Nr. 149 Freitag den 29. Juni 18Z8. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r S ch u l st r a ß e 7. Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 94 Betr essend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum ernjährig - freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werben hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzog- thum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat- 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbrinaen. v , r , . Z. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Acteniormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; c. ein Unb eich öltenh eits zeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; 6. das Schulzeugniß. i. Sodann wird noch besonders bemerkt: - Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d; daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reyezeug- niffe für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen I Ord., sämmtlich nach dem Schema 17jur Ersatz-Ordnung (I. Th eil der Wehr - Ordnung vom 26. September 1875 — Reg.-Bl. Rr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. der angeführten Ersatz-Orb. verwiesen. Gustav-Adolf-Verein. Da bis zum 4. Juli die Heuernte noch nicht beendigt sein wird, so mußte das Jahresfest des Gustav-Adolf-Vereins verlegt werden. Wegen des Landesfestes zu Bensheim und des Festes für Innere Mission zu Nauheim konnte kein ftüherer Termin als Mittwoch den 2S. Juli gewählt werden, an welchem Tage wir es, so Gott will, in Großen-Linden feiern werden. /_i v * Lang-Göns, am 24. Juni 1888.Dr. Strack, Dekan. a. Geburtszeugniß; . b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit u. Fähigkeit, den Freiwilligen Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr Zeller. a Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. . * Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. daß sich die Londoner wie die Wiener, die römische wie die Petersburger Presse mit höchster Anerkennung über die erste Thronrede Wilhelms II. sich ausspricht. Selbst die Pariser Blätter können sich im Allgemeinen dem Eindrücke der kaiserlichen Kundgebung nicht entziehen und heben den Friedenscharakter derselben hervor, wobei sie gleichzeitig erklären, die Thronrede sei durchaus geeignet, die in Folge des deutschen Thronwechsels in Paris entstandene „Beunruhigung" zu verscheuchen. Auch die Preß- commentare aus den übrigen europäischen Hauptstädten betonen vor allem den friedlichen Ton der deutschen Thronrede, während sie doch zugleich auch deren feste und männliche Sprache rühmen. Wie zu erwarten, klingen die Äußerungen der Wiener Zeitungen besonders warm, herzlich, es spiegelt sich in ihnen unverkennbar das freudige Echo wieder, welches der Hinweis Kaiser Wilhelms II. auf die unveränderte Fortdauer des deutsch-österreichischen Bündnisses im Donaureiche hervorgerufen hat. Was speciell die Petersburger Blätter anbelangt, so äußern die Deutschland sonst mißgünstigen Zeitungen „Nowoje Wremja" und „Grashdanin" sich vollkommenzustimmend zur Rede Kaiser Wilhelms und meint hierbei die „Nowoje Wremja", der Wunsch des Kaisers, gute Beziehungen zu Rußland zu unterhalten, könne zu sehr guten Resultaten für Rußland führen, ohne daß letzteres nöthig habe, die Unabhängigkeit seiner eigenen Politik aufzugeben. Alles in Allem genommen, kann man die Quintessenz der europäischen Preßurtheile über die deutsche Thronrede dahin zusammenfassen, daß sie eine neue, gewichtige Friedensbürgschaft bedeute und hieran knüpft man allenthalben in Europa die Hoffnung, daß nunmehr die noch so schwankende allgemeine politische Lage eine Festigung im Sinne der ferneren Erhaltung des Weltfriedens erfahren werde. Die zur officiellen Mittheilung von der Thronbesteigung Kaiser Wilhelms II. an die auswärtigen Regierungen und Höfe entsendeten außerordentlichen Abgesandten sind zumeist am Dienstag von den betreffenden Staatsoberhäuptern empfangen worden. Hierzu wird aus Rom gemeldet, daß der außerordentttche Abgesandte an den italienischen Hof, Fürst Pleß, beim Könige Humbert eine nicht weniger als drei Stunden währende Eonferenz hatte, nach welcher er auch von der Kontgm Mar- gartta empfangen wurde. Die österreichisch-ungarische« Parlamentsausschüsse haben ihre Thätigkeit beendigt und erfolgte am heutigen Tage der formelle Schluß der Delegatlonoseiston. Dieselbe hat diesmal nicht die geringste Streitfrage zwischen den beidersettigen Delegationen ergeben und konnten daher deren Arbeiten in so glatter Weise erledigt werden, wie es in den Delegationen bislang noch kaum geschehen rst. Selbst den neuen außerordentlichen 47-Millionen-Credit für militärische Zwecke haben die Delegationen unverändert genehmigt und hiermit ist natürlich die gemeiniame Regierung durchaus zufrieden. Ueberhaupt kann dieselbe mit Genugthuung auf dre ganze Zession zurückblicken, die ja namentlich der Politik des Grafen Kalnoky wiederholt so glanzende Vertrauenskundgebungen gebracht hat. Politische Rundschau. Gießen, 28. Juni. Auf die erste Kundgebung Kaiser Wilhelms II. vor den versammelten parlamentarischen Vertretern des Reiches, die sich am Montag unter so glanzvollen Formen und im Beisein fast sämmtlicher regierender Bundesfürsten vollzog, ist am Mittwoch die erste Kundgebung des jugendlichen Herrschers vor den Vertretern des preußischen Volkes gefolgt. Wenn die Thronrede bei Eröffnung des Reichstages mehr die Grundzüge der künftigen auswärtigen Politik des Reiches und Preußens entwickelte und von den Innern Tagesfragen nur die Socialpolitik berührte, so legte die T h r o n r e d e zu der gleichfalls in glänzendster Form erfolgten Eröffnung des p r e u ß i s ch e n Landtages die Grundsätze der inneren Politik Wilhelms II. dar. Die außerordentliche Reichstagssession ist bereits am Dienstag, also nach nur zweitägiger Dauer, wieder geschlossen worden, da es sich eben nur darum bandelte, die Thronrede mit der üblichen Adresse zu beantworten. Der Entwurf der Adresse war noch am Montag Abend im Senioren-Convent des Reichstages in seinem Wortlaut festgestellt worden und erfolgte in der Dienstagssitzung die Verlesung desselben durch den Präsidenten v. Wedell-Piesdorf. Das Haus nahm den Adreßentwurf ohne Debatte und einstimmig an und beauftragte das Präsidium mit Ueberreichung der Adresse- der Reichskanzler, welcher bis dahin der Sitzung in großer Generalsuniform und mit sämmtlichen Orden geziert, beigewohnt hatte, verließ alsdann das Haus' da eben kein- Discussion über die Adreste beliebt wurde Staatsseerttair v Boittcher Elas hierauf di- den Schluß des Reichstages aussprechende allerhöchste Botschaft und mit einem enthusiastischen Hoch aus den Kaiser endete diese so kurze, aber denkwürdige Tagung des Rcichsparlamentes. Am Dienstag, also am Tage vor dem Zusammentritte des Landtages, erfolgte die Vereidigung des preußischen StaatSministeriums. Die Krisis im preußischen Ministerium des Innern scheint nunmehr beendigt indem der Oberpräsident der Provinz Brandenburg, v. Achenbach, zum Nachfolger v Puttkamer's ernannt werden dürfte. Herr v. Achenbach hat ^an einmal der preußischen Regierung angehört, als Handelsminister, als welcher er vom 13. Mai 1873 bis zum Jahre 1878 amtirte, wobei er sich die Anerkennmig werter Kreise erwarb. Meinung^ Verschiedenheiten zwischen ihm und dem Fürsten Brsmarck, namentlich in Sachen des Eisenbahnwesens, veranlaßten den Rücktritt v. WnbaM D0^nbe^ worauf v. Achenbach das Oberpräsidium der neuen Provinz Westpreußen und am 15. Februar 1879 dasjenige der Provinz Brandenburg erhielt. Sein nunmehriger Wiedereintritt in die Regierung beweist, daß alle Differenzen zwischen ihm und dem leitenden Staatsmann beglichen sind und man kann nur wünschen, daß Herr v. Weben; toSftX™ neuen, schwierigen Posten eine gesegnete Thätigkeit entfalten möge. Politisch bekennt sich der neue Minister des Innern zur freiconfervativen Partei, deren Mitbegründer Herr v. Achenbach bekanntlich ist. Aus dem AuSlarrde interessiren zunächst die Kundgebungen zur Tbro n- Deutschland. --^.Darmstadt, 27. Juni Se. König!, Hoheit der Grvßherzvg und Seine „oer Erbgroßherzog, in deren Gefolge sich Generaladjutant Generallieutenant v. Westerweller, sowie die Flügeladjutanlen Oberstlieutenant Wernher und Hauptmann Frhr. v. Grancy befanden, smd heute früh 7 Uhr 37 Mtn. von Potsdam hierher zuruckgekehrt. Zum Empfange am Bahnhof waren die Brüder des Großherzogs, Prinz Heinrich und Prinz Wllyelm, und der Stadtkommandant Generalmajor Freiherr Röder v. Diersburg erschienen. Die Herrschaften fuhren nach dem Schlosse, auf dessen Dach /o^L?/b,,^roßherzogllche Flagge aufgehisst wurde. Der Großherzog ertheilte darauf tm Schlosse verschiedene Audienzen und empfing u. A. auch den Königlich preußischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister Legationsrath Dr. Freiherr ”• Tilmann, der sein erneutes Beglaubigungsschreiben überreichte. Nachmittags fährt der Großherzog nach dem Hoflager Seeheim, woselbst er noch einige Zeit zu verweilen Mntorn %rb0ro^cp°0■ : roäbrenb dieser Zeit im hiesigen Schlosse, die Prinzessin Alix bet ihrem Vater in Seeheim. Dank'ousz^L^n« Roth b-igesteu-r. haben, von dieser Stelle aus Meinem friedigun^aus ki77?chiig?7 Ergebnisse °7rü?LckL L L-gis-aturperi°d- mit Be- Zusammenwirken mit der Reaieruna errielt rnnrh»»' $>anL9*^rcm einträchtigen Saue Ich, daß es uns auA in S-.fnnf. “nlb r,nb: 3“> Rückblick hierauf ver- gegenscitigern Vertraue? g^ene^ unb b^r* **6«, oon ÄVtrn®tUnbanid,aUUn6Cn nid’t g-siörter Arbeit dieWMfahtt des L°;. Amtes ^bernom^nen^aber'Ich^ret^an^dte Mir nach Gott^z'?!^' Meines königlichen Staates erster Diener ist. 9' B n Preußen der König des Vermischtes. { . △ ®^a^nrJ3uni. Wie Alles, was auf Wohlthätiakeit abzielt in Mainr uf einen guten Boden fällt, so hat auch das Projekt der Errichtung von Ferienkolonien für un^mtttelte Kinder rasch Boden gefaßt. Auf der erst einige Taae auf- die ein- sur oHpninf tipipirfitipf . c ctncr ansehnlichen Summe,. die ein. für allemal gezeichnet wurde, schon 5000 JL jährlicher Beiträge. N^^heinhessen. 27. Juni. Ein Gutsbesitzer von Staudenheim stürzte ÄS"«?!8» ÜOnt bcn! na$ Kirn gehenden Zug und fiel so unglücklich, daß ihm der Kopf vom Rumpfe getrennt und der Arm abgefahren wurde. Die Thronrede zur Eröffnung des preußischen Landtags am 27. Juni 1888. Erlauchte, edle und geehrte Herren von beiden Häusern des Landtags! In trüber Zert heiße ^zch zum ersten Male von dieser Stelle aus will- kommen. Nur wenige Monate hat das Scepler in Meines dahingeschiedenen Vaters Hand geruht, aber Image genug um zu erkennen, welchen Herrscher das Vaterland in ihm verloren hat Die Hoheit seiner Erscheinung, der Adel seiner Gesinnung sein ruhmvoller Antheil an den großen Geschicken des Vaterlandes und der Heldenmu h christlicher Ergebung mit dem „er gegen die Todeskrankheit kämpfte, haben ihm im Herzen seines Volkes ein unvergängliches Denkmal gesetzt. 9 ,, die ungezählten Beweise treuen Gedenkens und liebevoller Theilnabme welche Mir m diesen für Mich so schweren Tagen zugegangen sind, sage Ich Allen die Mir mit ihrem Tröste genaht sind, Meinen königlichen Dank. ' 0 C •-! Ä.ÄXoiK’Ss L totiBSSS® StStfÄr’™1“1 DOt 3bnen ba6 Gliche G-lobniß "Ikh gelobe, daß Ich die Verfassung des Königreichs f p ft n„k ünD%ber11 batten und in der Uebereinftimmung mit derselben und den Gesetzen regieren will, so wahr Mir Gott helfe!" ’ n Un0 ktCcAClrcn! ÄVer Myelin hat in seiner ruhmreichen, von großen Thc^en in Krieg und frieden erfüllten Regierung das heutige Preußen aeffhnffpn unh Streben unseres Volkes nach nationaler Einheit verwirklicht ° " b b“S ... , Mein in ®ott ruhender Vater hat mit derselben Pietät, welche Mich Ihm aeaen- nntüit* a*«;na* .zbiEo"t,ef*ct0unß sich in den öffentlichen Urkunden, welche Mu p° '"'ch-s V-rmachtniß darstellen, die Politik und die Werke Meines verewigten Grobvaters angeeignet und ^ch bin entschlossen, ihm auf diesem Wege ju polttU aU bcm ®c6iclc ber Regierung Preutzens wie aus dem der RUchs^ -MMLMZWMW Meinen herzlichen innigen Dank sur Deine treuen Wünsche, die ich von Herzen °erwi?ere' funbrnUh?tt? ^5* ui Ungarn die lebhafteste und freudigste Aufnahme at= sunden hatte. Allein hierdurch werde man nicht der Pflicht entfinhpn hip zu entwickeln. Wünschen wir eine energif^e^ au«“®iSfo »«■»Kaä&S enthebe, für die Hebung seiner Kraft zu sorgen. Er sei überzeugt daß er auf (Srnnh genauer Kenntniß der öffentlichen Meinung Ungarns'erklären könne daß mare^aBi^i^.“'^^ W '-'n-r Thronbesteigung vollkommen geeignet Ä M r ? ?ertJLauen gegenüber dem Bündnisse, Verehrung für den Herrscher und für den lettenben Staatsmann des oerbünbeten Staates in bem allae- meinen Gesuhle ber ungarischen Nation nur noch mehr zu steigern. ' 9 " k <» Evndon, 27 Juni. Das Unterhaus lehnte in zweiter Lesung die Bill betreffenh dstselbe^beLfkh^L""^ 3 *°? MB StiÄmen ab,'naLdem die ÄeLn» ~ m 27.3uni. Nach neueren Meldungen ist auch Umea nieberaebrannf wirf?CV bie Einäscherung Umeas unb Sunbswalls entstanden Ä Ard auf 25-30 Millionen Kronen angegeben. An 12,000 Menschen sind obdachlos. Es bildeten sich Comitä s zum Einsammeln von Geld und Nahrungsmitteln Drei Dampfer mit Vorräthen sind von hier abgegangen. u^uu^uiwcin. ^ret t, Rewyorlk, 27. Juni. Nach einer Depesche aus Mexiko hat eine plötzliche Ueber- troSmin,J in F°/ge von Regengüssen die Städte Leo und Silao zerstört An Inwohner, welche im Schlafe überrascht wurden, seien unter den Trümmern in °us « P°'° zufolge mären im ganzen 27. Juni. Im weißen Saale versammelten sich die Landtagsmitglieder von 11 /« Uhr ab sehr zahlreich. Der Saal war in gleicher Weise in Trauer dekorirt wie vorgestern. Unter dem alten preußischen Baldachin stand der preußische rnassiv- ^bronsessel. Vom Throne aus rechts standen die Mitglieder des Herrenhauses links des Abgeordnetenhauses, die Präsidien vorne in der Mitte. Um 12 Uhr erschien StflQt^inifkduni geführt vom Fürsten Bismarck. Nachdem dieser den Landtag durch Verneigen begrüßt hatte, verließ er den Saal, um dem Kaiser Meldung zu Mtatten. Der Kaiser betrat den Saal im programmmäßigen Zuge, verneigte sich beim Heraustreten aus den Arkaden vor dem Landtage und wiederholte diesen Gruß dicht vor den Thronstufen. Der Präsident des Herrenhauses brachte ein stürmisch auf- Hoch auf den Kaiser aus. Dieser trug, wie die Prinzen Leopold ftein= nd?, Albrecht und bie übrigenRitter des SchwarzenAblerorbens einen rothsammetnen Mantel. Die Kcnseiln erschien mit ben Prinzessinnen Heinrich, Friedrich Carl unb ber tob-. Prinzessin von Meiningen in ber Loge rechts vom Throne. Der Kaiser verlas die Thronrede bedeckten Hauptes. Bei der Eidesleistung erhob er die Stimme. Die Rede wurde mehrfach, namentlich am Schluffe, mit stürmischem Beifall begleitet. Nach der M^ung reichte der Kaiser dem Fürsten Bismarck die Rechte, welche dieser küßte Nachdem Fürst Bismarck den Landtag für eröffnet erklärt hatte, verließ der Kaiser benC©aaT ^urm ^en' von bem Präsidenten des Abgeordnetenhauses ausgebrachten Hoch totales* @ün»??!*nü«r2t8;t?“!**a nod? *n «Ut-m And-nk-n stchcndc Zaps'sche fflartJn R a“ * 1 V a.uS Wiesbaden wirb nächsten Samstag Abend iii Stcin'S S ™ . « Das Quartett besteht jetzt aus neuen Kräften, wellhe die !ÄnI^m)?„!?/^^^^ungen noch übertreffen sollen. Jedem Freunde eines wirklich ^ch^ien Mannergcsanges durfte ein Besuch dieses Musterquartetts zu empfehlen fein. König Wilhelm 1 werde Ich Meinem Gelöbniß entsprechend treu und gemiffenäart di- Gesetz- und die Rechte der Volksvertretung achten und schützen und mit gleicher Gewissenhaftigkeit die verfassungsmäßigen Reckte der Krone wahren und ausüben, um st- dereinst Meinem Nachfolger un?er- kummert zu überliefern. Es liegt Mir fern, das Vertrauen des Volkes auf die Stetia- k-it unserer gesetzlichen Zustand- durch B-str-bung-n nach Erweiterung der Kronr ckt- zu beunruhigen. Der gesetzliche Bestand Meiner Rechte, fo lange er nicht in äraäe gestellt wird, genügt, um dem Staatsleben das Maß monarchischer E?wirkuna ,u stch-rn, dessen Preußen nach seiner geschichtlichen Entwickelung nach sein» beutia n ■.ÄaffÄ'SS Ä-Ä werde sie auch deshalb und nicht nur Meines Gelöbnisses wegen halten und schü^n Abnherren folgend, werde Ich es jederzeit als eine Pflicht 4saI S1! rea 1,°^! Bekenntnissen in Meinem Lande bei der freien ^res Glaubens Meinen königlichen Schutz angedeihen zu lassen inbT D-fri-dtgung hab- Ich -s -mpfundm, datz die n-u-r- kirch n bUnS KaiU 8efü5rt 6at' di- Beziehungen des Staates der katholischen Kirche und deren geistlichem Oberhaupte in einer für beide Fr'i/denntmmbanbnefu -rha.te“'”' 34 ro Coursdericht der frankfurter Börse Retchsbank-Disconto 3% I alte 101.30, neue 102.50 Telegraphischer Eoursbericht der Berliner Börse vom 28. Juni 1888. Tendenz: fest. 5267 Ein zuverlässiger Packer gesucht. Näheres in der Exped d. Bl- 154.30 93.20 8240 82.60 97.30 103.00 102.50 97.50 103.80 106 80 103 40 167.00 105 00 10670 211.00 36 40 82 20 97.00 95.70 9070 66.00 99 50 149.70 Disconto-Eom-Antheile Lombarden 4% Ungar. Goldrente 5% Gemischte Russen 16.16-16.20 16.12-16.16 20.30—20.35 4.16—4.20 5291] Braver stadtkundiger Junge gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. Trieottaillen, Corsets, Schürzenstosfe Taschentücher, Müller <$• Bode, Wetzlar. 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Bei ungünstiger Witterung Abends bei Wirth Grün, Neustadt. 5346 Der Vorstand. 41/a% Franks. Landwsch. Creditbk.- Oblig. 4% Hamb. Hypothbk.-Pfandbr. 3 */2% do 5% Buderus Oblig. 27. Juni 1888. Franks. Bank-Disconto 3 0 3utn Hoherodskopffest Abfahrt ber Sektion Gießen: Samstag den 30. Juni, Nachm. ü Uhr 42. Um zahlreiche Betheiligung wird ersucht. 5318 Das Fahiienweihfest des Gesangvereins „Frohsinn" zu Launsbach, welches durch den Tod Sr. Majestät des Kaisers Friedrich III. verschoben werden mußte, findet den 1- und 2. Juli d. J. statt. des Herrn Buchhändler Willi. Ferber Eingang: Scliiossgasse 4% Preußische Consoltz 3V2% do. 4% Nassauer Oblig. 4% Bayerische Oblig. 4% Badische Oblig. 4% Hessische Oblig. 4% Franks. Hypothbk.-Pfandbr. Freunden und theilnehmenden Bekannten die traurige Nachricht daß mein einziges Töchterchen Marie gestern Abend 10 Uhr nach kurzem, sehr schwerem Leiden im Alter von 4 Jahren sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet die tiefbetrübte Mutter 5347 Frau Maria Karl Wwe. Stein’s Garten. Samstag Örn 30 Juni 1888: „ CONCERT des Zapfschen Vocal - Künstler - Quartetts (Muster-Ausrtelt) aus Wiesbaden. Anfang 8 Uhr Abends. Entree ?O Pfg. Programm 5 5339 kommt Dr. Blumberger’s neuestes Gedicht, comp. von 8- Wehrland: >2öir Deutschen fürchten Niemand, als Gott allein !* durch 6 Sänger z. Vortrag. Bei ungünstiger Witterung im Saal. 20 Francs-Stücke do. in */> Engl. Souvereigns Dollars in Gold 5331 Eine Frau wird zum Stillen eines Kindes gesucht. Licherstraße 3. Schafwolle gesponnen bei & 5335 Frau Scheer, Löwengasse 29. 5333 Entflogen ein Kanarienvogel (Weibchen) mit grünen Flügeln und grüner Haube. Abzugeb. geg. Belohnung Frankfurterstraße 13. Alpenröschen Sonnt68g.. den 1. dttii d. 5352 I. Wagner, Maurermeister. Verloren 1 am 16. Juni ein Korallenkettchen. Ab- zugeben geg Belohnung Markt 15. [5354 5353 Ein Stübchen mit Bett gesucht in schöner Lage der Stadt. Näheres Marktplatz 13. 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Vermischtes. △ Mainz, 27. Juni. Ein in seinen Einzelheiten noch nicht ganz aufgeklärtes schreckliches Ereigntß, dem zwei Menschenleben zum Opfer fielen, bildet augenblicklich das Tagesgespräch. Wir erfahren darüber Folgendes: Seit vorgestern Abend wurde eine hiesige Hebamme mit einem hier dienenden Mädchen vermißt. Der besorgte Mann wie auch die Herrschaft des Mädchens hielten am Abend in der ganzen Stadt Nachfrage, bis endlich gestern Morgen ermittelt wurde, daß die Frau und ihre Begleiterin am Abend in einem Badhause gesehen worden waren. Schleunigst begab man.sich nach dorten und auf die Nachfrage nach den Vermißten nahm man eine Durchsuchung vor, wo man dann alsbald die schreckliche Entdeckung machte, daß in der von den beiden Frauen benutzten Badezelle der Boden fehlte und die Vermißten hierdurch in das freie Wasser gerathen und ertrunken waren. Die Kleider der Personen fand man noch in der Zelle. Bis heute Mittag hatte man erst eine der Leichen gefunden. — 541 Kränze waren am Dienstag Mittag bereits in der Friedenskirche zu Potsdam eingegangen, um am Sarge Kaiser Friedrichs niedergelegt zu werden. Eine wohl ebenso große Anzahl von Kränzen, Palmen, Lorbeerkronen rc. lagert in der Jaspts-Gallerie zu Friedrichskron. Auch sie sind dazu bestimmt, den Sarg des Kaisers zu schmücken. Stündlich gehen überdies weitere Trauerzeichen aus allen Städten und Ortschaften der Welt ein. lieber diese Kranzspenden wird ein genaues Register geführt, jede einzelne notirt, um später dem Darreicher, wie dies mit den Kranzspendern für Kaiser Wilhelm geschah, den Dank durch das Hofmarschallamt aussprechen zu lassen. Diesem Dankschreiben war bekanntlich ein sauber ausgestattetes Büchelchen betgefügt, in dem alle Kranzspenden namentlich aufgeführt waren. Wie verlautet, wird der Dank diesmal in derselben Form ausgedrückt werden. Aus Thüringen, 25. Juni. Der wohl kaum je dagewesene Fall, daß ein 13jähriger Junge wegen Mordversuchs gegen seinen leiblichen Vater unter Anklage steht, stand dieser Tage vor der Strafkammer in Gotha zur Verhandlung. Der entartete Knabe, der wegen seiner Ungezogenheiten öfters empfindlichen Züchtigungen ausgesetzt war, hatte vor der That wiederholt geäußert, seinen Vater, den Handarbeiter May in Manebach, werde er noch todtschlagen, es müsse anders werden u. s. w. Als der Vater eines Tages allein zu Hause war und im Bette lag, holte der Bengel eine Axt, schlich auf seinen schlafenden Vater zu, versetzte ihm mehrere Schläge aus den Kopf und entfloh dann in den Wald, wo er nach einigen Tagen aufgegrifien wurde. Da die Verletzung nicht erheblich war, kam der jugendliche Verbrecher mit zwei Jahren Ge- fängniß davon. Werden, 23. Juni. Die Zahlmeister-Affaire, welche zur Zeit so viel Staub aufwrrbelte, hat nunmehr, wenigstens theilweise, ihren Abschluß gefunden. Am oer= flangcnen Montag wurde, wie der „Köln. Volksztg." gemeldet wird, der RaMmeifter F von Münster durch einen Offizier hier eingeliefert, um eine dreijährige Zuchthausstrafe abzubußen. Derselbe war im ersten Verhandlungsgange freigesprochcn worden Geaen dieses Erkenntniß hatte das Militär-Auditoriat Berufung eingelegt und die zweite Instanz hatte auf drei Monate Gefängniß erkannt. Hiergegen legte der Verurtbeilte sowohl, als auch das Militär-Auditoriat Berufung ein, letzteres weil von Seiten des Kriegsministeriums das Urtheil nicht bestätigt wurde. In dritter und letzter ^nftani wurden dem Angeklagten drei Jahre Zuchthaus zu Theil. 8 . » T $en Turnvereinen des Mittelrheinkreises ist nunmehr der Rechenschaftsbericht des Kreisvertreters für 1887 zuaegangen. Wiederum ist überall eine erfreuliche Ru- nabme des Turnbetriebs im Besonderen, wie der Turnvereine selbst im Allgemeinen festgestellt, so daß sich die Zahl der Turnvereine um 22, die der Mitglieder um 2010 der praktischen Turner um 665, der Zöglinge um 428, der Vorturner um 97 der vereinseigenen Turnplätze und Hallen um je 4 vermehrt hat. Im Ganzen zäbl't der Kreis jetzt 355 Vereine, 29 586 über 14 Jahre alte Mitglieder, darunter 4056 Röglinae 1537 Vorturner, 279 im Winter turnende Vereine, 85 vereinseigene Turnplätze und 39 Turnhallen. Der Kreis hat 14 Gaue, lieber 300 Mitglieder stark sind folgende Vereine: Offenbach Turn-Gesellschaft 400, Darmstadt Turn-Gemeinde 520, Kastel Turn- Verein 343; Mainz Turn-Verein 320, Wiesbadener Turn-Verein 386, Männer-Turn- Verein 375, Oberslein 300, Frankfurt Turn-Verein 545, Turn-Gemeinde 370 Turn- Fechtclub 390, Hanau Turn-Gemeinde 400, Offenbach Turn-Verein 708, Gießen Turn-Verein 830 Mitglieder. Literaris ches. — Die Massage. Ihr Wesen, ihre Bedeutung und Anwendung. Für» gebildete Laien faßlich dargestellt von Dr. med. Gr ünfeld. Mit 2 Abbildunaen Preis 1 JL. Verlag von Martin Hampel in Berlin W. Angesichts der großen Erfolge, welche die Massage neuerdings als Heilmethode zu verzeichnen hat, ist es ein dankenswerthes Unternehmen, den Laien mit den Einzelheiten der praktischen Ausführung des Massirens bekannt zu machen. Der Verfasser des vorliegenden Buches hat sich mit der Erfüllung dieser Aufgabe allein nicht begnügt sondern gibt uns neben einer Besprechung der verschiedenen Erkrankungen, bei denen die Massage sich bisher als wirkungsvolles Heilmittel erwiesen, auch eine Erläuterung der jeweilig vorzunehmenden Anwendungsweise der Massage. Durch einige in den Text eingefügte Abbildungen wird die Leichtverständlichkeit der gegebenen Anweisungen wesentlich erhöht. Weiße Seidenstoffe von Mk 1.25 bis 18.20 P. M-t. — (ca. 150 versch. Qual.) — vers. roben- und stückweise vorto- und zollfrei das Fabrik-D6M G. 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Guart nur M 1,50. bei freier Lieferung ins Haus 175. DM" Man abonnirt nur bei den Kaiserlichen Postanstalten. No. 1484 der Zeitungspreisliste, Nachtrag V. Ich wohne nunmehr bei Herrn Kaufmann Christian Wallenfels am Marktplatz. Fr. Barth, Rechtsanwalt. Jede Abonnentin der „Deutschen Frauen-Zeitung" erhält durch den Druck der Recepte in Buchform ein sich stets erweiterndes Kochbuch mir den neuesten und erprobten Recepten. Am Schluß des Jahres: Jnhaltsverzeichniß u. Register. Kochbuch umsonst! Reizende Musikbeilage Im al, enth. Salonst., Tänze, Lieder. Illustrirte Modenbeilage Ima^Genauefte Beschreibung der modernsten Toiletten nebst Schnittmustern zur Selbstanfertigung, Vorlagen für Handarbeiten. KocIiBhicIi uimsoiisS; Die in der „Deutschen Frauen-Zeitung" zur Veröffentlichung gelangenden Recepte werden in Buchform nochmal gedruckt und den Abonnenten grat, geliefert. Deuhche4ranm- Zeitung erscheint wöchentlich dreimal. Redaction: FrauRechtSanwalt G. Siebmann, Berlins 38. Inhalt: I. Theil: Das Wichtigste von den Tagesereignissen, für die Frauenwelt bearbeitet, Vermischtes. Humoristisches. H. Theil: Hauswrrthschaft- liche Artikel rc in großer Zahl; Aussätze, Märchen für die Jugend, Spielecke, interessanter Meinungsaustausch im Sprechsaal, Briefkasten. Hl. Theil: Feuilleton, enthaltend fesselnde Romane, Berichte über Theater, Kunst, Litteratur, Gedichte rc. Einem geehrten Publikum zur gefälligen Beachtung, daß ich von heute an täglich mein Panorama mit Firma: Rauschers Gallerte in O-wakö's Garten zum ersten Male hier aufgestellt habe. Erkenntlich durch die lebensgroße, mechanisch bewegliche Figur an der Kasse, „Schneewittchen" darstellend. Die Gallerte enthält: Das Allerneuste: Die Leichenausstellung Sr. Maj. Kaiser Wilhelms im Dom zu Berlin, sowie den Leichenzug vom Dom aus nach dem Mausoleum in Charlottenburg; die furchtbare Ueberschwemmung in Ostpreußen im April 1888; den Untergang der italienischen Expedition im Engpaß von Dagalt durch die Abyssinier, 25. Januar 1887; das Erdbeben von Nizza, 23. Februar 1887; die Katastrophe von Zug in der Schweiz, 7. Juli 1887; der Brand der komischen Oper zu Paris im März 1887. Sodann die prachtvolle Aussicht vom Berge Rigikulm in der Schweiz, von welchem Punkte aus man die herrliche Schweiz 40 Stunden weit im Umkreis zu überblicken vermag. Eine Total-Ueberstcht von New-Jork und Brooklyn in Amerika, nach der neuesten Ausnahme im Jahre 1887, sowie eine Polarlandschaft, naturgetreue Darstellung des nördlichen Eismeeres, mit Jagd auf Eisbären, Wallrosse und Walfischfang. Extra-Tableau: der Niagarafall in Amerika. Eintrittspreis: Erwachsene 20 Pfg., Kinder IO Pfg. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebens! ein 5325 Adolf Rauscher von Gmünd. Neuester Plakat-Fahrplan aller in Gießen ankommenden nnd abgehenden Eisenbahnzüge in der Expedition des „Gießener Anzeiger", sowie bei den Aeitungsträgern zu haben. Preis 20 Psg. 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Ich lade zum Abonnement ganz ergebenst ein und bemerke, daß alles Nähere in der Anstalt, wo auch die Liste zur gefälligen Einzeichnung offenliegt, zu erfahren ist. L. Chr. Turn- und Schwimmlehrer Kübsamen, 5203 Ich suche bis zum 1. Juli ein ordentliches Dienstmädchen. Friedrich Georg, Handelsgärtner. Lehrlings-Gesuch. Ein Lehrling von guter Schulbildung, Eintritt Mitte Juli, wird gesucht von 5186 Echternach & Hanstein. Guten bürgert. Mittsgstisch. 5288 Es wünscht Jemand noch einige Tage in der Woche mit Nähen zu besetzen, pro Tag 50 Zu erfragen Bismarckstraße 6. Deruliethungett. 5077 Eine Wohnung von 7 Zimmern mit Balkon und Zubeh. im mittleren Stock von Okt. an zu vermiethen- __Ostanlage, Wiesenstr. 2. ’ 4750] Familienlogis, 4—5 Zimmer mit Zubehör. ________Seltersweg 31. 667] Südanlage 11 der dritte Stock sogleich zu verm._________Naumann. —5238] 2. Stock, 3 Zimmer mit Zubehör, zu Juli zu vermiethen. _________________Grünbergerstraße 42. 5232] Logis im 3. 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