Nr. 187. Drittes Blatt. Sonntag den 16. Juni 1889. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ZT Z_ TT _ Z -. 11 « s c k » Prell vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. Bttteont Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Monta-s. Dmch die Post bezogen vierteljährlich2Mark50Pf- Amtlicher HHeil. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur Kenntniß der Interessenten des Kreises, daß der Ankauf von Heu und Roggenstroh für das Magazin des Königl. Proviantamts Bockenheim gleich nach der Ernte beginnen wird. Das Königl. Proviantamt Bockenheim ist bereit, jede gewünscht werdende Auskunft über Qualitätsansprüche und die zu gewährenden Preise mündlich oder schriftlich zu ertheilen. Gießen, am 13. Juni 1889- Grobherzogliches Kreisamt Gießen. ____________________________ v. Gagern. ________ Betreffend: Verdacht auf Schafräude zu Bersrod. Bekanntmachung. Aus der wegen Räudeverdachts gesperrten Schafherde zu Reiskirchen waren einige Thiere der Heerde zu Bersrod zugetrieben worden. Wenn dieselben auch alsbald wieder entfernt wurden, ist doch die Möglichkeit einer Uebertragung der Krankheit nicht ausgeschlossen. Es wird deshalb über die Schafherde zu Bersrod wegen Räudeverdacht- die Gemarkungssperre hierdurch verfügt. Gießen, am 13. Juni 1889. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _________________________________________ v. Gagern. ______ Betreffend: Kreis-Lehrerconferenz. Gießen, am 14. Juni 1889. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Die Kreis-Lehrerconserenz wird Montag den 24« Juni, Vormittags 10 Uhr in Gießen in Stein s Garten abgehalten werden. Sie wollen die Lehrer Ihrer Gemeinde hiervon mit dem Anfügen in Kenntniß setzen, daß wir dringend wünschen, daß ohne triftigen Grund kein Lehrer fehle. Auch wollen Sie ihnen empfehlen, daß sie die Liederbücher zur Konferenz mitbringen. Ihre geistlichen Mtglieder werden zur Beiwohnung freundlichst eingeladen. Zur Verhandlung kommen folgende Gegenstände: 1) Die obligatorische Fortbildungsschule: ihre Berechtigung, ihre Bewährung und die in ihr zu behandelnden Disciplinen. Referent: Lehrer Katzenbach. 2) Verwerthung der Ritter'schen Grundsätze im geographischen Unterricht. Referent: Lehrer Spitz. v. Gagern. Lokales. Gießen, 15. Juni. Die Theologische Conferenz zu Gießen, zu welcher sich alljährlich am Donnerstag nach der Pfingstwoche die Geistlichen des Großherzog- thums Hessen, der Provinz Hessen-Nassau und des Kreises Wetzlar zu vereinigen pflegen, findet in der herkömmlichen Weise am 20. Juni, von 10 Uhr an, im großen Saale des Cafö Leib statt. Den Haupt-Vortrag (mit Diskussion) hält Pfarrer Etbach aus Nenderoth (Regierungsbezirk Wiesbaden): „Heber die wissenschaftliche Behandlung und 'praktische Benützung der heiligen Schrift". Ein Referat „Heber den gegenwärtigen Stand der johanneischen Frage" wird Professor Schürer erstatten. Vermischtes. Lauter, 12. Juni. Heute Morgen machte der hiesige Einwohner G. H. Tröller die Entdeckung, daß ihm in der verwichenen Nacht ein höchst unliebsamer Besuch abgestattet worden war. Ein jedenfalls mit seinen häuslichen Einrichtungen vertrauter Langfinger war durch den Stall in die Scheune gedrungen und von dort in den oberen Theil des Wohnhauses gelangt, woselbst ihm bei der Visitation des Kletderschrankes der in einer Büchse verwahrte Geldbetrag von sechsundoierzig bis fünfzig Mark als willkommene Beute in die Hände fiel. Seine Visitenkarte hat der Spitzbube leider nicht hinterlassen. Düsseldorf, 11. Juni. Heute Morgen wurde hier im Kaisersaal der zehnte ordentliche Verbandstag der deutschen Gewerkoereine (Hirsch-Duncker) eröffnet. Aus allen Jndustrteorten Deutschlands hatten sich die Vertreter des etwa 60,000 Mitglieder zählenden Verbandes der deutschen Gewerkoereine eingefunden. Die Verhandlungen werden voraussichtlich 5—6 Tage dauern. Zum Vorsitzenden wurde Herr Kamin, der Vorsitzende des Generalraths der Maschinenbauer aus Berlin, gewählt. Der Anwalt des Verbandes, Dr. Max Hirsch aus Berlin, erstattete den Thätigkeits- bericht, indem er einen Rückblick auf die verflossene 2Ojährige Wirksamkeit der Gewerk- oerelne warf. Redner beklagte das geringe Interesse, welches die Behörden und die Arbeitgeber den Gewerkoereinen entgegenbrächten, und meinte, dieses Interesse sei zur Förderung des Friedens zwischen Kapital und Arbeit, des Grundprincips der Gewerk- veretne, durchaus wünschenswerth. Den weiteren Inhalt des Thättgkeitsberichts bildete die Vorführung der Ergebnisse der einzelnen Wohlthätigkettseinrichtungen der Gewerk- veretne. Heute Nachmittag erstattete Lenz-Eharlottenburg, Generalsecretär der Gewerkvereine, einen Bericht über den internationalen Arbeitsschutz. Redner forderte Erhöhung des Lohnes, Verkürzung der Arbeitszeit, Einschränkung der Sonntagsarbett, sowie der Frauen- und Kinderarbeit, Vermehrung der Fabrikinspektoren. Diese Ziele, führte Redner aus, seien zu erstreben durch Selbsthilfe in Verbindung mit der Staats- Hilfe. Der rein manchesterliche Standpunkt der socialen Selbsthilfe wurde von fast sämmtltchen Rednern nicht eingenommen, obwohl die Gewerkoereine diesem bisher huldigten. Auch die beiden anderen Referenten, Winter-Berlin und Trabert-Leipzig, schlossen sich diesen Ausführungen an. Alle begrüßen die internationale Conferenz der Regierungen mit Freude. Auszug auS den Standesamtsregistern des Standesamts Gieße«. Uttfotbott« Juni: 8. Friedrich Martin Carl Hubert Schomber, Schneider zu Gießen, mit Marie Henriette Jahn zu Halberstadt. 8. Rudolf Hhrhan, Apotheker zu Rotenburg a. d. Fulda, mit Louise Mettenheimer dahier. 8. Heinrich Grub von Dehlingen, Vtcefeldwebel dahier, mit Luise Strohmann von Leun, wohnhaft dahier. 13. Karl Ludwig Hoffmann, Buchhändler zu Dresden, mit Marte Ernestine Schneider zu Frankfurt a. M. 13. Heinrich Pitzer, Postassistent dahier, mit Johanna Christiane Franziska Susanna Sophie Plank dahier. Gedoreue. Juni: 5. Dem Bäcker Heinrich Gertz ein Sohn, Karl. 7. Dem Krankenwärter Heinrich Kraushaar ein Sohn, Leonhard Heinrich. 9. Dem Schreiner Anton Müller ein Sohn, Anton. 11. Dem Schmied bet der Main-Weser-Bahn Ludwig Becker II. ein Sohn. 11. Dem Metzger Moses Keßler ein Sohn, Friedrich. Seftordeue. Juni: 8. Wilhelm Maus, 2 Monate alt, Sohn von Taglöhner Konrad Maus dahier. 9. Johann Konrad Schmitt, 67 Jahre alt, Bauaufseher i. P. dahier. 10. Karl Konrad Abel, 35 Jahre alt, Gaftwirth dahier. 11. Max Emil Wilhelm Wessel Freiherr von der Ropp, 7 Monate alt, Sohn von Professor Dr. Goswin Freiherr von der Ropp dahier. 13. Dr. Carl August Stammler, 67 Jahre alt, Großh. Landgerichts-Director dahier. Auszug aus bett Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 9. Juni. Emil Friedrich Christian Wilhelm Kreiling, Schlosser dahier, und Christiane Marie Elisabeth Lindenstruth, ledige Tochter des verstorbenen Oeconomen Wilhelm Lindenstruth dahier. Denfelben. Heinrich Adam Lindenstruth, Schmied dahier, und Margarethe Wagner, ledige Tochter des Geschtrrhändlers Philipp Wagner in Gießen. Getaufte. Den 9. Juni. Dem Taglöhner Friedrich Bechthold ein Sohn, Friedrich, geboren den 12. April. Denselben. Dem Stattonsassistenten Johannes Meißinger eine Tochter, Johanna Marte Elisabeth Theodora, geboren den 15. Mai. Denselben. Dem Droschkenbesitzer Karl Huhn ein Sohn, Otto Ludwig Ernst Emil, geboren den 28. März. Denselben. Dem Maschinist Conrad Jockel eine Tochter, Luise, geboren den 12. Mai. Denselben. Den Bürstenmacher Johannes Krauskopf ein Sohn, Georg Hermann Karl, geboren den 3. Mat. Denselben. Dem Müller Karl Sier ein Sohn, Karl Heinrich, geboren den 15. Mat. Denselben. Dem Taglöhner Karl Schmidt ein Sohn, Wilhelm, geboren dm 20. April. Denselben. Dem Fuhrmann Heinrich Herzberger eine Tochter, Margarethe, geboren den 23. März. Den 10. Juni. Dem Handelsmann Johann Hanke! ein Sohn, Ludwig Hermann, geboren den 11. Mat. Denselben. Dem Schneider Wilhelm Wagner ein Sohn, WUhelm, geboren den 5. Mai. Denselben. Dem Schreiner Martin Lämmer ein Sohn, Adolf Martin Karl, geborm den 6. Mat. Denselben. Dem Schaffner Heinrich Roth ein Sohn, Heinrich Wilhelm Karl, geboren den 6. Mai. Denselben. Dem Schreiner Johannes Bechthold eine Tochter, Auguste Katharine, geboren den 23. Mai. Denselben. Dem Hilfsbremser Georg Meyfarth ein Sohn, Georg Heinrich, geboren den 22. April. Denselben. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Petry eine Tochter, Auguste Apollonia Margarethe, geboren den 28. Mai. i Denselben. Dem Schreiner Johannes Kinkel ein Sohn, Karl Friedrich Wilhelm । Ernst, geboren den 25. Mai. i Denselben. Dem Schneider Christian Petersen ein Sohn, Hermann Johannes, ; geboren den 8. März. Denselben- Dem Dienstmann Daniel Weißenstetn ein Sohn, Johann Georg, j geboren den 6. Mai. I Denselben. Dem Taglöhner Johannes Schäfer eine Tochter, Katharine Auguste, geboren den 3. Mai. Denselben. Dem Steinbrecher Friedrich Valentin ein Sohn, Gustav Heinrich, geboren den 14. Mat. Denselben. Dem Schneider Jakob Morgenthaler eine Tochter, Marie, geboren den 1. Mat. Denselben. Dem Fuhrmann Wilhelm Hahn eine Tochter, Lina, geboren den 9. Mai. Denselben. Dem Bahnarbeiter August Braun eine Tochter, Frida Lina, geboren den 1. Mat. Denselben. Dem Hausburschen Philipp Rupp ein Sohn, Wilhelm, geboren den 19. Mai. Denselben. Dem Geschäftsführer Heinrich Schäfer ein Sohn, Karl Emil Hermann, geboren den 26. Mai. Denselben. Dem Brauer Heinrich Kraushaar eine Tochter, Anna Wilhelmine, geboren den 12. April. Beerdigte. Den 8. Juni. Emil Stadtler, Schreiner dabier, lediger Sohn des verstorbenen Schneiders Karl Stadtler, alt 29 Jahre, gestorben den 6. Juni. Den 10. Juni. Conrad Schmidt, Bauaufseher t P., alt 67 Jahre, gestorben den 8. Juni. Den 12. Juni. Karl Abel, Wirth, alt 35 Jahre, gestorben den 10. Juni. Börseuwocheubericht von E. Wasser schieben, Bankgeschäft. Die Baisse hat in dieser Woche weitere Fortschritte gemacht und das Vertrauen auf den Fortbestand günstiger Verhältnisse ist wiederum bedenklich erschüttert worden. Es schien einen Moment, als ob die Haussemetnung gänzlich unterliegen und die Course sich unaufhaltsam schneller als sie je gestiegen abwärts bewegen würden. Das ist in erster Linie einem Artikel der „Nordd. Allg. Ztg." zu verdanken, welcher darauf hinweist, daß die in den letzien Tagen erfolgte Kündigung der 5procenttgen russischen Eisenbahn-Prioritäten ungesetzlich sei und einen Vertragsbruch einschließe. Diese Bemerkung ist nicht neu, sie ist von Fachblättern schon bet Gelegenheit der Conoersion der 5procenttgen ungarischen und russischen Staatsanleihen gemacht worden. Damals hat die „N. A. Z." geschwiegen; daß sie jetzt nach der Verstimmung, welche der Toast des Czaren in Berlin verursacht hat, diese Frage aufwirft, hat die Befürchtung erweckt, daß der Federkrieg gegen Rußland von Neuem ausgenommen werden könnte. Die Verwüstungen, welche derselbe unter den Coursen der Börsenpapiere angertchtet hat, sind aber noch so frisch im Gedächtniß, daß der Eindruck, welchen die Eröffnung dieser Aussicht auf die Course gemacht hat, wohl begreiflich erscheint. Es kommt hinzu, daß die Börse gegenwärtig schlechter als je darauf vorbereitet ist, einen solchen Kampf aufzunehmen. Die Hausseengagements sind trotz der vorausgegangenen Realisationen immer noch sehr beträchtlich, eine Batssepartet, welche den Fall der Course durch Deckungen aushalten könnte, ist ersi in der Bildung begriffen, und da ferner nicht zu erwarten steht, daß starke Hände den Rückgang aufhalten werden, so würden bei stärkerem Verkaufsandrange die Courseinbußen wahrscheinlich äußerst empfindlich sein. Die Situation ist durch diesen Zwischenfall jedenfalls recht bedenklich geworden. Immerhin kann auch jetzt noch vor Ueberstürzung nicht ernstlich genug gewarnt werden, denn es bleibt abzuwarten, ob wirklich die Absicht besteht, den Zeitungskrieg gegen Rußland zu eröffnen. Es ist doch kaum glaublich, daß die hohe Politik eine Maßregel für gut befinden sollte, welche dem eigenen Lande sichtlich keinen Vortheil bringen kann, aber unberechenbaren Schaden zufügen muß. Diese Anschauung schien sich auch heute an der Börse Bahn zu brechen, denn der Verkehr gestaltete sich wesentlich fester und ruhiger und die Course der leitenden Speculationspapiere konnten bereits einen bedeutenden Theil ihrer Courseinbußen zurückgewtnnen. Die Besserung hat Freitag Abend noch wettere Fortschritte gemacht. Unter dem Eindruck des erwähnten Artikels hatten Disconto-Commandit mit am meisten zu leiden, da diese Bank in hervorragender Weise an der Conversion der Prioritäten betheiltgt ist, und man fürchtete, daß die Durchführung des Geschäftes nunmehr bedeutend erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht fei. Der Cours wurde Donnerstag bis 224.30 geworfen, konnte sich aber Freitag wieder um 3% erholen , sodaß der Verlust der Woche noch 4% beträgt. Berliner Handelsgesellschaft haben bis Freitag Mittag 3%, Darmstädter und Deutsche Bank ca. 4o/0 verloren. Credit-Actien, anfänglich unter Hinweis auf die erhöhte Emtssionsthätigkeit des Institutes begünstigt, schließen mit ca. fl. 2 Verlust. Cassabanken blieben dagegen ziemlich gut behauptet. In gleicher Weise sind auf dem Gebiet der ausländischen Renten starke Coursermäßigungen hervorgerufen worden. Orient schließen 3%, 1880 er Russen 2% schlechter. Griechen haben 2%, Mext- caner 1%, Ungar. Goldrente 1%%, Stlberrente 2% verloren. Egypter, deren Cours schwankte, je nachdem sich die Aussichten auf Durchführung der Conoersion der privi- legtrten Anleihe änderten, schließen unverändert. Deutsche Fonds haben die Course, da Geld noch etwas theurer geworden ist, um geringe Bruchchetle ermäßigt. Deutsche Bahnen zeigen oerhältnißmäßtg wenig Veränderung. Marienburger sind auf dem Rückgang der Vorwoche etwas gebessert, Mainzer dagegen weiter abgeschwächt. Auch Pfälzer Bahnen haben die Course nicht behaupten können und zeigen Maxbahn 4%%, Nordbahn 3% Verlust. Von österreichischen Bahnen waren die böhmischen zu Anfang der Woche auf günstige Transportaussichten lebhaft bevorzugt, namentlich Buschtherader und Westbahn, bet Eintreten der flauen Tendenz ist jedoch die — bet ersteren recht bedeutende — Coursavance wieder verloren gegangen. Duxer schließen dagegen zu ungefähr dem höchsten Cours mit 9 fl Gewinn. Galizier, lagen fest, auf den Abschluß eines Tartfkartels mit den russischen Bahnen, Staatsbahn und Lombarden schwankten genau mit der Tagestendenz. Schweizer Bahnen waren besonders gegen Ende der Woche fast durchgängig beträchtlich schwächer. Jndustriewerthe notiren fast sämmtltch niedriger. Gelsenkirchener 3%, Rtebeck 4%%, Electricttätswerke 7,80%, Siemens 5,80%, Hallberger Verlag 3,50% Selbst Brauereien sind weiter abgeschwächt. Prtvatdtscont hat weiter angezogen, 2% %. Course der Frankfurter Börse. Staatsanleihen. Cours vom Cours vom 7. Juni 14. Juni 7. Juni 14. Juni 4% Hessische Obligation. 106.— 105.95 4%% Portug. v. 88 . 98.70 98.60 „ Bayern .... 106.75 106.60 4%% do. v. 89 . 98.65 98.30 „ Baden ..... 104.95 104.85 5% amort. Serb. Gold- 3% Sächsische Rente. . 96.70 97.— Rente .... 85.60 84.50 3V2% BremerStaatsanl. 102.75 102.70 5o/oSerbtscheEtsenbahn- „ Hamb.Staatsrente 104.— 103.80 Hyp.-Obl. L. A. . 87.25 86.50 4% Oestr. Goldrente . 94.15 93.50 4o/o Sch wed.Oblig.1880r 103.25 103.— „ GriechischeMonopol- 1% Türken conv. . . . 16.75 16.40 Anleihe . . . 81.— 79.15 5o/o priv. Egypter. . . 105.50 104.50 5o/v Rumänische Rente . 97.70 96.40 „ Argent. Gold-Anl. 4%% Russische Anl.. . 101.10 99.55 v. 1887 . . . 96.70 96.10 Eisenbahn-Prioritäten. 40/0 Pfälz. Ludwigsbahn 5°/o Südbahn Lombarden 102.30 102.20 (Bexbach) . . . 104.55 —.— 4% do. do. 99.15 98.40 „ Hessische Ludwigsb. 3o/o do. do. 63.50 63.15 68/69 getränt. . 103.70 103.70 4% Prag-Duxer Gold . 102.— 101.95 „ Elisabethb. steuerfrei „ Rudolf Gold (Salzk.) 101.75 101.30 Gold . . . . 101.95 101.70 „ Franz-Josef Silber 84.40 83.95 5% Oestr. Staatsbahn. 108.60 108.70 3% staatl. garant. Jtal. 4o/o do. do. 102.25 101.80 Eisenbahn . . 60.25 59.70 3% do. do. 3% Ltvorneser . . . 66.05 65.80 I.—VIII.Emiss.. 84.50 84.50 4% Russische Südwest- 3% do. Ergänzungsnetz 81.60 81.70 Eisenbahn . . 91.70 90.— 5o/o Nordwestbahn Gold 108.85 108.30 40/0 Wladikawkas garnt. 90.25 88.75 Ludwigshafen-Bexbach. Sisenbahn-Actien. 239.90 238.50 Lübeck-Büchner . . . 190.- 184.50 Hessische Ludwigsbahn. 125.90 123.40 Mecklenburger . . . 167.— 167.35 Pfälzische Nordbahn . 127.40 124.80 Gotthardt..... 151.— 149.10 Marienburger-Mlawka. 64.20 65.10 Jtal. Mtttelmeer . . 120.70 119.50 Bank-Actien. Deutsche Reichsbank . 132.20 132.35 Dresdener Bank. . . 152.20 146.40 Berlin. Handelsgesellsch. 170.50 167.— Mitteldeutsche Credttb. . 111.10 109.50 Deutsche Bank . . . 170.— 165.70 Wiener Bank-Verein . 94.50 90.25 DeutscheGenossenschftsb. v.Soergel,ParrisiusLCo. 139.— 137.90 Württemb. Veretnsbank 126.— 125.45 Btnding-Brauerei . . Industrie-Papiere. 182.80 182.50 Deutsche Verlagsanstalt 294.— 290.50 Stern- do. (Oberrad) 144.60 143.50 Farbwerke,oorm.Meister, Bad. Anilin- u. Soda- Lucius & Brüning. 266.80 265.— fabrtk .... 272.— 270.80 Riebeck'scheMontanwerke 179.80 175.- Pfandbriefe. 4o/o Franks. Hyp.-Pfdbr. 4o/oDeutscheGrundschld.- v. 86 ab . . . —.— — -- Bk.-Pfandbr. . 103.— 103.— 3%o/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr. 100 — 100.— 3%% do...... 99.60 99.60 4%Preuß.Hyp.-Act.-Bk.- 3 %% Rhein. Hyp.-Bank- Pfandbr. . . . 103.30 103.— Pfandbr. . . . 99.90 99.90 3%% do...... 4% Preuß. Centr.-Bod.- 99.80 99.80 4% Meininger Pfandbr. 103.50 103.50 Cred.-Pfandbr. bis 1885 ..... 102.— 101.90 Oestr. 1860rfl.500-Loose 125.60 Lo 124.— ose. Braunschweig. 20 Thlr.- „ 1854rfl.25O- „ 119.40 119.50 Loose .... 109.20 108.90 4% Meininger Prämien- 3% Oldenburger Loose . — __ Pfandbr. . . . 137.— 134.80 3%%Köln-MtndnLoose 143.55 143.50 6%Chic.Milw.f.St.Paul Amerikanische Eisenbahn-BorrdS. 4% Chicago Burlington Prt., rückzahlb. 1910 . 118.— 118.20 Nebraska 1927 . . 91.90 92.30 5o/oChtc.Mllw.f.St.Paul 4%o/o California Pacif. Prt., rückzahlb. 1921 . 104.— 104.55 I. M., rückzahlb. 1912 107.30 107.40 6% Centr. Pacif. I.Mrtg. 6%Pactf.ofMtssouri con- rückzahlb. 1895/98 . 112.10 112.— solidated I. M. r. 1920 —.— 110.75 5o/o Buderus-Obligat. . Diverse Obligationen. 105.05 I 104.80 I 4V-o/oGrafHenkelv.Don- | nersmark, rückz. L105 | 106.40 | 106.40 Allgemeiner Anzeiger. 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