Nr. LIL Dienstag den 14. Mai 1889. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. *”rtant Schulstrotzc 7. ‘^scheint täglich mit Ausnahm- d-s Montag«. gtaMBa^hgg ate!BQ Amtlicher Hyeil. Bekanntmachung, betreffend den revLdirteu Prämieutarif für die Derffcheruug-anftalt der TiefbawBerufSgenoffenschaft. Vom 18. April 1889. Für die Versicherungsanstalt der das Gebiet des Reichs umfassenden Tiefbau-Berufsgenoffenfchast wird an Stelle des unter dem 8. December 1887 bekannt gemachten provisorischen Prämientarifs nach Anhörung des Genoffenschastsvorstandes und nachdem inzwischen auch für die genannte Berufsgenossen- schäft em Gefahrentarif ausgestellt worden ist, der nachstehende revidirte Tarif auf Grund des § 24 des Bauunfallverstcherungsgefetzes hiermit festgesetzt: Revidirter Prämientarif für die Versicherungsanstalt der Tiesbau-Berufsgenossenschaft. Betriebsarten. 1 1 2 3 Gefahrenklasse. B C 2 8 1 4 H H Z3 St Betrag der für jede angefangene halbe Mark des in Betracht kommenden Lohnes zu entrichtenden Prämie. Straßenreinigung und Unterhaltung, sonstige Erdarbeiten, insbesondere Meliorationsarbeiten, Transport von Erde und anderen Baustoffen, Unterhaltung von Schmuckanlagen, soweit nicht nach Ziffer 2 oder 3 eine höhere Gefahrenklasse Anwendung findet........................... Größere Erdbauausführungen, alle Arbeiten der Handwerker, wie Maurer-, Zimmer-, Dachdecker- rc. Arbeiten, Brunnenbau, Fundirungen, Wasserbauten, Unterhaltung und Reparatur von Mühlengerinnen, Reinigen von Abzugskanälen und Teichen, Dampfwalzenbetrieb, Betrieb von Pumpwerken zu Be- und Entwässerungen, dann von Wasser- und Windmotoren, Herstellung von Steinschlag, Schlackenklopfen, Betrieb von Steinbrüchen . . Sämmtliche Sprengarbeiten, Stollen- und Schachtbau.................... Lohn- Prozente, welche als Prämie zu entrichten sind. % _ „ nr . , . v . Sonstige Bestimmungen u\t> Erläuterungen. Jur Arbeiten; welche vorstehend nicht aufgeführt sind, ist der Prämierff atz der Klaffe B zur Anwendung zu bringen. 2) Wenn bei der Ausführung einer Bauarbeit derselbe Arbeiter mit mehreren Arten (Kategorien) von Arbeiten beschäftigt war (z. B. mit Straßen-- relmgung und Steinschlagen), so sind die verschiedenen Arten in der monatlichen Nachweisung besonders anzugeben und für jede Art die verwendeten Arbeitstage und die verdienten Löhne getrennt aufzuführen (vergleiche Anleitung des Reichs-Versicherungsamts, betreffend die Nachweisungen von Regle-Bauarbeiten vom 12. December 1887). Erfolgt eine solche Trennung nicht, so wird bei der Berechnung der Prämie die höchste in Betracht kommende Gefahrenklasse zu Grunde gelegt. Berlin, den 18. Aprll 1889. Das Reichs - Berficherrrng-amt. _____ Bödiker. Betreffend: Sterblichkeit«.Statistik. Gießen, am 12. Mai 1889. Das Großherzogliche Kreis-Gesundheitsamt Gießen au di« Großh. Bürgermeistereien Alt-Buseck, Göbelnrod, Lauter, Liudenstruth, Lollar, Muschenheim, Oppenrod, Stockhausen, Treis a. d. Lda., Utphe. Wir ersuchen um umgehende Einsemdung der Sterblichkeitsnachweise für die Monate März und April 1889. __Dr. Köhler. Politische Rundschau . Gießen, 13. Mai. Mehr und mehr tritt für Deutschland die sich immer ernster gestaltende Strike- vewegung im rheinisch-westfälischen Bergbarrberirke in den Mittelpunkt des Tagesinleresses. Das Blld der Bewegung beginnt bereits bedenkliche revolutionäre Züge aufzuwetsen, wie die neuerlichen blutigen Vorfälle in Bochum und auf Zeche „Schleswig" im Dortmunder Kreise bekunden, bei denen das Militär zur Wiederherstellung der Ruhe abermals von der Schußwaffe Gebrauch machen mußte; an zahlreichen andern Punkten vermag überhaupt nur die Anwesenheit der Truppen die Strtkendcn im Zaume zu halten. Dabet dehnt sich die Arbeitseinstellung der Bergleute noch täglich aus und umfaßt seit vorigem Freitag auch die Belegschaften der meisten Zechen des Duisburger und Mülheimer Kreises; die Zahl der Strikenden wird zur Zeit auf 75,000 geschätzt. Der durch den Strike bedingte Kohlenmangel wirkt auch immer mehr auf die industriellen Werke im Gebiete der Arbeitseinstellung ein, die theilweise oder auch gänzlich feiern müssen, was speciell von der so hervorragenden Stahl- und Eisenindustrie der Rheinlande und Westfalens gilt; ebenso macht sich der Kohlenmangel für die Eisenbahnen jener Gegend allmälich fühlbar. Bet längerer Dauer droht also der Strike der rheinischen und westfälischen Bergleute sich zu einer ganz unabsehbaren volkswirthschaftlichen Calamität zu gestalten und in den leitenden Berliner Kreisen verschließt man sich durchaus nicht dieser Gefahr. Die am Donners- tag im Reichstagsgebäude unter dem Präsidium des Fürsten Bismarck abgehaltene ; Sitzung des preußischen Staatsministeriums galt ausschließlich der Strikebewegung und : reifte infolge der gefaßten Beschlüsse der Minister des Innern, Herrfurth, nach Dortmund ; ab, wo er am Samstag mit dem ebenfalls dort eingetroffenen Oberpräsidenten ' von Westfalen, v. Hagemeister, und dem Regierungspräsidenten v. Rosen eine Conferenz ! über die Lage hatte. Dieselbe weist insofern eine leise Besserung auf, als in Bochum ; von einer Versammlung der Bevollmächtigten sämmtlicher Bergleute beschlossen worden ist, an der gemeinsamen Forderung einer Abkürzung der täglichen Schichtzeit festzuhalten, j dagegen es hinsichtlich der geforderten 15- bis 20procentigen Lohnerhöhung und der J kleineren Forderungen den einzelnen Belegschaften zu überlassen, sich mit den betreffenden I Zechenverwaltungen zu verständigen. Indessen hat letzterer Beschluß dadurch wiederum eine bedenkliche Seite erhalten, daß die Arbeit nicht eher wieder ausgenommen werden darf, als nicht sämmtliche Zechen die gestellten Forderungen bewilligt und eine Mit- thetlung in diesem Sinne an die Bochumer Eentralstelle für die Strikenden gerichtet haben. Der Dortmunder Strtke-Ausschuß erbat eine Audienz beim Kaiser, doch ist über den Bescheid noch nichts bekannt. Gerüchtweise verlautet, daß eventuell der Belagerungszustand über die ausständischen Grubenbezirke verhängt werden solle, doch hat sich aus den bisherigen Berichten, trotz so mancher ernsten Ausschreitungen, die Roth- Wendigkeit einer so einschneidenden Maßregel kaum ergeben. Das vom Reichstage fast einstimmig angenommene neue GeriostenschaftSgesetz ist vom „Reichsanzeiger" veröffentlicht worden. In Rom ist ein die Niederlage des abyssinischen Heeres in der Entscheidungsschlacht bet Metemmeh gegen die Derwische oder Mahdisten vom 12. März und di hierbei erfolgte tödtliche Verwundung des Negus Johannes ausführlich schildernder Bericht des Grafen Antonelli, des Specialgesandten Italiens beim Könige Meneltk vorr Schoa, eingetroffen. Der Bericht Antonellt's giebt zugleich über die Bewegungen des genannten bisherigen Vasallenfürsten des Negus nach der Schlacht von Metemmeh Aufschluß. Meneltk besetzte mit seiner 130,000 Mann starken Armee die abyssinische Provinz Wallogalla und ließ sich hier zum „König der Könige" (Negus Neguschti), also züm Nachfolger des Königs Johannes, ausrufen. Er beabsichtigt, sich in Gondar, der heiligen Stadt der Abyssinier, krönen zu lassen; am 26. März sandte Meneliek Boten an König Humbert ab, um ihm officiell den Tod des Negus Johannes und die hiermit zusammenhängenden Ereignisse mitzutheilen und ihn zu benachrichtigen, daß demnächst eine besondere Gesandtschaft Meneliks in Rom etntreffen würde. Letzteres würde die kürzliche Erklärung Crispt's in der italienischen Deputirtenkammer, daß zwischen Italien und dem König Menelik die besten Beziehungen bestünden, vollauf bestätigen. In Belgrad sieht man in den nächsten Tagen der Rückkehr des Belgrader Ex- metropoliten Michael aus Rußland entgegen. Michael wurde bekanntlich wegen seiner Umtriebe gegen Milan und dessen Regierung seines Amtes entsetzt und verbannt und daß nun dieser russisch gesinnte geistliche Agitator infolge des Thronwechsels nach Serbien zurückkehren kann, ist mit bezeichnend für die Wendung der Dinge in diesem Lande. Von officiöser Sette in Belgrad aus werden freilich die Gerüchte über einen demonstrativen Empfang des Exmetropoliten als übertrieben bezeichnet, auch solle seine Rückkehr gar keine politische Bedeutung haben; aber es wird sich bald zeigen, welch' kräftige Stütze die Russenpartet in Serbien in Michael erhalten hat. — Die serbische Regentschaft sanctionirte den vom engern Verfassungsausschuß für die nächste außerordentliche Skupschttnaperiode ausgearbeiteten Wahlgesetzentwurf. In Brrlgarterr scheint jetzt etne Epoche des Etsenbahnbaues angebrochen zu sein. In Burgas im südlichen Bulgarien fand Ende voriger Woche der erste Spatenstich zu der neuen Linie Yambolt-Burgas unter besonderen Feierlichkeiten und im Beisein der Minister, der Großwürdenttäger, des Kammerpräsidenten, mehrerer Depu- tirten, sowie einiger hohen Militärs statt. Veuljchland. Darmstadt, 11. Mai. (Ordensverleihungen.^ Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädtgst geruht, den nachbenannlen Personen die Erlaubniß zur Anlegung der ihnen verliehenen Insignien zu ertheilen, und zwar: des Kaiserlich russischen St. Andreas-Ordens dem Secondelieutenant L la euite des 1. Großherzoglich hessischen Jnfanterie(Letbgarde)-Regiments Nr. 115, Erbgroßherzog von Hessen und bet Rhein, Königliche Hoheit, und des Kaiserlich russischen St. Stanislaus - Ordens dritter Klaffe: dem Secondelieutenant v. Frankenberg und Ludwigsdorff II. in demselben Regiment. Berlin, 11. Mat. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht, daß am 8. Mat er. tn dem Gefechte bei Bagamoyo von dem Kreuzer „Schwalbe" der Unterlteutenant zur See, Schelle aus Danzig, von der Kreuzerfregatte „Leipzig" der Matrose Foell aus Nürnberg gefallen und vom Kreuzer „Schwalbe" der Matrose Klebba aus Großendorf im Kreise Neustadt in Westpreußen verwundet feien. — Das nunmehr festgestellte Programm für die den 16. October ds. Js. in Washington zusammentretende Marine-Conferenz enthält ausschließlich Vorschläge zur Sicherung von Leben und Eigenthum zur See. ™ .H- Mai. Der Prtnzregent empfing heute den neuernannten Nuntius Agltardt tn Antritts - Audienz, welche etwa zehn Minuten währte. Der Minffter des Königlichen Hauses und des Aeußeren, Frhr. v.ZEratlsheim, wohnte derselben bei. Hamburg, 11. Mai. Sämmtliche hiesige Brauer striken. (F. I.) Hrrgkand. London, 11. Mai. In dem heutigen, dem Siege des Hauptmanns Wtßmann über Buschtri gewidmeten Leitartikel der „Times" heißt es: Es ist unerläßlich, daß Las Ansehen Deutschlands in dem der deutsch-ostafrtkanischen Gesellschaft zugewiesenen Distrikte hergeftellt wird. Obgleich wir auf den schließlichen Ausgang mit einiger Be- sorgntß blicken, können wir doch unsere deutschen Bundesgenossen zu Wtßmann's Erfolge nur beglückwünschen. IranLreich. Lyon, 11. Mai. In Thizh a. d. Rhone haben gestern 10,000 Weber die Arbeit eingestellt. Ruhestörungen sind bis jetzt nicht oorgekommen. Deutscher Reichstag. 65. Plenarsitzung. Samstag, den 11. Mai 1889, 11 Uhr. Die zweite Berathung der Alters- und Jnvaliden-Versicherung wird fortgesetzt und zwar bei dem letzten Abschnitt der Vorlage „Schluß-, Straf- und Ueber- gangsbeftimmungm. Abg. Singer (Soc.) zieht bei der genügend klargelegten Abneigung des Hauses gegen die freien Hülfskassen die auf Gleichstellung derselben mit den Zwangskassen gerichteten Anträge seiner Partei zurück. Abg. Rickert (dfr.): Die Abneigung der Mehrheit des Hauses gegen die freien Hülfskassen beweise, welcher Art die Vollendung der socialen Gesetzgebung sei und von Welchen Gesichtspunkten der Arbeiter dabei betrachtet werde. Geh. Rath Bosse: Die Zulassung der freien Hülfskassen war nicht thunlich, Da man sonst den Kassen hätte Verpflichtungen auflegen müssen, die sie nicht erfüllen können. Die 88 128 und 129 werden unverändert angenommen. 8 130 behandelt die zuständigm Landesbehörden. Hiezu liegt ein Antrag Hahn (cons.) vor, welcher bezweckt, die Amtsvorsteher vor einer Geschäftsbelastung sicher zu stellen. Geh. Rath Bosse findet die Form des Antrages bedenklich. Man möge die Vorlage ruhig beibehalten; dieselbe gebe den Behörden die Möglichkeit, die Amts- vorfteher von dm Geschäften der Alters- und Jnvaliden-Versicherung völlig frei zu halten. Abg. Schrader (dfr.) erklärt sich für den Antrag, den der bayrische Bundes- beoollmächtigte Landmann bekämpft, worauf der Antrag abgelehnt wird. S 130 wird unverändert genehmigt. Zu dm $8 130 und 131 werden einige wesentliche redactionelle Aenderunaen ! angenommen. i 8 133 enthält die Bestimmungen über die bei älteren Zwangskassen vorzu- vehmenden Amderungm, damit diese Kosten dm Anforderungm der Vorlage entsprechen. Abg. Frhr. v. Stumm (Rp.) beantragt, diesen Paragraph zu streichen. Abg. Schrader (dfr.) bekämpft den Antrag Stumm, der jedoch angenommen, also der Paragraph der Vorlage gestrichen wird. Die 88 134 bis 138, letzterer mit einer redactionellm Aenderung, welche Abg. Struckmann (natl.) beantragte, werden ohne wesentliche Debatte angenommen. 8 139 setzte Geldstrafe bis zu 1000 JL ober Gefängniß bis zu drei Monaten für denjenigen fest, der als Arbeitgeber oder dessen Beauftragter den Arbeiter an der Ausübung ehrenamtlicher Pflichten hindert. Die Commission hat diesen Paragraph gestrichen. Abg. Singer (Soc.) beantragt Wiederherstellung des Paragraphen. Abg. Buhl (natl.) widerspricht diesem Anträge, doch wird derselbe angenommen. „ Die 88 140 bis 146 werden mit einigen redactionellm Amderungm angenommen. 8 147 ermäßigt die Wartezeit für Personen, die über 40 Jahre alt sind. Ein Antrag Gebhard (natl.) verlangt eine Ausdehnung dieser Ermäßigung auf weitere Arbeiterklassen. Geh. Rath Bosse hält diesen Antrag, dessen Tragweite nicht zu übersehen sei, für besonders bedenklich. Der Antrag wird abgelehnt und 8 147 angenommen. 8 147c enthält Bestimmungen über die Rentenbemessung. Abg. Dr. Buhl (natl) beantragt itne neue Fassung des Paragraphen, welcher bHrifftUen ^schluffe zu $ 18 u. ff. über die Rentenberechnung und Nmtmbeiträge Der Abg. Singer (Soc.) beantragt, den Paragraph ganz zu streichen. Es nmb nach kurzer Debatte der Paragraph tn der vom Abg. Buhl beantragten Fassung angenommen. u Zu 8 150, welcher das Inkrafttreten des Gesetzes betrifft, äußert Abg. vr. Miquel (natl.) Bedenken darüber, daß dem Bundesrathe die Inkraftsetzung überlassen worden sei, er behält sich vor, für die dritte Lesung einen festen Termin in das Gesetz aufzunehmen. Staatssecretär v. Bo etlicher hält für mißlich, einen festen Termin in das Gesetz aufzunehmen, verkennt aber nicht, daß mancherlei Gründe für solchen Termin j sprechen. Jedenfalls fei kein Termin vor dem 1. Januar 1891 zu empfehlen. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Korrespondenz-Bureau cinfletro®™*1"' 3)16 Mfctin ift beute 6 Uhr 15 Min. von Kiel hier B^ttn, 12. Mai. Der Reichskanzler empfing gestern Nachmittag den Akaem-d- neten v. Bennigsen und conferirte mit ihm über eine Stunde. — Der Minister des urtb' xsl.gestern früh aus dem westfälifchen Ausstandsgebiet zurückgekehrt Am Nachmittag conferirte er längere Zeit mit dem Reichskanzler. duruageregn. 1ni/ 1?- Mai. Der König und die Königin von Sachsen find gestern Abend 10 /« Uhr mit Gefolge hier etngetroffen und im Hotel „Zu den vier Thürmen" ab- cS? A^nhofewaren der Badekommisfar, Kammerherr von Rathenow, der Landrath Johannes und der Bürgermeister Spangenberg zum Empfange anwesend ««."■ssa sshä” *>- “■«•««»■ «ftä ÄÄ-SSfÄKa au^rnrft JeinJöoU könne bezeugen, daß er seine Versprechungen immer und zu jede? Zeit gehalten habe. Er wisse, daß sein Volk in den Tagen der Freude wie des Kum- mers stets tteu zu ihm gestanden sei, wie auch er sich stets bemüht habe das Vater- ^^ucklich zu machen. Mit innigem Dankgefühl gegen Gott, durch dessen Gnade ba? ?,teJ?anb *wV^jn Oranten und den Niederlanden wieder hergestellt sei blicke er b ^Vergangenheit zuruck und erflehe an dem heutigen Ehrentage den alefchm ©egen Gottes für das Wohl und die Zukunft seines Hauses und seines Volkes. Die Erinnerung an die Verglmgenheit sei die beste Gewähr, daß auch in Zukunft Oranten und die Niederlande durch die Gnade Gottes tn Eintracht stark und frei seien. Haag, 12. Mai. In der vergangenen Nacht ist es Sozialisten aelunaen in ^en ßro^en Thurm einzudringen und die auf demselben befindliche Fahne von Oranien durch eine rothe Fahne mit sozialistischer Inschrift zu ersetzen, waslrstinvorgerückter Morgenstunde entdeckt wurde. Die rothe Fahne wurde sofort entfernt und die orantsche wieder aufgezogen. Eine gerichtliche Untersuchung ist etngeleitet. $ 12. Mai. Das „Journal officiell" veröffentlicht einen Erlaß, durch T^ch/n ^J^fubr unt> fcer Transit von lebendem Vieh, insbesondere von Rindern "* b"‘ «- Rom, 12. Mai. Einer der beiden Vulkane auf der Insel Livari ift ausae- Brocken; auch der Vulkan auf der Insel Stromboli droht auszubrechen. 9 " , . dEterSbnrg, 12. Mai. Ein von der „Allgem. Reichs-Corr." in Berlin ver- breiteteS Petersburger Telegramm, nach welchem der Reichsrath dem früheren 93erfebr§^ Lässigkeit bei der Geschäftsführung einen scharfen Verweis^er- c Ä^bhrt der Begründung. Es ist in dieser Angelegenheit noch gar kein Beschluß gefaßt und falls es zu einem solchen Beschluß kommt, so unterliegt der- langenUrann.n0(6 ®anclion 6c§ Kaisers, ehe er überhaupt ,ur Ausführung ge- äRictelt (dfr.): Was Hilst alles Warten mit d-m Inkrafttreten des i ^°Ktzes, wenn man uns hier nicht Zeit läßt zu Einer gründlichen Ue^erlEguna 6 "^nlichEm StnnE äußert sich der Abg. Windtharst (Ctr ) 8 ®’ m 'ÄigÄ:1 dÄtaws »Ai« angenommen welche^ttnE^aus den Ma^kenvErkauf^d>?rch?i'e Pi-s^be^üattch'/BEstt (6tr-) 2BÜt“emberS Cnt65U °u' ®'nn?UbErÄf‘frSSUf“ ,,®efe^re^^l^5^^^her^^Z"Sennin6 Damit ist die zweite Berathung beendet. gesEtz, Ä®Äm°nta81Ui,r- CammissionsbErichte, Elsaß.LothringEN, Sprachen- Schluß 5 Uhr. §er Strikt im rheinisch-westfälischen KohlendeM. . e Düfseldorf, 11. Mai. Um Mitternacht wurde die hiesige Garnison alarmirt -Öataiaone be3 39. Infanterieregiments sowie die hier noch verbliebene Schwadron Husaren mit Sonderzügen in den westfälischen Kohlenbezirk befördert — nieben *6ranntc bie OeIfabrif DDn Compes u. Co. in Lierenfeld gänzlich r Der Bergbauliche Verein hält eine Vorftandssitzung ab zur ™ Uber seine Stellung zur Lohnbewegung. Die Reaterunasvr5sidt»nt?n und Oberprasident v. Hagemeister werden Mittags mi?bem^ herein ^De?banbdn ®er aUw cCr-> öffentlichen Kundgebung wird Nachmittags festgefteüt. Hier ist alles ®..»ili SS Generaldirector der Arnsbergischen Bergwerks-Actien-Gesellschaft den Förderungen der Bergleute gefügt hatte, vollständig erfunden. — Die gestrige Versammlung der Gruben- h drei Dortmunder Reviere beschloß einstimmig, den Bochumer Beschluß' « Unß; ^Cr " Sorderungen, so lange die Bergleute im Kontraktbruch oer- aS\l!c 0ncn; "7 $n Dortmund sind für den morgigen Sonntag alle öffent- ichen Lustbarketten untersagt. - Der Minister des Innern, von Öerrsurlb ist schon gestern Abend nach Berlin abgereist und haben ebenso der OberprSstdEnt verkästem " RegiErungspräsident v. LiEb-rmann h-ute Morg-n Dvr?mund B 11. Mat. Der „Rhein.-Wests. ZEitung" zufolge waren heute hier die Dielelben LTrfS”1'beä £)6£rbergamtä6ejittcä Dortmund versammelt. Dieselben beschlossen in Gegenwart des Oberpräsidenten und Regterungsprästdenten seüll»e«8N^^ "a?0 ?ie ?e,t?Icutc' mDrln c§, nachdem diese8den auk ihr unge- ArbettErv^bültnttk- Interesse der zukünftigen Entwickelung der ArbettErverhaltmsse innErhalb bs§ BEzirks und zur Aufrechterhaltung der festen Grund- 9?rTif,rn bttselben beruhen, müssen und könnten wir tn dem uns jetzt von den ^,N"!sen°tbigten Kampfe lebiglich bie Machtverhältnisse ent- schetven laffen, wir erwägen jedoch die ungewöhnlich ernsten Folgen, welche die lagere Fortdauer der Arbeitseinstellung nicht nur für unsere Bezirke sondern ba? ieto ? ^reife r beS Vaterlandes hat und erklären deßhalb r'ückbaltlos: chrm^ Arbelt rn d.-s ^",8. U?lCreS B-jirks bereit unb ernstlich entschlossen ist, E^tft nn!!!? n- wenn sie die Arbeit wieder ausgenommen, erhöhte Löhne zu bewilligen, m un^ widersinnig, wie teder Bergmann weiß, eine allgemeine Lobn- finnlU Öeine er p^centualer Höhe für die Bergarbeiter vorzunehmen und deshalb SÄ. Ä.» LN SÄtX4 Bochum, 11. Mai. Gestern fand in Dortmund eine Berathung des Ministers Les Innern mit den Behörden statt; der Minister ist darauf nach Berlin abgereist. Hier herrsche viel militärischer Verkehr. Das Hauptquartier ist im HK'el Neubauer. Da fast jede Zeche Truppen wünschte, was eine Verzettelung der Streitkräfte zur Folge gehabt hätte, werden jetzt stärkere Abtheilungen und Patrouillen nach den Zechen, namentlich zum Schichtwechsel versandt. Wie lange der Ausstand sich hinziehen wird, läßt sich noch gar nicht bestimmen. Bochum, 11. Mat. Diese Nacht um 3 Uhr fuhr das hier liegende Bataillon des 57. Infanterie-Regiments sowie.dle Schwadron Husaren nach Steele. Dagegen trafen drei Bataillone des 39. Infanterie-Regiments und zwei Schwadronen Husaren von Düsseldorf hier ein, die sämmtttch unter dem Befehl des Obersten der Husaren v. Michaelis stehen. Witten, 11. Mat. Sämmtltche Zechen des hiesigen Bezirks liegen still. Soeben treffen mehrere Compagnteen Infanterie ein. Dortmund, 10. Mat. lieber die Vorkommnisse auf Zeche Schleswig schreibt die Dortmunder Zeitung u. a.: Die Frühschicht der Zeche war gestern Morgen noch angefahren, die Mtttagsschicht weigerte sich jedoch anzufahren. Die Vorgänge vollzogen sich zunächst in voller Ruhe und Ordnung. Gegen Abend sammelten sich jedoch größere Menschenmengen auf dem Zechenplatze an, welche gegen 9 Uhr bis zur Ladebrücke vordrangen. Auf die Frage des Betriebsführers, was die Leute wünschten und ob sie zur Aufnahme der Arbeit bereit seien, wurden seitens der Arbeiter die bekannten Forderungen gestellt, die der Betriebsführer nicht bewilligen zu können erklärte. Die Beamten, welche zunächst das Bestreben hatten, die Maschinen zu schützen, wurden schließlich von der Menge angegriffen und mißhandelt. Schwer verletzt wurde ein Steiger; er trug einen Bruch des rechten Vorderarms, 6 Kopfwunden von 2 bis 5 cm : Länge, eine Stichwunde in der rechten Seite und eine große Anzahl kleinerer Verletzungen, die von Schlägen herrührten, davon. Ein anderer Steiger wurde leicht verletzt. Nach einiger Zeit zog sich bann die Menge zurück, doch ging Niemand nach Hause. Gegen 31/» Uhr traf mittelst Sonderzuges Militär (13er) von Hörde ein, welches sofort die Menge jup Räumung der Zechenanlagen aufforderte. Die Leute zogen sich auch zurück, nahmen aber, in zwei Haufen getheilt, in der Nähe der Enser'- schen Wirthschaft und auf dem Bahndamm Aufstellung. Schon vorher war das Militär verhöhnt und „Sondhasen" titulirt worden. Der Osficter, welcher die Truppe befehligte, Lieutenant Pape, hatte den gemessenen Befehl, keine Zusammenrottungen zu dulden. Die Leute wurden deßhalb wiederholt aufgefordert, nach Hause zu gehen. Niemand leistete Folge; die Ansammlung wurde vielmehr, da es inzwischen Tag geworden war, immer größer, viele Frauen und Kinder befanden sich unter dem Haufen. Der Osficter forderte abermals zum Auseinandergehen auf, er ließ seine Aufforderung durch Trommelwirbel unterstützen — 9ltemanb ging, die Leute sahen den Ernst der Lage nicht ein. Da gaben die Soldaten auf erfolgten Befehl eine Salve ab. Die Wirkung war eine furchtbare; zwei Bergleute und eine Frau stürzten sofort zu Tode getroffen zur Erde. Sechs Personen wurden schwer verletzt, darunter ein vierjähriges Kind, welches einen Schuß durch eine Hand bekommen hatte. Die Zahl der Leichtverletzten ließ sich noch nicht feststellen, da die Leute sich nach ihren Wohnungen begeben hatten. Der zweite Haufe Menschen, welcher in der Nähe der Bahn Posto gefaßt hatte, begab sich auch nach Abgabe der Salven noch nicht hinweg, bis es endlich dem Director Hahne gelang, die Menge durch den Hinweis: „Da unten liegen sechs Leichen!" zum Weggehen zu bewegen. Die Leichen wurden auf der Zeche untergebracht, drei der Schwerverletzten in das Krankenhaus nach Hörde befördert. Die Truppen hatten im Laufe des Morgens Verstärkungen erhalten. Die Zugänge zur Zeche sind abgesperrt. Heute Mittag trafen bereits der Landrath, der Erste Staatsanwalt und der Untersuchungsrichter auf der Zeche zur Feststellung des Tatbestandes ein. Diejenigen, welche die Beamten mißhandelt haben, sind bekannt. Berlin, 11. Mai. Aus Westfalen hört man, daß in mehreren der ftrifenben Zechen viel ausländisches Geld, insbesondere englisches, belgisches und französisches angelegt ist. Gerade bei den Zechen, wo dies der Fall ist, sollen die Löhne wre die Behandlung der Arbeiter die schlechtesten fein. Lokale-. * Gießen, 13. Mai. In der am Samstag den 11. Mai Nachmittags statt- gfhabten nichtöffentlichen Sitzung der Stadtverordneten wurde der seitherige Beigeordnete, Provinzial- unb Kreis-Ingenieur Feodor Gnauth einstimmig zum Bürgermeister der Provinzial-Hauplstadt Gießen gewählt. Den hiesigen Abonnenten des „Anzeigers" konnten wir diese Nachricht noch am Samstag Nachmittag per Extrablatt mittheilen * Gießen, 13. Mai. Laut Bekanntmachnng des Großh. Ersten Staatsanwalts am Landgericht der Provinz Oberhessen beginnen die Sitzungen des Schwurgerichts für das 2. Quartal d. I. am Montag den 17. Juni. Zum Vorsitzenden wurde Herr Landgertchtsrath Schaefer ernannt. Vermischtes. , Darmstadt, 11. Mai. (Mtlitärdienftnachrtchten.) Wernher, Oberst und Flugeladjut. Seiner Königl. Hohett des Großherzogs von Hessen und bei Rhein, mit den Funktionen des Gen.-Adjut. Sr. Königl. Hoheit des Grotzherzogs beauftragt. — ober v. Diersburg, Hauptmann und Batterie-Chef vom Großh. Hess. Feld- Art.-Regt. Mr. 25 (Großh. Art.-Eorps), zum Flügeladjut. Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs von Hessen und bei Rhein ernannt. — Frhr. o. Senarclens-Grancy Hauptm. und Flügeladjut. Sr. Kgl. Hoheit des Grsßherzogs von Hessen und bei Rheim zum Maior befördert. — Westerwcller v. Anthoni, Gen.-Lteut. und Gen.-Adjut. Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs von Hessen und bei Rhein, in Genehmigung seines Abschiedsgssuches, mit Pension zur Disposition gestellt. r .. T li-Ä- WittelrhetnifcheS Musikfest.) Der Festchor zum mittelrheinischen Mufikfeft, welches in diesem Sommer hier gefeiert werden wird, wird aus 942 Stimmen bestehen, also nur um eine geringe Ziffer hinter dem Chorbestand des letzten Musikfestes zurückbleiben. Im Einzelnen vertheilen sich die Stimmen wie folgt: Liedertafel und Damengesangveretn Main; 164, Liederkranz Mainz 55, Männergesangverein Mainz 107, Schüler des Gymnasiums und der Realschule Mainz 78, Musikserein Darmstadt 76, Nützlicher Deietn Frankfurt 156, Akademischer Gesangverein Gießen 122, Sängerverein Offenbach 83, Musikgesellschaft und Liedertafel Worms 101. Das Festprogramm bringt am ersten Tage (7. Juli) Haydn's „Jahres- zerten" und am zweiten Tage als Hauptnummer den 100. Psalm (Jubilate) von Händel und B-ethooen's 9. Lymphonte, außerdem eine Fest-Oaoerture von Lux und die Vorträge der Solisten. Als Solisten sind gewonnen: Fräulein Elisabeth Leisinger, Hofopernsängerin in Berlin, Frau Kammerfängerin Rosa Papter-Paumgartner, Hofopernsängerin in Wien, Herr Kammersänger Lorenz R.ese, Hvf Opernsänger in Dresden, und Herr Kammersänger Franz Krolop, Hofopernsänger in Berlin. Das vorläufige Festbudget beziffert sich aus die ansehnliche Summe von 30,000 JL △ Mainz, 12. Mar. Verflossene Woche hat sich hier ein Jagdverein con- stiturrt. Der selbe bezweckt hauptsächlich die Bekämpfung der Wilddieberei und der Wildhehlerei. Der Verein beabnchtigt zunächst Bekanntmachungen zu erlassen, in denen öffentlich vor Wildfrevel und besonders vor dem An- und Verkauf von gefreveltem Wrldpret unter Hinweis auf die vom Gesetz angedrohten schweren Strafen gewarnt wird. Fermer soll in geeigneter Weise das Publikum darauf aufmerksam gemacht werden, daß das in Schlingen gefangene Wild tu den meisten Fällen nur mit Gefahr für die Gesundheit genossen werden kann. — Der Stadl Mainz fft durch den gestern in Wiesbaden erfolgten Tod eines von hier gebürtigten Rentners eine große Stiftung für ihre Wohlthätigkeitsanftalten zugefallen. Außer einem Vermächtnis) von annähernd 500,000 JC erhält die Stadt eine sehr werthoolle GemäldegaUerie alter Me.fter, an welcher der Verstorbene mit großem Verftändniß über ein halbes Jahrhunde>t gesammelt hat. — Dem Dirigenten oes „Mainzer Liederkranz", Capellmeister Rupp wurde anläßlich seines heute gefeierten 25jährigen Jubiläums als Leiter des genannten Vereins vo.n dem Großherzog die goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. △ Aus Rheinhessen, 12. Mai. Eine aus dem Oberbürgermeister Or. Ohly und mehreren Stadtverordneten von Darmstadt bestehende Deputation weilte gestern in Oppenbeim, um mit dem sich dort gebildeten Comtt4 bezüglich des Nebmbahn- projectes Darmstadt-Kornsand-Alzey gemeinschaftliche Schritte zu vereinbaren. S6diffSua Oessenlliche Zustellung. Der Gastwirth Heinrich Philipp Zipp zu Gießen klagt gegen den unbekannt wo abwesenden Kaufmann Heinrich Kehm von Gießen aus Darlehen mit dem Anträge auf 93er» urtheilung des Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urthell zur Zahlung von HO Mark und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen den 13» Juni 1889, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gießen, am 27. April 1889. Strauch, Hilfs-Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. [3604 Aeitgevotenes. IürConfirmanden. Große Auswahl in Zug- und Schafteustiefeln zu den billigsten Preisen bei h. Süss, ' 4119 9 Marktstraße 9. Die Flaschenbierhandlung von Daniel Heil w. Katz, Marktplatz 1. 4151 4134 C. G. Kleinheit». 4132 Gießen, den 13. Mai 1889. 4117 4126 4141 20 Francs-Stücke 10 do. 4146 Telegra-Hische, Lonrttkri-t der Berliner Börse vo« 13. Mai 1889. 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Mai 1889. ,, „ „Die Beerdigung findet Dienstag den 14. Mai, Nachmittags V-3 Uhr, vom Sterbehause (Frankfurterstraße 80) aus statt. 4129 Webadion A. Sch-vdv. - Druck und Verla»'der Brühl'sckm Druckerei cFr. «br. Pt-tscb> in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 13. Mai 1889. Feinsten vollsaftigen tmmenthal. Schweizerkäse empfiehlt Heuchelheimer Mühle. Eröffnung der Sommerwirthfchaft. Vorzügliche reingehaltene Weine, verschiedene feine Biere, sowie selbstgekelterten Apfelwein. Dickmilch im Glas und Portionen. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlichster Theünahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste sagen innigsten Dank Auguste Lüdeking und Töchter. Danksagung. Für die vielen Beweise liebevoller Theilnahme bei dem Verluste unseres unvergeßlichen Vaters Ludwig Mgardt sagen wir Allen unseren tiefgefühltesten Dank. Wilhelm Hilgardt, Ludwig Hilgardt, Marie Noll, geb. Hilgardt, Johanna Hilgardt. Gießen, den 13. Mai 1889. 103.20 I 5% Buderus Obl. Reichsbank-Disk. 3%. — Franks. Bank-Disk. 3«/0. Große Auswahl in = KleiderkaOiinen empfiehlt zu den billigsten Preisen Angenehmer Aufenthalt. _____ Volkmann. Zur Heizung von Dampf, kesseln ic. empfehlen wir unsere vorzügliche Braunkohle. Gewerkschaft der Grube „Wohlfahrt", «Herborn. empfiehlt: Bier der Aclien-Braucrei (kieken: Lagerbier, hellfarbig (Wiener Brauart) per Flasche 18 H do. dunkelfarbig (Bapr. Brauart) „ „ 20 Exportbier, hellfarbig (Wiener Brauart) „ „ 23 „ Jedes Quantum frei in/s Saus, 129i Singer-Mähmaschinen deutsches Fabrikat, mit allen Verbesserungen incl. Schutzkasten vK 70 Maschinen neuester Construction stets vorräthig. y? ____ H. Kraft, Neuenweg 46. ________ Reelle Garantie. — Eigene Reparaturwerkstätte. ■■■■ r-J1,45, nmge^aüfmann wünscht stch in seiner freien Zeit Nachmittags von 6 Uhr .ab unter bescheidenen Ansprüchen zu beschaftiaen. ®efl. Offerten unter A. S. Nr. 22 an die Exped- d. 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