1890 Donnerstag den 1. Mai Nr. 100 Amts- «nd Anzeigeblatt für den Areis Gieren 1 Alle Annoncen-Burcaux deS In- und Auslandes nehm« Gratisbeilage: chietzener Jamilienbkätter Versicherten Dem dahier als bei 18 den ten «rotzherzogliche Bürgermeisterei. Dienstsiegel. Nr. 3. Krankheitsbescheinigung seitens Versicherten zur Benutzung bet der Geltendmachung von Renten-Ansprüchen aus der Reichs-Invaliditäts- und Altersversicherung, bescheinigt, daß man eine Haltestelle bei bescheinige ich zur Benutzung bei der Geltendmachung von Renten- Ansprüchen aus der Reichs-Invaliditäts- und Altersversicherung, daß erklärt, daß die Regierung zu große Hoffnungen aus Dieser Wunsch könne nicht — täglich — Pf. Lohn Des Der beglaubigt. Ortsgerichtsvorsteher. Dem Der wird, werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. worden. Lyon, 29. April. 18 Ortskrankenkasse eingeschriedenen HülfSkasse. Kasse — in Lohnklasse 18 einschließl. freier Verköstigung ltch — jährlich — den schweifungen zugezogen, den ten Der Versicherte hat sich die Krankbeit nicht vorsätzlich, oder bei Begehung eines durch strafgerichtliches Urtheil festgestellten Verbrechens, noch durch schuldhafte Betheiligung bei Schlägereien oder Raufhändeln, noch durch Trunkfälligkeit oder durch geschlechtliche Aus- a)HZor- und Zuname b) Geburtstag und -Jahr und Wohnung Mk. Meldung des Bureau Reuter, har Sir Francis de Winton den Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. a) Vor- und Zuname b) Geburtstag und -Jahr Biber errichten möge. Ministerialpräsident Weber nichts dafür könne, wenn man diese Bewilligung gesetzt habe. scheinlich bevor. Loudon, 29. April. Sicherem Vernehmen nach Bisher wurden hier 15 An- Bei den Haussuchungen fand die Bikrtrljährigcr Aöonncmentspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerloh». Durch die Post bejoy* 2 Mark 50 Pf,. Ärbodion, Expedit»» ■Mb Druckerei: KchnkßraßeHlr.7. Fernsprecher 51. dieser Zeit neben freier Verköstigung wöchentlich — monatlich — jährlich — erhalten hat. c) Geburtsort d) Stand e) Name, Wohnort u. Stand des Arbeitgebers des vorgenannten (Vor- und Zuname Versicherten) Rr. 2. Arbeitsbescheinigung seitens der Bürgermeisterei. Gebühren- und ftempelfrei laut Kaiser!. Verordn, v. 30. Dec. 1889 (Reichsgesetzbl. 1890 S. 1). Der Vorstand der Dienstsiegel. er fie vom ten bei mir als er vom ten c) Geburtsort d) Stand des vorgenannten (Vor- und Zuname fcer Versicherten) Der Hichener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Der wird, zur Benutzung bei der Geltendmachung von Renten-Ansprüchen aus der Reichs-Invaliditäts- und Altersversicherung amtlich be. 18 bis ten 18 einschließl. Mitglied unserer 18 bis ten 18 einschließlich ununterbrochen archisten verhaftet. . _ Polizei Sprengstoffe vor. Weitere Berhastungen stehen wahr- bis ten 18 einschließl. in Arbeit stand und während scheinigt, daß vom ten 18 — war und vom ten 18 bis ten durch Krankheit erwerbsunfähig war. Des Besicherten Der Gießener Anzeig er Kmerat-Unzeiger. Deutsche- Reich. IM. Darmstadt, 29. April. Zweite Kammer der Stände. Die zweite Kammer setzte heute ihre Verhandlungen über die Vorlage Großh. Regierung, die Herstellung von Nebenbahnen betr., fort. Zur Berathung steht heute die Nebenbahn von Friedberg nach einem Punkte der Eisenbahn Gießen-Gelnhausen zwischen Hungen und Nidda. Von Seiten des Abg. Erck wird der Wunsch ausgedrückt, den Anschlußpunkt nicht in Hungen oder in Trais- Horloff zu bestimmen, sondern denselben zwischen Hungen und Nidda unter Berücksichtigung von Echzell und Ober-Widdersheim zu legen. Derselbe hebt den Holzreichtum der dortigen Domamal- waldungen, welcher nicht' in Hungen, sondern in Nidda der Wetterau zugänglicher gemacht werde, hervor, sowie die von ihm und dem Abg. Sturmfels beantragte natürliche Fortsetzung der Linie Schotten-Nidda. Noch eine ganze Reihe von Ortschaften schlössen sich dem gleichen Wunsche an. Abg. Weith kann sich nicht damit einverstanden erklären, daß Seitens der Regierung, sowie von Seiten des Ausschusses die Strecke Friedberg-Echzell nicht berücksichtigt sei. Diese Bahn trage sicherlich dem Haupkverkehr sowohl in landwirtschaftlichen Produkten, sowie dem Personenverkehr nach Frankfurt Rechnung und führe eine Verbindung des Horloff- mit dem Niddathal herbei. Abg. Jöckel spricht sich für die Strecke Friedberg- Reichelsheim über Södel, Mehlbach und Wölfersheim aus. Hierbei wünscht derselbe noch die Errichtung einer Station an der „Hohen Straße". Oberbaurath Wetz kann sich mit den Anträgen der Vorredner nicht einverstanden erklären, da hierdurch zu große Umwege herbeigeführt würden- man könne doch nicht die Bahn an jeden Ort führen. Auch dem reisenden Publikum müsse man Rechnung tragen. Es sei nicht ausgeschlossen, später noch Abzweigungen zu machen, für jetzt sei es nicht mehr möglich, da die Projecte festgestellt seien. Die Abgeordneten Gras Oriola, Sturmsels, Theobald und Grünewald bringen noch eine Reihe von Wünschen vor. Ministerialpräsident Weber erwidert, vorerst müsse man I an der Regierungsvorlage festhallen. Die Gründe, welche die Großh. Regierung bewogen haben, als westlichen Ausgangspunkt der zunächst in Aussicht zu nehmenden Nebenbahn durch die Wetterau die Stadt Friedberg vorzuschlagen, seien gewichtige und durchschlagende. Es sei nicht ausgeschlossen, daß später von Reichelsheim weitergebaut werden könnte. Die Bahn von Echzell nach Ober-Widdersheim werde zu theuer. Man könne doch nicht jedem die Bahn vor die Thüre bauen. Eine Station auf der „Hohen Straße" werde in Arbeit stand und während dieser Zeit neben und Wohnung — täglich — wöchentlich — monat- Mk. Pf. Lohn erhalten hat. ten 18 Bor« und Zuname des Arbeitgebers r Stand: berücksichtigt werden. Nachdem noch die Abgeordneten Haas und Bcrg- sträßer sich für die Verbindung der Linien Nidda—Schotten und Laubach-Hungen mit Friedberg, mit Abzweigung etwa bei Echzell, ausgesprochen, ist die Debatte geschlossen. Unter Ablehnung einer ganzen Reihe gestellter Anträge beschließt sodann das Haus, dem Anträge des Abgeordneten Wolfskehl gemäß, die Bahn Friedberg-Hungen mit Abzweigung bei Ober-Widdersheim nach Nidda gegen 8 Stimmen zu genehmigen. Es folgt sodann die Berathung der Linie Offenbach- Reinheim. Der Ausschuß spricht sich nur für den Bau der Linie bis Dieburg aus, da hierdurch der Arbeiterbevölkerung der dortigen Gegend zur Genüge Rechnung getragen fei; später könne man an einen Weiterbau bis Reinheim denken. Abg. Schröder macht Namens des Ausschusses die Mittheilung, daß derselbe absehe, an feinem Anträge fest- zuhaltcn, und gestern beschlossen habe, die Linie Offenbach- j Reinheim zur Annahme zu empfehlen. Abg. Kugler spricht sich dahin aus, daß, nachdem der Ausschuß sich für den Bau der Linie Offenbach-Reinheim ausgesprochen, man doch dahin wirken möge, daß bep Gemeinden keine zu große Lasten aufgelegt würden, da sicher anzunehmen sei, daß diese Strecke rentire. Abg. Haas spricht sich in gleichem Sinne aus. Ebenso Neueste Nachrichten. WolftS telegraphisches Torrefpondenz-Bureau. Darmstadt, 29. April. Die Königin Victoria von England besuchte heute Mittag mit der Großherzogliche« Familie das Mausoleum auf der Rosenhöhe. Am Frühstück bei der Königin nahm die Prinzessin Hohenlohe Theil, welche aus Karlsruhe hier eingetroffen ist. Nachmittags wurde eine Spazierfahrt Seitens der Fürstlichkeiten im offenen Wagen unternommen. Um 8*/, Uhr nahm män nach der Rückkehr im Neuen Palais das Diner an. Um 10^ Uhr Abends ist dann Königin Victoria in Begleitung des prinzlich Battenbergischen Paares nach England zurückgereist. Berlin, 29. April. Der „Reichsanzeiger" meldet über die Strikebewegung im Elsaß: Am 24. April wurden zwei Escadrons Dragoner zur Aufrechterhaltung der Ordnung anläßlich der Strikebewegung zu Thann reqmrirt und mußten mehrmals zur Zerstreuung von Ansammlungen eingreifen. Am 25. April wurde eine Compagme Infanterie nach Wesserling entsendet. Auch in Brühl, Gebweiler, Thule und Mülhausen haben größere Arbeitseinstellungen stattgesunden. Die Zahl der Feiernden beträgt 15—16,000. An einzelnen Orten wurde die Arbeit wieder ausgenommen. Berlin, 29. April. Abgeordnetenhaus. Sattler und v. Zedtlitz verlangen eine Vereinbarung mit den Bischöfen über die Verwendung der Sperrgelder und beklagen die Zurückstellnng der evangelischen Forderungen. Letzterer betont dabei das große Entgegenkommen des Staats, v. Strachwitz führt aus, die Vorlage, welche die Beschlagnahme der Sperrgelder involvire, verbittere das katholische Volk. Niemals hätten die Katholiken aus Rückgabe der Sperrgelder verzichtet. Windthorst verlangt die Rückgabe der Sperrgelder, nicht blos die Zinsen. In der Form, wie das Gesetz vorliege, könne ihm das Centrum nicht zustimmen. Die Katholiken würden ihre Ansprüche an den Stufen des Thrones niederlegen. Minister v. Goßler weist den Vorwurf der Eigenthumsverletzung, sowie Windthorsts Rechtstheorie und den Standpunkt, auf dem wohl nur ein Bischof in Deutschland stehe, zurück. Reichensperger und Windthorst verlangen Auskunst darüber, ob die Curie mit der Vorlage einverstanden sei. Nach längerer Debatte wird die Vorlage einer Commission von 21 Mitgliedern zur Vorberathung überwiesen. — Nächste Sitzung Samstag H Uhr. Rentengüter und kleinere Vorlagen. Köln, 29. April. Die „Köln. Volksztg." meldet, daß bei dem Erzbischof von Köln ein Breve des Papstes, datirt vom 20. April, eingetroffen ist, welches ihm und allen Bischöfen Deutschlands die fortgesetzte Sorge für das Wohl der arbeitenden Klassen und für die Missionirung der Eingeborenen in den deutschen Schutzgebieten in Afrika dringend QUy Pa^is, 929. April. Im heutigen M i n i st e r r a t h bildeten die im Budget zu bewirkenden Ersparnisse den Gegenstand der Berathung. Die Ersparnisse belaufen sich auf mehr als 20 Millionen Francs. Paris, 29. April. Gestern wurden von 32 V e r Haftsbefehlen gegen die Anarchisten 15 ausgeführt, darunter gegen den Marquis Mores, antisemitischer Candidat bei den Municipalwahlen, Prevost, Secretär der Arbeiterbörse und Cuisse, Delegirter des Executivcomites der Arbeiterbörse. Die Anarchisten vertheilten auch in Paris und in Saint Germain an die Soldaten aufrührerische Aufrufe. Lyon, 29. April. Die hiesigen Anarchisten werden sorgfältig überwacht. Vergangene Nacht wurden zwei weitere Verhaftungen und Haussuchungen vorgenommen. Gerüchtweise verlautet, es seien compromittirende Schriftstücke und Sprengstoffe bei den Haussuchungen beschlagnahmt i Ortskrankenkasse des Vorstandes der ] ( eingeschriebenen Hülsskasse. Gebühren- und stempelfrei laut Kaiferl. Verordn, v. 30. Dec. 1889 (Reichsgesetzbl. 1890 S. 1). Des Der Dem Der a) Vor- und Zuname b) Geburtstag und -Jahr c) Geburtsort d) Stand e) Name, Wohnort u. Stand des Arbeitgebers des vorgenannten (Vor- und Zuname Versicherten) Amtlicher Theil. Gießen, am 29. Aprll 1890. Betr. . Die Invalidität-- und Altersversicherung. Das Grotzherzogliche Kreisamt Giehen an die Gr. Bürgermeistereien, die Vorstände der Ortskrankenraffen und eingeschriebenen HülfSkaffen de» Kreise». Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 18. Febr. I. I. — Gießener Anzeiger Nr. 46 und Amtsblatt Nr. 1 — empfehlen wir Ihnen die Benutzung der nachstehenden Formulare für Bescheinigungen zur Sicherung des künftigen Anspruchs aus Alters- oder Invalidenrente. Dieselben sind im Verlag des „Gießener Anzeigers" zu beziehen. v. Gagern. Nr. 1- Arbeitsbescheinigung seitens des Arbeitgebers. Gebühren- und stempelfrei laut Kaiser!. Verordn, v. 30. Dec. 1889 (Reichsgesetzbl. 1890 S. 1). Abg. Wasserburg. Ministerialpräsident Weber sagt Berücksichtigung zu. Es sei nicht ausgeschloffen, daß die Gemeinden die Ueber- schüsse zurückerhielten, in ähnlicher Weise wie dies bei Eberstadt der Fall gewesen sei. Abg. Ulrich wünscht, daß berücksichtigt werden, denn es sei doch sicher, wenn man die Haltestelle nach Biber verlege, so würde man in Heusenstamm dagegen opponiren. Recht könne man es nicht Jedem machen. Nachdem noch die Abgeordneten Wasserburg und W o l z specielle Wünsche hinsichtlich des Projectes zur Sprache gebracht, beschließt die Kammer einstimmig den Bau der Linie Offenbach-Reinheim. Morgen findet die Fortsetzung der Berathung über die Nebenbahn-Vorlage statt. ■J«L ' Die Unterschrift des den ten 18 Dienstsiegel. Posten des Leiters der Britisch-Ostas rikaNischen Gesellschaft angenommen und er geht in einigen Wochen nach Mombasa ab. Rom, 29. April. Nach einer Meldung der „Fanfulla" aus Mailand wurden dort heute verschiedene Anarchisten und andere Personen verhaftet, die Zettel ausstreuten, welche zu Ausschreitungen gegen die Regierung aufforderten. Gleichzeitig hat die Polizei revolutionäre Plakate beschlagnahmt. Eanea, 29. April. (Meldung des Bureau Reuter.) Der Belage rungszu st and ist aus Kreta aufgehoben und die Kriegsgerichte sind abgeschafft. Es herrscht hierüber in der christlichen Bevölkerung eine befriedigte Stimmung. Petersburg, 29. April. Es verlautet, der Schah von Persien verwarf das Project Poliakows und Genossen für den Bau einer Eisenbahn von Enseli nach Recht und Paribazan. — Der „Negierungsbote" veröffentlicht die Ernennung folgender katholischer Bischöfe: Nowodworski in Plock, Jatschewski in Lublin, Adzewitch in Wilna, Kossowski in Kalisz, Zerr in Tiraspol. Der bisherige Tiraspoler Bischof Zottmann hat aus Gesundheitsrücksichten seine Entlassung nachgesucht und erhalten. Kairo, 29. April. Die internationale gerichtliche Commission wurde heute aufgelöst, weil, wie Reuters Bureau meldet, Frankreich und Rußland sich weigerten, die Ausdehnung der gemischten Gerichtshöfe auf geringfügige Strafsachen zu genehmigen, ohne daß Egypten Europäer zu den Gerichten zuläßt. Die egyptische Regierung gab bislang noch keine Antwort daraus. Diplomatische Verhandlungen werden eingeleitet. Newyork, 29. April. Der oberste Gerichtshof der Union entschied heute, daß jenes Congreßgesetz des Staates Newyork, welches die Hinrichtung mittelst Electricität gestattet, im Widerspruch zu der Verfassung der Union stehe. Deshalb wurde die Hinrichtung des Verbrechers Kemmler, welche in dieser Woche auf electrischem Wege erfolgen sollte, verschoben. Washington, 29. April. Die Vertreter der Vereinigten Staaten, von Guatemala, Nicaragua, San Salvador, Honduras, Bolivia, Ecuador, Haiti und Brasilien unterzeichneten gestern das durch den Pan-Amerikanischen Congreß getroffene Uebereinkommen, welches empfiehlt, alle unter den amerikanischen Republiken auftretenden Differenzpunkte einem Schiedsgerichte europäischer Staaten zu unterbreiten. Zur Arbeiterfrage. Wohl niemals, als zur Jetztzeit ist die Arbeiterfrage aus der Tagesordnung gewesen und je mehr man sich gewöhnt, in einer von inneren politischen Angelegenheiten aufgeregten Gegenwart die Arbeiterfrage vorzugsweise eine politische Angelegenheit und als Ausgabe des Staates zu betrachten, um so notwendiger ist es, auch von Zeit zu Zeit die wissenschaftliche Seite des socialen Problems zu betonen. Die Arbeiterfrage ist nicht die Angelegenheit eines besonderen Staates und eines besonderen Standes oder einer- einzelnen Volksklasse, sondern eine Frage der Erziehung des Menschengeschlechts und zugleich auch ein weltwirtschaftliches, wissenschaftliches Problem. Es sind dabei vor Allem die tieferen Ursachen der Arbeiterbewegung vom volkswirthschaft- lichen und technischen, wie auch vom philosophischen, historischen und politischen Standpunkte aus zu untersuchen. Die Arbeiterverhältnisse haben durch die Physik, Chemie, Mechanik und kunstgewerbliche Technik, mir dem Anwachsen der Großindustrie und der Anhäufung von Arbeitermassen in großen Centralpunkten der Production eine ganz neue Gestalt gewonnen. Mit dem Maschinen- und Fabrikwesen sind manche neue, früher unbekannte sociale Uebelstände hervorgetreten, von denen sich die dabei betheiligten Volksklassen zu befreien suchen, indem sie einen größeren Antheil am Ertrage der Production und eine Ausgleichung des Mißverhältnisses zwischen Arbeit und Gütergenuß, zwischen Reich und Arm verlangen. Die im Letzten Menschenalter den unteren Volksklassen gewährten größeren politischen und volkswirthschaftlichen Rechte und Freiheiten, die besseren Verkehrs- und Publikationsmittel und die weitere Verbreitung der Bildung haben auch die Ansprüche der Massen an ein menschenwürdiges Dasein gesteigert, das Gefühl des Abstandes und Mißbehagens verschärft und den socialistischen Lehren immer weiteren Eingang verschafft. Es ist daher die Pflicht aller Kreise, sowohl die theoretischen Lehren des Socialismus und Communismus, als auch die practischen Forderungen der Arbeiter unparteiisch zu prüfen und sich insbesondere mit den natürlichen Ursachen des großen socialen Kampfes und den allgemeinen Bedingungen einer glücklichen Lösung der vorhandenen Krisis eingehend zu beschäftigen. Man muß sich bei Untersuchung der Arbeiterfrage vor Allem vor jeder Leidenschaft und vor rein subjectiven Auffassungen, Anklagen und Wünschen hüten. Wer ein Freund absoluter Lösungen ist, wird entweder vollständigen Umsturz der ganzen Erwerbs- und Staatsordnung oder doch möglichst radikale plötzliche Aenderungen anstnbm und vor Allem durch die Mittel der Staatsgewalt einzugreisen suchen. Wer dagegen der Ansicht ist, daß die sociale Lage der Massen, um die es sich hier handelt, nur langsam besser werden kann und vorzugsweise durch die Mithilfe der einzelnen Menschen reformirt werden muß, wird die Arbeiterfrage als eine Erziehungsfrage der ganzen Menschheit auffassen und alle großen Factoren der Volksentwickelung, Staat, Kirche, Schule, das Vereins- und Genossenschaftswesen zur Lösung mit zu verwenden suchen, während gleichzeitig an jeder Individuum bestimmte Ansprüche gestellt werden müssen und als großer Grundsatz die Selbstverantwortung jedes mündigen Menschen für sein Loos als Regel aufrecht zu erhalten sein wird. £gOn yy Locale- rrrrö KroVinzLelles. Gießen, 30. April. — Auch die hiesigen Schuhmacher sind in die Lohn- bewegung eingetreten und wird im Laufe dieser Woche noch eine öffentliche Schuhmacherversammlung stattfinden. r. Staufenberg, 30. April. Der hiesige Bullenhalter schwebte gestern in großer Lebensgefahr. Derselbe befand sich mit seiner Ehefrau, welche sonst regelmäßig allein das Füttern des Faselochsen besorgt, im Stalle bei dem Thiere und verblieb dortselbst, als sich seine Frau entfernt hatte, um noch eine Quantität Brod zum Füttern herbeizuholen. Der Faselochse, erbost durch den ihm ungewohnten Anblick eines Unbekannten, drang auf den Mann ein und drückte ihn an die Wand, wodurch demselben einige Rippen eingedrückt wurden. Die Verletzungen des kaum 30 Jahre alten Mannes sind glücklicher Weise nicht lebensgefährlich. * Butzbach, 29. April. Unsere Dragoner-Escadrons haben sich am 28. April Vormittags nach Darmstadt begeben, um dortselbst dem Regimentsexerzieren obzuliegen. Die Mannschaften beziehen Quartier im Griesheimer Lager. Die Truppen, welche mit Lanzen ausgerüstet sind, werden ca. 20 Tage von hier abwesend fein. * Büdingen. Der hiesige Kreisarzt Herr Dr. B. soll aus Anlaß von Differenzen mit einem hiesigen Beamten um seine Versetzung eingekommen sein. Der Weggang des all- beliebten Arztes würde hier lebhaft beklagt werden und cir- culirte in jüngster Zeit eine Petition an Großh. Ministerium des Innern, daß dem beliebten Arzte die Versetzung nicht genehmigt werden möge. Die Petition bedeckte' sich sehr rasch mit mehreren hundert Unterschriften und ist man auf den Ausgang dieser Angelegenheit sehr gespannt. (N. H. V.) vermischtes. * Darmstadt, 29. April. Eine Versammlung der Arbeiter unter freiem Himmel, Aufzüge und das Einsammeln von Beiträgen wurde verboten. = Frankfurt, 29. April. In einer am Sonntag abgehaltenen Sitzung des weiteren Ausschusses der internationalen electrotechnischen Ausstellung berichtete der stellvertretende Vorsitzende, Herr Oscar von Miller über den Fortgang der Arbeiten und entwarf dabei folgenden Plan für die Ausstellung: Vor Allem habe die Frankfurter Ausstellung die Aufgabe, die electrische Kraftvertheilung und Kraftübertragung zu zeigen. Es müßten den Handwerkern die Hilfsquellen gezeigt worden, welche eine theilweise Verlegung der Arbeit von den Fabriken nach den Werkstätten gestatteten, Hilfsquellen, welche es ermöglichten, bei verkürzter Arbeitszeit ebensoviel zu produzieren. Darum sei die Errichtung von Werkstätten eine Hauptaufgabe der Ausstellung. Um aber auch den Besuchern zu zeigen, wie die für Werkstätten von entfernt liegenden Orten übertragene Kraft aussieht, soll ein Theil der Kraft im Ausstellungsräume selbst erzeugt und zu diesem Zwecke nach dem Plane von Professor Sommer eine Maschinenhalle erbaut werden, welche den Mittelpunkt des Ausstellungsterrains bilden wird. Von dem Vortragenden konnte die Erklärung abgegeben werden, daß die hervorragendsten Firmen ihre schönsten Sachen in diesen Raum senden, tausende von Pserde- kräften da sein und Maschinen- von solcher Größe und Vollkommenheit vorhanden sein werden, wie sie noch keine Ausstellung gesehen. Die verschiedenen Systeme der Stromver- theilung werden in einer eigenen großen Halle veranschaulicht werden. Vier Arten von electrischen Bahnen werden in Thätig- keit sein: eine Grubenbahn für Bergwerkszwecke, eine mit Akkumulatoren betriebene Bahn, vom Ausstellungsterrain nach dem Schillerplatz führend, eine Bahn, ähnlich der Offenbacher, mit oberirdischer Zuführung wird nach dem Opernplatz gehen und endlich eine Bahn mit unterirdischer Zuführung wird nach dem Main führen, woselbst eine kleine Marineausstellung beabsichtigt ist. In der letzteren ist ein Leuchtthurm mit gewaltigen Reflectoren geplant. Daß auch sonst die Ausstellung vielfach Gelegenheit bietet, die electrische Beleuchtung den Besuchern vor Augen zu führen, braucht nicht erst gesagt zu werden. Eine Kunstausstellung wird bei Nacht elektrisch beleuchtet werden. Laden- und Schaufensterbeleuchtung jeder Art, Musterzimmer mit verschiedenen Beleuchtungskörpern, Jnstallationsgegenstände rc.. werden zu sehen sein. Populäre Vorträge mit Experimenten sollen abgehalten, nach dem Entwurf von Professor Kirchbach eine Grotte errichtet werden mit Wasserfall, Pflanzen ?c., von welcher man sich einen großartigen Eindruck verspricht. Daß Telephone, Phonographen, Signalapparate und Telegraphie auf der Ausstellung in reichstem Maße vertreten sein werden, versteht sich von selbst. Aber auch die Electrochemie und Electromedizin sollen ihren Platz finden. Der Ausschuß wird endlich versuchen, wissenschaftlich-technische Gongreffe hierher zu ziehen. Die Ausführungen des Redners wurden mit lebhaftem Beifall begrüßt. Herr Sonnemann konnte ein sympathisch gehaltenes Schreiben des Reichskanzlers zur Verlesung bringen. Nach Cooptation einiger Herren in den Ausschuß wurde zum Schlüsse noch ein Antrag genehmigt, welcher besagt, daß von dem etwa verbleibenden Ueberschuß bis zu 50% an die Aussteller pj-o rata der gezahlten Miethe für Plätze rc. zurückvergütet wird. — Frankfurt, 29. April. Die Herren: Director Dr Heinr. Rößler, H. Flinsch, Fabrikbesitzer, Brauereibesitzer C. Fr. Henrich, Vors. der Ortskrankenkasse Schmidt-Knatz und Fabrikbesitzer Jos. Wertheim erlassen ein Rundschreiben, in welchem sie das Interesse für die Schaffung einer Recon- valescenten-Anstalt für Arbeiter zu erwecken suchen. Aus dem umfangreichen Schriftstücke, das in seiner Einleitung darauf hinweist, daß der Arbeiter meist nur so lange im Hospital bleiben könne, als dies zu Heilzwecken unerläßlich sei, möge Folgendes mitgetheilt sein: In der Nähe von Bad Soden haben die Herren ein HauS mit großem Garten in vorzüglichster t'nge an der Hand. Zur Erwerbung und Einrichtung desselben sind 120000 Mark erforderlich, von welcher Summe 13000 Mark von 3 Firmen bereits gezeichnet sind. Da die Betriebskosten der Anstalt größtentheils durch die Krankenkassen aufgebracht werden, würden für ca. 50 Pfleglinge täglich noch etwa 7—8000 Mark durch Jahresbeiträge aufzubringen sein. Die Verfasser des Rundschreibens erhoffen em recht baldiges Gelingen des Werkes, da nicht nur die Verwaltungen aller Kranken, Hilfs- und Betriebskassen das größte Interesse an dem Zustandekommen der Anstalt bekundet haben, sondern sich auch sonst allenthalben m der Stadt eine Sympathie für den angeregten Gedanken zeigt, die zu den besten Voraussetzungen berechtigt. Berlin, 27. April. Der Bier krieg ist hier in hellem Gange, alle Brauereien gehen geschlossen vor und haben sich verpflichtet, keinem Wirthe, welcher den Verkehr mit einem von den Socialdemokraten in die Acht erklärten Brauereien abbricht, Bier zu liefern. Ebenso soll kein einziger sinkender Brauergeselle in Berlin wieder Arbeit erhalten. Die sinkenden Brauergesellen ihrerseits verzichten nun auf den Genuß von Bier. In einer großen Versammlung wurde kein Tropfen Bier, sondern nur Selterwasser getrunken. * Tegernsee, 24. April. Ueber ein heiteres Mißver - ständniß berichtet der „Seegeist": Kam da an einem der letzten Sonntage ein Bauer aus Irschenberg nach Miesbach zum Herrn Bezirksamimann mit dem Ersuchen um Ausstellung einer neuen Jagdkarte. Auf die Frage, ob er die alte bei sich habe, erwiderte der Bauer, er habe sie beim Waitzinger gelassen. Es wurde ihm bedeutet, dieselbe zu holen. Bald öffnete sich die Thüre wieder und herein trat zum Ergötzen des Herrn Bezirksamtmanns unser Bäuerlein, hinter ihm mit vielen Knixen feine geholte „Alte". * Rendsburg, 25. April. In Wennigsen strikt dcr Bälgetreter und verlangt 50pCt. Lohiierhöhnng. Verdenken kann man es, bemerkt das „R. Wchbl.", dem Bälgetreter nicht, denn er erhält jährlich für sämmtliche Gottesdienste, ca. 150 an der Zahl, 15 Mk., also für jeden Gottesdienst im günstigen Falle 10 Psg. * Eine Bestie in Menschengestalt stand dieser Tage in der Person des Maurers Gasse vor dem Schwurgericht zu Neisse, angeklagt des Mordversuchs und der gefährlichen Körperverletzung. Gasse war überführt, einen Kameraden Namens Lausch nach einer Hebeseier mit Stock und Messer aus fürchterliche Weise mißhandelt und dann den bewußtlos Gewordenen mit feinem eigenen Hosenriemen auf die Eisenbahnschienen festgebnnden zu haben, um ihn überfahren zu lassen, wobei denn auch Lausch am Kopfe schwer verletzt wurde und seines rechten Armes verlustig ging. Nur der Umstand, daß der Körper des Unglücklichen von den Vorräumern der Locomotive auf die Seite geschleudert wurde, ist es zuzuschreiben, daß nur der eine Arm abgequetscht war. Gasse wurde zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt. * lieber die Schrift „Fehmgericht und Inquisition" von Pros. Dr. Fr. Thudichnm in Tübingen lesen wir nachfolgende Besprechung: Während von den ältesten Zeiten bis ins 16. und 17. Jahrhundert alle weltlichen Gerichte in Deutschland in voller Oeffentlichkeit, an freier, kaiserlicher Straße gehalten worden sind, zeichnet sich Westfalen dadurch aus, daß es „heimliche" Gerichte (judicia occulta) besaß, deren Verfassung und Verfahren allezeit in tiefes Dunkel gehüllt blieb und Jahrhunderte hindurch Furcht und Schrecken um sich verbreitete. Diese nämlichen Gerichte führten zugleich den wohlklingenden Namen „Freigerichte", „Freistühle", die Vorsitzenden hießen „Freigrafen", die „Urtheiler", „Frei- scheffen", und diese Namen dienten dann der Meinung zum Stützpunkt, daß es sich hierbei um ein ehrwürdiges Stück altgermanischer Freiheit oder doch nm eine Einrichtung Kaiser Karl des Großen handle. Professor Thudichum tritt nun in vorliegender Schrift den Beweis an, daß rs „freie" Gerichte auch im übrigen Deutschland genug gegeben habe und daß sie nichts weiter als reichsunmittelbare, keinem Landes- Herrn unterworfene Gerichte waren, so wie sich dies ähnlich auch bei den freien Städten, der freien und Reichs-Ritterschaft verhielt, er zeigt, daß der Name „Freigericht" in westfälischen Urkunden bis jetzt nicht vor dem Ende des 12. Jahrhunderts nachgewiesen ist, also auch die Sache ver- muthlich kein größeres Alter hat und sich sehr natürlich daraus erklären läßt, daß bei dem Sturz Heinrichs des Löwen die demselben in Westfalen zustehenden Gogerichte ans Reich gezogen, zu „freien Gerichten" gemacht wurden. Früher schon, führt Thudichum weiter ans, hätten die Erzbischöfe von Köln, ihre Stellung als Reichsverweser während der häufigen Abwesenheit der Kaiser benutzend, sich eine Obergewalt über diese freien Gerichte angeeignet, und ihre dahin gehenden Bemühungen seien durch eine von Thudichum als unecht characterisirte Urkunde vom 13. April 1180, nach welcher Kaiser Friedrich I. auf einem Reichstage zu Gelnhausen das Herzogthum Westfalen und Engem an die Kölner Kirche geschenkt haben soll, wesentlich unterstützt worden. Auch der Name „Heimliches Gericht" ist nach Thudichum nicht früher urkundlich bezeugt als für das Jahr 1251, der Name Fehm- genossen, „Viemenothen", nicht früher als 1227, und damit ist die Vermuthung begründet, daß es sich auch in dieser Beziehung um neue Einrichtungen handelt. Auf Grund sehr eingehender Untersuchungen gelangt der Verfasser zu dem Ergebniß, daß die heimlichen Gerichte von Engelbert dem Heiligen, Erzbischof von Köln (1216—1225) eingesetzte weltliche Ketzergerichte gewesen seien, wie es das erst seit 1825 bekannt gewordene, bisher aber nicht genügend gewürdigte Weisthum des Obersehmgerichts zu Arnsberg vom Jahre 1490 völlig aussagt. Eine Gerichtsbarkeit über Westfalen hinaus in das übrige Deutschland, auch ins Ordensland Preußen, selbst in daß zur Krone Böhmen gehörige Schlesien entwickelte sich erst feit Kaiser Karl IV. und hängt nach Thudichum mit dem Fehmbund der geistlichen Fürsten zusammen, über welchen die im ersten Band der Reichstagsacten zuerst veröffentlichten Urkunden besseres Licht gebracht haben. Die auf Seite 21—23 angeführten Privilegien, welche sich die Francs « Tage in Gericht zu gefährlichen Kameraden und Messer । bewustlos ' die Eisen- erfahren zu wer vttleht Nur der i den Lor- t wurde, ist uetjcht war. strikt der verdenken Bälgetreter Utesdienste, »en fs’115 ißtion" von wir nach Seiten öis Jerichte in kaiserlicher en dadurch Ata) besatz, eses Dunkel ib Schrecken führten zu- Freiftühle", V, „Frei- Meinung zum :diges Stück htung Kaiser n tritt nun „freie" Geil habe und em Landes- dieS ähnlich eichS-Ritter- eigericht" in i Ende M Sache verglich daraus Löwen die s Reich gc- ruher schon/ :e von Köln, läufigen W gewalt über Triebe,. bet ®ci|cnttll t nach x,\ W* ‘“®ie 5> ®ihet, ' «"A bet *> Miesbach um Sus, °b et die be s>° beim "leibe jn herein trat Bäuerlein, als unechl nach * nhausen W r M V' Ach der M früher W Fehw' und damit h in dieser Irund sehr f<£ « %»» ''"Hellem i’be" sich y einem eZ«"" . k'knbet “en«6 6m "" Tt»p,„ Acutem Gelenkrhcuma- 1 1 Krämpfen 1 (1) Bauchfellentzündung 1(1) 4 (1) Mail« Mall« 3540 H. Schmall, Hessischer Hos. 3941 Wbhn- nil (larlenmöbel in Prämie 6000 der Stadt Brüssel für besten Gasofen. von 260- ii 3526 Schwächezustände, 59. 2826 Kto 2985 2728 1 CD 1 1 1 (1) 1 Maurerarbeit Steinhauerarbeit Schlosserarbeit Basaltsteinlieserung Steinsuhrlohn Chaussirarbeit billige [3846 1 (1) 2 J. H. Fuhr Souneustraße 25. Louis Lony Bahnhofstraße 27. ii H H empfohlenes Mittel gegen Blutarmuth, Bleichsucht, 255.60 248.— 77.— 100- 625.— 509.50 1227.— Gr- Gerichtsvollzieher. Preise durch größeren Abschluß sehr billig. LD" Wiederverkäufer und regelmäßige Abnehmer größerer Quantum» tismus Lungenentzündung Lungenschwindsucht Lungenbtutfchlag CrAan. Herzkrankheit Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Die Vorbereitung für die Kinderktrche findet am Freitag Nachmittag 4 Uhr in der Kirche statt- Meubahu-Dirtttiouslmirk Hannover. Mnbahn-Ketriebs-Amt Lasse! Main-Mer-Aahn). 3938 Die Gras- und Kleeernte an den Bahnböschungen der Strecke Gießen- Langgöns soll Freitag de» 9. Mai d. I. auf drei Jahre öffentlich verpachtet werden. Die Verpachtung beginnt Nachmittags 1 ^Mhr aus dem Bahnhofe Lang-Göns- größten westfälischen Städte schon im 13. und 14. Jahrhundert gegen die Fehmgerichte ertheilen ließen, die Beschlüsse der Städte Bremen und Wesel gegen die Fehmgenoffen von 1308 und 1311 (Seite 23), die Beschwerden der Reichstage und die strengen Gesetze fast aller Landschaften und Reichsstädte gegen die Fehmgerichte (Seite 81—89) thun zur Genüge dar, daß die noch bei vielen Gelehrten der Gegenwart herrschende günstige Meinung von der Wirksamkeit der Fehm- gerichte von deren Zeitgenossen nicht getheilt worden ist. Die Wagen tragen untenstehende Firma. Achtungsvoll 8770] Ein autcr junger Zughrrnd billig zu verkaufen. Nähere» in der Exped- d- Bl. oder die Verdauung zu stören. Ausfuhr!. Gebrauchs- Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von Auswärts rach Gießen gebrachte Kranke kommen Meinen werthen Kunden und Abnehmern aus Cristall-Eis offerire auch für dieses Jahr mein von der Gießener Quellwasserleitung bezogenes Gis, ganz rein, auch zu medicinischen Zwecken, ebenso in den Eisschränken schmutzfrei und geruchlos. 3540 Meine Eiswagen fahren täglich zu jeder Zeit; die Preise werden je nach Bedarf äußerst billig gestellt. Die Liste wird in den nächsten Tagen circuliren. Eis karten können jederzeit in Empfang genommen werden. erhalten Vo t zugspreise. 885* Sehr günstige Gelegenheit, Prima und dabei Büchsen Spargel zu Erhalten. E G. Kleinhenns Delicateffen-, Fisch- und Geflügel-Handlung, Bahnhofstraße Die erKen Sendungen bereit- eingetroffeu und ist die Qualität eine ganz vorzügliche. Delociped-Geschäft °°n Th. Hanbach, Bahnhofstr. 40. Eingang durch den Hof. verschiedenen Ausstattungen und großer Auswahl. Rasenmähmaschinen, Gartengerathe, Stacheldraht. Emil Pistor MarMrche 10. iSpargeC! SpnrgeO Spargel! Täglich große Sendungen frischer Prima Gousenheimer Spargel. Hofstraße, G Dort, Wallthorstraße, Ä, Möser, Alicestraße. [2708 __Abführung der Heizgas, für Salons, Schlaf- und Krankenzimmer, grosse Säle, Kirchen Citeratur rrnd Itunft. — Die bekannte Schreibwaarenfabrik A. Soennecken» Derlag Bonn gibt soeben etn mit Abbttdungeu re.ch versehenes Preis buch über lhre verschiedenen Erzeugnisse heraus. Es ist im höchsten Grade interessant, dieses umfangreiche Heft zu durchblättern und wahrzunehmen, wie sehr die Industrie daraus bedacht ist, vie mannigfaltigsten Gebrauchsgegenstände, hier also besonders diejenigen, welche mit Papier und Schrift zufammenhängen, immer zweckmäßiger, handlicher und hübscher zu gestalten. Soenneckens Preisbuch ist gleich wichtig für Schule, Haus und Bureau und bildet mit seinen trefflichen Darstellungen in Wort und Bild gleichsam einen Führer durch das Schreibwaarengebtet. Eingeleitet wird das Buch durch eine belehrende Auseinandersetzung, wie man seine Schreibseder zu wählen habe, damit sie der Handform, der Handhabung und der Schretbgewohnhett entspreche. Soennecken ist bekanntlich das Verdienst zuzuschreiben, als erster auf die Wichtigkeit solcher Wahl aufmerksam gemacht und System in den Wirrwarr gebracht zu haben, der auf dem Schreibfedermarkle herrschte. Die hier gebotene Darlegung ist die Frucht langjähriger, eingehender Studien. Von den dauernden Goldfedern mit Diamant-(Jridium-) Spitzen geht es zu den Zeichenfedern, von diesen zu den Rundschrift- Heften und Rundschriftfedern. Was Soennecken hier geleistet hat, ist allseitig anerkannt. Seine in über 100 Auflagen erschienene Rundschrift steht unerreicht da und ist ein klassisches Werk gegenüber allen Nachahmungen. Königs-Reisstärke ww*(x*too^w*& JcWal »wwv Bet SfcOä^ke «wkpfw-Mt Fahrräder aus der Kleyer’schen Fabrik und Handlung in Frankfurt a. M. Nur beste Qualitäten unter Garantie für Material und Arbeit. — Preise billigst. — Zahlung je nach Vereinbarung. Gegen baar hoher Rabatt. Lampe», Glocken und Theile stets auf Lager. Wlliiskilkiibkl in großer Auswahl empfiehlt Gehirnentzündung NeubildungimGehirn 1 (1) ArbeitstmsteigerMg. Dienstag den 6. n. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause versteigert werden: veranschlagt zu Freitag den 2. Mai 1. I., Nachmittags 2 Uhr, in der früher Bra mm'scheu Hofraithe dahier sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Handwagen, 1 Ladeneinrichtung, 1 Eisschrank, 1 Pianino, 1 Garnitur Polstermöbel (oliv), 1 Verticow, 1 Secretär, 1 Spiegelschrank, 1 Com- mode, 1 Schreibtisch, 2 Sophas, 3 Kleiderschränke, 2 Küchenschränke, 1 Bett rc- rc. Versteigerung voraussichtlich theil- weise bestimmt. Gießen, den 30. April 1890. Universität- - Nachrichten. Marburg, 28. April. Am vergangenen Samstag starb Hierselbst der Kaiser l. russische Staatsralv Prof. Dr. Johann Heinrich Kurtz, geboren 1809 in Montjoie (Reg.-Bez. Aachen), seit 1850 Professor der Kirchengeschichte in Dorpat, wo er als Theologe die kirchlich-lutherische Richtung vertrat. 1870 erhielt derselbe seine Pensionirung und nahm seit dieser Zeit seinen Wohnsitz hier in Marburg. In literarischer Beziehung war er ein anerkannter, hervorragend thätiger Gelehrter, es erschien von ihm u. a.: „Levrbuch der heil. Geschichte" (16. Aufl. 1884), „Lehrbrucd der Kirchengeschichte für Studirende" (10. Aufl. 1887), „Abriß der Kträrengeschichte" (11. Aufl. 1886), „Handbuch der Kirchengeschichte" (1853-1856), „Bibel und Astronomie" (5. Aufl. 1865). Bis zu Anfang dieser Jahres erfreute sich der Verblichene trotz seines vorgerückten Alters einer körperlichen und geistigen Rüstigkeit. Keysser’s peptonisirte Eisen-Mangan- Flüssigkeit von ärztlichen Autoritäten*) erprobte* und Summa: 10 (3) 5 (2) Regenerativ-Gasheizöten Pflafteraroeit das Aus- und Abschlagen des Schülerbades in dec Lahn desgl. von Schutzgeländen daselbst die Ausräumung von Fluth- gräben Hauptniederlagen deri ächten Friedrichsdorfer Z wieb acke.L Hauptnahrungs - Mittel für Kranke, | — Magenleidende, Wöchnerinnen, Greisei und Kinder. — Feinstes Gebäck für: Kaffee, Chocolade, Thee und Wein.! Aerztlich empfohlen. Nur allein ächt zu haben bei den Herren Aerd Drebe-, \ L. Kalkhof, E. Orbig, Bahn-. Gießen, den 30 April 1890. GroßherzoglicheBurgermeistereiGießen Gnauth. 3936 Für CoofirmandeB empfehle billigst Kragen, Manschette«, Shlipfe, Hosenträger, Kragen» und Manschette»- knöpfe rc. Aachener Badeöfen für Ga,s. Liefeni sofort heisses Wasser. Uebtrraschend schnelle Erwärmung eines Bades bet 0.7 cbm. Gasconsum. H 6 goldene und Sj® J. L silb.Medaillen. S Döbelversteigernng Montag den 5. Mai, Nachmittags 2 Uhr, werden im Gasthaus ,,zum Adler" die zur Cour. Jos. Kell er'scheu Loncursmaffe gehörigen Möbel, als: Tische, Stühle, mehrere Klei- derschränke, Betten, Waschkommoden, Spiegel, Bilder, ein große- Schaukelpferd, Küchenschrank, Küchengeschirr u. s. w. versteigert. F. Hoffmann, 3935] Concursverwalter. von unbegrenzter Haltbarkeit, Appetit anregend, leicht verdaulich, von angenehmem Geschmack, ohne die Zähne anzugreifen J. G. Houben Soho Carl, Aachen. 1 Referenz: Jede Gasanstalt. Mosel-Cognac aus nur Wein gebrannt, ohne den geringsten Spritzusatz, in Brüssel mit der silbernen Medaille gekrönt, empfiehlt die Cognac-Destillerie von A. L. Vlfen. Trier a/Mosel. Niederlage für Gießen bei Herrn Ph. Bauer IL, 554]______Bahnhofstraße. Brennholz. Buchen- und Tannenholz, in guter trockener Waare, per Meter unb per Eentner, billigst bei 343 Andrea* jEuler» Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Gießen. 17. Woche. Vom 20. April bis 26. April 1890. Einwohnerzahl: 20 500 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 25,4^. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1.Lebensjahr: 2.—Ib.Jahr: Es schließen sich Federhatter in allen Größen, schweren und Formen an, von denen besonders die Federhalter zur Verhütung des Schreibkrampfes die Aufmerksamkeit erregen. Wir überspringen die nun folgenden Hülfsgerathschasten, wie Zirkel Liniirsedern, Zeichenmatertalten, Gummirer, Federkasten, An- ^uchter rc rc. und betrachten nach den vornehm ausgestatteten, sehr iractischen Tintenlöschern die Copierpressen in Buchform. Geradezu überraschend ist die einfache Handhabung dieser Pressen, ihre Billigkeit und ihr geringer Raumbedarf. Sie sind gleich geeignet für Haus, Schreibstube und Reise. Wir gelangen jetzt zu Soenneckens Tintenfäßern. Vorzüge: 1. verhindern auf die denkbar einfachste Weise ein zu tiefes Eintauchen und 2. das Verwechseln der Tinte, 3. lassen sich aus das Bequemste reinigen. 4. können nicht umgeftoßen werden und 5. gereichen jedem Schreibtisch zur Zierde. Den Beschluß bildet eine umfangreiche Uebersicht über Soenneckens Briefordner-System und fetne mannigfachen Vorthelle. Man mutz diesem System zugestehen, datz es das einfachste, billigste und am wenigsten zeitraubende ist. Dieientgen Bureaus oder Haushaltungen welche Soenneckens Briefordner benutzen, werden über alle Vorkommnisse, soweit Schriststücke dabei in Betracht kommen, besser und schneller unterrichtet sein, als alle übrigen. Die Herausgeberin war bemüht, durch Rathschläge für die Einführung, durch übersichtliche Pläne für die Anordnung und durch Gebrauchs-Erklärungen die Anschaffung und Benutzung der Ordner zu erleichtern. Alles in Allem, das Pretsbuch tft mehr als eine bloße Preisliste- es ist ein unterrichtendes Handbuch für alle diejenigen, welche im Schreibzimmer. Schulstube oder Eomtotr verkehren und denen sei es aufs beste empfohlen. Meys Stoffkragen, Manschetten und Vorhemdcheu sind aus starkem, pergamentähnlichen Papier gefertigt und mit einem leinenäbnltchen Webstoff überzogen, was sie der Letnenwäsche tm Aussehen täuschend ähnlich macht. Jeder Kragen kann bis zu einer Woche getragen werden, wird aber, wenn unbrauchbar geworden, einfach weggeworfen und trägt man daher immer nur neue Kragen rc. , .. n , Meys Stoffkragen übertreffen aber bte Leinenkrage« durch ihre Geschmeidigkeit, mit welcher sie sich, ohne den Hals zu drücken, um denselben legen und daher nie das unangenehme, lästige Kratzen und Reiben von zu viel ober zu wenig ober zu hart gebügelten Leinenkragen herbetführen. Ein weiterer Vorzug von Meus Stoffkragen ist beten leichtes Gewicht, was ein angenehmes Gefuyl beim Tragen erzeugt. Die Knopflöcher sind so stark, daß deren Haltbarkeit bei richtiger Auswahl der Halsweite ganz außer ■Smei »W StoffwLsche steht daher in Bezug auf vorzüglichen Schnitt und Sitz, elegantes und bequemes Passen und dabei außerordentliche Billigkeit unerreicht da. Sie kosten kaum mehr als das Waschlohn für leinene Wasche. Mit einem Dutzend Herrenkragen, das 60 Pfennige kostet, (Knabenkragen schon von 55 Pfennigen an) kann man 10 bis 12 Wochen ltusreichen. Für Knaben, die ja bekanntlich nicht immer zart mit ihrer Wasche umgehen, sind Mey» Stoffkrage« außerordentlich zu empfehlen, was jede Hausfrau nach Verbrauch von nur einem Dutzend sofort einsehen wird. Für alle Reisenden ist «ey* StoffwLsche die bequemste, da erfahrungsgemäß leinene Wäsche auf Reisen meist sehr schlecht behandelt wird. ~ . Weniger als ein Dutzend von einer Form und Wette wirb nicht abgegeben. . , - eut)» etoffwif». wirb in faft jeb« «ar jMent ft bei ( täglich. ksi Berlinische Lebens -Verficherungs - Gesellschaft von 1836. Dreiundfünfzigste^GcschastS-Bericht. Im Jahre 1889, dem SS. Geschäftsjahre der Gesellschaft, wurden abgeschlossen: 2391 Berfichernnge« mit.......Mk. 9 698 000 Capital und Mt. 16 972 Rente. Gesammte AahreS» Einnahme pro 1889 . Mk. 6 588479. Angemeldet 415 Sterbefälle über.....Mk. 2140 028 Capital. Geschäftsstand Gude 1889. BerfichernngSbestand 28 041 Personen mit Mk. 134 938 859 Capital und Mk. 290 392 Rente. Gesammt-GararrtiesondS .....Mk. 45132 703. Unvertheilter Reingewinn -er letzte« fünf Jahre . ............Mk. 4705 296. Auf die Prämie pro 1890 erhalten die Berechtigten 331/2°/o Dividende. Berlin, den 26. April 1890. Direetion d. Berlinischen LebenS-Berficherung-Gesellschaft Weitere Auskunft wird gern ertheilt, auch werden Anträge auf Versicherungen entgegen genommen von 3913 Wilhelm Mosler, Schillerftraße 11. Wir haben den [Verkauf unseres Mineralwassers nunmehr selbst übernommen und befindet sich unsere Niederlage Seltersweg 52, Seitenbau links. 3908 3932 Auszug aus dem Rechnungsabschluß für das Jahr 1889: 4,900,000.- 3924 Gießen, den 16. April 1890. Um zahreiches Erscheinen wird gebeten. 101 45 Tendenz: fest. Telegraphischer Eourldericht der Berliner Börse vom 30. April. 18SV. 1(3.90 210-50 188.50 95 00 15610 106.10 Oesterr. Silberrente 101.70 Rufs. Orient m. 88.00 93 70 7680 70 50 212.40 154.50 141.90 156.60 253.12 98.50 184 37 102.25 Jt n ff n 35850 190 50 161 90 133.00 36 30 159.00 13420 75 30 Hchlußcours- t Uhr 15 Mm. 1(7 00 4 pCt. Ungar. Goldrentc Darmstadt, den 1. Mai 1890. LouiS Wittich, Kaufmann in Gießen, Pb» Hardt, Geometer in Großen-Linden, Gro-, Sekretär in Lich, Hrch. Volzel, Kaufmann m Wieseck, Agenten der, Gesellschaft. Grundkapital.............. Prämien-Einnahme für 1889 ........ Zinsen-Einnahme für 1889 ......... Prämien-Ueberträge........... Uebertrag zur Deckung außergewöhnlicher Bedürfniffe einschließlich des gesetzt. Reservefonds von J-L 900,000 Buschtherader Elbethal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost „ West Gelsenkirchener Ver. Kön.- und Laurahütte-Act. Oesterr. Alvine-Montan Paul Richter, Buchbinderei und Wdereinrahmegeschiist 9,000,000.— 8,226,138.70 617,957.50 5,650,122.30 «X 28,394,218.50 Versicherungen in Kraft am Schlüsse des Jahres 1889 «X 5,316,879,807.— DiSconto-Comm. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Berliner Handelsges. Oesterr. Credtt-Act. Wiener Bankvereins-Act. Oesterr. Staatsbahn Lombard. Eisenbahn Der Vorstand 3460 GonsStserispr von E. Wasserschieben, Bankgeschäft HrarUstrrter Börse vom 30. April 1SSO Oesterr. Credttucrien Oesterr. StaatSbahn-Aetien Dortmunder Union-Acticn Darmstädter Bankaktien Biirgerdub. Mittwoch den 30. ds. Mts., Abends Vr» Uhr, im Cafe Ebel: ordeMche «geiierafoerfammfimg. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage, 2) Voranschlag, 3) Vorstandswahl. 5 „ Italiener Rente 157 60 DrsconLo-Com.-AnHriIr 92 00 Hmperer 84 00 Ostpreußen 153.00 Bochumer Gußstahlactien Tendem: schwach 4 pCt. Gießener Obliaationev —!5 vCt. BuderuS-Obligattonnt ReichSbank-DiSeont 4 pCt. -- Frankfurter Bank-Diskont 4 pLt. Aachener und Münchener Feuer- Berflchernngs'Gefellfchaft. Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergiebt sich aus dem nachstehenden 4 pCt. Reichsanleihe 3Vs , 4 „ Preuß. ConfolS 3V, . Berfchönerungs - Verein, flugjeroröentl. j]enerafnerfamm(ung Ireitag den 2. Mai, Abends 8 Ahr, im (Safe Balzer. Tagesordnung: Antrag auf Vermehrung der Zahl der Vorstauds- _____________ Mitglieder, event. deren Wahl._______________3937 Meine Buchbinderei befindet sich vom heutigen Tage an Bahnhofstraße 13, parterre, im Hause des Herrn MarkuS, und halte mich auch fernerhin in allen in da» Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. Die reichhaltigste alter jnoöen-Sßitungßn < ist die Jllnstrirte Kraue«-Zeitung. ■ Dieselbe bringt in jährlich 24 Doppel- I heften 24 Moden- und Unterhaltung^ Nummern mit Beiblättern, in reizvollen farbigen Umschlägen. Die Moden-Num- > mern find der „Modenwelt" gleich, welche r mit ihrem Inhalte von jährlich über r 2000 Abbildungen lammt Text weitaus I mehr bietet, als irgend ein anderes Moden- blatt. Jährlich 14 Beilagen geben an J Schnittmustern zur Selbstanfertigung der U Garderobe für Damen und Kinder wie der Leibwäsche überhauupt genügend für den ausgedehntesten Bedarf. — Der Unterhaltungstheil bringt außer Novellen, einem vielseitigene Feuilleton unO Briefen über das gesellschaftliche Leben in den Großstädten und Bädern regelmäßige Mittheilungen aus der Frauenwelt, Kunstgewerbliches, Fürs Haus, Gärtnerei und Briefmappe, sodann viele künstlerisch ausgeführte Illustrationen und an Moden und Handarbeiten endlich noch Folgendes: jährlich über 75 Artikel mit über 300 Abbildungen, 12 große farbige Modenbilder, 8 farbige Musterblätter für künstlerische Handarbeiten und 8 Extra-Blätter mit vielen Illustrationen, so daß die Zahl der letzteren an 3000 jährlich hinanreicht. Kein anderes Illustrirtes Blatt überhaupt, innerhalb oder außerhalb Deutschlands, kann nur entfernt diese Zahl aufweisen; dabei betrügt der vierteljährliche Abonnements- Preis nur 2 Mk. 50 Pf. Einzelne Hefte kosten 50 Pf. oder 30 Kr. — Die „Große Ausgabe mit allen Kupfern" bringt außerdem jährlich noch 36 große farbige Modenbilder, also jährlich 64 besondere Beigaben, und kostet vierteljährlich 4 Mk. 25 Pf. (in Oesterreich-Ungarn nach Cours). Abonnements werden jederzeit angenommen bet allen Buchhandlungen und Postanstalten. — Probe-Nummern gratis und franco durch die Expedition Berlin W., Potsdamer Straße 38, Wim I , Operngasse 3. Aeikgeöolenes 3939 billigst 3930 Bahnhosstratze40. 3929 Exped d. Bl. [3921 3920 3909] Ein Fahrstuhl zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. Sperrfitz . ♦ . Ein Parterre Platz Ein GalleriePlatz J. H. Fuhr, Sonnenstraße 25. Mk. 1.— Mk. 0.60 Mk. 0.40 Benner St Krumm Bahnhofstraße 40. 3926] Eine geübte «leidermacherin empfiehlt sich in und außer dem Hause. Neuenweg 32. Haushalt Seife von CARL JOHN & Co., Berlin N und Cöln a. Rh. [3922 in vorzüglicher Qualität ist äußerst mild für die Haut und daher sehr empfehlenSwerth, ä Pfund mit 6 Stück 60 Pf., zu haben bei E. Dort, Wallthorstratze 45, Wilhelm Fritsch. Taglöhner für Landwirtbschaft gesucht von 2799] A. Dern, Frankfurterstr. 86. D. Ö. A. V. Section Gießen. Freitag, 2. Mai: MonatS- Bersammlung Hotel Victoria. [3931] Kassenöffnung 7Va Uhr, Anfang 8 Uhr. Freitag den 2. Mai 1890: L-tzte Vorstellung Gastspiel des Herrn Häusel er aus Caffel. DerT rompeter v.Säkkingen. Große romantische Oper in 3 Acten. Trompeter: Herr Hauseler vom König. Theater zu Caffel. Die Herren Studirenden zahlen an der Abendkasse auf Sperrsitz 1 X Der Parterre-Platz ist auf 60 Pfg, Gallerie auf 40 Pfg. herabgesetzt. Ausgekämmte Haare kauft Petri Wittwe Nachf., 3910] Seltersweg 43. Zu diesen beiden letzten Vorstellungen ladet ergebenft ein Die Direetion: F. Baars. .. —.1 Ankauf M- alier Bücher u. Bilderwerke. Angebote ganzer Bibliotheken, sowie einzelner Bücher erbittet die (579 J. Ricker’sche Buchhandlung Giessen. Neues Water in Gießen. (Cafe Leib). Donnerstag den 1. Mai 1890: Vorletzte Vorstellung» Auf vielen Wunsch Zum 2. und letzten Male Mit glävzender Ausstattung: Der Mikado von Japan. Zu dieser Vorstellung kleinere Preise. Für die Herren Studirenden auf Zur Saison empfehle in großer Auswahl zu billigsten Preisen: Gummibälle in allen Größen. Sprungseile, Federballfpiele, Reifen zum Werfen und Schlagen, Schmetterlingb'Netze, Dchmetter- lingSkasten, Spannbretter, Botanistr- und Broibüchscn, Gartengeräthe «ietzkännchen und Eimerchen, CroquetS und BoceiaS, Armbrüste und Jndianerbogen, Schaukeln fürs Zimmer und Freie, Turn-Apparate, Hängematten, Schiebkarren und Puppendrück- wagen, starke Leiter- und Sandwagen rc. 392'J HauSbursche gesucht. Von wem? sagt die Exoed, d. Bl. Angehender Kellner sofort gesucht. 3940 Zahnhofsrcstauration. Für Wirth«: empfehlen la. Weißbuch. Kegel, sowie la. Pockholzkegelkugeln in allen Größen. [3933 Moritz Gregori & Sohn. Linoleum - Fussboden- Glanzlacke, sowie alle anderen Farben, in Oel gerieben, fertig zum Anstrich, empfehlen billigst Benner & Krumm, @in geräumiger Laden m. angrenzendem großen Zimmer in bester Geschäftslage ist mit einem schönen FamilienlogiS und allem Zubehör zu verwiethen. 3607 Nähere- in d. Exped. d. Bl. Aermiethungen. 3927] Kleines Familienlogis zu ver- miethen und sof. zu bez. Wieseckerweg 3. 3928] Ein Familtenlogis veimiethet Ehr. Noll III. Wittwe, Kanrleiberg 5. 3917] Der 2. Stock zu vermiethen- H. Bruchhäufer, Grünbergerstraße. 3916] Der seither von Herrn L. Ber- trand innegehabte Laven nebst Zimmer, Weitergasse 3, per 1- Ang. ander- weit zu vermiethen- Jul. Buch. 3915] Möbl. Zimmer zu vermiethen. ___Ludwigstraße 57 III. 3907] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Kreuzplatz 3 II. rMlhelm Mist, r J 9 Seltersweg 9 * < empfiehlt in großer Auswahl: ♦ ♦ Kleiderstoffe [3912$ 5 für Frühjahrs- u. Sommersaison, «schwarze Cachemiretz- und« ♦ Fanlastestoffe. J Damen- und Kinder-Mäntel, «Bauwwollwaaren,Leinen <&- ♦unb Ausstattung- artikel ♦ zu billigsten Preisen. £ I Carbolineum I bestes Mittel zum Jmprägniren von Holz rc, im Anbruch und satzweise Hochfeinen Aepselwein empfiehlt Emil Orhijr, 3934]_____________Bahnhofstraße 30. Zwei Kneipbilder (Rhenania 1841) von Trautfchold [Kunstblatt) und HefienbUd sind mir zum Verkauf übergeben. J. Rothenberger, 3918________________Lindenplatz 8._______ 3919] Circa 200 Centn er He« hat zu verkaufen Jnderthal, Großmühle, Alten-Buseck. vermischte Anzeigen. 3923] Unterricht im Hand- und Mafchinennähen ertheilt Lina Flett. Gef. Anm- erbeten Nachm. von 4 Uhr an Bismarckstraße 17. — Unterricht für Kinder von 4—7 Uhr Nachm._________ Wer ertheilt Russischen Unterricht? Offerten erbeten unter K, an die 3914] Ein braves Dienstmädchen zum 15. August gesucht. _____________Neuen Bäue 17. 3911] Kräftiges Dienstmädchen vom Lande gesucht. Senner, Gartenstraße 19. Klavierstimmen, « Klavier-Reparaturen unter Garantie tadelloser Ausführung eu bfiMgen Preisen. * Wilh. Rudolph, Pianohandlung, Neuen weg 9. —1 — >-< -- / TBEIS-^ MEDAILLE v . 1879 J « ^tn>e. aWehendm i/rS Uhr, gn l*n weg 5. 300,000— 226,138.70 617,957.60 650,122.30 «pital «ute. »litt. Maui«. __3937 '™ hwttgm Tf, in in ölen . 1(3.9» 4#«t — 35830 19050 161W 133.00 3630 159-00 OA 'N S 1561* ,900,000.- .394,218.50 ,879,807.- Donnerstag den 1. Mai (Siebener Anzeiger. Beilage zu Nr. 1U. Zx Frankfurter Sehnhlager 3g $ 27 Marktstraße Gicszen Marktstraße 27 G empfiehlt _____ W MW" Eonstrmanden - Zugstiefel UWE • MW- Confirmanden - Schaftstiefel • Confirmande« - Knopfstiefel "TW5D • Confirmande» « Schnürstiefel "ME) ® in großer Auswahl und zu erdenklich V ■■■■■i billigen, aber streng festen Preisen W sowie sämmtliche Neuheiten der Saison. 0 WM- Gleichzeitig wird auf eine große Partie Kinder- Ä knopffiiefel, hoch, mit Absatz und Lackblatt, Größe 21—24, zu ä dem enorm billigen Preise gJSST 2 Mark per Paar aufmerksam gemacht. Muster im Schaufenster. "WLL 2536 J 27 Marktstr. A« Reiss Marktstr. 27. ? roQQn Blsqult Dubouoht L Cie. in Cognac zum [3882 Zigsten Preise. [2557 Gesucht 3738 drei geräumige Zimmer (parterre) für Comptoir und Lager. Offerten sub K. Z an die Expedition dieses Blattes._____________________________ Ieikgevotenes. Schmetterlinge Jnsteten-Kaste», Jnsecten Nadeln, Spannbretter, 3151 Torfplatten empfiehlt H. Rühn^ Papierhandlung. Unterzeuge in Wolle u. Baumwolle, jeder Jahreszeit entsprechend. Influenza-Bitter mit gesetzlich eingetragener Schutzmarke. Dieser nur aus tonisch wirkenden Kräutern destillirte Magenbitter zeichnet sich durch seinen angenehmen Geschmack aus und wirkt wohlthuend auf den Magen. Preis per Orig.-Literflasche 2 JL. 20 Wiederoerkäufer erhalten Rabatt. Alleinverkauf: E. Dort, Wallthorstraße 45. Gleichzeitig offerire Cognac in ganzen und balven Originalflaschen vom Hause Opel-Fahrräder Wolf, Glasermeister, I ■ , . Bahnhofsttatze 32. | stets mtf Lager bei Kunst-Eis, aus reinem Brunnenwaffer täglich abzugeben. 3865 Brauerei Friedel. IiWohmanstrich, sowie alle übrigen Farben, Lacke und Firnisse empfiehlt August Aoli II., 2201 Bahnhofstraße 53. Hüte (v. JL 1.50 an u höher), Schirme „ „ 1.40 „ „ „ Mützen „ „ 0.70 „ „ „ sowie Kragen, Binden, Handschuhe, Hosenträger, Spazierstöcke rc. in größter Auswahl bei Heinrich. Repp, 1359] 5 Lindenplatz 5. Reine Simmenthaler Originalzuchtbullen mit sehr schönen Korperformen, aus berühmten Zuchten stammend (sechs davon sind gekört), stehen zu verkaufen bei Gebr. Schuch, [2948 Hof Schleifeld bei Nidda. Elegante Wohnung, 6—7 Zimmer, sucht kleine Familie von auswärts, pünktlicher ruhiger Miether, nahe Bahnhof per Mai. Offerten mit Preisangabe sub C. k. befördert die Exped d Bl-_________ft84% 3848] Ein tüchtiger solider Arbeiter fit dauernde Beschäftigung gesucht. Alexander Mayer. 3866] Gesucht ein zuverläss Dienstmädchen auf sof. Bahnhofstr. 12 H Et- 3857] Einen Schm tedegefc Herr sucht H. Thomas, Neuenweg 18. 3617] Ein braver Junge kann in die Sehre treten bei W. Hetz, Schneidermeister. fff * • L Lacke, Farben und fussboaenanstricne liefert die Qualitäten Drogenh and hing" von Otto Schaaf, Seltersweg' 2D. 3726] Ein zuverlässiger Fuhrknecht auf sofort gesucht- LS. Steinvach. Daselbst werden Kartoffeln abgegeben Stroialiüte werden gewaschen, gefärbt und faconirt bei C. L. Gail, Hutmacher, Dirgm. Sallt-Wais, Wring. Saat-Erbsen wieder eingetroffen. H F. Nassauer, 3892] Neuenweg 15.’ Ein schöner großer Aeigenvanm ist zu verkaufen. Näheres in der Exped- d. Bl. Für Confirmanden! Hemden. Kragen, Man- fchetten, Shlips« und Glacs- Sx>andschube empfiehlt billigst H. Riibsamen, 2319 Mäusburg 16. 2832] Ein wenig gebrauchtes Regal mit 62 Schubladen, für Colonial- oder Farbwaaren-Geschäft geeignet, ist zu verkaufen. Näheres bei F. Hoffmann. Professor Dr. Jägers Normal, sowie Prof. Dr. Lahmanns Reform-Unterkleider, als: Hemden, Jacken, Hosen, Socken, Leibbinden, Hosenträger, Stoff zum Flicken. Wasserdichte Gummi Stoff- Reoren - Mäntel für Damen, Herren und Kinder. — Auch werden dieselben nach Wahl der Stoffe nach Maß angefertigt. II. Riibsamen, 2321 Mäusburg 16. Kinderwagen WMl größter Aus- wähl zu billig sten . i'; Preisen bei [511 Kilbinger, ,-WM Senners Nchf. Bett.: -nstahrnl folgend^ - Äll all, den Angehöi die Vrhebui M ( Innern un Gießen soll a. Au eiir b. Au an, c. Po wobei sich Das E un di-1 Da na Obersörßere hingen die der rabenarl Weise * Fock oder beauftragen- brütenden 9 entstehenden und tonnen, handelt, we ist, aus den gewiesen ir KreMtt ’ von Raben Lersügmg Sollt Pächter der die Großh. vom sernei dieser Absi Berechtigen Es ivir gebracht, unb Mr i Tecember 1; Gleich'^ stehenden T erfolgt ist, brrngen vo Hebung der Gieß Dic N bäg-l-S' ? bLc > ' . ^>eme und AlL w; Mei2n0 5tet hat, S’Wiettei L°<» *5'*i unb loi <* NN. D, ^rstin H ^latNtcr$ oniinitomr, Hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich mein 2684 Preisen. A. Fangmann, Bahnhosstrsße 29. Bd. I., br. M. 4., geb. M. 5. 122 b. 60 Pf. 3827 Westanlage 23 Westanlage 23. 3807 zu vermiethen. J. Kaan jun^ Kreu?plah 10. 2727 Neuen Bäue 20. beziehb-, zu verm Redamon-. Echetzdv., — Drna und Bering der Brühllch« Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) m Gieße«. größte Neuheiten, empfehle in bedeutender Auswahl zu billigsten 3845] Ein Logis zu vermiethen bet «. Hofmann. Wallthorftraße 18. 1077] Altcestraße 13 ist ein elegantes Zimmer mit Cabinet, gut möblirt, zu ver- Weißwaarm-, Wäsche- und Ausftattungsgeschäst 3557] Schöne große Wohnung mit Badeeinrichtung pr. 1. Ault zu vermiethen. Ohler, Liebigftratze 17. Ledebur, Die Metalle, br. M. 3.50, geb. M. 4.50. Clarus, Die rationelle Ernährung, Spar- «nd Borschutz-Berelu «ltenBuseck. 2989] Familienlogis zu vermiethen- Dr. Felstng, Weidengasse 1 391'4] Gesucht auf sofort ein braoeS Dienstmädchen. Kirchenplatz 14. „Cöln 1889. Höchste Auszeichnung, Ehrendiplom mit Stern.“ Hübner, I. G., Pflanzcnatlas, 6. Aufl., £ neue Ansg., kart. M. 4.50. von Martens u. Kemmler, Flora von | Württemberg und Hohenzolleru, f Band I u. II.. drosch. M. 10.50. g durch Erwerbung res seither Herrn F, Holberg gehörigen Hauses KirCiißliplatZ 8, wieder nach Hier verlegt habe Indem um erneuerte Zuwendung des mir früher geschenkten Vertrauens bitte, zeichne 3561 Hochachtungsvoll M. Kann, Kirchenplatz 8. gebunden M. 6.— Alsberg, Anthropologie, drosch. M. 6.— gebunden M. 7.— Roßmäßlcr'Engel, Die Geschichte der Erde, 4. Ausl., br. M. 6, ged.M.7. Rotzmätzler, Die vier Jahreszeiten 6. Aufl.. br. M. 5, geb. M. 7. Clarus Sterne, Die allgem. Weltanschauung, br. M. ß., geb. M. 7.50. Klein, Allgem. Himmelskunbe, 2. Ausl. br. M. 5.—, geb. M. 6.—. st , zusammen oder getrennt, per 1. Juli auf 1. Hypothek auszuleihen. [31361 Herren-, Nnaben-,Damm-u. Mädchmstrohhüten (garnirt) wegen Aufgabe des WefÄ-üftes. L. Bertram!, WetlLrgasse 3. Wachstuch und Ledertuch in denbesten Qualitäten empfiehlt billigst Heinrich Hochstätter, 30) Schloßgaffe 19. AcMumg! 3885T Wohne jetzt Marktplatz 22, parterre. Alle in mein Fach einschlagende Arbeiten werden schnell, gut und billig angefertigt. Monogramme und Wappen auf Briefpapier und CouvertS äußerst billig. 3708 Max Rühl, Metall-Graveur. und Prompteste bedienen werde. Gießen, den 26. April 1890. Louis Haubach Reizende Heuheit für Spaziergänge und Ausflüge. Musik-Spazierstöcke ä 65 Pfg., 1 Mt., 1 Mik. 25 Pfg. ; Ernst Challier (Rudolphs' Nachs) Große Auswahl achter Schweizer Stickereien ohne Appret in Stücken von 4,20 Meter zu Fabrikpreisen bei 3850] Möblirtes Zimmer r» vermiethen. Bahnhofstraße 62, parterre. 3847] Gut möbl. Zimmer, schöne Aussicht ins Freie, beste Lage der Stadt, nahe der Universität, billig zu vermiethen. Seltersweg 22 1. Stock. Filigran-Arbelt(hierselbstv.lO.Äpiilan) Herstellung von Uhren- und Halsketten, Armbändern, Broschen, Haar- und Ballschmuck, Kleider-Einsätzen, Verzierung von Wand- und Bürstentaschen, Sopha- kissen rc-, nebst Blumenkörbchen, aus farbigem Draht und Wolle gefertigt. Zeige hiermit an, daß ich Hierselbst für kurze Zeit einen Unterricht in Filigran-Arbeit eröffnet habe, und lade die geehrten Damen zur Besichtigung derselben in meiner Wohnung BiSmarckstratze 6,1 ergebenst ein. 2892 Die Arbeit ist nicht nur sehr interessant, sondern auch äußerst leicht zu erlernen, selbst Anfängerinnen können gleich in den ersten Stunden Schmuck und Ketten Herstellen. Der Unterrichtspreis zur Erlernung sämmtlicher Arbeiten beträgt für Damen