Nr. US Mittwoch den SS. Mai 1889. Bureau: Schulstraße 7. Betreffend: Die Prüfung im Hufbeschlag. Kießmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. ; $”i8 °iert-ljArlich 2 Mark M Ps mit Bringerlehn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Bekanntmachung. Öffent^en Kenntniß, daß für die Zeit bis zum 1. April 1892 die nach § 1 der Verordnung vom 7. November 1885, die Aus- unb Vfi nur h? htr§ bie hU5mUn*9 beS Husbeschlags betr., zu bestellenden Prüfungscommissionen aus denselben Personen wie seither zu bestehen haben, Gießen^wischen^ fur ble ^vinz Oberheffen insofern eine Aenderung eingetreten ist, als der Rentne?Wort mann zu ^r^en inzwtscyen verstorben und em Nachfolger desselben noch nicht bestellt worden ist. Gießen, am 17. Mai 1889. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _____________________________________v. Gagern. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins. Jost, Regierungsrath. . Herr Landwirthschastslehrer Leithiger zu Alsfeld wird 2t in }“,nh26 Mai l. Nachmittags 2% Uhr, im Saale des Gr- Bürgermeisters Schultheiß zu Lumda, ie einen SortraL totr fünftrw gL?°n"Jaö 2> J3““* 1 3ä” Nachmittags 2V, Uhr, in dem Moll^schen Saale zu Allendorf a./2ba.r je einen Borrrag über künstliche Dünger und deren Anwendung abhalten. Besuch der Verjammlung^AuMrken^ ^dorf «./Lba. und Lumda, sowie der benachbarten Orte werden hierdurch ersucht, auf möglichst zahlreichen Gießen, den 17. Mai 1889. gnäbig®gerubt*1’*' 2°' Seine Königliche Hoheit der Grobherzog hoben Aller- ?em "fb-ntlichen Professor an der technischen Hochschule Dr. Erasmus Mittler den Charakter als „Geheimer Hofrath" zu verleihen; ( . cna?;bimfdben den KreiSrath des Kreises Alsfeld'Robert Hoffmann auf Nachsuchen, unter Anerkennung feiner langjährigen mit Eifer und Treue geleisteten Dientte und unter Verleihung des Charakters als Geheimer Regierungsrath, mit Wirkung vom 1. ,junt d. I. an, in den Ruhestand zu versetzen; an demselben Tage den Vorstand des Polizeiamts Darmstadt, Regierungsrath Conrad von Grolmann zum Kreisrath des Kreises Alsfeld, mit Wirkung vom 1. Juni d. I. an, zu ernennen; , ?.n d^I^den T^e den Staatsanwaltsgehilfen bei dem Landgerichte der Provinz Oberhessen Johannes Prinz in Gießen seines Dienstes zu entlassen. 5 . 19. Mai. In der Presse war die Ansicht zum Ausdruck gelangt, daß in dem ^>trtkerevier an der Ruhr die Voraussetzungen für die Verhängung des Be- lagerungSzustandes fehlten. Demgegenüber wird in der „Rordd. Allg. Ktg." darauf W^wlesen daß nachdem seit Begum des Strikes in Westfalen zahlreiche schwere Widersetzlichkeiten gegen die Obrigkeit oorgekommen sind, die Arbeiter sich zusammen- gerottet haben und über die Polizeiorgane, sowie über das Militär mit Steinwürfen und Revoloerschussen hergefallen sind, nachdem wiederholt Blut geflossen und außerdem vertchiedentlich das Eigenthum der Kohlenzechen, insbesondere die Maschinenanlagen bedroht worden ist, es feinem Zweifel unterliegen könne, daß die gesetzliche Grundlage !US Verhängung des Belagerungszustandes oorliegt. Wenn die Regierung trotzdem öamrs4' ^unt ,X851 bir?ler nicht zur Anwendung gebracht habe, so sei dies jedeiifalls aus Opportunitatsruckstchlen geschehen und nicht um dessentwillen, weil sie über ihre Berechtigung dazu zweifelhaft war. Deutscher Reichstag. 71. Plenarsitzung. Montag, den 20. Mai 1889, 1 Uhr. Die Generaldebatte zur dritten Berathung der Alters- und Jnvaliden-Versicherung wird fortgesetzt. Abg. v. Helldorf (conf.) glaubt, daß die Vorlage den Großgrundbesitz viel schwerer belasten wird als den kleinen Grundbesitz. Das Gesetz werde namentlich deß- wegen einen heilsamen sozialen Einfluß üben, weil der Staat hier als Wohlthäter auftritt. — Ein weiteres Hinausschieben des Gesetzes macht dasselbe, insoweit über seine einzelnen Bestimmungen noch Streit besteht, nicht besser. Die Verwaltungsbestimmungen sind im Allgemeinen gut. Es ließe sich ja vielleicht darüber streiten, ob die Berufs- genossenschaften nicht mit herangezogen werden konnten; aber so absolut nöthig erscheint 0iCI??c niSt — Der Reichskanzler hat am Sonnabend die Debatten wieder auf den richtigen Boden zurückgeführt. Er hat begriffen, daß es sich bei der gegenwärtigen Bewegung der Arbeiter handelt nicht blos um einen Kampf gegen die tausendjährige Grundlage unserer sozialen Ordnung, sondern auch um einen Kampf gegen die Sitt- ke". — In Deutschland ist die Bewegung entstanden, durch welche die evangelische Kirche geschaffen und auch die katholische Kirche reformirt wurde. Hoffentlich wird es deutschen Reiche gelingen, die Ausläufer der französischen Revolution zu bekämpfen und die sozialen und wirthschaftlichen Verhältnisse neu zu reguliren, ebenso, wie ihm bfc Neuregelung der Mitlschen Verhältnisse gelungen Ift. - In diesem Sinne bitte ich Sie, die Vorlage anzunehmen. . >> rBebei (Soz.) wendet sich gegen die Ausführungen des Fürsten Bismarck und seine beleidigenden Aeußerungen. Die Sozialdemokratie werde sich weder durch Kaiser noch Kanzler von ihrem Wege abbringen lassen. Die Erregung von Unzufriedenheit fei ein Vorwurf »den man jeder Partei, auch namentlich den Agrariern machen rönne, ahne Unzufriedenheit keine Fortentwickelung. Revolutionen zu machen überlaffe ef «o11 /?"Eglich preußischen Lockspitzeln. Die ganze soziale Gesetzgebung Jet indirect ein Werk der Sozialdemokratie, ohne diese wäre die Vorlage nicht gemacht worden. Die Sozialdemokratie werde fort kämpfen und siegen. Abg Dr. Miquel (nl.) wird für das Gesetz stimmen. Die Vorlage ift ein ^deutendes organisches Gesetz, dessen Umfang und Erfolg noch gar nicht abzusehen ist. Die Arbeiter haben aber noch mehr zu fordern und deshalb kann man von einem Aö- l$ UB Meier Gesetzgebung nicht reden. — Auch auf dem Gebiete des Arbeiterschutzes, der Wohnungsverbesserung bleibt noch viel zu thun. Völlig befriedigen kann man Niemanden, das war auch nicht der Zweck des Gesetzes. Wer den Zweck des Gesetzes will, muß auch die Mittel wollen und wer die Mittel höher stellt als den Zweck, gefährdet diesen. Von diesen Gesichtspunkten aus muß man auch den Reichszuschuß billigen, der | auch eine Forderung der ausgleichenden Gerechtigkeit ist und ohne den das Gesetz nicht zur Verabschiedung gelangen würde. Das Gesetz ist eine organische Fortentwickelung der früheren sozialen Gesetze, es muß nothwendig alle Arbeiter umfassen und es ist nur durchführbar mit einem Reichszufchuß. Das Gesetz wird zu weiteren Schritten auf dem sozialgesetzgebcrischen Wege führen. Ein Nichtzuftandekommen des Gesetzes würde viele getäuschte Hoffnungen schaffen und die Unzufriedenheit der Arbeiter mehren. Abg. Dr. Zßtnbrborft (Ctr.): Mit der Vorlage betreten wir nicht blos den Boden einer neuen staatlichen. Ordnung, sondern auch einer neuen Moral. Die Meinungsverschiedenheit im Centrum aus Anlaß der Vorlage ist nicht größer als bei anderen Fractionen. Das Centrum bleibt nach wie vor in allen anderen politischen Fragen einig. Von der Beruhigung, die durch dies Gesetz geschaffen werden soll, ift nichts zu spüren. Man ruft durch dies Gesetz nur Hoffnungen wach, die nicht erfüllt werden können. Wenn wir nicht klar sehen über die Folgen des Gesetzes, so müssen wir es liegen lassen. Redner bekämpft den Reichszuschuß. Es sei nicht recht, zur Unterstützung Einzelner Gelder aus der Reichskasie zu nehmen. Das Gesetz wird Unzufriedenheit erregen, denn die Leute zahlen zu viel und bekommen zu wenig. Wenn gesagt ist, man sollte „keine Sprünge machen", indem man gegen das Gesetz stimmt, so sage ich, wer für das Gesetz stimmt, der macht ein Salto mortale! _ Abg. Fürst Hatzfeldt-Trachenberg (Rp.): Wenn man mit dem Princip des Gesetzes einverstanden ist, dann ift eine Opposition gegen dasselbe wegen der Einzelheiten nicht mehr Ueberzeugungstreue, sondern Starrsinn. Die Landwirthschaft hat nach den Zuwendungen, welche ihr die Gesetzgebung im letzten Jahrzehnt gemacht, kein Recht,, sich über die Lasten dieses Gesetzes zu beklagen. Abg. Rickert (bfr.): Noch kein Mensch hat davon geredet, woher für diese Gesetzgebung die Mittel genommen werden sollen. Das Gesetz ist noch nicht fertig und fdpn kündigt Herr Miquel an, das sei nur der Anfang einer weiteren socialen Gesetzgebung; Herrn v. Boetticher wird bei diesem Gedanken vielleicht schwül und er überläßt vielleicht die Vorarbeiten für die weitere sociale Gesetzgebung dem Herrn Miquel. Zum. Eingreifen liegt für den Staat kein Anlaß vor. — Das Auftreten des Kanzlers, der hier die einzelnen Parteien abkanzelt wie die Schulknaben, gefährdet das Ansehen der Verfasfung; seine gehässigen Angriffe sind ungerecht. (Der Präsident hält den Ausdruck ,/gehässig" nicht für zulässig, der Kanzler habe von einer früheren Partei des Hauses gesprochen.) Wohin soll es denn kommen, wenn das sd weiter geht? Dann erlösen Sie uns doch und bestimmen Sie, daß so lange Bismarck lebt, in Deutschland die Dictatur gilt. Wir werden unsere Meinung geltend machen und wenn uns zehn Bismarcks gegenüberstehen. Wir werden die Vorlage ablehnen, aber wenn Sie daS Gesetz angenommen haben werden, dann wollen wir die Consequenzen ziehen und eine Steuerreform verlangen, durch welche die wohlhabenden Klassen stärker herangezogen werden. i i nc. ®te Generaldebatte wird hierauf geschlossen und die Specialdebatte auf Dienstag 11 Uhr vertagt. Außerdem steht die Wahlprüfung des Abg. Henneberg (natl.) auf der Tagesordnung. Schluß 6 Uhr. Die Reise des Königs von Italien nach Deutschland. r , f , Berlin, 20. Mai. Die Herrichtung der Straßen, welche der König von Italien bei seinem Einzug passirt, zu einer einzigen großen Feststraße naht sich der Vollendung. Vor dem Anhalter Bahnhof sind hohe fahnengeschmückte Masten, auf dem Askantfchen Platze ein vierthürmiger gekuppelter Triumphbogen mit Velarten, welche die Initialen ü und W tragen, zur Seite des Triumphbogens ist ein Podium, wo die italienische Colome Aufstellung nimmt. Am Potsdamer Platze steht auf hohem Postamente die Kolossalstatue „Berolina", welche den einziehenden Gast des Kaisers begrüßt; am Brandenburger Thore befinden sich reichgeschmückte hohe Kandelaber, Blumenkörbe tragend, durch Laubgewinde verbunden; vom Pariser Platz bis zum Denkmal Friedrichs» des Großen sind einander gegenüberstehende Träger electrtscher Lampen durch Lanzen Ketten und dichtes goldenes Netzwerk bogenartig verbunden; auf dem Netzwerk werden große Kränze mit grünweißrothen Blumenbüscheln angebracht. An der Einmündung der Friedrichstraße empfängt den Gast eine otersäulige Ehrenpforte mit Opferpfannen. Das Hauptportal der Univerfilät ziert ein rothes Velarium, wovor Athene steht — hier stellt sich die Studentenschaft der Universität auf — gegenüber fesselt uns die nach der A-nzze von Reinhold Begas ausgeführte Kolossalgruppe einer den Frieden hütenden Verbindung: Italia mit Germania darstellend. Am Opernhausplatz ist ein sechsseitig pitzig gegiebeltes Zelt aufgeschlagen, wo verschiedene Redner der Akademie und anderer Körperschaften Aufstellung nehmen werden; an der Schloßbrücke liegen verankerte, durch Masten, Netze und Guirlanden verbundene, überall mit Flaggen und Fahnen geschmückte dm von Ver- oon Ueberschtchtm Gruben- vasel, 20. Mai. an Hebers -ur ge- 3. 4. 5. 6. 7. $Crf,5nbl9UnB -wischen dm Gtubenverwalitmgen und rerhCJbt *»«= afÄte?„$-*•$ Jet Ztrike in den deutschen Kohlengebieten. lautet rote Tilgt;9 Infolge ter tütffadtenauMärmh6^™?9 ber Zechenverwaltungen Verhältnisse auf den SlLhW wirklichen namentlich aber infolge der an die Devutation d^A^^ ^.'.v'e/tfälischen Bezirkes, Worte Sr. Majestät unseres siele Bergleute zur Arbeit zurücka-kehrt unh hLK "'m8““/,' ?er le0ten Tage bereits gereizter Uebertreibung zu treten.8 b beginnl ruhige Ueberlegung an die Stelle ndjttge?Veube'feit‘flCtn be0rü8en rok diese Wendung zum Frieden mit auf- lnndgegLLfche' unLen"auf dieW7deLstellün7an?'' Majestät allergnäd.gst Verhältnisse, zunächst auf die Betleauna hTä «n9 §?*?•. und geordneter Arbetts- feften Willen zu bethättgen 8 8 b 0t0cniDärtt0e” Arbeitsausftandes gerichteten Verwaltung unf^e^ d. Mts., daß jede Gruben- zum k.a^en°Äu^F'L Ä^L^°L W üb.te dadurch auf allen Gruben die Zahlung der verdienten LöÄ- ^bEgung erfolgten Ausstandes And auch weiter erfolgen wird ntCn *°bne tn gewohnter Weise erfolgt ist unfere?7sten VmstL^^L'rn" Thei.es der Bergleute unseren ganzen Einfluß etnzusetzen versprechen: 3 * 8 ' Ur b n Durchführung wir firm. Ä Stift e.S^Ät'? .“."V8 [oU StBlnn der AuZfahti nicht üSettotitkn rotil 6 6ir Etnf.hti SU jum ns SÄ- ÄÄS£ Desgl. des Louis Noll. treue Lebensaefübrlin ‘“V” be“ ätzten Jahren betroffen, (starb ihm doch seine welcher durch arnfep =er rct Qn0e ^ahre Freud und Leid getragen, sowie ein Sohn "nannt nu^ku»?a GeisWaolagen befähigt, zum Direetvr der Realschule in Friedberg Ovfer fieh stebl L nÄ • tnprinzen, von Freiburg über befanden fich Ministerpräsident Crtspi Genial N-»" r«"' 3?, ®efoI0c des Königs anbere hervorragende italienische Würdmträge? $MÜf es* »8la‘?ää‘ unb Empsang nicht statt, doch hatte ficb ber ti.fi™ 8 St,dni9ä tob em »• Neufville auf dem Bahnhofe einaesund n ’ Sonful Herr brachte einen prachtvollen Straub8 fecr Äatferin Friedrich über- Nationalfarben nebst zwei Handschreiben0 NaN> m1‘b e?'en Jn. ben "alienifchen Maschinenwechfel benutzt wu?den setite de'rm°,r* nU'C? Aufenthalt, die zum Waggons noch fünf Salonwagen und el?w ttere Wagons ^niglichen Locomottven seinen Weg über Bebra nack Z -ühlte, mit zwei neuen «oruittUB -wischen 10 'und 11 Uhr"n."KllL LfeÄaLm^ 11)'«“ beamten streng untersagt.^ tnbire,le Zwang zur Ueberschichtarbeit wird den schichten^ Mcht^Tbeil Mh^me7wollen "miaes/sr/"' 76 ?“ Arbeiter, welche c wöhnlichen Schichtreit ein- 7 ausfähren'könne7 °°^°"9E M-ldung ausgedrück? ist"d°7 m77irn FoL'"nn^ bcm Sinne gegen uns 5?utiC b7^F°r--°mme?de7Arb"Le?s"n7ch0. hindkrlich^st!""' bct Ser9= Verwaltungen bereit, die Ausgäbm"für Pul7e77 roitb| flnb bie Gruden- «tn in Abzug gebracht roerben n?16 b«n$©eIMtra^en7.b st- den Arbei- SS” s 8ÄflS»&nS,lESSSft-X Beendigung 0d7b7b7tcmu7tandes7u/bm7We07 „“7 ble Hindernisse der b-rHoffnung hin, daß die noch seie?ndm 0RLE.7?'^ ,U 6abcn und geben unregelmäßige Arbeit wieder aufnehmen werden ®er0teute nunmehr ungesäumt ihre W- Schürenberg. Dr. Schultz. B. Schulü-Brt?spn «9^? Röder. Ruppel. Sltnnes. W. °°» Be,s-?RL'LdtL7^°'7^^ d-ath.as von den DelegtNen^'der ?tr»enden Be^aübaE8'" iufol0C bat bic gestern in Bochum Wortlaut: Die heutige^^Versammlun?^angenommene Resolution folgenden bergamtsbezirks Dor mund ^pE tbr ^^^rten der Grubenarbetter des Ober- Vereins für die bergbaultchen Interes^nbaus daß der Vorstand des K°is°rs, daß die Arbeitgeber Allergnädigsten den Arbeitern zu erhalten Die möglichst naher Fühlung mit rückhaltlos das Protokoll der^Si^ung ^7s Vorst^nde?^^? Lage der Verhältnisse liehen Interessen im Oberbergamtsbezirk D^ ÜZ die bergbau- auf das Berliner Protokoll bezüglichen SeftfmmnXJ 181 b/ in seinen thatsachlichen von einer durch uns nicht verschuldeten^ aus, daß die Grubenverwaltunaen ihrpn «3k*Cspricht die Erwartung Wohl ihrer Arbeiter gerichteten Interessen ^ba^dio tt^^"" m!*b b. 54—58 A Rindfleisch 4o—54 Schweinefleisch 56 -64 Hammelfleisch Ä ? ^Kartoffeln pr. 100 Kilo „X 4,50^5ch0, 8wiebew per Centncr 8,00—10,00, Milch pr. Ltter 12—18 Weißkraut pr. St. — A frembe^Vs m 121 M «?aL n ^demarkt). Wetzen hiesiger 19,00—19,25, « lo,00—21,50, Roaaen hiesiger JL 15,80--,—, fremder JL 00,00-00 00 iyWtate l'fe%,00b°- iU WUwecTen X 00,00, Hafer »i-stg« Summa: 5 (1) 3 — 2~(1)---- l Äla?lmerEn gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreuenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Mitte seiner Schülerinnen, für deren Wohl und Ausbildung er jederzeit mit voller Kraft «mgetreten ist. >>n Anbetracht der Trauerfälle, die den Jubilar in letzter Zeit betroffen 5^a und rauschende Feier seines Jubiläumstages bescheiden abqelehnt' D^es hinderte jedoch mcht, daß sich seine zahlreichen Freunde und auch Kollegen wie auch Schülerinnen es sich mcht, nehmen lassen, dem Jubilar einige Aufmerksamkeiten zu erweisen über welche wir heute Mcht indiskret ausplaudern wollen, sondern hoffentlich in moraiaer Nummer ausführlich berichten können. Aber auch wir halten uns verpflichtet dem^ub lar an semem Ehrentage die herzlichsten Glückwünsche zu entbieten und ihm' eimn langen fteudenreichen Lebensabend zu wünschen! 9 n ianQen — Ein Akt roher Zerstörungswuth wurde in der Nacht von Sonntag auf Montaa Hause an der Grunbergerstraße ausgeübt. Eine daselbst erst vor Kurzem her^ gestellte eiserne Einfriedigung wurde nämlich auf eine Länge von 4-5 Meter mit dem Sockel von der Fundamcntmauer vollständig losgerissen und der übrige, noch stehen ae- wird^s Sockels stark beschädigt Der Polizeibehörde ist Anzeige erstattet und Strafe ^zu^siehen" 9GÜn9cn' bcn ober bic Thäter zu ermitteln und zur verdienten ebcn ausgegebenem Rechenschaftsbericht des Bezirks- und Umgebung der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hatte der Verem Gießen im Jahre 1887/88 178 Mitglieder Diese R^l hob 1888/89 auf 188 Die Beiträge beliefen sich auf T«2 60 J 2ahre. Der Inhalt der Sammelschiffchen betrug im Jahre 1887/88 Iieitgeöotenes. Mittwoch früh: in vorzüglicher Eispackung- lebend frische Angel-Schellfische, Cablia«, Hechte, Soles, Salme, Matfische, Backfische, neue Matjes-Häringe re. A. Koch Wacht. 4366 Hamburger Fisch- u. Delicatessen-Handl. 4351] Ein solid gebautes und schön eingerichtetes Haus mit großem Garten am Wiesecker Weg ist unter günstigen 'öPbtngunflen zu verkaufen, eventuell zu verpachten- — Besagtes Anwesen eignet 0ut höhere Gärtnereien. erfragen bet der Spedition Blattes. Putzwasser, vorzüglichstes Reinigungsmittel für Mes« sing'- Blech-, Kupfer-, Zinn- re.- Gegenstände. Drogengeschäft 43bl__Otto Schaaf.______ 4357] Kartoffeln verkauft ______Aerd Felfing, Neuenweg 31. ^41 Eine Wohnung von 4 Zimmern nebst Zubehör zu vermieden und gleich beziehbar. Schillerstraße 27. 4342 Ein Logis zu oermiethen. ____Bahnhofstraße 26. Kaufmännischer Verein Frankfurt (Main) unter dem Patronate der Handelskammer, empfiehlt Handlnngshäusern und -Gehilfen seine ausgedehnte Stellenvermittlung. Besetzt wurden: 19,000 Stellen seit dem Bestehen (1864) bis 14 Mai 1889, davon 1471 im Jahre 1887, 1812 im Jahre 1888 und 734 vom l./L—14 /5. 1889. [2244 Einsohreibgeld für Nichtmitglieder JL 2.50 bei dreimonatlicher Bewerbungsdauer 4367 Ein junges Mädchen für Haus- arbeit gesucht.__Schill-rstraße 23 III. 4337] Eine dreischürige Wiese ist billig zu verpachten. ______________Carl^Biieler. 4340] Für eine rentable Restauration wird unter günstigen Bedingungen ein tüchtiger Wirth gesucht durch " ____D. Katzenstein. .,^43 Ein fleißiges Mädchen sucht bat» digst Stelle.________Katharinengasse 17. 4355 Zwei hübsch möblirte Zimmer per 25. Juni gesucht Offerten mit Preisangabe unter W. R. 100 an die Exp. b. Bl. j Ausverkauf. i Wegen Aufgabe des Stock- und PfetfengeschäfteS verkaufe ich sämmt- liche Artikel dieser Branche zu und unter Einkaufspreisen. Wiederoerkäufer erhalten Rabatt. 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Der Verkauf dieser Maaren findet in den bisher Localitäten ununterbrochen statt, ebenso bleibt mein Geschäft Juni stattfindenden Vereinigung beider Geschäfte geöffnet. Gießen, den 81. Mai 1889. von Herrn Herrn. Ang. Müller innegehabten Telterstveg 71 bis zu der gegen Mitte Hochachtungsvoll Frits Votruc/t, «---—- _______Ausstruer Geschäst und Wäsche rn«.», Geschafts - Uebernahme. Äat'X W Mn * »kaust- Ochsen-* Kälber- u. Schweine - SMf" Metzgerei "WM übernommen habe. Contile. 4364 Frau Gustav Petri Wwe. Carl Krailing und Schwestern. 4363 in Lollar. statt, wozu freundlichst einladet das 4360 Freunden und Bekannten die traurige Nach- richt, dass unser lieber Bruder 4288] Gesucht ein Junge, welcher in ’ dre Lehre eintreten will. Metzgermeister MooS Allen lieben Freunden, von denen wir nicht persönlich Abschied nehmen konnten, rufen wir ein herzliches Lebewohl! zu. Giessen, 20. Mai 1889. Hch. Burckhardt. Gießen, den 21. Mai 1889. ■ >_ ■ ,, .... ,, nn 5255-------------- Conrad Vogt, Marktplatz Nr. 20. Mittwoch den 5. Juni a. c. Rnbet im Saale des Gasthauses „zum Kühlen Grund", vormals Karlslust zu Großen-Buseck Feslball für Israeliten Quester Plakat-Fahrplan allet in Gießen ankommenden und abgehenden Eisenbahnzüge in bei (^pcbttton des „GieHener Anzeiger", sowie bei den Aettunqsträgern zu haben Preis 20 Psg. Wilhelm in London plötzlich an einem Herzschlage verschieden ist. Giessen, den 20. Mai 1889. Beste weiße Kernseife per Pfund 24 Pfg., bei größerer Abnahme entsprechend billiger Schmierseifen, Nielsen und Hoffmann's Starke, Creme und Mack's Doppel-Stärke, Soda- Waschblau, Fettlaugenmehl, Borax, Wachs, Stärkeglanz empfiehlt in nur besten Qualitäten und zu billigsten Preisen 5 4356 Ferd llrebes, Marktplatz 21. Kloster Arnsburg Mebkt Wort, ««te j — . -z— —— ---in Lollar.___I Näheres bei der Exved. b. Bl. R-daction. A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'ichen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. Beilage zu Ar. 118 öes „Achmer Anzeiger" Darmstadt, 20. Mat. (3weite Kammer der Stände.) Der Bericht des Ersten Ausschusses Zweiter Kammer über die Vorlage Grotzh. Ministeriums des Innern und der Justiz, betr. die Erhöhung der Baukosten für die Kliniken und das pathologische Institut in Gießen um 70500 JL zum Zweck der Einführung der elektrischen Beleuchtung, erstattet von dem Abg. Theobald, lautet: Daß die elektrische Beleuchtung namentlich in Kliniken sowohl in hygienischer wie in feuerpolizeilicher Hinsicht den Vorzug vor der Gasbeleuchtung verdient, dürfte nach den desfallsigen Ausführungen in der Vorlage nicht zweifelhaft sein. Dennoch erschien eine Erörterung der Frage geboten, ob nicht die Einführung der elektrischen Beleuchtung statt der Gasbeleuchtung in dm Bauten zu Gießen das finanzielle Interesse allzusehr schädige. Denn wenn auch nach der in der Vorlage gegebenen Berechnung eine Lampenbrennftunde mit 16 Normalkerzen: von Gaslicht auf 4,12 di, von elektrischem Licht auf 3,84 di, also von letzterem sich um 0,28 H billiger stellen soll, so erschien uns dies Resultat doch vorzugsweise um deswillen anfechtbar, weil einerseits in der Berechnung nur IpCt. für Abnutzung und IpCt. für Amortisation eingeführt war und andererseits der Preis des Gaslichts sehr hoch veranschlagt ist. Wir haben daher über den Betriebskostenpunkt verschiedene Mal in gemeinschaftlicher Sitzung mit der Großherzoglichen Regierung Verhandlungen gepflogen, infolge deren dann Herr Professor Dr. Kittier ein vollständiges Bild über die Rentabilität der projectirten Anlage unter Zugrundelegung verschiedener Brenndauer der Flammen entworfen hat. Dies Bild ist uns, wie nachsteht, mitgetheilt worden. A. Anlagekosten. 1) Dampf-und Dynamomaschinen,Bogenlampen, elektrische Hilfsapparate 34160 JL. 2) Leitungsmaterial 7745.60 JL 3) Beleuchtungskörper 7400 4) Montage 5775 JL 5) Erster Bestand an Glühlampen 1300 JL 6) Erweiterung der Kesselanlage 8819.40 JL 7) Erweiterung des Kesselhauses 16 400 JL Summe 81 600 JL B. Verzinsung und Abschreibungen. 1) Verzinsung des Anlagekapitals 3pEt. aus 81600 — 2448 JL 2) Abschreibungen: Aus Pos. 1. 7,5pCt. 2562 Jü, 2. 5pCt. 387 JL, 3. 2pEt. 148 JL, 6. 7,5 pCt. 661 JL, 7. 2pEt. 328 Jt, zusammen 4086 JL Summa 6534 Jü ___ C. Reine Betriebskosten. Jnftallirt ca. 500 Glühlampen mit einer Mittlerin Brmndauer im Jahre von Stunden 300 400 500 \ 600 800 1. Kohlenverbrauch. 10 Glühlampen = 1 cff. HP. Pro eff. HP. und Stunde 2 kg Kohle k 1.80 pro 100 kg . . jl 540 720 900 1080 1440 2. Putz- und Schmiermaterial (2 di pro Stunde und eff. HP.) .... 300 400 500 600 800 3. Ersatz an Glühlampen 600 Stunden, Preis genommen) . (Lebensdauer zu zu «4L 2.50 an- 625 825 1050 1250 1650 4. Mafchinist ,, 1500 1500 1500 1500 1500 5. Reparaturen. • • • • ff 335 455 550 670 810 X Summa JL 3300 3900 4500 5100 6200 Zusammenstellung. Brennstunden 300 400 500 600 800 A. Verzinsung . JL. 2448 2448 2448 2448 2448 B. Abschreibungen . „ 4086 4086 4086 4086 4086 C. Reine Betriebskosten „ 3300 3900 4500 5100 6200 Summa JL 9834 10434 11034 11634 12734 Kosten der 16kerzigen Lampenstunde. Mittlere Brenndauer Verzinsung und Reine Gefammtbetrag der im Jahre bei 500 Abschreibungen Betriebskosten Kosten einer Flamme änftallirten Flammen für die Brennstunde 300 Stunden 4,36 di 2,20 di 6,56 di 400 3,27 „ 1,95 „ 5,22 „ 500 2,61 „ 1,80 „ 4,41 „ 600 „ 2,18 „ 1,67 „ 3,85 „ 800 „ 1,63 „ 1.55 „ 3,18 „ Es ergibt sich hiernach, daß mit der Verlängerung der Brenndauer der ins ftallirten Flammen — vorgesehen sind 512 Glühlampen und 10 Bogenlampen — die Kosten der einzelnen Flammen sich mindern, und daß sich daher die Rentabilität der elektrischen Beleuchtung in Gießen, wird später den im Bau begriffenen Kliniken noch eine psychiatrische Klinik angeschlossen, wesentlich günstiger stellen wird. Uebrigens vermindert sich der Gesammtkostenaufwand für den Betrieb der elektrischen Beleuchtung mit der Verkürzung der mittleren jährlichen Brenndauer der Flammen bis zu einem gewissen Grad, erhöht sich dagegen der Gesammtkostenaufwand mit der Verlängerung 6er mittleren jährlichen Brmndauer der Flammen. So beträgt der Gesammtkostenaufwand bet 500 installirten Flammen von 300 mittleren jährlichen Brmnftunden einer Flamme nur (500 x 300x 6,56 — 9,840 JL. jährlich, während sich derselbe für die gleiche Anzahl der Flammen bei 800 mittleren jährlichen Brennstunden einer Flamme auf (500x800x3,18 H) — 12,720 JL jährlich beläuft. Bei dieser Sachlage dürfte gegenüber den Vorzügen der elektrischen Beleuchtung gerade in den Kliniken fein besonderes Gewicht darauf zu legen fein, ob die Brennstuude einer Flamme vielleicht einen Pfennig höher oder geringer als vorgesehen zu stehen kommt. Selbstverständlich müssen wir annehmen, daß die Unterlagen der Berechnung zuverlässige sind. Unsere finanziellm Bedenken gegen die Einführung der elektrischen Beleuchtung in den in Frage stehenden Bauten haben wir hiernach fallen lassen. Noch bemerken wir, daß neben der Einführung der elektrischen Beleuchtung auch eine Gasleitung für Heilzwecke und für Heizzwecke fortbestehen muß. Aus der Vorlage ergibt sich aber, daß die Stadt Gießen der Universität für den Cubikmeter Leuchtgas 21 H und für den Kubikmeter Heizgas 16 di abnimmt. Wir meinen, daß die Stadt Gießen der Universität, einem Groß- consumenten, recht wohl den Preis für den Kubikmeter Gas ganz allgemein und ohne Unterscheidung des Zweckes der Verwmdung auf 16 di für den Kubikmeter herabsetzen könnte. Es dürfte sich daher für die Großh. Regierung empfehlen, mit der Stadt Gießen in der bezeichneten Richtung in Unterhandlung zu treten, zumal es doch wohl angezeigt sein dürfte, in den Kliniken auch die Gasbeleuchtung als Nothbeleuchtung in Verbindung mit der Gasleitung für Heilzwecke einzuführen. Wesentliche Kosten werden hierdurch nicht veranlaßt werden, lieber die einmaligen Kosten der Einrichtung der elektrischen Beleuchtung sind uns specielle Voranschläge und Pläne, welche auf der Kanzlei zur Einsicht offenliegen, mitgetheilt. Unsererseits können solche nicht wohl beanstandet werden. Wir beantragen: Die Kammer wolle ihre Zustimmung dazu ertheilen, daß behufs Einführung der elektrischen Beleuchtung statt der projektirt gewesenen Gasbeleuchtung in den neuen akademischen Kliniken und dem pathologischen Jnflitut zu Gießen — jedoch mit Beibehaltung der Gasleitung für Heilzwecke und für Nothbeleuchtung — das zur Deckung der Baukosten vorgesehene Anlehen um den Betrag von 70,500 erhöht wird. ZktiverstLLLs - EhrorüL. — Der bisherige ordentliche Professor an der Universität Greifswald, Dr. Konrad Bredenkamp, ist auf Grund Allerhöchster Ermächtigung zum ordentlichen Honorar- Professor in der theologischen Fakultät der Universität Kiel ernannt worden. — Die Prioatdocentin Giuseppina Cattani hat an der Universität Bologna ihre erste Vorlesung gehalten. Das Fach, welchem sich das Fräulein gewidmet, ist die allgemeine Pathologie und die erste Vorlesung vor einem ungemein großen Auditorium behandelte 6ie Bakteriologie im Allgemeinen und ihren intensiven Einfluß auf die moderne Pathologie. Da die junge Doctorin klar, gewählt und flüssig sprach und viel zierlicher aussah als die alten Professoren, fehlte es ihr nicht an stürmischem Beifall. — Der Professor an der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg, Johannes Kießling, ist von der philosophischen Fakultät der Universität Greifswald zum Doctor honoris causa ernannt worden. In der Begründung dieser Auszeichnung werden hervorgehoben die Verdienste des genannten Gelehrten um die Erforschung der Dämmerungs-Erscheinungen und die Förderung, die daraus der gelammten meteorologischen Wissenschaft erwachsen ist. — Der am 13. verstorbene Graf Heinrich Hardegg vermachte fein Vermögen von 680,000 Gulden der Wiener Universität mit der Bestimmung, daß das Geld bis 1989 auf Zinseszinsen gelegt und dann zur Stiftung für katholische Rechtsgelehrte aus Niederösterreich zur Vollendung ihrer Studien verwendet werde. Jedes Stipendium soll 200 Dukaten jährlich betragen und auf vier Jahre verliehen werden. Bekanntmachung. Die für das Rechnungsjahr 1888/89 noch rückständigen Kapitalzinsen sind innerhalb der nächsten vierzehn Tage zur Universitätskaffe zu blähten. Gießen, den 14. Mai 1889. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Schmitt. 4192 Kritzevotenes. 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Die Concerte finden in den Stein'schen Lokalitäten statt Dieselben werden mit Militärmusik ausgesührt, wozu ein musik- und kunstliebendes Publikum ergebenst eingeladen wird. Der Abonnements-Preis für 6 Concerte beträgt: Famllienbillets bis zu 4 Personen . . ä 7.— n M M H - . . a „ 6.— Personenbillets...... . a „ 2.50 Kassenpreis '. . . . a „—.50 Der Anfang der Concerte wird im „Gießener Anzeiger" und den „Oberhessischen Nachrichten" bekannt gemacht. — Die Abonnements-Liste circulirt. Gießen, den 15. Mai 1889. 4238 Krausse, Großh. Musik-Director. Julius Schulze, am Kreuz, empfiehlt sein neuaPSOrtlrtes Lager in: Corsetten, Corsett Schonern, Trleottaillen und Bioasen, uni u. gestreift, Tricotkleldchen, Hinderhütchen, Schürzen, Perlkragen, Glac^- und Sommerhandschahen, Sommer- unterröckeu und Unterjacken, Strümpfen etc. zu billigen, aber festen Preisen. Z075 Staatsmedaille 1888. 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