Nr. 256. Samstag den 2. November 1889. Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Jamitlenvtäller werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigclegt. Gießener Anzeig er General-Anzeiger. Vierteljähriger Aöannementsprcis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Rcdaction, Expedition und Druckerei: Schutstraße $hr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamilienblätter. ■MMMMMMMaam—M—M I III11 I Alle AnnonceN'Burcaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Theil. Lehrer-Conferenz des Conserenz - Bezirks Sich» Hungen: Mittwoch den 6. November, Vormittags 10 Uhr, in Lich. — Lieder 19. 81. Gießen, den 1. November 1889. Büchner, Schulrath. Deutsches Reich. Darmstadt, 31. October. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittels Allerhöchster Entschließung vom 10. October, mit Wirkung vom 1. November l. Js., Aller- gnädigst geruht, den Kammerherrn Maximilian Freiherrn v. Bellersheim, gen. Stürzelsheim, bei dem Hosmarschall- amte anzustellen. Darmstadt, 31. October. Nach dem „Tägl. Anz." sind ■bic seitherigen, theils schon bestimmte Zeitangabe enthaltenden .Zeitungsnotizen über den bevorstehenden Besuch Sr. Majestät des Kaisers am hiesigen Hose, keine zutreffenden. An zuständiger Stelle ist von einer osficiellen Besuchsanzeige überhaupt noch nichts bekannt. Es wird allerdings mit ziemlicher Sicherheit aus einen Besuch im Lause der nächsten Wochen gerechnet. Dieser wird aber kaum vor Anfangs De- cember stattfinden. Natürlicherweise sind bei der späten Jahreszeit, in die der Besuch fällt, größere äußere Festlichkeiten ausgeschlossen. Der Besuch wird mehr den Character eines Familienbesuches tragen. Einige Hofjagden sollen während desselben in Aussicht genommen sein. Deutscher Reichstag. 6. Plenarsitzung. Donnerstag den 31. October 1889, 12 Uhr. Haus und Tribünen sind mäßig besetzt. Am Bundesrathstische: Frhr. v. Maltzahn-Gültz, Dr. v. Boetticher, v. Verdy du Vernois u. A. Die erste Etatberathung wird fortgesetzt. Staatssecretär des Reichsschatzamtes, Frhr. v. Maltzahn: Die Nothwendigkeit der höheren Ausgaben wird in der Specialberathung dargethan werden,- erwünscht sind dieselben der Regierung nicht. Was die Bemängelung der Einnahmequellen betrifft, so ist es zur Zeit noch nicht möglich, an eine Reform der Zucker- und Branntweinsteuer zu gehen. Bezüglich der ersteren schweben noch Verhandlungen, die letztere ist noch zu neu. Was dagegen die Zölle betrifft, so habe ich vom Standpunkte der industrielosen Küstenbezirke früher die Bedenken gegen Zölle geltend gemacht, aber ausdrücklich, im Falle einer Zolleinführung auch Zölle für die Landwirth- schaft verlangt. In einem Punkte habe ich mich geirrt, nämlich daß die Zölle den nöthigen Schutz der nationalen Arbeit nicht bewirken könnten. Ich habe mich überzeugt, daß dieser Schutz der nationalen Arbeit der springende Punkt der Zollgesetzgebung ist. Sie (zur Linken) wollen in diesem Augenblick die Rückkehr zum Freihandel nicht. Behalten wir aber Schutzzölle, so müssen wir auch .die Kornzölle behalten. Diese haben in den ersten Jahren nicht als Schutz-, sondern nur als Finanz-Zölle gewirkt. Die Franckenstein'sche Clausel und die lex Huene sind nicht so schlimm, wie man hier geschildert hat- sie werden das Solidaritätsbewußtsein der Bevölkerung nicht erschüttern. In Preußen allein sind aus den Reichseinnahmen 78 Millionen zu Steuererleichterungen verwendet. Ich glaube, mit diesem Finanzresultat brauchen wir uns nicht zu schämen. Abg. Richter (dfr.) findet die Militärforderungen nicht genügend begründet. Der Hinweis auf das französische Wehrgesetz genüge nicht/ er beweise nur eine Anerkennung derjenigen Principien, welche die freisinnige Partei anstrebe und welche im französischen Wehrgesetz zum Ausdruck komme. Dieses französische Wehrgesetz gibt dem Parlament das Recht, durch seinen budgetmäßigen Beschluß das stehende Heer aus 260000 Mann zu fixiren. Da soll man doch nicht sagen, daß es ein Ausliefern an Frankreich war, als wir gegen das Septennat stimmten. Wir haben uns durch frühere Beschlüsse und Abstimmungen nie engagirt für die Entwicklung unserer Flotte zu einer Angriffsflotte. Die Rücksichten auf die Colonialpolitik können uns in diesen Entschließungen nicht erschüttern. Dabei werden auch andere Erwägungen nöthig, wie verhält es sich denn mit der Wirkung des rauchlosen Pulvers? Militärisch officiös lesen wir, daß die Artillerie durch das rauchlose Pulver an Bedeutung verliere. In der Marine zeigt sich eine einseitige, subjective Liebhaberei. Wir werden gegen die neue Dacht stimmen, für welche 4 Millionen bewilligt werden sollen. Mag dies Schiff, das für Offiziere bestimmt ist, auf Kosten der Krondotation gebaut werden, die um 3 Mill, im vorigen Jahre erhöht wurde, lieber die augenblickliche Stellung des Kanzlers gegenüber der Colonialpolitik herrscht völlige Unklarheit. Was er bisher darüber geäußert, ist voller Widersprüche. Wie geht es aber in den Colonien zu? Wir lesen, daß Wißmann bereits 6—700 Araber hat erhängen und erschießen lassen. Die Araber thun desgleichen. Und das nennt man in der Sprache der Thronrede Cultur und Gesittung nach Afrika tragen. Die Raubritter stiegen wenigstens von den Burgen, wenn sie Zölle erhoben/ das thun die Krieger in Afrika nicht einmal, wenn sie dem Sultan von Zanzibar die Steuern eintreiben. Die von Herrn v. Bennigsen angeregte Stellung eines Reichsfinanzministers ist eine von den Forderungen, die Herr v. Bennigsen bei dem Reichskanzler im Jahre 1878 geltend machte, als dieser mit den Nationalliberalen wegen Bewilligung neuer Steuern u. s. w. verhandelte. Die Wiederaufnahme dieses Punktes ist sehr interessant, wie wird ihn der Reichskanzler ausnehmen? Die Nationalliberalen schweben, wie es scheint, in der größten Gefahr, Reichsfeinde zu werden. Will Herr v. Bennigsen seinen Antrag einbringen, wir wollen ihn unterstützen, wenn er bei seinen Freunden Schwierigkeiten findet. (Heiterkeit.) Der Abschaffung des Ueberweisungs- versahrens stimmen wir bei, die Nationalliberalen aber sind an diesem Verfahren mit Schuld, nicht so an der Clausel Franckenstein, die der Reichskanzler nach Vereinbarung mit dem Centrum genehmigte und wobei er die Nationalliberalen mit Herrn v. Bennigsen im Stiche ließ, was diesen damals veranlaßte, gegen den ganzen Zolltarif zu stimmen. Der Hinweis aus die indirecten Steuern in der Berliner Stadtverwaltung trifft nicht zu. Gas- und Wasserleitungs-Einnahmen sind so wenig indirecte Steuern wie Einnahmen der Post und Telegraphie. Wohl aber hat Berlin es verstanden, in kurzer Zeit neue Einrichtungen zu schaffen und die Schulden zu tilgen und deshalb dient sie als leuchtendes Vorbild für alle Finanzminister und Schatzsecretäre, die nichts weiter gethan haben, als die Steuern erhöht und die Schulden vermehrt. In der Steuerpolitik kann man zahlreiche Millionen verfügbar machen, wenn man die Subventions-Theorie beseitigt, die Unterstützungen einzelner Klassen aufhebt. Das könnte man auch, ohne sofort den Zolltarif auszuheben. Jedenfalls muß man ernstlich an eine Aushebung der Zölle denken, zunächst der Kornzölle, mit deren Aufhebung Hand in Hand gehen muß die der Industrie-Zölle. Gegenwärtig hat nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung in Deutschland Ursache zufrieden zu sein. Wenn unsere Hoffnungen getäuscht sind, so find das dieselben Hoffnungen, die auch Herr von Bennigsen mit uns hegte. Die Freiheiten und Rechte des Volkes sind eingeschränkt. Die Gleichberechtigung aller Confessionen und Stände ist thatsächlich durch die antisemitische Hetze und durch Aeußerungen über die Stellung des Adels erschüttert. Tendenzproeesse, bei denen der politische Zweck offen eingestanden wird, sind an der Tagesordnung. Das System Puttkamer sind wir los geworden, aber derselbe Faden wird sortgesponnen, wie es scheint von Herrn v. Bennigsen. Mit dem Namen des Kaisers aber solle sich nicht eine einzelne Partei oder eine Gruppe von Parteien decken, wie es heute geschieht. Wir sind nicht verbittert / wir werden unser Programm weiter Vertheidigen. Die Socialdemokratie ist so recht eigentlich das Nebenproduct der Politik des Kanzlers/ diese hat die.Eigenart der deutschen Socialdemokratie geschaffen. Darin erblicken wir die Gefahr für die Zukunft des Vaterlandes. Herrn v. Bennigsen aber trifft der Vorwurf, dem Kanzler nicht entgegengetreten zu sein in seiner Politik, die wir für verderblich halten. (Bravo.) Staatssecretär v. Bötticher: Wenn unsere Zustände so schlecht sind, wie Herr Richter meint, dann begreife ich nicht, wie er es noch bei uns aushalten kann. (Sehr richtig!) Unsere wirtschaftliche Lage ist keine ungünstige, wenn auch die oppositionelle Presse sich Mühe gibt, sie als solche darzustellen. Thatsächlich hat sich die Einfuhr im letzten Jahre bedeutend gehoben, namentlich an Rohstoffen, und ebenso ist die Ausfuhr in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Die Preissteigerung in Folge des Schweineeinfuhrverbots ist vorher wohl überlegt worden und wird schwer empfunden. Trotzdem war das Verbot nöthig, um dem Eindringen der Maul- und Klauenseuche Einhalt zu thun, die uns, wie zweifelsfrei erwiesen, über die östliche Grenze massenhaft zugeführt wird und der Schweine-, Schaf- und Rindviehzucht schädlich, ja, gefährlich wurde und uns die englischen Häfen versperrte. Die Fleischpreise sind auch im Auslande in die Höhe gegangen. Die Regierung hat sich bemüht, an Stelle der verstopften Einfuhrquellen neue Quellen im Jnlandc zu erschließen in Gestalt von Tarifermäßigungen, von neuen Märkten u. s. w. Auch was die oppositionelle Presse über die Gctreidepreise schreibt, ist unrichtig. Die gegenwärtigen Getreidepreise sind niedriger, als sie in mehreren Jahren vor Einführung der Getreidezölle waren. Die Löhne der Arbeiter so zu normiren, daß allgemeine Zufriedenheit herrscht, ist nicht möglich. Aber so viel ist sicher, daß sich die Einnahmen der arbeitenden Klassen gehoben haben. Abg. Dr. Bennigsen: Nur auf einige Andeutungen des Abgeordneten Richter will ich antworten. Die Frage der Reichsfinanzverwaltung hat durchaus nicht die persönliche Bedeutung, die der Abgeordnete Richter ihr giebt. Herr Richter scheint von meinen Unterhandlungen mit dem Kanzler viel mehr zu wissen als ich. Meine Stellung zu den Getreide zöllen war bedingt durch die Erwägung, daß die Landwirt!) schaft unter den verbesserten Transportverhältnissen Noth litt, weil ausländisches Getreide billiger hierher gebracht werden konnte. Der damalige Zoll war so gering, daß er als Zoll gar nicht in Betracht kam, sondern höchstens als Control- gebühr Bedeutung hatte. Der Versuch Richters, das System der indireeten Steuern der Stadt Berlin mit seinem politischen Programm in Einklang zu bringen, war verfehlt. Gas und Wasser sind nothwendige Bedürfnisse, ebenso ist die Mieth- steuer eine aus das Wohnungsbedürfniß gelegte Steuer. Im großen Ganzen sind die liberalen Ideen in der Gesetzgebung des Reiches niedergelegt, auch in der Verwaltung ist Bedeutendes geleistet/ aber dies alles existirt nicht, blos weil noch Dinge darin sind, die Herrn Richter nicht gefallen. Andere Länder beneiden uns um unsere Schuleinrichtungen, Herrn Richter genügen diese nicht. In allen Städten und Landschaften hat sich seit zwanzig Jahren ein bedeutender Aufschwung vollzogen und wenn Herr Richter nun als Unzufriedener von Beruf bei seiner Rolle bleiben will, so mag er es thun. (Beifall.) Abg. Rickert (dfr.): Die Nationalliberalen haben noch bis vor Kurzem im Wesentlichen unsere Grundsätze verfolgt und es ergreift mich ein tiefes Bedauern, wenn ich sehe, wie Herr von Bennigsen jetzt Schritt für Schritt von seinem früheren Standpunkte zurückweicht; seine Rede war wohl ein Vorspiel für die nächsten Wahlen. Ich will ihm die Programme und Flugblätter bringen, die er mit uns gemeinsam unterzeichnet hat. Das deutsche Volk wird sich seine Freiheiten erringen trotz der Rede des Herrn v. Bennigsen. Die Debatte wird geschlossen. Nach einigen persönlichen Bemerkungen der Abgeordneten Dr. Meyer-Halle (dfr.), Dr. v. Bennigsen (natl.), Rickert und Richter (dfr.) beschließt das Haus, die übrigen Theile des Etats an die Budget - Commission zu überwiesen. Sodann werden noch einige Rechnungsübersichten der Rechnungs-Commission überwiesen. Damit ist die Tagesordnung erschöpft. Nächste Sitzung Montag 1 Uhr. — Tagesordnung: Soeialistengesetz und Rechenschaftsbericht. Schluß 43/j Uhr. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 31. October. Den „Berl. Pol. Nachr." zufolge wäre der von einer Correspondenz auf acht Millionen bezifferte Betrag der Nachforderungen für die Wißmann'sche Expedition, worüber übrigens dem Bundesrathe noch gar keine Vorlage zugegangen, um mindestens die Hälfte zu hoch gegriffen. Berlin, 31. October. Der „National Zeitung" zufolge hätte das Emin-Pascha-Comite in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, Dr. Peters zurückzurufen. Posen, 31. October. Die feierliche Eröffnung des geistlichen Seminars fand heute Mittag statt. Nach einer vom Erzbischof Dinder celebrirten Messe im Dom begaben sich Kleriker, das Domcapitel, die Domgeistlichkeit und der Erzbischof in's Seminar. Dort hielt der Erzbischof in lateinischer Sprache die Weihrede, worauf der Rector, Domherr Jadzinski, antwortete. Der Erzbischof stellte hierauf die Professoren vor und nahm ihnen das Glaubensbekenntniß ab. Schließlich erfolgte die feierliche Uebergabe des Seminars an den Rector. Breslau, 31. October. Nach Meldung der Mittagblätter ist wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche aus dem hiesigen Schlachtviehmarkte der Abtrieb des Schlachtviehes (Rinder, Schafe, Schweine, Ziegen) nach auswärts bis auf Weiteres verboten. Das aufgetriebene Vieh muß während der Dauer des Verbotes in Breslau selbst abgeschlachtet werden. (O. A.) nomen nütze. 2) 3) daher 1) Für eine weitere geeignete Kraft wird sofort Sorge getragen werden. Hoffen wir, daß die Anstalt auch in diesem Winter seitens unserer Landwirthe recht stark benutzt wird- mehr als Geld sind die erworbenen Kenntnisse unseren jungen Oeco- — Ein Nährmittel ersten Banges mutz außer seinen qualitativen und prakttichm Eigemchaften auch meoictntsch gutgeheißen, chemisch als werthooll befunden und bacteriologisch untersucht sein auf absolute Reinheit von krankheiterzeugenden Bacterlen und Schimmelpilzen. Dieses ist Franks Ayenacla in höchster Vollkommenheit. Seine Anwendung (es lassen sich aus demselben in wenigen Minuten die schmackhaftesten Gerichte Herstellen) ist von überraschendem Erfolge überall da, wo die Blutbildung beschleunigt und verbessert werden toü, überhaupt bei geschwächten, schlecht genährten oder abgemagerten Personen, sei es daß diese »Zustände die Folge fieberhafter oder chronischer Leiden, oder ausl Abscetz- btldung, Eiterung oder Durchfall rc. ent prungen. Franks ^venacla ist zu 1.20 die Büchse erhältlich in Gießen bei Emil Fischbach und Carl Krombach. bb0< Locales un6 Pvovinzielles. Gießen, 1. November. 60 Pfennig erhoben. -ff Mit dem 1. November begann die „Allgemeine Sterbe' kaffe Gießen" ihre Thätigkeit. Die am 28. October auf dem Lenz'fchen Felsenkeller abgehaltene erste Generalversammlung war sehr zahlreich besucht und beschäftigte sich dieselbe in erster Linie mit der Wahl des Vorstandes. Als Vorsitzender wurde gewählt Herr Schneidermeister Georg Pfaff, Neuenweg 6, als dessen Stellvertreter Herr Gastwirth Carl Loth. Die Mitgliederzahl beträgt 354, so daß bei eintretendem Sterbesall bereits das erhöhte Sterbegeld von 75 M. gezahlt werden kann. -g Wie aus dem Jnseratentheil unseres heutigen Blattes ersichtlich, findet nächsten Montag, den 4. d. M., das erste diesjährige Concert des Marburger akademischen Concert-Vereins im dortigen Saalbau statt. Wir unterlassen nicht, die hiesigen Kunstfreunde aus dieses Concert, das in seinen Solis wie Orchesterwerken Hervorragendes bietet, aufmerksam zu machen. Frau A. Joachim singt neben Liedern die große Scene und Arie „Ah Perfido“ von Beethoven, und Herr Professor Barth spielt ein Violin-Solo von Spohr, beides mit Orchesterbegleitung. Das aus der Capelle des Regiments von Wittich in Cassel, der Marburger Jägercapelle und anderen Künstlern zusammengesetzte Orchester spielt die Faust-Ouvertüre von Wagner und die L-äur-Sinfonie Nr. 1 von Schumann. Die Abendzüge der Main-Weser-Bahn ermöglichen bequem die Hin- und Rückreise nach Marburg. Friedberg. Am 4. November wird unsere Ackerbauschule wieder eröffnet. Der seitherige erste Lehrer der Anstalt, Professor Dr. Tobisch, ist sür diesen Winter wegen Unwohlseins beurlaubt, und hat der seitherige zweite Lehrer, Dr. v. Peter, die Leitung der Anstalt mit allen Befugnissen eines Directors übernommen. Lehrer Strauch, der seitherige dritte Lehrer der Ackerbauschule, ist an der Musterschule angestellt worden und an seine Stelle Lehrer Fölsing getreten. berger, Scheel und Vo gt; aus anderen Gründen ausgeschieden sind die Herren Kauf und Au g. Noll - im Stadtvorstand verbleiben noch 3 Jahre die Herren Georgi, Adolf Noll, Schopbach und Simon und noch 6 Jahre die Herren Grüneberg, Dr. Gutsleisch, Jughardt, Petri, Dr. Ploch und Wallenfels. 7 Sein 25jähriges Dienstjubiläum feierte heute der langjährige verdienstvolle Leiter der hiesigen Regimentsmusik, Herr Musikdirector Carl Krauße. Aus diesem Anlaß brachten die Mitglieder der Capelle dem Jubilar heute Morgen ein Ständchen und überreichten ihm einen prachtvollen Sessel zum Geschenk. * Vom heutigen Tage ab ist in allen nicht geschlossenen Gewässern des Großherzogthums der Fang der Krebse untersagt- die Schonzeit der Krebse dauert bis zum 31. Mai nächsten Jahres. * Die Gebühr für Telegramme nach Italien wird vom 1. November ab von 20 Pfg. aus 15 Pfg. für das Wort ermäßigt. Als Mindestbetrag für ein Telegramm werden vermischtes. △ Mainz, 31. October. In dem jüngst erwähnten Weinverfälschungsproceß gegen den Weinhändler Mann aus Wallertheim wurde heute Abend von der Strafkammer des hiesigen Landgerichts das Urtheil publicirt. Das Gericht verurtheilte Mann zu einer Geldstrafe von 200 Mk., die im Falle der Uneinbringlichkeit in eine Haftstrafe von zwanzig Tagen umgewandelt werden. Von der von der Staatsanwaltschaft beantragten Confiscation von 17,000 Liter bei dem Verurtheilten beschlagnahmten Heidelbeerenwein nahm das Gericht Umgang. Wetzlar, 30. October. Der Strafgefangene Heinrich Kimpel aus Liederbach, Kreis Alsfeld, welcher aus dem hiesigen Gefängnisse ausgebrochen war, hat sich der wiedergewonnenen Freiheit nicht lange erfreut. Bereits gestern Abend ist er von dem Herrn Gensdarmen Rack aus Braunfels in dem Usingenschen Dorfe Wernborn festgenommen und heute Morgen hierher abgeliefert worden. — Im Publikum scheint noch vielfach nicht bekannt zu fein, welche von den derzeitigen Stadtverordneten wegen Ablauf des Mandats (1. Januar k. I.) aus der Stadtver. ordneten-Versammlung ausscheiden, welche aus anderen Gründen ausgeschieden sind und auf wie lange die im Stadtvorstand noch verbleibenden Stadtverordneten gewählt sind. Wir theilen an dieser Stelle mit, daß: wegen Ablauf ihres Mandates ausscheiden am 1. Januar k. I. die Herren Baist, Hanstein, Hoch, Hom- Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde. Gottesdienst 20. Sonntag nach Trinitatis, 3. November: Reformationsfeft. Vormittags 9^2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl im Vormittagsgottesdienst. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Collecte für die Gustav-Adolf-Stiftung. Kinderkirche, Nachmittags 2V2 Uhr, Pfarrer Schlosser. Btbelstunde am Mittwoch den 6. November, Abends 8 Ubr, in der Kleinktnderschule, Philipper-Brief Kap. 2, Christliche Eintracht in Selbstverleugnung nach dem Vorbild des erniedrigten und erhöheten Christus. Pfarrer vr. Naumann. Missionsstunde am Donnerstag, den 7. November, Abends 8 Uhr, in der Kirche: wie wir Deutsche Christen wurden. Pfarrer Schlosser. , Am Sonntag den 10. November wird Luthers Geburtstag auch kirchlich in unseren Gottesdiensten gefeiert werden. Die am Erntedankfest für den Kirchbaufonds erhobene Kirchen- collecte betrug 44 JL Die Vfarrgeschäste in der Woche vom 3. bis 9. November besorgt Pfarrer Schlosser. Katholische Gemeinde. 21. Sonntag nach Pfingsten, 3. November. Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um W Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Abends um 6 Uhr Andacht für bie ^©^n'iHa’g: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um l/a7 Uhr Ausheilung der hl. Communton; um W Uhr Frühmesse ; um a/J0 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um V83 Uhr Christenlehre und Andacht- Gottesdienst in der Synagoge 2. November. Freitag Abend 4*> Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3« Uhr, Samstag Abend 5»° Uhr. Erfurt, 31. October. Nach einem Festgottesdienste in bcr Barsüßerkirche, bei welchem Generalsuperintendent Dr. Schulze die Festpredigt hielt, erfolgte Mittags die feierliche Enthüllung des von Professor Schaper entworfenen und hergestellten L n t h e r d e n k m a l s. Oberpräsident von Wolff, Mitglieder der Staats- und städtischen Behörden von Erfurt, Vertreter der sächsischen lutherischen Städte, Vertreter der Universitäten Halle und Jena und viele sonstige Ehrengäste wohnten der Feier bei. Nach einer von Dr. Baerwinkcl gehaltenen Festrede folgte die Uebergabe des Denkmals an die Stadt durch den Regierungspräsidenten von Brauchitsch und die Uebernahme durch den Bürgermeister Kirchhoff. Mit Schlußgebet, Segen und Absingen des Chorals „Nun danket alle Gott" schloß die Feier. Erfurt, 31. October. Anläßlich der Enthüllung des Lut Herdenkmals fand heute Abend ein Fackelzug unter Betheiligung vieler Tausende statt. Vor dem Denkmal hielt Hofprediger Rogge die Festrede. Hamburg, 31. October. Der Afrikareisende Hauptmann Zenner und Lehrer Christaller schifften sich heute auf einem Wörmann-Dampfer nach Kamerun ein. Der Kanzler von Putt kam er und der Negierungsbeamte Krabbes benutzen denselben Dampfer ab Madeira zur Rückkehr nach ^b^Wien, 31. October. Kalnoky begibt sich heute Abend zu mehrtägigem Befuche des deutschen Reichskanzlers nach Friedrichsruh. Wien, 31. October. Der Kaiser empfing Vormittag» eine Deputation der Generalsynode beider evangelischen Bekenntnisse. Auf die Ansprache des Präsidenten Haase, worin die Huldigung der evangelischen Kirche gegenüber dem Kaiser als väterlichem Gönner ausgedrückt wurde, erwiderte der Kaiser: Er brauche uicht zu wiederholen, daß er an der gedeihlichen Entwickelung der evangelischen Kirche den lebhaftesten Antheil nehme und den besten Erfolg den Arbeiten wünsche. Er freue sich lebhaft über diesen erneuten Beweis des Patriotismus, welcher in der evangelischen Kirche gepflegt werde. Belgrad, 31. October. Der Ministerrath beschloß, den Mitgliedern des französischen Ministeriums, Tirard und Spuller, sowie dem hiesigen französischen Gesandten Patri- monio in Anerkennung der Erfolge der serbischen Abthellung bei der Pariser Weltausstellung und der Verdienste des französischen Cabinets bei Verstaatlichung der serbischen Eisenbahnen das Großkreuz des Takowo-Ordens zu verleihen. Paris, 31. October. Heute Nachmittag brach in den Ausstellungsräumlichkeiten in der belgischen Abtheilung im ersten Stock des Pavillons der schönen Lünste Feuer aus, welches bald bewältigt wurde. Einige Gemälde erlitten Beschädigungen durch den Rauch. Rom, 31. October. Der Papst empfängt Samstag die Großfürstin Katharina von Rußland. Athen, 31. October. Der deutsche Kaiser und die Kaiserin schifften sich heute Nachmittag um 4 Uhr mit dem Gefolge im Piräus nach Konstantinopel ein. Die Mitglieder der königlich griechischen Familie, sowie alle anwesenden fiirstlichen Gäste, welche der Vermählungsfeier beigewohnt, gaben den Herrschaften bis zur Abfahrt das Geleite. Bei dem herzlichen Abschiede drückte das Kaiserpaar seine vollste Genugthuung über den ihm zu Theil gewordenen Empfang aus. Die im Hafen vor Anker liegenden Schiffe salutirten. Konstantinopel, 31. October. Herr v. Radowitz geht heute Abend mit den zum Ehrendienst bei dem deutschen Kais er paare commandirten türkischen Würdenträgern nach den Dardanellen ab - es ist noch unbestimmt, wo die Begegnung stattfindet. Der Kaiser soll Freitag Nachmittag um 4 Uhr bei der Insel Mytilene sein, demnach dürste er am Samstag zwischen 10 und 12 Uhr Vormittags hier eintreffen. Bez.-Bauausseher. 8858 Eine Granatbroche Zwei Pferde, 6- und 9jäbrig, sehr preiswürdig zu verkaufen. [8872] Neuenweg 33. Submission. Die zur Herstellung eines Canals in der Gemarkung Großen-Buseck erforderlichen Arbeiten sollen im Sub- mifsionswege vergeben werden und zwar: veranschlagt zu Maurerarbeiten 482 «X 27 Steinhauerarbeiten 927 „ 30 „ Zeichnung, Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten ver- schlossett und mit entsprechender Aufschrift bis zum 9. November, ÜRittaßS 12 Uhr, einzureichen sind. Gießen, den 31. October 1889. Senßselder, Zur gefälligen Beachtung. Wir theilen hierdurch unserer werthen Kundschaft zur gefälligen Kcnntnißnahme mit, daß wir die Einrichtung getroffen haben, daß Bestellungen für uns, welche rafch ausgeführt werden sollen, bei Herrn Daniel Heil am Lindenplatz hier abgegeben werden können, von wo aus uns solche mittelst der Fernsprecheinrichtung zugestellt werden. 8857 Actien-Brauerei Gießen. Kapital-Aufnahme. Wir beabsichtigen für die Stadt ein Anlehen von Mark 350,000 °/o aufzunehmen gegen jährlich verloost werdende Obligationen au porteur /-^jährlichen, in Frankfurt, Gießen und Hier zahlbar zu machenden Z "Kupons Die Tilgung erfolgt vom Jahre 1895 an faccessioe inne, halb 50 bis 95Zähren, je nach Cours und Uebereinkunft, unter Vorbehalt der Verloosung größerer Betrage als sie hiernach auf die Einzeljahre entfallen. _ t o a ‘‘ Banken und Bankhäuser, welche auf Uebernahme des Anlehens reflectiren, wollen uns den Uebernahme-Cours, eoentl. ihre weiteren Bedingungen bis zum 15. November a. c., Vormittags 10 Uhr, versiegelt einfenden. Butzoach, den 19. October 1889. Großberzoglicbe Bürgermeisterei Butzbach. K ü ck e l. Ein etud. ertheitt jüngeren Schülern Nachhülsestunden. Näheres in der Exped. b.JÖL [8820 Thüringer RunWrberei Mnigsee C^wen^nÄ") U. ChkM. Md)Cm. (^^SVarhln") Anerkannt vorzügl. 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Hanstein, Fabrikant, c. Wendel, Kaufmann, O. Brück, Goldarbeiter, Be Schmält, Fabrikant, 8833 Z,. Heyligenstaedt, Fabrikant. Eine grosse Anzahl Wähler aus allen Stadttheilen. I Giessener Concert-Verein. I Unsere Mitglieder ersuchen wir ergebens!, die Karten für das! Concertjahr 1889/90 bei Ernst C’halllcr (Rudolph s| Nachf.) abholen zu wollen.________________ JJ'fötn Gemeinde. i|;£ *•««»•« «Ä** «‘f’Stiftuni. zz-rLLL ,£ Triften würben. Starrer wird L-bris ®tburt^ inften rar. werben. Wm:M erkbene Kirchm- Me vom 3. bis 9. November Moiort, in OfIU$t w,; v bitter ___ >? ar 5^ 'S. " der s?. j,®«sn 6lti WicirC'^t d-s l°d°n 2oo Z Mt vaftftrafe hn“le wr ' dtt d!n L'k°nÄ 17000 o^'01^ 4ft*5"e Heinrich h'7A« -us b£; rfreut. $ JT wieder- Soi*?”1 ^rtborn fpftno ^aun? orben ,Ef*9cn»*M„b ’M* isten, 3. November. Uhr und Ädenbs um Vt8 Uhr s um 6 Uhr Anbacht für die an Gelegenheit zur hl. Beichte; nmunion; um '/£ Uhr Früh- bigt. Nachmittags um > ,3 Uhr T Mw »er. :g Morgen 830 Uhr, Samstag Uhr. iten Banges raufe mfen tzigenichafleu auch meoicini ch btjupben und daeterioiogtich eit von krankhelterzeugeodeo ist Franks Avenacla m mdung (es laM sich °u4 dem, ackhaflesien Gerichte herllellm) ll da wo die Blutbilds be- ll üteWt«S*Ä Pni°mn. Leiben, oder aus «oiceg. mncyer Avenacla entprunßtj, FfJ* . nGießenbet^tlSilchv-w 3111111» w gtadträthen Kaufmann, Rentner, meister, 3anquier’ )rikan( jann, für d“5 8833 Fabrikant’ Herrin iirr iinitfdjra ftkilmigtil Partei. Wir berufen hierdurch eine Außerordcntl. Generalversammlung des Vereins auf Sonntag den 3. d. M., Nachmittags 5 Uhr. Local: Mchauration Jeidel. TngkSludilMg: Die Stadtverordnetenwahlen. Gießen, den 1. November 1889. Die Landwirthe der Stadt sind schon einmal ausgerufen, ihre Jnteresien im bevorstehenden Wahlkamps zu wahren. Jene Interessen sind aber auch fast ausnahmslos die der meisten Bürger der Stadt. — Die C a n a l i s a t i o n der Stadt ist geplant, Entscheidungen über die Fragen: Soll die Steuerkraft der Bürger durch die sehr großen Kosten jener Unternehmung wirklich in Anspruch genommen werden, soll der werthvollste Dünger, die Latrinenmaffe der ganzen Stadt in die Lahn, in den Rhein, auf die Niederungen Lollands geschwemmt werden, von wo wir sie dann als theure Krautköpse rc. zurückbeziehen? Oder sollen die Latrinenmassen unsere eigenen Felder düngen, damit wir mehr in der Lage sind, unseren Bedarf an Gemüsen selbst zu decken? stehen bevor. Die Landwirthe sowohl als alle übrigen Bürger der Stadt haben an diesen Fragen das lebhafteste Interesse. — Die Stadt selbst ist Besitzerin von 750 Morgen Aeckern und Wiesen, sie besitzt ein Schlachthaus, die Kehrichtabfuhr liegt ihr ob, die Thierquälereien in unseren zum großen Theil schlechten Feldwegen sollen aufhören, der Abschluß der Eon- solidation eines Theiles unserer Gemarkung läßt schon seit 6 Jahren aus sich warten und bringt dadurch das Zusammenlegungswesen bei uns in Mißcredit; kurzum es tauchen in der Stadtverordnetenversammlung eine Menge von Fragen auf, die nicht allein von R e n t n e r n und F a b r i k a n t e n richtig entschieden werden können. Der Stadtvorstand kommt daher nicht gerade selten in die Lage, sich um Gutachten und Meinungsäußerungen an Landwirthe zu wenden, die Bürger der Stadt sind, aber nicht in der Stadtverordnetenversammlung sitzen. Damit ist aber das Bedürfniß, auch einige Landwirthe in der genannten Versammlung zu haben, erwiesen. — Wir lenken die Aufmerksamkeit der Wähler auf die Namen: Friedrich Helfrich, Karl Euler, Heinrich Noll VII., Louis Flett. Das sind Männer, die nicht allein jede Straße und jeden Winkel in der Stadt, sondern auch die Verhältnisse in der großen Gemarkung der Stadt genau kennen._______________________8867 Stadtverordnetenwahl. Zu der bevorstehenden Stadtverordnetenwahl werden als besonders geeignet empfohlen die Herren: We Gail, Fabrikant, Re Scheel, Kaufmann, J. Hoch, Rentner, Aron Katz, Kaufmann, W. Löher, Bäckermeister, Dr« Ae Mettenheimer, Rentner, J. Hansteln, Fabrikant, Dr. Kübel, Jnstitutövorsteher, L. Hey ligenstädt, Fabrikant, Fr« Helfrich. Oeconom, Heinr# Adami, Rentner, Je Klein, Metzgermeister. Durch diesen Vorschlag glaubt man sowohl den Interessen unserer Stadt, als auch den Wünschen der meisten Wähler zu entsprechen. Wir empfehlen deshalb dringend Festhalten an obiger Liste. :8865 Viele Wähler. flechte Frankl Würstchen, M Gothaer Cervelatwurst, 1 = M. Braunschw. geberrourft, k Zungen- und Zalamiwurst, /Z Hochs. Zchinkenroutade, L la. Corned Bees (Büchsen-/» steisch) empfiehlt Emil Orbig, 8874 Bahnhofstr. 30. !!!Ltrickwolle!!! beste Qualität, in allen Farben und Preislagen, sowie reine engl. Wolle, in der Wäsche nicht eingehend und sich sehr gut für Maschinen - Strickerei eignend; ferner die bekannte billige !!! Rockwolle!!! empfiehlt [7613 I. H Fuhr, Sonnenstr. 25 NB. Das Stricken von Strümpfen. Röcken rc. wird billigst besorgt. Auch stehen Musterröcke gratis zur Verfügung. 8853] Ein Kindermantel gefunden. Abzuholen ___________Bismarckstratze 6 III. Ganze Branntweinbrennerei Einrichtungen kaufe zu hohen Preisen Offerten unter L M. 5 an die Exped. d. Bl._______7u45 Wohnungs- Veränderung. Meine Wohnung befindet sich von heute ab Wallthorstrasse Nr. I im Hause des Herrn Carl Sack II. 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PROGRAMM: 1) Eine Faust-Ouverture für grosses Orchester von Richard Wagner. — 2) Ah Perfido, Scene und Arie op. 65 von L. v. Beethoven, gesungen von Frau Amalie Joachim. — 3) Adagio aus dem 7. Violin-Concert von L. Spohr, vorgetragen von Herrn R. Barth. — 4) Lieder-Vortrag von Frau Amalie Joachim, a. Suleika, op. 14 von Fr. Schubert; b. Feldeinsamkeit, op. 80 No. 2; c. Von ewiger Liebe, op. 43 No. 1 von Joh. Brahms. — 5) Sinfonie No. 1 B-dur op. 38 von R. Schumann. Programme mit dem Text der Gesänge sind i» 10 Pf. an der Gasse zu haben. Nummerirte Karten h 3 Mk., nichtnummerirte ä 2 Mk. sind in der Elwert’sohen Buchhandlung in Marburg zu haben. 8864 Kochöfen, Regulirösen, Wormser Oefen, Amerikanische Oefen von Rießner & Go., Nürnberg, Lönhold'sche Oefen von Gebr. Buderus, Kohlenkastcii, Ofenschirme, Feucrgcräthe, Schirmständer, Ofenvorsetzer empfiehlt _____ _____ Emil Eistor. 3446 xxxxxxxxxxxx\x\*xxxxxxxxxx * Fra« I. 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DtSconlo^tz.om.-ÄnLbettv Lombarden Für die überaus vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns so plötzlich betroffenen schweren Verluste unseres lieben Sohnes und Schwagers sagen hiermit unseren herzlichsten Dank. Limburg a. d. L. und Giessen. „ Staatsbabn-Actien Lombard. Eisenbahn- „ - Familtenwohnung zu ver- E. Brst,)Flügelsgaste 16. Louis Rohde II., Färber in Großen-Lmden, Johannes Leun VIII., Bürgermeister daselbst, Johannes Kramer, Landwirth daselbst, Ludwig Keßler V., Landwirth daselbst, Wilhelm Velten, Wagner daselbst, Heinrich Velten HL, Landwirth daselbst, Ludwig Faber I, Landwirth daselbst, Johannes Menges XVI, Landwirth daselbst, Heinrich Weiß, Maurer daselbst. Gießen, 26. October 1889. Großherzogliches Amtsgericht. Kullmann. 11/450. IH/252. X/652. V/890. Vorm Namen Heinrich Keßler: IX/215. H. Gemarkung Burkhardsfelden: Vorm Namen Daniel Hofmann und Frau, geb. Schmidt: V/441. VI/310. Vorm Namen Daniel Hofmann: IV/20. Vorm Namen Daniel Hofmann Eheleute: IX/327. 8. Gemarkung Daubringen: Vorm Namen Hofmann, Georg II: 1/283. 6. Gemarkung Großen-Linden: DeffenMche Bekanntmachung. Ansprüche an die unten mit Flur und Nummer bezeichneten, den beibemerkten Namen in den Grundbüchern zugefchriebenen Liegenschaften, die theils veräußert, theils überschrieben werden sollen, sind so gewiß innerhalb sechs Wochen, vom Erscheinen in den Blättern gerechnet, dahier vorzubringen und zu begründen, als sonst die vorliegenden Verträge bestätigt, die Beschränkungen gelöscht und die Einträge in die Mutations Verzeichnisse verfügt werden. 1. Gemarkung Allertshausen: Vorm Namen Johannes Römer IV und Frau, geb. Benner: VIII/53. Vorm Namen Johann Heinrich Nachtigall Wwe.: XI/349. Vorm Namen Adam Wißner: 11/340. VIH/307,3- VIII/307,5. 2 Gemarkung Annerod: Vorm Namen Ludwig Pfeffer und Frau, Klara geb. Kinkel: VI/8. 3. Gemarkung Beuern: Vorm Namen Kaspar Stein I und Frau, geb. Stein: X/194. 1/748. Vorm Namen Wilhelm Hahn III: IX/214. III/292. VI/83. 1/169.548. 1060,5. 1083. V/147. V/678. VI/84. VIII/474. IX/412. X/1134. 1198. XVIII/296. 565. 781. XX/198. III/38. IV/233. Vorm Namen Heinrich Wagner III und Ehefrau, geb. Speyer: X/148. Vorm Namen Philipp Weiß: 11/299. VI/292. XII/675,5. XIII/347. 1. Gemarkung Hausen: Vorm Namen Heinrich Engelhardt und Frau Anna Marie: 1/457,6. 8. Gemarkung Lang GönS: Vorm Namen Johannes Velten I und Ehefrau, geb. Nern: XXV/50. X/147. XXV/128. H/279. V/450. 11/225. 933. XXVI1I/590- Vorm Namen Johannes Velten I: V/354. XXI/617. XXVII/105.118.119 Siebaction: A. Scheyda. — Druct und Bcrläg der Brühl'fchen Druckerei ßr pietsch) in eßen. « Die heutige Nummer umfaßt 1 Blatt und 1 Beilage. Corrrsderrsv« von E. Wasserschieben, Bankgeschäft -frankfurter Börse vo« I. November ta39. Schlußcourie 1 Uhr 15 Min XVI/16. Gießen, den 24. October 1889. Großh. Amtsgericht Fresenius. Gebhardt. Bekanntmachung. Laut Gesellschaftsvertrag vom 28. September 1889 hat sich unter der Firma „Spar- und Vorschubverein Großen-Linden, Actiengefellschaft" mit Sitz in Großen-Linden eine Actiengefellschaft gebildet, deren Eintrag in das Handelsregister des unterzeichneten Gerichts erfolgt ist. Gegenstand des Unternehmens ist: Uebernahme und Fortführung des seit 1. April 1874 in Großen-Linden unter der Firma Spar- und Vorschußverein zu Großen- Linden, eingetr. Gen., bestehenden Geschäfts, ferner der Betrieb von Bankgeschäften in allen seinen Zweigen, Gewährung von Darlehen und von Hypotheken jeder Art, Erwerb von Kausschillingen, Empfang von Darlehen, Annahme von Commijsionögeschäften, An- und Verkauf von Wechseln und Wertpapieren — unter Wahrung der genossenschaftlichen Zwecke (Förde- rung von Credit und Erwerb). Das Grundkapital beträgt 50000 «X und zerfällt in 50 aus Namen lautende Actien von je 1000 «X Der Vorstand wird auf je 6 Jahre von der Generalversammlung bestellt, welche die Zahl der Mitglieder desselben bestimmt. Der Vorstand zeichnet mit seiner Namensunterschrist unter der Firma der Gesellschaft. Die Zusammenberusung der Generalversammlung geschieht durch den Vorstand, soweit nicht gesetzlich auch andere Personen dazu berufen sind, und ist mindestens eine Woche vor dem Tage der Versammlung unter Angabe der Tagesordnung öffentlich bekannt zu machen. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft werden mit der Firma der Gesellschaft als Ueberschrist und mit der Unterschrift „der Vorstand" oder „bet Aufsichtsrath" erlassen und zwar im Deutschen Reichsanzeiger und im Kreisblatt für den Kreis Gießen. Der Vorstand ist befugt, an Stelle des letzteren ein bezw. mehrere andere Blätter zu wählen. Die Gründer der Gesellschaft, welche sämmtliche Actien übernommen haben, sind: 1) Georg Dern II , Landwirth in Großen-Linden, 2) Heinrich Faber, Schuhmacher daselbst, 3) Johs. Faber VIII., Landwirth daselbst, 4) Ludwig Faber I., Landwirth daselbst, 5) Johannes Feller I. Wittwe, Specereihändlerin daselbst, 6) Philipp Hardt II., Landwirth daselbst, 7) Johannes Keßler V. Wittwe, Landwirthin daselbst, 8) Johannes Keßler VII. Wittwe, Landwirthin daselbst, 9) Johannes Keßler X., Landwirth daselbst, 10) Ludwig Keßler IV., Landwirth daselbst. 11) Ludwig Keßler V., Landwirth daselbst, 12) Phil. Keßler III. Wittwe, Landwirthin daselbst, 13) Philipp Keßler VII., Landwirth daselbst, 14) Johannes Kramer, Landwirth daselbst, 15) Friedrich Lang, Schmied daselbst, 16) Johannes Leun VIII., Bürgermeister daselbst, 17) Georg Luh V., Destillateur daselbst, 18) Georg Luh VI., Landwirth daselbst, 19) Johannes Luh V., Landwirth daselbst, 20) Philipp Luh VI., Landwirth daselbst, 21) Johannes Magnus V., Landwirth daselbst, 22) Johannes Menges I, Landwirth daselbst, 23) Johannes Menges XVI., Landwirth daselbst, 24) Anton Ohly, Landwirth daselbst, 25) Louis Rohde II., Färber daselbst, 26) Philipp Schaum II. Wittwe, Landwirthin daselbst, 27) Johannes Schmidt IV., Landwirth daselbst, 28) Konrad Stamm, Schreiner daselbst, 29) Heinrich Velten III, Landwirth daselbst, 30) Johannes Velten VII. Wittwe, Landwirthin daselbst, 31) Wilhelm Velten, Wagner daselbst, 32) Johannes Volk I, Eisenbahnarbeiter daselbst, 33) Julius Walter, Kaufmann daselbst, 34) Ludwig Wagner II., Landwirth daselbst, 35) Johannes Weigand IV., Küfer daselbst, 36) Georg Weiß III., Maurermeister daselbst, 37) Heinrich Weiß, Maurer daselbst, 38) Konrad Weiß, Maurer, Wittwe daselbst, 39) Johannes Dern III, Backsteinbrennereibesitzer in Gießen, 40) Ludwig Volk XIII., Bürgermeister in Allendorf a. d. Lahn, 41) Ludwig Schmidt II., Landwirth in Allendorf a. d. Lahn, 42) Lehrer Eduard Otto in Darmstadt, 43) Bahnmeister Zörb in Gernsheim, 44) Jakob Luh, Bahnwärter in Lang-Göns, 45) Philipp Hardt III., Geometer in Lollar,) 46) Ludwig Fiedler III, Landwirth in Dollar, 47) Friedrich Engel I, Landwirth in Lützellinden, 48) Georg Hofmann, Landwirth daselbst, 49) Friedrich Jung, Johs S-, Landwirth daselbst, 50) Friedrich Müller I., Landwirth daselbst. Für die Zett vom 1. October 1889 bis 1. Januar 1896 sind'. Mitglieder des Vorstandes: Johannes Weigand IV., Küfer in Großen-Linden, Director, Johannes Luh V., Landwirth daselbst, Rechner, Anton Ohly, Landwirth daselbst, Coutroleur, Mitglieder des Aufsichtsraths: 4 pCt. Reichsanleihe 3V2 „ n „ f , 4 „ Preutz. Consols % „ Disconto-Commandit-Antheile Darmstädter Barck-Actien Oefterr. Sredttactten Oefterr. Staatsbahrl-Aetie« Dorttnunder Union-Actten Darmstädter ©anfactien Tendenz: fest. 103 00 1 5 pCt. BuderuS-Obiigationen 107.8 01 4 pCt. Ungar. Goldrente 102 6015 „ Italiener Rente 106.401 4 „ Griechen 103.3014 „ Egypter 8482] Südanlage 23, Nebenhaus: zwei Zimmer und Küche au ein älteres kinderloses Ehepaar oder einzelne Frau zu ver- miethen. __ 8315] Zu oermiethen der zweite Stock. ______________.Liebigftraße 61. 7754] Ein freundliches möblirtes Zimmer per sofort zu oermiethen. ________Neustadt 21. 8199] Ein gut möblirtes Zimmer mit Kabinet zu oermiethen. Afterweg 47. 8 15A] Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethem_______________Steinstraße 36. 8508] Zwei ineinandergehende gut möbl. Zimmer sofort zu oermiethen. ________________________Bleichstraße 7. 8732] Gut möblirtes Parterre-Zimmer mit besonderem Eingang vor dem Corri- dor zu oermiethen. _____________Schillerftraße 9, parterre. 8522] Möbl. Zimmer zu oermiethen. ______________________Marktstraße 34. 8786] Möbl. Zimmer zu oermiethen. ___________________Ludwigsstraße 36. 8381] Gut möbl. Zimmer vermiethet Alb, »ehrend, Marktstr. 32. 8568] Gut möbl. Zimmer mit Kabinet zu oermiethen. Grünbergerstr. 13 II. 8618] Ei» hübsch möblirtes Zimmer in freier Lage in der Nähe der Anlagen zu oermiethen. __________Bahnhofstraße 40 II. 8573] Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.____________Bahnhofstraße 62. 8578] Gut möbl. Zimmer billia zu oermiethen.____Neustadt 8, 2. St. 8836] Ein möbl Zimmer zu oermiethen. ___C. Eteinhäufer. 8619] Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Ludwigsstraße 24, I. St 7534] Eine Wohnung von 3 Zimmern, Küche, Speisekammer nebst Zubehör, zu oermiethen Dammftraße (verlängerte Flügelsgasse) 29. 8470] Zwei große ineinandergebende gut möblirte Parterre-Zimmer mit Piano zu oermiethen_________Westanlage 15. 5713] Gartenstraße 21 r möblirte Zim- mer zu oermiethen__ 7775] Zwei gut möblirte Zimmer zu oermiethen. Heinrich Kiefer, __Neuenweg 32. 8545] Comfort. Wohnung nebst großem Lagerhaus alsbald zu oermiethen, eventuell ganze Hofraithe zu verkaufen. Offerten unter N. N. 36 an die Exped- d. 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Fabrikanten J. °seSnin Gießen, I 11 folgtnl*” »#•!*** 6 c« ^Men ft R1, uflU|nn Siebt L? ne«e fabahV^i NaßgeS61 biwJ* ersten Mtt .®u» Z‘9°r ®eiten t •*>?!* Der Ger Tagebl." mitz Esten,/intei die ihm nntergk Abenteuer Den er sei lediglich | lönbs fort und die Lust berge. In der P Ege Debatte E. Dieselbe fischen Antr den Kaiser ^?8°ng der' “WuStta enttonrf ber c die Mta !* '^zun>! m c" ,üt i-h ^Herren n>, ^dankens h Stadtverordnetenwahl Zur Wahl der Stadtverordneten beehren wir uns folgende Herren vorzuschlagen: Baist, Theophil, Rechtsanwalt, Brück, Karl, Goldarbeiter, Buchner, Otto, Dr. Professor, (lall, Wilhelm, Fabrikant, Helfrich, Friedrich, Oeconom, HeSSs August, Rentner, Heyligenstädt, Louis, Fabrikant, Leber, Wilhelm, Bäckermeister, ÜSiayer, August, Weinhändler, Schmoll, Emil, Fabrikant, Vogt, Heinrich, Rentner, Zurbuch, Adolf, Fabrikant. Der Vorstand Des oalionalliberaleii Vereins. Hafer hat preiswerth abzugeben [8318 A. Bachrach, Bismarckstraße. Schönes Weißkraut verkauft Friedrich Cost, 8420 Neustadt 10. ist der Geschmack und wundervoll die Farbe des Kaffee-Getränkes, welchem bei der Bereitung eine Kleinigkeit von Weber's CarlSbaderKaffee-Gewürz in Porttonsstücken zugesetzt wurde. Dieses vorzügliche Gewürz ist in Cotonialw.-, Droguen- und Delicateß- Handlungen zu haben- 1445 Amerik. Oefen, Füllschachtöfen, Irische Oefen, Meidinger-Oefen, Regulier Füllöfen, sonstige Heiz u. Kochöfen, Herde und Bügelöfen in großer Auswahl empfiehlt [8760 A. Kröll. Neue Naflanieu empfiehlt 8766 L. Kaikhol. 8276 Ein junger Mann, in schriftlichen Arbeiten gewandt, wünscht solche in seinen freien Stunden gegen mäßige Vergütung zu übernehmen. Adressen beliebe mau g^fl. in der Exped. d Bl. abgeben zu wollen. 8727] Größere und kleinere Parthten westfälische Kohlen und CoaKs für sofort oder Termine zn kaufen gesucht, Offerten unter Angabe der Zechen erbeten eub L. 2028 an Rudolf Moffe, Köln. Kaufmännischer Verein Gießen. Samstag de» 2. November b$. Js., Abends 8V2 übt, im Saale des „Cafö Leib" Qeflentlicher Vortrag des Herrn Reallehrer Hans Kahl aus Wimpfen über „Kaiser Friedrich HL, ein Lebens- und Characterbttd". Wir machen noch besonders daraus aufmerksam, daß auch der Besuch von Damen sehr erwünscht ist. . Der Eintritt für Mitglieder und deren Damen ist frei. Für Nicht- Mitglieder beträgt derselbe 40 Pfg. * Person und sind Karten in der Ricker'schen Buchhandlung, sowie an der Kaffe zu haben. 8687 Indem wir um zahlreichen Besuch bitten, theilen wir mit, daß der Vortraa bei Restauration stattfindet. Der Vorstand. Intern. Nahrungsmittel-Ausstellung Cöln 1889. Einzige höchste Ausstellung für die Branche. „Goldener Stern mit Ehrendiplom.“ Üänner-Turn-Verein Giessen. EZ /M Haupt-Versammlung W EAM!vd Samstag 2. November Abends 9 Uhr tm Veremslocal (Darmstädter Haus). Tagesordnung: 1) Bericht des 1- Sprechers über Kreis, Gau and Berem. - 2) Rechnungsablage. — 3) Vorstandsmahl. 8789 1.70, 1.80, 1.90 das Pfund ist die beste und reellste Marke, in ganz Deutschland am meisten verbreitet. In Griessem bei Herrn J M» SchuihlOf. A. Zuntz sei. Wwe. in Bonn und Berlin, Hoflieferant Sr. Majestät des Kaisers und Königs etc., Grösstes Etablissement der Branche in Deutschland, 8660) einzige Kaffeebrennerei in Bonn mit Dampfmaschinenbetrieb. Zautz’ gebr. Java-Kaffee Handschuh- und Cravatletk-Geschäft 8765 Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckest (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. I Pianos zu vermietben. | Monatliche Mietpreise: 3, 4, 5, 6 Mk. und höher. Freie Stimmung. ■ Anf einzelne Tage zu Hochzeiten, Concerten, Tanzunterhaltungen etc. 1 6, 7, H, 9 Mk. und höher (einschliesslich der Transportkosten). [7ö76 ■ H Wlib.Rudoipii, Pianohandlung, Neuenweg 9. | befindet sich jetzt 10 Seltersweg 10 nahe meinem seitherigen Laden. 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