Nr. Zwettes Blatt. Sonntag den 24. Februar 1889. Wchmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. S^ulstrlß- 7" Erscheint täglich mit Ausn°hm° des Montag«. Lokales. Gießen, 23. Februar. In dem Berichte über den Vortrag des Herrn Professor Buchner tm Oberhessischen Verein für Lokalgeschichre ist bezüglich des Jahres 1813 die Frage offen gelassen, wo sich die von dein Secretair Oswald damals verwalteten Schätze der Universität in jenem Jahre während der Zett befunden haben, wo die Kosaken hier anwesend waren. — (Linsender ist in der Lage, mittheilen zu können, daß jene schätze, soweit sie aus baarem (Selbe bestanden, von genanntem Universitäts- secretatr Oswald und einem Gehilfen ganz im Geheimen, zur Nachtzeit, in den Brunnen im Hause des damaligen Holzmachers Vetzberger in der Hintergasse (jetzt Köhlingers Haus) versenkt worden waren. Erst nach erfolgtem Abmarsch der gefürchteten Kosaken wurde der Schatz — er soll aus einer stattlichen Anzahl starker, mit Gold und Silber gefüllter Beutel bestanden haben — wieder an's Tageslicht befördert. Durch diese, anscheinend nicht weiter bekannte Thatsache, welche auf authentischer Ueberlieferung von den Großeltern des Einsenders her beruht, wäre auch diese seither noch offene Frage aus der Lokalgeschtchte unserer Vaterstadt, spectell aus dem Kosaken- jabre 1813, gelöst. R. Gießen, 23. Februar. Durch einen Gensdarmen wurde gestern Abend der in Zwingenberg verhaftete srühere Werkführer der hiesigen Schetd'schen Eigarrenfabrtk etngeltcsert. Derselbe ist dringend verdächtig, die am Abend des 16. Januar 1888 nteder- gebrann!« Scheid'sche Ctgarrenfabrik an der Marburgerstraße vorsätzlich in Brand gesteckt zu haben. Vermischtes. Darmstadt, 18. Februar. Wie wir hören, hat man Seitens des Vorstandes der Land- und forstwirtbschaftltchen Berufsgenossenschaft für das Groß- herzogtbum Hessen von der Bildung besonderer Sectionen abgesehen und als die örtlichen Organe der Genossenschaft die sogen. Vertrauensmänner tn's Auge gefaßt; als Bezirke für diese sollen vorerst die Kreise dienen. Die Vertrauensmänner sollen zumeist aus den zu der Genossenschaftsoersammlung gehörigen Personen entnommen werden. Ta im Großherzogthum rund 128 500 landwtrthschaftltche Betriebe sind, die sich unter Zuwachs der forstwirlhschafllichen auf 130 000 erhöhen dürften, so werden bei circa 130 000 Einträgen in das Genossenschaftskataster für das erste Jahr wenigstens die Kosten nicht gering sein, welche noch vermehrt werden durch den Ankauf der Bücher, für Porto, Taggelder. Geschäftslokal nebst Ausstattung u. s. w., so daß vorerst eine Summe hierfür von 20 000 jH» tn's Auge gefaßt ist. Bis zur erstmaligen Erhebung der Beiträge werden die Mittel unverzinslich aus der StaatÄasse vorgeschossen. — sWaldbesitz im Großherzogthum Hessen.) Unter den waldbesitzenden Gemeinden des Großherzogthums steht Bingen, dessen Gemeindewaldungen einen Raum von 1723 Hectar einnehmen, obenan. Nach der Größe der Gemeindewaldungen folgen dann Darmstadt mit 1536 Hectar, Gießen mit 1313, Babenhausen mit 1277, Ober- und Nieder-Jngelheim mit 1187, Lampertheim mit 1102, Pfungstadt mit 1086, Büdingen mit 1022, Dieburg mit 969, Dudenhofen mit 907, Lich mit 898, Heppenheim mit 873, Wimpfen mit 807, Langen mit 789, Gernsheim mit 782, Trebur mit 772, Groß-Umstadt mit 745, Bensheim mit 715, Groß-Zimmern mit 706, Rüsselsheim mit 686, Dietzenbach mit 667, Kelsterbach mit 651, Michelstadt mit 643, Waldmichelbach mit 617, Allendorf mit 576, Rothenberg mit 569, Schafheim mit 562 und Hirschhorn mit 553 Hectar Gemeindewaldungen. — lieber Wasserschäden bringt der „Frankfurter General - Anzeiger" in Nr. 41 vom 17. Februar cr. folgende beachtenswerlhe Notiz: Mahnung zur Versicherung gegen Wasserschäden. Es liegt uns ein Urtheil des hiesigen König!. Landgerichts vom 8. Januar d. I. vor, wonach ein Mtether wegen Platzens eines Wasserleitungsrohres zu einem Schadenersatz von JC 537,17 an den Hauseigentümer verurteilt worden ist. In den Entscheidungsgründen heißt es: „1. der Mtether hatte es versäumt, den am Reservoir befindlichen Hahn zu schließen; 2. das in dem Rohr zwischen Reservoir und Bad befindliche Wasser abzulaffen; 3. den Abfluß an der Badewanne zu öffnen. Es ist allgemein bekannt, daß tm Winter das Wasser in den Leitungsröhren einfrieren und danach den Schaden, wie er hier vorliegt, herbeiführen kann. Es ist daher die Pflicht des Miethers, in der Zett, in welcher Frost eintreten kann, dafür zu sorgen, daß ein solcher Unfall nicht vorkommt." Aus diesem gerichtlichen Urtheil geht hervor, daß die Mtether schweren Verlusten ausgesetzt sind,, falls sie oder ihr Dienstpersonal sich das geringste Versehen zu Schulden kommen lassen, was selbst beim besten Willen nicht immer zu vermeiden ist. Umsomehr empfiehlt sich die Versicherung gegen derartige Verluste bei der „Frankfurter Versicherungs-Gesellschaft gegen Wasserleitungs-Schäden", deren Prämiensatze derart billig sind, daß Jedermann von der durch diese Gesellschaft allein dargebotenen Vessicherungs- gelegenheit Gebrauch machen kann und Gebrauch machen sollte. Die genannte Gesell schatt hat während ihres zweijährigen Bestehens schon weit über 5000 Schadenfälle regulirt und sich durch ihr solides und coulantes Geschäftsverfahren überall bestens eingeführt. Ihr Versicherungskapital beziffert sich auf mehr als 300 Millionen JL Für die Hausbesitzer ist die Versicherung gegen Wasserleitungsschäden jedenfalls noch wichtiger wie für die Mtether, denn in gar vielen Fällen sind die letzteren überhaupt nicht in der Lage, einen größeren Schadenersatz leisten zu können, und außerdem ist die Führung von Processen gegen die Mtether eine sehr lästige, zeitraubende und unter Umständen höchst kostspielige Sache. Die „Frankfurter Versicherungs-Gesellschaft gegen Wasserleitungs - Schäden" regulirt ihrerseits sofort alle eintretenden Schaden- sälle und befreit somit die Hausbesitzer von allen desfallsigen Unannehmlichkeiten und Verlusten. — Das Herrig'sche Luther festspiel, wurde neulich in der kleinen, kaum 1800 Einwohner zählenden badischen Gemeinde Eggenstein, unter Leitung des dortigen Pfarrers Kern gespielt. Wie ein Augenzeuge berichtet, ging das Spiel trotz der denkbar primitivsten Bühnenausstattung und des Umstandes, daß die Hauptbeschäftigung der 20 Mitwirkenden in Feldarbeit besteht, gut vor sich. Die Decoration der Bühne erfuhr im Verlaufe des Stückes keinerlei SSeränuerung, der Kaiser thronte auf dem Reichstage zu Worms in einem Rohrsessel. Im Lutherzimmer wie im Kaisersaale hingen die Bildnisse des badischen Großherzogpaares, Luther selbst aber veränderte sich nie, er «ug sogar einen kräftigen Schnurrbart. Trotz aller Schwierigkeiten kann der Herr dochdem Erfolg der Spiele zufrieden sein. Neben einer nützlichen Be- laaftigung während des Winters hat er den jungen Leuten eine sehr nützliche Anregung Weben, die sicher außer dem religiösen Gewinne auch sonst gute Früchte tragen wird. -Cie Vorstellungen, die den Charakter eines echten Volkstheaters tragen, finden während Lanzen laufenden Woche jeden Abend statt, um nächsten Sonntag Mittag ihrest Abschluß zu finden. Unseres Wissens ist dies das erste Luthcrfesttpiel, das in Baden aufgeführt wird. — sTreue und Findigkeit eines Hundes.) Der Restaurateur T. in der Wiesenstratze zu Berlin hatte seinen prachtvollen Neufundländer für 200 X an einen in Görlitz wohnenden Herrn verkauft; dorthin wurde der Hund von einem hiesigen Freunde des Wirthes, der mir der Eisenbahn nach Görlitz fuhr, Anfangs voriger Woche mitgenommen und dem Käufer überliefert. Das Thier scheint aber- plötzlich vom Heimweh befallen worden zu sein, denn nach kaum zweistündigem Aufenthalt in Görlitz entwischte es seinem neuen Herrn, der von dem Verschwinden des Hundes sofort Meldung nach Berlin erstattete, Nach Verlauf von 4 Tagen traf auch der Neufundländer, wenn auch stark strapezirt, so doch im Ganzen wohlbehalten in Berlin ein; das treue Thier hatte innerhalb jener Zeit trotz der Stürme und des Schneetreibens den etwa 30 Meilen langen Weg zurückgelegt. Für seine Anhänglichkeit und Findigkeit wurde der Hund zunächst mit einer tüchtigen Mahlzeit belohnt, die er sich wohlschmecken ließ; auch hat T. beschlossen, das brave Thier bis an dessen Lebensende zu behalten. Aus der Pfalz, 15. Februar. Die Vernichtung der eigenen Liebesbriefe ist strafbar. Die Srrofkammer des Landgerichts Landau verurtheilte dieser Tage den Maler S. zu einer Woche Gefängniß wegen des seltenen Falles der eigennützigen Vernichtung von Urkunden. Die letzteren waren nichts weiter, als dessen eigene Briefe, welche er an seine Geliebte geschrieben hatte. S. hatte sich von derselben abgewendet, aber sie verfolgte ihn von Ort zu Ort und zeigte die Briefe überall vor. Um sich Ruhe zu verschaffen, schrieb S. unter falschem Namen an sie, sie möge die Briefe ein- fenben, ihr ehemaliger Geliebter sei im Begriffe, sich zu verloben, die Briefe würden der Braut vorgezeigt, damit aus der Verlobung nichts werde. Die Verlassene ging in die Falle und S. vernichtete nun die wieder in seine Hände gelangten Briefe. Derselbe mochte wohl kaum geglaubt haben, daß die Vernichtung feiner eigenen Briefe eine strafbare Handlung darstellen würde. — Ein „Alte-Jungfern-Club" bestand seit dem Winter 1880 in aller privaten Sttllc in Berlin; cs war ein Verein von nur alteren weiblichen Mitgliedern, welche, meist den vermögenden Ständen angehörig und als unoerheirathet sich vereinsamt fühlend, zu dem Club zusammengttreterj waren, dem gegenüber sie sich zu verpflichten hatten, „niemals zu heirathen" .... wenn aber doch, dann eine Conoentional- ftrafe von 1000«X an die Vereinskasse zu zahlen. 1880 zählte der Verein 23 Mitglieder, 1883 sogar 31. Daß es jedoch mit dem Jnnehalten des 8 1, dem „niemals heirathen", nicht so ernst gemeint war, geht aus dem Umstande hervor, daß nach und nach die meisten dieser Damen dennoch süßer Herrschaft sich unterwarfen und mit wenigen Ausnahmen prompt und statutengetreu ihre 1000 JL Reugeld an die Dereinskasse entrichteten. Andere starben und so schmolz die Mitgliederzahl allmählich bis auf zwei zusammen; die Vereinskasse aber umschloß nachgerade inclusive der aufgesparten Zinsen zu Neujahr dieses Jahres die respektable Summe von 26,878 JL 60 4- Ta nun in den Statuten keinerlei Bestimmungen getroffen sind, welche Verwendung das Vereinsvermögen finden soll, wenn der Club sich einst auflöst, so traten, wie uns berichtet wird, am vergangenen Sonntag die beiden letzten Mitglieder zu einer „General-Versammlung" zusammen, in welcher sie „einstimmig" die Auflösung des Vereins beschlossen. lieber das Vermögen verfügten sie so, daß jedes der Mitglieder 8000 JL ausbezahlt erhielt, während der Rest von 10,878.60 JL zur Unterstützung von Frauen- Krankenhäusern Verwendung fand. Die bcrden letzten Mitglieder des originellen Clubs werden uns als die Malerin Fräulein E. H. und die Rentiere Fräulein A. v. T. genannt. Universität- - Chronik. — Zur Feier des 70. Geburtstages des Geh. Ober-Medicinalraths und Generalarztes Prvfeffvr Dr. Bardeleben wird die Gesellschaft der Charitö-Aerzte am 2. Marz ein Festessen veranstalten, zu welchem bereits mehr als 80 Theilnehmer- angemeldet sind. — Aus Leipzig wird geschrieben: Der zum ordentlichen Professor des Kirchenrechts an die Universität Erlangen berufene außerordentliche Professor Emil Schling war bis vor einem Jahre Privatdocenl in Leipzig und wurde damals fast gleichzeitig zum außerordentlichen Professor in Kiel und Leipzig in Aussicht genommen, zog es aber vor, nach Kiel zu gehen. Schling ist etwa 30 Jahre alt, sein Heimathsort ist Essen, er ist ein naher Verwandter des JufttzrninisterS a. D. Friedberg. Als Student der Rechte in Leipzig löste Schling eine schwierige Prets- aufgabe glanzvoll. Literarische-. - Wassersport, 1888-89, M. 21. Inhalt: Rudern: Der Deutsche Ruder- Verband und seine Verwaltung. Die Organisation des Deutschen Ruder-Verbandes - Der Deutsche Ruder-Verband und seine Verwaltung. Ausschreibung der Hamburger internationalen Ruder-Regatta. Ausschreibung des Kärntner Regatta-Vereins. Nach richten. — Segeln: Betrachtung über Clubrennen. (Schluß) Ostseereise des „Matador". (Fortsetzung.) Sportliche Winterstudten mit Abbildungen. Nachrichten. — Schwimmen: Nachrichten. — Eislauf: Nachrichten. — Briefkasten. Handel und Verkehr. Gießen, 22. Februar. Wie verlautet, wird mit dem 1. April d. I. die Geltungsdauer der gewöhnlichen Retvurbillets bis zu 100 Kilometer Entfernung, welche seither zwei Tage und nur beim Lösen der Billets vor einem Sonnoder Festtage drei Tage betrug, auf drei Tage festgesetzt, von diesem Zeitpunkte an dagegen eine Verlängerung der Geltungsdauer dieser Retourbillets bei Losung am Tage vor einem Buß- oder Bettage in Wegfall kommen. Es würde demnach die Gültig« keitsdauer eines vor einem Soun- ober Feiertage gelösten Retourbillets 4, bezw. einschließlich zweiter Feiertage oder Feiertage vor resp. nach einem Sonntage 5 Tage betragen. w erzielt man nur, wenn die Annoncen zweckmäßig abgesaßr # 01 I A und typographisch angemessen ausgestattet sind, ferner die ^5/ F T V A U richtige Wahl der geeigneten Zeitungen ge- I troffen wird. Um dres zu erreichen, wende man sich an hltrrfl dieAnnoncen-ExpeditionStrrdols Moste in Frankfurt VUIUJ «AlUIUlltCH am Main (Vertreter in Gießen Jul. WaUueK Kaufmann, Marktplatz); von dieser Firma werden die zur Erzielung eines Erfolget! erforderlichen Auskünfte kostenfrei crtheilt, sowie Inseraten - Entwürfe zur Ansicht geliefert. Berechnet werden lediglich die Original - Zeilenpreise der Zeitungen unter Bewilligung höchster Rabatte bet größeren Aufträgen, so daß durch Benutzung diescL Instituts neben den sonstigen großen Vorlheilen eine Ersparniß an Jnscrtionskosten erreicht wird. 184 Börfenwochenbericht von E. WasserscSilebeii, Bankgeschäft. Die Gegensätze von fest und matt lagen in dieser Woche eng bet einander Die Tendenz änderte sich fast täglich; die Courfe gaben nach, um sich kurz darauf wieder zu erholen, und das Resultat der Bewegung war stets ein negatives; weder nach unten noch nach oben sind, einige Renten und untergeordnete Jndustriepaptere ausgenommen irgendwelche bcmerkenswerthe Coursveränderungen zu verzeichnen. Die Speculatton scheint sich offenbar zu besinnen, wohin die Wege führen die man bisher so vertrauensvoll gewandelt ist. Dabei kann man sich dann der Einsicht »icht verschließen, daß man in der letzten Zeit viel zu optimistisch verfahren ist, und raß die Course der meisten Papiere Zukunstshoffnungen escompttren, deren Erfüllung noch lange auf sich warten lasten wird. Zu dieser Erkenntniß kam die Börse zuerst Lurch den Ausweis der Laurahütte, der obwohl ungleich besser, doch bet Weitem nicht Len Erwartungen entsprach, und daher zu umfassenden Realisationen und Blancoab- -aben Veranlassung gab. Seitdem ist diese Einsicht in immer weitere Kreise durch- gedr ungen. Es wurde viel realtsirt, und die Baissepartet suchte durch wettere Abgaben einen Druck auf die Eourse auszuüben. Wie hochgespannt die Erwartungen der Börse gewesen sein müssen, beweist der Umstand, daß auch der Abschluß der Handelsgesellschaft die bet großen Rückstellungen 10 pCt. Dividende auf ihr erhöhtes Äcttenkapttal ver- Lheilm konnte, nicht befriedigte und als Begründung für wettere Abgaben angeführt wurde. Die Course würden wohl auch kaum ihren Stand behauptet haben, wenn rricht das Prtvatpublicum unerschütterlich an seinem Vertrauen festgehalten hätte, und wiederum in starkem Maße als Käufer ausgetreten wäre. Die großen Eoursbewegungen Ler vergangenen Monate haben immer mehr Käufer an den Markt gebracht, dadurch sind die Eourse fort und fort gestiegen, sodaß schon in vielen Fällen die Rente des Papieres unter Einrechnung einer gewissen Rtsicoprämte in keinem Verhältnis zum marktgängigen Zinsfuß steht. Das muß sich mit der Zeit corrtgiren und der Rückschlag muß umso schwerer werden, je vertrauensseliger man vorher verfahren ist. Geld bleibt außerordentlich flüssig. Der Satz für Reports stellte sich in Berlin 2—2'/« pCt. Die Seehandlung gab sogar mit l»/< pEt. „ Auf dem Bankenmarkte haben die Course kaum irgendwelche nennenswerthe Veränderung erfahren, und das Geschäft bewegte sich hier in den engsten Grenzen. Nur Credtt sind auf Berliner Käufe V/2 fl. gebessert. Disconto-Commandit schließen »ach mehrfachen Schwankungen unverändert. Dresdner und Deutsche Bank konnten Len Cours um ein Geringes erhöhen. Auch österreichische Bahnen waren vernachlässigt. Einiges Interesse bestand nur sur Buschtherader, die fl. ö'/2 gewonnen haben. Staatsbahn und Lombarden erzielten am Freitag eine kleine Avance von fl. 1, Böhmische Westbahn schließen fl. 23/< höher. Auf dem Rentenmarkte war das Geschäft lebhafter, da der flüssige Geldstand «nimirte. Das Interesse concentrtrte sich hier auf Egypter und Russen. Erstere wur- Len von London aus poussirt, und wurden die schon oft erwähnten Conversionsgerüchte wiederum in Umlauf aesetzt, letztere werden fortgesitzt für Pariser Rechnung gekauft, und konnten die Pfandanleihen 1 % anztehen, während die Valuta-Anleihen, obgleich für diese die Einführung in Parts bevorsteht, den Cours kaum behauptet haben. Auf dem Jndustrie-Acttenmarkt sind Frankfurter Hotel-Actien und Mehl- und Drodfabrtk Hausen erwähnenswerth, die beide auf günstige Dtvtdendengerüchte die E-ourse ansehnlich erhöhen konnten. Auch Electricttäts-Actten schließen 7% bester. Höchster Farbwerke und Badische Anilin- und Soda-Fabrik waren auf ein noch »naufgeklärtes Vorkommniß bei der Chemischen Fabrik Schering gedrückt und haben Leide 3% eingebüßt. Deutsche Fonds stehen fortgesetzt in guter Frage, doch sind die Course fast unverändert. f Course der Frankfurter Börse. Staatsanleihen. 4% Hessische Obligation. „ Bavern .... „ Baden..... 3®/e Sächsische Rente. . 3V^/»BremerStaatsanl. „ Hamb.Staatsrente 4*/»Oeftr. Goldrente . „ GriechtscheMonopol- Anleihe . . . Zv/o Rumänische Rente . 4t/,o/» Russische Anl.. . Coui 15. Febr. 107.45 107.90 105.40 95.10 102.15 102.70 93.85 77.60 96.15 99.— •s vom 22. Febr. 107.25 107.85 105.50 95.30 102.15 102.85 94.05 78.10 96.40 99.40 4V80/,Portugles.-Anleih. von 1886 . . . 5% amort. ©erb. Gold- Rente .... 5% SerbtscheEisenbahn- Hyp.-Obl. L. A. . 4o/oSchwed.Obltg.l880l io/o Türken cono. . . . 5o/o priv. Egypter. . . „ Argent. Gold-Anl. v. 1887 ... Cour 15. Febr. 98.20 84.75 87.25 104.— 15.25 103.50 96.15 •s vom 22. Febr. 98.20 84.65 87.50 104.10 15.40 103.40 96.45 Eisenbahn-Prioritäten. । 40/, Pfalz. Ludwigsbahn j 5% Südbahn Lombarder 4% do. do. 3% do. do. 4% Prag-Duxer Gold . „ Rudolf Gold (Salzt.) „ Franz-Josef Silber 3% staatl. garant. Jtal. Eisenbahn . . 3% Ltoorneser . . . 4% Russische Südwest- Eisenbahn . . 4o/g Wladikawkas garnt. 102.20 97.65 61.45 102.10 101.90 59.20 65.55 87.— 87.— 102.40 97 7® 61.60 102.— 102.— 81.55 59.— 65.70 88.25 87.30 104.55 102.75 102.65 84.— 80.20 108.30 ! „ Hessische Ludwtgsb 68/69 garant. „ Eltsabethb. steuerfrei Gold . . . 5o/o Oeftr. Staatsbahn. 4% do. do. 3*/e do. do. I-—VIII. Emiss.. 3% do. Ergänzungsnetz 5% Nordweftbahn Gold 104.70 102.65 102.30 83.90 80.— 107.80 «isenbahn^tetien. — Ludwigshafen-Bexbach. 229.50 230.25 Lübeck-Büchner 171 172.— 150.— 136.90 120.90 Hessische Ludwigsbahn. Pfälzische Nordbahn . Marienburger-Mlawka. 110.20 81.30 109.95 111.50 79.80 Mecklenburger . . . Gotthardt..... Jtal. Mtttelmeer . . 149.’— 136.90 121.— Bank-Aetie«. Deutsche Reichsbank . Berlin. Handelsgesellsch. Deutsche Bank . . . DeutscheGenosieuschftsb. v.Soergel,ParrisiusLCo. 134.— 181.— 172.50 139.— 133.60 181.50 173.30 137.80 Dresdener Bank. . . Mitteldeutsche Credttb. . Wiener Bank-Verein Württemb. Vereinsbank 158.50 115.— 89.87 129.— 160.— 114.60 92.— 128.— Industrie-Papiere. — Binding-Braueret . . Stern- do. (Oberrad) Bad. Anilin- u. Soda- 184.80 141.80 183.80 141.50 Deutsche Verlagsanstalt Farbwerke,oorm.Meister, Lucius & Brüning. 282.90 236.— 282.60 233.— fabrik . . . . 278.— 275.— Riebeck'scheMontanwerke 186.— 186.50 Pfandbriefe. 4o/o Franks. Hyp.-Pfdbr. v. 86 ab . . . 3*/2°/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr. 103.50 99.— 103.20 99.80 4o/oDeutscheGrundschld.- Bk.-Pfandbr. . 103.— 99 20 103.— 99.20 99.— 102.50 4o/oPreuß.Hyp.-Act.-Bk.- Psandbr. . . . SVa°/o do...... 4o/o Preuß. Centr.-Bod.- 103.— 99.50 103.— 99.50 3Vs0/o Rhein. Hyp.-Bank- Pfandbr. . . . 4% Meininger Pfcmdbr. 99.— 102.50 Cred.-Pfandbr. bis 1885 ..... 102.70 — Loose. Oestr.l860rfl.500-Loose „ 1854rfl.250- „ 4% Meininger Prämien- Pfandbr. . . . 119.75 114.50 129.40 120.80 114.80 129.— Braunschweig. 20 Thlr.- Loose .... 3% Oldenburger Loose. 3VrO/oKöln-Mindn.Loose 107.70 137.40 140.85 108.46 136.90 140.10 Amerikanische Eisenbahn^Bonds. 60/gChic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . 5o/oEhic.Mtlw.f.St.Paul 118.20 — 4% Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 4Va% California Pacif. 91.35 91.85 Prt., rückzahlb. 1921 . 6% Eentr. Pacif. I.Mrtg. 103.70 103.30 I. M., rückzahlb.'1912 60/oPacif.ofMissouri con- 106.95 106.75 rückzahlb. 1895/98 . 111.55 111.45 solidated I. M. r. 1920 109.95 110.90 Diverse Obligationen. 5o/o Buderus-Obligat. . 1 104.40 I 104.20 | 41/a°/o GrafHenkelv.Don-t 1 1 nersmark, rückz. ä 105 ] 104.85 | 104.85 14 Eichen-Stärnrne mit 366 M 489 Benner. u ft 4 12 2 1 (15-35 (15-28 (15-25 (15-30 112 8590 fm ff ff ff cm ft tf Durchmesser), ff tf tf tt Der Stadtrechner: Enders. stangen,! Stück Nadel-Stamm- u. ©tätigen* hol)' Nm. Nadel-Scheit- u. Knüppelholz, hierunter 75 Nm. 3 Mtr. Bekanntmachung. Dienstag den 26. d. Mts , von Vormittags 10 Uhr an, sollen inder Wohnung der Johann Heinrich BennerN Wittwe zu Treis: 1. 5 Kühe, 1 Mutterschwein (trächtig), 2 Läufer, Bei der unterzeichneten Behörde ist die Stelle eines «ureauaehilfen ?LÄn" „Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse tusvaw ] christlich melden. Gießen, den 22. Februar 1889. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. ___Fresenius. Arnsburg, den 22. Februar 1889. Gräfl. Repierverwaltung. lang, geeignet zu Bauholz, Nm. Nadel-Stockholz, Nadel- und Weichholz-Wellen. Der Anfang am ersten Tag ist im Langenwald nächst der Eisenbahn, 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 50—60 Ctr. Heu, 20—30 „ Kornstroh, 20—30 „ Futterstroh, 20—25 „ Gemüse, 2 Wagen mit Zubehör, 1 Pflug, 2 Eggen, 2 einspännige Geschirre, eine Quantität Mist, eine Quantität eichene Bohlen, mehreres Handwerksgeschirr für Schreiner und noch sonstige Gegenstände 1505 öffentlich meistbietend versteigert werden. Treis a.d.L., am 22. Februar 1889. Großh. Ortsgericht Treis. im Arnsbrrrger Wald. Mittwoch den 27. Februar und Donnerstag den 28. Februar l. 3. Damelskopf, Nutzgarten, Seeberg, Lauter- »«rt>enBd^en' @r" Se ' Wachholderkopf und Hardt öffentlich versteigert Bekanntmachung. D" 6 Ziel Comwunalsteuer pro 1888/8» kann in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Sarnstaa ohne Kosten zur Stadlkaffe bezahlt werden. Hierbei wolle man die noch rückständigen Communalsteuer-Nachläffr in Empfang nehmen bezw. verrechnen. Gietzen, den 23. Februar 1889. 40 Fichten- „ 7 Kiefern- u.l ' Lärchen- I" 5 Birken- „ 6 Hainbuchen-„ „ 0,40 „ (15-20 44 Nadelholz-Stangen mit 2,80 fm, 50 rm Fichten-Nutzprügelholz in 3 m langen Rollen, 65 rm Buchen, 8 rm Eichen-(Werkholz)Scheitholz, 170 rm Buchen-, 32 rm Eichen-, 12 rm Nadelholz-, 23 rm Weichholz. Prugelholz, 3 35 rm Buchen-, 35 rm Eichen-Stockholz, «60 rm ^01., 540 rm Eichen-, 880 rm Nadelholz- u. Weichholz-Reiserholz. Kaufliebhaber für dar Reiserholz wollen dasselbe vorher einsehen. . .Zusammenkunft: Vormittags 10 Uhr am Mittwoch im District Feuer- m an$32' am Donnerstag im District Hardt bei Nr. 614 (am Reuen Weg). v 1500________________________ Mz-Versteigerung! Mittwoch de« 27. und Donnerstag den 28. Februar l. I., jedesmal von Vormittags 10 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeinde- und Markwald, District Langenwald und Beckertswald versteigert werden: 10 Stück Eichen-Stämme und Derb- Aktgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung am zweiten Tag im Beckertswald. Garbenteich, den 22. Februar 1889. Gr. Bürgermeisterei Garbenteich. _ ___ Schwarz.______1498 1483] Laufmädchen gesucht. Wo? sagt die Exped. d- Bl. »erden: 1) Montag den 2S. Februar Rmtr- Rmtr. 209 193 Die Zusammenkunft ist oberhalb des 536 Sommerlad. 1472 l- billigeren Einkauf liefere in bekannter Güte 1 Parthie leere Flaschen 9% 1459 Ausverkauf 12 68 800 4600 49 40 49,6 30 25 2 Wellen 2390 1110 2135 Stöcke, rm 10 25 1479 Ein junges Mädchen von hier tagsüber zur Hausarbeit gesucht- Südanlage 3. Ch emik.alien zur Photographie liefert billigst [1218] daeDrsgen-S Chemikaliengeschäft Otto Schaaf Seltersweg 39. 48 Rm. Buchen', 66 Rm. Eichenscheit, 91 Rm. Buchen-, 34 Rm. Eichen-, j 14 bis 34 cm Durchm, bis 16 m Länge mit 51,60 Fm. Inhalt, 6 Buchen- stamme mit 4,95 Fm., 2019 Nadelderbstangen bis 14 rn Länge mit 73,39 Fm., 1905 Nadelreisstangen mit 24,14 Fm. Inhalt. 3) Freitag bett 1. März: 9 Eichenstämme von 14 bis 26 cm District „Badenburgerwäldchen", das nachverzeichnete Holz versteigert werden: Steinkohlen, Stroh und Seife soll im Submissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum 28. b. MtS. bei der unterzeichneten Direction einzureichen. Gießen, 18. Februar 1889. Großherzogliche Direction der Bühner, Gerichtsvollzieher. normruags v Uhr ansangend, iollen aus dem Nachlaß der verstorbenen Frau Dr. Käsemann Wwe. dahier verschiedene Mobilien, als: Betten, Möbel, Weißzeug, Glas, Porzellan, Haus- und "Küchen- geräthe öffentlich meistbietend versteigert werden. Lich, 20. Februar 1889. 1447 Winheim. nach Maaß 5®/0 unter seitherigem Preis. Monlsg den 25. Februar, Vormittags ViU Uhr, versteigere ich zwangsweise in meinem Bureau: 8 Fatz Aepfelwein, 2 Faß Branntwein, 1 Fatz Gnrten, Durchm., 4—11 m Länge, Fichten- und Kiefernstämme von 13—36 cm Durchm., 4—17 m Länge, Derbstangen von 8—12 cm Durchm, 6—19 m Länge, Reisslängen von 4—7 cm Durchm. 4—11 m Länge. Bemerkt wird, daß das Bau-, Werk- und Nutzholz zuerst zur Versteigerung kommt. B. Scheiter, rm Buchen 32 Nadel — < Buchen: 168 , Eichen: 108,2 Nadel: 20 Gießen, den 21. Februar 1889. t Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. 1482 : Holz-Versteigerung.! »MKÄ Die Lieferuim Dienstag den 28. ds. Mt« Im Gemeindewald StQufentierg, ! berg ift ö-netmugt. ®ie 'abf^^rf^me der in der ^eit vom 1 9inrir » ^°^'."ags 9 Uhr anfangend, District Schabenberg, Mark Mai- ■ können vom 2. März an bei Großh. j 1 Ott°b° 1889 iur d7e strauch, Eichenheeg und Heckenstrauch ! Rentamt Gießen bezogen werden. Die i Anstalt erforderlichen Fletsch. soll nachverzerchnetes Holz versteigert ! Ueberwnsung des Holzes erfolgt Montag j Back- und Specrreiwaarcn' .'l'L________............. i &JRSft -L.-r Die Zusammenkunft ist bei der Seifwiese an der Straße von Oppenrod nach Albach und zwar kommt am ersten । Tag das Bau- und Werkholz, am zweiten Tag das Brennholz zur Ver- > steigerung. Oppenrod, den 20. Februar 1889. i Großh. Bürgermeisterei Oppenrod. Petri. 1409 Brennholz: Knüppel. Reisig r™ Wellen Jeitgeöotenes. Zanzibar Cigarren, erste vorzügliche Ernte einer deutsche« Pflanzung in Aanztbar, empfiehlt das hundert Stück zu Mk. 7,50 urb Mk. 9,— portofrei Georg Orlenbach, Wetzlar. ^Probekistchenlnter Nachnahme! [1481 Ein Haus in yuler Lage der Stadt, mit gr. Lade«, wonn seit Jahren ein Specereigeschäft nebst Flaschenbier verkauf betrieben wird, welches sich auch durch gr. Lagerräume zu jedem anderen Geschäft eignet, ift wegen vorgerückten Alters des Inhabers preiswerte zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. $1. —Agenten nicht ausgeschlossen [1473 Linsen und Bohnen, Erbsen, gesch. und ungeschält, gut kochend, billigst bei [1490 Robert Stuhl, Neustadt 23. A. Bau-, Werk- und Nutzholz. 34 Eichenstämme mit 29,89 Festm. 24 Nadelstämme „ 9,00 „ 887 Nadelderbstangen „ 34,95 „ 371 Nadelreisstangen „ 3,42 „ B. Brennholz. Scheith. Knüppelh. Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. ‘ ~~ ' Laug, Schaftenmacher, ____________________________Gießen — Katharinengasse 19 8 Aus Gesundheitsrücksichten will ich iiicüi Geschäft flitfgcbcu mib stelle dcßhalb von hcutr «b den gesammtcn Waarciibestniid zum 170 Rm. Nadelknüppel, 6750 Buchen-,' z j 1600Eichen-, 7550Nadelwellen, 72Rm. ! ' Buchen-, 3i Rm. Eichen-, io Rm.! ln oem Walde der Gemeinde i Nadelstöcke. \ Wieseck. 2) Dienstag ben 26 Februar: ) Freitag ben 1 März, 69 Eichenstämme von 15 bis 67 em i ÜO1J Vormittags 9 Uhr an, Durchm., bis 14 m Länge mit 50,63 ! J?“ ‘n dem Wiesecker Gemeindewald, Fm. Inhalt, 183 Nadelstämme von ** "ljr ‘" Durchm., bis 9 rn Länge mit 1,69 Fm. 206 Nadelstämme bis 41 cm Durchm. bis 17 rn Länge mit 71,76 Fm. 7 Eichenderbstangen mit 0,32 Fm. 47 Nadelderbstangen mit 2,29 Fm. sowie 130 Rm. Buchen-. 4 Rm. Eichen- scheit, 24 Buchen-, 10 Eichen-, 185 Rm Eabelfmippel 660° Buchen-, Eichen-, . Schützenhauses aus der Badeaburg. 23 ®Ud)en'' 15 9im‘ j Wieseck, am 21. Februar 1889® ^i? QiiirttntttPnFimff ift q ha . Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Zusammenkunft ist um 9 llhr; Sommerlad A Zt' °n den zwei ersten Tagen am Pflanzt ° m m e r i a d. 14 gatten, Hachbornerstraße, am dritten Tage am Heckenstrauch, Fußpfad von Treis nach Sichertshausen. Bemerkt wird, daß das Eichenstammholz zuerst zur Versteigerung kommt. Staufenberg, 21. Februar 1889. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. ' r * v"**y** »»«iwcn, - Kitzler, Beigeordneter. [1429 ' ( Waarenschrank u. sonstige Gegenstände. Versteigerung bestimmt. Entbmdungs-Anstalt. Dr. H. Löhlein 1396 Holzversteigerung. Dienstag ben 26. und woch bett 27. b. M., jedesmal Vormittags von 10 Uhr an, sollen in dem Oypenröder Gemeindewaid, Districten Eichbusch und Gründ- chen, nachverzeicyntte Holzsortimente versteigert werden: A. Bau-, Werk-- und Nutzholz: 47 Eichenstämme von 14—33 cm Um nun das Lager so rasch wie möglich zu räumen, werden sammtliche Waaren der ziemlich umfangreichen Bestände in Tuchen, Buckskins und Manufacturwaaren aller Art ■■ Min Einkaufspreis, ältere Sachen je nach ihrem Werth »och ■■ darunter verkauft. ■■ Gießen, 10. Februar 1889. Martin Scheel, Marktplatz ». Kaffee, gebrannt . m t vorzügliche Qualitäten, [1491 » Mund Mk. 1.40. 1.60 und 1.80, bei Robert Stahl, Neustadt 23. Vaseline-Lestersetl Wto Schmieren der Stiefel empfiehlt [1374 __C. Fr. Semmler. Regenschirme in schöner Auswahl billigst bei [1137 »e«n HÄuNer. Wetten Baue 12 - Ecke Wetdengasse. Masken von 5 $ an bis zu den feinsten; Papiermützen, Lärm» und Scherzartikel von 10 H an; Bigoi- phoncs zu billigen Preisen, sowie neue Maskenanzüge und Dominos in schöner Auswahl zu verleihen. 1049 Neu! Musikalische Spazierstöckc. ^Zimmer für Masken-Anzüge separat. F. Weicker. 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Chorgesang v. Romberg. Eintrittspreise. Nummeritter Sperrfitz (vordere 14 Reihen) JL 2.50. Nuwmerirter Sitzplatz (Hauptsaal) „ 1.50. Ntchtvumwerirter Sitzplatz (Hauptsaal hinterste Reihen, Anbau und Gallerie) y 1.—. Eintrittskarten sind von Freitag f.üh ab bei Herrn Brnst Baiser* Mäusburg, sowie Abends an der Kaste zu haben. 1437 Gafs-nöffnrrng 6*/2 Udr. — Beginn 7 Ubr. Gesellschaft „Heiterkeit". Sonntag den 24. Februar, Abends 7 Uhr: Abend - Unterhaltung im Saale des Cafe Leib» 1282 Karten für Nichtmitglieder ä 1 bei Herrn Restaurateur H. Wißner und Abends an der Kaste zu haben. Der Vorstand. Vermittlungen. 1040 Ein Logis, sowie e einzelnes Zimmer, gleich beziehb-, zu oerm Neuen Baue ‘Z0. 283] Logis im 1. Stock, 4—5 Zimmer mit allem Zubehör, sowie Gartenantbeil zu vermiethen. Marburger strutze 29. 1089 Ein Logis, bestehend aus drei Zimmern nebst Zubehör, zu vermiethen. Gg. Möhl, Bahnhofstraße 26. 1138 Der mittlere Stock nebst Zubeh. per 1. Mai zu verm- Grünbergerstr. 38. 1140] Familienlogis, 1. Stock, acht Zimmer, Wasserleitung, Garten, gesunde Lage rc, zu vermiethen Näh eres in der Exped. d. B l. 1142 Ein freundl. Familienlogis an ruhige Leute zu vermiethen. Neustadt 22. 1287 Der untere Stock, Westanlage 19, ist vom 15. Mai ab anderweit u ver- miethen.UranSgrill. 1291 Die von Amtmann Nebel inne- gehabte Wohnung im dritten Stock meines Hauses ift, per 1- Mai beziehbar, anderweitig billigst zu vermiethen. A.Südanlage 15 1375] Grünbergerstratze 8 ein kleines Logis zu vermiethen bri I. Schmidt. 1155 In meinem Hause (Göthestraße) der 3. Stock, 7 Zimmer, Wasserleitung und Badezimmer, zp vermiethen und im April beziehbar._______PH. Groetzer. Umzugshalber ist meine Wohnung, Grünbergerstraße Nr. 13, bestehend aus fünf Zimmern und Nebenräumen, sofort anderweitig zu vermiethen. 1403] Frau Lieutenant Höfeld. 1341] Der mittlere Stock mit Wasserleitung bis 15. Mai zu vermiethen. Joh. Thoma, Bahnhofstraße 43. £290] Dritter Stock mit Wasserleitung per 1. Mai zu vermiethen. Schillerstraße 20. 1232 Ein schönes Logis mit Zubehör und Wasserleitung 1. April zu oermietben- jSchillerstraße 2 t, Ecke der Steinstraße. 899 Zwei Zimmer mit Küche u. Boden- raum zu vermiethen. Neuenweg 36. 7'7] Grünbergerstraße 1 ist der dritte Steck, fünf Zimmer mit Zubehör, an eine ruhige Familie zu vermiethen. 7)6] In meinem neuerbauten Hause, Krofoorserstraße 15, ist der 2. Stock, bestehend aus vier Zimmern, Küche und abgeschlossenem Vorplatz, zu vermiethen. Adam Bender. 214] Hammstraße 27|: Wohnung im 2. Stock aus l^April zu vermiethen. Schlotzgasse 17 ist ein AarnilienlogtS von drei Zimmern zu vermiethen 172 115 Der untere Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern, nebst allem Zubehör, ift zu vermiethen und den 15. März beziehbar- I. Karl Steller, Schillersttaße 9. 1422 Ein Familienlogis und eine Stube mit Küche zu vermiethen. Neustadt 27. 1350] Kleine Wohnung zu vermiethen. 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Frankfurterstraße 95. 1211] Freundl. möbl- Zimmer zu ver- miethen._________Marburgerstraße 29. 1398] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Neustadt 31. 1399] Schön möbl. Zimmer zu ver- miethen. Löberftraße 2, part. 1405 Ein möblirtes Zimmer zu vermiet h em Bahnhofstraße 10 III. 83] 'Großer gewölbter Keller zu vermiethen. Näheres in der Exp. b- Bl. 1357 Das seither von Herrn F. Burk innegehabte große Fruchtlager ist per 1. März anberweit zu vermiethen. _______________Aua Lchlesstnger. 1252 Mein Laden ist zu vermiethen. Georg Schäfer, Grünbergerstraße 30] Laden nebst Wohnung zu ver- miethen. Marktftraße 16 II 987] Laden mit Comptoir u Wohnung ru verm. W. Werber, Lindenplatz 5 I. Der Laven mit £o(jt6, worin ein Fünszig-Pfg.-Bazar 11 Jahre betrieben wurde, ist zu vermiethen; ebenso ein kleines Familienlogis, welches sofort beziehbar ist. Auch kann aus Wunsch das Ganze käuflich erworben werden. 1160 JT, Seng» Vermischte Anzeigen. Lehrlings Gesuch. Auf unserem Comptoir ist eine Lehr- lingSstelle unter günstigen Bedingungen jetzt oder Ostern zu besetzen. 11494 j H. L. Berck & Co., Leinen- und Baumwollenwaaren-Fabrik. i Lens9scher Lrlsenheller. Sonntag den 24. Debruar C O N C K K T, ausgeführt von einem Theil der hiesigen Regiments-Musik. Anfang Hbr. Entree 23 Pfg. 1507 samstag den 2. März, \ S" 1 übt 61 Min. Abends, L-S»**“* ^Masken-Ball im Saale des Cafe Leib. Eintrittskarten ä l Mk., Geheim- und Gallerie-Karten a 20 Pfg sind bei den $enen D. Heil, Lindenplatz, Friseur Stier. Schulftraße, und Handschuh- . Fabrikant Wi fi^, Seltersweg, zu haben. 1263 Emtrtttspreis an der Kasse: i Mk 20 Pfg, Gallerie-Karten 20 Pfg. Geheimkurier: können vom 25. h. Mts. ab, Mittags von W/n-V/, Ubr bet Herrn H opfner. Lindenplatz 4, in Empfang genommen werden. ®a,nen im besitze von Einlaßkarten (bie vom Vorstand erhältlich) haben Berechtigung zum Balle. Oer Vorstand. Glaser-tieseilscbiift tiiessen. Sonntag den 24. Jebrnar, Abrnds 7 Uhr: 2 Stiftuogsfell mit (Concerl und Tanz üuf L o n y's Eierkeller. 1363 Karten im Vorverkauf bei Herrn Bob, Bahnhofstraße 60— Kaffe 70 Zum Besten armer Waisen. lirnssiT Sonntag den 24. Februar, Abends 8 Uhr in Stein's Saalbau. Im Vorverkauf sind zu haben: Herrenkarten i M bei den Herren G Gerhardt, Lmdenplotz, 91. Weiler, Schulftraße und W Wirsiq, >Leltersweg. n Desgs Damenkarten ä 30 H in den GeschäftrlocMäten der Herren R. Haas Selterrweg, F Teipel, Marktplatz, und Frl. Becker, Lindenplatz. An der Kasse: Herrenkarten 1,50, Damenkarten 50 H. 1223 Der Vorstand de» Fechtverband» Gieße«. I Todes-Anzeige. ■ Verwandten, Freunden und Bekannten statt jeder besonderen | Anzeige hiermit die traurige Mittheilung, daß unsere unvergeßliche ■ Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Dorothea Reinhardt, I grb. Schwalb, nach längerem Leiden Donnerstag Abend 5 Uhr sanft entschlafen ist. I Gießen, den 23. Februar 1389. Die trauernden Hinterbliebenen. ■ Die Beerdigung findet Sonntag den 24. Februar, Nachmittags ■ 3 Uhr, vom Sterbehause (Katharinengaffe 4) aus statt. 1499 Ik Restaurant zu den 3 Hasen. Heute Samstag Abend Vortrag des Herrn Pfeiffer aus Wohnbach über feine Reisen in Spanien, Portugal, England, Schottland und Belgien. Anfang Vr8 Uhr. 1461 Entree für Jedermann frei- 1464 Zwei schöne zweijährige Kasel- ochsen (Vogelsberger unb Berner) zu verkaufen bei Philipp Schwan, Neustadt 43. 148 i Ein mit entsprechenden Bvrkennt- nissen versehener junger Mann kann zu Ostern bei uns in bie Lehre treten. Schulhof & Co. 1478 Ein in Küche unb aller Hausarbeit grünblich erfahres älteres Mädchen gesucht. Frau Major CuUmann. 2 1477] Ein solides fleißiges^ X Mädchen, welches selbststänbig kochen X kann, alle Hausarbeit grünblich ocr? X X steht unb gute Zeugnisse aufweisen X X kann, wirb gegen hohen Lohn „für T Ostern zu miethen gesucht - Näheres in ber Exped. b- Bl. T 1434 Einen Lehrling sucht I. Klinkersutz, Tapezier, Löweng. 25* Redaktion: A. Scheyda. — ^cua uno Berlag der Brühl'fchm 3)ruüeui (Fr. ^hr. Pietsch) in Gießen.