1889. Rr. 299. Zweites Blatt. Sonntag dm 22. Dcccmber Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener A.mitienbtLtter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Bierteljähriger Aöonncmentspretsr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchutflratze Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den "Kreis Gietzen. Die Arbeitslöhne in den KohlenbeMen. In der socialen Bewegung des gegenwärtigen Jahres hat der umfangreiche und wiederholte Ausstand der Bergleute die größte Beachtimg in Anspruch genommen. Um die Forderungen der Ausständigen auf ihre Berechtigung prüfen zu können, hat der „Reichsanzeiger" vor einiger Zeit eine Aus- Gratisbeilage: Gießener Jamilienökätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Burcaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Abonnements Einladung. Zum Abonnement aus den „Wicfjcnct ÄNAtigkk für das 1. Quartal 1890 laden wir hiermit freundlichst ein. Trotz des vergrößerten Formats wird der Bezugspreis der alte bleiben: Mk. 2.20 incl. Trägerlohn innerhalb der Stadt Gießen, Mk. 2.— auf der Postexcl. Postgebühr. Getreu ihrem bewährten Princip wird die Redaction es sich stets angelegen sein lassen, keine Parteipolitik zu treiben, sondern nur stets reserirend die Tagesereignisse zur Kenntniß der Leser zu bringen. Unterstützt von bewährten Correspondenten in allen Theilen des engeren Vaterlandes, wird der „Anzeiger" auch für die Folge bestrebt sein, in knapper Kürze alles das zu bieten, was seinen zahlreichen Lesern von Interesse und von Nutzen sein dürste. — Auswärtige Leser bitten wir bei der Post ihre Bestellung vor dem 28. d. M. aufgeben zu wollen, damit die Nachgebühr von 10 Pfg. weg- sällt, welche die Post für alle die Bestellungen erhebt, welche nach obigem Datum ausgegeben werden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, falls keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den „Anzeiger" auch für die Folge weiter senden und den Betrag hierfür durch Quittung erheben lassen. Neuhinzutretende Leser erhalten den Anzeiger vom Tage der Bestellung bis Ende dieses Monats umsonst zugestellt. Hochachtend vertag des „Gießener Anzeiger" Bruhl'fche Druckerei, Schulstr. 7. stellung der Arbeitslöhne in den Steinkohlenbezirken während der ersten drei Vierteljahre 1889 veröffentlicht. Zur Vervollständigung dieser Mittheilungen dient die Aufstellung der entsprechenden Löhne, welche im Jahre 1888 in den genannten Bezirken verdient wurden und welche in dem amtlichen Bericht enthalten fein werden, der, wie alljährlich, dem Landtage alsbald nach seinem Zusammentritt vorgelegt werden wird. Danach betrug im vorigen Jahre der gcsammte Arbeitslohn für die unterirdisch beschäftigten eigentlichen Bergarbeiter beim Steinkohlenbergbau nach Abzug aller Arbeitskosten, sowie der Knappschafts- und Krankenkassenbeiträge in Oberschlesien 565 Mk., in Niederschlesien 667 Mk., beim Steinkohlenbergbau im Dortmunder Bezirk 936 Mk. und im Saarbrücker 885 Mk., für die sonstigen unterirdisch beschäftigten Arbeiter (Grubenausbau und Nebenarbeiten) in Oberschlesien 558 Mk., in Niederschlesien 672 Mk., im Dortmunder Revier 763 Mk. und im Saarbrücker Revier 785 Mk., für die über Tage beschäftigten Arbeiter in Oberschlesien 498 Mk., in Niederschlesien 594 Mk., im Dortmunder Revier 797 Mk. und Saarbrücker Revier 711 Mk. - für jugendliche Arbeiter in Oberfchlesien 182 Mk., in Niederschlesien 274 Mk., im Dortmunder Revier 306 Mk. und im Saarbrücker Revier 331 Mk.- endlich für weibliche Arbeiter in Oberschlesien 213 Mk. und in Niederschlesien 345 Mk. (in den westdeutschen Revieren wurden solche nicht beschäftigt). Zieht man aus den verschiedenen vorstehenden Kategorien den Durchschnitt, so entfielen aus eine Arbeitskraft in Oberschlesien 516 Mk. und in Niederschlesien 630 Mk., im Dortmunder Revier 863 Mk. und im Saarbrücker Revier 842 Mk. Wie in den Vorjahren 1888 wurden den Arbeitern in den meisten Bezirken neben dem baar ausgezahlten Lohne noch wirth- schastliche Beihülfen der verschiedensten Art gewährt, welche bei einem Vergleiche der Löhne mit in Betracht gezogen werden müssen. So bezogen die Arbeiter- in Ober- und Niederschlesien an Land, Wohnung, Freikohlen und dergleichen einen Vermögensvortheil, welcher sich in Geld ausgedrückt auf eine Schicht und jeden Kopf der Belegschaft durchschnittlich, ebenso wie im Jahre 1887, zu 4 bezw. 5 Psg. berechnet, wobei zu erwähnen ist, daß durchschnittlich auf einen Arbeiter in Oberschlesien 280, in Niederschlesien 309 verfahrene Arbeitsschichten kamen.' Noch ist zu bemerken, daß in den obigen Angaben der verdiente und wirklich ausgezahlte reine Lohn enthalten ist. Durch Einrechnung der gemachten Abzüge würde sich dasselbe für eine Schicht um durchschnittlich 20 Psg. für den über Tag beschäftigten und um 27 Pfg. für den unterirdisch beschäftigten Arbeiter erhöhen, nämlich um durchschnittlich je 11 Psg. an Knappschafts- und Krankenkost en- Beiträgen, 9 Pfg. an Kosten für Beschaffung und Unterhaltung des Arbeitsgezähes und dergl., sowie 7 Pfg. an Kosten für Grubengeleucht (Oel) bei den unterirdisch beschäftigten Arbeitern. vermischte». Görlitz, 15. Dccember. Die vom Aftikaforschcr Haupt' mann Kund aus dem Dorfe Zonu im Kamerun-Hinterlande hierher gebrachten beiden N e g e r k n a b e n Lukenje und Demba, welche im Alter von 9 und 10 Jahren stehen, haben in der untersten Klasse der hiesigen höheren Bürgerschule Aufnahme gefunden und machen hier, intelligent wie sie sind, zufr^den- stellendc Fortschritte. Sie besuchen hier auch den Uand fertigkeitsunterricht und zeichnen sich in demselben durch einen hervorragend practischen Sinn aus. Die deutsche Sprache beherrschen sie bereits in einem den Unterricht und die Unter Weisung ermöglichenden Maße. — Ein Mittel gegen die Influenza. AuS Brüssel, 17. ds. Mts., wird geschrieben: Die „Influenza" soll natürlich auch hier aufgetreten sein. Es handelt sich, mit Ausnahme einiger in den Häsen eingeschleppter Fälle, freilich nur um starke Schnupfen, die bei dem herrschenden feuchten, nebligen Wetter an der Tagesordnung sind, — aber alle Welt glaubt die berühmte Krankheit zu haben. Gestern nun wurde hier ein Fall gründlicher, schneller Heilung von der verheerenden Seuche constatirt. Ein hiesiger Bankier betritt kaum sein Arbeitszimmer, als vier seiner jungen Leute sich bei ihm vorstellen mit der gleichlautenden Erklärung: „Ich habe leider die Influenza in dem Grade, daß es mir unmöglich ist u. s. w." — Der Ches: „Sie wollen also Urlaub. Sie wollen gehen — das geht nicht." — „Aber Sie werden doch verstehen — nicht arbeiten können — an steckend — einen Tag zu Hause zur Heilung — u. s. w." — „Erlauben Sie mir, eben darum geht es nicht. Ich kann unmöglich gestatten, daß Sie jetzt, krank, wie Sie offenbar im höchsten Grade sind, hinausgehen und mir noch andere Leute anstecken. Nein, nein . . . ich habe schließlich die Verantwortung- Sie bleiben hier!" — „Aber, Herr . . . ." - „Ich werde Sie schon völlig isoliren, gewiß ... Sie bleiben hier im Bureau, wir werden tüchtig heizen ... für angemessene Krankenkost wird meine Frau sorgen ... Sie können, so gut es geht, arbeiten ... und Ihre Collegen werde ich schnell entlassen, damit sie mir in der von Ihnen vergifteten Luft nicht auch noch angesteckt werden." — Der Ehef verschwand. Widerrede gabs nicht. Und es geschah nach seinen Worten. Abends fragte der Ches durch das Schlüsselloch nach dem Befinden. Sie hatten den ganzen Tag in einem überheizten Zimmer gearbeitet, — für die Feuilleton. Was soll ich schenken? Weihnachtsplauderei von Dr. E... M .. II. (Nachdruck verboten.) Alljährlich, wenn der ' Rauhreif seine Weihnachtsarbeit an den Bäumen und Sträuchern thttt und auch unseren die Stadt umziehenden Anlagen den weißen, glitzernden Festschmuck leiht, bei welchem das begehrliche Kindergemüth alle Male an „Kandiszucker" denkt — dann steht es wieder ganz deutlich vor mir, das kleine, von Kiefern- und Fichtenwaldungen umgebene pommersche Nest, an welches sich meine liebsten Kindheits- und Weihnachtserinnerungen knüpfen. Seit einigen Jahren ist die kleine Ackerbürgerstadt auch in die Berlin-Stettiner Eisenbahnlinie ausgenommen worden, aber dazumal ging von Altdamm noch die Post. In harten Wintern, wenn der Schnee auf der Chaussee sich staute, und meist war das schon vor Weihnachten der Fall, geschah es wohl, daß die Nachmittagspost um einige Stunden später anlangte, statt um 2 um 4 Uhr. Kamen wir bann etwa gerade in jugendlichem Ungestüm schneeballwersend aus der Schule, so begleiteten wir den unförmlichen, hoch mit Gepäckstücken beladenen Kasten mit fiebernder Neugier und freudigem Jauchzen. Diese Masse von Packeten war uns ein Vorbote, ein Herold der Christbescheerung! Wer irgend etwas von auswärts zu erwarten hatte, gab sich in der zweiten Hälfte des December dem täglichen Anblick dieser „Einfuhr" mit nie ermüdendem Interesse hin. Und wenn das alte, schwerfällige Ding dann gar auf Schienen kam, so überzeugte uns das glaubwürdiger als der Kalender von der Ankunft des Christmonats. Wenn nun aber erst die Läden am Markt- und Kirchplatz — man hatte sie sehr schnell aufgezählt — in das Zeichen der „Weihnachtsausstellungen" traten, und diese das I Ziel und die Sehnsucht unserer abendlichen Wanderungen I wurden, hatte die Vorfreude ihren Gipfelpunkt erreicht. Was sich da im matten Schein der Petroleumlampe aus Tischen und an Wänden der kleinen, engen.Magazine unseren Augen zeigte, war nicht jene erdrückende Fülle, wie sie das Kind der Großstadt schon beim Gange durch eine der belebten Straßen in sich aufnimmt. Das Kinderspielzeug z. B. bewegte sich nicht viel über die Kategorien von Puppe, Puppenstube, Kaufladen, Kochherd, Soldaten, Helm, Schaukelpferden hinaus. In die Weltabgeschiedenheit des Hommerschen Städtchens waren die hundert-, ja tausendfachen Varianten und Lomplicationen dieser Grundsormen, wie sie eine rastlose Industrie erzeugt , noch nicht gedrungen. Selbst die Auslagen der beiden Conditoreien blendeten nicht durch stilvolles Arrangement oder Mannigfaltigkeit der Gegenstände. Wenn sich je einmal ein Stückchen Königsberger Marzipan in dasselbe verirrt hatte, wurde es angestaunt nie eine Reliquie. Aus diese Weise war der Ucbersättigung wohl vorgebeugt und die Frage: „Was soll ich schenken?" konnte einfachere Lösungssormen annehmen. Und doch haben wir uns mit dieser nie stärker, nachdrücklicher und freudiger befaßt als dazumal, wo der eigenen Erfindungs- und Auffindungsthätigkeit noch ein größerer Spielraum gegönnt war. Vor Allem mußte man sich schon ziemlich früh mit dem „Weihnachtsgeschenk" beschäftigen, ich weiß, daß wir mit größeren Arbeiten schon im October begonnen haben. Den Eltern werden über Das, was sie den Kindern unter den Tannenbaum zu legen haben, in der Regel ja keine großen Scrupel und Zweifel kommen. Sind sie doch das ganze Jahr daran gewöhnt, für das körperliche und I geistige Wohl derselben zu sorgen! Ihre Erwägungen werden I sich also hauptsächlich darauf ersttecken, daß sich zum Röthigen und Guten gleichzeitig der Glanz und Schimmer füge. Denn das Kind hat für das sogenannte Practische noch ein geringes Verständniß, es braucht für sein Dasein noth- gebrungen bie Poesie, unb nirgenbs kann sich solche schöner unb reiner entfalten, als gerabe unter bem Christbaum. Lege Deinem zehnjährigen Töchterchen, lieber Leser, neben bas bauerhaste Wintermäntelchen eine Puppe, gleichviel ob mit wirklichem ober imitirtem Haarschmuck, unb überzeuge Dich selbst, welcher Gegenstanb in ihre Augen die lebhaftesten Freudelichter lockt. Mama und Papa ein passendes Christgeschenk geben, fällt schon viel schwerer. Doch der Kopf macht gewiß etwas ausfindig, sobald das Herz ganz bei der Sache ist. Das enge Verbundensein der Mutter mit dem Haushalt und den tausend Bedürfnissen der Wirthschaft läßt die Kinder, namentlich die Mädchen, für diese leicht eine Gabe ersinnen. Mehr Kopfzerbrechen verursacht schon das Geschenk für Papa. Gestickte Cigarrentasche, Hausschuhe, Stickereien um Aschenbecher und Serviettenring. Das ist alles schon so abgebraucht, und man kann doch wahrhaftig nicht alle Jahre mit dergleichen kommen. Der gekaufte Gegenstand, er nimmt sich, mag er auch noch so brauchbar fein, von einem Kinde dargebracht, neben der Handarbeit, in die wir unsere guten, herzlichen Wünsche, unsere dem laufenden Tagewerk abgestohlenen Stunden mit eingeflochten haben, doch immer etwas kahl und liebearm aus. Um etwas Neues, Gefälliges und habet Brauchbares zu entdecken, bedarf es der regen Aufmerksamkeit und einer Theilnahme, die nicht erst in der letzten Woche vor dem Feste aus bie Suche geht. Wohl bem Kinbe, bas seinen Scharfsinn bei Zetten nach dieser erfreulichen Richtung anstrengen und üben lernt! Denn wenn im Anfänge die Frage gelautet hat: „Was schenke ich dem Papa?", so fügen sich dieser vielleicht später dte beiden anderen hinzu: „Was gebe ich meinem Bruder? WaS wähle ich für meinen Verlobten? anderen, die beurlaubt waren — und waren alle vier geheilt. Es besteht begründete Hoffnung, daß Keiner von ihnen noch einmal die Influenza bekommt. — Ein Londoner Telephon-Abonnent verlangt am Cen- tralbureau mit seinem Arzte in Verbindung gesetzt zu werden. Der Abonnent: „Meine Frau klagt über heftige Schmerzen im Nacken und über Schwere im Magen." — Der Arzt: „Da hat sie offenbar Fieber!" — Der Abonnent: „Was ist zu thun?" (In diesem Augenblick schaltet der Beamte die Verbindung um, und der unglückliche Gatte empfängt die Antwort eines Maschinenfabrikanten, der dem Besitzer einer Dampfmühle seinen Rath ertheilt.) Der Fabrikant: „Sie ist wahrscheinlich im Innern mit Aufschärsungen von mehreren Millimetern Dicke bedeckt. Lassen Sie sie während der Nacht erkalten und beklopfen Sie sie des Morgens, ehe Sie dieselbe erwärmen, kräftig mit einem Hammer. Sodann waschen Sie sie tüchtig mittels eines Wasserstrahls von starkem Drucke." Zu seiner Verwunderung hat der Arzt seinen Patienten nie wiedergesehen. Wie muß eine bäuerliche Buchführung eingerichtet sein? Die erste Anforderung an eine Buchführung für den kleineren Landwirth ist ihre Einfachheit. Einfach und leicht zu führen muß sie also sein! Doch das ist nicht die einzige Anforderung- denn sonst käme man zu dem Schluffe, gleich gar nicht Buch zu führen: das wäre gewiß das Allereinfachste. Die Buchführung soll auch einen Zweck erfüllen- sie steckt sich ein bestimmtes Ziel. Dieses Ziel kann weit und nah gesteckt sein. Das nächstliegende und allerniedrigste, was wir zum Ziele nehmen können, ist der fortlaufende Nachweis über Geldeinnahme und Geldausgabe. Am Einfachsten und ohne jede Denkarbeit wird dieser Nachweis schon geführt, indem man sich ein paar Bogen liniirtes Papier, wie man es bei jedem Buchbinder bekommt, zusammenheftet und nun die Geld-Ereignisse so untereinander anschreibt, wie sie der Zeit nach erfolgen- man nimmt dabei die linke Seite des Buches zur Anschreibung der Einnahmen, die rechte Seite zur Anschreibung der Ausgaben. Summirt man dann jede Seite für sich, so muß der sich ergebende Unterschied mit der Kasse stimmen, wenn bei Beginn der Kassenbestand als Einnahme angeschrieben worden war. Doch ein derartiges bloßes Anschreiben verdient kaum noch den Namen einer Buchführung- sie ist auch ziemlich werthlos und kein Landwirth wird soviel Anregung daraus gewinnen, daß er selbst die geringe Mühe dauernd aufwenden mag. Da kommen wir denn erst aus den wahren Zweck der Buchführung- sie soll lehrreich sein und zum Nachdenken anregen, soll auf gewisse Anfragen schnelle Auskunft geben. Lehrreich und anregend sängt die Buchführung aber erst dann zu werden an, wenn man die Einnahmen und die Ausgaben von den verschiedenen Wirthschastszweigen getrennt anschreibt. Zum attermindesten sollen Einnahmen und Ausgaben aus der Feldwirthschaft, aus der Viehwirth- schaft und für allgemeine Wirthschaftszwecke und selbstverständlich auch die Einnahmen aus Privatquellen getrennt werden. Auch dieses getrennte Anschreiben bedars keiner Kunst und keiner Lehre, sondern nur ein wenig Lust und Liebe und gesunden Menschenverstand. Viele versuchen es in der Weise, daß sie in dem einfach liniirten Geldbuch verschiedene Abtheilungen einrichten: eine Abtheilung für die äußere Wirthschaft, eine für die innere Wirthschaft u. s. w. und dann noch eine für die Privatwirthschast. Sehr leicht verständlich ist das zwar- doch leider auch etwas umständlich, indem man bei jeder Anschreibung erst die betreffende Abtheilung aussuchen muß, was bei mehreren Abtheilungen fast noch umständlicher ist, als ob man jedesmal ein anderes Buch aufzuschlagen hat. Bedeutend einfacher gestaltet sich die Arbeit — abgesehen von noch anderen Vortheilen — wenn man blos zwei Ab- theilungen macht, eine für die Geldeinnahme und eine für die Geldausgave und dann die Einrichtung trifft, daß z. B. bei der „Geldausgabe" alle Ausgaben, so wie sie Vorkommen, unter einander mit Worten vermerkt werden, während für die Einschreibung der Zahlen (Mk. und Pf.) eine beliebige Anzahl Spalten (Rubriken) benutzt wird, welche die vorhergedachten Abtheilungen ersetzen. Die Einrichtung wird dann wie folgt aussehen: Linke Buchs eite. Geld- Datum An wen und wofür März // // // // // // ff 1. 1. 10. 12. 12. 15. 18. 20. Rohkrämer für Guano . . . An Brandau Kapitalzinsen An Lindig für Saathafer . . Für Oelkuchen..... An Jobst für Schmiederechnung Für Schulbücher..... An Roltsch für Kleesamen . Dachdeckerrechnung . . . . u. s. w. Summen der Ausgaben . Aus allen Abtheilungen zusammen Es ist leicht einzusehen, daß diese Art der Anschreibung bedeutende Vortheile bietet. Diese Vortheile sind folgende: 1) Die Anschreibung macht eben so wenig Mühe wie jenes obenerwähnte geistlose Untereinanderschreiben, bietet aber Belehrung und Anregung, weil trotzdem die Ausgaben (und ebenso die Einnahmen) in den gewünschten Abtheilungen getrennt erscheinen. 2) Die Abtheilungen stehen gleichzeitig vor dem Auge, sind mit einem Blick zu übersehen - man braucht wegen verschiedenartiger Auskunft nicht erst zu suchen oder ein neues Buch aufzuschlagen. Die Herren Brüder sind, namentlich wenn sie die bunte Mütze oder die Uniform tragen, recht anspruchsvoll und üben schneidige Kritik. Die gütige Nachsicht eines Vaters, die freundlich über Fehler und Mängel hinwegsieht, trifft das junge Mädchen auch nur sehr selten bei ihrem Bräutigam an. Denn dieser ist gar eifersüchtig darauf, daß sich in Allem, was die Geliebte denkt, spricht und thut, die unverkennbare Uebereinstimmung mit seinem Geschmack offenbare. Sich seinem Bräutigam gegenüber im Weihnachtsgeschenk zu -vergreisen, wäre ein kaum gutzumachendes Versehen! Und doch geschieht das öfter als man denkt, und schließlich darf man sich darüber nicht einmal so sehr wundern, wenn man in Erwägung zieht, daß so ein Brautpaar über nicht viel Anderes sich unterhält, als über seine Liebe, und in seiner himmelstürmenden Seligkeit Alles bei Seite setzt, was die Prosa des Daseins streift. Was weiß sie von den kleinen Gewohnheiten und Liebhabereien, die ihm die Jahre und sein Beruf anerzogen haben?! Wie wenig ist er, trotzdem er in die geheimsten Falten ihres Herzens zu schauen glaubt, vertraut mit den Neigungen, die sich bei ihr herausgebildet haben, ehe er in den Kreis ihres Daseins trat?! Noch höre ich meine jüngere Schwester Thekla, wie sie sich in den drei Jahren ihres Brautstandes um die Weihnachtszeit immer an mich mit der Frage wandte: „Was, um Himmelswillen, gebe ich nur Karl?! Was kann man einem jungen Juristen schenken, der nicht raucht, an Firlefanzereien, wie die jeunesee doree sie liebt, kein Gefallen findet, zum Lesen von Romanen und zum Concert- und Theaterbesuch keine Zeit hat wegen der bevorstehenden Staatsprüfung, womit kann man denn einen solchen Menschen zu Weihnachten erfreuen?" (Schluß folgt.) Rechte B 'n ch s e i t e. Ausgabe Ackerbau 76 50 50 Viehhaltung 20 20 75 75 22 15 25 50 Privatkasse 50 50 50 3) Man kann, ohne Mühe und Umstände im geringsten Allgemeine Wirth schafts- kosten 45 22 zu vermehren, so viele Abtheilungen machen wie man will - besser gesagt: wie man braucht, was bei jeder anderen Einrichtung die Schwierigkeiten sehr vermehren würde. Gerade das letztere halten wir für einen Hauptvorzug dieser Art der Anschreibung. Mancher wird zwar sagen: „es sind das schon Abtheilungen genug!" Gut, wem es genügt, der führt eben sein Buch vor der Hand nur in diesen vier Geldspalten. Doch folgen wir der practischen Erfahrung, so zeigt sich, daß der Landwirth, welcher erst einmal angefangen hat, seine Ausgaben in dieser Weise getrennt anzuschreiben, stets solchermaßen in das Interesse gezogen und angeregt wird, daß er ganz von selbst bald das Bedürfniß fühlt, noch weitere Trennungen vorzunehmen. Da es ja gar keine besondere Arbeit macht, sondern nur daraus ankommt, die betreffende Zahl an die rechte Stelle zu schreiben, wird er sehr bald wünschen, zu beliebiger Zeit schnell übersehen zu können, wieviel von dem ausgegebenen Gelde fürs Rindvieh, wieviel für die Schweine, wie viel für die Gebäudeunterhaltung, für Geräthe u. s. w. hingegangen ist- ebenso bei der Einnahme. Kurz, je mehr Fragen ihm das anfgeschlagene Buch beantwortet, desto mehr wird er wissen wollen - wo er sich aber sonst die Antwort nur äußerst mühsam oder gar nicht zusammensuchen konnte, hat er sie hier in klaren Zahlen vorliegen, sobald er nur die Ziffern der betreffenden Spalte summirt. Darum ist denn auch das Geldbuch in der Buchführung für den kleineren Landwirth sogleich mit einer größeren Zahl von Geldspalten eingerichtet worden. Tabellen, den bäuerlichen Verhältnissen angepaßt, fest gebunden, find zum Preise von 2 Mk. bei Herrn Buchhändler Cellarius in Alsfeld zu haben. Es steht dabei jedem Landwirth frei, so viele Spalten, wie er eben nach seiner Wirthschaft für practisch hält, in Benutzung zu nehmen. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß, wer beim ersten Versuch dieser Anschreibung es für einfacher hielt, z. B. für die gesammte Viehhaltung nur eine einzige Spalte zu benutzen, in der Regel schon im nächsten Jahre davon nicht mehr befriedigt war und für jede Viehgattung eine Spalte nahm. Ein so geführtes Buch liest sich, wenn man es an langen Winterabenden aufschlägt, wie die interessanteste Geschichte und führt nebenbei auf manche gute Idee. Wenn auch das Geldbuch den Haupt- und wichtigsten Theil einer einfachen Buchführung bildet, so gibt es doch noch mancherlei Dinge in der Wirthschast, in welchen übersichtlich geordnete Anschreibungen ebenso lehrreich und nützlich sind. Besonders die Vermögensaufnahme und die Rein ertragsberechnung bringen dem Landwirth Klarheit über seinen Vermögensstand. Es ist deshalb auch eine Tabelle für diese Aufstellung, die jeder Landwirth bei einiger Mühe leicht ausfüllen kann, beigegeben. Mögen diese Zeilen dazu beitragen, Verständniß und Lust und Liebe zu einer wahrhaft einfachen und dabei lehrreichen Buchführung immer mehr in das Leben einzuführen zu Nutz und Freude Vieler. Oberh. Landw. — Ueber die Deutsche Reichssechtschule und deren Stiftungstag schreibt das Berliner Tageblatt vom 16. Oetober 18*9 Nr. 525 u. A.: Eine unserer volkstümlichsten Wohlthätigkeitseinrich- tungen, die „Deutsche Reichsfechtschule", beging am 13. Oetober ihr zehnjähriges Jubiläum. Am 13. Oetober 1879 war es, daß der Begründer und Leiter dieser Vereinigung, Ver- sicherungsdireetor H. Nadermann, einen Aufruf an mildherzige Menschen ergehen ließ, „sich zum Zwecke der Waisenpflege in Reichswaisenhäusern in den Dienst freiwilliger Wohl- thätigkeit unter Förderung des Dereinslebens und leichter Besteuerung des Vergnügens zu stellen". Der Aufruf zündete und die Fechtschule hat sich als werthvolle Ergänzung der communalen, oft nur mit sehr dürftigen Mitteln geübten Waisenpflege bewährt. Ein Rückblick auf die Entwickelung der Reichsfechtschule führt zu folgenden Ergebnissen: Der „erfochtene" und aus Vereins-, Eigenschaftsund Wahrzeichen re. .gelöste Ueberschuß beträgt 877 610 Mk., wovon für die Waisenhäuser 626453 Mk. verausgabt und noch ein Kapitalbestand von 251 157 Mk. vorhanden ist. Daß die „Reichsfechtschule" und ihre eigenartige Organisation auch im Auslande die gebührende Beachtung findet, zeigte der Besuch, den kürzlich der Kaiserl. russische Collegien- rath Dr. Boris Chapiroff aus Petersburg als Delegirter der russischen menschenliebenden 'Gesellschaft, dem Direetor Nadermann und dem von der Fechtschule begründeten Waisenhaus Magdeburg abstattete. Er nahm von den Einrichtungen eingehend Kenntniß und sprach die Absicht aus, auch für Rußland ein ähnliches Institut zu errichten. Ob der Grundgedanke freiwilliger Wohlthätigkeit sich auf russischem Boden anpflanzen lassen wird, ist zweifelhaft. In Deutschland hat dieser Gedanke längst Wurzel geschlagen und darum dürfen wir hoffen, daß die „Reichsfechtschule" ihre wahrhaft menschenfreundliche, duldsame und sittlich belebende Wirksamkeit auch ferner segensreich entfalten wird. Fügen wir dem noch hinzu, daß die „Deutsche Rcichs- fechtschule" bereits drei Waisenhäuser, das eine in Lahr in Baden, das zweite in Magdeburg in Preußen, das dritte in Schwabach in Bayern, errichtete, in denen bereits 170 Kinder Pflege und Erziehung finden, es sich also nicht hier mehr um ein Zukunstsprojeet, sondern um bereits ins Leben getretene Institute handelt, so dürfen wir hoffen, daß der Verein auch ferner unter den Deutschen im In- und Auslande fräftigfte Unterstützung findet. Im Uebrigen verweisen wir aus das Inserat. Schrffrnachrichten. Antwerpen. — In diesen Tagen ist hier der neue Dampfer Friesland von der Red Star Line angekommen. Wie bei allen neuern Dampfern im nordtransailanttschen Verkehr sind die Einrichtungen des Schiffes geradezu luxuriös. Darüber viel zu schreiben, erscheint daher auch überflüssig. Was mir eher interessant scheint, das sind die Auswanderer-Einrichtungen. Während auf den modernen Schiffen die Kajüten - Einrichtungen außerordentliche Fortschritte machten, will es scheinen, als ob die Verbesserungen im Zwischendeck für Auswanderer damit nicht gleichen Schritt gehalten haben. Um so anerkennenswerther ist es, daß die Red Star Line eine Ausnahme von dieser Regel macht, und wie auf allen ihren Schiffen, so insbesondere auch auf dem neuesten Friesland, im obern Deck Platz für etwa 600 Auswanderer gelassen hat, trotzdem die für 300 Personen berechneten Kajüten-Einrichtungen, was Comfort und Raum angeht, keinem Dampfer nachstehen dürften. Das Problem, allen Klassen in gleichem Grade gerecht zu werden, scheint auf diesem Dampfer gelöst, und daß die Line nicht zu kurz dabet kommt, dürfte daraus heroorgehen, daß sie dieses System auf allen ihren Schiffen beachtet. Auch die Einrichtung des Zwischendecks auf der Friesland, welche ich auch ähnlich auf der Westernland, Noordland und andern Schiffen der Red Star Line gefunden habe, scheint mir praktisch und denjenigen Anforderungen entsprechend, welche noch kürzlich von der Bochumer Katholtken-Versammlung sormultrt wurden. Die Einrichtung der Friesland sei hier kurz beschrieben. Die oben erwähnten etwa 600 Plätze befinden sich auf dem obern Deck, vorn und hinten — die Kajüten-Passagtere logtren inier Mitte und in den Deckhäusern — und vertheilen sich auf fünf wasserdichte Abtheilungen, jede mit separatem Emgang; jede Abtheilung ist wiederum in Zimmern von 12 bis 24 Betten eingerichtet, der Schistesseite entlang, so daß die Mitte frei bleibt für Bänke und Tische. Diese Einrichtung ermöglicht die Durchführung einer fidelen Trennung der Geschlechter, und gibt dem Passagier auch bet schlechtem Wetter und zum Einnehmen der Mahlzeiten den nöthtgen Raum. Es würde sicher Rümand tadeln, wenn auf den neuen Schüfen der übertriebene Luxus für Kajüten- Passagiere etwas beschnitten würde und dagegen für die Auswanderer etwas mehr geschähe. Die Eigenthümer und Erbauer der Friesland scheinen mir bleie Frage in sehr glücklicher Weise gelöst zu haben. (Kölnische Volkszeitung, 15. December 1889.) Milde, wohlschmeckend und seit zehn Jahren bewährt ist der Holländ. Tabak von B. Becker in Seesen a. Harz, 10 Psd. *o. 8 JL 7265 Verkehr, Land- und Volkrwirthschaft. — Im Jahre 1890 finden in Gießen die Krämer- «nd ViehmLrkte wie folgt statt: Kram- und Viehmärkte: 18. und 19. März, 1. und 2., 22. und 23. Avril, 13. und 14. Mai, 23. und 24. Juni, 22. und 23 Juli c. und 6. August, 2. und 3. (September, 21. und 22. October, 18. und 19. November, 9. und 10. December. Viehmärkte: 14. und 15. Januar, 4. und 5., 18. und 19. Februar, 4. und 5. März, 8. und 9. Juli, 19. August, 23. September. Singers Original Nähmaschinen find anerkannt die vollkommensten, leistungsfähigsten und beliebtesten Nähmaschinen der Welt. Die Singer Co. ist die einzigste Fabrik, die Maschinen für jede Branche von Näharbeiten liefert, lieber 8 Millionen befinden fich für den Haushalt und die verschiedensten gewerblichen Zwecke im Gebrauch, und mehr als 600,000 Maschinen werden jährlich davon abgesetzt. Sie sind das beste und nützlichste Weihnachtsgeschenk. Wie auf allen früheren Welt-Ausstellungen, in London, Philadelphia, Amsterdam, Wien rc., wo die Original Singer Nähmaschinen durch die höchsten Preise ausgezeichnet wurden, erhielten dieselben jetzt wieder für ihre neuesten Vervollkommnungen und unübertrefflichen •ZA k 7< Leistungen in Pans die goldene Medaille. G. Neidlingen, Giessen, Asterweg 6 9887 M. Raffinade, Panille, Panillenicker, M Puder- u. 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Unterstützung armer deutscher Waisen durch Unterbringung, Pflege und Erziehung derselben in den deutschen Waisen- Häusern, von denen das erste in Lahr in Baden, das zweite in Magdeburg in Preußen, das dritte in Schwabach in Bayern errichtet ist, oder in Familien, wenn die Umstände dieses wünschenswerth machen sollten Die Ausnahme der Waisen geschieht ohne Unterschied des religiösen Bekenntniffes, ihre Erziehung aber mit vollster Berücksichtigung desselben. Sammelergebnisse seit Bestehen des Vereins 1881 ca.880,000dL In den drei Waisenhäusern untergebracht ca. 170 Waisen. Die Mitgliedschaft wird erworben für das Kalenderjahr oder die Lebenszeit; ersteres durch Lösung einer Jahreskarte für mindestens letztere durch Lösung einer Mitgliedskarte für 6 dL Fechtmeister ober Fechtmeisterin wird, wer mindestens 20Mrt- glieds-Jahreskatten abgefetzt und den Betrag dafür nebst 1 dt für Patent und Bestallung abgeliefert hat. Jeder Fechtmeister, sowie jede Fechtmeisterin, ist Vorstand einer Fechtschule und bezieht gratis die wöchentlich erscheinende Zeitung „Deutsche Reichsfechtfchule". Die Fechtfchulen haben nach dem Verhältniß ihres eigenen zum Sammel-Ergebnisse des ganzen Vereins Anspruch auf Aufnahme von Waisen in die Vereins-Waisenpflege. Wer nun feinen eigenen Kindern in die lieben Augen schaut mit dem Gedanken, „wie würde es euch ergehen ohne eure sürsorgenden Eltern", wird gewiß auch Erbarmen fühlen mit den armen Waisen und nicht zurück- halten, einem Verein beizutreten, der bereits so wirksam sich dieser Waisen angenommen hat. Schaut ins kalte Wetter, auf die Weihnachtsfreude Eurer Kinder und gedenket dann der armen verlassenen Waisen! Bestellungen auf Fechtfchulen oder Mitgliedskarten (Mitglied können selbst die Kinderchen werden) bitte zu richten an den Fechtvater H. N ad ermann oder an die Oberfechtschule zu Magdeburg Hochfeine Wein-Essige, vorzügliche Speise- und Einmach- Essige, per Liter 15, 18 und 24 Pf. Feinsten deutschen Tischdecken in Plüsch und Phantasieestoff Teppiche, abgepasst und Stück- waare, in Smyrna , Tournay, Ax™;nster ? PIüsch? Tapestry, Ger-, mania Bett- und Tischvorlagen Angora- und chines. Ziegenfelle, Wollene Colter, Steppdecken Gardinen Portieren in Wolle, Chenille und Saelskin. Marktstrasse 2 Wim. Klee Marktstrasse 2 empfiehlt zu Weihnachten: Große Auswohl in Gesangbüchern mit seinen Einbänden, Billet- und Bries-Papieren mit Monogramms, Visitenkarten, Postpapieren und in allen reinen Handlungen, Restaurants, Caf6s und Konditoreien. Alleinige Fabrikation: Siegfried Gessler, ILgerndorf (Oesterreich). Begutachtet und empfohlen von den hervorragendsten Autoritäten der Chemie und Medicin, ausgezeichnet mit ersten Preisen bei den Internat. Weltausstellungen ist Geseiers echter Altvater ein Dessert-Liqueur ersten Banges. 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