e8 22. ®cr> ZS7L8T Ä»ä ¥ä^ Ää? 301 NaturW6in . s Einnnn,6U1 0hn6 HÄ« »sehe, 9 tsche. 6914 r Börse. Cours Dom l./XI. 8,/Xl ^8.'Ä.88u.89 ! 99.20 99,10 Serb. Gold- te .... I 84.40' 84.70 Wenbafyv ■Obi. L. A. . ' 85.95 85.95 Obltg.l880r 103.20 m.lv :oiw.. . 17.80 11.45 ppter. . . 1104.55 \ 104.55 Gold-M. \ \ 87 ... 92.70 92.50 i Lombarden do. do. uxer Gold. hold (Salzk.) Zoses Silber garant. Stal, nbahn . . reser . . . Zübw.-Eismb. fawfas gamt nbin.Sec# 58.20 64.05 90.75 89.80 88.20 102.: 97): 62.35 101.05 101.15 83.80 102.65 96.90 62- 101.05 101.05 83.70 58.10 64.- 90.60 89.70 88.10 Mitt hntl . M - . . . 168.901110.50 Slrt 11680 115.80 hc Creditb.. 995/ ik-L-NM • “S 126. 0 NlcklÄm! 127.20 , 199.601197.25 . 164.- 164.- 179.- 176.80 ' * 117.45 117- 279.95 ilagsanstaU 277.- ormWeister, 260.2ö 481*. * 98.10 102.— 98.20 102.- 103.— 99.80 103.- 99.80 eGrundschlt^ Pfandbr. • 5** 9t- 106/ ' (lAnle Nr. 264. Dienstag den 12. November 1839. Der Hteßener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener AamitienVläller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Kenerat-Mnzeiger. K ■j & V Vierteljähriger Avonncmentspreks: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schutstraßc Ar. 7. Fernsprecher 51. Aints- und Anzergeblutt fuv den Uveis Glsszen. chratisßeikage: chießener AamilienSkätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Alle Annonccn-Durcaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. politische Neberficht. Gießen, 11. November. Der Kaiser und die Kaiserin werden von ihrer Orientreise am nächsten Samstag, den 16. d. M., wieder in Berlin eintreffen. An diesem Dienstag, den 12. d. gedenken die hohen Reisenden in Venedig zu landen, wo ihrer ein außerordentlich festlicher Empfang harrt. Die Kaiserin wird zwei Tage in der berühmten Lagllnenstadt verweilen, um deren Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen, indes; ihr kaiserlicher Gemahl nochmals den König Humbert in Monza besucht. In Verona treffen der Kaiser und die Kaiserin voraussichtlich am 14. d. M. wieder zusammen und setzen alsdann die Heimreise über den Brenner fort. Hierbei erfolgt in Innsbruck die schon signalisirtc Zusammenkunft zwischen dem Kaiser Wilhelm und dem österreichischen Kaiser, doch wird dieselbe frei von allem Prunk und Ceremoniell sein und sich nur im allervertraulichsten Nahmen bewegen. Der Bundesrath erledigte in seiner Wochenplenarsitzung vom 7. November eine ziemlich reichhaltige Tagesordnung, auf welcher sich auch die Actenstücke über den Ausstand in Ostasrika befanden- die Versammlung nahm von denselben Kenntniß. Die Niedermetzelnng der Peters'schen Expedition in Ost- afrita hat den Ausschuß des Emin-Pascha-Comites in Berlin veranlaßt, die Mitglieder des Comites zu einer außerordentlichen Sitzung in Anbetracht der so total veränderten Sachlage einzuberusen. Der Tag der Einberufung ist aber erst dann festzusetzcn, wenn auf die nach Zanzibar gerichteten telegraphischen Anfragen nähere Mittheilungen über die Katastrophe eingetroffen sein werden. Inzwischen ist es' im deutsch-ostafrikanischen Schutzgebiet zu neuen Kämpfen zwischen den Wißmann'schen Truppen und den Aufständischen gekommen. Nach einer Meldung aus Zanzibar marschirte Hauptmann Wißmann mit einer starken Truppenmacht nach dem Zanzibar zunächst gelegenen Küstenplatze Saadani, von jeher der eigentliche Mittelpunkt der ausständigen Bewegung, um Saadani mit Unterstützung der deutschen Kriegsschiffe „Carola", „Sperber" und „Schwalbe" nunmehr zum dritten Male anzugreifen. In Port Durnfort, an der kürzlich unter deutschen Schutz gestellten südlichen Somaliküste gelegen, wurde vom „Sperber" die deutsche Flagge gehißt. Die schweizerische Bundesversammlung ist aus den 25. November einberufcn worden. Bereits jetzt werden die wesentlicheren Gesetzesvorlagen, welche das eidgenössische Parlament beschäftigen sollen, bekannt gegeben, ein deutsch-schweizerischer Niederlassungsvertrag befindet sich indessen nicht unter ihnen. Das französische Parlament nimmt an diesem Dienstag seine Arbeiten auf und tritt demnach die am 22. September und 6. October gewählte neue französische Deputirtenkammer zum ersten Male zusammen. Man darf besonders gespannt darauf sein, wie sich die Parteigruppirung in dem neuen Hause vollziehen wird und wie sich speciell die Fractionsverhältnisse aus seiner republikanischen Seite gestalten werden. Einen ersten Probirstein hierfür wird die Präsidentenwahl abgeben, La es den Anschein hat, als ob die von einer Gruppe Depu- tirter der Linken angestrebte vorherige Verständigung aller republikanischen Gruppen hierüber nicht erzielt werden sollte. Am meisten Aussichten für den Präsidentenstuhl soll Leon Sah, der frühere Finanzminister, haben und tritt dieser einflußreiche Politiker überhaupt mehr und mehr hervor. So hielt er am Freitag eine große politische Banketrede in Paris, in welcher er die Grundzüge einer gemäßigt republikanischen Politik mit besonderer Betonung der Nothwendigkeit, das Gleichgewicht im Budget herzustellen, entwickelte. Die Rede Leon Says nimmt sich saft wie ein Regierungsprogramm aus und da gerade jetzt aus Paris gemeldet wird, daß das Ministerium Tirard-Constans nach den Wahlprüfungen zurückzutreten denke, so scheint es fast, als ob Herr Leon Sah weniger auf das Kammerpräsidium, als vielmehr auf den Vorsitz im neuen Cabinet speculire. In Belgrad sah man für Sonntag oder Montag dem abermaligen Eintreffen des Königs Milan entgegen. Es heißt, daß es der Regentschaft nunmehr doch gelungen sei, die Königin Natalie zu einem vertragsmäßig stipulirten Abkommen bezüglich ihres künftigen Verhaltens zu bestimmen. König Milan wollte von diesen Verhandlungen an Ort und Stelle Kenntniß nehmen, eventuell zu dem Abkommen persönlich seine Zustimmung geben. Deutsches Reich. Berlin, 9. November. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht heute die Verleihung des schwarzen AdlerordenS an den Prinzen Georg von Griechenland. Berlin, 9. November. Der Reichskanzler erhielt heute Abend das nachstehende Telegramm vom Kaiser aus Corfu: „Vorzügliche Fahrt von Stambul bis hierher; Wetter- prachtvoll - Farbeneffect und Beleuchtungen an Land und auf See von ungekannter Schönheit gesehen. Die Klarheit war gestern so stark, daß sämmtliche drei Spitzen und das dazwischenliegende Festland des Peloponnes auf einmal zu übersehen waren, was sonst noch nie eintraf. Alles wohl. Wilhelm." Dresden, 9. November. Die neue Landtagssession wird am Mittwoch durch den König in Person eröffnet werden. Ausland. Pest, 9. November. Slaatssecretär Graf Herbert Bismarck ist heute Vormittag in Begleitung des General- consuls v. Plesscn nach Wien abgereist. — Staatssekretär Gras Herbert Bismarck ist um 12 Uhr 30 Min. in Wien eingetroffen und vom deutschen Botschafter Prinzen Reuß, Botschastsrath Graf Monts, dem Militärattache v. Deines und den übrigen Herren der Botschaft auf dem Bahnhose empfangen und nach dem Palais der Botschaft geleitet worden. Paris, 9. November. Die Boulangisten beabsichtigen gelegentlich der am nächsten Dienstag stattfindenden Kammereröffnung eine Kundgebung aus dem Concordien-Platze zu veranstalten. Paris, 9. November. Mit Rücksicht auf die von den Boulangisten anläßlich der Kamme^eröffnung am nächsten Dienstag beabsichtigte Kundgebung auf dem Concordien-Platze wird, wie bestimmt verlautet, keinerlei Ansammlung geduldet und jeder Versuch, Ruhestörungen herbeizusühren, auf das Strengste unterdrückt werden. — Fünf Delegirte des Wahle omites von Montmartre werden den Eintritt in die Kammer verlangen, um dem Kammerpräsidenten einen Protest gegen die Proclamation Joffrins zum Deputirten zu überreichen. London, 9. November. (Ausführlichere Meldung über die Rede Lord Salisburys auf dem Lordmayor-Banket.) Lord Salisbury beglückwünschte den Lordmayor zu dem Umstande, daß dessen Amtsantritt zu einer Zeit erfolge, wo der lange vermißte Wohlstand wiederzukehren beginne. D/r Redner wies auf die gegenwärtigen Streitigkeiten zwischen dem Capital und der Arbeit hin und richtete an beide Parteien eine Warnung wegen der großen Verantwortlichkeit, welche sie eingehen, wenn sie durch ihre Streitigkeiten in einer Zeit der lebhaftesten Concurrenz aus den Fortgang des großen Industriebetriebes Englands störend einwirken würden. In Betreff Irlands bemerkte Lord Salisbury, daß die Negierung nicht im Entferntesten geneigt sei, ihre Politik in Irland nach der Richtung der Home Ruler hin zu ändern. Zu den auswärtigen Angelegenheiten übergehend, erklärte der Redner, mehr als irgend eine andere Frage beschäftige gegenwärtig Afrika die europäischen Staaten. Alle Nationen bekundeten einen edelmüthigen Wetteifer in ihren Bemühungen, die Civilisation in jenem Welttheile zu fördern. Großbritannien stehe darin nicht zurück. Für Egypten bestehe noch immer die Gefahr einer Invasion. Die Macht des Khalisen sei noch stark, wie die Besiegung Emin Paschas beweise. Der Zeitpunkt für die Räumung Egyptens sei daher noch nicht eingetreten. Die anderen Mächte könnten England bei der Einführung von Maßregeln zur Hebung des Wohlstandes in Egypten unterstützen oder den Tag für die Räumung Egyptens von englischen Truppen hinausschieben, indem sie den Bemühungen der englischen Regierung entgegenarbeiteten. In Betreff Europas erklärte Lord Salisbury, wenig zu sagen zu haben. Die auf Kreta entstandenen Schwierigkeiten gingen einer schnellen Beseitigung entgegen. Eine andere Ursache zur Beunruhigung Europas bestehe zur Zeit nicht. In Betreff des Gerüchts, wonach die britische Politik durch besondere Abmachungen gebunden sei, betonte der Redner, daß die Politik Englands hinsichtlich Europas und des Mittelmeeres der ganzen Welt bekannt sei- sie sei die Politik des Friedens und der Ausrechterhaltung der bestehenden Dinge- keine Aenderung wäre verderblicher als eine Gebietsvermehrung irgend einer Großmacht, wodurch eine Katastrophe sicherlich schnell herbeigeführt würde. Eine Tollheit, ja unmöglich wäre es, England an irgend welche speci- fische Schritte für die Zukunft zu binden. In diesem Jahre hätten in mehr als einem Lande Ereignisse stattgefunden, welche in der Richtung des Friedens lägen. Die auftichtigen Bestrebungen der europäischen Herrscher zu Gunsten des Friedens hätten erhöhte Krast gewonnen. Der politische Barometer steige deutlich in der Richtung des Friedens. Von den europäischen Staatsmännern, die am besten zu ur- theilen befähigt seien, würden die Friedensaussichten zur Zeit für größere als zuvor gehalten. London, 9. November. Die Verfrachter beschlossen heute Nachmittag, die Forderungen ihrer Arbeiter zu bewilligen. Neueste llacbricbten* Wolffs telegraphisches Corrcspondcnz-Bureau. Wien, 10. November. Sicherem Vernehmen nach wird sich der Minister des Auswärtigen, Graf Kalnoky, heute Abend auf einige Tage nach Pest zum Kaiser begeben. Wien, 10. November. Das „Fremdenblatt" bespricht den Besuch Kaln o ky s in Friedrichsruh und die bevorstehende Begegnung der beiden Kaiser in Innsbruck: Es sei nunmehr als ein Erfolg des Czarcnbesuches anzusehen, daß es dem Reichskanzler gelungen sei, das Mißtrauen des Czaren gegen die Zwecke der Friedensliga wesentlich zu entkräften. Kalnoky und Bismarck gewannen die berechtigte Erwartung, daß der Czar keineswegs den Frieden Europas stören will. Nur vermöge des Friedens und aus Grund der von der deutschen Thronrede betonten geltenden Verträge kvijnen die bestehenden Schwierigkeiten auch ohne etwaige politische Ab machungen eine legale Lösung finden. In der Begegnung zu Friedrichsruh, wie in derjenigen zu Innsbruck seien neuerliche Bürgschaften der friedlichen Consolidirung Europas zu suchen. Wien, 10. November. Der Fürstbischof von Breslau, Dr. Kopp, stattete gestern dem deutschen Botschafter, Prinzen Reuß, einen Besuch ab und empfing später dessen Gegenbesuch. Venedig, 10. November. Der Gemeinderath macht bekannt, daß das deu sche Kaife rp aar am Dienstag Mittag im Hafen von Malamokko eintreffen und um 2 Uhr nach Venedig Weiterreisen werde. Athen, 10. November. Der Großfürst Thronfolger hat seinen hiesigen Aufenthalt bis zum 17. d. M. ausgedehnt. — Bei der königlichen Familie wurde gestern der Geburtstag des Prinzen von Wales festlich begangen - die Schiffe im Piräus hatten Flaggenschmuck angelegt. Locales unö provinzielles. Gießen, 11. November. — Herr Peter Mendorf hier wurde am 3. November zum Gehilfen bei dem Kreisamte Gießen ernannt. * In seiner neuesten Nr. bespricht das Gewerbeblatt für das Großherzogthnm Hessen die diesjährige Oberhessische Gewerbe- und Industrie-Ausstellung zu Büdingen. Es findet sich in dieser Besprechung unter anderem folgender Satz: „Wenn ein Besucher voraussetzte, ein geschlossenes Bild der oberhessischen Industrie- und Gewerbethätigkeit zu finden, so entsprach die Ausstellung, wie sie sich nun einmal enwickelt harte, einer solchen Erwartung durchaus nicht- waren doch, abgesehen von den etwa 2O°/o betragenden nicht oberhessischen Ausstellern ganz bedeutende Zweige industrieller Thätigkeit der Provinz überhaupt nicht vertreten, auch mußte die geringe Betheiligung der Provinzialhauptstadt besonders auffallen. Etwas mehr Localpatriotismus wäre unserer Ansicht nach hier sehr wohl am Platze gewesen, derselbe würde es ermöglicht haben, der Ausstellung wirklich das Gepräge einer „oberhessischen" zu geben." Der Wahrnehmung, daß die Ausstellung eigentlich keine „oberhessische" gewesen, und demnach auch nicht recht geeignet war, ein Gesammtbild des Standes der oberhessischen Industrie zu geben, haben auch wir uns von allem Ansang an nicht verschließen können. Wenn die Provinzialhauptstadt Gießen, bis zu einem gewissen Grade mit Recht, des Mangels an Localpatriotismus mit geziehen wird, so muß dieselbe doch insofern in Schutz genommen werden, als ihre 20 Aussteller immerhin ein Bild der gewerblichen Thätigkeit bieten konnten, da sie fast in allen Hauptgruppen zu finden waren. Vermißt wurden eigentlich nur die in Gießen so bedeutende Tabakbranche, die Möbelbranche, die Arbeiten der Sattler und Tapezierer, die Lampen- und Brennerfabrikation, die Cor- settfabrikation. Dagegen muß darauf hingewiesen werden, daß nicht allein das Fehlen einiger immerhin bedeutender Industriezweige der Ausstellung die Eigenschaft eines Ge- sammtbildes oberhessischer Gewerbethätigkeit benahm, sondern in höherem Maße das Vorhandensein solcher Gegenstände, die weder von den Ausstellern, noch in der Provinz oder deren zugelassenen Nachbarbezirken hergestellt waren, sondern als Handelswaare ihre Entstehung der Gewerbethätigkeit so ziemlich aller Herren Länder verdankten. Diese Gegen- stände, die wohl aus einer Weltausstellung glänzen, gehören nicht in eine, doch ein Bild des Gewcrbestandes geben sollende Provinzial-Ausstellung. Es fragt sich sehr, auf welcher Seite Mangel an Localpatriotismus herrschte, auf derjenigen, welche eine immerhin nicht bedeutende Ausstellung nicht beschickten, oder auf derjenigen, welche alle möglichen, weit hergeholten Handelsartikel in Concurrenz mit der heimischen Industrie treten ließ. Mögen die Veranstalter künftiger Ausstellungen dies berücksichtigen, der Erfolg wird ein anderer werden. s- Gießener Concertvercin. Erstes Concert. Wer geneigt ist, einen guten Anfang für ein gutes Omen anzusehen, der wird uns gerne beipflichten, wenn wir sagen, daß die diesjährige Saison des Gießener Concertvereins nach dem Cou- certe von gestern zu schließen, unter den denkbar günstigsten Auspicien vor sich gehen zu sollen scheint. Ein überaus reichhaltiges Programm, eine sorgfältige und nach jeder Seite hin befriedigende Wiedergabe des Angekündigten, ein nni- mirtes und empfängliches Publikum, diese drei unerläßlichen Elemente bei solchen Gelegenheiten fanden sich zusammen und verhalfen den Mitwirkenden zu einem großen und durchaus verdienten Erfolg. Vor allem zeigte der orchestrale Theil wiederum, waS auch eine Capelle, deren Zusammensetzung in Folge der am Ort bestehenden Verhältnisse nicht die tadelloseste und vortheilhaftcste ist, unter einer tüchtigen und energischen Direction zu leisten im Stande ist, sowohl was Neich- thum, als was Güte des Gebotenen anlangt. An erster Stelle kam Robert Schumanns vierte Symphonie in D-moll zu Gehör. Das tiefe, an musikalischen Schönheiten höchster Art überreiche und dabei sehr schwierige Werk wurde unter der bewährten Leitung des Herrn Musikdirektors Adols F e l ch n e r mit großer Exactheit und feinem Verständniß der Intentionen seines Schöpfers gespielt. Der erste Satz aus der unvollendeten Symphonie in H-moll von Schubert zeigt, zumal wenn er so trefflich zum Ausdruck gelangt wie gestern Abend, wie viel wir von dem großen Meister des Liedes, der sich nur selten auf dem Gebiete der Symphonie versucht hat, auch in dieser Hinsicht hätten erwarten dürfen, sofern ihm ein längeres Leben beschieden gewesen wäre. Die ewig schöne waldfrische Freischützouverture machte den würdigen Beschluß. Leider erfreut sich an Abenden, an denen noch Solisten von Ruf auftreten, das Orchester nicht derjenigen Aufmerksamkeit und Würdigung von Seiten eines Theiles der Anwesenden, die es vollauf für seine Leistungen verdient. Gestern nahm begreiflicher Weise Herr Carl Buss, genannt Gießen, Großherzoglicher Hofopernsänger aus Weimar, dem ein bedeutender Ruf vorausgeeilt war, das Hauptinteresse für sich in Anspruch. Unsere Erwartungen wurden nicht getäuscht. Allerdings ist die Tiefe des Künstlers nicht sonderlich ausgiebig und bedeutend. Um so wundervoller ist die hohe Lage des Sängers. Seine jugendsrische Stimme besitzt hier namentlich einen Schmelz und eine Kraft sondergleichen. Den wundervollen Wohlklang seines Organs stellte er in den Dienst der vornehmsten poetischen Auffassung seiner Vorlagen. Wir sind Herrn Buss ganz besonders auch dafür zu Dank verpflichtet, daß er seine eminente Künstlerschaft auf so vielen, disparaten Gebieten des Gesanges durch die Wahl ganz verschiedenartiger Musikstücke und deren ausgezeichneten Vortrag erwies. Für seine Beherrschung der italienischen Musik und eine dem bei canto zuneigenden Singweise war der Vortrag der Arie des Arnold aus „Wilhelm Tell" von Rossini ein klassischer Beweis. Seine Meisterschaft, auch die dramatischen Accente der recitativischen Gesänge aus Wagner'schen Opern und Musikdramen zu treffen, ließ die meisterlich wiedergegebene Erzählung Lohengrins aus dem dritten Acte („Im fernen Land, unnahbar en’ren Schritten u. s. w.") erkennen. In den vier Liedern mit Klavierbegleitung setzte er feine große Befähigung für das Lied in's helle Licht. Mit inniger Hingabe _ und feiner poetischer Auffassung trug er das Nachtstück von Fr. Schubert, „Murmelndes Lüstchen" von Ad. Jensen, Trennung von Ed. Lassen, Am Rhein und beim Wein von F. Ries vor. Den stürmischen Rusen des Publikums gab der Künstler zuletzt noch liebenswürdig nach und legte das Lied des „Troubadur" ein. Zum Schlüsse wollen wir eine lang geführte Klage wiederholen. Es gibt leider immer noch Leute, die nicht im Stande 'sind, t)ie zehn Minuten, die das letzte Orchesterstück bei solchen Concerteu wie gestern dauert, rulsig auf ihren Plätzen zu bleiben. So wie der Solist abgetreten ist, stürzen sie eilends hinaus, unbekümmert darum, ob das letzte Musikstück begonnen hat und womöglich das zarteste piano gröblich gestört wird oder nicht. In solchem Verhalten liegt eine derartige Nück- sichtslosigkeit gegen den Dirigenten, wie das Publikum gleichmäßig, daß es endlich an der Zeit wäre, nachdem so ost darum gebeten worden ist, dieser Unsitte ein Ende zu machen, vielleicht dadurch, daß man, wie es in größeren Städten längft geschieht, die Thüren schließt und dies auf den Zetteln bekannt macht. 1- Einiges über die „Cyprienne" von Sardou. Wie wir lasen, soll im hiesigen „Neuen Theater" demnächst Sardous Cyprienuc ausgeführt werden. Es verlohnt sich vielleicht, namentlich da der Zudrang zu der Vorstellung ein sehr großer fein soll, einige Worte über das Lustspiel zum besseren Verständniß der Besucher vorauszuschicken. Sardous Cyprienne erblickte das Lampenlicht am 6. December 1880 in Paris im Palais Royal und wird also in einiger Zeit 9 Jahre alt — gewiß ein ansehnliches literarisches Alter, zumal das Stück auS einer Tagesfrage geboren wurde, nämlich aus der nach der Lösbarkeit der katholischen Ehe. Es ist von Interesse, über diese Frage, die vor nicht gar zu langer Zeit noch in Frankreich actuell war, auch einmal unsere deutschen Orakel zu hören. In den Wahlverwandtschaften sagt Goethe in dieser Beziehung: „Die Ehe ist der Anfang und Gipfel aller Cultur- sie macht den Rohen mild und der Gebildetste hat keine bessere Gelegenheit, seine Milde zu beweisen. Unauflöslich muß sie sein, denn sie bringt soviel Glück, daß alles einzelne Unglück dagegen gar nicht zu rechnen ist." Mit Recht hat man bemerkt, daß aus diesen Worten nicht der Dichter, dem nichts Menschliches fremd war, gesprochen habe, sondern der weimarische Herr Geheime Rath, dem die knöcherne Staatsraison das Höchste dünkt. Anders als Goethe entscheidet Hegel in seiner Rechtsphilosophie: „Die Gesctz- gebuilgen müssen die Möglichkeit der Auslösung der Ehe aufs Höchste erschweren und das Recht der Sittlichkeit gegen das Belieben ausrecht erhalten." Mit dem Problem der Ehescheidung nun befaßt sich auch das pikante und geistreiche Sardou'sche Lustspiel. Es entstand, wie gesagt, zu einer Zeit, wo die Frage für die Franzosen noch die größte praktische Bedeutung besaß und behandelt sie in conservativem Sinne. Es ist ehrend für die Tendenzlosigkeit des literarischen Geschmackes der Franzosen, daß sie das Stück mit großem Beifall und höchstem Vergnügen aufnahmen trotz seines con- servativen Charakters, während die katholische Ehe ganz bald von den nämlichen Franzosen lösbar gemacht wurde. Die Frage von damals ist entschieden, 9 Jahre sind vergangen, aber noch immer behauptet die erfolggekrönte Dichtung ihre glänzende schon lange errungene Stellung, ein schlagender Beweis für das hohe Interesse, das sie an sich fortgesetzt erregt. Allerdings ist es erforderlich, wenn das Stück seine volle Wirkung machen soll, daß eine wirklich hervorragende Künstlerin die Hauptrolle übernimmt. Nun daran soll es ja hier in Gießen nicht fehlen. Frau Dircctor Anni Reiners besitzt, wie man uns versichert, alle nöthigen schauspielerischen Fähigkeiten für diese Partie im höchsten Grade und soll ja eine ganz treffliche Künstlerin sein. Vermischtes. △ Mainz, 10. November. Am verflossenen Freitag ist über Hamburg die dritte Schiffsladung amerikanische Ochsen hier augekvmmen, um von Mainz aus auf die Hauptviehmärkte der Umgegend vertheilt zu werden. Auf Veranlassung von Schleswig-Holstein, das seinen Viehhandel durch die amerikanische Concurrenz bedroht sieht, hatte die Regierung über diese dritte Schiffsladung in Hamburg eine zwölstägige Quarantäne verhängt, während die ersten Sendungen nur eine fünftägige Quarantäne zu bestehen hatten. Das Fleisch von den amerikanischen Ochsen ist hier sehr beliebt. — Der Ausschank von Branntwein erfährt neuerdings hier wieder eine strengere Überwachung. Der Verzapf wird nur noch denjenigen Personen gestattet, welche eine Wirthschaftsconcession haben. In Specereihandlungen, Cigarrenläden :c. ist der Ausschank verboten. △ Worms, 10. November. In einer gestern Nachmittag stattgehabten Ausschußsitzung wurde beschlossen, die Eröffnung des Fest- und Spielhauses bestimmt den 2Q. d. M. vorzunehmen. Nach einer Mittheilung des Hosmarschallamtes wird der Kaiser der Eröffnung nicht anwohnen, sondern erst zu einer Vorstellung im December kommen. Dagegen wird der Großherzog der Eröffnungsvorstellung beiwohnen. △ Aus Rheinhessen, 10. November. Die im Jahre 1890 in Mainz stattfindende große landwirthschaftliche Ausstellung wird nicht, 'wie ursprünglich geplant, eine Landesausstellung, sondern nur eine Provinzialausstellung von Rhein- Hessen werden. Wie von Oberhessen hat auch der Ausschuß des landwirthschastlichen Vereins von Starkenburg eine Betheiligung abgelehnt. Dagegen hat der Ausschuß des letzteren Vereins 1000 Mk. für Prämien unter der Bedingung zugesagt, daß auch Angehörige der Provinz Starkenburg zur Concurrenz zugelassen werden. Malsfeld, 9. November. Der Abends um 6 Uhr 55 Min. von Treysa nach Niederhone abgehende Personenzug Nr. 173 entgleiste gestern Abend um 8 Uhr bei der Einfahrt in den Bahnhof Malsfeld mit der Maschine, dem Packwagen und drei Personenwagen. Von den Passagieren und dem Fahrpersonal ist glücklicherweise Niemand verletzt worden. — lieber diesen Unfall wird uns weiter geschrieben: X Kassel, 10. November, lieber das kurz gemeldete Eisenbahnunglück aus der Berlin-Coblenzer Bahn, Strecke Treysa-Leinefelde, erfahren wir von einem Augenzeugen und im verunglückten Zuge befindlich«! Passagier nähere Einzelheiten, woraus hervorgeht, daß der Unfall ein sehr ernster war und hierbei in seltenem Maße Glück im Unglück ,obgewaltet hat, sonst wäre ein größerer Verlust an Menschenleben unausbleiblich gewesen. Es handelt sich um den vorgestern Abend von Treysa bezw. Frankfurt und Coblenz kommenden Personenzug, welcher gegen 8 Uhr Abends die Station Oberbeisheim passirte und nach der Station Malsseld weiter fuhr. Der Zug war sehr stark besetzt und waren zwei Maschinen vorgespannt. Die Strecke nach Malsseld (Kreuzungsstation mit der nach Thüringen gehenden Berg.-Märk. Bahn) zu hat ziemlich starkes Gefälle und so konnten die beiden Maschinen bei der Wucht der nachdrückenden Waggons fast ganz ohne Dampf fahren. Der Personenzug hatte zum Glück schon ein langsameres Fahrtempo eingeschlagen, die Bremsen thaten ihre Wirksamkeit schon und eben war der Zug im Begriff, in die weit hinausliegenden Schienenstränge des Bahnhofs Malsfeld einzulaufen — da, plötzlich ein furchtbarer Stoß, ein zweiter, noch stärkerer Stoß — und unter dem gräßlichen Aufschrei der entsetzten Passagiere springen die Waggons aus den Schienen, neigen zur Seite und die Insassen der Coupces werden mit großer Gewalt von ihren Sitzen empor- und gegeneinander geschleudert, daß ihnen Hören und Sehen verging. Dabei krachten die Sitze und Bremskasten zusammen, die Lampen verlöschten, die Funken der Feuerung sprühten umher, die Puffer und Eisen- theile der Koppelung wurden mit lautem Krach zerstoßen, ein wildes entsetzliches Durcheinander! Dazu flogen die Holz- und Eisenstücke gegen die theilweise in Dunkel gehüllten Coupees, aus denen die angst- und schreckerfüllten Jammerrufe der verzweifelten Passagiere in die dunkle Nacht hinausschallten — Dilles in Allem eine entsetzliche Scene, die allen Betheiligten zeitlebens unvergessen bleiben wird. — Die beruhigenden Zurufe der rasch die Situation überschauenden Beamten steuerte endlich etwas der leichterklärlichen, furchtbaren Auf- regung, in denen sich die meisten Passagiere besanden, die zum Theil festgeklemmten Thüren öffneten sich — und erleichtert atijmctc Alles auf, als es dem Unglückszuge entsteigen und das Freie gewinnen konnte. Stand man nun auch draußen zwar auf freier Strecke in finsterer, kalter Nacht, so freute sich doch Jeder, daß er mit dem Leben davon gekommen war, um so mehr, als es nach und nach zur thatsäch- lichen Gewißheit wurde, daß Niemand getödtet oder schwer verwundet worden war. Welch' wundersame Fügung, wenn man bedenkt, daß fast die fämmtlichen Waggons des stark besetzten Zuges entgleist waren! Die meisten Passagiere hatten allerdings Contusionen erlitten, Beulen und leichte Quetschungen im Gesicht, im Rücken, Brust, an Armen und Beinen, insbesondere au Kops und Knien, doch wird ärztliche Inanspruchnahme wohl nur in wenigen Fällen nöthig sein. Unser Gewährsmann, ein wetterfester Jägersmann, fuhr seinem Gegenüber mit seinem Jagdstocke dermaßen bei dem Anprall in's Gesicht, daß eine blutige Verletzung entstand,- er selbst erlitt eine Quetschung in der Seite und am Knie, auch war ihm der Schreck so sehr in die Glieder gefahren, daß er gestern das Bett hüten mußte. Und so wird es den Meisten ergangen sein. Trotzdem die Waggons theilweise stark beschädigt wurden, auch die Bremsersitze zerdrückt wurden, hat auch das Fahrpersonal, soweit bekannt, nur leichtere Contusionen davongetragen. — Was den äußeren Verlauf des Unglücks anbetrifft, so war, wohl in Folge eines Schienenbruches, in der Nähe einer Weiche die zweite Maschine entgleist, nachdem die erste Maschine die Unfallstelle bereits passirt hatte. Die Koppelung zwischen den Maschinen riß entzwei und während nun die erste Maschine weiterfuhr, lief die zweite entgleiste Maschine, mit Tender zur Seite, über drei Geleise hin und bohrte sich in die Böschungswand ein; die nachfolgenden Waggons rannten nun auf die Maschine aus und entgleisten ebenfalls — ein wüstes Durcheinander bildend. Der Bahnkörper ist stark in Mitleidenschaft gezogen, der gesammte Materialschaden erheblich. Ein unnennbares Glück ist es zu nennen, daß die Entgleisung nicht 100 Schritte früher erfolgte, denn nach dem vorhandenen Terrain wäre es zweifellos gewesen, daß der Zug die Böschung hinabstürzen mußte und dann wäre es nicht so gut abgelaufen. Zu erwähnen ist ferner noch, daß Mitglieder der Eisen bahndirection Frankfurt, der die Strecke unterstellt ist, sich in dem verunglückten Zuge befanden. Durch den Unfall ist der Verkehr gestört und findet gegenwärtig ein Umsteigen der Reisenden an der Unsallstelle statt. — Achttausend Stück falsche Fünfmarkftücke wurden auf Grund einer anonymen Denunciation bei einem Gürtlermeister inSteinschönau in Böhmen beschlagnahmt. Dieser, sowie sieben Personen, welche Falsificate ausgeben wollten, wurden verhaftet. Die achttausend Exemplare funkelnder Fünfmarkftücke waren in vierfacher Sorte, nämlich als preußische, sächsische, württembergische und bayerische hergestellt. Dieselben sind sämmtlich auf galvanoplastischem Wege auf Zinn und Silber erzeugt. Sie sind ächten Fünf- markstücken täuschend ähnlich, doch um eine Kleinigkeit leichter. — lieber Ernährung der Schulkinder und das Frühstück in der Schule hielt vor Kurzem Professor Dr. Hoffmann in Leipzig einen Vortrag. Der Vortragende betonte zunächst, daß das Schulkind chronischen Hunger habe. Der raschere Stoffwechsel des Kindes, die Wachsthumsperiode verlange regelmäßiges häufiges Essen. Nehme das Kind außer der Hauptmahlzeit nicht Nebenmahlzeiten ein, so trete dieser chronische Hunger ein, der, da er nicht schmerzhaft, auch nicht zum Essen treibt. Das Kind hungert, ohne daß ihm dies zum Bewußtsein kommt. Blutarmuth und Blutmangel im Gehirn seien die Folgen. Die unglücklichste Schulzeit sei die von 9—11 Uhr. Das um ^2$ Uhr eingenommene Frühstück sei nicht nachhaltig. Um ^12 Uhr kommt das Kind nach Hause und seinen lauten oder stummen Forderungen wird Seitens der Mutter nicht Gehör gegeben, es sei doch gleich Mittag. Unbedingt müsse das Kind Frühstück mit in die Schule nehmen, da die Zwischenzeit zwischen dem ersten Frühstück und dem Mittagsessen zu groß sei. — Der Forderung des Dr. Hoffmann dürfte die weitere noch beigefügt sein, daß dem Kinde in der Schule auch gute Gelegenheit gegeben werde, das mitgebrachte Frühstück in Ruhe zu sich zu nehmen; die Spielzeit auf dem Schulhofe ist dazu nicht die geeignetste. — Boshaft. Ein sehr lebenslustiger Professor einer kleinen Universität heirathete zum vierten Male. Seine drei Frauen, die ihm unglücklicher Weise im Lause der Jahre gestorben waren, waren drei Schwestern gewesen, die er, bei der ältesten beginnend, der Reihe nach geheirathet hatte. Der Zufall wollte nun, daß feine vierte Frau ebenfalls zwei jüngere Schwestern hatte. — „Der Herr Professor hat eine neue Familie angebrochen", sagten seine boshaften Schüler über die vierte Heirath. — Ein Pariser Blatt gibt eine interessante Tabelle über die Zahl der Kinder in den französischen Familien. Darnach gab es 1886 in Frankreich 248,188 Familien mit 7 und mehr Kindern, 313,400 Familien mit 6 Kindern, 549,693 Familien mit 5 Kindern, 936,853 Familien mit 4 Kindern, 1,512,154 Familien mit 3 Kindern, 2,265,317 Familien mit 2 Kindern, 2,512,611 Familien mit einem Kinde, während 2,073,205 Familien keine Kinder hatten. Demnach hat fast die Hälfte aller Familien Frankreichs entweder ein ober gar kein Kind. Für das Verständniß der nervösen und unberechenbaren Stimmung des französischen Volkes, dem zur Hälfte die Sorge um die Erhaltung einer Familie fast gänzlich fremd ist, können diese Zahlen mehr als hunderte von staatsphilosophische'n Abhandlungen beitragen. — Noble Knhställe. In der „Mälkeritid" erzählt einer der Nedacteure, Lehrer N. A. Hansen an der Dalumer land- wirthschaftlichen Schule, von seinen Reisen in Holland Folgendes: Das Vieh kommt im Sommer durchaus nicht auf den Stall. Wenn es im Frühjahre herauskommt, wird im Kuhstall gewaschen und gescheuert wie in unseren Stuben *719 mittenten statt. 8948 9125 i J 9139] 4318 Bekanntmachung II. worden: den November 1889, Mein Regenschirmlager habe bedeutend vergrößert. Billigste Preise 8616 December 9128 eingetroffen bei 8832 Wilh. Klee 83*3 ersucht, an. 9138 Bedeirtende Auswahl. Langjährige Garantie. Freie Ltefering. 7945 Wilh. Rudolph, Pianomagazin, Neuenweg 9 (^^riebt^v^llziebe^ 9060 in 8783 9 '82 Ein Mädchen, im Kleidermachen 91 NI Ein stadtkundiger Hauc bursche Bahnhofstraße 59. Dte Versteigerung unter II findet ganz bestimmt statt. Deißler, Gerichtsvollzieher Ehr. Ludw. Tbomas 23 Wallthorstraße 23 I a.: Bogt Nähere Auskunft ertheilt der unterzeichnete Bürgermeister. Das Holz lagert etwa J/3 Stunde von Geilshausen. Geilshausei', 2. November 1889. Großh. Bürgermeisterei Geilshausen. Pfeiff. Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag SamstJg D'enstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mit woch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Momag Dienstag Montag drn 9 Dkrnnberl.J, Nachmittags 2 1. November 1889. Großh. Orttgericht Gießen Vogt. Formularim zum Genoffenfchafts Register find zu haben bei Die Gr. Bü-germeistereien des Sparkaffebezirks werden ersucht, vorstehend: Bekanntmachung im Interesse ihrer Ortsangehörigen auf geeignete Weise zu deren Kenntuiß zu bringen. Gießen, am 11 Nov.mber 1889. Der Rechner der Spar- u Leihkasse Gießen .Do e ring. Getragene Scdirme werden in Tausch genommen. Reparaturen schnell und billig bei Icon Ganser, Neuen Baue « , Eckladen. Flügel von Mk. 1000.— an, Harmoniums von Mk. 70.- an. Alle berflhmten Fabrikate. Gespielte Klaviere von Mk. 50.— an. — Umtausch alter Klaviere. Rüschen. Handschuhe Glac6 und Seide, in allen Farben und Längen. Schäzpenbänder. Universität» • Nachrichten. Halle, 6. November. In diesem Wintersemester sind 453 Stu- dirende neu ausgenommen worden. — Am 9. d. Mts. babtUttrt sich in der Aula hiesiger Universität Herr Dr. phil. Adolf Schenk aus Stegen. Seine Antrittsvorlesung lautet: „Ueber dte Aufgaben der heutigen Afrikaforschung". — Der Universität Freiburg t. Br. sind in letzter Zelt einige werthoolle Vermächtnisse zugefallen und zwar wurden dem zoologischen Institut von dem auf Madeira gestorbenen Prof. Langerhans, früheren Prosector an der anatomischen Anstalt, 436 wertbvolle Werke zoologischen Inhalts vermacht, und der Professor der Theologie Adalbert Maier hat bet seinem Tode die Universitätsbibliothek zum Erben seiner gelammten, reichen Bibliothek eingesetzt. Göttingen, 8. November. Nachdem dte regelmäßigen Immatrikulationen beendet sind, stellt sich dte Zahl der neu tmmatriku- ltrten Studtrenden an unserer Universität auf 247, gegen 303 im Sommer und 252 im vorigen Winter. Don heute ab befindet fich mein Bureau nedfi Wohnung Verl. Asterweg Nr. 44 II. Gießen, den 8. November 1889. 9056] 60,000 Stück Russensteine IFeldbrand) sind abzugeben. Näheres in der Exped d. Bl. Mittwoch den 13. llonbr l I, werden in der Restauration Klingenderg (früher Bramm) — Neustadt — gegen Baarzahlung versteigert: Die 1*1 Stuttgarter Serienloosgesellschaft verfolgt den Zweck, für ihre Mitglieds in d?r Serie bereit» gezogen Staals- anlehensloose, welche bei der Prämien iehung unbedingt gewinnen müssen zu erwerben — Am 15. und 31. December finden 2 oroß- Ziel ungen statt, wodurch den Mitgliedern eine besonders hohe Gewinnchance ~beoor- fteht. Es sollte daher Niema-ch oersäumen, j tzt beizutieten — Jahresbeitrag JL 42 —, viertclj. 10 JL 5 ' mona'l. 3 JL nO — Statuten versendet 7'1'9 F. J. Stegmeyer in Stuttgart. Jeikgeöotenes. Zur Ball-Saison empfiehlt in großer Auswahl: Batistkleider sehr billig. Bänder in Seide und Sammet in allen Breiten, Spitzen, Tülle, Je Marktstraße 9. Neuheiten in Knöpfen und Besatzartikel«, sowie Marnbouts, Federbesatze re» empfiehlt in großer Auswahl zu sehr billigen Preisen Robert Hans. Großh. Ottsgericht Gießen. I B.: Vogt. und hier werden die Käse bereitet und im Laufe des Sommers gelagert. Ich habe hier in Holland nicht nur gesehen, daß man im Sommer vor den Fenstern im Kuhstalle Gardinen hatte, sondern sogar Teppiche längs der Gänge, und daß man, wenn man in den Kuhstall hinein wollte, seine Holzschuhe draußen ablegte und auf den Strümpfen hineinging. Ja, an einer Stelle sah ich es sogar, daß die Familie sich eine Sommerwohnung in einigen Standplätzen der Kühe ein* gerichtet hatte, indem man die Hebebäume, die zwischen denselben hingen, herabgenommen und die Wände tapezirt hatte. Die eigene Wohnung ward dann als Prunkgemach betrachtet. Die Gardinen vor den Fenstern sind nicht nur des Schmuckes wegen da, sondern dienen auch dazu, die Sonne abzuhalten. Die Einleger werden deßhalb ersucht, ihre Zinsen an einem der oben genannten Tage unter Vorlage der Scheine in Empfang zu nehmen oder beiscbreiben zu lassen Die Vorlage der Scheine ist diesmal um so notbwenbiger, nls mit dem 1. Januar k. I. Einlagebüchelchen aus- gegeben und die alten Scheine eingezogen werben. karten, sogenannte iYanzösische Piquetkarten (Oeldruck, 32 Blatt) in prima Qualität mit runden Ecken, marmorglatt, kosten bei mir nur 10 gestempelte Spiele 4 Mk. Dieser Preis ist nur für meine auswärtigen Kunden, welche die Karten per Post beziehen. 1 Probespiel kostet 50 Pf. frei in's Haus. Briefmarken nehme ich in Zahlung. Versandt nur gegen vorherige Einsendung des Betrages. H. Mehles BERLIN W. 159 Friedrich-*«rasse 159. <> Wiener u. Pariser X J sind soeben eingetroffen und ♦ empfehle solche billigst. J und -Tücher in allen Arten; mache darin auf eine große Auswahl aufmerksam. Robert Huas, 9123] Seltersweg 18. Verkauf. Aus den Waldungen der Gemeinde Geilshausen sollen im Wege der Submission circa 140 — 150 Festmeter Fichten - Stammholz, größtentheils Schnittholz verkauft werden. Schriftliche Gebote sind unter Bezeichnung „Submission auf Stammholz" versiegelt bi- zum 24. November l. I., Mittags 12 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen. Die Oeffnung derselben findet am genannten Tage, Nachmittags 1 Ufr, aus unserer Geschäftsstube in Gegenwart b?r etwa erschienenen Sub- 19. 20. 21. 21 26. 27. 28 3o. 3 4. 5. 7. 10. 11. 12. 14. 17. 18. 19. 21 Bekanntmachung Am 11. November wird bei der Kaiserlichen Postagentur in Großen-Linden eine Telegraphenanstalt mit beschränktem Tagesdienst eröffnet. Darmstadt, am 5. November 1889. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. In Vertretung: Winkelmann. Repertoir-Entwurf der vereinigten Ztadtthcater ?u Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 12. November: Der fliegende Holländer. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 13. November geschlossen. Donnerstag den 14. November: Norma. Hierauf: Die Puppenfee. Große Preise. Freitag den 15. November: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Der Courier deS Czaaren. Außer Abonnement. Samstag den 16. November: Gastspiel des Herrn William Candidus. Ard«. (Rhadames: Herr Candidus.) Gewöhnliche Preise. Sonntag den 17. November, Nachmittags 3V»Uhr: Courier deL Czaaren. Ermäßigte Preise. Montag den 18. November geschlossen. Dienstag den 19. November: Mignon. Gewöhnliche Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 12. November: Fortuna. Hierauf: Der zündende Funke. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 13. November: Neu-Frankfurt. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 14. November: Abonnement-Vorstellung für einen ausgefallenen Dienstag. Wilddiebe. Gewöhnliche Preise. Freitag den 15. Novemdrr: Mikado. Gewöhnliche Preis?. Samstag den 16. November: Die wilde Jagd. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 17. November, Abends 7 Uhr: Fall Cle- menceau. Gewöhnliche Preise. Montag den 18.November: Neuetnstudirt: König Heinrich der Vierte. Von Shakespeare. Athemnoth und Luftmangel von Menschen das Leben zu einer fast unerttäglickr-n Last. In dielen Krankheitsfällen werden Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen, gewonnen a»>4 den Salzen der zur Kur gebrauchten berühmten Gemeinde-Quellen Nr. III. und XVIII mit besonderer Vorliebe angewandt, indem sie durch ihre intensive Schletmabsonderung, durch ihren wohlthätigen Einfluß auf die Organe der Brust dte nachhaltigste Wirkung verschaffen. Zu beziehen durch alle Apotheken, i 85 dte Schachtel. 8000 Zur Empfangnahme der Beischreibung der Zinsen pro 1889 für Einlagen zur hiesigen Spar- und L-itkasse sind folgende Zahltage festgesetzt g Herrenhemdtu nach Maaß. I Montag den 9 £h rrmber L I., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf bem hiesigen Ortsgericht die der Otto Hill Wittwe in Gießen ge- böngen Immobilien: Flur 1 9ir 7u9 — 39t Meter Hofraithe in den Neuen Bäuen, Flur l Nr. 9l0 — 937 Meter Garten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen 29. October 1889. Nachmittags 2 Uhr: Sophos, T'scke, Kommoden, Glasschränke, Kle derschränke, Spiegel, Bilder, eine Schleudermaschine, eine vollst. Vaben einrichtung, rin großer Spiegel, verschied ne Maaren, als: Hutfedern, Krausen, 'Sp hen, Arbeiterbemden; ferner: ein Pferd, zwei Kühe, ein Stoßkarren, vet schiebene Blechwaaren, Lampen, Vogelskafige u. a Nachmittags 3 Uhr: eine Garnitur feiner Plüfchmöhel, bestehend in Sopda, sechs Stühlen und zwei Scsseln; ferner ein ov. Tisch, ein Regulator, eine Manduhv mit Wecker und zwei Glasschränkchen, ein Faß Weißwein, U Flaschen Champagner, ein Faß Rum, ein Faß 9torbf)ätjtr. hat preiswerth abzugeben [8318 A. Bochrach, Bismarckstraße. £d>iff»nacbrid?tcn. Bremen, 9. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Capitän H. Richter, vom Nordbeutschen Lloyb in Bremen, welcher am 30. October von Bremen unb am 31. October von Southampton abgegangen war, ist am 8. November 7 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Montag den 23. Derbr. t A, Nachmittags 2'/, Uhr, sollen auf bem hiesigen Ortsgerichl die der Jost Bellos Wittwe in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 36 Nr. 3.5 — 319 Meter Hofraithe unter den alten und neuen Eichgärten am Steinweg, Flur 36 R? 3 t — 6 6 Meter Grab- gar ten dn'elbst, öffentlich meistbietend versteigert werden. Verkehr, Land« un6 volkswirthschaft. (tzrünberg, 9 November. (Fruchtpreise). Weizen 19,00. Korn vM 16,4b, Gerste JL 15,80, Haier JL 14,30, Erbsen JL 18,00, Samen 00,00, Wicken JL (0,00, Kartoffeln JL 3,50, Linsen 30, — Die landwirthschaftliche Verlagsbuchhandlung von Paul Parey in Berlin hat einen Preis von je 200 Mk. (süßer dem üblichen Honorar) ausgeschrieben rür je die beste Arbeit über folgende Gegenstände: I Feldmäßiger Svsrgelbau, II Heubereitungsarten, HL Schweineaufzucht bis zur Reite. Das Preitzrichteramt robb geübt von den Herren Dr. H. Tbiel, Geheimratb im König!. Preuß lanbro. Ministerium, Rittergutsbesitzer Occonomierath G. Neuhaus- Selchow und Dr. Kraus-Berlin. Die Bedingungen über Einsendung der Arbeiten u. s. w. theilt dte Pirey'sche Verlagsbuchband lung auf Erfragen mit. Pianiiws von Mik. 350.— 1889r Orangen, Cit tonen, Lafelrofinen, Tafelmandeln, Haselnüsse, Mandeln, Rosinen, Eorinthen, Sultaninen, Brünellen, Pflaumen, Aepfel, Birnen eingetroffen in C. G. Kleinhenns Delicatessen-, Fisch- u Geflügel-Handlung, Bahnhofstraße 59. 9145 Lilck'gp 5Mvein6 zu verkaufen. [9067] Neuenweg 33. (Sine große Parthie selbstgestrickter wollener Lrrnmpfr, Kopf- rüeher, & üptifc'"- re. verkauft, um da: it zu räumen, bedeutend unter- Preis 8968 PH. Zchlcrtler. Huftiget erteil Male. ®eine iE i„ Sau^e der * lern g-w-i-n, «5^ ft* Nne Ww * » AK-"-«-" * i* 6 Sinber«/ TSpvfS ■"'S-”" 611 S«7'^der h-"-" BerstSndni^ Se ML !»iälieritib®afo* lonh, -Ms illder und das Frühstück ijejjor Dr. Hoffmann in rzende betonte zunächst, r habe. Der raschere ;sthumsperiode verlange me das Kind außer der n ein, so trete dieser ist schmerzhaft, auch nicht zert, ohne daß ihm dies uth und Blutmangel im mglücklichste Schulzeit sei i/28 Uhr eingenommene m i/212 Uhr tommt das Uten oder stummen For- • nicht Gehör gegeben, es müsse das Kind Frühstück ^ischeuzeit zwischen dem Fen zu groß seu - Der bie wettere noch bei- Wie auch gute Gelegen- te Frühstück in Ruhe öu ^em Schulhose ist W Seltersweg 18. h” c>ch L». 'Oer-r nu«'9tl' ie>” 5ebert a tetNt ? । unb n ?°"°n SJ' ’rÄjS: r£"^ni;^S^ ..Jetten Passg- unb Knien' ' ^"'gen >»ird ;ttErle|ter "°'hig M>°te S'Sn, Uti8c Scrfpn “l5"1 ’?'«der g '-“"9 ent, die f« h)iri) b,e Br-nZ« thcil- l°^it bXnwbtürft ~~ Was >ll,n "l|.nur Hoti i„l"f*tn Rq-Hine . wischen d n L'E- rLZr i in die öeite, »»>» is. s/" wüstes Durch- |L *sQrf m Mitleiden- Wben erheblich, ß;n nn dem Vorhände 7"'daß ber z^e "7 /s nicht jo w 7 ^Mitglieder ntf «xt, bet die Strecke en Zuge besanden. Durch o findet gegeWärtig ein Mstelle statt. stünfmarkstücke wurden ation bei einem Gürtler- jn beschlagnahmt. Dieser, finale ausgeben wollten, lb Exemplare funkelnder er Sorte, nämlich als ische und bayerische her- ) ans galvanoplastischem • Sie sind ächten Wusch um eine ßleinigfrit Anfertigunq 6934 g sämmtlicher Wäsche. Ein fa« neuer üreiarmiytr SalonlÜStrC mit 4 flammen für Petroleum, zu verkaufen. NLtzereS bei Louis Rothenberger, Neuenweg 22.__ _ 9^71 9068] Stets frisch gefchoffene Hasen, ä Stück 3 JL, zu haben bei Wildhändler Hormann, Mäusburg 6- Unterrocke in Tuch Flanell Leide und anderen modernen Stoffen für Damen und Kinder empfiehlt billigst Robert Haas, 8496_________Seltersweg 18.__ LlkidergUellr^ verkauft billigst (von 1.20 an) 8967___PH Schlatter. la. 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Im Abonnement Im Abonnement Vereinskarten gültig. „Cyprienne“. Lustspiel in 3 Akten von V. Sardou. Personen: von Prunelles Paul v. Gallas. Cyprienne, seine Frau Anni Reinets Adhömar v. Gratignan, ihr Cousin .... Albert Ullrich. von Clavignac ... Max Jaskowski. Frau v.Brionne,Wittwe Louise Maas. Frau v. Walfontain . Luise Neuschilling. Fräulein v. Lusignan Marie Jaskowski. Barfourdin..... Richard Lerch. Bastian, Diener . . . Otto Frank. Josepha, Kammermädchen Helene Pauli. Joseph, Oberkellner . Adam Reiners. Jean, Kellner ..... Otto Frank Kassenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Donnerstag den 14. November Auf allgemeinen Wunsch: Der Pariser Taugenichts. Montag den 18. November, Abends 8 Uhr, in der evangelischen Kirche zu Giessen: 35 Orgel -Concert 5q ausgeführt von Adolf Hempel aus Criessen. BM—■ III' —| WWWWWWWWWWWWM | Gleiten mit unbeschreiblicher Leichtigkeit über jedes Papier, S®” weil die Spitzen eine Kugel bilden. Vorräthig in allen Papier- und Schreib waaren-Handlungen. 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Zum Eintritt berechtigende Programme sind zu 20 Pf. an den Eingängen der Kirche zu haben Der Rein Ertrag ist für die Kleinkinder-BewabranstHlt bestimmt. Freiwillige Beiträge können nach Schluss des Concertes in die an den Ausgängen befindlichen Opferbüchsen gegeben werden. 91 j 7 Restaurant zum Berg-Bräu (Sonnenstr. 14). Dienstag den 12. November: bschieds-Concert _____________________ Licherstraße 5 7520] Ein Mansardenlogis ist an ruhige Leute zu oermiethen. der Gesellschaft Trabant (4 Damen und 4 Herren) Eintritt frei. 9148 H Aimurer, Kreuzplatz- 102.85 Tendenz : fest ' «. Scheyda. — Druck inb Verlag der Drühl'schm Druckerei (Fr. t|r. Pietsch) l* Gieße». 238.30 176.50 174.60 197.20 266.25 206.50 11275 9063] Schöne- Lanbsügeholz (schon von 15 H an per Blatt) Lbr. Hermes, KaplanSgasse 3- Buschtherader Eisenbahn-Actien Elbethal-Bahn-Actien Gotthard- , - Schweizer Rordost-Bahn-Actien , West- • w Gelsenkirchener BergwerkS-Actten Oesterr. 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