Nr. iss. Dienstag den 18. Juni 1889. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. O«rea«r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. -rei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh»^ m; d) die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 PA Amtlicher Iheit. Gießen, am 14. Juni 1889. au die Großherzoglichen Bürgermeistereien bezw. Ortspolizeibeamten des Kreises. Soweit Sie unserer Verfügung vom 29. April l. Js. — Kreisblatt Nr. 101 — noch nicht entsprochen haben, erinnern wir Sie an baldige Erledigung. :v. Gagern- Betreffend: Das Landgestüt; insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreise«. Wir sehen der Einsendung der Verzeichnisse der von Ihnen ausgestellten Bedeckscheine binnen 8 Tagen entgegen. __v. Gagern. Betreffend: Die Vertilgung der Blutlaus. Gießen, am 14. Juni 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen Deutschland. Potsdam, 15. Juni. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin, die Prinzessin Friedrich Karl, der Prinz Friedrich Leopold, der Erbprinz und die Erb- prinzessin von Meiningen und die übrigen in Berlin und Potsdam anwesenden Mitglieder fürstlicher Häuser wohnten um 10 Uhr der Gedächtnißfeier für weiland Kaiser Friedrich in der Friedenskirche bei, zu welcher von Berlin die gegenwärtig anwesenden Minister und zahlreiche Generäle, sowie von hier die Spitzen der Behörden und die gesammten Offiziercorps der Garnison erschienen waren. Der Kaiser und die Kaiserin hatten vorher an dem Sarge des Kaisers prachtvolle Kränze ntederlegen lassen; ebensolche waren von der Kaiserin Friedrich und derm Prinzesffnnen-Töchtern eingegangen. Als der Kaiser, der die Uniform des ersten Garde-Regiments trug, mit der Kaiserin die Kirche betrat, stimmte der Chor der Zwölf-Aposlelktrche aus Berlin den Psalm an „Herr, Gott, Du bist unsere Zuflucht für und für." Nach einer kurzen Liturgie mit Schriftoorlesung hielt Hofprediger Windel die Gedächtnißrede im Anschluß an das Wort: ,Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben." Von ergreifender Wirkung war der zum Schluß vom Chor ausgeführte Gesang des Lieblingsliedes Kaiser Friedrichs: Wenn der Herr ein Kreuze schickt." Nach beendigter Feier begaben sich die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften, unter ihnen auch die drei ältesten kaiserlichen Prinzen, zu stillem Gebet an den Sarg Kaiser Friedrichs. Berlin, 15. Juni. Der „Retchsanzeiger" widmet dem heutigen schmerzlichen Gedenktage unseres Volkes nachstehende Betrachtung: „Der heutige Tag ist dem Andenken weiland Sr. Majestät des Kaisers Friedrich geweiht, Allerhöchftwelcher am 15. Juni vorigen Jahres in der elften Morgenstunde von seinen schweren Leiden erlöst wurde. Mit Sr. Majestät dem Kaiser und Könige und dem Königlichen Hause empfindet das ganze deutsche Volk bei der ersten Wiederkehr des Todestages von Neuem lebhaft den tiefen Schmerz, welchen die Krankheit und das allzufrühe Hinscheiden des edlen, in vollster Manneskraft stehenden und zuletzt so schwer geprüften Fürsten allen fühlenden Menschen und insbesondere dem preußischen und deutschen Vaterlande bereitet hat. Aber mit der Trauer um den geliebten Herrscher erneuert sich an dem heutigen Tage auch das Gedächtniß an seine kriegerischen Großthaten, sowie an sein reiches und gesegnetes Wirken im Frieden, welches überall — im Kreise der Königlichen Familie, in der Geschichte Preußens und Deutschlands, in den Herzen aller Deutschen — nimmer vergängliche Spuren hinterlassen hat und für die Lebenden wie für die Nachwelt immerdar eine Quelle patriotischer Erhebung bilden wird. In diesem Sinne lenken sich heute Aller Herzen und Sinne dem Andenken des hochseligen Kaisers Friedrich zu." Berlin, 15. Juni. Die Nachricht, daß die gestern gezeichnete Samoa-Acte vorläufig noch geheim gehalten werden solle, wird mit der Einschränkung bestätigt, daß gewisse Vorschriften derselben schon vor der Ratifikation in Kraft treten sollen. Desgleichen wird beabsichtigt, die samoanische Regierung binnen kürzester Frist durch Vermittelung der Consuln der Vertragsmächte in Apia zum Beitritt zu jener Acte einzuladen^ $uni Ate Einnahme an Wechselstempelsteuer im Deutschen Reiche hat in den Monaten April und Mai 1889 insgesammt 1 200 745.85 JL oder 110 047.85 mehr als im gleichen Zeiträume des Vorjahres betragen. Berlin, 15. Juni. Vor der in nächster Zeit zu erwartenden großen Ferienpause des Bundesraths werden keinerlei auf die Wtntersefsion des Reichstags bezügliche Berathungen mehr stattfinden, sondern diese Vorbereitungen werden auf die frühzeitig im Herbst zusammentretende Session des Bundesraths verschoben werden. Dies gilt insbesondere von der Frage des Ersatzes für das Socialistengesetz. Diese Frage ruht gegenwärtig vollständig und es ist auch noch gar nicht vorauszusehen, auf welchen Grundlagen sie demnächst wieder ausgenommen werden wird. Es wird nur versichert, daß die bekannten preußischen Vorschläge nicht oder doch nur unter sehr wesentlichen Abänderungen wieder auftreten werden. Sch»eiz. Bern, 15. Juni. Der Nationalrath hat ohne Discussion einstimmig 3 350 000 Frcs. für Kriegsmaterial und 600 000 Frcs. für Weiterführung der Gotthard- befestigungen bewilligt. Damit erscheint die Geneigtheit bekundet, weitere 6 Millionen für die Gotthardarbeiten zu bewilligen. tzngkaud. London, 15. Juni. Die meisten Morgenblätter begrüßen mit Befriedigung die Unterzeichnung des Samoaoertrages. Die „Times" sagt hierüber: Wir können den Fürsten Bismarck und die deutsche Reaierung nur beglückwünschen zu dem versöhnlichen Geiste, den sie bei der Lösung dieser schwierigen Frage bekundet haben. Amerika. Washington, 14. Juni. Der Staatssecretär Blaine hat dem Ministerrath die heute erfolgte Unterzeichnung der Samoa-Convention mitgetheilt. Telegraphische Depeschen. Wolff'S lelegr. Korrespondenz - Brrrean« PotSdaM, 16. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin wohnten heute Vormittag der Gedächtnißfeier des Todestages weiland Kaiser Friedrichs bei. Die Predigt hielt Hofprediger Dr. Rogge über die Worte der Sonntagsepistel: „Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege". Kassel, 16. Juni. Der Schah von Persien ist heute früh um 8 Uhr Mittelst Sonderzuges abgereist. Am Bahnhofe waren der Oberpräsident Graf zu Eulenburg, General von Passow und andere namhafte Persönlichkeiten erschienen. Dresden, 16. Juni. Anläßlich des Wettiner Jubiläums wurden heute Vormittag in ffmmtl-^n Kirchen Festgottesdienste abgehalten. Mittags finden Beglückwünschcouren, statt. Die Familientafel ist in Strehlen, die Marschallstafel im Residenzschloß. Das- Wetter ist unfreundlich. Dresden, 16. Juni. Nach dem Festgottesdienste zur Feier des Wettiner Jubiläums empfingen die Majestäten die Beglückwünschungen des königlichen und prinzlichen Dienstes, der Staatsminister, des diplomatischen Corps, der Herren des Gesammthauses Schönburg und des gräflichen Hauses Solms-Wildenfels, der Deputation der sächsischen Armee, der Deputation des ostpreußischen Dragoner-Regiments Nr. 10, des königlich bayerischen Regiments und des kaiserlich österreichischen 3. Dragoner-Regiments „König von Sachsen", sowie des kaiserlich russischen Koporschen Infanterie-Regiments Nr. 4. Die Aufführung des historischen Armeefestes findet heute Abend um 9 Uhr in Anwesenheit des gesammten Hofes statt. München, 16. Juni. Der Chef des Generalstabes Graf Waldersee ist gestern, um 81/2 Uhr von Nördlingen hier eingetroffen und vom Generalkapitän Grasen Verri della Bosia empfangen worden. Heute wird Graf Waldersee vom Prinz-Regenten in Audienz empfangen und nimmt dann am Diner Theil. Baden-Baden, 16. Juni. Ihre Majestät die Kaiserin Augusta ließ gestern durch den Ober-Gewand-Kämmerer, Grafen Perponcher, einen Kranz am Sarge des hochseligen Kaisers Friedrich niederlegen und wohnte heute mit dem Großherzog und der Großherzogin von Baden sowie den Umgebungen einem Gedächtnißgottesdtenste in der Kapelle des Badener Schlosses bei. Bremerhaven, 16. Juni. Von einer nach Tausenden zählenden Menschen- menge erwartet, traf der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Habsburg" mit den Offizieren und Mannschaften von S. M. Kreuzer „Adler" und dem Kanonenboot „Eber" heute Mittag auf der hiesigen Rhede ein. Bei dem Pafsiren der Hafenschleutze begrüßte ein vieltausendstimmiges Hurrah, sowie die Musik der hiesigen Matrosen- Artillerie-Kapelle die Heimkehrenden. Der Vorsitzende des Kampfgenossen-Vereins überreichte den Marinetruppen, welche auf dem Hinterdeck Aufstellung genommen hatten, einen mächtigen, mit den deutschen Landesfarben geschmückten Lorbeerkranz und hielt an dieselben eine Ansprache, die mit einem Hoch auf Sc. Majestät den Kaiser schloß. Lieutenant zur See Oelsner dankte im Namen der Heimkehrenden für den ihnen bereiteten Empfang. Nach der Landung fand eine festliche Bewirthung der Mannschaften in der Lloydhalle statt. Bremen, 16. Juni. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Habsburg" ist heute früh 7 Uhr mit 3 Offizieren, 3 Deckoffizieren und 32 Mann, welche zur Besatzung des Kreuzers „Adler" und des Kanonenbootes „Eber" gehörten, auf der Weser eingetroffen. Straßburg i. E., 16. Juni. Heute Nachmittag 5 Uhr fand die feierliche Grundsteinlegung der neuen Jung-Sanct-Peterkirche in Gegenwart des Bischofs Stumpf, einer zahlreichen Geistlichkeit, der Vertreter des Ministeriums, des Bürgermeisters, der Gemeinderäthe und einer großen Menschenmenge statt. Der Platz war festlich mit Fahnen in deutschen, elsässischen und päpstlichen Farben und Wappenschildern mit dem Reichsadler geschmückt. Wegen eines nahenden, schweren Unwetters mußte der Bischof den Weiheakt vor dem Ende abbrechen. London, 16. Juni. Nach einem Telegramm des „Reuter'schen Bureau" aus Zanzibar vom heutigen Tage melden daselbst eingegangene Briefe mit dem Datum Ujiji, den 10. März, daß Stanley Tippo-Tib getroffen habe. Einige Kranke seines Gefolges habe Stanley über den Kongo zurückgesandt, und beabsichtigte mit Emin Pascha nach der Ostküste zu kommen. Tippo-Tib dürfte in 4 Monaten in Zanzibar eintreffen. Lokales» Gießen, 17. Juni. Die am Samstag Abend zu Ehren des Herrn Bürger- Meisters Gnauth veranstaltete Feier gestaltete sich zu einer den Gefeierten wie die Bürgerschaft gleich ehrenden. Die Gesangvereine Liederkranz, Sängerkranz» Heiterkeit, Bauer'scher Gesangverein, Männergesangoerein, Harmonie und Concordia sammelten sich gegen Vi9 Uhr am Wallthor und zogen hierauf nach der Wohnung des Herrn Bürgermeffters, woselbst der Gesammtchor dieser Vereine nach dem einleitenden Klönungsmarsch aus den „Folkungern" der hiesigen Regimentsmufik den „Tag des Herrn" und „Der Abend sinkt" vortrug. Nach der mit dem „Fackel- tanz" aus dem „Landfrieden" von der Musik beendigten Serenade bewegten sich die Vereine in geordnetem Zuge nach Stetn's Garten. Der geräumige Saal dieses yuuiiuimiö9inne.; ■------'**''** w,v > «armen Wotte"n Sechen" Gef ^1«,^ Ausbruck "inschwungvoller Rede und ! s ä zum Bürgermeister gewählt und von ©sin.?werden unb schließlich ! bei der letzten Wormser Lotterie ' kleine Anrabl hipfpr Qnnfp in dessen war, hat Wä1ä«-ääs;S: 5ÄÄaÄ«tE.’S!S;yä WLUW-WZZM ^erv^antetn* au^Me1 Wabl^de^^ 9iaVm begeistert aufgenommenen Hoch ging MMM-LUWMM t^^jtg^SnSJ£&ä;^ggys»g!!S!J^yfeJ,lg JBSas* y«? IlMilH dringe wolle er fitpr nn* Lat u ^kehen möge. Ehe er tndetz ein Hoch aus- U,R5?«--Z? SZZMMMSS! ZZWMWZWM- Gedanke geleitet, daß das Fest weniae/der Gerson n?Ä iU lle^,men * f° habe ihn der das Vertrauen der Bürger ihn berufen DiÄ« Slm? ^gölten, zu welchem ZWM-MZZZ der Zukunft der Stadt zum Guten 'dien n Lwenn diese Arbeit I Mi Ä"ü ä; S £*;■» Maris-SB« «ben 0oX®'n“Ä^net" Ä f^ÄTrei\^£ttetfc“" Hube in dem Mt, zu rechter Zeit an etwas erinnert ' Wenn L S8l"ctlanb --»--b-n Charakters sei, so solle man doch das aroü? 0e ?e^amQ?lun0 aud? localen das denken, «'"ran uns die" Sä?ger1bL° rln^°?° "^'-.°us b'M Ange lasse,, und an Vaterland, welches so hoch bastel Dtp api?nfr keutfdje Vaterland, an das erinnere uns daran daß wir Alles ftstbZ n mökk?".b???°'5^b »Err|ffcn war, was uns zu Gebote steht iurecke n. ' °instehen für Alles mit Allem, deutsche Vaterland, b=r ®eÄÖer fie kbfÄ"6%en- ?"? ‘1tufc: Das fingen der Nationalhymne.) ’ ' ' “ b * (Brausendes Hoch und Ab- sää «ä’ää Ä«Ääs -ZWEMZ-LZZZ Beziehungen." 0 ’ $ leere mein Glas auf dauernde und gute d>es ver§ndertm^ ^Herrn Stadtverordneten ch e"?/9""9 d"? Glückwunschtelegramme a,“«-«- sssä!* ääs sä ' j Fra? BÜ?germL!n ^be°K'i" Durchführung seines Amtes. .Die hochverehrte ba6 neke7dem°Ln5unVderF^u bi-Wort- des Vorredner» an, ■ Hinblick auf unlere Kinder ännk man der Stadt Ä,-b2S Kind fei. Gerade im Bürgermeisters darbringen, denn seine ideale Auffassung,'iur ^hl ihres die Heranziehung der Jugend habe der Lerr Rürap^?. "der Erziehung der Kinder, jubiläums in einer Weise entwickelt, die zu dm schönstegE^Z^gentltch des Realschul- ALL' l- ®* b° «L»§r .dl< aay,ru‘6,^f'd’12J fet ’l,l'n. i'äl,I;7 -u«g.bra..m Toast, verordneten Homberger auf die Einigkett'der Stadt ¥ ?eS ^erni Stadt- Redners) Rede. Als Eornitsmitalied dank.^^^Wieße, so habe man seine (des schöne Feier, denn der Stadtvorstand habe diese anup,-pg^m?o^^ande für die heutige lnitfeiernden Krtegervereins einen Toast au§biInae9^9 ™ ä2061111 cr,?18 Präsident des nach Kriegerart in einem deutschen Hurrab" mthSn ffi Sh0^ «eftatten, dies in ein „Hmrah dem Stadtoorstande'" a ^r bitte deßhalb mit einzusttmmen Unter der Verdienste der Abgefchiedeneu. wir kem Hoch bringen, aber wir sind es uns fdiulbh tCr' k "S6m können Oberbürgermeisters ein stilles Glas zu dargebrachte ^urrah"^/g^ des Stadtvorstandes für bas vorstand unterstützt haben, die heutige Feier w ei?p? nnrfä^-Se,r-elnen' bie den Stadt- LV ASw’JJWt’Ä,“ ss-s-t ^oL^bMMi^ssss,Las» J-Hrichntm 3eu8ni6 ir,t erworben, der ober leider verhindert fei an de? LilCl 5E,tbiE!lf,L um bie @tabt meine Herrn Beigeordnelen Keller Aerr' ÄrLuFi ®£et. lbcUzunehmen. Er Selten hin jah.elang ,u maBren uerftanben e?„ Änffen ?Er@labl "“<» aa“' Sinne des Wortes- er tonne nicht erfÄL ’e erJci,eln Burger der ©labt irn besten werde sich freuen, ' w1nn man ft n7r1,ede7ke m fman‘bn, bi" f=km, aber er Vater der Stadt, er lebe hoch!" 9 b "®err Beigeordneter Keller, der treue fd,ieben®nC6^oCrabtton«tem 5e?rn h' 'n S bm ®«6 der oer- t Ausdruck, baß unter Bürgermeister lange^ a?s alückll^rÄ-l ®r 0E1E £cr Hoffnung in unserer Mitte leben möge. Seine Rede fdrinfc 5UI0cr £ Familienvater [ Feodor Gnauth. 0 tne Jte°e '^ß mit einem Hoch auf den Bürgermeister und doch würdiger W-lse^MnncrÖ^^en^metfi in einfacher Wenn an dieser Stelle auf die Gesanasoortrüap^p?-i», r sich in ihre Dienste gestellt, eingegangen werden kann, so glauben wir uns boebnUdL nid)t ^ecte[l Ferer darin in Uebereinftimmung daß alle Vereine^br Nps^a" Theilnehmern an der Anspruch auf bie Anerkennung erhebt tonnen bk krier m t ???" u(nb mit Recht meinen gestaltet zu haben Scklieülich fpi nn* sX „ te\ ?. ! 3U einer schonen allge» mmtsmusik bei der Serenade wie beigem Leistungen der Regt- nummern tauben ben verbleuten Beifall der großen Fest?wfammlÄg " drogramm- Kaife/F?!?dkkh'sVl'L3Äni Äu,?f‘e« Sabreätage» des Heimganges statt, an welchem außer sämmtlicken Uhr Militärgottesdienst der Militärbeamten die hier wohnenden ^e^erDl?ff^3iereU^eTr?aTmenCn ^^iments und ist SU berichtm^daß na^^l'^bIaufgbef^re^tOenn^rift9Uarn Schreinergesellen Forderungen der Gesellen auf Verminderung hpr oi?!? a-T 0bstngen Tage 6 Meister die Zuschlag für Ueberstunden bewilligt haben. In dm Ligen WEätten t° p6t ©inigung nicht erzielt und von den Gesellen heute b(eeVnglfteirt! ” eme Circus H^genbeck nimmt feU^feirtem GiWffen ^as^allfeitiastuufgeschlagene Macht schon die Großartigkeit des Circus äußerlich fick tn Spruch, der Vorstellungen dies auch in Bezug auf das^nn ?p lo bestätigt ein Besuch der gestrigen Vorstellungen dicht mit Zuschauem aefüli? bie^Bp^19«-Ud rcar roä^renb zwei Jahren Gebotenen, theils um zum ersten Su L q 8 m Gnnnerung des vor kennen zu lernen, demselben einen Besuch abqeftot d b SDk^Mfh.T.H^enbeck gestrigen Abendvorstellung entsprachen vollknmn,Pn ^le4 ~etftu"9en des Circus in der auf solche Produktion, Publikums in Bezug wenn lediglich die Künstlersvecialitätpn Ir%n' 'te übertrafen sie aber meistens, Pyramide", bie ProduL^ am L *c -W „Japanesische Leiter" bes Prof Jones und Miß' »ictoti^ fnl?p ^wns, die BaWits ^,!ö£*rir**: Ä**““*»Smä'XS zum Bürgermeisler gewählt unb d 6 £ werben und schließlich vcstätlgt zu werden, trotz verschiebener VorurtdettP^-^^bn Hoheit dem Großherzog ist meine Vaterstadt. Der Herr Büiaermeiüpr' hnJ h™ Cr ? oIi ^a0en: ließen bürgermeister Stamm als sein Vorbiln h?rnpftpn^at ^cn verstorbenen Herrn Ober- Dorriefle, so müsse gerade in Rücksicht nnf9 Lpf P1011 st^ Gießen von früher ssiäss sSFS™3'®"5' “»»ÄaÄÄäiÄ?'* »: L ääS«S w s äs S-LSL!L LZLLN 5>r»LLL JäÄ’Bä»-äs H-SnS"®' iVW”“ -W n„ i„ to «“• -•» ä 4« Ä'ÄXXft» L Vermischtes. gewesen und noch' am späten ^a^^mV^Ugb?ie@Äu^Tlf9D^^n °m in Darmstadt gesetzt hatte, mürbe demselben am Ä fort: eine Gesangsovatton gebracht. Die aus w?it üL inn m 0? em .Mainzer Liederkranz" hatte in dem Theil des Schloßaartms x^HrBp» k 00 Personen bestehende Sängerschaar stellung genommen, während der Großherzoq ^>er Erbaroßber,'oa “g?- bCfr Auf- Gefolge von der seitwärts lieaenhen Tprrnff» s- r ^,oV^zog, Prinzessin Alix sowie das Beendigung derselbe^spracht ber mit «nhörten. Nach worauf der Präsident des „Liederkranzes"9ein mit^B^is^nnn^^^^^ und Dank aus, den Landesfürsten ausbrachte Vor der Mprn&fALk ®c9eifietu"9 aufgenommenes Hoch auf Herzog d-nselb'en noch Äf^ der Groß- sich um das Schloß herum eine nrnfep sn?o*r*«« ^hrmd und vor der Ovation bewegte Herzog von brm Prasibeuteu bes Li-berkranz?»" 7u7g°'brachte H^'mit'"instimmte' schul- ist bu «fu^berart Schulcuratoriurn mit der Wahl seine liebe Notb blf vfm", ^hlreiche, daß das bungen um die Direktion, zu ^ 9^ . die Bewer Haber gemeldet haben. Die Bewerbungen sind fast aus ^^ger wie 18 Lieb- meisten jedoch aus dem Norden. 9 ' au QÖen Agenden Deutschlands, die &2f,~ 8-«™. ‘ soeben eine Proclamation an seine Arbeite? P^sspn Lohnbewegung emgetreten | differenzen beseitigt seien und ferner angekündiat wird' b^fi^Ctitf ba^ aCe ^hn- s,Äj.?s;«,sfei-5?a:ps ,w„ ba, er gewann mit 9ir. 9696 schöne 30,000 1, 0 & b “ Eä für fi* unb |,c»e fiotta, bie'toebe’n fibren anfau^aenTmmen^tS6" bet ble®iabtt0en Srantiurter Re- Interesse entgegen. Es Haube» sich nämiirfc nt*c miln s ° ®P°rtfreifen mit großem gegen Emil Döring oom^ßambur?er^^Mubmlnh*^ ben 2aD?elftecl '<*attötctel verthelbigen, fonbern auch zu zeiaen bnß6 hl. mss5 tE=§a?monla e,f°l8reid| ,u ebenbürtig sind E« mirh fi* hL?en' oast die subdeutschen Ruderer den norddeutschen stellemÄ ^M,em M ef?e% e‘ r-TOa^nU^ Um bE" ^‘^Pteig “S wirb. Daß angesichts bessen bet Srfu* h,7®.^?c 8.E0E1n bic Frankfurts starten «<. -».... Wta-SÄ schwachen Besuch zeigte, ist diesmal, trotz des unsicheren Wetters, ein günstiger Tag für die Vereinskasse; morgen aber wird die Besucherzahl voraussichtlich zehnmal so grou sein. Die einzelnen Rennen verlaufen wie folgt: Im Skiff siegt beim Eröffnungs- rennen um den Begrüßungsprets Herr Albrechi Brockhoff vom Bonner Ruderoeretn. Dev'elbe Herr gewinnt auch den Damenpreis (-Lkiff) gegen 4 bezw. 5 Gegner. — Der Preis vom Main (Herausforderungsprets der Fiantsurter Rudergesellschaft „Germania") muß drei Jahre hintereinander gewonnen werden, ehe er Eigenthum deS siegenden Vereine wird. Sieger von 1887 und 1888 ifi der Frankfurter Ruverocrem. Gefahren wird im Vierer ohne Steuermann. Am Start erscheinen der Verlheidtg.r des Preises und „Germania". Letztere siegt mit vielen Längen. Zetten: 6 Min. 38V2 Sek. und 7 Min., die der Frankfurter Ruderoeretn gebraucht. Um den Ermunterungspreis (Vierer) concurriren 5 Boote, darunter auch die Gießener Rudergesellscbafl. Vom Start ab führt „Germania", muß aber die Führung bald an Gießen abgeben, das bis zum Schluß den ersten Platz behauptet und mit mehreren Längen Vorsprung unter brausendem Hurrah als Sieger das Ziel passirt. Zweiter: „Germania", Dritter: Ruderoeretn. Den Jntelpreis (Herausforderungsprets oes Frankfurter Rudervereins) gewinnt „Germania" zum zweiten Mal. Sie geht tm Zweier ohne Steuermann allein über die Bahn. Das Gastrennen (Vierer) um den Preis von Frankfurt a. M. gewinnt leicht „Faoortte-Hammonia", Hamburg, welches gleich vom Start aus führte. Ebenso gewinnt Döring-Hamburg im Skiff den Preis von der Gerbermüble (Wanderpreis der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania") gegen Krailing, Gerber und Leux. Krailing wäre guter Zweiter geworden, wenn er besser gesteuert hätte. Dies Rennen gilt als Vorspiel für das Meisterschaftsfahren; man ist nach dem heutigen Ergebniß der Ansicht, daß Döring die Meisterschaft von Deutschland morgen gewinnen wiro. — Frankfurt, 16. Juni. Dem heutigen zweiten Regattatag war der Himmel anfänglich noch weniger hold als dem ersten, denn um 3 Uhr, als das erste Rennen stattfinden sollte, begann es zu regnen. Glücklicherweise hatie Jupiter Pluoius ein Einsehen und schloß bald wieder seine Schleusen. Später war das Wetter ganz schön. Der Besuch war ein ganz enormer, beide Matnufer waren mit Menschen förmlich besät; der Fremde kann sich überhaupt keine Vorstellung davon machen, zu welcher Volks- thümlrchkeit der Rudersport in Frankfurt gelangt tft. Die Besucherzahl darf aus ein halbes Hunderttausend bemessen werden. Den Staatspreis (Vierer, offen für Juniors) errang der Frankfurter Ruderoerein. Gießen und Hanau übernehmen vom Start ad die Führung. Gießener Rudergesellschaft steuert aber schlecht und muß in Folge dessen den ersten Platz an den Frankfurter Ruderoeretn abtreten. Dieser geht denn auch nach hartem Kampf unter oiellausendftimmigem Hurrah als Erster durch's Ziel. Frankfurter Rudergesellschaft „Sachsenhausen" wird Zweiter und die Gießener Rudergefell- schafl, welche von Anfang an die besten Aussichten hatte zu siegen, Dritter. Zetten: 6 Min. 461/« Sek., 6 Min. 51 Sek. und 6 Min. 52 Sek. Das zweite Rennen um den KatserpretH (Wanderpreis) führte die beste Vterermannschail von Hamburg, Mainz unb Frankfurt an den Start. Dies Fahren sollte ein Prüfstein dafür sein, ob Roid- oder Süddeutschland bessere Ruderkräsle besitze, man war daher auf den Ausgang die es Rennens außerordentlich gespannt. Vom Start aus führte „Favorite-Hammonia", Hamburg, „Germania" von hier kam aber bald auf und hielt sich d-cht neben Hamburg. Letzteres machte darauf nun einen Spurt und nahm das Wasser der „Germania", welche nun ebenfalls dicht vor dem Ziel einen kräftigen Spurt machte und Hamburg ansuhr. „Germania" legte Protest em und der Schiedsrichter entschied dahin, das Nennen sei nochmals zu fahren. Hamburg weigeite sich dessen, „Germania" ging in Folge dessen allein über die Bahn und gewann damit den Käferpreis. Den Prer-. vom rothen Hamm (Skiff) errang Herr Herm. Crone vom Bonner Ruderverein gegen 5 Gegner, womit die Bonner im Ganzen 3 Preise gewonnen haben. Der Regatta-Vereinspreis (Vierer) fiel der Oberrader Rudergesellschaft zu, die nach hartem Kamps mit „Germania" und „Mannheimer Ruderclub" als Erster das Ziel passirte. Um die Meisterschaft von Deutschland kämpften Döring-Hamburg, Krailtng-Gteßen, Gerber-Heilbronn und Leux-Fcankfurt. Nach dem gestrigen Resultake bet dem Rennen um den Preis von der Gerdermühle hielt man Döring allgemein für den Sieger, da Wild nicht genannt hatte. Und so kam es in der That. Döring ging mit 5 bis 6 Längen Vorsprung als Erster durch's Ziel. Leux und Krailing hielten sich sehr brav und folgten wenige Sekunden später. Zeiten: 8 Min. 45 Sek., Leux 8 Min. 55 Sek., Krailing 9 Min. 3 Sek. Damit wird voraussichtlich das Meister- schaftsrubern nach Hamburg verlegt sein. Um den Preis von der Kaiserlay (Vierer) starteten Frankfurter Ruderclub, Mainzer Ruderoerein und Casteler Rudergesellschaft. Ersterer trug den Steg davon. Die Achter-Rennen um den Zuk inftspreis und den Germaniapreis (Wanderpreis) gewann die Frankfurter Rudergesellschaft „Germania" beide. Das letzte Achter-Rennen um den Wanderpreis war ein brillantes. Mainzer Ruderoeretn und „Germania" waren völlig ebenbürtige Gegner, ruderten beide vorzüglich und erst dickt vor d m Ziel gewann „Germania" einen Vorsprung von zwei Längen. Damit war d«e Regatta zu Ende; sie war die bedeutendste seit vielen Jahren. — Herr Polizeipräsident v. Köller ist zum Unterstaatssekretar im Ministerium des Innern für Elsatz-Lothringen ernannt worden. Man sieht den Herrn hier ungern scheiden, da er sich durck loyale Handhabung der Gesetze sowie durch persönliche Llebens- würdigkett allgemeine Sympathie zu erwerben gewußt hat. Herr 0. Köller ist erst 48 Jahre al». Handel und Verkehr. Grünberg, 15. Juni. (Fruchtpreise). Weizen JC 18,—, Korn JL 15,80, Gerste JL 14,10, Hafer «X 13,50, Erbsen 0u,00, Samen JC 00,00, Wicken «4L (0,00, Kartoffeln JL 4,90, Linsen JL 00.00 Frankfurt, 15. Juni. Erbsen ganze pr. Pfd. 12—18 H, do.geschälte 14 -18H, Linsen 18—28 weiße Bohnen 16—18 Kartoffeln 100 Ko. 0,00—0,00, do- per Gescheid 10-12 H, Butter per Pfd 1,10-1,30, Eier das Stück 5-6 H, Blumenkohl per Stück 30—50 Wirsing per Stück — Zwiebeln per Pfd- 8—9 Weißkraut per Stück — X Gelberüben per Portion 15—20 H. Schiff-Nachrichten Bremen, 15. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Saale, Eapitän H Richter, 00m Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. Juni von Bremen unb am 6. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Abends wohlbehalten bi Rewyork angekommen. ______Wer die aprnMeii tir-h „nüberi-