Ar. 279 Mittwoch den 28. November 1888. Gießener Anzeiger Amts-und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Vvrearrr Schulstraße 7. ' ' Erscheint täglich mit Ausnahme des MontaaS. - M.mitBrinaeÄo^» u wu vc» snvnwfl». , Durch die-Post bezogm vierteljährlich 2 Mark 50 M. Amtlicher Hßeiü Bekanntmach«»,. Unter der Heerde des Schäfers Ludwig Dietrich zu Grüningen ist die Schafräude auügebrochen. Die Schafe der Heerde des Philipp Will waren m letzterer Zeit mit der Heerde des rc. Dietrich in Berührung und sind deshalb der Ansteckung an Räude verdächtig. Ueber beide Heerden wird hierdurch die Gemarkungssperre verfügt. Die Ausführung von Schafen zum Zweck sofortiger Abschlachtung ist nur mit unserer vorgängigen Erlaubniß gestattet. Greß en, am 24. November 1888. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __________________________v. Gagern._____ _______ Politische Rundschau Gießen, 27. November. Das Arbeitsprogramm des Reichstages hat bereits jetzt, zu Beginn seiner Session, durch die bekannten angekündigten Anträge der deutschfretsinnigen Partei und der Soctaldemokraten eine Erweiterung erfahren und stehen in den nächsten Wochen noch fernere Initiativanträge aus der Mitte des Hauses zu erwarten. Aber auch die Regierung selbst gedenkt dem Reichstage außer den schon bekannten Vorlagen noch weiteren Arbeitsstoff zukommen zu lassen und wird da zunächst die schon in der Thronrede angedeutete Vorlage über die ostafrikanische Frage genannt. Ueber den Inhalt dieser Vorlage kann man höchstens Vermuthungen hegen, da sie sich noch in den ersten Stadien ihrer Vorbereitung befindet, vielleicht darf jedoch baldigst bestimmteren Mittheilungen hierüber entgegengesehen werden und kann der Gegenstand sicher in den weitesten Kressen auf Interesse rechnen, wie überhaupt Alles, was mit den ostafrtka- nischen Vorgängen zusammenhängt. Dagegen erweisen sich die Angaben über beabsichtigte neue Vorschläge des Bundesrathes zur Regelung der Sonntagsfeier als unbegründet, da nach Versicherungen von unterrichteter Seite der Bundesrath die bezüglichen Bestimmungen in den Etnzelstaaten für vollkommen ausreichend hält; auch hinsichtlich einer Revision der Gewerbeordnung gedenkt der Bundesrath an seinen jetzigen Be- schlüfien festzuhalten. Jedenfalls dürften indessen die Arbeiten des Reichstages, auch ohne neue Vorlagen nach den zuletzt angedeuteten Richtungen hin, einen Umfang annehmen, wie er ursprünglich nicht geplant gewesen ist und erscheint es darum fraglich, ob seine Session zu Ostern geschlossen werden kann. Die in letzter Zett aufgetauchten Gerüchte, denen zufolge die -eirtsch-ostafrikanische Gesellschaft beabsichtigen sollte, sich infolge des in ihren Gebieten herrschenden Aufstandes aufzulösen, erweisen sich als unbegründet. Der Directtonsrath genannter Gesellschaft hielt am Samstag in Berlin eine Sitzung ab, in der es sich um die endgültige Beschlußfassung über die Stellung der Gesellschaft den veränderten Verhältnissen in Ost- afrika gegenüber handelte. Die Berathungen führten zu dem einmüthigen Beschluß, von den vertragsmäßigen Rechten der Gesellschaft an der ostafrikantschen Küste nach keiner Seite hin etwas auffugeben und dem Reichskanzler hiervon in einer Eingabe Mittheilung zu machen. Die noch besetzt gehaltenen Küstenplätze Dar-es-Salaam und Bagamoyo?sollen stärker besetzt und mit Steinforts befestigt, die an die Aufständischen verlorenen Plätze unter dem Schutze des Blokade-Geschwaders nach und nach mit Waffengewalt wieder genommen werden. Zu diesem Zwecke beabsichtigt die Gesellschaft eine eigene Colonialtruppe zu bilden, und sich für die ersten Auslagen einen Vorschuß vom Reiche zu erbitten. Schließlich wies der Directtonsrath an der Hand authentischer Acten die von englischer Seite gegen die Beamten der deutsch-ostafrikantschen Gesellschaft erhobenen Beschuldigungen als unbegründet zurück und sprach den Beamten für die bekundete Thätigkeit seinen vollen Dank aus. — Es verdient nur Anerkennung, daß die deutsch-ostafrikanische Gesellschaft unter den auf sie einstürmenden Bedrängnissen nicht den Muth verliert und die von ihr verlorenen Stellungen in Ostafrtka wiedererobern will. Ob aber ihre Kraft hierzu ausreichen wird, ist eine andere Frage, selbst angenommen, das Reich würde der Gesellschaft eine bedeutende Summe „vorschießen"; der Araberausstand in Ostafrika scheint, nach allen vorliegenden Schilderungen zu urtheilen, eben ein so weitumfassender und nachdrücklicher zu fein, daß ihn die Gesellschaft selbst mit Hülfe der in Aussicht genommenen Colonialtruppe vermuthlich nicht bewältigen wird. Im Finanzausschüsse des ungarischen Abgeordnetenhauses wurde am Samstag die Wehrvorlage vom finanziellen Standpunkte aus erörtert und nach eingehenden Erläuterungen und Erklärungen des Landesoertheidigungsministers Feyeroary genehmigt. Doch beschloß der Ausschuß vorsichtshalber, Die Erklärung des Ministers, daß aus dem Gesetze keine weiteren Mehrausgaben als die in ihm genannten erwachsen würden, mit in den Bericht aufzunehmen. Der Aufenthalt des deutschcn Schulgeschwaders in den österreichisch-ungarischen Gewässern ist mit dem Besuche desselben in Ftume doch noch nicht zum Abschlüsse gelangt. Vielmehr stattete das Geschwader am Samstag auf seiner Weiterfahrt nach Süden auch der dalmatinischen Hafenstadt Spalato einen Besuch ab und traf am Sonntag in der Bocche di Cattaro ein, der sich im äußersten Süden des dalmatinischen Küstenlandes über 30 Kilometer landeinwärts erstreckenden großen Meeresbucht, in deren Hintergründe die Stadt und Festung Cattaro liegt. Ueber das fernere Reiseziel des deutschen Schulgeschwaders ist noch nichts Näheres bekannt; das Gerücht indessen, das Geschwader sei nach Zanzibar bestimmt, wird jetzt entschieden als unbegründet bezeichnet. Berlin. Der englischen Eigenliebe hat die in der Dienstagssitzung des Unterhauses vom Staatssekretär des Krieges Mr. Stanhope gemachte Mitlheilung, daß l Solinger Arbeiter herangezogen worden seien, um englische Arbeiter in der Herstellung j brauchbarer Klingen für Hieb- und Stoßwaffen anzulernen, einen gewaltigen Stoß versetzt. Es wird daran erinnert, daß die Kunst des Waffenschmiedens in England von Alters her zu der geachtetsten und ausgebildetsten gehört habe, und hinzugefügt, ein so gänzlicher Verfall dieser Kunst bis zu der Nothwendtgkett, zu ihrer Wiederbelebung und Förderung auf zeitgemäße Höhe bei dem Auslande in die Lehre gehen zu müssen, dürfe keinen sein Heimathland aufrichtig liebenden Engländer gleichgültig lassen. Mit der von der Kriegsoerwaltung ergriffenen Maßregel erklärt man sich gleichwohl durchaus einverstanden: die s. Z. mit den im Nahkampfe gegen die Mahdisten wie Pappe sich biegenden Bajonetten der britischen Soldaten gemachten Erfahrungen sind denn doch zu nachhaltig gewesen, als daß der praktische Sinn der englischen Politiker sich leichtfertig darüber Hinwegfetzen möchte. Aber man hat den Fall reiflich erwogen, und ist dabei zu Ergebnissen gelangt, die für das Manchesterthum und Freihandelssystem wahrhaft vernichtend lauten, daher denn auch die den letzteren wirihschastlichen Standpunkt vertretenden Preßorgane den fatalen Umstand, daß Sheffield bei Solingen, England bei Deutschland in die industrielle Schule gehen muß. möglichst tobt schweigen. Desto weniger Zwang legen sich die Fair-Trade-Organe auf, die durchweg auch Anhänger der gegenwärtigen Regierungsgewalt sind. Die „Morntngpost" nennt es geradezu einen „nationalen Skandal", daß der Freihandel wichtigste Zweige des englischen Gewerbfleißes binnen einer vergleichsweise kurzen Zeitspanne in Grund und Boden ruinirt habe. Ein anderes Blatt spricht von einem, durch den Freihandel an dem Genius der nationalen Arbeit begangenen „Hochverrate". Nicht ganz so tragisch, aber immerhin echt englisch, stellt sich der „Globe" zu der Sache, indem er eine Parallele zwischen dem England von heute und dem Palästina jener Tage zieht, von dem im Buche Samuelis die Rede ist, wo es heißt: Es ward kein Schmied erfunden im ganzen Lande Israel, unb_ mußten die Kinder Israel ihre Pflugscharen und Aexte sich von den Philistern in Stand halten lassen. So kam es, daß am Tage der Schlacht weder Schwert noch Speer in der Hand eines der Mannen gefunden wurde, die mit Saul und Jonathan waren. Der „Globe" ist augenscheinlich überzeugt, daß diese Parallele seine btbelkundigen Landsleute viel eher und gründlicher zum Bewußtsein ihrer prekären ,Lage, Solinger „Philister" importiren zu müssen, führen wird, als noch so beredtes Jammern über den Niedergang der edlen Waffenschmiedekunst auf englischem Boden. Darauf gründet das Blatt denn auch seine Zuversicht, die englischen Arbeiter würden mit allem Fleiß es dahin zu bringen trachten, daß man ihre Lehrmeister, die Solinger „Philister", recht bald werde wieder nach Hause schicken können. Eine Sorge aber wird die öffentliche Meinung jenseits des Kanals bei alledem nicht los, und die besteht darin, daß es keineswegs blos die Klingenfabrikation allein sein dürfe, worin „der unwiderstehliche Deutsche" (the irresistible German) der einheimischen Industrie den Rang mochte abgclaufen haben, und lautet denn je ertönt seit einigen Tagen der Ruf nach einer Politik des Schutzes der nationalen Arbeit. Telegraphisch« Depeschen. Wolff'S UUfrt. «orrrspONderr,, Vur-arr. Berlin, 26. November. Der Kaiser empfing heute Mittag 12»/< Uhr das Präsidium des Reichstags. Ueber die Audienz, die etwa 5 Minuten dauerte, wird der Präsident, v. Levetzow, morgen dem Reichstage ausschließliche authentische Mit- theilung machen. Berlin, 26. November. Das Herzogspaar von Aosta trat heute Abend 8 Uhr die Rückreise nach Italien an. Der Kaiser gab demselben bis zum Bahnhofe das Geleite, wo man sich herzlichst mit Umarmung und Kuß verabschiedete. Auch der Botschafter Italiens, Graf de Launay, war mit den übrigen Mitgliedern seiner Botschaft auf dem Bahnhofe anwesend. Bremen, 26. November. Die Rettungsstation Büfum telegraphirt: Am 25. November Abends von einer gestrandeten Bark die aus 13 Personen bestehende Besatzung durch das Rettungsboot der Station Büsum gerettet. Bern, 26. November. Durch die geftrlge Volksabstimmung im Canton Bern wurde die Frage, ob eine partielle Revision der cantonalen Verfassung oorgenommen werden solle, mit 28,820 gegen 23,183 Stimmen verneint. Paris, 26. November. Gestern Abend hatte die Polizei von 8 Uhr ab den Wagenverkehr in Rue Richelieu, wo sich das Restaurant Lemardelay befindet, in welchem das angekündigte Boulangistenbanket stattfand, untersagt. Es hatten sich nur wenige Neugierige eingefunben, 3 oder 4 Personen wurden verhaftet, weil sie „ES lebe Boulanger, nieder mit Floquetl" gerufen hatten. Um 9 Uhr begannen die Theil- nehmer am Bankett einzutreffcn, die Ankunft Boulanger's veranlaßte keinen Zwischenfall; überhaupt fanden keinerlei Ruhestörungen statt. Um 11 Vs Uhr traf Boulanger wieder in seiner Wohnung ein — in den Straßen, welche er passiren mußte, verhinderten Pdlizeibeamte jede Kundgebung. Zahlreiche Mitglieder der Patriotenliga, welche den Concordeplatz hatten verlassen müssen, nahmen Wagen und umringten damit den Wagen Boulanger's, demselben Ovationen dar bringend, alS er den Jndustriepalast passirte. Während des ganzen Abends wurden etwa 40 Personen verhaftet, wovon jedoch viele wieder freigelaffen sind. DariS, 26. November. Bei dem gestrigen Boulangisten-Banket hielt Boulanger eine Rede, worin er gegen die allgemein verbreiteten Ansichten protestirte, daß er aggressive Hintergedanken habe. Der General erinnerte an die Worte, welche er im Jahre 1886 bei dem Feste im Hippodrom sprach: Jedes Volk, welches leben wolle, müsse stark sein. Bei der gegenwärtigen Lage Europas, Angesichts der von allen Nationen getroffenen Maßnahmen, würde Frankreich weniger in Sicherheit leben, wenn es weniger gerüstet, weniger vorbereitet als die Nachbarn wäre. Frankreich sei eifersüchtig auf feine Rechte, trachte aber doch nach Frieden und fchütze die Arbeit; er (Boulanger) fei mehr Patriot als Soldat, er wünsche sehnlichst die Aufrechterhaltung des Friedens. Es gebe zwei Arten des Friedens, den Frieden, um welchen man bittet, und den Frieden, welchen man durch würdige, feste Haltung auferlegt, letzterer allein gezieme den Franzosen. Der Redner fragt, ob Jemand wagen würde, eine andere Sprache zu führen. Boulanger verwünscht die gegenwärtige Politik, welche die Kräfte des Landes zersplittere und einen trügerischen Anschein von Schwäche erwecke; er sage „trügerischen Schein", denn jeder Appell an das Vaterland würde die inneren Zwistigkeiten aushören machen. Boulanger greift sodann die Politiker an, welche, um sich den Flitter einer ephemeren Gewalt zu bewahren, fast dienstfertig das Mitleid des Auslandes anflehten. Anspielend auf Ferry, behauptet Boulanger, das Volk habe die ltcher Zwiichenfall war nicht oorgekommm. 2. 6. Gesuch des Hermann Staub um Bauerlaubniß. Erwachsene: 2 (2) w Summa: 10 (5) F(3) i--------n»;--- in der 1 1 1 2 2 (1) Zusammen: 3 2 _ 1 (1) Vom Minister Gablet ist der Kammer die Vorlage, betreffend die Genehmigung 'N Haag unterzeichneten internationalen Vertrags wegen Unterdrückung des Sptritushandels unter den Fischern auf der Nordsee, unterbreitet worden. Es starben an: Entzündung der Bronchien Organischer Herzkrankheit Bösartiger Neubildung Verunglückung durch Verbrennung Diphtherie S* m 7 Schuldigen an den Pranger gestellt, derselbe (Ferry) verschleuderte, obwohl er vie Gefahren, Die *—♦- <. — - ■ — -- mUl^9cn\{a?Vlc,kö(,n unö Geld in Tongktng. j ULmweis ^b^uS^an^barem^Herzen nachrufen. Schließlich betont Redner die Nothwendigkett, das Uebergewicht der materiellen Interessen i Pari-, 26. November. Depultrtenkammer. Wilson wohnte heute zum ersten Male nu u 'einem Processe der Sitzung bei. Der Abgeordnete Mesureur stellte, auf die Anw.imheit Wilson's anspielend, den Anttag, die Sitzung auf eine Stunde zu vertagen, uus Gründen, die Jedermann begreifen werde. Der Bonapartist Cuneo o^)rnano sagte, die Kammer würde mohlthun, sich überhaupt aufzulösen. Der Antrag Mesureur s wurde mit 335 gegen 30 Stimmen angenommen, die Sitzung somit auf eme Stunde unterbrochen. 3. 4. Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in derlaoi Gteken. 47. Woche. Vom 18. November bis 24. November 1888 Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). , t..r^^Ndon, 26. November. Im Unterhause erklärte heute Lord Stanhope, die britischen Truppen wurden, falls nöthig, die egyptischen bet Suakin unterstützen, aber i;tiL?PmAfiHnCn T}len- immnc,y "ur auf die Vertreibung der Rebellen aus ihren , — |ytKUC9 . oeaier , Kfclßcn Positionen beschranken. — Als dann die Beralhung der irischen Pachtankaufsbrll $ Dienstag Sine 9fiiehprhniimn vorgenommen werden sollte, unterbrach der Parnelltt Sheehey die Verhandlungen um * 0'--Wiederholung ^lr ,c^unß. der Privilegien des Hauses aufmerksam zu machen, begangen ^ldurch, daß ihm ein irischer Polizeibeamter im Vorfaale des Unterhauses eine auf %n Zwangsgesetzes gegen ihn ergangene gerichtliche Vorladung be- St°-tss«retatr sur Irland, Balfour, sprach fein Bedauern über das Vorkommniß aus, lehnte aber jede Verantwortung für dasselbe ab. Ein Antrag 8' n.ona? ^fort ein Comrtä zur Untersuchung des Falles niederzusetzen sei, wurde einstimmig angenommen. Das Haus vertagte sich hierauf bis Abends 10 Uhr roann oa§ Gomitö berichten solle. Die Kommission ihrerseits aber vertagte sich nach iritoen^Äbta fori """ SE)onnerä,aß- ®aä ®auä f(&te darauf die Beralhung der Qf****»> 27-„^8^.mber- Tagesordnung für die Stadiverordneten-Sieung am »o«N-e»tag den 29. November 1888, Nachmittags 4 Uhr. 0 1. Die Verrechnung von Stratzenreinigungskosten. ^eubau einer zweiten eoangellschen Kirche zu Gießen. . W-ichkn ^rW UWn9 fW» Gundes- 5‘ i^irkV63 3‘ Meudelfohn um Erlaubniß zur Anbringung eines Firmen- jiy UDC9» Gietzen, 27. November. (Zweites Concert des Concertoereins am Sonntag den 27. November 1888.] Als Ehrenreiter gleichsam des weiblichen Künstler- Ihums erschienen nach den sonderbaren Heldinnen des vorigen Sonntags vier Damen f°h\ h^gen Publttum, welches den Saal des Gesellschaftsoeretns bis auf den letzten P atz anfullte. Mußte es gegenüber den Produclionen jener gräflichen Vtrtuo- stnnen einem kritischen Gemuthe am anaemessenften erscheinen, in Heiterkeit au vermummen (obwohl sonst des Kritikers letotger Wahlspruch ist: der tft Treiben)', diesmaligen Gästen, sowohl in Ansehung ihres künstlerischen Rufes Rrämrfn Äsk/b?^^7''u7^£^^°?£.E"ü-ksichiigung. Denn nameniltch rntfi mÄ ? 6 m ®cr 'Aulie" zufolge befaßte sich der gestrige Minister- Vs blc oorzuschlagen seien, um für die Mtlitärausgaben vor- hYl bie Einnahmen zu erhöhen. Diese Erhöhung der Einnahmen soll 110 bi§ 120 Millionen Lire betragen und theilweise durch neue Steuern beschafft werden Dn "Oss^vatore Romano" dcmentirt die Meldung, daß zur Leitung der Arbeiten der katholischen Congresse geistliche EomilS's eingesetzt worden wären. . ..^iuf der 3nsel Vulcano (im Norden von ©feilten) begann heute abermals eine Eruption, deren Getöse bis in Messina gehört werben konnte ?6- November. In der Kammer beantragte heute Blaremberg die ^^r?mm»aun0 Freihafen« genschaft der rumänischen Städte Galatz und Braila. Die Kammer genehmigte die Dringlichkeit für den Antrag. Newport, 26. November. Gestern tobte an der ganzen atlantischen Küste ein kCV b^"6ste seit dem schrecklichen Schneesturm im letzten März. ?//?^^nbuhnoerbindungen^ sind durch Schnee unterbrochen , tue Telegraphenltnien ^Eelfach gestört. Zahlreiche Schiffbrüche verursachten großen Schaden. Handel und Verkehr. 1,1 IK* Ä” . e.n.,, „ l® swuMÄÄitmutt — pr. St. 0,80—1,00, Sterblichkeitsziffer: 27,3 %o- , Kinder _ im vom 1. Lebensjahr: 2.— 15. Jahr: !DZMMLEUM Ä’BOBwas: Pari-, 26. November. Deputirtenkammer. Nach Wiederaufnahme der Sitzung beantragte der Deputtrte Mtllerand, daß die Kammer, nachdem sie ihre Meinung genügend zu erkennen gegeben, die Sitzung fortsetze. Demgemäß wurde in die Tages- SjJS?18 ^^etreten und die Beralhung des Budgets fortgesetzt. Wilson verließ, von Andrieux begleitet, den Sitzungssaal. stark xnV Briefmarken-Album 1889, 82 Bogen Li mix 04 sandelwavpen , 48 Portraiis der Staatsoberbäuvler ca 1400 sjT?nrpp„, Serbre«et0e”ft heben'IhtWen Semertunflen, in über 100,000 Exemplaren Qla hnti Auflage erschienen. Dasselbe, von Fachleuten u. Sammlern durchs^iede verschiedenen Ausgaben zu 71/r, 9, 15 u. 36 ^ — yuHuuweu- ^em f Buchhandlung, »riefmark-uhandlung 2c. oder die: »Expedition - welches nach den Violinpasfagen ! >t6 «riesmarken-Album in Leipzig» zu beziehen, ,'"g AfroW />»■(»/>! Irt«. L . X .... t C rr K --------— __________ L , , Wus das Zusammenspiel der vier Damen anbetrifft (am zweiten Kefaennnlt LÄ^^btschulin, Frl. Roy spielte Viola, Frl i : ba Q C9 ^ar die künstlerische Höhe des Soldat'schen Spiels nicht Genuß aewäbrte^u!!d ShUnb fubr DipIe?1 Einzelnen einen reinen mxb schönen i^enüB gewahrte und entschieden mehr war als bloße „weibliche Handarbeit" Dem groben Beethoven'schen Quartett in Esdur - welchesnach denVtolinvastaaen L ^QkeÖ 1(bfn ^men Harfenquartett erhalten hat und dessen zwei , rCr scheu Sprödigkeit den Verächtern des „letzten Beethoven" ! Kh0SntTftfn'n b e beiden ersten von einer unoerwelklrchen Frische der * Erfindung und Empstndung zeugten — diesem Quartett frhi?n °Cr einiaten Kräfte der Künstlerinnen nicht BÖUi8 ae»«ÄSn W «IliSitae? „Wohltempeririheil" fällt zwar wohl der in bem Saakberr äenb n Ä ^°ngd ,ur Last. Einiae andere Unebenhei en daaeqe, wie^ bte tleinTn r0tlnf Per“^' M ,d-s Cello im DurchsührungSthell des ?. Latzes und die I V olin °in L Danation des letzten erlaubten, ferner der Vortrag de° Allearett^ IbenE? h?,“k01 Zuhörer in rythrnifcher Unklarheit über die Stelluua des amen >?-, ?cn i «was oorlaule Staccato der 2. Violine, wodurch sie tm Adaato mit lb kn L"/?' x“3 ‘ Ä" mMasbUnted"ffenreine^'tZ'atl 14m 'UÄl’ÄfIFt f f4met4eln, der Ausführung des Mozart'fchen D-dur-Quartetts Än frohttches ' unb ®db il'1 Tongking, j licherwetfe auch jür fte einmal de? Rest Sckw7ia?n na^rufen' Hier wäre denn glück- .. Redner die Nothwendigkett, das Uebergewicht der materiellen Interessen i Eins aber kann rum KchlnL n»1?*0?1, BÄÄi'j extess s« i fr »ä'äs LLLÜL'L'LLL.»" ■*” ----- - - j ZMZZM-ZZMWW I wir den Beiuch des Theaters nur erm-fehlin 6 °"°°3 auf8cfu»rt unb k°unen SMSMSS , , — Uefber Jen gestern bereits mitgetheilten Mord wird der Köln üta " m.a ä! äwäää, ■ Ä"Ä SS« i ^^ppcn 22 wo das Gepäckstück angeblich verladen werden sollte °tn her I Morgen hatte er seine Mtethe bezahlt und beim Weggehen erfUir? £ MSLMWZWM LS Ä'S’ÄÄ f £",®“u "ne Unlerfuchung angestellt. Diefelbe ergab auf dem FubbÄ>en an leit Möbeln, an den Gardtnen zahlreiche Blutsvuren Es b-tüt । ’ QIL t om Samstag Vormitlag nach England absuhr. Für diesen Fall^sin^ Fräulein M-ri^Sol^^^^ch Er^^^m^Ihr^ ÄSS | ÄeLLbLord°5 chun""2“^Lbura^RewK^ 7 »pachteten Namm erworben. Man weiß, datz sie sür die btfie Schü'erin Einzelheiten dieser schrecklichen Mordihat öc,offentlidjt berichtet hn6 m rdd)L^e sS-MZZZMWZM! nur mühsam ,-rheucheln kann. Darum ist die Geige die Kötstgin der Jnstrum nte ’ --—-------- tenn ne stngt »rotz der kunstsertigsten Wenschenkeble. Eine Sänge?in aus ihrem schönen Instrumente war Frl. Soldat. Als Lirtuostn, die auch den schwierigstett Anfordriunaen der Technik gewachsen ist zeigte sie sich in den daraus solgeL unaurifch/n Wenn |eZne£me*’ Sin'ÄÄ« Ma?ikF°lKs Spleen Ist und°welche°5m 5 8inf=n"»r.lito 294, Tauben m°P^°r^ENlbk^übL R^o^chbn Smcke so zu gute kam, hier gemäß dem nationalen Charakter der Brahms- k A?bnen pr. St. 0,50—1,00, Enten pr.'St. JtL j 2 " seicht zu einer etwas temperamentvolleren Ausgelassenheit hätte ! ^uh- und Rindfleisch 45—54 Schweinefleisch 50—^ herablassen dürfen, so konnte man andererseits die Leichtigkeit in der Bewältiauna k 54-64 Kalbfleisch 50- a ^adoffein^Dr iflö ViX K(T'7^mo schwieriger Passagen, d e absolute Reinheit im doppelgriffigen Spiel (z B bei dm 2 RS Zentner JL 6,00-7,00, Milch pr. Liter 12-18 .Ä Octavmgangen) nur aus's höchste bewundern Die Klavierbegleitung hatte $ @anfe per ^-54 10 3ßei6fraut pr' 3~b * §crr tmrSJin au$ Frankfurt übernommen, welcher sich seiner Aufgabe mit * ~~—' *"**' .. ■ ------------— Gewandtheit und Discretton entledigte. ' ^u'9aDc mtl Gbtthesßschk Elseubahuen. Am 1. December d. I. tritt der Nachtrag II zum Gütertarif Hannover—Ober- ihessen in Kraft, über dessen Inhalt die Güterexpeditionen Auskunft ertheilen- Gießen, den 22. November 1888. 9561___Großherzogliche Direction. Submission. Donnerstag den 29. l. Mts. soll Schreinerarbeit, veranschlagt zu 520 au, mittelst Submifsion vergeben werden, wofür die Angebote an vorgenanntem Tage bis Vorm. 11 Uhr auf dem Stadtbauamte einzureichen sind und woselbst vorher in den üblichen Amtsstunden Voranschlag und Uebernahmsbedingungen offen liegen. Gießen, den 27. November 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 9552 Arbeitsvergebung. Zur Herstellung eines Kohlenfchup- pens im Hofe des Landeszuchthauses zu Marienschloß werden folgende Arbeiten ausgeschrieben: veranschlagt zu Maurerarbeit mit Material 473,14 Steinhauerarbert „ 466,56 Zimmerarbeit „ 3030,03 Holzcementbedachung „ 1724,47 Schreinerarbeit „ 633,00 Schlofferarbeit „ 150,00 Weißbinderarbeit „ 175,56 Pflasterarbeit „ 563,17 Die Verdingungsunterlagen können bei unterfertigter Stelle ein gesehen werden, wohin auch die schriftlichen Angebote bis zum 3. December d. I., Bormittags 11 Uhr, einzureichen sind- Friedberg, am 24. November 1888. Großh. Kreisbauamt Friedberg. __Kranz._______9533 Bekanntmachung. Die Lieferung der für die Zeit vom 1. April 1889 bis Ende März 1890 erforderlichen Verpflegungsartikel, ausschließlich Brot und Hülsenfrüchle, Feuerungsmaterialien, ausschließlich Steinkohlen, Erleuchtungs-, Reinigungs- und Füllungs- Materialien, sowie die Anfuhr des Stein- kohlenbedarfs und des Brotes soll am 12. December ds. IS., Bormittags II Uhr, im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen, deren Einsicht Seitens der Submittenten vor dem Termine erforderlich ist, liegen im Geschäftszimmer der Unteroffizier-Vorschule in den Dienststunden aus. Weilburg, den 24. November 1888. 9541 Königliche Unteroffizier- Vorschule. Fischerei-Verpachtung in der Lahn. Die fiscalischen Fischerei-Nutzungen in der Lahn: 1) bon der Dorlarer Grenze bis an den alten Bachgraben bei Dutenhofen, 2) vom Atzbach-Dorlarer Grenzgraben bis an das Garbenheimer Wehr, 3) in dem Mühlenteich der Altmühle vom großen Wehr bis zum Ausflusse des Mühlenteichs in die Lahn, 4) vom alten Bachgraben bei Dutenhofen bis zur Großh. Hessischen Grenze, welche am 31. December c. pachtlos werden, sollen auf fernere 6 Jahre am Mittwoch den 5. December e., Vormittags 9 Uhr, beim Wirth Kahlert zu Krofdorf öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. 9528 Krofdorf, den 26. November 1888 __Der König!. Oberförster: Müller. Mittwoch den 28. November, Nachmittags 2 Uhr werben in der L. Flett'schen Hofraithe gegen Baarzahlung versteigert: Sophas, Kommoden, Kleiderschränke, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, Tische, Spiegel, Bilder, 1 Secretär, 1 Nähmaschine, 1 Weckeruhr, 1 eleg. Herrenschreibtisch, 1 eleg. Damenschreibtisch, 1 L-Trompete, 1 Stoß- \ karren, 2 Pferde, 1 Kuh u. a Geitzler, 9512 Gerichtsvollzieher. i Allgemeiner Anzeiger Mandein u. Haselnusskern | Hamburger Cngros Ager 8 11 Kirchenplatz 11 o Ö zeigen ergebenst an 9547 Alexander Salomon Ä* Co 8 A. F'ftm&mmm 8245 Alle Ingredienzien Seltersweq. 9441 zur | feinen Bäckerei] Seltersweg. Anton Weigand. 9405 gerieben, Vanille, Vanillezucker, Backpotasche, Hirschhornsalz, Backobladen, Zimmt, Anis, Honig, Syrup 9543 Ein Bäckergehülse, selbständiger Arbeiter, welcher seine Militärzeit beendet, sucht Stelle. Näheres in der Exp. d. Bl. Regenschirme in nur tadelloser Waare mit schönen Ausstattungen empfiehlt Hotel ®wm Rappen,. Erlaube mir ganz ergebens! anzuzeigen, dass ich äusser den Wirthschaftsräumen noch ein separates Sälchen eingerichtet habe und halte ich mich den geehrten Familien zu geneigtem Besuch bestens empfohlen. Hochachtend empfiehlt, bekanntlich in nur besten Qualitäten, mil Fischbach. empfiehlt in nur prima Qualitäten zu billigsten Preisen A’rrl. 21 Marktplatz 21. NB. Aus Bestellung werden Mandeln geschält. — Anissormen unentgeltlich ausgeliehen. 9534 g Die Eröffnung unserer reichhaltigen 8 | MllM-DM« ° Back- Drogrnhandlung von Ingredienzien Das Geschäft ist bis zu den Feiertagen auch Sonntag Nachmittag offen. 9511 7812] Eine Zimmerdouche, wenig gebraucht, fast noch wie neu, billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. b. Bl. ganz und Fst. Raffinade, Puder- und Gries-Raffinade, Fst. Raffinade, selbst gestoßen, Rosinen, Corinthen, Sultaninen, Citronat, Orangeat, Citronen Ludwig Schmitt, Glaser, Kanzleiberg 7, empfiehlt sich im Ginrahmen von Bildern und Spiegeln in allen denkbaren Rahmen. 477 Möbel-Dersteigerung. Montag den 8. December, Mittags 2 Uhr, werden im Nebenhause des Herrn Helm, Bismarckstraße 5, Möbel, als: Tische. Stühle, Sessel, Kommode, Kommode mit Glasaussatz. Klei- verschränk, Sopha, 1 starker Kinderwagen, Küchengeräthe, Herren- und Frauenkleider, Weißzeug, Wand» und Taschenuhren, 1 Schreibpult, Waschbütten rc. »ersteigert. 9548 ___Im Auftrag: F. Hoffmann. Mittwoch den 28. d. M, Nachmittags 2 Uhr, in der früher Bramm'schen Hofraithe dahier sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Wagen, 1 Hobelbank, 1 Cassaschrank, 1 Clavier, 2 Buffetts, 2 Sophas, 4 Sessel, 2 Coaimoden, 1 Anzahl Wirthstische und Stühle, 2 Kleider- 1 schränke, 1 Regulator rc. Gießen, den 26. November 1888. Engel, 9527 Gr. Gerichts» ollzieher ZääF Weihnachts-Saison empfehle ich meine Schürzen-Neuheiten für Damen und Kinder in großartiger Auswahl. Prima Stoffe, neue Fayons. Robert Haas, 9544 Seltersweg 18. NB. Von heute bis Weihnachten bedeutend ermäßigte Preise. 1 Decimalwaage \ ~ " 1 kl. Bügelofen brllrg abzugeben 1 Packtisch / Bahnhofstr. 58 I. große Packkisten!________________[9560 Guter Hofhund, § schwarzbraune Dogge, wegzugsh. billig zu verkaufen. Näheres -»Stadt Marburg". Wegzugshalber ist ein noch wenig gebrauchtes kreuzsaittges Fiaxiizxo preiswürdig zu verkaufen. Näheres in der Exped. d Bl. [9538 Eine Farthie wollene Damen-u. Kinder-Nocke (prima Handarbeit) zu enorm billigen Preisen. Damen-Röcke in Flanell, Filz Alpaca Tuch. Moire und Seide empfiehlt in reicher Auswahl Robert Haas, 9545 Seltersweg 18. g? ?6T Sä Zo® ~ » U’ y; 9? 2 ® e 4s SS Hs 7* 3 Zd 05^ c3 005 cs Sh 05 M ■ N l"H o Phi | Pelz. f, waarsu V rcparirt urb oer- l ändert nach n^ue- V ster Mode billigst L A. Kretzschmar, d/ Kürschner, Seltersweg 41. Jeikgeöotenes. ff. GLnseleberwnrst, täglich frisch gekochten Schinken, dtv. Ausschnitt, feine Käse, Arrangement kalter Schüffeln billigst bei A. Koch Nachf., 9549 Hamburger Fisch- u. Delic.-Handlung. KfjrirtöaumconJect reizende Neuheiten für den Weihnachtsbaum. Für Wiederverkäufer sehr lohnend und sehr billig bei 9542 H. Lind, Schulstraße 4. 9432 Cour. Jos. Keller dass Berres heute Namen der trauernden Hinterbliebenen: im (8tein 9558 Concertverein 6nt bcn * v ßeiDonnen. [9562 Aermietyungen Berloren $reüa8 . *£57] Verb. Mann, gel. Kfm., 40er, ein 2Rütl36ttr±nsta«°det Mi“”Och dec 28' Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehauss . d vi di luii) ctus biait. .Erlengasse 15" ein LogiS zu vermiethen. Näheres Neuenweg 15. [9523 5988 Im Hause des Herrn Regierungsrath Dr. Muhl (Aliceftraße 23) ist der 3. Stock in Folge Versetzung des Herrn Amtsrichter Dornseiff anderweit zu vermiethen. Ä. KleeS, Ludwigstraße 5. 8743 Eine Mansardenwohnung an ruh. Leute m vermiethen. Ludwigsplatz 4. 7224] Wohnungen von 4 und 5 Zimmern nebst Zubehör und Gartenantheil zu oer- miethen.__________Grünbergerstraße 29. 3760 Der 2. Stock zu vermiethen. __Liebigstraße 63 7040] Settersweg 24 ist der mittlere Stock, bestehend aus 4 Zimmern und allem Zubehör, nebst Wasserleitung, anderweit zu vermiethen.___ 7168 Der unterste Stock meines.Hauses, Schiffenbergerweg 14, neben Stein's Garten, ist zu vermiethen; der seitherige Schul- saal kann in zwei Zimmer getheilt werden. _________________Ernst Mörser. 8164] Große Wohnung nebst Zubehör zu vermiethen. Alicestratze 13. 9346 Ein Logis von 3—4 Zimmerm nebst Zubehör, per 1. Februar beziehbar, zu vermiethen. ____________________ Wallthorstraße 36. j 9414 Ein kleines und ein größeres Logis zu vermiethen. Näheres _________________________ Neustadt 11. 0474] Zimmer mit Kabinet, sowie einzelnes Zimmer, möblirt oder unmöblirt, zu verm. Ludw. Orth, Neuen Bäue 11. 9452] Freundliches, schön n oblirteß Zimmer (auf Wunsch mit Kost re und Mittagstisch) zu vermiethen. ___________Wiesenftraße 2 (Ostanlage). J 9442] Möbl. Zimmer zu vermiethen. ! __Bahnhofstraße f 9 III. j Mövitrte Zimmer zu ver- mrethen. __________Gortenftraße 29. 8104 Ein rnödlirtcs Zimmer zu verm. bei Carl L^ehrmund Wwe.. Neuenweg. 9352 Zwei schöne aut möblirte Zimmer zu vermiethen. Neuen Bäue 29 II. ^.0473 Für mein Manufactttr-Waaren- Geschaft suche tch einen Letirlinff mit guter Schulbildung. Butzbach.LouiS Wiehler. werden durch Dampf gereinigt von [8649- Heinrich Hollmann, Kanzleiberg 9. Neues Theater in Giessen. Mittwoch den 28. November: Sie weiss etwas. Schwank in 4 Akten von R. Kneisel.