Erstes Blatt. 1L89. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Nr. 74. Erstes Blatt. Donnerstag den 28. März Gießener Bureaur Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn, Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf« Erscheint täglich mit Ausnahme des MontaaSi y Betreffend: Den Erlaß einer neuen Dienstanweisung für Hebammen; hier die Besorgung der Wochenbettwäsc^."^"' 23 1889’ Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grotzherzogltchen Bürgermeistereien des «re,»es. Nach den uns gewordenen Mittheilungen stoßen die Hebammen vielfach auf Schwierigkeiten, wenn sie sich weigern, die Wochenbettwäsch- zu besorgen was ihnen in den §§ 9 und 19 ihrer neuen Dienstinstruction wegen der Gefahr der Uebertragung ansteckender Stoffe aus andere Wöchnerinnen streu» unterfagt rst. 9 wir Sie beauftragen, diese Bestimmung in Ihren Gemeinden in geeigneter, jedoch nicht ortsüblicher Weise bekannt zu machen und die Heb- ammen Ihres Bezirks nochmals auf genaue Befolgung derselben hinzuweisen, empfehlen wir Ihnen in jedem einzelnen Falle, in dem Ihnen eine Unregelmäßigkeit zu Gehör kommt, einzuschrerten und nöthigenfalls an uns zu berichten. Ihrem Berichte sehen wir jedesmal entgegen, falls eine Hebamme trotz Ihrer ausdrück- uchen Berwarnung rm einzelnen Falle, sich dennoch da;u verstehen würde, die Besorgung der Wochenbettwäsche oder eine andere Function, deren Vornahme ihr ote Instruction verbietet, zu übernehmen. y y v. Gagern. Betreffend: Das Behüten der Wiesen. Gießen, am 22. März 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« bi< GrotzherzogNchen Bürgermeisterei«« des Kreise». r . -n '“‘Q*en Sie darauf aufmerksam, daß dar Behüten der Wiesen nach der Wiesen-Polizei-Ordnung für den Kreis Gießen vom 1. April an unter- fagt ist. Sie wollen die Schäfer hierauf aufmerksam machen und die Feldschützen strengstens anweisen, etwaige Uebertretungen zur Anzeige zu bringen. Die Gendarmerie ist gleichfalls angewiesen, bei Zuwiderhandlungen gegen dieses Gebot Anzeige zu erheben. _____________________v. Gagern. Bekanntmachung. Don dem im Drucke befindlichen Adreßbuch der Stadt Gießen liegt Donnerstag den 28. und Freitag den 29. März der Druckbogen mit den Namen ”$“f" 2wirn e r in dem Locale des Polizeiamtr und der Wache am Seltersthore zur Einsicht offen. Zur Vermeidung von Jrrthümern bet Fertiqstelluna des Adreßbuchs werden die Interessenten gebeten, Einsicht zu nehmen. Gießen, den 27. März 1889. Großherzogliches Polizeiamt Gießen- Fresenius. Politische Rundschau. Gießen, 27. März. Prinz Carl von Schweden traf am Sonntag Abend zum Besuche des kaiserlichen Hofes in Berlin ein und stieg beim schwedischen Gesandten ab. Im Laufe des Montag Vormittag stattete der fürstliche Gast den kaiserlichen Majestäten, der Kaiserin Augusta, dem Fürsten Bismarck sowie dem Geveralfeldmarschall Grafen Moltke Besuche ab. Prinz Carl, Herzog von Westgothland, ist der dritte Sohn des Königs Oscar von Schweden und am 27. Februar 1861 geboren; sein gegenwärtiger Besuch am Berliner Hofe wurde bereits vor einiger Zett angekündigt und mit der pro; jecttrten Verlobung des Prinzen mit der Prinzessin Victoria von Preußen in Verbindung gebracht. Dieses Gerücht ist allerdings bald wieder dementirt worden, aber die jetzige Anwesenheit des Prinzen Carl in Berlin scheint darauf hinzudeuten, daß das erwähnte Gerücht vielleicht doch nicht bloße Combtnation war. Der Bundesrath hielt am Montag eine außerordentliche Plenarsitzung ab, in welcher der Hauptgegenstand der Tagesordnung, der Antrag Preußens, betr. einen Gesetzentwurf wegen Abänderung von Bestimmungen des Strafgesetzbuches und deö Gesetzes über die Presse, dem Ausschüsse für Justtzwesen überwiesen wurde. Da die zum Ersätze des Socialistengesetzes bestimmte Straf- und Preßgesetznooelle kaum erst im Bundcsrathe eingebracht worden ist, so deutet ihre bereits erfolgte Ueberwetsung an den genannten Ausschuß darauf hin, daß maßgebenden Orts eine möglichst rasche Erledigung der Vorlage gewünscht wird, so daß vielleicht schon in der nächsten Plenarsitzung des Bundesrathes die Abstimmung erfolgen könnte, lieber den Inhalt der Vorlage ist indessen noch nichts Authentisches bekannt und die zahlreichen Meldungen, welche über das neugeplante Gesetz schon durch die Tagespresse laufen, müssen daher noch mit Vorsicht ausgenommen werden. Indessen stimmen die verschiedenen Angaben über den Inhalt des neuen Entwurfes wenigstens darin überein, daß letzterer eine Ersetzung des Socialistengesetzes durch Einfügung von strengeren Bestimmungen zur Bestrafung politischer Vergehen und Verbrechen in das Strafgesetzbuch, sowie durch eine i bedeutende Verschärfung des Preßgesetzes vorschlägt. Spectell in letzterer Beziehung heißt es, der Entwurf ziele auf ein dauerndes Verbot von Zeitungen und Druckschriften, wenn sie wegen derselben Bestrebungen schon einmal verurtheilt worden seien, während die vorgeschlagene Verschärfung der strafgesetzlichen Bestimmungen hauptsächlich die sofortige Auflösung von Vereinen und Versammlungen und Ausweisungen wegen Störung der öffentlichen Ordnung und Bedrohungen der Grundlagen des Staates der Monarchie, der Ehe und des Eigenthums betrifft. Vorerst bleibt die Bestätigung der hinsichtlich der Straf- und Preßgesetznooelle coursirenden Mitthetlungen von zuständiger Seite abzuwarten; sollten sie sich aber bestätigen, so fft kaum daran zu zweifeln, daß der Reichstag in seiner großen Mehrheit ein Gesetz ablehnen würde, dessen Wirkungen noch viel bedenklichere und tiefgreifendere sein müßten, als diejenigen des seitherigen Socialtstengesetzes. Das deutsche Schulgeschwader, dessen plötzliche Beorderung aus den süd- italienischen Gewässern nach dem Suez-Canal solches Aufsehen erregte, befindet sich nunmehr auf der Heimreise von Port Said nach Wilhelmshaven, wo es, einen normalen Verlauf der Heimfahrt vorausgesetzt, gegen den 12. April eintreffen dürfte. Auch 1 sitzt ist noch nichts Zuverlässiges über die Ursache bekannt, aus welcher das Geschwader so unvermuthet nach den Küsten Afrikas, dirigirt wurde. Der Belgrader offictöse Telegraph muß sich immer wieder mit dem Demen- ttren von allerhand sensationellen Gerüchten beschäftigen. So werden jetzt von Belgrad aus die Gerüchte, denen zufolge eine Zusammenkunft zwischen König Alexander und feinem kaiserlichen Namensvetter, dem Czaren, beoorstünde, wonach ferner die Königin Natalie in etwa drei Wochen nach Serbien ober Pest kommen werde und wonach weiter der serbische Minister des Innern, Tausanooic, schon das Nähere arrangtrt habe und die endlich wissen wollten, daß Tausanooic überhaupt zur Königin Natalie in irgendwelchen besonderen Beziehungen stehe, sammt und sonders als unbegründet bezeichne:. Deutscher Reichstag. 46. Plenarsitzung. Dienstag, den 26. März 1889, 12 Uhr. Das Haus tritt in die Tagesordnung ein: I. Die Etats-Uebersicht pro 1887/88 wild nach den Anträgen der Rechnungscommission erledigt. II. Es folgt die Fortsetzung der zweiten Berathung des Gesetzes betr. die Erwerbsund Wirth sch aftsgen off ensch asten. Die 9 biL 32 werden ohne wesentliche Debatte genehmigt. § 33 enthält die Bestimmung, daß die Mitglieder des Aufsichtsrathes keine Tantieme beziehen dürfen. Abg. Schenck (bfr.) beantragt, den betr. Absatz des 33 zu streichen; ihm widersprechen Reg.-Commissar Geh.Justtzralh Hagens und der Abg. o. Cuny (natL), ersterer mit dem Hinweise, daß die Regierungsvorlage jede Besoldung der Aufstchts- raths-Mttglieder ablehnte und die Regierung nunmehr mindestens an der von der Commission vorgeschlagenen Unzulässigkeit der Tantieme festhalten müsse. Der Antrag Schenck wird abgelehnt. Es werden sodann die §§ 49 bis 60, welche die Revision betreffen, bebattirL Hierzu liegen Anträge der Abgg. Schenck und Baumbach (bfr.) vor. Dieselben bezwecken, die Organisation von Revtsionsverbänden, wie sie bie Vorlage vorsieht, zu beseitigen und an beren Stelle einfach bie Bestimmung zu setzen, daß die Revision in jedem dritten Jahre stattzufinden hat. Event, sollen die Revtsionsbestimmungen in einzelnen spcciellen Punkten geändert werden. Abg. Dr. Baümbach (bfr.) hält die Bestimmungen der Vorlage für zu weit gehend; man habe schon mit dem Ausschluß des Einzelangrtffs einen Fehler gemacht und die Zwangsrevision sei ein ebenso schwerer Fehler, welcher diese ganze Gesetzgebung nicht werde zur Ruhe kommen lassen. Diese behördlich beaufsichtigten Zwangsrevtstonen stehen mit dem ganzen Wesen der Genossenschaften im Widerspruch und werden dieselben schwer schäbigen. Sie finb ber Ausbruck eines unbegrünbeten Mißtrauens, bas den Genossenschaften stets von manchen Seiten entgegengebracht ist. Abg. Enneccerus (natl.) bestreitet, baß bieReoistonsbestimmungen von seiner Partei durchgesetzt seien gegen deren Zustimmung zu der Beseitigung des Einzelangrtffs» Die Revision ist ein Fortschritt gegenüber den bisherigen Verhältnissen, wo die Revision zu einer Scheinreoision herabsank. Wenn auch in den Kreisen der Genossenschafter nicht Alle mtt den Bestimmungen ber Vorlage einverstanden sind, wirb man sich doch mit diesen neuen Bestimmungen einrichten können. Abg. Frhr. v. Buol-Barenberg (Ctr.) verthetdigt die Commissionsoorlage. Abg. Schenck (dsr.) befürwortet seine Anträge; die Selbstverwaltung ber Genossenschaften werbe illusorisch, wenn man ihnen den Zwang der Revision auferlege. nt io ^^Q^fccretair v. Oehlschläger: Die Notbwendtgkeit der Revision ist eigentlich allseitig anerkannt. Die Antragsteller wollen dieselbe aber nur auf ein prioattechtlicheö. Vnoeau stellen. Nun ist aber die öffentlich rechtliche Bedeutung der Revision nicht jmdfclfaft Der Staat kann Katastrophen, wie sie vorgekommen sind, nicht mit verschränkten Armen zusehen. Trotzdem gewährt die Vorlage die Möglichkeit, die Revision von der fteten Entschließung der Genossenschaften abhängig zu machen, nur sind gewisse ^.renzen für die Reotsionspflicht angegeben. Die Revisionen sollen nicht in den Geschäftsbetrieb der Genossenschaften etngretfen, sie sollen nur bei drohendem Verluste die Genossen warnen. Die Commission hat die Reoisionsbcstimmungen abgeschwächt. Hinter das Minimum, welches die Commissionsoorlage enthält, kann die Regierung nicht zurückgeben. Die dreijährige Reotsionsfrtst, die nach dem Eventualantrage Schenck gefordert wird, ist unannehmbar, denn in drei Jahren kann leicht zu viel Unheil geschehen sein. Abg. Hegel (cons.) führt aus, daß, wer das Princip des Revisionszwanges wolle, auch die Durchführung desselben, wie es die Vorlage enthält, anerkennen muffe, cv . H^ene (Etr.) kann nicht begreifen, wie Abg. Schenck, dessen Interesse für die Genossenschaften ja bekannt sei, dem Revtsionszwange so feindlich gegenuberstehen könne. v h- 2^6. Enneccerus (natl.) macht den Deutschfleisinnigen Vorwürfe, weil sie in der Commission durch ihre ablehnende Haltung gegen die Beschränkung des Einzel- angrtsfes hauptsächlich die Bestimmungen bezüglich der Revision verschuldet hätten. Abg. Or. Langerhans (dfr.): Die Zwangsreotsionen sind vom Uebel; sie werden sich zu einer rein calculatorischen Arbeit entwickeln, die für die Genossenschaften gar keine practtsche Bedeutung hat. In ähnlichem Sinne äußert sich der Abg. Schenck, während die Abgg. Kule- mann (natl.) und Klemm-Sachsen (cons.) sich für die Beschlüsse der Commission . aussprechen. Es werden sämmtltche Anträge abgelehnt und die Vorlage in der von der Com- mrssion vorgeschlagenen Fassung angenommen. Die §§ 61 bis 76 werden debattelos genehmigt. 8 77 handelt von der Auflösung der Genossenschaften, wenn diese sich gesetzwidriger Handlungen oder Unterlassungen schuldig macht. während aber die Vorlage das Verwaltungsstreitoerfahren für die Entscheidung über die Auflösung vorschlägt, beantragt der Abg. Schenck, diese Entscheidung den ordentlichen Gerichten zu überweisen. Nachdem Abg. Kulemann (natl.) und Bundescommissar Hagens dem Anträge Schenck widersprochen, wurde derselbe abgelehnt und 8 77 unverändert nach dem Com- missronsoorschlage angenommen. Die 88 78 bis 157 werden ohne wesentliche Debatte genehmigt. In dem Schlußparagraph des Gesetzes hatte der Abg. Schenck die Aenderung beantragt, als Termin des Inkrafttretens statt den 1. Juli den 1. October er zu bestimmen. Bundescommissar Hagens stellt die Entscheidung hierüber dem Hause anheim; die Abgg. Enneccerus (natl.), Robbe (Rp.) und Graf Mirbach (cons.) stimmen dem Anträge Schenck zu, worauf derselbe einstimmig angenommen wird. Damit ist die zweite Berathung der Vorlage erledigt. — . t nm; Der Gesetzentwurf betr. die Geschäftssprache der gerichtlichen Behörden in Elsaß-Lothrmgen wird debattelos in zweiter Berathung bewilligt. IV. Zum Schluß wird die Novelle zum Branntweinsteuergesetz (Aufhebung des Reinigungszwanges) debattelos in dritter Lesung angenommen. Damit ist die Tagesordnung erschöpft. Nächste Sitzung Freitag 11 Uhr. — Tages-Ordnung: Alters-und Invaliditäts- Versicherung. Schluß 43/4 Uhr. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 26. März. Der ehemalige würltembergische Minister von Varnbühlsr ist heute bter gestorben. Berlin, 26. März. Der Reichsanzeiger meldet: Die Hauptverwaltung der Staatsschulden kündigt sämmtltche Prioritäten der niederschles.-märktschen Serie III von 1847 zur Rückzahlung. Die Verzinsung hört mit dem 1. Juli dieses Jahres auf. Berlin, 26. März. Das Abgeordnetenhaus genehmigte nach einer unerheblichen Debatte die Vorlage betreffend die Sekundärbahnen in dritter Lesung und verwies die Vorlogen betreffend die Relikten der evangelischen Geistlichen in den 9 alten Provinzen an die Budgetkommission. Ferner wurden angenommen der Gesetzentwurf betreffend die Aenderung des Gesetzes über die Erweiterung der Wittwen- und Waisen- kassen der Elementarschullehrer in zweiter Lesung und die Resolution der Unterrtchts- kommission auf Vorlegung eines Gesetzentwurfes, welcher die Pensionsoerhältnisse der Relikten der Elementarschullehrer analog den Vorschriften für unmittelbare Staatsbeamte regeln soll. Mit der Annahme dieser Resolution wurden die Petitionen für erledigt erklärt. Die nächste Sitzung findet morgen um elf Uhr statt, in derselben kommt der Antrag Hüne zur Berathung. Berlin, 26. März. An dem heutigen parlamentarischen Diner beim Reichskanzler, welchem auch der Kaiser beiwohnte, nahmen Thetl Reichstagsprästdent Leoetzow, die Viceprästdenten Buhl und v. Unruhe-Bomst, ferner die Reichstagsmitglieder Bürkltn, v. Buol-Berenberg, Douglas, Helldorfi, Bodenhausen, Kardorff, Behr-Behrenhoff, Carolath-Beuthen, Rhetnbaben, Bennigsen, Miquel, Marquardsen, Cuny, Wörmann Fischer, Petri, Franckenstetn, Kosctelskt, Delbrück, Dalwtgk, Solms-Braunfels, Schulz- Lapitz, Dtetze, Oechelhäuser, Huene, andere Parlamentarier, sowie die Herren Rottenburg, Schwartzkoppen und Bureaudirector Knack. — Der „Reichsanzeiger" meldet: Laut Bericht vom 29. Januar sind folgende im Gefecht vom 18. December bei Apia Verwundete aus der ärztlichen Behandlung entlassen. Von Schweroerwundeten: Unterlteutenant Burchard, Oderbootsmannsmaat Kron, Obermatrose Ltnberger, die Matrosen Hersorth, Müller, Schultz, Dröse und Kirschen; von Leichtverwundeten der Obermatrose Sielaff, die Matrosen Segler, Stahl Keftenus, Prahmschiefer, Lolischkis und Oberhetzer Ebermann. Die Heilung des größten Thetles der übrigen Verwundeten war innerhalb 14 Tagen vom 29. Januar zu erwarten. München, 26. März. Der Primregent ernannte den hiesigen Dompfarrvikar, Domkaprtular Thoma zum Bischof von Passau. - t Braunschweig, 26. März. Theodor Steinway, Theilhaber der Ptanoforte- sabrtk Steinway u. Sons in Newyork, ist heute hier gestorben. Wismar, 26. März. Der Reichstagsabgeordnete Haupt ist gestorben. Wien, 26 März. Die „Polit. Corresp." meldet aus Belgrad: Der Sections- chef des auswärtigen Amtes, Christics, wird demnächst zum Generalconsul in Salonichi «rnannt werden. Zu dessen Nachfolger ist Professor Gyajas, eines der hervorragendsten Mitglieder der radikalen Partei, ausersehen. PariS, 24. März. Das boulangistische Comitö beschloß, demnächst in Paris ern großes Banket von zweitausend Gedecken und zwar im Wagramsaale abzuhalten. Sämmtltche Mitglieder der reotsionisiischen Comite's des Seine-Departements werden daran theilnehmen. — Das Zuchtpolizeigericht verurteilte heute den ehemaligen Polizei-Inspektor in Avricourt, Kuhn, zu 2 Jahren Gefängntß wegen Spionage. Cannes, 26. März. Der hiesige schwetzertsche Vtcekonsul William Geisendorff wurde im Etsenbahnwagen in der Nähe von Pietra (Ltgursen) ermordet. Derselbe, 24 Jahre alt, war auf der Rückreise aus Genua begriffen, wohin er sich mit seiner Braut begeben batte. London, 26. März. Lord Charles Beresford gab Abends ein Diner zu Ehren des Graten Herbert Bismarck, der vom Marineattachö Schröder begleitet war. Unter den Amoeienden befanden sich Fergusson, General Hamley, Viscount Cranborne, der Sohn Saitsbury's, Balfour, Smith, Goschen und der Martnemintster Hamilton. Madrid, 26. März. Die Königin ist mit Sagasta und Vega de Armijo gestern noch San Sebastian abgereist. Sie kehrt am Freitag wieder hierher zurück. San Sebastian, 26. März. Die Königin von Spanten ist beute hier angekommen und enthusiastisch begrüßt worden. Morgen werden die Minister die Königin von England an der Grenze empfangen. . Haag, 26. März. Nach einer officiellen Meldung hat sich der Zustand des dauern fort^ ""stoffenen Woche wenig geändert. Die ungünstigen Erscheinungen Lokales. 27. März. Von den als Aufenthaltsstuben benutzten alten abgedeckten Feirer Aktion g ^th gestern Mittag einer in Brand. Das Feuer wurde mit der Bahnhosspritze gelöscht. - In d-r jmetten tarn« teilte btr Ministerpräsident mit, daß der Minister- ern n «eewigs daß d-r König außer Stande zu -ruhten h^n weiter,ufuhren. Dieser Beschluß wurde dem StaatSrathc mitgethetlt, dessen Entschließung abgewartet wird. ° M h,s tz 26 März. Anläßlich d-s heutigen Jahrestages der ProNamirung des Königreichs Rumänien nahm der Senat per Akklamation den Antrag an, den ?n enreblÄ?’hn,r °ls präsumtioen Thronsolger p-rsassMgSg-mäb unter die Zahl der (Senatoren aufzunehmen. 26' ^Die Kammer nahm die Gesetze, betreffend die Königliche Familie, an, darunter die Forderung von 400,000 Frcs. Dotation für die Vrimessin Alexandra und 600,000 Fr. zum Bau eines Palais für den Kronprinzen. Newyork, 26. März. Die Deputirten für die Samoa-Conferenz Kasion Dbelvs und Bates, reifen am 13. April nach Berlin ab. * 8' Sta11°n' V-rmischte-. Darmstadt, 26. März. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger ^erwehren wurde erteilt durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 17. Marz l. Js. den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Bensheim, Leonhard Berg und Hermann Schaber. , .Mainz, 26. März. Während sich in Worms und zahlreichen Landgemeinden Rheinhessens schon seit Wochen eine lebhafte Agitation für ober gegen einzelne Rebenbahnprojekte bemerkbar macht, regt es sich in der angedeuteten Frage jetzt auch hier in Mainz und zwar hauptsächlich, um gegen die projektirte Linie Worms-Hahn- Heim-Sörgenhoch-Niederolm Stellung zu nehmen. Das angegebene Projekt, zu dessen Unterstützung in Worms schon vor einigen Wochen eine Bügerversammlung stattfand, wird in der hiesigen Lokalpresse als eine Bahnlegung von Mainz und seines hochent- wickelten Hinterlandes bezeichnet und als naturgemäß, das Herz von Rheinhessen berührende Linie eine Bahn von hier über Hechtsheim, Bischofsheim, Harxheim, Momen- heim, Selzen, Hahnheim, Köngernheim, Undenheim u. s. w. nach Worms in Vorschlag gebracht. Neben der Stadtverordnetenversammlung und der hiesigen Handelskammer wird eine demnächst hier zusammentretende allgemeine Bürgeroersammlung für letzteres Projekt bei der Regierung Schritte thun. , 2>n der eben unter den hiesigen Baugewerben gehenden Lohnbewegung ist bis jetzt wenig Hoffnung auf eine friedliche Verständigung vorhanden. Nur in ganz ver- cbijelten Fällen ist eine solche erzielt worden, und in den meisten Gewerben halten Meister und Gesellen zähe an ihren Forderungen fest. So haben gestern Abend wieder die Tunchergesellen einstimmig die Ablehnung der Anerbietungen der Meister und das Beharren auf der gestellten Forderung beschlossen. Bei der Hessischen Ludwigsbahn herrscht zur Zeit ein überaus reger Güterverkehr, weich' lebhafte Bewegung theilweise durch große Sendungen für die hiesige Militärverwaltung hervorgerufen wird. So kamen allein in der letzten Woche 150 Waggons nut neuen Wagenparks für die Artillerie hier an. Aus den kaiserlichen Werkstätten in Straßburg treffen täglich zahlreiche Waggons mit Munitions-, Proviant-, Medtzin- und Telegraphenwagen hier ein, wogegen ebensoviel Waggons mit alteren Militarrequifiten nach Coblenz und Rastatt abgehen. Landwirthschaftliche Nachrichten. (Nachdruck verboten.) t — In Gärten und alten Parks sieht man häufig bis in die Spitze mit Epheu bewachsene Bäume und wird man dadurch auch zu der Frage angeregt, ob dieses den Bäumen schädlich ist. Als Antwort hierauf ist ja nun zwar zu bemerken, daß dauernd mit Epheu bewachsene Bäume allmälig absterben, doch ist die Ursache dieser Erscheinung nicht, wie vielfach angenommen wird, darin zu erblicken, daß der Epheu durch die von seiner Ranke doppelseitig ausgehenden Wurzeln, mittelst deren er sich an den Baum anklammert, dem Baumstamm den Saft entzieht, noch darin, daß die Bodenwurzeln des Epheu die im Boden enthaltenen Pflanzennährstoffe vorwegnehmen, so daß für die Ernährung des Baumes nicht genug davon übrig bleiben. Verderblich wird der Epheu den Bäumen nur dadurch, daß er den Stamm wie mit einem Drahtgeflechte umstrickt und, nachdem die Ranken im späteren Alter verholzt und dadurch unnachgiebig geworden sind, den hauptsächlich in den jüngsten Rindenschichten stattfindenden ©aftumlauf allmälig unterdrückt, weil die freie Weiterentwicklung der mit dem fortschreitenden Dicken- wachsthume des Baumes gegen den einschnürenden Epheu gepreßten Rinde mehr und mehr gehindert ist und dadurch bann auch das langsame Absterben des Baumes hervor- gerufen wird. Handel nnd Verkehr. ., , ^.Falsche Fünfzig -Mark-Scheine der Reichskasse sind neuerdings aufgetaucht, die ziemlich täuschend hergestellt und sich von den echten Reichsscheinen nicht leicht unterscheiden lassen. Die Falsifikate tragen das Datum 10. Januar 1882. Als ihre auffallendste Abweichung von den echten Scheinen ist hervorzuheben, daß die Nummern — ein angehaltenes Exemplar trägt die Bezeichnung A 0039195 — und der darunter befindliche Stempel nicht in Buchdrucks sondern in Steindruck mit einer lückenhaft auf getragenen rochen Farbe ausgeführt sind; auch sind die Nummern zusammengedrückt und der Zwischenraum zwischen Nummern und Buchstaben ist viel kleiner, als auf den echten Scheinen. Schließlich lassen sich die Nachbildungen auch beim Anfühlen als solche erkennen. Das zu der Fälschung verwendete Papier fühlt sich glatter als bei den echten Scheinen an. Die Rippung desselben tritt nicht so scharf hervor. Es ist daher Vorsicht bei Annahme von Fünfzig-Mark Scheinen geboten. Schiffs Nachrichten. Bremen, 26. März. sPer transatlantischen Telegraph.j Der Schnelldampfer Ems, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 16. März von Bremen und am 17. März von Southampton abgegangen war, ist gestern 12 Uhr Mittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Für den Tambour von Chambord gingen weiter bei uns ein: Oberbürgermeister Bramm 3 Jt, G. W. 2 Jt, Fr. Schmidt 0.50 JL, R. in Gr.-Buseck 1 .3t, die Fresser Im H . . d 3.50 Jt, von den Beamten der Matn-Weier-Bahn bei einer Abendgesell- fdjaff ges. 10 vM, K. 1 >At, Ungen. 0.50 JL, Julchen-Verein 5 Jt, von den Arbeitern der Eisengießerei Heyligenstaedt & Co. 16 JL, L. Limpert 3 Jt, H. Flick 2 JL, in der Restauration Vogt gesammelt 2.32 JL, Pfeifenraucher-Verein in der Brauerei Friedel 21 «3t, zusammen 70.82 Jt Jnsgesammt 82.82 «3t Weitere Gaben nimmt entgegen die Exped. d. Bl. A 7|inf 7 Qpl Wu/P Hoflieferant Sr. Maj. d. Kaiser* u. Könige Bonn, Berlin una H. Ä.UH14. OÜ!. VVWU. Antwerpen, empfiehlt als unübertroffen, ihre seit mehr als 50 Gebrannten Java Kaffees 389 ..... Lehen«miHe* Branch«» käuflich sind ~ ~ , „ 3W Unregelmäßigkeiten in der Zustellung des Anzeigers bitten wir sofort zu unserer Kenntniß zu bringen, damit wir in der Lage find. Abhülfe schaffen zu können. Expedition de» „Gießener Anzeiger." Sberhesßsche Wnbahneu. Die am 23. d- M. abgehaltene Schwellen- versteigerung ist genehmigt. Gießen, am 27. März 1889. [2473 Die Großh. Magazinsverwaltung. Montag den 1. April, Nachmittags 2 Uhr, werden tm Auftrag der Wilh. PfeU II. Erben auf hiesigem OrtSgericht die denselben zustehenden Jmmobttien: Flur I Nr. 1205 — 87 qm Hofraithe in der Sandgasse, Flur I Nr. 1217 — 19 qm Hosraum, Stall und Miststätte daselbst, sowie Flur 27 Nr 14,7 — 706 qm Acker am Mühlweggarten versteigert. Bemerkt wird hierbei, daß in der Hofraithe sich eine große Werkstätte befindet, worin seit über 40 Jahren Schreinerei betrieben wurde. Das Grundstück Flur 27 ist der dem Männerbad gegenüber liegende Garten mit schönen Obstbäumen rc. Bei annehmbarem Gebot kann der Zuschlag sofort ertheilt werden. Großh. Ortsgericht Gießen. I- V-: Hoffmann. 2470 Montag, den 1 April l. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Metzger Karl Keiner in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 34 Nr. 596,8 - 206 Meter Grab- garten zwischen dem Wäldchen und dem Schießbaus, Flur 34 Nr. 596,9 — 240 Meter Hofraithe daselbst, Flur 34 Nr. 581a,9 — 619 Meter Grabaarten am Schießhaus, Flur 34 Nr. 581a,10 — 25 Meter Hofraum daselbfi öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 18. Februar 1889. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A. : Bogt, Ortsgerichtsmann. 2448 Frritag, drn 29. -. Mts., sollen dahier durch den Unterzeichneten gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert werden: a Vormittags 10 Uhr: Kreuzplatz Nr. 11, voraussichtlich bestimmt: einige Buchen- u. Aspen-Bohlen, wie 1 Parthie tannene Breiter, b. Nachmittags 2 Uhr: in der früher Bramm'schen Hofraithe, voraussichtlich thetlweise bestimmt: 1 V'erd, 2 Schweine, 2 Hobelbänke, einiges Nutzholz, 1 Ladeneinrichtung, 1 Cassaschrank, 1 Doppelpult, 1 Pia- nino, 1 Billard. 2 Sopha's, 4 Sessel, 1 Secretär, 2 Kleiderschränke u. sonstige Mobilien, endlich 1 Nähmaschine u!7 Bände Brockhaus' Convers.- Lexicon. Gießen, den 27. März 1889. Engel, 2477 Gr. Gerichtsvollzieher. Keikgeöotenes. 2458 Eine hölzerne Pumpe, wenig gebraucht, ist billig zu verkaufen. Wilh. Gerhard, Nahrungsberg 3. Donnerstag Abend treffen la. Schellfische in Eispackung ein. Emil Orbig, 2476 ' Bahnhofstraße 30. Emmenth. Schweizerkäse, vollsaftig, frisch eingetroffen. [2480 Carl Petri, Marktplatz. d.er JZ^port-Cte. für* Deutschen, Cognac Köln a. Eh., Salierring 55, ^bei gleicher Güte bedeutend billiger als französischer. aUaverlanre stete Etiquettee mit unserer Firme. "Irecter Verkehr nur mit WlederrerkÄefera. I Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Der in der gestrigen Sitzung berathene Voranschlag der Stadt Gießen für das Jahr 1889/90 liegt 8 Tage lang auf unserem Bureau zur Einsicht eines jeden Betheiligten offen. Etwaige Einwendungen gegen diesen Voranschlag sind innerhalb der genannten Frist dahier vorzubringen. Gießen, am 26 März 1889. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________ Keller, Beigeordneter.___________________2484 Donnerstag den 28. März 1. J. Nachmittags 2 Uhr werden in der Wirtschaft zum ChauffeehauS dahier - Frankfurterstraße — nach verzeichnete Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert: Ein große- Orchestrion mit 6 Walzen, 18 Wirthstische, 12 Bänke, 66 Stühle, 8 Lampen, 1 Buffet, ein vollständiger Bierapparat und 1 Ladeneinrichtung mit Theke Die Versteigerung findet bestimmt statt. Geißler, 2428_____________________________________________Großh. Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Freitag den 29. März, SOTittag» 1 Uhr, soll auf dem Lindenplatz dahier eine Parthie altes Bauholz versteigert werden.__ 2482 Mobiliar und Bücher - Versteigerung. Dienstag den 2. und Mittwoch den 3. April, Nachmittag- von 2 Uhr an, werden in der Wohnung des verstorbenen Herrn Mitprediger Mitzenius Gichgärten Nr. 10 (neben dem Herrn Metzger Schwall) sämmtliche Mobilien sowie eine Bibliothek von ca. 500 Büchern, vielen Brochüren rc. meistbietend versteigert. Es befinden sich dabei: 1 Sopha, 3 Sessel, 6 Stühle, oval. Tisch, großer Spiegel nebst Trumeau, 1 gutes Pianino von Schmechten, 1 schöner Regulator, Stehpult mit Schrank, Nähtisch, Kommode, Schränke, 2 Betten mit Sprungfeder- u. Roßhaarmatratze rc. rc., Waschkonsole, Nachttische, Schlassopha, großer Schreibtisch, viereckige Tische, Küchenschrank, Barometer und Thermometer, Figuren, Nippsachen, Weißzeug, Kleider- und Küchengeräthe u. s. w. Die Bibliothek enthält: 20 Bände Göthe, 11 Bände Schiller, Lessing, 30 Bände Wieland, Shakespeare rc. rc., Lexika, theol. Werke, arabische, Hebr , fran-, engl, span., ruff Werke und Grammatiken, eine Collection Schulbücher, alte Klassiker, dabei Elzevire-Ausgaben u.f.ro, Bücher polit. Inhalts rc. rc 3» Das Pianino sowie Noten kommen Dienstag gegen V24 Uhr zum Ausgebot. Die Bücher Mittwoch von 2 Uhr an. In vormundschaftlichem Auftrag: 2487 LouiS Rothenberger, Gerichts-Taxator. Sämereien. Roth-Klee, Ewiger Klee, Weiß-Klee, Schwedischer Klee, Wicken, empfiehlt in nur besten Qualitäten billigst Grassamen, Revgras, Thimote, Victoria-Erbsen, Klein Erbsen 248i Carl Petri, Marktplatz. Darmstädter Frühjahrs Pftrdr- und Fohlen-Markt am 25., 26. und 27. April 1889 mit Berloosung und Prämiirung auf dem Viehmarktplatz nächst den Bahnhöfen, zu welchem der Verein die geehrten Herren Züchter, Verkäufer und Käufer freundlichst einladet. Musterung und Prämiirung von Pferden und Fohlen am 25. April 1889, Vormittags 9 Uhr, Prämienvertheilung Nachmittags 3 Uhr, wozu namhafte Geldpreise und Diplome vorgesehen sind. Die Berloosung findet statt am 27. April, Nachmittags 4 Uhr, im AuS- stellungsgebäude. Zur Ausgabe kommen 20,000 Loose, per Stück 2 Mark. Gewinne: 1 eleganter Wagen, Zweispänner, mit zwei Pferden und kompletem Geschirr im Werthe von ca. 6000 Mk., 1 Reitpferd mit Sattel und Zaum im Werthe von ca. 2000 Mk., 1 Stuhlwagen mit 1 Pferd und Geschirr im Werthe von ca. 1700 Mk., 16 Pferde oder Fohlen im Gesammt- werthe von 10,000 Mk., 315 andere Gewinne im Gesammtwertye von 4300 Mk. Den Vertrieb der Loose haben wir dem Herrn Moritz Strauss junior in Mainz im alleinigen General-Dedit übertragen. Der Pferdezucht-Verein im GroßherMhum Hessen. 2450 Sektion: Pserdemarkt Darmstadt. Anthraeitkohlen in 1. und 2. Korngröße, gewaschene Stuft. und melirte Kohle» empfiehlt in vorzüglicher Qualität 557 Äug. Gabriel, Frankfurterssraßk 67. la. Schellfische,Cabliau,Zander 2486] bei C. G. 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Thiele, Die ersten Gaste von Rob- Koehler, und Kaiser Wilhelm II. und Prinz Heinrich auf drr Kommandobrücke Sr. Majestät Jacnt „Hohenzollern" von Heinrich Lessing — Die Guitarre. — Aus der Redaktion. — In unserer Spielecke. 1. Blatt: Aus der Zeit — für die Reit. 2. Blatt: Frauen-Daheim. 25 Probenummern gratis durch alle Buchhandlungen oder von der Daheim-Erped:- tion in Leipzig. 8. Weimersheiin Nachfolger Grossh. technische Hochschule zu Darmstadt 2469 Die bisher von Herrn Geometer Haas innegehaote Wohnung nebst Garten ist vom 1. Mai anderweit zu vermiethen. Riegelpsad 12. 2483] Eln möbl- Zimmer billig zu vermiethen- Marburgerstraße 24 II. 2478] Kl. möbl. Stube zu vermiethen. Weiden g affe 12.__ Bürgerclub. Mittwoch den 3. April, Abends V29 Uhr, im Cafe Ebel ordentliche Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Abhör der Rechnung. 2. Budget-Berathung. 3. Vorstandswahs. Die specielle Tagesordnung liegt beim Vorsitzenden offen. „ ,, , Der Vorstand. um zahlreiches Erschemen wird gebeten. (2233 2479] Tüchtiger Pferdeknecht, der Ackerbau versteht, gegen guten Lohn ge- sucht. Riegelpfad 12. 1356] Schüler jeden Alters, welche die htesigcn Schulen besuchen wollen, finden gute Pension. _____________________Selterswcg 2 II. "~2359 Ein tüchtiger Knecht aus sofort gesucht.Ketzler, Neuenweg 33. 2472 Es wird eine reinliche Monats- fran gesucht. Grünbergerftraße 2411. 2461 Ein ordentliches Mädchen bis 1. April gesucht. Zu erfragen in der Erped. d. Bl. 2463 Ein Wagnergeselle auf sofort gesucht bei «arz Stork, Nodheim a. d- Bieber. 2462 Ein Hausbursche von 16 bis 18 Jahren gesucht. Zu erfragen in der Exped- d. Bl 2460 Ein Lanfbürschchen gesucht. S. WeimerShcirn Nachfolger. 2459 Für ein Gut in der Nähe von Gießen wird auf sofort oder bald eine ganz tüchtige Haushälterin gesucht, welche im Kochen, in der Milchwtrthschast und allen anderen auf einer Oeconomie vorkommenden Arbeiten gründlich erfahren ist. Guter Lohn und beste Behandlung werden zugesichert. 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