I 1889 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Nr. 47. Erstes Blatt. Sonntag den 24. Februar Bttteau r Schulftraße 7. Erscheint täglich mtt Ausnahme des Montags Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobs Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf Amtlicher Hheit. Gefunden: 1 Portemonnaie, 1 Handschuh, 1 Muff, 1 Tabakspfeife. Gießen, am 23. Februar 1889. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Frese nius. m x cc . P Ä Gießen, am 19. Februar 1889. Betreffend: Die Unfall- und Krankenversichernng der in land- und forstwirthschastlichen Betrieben beschäftigten Personen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die «rotzherz-glicheu Btzrg-rm-ist-rete« d-S »reiftl. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit Erledigung unserer Verfügung vom 2. Januar 1889 im Rückstände sind, werden hieran mit lsrist von 8 Lagen erinnert ° v. Gagern. Betreffend: Den Wiejengang. Gießen, am 20. Februar 1889. Das Großyerzogliche Kreisamt Gießen an die G rotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Artikel 7 der Wiesenpolizei-Ordnung ist im nächsten Monat der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feldschüben und Wiesenwärter vorzunehmen. ° s .A q, W'r beauftragen Sie deshalb, dieselben hierzu baldigst aufzufordern und uns die über den Wiesengang aufzunehmenden Protokolle bis längstens lu. »prti vorzulegen. ° 3» diesen Protokollen haben die Wiesenvorstände, was Sie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich folgende Punkte auszunehmen.- 1) ob die Anordnungen, welche Sie bei dem letzten Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche nicht; 2) welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bet dem dieemal-gen Wiesengang Vorgefundenen Mängel von Ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden; hierbei wird den Wiesenvorftänden besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch aui die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos rc, aus die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Ent- wafferungrgräben,. aut die Verebenung der Maulwurfshügel und dergleichen und auf die Unterhaltung der Be- und Entwässerungsgräben m richten und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren; * 3) Verbesserungsvorschläge in Bezug aus größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung die Blldung von Waffergenoffenschasten na(9 dem Gesetze vom 30. Juli 1887 über die Bäche und nicht ständig fließenden Gewässer (RegierungS.Blatt S. 159) erforderlich ist. . -lcr. 2 erlautern wir, daß Sie in der Regel, insofern kein betret A istand vorliegt, jedem der betreffenden Wiesenbesitzer speciell eröffnen wollen, welche Mängel der Wtesenvorstand vorgesunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wiesenvorstand zu bestimmenden Frist so gewiß zu be- gingen waren, als sonst dte nöthigen Herstellungen auf Kosten der Säumigen angeordnet würden. Nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist wollen Sie nach Anhörung des Wtesenvorstandes weitere Anträge stellen. Jedenfalls sind die von Ihnen getroffenen Anordnungen ih den von Ihnen einzusendenden Protokollen einstweilen zu erwähnen. 31 —, ,r ^ar8 Protokoll über den Rundgang ist von allen Thecknehmern zu unterzeichnen- War ein Mitglied des Wiesenvorstandes verhindert, am Rundganae Therl zu nehmen, so tft dtes am Schluffe des Protokolles zu bemerken. an. r Sollte dec Wiesenvorstano, der außer dem Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten, mindestens noch aus zwei Ortseinwohnern, welche WieM besitzen, oder solche zu benutzen oder zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollständig sein, so wollen Sie den Gemeinderath wegen Ergänzung des Wtesenvorstandes vernehmen und uns die Anträge des Gemeinderathes in besonderer Verhandlung vorlegen. __________v. Gagern. politische veberficht- L- G i e ß e n, 23. Februar. Zur Rückkehr der Kaiserin Friedrich und ihrer Töchter aus England nach Deutschland verlautet jetzt bestimmt, daß die hohen Herrschaften die Rückreise an diesem Sonntag mittels der englischen Königsyacht „Victoria und Albert" antreten und in Vliessingen landen werden. Beim Reichskanzler findet an diesem Montag ein großes „Ministeressen" statt, zu welchem auch de^Kaiser seine Gegenwart zugesagt hat- die sämmtlichen Mitglieder des preußischen Staatsmintfteriums sowie dte beiden Chefs des kaiserlichen Ctvtl- und Militärcabinets sind beim Fürsten Bismarck zu Tisch gebeten. — Der Kaiser und die Kaiserin werden am 26. d. M. einem größeren Empfange auf der italienischen Botschaft beiwohnen. Von einer Verbindung, die zwischen dem Prinzen Karl von Schweden und der Prinzessin Victoria, der Zweitältesten Schwester unseres Kaisers, geplant sein soll, geht tn Berliner Hofkretsen das Gerücht. Prinz Karl, Herzog von Westgothland, ist der dritte Sohn des Königs Oscar von Schweden und 1861 geboren; Prinzeß Victoria steht bekanntlich im 23. Lebensjahre. Es heißt, Prinz Karl werde behufs Theilnahme an den Frühjahrsubungen der deutschen Cavallerte nach Berlin kommen. Daß dte in den ReichstagSverhandlungen eingetretene Pause wesentlich mit das Emporschteßen der verschiedensten Gerüchte begünstigte, kann nicht bezweifelt werden und darum steht zu erwarten, daß die demnächst erfolgende Wiederaufnahme der Plenarverhandlungen des Reichsparlaments von selbst diesem öden Tagesklatsch ein Ziel setzen werde. In den ersten Märztagen, wahrscheinlich am 4. März, soll der Wteder- zusammentrttt des Plenums erfolgen, obwohl dte Vertagung ursprünglich bis Mitte nächsten Monats in Aussicht genommen war; indessen haben dte beiden großen Commissionen des Reichstages ihre Arbeiten wider Vermuthen rasch gefördert, so daß auch die Vertagung des Plenums abgekürzt werden fann. Dte Commission für das Ge- nosfenschaftsgesetz deendigte die erste Lesung des Entwurfes bekanntlich schon tn voriger Woche und wird sie nächster Tage tn die zweite Lesung Eintreten. Nunmehr hat auch die Commission für das Altersversicherungsgesetz die erste Berathung der Vorlage zu Ende geführt; am Mittwoch wurden dte Schlußparagraphen erledigt und soll die zweite Berathung beginnen, sobald die Beschlüsse erster Lesung redtgtrt sein werden. Immerhin werden aber auch die weiteren Verhandlungen über die Altersoerstcherungs- vorlage die Commission noch einige Zeit beschäftigen und läßt sich daher auch jetzt no.ch »tcht bestimmen, wann der Entwurf dem Retchstagsplenum wieder zugehen wird. Da- ge>en ist nicht zu bezweifeln, daß der Genossenschaftsgesetzentwurf von der Commission demnächst völlig, fertiggestellt sein wird und da außerdem noch einige kleinere Vorlagen sowie verschiedene Initiativanträge zu erledigen sind, fehlt es an genügendem ArbeitS- stoff für den Reichstag jedenfalls nicht mehr. Auch die vielgenannte Artillerie-Vorlage ist jetzt im Bundesrathe eingebracht worden, wo sie rasche Erledigung finden dürfte, so daß ihre Einbringung^im Reichstage vielleicht schon in nächster Woche zu gewärtigen ist. Das infolge der Ernennung Dr. v. Schelling's zum preußischen Justizminister erledigte Staatssecretariat im Retchsjustizamte ist nunmehr wiederum besetzt worden und zwar ist der Präsident des Kammergerichtes in Berlin, Herr v. Oehlschläger, zum Staatssecretair im Retchsjustizamte ernannt worden, welche Ernennung allerdings auch allseitig erwartet wurde. Herr v. Oehlschläger hat bei seiner Beförderung den Charakter als Wirkl. Geh. Rath mit dem Prädtcat „Excellenz" erhalten. Der neue Staatssecretair im Reichsjustizamte, Herr v. Oehlschläger, steht im 58. Lebensjahre und bekleidete seit dem 1. Januar das Amt des Präsidenten des Kammergerichtes, des ersten preußischen Gerichtshofes. Parlamentarisch ist er schon vielfach und mit Erfolg thätig gewesen, als Regierungscornrnissar im preußischen Landtage und im Reichstage, hier namentlich in der Reichsjustizcommission; außerdem gehört Herr v. Oehlschläger seit 1884 dem preußischen Herrmhause an. Gleich Herrn v. Schelling, seinem Vorgänger in seinem nunmehrigen hohen Posten, gehört auch Herr v. Oehlschläger keiner politischen Partei an und dies dürfte für den Leiter des Reichsjustizamtes gerade kein Fehler sein. Das Befinden des in Nizza weilenden Königs von Württemberg läßt noch immer zu wünschen übrig. Der hohe Herr leidet seit einigen Tagen an erneuten katarrhalischen Erkrankungen der oberen Luftwege und starkem Husten, doch nimmt man on, daß die katarrhalische Erkrankung mit Erhöhung der Temperatur normal verlaufen werde.' Nach fünftägigen scharfen Debatten hat das ungarische Abgeordnetenhaus am Donnerstag den bekannten § 14 der Wehrvorlage mit der von Tisza beantragten Abänderung, daß das jährliche Recrutencontingent in Höhe von 102,000 Mann auf 10 Jahre Geltung haben soll, genehmigt. Die Mehrheit, mit welcher der so heiß umstrittene Paragraph genehmigt wurde, war eine bedeutende, da nur ein Theil der Linken dagegen stimmte und es darf nunmehr erwartet werden, daß auch der übrige Theil der Wehrvorlage im ungarischen Abgeordnetenbause zur Annahme und rasche» Erledigung gelangt. Daß die Magnatentafel, das Oberhaus, dem Wehrgesetze noch besondere Schwierigkeiten machen sollte, ist nicht anzunehmen und somit steht beim endlich die definitive, Beilegung dieser Frage, welche die leicht entzündlichen Gemüther der Magyaren so in Harnisch gebracht hat, demnächst bevor. « . amtliche „Wiener Zeitung« verzeichnet die im Wiener Auswärtigen. Amte anläßlich des Ablebens des Kronprinzen Rudolf eingegangenen Beileids- I dezcugungen. Solche erfolgten außer von sämmtlichen europäischen Negierungen und ' ewer Anrahl europätscher Parlamente auch von Brasilien, China, Japan, Liberia (Westasrika), Siam und den Vereinigten Staaten von Nordamerika. denisch-englifche Blokade-Unternehmen gegen den Sklavenhandel in Ostafrika kann sich jetzt zum ersten Male einer wirksamen Unterstützung seitens des Sultans von Zanzibar erfreuen. Nach Mitthetlungen Salisbury's im englischen Oberhause hat der Sultan Chalifa den Admiralen des deutschen und des englischen Blo- radegeschwaders die Ermächtigung erthetlt, in den Terrttorialgewässern von Pemba und Zanzibar das sonst nur dem Sultan zustehende Recht, arabische Sklavenschiffe die sich des velbotcrien Handels schuldig machen, zu durchsuchen und wegzunehmen. Trotzdem wird ff eiltch, wie Lorb Salisbury ferner meinte, der Kampf mit den Sklavenhändlern noch ein langer und hartnäckiger sein. Darmstadt, 22. Februar. Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Sectton für Justizverwaltung, Nr. 6, enthält Ausschretben 3®tai™erroaUun". bt &ÄÄ*; sä » s Lfln hJFinn'Erbabe xunb DA n sofort Gegenmittel angewendel werden müßten l-ich-n Ä:. Dt77brL°Ä"L^.7gan7unÄLflubt ÄS L ÄÄt&a^ burchg-prL. ’S «HS5S aufmerksamen und zuvorkommenden Behandlung der Passagiere verdanken etn^lge Passagierdampfer, dem diese hohe Auszeichnung zu Thetl geworden ist. Die Zwiebel als Genuß- und Heilmittel. □ - r bo$ bcr Saft der Zwiebel unter Beimischung von gutem h?erun tld -L?6en alle Krankheiten der Athmungsorgane tn uralter Telegraphische Depeschen. Wolff's tslegr. Correfpondenz-Bureau 22‘f ^bruar. Die offictösen „Berl. Poltt. Nachr." bezeichnen die k-?Gr7-7WasS Reisen Herder. Btsmarck's und «V, «in T~ Die Nachricht von der Abtretung, resp. Verschenkung des Gebiets »mischen ??^stlah unv der algerischen Grenze an Deutschland seitens des Sultans von Marokko ^tzt^und "päter bezeichmttE tendenziöse Erfindung, als völlig unbegründet für , Derlin, 22. Februar. Nummer 41 der „Volkszeitung", erstes Blatt und di? beschlagnahmt" b" "$CrL Riesten Nachrichten" wurden heute Vormittag'polizeilich , , Eöraunschweig, 22. Februar. Staatsminister Graf von Görtz-Wrtsbera ist ü riLUm^i h 1 gestorben. (Der Verstorbene war Staatsminister sei?No- vember 1883. Nach dem am 18. October 1884 erfolgten Tode des Herzogs Wilhelm Braunschweig trat er an die Spitze des auf Grund des Gesetzes vom 16. Februm «rFjÄtTtoßefebten Regentschaftsrathes. Am 21. October 1885 befürwortete Grat Görtz- ^8,.!!!/!!,'7.~ und bewegten Zeiten um das Land erworben habe. Sein Name werde in eb en Äosftn bC§ Vanbe§ ^gehören. Darauf wurde die Sitzung Februar. Die „Polit. Corr." veröffentlicht die aus Budapest datirte ^iserlrche Cntschließung, durch welche das Protektorat über das literarische Werk des 11 *-8=1 — „Das „Telegr. Corr.-Bureau" dementtrt die Nachricht des Fiaaro" daü her S5J;, SSi,®”1 Siw M *" -">-«»"» «,»-«>»»>».! >-« ”to - - Paris, 22. Februar. Das Portefeuille des Auswärtigen soll dem Botschafter Ä Angeboten worden sein. Für das Unterftaatssecretariat des Innern wird Ptchon, für die Posten und Telegraphen Sirene, für die Colonien Jamats genannt. Die Zeitungen nehmen das Cabinet ziemlich kühl auf Die Revublst^u? Frunratt?" «klär'-, li- w-rd- vom Cabin-t Tirard'p-rlang-u, was st- 7on Uog7-7v7fang°- Das Ji0t' bQ§ habe sich in die Unmöglichkeit versetzt, ein klare., festes, politrfches Programm zu haben und werde daher nur ein mäßiges Ver- ber^inn^^h'pr ?? -b^ungen werfen dem Ministerium vor, daß es aus ÄÄ.“ “ÄttSg"““''- ”ur »»»-«-> Paris, 22. Februar. Der „Temps" bestätigt die Nachricht von der Beschießung ^^Euow's. Das Blatt berichtet, Goalet habe vorher in Ubt^ b b Beziehungen Aschinow's zur russischen Regierung angesragl. Die letztere antwortete, sie sei bet dem Unternehmen Aschinow's durchaus nickt intercssirt. Darauf ertheilte der französische Minister des Auswärtigen Befehl, Aschtnow aufzufordern, sich entweder den bestehenden Gebräuchen zu fügen oder das unter sischer Oberhoheit stehende Gebiet zu räumen. Aschtnow weigerte sich nicht allein der ZU leisten, sondern pflanzte die russische Fahne aus unt) behauptete «In Recht zu haben, m Sagallo zu verbleiben. Als dann das Bombardement kur/und erfolgreich beendigt war, wurde der „freie Kosak" Aschtnow mit seinen Leuten nach Obok abgesuhrt, wo sie sich zur Zeit noch befinden. — Nach der „Agence Havas" emvstna b« Martnemtmster noch kein amtliches Detail über die Beschießung Sagallos 7n de? ThUr^ bcni Äreuictr „Seignelay". Admiral Aubry hatte Atschinow, bevor er gegen d^lben vorging, aufgefordert, entweder wieder tn See zu gehen oder die auf französischem Gebiet ausgeschtssten Waffen und Munition auszuliefern Auch die m nicht, hervorzuheben, daß die Expedition Aschinow's in feiner OTtetnbmmCn m«be”r 5 b” rufftft6en 3tcflletunfl «-d--kt, sondern auf eigene Gefahr t tiI P^^iS? 22. Februar. Der in der heutigen Abendsitzuna des Mtnisterratbs beschlostene Text der Erklärung, welche das neue Cabinet morgen der Kammer unter Ä ?0£b ün Carnot zur Genehmigung ein gereicht w7rL ... kruar* ^or der Parnell - Commission gab Piggott heute Walsh davon unterrichtet zu haben, daß er die fraglichen Briefe Ja rn+Cac gefälscht halte. Ferner wird constattrt, daß Ptggott dem damaligen Staatssecretar Forster, sowie dem Fenier Egan seine Dienste aimeboten und Äh nnn Beiden erbeten habe Parnell's Anwalt, Sir Russel,^aß P ggott gerade d e felben Buchstabirungsfehler macht, welche in den Parnellbriefen vorkommen? k r n T0?*?/ ??• Abbruar. Im Laufe der Adreßdebatte tpi Unterhause erklärte der UnterltaatSfecretar des Aeuyeren, Fergusson, die Reateruna könne kein/ EJn . b^?st^stEch der Handels- und Missionsstattonen am Nyassasee (Ostafrika) Qnmbpnmcn 'cmi abef 5?/?^ leden Versuch Portugals, die Schifffahrt auf dem 3t?fihnn,JU A Echen, p^attstirt; gegen Forschungs-Expeditionen Portugals in seinen fonne die englische Regierung nicht proteftlren, es wäre aber Gegenstand ^ner Klage, wenn solche Expeditionen als Mittel gebraucht werden die enaliscken ^^^^^d^NUssior^stationer^zu^chädigem^Die^Debatte wurde vertagt. totale*. ©ieftett, 23. Februar. (Telephon.^ Bis heute haben sich nunmehr 43 Anarist bingezeichnet und wird hoffentlich diese Einrichtung baldigst in Angriff genommen werden können. w 0 vulul0'1 f^r^cr rbc^ ^erriÄJin der Bahnhofstraße erregen dort aus- ÄÄb^Esen-Exemplare von Messina-Orangen das Erstaunen der Vorübergehenden übrig laff=naU8 6ei°6Cn ,ein auch an Wohlgeschmack nichts Gießen, 23. Februar. Schreinermeister Hermann Werner ru Gießen rinßckgf0 6Q§ 6m mCgCn Diebstahlsversuchs ergangene Landgerichtsurtheil Revision Handel unv Verkehr. Hahnen pr. St. Jt 1,60-2,20, Enten pr. St ät 2 00—2 3oP Ä Verpachtung der Bahnhofs-Restauration zu Lollar. Die Bahnhofsrestauration Lollar soll zum 1. Mai ds. Is. anderweit verpachtet werden und ist dazu Termin Mittwoch den 20 März»88V, Borw. 11 Uhr, im diesseitigen Verwaltungsgebäude hier anberaumt. Die Bedingungen können bei unserem Bureauvorsteher hier eingesehen, auch gegen Erstattung der Schreibgebühren von 50 Pfg. von demselben bezogen werden. 1495 Cassel, d n 19. Februar 1889. Königliches EifenbahmBetriebSamt. (Main-Weser»Bahn) Holzverkauf. Freitag den 8. März c., von 9 Uhr ab, läßt die Gemeinde D o r l a r b. Wirthin Wwe. Schneider das. folgende Holz- sorlimente oe> steigern- 1) aus den Distrikten Königstein 13b, Hombergskopf 12o, Teufel-- wiese 15, Homberg 11, Totalität 12» b nnd 13a. 1) Eichev-Stamme 12 Stück — 4,51 Festm., Scheit 6, Scheit u Knüppel 6,5, Knüppel 5, Stöcke 1, Reiser 58 rm 2) Buchen r rm Sckeit 42, Scheitu. Knüppel 14, Knüppel 16, Stöcke 22, Reiser 6 U 3) Gemischte Reiser 342, 4) Dörner 8, 5) Ginster 142, 6) Brock holz 1 rm. 2) aus den Distr. Zwerggrund 4a, Epitzeberg 3a/b, JammerSverg 6* und Totalität 5 u. 7. li Eichen-Stamuze HL und 1V Kl 24 Stück — 6,hl F^stm., Nutzholz!!, Scheit 11, Scheit u Knüppel 10, Knüppel 1, Stockholz 0,o (Hanstock), Reiser 131 rm, 2) Kicsern-Stämme 5 Stück — 0,91 Festm. Stangen 27 Stück — 1,80 Festm., stlutzholz z, Scheit und Knüppel 2, Knüppel 11, Stöcke 3,5, Reiser 45 und Sprockholz 0,25 rm, 3) LärcheN'Stämme 2 Stück — 0,25 Festm, Stangen 6 Stück = 0,54 Festm., 4) Birken r Nutzholz 8, Besinn iser 92 rm, 5) Weichholz rm Scheit 13, Knüppel 24, Reiser 512, b) Dörner 68, /) Sprockholz 0,50, 8) Gemischte Weichholzreiser 477, 9) Gemischte Reiser 50, 10) Ginster 16 rm. Krosdoif, den 22. Februar 1889. 1496 Das Bürgermeisteramt. Holzverkauf. Montag den 4. März e., von xk9 Uhr ab, werden im Gemeindedause zu Krofdorf nachverzeichnete Holzsornmente aus dem Gem.indewalde Krofdorf-Gleiberg versteigert: Dtstr. Gtrinbusch 8. Buchen: rm 74 Scheit und Knüppel, 133 Reiser. Distr. Dickehau 22. Buchen: rm 6 Knüppel, 988 Reiser Eichen: rm 2 Scheit 5 Reiser. Erlen: rm 4 Knüppel, 2 und 1 Mtr. lang, 37 Reiser. Nadelholz rm 1 Knüppel Dtstr. Heide 20b. Kiefern-Stämme 257 Stück II., HI. und IV. Kl. = 77,30 Festm. Nutzholz 42 rm, 4 Mir. lang. Brennholz rm 3 Scheit, 34 Knüppel, 3u Stöcke, 289 Reiser. Eichen rm 2,5 Knüppel. Weichholz rm 95 Reis r. Dtstr. Kornstück 15a. Buchen rm 90 Scheit und Knüppel, 155 Reiser. Kiefern rm 1 Knüppel, 1 Stamm — 0,64 Festm. Eichen-Stämme21 Stück— 4,67 Festm., Knüppel 42, Reiser 36 ) rm. Fich- Unreifer 5 rm. Dtstr. Tteinbusch 16a b. Buchen rm Scheit 110, Reiser 17c. Eichen rm Knüppel 44, Reiser 4 7, Stämme 16 Stück — 3,20 Festm Krofdorf, den 21. Februar 1889. 1497 Das Bürgermeisteramt. Knorr’s Reis, Gries, Gerste, Grünkern, Tapioca- Julienne, Erbsen, Linsen, Bohnen, grüne Erbsen, Kartoffeln, Koerbel u. Hafergrütze. Suppentabletten mit Bouillon - Extract, sind mit Wasser, ohne jede weitere Zuthat gekocht, von vorzüglichem Geschmack, ohne jede Mühe zubereitet, kräftig, nahrhaft, gesund und sehr billig. Knorr’S Hafermehl, • Reismehl, W Tapioca, * Suppenkräuter (Julienne) empfiehlt [1510 Emil Orbig, Bahnhofstraße 80. Allgemeiner Anzeiger. Zur Stadt Cassel. E.nem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich die Nestauration zur Stadt Cafsel übernommen habe und die darin von Anfang betriebene Restauration wie bisher weiterbetreibe. Vorzügliches Aetien- Exporte Bier stets im Zapf, reingehaltene Weine, warme und kalte Speisen zu jeder Tageszeit. Ne« hergerichteteS Billard. SMF* Aufmerksame Bedienung, billige Preise. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein 1518 l*eter fiönifj, Aufträge an Fuhrmann Jung von Lich werden angenommen. Untersucht von Geh. Hofrath Professor Dr. R. Fresenius. Kaffee von puren Kaffeebohnen hergestellt bleibt entweder dünn oder wird bei Verwendung eines verhältnißmäßig großen Quantums an Bohnen so stark und dick, daß die Mehrzahl der Consumenten, insbesondere Damen, das Getränk nicht als bekömmlich, wohl aber als sehr kostspielig bezeichnen können. 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Februar 1889. 4°/0 Gießener Obl. 104 20 70. 87 240 40 43 00 103 50 202.90 169.75 106 80 142.80 176.90 Tendenz: Oefterr. Creditactietfi Oesterr. Staatsbahn-Actier Laura-Actien Darmstädter Bankaclien Diöconto-Com-Antheile Lombarden Ostpreußen Bochumer Gußstahlactien ehr fest. Singer-Nähmaschinen bestes deutsches Fabrikat, mit allen Verbesserungen incl. Schutzkasten Maschinen neuester Construction stets vorräthig. H. Kraft, Neuenweg 46. ■■■■■ Reelle Garantie. — Eigene Reparaturwerkstätte. ■■■■ En gros. 10 Mäusburg 10. En detail. Größte Auswahl in rein wollenen Tricottaillen von Nm. 1,75 an, schwere dicke Winter-Onalität zu Mk. 2.50 in allen Weiten. Anfertigung nach Maaß in schwarten, farbigen und neuem gestreiftem Trieot. Täglicher Eingang von Neuheiten. Reifemuster-Trieottaillen aus unserer Reise- Collection geben zum Selbstkostenpreis ab. isie 103.50 | 5% Buderus Obl. ReichSbank-Disk. 3%. — Franks. Bank-Disk. 3%. Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 23. Februar 1889. Schlußcourse 1 Uhr 15 Min- 4% Reichsanleihe 109.15 31/,0/g do- 103.85 4% Preuß. Consols 108 75 3V2% do. 10445 4°/0 Ungar. Goldrente 85 70 4'/«°/o Oesterreich. Silberrente 70.70 । Disconto-Commandit-Anth. 236.20 Darmstädter Bank-Act. 172.50 Oesterreich. Credit 263.37 5% Italiener Rente ult. 96.10 5% 2d71/73er Russen 102.10 4o/o 1880er do. 89 90 Russische II. Orientanleihe 67.70 4% unif. Egypter 87 60 6°/o ons. Mexikaner, große Stücke 92.10 Oester. eich. Staatsbahn-Actien 233.37 Lombard. Eisenbahn- „ 84 25 Galizische do. „ 174 50 20 FrancS-Stücke 16.16—16.20 10 do. 16.13-16.17 Engt. Souvereigns 20.35—20.40 Dollars in Gold 417-4.21. &&&&&&&&&»<& Soeben erschienen: System der Künste mit Rücksicht auf die Fragen der Vereinigung verschiedener Künste und des Baustils der Zukunft dargesteilt von Theodor Alt. Gr. 8» VIII, 260 Seiten, b . 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