®iS|h<‘n. vk. Stadt: M | lbar® SeWd. • essen, empfehle ® ?en ^er obigen ® ltei'es noch zu | schieben, t •ehäft. H «Hhhi " Nlifm di! ergebene Mn“ luerei Röhrle, rriv )e und sichere prompte itungsoM Behner. tn-Imin. RlrchwiMgs 3 Uhr, ie Gimninterung, cheiten. __ chckW. lft den 2. Rodtmber iffnet. II t ßoie sind °EM rad<--o (SienWl ben daher t,it biH-r, ss»A ä6t”M -- bet ö * Ul-00 ■b ibi.66 90 00 9809 i6.ii 79.00 130 6$ 430«' 210.; |5S0« 144-50 »6«' 61«' 10 211.'* ,90' 92” WMsD' eteber 10 »ld-S«sie ’iir Ot"’1 tfi AB z r SlE-, ,;.,»uro6:,d' Nr. 255. Samstag den L November Der -letzener Anzeiger rrscheint täglich, mit Ausnahme des MontagS. Vie Gießener Wamitien-lälter »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal deigelegt. Kreß wer Anzeige r Kenerat-Anzeiger. 1890 Vierteljähriger AöonnementsprelHz 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchutstratze $lt.l Fernsprecher 51 Amts- und Anzeigeblatt für den Nreis Gieren. V"- ."""---———. ------------------- Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamikienbkätter Amtlicher Theil. Bekanntmachung, den Schutz junger Obstbäume betreffend. Beim Herannahen des Winters machen wir die Land- wirthe unseres Kreises darauf aufmerksam, ihre jungen Obstbäume in gehöriger Weise gegen Hasenfraß zu schützen. Das Umwickeln der Bäume mit Stroh oder Ginstern, wie es vielfach üblich ist, ist nicht genügend, da der Hase diese beiden Schutzmittel leicht durchnagt; auch nisten sich im Stroh gern Obstbaumschädlinge ein. Einen wirklichen Schutz gewährt vielmehr nur ein dichtes Umbinden der Bäume mit Dornen. Bei der großen Bedeutung, welche der Obstbau zur Zeit hat, liegt es im dringenden Jntereffe der Landwirthe, ihren Bäumen diesen leicht und billig zu beschaffenden Schutz angedeihen zu laffen. Gießen, den 28. October 1890. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. politische Uebevsicht. Gießen, 31. October. Der königliche Gast unseres Kaiserhauses, Leopold von Belgien, hat seinen Besuch am kaiserlichen Hofe nach dreitägigem Aufenthalte wieder beendigt und am Donnerstag Abend die Rückreise angetreten. Die Anwesenheit deS belgischen Monarchen in Potsdam resp. Berlin trug keinerlei politischen Charaeter, welchen französische Blätter der Berliner Reise König Leopolds so gern aufprägen möchten, dieselbe war in erster Linie eine Erwiderung des im vergangenen Sommer abgeftatteten Besuches Kaiser Wilhelms bei dem belgischen Herrscher in Ostende. Dann allerdings entspricht auch der Gegenbesuch König Leopolds bei Kaiser Wilhelm den herzlichen freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Monarchen und diese persönliche Freundschaft wird sicherlich auch auf das gegenseitige Verhältniß ihrer Staaten und Völker zurückwirken. Das Programm für die Reise des Reichskanzlers v. Caprivi anläßlich seiner bevorstehenden Zusammenkunft mit dem italienischen Ministerpräsidenten Crispi ist jetzt endgültig festgesetzt. Herr v. Caprivi trifft am 4. November in München ein, um dem Prinzregenten Luitpold seine Aufwartung zu machen, und reist am 6. November von der bayerischen Hauptstadt aus weiter nach Mailand, woselbst er am folgenden Tage mit Herrn Crispi zusammentrifft. Der Zusammenkunft beider Staatsmänner wohnt — so berichten wenigstens römische Blätter — auch der italienische Generalstabschef Cosenz bei, um dem deutschen Reichskanzler Erläuterungen über die militärische Lage Italiens zu geben. In Mailand gedenkt Herr v. Caprivi eventuell bis zum Nachmittag des 10. November zu verweilen und wird er alsdann die Rückreise direct nach Berlin antreten. Die von Sachsen und Bayern beim Bundesrathe gestellten Anträge, betr. die Milderung der Viehsperre gegen Oesterreich-Ungarn, stecken noch immer in den zuständigen Ausschüssen, ohne daß sich das Schicksal dieser wichtigen Anträge absehen ließe. Mächtige Einflüsse sollen sich gegen sie geltend machen und wird namentlich der preußische Minister für Landwirth- schaft, Herr v. Lucius, als ein entschiedener Gegner der sächsisch-bayerischen Anträge bezeichnet und heißt es, Herr to. Lucius mache hierbei hauptsächlich ernste sanitäre Bedenken geltend. In den Bundesraths-Ausschüssen beginnen in diesen Tagen die Berathungen über eine Reihe von Einzeletats des neuen Reichsetats und von der Fertigstellung derselben wird es wesentlich mit abhängen, ob das Reichstagsplenum doch noch am 18. November zusammentritt, wie dies ursprünglich geplant war. Jedenfalls kann man trotz des gleichzeitigen Tagens des preußischen Landtages nur wünschen, daß es bei dem Wiederzusammentritt des Reichsparlaments zum ^.November verbleibt, denn wenn das Plenum, nach einer neuerdings aufgetauchten Version, erst Anfang December einberufen werden soll, dann würden ihm bis Weihnachten nur ein paar Wochen übrig bleiben, in denen schwerlich noch etwas Besonderes geleistet werden kann. Der Reichscommissar Major v. Wißmann hat nunmehr, nachdem er zuvor noch vom Kaiser sowie vom König der Belgier empfangen worden war, die Rückreise nach Ostafrika zur Wiederübernahme seines Postens angetreten. Von der That- kraft und Energie Wißmanns steht zu erwarten, daß er mit den anfständischen und räuberischen Banden, die .neuerdings an verschiedenen Punkten des deutsch-ostafrikanischen Schutz- zebietes wieder aufgetaucht sind, kurzen Proceß machen wird. Im Haag tagen seit Dienstag gemeinsam die beiden holländischen Kammern, um bezüglich der Regenlschaftsfrage definitiven Beschluß zu fassen. In der Dienstagssitzung erstattete der Ministerpräsident Mackay Bericht über den Gesundheitszustand des Königs und erklärte unter Hinweis aus das Gutachten der Aerzte, daß der König nicht mehr regierungs- sähig sei, was vom Justizminister und vom Colonialminister aus eigener Anschauung bestätigt wurde. Schließlich verlangte der Ministerrath von den Kammern die nach der Ver- fassung erforderliche Erklärung über die Einsetzung der Regentschaft. Der weitere Verlaus der Angelegenheit könnte nur dann Schwierigkeiten machen, wenn, wie gerüchtweise verlautet, die Königin Emma sich weigern sollte, die Regentschaft zu führen, worüber aber noch keine Mittheilungen von zuständiger Seite vorliegen. Nach weiteren Meldungen haben die beiden vereinigten holländischen Kammern fast mit Stimmeneinheit die Erklärung der Regierungsunfähigkeit König Wilhelms ausgesprochen, in Uebereinstimmung mit dem bezüglichen Anträge des Minister- rathes. Entsprechend der Verfassung übt jetzt der Staatsrath einstweilen die königliche Gewalt in Holland aus, bis die Regentschaftsfrage durch Einsetzung der Regentschaft endgültig geregelt sein wird, zu welchem Behufe den Generalstaaten in etwa zwei Wochen ein Gesetzentwurf zugehen wird. Da König Wilhelm nach dem Ausspruche der Aerzte, obwohl körperlich ziemlich wiederhergestellt, doch geistig dauernd um- nachtet bleiben wird, so wird die Regentschaft den Character einer dauernden Institution bis zum Ableben des Monarchen tragen. In Luxemburg übernimmt selbstverständlich der Herzog Adolf von Nassau wiederum die Regentschaft. Dem schweizerischen Bundesrathe macht sein Schmerzenskind, das Tessin, auf's Neue zu schaffen. Hier haben die Conservativ Clericalen die Zurückweisung ihrer Beschwerden gegen die Tessiner Volksabstimmung vom 5. October durch den Bnndesrath übel empfunden und unter dem Eindrücke dieser Stimmung, wohl auch infolge der durch die Nationalrathswahlen vom 26. October hervorgerufenen Erregung, ist es in Lugano zu Unruhen gekommen. Die Tumultuanten griffen sogar das Bundesmilitär an und sind daher vom Bundesrathe neue militärische Maßregeln für das Tessin angeordnet worden. Ferner stehen sich auch im Canton Freiburg Clericale und Liberale drohend gegenüber, weshalb die dortige Cantonsregierung 2 Compagnien aufgeboten hat. Vom Bundesrathe ist indeß beschlossen worden, einstweilen in die Freiburger Angelegenheiten nicht einzugreifen, da die Freiburger Regierung glaubt, mit dem aufgebotenen Militär die Ordnung aufrecht erhalten zu können. — Nach neueren Meldungen sotten die Unruhen in Lugano von den Liberalen ausgegangen sein, denen das Abfeuern von Freudenschüssen wegen des Ausfalles der Nationalraths'wahlen im Tessin seitens des Bundescommissars Künzli verboten wurde. Das Schatzamt zu Washington beschloß, daß die Importeure von Waaren, aus denen ein Specialzoll erhoben wird, keine Zeugnisse über die Kosten der Fabrikation beizubringen brauchen. Wie gnädig! — Nach einer Erklärung des Directors der Münze hängt die gegenwärtige Silberbaisse mit den großen Silbervorräthen zusammen, die zur Zeit in New-Uork angehäust sind, und mit dem Aushören der Nachfrage für die Silberausfuhr. Deutsches Aeich. Darmstadt, 30. October. Prinz Heinrich von Preußen kommt übermorgen zu vierzehntägigem Besuche hierher und reist dann zu den Hochzeitsfestlichkeiten nach Berlin weiter. Darmstadt, 29. October. Ausführung der Landes- Feuerlöschordnung. Das heute ausgegebene Regierungsblatt verkündigt die Ausführungsverordnnng zu der schon vor einiger Zeit veröffentlichten Landes-Feuerlöschordnung. Durch dieselbe wird letzteres Gesetz in 27 Paragraphen sehr eingehend erläutert und in zahlreichen Punkten ergänzt, wobei Randtitel die Uebersicht des Lesers wesentlich erleichtern. Durch den letzten Paragraphen wird auch der früher vorbehaltene Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes und zwar für den 1. April 1891 bestimmt, gleichzeitig aber der wichtige Vorbehalt gemacht, daß solchen Gemeinden, deren wirth- schaftliche Lage dies erforderlich erscheinen läßt, soweit bedeutendere Ausgaben in Frage stehen und es sich nicht um die unausschiebliche Befriedigung dringender Bedürfnisse handelt, zu gestatten ist, die erstmalige Beschaffung der zu einer den veränderten Bestimmungen entsprechenden Gestaltung des Feuerlöschwesens erforderlichen neuen Einrichtungen und Ge- räthe auf eine von der Aufsichtsbehörde zu bestimmende Reihe von Jahren zu Vertheilen. Akte Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 30. October. Das Programm für die Ver- mählungsseier der Prinzessin Victoria mit dem Prinzen Adolf von Schaumburg ist der „Post" zufolge folgendes: Am 17. November Galaoper in Berlin, am 18. November Galatafel bei der Kaiserin Friedrich, am 19. November findet die Vermählung im Königlichen Schlosse zu Berlin nach den herkömmlichen Formalitäten, aber ohne Fackeltanz statt. Abends erfolgt die Abreise der Neuvermählten nach dem Stadtschloß in Potsdam. Am 20. November Frühstück bei den Neuvermählten in Potsdam, am 21. November Feier des Geburtstages der Kaiserin Friedrich im Familienkreise, am 22. November Abreise des neuvermählten Paares nach Bückeburg und nach dem Einzuge daselbst Weiterreise nach Malta und Egypten. Berlin, 30. October. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht den Fahrplan der Küstenschifffahrt zwischen Sansibar und Jnhambane im Anschluß an die Reichspost- Dampferlinie zwischen Hamburg und der Delagoabay. Berlin, 30. October. Der König der Belgier stattete gestern Nachmittag dem Reichskanzler Caprivi einen längeren Besuch ab. Er kam heute Vormittag nach Berlin und besuchte das Mausoleum in Charlottenburg. Berlin, 30. October. Der General-Feldmarschall Graf v. Moltke hat an den Oberbürgermeister von Berlin, v. Forckenbeck, unter dem 28. October nachstehendes Schreiben gerichtet: Hochgeehrter Herr Oberbürgermeister! Wie Sie an meinem Geburtstage die gemeinschaftliche Adresse der deutschen Städte und der Haupt- und Residenzstadt Berlin mir überreichten, habe ich meinen tiefempfundenen Dank für die hohe, mir dadurch erwiesene Ehre schon persönlich Ihnen und den übrigen anwesenden Herren aussprecheu können. Gleichzeitig durfte ich Ihnen, als dem ersten Vertreter der Stadt, für den großartigen Fackelzug danken, den Berlin mir am Abend vorher gegeben hatte. Dennoch ist es mir Be- dürfniß, Ihnen noch einmal schriftlich zu wiederholen, wie tief mich diese Beweise des Wohlwollens meiner Mitbürger bewegt haben. Mit inniger Freude hat es mich erfüllt, daß Städte aller deutschen Lande zu einer gemeinsamen Adresse zusammengetreten sind und daß, im Verein mit der akademischen Jugend, die Berliner Bürgerschaft aller Kreise in einem so überaus glänzenden Fackelzug sich vereinigt hatte, um meinen 91. Geburtstag zu feiern. In diesen gemeinsamen Kundgebungen sehe ich mehr als eine Huldigung für meine Person. Ich fasse sie auf als einen Ausdruck der Erinnerung an jene Zeit, wo das Vaterland aus trauriger innerer Zersplitterung heraus sich erhob, wo alle seine Stämme zu treuer Waffenbrüderschaft geeint in heißem Streit ein einiges und starkes Deutschland sich erkämpften, um es dereinst als teuerstes Vermächtniß den kommenden Geschlechtern zu hinterlassen. In diesem Sinne nahm ich die Huldigung gerne an, die mir, als dem ältesten Soldaten der Armee, gebracht worden ist. Abermals habe ich aus ihr die freudige Gewißheit geschöpft, daß die schwer errungene, mit theurem Blute bezahlte Einigkeit Deutschlands stets unerschütterlich sich zeigen wird, wo es sich um die Erhaltung des Bestehenden handelt, um sein Heer, um die gemeinsame Vertheidigung von Kaiser und Reich. Mit der vorzüglichsten Hochachtung habe ich die Ehre zu sein, hochgeehrter Herr Oberbürgermeister, Ihr ganz ergebener Graf Moltke, General-Feldmarschall. Potsdam, 30. October. Se. Majestät der Kaiser und Se. Majestät der König der Belgier fuhren nach dem Frühstück vom Neuen Palais im offenen Wagen nach der Garnisonkirche und besichtigten daselbst, von dem Garnison- und Hofprediger v. Hase und dem Hofprediger Rogge geleitet, das Innere der Kirche und das Grabgewölbe Friedrich des Großen. Dresden, 30. October. Die Abtheilung Dresden der deutschen Coloni al-Gesellschaft hatte am 27. d. M. dem Reichskanzler folgende Depesche gesandt: „Reichskanzler v. Caprivi, Berlin. Nach einem Vortrage des Herrn Fritz Bley über die letzten Ereigniffe in Ostafrika spricht die heute versammelte Abtheilung Dresden der deutschen Colonial-Gesellschast ihr vollstes Vertrauen zu Ew. Excellenz planvollem und entschiedenem Eintreten für die Organisation unserer zukunftsreichsten Colonie aus und erhofft von demselben dauernde Sicherung und gleichmäßige Förderung der in Ostafrika interessirten wirtschaftlichen Kräfte zum Nutzen des Vaterlandes." CoceU» nnb prot>iit$icUc». Gießen, 31. Oktober. I — Durch die beiden Circular-Erlasse des Cultusministers I v. Goßler vom 31.December 1888 und vom 18. Juli 1889 I ist die Ausmerksamkeit weiterer Kreise aus Gebrechen unter I unserer Jugend gelenkt worden, welche in viel größerem Umfange verbreitet sind, als man gewöhnlich glaubt. Es sind dieses die Sprachgebrechen des Stotterns und Stammelns. Nach einer statistischen Ausnahme unter den Schülern der Gemeindeschulen zu Berlin befinden sich dort unter den vorhandenen 155,000 Schulkindern 1550 Stotterer, also 1 pCt. Dasselbe Verhältniß stellt sich im gesammten Deutschen Reiche heraus. Dankenswerth ist es, daß der Herr Minister Anregung gegeben hat, um diese vorhandenen Sprachgebrechen unter der Jugend in geeigneter Weise zu bekämpfen und zu beseitigen. Jeder, der einen Stotterer kennt, weiß, welch ein häßliches Uebel das Stottern ist und wie sehr es die Ausbildung und die spätere bürgerliche Brauchbarkeit des damit Behafteten beeinträchtigt. Die Stotterer selbst empfinden es aber am schwersten, wie sie in Folge dieses Nebels hinter | ihren Altersgenossen zurückstehen und zurückbleiben, auch, sind ! sie erwachsen, wie sie so manchen Beruf deßhalb gar nicht ergreifen können, oder den Berus, welchem sie sich gewidmet haben, nicht vollkommen auszusüllen vermögen. Eltern von mit diesem Uebel behafteten Kindern sollten es darum nicht versäumen, diese möglichst srühe in eine geeignete Behandlung zu geben, um sie von ihrem Sprachgebrechen heilen zu lissen. Für die geeignetste und erfolgreichste Heilmethode gilt zur Zeit die von den Herren Gutzmann in Berlin entwickelte und geübte, auf physiologischen Grundsätzen beruhende didactische Methode, welche auch von dem Herrn Cultusminister empfohlen worden ist. Nach dieser sind bis jetzt 85 pCt. Stotterer und Stammler definitiv geheilt und 15 pCt. dauernd wesentlich in ihrer Sprache gebessert worden. Denjenigen in hiesiger Stadt und Umgegend, welche an dem genannten Sprachübel des Stotterns und Stammelns leiden uud davon geheilt zu werden wünschen, ist jetzt in der Nähe die Gelegenheit dazu geboten bei Herrn Pfarrer Repp in Werdors, Kreis Wetzlar, welcher, in der Gutzmann'schen Heilmethode theoretisch und praktisch ausgebildet, wie wir vernehmen, auch bereit ist, Kinder und Erwachsene dieser Art in Behandlung zu nehmen. — In Westfalen bereitet sich eine Agitation vor zur Herstellung einer directen Vollbahn zwischen Münster (in Verbindung mit dem Rhein-Ems-Canal) und Frankfurt a. M., und findet zu diesem Zwecke am 3. November eine Versammlung aller dabei Jnteressirten, in erster Linie der Vertreter der Industrie und des Handels aus den in Betracht kommenden Gegenden in Hagen statt. Die seitherige einzige Vollbahn mit Schnellzug-Verbindung bestand in der Strecke Münster- Hamm-Köln, bezw. Münster-Haltern-Düsseldors-Köln über die Rheinische Eisenbahn nach Frankfurt. Die neue Strecke soll von Münster über Unna-Menden, Finnentrop, Siegen, Haiger, Wetzlar, Usingen, Homburg, bezw. Wetzlar-Butzbach (zum Anschlüsse an die Main-Weser-Bahn) nach Frankfurt führen. Von der projectirten Bahn sind bereits 155 Km. vorhanden, demnach bei angenommener Länge von 300 Km. noch 145 Km. zu bauen. Die neue Bahnverbindung würde, wenn mit Vollbetrieb eingerichtet, den Weg von Süden (Pfalz, Baden, Bad-Nauheim, 29. October. Gestern hat aus dem Löfsler'schen Weingute die Traubenlese begonnen. Wie befriedigend infolge des äußerst günstigen Herbstwetters die Qualität des gewonnenen Produktes auch ist, so gering ist leider der Herbst in quantitativer Beziehung. Die naßkalte Witterung zur Zeit der Blüthe der Scheine hat einen reichlichen Fruchtansatz verhindert. Holzheim, 30. October. Die hiesige Gemarkung, welche durch ihre vorzügliche „Holzheimer Kartoffelcultur" weitbekannt ist, zeichnet sich auch durch die Pflege des Obstbaues Vortheilhast vor vielen anderen aus. Hat doch die hiesige Gemeindekasse in diesem Herbst für versteigertes Gemeindeobst die stattliche Summe von 1253 Mk. 90 Pfg. vereinnahmt. □ Ruppertenrod, 30. October. Der heute dahier stattgehabte Herbstmarkt war trotz der ungünstigen Witterung sehr stark mit Schweinen befahren. Der Handel damit hatte wie auf dem gestern zu Homberg a. O. abgehaltenen Markte keinen Zug- das Angebot überstieg bedeutend die Nachfrage. Namentlich war mit den sonst um diese Zeit stark begehrten Frühjahrsschweinen gar kein Handel und die meisten aus- gesahrenen Stücke blieben unverkauft. Ein Rückgang in den seither ungewöhnlich hohen Schweinepreisen ist thatsächlich eingetreten. Daher der flaue Handel. Die Verkäufer sind die seitherigen Preise noch gewohnt, aber Hieraus ist folgende Antwort eingegangen: „Deutsche Colonial - Gesellschaft, Abteilung Dresden. Vielen Dank für das Telegramm. Auch ich halte die ost- afrikanische Colonie für zukunftsreich und hoffe, daß sich ihr die für ihre Erschließung und Ausnutzung nöthigen Privatcapitalien bald zuwenden werden. v. Caprivi." Kopenhagen, 30. October. Folkething. Aus die Anfrage eines Abgeordneten über die Errichtung internationaler Schiedsgerichte erwiderte der Minister des Aeußern Baron v. Rosenörn- Lehn, die dänische Negierung sei zwar bereit, diesbezügliche Vorschläge entgegenzunehmen, die Angelegenheit würde jedoch bei den Großmächten sicherlich auf Widerspruch stoßen. Dänemark sei ein zu kleines Land, als daß es in einer solchen Angelegenheit die Initiative ergreifen könne. Paris, 30. October. In der Kirche Saint Sulpice hielt heute Vormittag der Erzbischof von Paris anläßlich des bevorstehenden Eintritts der einberusenen Seminaristen in den activen Heeresdienst einen feierlichen Gottesdienst ab. Zum Schluffe desselben richtete der Erzbischof an die Seminaristen eine Ansprache, in weicherer sie ermahnte, ihre militärischen Pflichten würdig und willig zu erfüllen, sich als die besten Soldaten zu zeigen und die militärische Disciplin aus das Eifrigste zu befolgen. Die Kirche werde für sie beten, damit sie diese Prüfung ohne Entmuthigung ertrügen. Sie werde auch jederzeit für die Armee beten, denn die Ehre Frankreichs liege ihr sehr am Herzen. London, 30. October. Dem „Reuter'schen Bureau" wird über die Einnahme von Witu aus Mombasa den 30. d. M. gemeldet: Admiral Fremantle landete mit 900 Matrosen und Marine-Infanterie, 150 Mann indischer Truppen, welche die westasrikanische Gesellschaft zu seiner Unterstützung entsandt hatte, und 250 Trägern am 25. dieses Monats in Kapini und setzte alsbald den Vormarsch gegen Witu fort. Die Avantgarde wurde von dem Feinde angegriffen und hatte 3 Verwundete. Am 27. d. M. wurde Witu mit Sturm genommen und die Stadt zerstört. Der Feind verlor zahlreiche Todte, die Verluste der angreisenden Streitkräfte bestanden in einigen Verwundeten. Für die Gefangennahme des Sultans von Witu ist eine Belohnung von 10,000 Rupien ausgesetzt. Konstantinopel, 30. October. Durch neuerdings von Seiten des griechischen Patriarchats erhobene Schwierigkeiten ist die Erledigung des Streites zwischen der Pforte und dem Patriarchat abermals hinausgeschoben worden. Der Gottesdienst in den griechischen Kirchen wurde gestern noch nicht ausgenommen. Württemberg und Hessen) nach dem industrie- und kohlenreichen Westfalen, nach Münster, Hannover, Emden, nach den Seebädern, nach Nordholland rc. um circa 60 Km. abkürzen. Falls das Theilproject Wetzlar-Homburg-Frankfurt zur Ausführung käme, würde die Main-Weser-Bahn zwischen Gießen und Frankfurt eine Parallelbahn erhalten, deren Einfluß sich auch für Gießen bemerkbar machen würde, weil dann Personen und Güter auf der Linie Deutz-Gießen nicht mehr, wie seither, über Gießen geführt zu werden brauchten und umgekehrt. Wahrscheinlich wird das Project, mag die neue Bahn nun direct von Wetzlar nach Frankfurt (über Homburg) oder von Wetzlar (über Butzbach) zum Anschluß an die Main- Weser-Bahn gedacht sein, auch in unserer Geschäftswelt mit gemischten Gefühlen betrachtet werden. Es würde zum Beispiel den Bewohnern der südlich von Wetzlar gelegenen Orte, wenn das Project Wetzlar-Frankfurt (über Homburg) zur Ausführung käme, die Wahl nicht schwer werden, ob sie mit Gießen oder Frankfurt verkehren sollen, da letzteres gerade so schnell, ja unter Umständen schneller erreicht werden kann, wie ersteres. Andererseits wäre auch der Vortheil nicht zu verkennen, den die projectirte Bahn Münster-Wetzlar für den Bezug von Kohlen bietet, für welche auf dem abgekürzten Wege eine nennenswerthe Frachterspar- niß herbeigeführt würde. In unserer Nachbarstadt Wetzlar, die von der Ausführung der Bahn zu profitiren hofft, hat man sich schon mit diesem Project beschäftigt, namentlich hat der dortige Handelsverein sich der Sache angenommen und einen Delegierten zu der in Aussicht stehenden Versammlung in Hagen gewählt. Auch vorgestern sand in Wetzlar eine allgemeine, aus der Stadt und den interessirten Orten stark besuchte Versammlung statt, in welcher beschlossen wurde, die zur Hagener Versammlung zu entsendenden Delegierten zu ersuchen, dort mit aller Energie auf einen Beschluß hiuzu- wirken, welcher die Führung der neuen Linie anstatt in der Richtung Wetzlar-Butzbach in der für den südwestlichen Theil des Kreises Wetzlar geradezu eine Lebensfrage bildenden Richtung Wetzlar-Oberndorf-Kröffelbach-Usingen nach Homburg verbürgt. — Das Kaiser-Panorama, M'äusburg 12, erfreut sich zunehmend eines regen Besuches; die Aufnahmen sind aber auch prächtig und die einzelnen Abtheilungen und Gruppen der Pariser Weltausstellung präsentiren sich in einer Plastik, als wenn der Beschauer in Wirklichkeit in ihnen weilte - Freunde naturgetreuer Ansichten finden hier reichen Stoff und volle Befriedigung. — Kaiser-Panorama. Nachdem die unübertreffliche Serie: „die Pariser Weltausstellung" mit größtem Ersolg und mit gleichfalls großer Anerkennung gezeigt wurde, gelangt für die kommende Woche im Kaiser-Panorama die Preis-Serie Schweiz (CycluS I) zur Ausstellung. Das eigenartige Beleuchtungssystem dieses Panoramas läßt die einzelnen Land- schasten und paradiesisch schönsten Punkte der Schweiz in wunderbar naturgetreuer Farbenpracht erscheinen. Wir können nach dem, was wir bisher gesehen, den Besuch nur cmgelegent- ! lichst empfehlen. — Circus Lorch. In gut geheiztem, vor den Unbilden der Witterung trefflich geschütztem Circus sand gestern Abend vor zahlreich erschienenem Publikum die Eröffnungs-Gala- Vorstellung der im besten Andenken von früher her bekannten Direction Lorch statt. Das reichhaltige Programm bot einen Ueberblick über die abwechslungsreichen, vielseitigen Leistungen der Gesellschaft in höherer Pserde-Dreffur und Gymnastik und wurden die einzelnen Programmnummern in durchweg meisterhafter Weise unter ungeteiltem Beifall des Publikums ausgeführt. Die ihre Wirkung aus die Lachmuskeln nie Versehlenden ergötzlich-drastischen Zwischensccnen der Clowns fehlten selbstverständlich nicht. Die Vorsührung der afrikanischen Dickhäuter, genannt Elephanten, bildete den Schluß dieser ersten, sich auss Beste eingeführten Vorstellung. Wir können den Besuch des Circus nur empfehlen. — Gestern wurde dahier ein Fremder verhaftet, der einen noch ganz neuen Trauring zum Verkaufe anbot und I dabei sich Carl Reinhardt aus Sachsenhausen nannte. Weil I seine Angaben, der Ring sei sein Eigenthum, durchaus nicht I stimmte, indem ihm derselbe viel zu groß, so wurde nach I Sachsenhausen telegraphirt, woher gestern Abend noch die I Antwort dahier eintraf, daß der Name Carl Reinhardt dorten I völlig unbekannt fei. Heute Morgen hat der Beschuldigte au: I dem Polizeiamt zugestanden, daß er den Ring nebst verschie- I denen Kleidungsstücken in Ober-Ursel bei Frankfurt a. M. I gestohlen habe. Er will jetzt Friedr. Wilhelm Weber heißen I und Strumpsweber aus Hohenstein-Ernstthal in Sachsen sein. man bezahlt sie eben nicht mehr. Dann aber hat sich auch die Schweinezucht bedeutend gehoben, Jeder sucht abzusetzen und so muß unbedingt die Nachfrage darnach fallen. Zwischen dem heutigen und dem vorjährigen um diese Zeit abgehaltenen Markte war der Unterschied im Preise durchschnittlich per Paar 20 Mk. weniger. Am besten ging noch der Handel mit Ferkeln, dasür wurden per Paar 30 bis 40 und 40 bis 50 Mk. bezahlt. — Der Krämermarkt war mit Krämerbuden gut besetzt und die Verkäufer konnten mit dem Verkauf ihrer Maaren zufrieden sein. XX. Altwiedermus a. F. d. Ronneburg, 30. October. Wir glaubten seither, unser Dorf, welches weitab vom großen Weltverkehre liegt, würde von der Maul- und Klauen- euche verschont bleiben. Nun hat es sich aber anders gezeigt. Die Seuche trat plötzlich in einem Stalle auf, dessen Vieh nicht ausgesahren und nicht ausgetrieben wird, der keine Verbindungen mit verseuchten Gegenden hat und nun ist das Uebel urplötzlich vorhanden. Niemand weiß woher die Seuche gekommen sein mag. Die Leute sind zum Theil der.Ansicht: Wie im vorigen Jahre die Influenza unter den Menschen auftrat und wieder verschwand, so tritt die Maul- und Klauen- euche jetzt unter dem Vieh aus. — Die Höhe, woraus die Ronneburg steht, ist aus der südwestlichen und südlichen Seite mit Weinbergen bepflanzt, welche von rauhen Ost- und Nordwinden geschützt sind. Der Traubenertrag wurde geherbstet und die Trauben erweisen sich als sehr wohlschmeckend, zuckerhaltig und brühig, so daß ein guter Wein zu erwarten steht. Für unsere Provinz, in welcher der Weinbau gering ist, bleibt das hiesige Resultat jedensalls von Interesse, da die Ronneburger Weinberge eine Fläche von mehreren Morgen bedecken. In den Jahren 1857, 1865, 1868, 1874 und einigen anderen war der hiesige Wein ein sehr vorzüglicher und äußerst kräftiger. E. Ulrichstein, 30. October. Unsere Spar- und Darlehenskasse verzinst vom 1. November ab sämmtliche Spareinlagen bis zu 1000 Mk. mit 4%. Die Provision für Darlehen in lausender Rechnung wurde von 2/z °/o aus Vt % herabgesetzt. E. Laubach, 30. October. Inhaltlich des Gemeinde- Voranschlags der Stadt Laubach soll für das Jahr 1891/92 eine Umlage von 16,000 Mk. erhoben werden. Uti Daroisttdl interident Dr. Sa einer Berufung m der Geschichte Alf uarius an der Unt eines Redacleurs l übernehmen- Prof * f gSV" dieses Schwärs d-r s'-'ig i""* safe M mit ihr-r f d-ß tW ° bleiben, die HMdeS *«* „„j jiimeift»6” MchenWM aber bi Wi-n » immer mehr qehSrige D°m dies die bedauern cultivirten Schol c - Aus btt und Friedensjahre Straßburg, Straf N. Schultz u. Co. 9ermifd?te». *△ Mainz, 30. October. Das vor mehreren Monaten in einer hiesigen Wirthschast zwischen Soldaten der Mainzer- Garnison sich abspielende blutige Drama, bei welchem der Musketier Brandenburger vom 88. Infanterie-Regiment von Kameraden erstochen wurde, hat jetzt seine richterliche Sühne gefunden. Musketier Hölver, dessen Seitengewehr blutig befunden wurde und den man allgemein als den Urheber des mörderischen Auftrittes bezeichnete, erhielt von dem Kriegsgericht 5 Jahre Festungshaft und ein zweiter bei dem Streite Betheiligter, der Musketier Geis, 4 Monate Festungshaft. Die anderen in die Sache verwickelten Soldaten gingen straflos aus. Die Verurtheilten sind zur Verbüßung ihrer Strafen bereits nach Rastatt verbracht worden. — Aus dem hiesigen „Stadthaus" fand heute eine Versammlung von Arbeitgebern aus allen Gewerbebranchen statt, die von der Bürgermeisterei zu dem Zweck einberufen war, um den Betreffenden Gelegenheit zu geben, sich über die Zweckmäßigkeit der Einführung eines Gewerbeschiedsgerichts auszufprechen. ES ist nämlich beabsichtigt, mit dem nächsten Jahre ein solches Gericht hier einzuführen. * Oppenheim, 28. October. Ein recht bedauerlicher Fall wurde heute Nachmittag in hiesiger Stadt bekannt. Zwei Schreibgehülsen beim hiesigen Kreisamt machten am Sonntag Nachmittag einen Spaziergang nach Gimbsheim, wo sie dem „Neuen" zusprachen. Bei dem Abends angetretenen Rückweg zur Bahnstation Guntersblum blieb der jüngere der beiden zurück, während der ältere vorausging. Als nach einiger Zeit der Zurückgebliebene sich am Bahnhof nicht einfand, ging der andere wieder zurück nach Gimbsheim zu, ohne denselben zu treffen. In der Annahme, daß der Vermißte wahrscheinlich wieder nach Gimbsheim zurückgekehrt sei, trat der ältere nunmehr den Rückweg an. Als jedoch der junge Mann heute früh auf dem Bureau nicht erschien, wurde die Gendarmerie in Guntersblum um Nachforschungen nach dem Vermißten ersucht. Heute Nachmittag wurde nun die Leiche in einem Graben abseits der Chaussee ausgesunden. Der Be- dauernswerthe ist von der Chaussee rechts abgegangen und so in einen Graben gekommen, aus dem er sich nicht mehr herauS- arbeiten konnte. Die Leiche saß im Wasser bis an die Brust. Der junge Mann war seit etwa einem halben Jahre dahier und ist aus Weickartshain bei Gießen zu Hause. * E. Ehringshausen (Kr. Wetzlar), 30. October. Unser Bürgermeister, Major a. D. Zechlin, ist infolge Meinungsverschiedenheiten mit dem Vorstande aus dem deutschen Krieger- bunde ausgetreten und hat damit auch die Geschäfte als Vorsitzender des Krieger-Verbandes Wetzlar niedergelegt. * Wesel, 28. October. An Geiz gestorben ist hier eine vierzig Jahre alte Frauensperson. Sie war infolge schlechter Ernährung erkrankt, weigerte sich aber aus Geiz hartnäckig, einen Arzt rufen zu lassen. Sie wäre geradezu verhungert, wenn nicht ihre Bekannten in ihr Zimmer gedrungen und die Unterbringung der ganz Verwahrlosten in ein Krankenhaus bewerkstelligt hätten. Dort starb sie bereits nach zwei Tagen. Zum Nachlaß der alten Jungfer gehören drei Häuser, 800 Thaler in baarem Gelde, eine Masse Sachen und ein seit 1869 aufbewahrter, dicht mit Schimmelpilzen bewachsener Schinken. Mehrere Geschwister der Verstorbenen theilen sich in die Hinterlassenschaft. * Elberfeld, 28. October. Eine Versammlung von etwa 500 Bäckermeistern aus Elberfeld, Barmen und Umgegend beschloß nach einem Vortrage des Stadtverordneten Evertz, gegen die Industrie- und Getreidezölle an den Reichstag eine Eingabe zu richten, in welcher um Aufhebung der Getreidezölle oder mindestens doch um Herabsetzung auf ' den bis 1887 geltend gewesenen Satz gebeten wird. Der @ti Beteiligten von lang zur Einsichl Raberts E Der Ah VinsscheM Gn Der Ny sür 1891/92 l Einsicht auf. Steinbi Gros bMNi*C(1 Dienttag |tBeI IW 3 vM Ä “Ä Mittwoch (babei e »IN Z tu, W " llbgk, 6552 Versteigerung Deutscher PerL-Kaffee und der Umgegend. 7882 9125 9132 9123 455 Verkaufsstelle Giessen: Heb. WaiSacll, Markt 8. sind eingetroffen. [8914 Fritz JVowack, Settersweg. 6943 Neustadt 56. I. A: Tcklosser Neustadt IL $552 8591 Bahnhofstraße 27. Goldene Medaille. Silberne Medaille. Morn, Gerichtsvollzieher- BrumalalkimZ Drogenhandlung Otts Schaaf. Husen sagt im Vorworte, daß er nicht Geschichte schreiben wolle, sondern erzählen, was er als Tourist, als Ethnograph, als Kriegsberichterstatter während Jahrzehnten er- und durchlebt hat. Ein Blick auf das Jnhaltsverz-tchntß des ersten Bandes genügt, um zu wissen, daß man es mit einem ungemein feffelnden Werk zu thun haben wird. In den vorliegenden neun Lieferungen, von welchen die erste Lieferung mit dem Bildnitz des Autors geschmückt ist, zeigt uns der Verfasser blutgetränkte Schlachtfelder, wie die parkettirten, von Kerzenglanz und Blumenduft durchflutheten Säle der europäischen Höfe, der Aristokratie, der morgenländischen Sultane und weiter führt er den Leser durch das Volkstreiben der Weltstädte und an die Orte, an welchen im Fieber Millionen gewonnen und verloren werden. Die wechselreichen Aufzeichnungen sind frisch und plastisch dargestellt und darum fesselnd im höchsten Grade. Das Werk, auf das wir noch zurückkommen werden, erscheint in 12 bis 15 Lieferungen zu 50 Pfg. — Meerrettig aufzubewahren. Bekanntlich ist die Meer- retttgwurzel nur vom Herbst bis zum Frühling brauchbar. Um jedoch auch in der übrigen Zeit guten Meerrettig zu haben, reinige man die Wurzeln in der Zelt, wo sie brauchbar sind, sorgfältigst, trockne sie schnell und stoße sie in einem Mörser zu einem feinen Pulver, welches in Flaschen gethan wird. Letztere werden sorgsamst zugedeckt. Vor dem Gebrauche wird nur Wasser auf das Pulver gegossen und der angenehme Meerrettig-Geschmack entwickelt sich wieder in seiner ganzen Schärfe, ohne besonders an Feinheit eingebüßt zu haben. — Kitt für Treibbeetfenster. Einen sehr billigen, leicht herzustellenden Kitt, der sich besonders für Treibbeetfenster, wo stets größere Mengen dieses Materials gebraucht werden, eignet, erhält man, wenn man gewöhnlichen Steinkohlentheer und Portlandcement miteinander mengt und knetet. Das MengenverhäUniß ergibt sich bet der Bereitung von selbst. Großherzogliche Bürgermeisterei Burkhardsfelden. Hoffmann. Rabertshausen, am 29. October 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Rabertshausen. ___Widdersheim. garanttrt frisch, 1 Stück 7 Pfg., 25 Stück 1.60 Mik.. 50 Stück 3.15 Mk., 100 Stück 6.80 Mik. empfiehlt [6660 HH. Arnold II., Schloßgasse 5 Gußwaaren. Füllregulirosen, ReguUr- kvchofen, Wirthfchasts- ofe«, Herde re. re empfiehlt zu billigsten Preisen Die Nähabende am DienStag jeder Woche sind ausschließlich für i.Un& b*r«itS conjtctnirfe Mädchen (Dienstmädchen, Fabrikarbeiterinnen u. s. ro.) bestimmt und werden daher , „ m Abend« von >/-8 Uhr an gehalten. Anmeldungen dazu werden im Local selbst, im alten Rathhause entgegengenommen. 8466 von 6^bis 8"uhr" versammeln sich, wie bisher, Freitag Abends Gießen, den 10. October 1890. Stuhlflechtrohr empfiehlt billigst Literat«» utiO rinnst. — An- bewegtem Leben. Erinnerungen aus dreißig KriegS- und Frtedensjahren, von Hans Wachenhusen. Lieferung 1—9. Straßburg, Straßburger Druckerei und Verlagsanftalt, vormals R. Schultz u. Co. — Der so sehr beliebte Erzähler Hans Wachen- * Wien, 27. October. In einer seiner letzten Vorlesungen stellte Herr Hosrath Prof. Nothnagel in Wien seinen Hörern eine kranke Dame vor, welche seit kurzer Zeit mit einem Leberletden behaftet ist, das nach eingehender Untersuchung als eine schwere Krankheit erkannt wurde. Die Dame leidet an einem Blasenwurm der Leber, den sie von ihrem Schoßhunde acquirirt hat. Es ist dies ein 4 Millimeter kleiner Wurm, der' als Parasit den Hund bewohnt. Hofrath Nothnagel betonte in seinem Vortrage, daß die Verbreitung dieses Schmarotzers in den letzten Jahrzehnten nur in Folge der stetig zunehmenden Hundeliebhaberei an Ausdehnung zugenommen hat. Insbesondere seien es die kleinen, sonst zierlichen Schoßhündchen, die viel auf die Reinlichkeit halten und sich mit ihrer Schnauze stundenlang putzen, wobei es geschieht, daß einige solcher kleinen Würmchen auf der Zunge hasten bleiben, die dann bei den Liebkosungen 'auf die Herrin des Hundes übertragen werden, sich in einem Organe ansiedeln und zumeist Leberkrankheiten verursachen, die gewöhnlich einen tödtlichen Ausgang nehmen. In Jena, Königsberg, namentlich aber in Wien tritt diese Krankheit in den letzten Decennien immer mehr aus und betrifft zumeist den besseren Ständen angehörige Damen, und es unterliegt keinem Zweifel, daß dies die bedauernswerthe Folge der in diesen Städten besonders cultivirten Schoßhundliebhaberei ist. Gärnrntltcho Neuheiten in Taschentüchern Verkehr, Land- tmfc Doikrwirthststast. — Die Preußischen Eisenbahndirectionen sind veranlaßt, den Dienststellen bei der Abfertigung und Beförderungen von Leichen- tran-porten besondere Sorgfalt und Pünktlichkeit, sowie ein rück- sichlsvolles und entgegenkommendes Verhalten gegen die den Transport bestellenden oder begleitenden Personen einzuschärfen. — Weiter sind dte Directionen angewiesen, dem Arbetterverkehr die größte Aufmerksamkeit zu widmen und durch gute Verbindung und billige Preise ermöglichen zu helfen, daß sich die Arbeiter außerhalb der großen Städte gesunde, wohlfeile Wohnstätten beschaffen können. Butzbach, 29. Octob>r. Wochenmarkt. Butter kostet per Pfund JL 1,00—0,00, Käse per Pfund 45—46 Eier zwei Stück 15 Neuheiten in Umhängen, Tüchern, ShwalS in Seide, Chenille und Wolle Caputzen und Eapuchou, Pellerineu in Chenille und Wolle, Peluschkragen, Handschuhe jeder Art, sowie Mädchen, und Knahenkappen empfiehlt billigst 8420 Fortsetzung der Versteigerung des Nachlaffes von Herrn Buchdruckereibesitzer Pietsch, NahruugSberg 8 Dienstag den 41. November, Nachmittags von 2 Uhr an. AusgekNen werden: 2 Sophas, 3 Kommoden, 1 Spieltisch, 1 Schaukel- iessel, 3 vollständige Betten, Bettwerk, 2 runde Tische, 12 Stühle, 2 ovale Tische, 2 Pendules, 1 Korkarbett in Glaskasten (Marienburg), 2 Fenster und 1 Portiere grüne Rips-Ueberhänge nebst Vorhängen, 1 ovaler und 2 längliche Spiegel, 3 gute Gemälde, verschiedene Jagdbllder, 3 Läufer, ausgestopfte Thiere, Gläser, Vasen, Teppiche, Vorlagen, Weißzeug, Porzellan, 1 Küchenschrank, Küchengeschirr rc. rc. Mittwoch den «. November, Nachmittags von 2 Uhr an: 1 Nähtischchen, 1 vollständiges Bett, 1 Console, 1 Stellleiter Petroleumherd, großer Tabakskaften, 1 runder Tisch, 1 Tivoli, Vücherreale Bücher (dabei Shakespeare), Weißzeug, Haushaltungssachen u. s. w. Voraussichtlich Schluß der Versteigerung. Im vormundschaftl. Auftrag: LouiS Nothenbergev, Gerichtstaxator. Dienstag den 4. d. M, Vormittags von 9 Uhr an können die Gegenstände besichtigt werden. 9136 Ieitgeöotenes. Neuheiten in Stickereikleidern und Krausen eingetroffen. [9116 J. Kaan jr. Universität. • Nachrichten. Darmstadt, 29. October. Oberconststorialrath und Superintendent Dr. Karl Sell hat für Ostern 1891, unter Ablehnung einer Berufung nach Breslau, eine Berufung nach Bonn für Kirchengeschichte angenommen. — Wie die „Köln. Volksztg." vernimmt, gedenkt der Profeffor der Geschichte Alfred Dove in Bonn seine Stellung als Ordinarius an der Universität demnächst aufzugeben, um die Stellung eines Redacteurs bet der „Allgemeinen Zeitung" zu München zu übernehmen. Professor Dove war ursprünglich Journalist. Bekanntmachung. Der Bieinalweg zwischen Burkhardsfelden — Albach ist in Folge Neu-Chaussirung für fremde Fuhren bis auf Weiteres verboten. Burkhardsfelden, am 30. October 1890. Bekanntmachung. Der Gemeinde - Voranschlag für 1891/92 liegt für jeden Betheiligten vom 5. November d. I. aus hiesiger Bürgermeisterei 8 Tage lang zur Einsicht offen. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Watzenborn-Steinberg für 1891/92 liegt 8 Tage lang auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht auf. Steinberg, den 30. October 1890. Beste Taschentuch-Parfüms in decorirten Gläsern und offen zum Aus- wiegen empfiehlt 8610] Otto Schaaf, Drogenhandlung. ter. >as vor mehreren Monaten ;en Soldaten der Mainzer Drama, bei welchem der L Infanterie-Regiment von itzt seine richterliche Sühne essen Seitengewehr blutig zemein als den Urheber des erhielt von dem Kriegs- ?in zweiter bei betn Streite 4 Monate Festungshaft. ?n Soldaten gingen straslos Verbüßung ihrer Strafen icx. 0" ^nd heM emAr- fkn Gewerbebranchen statt, )tm zweck einberusen war, t zu geben, sich über die ;ine§ Gewerbeschiedsgenchts labftW/ mit bent na*n Versuchen Sie gefl. Schustera Cafffee Höchste Auszeichnung | Cöln 1889 j < ne1 .,n un° * ■■ 6»lUl aber t, h ^rr lucht 1'^ bat1«d) fallen Wn (‘"Megeit bur»L cSa,li»=n r 30 biz jn Handel *■“*«* at es s;/, lauen- !9clt'=6enwird faS® »«de t W ' 0 em gute, Wei,, r’M in welcher der «je Seiultat jedenfalls dm .e,nb«9e ei»e Fläche 6on hin Wen 1857, 1865 °« der hiesige Wein ein ger. Unsere Sgar- und ■ SoDBubet ab fämmlliche 4°/o- Die Pwdijim «g fturbe ton auf ihaUlich des Gemeinde^ «fall für das JahrWl/zz oben werden. 9062] Einen Landauer in sehr gutem Zustande verkauft Karl Wallenfels II. Gegen Hautunreinigkeiten Mitesser, Finnen, Flechten, Röthe des Gesichts eto ist die wirksamste Seife: Bergmanns Birkenbalsamseife, allein fabricirt von Bergmann & Co. in Dresden. Verkauf k Stück 30 u. 50 H bei 6952 Carl Petri. Samstag den 1. Novemder d. I., Nachm. 2 Uhr, versteigere ich Markt- dsund-P°ck°ten zu 40 Pfennig, in halben Pfund- Commoden, Tische, Kleiderschränke, i Packeten zu 20 Pfennig ut den meisten Colonlalwaaren'Handlungen hrer Spiegel, Betten, goldene und silberne k v Uhren, Juwelen und andere Sachen. « Model werdert ?u jedem annehmbaren abgegeben. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg. H e ß. 9138 W.’AWWlVdW.’Jtfw'ÄYW 5 Frita Nowack, Srltonitg, £ g empfiehlt in nur Prima-Qualitäten sein großes Laaer in 2" Unterzeugen, wie: ji < Normalhemden, Norumljaltren, Normalhosen etc., J jl ferner das Neueste in 8521 J ji Kragen, Manschetten und Shlipseu. Neuester Fahrplan aller in Gießen ankommenden nnd abgehende« Eifenbahnzüge ist bei nnferen Zeitungsträgern sowie auf unserem Bureau zum Preise von 20 Pfg, zu haben. Expedition öes „Gießener Anzeiger". 364] Die bet ühmten 88ieSen0enerAanS> macher «udeln v. E. Weiner keine sog Fabrtknndeln, empfehlen W. Schomber, Neuen Bäue 10 u. C. Roth, Wallthorstr. »Ueberzählige Weinfässer von sa. 600 Liter Inhalt verkanten IGevrüder Mayer in Gießen. Finer Stadt bekannt. ,.x GimbshelM, tvo sie 'tm Abends angetretene« SSt* * J ee rechts avg 9 , heraus J-hr- d°h'" ^storbel"^ Achter Er glli^Bis zum 1 Decbr. 1890 Nlüssen meine siimmtlichen xocalitäten geräumt lein, da dieselben theils vermiedet, theils verkauft find. Scbifsrnachrichten. H a m b u r g, 27. Octbr. Das Hamburg-Newyorker Post-Dampfschiff „Rhaetta", Capitän Kühlewein, ist am 26. October 6 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 28. October wohlbehalten in Rew- york angekommen. Antwerpen, 29. October. Buffalo Bills Wild West Truppe schiffte sich heute mit dem Dampfer „Belgenland" der „Red Star Line" nach Philadelphia ein. Im nächsten Frühjahre soll eine neue Truppe von Amerika kommen, um die Vorstellungen auf dem Conttnente wieder zu beginnen? Wer iu Hämorrhoidalleiden neigt oder daran labortrt, sorge sich stets durch Anwendung der ächten Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen für eine geregelte Verdauung. (Preis ä Schachtel Jt 1.—) Haupt-Depot: Adler-Apotheke in Frankfurt a. M., Trierscher Platz. 9133 Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 22. Sonntag nach Trinitatis, 2. November: Ref ormattonsfest. Vormittags 9V- Uhr: Pfarrer Dingeldey. Beichte und heiliges Abendmahl im VormittagS- gottesdienst. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nach beiden Gottesdiensten Collecte für dte Gustav' Adolf-Stiftung. Kinderkirche Vormittags HVi Uhr: Pfarrer Schlosser. Bibelstunde am Montag den 3. November, Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Cap. 2, der Glaube an Christus leidet nicht Ansehen der Person. Pfarrer Dr. Naumann. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 2. bis 8. November besorgt Pfarrer Dingeldey. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, 1. November. Freitag Abend 430 Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, SamStag Mittag 3oo Uhr, Samstag Abend 52J Uhr. Briefkasten. E. Wenn Ihnen der Inhalt unseres Schreibens vom 30. Juli genehm ist, dann senden Sie ein. Frdl. Gruß. Red. A. Docter beziehe 9109 große Auswahl bei [8311 Otto Schaaf, Drogenhandlung. 8932 NB. Damen ohne Karten haben keinen Zutritt. Preisen. 8605 9134 7532] Neustadt 6. BENEDICTOIE Betr.: Den' Am Schlüsse ahmungen unseres Liqueurs zu verkaufen. [8340 Sonntag den 2. November Heinrich Carle [9135] wozu ergebenst einladet 143.50 Telegraphischer Conrsbericht der Berliner Börse vom 31. October 1890. 168.601 Disconto-Com-Anth. Tendenz: matt. Reichsbank-Discont 5 Ablaus von dre jahres angewend oder eine Wiedei Angabe der Iah bei solchen Waa holen ist. Gießen, G Man achte darauf, dass sich auf jed. Flasche die viereckige Etiquette in. der nebenstehenden Gesund 1 wollene 5)ed larien, 1 $QQ1 Gießen, G Harpener _____.Ostpreußen 156.751 Bockumer Gußstahl-Act.Z an die er Ich ihellk 10. und 12.3 Martini-Consei Gießen ein. Gefchw. Aron 32 Marktstraße 32 empfehlen ihre Neuheiten in Corsetteu, Regenschirmen, Schürzen, Hemden, Nacht- iacken, Beinkleidern u s w. in bekannt guter Qualität, zu den billigsten Stadt Marburg Heute Samstag Abend: 8748] Ein möbl. Zimmer zu vermielhen. Graben straße 10, parterre. Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 31. October 1890. 96.001 Per- Königs-Laurah.-Act. 172 10 | Tendenz: fest Wollene Schlaf-u.Pserdetkppiche in großer Auswahl billigst bei JLouis Wittich II., Sattler, Die Waaren-Handlung von Robert Stuhl, Neustadt 23 empfiehlt ihr reich assortirtes Lager in nachfolgenden =®z Winter-Bedarfs-Artikeln. zur geneigten Abnahme unter Zusicherung reellster Bedienung. Wollene, halbwollene u. baumwollene Unterhosen, .... Hemden und Hautjacken sür Männer und Frauen, Gestrickte und gewebte Jacken und Jagdwesten, Leibhöschen für Kinder, Baner scher Gefangverem. Samstag den 1- November: ......tg i. Saale des Saft leid. Anfang Abends 8 Uhr. Der Vorstand. 9124] Ein junges MetzgerbürsÄchen gesucht. Wo? sagt bte Exped. d. Bl. Handschuhen, Strümpfen, Socken und Filzschuhen 9002] Ein fleißiges braves Mädchen re. re. 86001 alsbald gesucht. Seltersweg 19. Feinste ToiLettefeifen Ordentliche Hauptversammlung Samstag den 1. Nov. 1890, Abends 8 Uhr, im Verein-local. Tagesordnung: Berichterstattung, Rechnungsablage, Neuwahl des Vorstandes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. [9090 Der Vorstand. jeden Monats werden wir das Verzeichnis« derjenigen Firmen veröffentlichen, welche s'oh schriftlich verpflichteten, keine Nach- Allgemeine Sterbekasse Gießen. Samstag den 1. November 1890, Abechds 8>/2 Uhr: 1. ordentliche Generalversammlung ans dem Lenz'schen Felsenkeller. Taaesordnung: 1) Geschäftsbericht des Vorsitzenden über das abgelanfene Geschäftsjahr. , , , 2) Kassenbericht der Kassirers über das abgelaufene Gell) Neuwahl von 3 Vorstandsmitgliedern an Stelle der Ausscheidenden (§ 16 der Statuten). 4) Neuwahl des Aussichtsrathes. 5) Verschiedenes. 8a4U Um recht zahlreicher Erscheinen ersucht Der Vorstand. Vermischte Anzeigen. Kaiser-Panorama, MäuSburg 12, parterre. Von morgerr Sonntag an unübertroffen romant. Reise Schweiz I: Berner Oberland, u. a.: Thuner See, Reichenbach- und Giesbach-Fälle, Bern, Freiburg, Grindelwald und Gletscher, die Jungfrau rc. Diese Serie übertrifft an Farbenpracht und Lichtfülle alles bis jetzt gezeigte. Mache besonders diejenigen Kunstfreunde und Kritiker aufmerksam, die in anderen Städten schon Panoramen gesehen, sich von Gesagtem zu überzeugen- [8996 Abonnement: 10 Reisen 2 X, Schüler 1 JL 50 _____ $■ *<« S'L S: 4m T AM wrmietheia. Monatliche Mietpreise : 3, 4, 5, 6 Mk. und höher. Freie Stimmung, einzelne Tage zu Hochzeiten, Concerten, Tanzunterhaltungen etc. 6, 7, 8, 9 Mk. und höher (einschliesslich der Transportkosten). [8220 Wilh. Rudolph. Pianohandlung-, Neuenweg 9. s^endrn Tag Wermiethungen. 9121] Bahnhofstraße 63 ist der von Herrn A- Noll II- innehabende Laden nebst Wohnung und Lagerräumen vom 1. Januar ab anderweit zu verunethen. Näheres Friede. Textor, Hardt. Circus Lorch. Oswalds Garten in Gießen. tzrute, Zreitag de« 31. 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Julius Schulze, am Kreuz. 8554] Wohnung zum AlFinbewohnen, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. ___________________________Licherstraße 5. 7941] „Erlengasse 15" ein Logis zu vermiethen. Näheres Neuenweg 15. 7868] Sonnenstraße 27 III eine kleine Wohnung, bestehend aus einer Stube mit Cabinet, Küche, Boden- und Kellerraum, sofort beziehbar, zu vermiethen. Näheres bei der Bürgermeisterei. 81^71 Ein schönes Familienlogis zu vermiethen bet S. Katz, Asterweg 10. ~'85b9] Der untere Stock der Billa Pietsch am NahrungSberg ift zu vermiethen (alSbald beziehbar) durch Labroisse, Rechtsanwalt» 9041] Ein schönes großes möblirteS Zimmer, 1. Etage, zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 9i 01] Parterre-Zimmer, zum Verkaufslocal geeignet, mit Wohnung zu vermiethen. __Kaplansgasse 3. 9019] Ein Familienlogis zu vermiethen. W. Loeber, Brandgasse. 9084] Zwei kleine Logis zu vermiethen- ________________________Marktplatz 20. 9008] Möblirtes Zimmer zu vermicthen- Ernst Koch, Schuhmacher. 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