1869. Freitag den 4. Januar Nr. s Gießener Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn« Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf< Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. teurMitt Schul st raße 7. Betreffend: Die Audienztage bei Großherzoglichem Kreitamt Gießen. .gerechnet werden. Gießen, am 2. Januar 1889. machen zu lasten. Gießen, den 2. Januar 1889. Der Civilvorfltzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Gießen. Jost, Regierungsrath. Betreffend: Dar Ersatz-Geschäft pro 1889. Mit Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Wehr-Ordnung werden alle im Jahre 1869 geborenen Militärpflichtigen, sowie die in früheren Jahren Geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt haben, oder welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer Befreiung vom Militärdienste noch keine desinitive Entscheidung erhalten, und entweder im Kreise Gießen ihren dauernden Aufenthalt haben, oder m demselben als Studmten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirthschaftsbeamte, Handlungsdiener, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Lehrburschen, Dienstboten, Fabrck- arbeüer oder in ähnlicher Eigenschaft sich aufhalten, hiermit aufgesordert, sich behufs Eirctragung ihrer Namen in dre Stammrolle m der ^ert vom !«♦ Januar bi« zu« 1 Februar L I, bei der Bürgermeisterei ihres Wohnortes, beziehungsweise ihres Aufenthaltsortes, zu melden und daber, wenn sie an diesem Orte nicht geboren sind, ihren Geburtsschein und wenn sie sich bereits bei einer früheren Musterung gestellt haben, ihren Loosungs-Schein vorzulegen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Diejenigen, welche die Anmeldung unterlasten, zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Strafe bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen belegt! von der Theilnahme an der Loofung ausgeschloffen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung rc. verlustig deinigen Mllitärpflichtigen, welche zur Zeit abwesend sind, sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- und Fabrikherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. _ , , L , , P c Ci , Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt, Vorstehendes m ihren Gemeinden noch besonders auf ortsübliche Weise bekannt Wir bringen in Erinnerung, daß der regelmäßige wöchentliche Audienztag bei unterzeichneter Behörde auf Dieu-tag festgesetzt ist. Selbstverständlich werden auch an anderen Wochentagen die Beamten des Kreisamts, sofern sie auf dem Bureau anwesend sind, bereit sem, Anliegm entgegenzunehmen und zu befördern; mit Rücksicht auf auswärtige Termine kann aber nur an den Dienstagen aus die Anwesenheit aller Kreisamtsbeamten Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Politische Rundschau Gießen, 3. Januar. Beim RerriahrSempfairge am BerlinerHofe scheinen, soweit dies bekannt, -keinerlei politische Aeußerungen gefallen zu sein, dagegen liegen solche aus gleichem Anlasse aus anderen europäischen Hauptstädten vor. Vor Allem hat der ungarische Ministerpräsident Tisza den Empfang der ihn zum Jahreswechsel beglückwünschenden Mitglieder der liberalen Partei Ungarns zum äußern Anlaß einer hochpolitischen Kundgebung benutzt, die von allen Friedensfreunden nur freudig begrüßt werden wird. Tisza bezeichnete das mitteleuropäische Bündniß als die hauptsächlichste Friedensgewähr, da es im Vergleiche mit früheren Allianzen, welche die Geschichte auf- weise und die nur einer Eroberungspolitik entsprungen seien, nichts erobern und nichts zerstören wolle, sondern lediglich bestrebt sei, im Interesse der Humanität und der Entwickelung der Völker den Frieden zu sichern. Die Auslassungen Tisza's über die allgemeine Lage endeten mit dem bestimmten Ausdrucke der Hoffnung, daß es in Anbetracht dessen, daß es heute in Europa keinen Staat gebe, welcher den Krieg unbedingt wünsche, auch im neuen Jahre gelingen werde, den Völkern die Segnungen des Friedens zu erhalten. Gleich dem ungarischen Cabinetschef hat auch König Humbert von Italien beim Neujahrsempfange der Deputationen des Senats und der Deputirtenkammer seiner Ueberzeugung, daß es auch im neubegonnenen Jahre gelingen werde, den Frieden zu sichern, Ausdruck verliehen und da mit diesen Hoffnungen die politische Eonstellatton am Jahreswechsel durchaus im Einklänge steht, so hat gerade zum Beginne des Jahres 1889 die allgemeine Frtedenszuoersicht eine wettere Kräftigung erfahren und hoffentlich entspricht diesen günstigen Anzeichen die politische Entwickelung des neuen Jahres. Der Jahresanfang hat an bemerkenswertheren Nachrichten auf dem Gebiete der innerdeutschen Angelegenheiten so gut wie nichts gebracht. Was die parlamentarische Lage anbelangt, so sind eine Menge Mitthetlungen über die für den Reichstag bestimmte ostafrikanische Vorlage im Umlaufe, die sich aber durchweg als unrichtig erweisen. Namentlich haben noch keinerlei Besprechungen zwischen den Regierungsvertretern und einflußreichen Reichstagsmitgliedern über die gedachte Vorlage oder über die Weiterentwickelung der ostafrikanischen Angelegenheiten überhaupt stattgefunden. Dagegen sollen im Laufe der kommenden Woche die Eonferenzen der Regierung mit Aftikareisenden über die Vorlage ihren Anfang nehmen und erst auf Grund dieser Besprechungen werden endgiltige Bestimmungen des Reichskanzlers zu erwarten sein. Auch die Nachrichten über die künftige Stellung des Premierlieutenants Wißmänn in Ostafrika, über die Anwerbung einer Colonialtruppe für Ostaftika u. f. w. sind einstweilen nur mit großer Zurückhaltung aufzunehmen. Das Gerücht von der beabsichtigten Bildung einer österreichische« Donau« ikriegsstotille wird jetzt vom Wiener „Fremdenblatt" als völlig unbegründet bezeichnet. Das Wiener Regierungsblatt gibt zwar zu, daß diese Frage in competenten Kreisen schon öfters theoretisch erörtert worden sei, aber es bestreitet ganz entschieden, daß die Marinesection eine Denkschrift hierüber ausgearbeitet habe und erklärt die Nachricht, daß die österreichisch-ungarische Regierung in dieser Angelegenheit diplomatisch in Bukarest oorgegangen sei, als noch viel weniger begründet, es könne daher auch von einer den Delegationen zu unterbreitenden bezüglichen Creditforderung keine Rede sein. — Mit dieser Erklärung des officiösen Blattes dürfte die in den letzten Tagen aufge- tauchte Frage der Errichtung einer österreichisch-ungarischen Kriegsflotille auf der untern Donau einstweilen wieder ad acta gelegt sein. In Wie« grasstrt zur Zeit eine Typhus-Epidemie, von welcher auch der Bruder Heß österreichischen Kaisers, Erzherzog Ludwig Victor, ergriffen worden ist, obwohl das amtliche Bulletin nur von einem Cholcrine-Anfall spricht. Derselbe trat aber bei dem Erzherzoge so heftig auf, daß das Schlimmste zu befürchten stand und ihm bereits die Sterbesacramente gereicht wurden; doch lauten neuerliche Meldungen über das Befinden des erlauchten Kranken dahin, daß eine unmittelbare Lebensgefahr als ausgeschlossen zu betrachten ist. Bet der Propaganda in Rom sind zum Jahreswechsel verschiedene Unglücksbotschaften aus fernen Ländern etngegangen. So wurde aus der Mandschurei berichtet, daß diese chinesische Provinz von verheerenden Ueberschwemmungen heimgesucht worden sei, bet denen eine große Anzahl von Menschen das Leben verloren hätten. Ferner traf von Quelon, an der Küste von Malabar (Ostindien), die Meldung vom Auftreten der Cholera ein, die daselbst gegen 2000 Christen hinweggerafft habe; die Pflege der an der Cholera Erkrankten hätten italikkische Karmeliter übernommen. Die russische Regierung scheint gleich der französischen von der Spionenfurcht befallen worden zu sein. Wie die „Nowoje Wremja" zu melden weiß, ist den russischen Zollämtern oorgeschrieben worden, vom 1. Januar 1889 ab ausländischen Schiffen, die Bergungsdampser mit inbegriffen, keine Pässe mehr zur Berechtigung der Küstenschifffahrt in den russischen Gewässern auszustellen. Diese Maßregel wird damit begründet, daß die Küstenschifffahrt in den russischen Gewässern ein ausschließliches Recht der russischen Unterthanen sei, es scheint indessen fast, als ob die russische Regierung aus politischen und militärischen Gründen den Eintritt ftemder Schiffe in die russischen Küstengewässer von nun an beschränken will. Zu dem Capitel der russischen Vorkehrungen für einen etwaigen Krieg gehört ferner die kaiserliche Verordnung, welcher zufolge in die Etats der Militärbezirke von Kiew und Wilna Positionen für Gehilfen der Hauptchefs der genannten Militärbezirke im Range eines Generallieutenants oder Generals einzustellen sind. Von neuen militärischen Vorkehrungen bringt der Telegraph aus Rußland zum Jahresbeginn die Kunde. Eine Verordnung des Czaren befiehlt die Einrichtung besonderer Trainabtheilungen in der russischen Armee und sollen hiernach fünf Train- Cadre-Batatllone zu 18 Compagnien errichtet werden, die in Kriegszeiten auf 18 Train- Bataillone zu bringen sind. Das Trainwesen befand sich im russischen Heer bislang gerade nicht im glänzendsten Zustande und es kann daher die neue Maßregel, durch welche die russischen Train-Compagnien reorganisirt werden, nicht besonders überraschen. Zum politischen Neujahrsempfang in Paris liegt folgende Meldung vor: Präsident Carnot empfing das diplomatifche Corps und erwiderte auf die Glückwünsche deffelben, Frankreich schicke sich an, durch die Ausstellung ein Werk des Friedens und der Arbeit zu feiern; er wünsche, das Jahr 1889 möge allerwärts ein glückliches sein. Die Zweifel, welche hinsichtlich der Richtigkeit der Meldung von der Gefangennahme Emin Pascha» und Stanley» durch die Mahdisten alsbald laut wurden haben zum Jahreswechsel eine neue Verstärkung erfahren. In Suakin traf am 31. December 1888 auf dem Wege über Kaschala ein Grieche aus Chartum ein, welcher angibt, daß in Chartum von einer Eroberung der Aequatorialprovinz durch den Mahdi Abdallah und der Gefangennahme Emin Pascha's durchaus nichts bekannt sei. Vielmehr sollten die Streltkräfte des Mahdi in dem Gebiete des Gazellenflusse» (Bahr-el-Gazal) zweimal von den Truppen Emin Pascha'S geschlagen worden sein. — Auch diese Meldung bedarf natürlich wiederum der Bestätigung, denn es kommt vor Allem darauf an, ob der betreffende Grieche ein glaubwürdiger Mann ist; entsprechen indessen seine Aussagen der Wahrheit, so könnte man wenigsten« über da» Geschick Emin Pascha's beruhigt sein, während freilich die widerspruchsvollen Nachrichten über Stanley noch voll bestehen bleiben. lichen Siegels. Darmstadt, den 22. (L. 8.) 2. Regulativ über Versicherungsamt. eigenhändigen Unterschrift. und beigedrückten Großherzog- December 1888. Ludwig. Finger. das Verfahren und den Geschäftsgang bet dem Landes- Devychtand. Darmstadt, 2. Januar. Das Grobherzogliche Regierungsblatt Nr. 38 enthält: 1. Allerhöchste Verordnung, die Errichtung eines Landesversicherungsamtes betreffend. Ludwig IV. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. rc. Auf Grund der SS 100 und 101 des Reichsgesitzes vom 5. Mai 1886, die Unfall- und Krankenversicherung der in land- und forstwtrthschaftltchen Betrieben beschäftigten Personen betreffend, und des Art. 14 des Ausführungsgesetzes hierzu vom 4. April 1888 haben Wir verordnet und verordnen, wie folgt: S 1. Für das Gebiet des Großherzogthums wird ein LandesoersicherungSamt errichtet, besten Wirksamkeit am 1. Januar 1889 beginnt. S 2. In das Landesoersicherungsamt werden drei ständige Mitglieder, einschließlich des Vorsitzenden, berufen. Die Stellen werden von Uns als Nebenämter auf Lebenszeit übertragen. S 3. Die in den Fällen des S 98 lit. o. des erwähnten Reichsgesetzes zu- zuriehenden richterlichen Beamten werden von Uns für die Dauer des von ihnen zur Zeit der Ernennung bekleideten Hauptamts ernannt. S 4. Das Landesoersicherungsamt führt ein Dienstsiegel mit der Umschrift: »Großherzoglich Hessisches Landesoersicherungsamt." S5. Das Landesoersicherungsamt ist Unserem Ministerium des Innern und der Justiz unmittelbar untergeordnet. Letzteres wird auch die näheren Bestimmungen über das Verfahren und den Geschäftsgang beim Landesversicherungsamt, sowie über die den nichtständigen Mitgliedern des Landesoersicherungsamts zu gewährenden Vergütungen erlassen. 3 Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, Vergütungen für die nicht ständigen Mitglieder des Landesoersicherungsamtes 4. Bekanntmachung Großherzogltchen Staatsministeriums, Abänderungen der Postordnung vom 8. März 1879 und der Telegraphenorönung vom 13. August 1880 betreffend. Nürnberg, 2. Januar. Heute sind sechs Personen auf dem Eise des Ludwigs- canalS eingebrochen und ertrunken. I ) Hesterreich. M 2. Januar. Die Tochter des Erzherzogs Josef, Erzherzogin Margarethe Clementine, verlobte sich mit dem Fürsten Albert von Thurn und Taxis. (F. I.) Stalie». Rom, 1. Januar Se. Majestät der Kaiser Wilhelm sandte dem König Humbert aus Anlag des Jahreswechsels ein Telegramm, in welchem er mit lebhafter Befriedigung der in Italien verbrachten schönen Tage gedachte und die Hoffnung aussprach, daß, ^?"?er Vergangenheit, so auch in der Zukunft das Glück dem König und der Königlichen Familie günstig sein möge. Dem Ministerpräsidenten Erispi gmgen von dem Reichskanzler Fürsten von Bismarck, sowie von dem Staatsminister Grafen Herbert Brsmarck herzliche Neujahrsglückwünsche zu. Gegen die Entscheidungen und Entschließungen des Landesversicherungsamts findet ebre Beschwerde an Unser Ministerium des Innern und der Justiz nur in den durch Gesetz ausdrücklich vorgesehenen Fällen statt. Urkundlich Unserer 8 o f a I e ie Gießen, 3. Januar. Der Kalligraph Herr Gottlieb, dessen wir schon einmal in ann-kennender Weise gedachten, wird seinen Unterricht morgen Freitag beginnen. Der Nutzen einer schonen und güäufigen Handschrift ist für Beamte, Kaufleute rc in X P-Ln Ä Ä X°‘äutrft^ngÄ£rnInserat ErthLun« Gießen, 3. Januar. Dem Vernehmen nach soll die Schüler'scke Lieaensckaft ?m ^or, Haus mit Garten, letzterer 5 bis 6 Bauplätze enthaltend in den nächsten Tagen zuerst im Ganzen, eventuell in einzelnen Abteilungen fre"willia versteigert werden. Der Termin wird noch bekannt gegeben werden. Vermischtes. ssTM •‘«SÄÄÄk1 s tea P?b ^che neu gegründet worden. Aber auch ein gewisser Nachlaß bat sieb »^stellt, seitdem die Kriegsbefürchtungen, welche zu Anfang dieses Jahres herrschten, sich Ulehr und mehr zerstreuten. Es ist das ja begreiflich sollte aber nickt roelSa m ^Ohl geeignet, einige Stellm des Erlasses mitzutheilen, ib,°3 dreutzische Centralcomitä in Berlin unterm 10. October 1888 an seine ir?T1 a8* insbesondere an dasjenige zu Brandenburg, richtete. Das dort Gesagte gilt auch ganz für die übrigen Gebiete des Deutschen Reichs^ aus, daß nach dem „Organisationsplan der freiwilligen rntkir. 0c k?e m,Dom 3* September 1887 allein die deutschen Vereine vom b Ritterorden, welche aber für Hessen nicht in Betracht kommen » Ä H*C09q?nitPt§bicnft 8U unterstützen, während sonstige Gesellschaften, welche zu den deutschen Vereinen vom rothen Kreuz in keiner Beziehung sieben von T h ättakei? un0;i £ bfr b c ausgeschlossen sind. Es wird deshalb^eine lohnende »tir ffntfnifim? Lr 8t7®*??ntAn Gesellschaften, wie solche in früheren Kriegen vielfach fur d'e Folge nicht mehr in Aussicht zu nehmen sein. „Wir erhoffen (heißt es dann weiter) deshalb auch eine wesentlich gesteigerte Aus- die vorerwähnte tr schritte machen^wird, je mehr der Vereinsckättof-tP ?e8 Drgauisationsplanes, wonach im Kriege außerhalb zur ©ekunn Ämllt \ 9Sc[cll!c Dom rothen Kreuz eine andere Vereiusthätigkeit nicht zur Leitung kommen kann, in immer größeren Kreisen der Benökkernnn inr e?» 0fd?n0t hinzuwirken, dürfte vornehmlich Aufgabe sick Zumal dadurch der vielfach der Bildung von Zw^oereinen Einwand, daß man bereit sei, die freiwillige Krankenpflege im Krieaes^ve/sckieben"^tt^' aber die Bildung eines Vereins bis zum Eintritt eines Sl?0e$ WoIIc' can Avden verliert, die Ansicht, daß eine genügende Leistungs- ^ric0c uur durch eine im Frieden dauernd belebte Organisation erfüllt die ^riedensckät??k m$r Zugang verschafft und damit gleichzeitig eines der mirb5 9lH^hLa®HAi.er am erheblichsten schädigenden Hindernisse beseitigt ru tsache, daß ohne vorbereitende Thätigkeit im Frieden keine wirk- fönnem"51 0(61 toc0c mÖ0li(6 roirb nicht oft genug aufmerkjam gemacht werden für £nfIr ß,ai?b o™0lIcn wir hierauf aufmerksam machen und hoffen auch VeretnsthLtigkett. Öa<$e ""Liegen kam, erneute und oerstSrkie Deretnsbtldung und „ipT nJ7;Äri.I?Vurt,v1, ^anfuaL Während der Neujahrsnacht ist hierorts diesmal ?ehpnU rinn 0Ctmei*?1 Unb ^ar solcher, über den selbst der Gutmüthtgste nicht htnweg- Ää?ck/ on'f i(5)t nur wurden zahlrerche Feuerwerkskörper, darunter die beliebten hPnn?rtfZ U^ r Straße und inmitten zahlreicher Personen losgelassen, sondern auch k Flammenangejünbet und — trotz des kleinen Belagerungszuftand.s— ba5cncu.c äahr angeschossen. Letzteres ist ein Unfug, wie er nicht schlimmer QHA^biSmni11 f?£n unb nk 0eM cS bet demselben ohne Unglücksfälle ab. So denn L Sinern jungen Mann, der seiner Freude über den Beginn des neuen Fnnnpn anbcr$ als durch das Abfeuern einer Pistole glaubte Ausdruck geben zu können, zersprang die Waffe in der Hand und verletzte ihn in schmerzhafter Weise • pinpn e?rr Posi- in der denkbar überzeugendsten und schlagendsten Weise, da die Leute Rufen: „Ich bin ja Ihr Vorgesetzter, es ist ja nur eine Probe", keinen b fr dH CbCnfCn rooUtcn "Nb ihm vollständige Ueberzeugung ihrer Zuverlässigkeit Literarische-. r Denjenigm Lesern dieser Notiz, welchen daran liegt, ein wirklich praktisches, eleoante^ unb dabei wohlfeiles Schreibtisch-Requisit zu erhalten, kann auf das Beste Moser'- Rottzkalender als Schreibunterlage für 1889 (Größe 24 zu 1 ^o0 00" Julius Moser, Berlin W. 35, empfohlen werden. Das stattliche Buch — welches auf keinem Schreibtisch fehlen sollte — bringt in seiner Ausgabe für 1889 eine Menge neuer, für Jedermann wichtiger Beigaben. lungen^e^en rocSen^11 Buchhandlungen, sowie die besseren Papierhand- Telegraphische Depeschen. , Wolff s telegr. Correspondenz - Bureaus . . derli«, 2. Januar. Das „Militär-Wochenblatt" veröffentlicht die Verleihung wärttge^Amt^ C^ne8 Hauptmanns an Wißmann und seineEommandirung an das aus- - Das Staatsministerium hielt beute Nachmittag 3 Uhr eine Sitzung ab. . «arzsruhe, 2. Januar. Der Großherzog ließ anlätzlich des Jahresschlusses dem Staalsmtmsier Turban, sowie den Mitgliedern des Staatsministeriums ein Handschreiben zugehen, worin es heißt: „Sehr befriedigend gestaltet sich mein Rückblick SwV?» UCh? 10in bem ereignißreichen Jahre 1888 von ! h 1 r ?be* c?? mit ?te Sorgen und die Pflichten der Regierung zu e^i! n^non »"uächst läge tch aufrichtigen Dank für alle Hilfe,die ^Cr^rhwLUnb Jn,alIen ^agen mit fo großer Hingebung gewährt haben. Frei von ^^bstliebe, frei von Vorurtheuen stehen ^>ie über den wechselnden Zaat^ hrpttfh9.tbpnnfi*ben} Parteistandpunkte und helfen dadurch das Steuerruder durch hir ttSr hp1cy/ntan'; Dankbarkeit schätze ich die treue Mitwirkung Ab P 8 Staatsministeriums an den vielfachen, Ihnen obliegenden, zum Theil so schwierigen Reglerungsarbeiten. Ich ergreife diesen Anlaß, Ihnen Allen für treues Walt»! und erfolgreiches Wirken meinen warmen Dank zu sagen Wie K uaäe ? ?ud) 4? ncuen Jahre auf Ihren und Ihrer Eollegen treuen Bei- gemetnsamen Fürsorge gelingt, die vielfachen Aufgaben, ^fe behandeln erfordert, zu gutem Ziele zu führen. Trachten orungen in dieser Arbeit, welche so leicht aus dem leidenfcha'tltchen S?1? Parieren und Anschauungen sich ergeben können, durch möglichste Unbefangenheit der Regierung überwunden werden." ö 1 B 4 ?? hiesige Handelskammer wählte für die nächsten präRbernten>*<ömUn^ ^iurichsen zu ihrem Präsioenten und Robert Mestern zum Vice- mürben8?,a ^lc baf „Telegraphcn-Correspondenz-Bureau" vernimmt, h,? SRrahhent §»rb . kbXr. e‘"annt: Richard Graf Elam M.rtmitz ®cr ber niederösterreichischen Handelskammer Rudolf Jsbary, der Land- ^hPhn?wDi*npr JHhbem OLierretch Christian Graf Kinsky, Kämmerer Johann Graf Ledebur-Wicheln, der Probst des Collegtatkapitels Vysehrad Dr. Anton Lmz, Kämmerer Arthur Gras Potocki, Dombaumeister Friedrich Baron Schmidt, Ministerialrath i. P. Franz Ritter oon Schneider, Universitätsrath Professor Hofrath Ritter von Sickel der zweite Präsident des vbersten Gerichtshofs von Stremayr, Äämmerer Gutsbesitzer von^Fr^keust^n"" ' Hohenstein - Sardagna, Geheimerath Gesandter Carl Freiherr b.,i-ck Der Zustand Floquet's, welcher bereits einige Zeit hin- bur*nin To'ge von Erkältung unwohl war, ist durch die gestrigen Empfänae etwas verschlimmert worden, so daß derselbe das Zimmer hüten muß. * PT 0 9 . , 2. Januar. Die Königin verlieh Sir Henry Drummond Wolff dem brurschen Gesandten in Teheran, das Großkreuz des Bathordens. ' ~ ? einer Meldung des Bureau Reuter aus Teheran hat in Folge der 8u™u® anann‘.ff “6tt bein Äarun bie kr-nzösisch- R-gicrimg einen Viceconsul Frühja^ Mffnbenlo?^1 ’8oxbtxttom»m clne Reise nach Europa, welch- im des m”nTüJr'b?nTar" ®otid’aftcr Bruck das Großkreu, Newyork, 2. Januar. Nach Berichten aus San Francisco hatten die Beob- ^ürUb?peilm?bnnMabCni Sonnenfinsterniß auf verschiedenen Stationen guten Erfolg. € ^h^ahl berselben wahrte die totale Verfinsterung 110 Sekunden. Bei der T?mnpr?tUCCa (.^coaW an mehreren anderen Punkten wurde beobachtet, ^aß die Temperatur wahrend der gänzlichen Verfinsterung um mehrere Grade fiel. Handel und Verkehr» — Hinsichtlich der Zurückziehung und Abänderung von Aufschriften bet Postsendungen hat eine anderwette Fassung des $ 29 der Postordnung Platz gegriffen, nach welcher bei Sendungen mir Werthangaben über 400 JL und bei Postanweisungen das Verlangen einer Abänderung der Aufschrift nicht zulässig ist. — Für die Zustellung von Telegrammen an Empfänger außerhalb deS Ortsbestellbezirks mittels besonderer Boten, deren Kosten der Absender voraus bezahlen kann, wurden seither 80 für jedes Telegramm erhoben. Diese Gebühr ist mittels Abänderung des § 17 der Telegraphenordnung vom 3. August 1880 auf 60 H für jedes Telegramm ermäßigt worden. Limburg, 2. Januar- (Fruchtmarkt). Rother Weizen «X 16.25, weißer Weizen JL 00.00, Korn JL 12.00, Gerste JL 8.75, Hafer 6.50, Erbsen JL 00.00, Kartoffeln JL 0 00. o. . r a " f fu r t ,2- Sanuar. Erbsen ganze pr. Pfd. 12—18 H, do. geschälte 14—18H weiße Bohnen 16—18 Kartoffeln 100 Ko. Jt 0 00-0,00, do- per Kescheid 10-12 a Butter per Pfd. JL 110-1,20, Eier das Stück 6-9 ,3». Blumenkohl per Stück 30—40 Wirsing per Stück 10—15 Zwiebeln per Pfd- 7-9 Weißkraut per Stück 10—20 \ Gelberüben per Portion f5—20 Seiden Grenadines, schwarz und farbig (auch alle Lichtsarben) Met. bis Mk. 1^.80 (in 12 versch. Qual.) — versendet robenweise portoa und zollfrei das Fabrik-D^pbt G. Henneberg (K. u. K. Hostief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto 116 «Msdikvst der israelitische« Keligionsgesellschaft. 3» U6rS©a^to8Cntocnb 8“ U6t' Sams.ag N-chmttto, Allgemeiner Anzeiger. 126 120 3m Auftrage der Normundschaft: Louis Rothenberger, '__________Gerichtstaxator. Freitag den 18. Januar 1889, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Hermann Werner Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: ulur 27 Nr 7734/too — 483 Meter Hof- rotth" am kleinen Steinweg, theils über die Wieseck, Flur 27 Nr. 7735/iqo — 88 Meter Grabgarten daselbst, Flur 27 Nr. 103a^/ioo — 90 Meter Grab- „„ garten in der Stephansmark öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5. December 1888. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt, Ortsgerichtsmann. 123 Ein braves Mädchen für Hausarbeit gesucht. Schillerstraße 19 II. Bekanntmachung. Aufschrift Her Postsendungen. Äur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müssen aus denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1) Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. 2) Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Poflbezirk (0., N., NO. rc.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnung „Berlin“ zu vermerken. 3) Giebt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte. jo ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post- verkehr als maßgebend anzusehen sind, ergiebt sich aus dem „Verzeichmß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 durch Vermittelung jeoer Reichs-Postanstalt bezogen werden kann. 4) Wenn der im Reichs-Poftgebiet belegens Bestimmungsort zwar mit emer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen ebnet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w ), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen s(Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.), "an ^birg-n ((Harz), (Riesengebirge) rc.). Richt minder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.) für den Zweck geeignet. 5) Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist , außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Postanstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. 6) Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Post- mr r ^legen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch .das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben. _ , Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen ueberkunst der Sendungen an die Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzufertigen. Mobiliar-Versteigerung. Mittwoch den 9. Januar c, Nachm. von 2 Uhr au, Mrd der Nachlaß des Herrn Loui, Lenz im Saale des Len »'scheu Felseurcllers, Liebigstraße Nr. 5, versteigert. Es kommen zum Ausgebot • 1 ^elegante Plüschgarnitur, bestehend in Sopha, 2 Sesseln 1 Tisch i großer Teppich. I B.rtikow, . Schreibtisch, Salouspieg.l, ca. 3 m hoch, 'm^tppfa$.en. unb, fernes Tafelgeräthe, Kommoden, Tische, Stuhle, Belten, Waschtische und Nachttische, Gardinen, Vorhänge, Werkzeug, Kleiderschränke, Herrenkleider, drei große Waschbütten Flaschen und anderes Hausgeräthe. Holzversteigerung in der «gl. Oberförsterei Krofdorf. Freitag den 11. Januar er., Vorm. 9 Uhr, bei Wirth Kahlert in r?rofborf, Schutzbesirk Krofdorf, Dislrict Juugfer- annawald Nr. 7: Eichen r 1 Stamm mit 0,91 fm c. I., 1 rrn Scheit. Buchen r 2 Stamme mit 2,02 fm c. I, 37 rm Klafter-Nutzholz (Felgen), 696 rm Scheit, 58 rm Knüpvel, 148 rm Stockholz, 744 rm Reifer District Fonbachskopf Nr. 12: Eichen r 13 Stämme mit 5,89 fm c. I , 6 rm Klafter-Nutzholz, 4 rm Scheit, 1 rm «njppcl, 47 rm Reifer. Buchenr 32 rm Scheit, 5 rrn Knüppel, 80 rrn Reiser. Krofdorf, den 2. Januar 1889. 125 Ter König!. Oberförster: Müller. Dienstag Mittwoch 9 10. 12. Donnerstag Samstag Die Beischreibung bezw. Empfangnahme der Zinsen von Capitaleinlagen pro 1888 tam ait diesen Tagen erfolgen, zu welchem Zwecke die Schuldscheine vorzulegen sind. Die Großh Bürgermeistereien des Sparkassebezirks werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung auf ortsübliche Weife zur Kenntniß der Ortseinwohner bringen zu lassen. Gießen, den 26. November 1888. Der Rechner der Spar- u. Leihkafse Gießen: Doering. -Samstag den 5. Januar 1889, Dienstag „ 8. Freitag den 15. Februar l A, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Karl Drommershausen zu Gießen gehörigen Immobilien: Flur 18 Nr. 25^/too - 281 Meter Grab- garten an der Chaussee, rechts bei dem Steg, Flur 18 Nr. 25*5/100 — 613 Meter Hos- raithe daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 3. Januar 1889. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Vogt, Ortsgerichtsmann. 135 Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß bei der Spar und Leihkaffe Gießen im Monat Januar folgende Geschäftslage festgesetzt worden sind: 1 SM" Freitag früh und täglich r ; la. frische Schellfische, Cabliau, ? Zander, Hechte, Karpfen, Salme, > Seezungen, div. frische Delicatefie«. j A. Koch Nachf., 143 5 Homburger Fisch- u. Delic.-Handlung. Apfelsinen ganz aussergewöhnlich grosse und schöne Frucht, empfiehlt 18 i Emil Orbig, Bahnhofstr. 30. ! Toilette-Abfall-Seife, U Glycerin-Transp.-Seife, per Pfund 70 Pfg. in vorzüglicher Qualität empfiehlt 119 Georg Petri Wwe. Drogenhandlung A | nOB OttoSchaaf, Empfehle: eine der vorzüglichsten Änthracit- kohlen, gewafch. Nußkohle» ' I u. II, Steinkohlen-Briquets, - welche ganz rein aufbrennen, Heffen- brücker Braunkohlen, Tan- \ uenholz im Meter und kleingemacht, Britfuets von der Grube Friedrich i von Ctr. an zum Zechenpreis. <*ge Unverzagt, H Kaplansgaffe 5. S. Elsoffer, Marktstrasse 27. N GO «O BW » <=t Ca« e CQ Schuhwa ar en-Handlung. Feldbereinigung Billiger wie überall 15 -ä 5 5f = s ® ■N - s - 5 8* :sS A v ■ 4) ■■ C8 ft n c * 3 « “6 5 wo?« N 8 E sl <5 Q ersuchen Sie gefälligst die vorzüglichen 118 Java - Kaffee’s der Dampf-Kaffee-Brennerei M. Schuster, Bonn, 1357. Verkaufsst.: Hch. Wallach, Giessen, Markt 8. Diejenigen Grundbesitzer, welche zwischen Krofdorferweg, dem Weg unter dem Hardtberg, demjenigen nach Textor's Brauerei, Rodheimerstraße und Holzweg begütert sind, werden höflichst gebeten, sich SamStag den 5. Januar, Nachmittags 5 Uhr, in der Restauration Haubach (Rodheimerstraße) einzufinden. Zweck dieser Versammlung eine Besprechung über Anlage von Gewannwegen und Entwäffcrungsgräbelid in dem von vorgenannten Wegen eingeschloffenen Gelände. Gießen, den 2. Januar 1889. 93 Konrad Simon. Brustleiden jed. Art. selbst vorresrhr. Schwinde., ver- | alt. Br.ncbialkat., Blatspncken u Asthma, können durch in. in scbw. Lungenkrankh. k am eig. Körper erprobte Kur radlk. gehellt I w., das beweis, m. sich stet. mehr, glänz., ! behördl. geprüft. Erfolge. Beschreib, d • Leidens u. Angabe, ob Füsse kalt, ai ' P.Weidhaae, Dresden, Relssigeretr 42 ; 138 Eine Frau sucht Laufstelle. ; Näheres Kanzleiberg 5. . 68 Ein gut erhaltener Kassenschrank zu kaufen gesucht. Offerten unter S. an bte Exped. d. Bl. 49) Gesucht für sofort oder auch später eme Wohnung von 3—4 Zimmern nebst Zubehör. Offerten nebst Preisangabe nimmt die Exped. d. Bl. unter A Z. entgegen. Statt besonderer Anzeige Heute Vormittag 10 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden meine theure Gattin Margarethe geb. Adami die gute Mutter meiner Kinder, im Alter von 61 Jahren. Giessen, den 3. Januar 1889. J. G. Krausgrill, Eisenbahnbau-Unternehmer 139 Alice - Schule Fermietyungen 129) Wegzugshalber ist der mittlere fu'A 6Ä”e Sube6ir- Beginn des Unterrichts: Montag den 7. Januar 1889 Christoph Schmidt Götheftraße 15. Max Hochstätter miethen- Der Borstand 127 131 Jection Gießen. Schlußcourse 1 Uhr Russische II. Orientanleihe Neu! 86.20 4% unif Egppter 70.10 6°/o ons- Mexikaner, große Stücke Heul 140 P e r 6 o n e n : Eman. Taussig. Seeboldt, Rentier ) seine Adele Hellmut. | Schwestern Jenny Friedriche. TelegraphM» TourSbericht der Berliner Börle uoat 3. Januar 1889. Anni Reiners. Helene, seine Tochter 4% Ungar. Goldrente 168 00 Bochumer Gußstahlactien Stoll, Apotheker. 124 4 108.20 103.55 108.15 10420 169.90 109 60 86 75 95.60 98.95 86.90 62.50 84.25 90.70 5% 5% 4°/0 233 30 42.80 86 10 188 75 228.80 162.70 263.37 217.00 82.37 174.20 Amathusia Frieda Disconto-Commandit-Anth. Darmstädter Bank-Act. Oesterreich. Credit DiSconto-Com.-Antheile Lombarden Oesterr. Creditactien Oesterr. Staatsbahn-AcUen 1880 4°/n Rusten Oblig. Darmstädter Bankactien GEGR: 1846 Wenn man im Dunkeln küsst. Schwank in 3 Acten v. Malachow u. Elsener. Anna • Singet* 9 geprüfte Handarbeitslehrerin. Freitag, 4. Januar: Hotel Victoria. Vortrag: „Land und Leute im Vorarlbergs 134 Gleichzeitig werden die Turnübungen zu dem im Februar stattfindenden Winterfest ihren Anfang nehmen und wollen sich diejenigen Turner, welche hieran theilzunehmen gewillt sind, in der Turnhalle einfinden. Neues Theater in Giessen. Freitag den 4. Januar 1889: Der Unterricht in meiner Schule beginnt wieder am dritten Januar. Neue Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung, Schiffen-- bergerstraße *1, entgegen. Der Eintritt kann am 1. oder 15. jeden Monats erfolgen. Die Beerdigung findet am Samstag den 5. Januar, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Westanlage 21, aus statt. Tendenz: weichend. Aum 1. Februar wird ein ehrlicher fleißiger Junge von 16 bis 18 Jahren bei gutem Lohn als Hausbursche gesucht in die Amtsapotheke zu Herborn- Coursbericht. von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 3. Januar 1889. Angelika Schöneck, Wwe. Hedwig Müller. Dr. Julius Schöneck Josef Sternau. Theod. Hellbach, Archit. Wilhelm Pieper. JohannKlopffleisch,DienerLudwig Kreise. Betty, Dienstmädchen Mila Egkert. Louis, Diener Max Lowe. Oester.eich. Staatsbahn-Actien Lombard. Eisenbahn- „ Galizische do. „ 15 Min. Italiener Rente ult. 1871/73er Russen 1880er do. 4% Reichsanleihe 3*/i°/0 do. 4% Preuß. Consols 3Va% do. 4°/o Ungar. Goldrente 4*/5°/o Oesterreich. Silberrente 117] Ein großes und ein kleines Logis zu vermiethen Unverzagt, Steinstraße. 48] Mansardcnlogis zu vermiethen. ,__________Julius Schulze, Kreuz. 44] Kleine freundliche Wohnung, ganz neu hergerichtet, nur an einzelne Person oder kinderlose Leute zu vermiethen. 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Meldungen auf unserem Bureau, Ryein- allee Nr. 3- 128 Mainzer Strassenbahn. ___ Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schcn Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.