Gelände anzusprechen haben, ferner an die, welche solche Grundstücke zur lebenslänglichen Nutznießung, zur Benutzung als Brautgabe bis zur geschwisterlichen Theilung, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leibzucht- oder Auszugsberechtigung anzusprechen haben; 7. an Diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen taffen, um diese Löschung unter Vorlage der nöthigen Beweise hierzu zu erwirken. Rechte der unter pos. 1—7 genannten Art, welche nach Ablauf von 3 Monaten weder in den öffentlichen Grund- und Hypothekenbüchern, bezw. den zu den Flurbüchern gehörigen Mutationsverzeichnissen, noch in den in Gemäßheit der Anmeldungen aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, bleiben bei der stattfindenden Feldbereinigung unberücksichtigt, ebenso werden erloschene, aber in den öffeiitlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend behandelt. Gießen, den 27. Februar 1890. Der Vollzugscommissäri Rebel, Amtmann. 368g 166. 136 36* 177? 165V llonlan Vierteljähriger AVonnementspretO» 2 Mark 20 Pfg. mh Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Sxpeditiv» und Druckerei: Kchutstratze Ar.I- Fernsprecher 51. en. „ ca. Uk. NMM , . mwoo , „ 23,900,000 i8steuerversicheruD{=i ßChtigten Prämien (ds rkeit fünf- bezw. Wahrnehmung einer geleerten Schnapsflasche 8» Rennen, bafc cr sinnlos berauscht, in einen todesahnltcheu Schlaf ver- fX war. Radke hatte sich bie Bouteille heimlich verschafft Inb ausgetrunken, welch letzteres ihm nicht schwer geworben- «w* S Vermischtes. * Wo ist der Kasten für Herrn Dr. Oswalt? Folgende Geschichte, die sich buchstäblich in Frankfurt a. M. zugetragen hat, wird der „Kleinen Presse". von Augen- und Ohrenzeugen mitgetheilt: Ein hiesiger junger Arzt, der zum ersten Male seine Wahlpflicht erfüllen wollte, betrat das Wahllocal, schritt auf den Bureautisch zu und srug mit erhobener Stimme: „Wo ist hier der Kasten für Herrn Dr. Oswalt?" Man bedeutete ihm natürlich, daß es für die Nationalliberalen keine Extra-Urne gebe, sondern daß demokratische, socialdemokratische, freisinnige, Canell- und Handwerkerstimmen in ein und demselben Behälter ruhten - auch sei man ganz ohne Sorge, daß irgend ein Stimmzettel eine „zündende" Wirkung üben und die anderen in Flammen setzen könne. Der Jünger Aesculaps legte nach erfolgter Belehrung seinen Oswalt zu den übrigen. In fünf Jahren, vielleicht auch früher, wird ers hoffentlich besser machen. * Der kürzlich in Berlin verstorbene Professor Dr. Butt- mann erzählte gern von seinem Vater, dem berühmten Grammatiker, nach dessen Lehrbuch fünfzig Jahre und länger die deutsche Jugend das Griechische erlernte. Philipp Buttmann -- wir folgten den Mittheilungen seines Sohnes, der ebenfalls ein tüchtiger Schulmann war — erfreute sich eines überglücklichen Humors und seine körperliche Beweglichkeit kam seinem Uebermuth trefflich zu Statten. Eines Tages ging er rasch die Markgrafenstraße entlang, als ihm ein herrschaftlicher Diener mit der Frage in den Weg trat, ob er wohl zur Frau Gräfin v. Dönhoff kommen könnte, die „gnädige Frau" bäte sehr darum. „Frau Gräfin von Dönhoff kenne ich nicht, es wird wohl ein Jrrthum sein." — //Nein, nein," fiel dem Professor der Diener ins Wort, „die Frau Gräfin wartet, sie hats sehr eilig." — „Aber ich war noch niemals bei der Dame ..." — „Thut ja auch nichts, kommen Sie nur gleich mit." Buttmann, ohne sich weiter zu besinnen, folgt dem Diener in ein stattliches Haus, und seine Verwunderung steigerte sich, weil schon auf der Treppe zum ersten Stockwerk das Hausmädchen Beide in großer Uüruhe erwartet. — „Treten Sie nur ein", bemerkte die Zofe hastig, „ich werde Sie sogleich melden." — Nach zwei Minuten öffneten sich die Flügelthüren zum Ankleidezimmer der Gräfin, und Buttmann gewahrt eine Dame vor dem hohen Spiegel mit weißem Frisirmantel umkleidet sitzen. Er verbeugte sich, er will sprechen. — „Aber so machen Sie doch nur rasch," fiel ihm die Dame ins Wort, „um elf Uhr muß ich bei der Prinzessin sein, der Henry hat mich im Stich gelassen." — Völlig sprachlos geworden, will Buttmann noch einmal versuchen, sein Erstaunen über den Vorgang auszudrücken, indeß die Gräfin herrscht ihn mit den Worten an: „Ganz einfache Frisur, S ir i frei, Scheitel streng in der Mitte, alles nach hinten nehmen!" — Jetzt übersah der Gerufene die Lage. Er griff zum Kamm, ordnete das Haar, theilte den Scheitel und wollte zum Oel- fläschchen greifen, das auf dem Tisch neben ihm stand, als die Dame, sichtlich erregt, ihm bedeutete: „Was geben Sie denn an? Sie machen alles so ungeschickt, als ob Sie heute zum ersten Male in Ihrem Leben srisiren ..." — „Ist auch der Fall, meine gnädigste Frau Gräfin", erwiderte Buttmann, leichter ausathmend. — „Aber was ist denn das? Sie sind wohl gar nicht Friseur? Wie kommen Sie hierher?" — „Der Diener veranlaßte mich dazu und ich folgte ihm, weil ich erfuhr, Sie wollten mich sprechen." — Nebenarbeiten, insbesondere das Neinigen der Dachrinnen, Befestigen und Streichen von Laufbrettern, Theer- arbeiten, Aus- und Einhängen von Oberlichtfenstern, Reinigen und Abkehrcn der Dachsparren und Kehlbalken, Streichen und Putzen von Blitzableitern, Beihülfe bei Untersuchung und Anbringen von Blitzableitern, Telegraphen- und Tele- 1 Phondrähten, Reinigen der Dächer, Dach und Oberlicht- senster von Schnee und Schmutz an und in Gebäuden dürfen nie von einem einzelnen Arbeiter vorgenommen werden - cs sind hierzu stets mindestens zwei Personen erforderlich. Diejenige Person, welche die Arbeiten unmittelbar auszu- sühren hat, hat sich den Feuerwehrgurt umzuschnallen, ist hieraus vermittelst des letzteren an eine gute Leine festzubinden und von den anderen Arbeitern von einem Dachfenster aus oder in sonst geeigneter Weise an der Leine zu halten und in ihren Bewegungen zu überwachen. Beim Abtragen von hohen, freistehenden Schornsteinen sowie bei dem Anbringen oder Putzen von Blitzableitern an Fabrikschornsteinen ist Vorsicht in erhöhtem Maße anzuwenden. Maurer-, Schieferdecker-, Maler-, Tüncher- und Zimmererarbeiten dürfen nur ausgesührt werden, wenn zur Verhütung des Herabstürzens sichere Bühnen oder Gerüste angebracht worden sind. Strafbestimmungen. Versicherte Personen (Gesellen, Lehrlinge, Arbeiter), welche den vorstehenden Unfallverhütungsvorschristen zuwiderhandeln oder die angebrachten Schutzvorrichtungen nicht benutzen oder beschädigen, verfallen nach Maßgabe der §§ 78 Absatz 1 Ziffer 2 und 80 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 in eine Geldstrafe bis zu sechs Mark, welche in diejenige Krankenkasse fließt, welcher der Versicherte zur Zeit der Zuwiderhandlung angehört. Die Feststellung der Strafe erfolgt durch die Ortspolizeibehörde. Beschlossen in der Genossenschaftsversammlung zu Berlin, am 4. Juni 1889. Die vorstehenden Unfallverhütungsvorschriften der Be- russgenossenschaft der Schornsteinsegermeister des Deutschen Reiches werden gemäß § 78 Absatz 2 des Unfall-Versicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 genehmigt. Berlin, den 30. October 1889. Das Reichs-Versicherungsamt. (L. 8.) Bödike r. R.-V.-A. I. 32884. larf von Lehrlingen nur unter Aussicht eines Gesellen oder des Meisters (Betriebsinhabers) ausgesührt werden. § 6. Gesellen, Lehrlinge und Arbeiter, welche dem Unternehmer als mit epileptischen und ähnlichen Krankheiten behaftet bekannt sind, dürfen zu Arbeiten, mit welchen Gefahr verbunden ist, insbesondere zu Dacharbeiten nicht verwendet werden. Desgleichen dürfen dem Trünke ergebene und einen lüder- lichen Lebenswandel führende Personen nicht mit Schornstein- fegerarbciten beauftragt werden. II. Den Nebenbetrieb betreffend. § 7. Bei allen Nebenarbeiten, insbesondere bei dem Reiniger! der Dachrinnen, Befestigen und Streichen von Laufbrettern, bei Theerarbeiten, dem Aus- und Einhängen von Oberlichtsenstcrn, Reinigen und Abkehren der Dachsparren und Kehlbalken, Streichen und Putzen von Blitzableitern, Beihülse bei Untersuchung und Anbringen von Blitzableitern, Telegraphen- und Telephondrähten, Reinigen der Dächer, Dach- und Oberlichtsenster von Schnee und Schmutz an und in Gebäuden sind womöglich mehrere, mindestens aber immer zwei Arbeiter zu verwenden. Derjenige Arbeiter, welcher die Arbeiten anszuführcn hat, ist mit einem aus gute Beschaffenheit und Haltbarkeit geprüften Feuerwehrgurt und einer starken, genügend langen Leine zu versehen, mit welcher er an dem ersteren sicher sestzubinden und von den anderen Arbeitern zu halten, sowie in seinen Bewegungen zu überwachen ist. Bei Maurer-, Schieferdecker-, Maler-, Tüncher- und Zimmererarbeiten müssen zur Verhütung des Herunterfallens der Arbeiter sichere Bühnen oder Gerüste angebracht werden. Jeder Betriebsunternehmer ist verpflichtet, den Arbeitern bei Antritt des Arbeitsverhältnisses mitzutheilen, welche Nebenarbeiten durch dieselben ausgesührt werden dürfen. III. Strafbestimmungen. Genossenschaftsmitglieder, welche den vorstehenden Unfall- I Verhütungsvorschriften zuwiderhandeln, können durch den Genossenschastsvorstand in eine höhere Gefahrenklasse eingeschätzt, oder falls sich dieselben bereits in der höchsten Gefahrenklasse befinden, mit Zuschlägen bis zum doppelten Betrage ihrer Beiträge belegt werden. B. Zlnfassverhütungsvorschristeu für die Arbeiter. Jeder Geselle, Lehrling und Arbeiter hat dem Arbeitgeber durch Namensunterschrift zu bescheinigen, daß er von den nachstehenden Unfallverhütungsvorschriften Kenntniß ge Kommen hat. § 1. Jeder Arbeiter ist verpflichtet, sich, bevor er die Arbeit beginnt, von dem guten Zustande der Arbeitsgeräth- schaften zu überzeugen- derselbe hat den Arbeitgeber sofort in Kenntniß zu setzen, wenn er an den letzteren solche Schadhaftigkeiten wahrnimmt, welche möglicherweise zu einem Unfall Veranlassung geben könnten. § 2. Bei dem Mitnehmen der Geräthschasten aus die Dächer müssen die Gesellen, Lehrlinge und Arbeiter darauf Acht geben, daß ein Herabfallen der Geräthschasten vermie- I den wird. § 3. Bei Nachtarbeiten muß der Arbeiter stets die I ihm vom Arbeitgeber gelieferte Laterne in hellleuchtendem Zustande bei sich führen. Bei Reinigung von Bäckerei- und Tischlereischornsteinen darf kein Arbeiter unterhalb des Schornsteins oder Rauchfanges Gas und Licht anstecken oder brennen lassen- etwa vor dem Backofen lagernde glühende Kohlen sind abzulöschen. Hat der Arbeiter in der Nähe von im Gang befindlichen Maschinen Arbeiten zu verrichten, so hat er hiervon den Betriebsleiter der Fabrik in Kenntniß zu setzen, damit dieser erforderlichen Falls für die Dauer der Arbeit die betreffenden Maschinen außer Betrieb stellen läßt. Im Uebrigen aber hat sich der Arbeiter von allen im Gange befindlichen Maschinen, den Zugängen zu den Fahrstühlen, den Triebwerken (Transmissionen) und Kraftmaschinen, I Schächten, Fallthüren und sonstigen Oeffnungen fern zu halten. 8 4. Bei Dunkelheit, im Winter bei Reis, Eis und Schnee, darf der Arbeiter Dächer, auf welchen die üblichen Schutzvorrichtungen (Ballustraden, Schneefänger ober Drahtgeflechte 2C.) fehlen, insofern solche behördlich angeordnet sind, nicht besteigen. Bei Schornsteinen, welche an ihrem unteren Ende mit keiner Einsteigethür, sondern nur mit einer kleinen Thür behufs Entfernung des heruntersallendes Rußes versehen sind, ist darauf zu achten, daß vor Beginn der Arbeit durch Oeff- nen der zuletzt genannten Thür die angesammelten Stickgase entfernt werden, und daß während der Zeit, in welcher die Reinigung dieser Schornsteine erfolgt, Feuer in den Oefen, Kaminen, Kochmaschinen 2C. nicht vorhanden ist. § 5. Der Arbeiter hat darauf zu achten, daß die auf ben Dächern angebrachten Schutzvorrichtungen, Laufbretter, Leitern, Steigeeisen 2c. in gutem Zustande sind, sich derselben stets zu bedienen und über schadhaft gewordene oder fehlende I Einrichtungen dem Betriebsuiiteruehmer, sowie dem Eigen- I tfjümer des betreffenden Grundstücks sofort Anzeige zu erstatten. 8 6. Die Reinigung von Dampfkesseln und Dampfschornsteinen, Malzdarren, Braupfannen, Zentralheizungen I ift erst dann vorzunehmen, wenn sich das Mauerwerk derselben genügend abgekühlt hat- Lehrlinge dürfen solche Ar- I betten nur unter Aufsicht eines Gesellen ober des Meisters ausführen. | -J 7' < barf mcht versucht werden, sehr schwere Maichinenplatten , zu deren Bewegung die Beihülfe einer I zweiten Person erforderlich ist, allein aufzuheben oder nieder- I zulegen. I t § 8- I'' betrunkenem Zustande bürfen die Gesellen, Lehrlinge und Arbeiter keine Betriebsverrichtungen vornehmen. 8 9. Nebenarbeiten aller Art dürfen Arbeiter nur im Emverständniß mit dem Betriebsunternehmer vornehmen. Die Gräfin klingelt und Joseph erscheint. „Was haben Sir denn angegeben? Ich schicke Sie zum Friseur und Sie bringen diesen Mann hierher?" — „Verzeihung, Frau Gräfin," stottert Joseph, „die gnädige Frau sagen, ich sollte so rasch wie möglich Jemand anbringen, weil gnädige Frau fortgehen wollten, und da traf ich unten den Herrn, der doch ganz wie ein Friseur aussieht, und brachte ihn mit . . . " Buttmann brach in ein schallendes Gelächter aus und die Gräfin sagte: „Bitte, klären Sie mich auf, Sie sind also nicht Friseur?" —' „Nein, ich bin Professor, heiße Philipp Buttmann und habe es ebenfalls sehr eilig, ich will um elf Uhr eine Vorlesung halten." — Späterhin sahen sich der Professor und die Gväfin auf einem Balle bei der Prinzessin Carl wieder, der die Gräfin von ihrer ersten Begegnung mit der Griechin erzählt hatte. Man lachte herzlich und die Damen freuten sich des gefälligen Professors, von dem sie sich hatten erzählen lassen, er könnte Keinem etwas abschlagen. * Unangenehmer Druckfehler. Um nicht Bücher zu kaufen und Zeitungen halten zu müssen, hatten sich die Honoratioren eines Städtchens zu einem „Ortsleseverein" zusammengethan und. kündigten dies im Wochenblatt an. Durch einen impertinenten Druckfehler wurde die Gründung „Ortseselverein" genannt. * Im Berliner „Adolph Ernst Theater" singt seit kurzem Herr Karl Weiß im „Goldfuchs" ein Couplet, das bisher sortblieb, da man fürchtete, die Vorstellung über die Gebühr auszudehnen. Jetzt, da die Novität eingespielt ist, hat man einige Minuten für die neue heitere Gabe gewonnen. Eine der lustigen Strophen handelt vorn rauchlosen Pulver und schließt wie folgt: „Plötzlich hört die Welt erschreckt. Daß ein Chemiker entdeckt Eine neue Puloersorte, Die nicht raucht — na, hab'n Sie Worte — Und tn Zukunft fü&ft den Kampf Man thetls mit — theils ohne Dampf. Zeigt ein Krieger, was ja möglich, Datz der Rauch ihm unerträglich, Ruit der Lieutenant: „Sie da, Dings, Schlachtfeld für Nichtraucher — links!" — Vom Leben zum Tode befördert. Im Jahre 1889 wurden in den Vereinigten Staaten 93 gesetzliche Hinrichtungen vollzogen. Dagegen sind in demselben Zeiträume 175 Personen durch Volkshaufen „hingerichtet" worden. In demselben Jahre waren mehr als 3000 Mordthaten verübt worden. ii. ’• b Mda.g 6,19 «erbeut«”$ cgeiÄ« *' 90 SiN* DuWessere Wge-41 370 WelMntt Durchmesser, Länge = । ! jgo DerMngen Durchmesser, Länge ==22 60 Nadel-M'g 8 cm Dr50 Mer Lanze ß. Br ecM-Nr Rmtr- 1 I Buchen 50 i Eichen 20 ! Birken 3 !W " D. Allg. Ztg. f. Landw. Schiffsnachrichten. Der Postdampser „Wcsternland" der „Red Star Line" tn Ant- roerpen ift laut Teugramm am 26. Februar wohlbehalten in Newyork angekommen. Neberdcckt den Dünger auf der Dungstätte mit Erde. Von Alois Hafner. Um vorzüglichen Dünger zu erhalten, wird von vielen Kleingrundbesitzern das Ucbeidecken des Düngers auf der Dungstätte durch Erde mit dem besten und nachhaltigsten Erfolge vorgenommen. Sobald er auf der Dungstätte ausgebreitet ist, wird er mit Erde bedeckt, was in der Weise geschieht, daß auf eine ca. 1 Fuß starke Düngerschichte eine 2 Zoll starke Erdschichte gelangt und somit Dünger mit Erde abwechselt. Wird der Dünger außerdem noch fleißig mit Jauche begossen, so erhält man einen Dünger von ausgezeichneter Qualität. Das Bedecken mit Erde hat den großen Vortheil, daß der Dünger nicht austrocknet oder verschimmelt, daß ferner die bei der Zersetzung des Düngers sich bildenden flüchtigen Stoffe, besonders kohlensaurer Ammoniak, welches zu den wichtigsten Nahrungsstoffen der Pflanzen gehört, von der Erde zurückgehalten werden und in Folge der verminderten Wärme im Dünger und des geringen Luftzutrittes der Dünger nur langsam fault, mithin nicht so schnell schwindet, was ebenfalls nicht zu unterschätzen ist. Das Cornpostiren ift mit sehr geringem Kostenaufwande verbunden, da man sich die dazu nöthige Erde leicht verschaffen kann. Man kann auch dazu den Aufwurf von Gräben, Bauschutt, Straßenerde, Teichschlamm 2c. verwenden, welche Materialien man sich bei Gelegenheit in die Nähe der Dungstätte schafft. Die damit verbundenen Auslagen kommen nm das Zehnfache wieder herein. Sehr gut ist es, jeden Tag nach dem Ausmisten über den frischen, gebreiteten Dünger einige Schaufeln voll Gyps oder wenn dieser nicht vorhanden wäre, einige Schaufeln voll Erde auszustreuen, um das sich bildende Ammoniak zu binden, was weder sonderliche Mühe macht, noch mit Kosten verbunden ist. Bei der Ausfuhr deS Düngers ist aber darauf zu sehen, daß nicht schichtenweise vom Haufen weg geladen, sondern immer senkrecht abgestochen wird, um ein inniges Mischen des Düngers mit der Erde herbeizuführen. Der so erhaltene Dünger ist bedeutend werthvoller als reiner Strohdüuger, da sämmtliche Stoffe, welche sonst bei der Zersetzung des Düngers entweichen, durch die Erde zurückgehalten worden sind; ferner wird durch die Zufuhr von Erde der Dünger wesentlich vermehrt und verbeffert, indem die Erde viel Jauche aussaugt. Man bekommt durch das Compostiren des Düngers mit Erde um ein Drittel mehr Dünger und die Kosten werden reichlich ersetzt- man kann sagen, für jedes Fuder Erde, welches man aus den Hof fährt, erhält man ein Fuder sehr wirksamen Dünger zum Ausfahren, weshalb das Compostiren mit Erde bestens empfohlen werden kann. Die Zusammen l stimmten Stunde (alten Pslanzgard ! District Mühlberi i Rach Lich bei Bc lyoar kommt ar - Bau« und Weckh tdas im District ! Bauholz (14 fm) !Brennholz zur Be Albach, am 26. Grohh. Bürger _________Bal Hchvcsi Freitag bei 5 Morgens 9 an, j > Gemeindewalo it i stricken Rothiäusd iSedeiUroalb, ni i versteigert werdet 26 Fichten «S Zentimeter bis 11 M 120 Fichten-Der 780 FichtenM Raummeter 346 mitunter 3 J» Raummeter M300 Schmach .!»« N«ng m TW bei 31 ©arbenteid), ai T* Nein »« ! Malt ? S.Ä Sä? »> - VtzÜL 1 ffWb i,Db H/3 L Ntm, s, »ÄS w 1,50 s,?' 2)1 A"üp°-l d<4 mm 1 Altm, SHpM I j ’l 5, . Mr 45« näie D" 43»' *.18 £’■ Äeifer ?' »a SjWfe Sui, Schwarze und farbige Seidenstoffe direkt aus der Fabrik von von Elten & Kenssen, Crefeld» also aus erster Hand, in jedem Maas «u beziehen. Man verlange Muster mit Angabe des Gewünschten. 118 Jeder Versuch bringt dauernde Abnehmer des Holland Tabaks- 10 P!d- fco. 8 Mk nur bei B. Becker in Seesen a. Harz. [166 90 370 bis 14 cm Mtte mit ftk 26 H 89 1300 1545 120 780 68 346 Worte - Wpf. Länge — 140 fm, Derbstanqen von 8 mitunter 3 Meter lang, Raummeter Nudel»Stockholz, Elchen-Wellen, Radel-Wellen. bis 11 Meter Länge, Fichten-Derbstangen, Fichten-Reisstangen, Raummeter Radel-Scheitholz, 1, wird von vielen Düngers aus der und nachhaltigsten er Dungstätte ouf- was in der Stift Düngerschichte eine t Jünger mit Stil noch fleiljig mit Dünger von au-- it den ßtioftnet oder verhunz des Dichis iders kohlensamt dahrungsstofsen V halten werden lB Dünger und der irgsam jault, mithin s nicht zu unter- üngs, W ,3m Jahre 1888 ^che Hinrichtungen eittaume 175 Pcr In demselbee verübt worden. Verpachtung. Freitag den T März L I., vormittags um 11 Uhr, soll auf dem Lürgermeisterei-Bureau zu Allendorf 4.1. Lumda der der Gemeinde Allen- iotf a. d. Lumda gehörige Basalt- Einbruch am sogenannten Ziegen- btrg unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich auf 10 Jahre verpachtet werden. Allendorf a. d. Lda, 27. Febr. 1890. Grobherzogliche LürgermeisterH Allendorf a. d. Lda. Rein. 1768 stimmten Stunde am 1. Tag beim oltei» Pflanzgarten, am 2. Tag im District Mühlberg an der Kreisstraße nach Lich bei Bauholz Rr. 729, und zwar kommt am ersten Tag das $au- und Werkholz, am zweiten Tag das im District Mühlberg lagernde Bauholz (14 fm) und das sämmtliche Brennholz zur Versteigerung. Mach, am 26. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Albach. _____B a Uer._______1698 Holzversteigerung. Freitag den ?. März, von Morgens 9 an, soll im Garbenteicher Gemeindewalo und Markwald, Di- fticten Rothläufchen, Flettenberg und Aecksrrtswald, nachverzeichnetes Holz A. Ban und Nutzholz: Eichenstämme von 20 bis 40 cm Durchmesser, 4 bis 14 Meter Länge — 40,36 fm, Nadelstämme von 14 bis 40 cm Durchmesser, 8 bis 20 Meter Durchmesser, 8 bis 14 Meter Länge — 22,30 fm, 60 Nadel - Reisigstangen von 6 bis 8 cm Durchmesser, 8 bis 12 Meter Länge — 2,04 fm. B. Brennholz: Scheith. Kuüppelh. ReiSH. Stockh versteigert werden: Fichten - Stämme von 15—21 Zentimeter Durchmesser und 5 „ -Knüppelholz, Holz-Versteigerung ii «tzbach am Freitag den 7. März 18t)0, Vormitlags Uhr ab, im Rtth- ßmssaale zu Atzbach aus dem Gemetnde- Mlde Atzbach, Distr. Sieinbusch, Tauben- Miik, U' tcn und oben am Gänsheim, Soubenbütie und Leitshecke, Lantzerloch, ^stenacker. Klein -Eichelnück, auf dem ÄOöt Untere Pferrsbecke, Schanze, Dächer- ihvl, Strestwald und Totali ät 1) Sichen: S ämme l.—Ilt. Kl. 82 St. mit 8,5 Festm., Stangen 32 Stück mit j/3 Festm, Nutzholz 9, Scheit 8, Scheit Md Knüppel 28,5, Knüppel 2 , Slöcke 39, N ls«r 48:> Nm. 2) Buchen: 2 Stämme Ml 1,70 Festm, Scheit 64,5, Scheit und jfr.li|)pel b-,b, Knüppel 28, Stöcke 52,5, Mer 594 und Brockholj 1,75 Rm. 3) liefernr Stämme 56 Stück mit 1,4 ■ Festm., Siangen 45 Stück mit 2,10 K-iiiA., Nutzholz 5, Scheit 1, Schelt und jn-iüopel 11, Knüppel 22,5, Stöcke 16, Stiller 459,25 Rm. Fichten r Siämme 3 Stück mit 2,18 Fistm., Knüppel 2, Steifer 43 Rm. Hainbuchen: Knüppel 1,1, Reiser 1,5 Rm. Lärchenretier 8, Ltüiischte Reiser 951, Besenreiser 116 Oiit Ginster 51 Rm. Krofdorf, den 28. Februar IW. 1779 Das Bürgermeisteramt. H* , L. t$V «gS** [em Aostenaufmnde 3e Erde leicht ver- Den Augurs von amm 2C. verwende^ tit in die Nähe bei , Auslagen kommen qut ist es, jede" Gebreiteten Dünget t\tt nicht vorhanden reuen, um daS B •r sonderliche Mch der Ausfuhr^ i mcht schichtens »ftfÄ ini werthv°lltt s ft i AÄ f »- Erd- b-i'-" s' 'ch mA 'ten SeVeqnU ior« nnd ta'J* den, s, e,nem etwas l iu % K« Lu6er die Gebtz ,plelt 'st, hat 2 gönnen. W W Pulver uBfc Der Anfang ist zur bestimmten ■Staube im District Rothläufchen am Hcivalweg von Garbenteich nach 'Slüuingcn bei Nr. 140. Garbenteich, am 27. Febr. 1890. Goßh. Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz.1778 Holz-Versteigerung. Di-n-tagden 1. und Freitag den T März, Vormittag» 9 Uhr anfangend, sollen im Albacher Gemeindewald, Districten Areuzholz und Mühlberg, folgende Holzsorten versteigert werden: * !iö "* 4in Rmtr. Rmlr. Wellen Rmtr- Hundert Luchen 50 48 8 20 Eichen 20 80 8 32 Sirlen 3 4 — — Sabel — 92 28 70 Die Zusammenkunft ist zur be- Holzversteigerungen in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. 1. Donnerstag den 6. März er. in den Districten Scheuernwald und Lappenberg bei Hohensolms. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im District Schcuernwald beim Pflanzgarten: 268 Raummeter Buchen», Eichen- und Fichten-Scheit- und Prügelholz, 65 „ „ „ „ „ -Stockholz, 6900 Wellen „ „ „ „ -Reisholz. 2. Freitag den 7. März er. in den Districten Jsselscheid und Eulersgrund bei Frankenbach. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im District Jsselscheidt auf der Fellinghausen-Frankenbacher Chaussee: 115 Raummeter Eichen- und Buchen-Prügelholz, darunter 29 „ Eichen-Prügelholz von 2 Meter Länge, 107 „ Eichen-Stockholz, 5900 Wellen Eichen- und Buchen-Reisholz, 211 Stück Eichen-Gruben- und Wagnerholz mit 27,69 Festmeter. 3. Montag den 10. März er. in den Districten Escheltstrauch, Helfholz und Eberstein bei Bieber. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im District Helsholz auf den Eselsweg beim Wegweiser an der Hohensolmser Grenze: 112 Raummeter Buchen- und Kiefern-Scheit- und Prügelholz, darunter 16 „ Kieferu-Prügelholz von 2 Meter Länge, 76 „ Buchen- und Kiefern-Stockholz, 8200 Wellen Buchen-, Eichen- und KiefermReisholz, 2 Stück Buchen-Abschnitte mit 1,81 Festmeter, circa 100 Stück Kiefern- und Fichten-Gruben- und Stangenholz. 4. Mittwoch den 12. März er , Morgens 10 Uhr, im District Windelbach bei Wilsbach. Zusammenkunft in der Abtheilung Krötemeier zunächst der Chaussee: 77 Raummeter Eichen- und Buchen-Scheit- und Prügelholz, 139 „ „ „ „ -Stockholz, 8000 Wellen „ „ „ -Reisholz. 1.1769 Hohensol ms, den 28. Februar 1890. Fürstliche Obersörsterei. Rietsch. 1686 «2* Schönheit der Zähne Kalodoit ganz außergewöhnlich große und schöne Früchte, empfiehlt , @mtl Orbrg, Bahnhofstraße 30. 1776] Ein neues Break zu verkaufen bei _ „ LH. Bogt, Löwengasse 17. Für Müller 1 Ein Trieur (Radenauslesmaschine), ganz wenig gebraucht, abzugeben. Wo? sagt die Exped- d. Bl. [1556 1774] Ein gesund, stark. Pferd (Fuchs- Wallach), zum Reiten und Fahren, billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exp d Bl- Neue amerikanische glycerin-zahn-crEme (sanitätspolizeilich geprüft) das beste Zahn- und Mundreinigungsmittel in Tuben 75 Pfg. u Mk. 1.— pr. Stück Zu haben bei [1730 Fr. Seibel» Giessen. Scbtot^ Grabam, Gesundheits und Vegetarianer - Vrod mit und ohne Gährung, stets irisch bei Fritz Schreiner, 1707 Lt«»enpt-tz. 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Band der Naturwissenschaftlichen Wochen« schritt, Redacteur Dr. H. Po tonlö, Vertag von Ferotnano Dümmlers Verlagsbuchhandlung in Berlin, hat solgenven Weiblein ins Gasthaus nach und — nun tranken dort Alle miteinander bis in den Abend . . . Holzversteigerung. Aus den Districten Wüstekops, Judenzipsen und Tempel werden versteigert: 1. Dienstag den 11. und Mittwoch den 12. März: Eichen: 67,6 rm Scheiter, 43,6 rm Knüppel, 200 Wellen, 33 rm Stöcke, Nadel: 266,8 rm Scheiter, 400 rm Knüppel, 8710 Wellen, 289,6 rm Stöcke, Weichholz: 21370 Wellen. 2, Freitag den 14. März: 611 Fich'enstämme von 12—30 cm Durchm., 8—18 m Länge mit 227,55 fm, 34 Kresernstämme von 20—37 cm Durchm., 5 — 15 m Länge mit 17,24 fm, 15 Lärchenstämme von 17—39 cm Mir. lang, mit 29,99 Festm. haltend, Nadel-Stämme von 15—42 Ctm. Durchmesser, 6—17 Mtr. lang, mit 32,42 Fstm. haltend, Nadel-Derbstangen mit 11,93 Festm. haltend, Nadel-Neisstangen mit 18,76 Festm. haltend. B. Brennholz. Rm. Wen 10 Siederslebens Saxonia- 11. Mormal-Orlilmaschlnen sind und bleiben trotz aller gegenteiliger Reclame für sewisse andere völlig verfehlte Systeme die bestem Säemafchine« UM- sowohl für ebenes wie hcrgiges Terrain. Es beweist dies am schlagendsten der große Absatz, welchen Siederaleben’sche Maschinen bereits gefunden haben; in 7 Jahren wurden über 11,000 «axonta- Säemaschinen gebaut und verkauft. / Die Muchreimerlmnst von Gustav Lund. Mit Illustrationen- Geh Preis 50 C. A. Koch'S Verlag, Leipzig. ■xe. 1—Harmonikas^----- Trommeln. Flöte«, Signalhörner. sowie alle übrigen Instrumente zu Fabrikpreisen. , 1008 Ernst Challier (Rudolphs Nacht.), Giessen. gnecht zutintm' * Fra»tnstr°ß^ In Gießen und Umgegend haben resp. Normal Drills im Gebrauch: Herr Oeconom Helfrich, Gießen „ Conr. Magner, Kirchgons. „ Hch. Schneider, Kirchgöns. „ „ Landwirtb Kranichen, Langgons. „ Conr. Meil III., Langgöns. „ Carl Lyncker, Sänffenberg. „ I. Fleischhauer, Ludwigshöhe. „ Loh. Kader X, Leihgestern „ Administrator Herrmann, Winnerod. Pachter Güngerich, Hetbcrtshausen. „ Carl Petry, Hofgut Friedeihansen. . . . Folge: Gegenseitige Ehrenbeleidigungsklagen, beide Parteien erschienen denn auch mit je vier Zeugen zur Verhandlung beim Bezirksgericht Hietzing. Aber weiß Gott, wie es kam, der Zorn der beiden lustigen Frauen war, als sie einander in die Augen sahen, plötzlich verraucht, sie begannen zu lachen und — die Versöhnung war fertig, noch bevor die Verhandlung begann. Hierauf gingen die beiden heiteren Musen hübsch langsam — wohin? Nach Hause? Ach nein, sie gingen mit ihren acht Zeugen ins Gasthaus! — Nachmittags erschienen mehrere Männer in tiefster Bestürzung beim Bezirksgerichte, um sich zu erkundigen, wie lange ihre Weiber — sitzen müßten und da erfuhren sie nun die ganze Geschichte. Rasch eilen sie also ihren gottlosen Hochfeine Wein-Essige, vorzügliche Speise- und Einmach- Essige, per Liter 15, 18 und 24 Pf. 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Nach Beendigung des Melkens entferne man den Strick wieder. — Beim Brüten der Hühner beobachte man folgende fünfte «8—IQ n £eßet)i^ner sperre man mit einem Hahn in einen besonderen Hof ein und nehme von diesen die 2) Ueber^20 Tage dürfen die Eier nicht alt sein und sie müssen an einem mäßig warmen und feuchten Ort aust 3) Das ^Nest mutz geräumig, welch und möglichst mit dem Boden in gleicher Höhe sein. 4) Zum Brüten wähle man einen ruhigen, nicht zu hellen, wtndgeschützten, trockenen Ort. . _ cf , 5) In nächster Entfernung stelle man Futter und Wasser aus. BurkiNs Kammgarn und CbeviotS, reine Wolle, nadelfertig, ä Mk. 1.95 per Meter bis 7.85 versenden birect an Jedermann das Buxkln-Fabrik-Depot Oettinger & Co, Frankfurt a.M Muster-Collect umgeh franco Hv8 Moset-Cognsr aus nur Wein gebrannt, ohne den geringsten Spritzusatz, in Brüffel mit der silbernen Medaille gekrönt, empfiehlt die Cognac-Destillerie von A. 8 Elfen, Trier a/Mosel Niederlage für Gießen bei Herrn Ph. 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Postdampfer Don ntwerpe nach Zahnen wurden gleichfalls stark b-einflußl: von d-mschen Badnen namevtllch Zubeck-Buchener und Marienburger, von ausländischen vornehmlich die böhmischen Die Verluste betragen bei Böhmischen West- und Nordbahn je ca. 6 fl q '?kU^ 6n,ab« Dux-Bodenbacher 19 fl., Graz-Köflacber und Elbthal 4 ft Localba^n 4y2 fi^ Galizier haben sich annähernd behauptet, Siaatsbahn erscheinen nach meh, fachen Schwankungen noch etwas gebessert, Lombarden verloren 2 fl Zu erwähnen ist auch ein Verlust von 5% bet Gotthardbahn Actien Sohlen- und E.senactien traten gegenüber den Vdrgängen auf dem Banken- marft etwas mehr in den Hintergrund, doch haben auch hier die Coursrückganae flrofte Verwüstungen angertchtet. Geisenktrchener nottren 10o/o schlechter Laura- Actten zeigen den gleichen Verlust, Rtebeck verloren 5%, Alpine Montan 2‘/2o/o $on Jndustriewerthen find ferner als niedriger zu nennen Norddeutsche Lloyd 8% /o, Eisengießerei Miller & Andree 3«/z0/., Wessel 3i/2°/o Selbst Renten sind durchweg erheblich schwächer. Es scheinen zahlreiche rattfe zu drücken welche vorgenommen wurden, um Raum für die Aufnahme der stark gewichenen Actten zu finden. ni k ^cl48banfbi3cont ist auf 4<*/0 zurückgegangen, aber im offenen Markte stieg der Satz, sodaß er jetzt nur unwejentttch unter der Bankrott steht. Course der Frankfurter Börse. Staatgautethen. Börfeuwocheubericht pon Wassersciilebeii, Bankgeschäft. 9?Od,iC böt nezetgt, wie verfrüht es war, in den stagnirenden in,« Auzetgen einer dauernden Besserung zu erblicken, und er ber Umfan0 der bestehenden Hausseengagements JJ? u' Ges"l)r für die Börse unvermindert fortbesteht nnD, "te in dieser Woche, so auch fernerhin zu heftigen Erschütterungen führen kann. . .int be!” deuttgen und dem früheren Verhalten der Börse Damals^wa? hba& h^ewen für Fernstehende unverständlich sein müssen. ""b Bewegung, Alles Hoffnungsfreudigkeit, jedes Vor- nnmÄndm * der Hausse, aber auch ohne dies stiegen die Comse ZÄ mH *ebe$ ^igniß dazu benutzt, die Course weiter zurück- Är?an ungünstige Momente hervor oder erfindet solche, die 5nn J.? r^Sib u Uffc 9ebcn Einlaß zu enormen Verkäufen, denen Executtonen Lnoe nör^r "eue Rückgänge Hervorrufen. Der Umschlag ist ^n?ACpnhOr?pfnmm0»MÜ(n? ßt ^/kcn, und doch mag er für die meisten Leute über- ein^bfrarH^ man versah, daß die Engagements nach und nach 1 ani? ^"Fnommen halten, daß das Heranziehen neuer Käufer bk bd ?ern Borkommntß gab Anlaß zu umfassenden Verkäufen, «VA»?111 , anßc^ ttd" Nachfrage einen beispiellosen Courssturz zur Folge hatten. mi6krtHPnCHnhC m 0tC fl? bJr Situation, warf die Course weiter zurück, trug die Kreise des Publikums, der Credtt versagte den 1 und Executtonen waren die Folge, die in steter äßecbfel- ^ß^n®?erue Executtonen bewirkten. So entwickelte sich die Ää?/ her h ?iC ?drse beherrscht und deren Ende nicht abzusehen, weil ?äkt^ Hausseengagements sich auch nicht annähernd schätzen die bisherigen Rückgänge bereits eine gründliche |a -L"d daß sich die diesmalige Liquidation überaus ter SL^at schienen die ersten Prolongattonsgeschäfte eine Bestätigung dieser Ansicht zu bringen. Geld stellte sich auf 4%, wohl auch etwas »Ä/ /der Neigung weiter zurückzugehen, so daß man sich mit seinen " “W sehr beeilte. Der letzte Tag vor dem Ultimo brachte die Ent- 9!5 plötzlich, daß eine große Menge Hausseengagements noch zu sprang in Berlin auf 6—8%, alle Papiere waren angeboten, J*”,bf mLu6ten noch im letzten Augenblick vorgenommen werden, On überhaupt nicht möglich erschien. Das Heroortreten solcher umfassender Hausseengangements hat natürlich den denkbar schlechtesten Eindruck auf könnte sich wundern, woher nach solchen gewaltigen Cours! I« n noU) so ausgedehnte Engagements kommen, wenn nicht jede Bilanz Ver- unfecrJ3onvfen Reportbestände von ganz abnormer Höhe zum Vor- Ä Dresdener Bank allein verzeichnet 57 Millionen Reports, die letzt bekannten Berliner Banken zusammen 152 Millionen, und man denkt MpL5Ä ^^?^L"^kehenden Bilanzen der 2 bedeutendsten Institute, welche h!• nt h,uuf eine ungeahnte Höhe steigern werden. Die Börse unverhohlenem Mißfallen, nicht nur weil sie airferninaftl0 baö Anschwellen der Speculatton beweisen, sondern sie erkennt darin auch einen Mangel an Ltqutdät der verschiedenen Bankausweise. In früheren Seiten VAPta$mnt *"/n Reportbestände Anlagen vorübergehend flüssiger Gelder, welche >?nat Zurückgezogen werden konnten. Heute sind Anzeigen dafür Naidie Reports nicht mehr vollständig zu den liquiden Mitteln der Als t werden können. Es scheint, daß eine Verschiebung insoweit eingetreten tft, al8 darin zum großen Th eil die Engagements der eigenen Kundschaft zum Aus- M bcr Nationalbank ließ dies ahnen, als die Bank ^lnem R^portbestand von 38 Millionen den Antrag auf Capttalerhöhung stellte. Ä en und bei der Dresdener Bank trat dieselbe Erscheinung m? Ruttttche Anl.. . 101.80 101.70 4o/o Pfälz. Ludwigsbahn Ms< mdayn- Prioritäten. If ö% Südbahn Lombarden 103.35 102 30 (Bexbach) . . . „ Hessische Ludwigsb. 103.— 103 50 4% do. do. 3% do. do. 99 40 64.25 99.05 64.10 68/69 garant. . „ Elisabethb. steuerfrei 103.25 103,20 4o/o Prag-Duxer Gold . 101.05 101.— „ Rudolf Gold (Salzk.) 101.25 101.20 Gold .... 5o/o Oestr. Staatsbahn. 101.40 101.45 „ Franz-Josef Silber 83.60 83.- 106.05 106.15 3o/o staatl. garant. Jtal. 4% do. do. 100.— 100.35 Eisenbahn . . 58.10 57.95 3o/o do. do. 3% Lioorneser . . . 65.— 64.50 L—VIII. (5mift. 82.95 82.60 4o/o Ruff. Südw Eisenb. 92.85 92.40 3o/o do. Ergänzungsnetz 5o/o Nordwestbahn Gold 79.80 108.35 79.65 108.05 40/0 Wladikawkas garnt. 40/0 gar. Sardin.Sec.stfr. 92.70 86.90 92.30 87.50 Ludwigshafen-Bexbach. 233.65 iseubah 230.— u-Actteu. Lübeck-Büchner . . . 179.— 175.— Hessische Ludwigsbahn. 119.70 119 90 Mecklenburger . . . 164.30 163.80 Pfälzische Nordbahn . 121 — 120.50 Gotthardt..... 169 10 164 — Marienbmger-Mlawka. 56.20 53.90 Jtal. Mittelmeer . . 109.75 108.35 Deutsche Reichsbank . Berlin. Handel sgesellsch. Vauk-Aetieu. 139.35 137.95 Dresdener Bank. . . 176.20 157.50 186.20 —.— Mitteldeutsche Creditb. . 114.50 113.— Deutsche Bank . . . DeutjcheGenossenschftsb. 174.— 168.30 Wiener Bank-Verein . Württemb. Vereinsbank 108.— 125.40 107.50 125.- v.Soergel,ParristusLCo. 133.50 132.80 Binding-Brauerei . . Industrie-Papiere. 164.50 162.80 Deutsche Verlagsanstalt 275.90 274.- Stern- do. (Oberrad) 132.70 132.60 Farbwerke,vorm.Meister, Bad. Anilin- u. Soda- Lucius & Brüning. 271.60 270 — fabrik .... 274.80 273.— Riebeck'scheMontanwerke 196.30 191.— 4% Franks. Hyp.-Pfdbr. Pfanddriele. 102.10 98.60 102.40 98.60 4o/oDeutscheGrundschld.- v. 86 ab . . . 3'/?/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr. Bk.-Pfandbr. . 3V2% do...... 101.60 98.50 101.60 98.50 4o/oPreuß.Hvp.-Act.-Bk^ 101.70 3V2% Rhein. Hyp.-Bank- Psandbr. . . . 101.75 Pfandbr. . . . 97.40 97.40 3V2u/o do...... 4o/oPreuß. Centr.-Bod.- Cred.-Pfandbr. bis 98.50 98.50 4o/o Meininger Pfandbr. 101.50 101.50 _J.885 ..... 101.90 102.10 Oestr. 1860rfl.500-Loose 123.60 Loose. 121.70 1 Braunschweig. 20 Thlr.- 1 „ 1854r fl. 250- „ 4o/o Meininger Prämien- 118.80 118.60 Loose .... 3o/o Oldenburger Loose . 107.60 133.45 107.70 132.20 Psandbr. . . . 132.50 132.— 1 3Vs% Köln-MtndnLoose 140.40 140.90 lametitanifd,, «>senvahn.»o«ds. 60/oChic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . 5o/oChic.Milw.f.St.Paul 116,50 116.50 4o/o Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 41/2% California Pacif. 91.25 91.05 Prt., rückzahlb. 1921 . 6o/oCentt.Pacif.I.Mrtg. 105.50 105.50 I. M.. rückzahlb 1912 6o/oPacif.ofMissouri con- 107.- 107.— rückzahlb. 1896 . . 112.90 111.50 soltdated I. M. r. 1920 108.30 108.— )% Buderus-Obligat. . | Diverse Ovligatione«. a 104.15 1 103.50 1 4VsO/oGrafHenkelv.Don- | 1 nersmark, rückz. ä 105 | 105.601 105JJ0