Nr. 202. Samstag bett 31. August 1889. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Vrrrrairr Schul ft raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontaaS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Vf. mit Brinaerlohn - . ,, _ .____________Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 M Betreffend: Die Wahl des Kreistages des Kreises Gießen durch die 50 Höchstbesteuerten. Gießen, am 24. August 1889. Das Großherzoglicho Kreisamt Gießen KN die G*ohhtrz„slrchen Büvgermerft-e-ren des Kreises. . (rAW^x beauftragen Sie, uns binnen 14 Tagen ein Verzeichniß derjenigen Höchstbesteuerten nach dem unten stehenden Formulare vorzuleaen welche nack den Communalsteuerkapltallen des vongen Rechnungsjahres (1888/89) ein Communalsteuerkapital von 2500 Jü und mehr haben ' $ $ c8 Eder Ermittlung der Hochstbesteuerten wird nur die von innerhalb des Kreises gelegenen Immobilien zu entrichtende Grundsteuer, die von inner* hie§ befindlichen Gewerbsanlagen, oder wegen Wohnsitzes innerhalb des Kreises veranlagte Gewerbsteuer, die veranlagte Kapitalrentensteuer und die ber den Communalumlagen innerhalb des Kreises in Anrechnung kommende Einkommensteuer ungerechnet. a napilmremenfreuer unö Si^b^br^hlungen der Ehefrau werden mit denjenigen des Ehemannes, Steuerzahlungen minderjähriger, beziehungsweise in väterlicher Gewalt besind- Ä^ber^er-en mtt denjenigen des Vaters zusammen gerechnet. Im übrigen sind aber auch grauen, ( KrtlX Ä^orbnuna) in das Verzeichnis auszunehmen, da deren Stimmrecht durch Vertreter ausgeübt werden kann U- 11 oer xreisorvnung) 1617 b“ "* '* >° »*« s, b«. 1. s,®, d,... b.e“ ÄÄÄ ZÄ!**'«—-> r«b, -- w fiA nnn Höchstbesteuerten solche befinden, die noch in anderen Gemeinden oder Gemarkungen des Kreises besteuert sind, so wollen Sie S SBeriiä£G-memden oder Gemarkungen den Betrag dieser weiteren Communalsteuerkapitaiien mitthellen lassen und solcher SnS . ■! Namhaftmachung dieser anderen Gemarkungen noch beifügen. Dieienigen Großh. Bürgermeistereien, in deren Gemarkunaen siL keine ™ 2600 •* -b k, im U.W 1888/8? ÄÄ'JÄ 3tn Einzelnen verweisen wir Sie noch auf Art. 14-18 der Kreirordnung und Art. 4 der Gesetzes vom 15. Mai 1885 (Regier -Blatt S 95) v. Gagern. Verzeichniß der Hochstbesteuerten der Gemeinde : Ord.-Nr. Des Höchstbesteuerten Vor- und Zuname mit etwaiger Beinummer. Sein Wohnort. ___ Seine Communalsteueckapitalien Bemerkungen. am Wohnort. in den weiteren Gemarkungen: im Ganzen. § b. Der Saatmarkt wird nur mit Proben beschickt. Er ist jedoch sehr erwünscht, daß den Saatproben auch einzelne Exemplare von Pflanzen derselben Sorte beigefügt werden. Dieselben müssen längstens zwei Tage vor Lnbes Marktes bei der von der Markt-Commission su bezeichnenden Stelle *imuU|cn. ^»sendende Sortenmuster darf bei Kartoffeln nicht unter 5 Kilo- "w or ^treidearten, Hülsenfrüchten, Mais rc. nicht unter 2 Kilogramm unD bet Kleesamen und sonstigen Sämereien nicht unter % Kilogramm betragen. ~rnn,Me^b ."bedruckte Saatmarktordnung wird unter dem Anfügen zur öffentlichen K-nntniß gebracht, daß der erste Saatmarkt am 9. September l 1 ÄTÄfcTOteS.ÄSiÄ'“' ■* Gießen, am 27. August 1889. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Jost, Regierungsrach. ' ? k x S 7. Jede Probe muß spätestens 8 Tage vor Beginn des Marktes i durch em besonderes Formular angemeldet sein, das folgende Angaben zu j enthalten hat: 0 3 i a) Name und Wohnort des Ausstellers; d) genaue Bezeichnung der ausgestellten Saatwaare; c) Garantie für Reinheit und Sorten-Echtheit; d) wer die Saatwaare gebaut hat und wo sie gewachsen ist- e) Menge, welche verkäuflich ist, in Kilogramm, Preis für 100 Kilo- gramm und Lieferzeit. ! Der Preis kann bis spätestens 4 Tage vor Eröffnung des Marktes, später aber und während des Marktes nicht mehr verändert werden. ! Nur vollkommen reine Maare wird zum Markte zuqelaffen. 8 8. Der Aussteller verpflichtet sich, das der Saatmarkt-Commission j Zum Verkaufe angemeldete Quantum unter allen Umständen zu liefern i ^nn die Anmeldung nicht vor Eröffnung des Saatmarktes zurückgezogen wurdet ! d« Ferner verpflichtet er sich, die auf Grund des Saatmarktes einqeganaenen j Lieferungen zur angemeldeten Zeit auszuführen. Wenn nicht anderweite Abmachungen bestehen, ist die verkaufte Maare von dem Verkäufer bis zur nächsten Bahnstation zu verbringen und dort aus- zugeben; von da trägt der Käufer die Kosten bis zum Empfange. Von der Absendung der Maare ist der Käufer zu gleicher Zeit zu verständigen. ; Sind besondere directe Vereinbarungen nicht getroffen, so steht es dem ! Käufer frei, die nöthigen Säcke zum Bezüge der gekauften Maare selbst zu ■ stellen; andernfalls hat der Verkäufer die Säcke in tadelloser Qualität zu lie- ; fern, jedoch zugleich das Recht, dieselben zum Selbstkostenpreise zu berechnen f wenn sie nicht vom Käufer binnen 14 Tagen frei zurückgesandt werden. ' i . , Dre Erhebung des Kaufpreises erfolgt, wenn eine andere Ver- । Ehrung zwischen Verkäufer und Käufer nicht stattgefunden hat, durch Nach- Frankfurter Gautmurkt-Orduuug 8 1. Der Frankfurter landwirthschastliche Verein und der Club für Landwirthe zu Frankfurt a. M. veranstalten alljährlich einen Frühjahrsund einen Herbst-Saatmarkt durch Ausstellung von Saatproben. Ort und Zeit werden von der Marktcommission bestimmt. § 2. Zweck des Marktes ist: a) Bekanntgabe und Vermittelung guter Bezugs- und Absatzquellen von Saat-Früchten; d) Vergleichung der Erzeugnisse der einzelnen Producenten zum Zwecke der Belehrung und Aneiferung. 8 3. Die Leitung des Saatmarktes erfolgt durch eine Markt- ommission, bestehend aus drei Mitgliedern, welche abwechselnd von dem tandwrrthschaftlicyen Verein und dem Club für Landwirthe auf die Dauer von 3 fahren gewählt werden. Alljährlich scheidet das im Dienste älteste Mitglied oen beiden ersten Jahren wird das ausscheidende Commissionsmitglied durch das Loos bestimmt. mr r 84. Gegenstände des Saatmarktes sind: Minter-und Sommer- Men, Winter- und Sommer-Roggen, Gerste, Hafer, Hülsenfrüchte, Hanf- und Lem-Samen, Rübsen, Kleesamen, Mais, Sorghum, Grassamen, sonstige Sämereien und Kartoffeln. ' 1 1 9 A . § 5- Als Aussteller wird jeder zugelassen, der sich der Saatmarktordnung unterwirft. n Ar c3eb« Aussteller verpflichtet sich, sein ausgestelltes Muster zum Zwecke beliebiger UnterfuchungundVergleichungder Markt-Commission zur Verfügung $u stellen, ebenso die Bestellungen genau nach dem Muster zu liefern und bei Streitigkeiten über die Uebereinstimmung der auf Grund der Ausstellung bezogenen Waaren mit dem ausgestellten Muster sich dem Aus- spruche eines Schieds-Gerichtes zu unterwerfen, falls dieses vom Käufer angerufen wird. ' Das Schiedsgericht besteht aus drei unparteiischen Sachverständigen wovon je einer durch die Saatmarlt-Commission, den Käufer und den Ver- käufer gewählt wird. § 10. Aufstellung, Etikettirung und Ueberwachuna der Ausstellungsgegenstände ist Sache der Markt-Commission, deren An- Ordnungen unbedingt Folge zu leisten ist. ™ . V1, abgeschlossenen Kauf- und Tausch-Verträge werden von der Markt Commission aufgenommen und mit Angabe der Katalog-Nummer des Kaufpreises des verkauften Quantums, sowie der Namen von Käufer und Verkäufer m das Marktbuch eingetragen. Lokales. n h p r Fi p mV***1' «?'r August. Nach einer Bekanntmachung Großh. Directton der und 15. September d. I. befördert werden. am 1,1 Gießen, 30. August. An der Landesbaugewerkscbule rn Tinrmftetht beginnt am 14. November der 14. Cursus der bis Mtttp i k Anmeldung “ ° a" bEm 6ur,uä theUn-hmcn will, bewerkstellige baldigst stine Vermischtes. stelle fü?Ubl‘n(S™erbe9'hÄftcY $le durch die Großh. Central. Brauer in 3ut?r. 6c&6t auä folgenden Mitgliedern: Prosessor Fabrikant Schlosseimeister Deutsch ebenda, Rentner Diesenbach ebenda, efcenba 4nhri?nnf b0Cb'1iRc5llleL®ffbCfc0EI mi®LbadU' c>-' Oekonomierath Müller in Darmstabt, i?AflsIra \\i?upAr n Offenbach, Direktor Schurig ebenda, Assistent Dr. Sonne in Darm! ^UMOfcn°r u1- Thiel daselbst. Die Beurteilung ^rh?n^n5 C^nPr "biterer, bei der Ausstellung nicht betheiligter Sachverständiger aus Vorsitz " s^LL kroEtben A™ 6. Septemb er L dem Sonm^ters-W zusMmem L°"bE0°°w-rbo-rems, Herrn Geh. Laura.h Prosessor Dolitifche Randfrha«. Gießen, 30. August. In die kurze Zeit bis zum Beginn der Manöverretsen unseres Kaisers hätte auch .. r-s ezaren zu fallen, ba alsdann die Zeit Kaiser Wilhelms aus viel-Wochen h naus besetzt ist. Zur Stunde herrscht indessen noch immer Ungewißheit darüber, ob Kaiser Alexander von Kopenhagen aus, wo er mit seiner Familie an Bord am Donnerstag eingetroffen ist, diesen Besuch nun auch roirflid) abstatten wird. Wenigstens hüllt man sich in den Berliner Hoskreisen in dieser Beziehung noch in geheimnisvolles Schweigen, doch werden auf jeden Fall die aller- nächsten Tage hierüber Aufklärung bringen müssen. Die Gerüchte über eine ernstliche Erschütterung der Stellung des preukischen Kiuanzministers v. Scholz wollen trotz aller officiösen Ableugnungen nicht verstummen. Ja, Berliner Meldungen wollen schon wissen, Herr v. Scholz würde von seinem gegenwärtigen Urlaube überhaupt nicht mehr als Minister nach Berlin zurück- M6fi*Hle^(92)‘,n Bereitfchast, nur verlaute weder feiner ißerfon noch bezüglich des Schickfales der Steuerreform in Preußen vorerst etwas Bestimmtes. - Selbst biefen neuerlichen Melbungen gegenüber muß in- besten daran erstinert werden, daß es bereits mehr als einmal hieß, Herr v. Scholz werde "bestimmt aus seine Ministerthättgkeit verzichten, ohne daß doch die Prophe- zethungen bislang in Erfüllung gegangen wären; deshalb sind auch jetzt noch die über ihn verbreiteten Rucktrittsgerüchte mit Vorsicht aufzunehmen. Uc&er den Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Sitzungen deS BundeSratheS, der infolge der früheren Einberufung des Reichstages zeitiger als sonst zu seiner Herbst- berfi Strnhe8^" 1 * m n0<6onl*t§ Zuverlässiges bekannt. Jedenfalls wird sich aber der Bundesrath nach seinem Zusammentritte zunächst mit der Frage des Socialisten- gesetzes und alsdann mit der Novelle zum Krankenkassengesetze zu beschäftigen haben. . & Eingaben bezüglich Aufhebung, resp. MUderung des PatzzwangeS, zu denen der Kaiserbesuch^in den Reichslanden Anlaß gab, sind nunmehr in Berlin eingegangen. e^f*Cih4C bc£ ^^E/chrtebenen Jnstanzenzug durchzumachen, ehe sie zur letzten i Entscheidung an den Kaiser selbst gelangen. 1 8 ö „.„.„Die jüngst- Rundreise d«S Schah von Persien durch die europäischen Lander hat in Pest, also auf ungarischem Boden, ihr Ende erreicht. Denn von hier aus reiste der Perserkönig über die galizische Grenzstation Przmysl direkt nach dem Kaukasus weiter, um sich von da nach seinen Staaten zurückzubegeben und die Reise- strecke von Galizien an nach den Gestaden des Caspisee's gehört ja schließlich doch schon rpUHp'^a ’r^Cr ledenfalls sehr befriedigt von seiner neuesten Europa- re se nach Persien zuruckkehren, denn nicht nur an allen europäischen Höfen, wo er n^m' murbc Nasr-Eddtn mit außerordentlichem Gepränge und den vielfältigsten Ehrenbezeugungen empfangen, sondern auch die Presse sämmtlicher von ihm berührter Lander machte ihn zum Gegenstand aufmerksamster Besprechungen und dieser gesammte auszeichnende Empfang, der dem jetzigen Beherrscher des Perserretches I 9rFi®M0Ph Horden, dürste demselben bewiesen haben, wie sehr man Im e JC ne unle“lbar ^hen Verdienste um die Erschließung Persiens für die Fortschritte der europäischen Cultur zu würdigen weiß. I . Massenstrike, welcher zahlreiche Arbeiter Londons in Anknüviuna hpLnm* a§5ranab< ^^karbetter in seine Kreise gezogen hat, behält noch immer sein finb aUe Eintgungsoerhandlungen zwischen den Vertretern der strtkenden Dockarbeiter und den Eigenthümern der Docks gescheitert da die ersteren an ihrer Hauptforderung, Lohnerhöhung auf 6 Pence pro Stunde fest- ^llten, während die Dockbesitzer dieselbe nicht bewilligen wollen und hängt der weitere ^^lauf der Londoner Strikebewegung, die nunmehr ca. 140000 Arbeiter ergriffen hat wesentlich von der Verständigung zwischen den Dockarbeitern und ihren Arbeitgebern ab. Da indessen die Kohlenhändler Londons die Bedingungen der strikenden Koblen- träger unb Kohlenfuhrleute nahezu angenommen haben,?g?aubt manbaßinfolae deffen boch auch die Dockgefellschaften noch nachgeben würben. Uebrigens haben sich 6e«itf2000 ftrifen“ anb‘ W b‘E £onboncr Buchdrucker angefchlosfen, von denen Die bulgarische Regierung sieht sich zur Zeit in eine Art ©ernjicfH1. griechische Bischof der bulgarischen Hafenstadt Varna "erhielt weaen seiner Aufhetzungen bei Kirchenwahlen seitens der Regierung den Befehl Bulgarien St^^müerIaifen- Cr bk§ ^cht thut, soll'er wÄ Telegraphische Depeschen. E^vlff'S telegr. Korrespondenz-Bureau. MS-MMMM- m ^^chnm, 29. August. Der Katholikentag wählte als Ort für M? iSSS SF «Ä—ä auguft^n'enbea“fr6eute®gee'ftJrbent£ °bEtptäfibEnt °°n Schleswig-Holstein, Freiherr s?9* ^6ust. Der König von Dänemark und der König von SVJÄ Sl’Ä SÄSI,W "■*b- **-Ä London, 29. August. Die Directoren der Dock-Gesellschaften erklärten in ein" Bekanntmachung ihre Bereitwilligkeit, den Arbeitslohn von 5 icncepro Stunbe Arbeit, die nicht Stückarbeit ist, und diejenige von 6 Pence für UePLftunbenarbeit zu wollen, anstatt Contractarbeit und Stückarbeit einzuführen »S Jadeite/ 6 Pence pro Stunde und 8 Pence für die Ueberstundenarbeit verdienen würden SX ------ -««Ä SÄ 10 Milltonen^Patronen^und 30MoOBerd^ngewOchre^^ ^abem Ludwia vonbs, Sicltn SS fe ÄSSSÄ- SB»? SÄ JÄft -<>Ä Ä no,* 113^ 3ur Entscheidung von Streüigkeiten im Sinne der 9 nnd 19 «ÄÄ. ” 1' SBxÄ-iÄÄ § 15. Die Saatmarkt-Commission hat ru bestimmen nh ^"i-g-ld von den Besuchern bes mar^eS S^^merben M für ba®3a“ttl^ waÄä des Reichs-Versicherungsarnts Ä^ng^oS^^^ M LLLMHUMZZW Allgemeiner Anzeiger 7047 Adolf Baer. 7052 7016 der Vi3 ersucht, 2 Sep- Sonntag: Morgens 6 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte; ,/87 Uhr Austheiluna W An?acht" ""' /z8 U^r ^messe; a/,10 Uhr Hocyamt Nachmittags . —Nährmittel ersten Ranges muß außer seinen qualitativen und praktischen Eigenschaften auch medtcintsch gutgeheißen, chemisch als werthooll befunden und bocteriologtsch untersucht sein auf absolute Reinheit von krankheit- erzeugentlen Bacterien und Schimmelpilzen. Dieses ist Frank’s Avenacia in höchster Vollkommenheit. Seine Anwendung (es lassen sich aus demselben in wenigen Minuten die schmackhaftesten Gerichte Herstellen) ist von überraschendem Erfolge überall da, wo ?ler ^utbtldung beschleunigt und verbessert werden soll, überhaupt bei geschwächten schlecht genährten oder abgemagerten Personen, sei es daß diese Zustände die Folge fieberhafter oder chronischer Leiden, oder aus Absceßbildung, Eiterung oder Durchfall rc entsprungen. Frank’s Avenacia, durch die Zuerkennung der golbnen Preis-Medaille in der d esiährtgen Internationalen Ausstellung für Nährmittel zu Köln ganz besonders ausgezeichnet ist zu X 1.20 die Büchse erhältlich in Gießen bet Emil Fischbach und Carl Krombach. 6657 Fritz Hast, Agent, Bahnhofstraße Nr. 56. Wärmegrade der Lahn und der Luft gemeßen nach Reaumur am 30. August zwischen 11 und 12 Uhr Mittag«: Wasser 12V2 Grad, Luft 17% Grad. ß. Ehr. Rüb sam en, Turn- und Schwimmlehrer. Michelstadt im Odenwald, 27. August. Ein höchst betrübender Todesfall «eignete sich hier gestern Abend. Die 20jährige Tochter des hiesigen Apothekers Herrn Hetz litt an Zahnweh. Um die Schmerzen zu lindern, wandte der Vater Chloroform an. Das Mädchen verfiel in Folge dessen in Schlummer, aus dem sie nicht wieder erwachte. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; der rasch herbetgerufene Arzt konnte nur noch den Tod der Entschlummerten constatiren. Das traurige Ereigntß hat hier allgemeine Thetlnahme erweckt. n Mainz, 29. August. Eine Nachricht, die mit der Verstaatlichung der Ludwtgsbahn unzweifelhaft im Zusammenhang steht, kommt soeben aus Darmstadt. Das „Mainzer Tagebl.", das Organ des hiesigen Kreisamtes, meldet nämlich von ™tc e9 versichert, aus zuverlässiger Quelle — daß die Bildung einer Eisen- bahn-Abthetlung im Ministerium der Finanzen bevorstehe, zu welchem Zwecke Etsen- vahnbaurnspector Wetz aus Kottbus nach Darmstadt berufen worden sei. Vorsitzender der Adlheilung würde Ministertalpräsident Weber sein und als Vortragende Räthe wurden die Herren Allvater, Director der Oberhessischen Eisenbahnen in Gießen, und Oberfinanzrath Ewald in Darmstadt fungiren. — Wir fügen dieser Nachricht des »M. T." die uns gleichfalls aus bestunterrichteter Seite von Darmstadt zugehende Mittheilung an, daß zwischen der Hessischen Staatsregterung und der preußischen Regierung bezüglich der Verstaatlichung der Ludwtgsbahn schon seit länger als Jahresfrist bindende Vereinbarungen bestehen sollen. △ Mainz, 29. August. Die Königin Isabella von Spanten hat heute Vormittag, von Schlangenbad kommend, auf der Reise nach München unsere Stadt passtrt. Frankfurt a M., 29. August. Wt- di-„Frks.Ztg." erfährt, ist die Gäntbers- bürg, der ehemalige Sommerwohnsitz des verstorbenen Barons M. C. v. Rothschild, Konsortium verkauft worden. Die Gebäude sollen niedergelegt und das 47 Morgen umfassende Grundstück in einen Aussttllungspark nach Art des Berliner Ausstellungsparkes umgewandelt werden. Gleichzeitig soll der Park für die Abhaltung Volksfeste und dergleichen eingerichtet werden. Schon im nächsten Jahre beabsichtigen die Käufer eine Art von Colontalausstellung in dem Parke zu veranstalten. n .Frankfurt a. M., 29. August. Gestern Nachmittag wurde an der Landungs- Ueue des Schwanheimer Dampfbootes die nackte Leiche eines circa 6 Monate alten ? .-s weiblichen Geschlechts geländet. Die Leiche war an einem Rade des Dampf- bootes hangen geblieben und scheint schon 14 Tage im Wasser gelegen zu haben. Nach dem Aussehen der Leiche — beide Händchen waren krampfhaft zusammengeballt, der eine Arm lag über der Brust, der andere am Kopfe — liegt Kindesmord vor. * Die Frequenz des Volksbrausebades am Merianplatze bezifferte sich im zweiten Quartal dieses Jabres auf 12,285 Personen, im April wurden gegeben 2655, tm Mat 5146, im Juni 4484 Bäder. n?U0ll?' bettens des Herrn Regierungspräsidenten zu Wiesbaden ist die auf die Ergreifung des Raubmörders ausgesetzte Belohnung genehmigt und eine Erhöhung derselben bis auf 2000 JL in Aussicht gestellt worden. E n Freund des Ermordeten, ein Eisenbahnsecretatr in Nordhausen, schreibt der Polizei, ?l nJ f« säst leben Sonntag nach dem Forsthaus gegangen. Die Vermuthung, daß verselbe in die Hande eines Frauenzimmers gerathen, hält der Schreiber für absolut grundlos. Elsner sei ein eifriger Gegner der Dirnen gewesen. Der Freund schildert ihn als einen kränklichen und darum verschlossenen Mann. .. rJ" Nächsten Sonntag wird im Zoologischen Garten Luftschiffer Lattemann mit seinem Ballon aufsteigen und abermals das Fallschirm-Experiment versuchen. ^.^^.^bsterwalde, 28. August. Die Westerwälder Viehzüchter machen jetzt fröhliche Gesichter, weil ihr Mastvieh sehr hoch bezahlt wird. Es herrscht gegenwärtig hier oben e n wahrer Wettkampf im Füttern des Viehes und jedes nur einigermaßen herausgefutterte Vieh wird zu Markte gebracht; da Mangel an Schlachtvieh besteht, so finden diese Thiere bei hohen Preisen willige Käufer. Augusts sMilitärtsches.j Für der Armee werden gegen- warttg auf Znnmerplatzen in Spandau Prooiantbaracken gebaut. Dieselben bestehen aus Holz und sind sowohl an den Seiten als auch oben mit wasserdichter Leinwand sind etwa 20 m tief und 10 m breit. Ihr Hauptoorzug besteht darin, datz sie leicht transportabel sind und binnen wenigen Minuten auseinander genommen werden können. Sie sollen besonders zur Aufbewahrung von Proviant und zu Bäckeret- zwecken verwendet werden. . s - Ueber die Brieftauben im Dienste des Kaisers bei den Kaisermanövern So ™ i£nbL10' Armeecorps wird neuerdings noch ergänzend berichtet, daß bereits L2 ?c^?aubenveretne, darunter zwei aus Hamburg, je zwei Paar Tauben nach dem Jagdschloß Springe bei Hannover, woselbst Se. Majestät während der Tage vom 18. bis 21. September sein Hauptquartier aufzuschlagen gedenkt, entsandt haben. Die Tauben aus Hamburg mußten besonders abgerichtet werden, da junge Tauben ungern über brertes Wasser fliegen. In den letzten Tagen find mehrfach Probeausflüge unternommen worden, die ein recht gutes Ergebnitz hatten. Nach Verständigung des Präsidenten der deutschen Brieftaubenvereine v. Alten-Linden mit dem Hofmarschallamt dem Generalstab werden die Tauben mit den Depeschen des Kaisers am heimath- ttchen Schlage von den Züchtern, vertrauenswürdigen Personen, selbst erwartet, und dann die in der Spule enthaltenen Nachrichten, je nach Maßgabe der darin bezeichneten Bestimmungsorte, den Reichs-Telegraphenämtern überantwortet. , X dreslau, 28. August. Aus der Festung Glatz wurde vor Kurzem ein tt^ö'ffcher Meuterer, der im Jahre 1870 während des deutsch-französischen Krieges aus frischer That beim Schießen aus dem Hinterhalt betroffen worden war, in feine Heimath entlassen, wo man ihn, da er kein Lebenszeichen von sich geben durfte, gewiß w n°n haben wird. Herr Bonnet - fo Ist der Name des Franzosen - bflt volle 19 Jahre auf der schlesischen Festung zugebracht. Restauration Busch, Seltersweg 79. ...Meine vollständig neu hergerichteten Lokalitäten halte dem geehrten Publikum besten» empfohlen. 7ggg Hochachtungsvoll ---Ad. Wendler. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gietzen. Soallgelischk «kmeinör. Gottesdienst. 11. Sonntag nach Trinitatis, 1. September: Kirchliche Feier de» SedanfesteS. Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 2% Uhr: Candidat Port aus Friedberg. sM beiden Gottesdiensten Kollekte zum Besten des hessischen Landesoer eins der Kaiser-Wilhelm,Stiftung für deutsche Invaliden. Kinderkirche fällt aus. m , Am Sonntag, den 8. September: Feier des heiligen Abendmahls; Beichte am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr. ~ ,T Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 1. bis 7. September besorgt Pfarrer Schlosser. Bekanntmachung. Die Einwohnerschaft wird freundlichst zur Erinnerung an den Tag von Sedan, am tember die Hänfer zu schmücken. Gießen, am 30. August 1889. Großherzogliche Bürgermeisterei. Gnauth. Die Agentur Gießen empfiehlt für größere und kleinere Feuerungen • BraunkohIkn-Briqukks»..GnibeFriedrich Bestellungen nimmt jeder Zeit entgegen Bruchetsen (Gußeisen) kauft z« den höchsten Preisen 700o Main- We*er-HieUe. Station: Lollar. Gottesdienst in der Synagoge. 30. August. SamsIag°Ab?nd^Uhr° Samäta8 Morgen 8°° Uhr, Samstag Mittag 4« Uhr, Katholische Gemeinde. 12. Sonntag nach Pfingsten, 1. September. 51 $ei1tem§ta0: N^Eags um 4 Uhr und Abends um V28 Uhr Gelegenhett zur In dem täglichen Kampf rrm's Dasein vermögen nur leider zu wenige eme der wichtigsten Existenzfragen, der Ernährung, die nöthige Aufmerksamkeit zu schenken und müssen in Verdauungsstörungen oft ernstester Art die Folgen hiervon kragen. Ist erst einmal die Thätigkeit des Magens beeinträchtigt worden, so muß doppelte Fürsorge für eine zweckmäßige Ernährung getragen werden, eine Anforderung" der Dank den Fortschritten der Physiologie genügt werden kann, da es 0r Kemmerich lR Pepton gleichsam verflüssigtes Fleisch herzustellen, das mit höchstem Nabrwerth und leichtester Verdaulichkeit den Vorzug des angenehmen Ge- chmackes vereint und dadurch jeder rationell wirthschaftenden Hausfrau unentbehrlich ist. 7044 Eingesandt. Gießen, 30. August. Für die Umgebung des Schlachthauses macht sich die Nähe desselben öfters auf recht unangenehme Weise bemerklich. Nicht genug damit, daß man vom frühen Morgen an das widerliche, jedoch nicht zu vermeidende Geschrei der zu schlachtenden Schweine wutz, so werden die Anwohner nicht selten auch noch des Nachts in ihrer Ruhe flejtört durch das Gebrülle des in den Stallungen eingestellten hungrigen Viehs. Erft wieder in letztoergangener Nacht brüllten eine Anzahl ausgehungerter Kälber Irlich in solch jammervoller Weise, daß an Schlafen nicht zu denken war. Um 7 Uhr Morgens machte dann endlich das Beil des Metzgers der Qual der armen Thiere ein Ende. Wäre es hier nicht am Platze, wenn Polizei und Thierschutzverein dahin wirkten, daß in dem Schlachthausreglement es den Metzgern zur Pflicht gemacht wurde, am Abend für ausreichende Fütterung der eingestellten Thiere zu sorgen, damit solche Quälereim der Thiere und Belästigung des Publikums für die Folge vermieden wurden 5 N | Grünwinkel (Baden), 25. August 1889. Anläßlich der in voriger Woche in Karlsruhe stattgehabten Großen Allgemeinen deutschen BäekereL-Au-stellung I wurde unsere Getreide-Preßhefe nach sachkundiger, staatlich controlirter Prüfuna als die beste befunden und mit dem ersten Preis, der B Goldenen Medaille, ausgezeichnet. 7040 Gesellschaft für Prauerei, Spiritus und Prcßhesen-Tabrikation, vormals G. Sinner. Alleinverkauf für Gießen und Umgegend bei I. Klingelhöffer, Kirchenplatz 3. Mein Central Bazar, Marktplatz 9, bleibt Samstags bis Abends geschlossen. Textor s neue Hardt: = Teactor's Terrasse. = Sonntag den !♦ September: Eroffiinng der. mi WlrWifistelttea (Großer schöner Biersaal. Herrlicher Aussichtspunkt in nächster Nähe aus das Panorama der Stadt.) Frei-Concert. Anfang 3*|ä Nhr. Vorzügliches Exportbier in Zapf; diverse Weine; gute Küche; aufmerksame Bedienung. Zum Besuche ladet freundlichst eia 7O^g __€• Heldmann« Montag Abend r ff ff Mk ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff S ff ff ff ff 6320 4 pCt. 1880er Russen 4 pCt. unif. Egupter 90 80 6 pCt cons. Mexikaner, große Stücke 93 80 Trlegraptzifchlk >et seltner Böri» »ost 30. August 97 00 Gußstahlactien 104.00 SST Stellensuchende ieden Be- mell Reuter'- Bureau !axstraße 6. 5829 Redaction: A. Scheyda. 108.40 104.00 106 95 191.75 98.75 167.75 235.70 165.50 93.10 78.80 91.30 64.9u 1889 236 50 50.00 105 40 216.50 20.36-20.40 4.17-4.21 ff weiß re. re. • 12 4 pCt. Preuß. Consols 3V- pCt. do. Oesterr. Lreditactien' Oesterr. StaatSbahn-Äctien Dortmunder Union-Actien Darmstädter Bankactien 5 pCt. Italiener Rente ult. 4 pCt. Griechen A Docker, Seltersweg 57, Hotel Prinz Carl gegenüber. Mk. „ Courrbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Aranlfrrrter Börse vom 30. August 1889. Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. Tüchtige Erdarbeiter werden - bei den Ausschachtungsarbeiten beim ! Main-Weser-Bahnhos Gießen gesucht. Zu melden beim Schachtmeister Müller (Gastwirthschaft Rüsing). 7050 G» Neuhof, Bauunternehmer. 105L0 Russische U. Orientanleihe 4 pCt. Unaar. Goldrente 84.90 4 pCt. unif. Eayoter 4^6 pCt. Oesterreich. Silberrente 72.30 f ' ~~ ' Lackirer gesucht von^J.MannbergerWw.,Neuenweg40 ! Win Dresden, M, 100.90 Ostpreußen 165 00 Bochumer ( 16275 Disconto-Eom.»Anthetlc 97 00 Lombarden 4 pCt. 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Klein «mäSÄ’büb6n b°" H--ndlungsl-hrling Heinrich käbBS %.= zn verleihen ger?bi ° ’ Zobe beä Ertrinkens di- Rettungsmedaille G-d-rn^fU^.°Lchnr^ an d-r° GemttuL", »u Stolberg-Wernigerode- asptrant Adam Kratz aus Ruppertenrod für hips- ^^dern prasenttrle Schulamts- Heinrich Kruqer aus Eckelsheim die beh™rft%? h Schulamtsasptranten « ÄftÄB -»Ä ÄgU ^lbimlt‘pb^mbermTb3. an*. einem Dutzend Blätter verherrlicht zu leben s musterhaften Leistungen in bundertsacher Zahl zum ,weiten Male auf nn(,r,r «^,7!r unb erscheinen in Bescheidenheit noch völlig aus den Köpfen hinaus ^hna^.au?b.. irciben das bischen noch zurückgeblieben ist. Die Presst aber mnfi Ärntm »ta8en vielleicht 5=, 10-, 20= und 25fflbriaM Steft?« hi m.T 8 ,oc”,a” Register Uhren über all- dt- Bläit-r', w-nnsi-indem ffl Jdi- einzelnen abb-st-llt w-rd-n, di- am br-itest-n und und zu Gunst-n j-n-r Festjungfrauen und dem „tiefen Eindruck" zü r-denbwiss-n° den hl?^8h ben hervorgebracht haben; auch der Tanr der den K^n.k. m r. : den die Redner des Tages mit dem Beifügen, daß Phöbus schon seine R^siein,nannte Ä 7?!,msgesstn werden schäft den Heimweg von einem Feste anträten häan'''«Ä8.?'ie,fieiten Gesell- löschlich-m Andenken bleiben wird« So aebfts non ^6» "fr" ln unaus- über die schlechten Betten aeklaat ohne M«?S,rÄJKn u 3 ^st und dann wird noch lhre tiefere worin jene denn sie mutz dem „Zug der Rett* folaen wenig thun, leisten oder nur widerwillig mitmachen ^igen Blätter die Widerstand sollen. Aber ab und zu die mahnende'^^rer schwer geschädigt werden Vereinsschwtndelei zu erheben, das kann und $xr«!$m?cr alltäglichen wirkungslos verhallen, wenn die deutschen Ä if)r Wort wird nicht dem liebel gründlich entgegentreten " Und nun “hi S ?eJ ^ner! eigenen Thatkrast ist es mitunter anzusehen, aus welcher Beran ^',.^ F^^nsmeierei selbst. Rührend gesehen von einem beftimm^ Wunbet werden. Abpflegenden Vereinen, denen eine gewisse Bereck iau^a 8»s>/?^^b^onberen Fertigkeit gibt es eine große Reihe Vereine, deren einziges"8 ?s^^s^n Niemand einfällt, die Gelegenheit dazu bietet, ein Festchen 11/ nprnnftnr^» 1' 0 °^urni bald sich Anzahl Vorstands- und Co ml I ssitz ung-n vorausaeh-n^muü' ld"«?.?'8- !" b/" Spalten der Blätter ehemaliger Handwerksburschen u sw >» ' ^Eneraloersammlung des Vereins nickt dahin führen, daß überhaupt ;ebe nnrhVn " derartiges Vereinsgründen credit geräth? Sind denn Iustände baltba? Ür ? 0 6 Vereinsthättgkeit in Miß- z B. in Basel der neuntt Wan" °orkmnmen kann, daß Mensch für das gewerbliche, BffentltSe ianbnX JJ L^«dd,en Werth bat ein Denken von Veretnsthätigkett in Ansvruck «bbe^ dessen ganzes Sein und Witzboldes, gegen diese Vereinsmeierei flott Anti-Veretn«arünb'una^-i Erschlag eines , in « °1?ie -7 Seit °""b°"' WiIhelm?D - nkm°l°7 gelem °wurde"b bat^lmind" M! ®,runbfhln b-s Kaiser- Herrn 1889, am 23. August, hat der allerdurcklonck^P Wortlaut : Im Jahre des Deutscher Kaiser und König von ®rCuften ^"nd Fürst Wilhelm IL, durchlauchtigsten Kaiserin und Köniain 911rmifZ? mdeiner bohen Gemahlin, der aller- ! Denkmale Seiner Majestät des KaffeesÄl/elm^I^Os^np?^ Grundstein zu diesem vaters gesegneten Andenkens, feierlich gelegtbtefe’1Ur? S @rofes zeichnet und hier mit eigener Hand einaemauerf ^ri*^ leibst unter- Ehre des großen Kaisers, welcher das8 blufft sn 9rrf *lct ro rb b?les Denkmal zur Scepter geeinigt, demselben diese Lande wieder^mnE!?"^ huntcf /einem ruhmvollen Kriegen den Frieden seines Reiches und der Wettmit sTV" l^greichen schirmt hat, ein Vater seines Volkes hur* mLu! m t starker Hand behütet und bedauernden Wohlfahrt seiner llnterthanen ?ercd?te besetze Förderer der sorge, bis nach inem reicha feaneten ^ben trc“er ;unb wirksamer Für- Alt-rs zu sich abberufen hat, Lgt^Ünd mr-bri 7kn"d-nb"b-3-hr- seines seinem treuen Heere und von dem aanren hpnt?*Lm, r? putschen Fürsten, von die,es Denkmal au, Anregung deutsche? Manncr^su Web' iUm K^gniß ist Unternehmens gewählt haben den $exirf3nrnfthpnLt? ro It. x ,d)e iUr Leitung des v. Hammerstein, den Bürgerm siter der Stabt K ^?^ngen, Freiherrn Hans Arzt Dr. C. Braun, ben Barkdirector / %^nber^aIm' ben praktischen ratö R. ©offert zu Diedenbofen, ben Bürgerme'ist^R ^in"Amtsgerichts- forfter F. Grimme! zu St. Avolb und andere m?/ ^e tn Ju Finstingen, ben Ober- oon dem Bildhauer Ferdinand v Miller aus Än^Pn^^en und ausgeführt worden wig von Hohenlohe-Schillingsfürst Statthalterin ElsaL Sdt' b? ^ürft GIob= der Infanterie Rudolf von Opveln^rv^m!»^?lsaß-Lothringen und der General Di- Mittel zur Errichtung dstf-sDenkL ™^en. ringen und aus allen Kreisen des ganzen d utfcken Sa f?e Äe Gaben aus Loth- von Städten und Dörfern, von Einzelnen und non F^afft worben, gesammelt Lasten, von Militär- und Eivilpersonen ^den^ Stanh% und Genossen- Gedanken, ihrem entschlafenen großen Kaiser tre.^ ' QkCkt,CLCrIt DOn dem einen iÄ-,5 wä , ?«•., äm m axhE?'?1"“«? ; tfisftÄ e-£,sas™. «ss„?äs: Archlt-kt-n und snitgHA«}?^b^ÄaÄ,,« L" ®rube st-b-nd-n Grundsteins gelegt Nack Ausfaae hpa oerlothet und in die Höhlung des Miller aus München soll L DenkmH^rn Ferdinand werden. n aiai tn Jahren von ihm fertrggestellt wstche ein^rü^g^hn^eH^he'zu -rrehchenÄobe7'anabesiaus^?ö^^ b7 ^."hlbnpretsc, Winters nicht wieder auf ihren früheren niederen fbe§ Dor der Thüre stehenden TuiZuE Hochfeld ^un?Ru7rort^fast°leer^ Di^>echen°^? Kohlenhäfkn^in D^EtteÄh^erwalt^ sie übernommen haben, jetzt 60 pCt8 über das ursorünÄll^^ Lieferungen für » SÄ> 51 ?ÄÄ zu denselben Maßregeln, und decken sich mit Kohlen ^wegungenrc. gesichert zu sein, Ä‘Äsi‘a>S! ÄÄÄ; ein Ausfall, d-r im Herbst und^Mstrl-r i, 1SÄ00°?on"en °?er 19.800,000 etr., ^ <-b-t ist die Haltung der Be?°l-ut-in ? 1?
^/ bc8 Ee'-tz-s vom 5. Juli 1887, die riothwendigen Eigenschaften ist der Uebernahme eines Kirchenamts der evang-lisch-n^LhevIogi" ' Georgs b^üglich d-r Candida,-N Wtlh. Eger aus Darmstadt ffmlf w ouä»enS6ctm, Georg Berndeck aus Queck, s-adt, Heinrichs^Hahn^ au«^Dkrms.adl^Greln aus Darm- schmidt aus Nieder Wiesen ßnrf WnC» tOUÖ ^ouback, Heinrich Klingen- hausen, Erwin PreMn aus^ ®Ä' fiuTÄÄ au6 Oden- aus Großen-Buseck, Mich. SMfer aus ^Ä8 ^^mann Rückert Walther aus Offenbach. $ 5 Jakob Wagner aus Lengfeld und Otto 12. Concurrenzeröffnungen. zwei mit katholischen Lehrern^zu besitzen^sind unb^ein^ Lehrerstellen, von denen zu besetzen ist, sowie etne mü einer enrrnnpHLp "« ^nC;m,t eln,cm eoangelischcn Lehrer i»it Ansangsgehalten von je 1200 »8U besetzende Lehrerinnenstelle das Präsentationsrecht zu die en Slkllen m ?^?^burg-Lirftein steht Lehrerstelle an der Gemeind chM zu N e^r ^ kathol^Lehrer zu besetzende Die mit einem kathol. i pSSStwSrl1 Einem Gehalte von 900 K'ein-Zimmern mit einem Gehalte von 900 b*T Gemeindeschule zu verbunden werden. Dem Onsvorstanb^^unb^ fann Organistendienst sowie dem Kretsrathe zu Dieburg s Marrer zu Klein-Zimmern, Eoncuirenzausschreiben Nr^ 5 ^der Bettaae^rr derselben zu. Das e! ,em evang. Lehrer zu be etzende LebrerttellP nn L ^rückgenommen. Eine mit einem Gebalte von 900 WertteUe an der Gemelndeschule zu Erfelden mit Landet und AerLehr. durchgchende Züge eingestellt, welche nan bet unh ^nh^“-^86 unb in fDk6e gelegentlich der Einquartierung des 89 Reaimeitts s«? h cn,&ii t^n ®üftroro ist Das Dienstmädchen eines Rentiers 'bei K « h0^ spaßhafte Geschichte passirr: quartiert war unb in Folge dessen ber Regiments - Commandeur ein- brei Fahnenträgern bet ber e?ftcn^^b^kfer^nfl5abeT^a?nen wurden, zeigte den um die Fahnen, wie es erklärte aleick !en ba? Weg zum Hausboden, Fahnenträger soll sich, wie erzählt roirb^h/r Belustigung der drei Ansinnen der ländlichen Unschuld benachil&ti?^mu ^8^ misten Haden, der, von dem das wenige 8eua Ze8 nS ö ' mit dem Bemerken Protest erhob, daß werden tnSfÄt b,£,em 3-«* nicht gevp,er? Bermtkchtes. folgendes Schr«ttstü^^An^no Cb?ist/'l7kEh^"?!>b»"^?r£'!. H°use fand Ksx.rirt worden durch Joh. Henrich Mnrfp! .mh 3>'.>"« Jl£ffngi' ,jii 3fr. 202 Des „fliefirn er st meiner enthült^A":"""' 27' 31U0uft Das Grotzherzogl. Regierungsblatt (Beilage -Redner .. . . ~ 5. Ordensverleihungen. 6. Erhebung in ben Grasenstand. 19 Se6?uarei8iW hÄ bJr Großherzog haben AllergnSdigst geruht- Am 16. JuttÄm -vOangAlpfa^v-rwatt-r fmü&n ^°^N All-rgnSdigst geruht; Am zu Hoch-Weisel an bemfelben Tn^ (5imon *u Wohnbach die ev. Pfarrstelle Ä£.i"w JS’tt’S?; Samstag den 31. August, Nachmittags 2 Uhr, werden auf freiwilligen Antrag der Louis Scharmann'S Erben die denselben zustehenden Immobilien: Flur I Nr. 821 — 187 Qm Hofraithe in der Schloßgasse, Flur 28 Nr. 32 — 956 m Acker am alten Feld auf den Bruch versteigert. Großherzogliches Ortsgericht. I. V- d. V-: Hoffmann. 6701 KeilgeSotenes. Mosel-Cognac aus nur Wein gebrannt, ohne den geringsten Spritzufatz, in Brüssel mit der silbernen Medaille gekrönt, empfiehlt die Cognac-Destillerie von 2L L. Elfen, Trier a/Mosel. Niederlage für Gießen bei Herrn Ph. Bauer II., 5096]______Bahnhofstraste. Oliven-Oel, fft. Excelsior von Port Maurice, Marke Ferrari, empfiehlt Emil Orbig, 5993 __________Bahnhofftraße 30. Versteigerung von Abbrnch- niaterialien. «amStag, 31. August, Mittags 2 Uhr, werden Lrebigstraße 1 von dem ehemals Bapst'schen Hause sehr gut erhaltene Hausund Stubenthüren, Fenster, Treppen, Sand- platten u. bergt versteigert [7033 ____ Ehr. Werner, Schreinermstr. Umzugshalber zu verkaufen : eine Bettstelle mit Sprungfedermatratze, ein Küchentisch, ein Waschtisch, Spielzeug rc. 6779__________Ludwigstraße 34 II. Neue Linsen, Neues Grünkorn, Neue Häringe billigst bei 6941 ______Robert Stuhl. 6943 Eine in einem Orte der Wetterau befindliche Bereitschaft, in welcher Metzgerei, Wirtschaft und Specereihandlung mit Erfolg schon seit Jahren betrieben L.,.ist unter günstigen Bedingungen Verhältnis! e halber billig zu verkaufen. Näheres bei H. Gengnagel, Schott- straße 7, Gartfeld.______________________ Brennholz. Buchen- und Tannenholz, in guter trockener Waare, per Meter und per Centner, billigst bei 2040 Andrea* Euler. !! Corfetts in allen Weiten und Fa