Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. tz-ureaur Schulstraße 7. n Orten geschehen ist, die gefangenen Räuber gleich nach Dutzenden hinrichten laßt. Denn wenn sich die Räuberbanden jederzeit wieder aus der verarmenden, unzufriedenen i ~ gartschm Landbevölkerung mit Leichtigkeit rekrutiren können, wie es nach dem Berichte des Sofianer Gewährsmann der „SBofl- Ztg. den Anschein hat, dann stz das U-b-l auch tiefer, -ts daß di- hin und wieder erfolgende Gefangennahme und Jus i- ficiruna einer Brigantenschaar eine durchgreifende Besserung herbeisuhren konnte Vielleicht werden die Herren Räuber nächstens den Orient-Expreß-Zug einmal aufs Korn nehmen, dessen Plünderung gewiß eine reiche Ausbeute verheißen wurde. Preis vierteljährlich 2 Mark M Pf mit Bringerlohtr. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 ”On ^Dielommerttche Ruhepause in der inneren Politik wird schon ir. den nächsten Tagen wieder erwachender Thätigkett für di- Wint-rl-sston-n des Reich» nnb des vrenklifchen Landtages weichen. Noch im Lauf- dieser Woch- soll d-r Zusammentritt des Bundesrathes -rsolg-n welcher sich ^^rmitd-raber- maligen Verlängerung des So-ialist-ng-s-tz-s mit der Erledigung der Ard-iter-Alt-rs. unb ^nvaliden-Versicherung und des Genoßenschaftsgesetzentwurfes, a . I »en Arb-ü-n ZU beschäftigen haben würde. Unter den Vorarbeiten für den preußischen Landtag nimmt natürlich di- Festsetzung des Etats die erste Stelle ein und ist man in den preußischen Ministerien bereits mit den Etatsarbnten beschäftigt Indesfen bandelt es sich für j-tzt wesentlich nur um Vorbereitungen, wahrend man für die weitere Förderung die Rückkehr d-s Finanzministers von seinem Sommerurlaub- oder I doch näher- Weisungen des Herrn v. Schol, erwartet. Comminar.sch- Berathungen »wischen^Mitgliedern des Finanzminist-rums und Vertretern der einzelnen R-ssor werden" erst in etwa Plonalssrist ihren Ansang nehmen. Die Berufung des Landtages wird, wie die „Rat. Ztg." erfährt, nicht früher, als bisher üblich, «Mj», Mitte Januar; es bleibt mithin noch Zeit genug, um den Etat rechtzeitig fenjuittuai und ihn dem Landtag- bei seinem Zusammentritte sosort zugehen lassen zu können. U-ber weiteres Material für die Landtagsverhandlungen ist noch nach keiner Richtung hin eine Entscheidung getroffen. , , I Di- Nachricht, daß di- kaiserlichen Primen am Samstag vor. b' .°f nach Potsdam zurückg-k-hrt feien, hat sich als verfrüht herausg-st-llt. D,- V-im hr der Prinzen aus ihrer thüringischen Sommerirische sollte vielmehr -rst an diei-m 2) - I mOt6 ^Die"u-bnng«n des französischen R-servegeschwaders im M^ dessen plötzlich- Mobitisirung tu Parts anfangs eine förmliche Panik herv-rrie^ habe» in dieser Woche ihren Ansang genommen. Der französische Marineministet:, , Krantz, wohnt den aus zehn Tage berechneten Uebungen an Bord des Torp-dotag rs Faucon" bei. Das g-sammt- Flottenschauspiel, welches Frankreich letzt im .. ft. t• mecr darbietet, ist dtrect aus den Kri-gssall zugeschnitten, denn -s soll »ergen..jtan'r- balb welcher Frist die Mittelmeerflotte Frankreichs sür den genannten Fall ”°Wa"bl6 ac'ionsber-it sein würde, während die Fiottenübungen selbst den Zustand und di- Der- | wendbarkeit des mobilisirten Geschwaders sür verschiedene Zwecke darthun sollen. Begreislich-r Weis- verfolgt man besonders in Italien die Flottenmanöver des ft - »ösischcn Nachbars mit Interesse, d-nn daß dieselben ihre Spitz- gegen Italien kehren, ist klar und italienischerseits wird man sicherlich nicht verfehlen, aus dem Verlause der maritimen Uebungen Frankreichs die entsprechenden Schlüsse zu ziehen. Die zu einer europäischen „Berühmtheit" gewordene Brigantenaffaire von Bel- Iowa hat ein grelles Streiflicht aus gewiss« Zustände in Bnlgarien geworfen und wie es da im Lande Ferdinands I. aussieht, erhellt auch aus einer dcr ,,Vofs.Z g. aus Sofia zugegangenen Korrespondenz. Es heißt da u. 21.: Räuber überall , und sogar schon vor und in d-r Hauptstadt d-s Fürsten. Wir können uns aus Sosta keim zwei Kilometer weit entfernen, ohne starke militärische Bedeckung. Selbst diese nützt zuweilen nichts; d-nn man schleppte st- vor einigen Tagen mit einem maeedo- nischen Opfer in die Berge. Auf -inen Bicrbrauer-ibesitz-r bei Sosta, Namens Tris- kovitsch, wurd-eine förmliche Hetzjagd unternommen Trifkovitsch enttarn a6er unb «a cnfnrt nnA ssurova" auf, um sicherer leben zu können- Wre weit Dte Frechhett der noch nie ,° stark ausg-tr-t-n-n Briganten geht, beweist der Umstand daß sie selbst nicht scheuten, in das Militärlager einzudringen und von dort sechs Pferde sowie zwei Wagen mit Broden mitzunehmen. In Sofia sowie dessen Umgebung wurden in ben letzten Tagen Verhaftungen unter dem pachte der Th-ilnahme D0J9£»°"1“,enn Geholfen wird damit keineswegs, denn der Grund der sich immer mehr ausbreitenden Brigandage liegt in der Verarmung der Landbevölkerung, welche durch harten Steuer- druck gezwungen wurde, ihr Letztes zu verkaufen". Das sind in der Tha recht^erbauliche Kustände in dem glücklichen Bulgarien und cs nutzt da offenbar auch nicht viel, wenn" die bulgarisch- Regierung, wie es dieser Tage in Lompalanka und einigen anderen Politische Rundschau. Gießen, 28. August. traf am Montag gegen 11 Uhr Vormittags in Dres den ein, auf dem Friedrichstädter Bahnhose von König Albert und d-n Prinzen d-s sächsischen Königshauses empfangen. In Begleitung des Königs begab sich der Kaffer, s Straßen von einer dichtgedrängten Volksmenge lubelnd d^ußt, nach der Alberfft d^ , , x. . , . „ her Könialicken Akademie der Künste zu Berlin beabsichtigt, mit der in diesem Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntmß gebracht, daß Kunstwerken bestehend in Oelgemälden, Skulpturen, Aquarellen rc. zu verbinden. • Jahre daselbst stattfindenden akademischen Kunstausstellung Lottens von Kumt r 19 ausschließlich Preußische, sondern Deut che Künstler, bezrehungs- J ’ Mit Rücksicht barauf, bafi 1^^TmÄn L ÄftÄ der ganzen Deutschen KüMerschaft zu Gute kommen wird, ist °°n Großherzogltchem weise Deutsche Kunstwerke werden berücksichtigt w rden d>eL°tter,e ty 9 Großherzogthum erthe.lt worden. ” <\5* * ‘v __ ________— Deutschland. Darmstadt, 27. August. Sein- Königliche Hoheit der Großh-rzog haben Aller- gnSdigst^-rr.ht^ugust bm Gymnasium zu Büdingen v- Hermann From- wann auf fein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. September ds. Is. an, bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in den Ruhestand zu Ersetzen. Auasbura. 27. August. Das Projekt einer Acti-nges-lffchast für Spiritus- verwerN w Bayern ist gefcheit-rt, da die größten Brennereibesttzer Oberbayerns den Anschluß verweigern. - Telegraphische Depeschen. WoM'S trlegr. Eorrespondenz - Burea«. Berlin, 27. August. Wie di- „Post" erfährt, würde S-. Majestät d-r Kaiser seine Riis- nach dem SÜd-n den 26. September er. antreten, zunächst den König von Württemberg, dann den Grobherzog von Baden und den Prinir-g-nten von Bayern besuchen und sich hieraus Über die Brennerbahn nach Rom und Neapel begeben, der *nf^nthalt in Italien werde etwa 10 bis 12 Tage dauern und auf dem Rückweg w-rd- Mai tä" Venedig be uchen und mit der Pontebbabahn nach Wien reifen Nach ^em Besuche bftm Kaffer von Oesterreich in Wien und Schönbrunn werde Se Maiestat noch einige Tag- mit d-ms-lb-n in Stey-rmark jagen und sodann zum Geburtstage d-r Kaiserin am 22. November wieder in Berlin eintreffen. Danzig, 27. August. Der „Danziger Z-itung" zufolge fft dem Ob-rprasid-nten ! von W?tp" aßen, v. Ernsthausen, der erbetene Abschied unter Verleihung des Kronen- I OrbenS $reS6cn“’27b™u8uft. “’scmiajeftät der Kaiser traf heute Vormittag bald nach 11 Uhr aut dem reichgeschmückten Berliner Bahnhose hterselbst^ ein, woselbst der König, bi? Printen des könialichen Hauses, die Generalität, die Minister, die Spitzen der Behörden, die Mitglieder der preußischen Gesandschaft und beide städtischer° Kollegien zum Empfange versammelt waren. Die gegensesttge Begrüßung der beiden Monarchm I mar eine überaus herzliche, ebenso wurden die königlichen Prinzen von Sr. Maiestat dem Kaiser herzlichst begrüßt. Nach Vorstellung des beiderseitigen Gefolges scbrittm ! der Kaiser und der König mit ihrer Begleitung durch das mit Blattpflanzen prächtig geschmückte Köntgszimmer auf den Bahnhofsplatz hinaus, woftibst d-r r. b-rbuigerm-ist-r I Dr Slübel eine Ansprache hielt und ein Hoch auf Seine Majestät den Kaster au^ brachte welches begeisterten Widerhall fand. Hier war auch ! Leibarenadier-Regiments ausgestellt, deren Front der Kaiser an der Seite des Königs vithXtAHrhrittU sichren beide Monarchen unter dem Geläute der Glocken in A .-m vift-ännig-^H ftGalkwag-n durch die 7-ichg-schmückt- Stadt ..ach d-r Kaserne b-s (Ar/nadier Reaiments Nr 101 woselbst der Kaiser über fern im Kasernenhofe in ^omvaan^srontauÄ die Parade abnahm. Nachdem die Allerhöchsten un^böchsten Herrfchaft-n in^dem Osficiercastno das Frühstück eingenommen hatten, ttch^Famil"alle Winmer^ber /ÄFÄ von Thurn ünd Taxis, die obersten Hofchargen und das beiderseitige Getolae Tbeil ^m Ganzen sind 40 Einladungen ergangen. Ulm 27 August. Don dem FrÜH-Schnellzug Paris-Wi-n en g -ist-n bald na» » SÄ'3 Ä'Ä SiftÄ Öl?"-SiÄKÄä .Nd Ebemikalien lagernd auf unerklärte Weise in Brand geriethen. Die Gebäude und Vorräthe sind nicht rettbar. Die Feuerwehr ist bemüht, die angrenzende Schiffswerft wärder vernichtete total 7 große alte Holzschuppen mit bedeutenden Quantitäten Bau «WM Mr' 2O1 Mittwoch ben 29. August 18881 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. Lokales. . ~ Gietzen, 28. August. In Darmstädter Blättern befindet sich die Nachricht sn& Handel unv Berrehr. ««« das Reichspostamt ^ekmm!"mach"t"^votn"l^Sepkmber^ab"cin"^E"b'6?“" Kabel tritt,, «ebühren ein, nachdem infolge der Beschlüsse der b-p Wort- gesellschastcn die bisherige Gebühr für bkStrlrfm mlwW'k Prioal-Telegraphen- -inerseiis und New-Bork oder de» '5'" zwischen London, Brest oder Annr. g.,,-®,® daher ein nicht hoch genug zu schätzendes Verdienst des Münchener Professors Soxhlet, einen einfachen Apparat construirt zu haben der es aestattet die dem Kinde darzureichendc Milch einige Tage hindurch pilzsrei zu erhalten t», bis dabin vereinfacht ein solches Verfahren die Kindelernäl rung und die et ein n bis dahin nicht gekannten Schutz von Darmerkrankungen (Durchfall) Der Apparat besteht aus einem Blechgefäß, in dem eine Anrabl fleint» welche die einzelnen Mahlzeiten in richtiger Mischung (Verdünnuna mit bas Gefäß dann °om Feuer genommen, so läßt man die Flaschen etwas abkübleu und Snaflthna .kühlen Ort (Keller), wo sie bis zum Gebrauche aufbewahrt bleiben. Soll das Kind trinken, so wird die Milch durch Einsetzen der ftlafrb? in mnrmpa ftopfen abgmommen" und An 7°u^e°"/GumEhpsen ?Üfgesetzt"^ Das°Mn"d ?r°nktÄso ÄrVÄÄSa3* »«-•« L",.L°SL beim Saugen -7 d« Brust der°Fall"ist. W°“‘ Milch pilzsrei, wie dies Eine besondere Aufmerksamkeit muß dem Reinigen der gebrauchten sslasch-n und Stopfen zugewendet werden. Niemals darf Milch in einer benuten ^tnM,Tn.,k«, bletben. Die Flasche muß entleert und auf das Gründlichste mit re^inem^WMer aus" ÄmSä ä«?*** “b'’“™" «scheinen, zur gleichen Zeit, wie das O?ig,nal in^Mlanh"“"^ I" .O.bcr6aufat I einerseits und New-York oder den cänad'isch^n Droni7-^n SJon,bon' Brest oder Havre SS“'1 b”......«Ä .-S s--L SS Vermischtes. EZWNEEMS MWM-M'ZLW SJSgBSSJÄHSSgE Literarische». setzungen des sp^nmn"d7n Rmn"ns ^Dst^Al^nst!"''^ s‘6Jn ben Sott krau,es „In der Schutzhülle" von Johannes Proelß .abl^l^ ^ “nb be„s, Novellen- brnen wir anführen: „Ein deutsches Dorfin Atttkn« n»?n-b '»'«essante Artikel, von letzte Thealcrsalson" von Rudolf von Gottschall ®ngc[' "3U W, Robert Aßmus, „Geheimes Photographiren" oon’ÄÄ Untergang geweiht» von säss-ääss sie gss« Gegenstand behandeln, entschieden das beste Ueberrn?*^ Kt w'In mel.cbc bcn gleichen Kaisers, des Königs Mb-rtvonSachsendesPr nzrkaent.n 9- Üd7?P°'SbL"chk-it des Kaiserin mit dem jugendlichen Kronprinzen, SiämS’u [ w P° b ”°" Bayern, der Wärmegrade der Lahn und der Luft. nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 U6t Gießen, den 28. August W-ss« 15 Gr. Rubsamen. I "°ch Amerika finb bei ben' für Telegramme JC 1,0®-1,08"wtureie11^ 1 St'5-6 kostete: Butter, pr. Pfd. eter 0—00 Käse pr. St 4—7 s> 0 29. Enteneier 6—7 a @änfp3 Ä*Ä"i fiÖR &■ per Gentner M. 7,00-7,50, Milch pr Eiter 12-18 / TO^f.’00.-7'00- Zwiebeln «4 Ä'Ä’Ä BHjÄIt ££• Schlachtgewicht S-55^9I516uaI%-4f I- Quall^o Pfund 2. Qual. 45—50 wua1, 4U 45 Hammel 1. Oual. 60-62 ' ber"®niäbrtae - g-ben Sle mir bk Tournüre. Mädchen in der Freude ihres Herrens dellen^M ?^m Wunsche nachkam, vergaß bat 'bre Lippen, den Toiletten egeLd an "neu BLmu^natä brachte die Briefe ar und der tunge Soldat nahm den Humordes ’-ubeltc und lachte ,nb b»s“Ä »s?WfcS*"1 Scharsrichter ftraulS”«i(»«Ito Joseph Gor-cki durch den Ex-Kaiserin^Eugenie"er'h!elst aks ft'Ä* «reibt aus Turin: Die Geschenken von der Stabt L.dge ein Sniktnttob in ^a'^f D"m&Wt- unter anderen eine Legion Veilchen, die Lieblingsblum-der »2, 1“1 auf kfenhast zartem Grunde Kleid trug die schone Spanierin An efttzla-s Mal ' „-'"gewebt war. Dieses Wege zum Traualtar. Vor eintaen Fr !n J?rcm ^eben, nämlich auf dein ^ancs repräfentlrt, in einer weißen Att^Eass^^^r- dk einen Werth von Prinzessin Läittta. Sk GpÄoUerin len'k £ m 8 ?cypacft' an die Inhalts bei: sie hätte aebofft hna A&mSlk beschenke einige Bellen des ÄS“6 'br Glück aus festerer Grund,afe Untverfitäts - Chronik. °°n Lücken ausznsüllen » “ Da es aber eine Menge getretenen llebersüllung im Theologie-Studium nnrh Ä ", B-russarten längst ein- preußrschen Universitäten studirten im Wintersemeiter istV 77 K,‘rr.®uJ bc" "Eun femefter 1887-88 59,4 pSt alkr beutf*en ätX. L?876~^L42'5 pEt< 'm Winter- Straßburg, Jena, Heidelberg, Gkßen Rostock' n» la .^br.end der Besuch von die Anziehungskraft von Leipzig, Erlangen und Tüblna^" . ^ ageblieben ist, hat den preußischen Faeultäten hat die Beniner Grellsm^n to™?8 abgenommen. Unter stark an Frequenz zugenommen ®re6Inn '„nh a n b ' Marburger und Königsberger Bonn, Göttingen und Kiest unb 6a[Ie weniger. Gleich geblieben stab LandwirthfchaftticheNachricht«^. ~--- (Nachdruck verboten.) ma ~ Obst zu confcrotren.] Wie angenebm pa ift Uaumen rc., bis nach Weihnachten und länger moMffrrif4e§ Obst, wie Jeder wissen, doch auf welche Weise dies am ftrf/prftpn b »«erhalten, das wird Vielen unbekannt sein, sonst würde dieses Verfahren erreichen ist, dürste noch - I bisher geschehen ist, da dasselbe überdies sehr billla werden als dies löst zu diesem Zwecke einige TropfenCarbolsäure W^s ift Man I eine Quantität frisch gebrannten Kalkes. Wenn dieses UnfUnb diesem es mit der Hälfte trockenen Holzkohlenstaubei^ gemischt ’Ä» ist wird man den Boden einer festen Kiste legt eine Schicht in Van 5 °/esem Pulver bedeckt darauf, und wenn die Früchte nur kleine sind roiettfTmbingewickelter Früchte zwei Papierbogen, ohne sie jedoch einreln etn,nniipk-r man sie zwischen Schicht bieses Pulvers^ so forts^renb^bi/ bk^KEe^aesüllt Et^A^t -'n-" ! ft» bk Früchte über ein Jahr frisch und können ml? Weife halten Sfflp'11 •’ *“,bM "«“„ÄVliÄK ...»R.1Ä- •»* wascht; doch reicht dieses Mittel nur aus so lanae^die^0>Ä! f?utcr Milch getrockneten und veralteten Flecken muß man (VblorfiüF ,rtJ* ^md. Bei ein- lost zu diesem Zweck 84 Gramm Chkrkatt In einem St In ""wenden. Man. Wassers, schüttelt dasselbe tüchtig und läßt es 24 Stnn^ mit einem Liter weichen gießt man die klare Flüssigkeit tn einen andern stehen. Dann X »?»“«"£’£e*Kn~b;"„-J“2:?®Ä“S S?“ •■ü”b,w ................ .-Äj'i» X |S‘”Ä,S B>oHe, Zucker, Reis, Salz, Salpeter, Wein und viele andere Maaren. Sechs Personen smd umgekommen zwei wurden verkohlt aufgesunden, eine starb auf dem Transport "°L dem Krankenhause, drei wurden unter den TtÜmmerhausen begraben und sind nicht nutftnbbar, zwei wurden schwer verletzt in das Krankenhaus gebracht Der -ngerlchtete Gesammt chaden wird auf mehrere Millionen geschätzt. Die Schisfswlrst von Blohm u. Voß ist zwar In großer Gesahr, Indessen wenig beschädigt. ”a,,n9lper,t Warum sterben im Sommer so viele Rindet, besonders Säualinae an Brechdurchfall? 9 9 ' lieber dieses Thema wird von Herrn Prof. Dr. Ahlseld in Marburgfolaendes zu Nutz und Frommen besorgter Mütter mitgetheilt: 9 [ 9 Die Zahl der in den Sommermonaten an Durchfall und Breckdnrebsall erkrankenden Kinder ist eine enorm große und leider enden diese Krankheiten so bäusta bas zarte Leben. Besonders das erste Lebensjahr Ist gesährdet und hier sind wiederum vor den anderen btejenfgen Kinder der Gesahr ausgesetzt, welche nicht mit Muttermilch aufgezogen werden. -^uunuHuy Es ist eine vollständig sicher dastehende Thatsache, daß an dieser Krankbeit Ersetzung der den Kindern dargereichten Milch die Hauptschuld trägt. In der Sommer- KÄä'Ä.™' welchen die Milch I» AM« Diese Veränderungen in der Milch werden hervoraebrackt durck eine nni^r Jeinfter Pilze, welche theilweise in der Luft enthalten MW tse in dm Schmutz tbe“e"; w° _°tche dem Innern der Gesäße anhasten, sich entwickeln. Würde man nun auch die Gesäße, welche die Mtlch ausnehmen sollen, aus das Gründlichste säuern und vollständig pilzsrei halten so genügte immer allein der Zutritt von Lus , um dft Mich »ur Gährung zu bringen (sie wird sauer, sie gerinnt) und sie dadurch ür ein kle nes Kind, einen Lauglmg, unbrauchbar zu machen. «eines Würde man jedesmal wenn das Kind Milch bekommen soll, die Milch gründlich aus kochen und auch sonst alle Borstchtsmaßregeln gebrauchen, um die ftersetznna her Müch »u hindern, so wurde eine Erkrankung der Kinder selbst in den Sommermonaten nicht leicht eintreten. Em derartiges Verfahren ist aber selbst in wohlsttuirten Familien mt°h M-rTt?,cl ro,e"l9cr *n Säufern, in denen die Mutter Tags über an" «estrengt beschäftigt Ist, dem einzelnen Kinde nicht viel Zeit zuwenden kann =trt, njl N°ch-r°" bl-ibt das gründliche Kochen immer eine sehr mißliche Sache stört Le Zuß, E«rL if‘ *" b£r 3if0d' b° Sp'r»us oder Petroleu,? beL^t Ä j Grenadier X?6u«n0 °°" ci"™ in der Gegend von Reinickendorfs’beiBerlinVÄ***" bif Ausgabe zufiel, Rückwege zur Feldwache fti"^ b r Sri^er mit bern ^L ,nnC°8in°3ci.rCkn- 3Iuf b™ ft->nd, den er ausnahm und welchen s n Paftouillenfübrkr ^.ncS *ebcr"en ®e0en= für eine Tournüre erklärte, näherer x Einjahrig-Freiwilliger, Toilettenstück eine Anzahl rosafarbener Brieicken d/p ^s^-^ *I!an- " diesem intimen Verfasser hatten und an etne i^ e,n"n Studenten zum waren. Der Finder überließ geaen eine ^rlins wohnende Dame gerichtet die sonderbare Brieftasche und^ Q% man wieder f ncm Patrouillenführer her Einjährige die „Dame" auf,^um b«fe?bm^ibrffia roar' suchte sie auch glücklich allein an aber es mnr ^tgenthum auszuhandigen. Er traf Backfischalter. Unter diesen Umständen zögerte ^r^natürli^ im 3artcfien deutete an, daß er seinen Fund lieber den Eltern übprnXn^m^1 x ^^H^?usgabe und so inbrünstig dies nicht zu tbun hob firh übergeben wurde, aber die Kleine bat „Papa und Mama haben ja keine Idee ?on Benno's ErMenr ^Rtt!^ erweichen liefe, wem Cul wieder oder — Sie treiben mick in hpn Tnh „ s ß'a§c&en wir j Hab-Mr B-nno's Li-b°sbri-s- k-ln-nsich7r^n Platz as'nm.n,?^ ^ckfisch „Ich am/etzten Sonntag bei einem Spaziergang mit meinen ffitP^n Cr ^"urnure, die ich ? »ich., welche Angst ich bei dem Gedanken »usgestande"n"hgik daß°"n'ehrlkche?S" Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 6872 6876 und Möbel. 779.50 6858 6836 A- Bramm. 6832 Aeilgeöolenes 6678 baue. 1.20 C. Roth» Incarnat-Kleesamen empfiehlt 6770 6374 Hoffmann, Konkursverwalter- Weißbinderarbeit Steinhauerarbeit Gußeisenlieserung Pflasterarbeit Cementirungsarbeit Carl Hensel, Wallthorstraße. v4L 117.71 „ 2024 20 „ 470.14 „ 5005.50 „ 5359.- 5 „ empfiehlt 6880 Lacke, Farben and Materialw&aren xu allen Zwecken in besten Qualitäten tiefert die Otte Sokaaf, Setters weg 9S. Im Auftrag: Louis Rothenberger Gerichtstaxator. Prima Kölner Raffinade, Prima Doppel-Essig, Fsi. Wein-Esfig, Capern, Citronen, Spanischen Pseffer, in Schoten und gemahlen, Schwarzen und weißen Pseffer, Nelken, Senskörner, Die Einwohnerschaft wird freundlichst ersucht, zur Erinnerung an den Tag von Sedan am 2. September die Läufer zu schmücken. Gießen, den 25. August 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Bekanntmachung. Die Holzhauer- und Setzerlöhne von den Stadtwaldungen für das Eiaisjahr 1889/90 sollen Gamstag, den 1 September. Vormittags 11 Uhr, im Saale des Rathhauses versteigert werden. Gießen, den 25. August 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Donnerstag den 30. August, Nachmittags 2 Uhr, wird im Carl Punge'schen Local, Bahnhofstraße 26, der Rest der Glas- und Porzellanmaaren, wobei insbesondere noch schöne Tassen, Biergläser, Bier- u- Weinservice, fe-ne Blumenvasen, Wandteller. Fischplatten u. s. w-, sowie einige Reale, einthür. Kleiderschrank, Bilder, Tisch, Stühle, Waschbütten rc, Dorö's Prachtbibel, fast neuer Kinderwagen versteigert. erscheinen: , , r a) alle Privatpersonen, welche Bauarbeiten nicht gewerbsmäßig als Unternehmer, d. h. für ihre eigene Rechnung aussühren lasten, b) diejenigen, welche Arbeiter bei dem Ofensetzen, Tapezieren, Stubenbohnen, Anbringung, Abnahme und Reparaturen von Wetterrouleaux u. s. w. beschäftigen, und c) diejenigen Bauhandwerker, welche Bauarbeiten ausführen, die zu ihrem gewerbsmäßigen Betriebe nicht gehören. Gießen, den 25. August 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Carl Petri, Markt. Carl Roth, Wallthorstraße. M. Schäfer, Grünbergerstraße. I. M. Schulhof, Marktstraße. Carl Schulze, Schillerstraße. Carl Schwaab, Seltersweg. Wilh, Seuling, Nordanlage. Chr. Ludw. Thoma-, Neuen- Mittwoch den 29. August, Nachmittags von 2 Uhr an, werden im Auftrag der Retter'schen Erben nachbenannte Gegenstände meistbietend versteigert, nämlich: 2 Theken, verschiedene große Reale, 1 Stehpult mit Briefreal, 1 Leiter, GaSeinrichtung, 2 Ladenspiegel und mehrere Rouleaux, ferner mehrere Commoden, Sopha's, Büchergestelle, 2thür. Kleiderschrank, mehrere Betten und andere Möbel. Arbeitsversteigerung. Donnerstag, den 30. l M., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause versteigert werden: veranschlagt zu Fuhrleistungen „ '«• Gießen, den 25. August 1888. io Pfd. prima Kernseife M. 2.30 I Jgft Orbi'gkB°hnW°ß°. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 6837 Bekanntmachung. Betreffend: Die Ausführung des Bauunfallversicherungsgesetzes vom 11. Juli 1887. Unter Bezugnahme auf das Ausschreiben Grobherzoglichen Kreisamts Gießen vom 24 December 1887 in Nr. 303 des Gießener Anzeigers und die daselbst veröffentlichten Bekanntmachungen fordern wir alle diejenigen Personen, welche danach zur Einlieferung der geforderten Nachweise verpflichtet erscheinen, auf, diese Nachweise für den Monat August d. I. unter Angabe der verwendeten Arbeitstage und der verdienten Löhne oder Gehälter auf dem vorgeschriebenen Formular bei Vermeidung der im Gesetz angedrohten Ordnungsstrafe bis längstens 3. September l. I. an uns abzuliesern. Wir bemerken, daß zur Einlieferung dieser Nachweise verpflichtet A. Bramm. Versteigerung von l ' PH. Bauer, Bahnhofstraße. Chr. Bieker, Neustadt. Carl Bieler, Kreuz. Ioh. Hainbach, Marburgerstr. L. Kalkhof, Frankfurterstraße. G. Kinkel, Kreuz. Wilh. MontanuS, Marktstraße. Nähmaschinenhandlung von [5463 Verkaufsstellen für den Ooppel-Essig aus der Fabrik von Ed. 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