I ’M M i. A. Koste« für Verpflegung. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Die Richtigkeit bescheinigt *r ff5 hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß wegen des landwirthschaftlichen Festes in Vilbel Wagenklaffen führender, Sond.r-P.rfonenzug von Gießen nach «ilbel nach folgendem Fahrplan abgeht. am 9. und 10. l. M. ein, alle vier Morgens an Gießen, am 6. Juli 1889. »ÄÄSÄfiX*'ÄSÄ SÄ«SSÄkÄÄst® 6 Deröffenttichung periodischer Mittheilungen über den jeweiligen Stand der * neuer Vorschriften über die Prüfung der Zahnärzte, sowie ergänzend Vorschriften Lang-Göns Butzbach . Vilbel. . . 8 8 9 10 30 39 48 2 6 Min. c. Kosten für Vorspann und sonstige Leistungen. D Kosten für Beerdigung, Der BundeSrath hielt vorige Woche unter dem Vorsitze des Vicevräsidenten des Staatsmtnisiertums, Staatssekretärs des Innern von Bötticher eine Plenarsitzung ab-*" ^ch" °ine ganze Anzahl wichtiger Beschlüsse gefaßt wurden. Der Vorsitzende machte Mittheilung davon, daß über die Fundstücke der Ausgrabungen aus dem Boden des alten Olymp ° in der vom Bundesrathe bereits früher genehmigten Weise nunmehr Versagung getrofsen worden ist. Zur Besetzung der bei mehreren Disciplinarkammern erledigten Stellen wurden die erforderlichen Wahlm vorgenommen. Aas Grund des B. Kosten für Arzt und Apotheker. -------- den ___ Großherzogliche Bürgermeisterei Der Forderungs-Nachweis ist in zweifacher Ausfertigung an dre Intendantur einzusenden. Durch ärztliches Zeugniß ist darzuthun, daß der Kranke nicht ohne Gefahr für Gesundheit und Leben in das nächste Gar« ntson-Lazarech geschafft werden konnte. Die Rechnungen der Aerzte müffen die Zahl und die Zeit der einzelnen Besuche, sowie die etwa nach auswärts zurück« gelegten Entfernungen und etwaige besondere ärztliche Hilfeleistungen enthalten. Sofern Vergütung für Vorspann beansprucht wird, ist die Richtigkeit der angegebenen Entfernungen von der Ortsbehörde zu bescheinigen. Die Ortsbehörde hat zu bescheinigen, daß die beanspruchten Krankenpflegekosten, Beerdigungskosten und die für sonstige Leistungen gezahlten Tagelöhne ortsüblich sind. Den Rechnungen des Apothekers sind die bezüglichen Recepte betzufugen , außerdem ist die Rechnung bei jedem Ansatz mit der Angabe zu versehen, ob Mixtur, Tropfen, Pillen, Salbe, Pflaster oder sonst etwas geliefert ist. Der Arzt hat die Nothwendigkeü zur Verabreichung von Stärkungsmitteln zu bescheinigen. Volitifdfre Rundschau. Gießen, 8. Juli. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießen . ... ab 8 Uhr Großen-Linden Branntwein-Production und Versteuerung, die Verfügung über die Ausführung des L7t?ul Zuckersteuergesetzes vom 9. Juli 1887, die schließliche Feststellung der gnnein- schasltichen Einnahmen an Zöllen und Verbrauchssteuern, sowie der bezüglichen Verwaltungsausgaben für das Rechnungsjahr 1885/86, die Bestimmungen über die im auf G^nd des § 10 des Veretnszollgesetzes neben den Zöllen für Rechnuna des Reichs zu erhebenden Gebühren, die Bestimmungen über die Bewilligung von Theilungslagern an die kaiserlichen Marine-Verpflegungs-Aemter, ferner die Vorschlag über die Vergütung der Anschaffungskosten für Brennerei-Einrichtungen über die Verbrauchsabgaben von Zuckervorräthen, welche im Fabriklager durch Zufall zu Grunde gegangen find, über die Zollfreiheit der Austernsetzltnge, endlich über die zoll- und Nr. 436. Dienstag den 9. Juli 1889. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Brrreaur Schul st raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. der Gemeinde über Kosten für des (aus Urlaub, Kommando rc.) erkrankten (Musketiers) — vom (Jnsanterie)-Regiment Einzel-Betrag. Erläuterungen. Beläge. Bezeichnung der Ausgaben. L___ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BringerlohV. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf« v. Gagern. Forderungs - Nachweis Betreffend: Verpflegung erkrankter Soldaten außerhalb der Garnison. Gießen, am 5. Juli 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreise-. Qfo Nummer der Summa der Ausgaben. über die Prüfung der Thierärzte und Apotheker, wurde die Zustimmung ertheilt, ebenso einer Abänderung rc. der Friedenstransportordnung rücksichtlich der Beförderung von Raketen und geladenen Raketenhülsen, ferner den zur Ausführung des Gesetzes, betr. die Erwerbs- und WiUhschaftsgenossenschaften, erforderlichen Bestimmungen über die Führung des Genossenichastsregisters und die Anmeldungen zu demselben. Der deutsch- ostafrikanischen Gesellschaft wurden die im § 8 des Reichsgesetzes über die Reichs- verhältnisse der Schutzgebiete vorgesehenen Rechte der juristischen Persönlichkeit gewährt. Ein Antrag auf Ertheilung der Ermächtigung zur strafrechtlichen Verfolgung von Beleidigungen gegen den Bundesrath durch die Presse wurde in ablehnendem Sinne erledigt. Schließlich wurde dem Entwurf eines Gesetzes für Elsaß-Lothringen über Grundeigenthum, Hypothekenwesen und Rotariatsgebühren, sowie dem Entwurf eines Gesetzes für Elsaß-Lothringen über die Hypothekengebühren in der vom Landtage beschlossenen Fassung die Zustimmung ertheilt. Gegenüber der Nachricht, daß dem Reichstag ein Gesetzentwurf in Aussicht stehe, durch welchen mittelst einer geeigneten Umarbeitung, Ergänzung und Erweiterung der kaiserlichen Verordnung vom 4. Januar 1875 über den Verkehr mit Arzneimitteln nuf gesetzlichem Wege auch dem Gch.immittelwesen die Spitze abgebrochen und auch eine Vorlage über ein Reichsgiftgesetz ausgearbeitet werden solle, wird jetzt gemeldet, daß es sich zunächst nur um die lang erwartete Revision der kaiserlichen Verordnung von 1875, deren Erscheinen in nicht zu langer Zeit nunmehr zu erwarten sein dürfte, handelt. Bekanntlich erfolgt die Regelung des Verkehrs mit Arzneimitteln auf Grund des $ 6 der Gewerbeordnung durch kaiserliche Verordnung, ohne daß der Weg der Gesetzgebung beschritten zu werden braucht. Dies ist auch jetzt zu erwarten. Nicht zu verwechseln damit ist ein Vorgehen gegen den Geheimmittelschwtndel. Daß nach dieser Richtung hin Erhebungen vorgenommen und Vorberathungen gepflogen werden, welche die Grundlage zu einem Einschreiten auf gesetzgeberischem Wege zu bilden bestimmt sein dürften, ist seit längerer Zett bekannt. Wie es sich nunmehr herausstellt, haben die am 5. Juli stattgefundenen Land- tagSwahlen in Böhmen eine große politische Bedeutung erlangt, indem in denselben bie Attczechen von den Jungczechen fast ganz aus dem Felde gejagt wurden, während die Deutschböhmen nicht nur ihren Besitzstand wahrten, sondern auch ein Mandat gewannen. Es kamen bei den Wahlen 79 Mandate in Frage. Davon fielen auf die Deutschen 30, mithin um ein Mandat mehr, als sie in der vorigen Landtagssession besaßen. Durch ein Kunststückchen des altczechischen Feudaladels hatten die Deutschen bei den vorigen Wahlen einen Landwahlbezirk verloren, und diesmal eroberten sie denselben wieder zurück. Von den anderen 49 Mandaten der Landgemeinden Böhmens haben die Jungczechen nicht weniger als 29 errungen. Ein Mandat fiel einem Parteilosen zu, zwei Stichwahlen sind erforderlich, und mit den verbleibenden 17 mußten ficb die Altczechen begnügen. Im vorigen Landtage besaßen die Altczechen aus den Gemeindewahlen noch 49 Abgeordnetensitze, sie haben sonach 32 an ein und demselben Tage verloren, und die Jungczechen, die bisher aus der mehrgenannten Kategorie nur über 6 Mandate verfügten, haben 23 neue gewonnen. Bei den Stichwahlen wird den Jungczechen wenigstens ein weiteres Mandat zufallen; bei den Wahlen in den Städten und Märkten, die am Freitag stattfinden, sind ihnen wenigstens zwanzig vollkommen sicher, man rechnet daher darauf, daß es die Jungczechen bis auf 70 Mandate bringen werden. Das radicale Jungczechenthum begehrt die Unabhängigkeit des czechischen Staates innerhalb der Grenzen der österreichisch-ungarischen Monarchie und betont die Verpflichtung, die Gegenseitigkeit mit anderen slavischen Völkern im vollen Bewußtsein drr wichtigen Stellung des czechischen Volkes, als des westlichen Zweiges des großen slavischen Stammes, zu pflegen. Das Aürstenthum Bulgarien hat sich aus seiner Geldklemme geholfen. Die bulgarische Regierung schloß mit einem amerikanischen Konsortium eine Anleihe von 2o Millionen Francs ab, garantirt dusch die Eisenbahn Zaridrod-Vegerel-.Yoam- boli-Burgas, gegen sechsprocentige Verzinsung und einprocentige Amortistrung. Die Regierung ist befugt, die Anleihe nach 10 Jahren zurückzuzahlen. Die Auszahlung der Anleihe erfolgt rathenweise von 5 Millionen alle zwei Monate. Deutschland. Darmstadt, 6. Juli. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Aller- gnädigst geruht: Am 3. Juli den Professor an der technischen Hochschule dahier, Landsberg, für die Zeit vom 1. September 1889 bis zum 31. August 1890 auf Vorschlag des Lehrercollegiums zum Director der technischen Hochschule zu ernennen. Darmstadt, 6. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 13 enthält: Bekanntmachung Großherzogl. Ministeriums der Finanzen, die Organisation der Hauptsteuerämter, der Steuercommissariate und der Districtseinnehmereien betr. Nachdem Seine Königliche Hoheit der Großherzog Allergnädtgst zu genehmigen geruht haben, daß die seither zu dem Hauptsteueramte Gießen, dem Steuercommissariat Friedberg und der dem Rentamt Friedberg unterstellten Disirictseinnehmerei Vilbel gehörigen Gemarkungen Steinbach und Steinbacher Haidewald dem Hauptsteueramt Offenbach, dem Steuercommissariat Offenbach und der dem Rentamt Darmstadt unterstellten Dtstrictseinnehmerei Offenbach II vom 1. April 1890 ab zugethettt werden, so wird dies hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Dresden, 6. Juli. Die 350jährige Jubelfeier der Einführung der Reformation wurde heute Vormittag in den Schulen festlich begangen. Morgen wird in allen evangelischen Kirchen Festgottesdienst abgehalten. München, 7. Juli. In Folge falscher Wetchenstellung verunglückte heute Morgen gegen 8 Uhr bet der Station Röhrmoos unweit Dachau der Bertin-Frank- furter Schnellzug. Stach der letzten officiellen Depesche find 8 Personen tobt und 9 schwer verwundet, von denen eine nicht transportabel ist. Unter den Todten befindet sich der Bezirksamtmann Schöller von Pfaffenhofen. Die Schweroerwundeten werden soeben hierher überführt. Auf dem Bahnhofe sind der Eisenbahumtnister, der Minister des Innern, der Poltzeidtrector und Andere zum Empfang anwesend. , — Das Unglück des Frankfurter Schnellzuges entstand dadurch, daß derselbe in Folge falschen Weichenstellens auf drei auf einem Sackgeleise stehende Wagen auffuhr. Todt sind: der Oberzollinspektor Junge aus Eibenstock, Oberforstmeister Bayreuther aus Eibenstock, Reservelteutenant Stoll aus Ingolstadt, Postdirector Stenz und dessen Frau aus Eibenstock, ein Kind und eine Frau, deren Namen noch nicht fest- gestellt werden konnten. Schwer verwundet sind: August Wiesner, Schuhmacher aus Eichstätt, Frau Obersorstmeister Bayreuther aus Eibenstock, Anton Speh, Reisender aus Nürnberg, Callar, Adjunct aus Ingolstadt, Kaufmann Bösmüller aus Ingolstadt, Hutmacher Lorenz Haderer aus Nürnberg und König, unbekannt woher. Die erste ärztliche Hilfe wurde mit dem Separatzuge von hier nach Röhrmoos geleitet; Geheimrath Nußbaum war selbst zur Stelle. Die Verletzungen trafen zumeist Kopf und Beine. (F Z.) Norwegen. Ehrtstiania, 6. Juli. Seine Majestät der Kaiser Wilhelm hat sich heute Mittag von Odde nach Eidfjord begeben und wird erst morgen den Wasserfall von Wöringsfos besichtigen. Ausland. Petersburg, 6. Juli. Das „Journal de St. Petersburg" bemerkt anläßlich der Gegenwart dcs russischen Gesandten Perisiani bei der Salbungsfeier des Königs Alexander in Eica: Die Persiani dargebrachten Ovationen beweisen, daß man in Serbien seine Anwesenheit auffaßt, wie sie aufgefaßt werden mußte. Diese Anwesen- heit war ein neuer Beweis des lebhaften Interesses Rußlands für das Königreich und ö i Jt,6 in ©erbten. — Dasselbe Journal constatirt, daß die Sprache der österreichisch-ungarischen Presse jetzt gemäßigter sei und erklärt dies durch die beruhigende Vermischtes. ?• 2uli. sElftes Mtttelrheintsches Musikfest.i Die erste Abteilung des Festes, sowohl der musikalische, wie auch der der Erholung und dem Vergnügen gewidmete Theil, nahm bei angenehmer, nicht zu heißer Temveralur den besten Verlauf. Nach der gestrigen Generalprobe, die bis gegen 8 Uhr Abends währte und, wie uns non befreundeter Seite noch am Samstag (leider für die vorige NaMs-st ^^^legraphisch mttgetheilt wurde, glänzend verlief, fand großes C hpilLAnfänglich von einem leichten Regenschauer etwas beeinträchtigt, entwickelte sich das Fest alsbald in der ungezwungenen eigenartigen Mainzer Art, durch welche sich die auswärtigen Festtheilnehmer Herren b-s°,.d-r« «ngejogen füllten und durch welche dt7 °b°ndUch° Abschiedsstunde immer eine unprogiammmaßtge Verspätung erleidet. Zwei Mtlitär- kapellen spielten °bw-chs- nb heitere W-ts-n, in deren Pausen man sich in sroh-l Unl-r- MM-rn toLmprnh1» I"? ?es reizenden Rochlbllbks, das die in einem Meere von Lichtern schimmernde Anlage bot, amüfirte. Das heutige erste fmuDtconcprt mpirhpm ^!,^robherzog, Prinzessin Alix, sowie Gefolge in einer auf der Gallerte hergerichlcten /'O"? Anfänge bis zum Ende anwohnten, dürste wohl als Glanzpunkt des Festes zu betrachten sein. Die vorgeschrittene Zeit gestattet Ihrem Berichterstatter über das bis nach halb 9 Uhr dauerte, für heute nur noch ganz wenige Worte,: , „Die Jahreszeiten", fand eine mustergiltige Wiedergabe und . Herrn Kapellmeister Lux, sowie dem Monstrechor (774 Herren und Damen), dem Orchester (153 Musiker), sowie den E?,..0^^^Nre und stürmischen Beifall ein. Von den Solisten wurden nament- Uch Fraulein Elisabeth Leisinger, sowie Herr Krolop von Berlin ausgezeichnet Herr W>"m’ueb“ fC*” jungen mehr aus das Op°rnhast°° 'was in Lra- ninn zu der am 13. Juli erfolgenden Urtheilspublication ÄrHrmA grH fpatcr Abendstunde der Strafprozeß gegen die Inhaber der salliten I?ann & hn von Bingen zu Ende. Die Strasanlräge derSlaats- ^auten gegen Vater und Sohn Allmann auf je zwei Jahre Gefangniß nnn^hpr^^H- ,k? 0e0en mit der heutigen Anklage concurrirenden Vergehen Strafkammer in Wiesbaden jüngst erkannten vier monatlichen Gefängnißstrafe. Außerdem beantragte die Staatsanwaltschaft die Aberkennung der bürgerlichen (Mren; Angeklagte auf die Dauer von zwei Jahren. Nach Beendigung der MmnnTLi!’ 1 amf ^5 °6 b<£ Verhandlung noch zu einer erschütternden Scene. AUmann Vater, ein gebrochener Mann mit schneeweißen Haaren, auf den im Gegensatz Sie ^mUiP^rPi3 CUh ?0bnlu66r6r ^ubc auftretenden Sohne die über die Familie hereingebrochene Katastrophe sichtlich eine vernichtende Wirkung ausgeübt dat, erbat sich zur persönlichen Verthetdigung noch das Wort, um in zitternder halb SS? * C ^6r an seine Vergangenheit zu erinnern, die darin bestanden n ,e ?6° rahlrerchen Ehrenstellen und mit dem großen Vermögen, das er ^ntrpffpbhpr sertngsten Eigennutz immer nur danach gestrebt habe, im Ä^e^Ä6 bA 8W(0{mein5eit zu wirken und seinen Mitmenschen Gutes zu erweisen. ^»^erDarstellung versagte dem Angeklagten mehrmals die Sprache, bis er schließlich ausbrechend auf seinen Sitz niedersank. Eines tiefen Mitleides für den Angeschulh^ten konnte sich nach dieser ecene Niemand der in der Verhandlung Au- — ein Gefühl, das selbst Geschädigte nicht unterdrückten. — Aus hp^u^p rCl5Ör J Ä6!° drozesse ist noch nachzutragen, daß insbesondere die BankippLandrichter Preetorius und des Sachoerständiaen, Erste!-! ÄÄ?' ? f Angeklagten lchwer belastend in die Wagschale fallen. ! Voruntersuchung durch Vernehmung der geschädigten Personen sein ^irma 9in5rlnn2hi?CnMCrr cb"I°U^ 0C^0 , ^stzustellen, unter welchen Umständen der s m?n? ? e ? ^aler zu ihren eigenen Zwecken verwendeten Depots über- ßbbkn und ob sich> aus diesen Umständen die Annahme zur vollständig freien Verfügung mIif?pntCo C0 C° 06ni Das Resultat dieser Untersuchung war, daß die J^php« ^6U0«6nF1 ^"^^agten, ihre Werthpapiere an die Firma in dem guten Glauben solche jeden Augenblick im Original zurückerhalten zu können. Wprpw^n?ier 0Cm btc «esammten geschäftlichen Manipulationen der Firma in ba8 ^reich seiner Prüfung gezogen und bezeichnet die Art, wie die Firma eigenmächtig Telegraphische Depeschen. Wolff'S lelegr. Korrespondenz-Burean«: 7\3uW\ „Jntransigeant" veröffentlicht einen Bericht über eine at6 Untarti0 oon bem SoHtarooben unb Hondelslehrer Herrn Leo or ous Hombura° in nnLCrS,SMllbt V x'“*8 eing-rlchiel. Herr Levor, welchem ous eter o?n»n Reibe oon Städten, in denen er bisher wirkte, von Pädagogen, Handelskorporationen und rnfinC6(* Zeugnisse zur Sette stehen, eröffnet Unterricht-kurse im kauf- r?en Schönschreiben und allen Systemen der Buchführung, sowie auch in den ^ fcfafnberCh bei kaufmännischen Wiffenscha ten, wie Handelscorrespon" Wechsel- und Effektenkunde u. s. w., und es können nicht nur junge Leute son- QpMnraUCb rf ”6J6 rUnb auch Damen an dem Unterrichte sich betheiligen ' ötrr bni früher Oberlehrer in dem kaufmännischen Bildungsinstitut zu Erfurt und hat zuletzt in mehreren Städten der Rheinprovinz, in Essen, Duisburg um Remscheid wie auch in Iserlohn und Hagen, mit Erfolg docirt. Wie nothwendig und zweckmäßia es unter den heutigen Zeitoerhattnissen erscheint, sich der Vorzüge gediegener Buch^ C geläufigen Handschrift bewußt zu fein, das haben schon oft viele erfahren, welche diesen wichtigen Faktoren nicht selten eine bessere und andauernd angenehmere Lebensstellung verdanken. Herr Levor hat selbst in Städten wo ?inh rtre Handelsschulen bestehen, günstige Aufnahme und Anerkennung gefunden AnafS 6r<5? etn «bab-7 aus sein Unternehmen aufmerksam zu machen Die ausführlichen Prospekte über daö Lehrinstitut können in der Kunst- und Buchhandluna nnrft^npHR ?m"? entgegengenommen werden und ist Herr Levor außerdem onfttn^ 6arl mn ™onlQ8 unb Di-nslog nächste Woche hier c 8. Juli. Im Lause des vorigen Monats borgte die angebliche Dienst- magd eines hresigen größeren Etablissements in einem Schuhladen für die Haushälterin Ubrer angeblichen Dienstherrschaft ein Paar Stiefel. Als vor einigen Tagen die e vermeintliche Empfängerin gelangte, stellte sich der Betrug heraus und wurde die Betrügerin alsbald durch die Schutzmannsckaft in der Person der ^bracht^^^ 6 068 Metzgermeisters in der Wallthorstraße ermittelt und zur Anzeige , e c. ~ Am Samstag wurde bei Hof-Albach eine Frau von einem Fremden angefallen unb sie zu vergewaltigen versucht. Der Thäter ist an demselbey^Nachmittag durch die lb° °Äol6enden Gendarmen von Lich an der Licherftraße dahic^ verhaftet worden und hat auch alsbald die That eingestanden. Derselbe ist ein Taglöhner und aus Berlin Astern Vormittag wäre beinahe bei einem Bäcker in der Wallthorstraße ein Brand dadurch entstanden, daß die abgebrannten Holzkohlen auf dem Speicher (Dach- ^b6n2-Lld) entzündet hatten. Durch rasches Einschreiten wurde der Brand erstickt. Der Backer wird wohl ein Strafmandat erhalten, da die Aufbewahrung oon aus- gegluhten Kohlen unter allen Umständen auf den Dachböden verboten ißt über die Depots geschaltet und gewaltet habe, als durchaus unzulässig, ebenso die Anlage eines fingirten Contos für die Verluste aus dem Börsengeschäfte, welch letztere in dem falltten Geschäft in einer Art und Weise geführt worden, die den sicheren Einbruch schon voraussehen ließen. Staatsanwalt Dr. Ewald, der ohne jede Leidenschaft, aber mit großer Schärfe die Anklage vertritt, hebt hauptsächlich das eigenmächtige Verwenden der Depots und die Schädigung vieler kleiner Leute hervor, die vertrauensvoll der Firma Allmann ihre Ersparnisse auf Nimmerwiedersehen überlassen hatten. Seitens der durch Rechtsanwalt Dr. Earlebach vertretenen Vertheidigung wird versucht, nachzuweisen, daß die Angeklagten bona fide gehandelt, indem sie in den meisten Fällen nur das gethan, was in hundert ähnlichen Bankgeschäften tagtäglich gethan würde. — Seit den Februarwahlen zum Reichstag im Jahr 1887 sind von den 397 Abgeordneten, welche damals gewählt worden sind, nicht weniger als 28 ausgeschieden, davon 16 durch den Tod. Die nationalltberale Partei hat verloren die Abgg. o. Bernuth, v. Degenfeld, Falckenberg, Haupt, Scybold, die Reichspartei die Abgg. Schmidt (Sagan) und Staelin, die konfeivalioe Fraktion die Abgg. Saro und v. Waldow, das Centrum die Abgg. v. Aretin, Gielen, Pfafferott, Trimborn. Außerdem sind der Soctaldemokrat Kräcker, der Pole Magdzinsky und der Elsässer Kablä gestorben. Wegen Beförderung im Reichs- oder Staatsdienst mußten ihr Mandat niederlegen und wurden nicht wiedergewählt die Abgg. Baurschmidt (nat.-lib.), Bormann (Reichspartei), v. Gtse (Centr.), o. Köller (tont), o. Maltzahn (tont), Maubach (kons.) und Dr. Sattler (nat.-lib.) Aus anderen Gründen sind ausgeschteden die Abgg. Antoine (Protestler), o. Göler (kons.), Hasenclever (Soctaldemokrat), Neubarth (Reichspartei) und Dr. Reinhold (nat.-lib.) Marburg, 4. Juli. Unter der zahlreichen Landbevölkerung, welche an dem vorgestrigen sogen. Ktrfchenmarkte unsere Stadt besuchte, befand sich auch der als Unikum in hiesiger Gegend bekannte 8 Jahre alte Knabe Georg Albrecht aus Niederwalgern, welcher trotz seiner Jugend das respektable Gewicht von 133 Pfund auszuweisen hat. Wie uns von Augenzeugen mitgetheilt wird, soll sich der junge Riese eines vorzüglichen Appetits erfreuen und trotz seines Körpergewichts sehr wohl befinden. — Frankfurt, 7. Juli. Die Fernsprecheinrichtungen dürfen letzt mit Zustimmung des Ministers der öffentlichen Arbeiten auch zur Aoisirung der Stückgüter Seitens der Güterexpeditionen benutzt werden. Die Empfänger haben indeß außerdem Anspruch auf eine schriftliche Benachrichtigung. — Herr Regierungsrath Lehmann, einer der tüchtigsten Mitglieder der hiesigen König!. Eisenbahndirection, ist zum 1. August d. I. als Betrtebsdircctor des Eisenbahn-Betriebsamts nach Braunschweig versetzt worden. ein Sachse zum Durnerfest nach der tuten Stadt Berne (Pirna), macht dort die Bekanntschaft eines Schwaben, der ihm den beschien Wein, den er hat, vorsetzt; ein anwesender Westfale will ein bischen (bißchen) milthun und bietet in seiner kräftigen tzprache einen chroßen chuten ßchtnken an, zu dem seitens eines Ostpreußen Slrbsen mit Spack und von einem Ostfriesen noch eine Flatz-che Sect beigesteuert werden. — Ein sich ungenirt einladender Berliner langt tüchtig zu und findet Alles sehr sat un scheha, obwohl keine Tellerlihcher vorbanden sind. — Endlich, nach beendetem Mahle, schlägt der Sachse vor, unter dem schehnen Pah n vor dem Hause Blatz zu nehmen; der Berliner verbessert diese Aussprache in Bohm, zugleich um ein wenig Feier bittend. — Ein sich anschließender Oesterreicher fihndt die Ktzellschost tzehr ang—tnehm, hält aber das Rauchen «ha—mih—tel—bar noch'm Din—ne (franz, diner, Mittagessen) für rrhri—ktzuhnd — was bei einem hinzutretenden Raucher aus Frankfurt am Moin koinen Glauben findet." (Schorer's Famtlienblatt Nr. 25, 1889.) Larrdwirthschaftliche Nachrichten. (Nachdruck verboten.) — [Bereitung von Kräutersuppe.) Vorzüglich schmeckt die nach folgendem Recept zuberefete Kräurerfuppe. Man reinigt und wäscht etwas Kerbelkraut, Sauer- rampfer, Gundelrüben, junge Petersilie, grüne Schalotten und ein Stück Champignon und schneidet es mit dem Wiegemesser fein zusammen. Dann läßt man in einer tiefen Casserolle ein Stück Butter heiß werden, gibt die Kräuter dazu, läßt sie eine halbe Stunde langsam kochen, dann wird sie mit ein paar Eidottern legtrt und über geröstete Semmelschnitten angerichtet. — ^Rostflecke aus Weißzeug zu entfernen.] Wenn man in einen ganz reinen zinnernen Löffel das durch Eisenoxyd verunreinigte, vorher gehörig befeuchtete Weißzeug bringt und darin mit einer concenfrirten Auflösung von Kleesäure verfetzt, so werden die gelben Flecke rasch und vollständig verschwinden. Die Wäsche wird sofort mit reinem Wasser reichlich nachgespült. Literarische-. — Ei« Werk von verdientem Weltrnhm ist der briefliche Sprach- und Sprechunterilcht Der (Ottginal-)Methobe Toussalm-Langenscheidt; soeben erschienen von ; diesem ebenso praktischen wie gründlichen und gewissenhaften Unternehmen die engl. l Unterrichtsbriese in 36. Auflage. Im Verlauf dreier Decennien 36 Auflagen — das 1 ist die beste Anerkennung für dieses bewährte Hilfsmittel des neusprachlichen Unter- , richts. Die neue Auflage der Unterrichtsbriefe tritt dem Leser in einem neuen Kleide entgegen; ihre Vervollkommnung kam durch neue Mitarbetterkräfle, sowie durch Ergänzung mittelst der neuesten sprachlichen Erfahrung zu Stande. Einen Beweis dafür, daß wir die erste Lieferung der „Briefe" nicht nur auf chten guten Ruf hin . loben, sondern daß wir sie auch durchgesehen haben, bringen wir in der nachfolgenden, in der ersten Lieferung gegebenen „Blüthenlese deutscher Sprach-Einigkeit": „Es geht I Schi ff-Nachrichten. Bremen, 6. Juli. fPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Aller, Capt. H. Chrinoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. Juni von Bremen und am 27. Juni von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 6. Jult. f^Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Hermann, Capt. W. Schrnölder, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 19. Juni von Bremen abgegangen war, ist am 3. Juli 6 Uhr Abends wohlbehalten in Baltimore angekommen. Handei und Verkehr. Grünberg, 6. Juli- (Fruchtpreise). Weizen «4t 18,—, Korn JL 13,70, Gerste JL 13,00, Hafer 14,00, Erbsen JL 00,00, Samen 26,00, Wicken JL 10,00. Kartoffeln JL 5,00, Linsen JL 00.00. Wärmegrade der Lahn und der Luft gemessen nach Neaumur am 8. Juli zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 16 Grad, Luft 17 Grad. L. Chr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer. Allgemeiner Lieferung. Für das Gr. academische Hospital in Gießen soll die Lieferung von circa 2000 Ctr. Anthracitkohlen und . „ 2800 „ melirte Kohlen aus dem Submisfionswege vergeben j werden. \ Offerten sind bis zum IT Juli \ 1889, Vormittags 12 Uhr, auf dem | Verwaltungsbureau genannter Anstalt, | verschlossen und mit entsprechender ■ Aufschrift versehen, emzureichen- Die Lieferungsbedingungen liegen \ an Wochentagen von 3—6 Uhr auf j genanntem Bureau zur Einsicht offen. Gießen, den 7- Juli 1889 Großh. Direction des acad. Hospitals. Riegel. 5696 Bekanntmachung. Mittwoch de« 10. Juli l. I., Vormittags 11 Uhr, sollen aus dem Bürgermeisterei-Bureau die unter dem Mädchenschulgebäude auf der Westanlage befindlichen vier Keller auf weitere drei Jahre verpachtet werden- Gießen, den 5. Juli 1889. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 5702 Bekanntmachung. Die Stadtverordneten-Versammlung hat in der Sitzung vom 4. Juli c. durch Ausloosung die nachoerzeichneten Schuldverschreibungen vom 4 °/oigen älteren Anlehen auf den 31. Dezember d. I. zur Rückzahlung berufen: Lit. A. Rr. 2. 6. 12. u. 13. ä 1000 fl. Lit. B. Rr. 8. 13. 23. u. 24. ä 500 fl. Wir bringen dies mit dem Ansügen zur öffentlichen Kenntniß, daß die Einlösung der Obligationen bei unserer Stadtkaffe erfolgt und die Verzinsung derselben mit obigem Verfalltermin aufhört. Gießen, den 5. Juli 1889. Großherzogliche BürgermeistereiGießen. Gnauth. 5698 Dienstag den 16. Juli l. J, > Nachmittags 2>/2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Kaspar Schomber Eheleute« in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 3 Nr. 144 — 2550 Meter Acker auf dem Leufertsröderweg, Flur 8 Nr 16 — 2825 Meter Acker auf dem Holzweg hinter den Schießgärten, Flur 8 Nr. 16a — 2819 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr. 2614/1Oo — 847 Meter Wiese hinter den Schießgärten an der Rodheimer Straße, Flur 8 Nr. 26« 1OO — 1339 Meter Hof- raithe daselbst, Flur 2 j Nr. 26'«/.m - 123 Meter Grabgarten daselbst, Flur 8 Nr- 282/10 — 2044 Meter Hof- raithe daselbst, , Flur 8 Nr. 3>.2/10 - 4296 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr. 322/10 - 6840 Meter Wiese daselbst, Flur 8 Nr- 35,6 — 1988 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr. 36,t - 2169 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr. 37,t — 462 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr 38,i — 462 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr. 39 — 625 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr. 40 — 625 Meter Acker daselbst, Flur 8 Nr. 41,t — 1944 Meter Acker daselbst, Flur 9 Nr- 46 — 1350 Meter Acker auf der großen Weide, Flur 30 Nr. 17z‘/io — 2634 Meter Wiese über der Erdkaute auf dem Weg hinter dem Fluthgraben, Flur 3 Nr. 1$8 — 1869 Meter Acker auf den Krofdorferweg, Flur 8 Nr. 24 — 1600 Meter Acker diesseits am Grasweg, öffentlich unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen \ versteigert werden. Gießen. 24. Juni 1889. Großh. Ortsgericht Gießen. i I- A.: Vogt, Ortsgerichtsmann. 5306 Mittwoch, den 10. Juli 1889, Vormittags 10 Uhr, 1 werden auf Antrag der Firma Gebr. | Rosenbaum dahier in deren Lagerhaus ; — Westanlage — ca. fünfzig Centner , Kleie gegen Baarzahlung versteigert. Geitzler, I 5724 Gerichtsvollzieher. Anzeiger. Dienstag den 20 August, i Nachmittags 2V2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die der \ Otto Hill Wittwe in Gießen gehörigen \ Immobilien: Flur 1 Nr 709 — 394 Meter Hoftaithe in den Neuen Bauen, Flur I Nr. 710 — 937 Meter Grabgarten j daselbst öffentlich meistbietend unter den bei der | Versteigerung bekannt gemacht werdenden ; Bedingungen versteigert werden. Gießen, 8. Juli 1889. _ i Großh. Ortsgericht Gießen. JA.: ; Vogt, Ortsgerichtsmann. 5707 : Dienstag dm 9. Mi, Vormittags 10 Uhr, wird Bahnhofstraße 3: altes Bauholz, Dach» Pfannen u. grade Treppen versteigert. 5711 G g. Möhl. Jetlgevolenes. OQ Verbesserte OO 5695 Original - Theerachwefelseife v- Bergmann & Co ,Berlin u- Frankfurt a. M. Allem echtes, erstes und ältestes Fabrikat in Deutschland. Anerkannt von vorzüglicher Wirkung gegen alle Arten Kaut« Unreinigkeiten, Mitesser. Flechten, Finnen rc- Vorräthig: Stück 50 bei H. Tichy (Georg Petri Wwe. Nachf.) Verlangen Sie ausdrücklich Alabaster-Creme °W' Nürnberg, geg Sonnenbrand- Sie ist das einzige wirksame Mittel zur Erzielung einer Hellen, blendend weißen Haut. Hier nur bei [5701 L. Thomas, Walltborftraße 23. 5699] Das früher dem Feilenhauer Rögener gehörige Haus am Asterweg soll aus den Abbruch verkauft werden. Näheres bei Architekt Stein. la neue Häringe, Stück 10 neue fst. marinirte Hüringe, St. 12 H empfiehlt A. Hoch Nacht. 5721 Hamburger Fisch- u. Delicatessen-Handl. 5718] Stachel- und Johannis- beeren verkauft Frau Koch, Flügelsg. 4. la. neue holl. Vollhäringe eingetroffen. H F. Nassauer, 5716__________Neuenweg 15. jteues Mmkorn empfiehlt Ferd. Drehes, 5723] 21 Marktplatz 21. Jahrgang xxv. Jubiläums-Band. Die Nr. 40 enthält u. a.: 5^ 8K s 5 5:2 S 5 ° Die weiße Dame von Blumeck. Forts. Roman von A. von Freydorf. — Hern Omnia. Eine Geschichte aus dem Rflsen- gebirge. Von Heinrich Seidel «Forts.) — Das deutsche Kriegerwaisenhaus „Glücksburg" in Römhild. — Im Nachtrab der Litteratur. Von Ernst Schubert- — Am Familienlisch. Zu unfern Bildern: Kaiser Wilhelm I. und sein Kanzler von F. Siememoth; Kaiser Wilhelm II. und Graf Herbert Bismarck von O. Dannenberg; Enten und Karpfen im Kampf von Fr. Specht, und Ein glückliches Arbeiterpaar von Robert Koehler. — Fortschritt in Arabien. — Kalifornische Weine. — In unserer Spielecke. 1. Blatt: Aus der Zeit — für die Zeit. 2. und 3. Blatt: Frauen-Daheim. Probenummern gratis durch alle Buchhandlungen oder von der Daheim-Expedi- _______________tion in Leipzig.___________ Mk. 35—40,000 sind per 1. 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Der Abbruch meines Hauses in Alten-Buseck, sowie die Zimmerarbeit zu dem Neubau eines Wohnhauses soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum 15 d. M. bei dem Unterzeichneten einzureichen. Alten-Buseck, am 6. Juli 1889. 5693 I. Löwer. ■»■■■■■■aneaHaem Andreas Euler. Täglich geöffnet von 6 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abend». Sonntags bis Mittag 12 Uhr. 2)ie Zellen sind durch Dampf geheizt. [143 "Erschi^mn Salzen und Mutterlaugen sind sämmtliche Bade. Extratte^als. Fichtennadel-, Malz-, Loh- und Weizenkleie-Extracte zu haben. 'WEM Abonnements werden jederzeit entgegengenommen. "HWlL FrancS-Stücke do. Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft, frankfurter VSrse vom 8. Juli 1889. Ginladung. Nächsten Mittwoch soll auf dem Schiffenberg von Nachmittag 2 Uhr an etne Zusammenkunft von Pfarrfamilien de« Dekanats Gießen und angrenzender Dekanate stattfinden. Ich lade nochmals alle Pfarrfamilien des Dekanats Gießen, insbesondere auch alle verehrten Pfarrwittwen und deren Kinder, sowie etwaigen Besuch, zur Theilnahme hiermit herzlichst ein. Wieseck, den 6. Juli 1889. Wahl, Dekan. Restauration Lahnstein. Mittwoch den 10. Juli (am Kirschenmarkt): (Herr Adolph Müller) a) Impromptu G-dur . F. Schubert, b) Ungarische Rhapsodie Nr. XI . . F. Liszt. (Herr Schwarz). a) Mädchen mit dem rothen Mündchen . Jean Gall. b) Wanderlied . . Roh Schumann. (Herr M ül 11 er). Trio C-moll für Pianoforte, Violine und Cello op. 102......J. Raff. 16.27—16.31 I Engt. SouveretgnS 16.28 I Dollars in Gold Tendenz: fest. Giessener Concertverein. Sechstes Concert (97. Vereinsjahr) am Sonntag den 14. Juli 1889 im Saale des Gesellschaftsvereins. Ausführende: Herr Max Schwarz, Pianoforte, 7, Alphonse Brun, Violine, „ Louis Noebe, Violoncell, r> Adolf Müller, Bariton, sämmtlich Lehrer vom Raff-Conservatorium in Frankfurt a. M. Programm. 1. Trio Eg-dur für Pianoforte, Violine und Cello, °P- 40......Joh. Brahms. Andante — Presto — Largo — Allegro. (Herren Max Schwarz, Alphonse Brun und Louis Noebe). 96.10 79.80 90.90 93.90 91 40 Stücke 94.40- Aermietyungen. Gartenstraße 21: mittlerer Stock?u vermielhen.________5714 £5715 Ein moblirtes Zimmer mit Ka- bmet zu vermietben. _____L. Bersch, Alicestraße 22. 5713) Gartenstraße 21 r mödltrte Zimmer zu oermiethen von der^Beoko & Marsily, Antwerpen, x-• J, Bouhof, Generalagent, Mainz Ollv. \Vullenfelo in Giessen. ' ^Hpnstein in Langsdorf. Die neuesten und ..schönsten Muster in grosser Auswahl ZU äusserst billigen Preisen, ; Reste von 5—20 Rollen gebe ich unter Fabrikpreisen ab. Heinrich. Hochstätter, Sclilossgadse 19. Die reichhMgste ussrr1It»stru-3riliii,iim d°ß °hn7untLr°chun^r« endlich noch Folgendes: ME über 7b Artikel mit über 300 Ab eine Nummer erscheint (für Oesterreich-Ungarn der Slemp-lfteuer wegen slle 14 Tage eine Doppel-Nummer). 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