Nr. 122 Dienstag den 29. Mai 1888. eßenet Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pft Dnreaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Politische Ueberficht. Gießen, 28. Mai. Die für den Kaiser aus seiner Theilnahme an der Hochzettsfeier des Prinzen Heinrich resullirenden Erregungen haben, eine vorübergehende Abspannung abgerechnet, auf das Allgemeinbefinden des Monarchen erfreulicher Weise keinerlei nachlheiligen Einfluß geäußert. Auch vom Freitag zum Samstag hatte der Kaiser eine oute Nacht, so daß er sich am Samstag Morgen recht gestärkt fühlte und gegen 11 Uhr in den Park begab. Nach einer offictösen Meldung ist, günstige Witterung vorausgesetzt, die Ueberstedelung des Kaisers und seiner Familie nach Schloß Friedrichskron bei Potsdam für die ersten Junitage wahrscheinlich, während für den Hochsommer ein Aufenthalt in dem Taunusbad Homburg wegen dessen besonders geschützter Lage in Aussicht genommen ist. Der Prinz von Wales hat vor seiner Rückkehr von den Charlottenburger Hochzeitsfestlichkeiten nach London seinem in Stolp garnisonirenden pommerischen Husaren-Regiment Nr. 5 (Blücher-Husaren) die Ehre einer Besichtigung zu Theil werden lassen, indem der Prinz ant Freitag eine Parade über das Regiment abnahm. Die am Freitag vorgenommene Bcrathung des preußischen Abgeordnetenhauses über das Volksschullasteng esetz gestaltete sich zu einer parlamentarischen Haupt- und Staatsaction, indem namentlich die Frage der Verfassungsänderung zu langen und erregten Debatten Anlaß gab. Bekanntlich ist der frühere Beschluß des Abgeordnetenhauses, daß das Schullastengesetz eine Abänderung der Verfassung bedinge, weil es im Widerspruche zu letzterer den Staat zum Mitlräger der communalen Schullasten mache, vom Herrenhause wieder beseitigt worden; außerdem lehnte dasselbe auch die vom anderen Hause beschlossenen besonderen schulgeldfreien Armenschulen ab. Letztere Frage wurde indessen in der Freitagssitzung des Abgeordnetenhauses nur flüchtig gestreift, da sich die Opposition in dieser Beziehung zur Nachgiebigkeit gegen die erste Kammer entschlossen hatte. Um so heftiger und hartnäckiger entwickelte sich der Wortkampf um die Frage der Verfassungsänderung, deren Aufrechterhaltung durch Einfügung eines neuen S 6» in das Gesetz Dr. Windthorst beantragt hatte; wonach der erste Theil von Art. 25 der preußischen Verfassungsurkunde soweit abgeändert werben soll, daß die Staatsbeihülfe bei den Volksschullasten auch dann eintreten kann, wenn der Fall des nachgewiesenen Unvermögens nicht vorliegt; ferner hatte hierzu Abgeordneter Rickert (frets.) eine Art Vermittelungsantrag gestellt. In der Generaldebatte erläuterte Abgeordneter Richter in langer Rede nochmals die Stellung der freisinnigen Partei zum Volksschullastengesetz und entwickelte er hierbei besonders eingehend die Gründe, welche seine politischen Freunde veranlaßt hätten, die Frage, ob die Nothwendigkeit einer Verfassungsänderung vorliege, zu bejahen. Auch trat der freisinnige Führer der Anschauung entgegen, als ob es sich hierbei um eine Parteifrage handele und betonte er, daß sich für die Verfassungsänderung Mitglieder aller Parteien erklärt hätten. Nachdem hierauf Finanzmintster v. Scholz den Standpunkt der Regierung sowohl nach der finanziellen wie auch nach der verfassungsrechtlichen Sette des Gesetzes erläutert hatte, gab der Führer der Conservatioen, v. Rauchhaupt, die Erklärung ab, daß ein Theil seiner politischen Freunde an der Verfassungsänderung feft- halten, ein anderer Theil dem Herrenhausbeschlusse zustimmen werde. Alsdann ergriff Namens des Centrums Abgeordneter Dr. Windthorst das Wort, um sich ausführlich über die Stellung seiner Partei zur Verfassungsfrage zu verbreiten und sich im Ferneren über das Cartell auszulassen. Im weiteren Verlaufe der Generaldiscussion nahm auch der Cultusminister v. Goßler das Wort, um den Ausführungen namentlich des Abgeordneten Richter entgegenzutreten und außerdem versuchte Abgeordneter v. Gerlach sich der undankbaren Aufgabe zu erledigen, die veränderte Haltung derjenigen Conservatioen, welche ursprünglich ebenfalls für die Verfassungsänderung gewesen waren, inzwischen aber sich zur Anschauung der Regierung und des Herrenhauses bekehrt hatten, zu vertheidtgen. Schließlich wurde der Antrag Rickert gegen die Stimmen der Freisinnigen und alsdann der Antrag Windthorst in namentlicher Abstimmung mit 179 gegen 148 Stimmen abgelehnt. Am Samstag erledigte das Abgeordnetenhaus den Rest des Gesetzes und befaßte sich außerdem mit dem Commissions- bertchte, betr. die Ungültigkeitserklärung der Mandate der Abgeordneten für Elbing- Marienburg, Döhring und v. Puttkamer-Plauth, worauf der Schluß der Session erfolgt ist. Das österreichische Abgeordnetenhaus ist endlich am Freitag mit der sich immer langsamer hinschleppenden Specialdebatte über das Budget fertig geworden und nahm das Haus im Anschluß hieran auch das Finanzgesetz in zweiter und dritter Lesung an. Nun sich das Haus nicht mehr mit dem Ballast der Budgetberathung zu schleppen braucht, darf man wohl auch einer rascheren Erledigung der noch in der Schwebe befindlichen Vorlagen, besonders des Spiritusgesetzes, entgegensehen, so daß das Abgeordnetenhaus den Sitzungen der gemeinsamen Delegationen voraussichtlich schon in kommender Woche wird Platz machen können. Die Blättermeldung, es sei eine Verlegung der Delegationsfession in dem Spätherbst beabsichtigt gewesen, wird von der „Pol. Corresp." als vollkommen unbegründet erklärt. In Marseille war für vergangenen Sonntag ein Verbrüderungsfest zwischen den französischen Radicalen und den italienischen Republikanern projectirt. Das Fest ist indessen kläglich ins Wasser gefallen, denn die italienischen Radicalen schickten ihren französischen Freunden noch in zwölfter Stunde eine Absage und moti- viren 8r^ Intpiftn 28' $riai' ?0 Uhr 15 Min. Wrioatdepesche.^ Im Königlichen Schau- ipielhause worin geg-nroartig bauliche Veränderungen oorgenommen werden, stürzte heutc früh ein Thetl des Dachstuhls ein. Von 40 bei dem Bau beschäftigten Arbeitern °°"bmen 6 -°bt - »ä äxäs ?8’ 12-20 U^r- lPrioatdcpcschc.f Einsturz im Schauspielhause • f °" .nfa"9 JÜr fohl gehaltenen sechs Arbeitern haben sich fünf als schwer verletzt heraus- ’ ' E verlautet authentisch: em von Bauarbeitern über dem Bühnenraum errichte es G.rust (n.cht Dachstuhl) brach zusammen und verschüttete die daruNtt beschaft-gten Arbeiter; di- Ursache ist noch nicht feststellbar. Vermutülich hat aus noch ^briT / ft.br °ber6a[6 des Gerüstes befindliche Btndebalken sich gelost b' btci °b°r v er "°n unfundvicrzig beim Bau beschäftigten Arbeitern ist noch ungewiß, tbeit » rÜ6 Jur21rbeit glommen. Von den übrigen ist einer todt, dreizehn sind teilweise schwer verwundet. Di- Arbeiten der Feuerwehr dauern noch fort. Malier ' 'Privatdcpesche.f Bulletin von 9 Uhr Morgens. .... Kaistr ühlst sich vorgestern etoaS ermüdet. Im U-brtgcn ist das Befinden in letzter Woche im Ganzen gut, kein Fieber. Appetit und Krästezustand b-srtedigend. ... , HElftrrgforS, 27. Mai. Der Landtag 'nahm das Gesetz betreffend di- (&r- SÄÄtt’*“ 6aOaaCne' an': b-'Etz stdoch, dat'diestlbe^n Finlknd fS.3. » tt astMttus Ä«?1'*&5SS S K Lokales. Gießen, 28. Mai. Das 5. Abonnementconcert des fit pfrap « /r A Vereins brachte als Solisten den Director der fnr (Snrhf*i.r» » '^en Concert- M. nn! & S L'l^^^E^kett noch 23U^"DbDansÄ -MWZZZWZWM Rosamunde und derHaydn'schen ö-6ur-Svmvbonie n "f ^ntreacles aus der Begleitung der Violinsoli über alle Erwartung Beffi?dta^ Uwlerigen lassen des Saals vor der Symphonie 1 *' ' mc^r uberhandnehmEde Ver- 18. Ium l«°8'b-chnL°n FLgsp-rwd7°de?S»wur^r.ch!s @PrUd,Hfte beX ™ Konrad, Windhausen. 2) ^äaer üarl ßrMiu gezogen: 1) Stein, I Gl-ß-n. 4) Engelhardt, Johann'n. Annerod 5>S?°ll"Gcör?^tt Rvidtsamvalr, Samuel, Nidda 7) Oncken Prof. Dr ®r? Ärfl Ura' ®*äe[L 6) Tuch, 9) Wetzel, Val. Ludw., Nieder-Erlenbach 'lo^Gerbardt F^-bri» »°nb2rb' Dorheim. Gbtiftopb, Friedberg. 12) Wolfschnndt Wilhelm Schotten 13^Sckmo',bo4, I Eramfeld. 14) N-uhardt, Joh. Gg. Phil., Beicnbeim in v Schmalbach, Heinrich, I brecht, N,°der-Fl°rst°dt. 16) Hense?, Johannes Dorttlweil ^ 17i L ®,b bad). 18) Gatzert, Andreas, Ostheim. 19) ©rümmialh 5nh a^J^™*'SauteT6 I Ludwig in., Nidda. 21) Scbaaf W^^ieör nÖCr^°r-<>20) Nuppel, I Ossenheim. 23) Bierau, Kail s^riedbera 24^ m Fnedr. Wilh., | Gg. Karl Wilh., Bauernheim/ 26) Rhein August ^utzback r - 2S? §ÖIe§' I St?5c9'2Bilbdn*'yi§fe,b' ühl, shilkpp, Ä %rÄÄ Beschlüsse, das auszufa^md/ Kreisturnfest^in Hein.) Entgegen dem I ->»>« «SÄ'1.”" i" gericht in Darmstadt gefunden. Kl batte sich nnmnAou! C^rln® bor dem Oberlandes- Reclamation Beleidigungen gegen die Commission ^ins^s "per Emkommensteuer- Steuerrath Süffert, erlaubt,^behauptete ab» W Ä’,,bere ?er™ Vorsitzenden, Zewahrt habe, straflos zu sein. Das Schöffengericht war i^doch ^^^Ä^gte Interessen sich aber mit 50 JL Strafe, die Strafkammer^ anderer Ansicht, begnügte Oberlandesgericht bestätigte das Urtheil. öie ^umme Quf 120 und das I hartem Kampf um" ^eine^Halslänoe^b find gemeldet, 6 concurriren. Es siegt nach I „Egvrie", geritten vom Besitzer^ ^oettes^schwarz-braune Stute Preis 900 1, davonMO^dm Er»»? " Trabfahren im Sulky. Für Pferde aller Länder welch- bin nm» ^'°/"ru WO M dem Dritten, otä 1,32 zurückgclegl haben Sieger w^ 2^us 3 9iu?ntu ni»( l»nellcr Fahrers 75 Ko. Dlstanee 2OOO M-str Einfob 8O Gewichi des meldeten Pferde lauten prfi«,*/^ ^tn a§. vMa ’ bolb Reugeld. Die 4 ge- Stute „Polly", gefahren von fierrn §tCmCn ^lC9teo ^r. $>onalb’ä irische braune Mariahall's amerikanische Lgstute ^tt: 3,32 Minuten. 2) Gestüt Zeil: 3,38 $iinulm 3) "$a^uren girl», geritten von Herrn Breed. geritten von He. n Bran§ stett 3 °^rrikantsche braune Slute„CIay girl", ,.P°lly" 175 und „Vanbür n ai *" 50 ™»??‘lutcn-a ®i6. ,e^tm ^ferb hatte gegen wiederum Sieger Vanburen «;, i«8 Meter voraus. Beim 2. Stechen btteb „Polly" amcrik. Rappwallach^ Pm Demosev"'Drl,7ub'^?^^'.b°K°^" ®eftüt Mariahall's wiederholten Steges Pollys a.Is. ®aS bntt£ Stechen fiel in Folge des war eiils'ehr Instr/ssansts d1n°n Lt Ä'J? S“ I“ufe" Nur 4. Dieses Rennen nant Suermondt, und Herrn v> (^npr^rt IpJ* r® UacöV?^eer ' geritten von Lieute- S’RÄ'M'ia J) •« s?'SrÄiSÄ-ä'E s dem X,S2^^aber;mXnnÄ6T ?u»Y. Preis 800 500 Länder, welche den Kichmtter?n 1stentl^^Pb"" b Ä ¥fetb' ®üt ®»crbe aller «-legt haben. Diftance 3000 Mete/ EiM« ^nen nicht schneller als 1,38 zurück- 1!» d.e 3 gemeldeten Pferde. Freiherr^^von iR°ugeld. Es betheilig,en Franklin" gefahren von Herrn !^"th s amerik. braune Stute „Minne 2) Herrn Wade's engl braune Stu^ R Sieger. Zett: 5,32 Minuten. Zeit: 5,36 Minuten. C Prinzeß Loulse", gefahren von Herrn Harrop. Kemmerich’s »mä ~ _ goldenen Medaillen auagezeiebnet worden. nrtA^p*rmeörö&e ^Ct 2ahtt und der Luft nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr Rübsamen. Jedermann, das liest"'n°d'hör" man^^^cr^welch ^nen^mächtt b°^^^ *?' .roc|6 wohl I (, wenn in unserem Festspiel nach den l-bt-n »nu«^" mächtigen Eindruck macht cs, I f„Wachet auf, schallt froh cs wieder") der^Porbana^ber itt g^Wchen Morgenliedes | w Luther in der Klost-rz-ll- mit -rgrei -nd-n Motten !e “Jttt,,u6n' f'*e öffnet und Wenn dann diese Scene, nachdem Staupitz Luther aus den funb 0tbt mit dem Choral abschltesitt „Aus tteser Notb iM , S # des Friedens gewiesen, Flehen" - dann hat die Gemeinde je, - Sttlenlämvst mttett p'^'^ er6öt met" ein anderes Wort hat uns diese Daistell^ng^7eS t S ^lbt.m'br 013 irgend Fragen des Menschen, die auch Dich und mich in der "äfften, ernstesten dem ewigen Heil, die hier durchgekattupst wttb-n " berühren, die Fragen nach Sprüchlein nicht! Aber den furchtbaren rocr kennt das Volk ausübte, können wir heute uns kaum verstellen ^ier6 im ^£,[(S^,arnbcI auf das lieben Folgen des Handels uns in zwei Wittes wo die sitt- Lne7sthen^' °°' b'° ^°°n gestellt werden, n,06roir ßn^'T'6dMOr8nUe^ | LocalzÜ^/zwfichm'Gießen ^nb^grub^eVTabren^aulV' °ersuchsweisc eingelegten I Morgenzug bleibt unverändert iS auch den Sommer hindurch. Der Minuten später, also ab Gießen 6»statt^6™$™ W Dom L 2»ni d. I. ab zehn durch unvorhergesehene ^Schwitttgkeitbn"sichb'etwas^i^^o^^-^"^^' deren Fertigstellung Verkehr übergeben wordtt,^^ Nachdem dst Er^n '^ b'° ist nunmehr dem I heute Morgen der erste Zug von Scholten niicFnW n“ ^tutc ^ftgesetzt war, wurde | traf. In Schotten herrschte heute roäb? nh ^°^elassen der um acht Uhr hier ein- | sich aus den von der Bahnbderütu,bnOrtfLatten^'t/^^ C I* Je0eä fiebe"' eg batten Diele Bewohner eingesunden, nm Zeugen dtt Erössnun"? ““t .ber ganzen Umgegend I offnungsfeicr fand nicht stait daaeaen veranttm,-!! F. J,e ^^eine a'stciellc Er- I Festlichkeit. Die ersten Schritte schd iebt o»^ ^ bic ?tabt Schotten eine größere verkehr näher zu bringen und es bleib/mm ' b !* "deren Vogelsberg dem Welt- das Unternehmen gesetzten Hoffnungen sich ersüll^/vttdcn ™“6e bk auf Hierselbu eine^aTtHDertanuni un t^chf3* ^ni Pnbetfim Hotel Jacobi u. a. Reichstagsabgeordneter Rickert sprechen^»ird ' " s innrgen statt, ber welcher Jagd-^ukd d-ust nm Forsthaus stattgcbabten Trab-, I verein) gestaltete sich das Ergebniß rote folgt; $ebun8 bcr Pferdezucht (Trabrcnn- bem «ftcn^lO)’LM^'b^m""roeUcn^fc^^Sür”'^^'5h° büüon 400 ** Frank,urter Bahn noch nicht gestartet und bm tu b Lander, welche auf der s ss. Ää.s-Füm ÄÄX; y S* ®"”i tSÄT* dem ersten und zweiten Pferde Fü?'^Pferde im Launig) Ehrenpreise gliedern des Vereines und von VnirfiPu ?? besitz und Dienstgebrauch von Mit- 30 P. o. P. Von 6 aenreldeten Mprä» : ®lftance 2000 Meter. Einsatz Franz Stein's russ. braune^ 2 nur Es gewinnt leicht 2) M. Mossinger's russ braun Stute M^"n vom Besitzer. Zeit: 4,15 Min., Zeit: 4 20 Minuten. n ^tutc "^tr3a ' ebenfalls vom Besitzer gefahren. | Luth^stcheltts.ch/km/d/tttt'' 6an3e i-n°s Treibens. Und wenn ein I O Wittenberg, du gute Stadt, Sollst mir nicht werden böse, h(i rt S'Ste",taflbiel®tolt- von dem Chmgesmig'mi,O^7tten'M-l°d^ *ft /°ng verdunkel, Hieben, obwohl gerade diese Scene in der Staunik nnh ? "ber die Bannbulle den Freund als die Sache der Wahrheit^opfer^trenn,cfn und Luther lieber Aber wer kknnt nicht Lu?her's groste's Mort ergreifendsten gehört. nicht anders. Gott helfe mir, Amen" auf bem stmas/ CCanC^' kann Herzen schlagen höher, so oft wir daran erinnert LrbTnKr06 8U 2Bormö; unsere spiele Luther zuvor im @cbet§fämmerldn Vene§ aekh^m* h b wenn man im Feft- ausrufen, dann das „Mönchlein Möncklein^Dik0Äs?"^ bezeugte herrliche Gebet hat Ritters Munde wirk! ch g"Art ^roenn bnn^ Wn’.e"in1G’an"" °us eines rchUchcn Würde,tträgcrn° lebendig p°7 uns rcn Augm W°-"e'^t b71" Ff£n beit glanzende Scene — dann ist es einem n a S» ~ c rCS bc,1 atUer Emsach- Monche feinen Glauben bekennen und man füblt^m!^!"^ mit. bem tapferen sich birgt. - In freier dichterisch berec6«aüt $Beife isst ®n‘toe bun8 I°n-s Wort in ^oßen Scene Luther mit seinen ßetmien ??örften efn^QmiP^ dieser durch die überaus glückliche Verwenduna eimpr^r Gespräch fuhren, das uns Höhe ber Segeifterung fü6rt @»On etflinaen3 H, T-tC Lutherliede, auf die ÄW » in der Kttche'l'etgtätk ber Anbtt°u^scÄn°dtr!k/b^" Augenblick, zumal du ihn 4468 __ Xiug-t Knopf- und Schnürstiefel« Halbschuhe, Schaftenstiefel, Arbeiterschuhe. 5 • ! 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Hoheit de* _ Grossherzogs von Hessen, Klempner. süchtige Schwarz- und Weißblech - Klempner finden bei hohem Lohn dauernde Beschäftigung. Nach vierzehntägiger Arbeit werden Reisekosten vergütet. Siegener Verzinkerei-Actien-Gesellschaft 4464____________Geisweid, Kr. Siegen. Ludwig Schmitt, Glaser, . Kanzleiberg 7, empfiehlt sich ,m Einrahmen von Bildern und Spiegeln in allen denkbaren Rahmen. 477 Für breite Füsse | Reparaturen und Maasarbeit billigst. iZhg Alleinverkauf der Schuhwaaren von O. Herz & Cie. für Giessen und Umgegend billigst bei Marktstrasse 9 I^e Süss, auch Eingang Wettergasse. Aeikgevolenes. Weizenftroh 11 zu verkaufen. Riegelpfad 12. I p i\ur noch morgen | Wormser Loose ä T Hk. Hauptgewinne: 20,000 Mk., 10,000 Mk. (die wir baar ohne Abzug auszahlen) bei allen bekannten Verkaufsstellen, sowie durch Ludw. Müller Co., Nürnberg. 446O Bekanntmachung. Herr Stadtverordneter Heinrich Bogt ist als Mitglied des Wiesen- Vorstandes verpflichtet worden. Gießen, 26. Mai 1888. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 4459___________________A. Bramm.______________________ Hvlz Versteigerung. Es kommen zur Versteigerung: i. Montag den 4. Juni I. I. in den Districten Großerseng, Bauschel, Zeileichen, Neuhofsheege, Esp, Steinweg und Alterhaag: 43 Rm. Buchen-, 28 Rm. Eichen- und Nadel-Scheiter; 229 Rm. Buchen-, 189 Rm. Eichen- und Nadel-Knüppel; 190 Rm. Buchen-, 430 Rm. Eichen- und Nadel-Reisig; 35 Rm. Buchen-, 66 Rm. Eichen- und Nadel-Stöcke. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im District Großerseng bei Reinhardshain. n. Dienstag den S Juni in den Districten Güntersgraben, Hain- heege, Bauernheide und Kälberstall: 50 Rm. Buchen-, 12 Rm. Eichen- und Nadel-Scheiter; 113 Rm. Buchen-, 147 Rm. Eichen- und Nadel-Knüppel; 74 Rm. Buchen-, 103 Rm. Eichen- und Nadel-Reisig; 14 Rm. Buchen-, 10 Rm. Eichen- und Nadel-Stocke. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im District Güntersgraben oberhalb Saasen am Eingang in den Wald. ni. Donnerstag den 7. Juni in den Districten Klösgesrod, Pfaffenloch, Hinkelberg, Göbelnrödertannen, Bettenwald und Zuhaag: 3 Eichenstämme mit 1,37 Fm., sodann 12 Rm. Buchen-, 26 Rm. Eichen- und Nadel-Scheiter; 40 Rm. Buchen-, 57 Nm. Eichen- und Nadel-Knüpvel; 144 Rm. Buchen-, 542 Nm. Eichen- und Nadel- Reisig ; 6 Rm. Buchen-, 35 Rm. Eichen- und Nadel-Stöcke. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im District Klösgesrod auf der Harbacher Straße. Steigliebhaber wollen das zerstreut sitzende Holz vorher einsehen, da an den Versteigerungstagen nicht sämmtliche Nummern vorgezeigt werden können. Die Gr. Forstwarte Keißner zu Reinhardshain und Schmitt zu Harbach j ertheilen auf Verlangen Auskunft. Grünberg, am 26. Mai 1888. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. 4465 Vigelius. Berliner Ausverkauf in Gießen. Dienstag und Mittwoch. Hotel zum Rappen. Engl. Tüll-Deckchen, bandgefaßt, von 15 an. Tüll-Commoden-Decken von 7r) H an. Cordelornamentirte Tüll-Deckchen von 70 H an. Große Manilla- Tisch-Decken nur Jt. 1,25. 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Hochfeines Pilsener stets in Zapf. Achtungsvoll Brunnenarbeit- Versteigerung. Samstag, den 2. Juni, Vormittags 11 Uhr, sollen zu Trais-Horloff । die zur Herstellung eines neuen Brunnens erforderlichen Arbeiten und Materiallieferungen öffentlich versteigert werden. Hungen, am 26. Mai 1888. 4484 In Auftrag: Heineck, Bezirksbauaufseher. Mittwoch, bett 30. Mai, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in meinem Bureau — Schillerstraße 5 — gegen Baarzahlung: eine fast neue Bettlade mit Strohma- rratze, einen gut erhaltenen Kinderwagen mit Decke, einen Kinderstuhl, eine Waage, eine Vogelbecke, eine Wanduhr, zwei große Glaskasten, eine Anzahl Rouleauxstangen, ein Paar Wasserstiefel, cinBuckskin-Anzug, zwei ausgebalgte Vögel — wilder Schwan und Wildgans. Geißler, 4470 Gerichtsvollzieher. Samstag, den 2. Juni l. I., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf Antrag der Erben des verstorbenen Friedhofaufsehers Jacob Noll in Gießen die zu dessen Nachlaß gehörigen auf dem hiesigen Friedhof befindlichen -Treibhäuser öffentlich meistbietend mit unbedingtem Zuschlag an Ort und Stelle auf den Abbruch versteigert werden. Gießen, 28. Mai 1888. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag: Vogt, Ortsgerichtsmann. 4483 la. Schellfische, Cabliau, Zander, neuer Caviar, Wurst- und Fleischwaareu, diverse Käse 4476 empfiehlt C. G. Kleinlicnn. Hochfeine Neuheit! Maiglöokohen- Eau de Cologne von Johann Maria Warina (gegenüber dem Gereonsplatz). Erfrischend und belebend, lasst einen lieblichen Maiglöckchenduft zurück. [4462 E. 6 Conrad und G. Gerhardt. 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Relchsbank-Disconto 8°/„ 2«. Mai .«««. Srantf SanrL^ n ®8 erschalle dem Gastwirtb H. »ink zu fernem heutigen Geburtstage ein drei- ___vi seisi ganzes I un^ bcm Schmiedhannes sein Ambos zittert. Die durstigen 8. D. g. Sch. M. C. I. H. Sch. 4487 • 1 r1 Die Nr. 34 enthält u. a.: Nachruf an (Otto Klafing f non der Redaktion des Daheim Raffenkampst Eine Erzählung aus der kalisorn.schen Goldzeit. Von Anton Freiherr von Verfall. - Eine Belage" rung im vorigen Jahrhundert. — Die hundertjährige Erinnerungsfeter an König Ludwig I. von Bayern. Von Franz Bonn. .Mit zwölf Illustrationen. T a.m Ä"'"entlsch - Tantalusqualen. Ba bem JBübe von C. G. Hellgvist. — Schulmeister aus ber Zeit des dreißig- jahrig en Krieges. - Geistliche Hausmusik. - Aus der Redaktion. - I» unserer Spielecke. e3dtSCiIaßC: bcr Seit - für die Zweite Beilage: Frauen-Daheim. SolmS-Braunf. Oblig. 4% Gießener Oblig. 4% Oesterr. Goldrente ■W/o Oesterr. Silberrente 5J/o Portugiesen Oblig. Darmst. Barck-Actien - K”'““ “ "» t ..... Sonnlag, den 3. Juni, Nachm. 17 Uhr findet im Einhorn in Gießen das ’ Abschiedsessen für Herrn Regierungsrath Nover statt. u m Die Mitglieder der landwirthschaftlichen Vereine Oberhessens werden zur m se5rbCtt mit beni ®emerfen- daß der Thellnehmer bis zum 1. Ium sem Gedeck un Gasthause zum Einhorn schriftlich bestellen muß. Nationalliberaler Verein. Gincn tüchtigen Feuerschmied sucht —v-----H^Thomas. junges kräftiges Mädchen sucht Arbeit tm Waschen und Putzen. ------------------------Löwengasse 33. 4o/g Preußische Consols 3V-o/o do. 4o/g Nassauer Oblig. 4% Bayerische Oblig. 4% Badische Oblig. 4% Hessische Oblig. 4% Franks. Hypothbk.-Pfandbr. Damenschneiderin aus feine Damen- und Kinderkleider in und außer dem Hause. 4481 Auguste Frietze, Caplansgasse 21. 4488 Ein braves sauberes Mädchen, welches selbstständig kochen kann, gegen hohen Lohn sofort gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. 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