Sonntag den 28. October 1888. 233 Erstes Blatt. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ivureairr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. -reiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn« >urch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pst Amtlicher HHeil. Bekanntmachung. Die unter den Schafen zu Hof-Güll ausgebrochene Räude gilt nach Abschlachtung der Thiere und Ausführung der Desinfektion als erloschest. Wir heben deshalb die über die Gemarkung verhängte Sperre hierdurch auf. Gießen, am 26. October 1888. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________________________________v. Gagern.__ Gefunden: 2 Laternen, 1 Kriegsdenkmünze, 1 Vorstecknadel, 1 Messer, 1 Feldhuhn, 1 unächter Siegelring, 1 Thorstange, 1 Kinderschuh. Gießen, am 27. October 1888. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. __Fresenius._______________________________________________________ Lehrer-Conferenz des Conferenzbezirks Lich-Hunge« Donnerstag den 1. November, Vormittags 9 Uhr, in Lich. Lieder 2. 4. 10. 49. Gießen, den 27. October 1888. Büchner, Schulrath. Telegraphisch« 3>ep«sche«. BellT* telegr. Lorrespvnden» - Bure««. Bettln- 26. October. Die „Berl. Poltt. Nachr." bemerken gegenüber der ' ^Kreuzzeitung", welche meldete, daß sich die vom Todtenbette Kaiser Friedrichs verschwundene geheime Chiffre unter den Papieren eines Adjutanten gefunden habe: an leer ganzen Nachricht sei nur das Eine richtig, daß die geheime Chiffre in Verlust xerathen sei. — Anläßlich der von dem Papste gemachten Spende zur Bekämpfung des Zclavenbandels in Afrika sagt die „Nordd. Allg. Ztg.": Das Hochherzige von hehrer iinb christlicher Menschenliebe dtkttrte Vorgehen des Papstes läßt hoffen, daß dasselbe Überall lebhaften und thatkräftigen Widerhall fiuden wird. Die ostafrikanische Sclaoen- srage, welche stärker denn je die öffentliche Meinung Europas beschäftigt, findet durch das Beispiel des Papstes eine mächtige Förderung. Die Lösung dieser Frage ist die «c ivtlisatorische Aufgabe des 19. Jahrhunderts. Blankenburg, 26. October. Se. Majestät der Kaiser kehrte mit der hohen Jagdgesellschaft Nachmittags 3 Uhr vom Jagen in den Revieren von Heimburg und Hessenhai nach dem Schlosse zurück, woselbst um 6 Uhr das Diner eingenommen wurde. Nach dem Diner verabschiedete sich der Kaiser von den anwesenden Herren und wurde v-om Prinzregenten Albrecht zum Bahnhofe geleitet. Die Stadt war glänzend beleuchtet, mnterwegs bildete eine vielzählige Menge Spalier und begrüßte Se. Majestät den Kaiser enthusiastisch. 9tad) kurzer Verabschiedung vom Prinzretzenten bestieg der Kaiser den bereitstehenden Hofzug. Karlsruhe, 26. October. Die Großherzogin consultirte gestern nach mehreren Wochen den Hosrath Dr. Maier wieder. Die genaue Untersuchung ergab günstige Fortschritte in der Heilung des Augenleidens, immerhin aber ist noch yroße Schonung der Augen und die völlige Enthaltung des Gebrauchs derselben für ledwede Beschäftigung auf längere Dauer nothwendig. Besonders erfreulich ist, daß die vielen Gemüthsbewegungen der letzten Zett ohne Nachtheile für das Befinden vorüber- g egangen sind. Paris, 26. October. In einer heute abgehaltenen Versammlung der Senatoren von der republikanischen Linken wurde festgestellt, daß die große Mehrheit des Senats gegen die Revision der Verfassung ist, da eine solche zugleich die parlamentarischen Freiheiten und das Vorgehen der Exekutivgewalt kompromtttire. — Morgen tritt die Kammer in die Berathung des Budgets für das Ackerbau- Ministerium ein. PariS, 26. October. Boulanger wohnte mit seiner Familie gestern Abend der Vorstellung im Theatre Lyrique bei. Parteigänger brachten dem General Ovationen dar; Anti-Boulangtsten pfiffen und zischten. Als die Kundgebungen beim Verlassen des Theaters sich wiederholten, entstand ein Handgemenge. Die Polizei nahm Verhaftungen vor, doch wurde die Mehrzahl der Verhafteten bald wieder entlassen. Nizza, 26. October. Nach einer Meldung der „Agence Havas" wurde der wegen Spionage angeklagte Deutsche Kilian von den hiesigen Gerichten zu 5jähriger Gefängnitzstrafe und 5000 Franken Geldbuße verurtheilt. Auch wurde dem Verur- Iheilten der Aufenthalt in Frankreich auf weitere 6 Jahre verboten. London, 26. October. In der heutigen Sitzung der Untersuchungscommission in Sachen Parnell gegen die „Times" beendete der Vertreter der Letzteren, General- omwalt Webster, sein Expose, indem er die Darlegung der historischen Entwicklung der Landliga in die Nationalliga fortsetzte und die lange Reihe der Perbrechen und Vergehen aufzählte, für welche er die Verantwortung, wenn nicht die directe Anregung der Organisation dieser Verbindung zuschrieb. Webster erklärte, die Hauptletter derselben, nämlich Parnell, Davitt, Biggar, Harrington, Matthew, Harris, O'Brten und Dillon, hätten Kenntnitz xon den Methoden und Handlungen der Liga. Die nächste Sitzung findet am Dienstag statt. In derselben wird Webster die Zeugen nennen. — Die i Kohlengrubenbesitzer Oldham und Ashton haben in die von den Kohlengrubenarbeitern gesorderle zehnprocentige Lohnerhöhung gewilligt. Die Zahl der Arbeiter beträgt dort ca. 3000—4000. Petersburg, 26. October. Anläßlich seines Jubiläums ging Herrn v. Giers das folgenoe Telegramm des Kaisers Alexander zu: „Die Kaiserin und ich gratuliren von ganzem Herzen Ihnen zum fünfzigjährigen Jubiläum Ihres ehrenhaften und mühevollen Dienstes für'S Reich. Wir bedauern sehr, Ihnen nicht persönlich zu diesem Ihren so wichtigen Tage unseren Glückwunsch darbringen zu können. Gott verleihe Ihnen Kraft und Gesundheit für lange Jahre zur Wetterausübung Ihres Dienstes zum Wohle und Ruhme Rußlands." Herr v. Giers erhielt durch einen Feldjäger ein Reskript und den Wladimir-Orden 1. Classe. Belgrad, 26. October. Ein Erlaß des Königs an sein Volk richtet sich gegen die leider immer mehr sich geltend machenden Parteikämpfe. Um denselben ein Ende machen, würde eine neue Verfassung, durch eine durchgreifende Veränderung der bestehenden herbeigeführt, angemessen sein; in einer solchen Verfassung würde das beste Denkmal gewonnen werden für die im nächsten Jahr zu begehende Nattonalfeier des 5.00jährigen Gedenktages der Schlacht bet Kossowo. Der königliche Erlaß ordnet Neuwahlen zur großen Skupfchtina auf den 20. November/2. December an und bestimmt fiiT den Zusammentritt den 1./13. December. Die Verfassungsrevision soll zur Herbeiführung erweiterter constitutioneller Rechte des serbischen Volkes stattfinden. Bukarest, 26. October. Nach bis jetzt bekannten Resultaten sind von den im zweiten Wahlcollegium ftattgehabten Wahlen 49 regierungsfreundlich, 7 oppositionell ausgefallen. Es sind fünf Stichwahlen erforderlich, 6 Wahlresultate fehlen noch. Konstantinopel, 26. October. Der Sultan ermächtigte die Pforte zur Unterzeichnung der Suezcanal-Convention ohne Protokoll und ohne Vorbehalt. Athen, 26. October. Der Bürgermeister forderte in öffentlicher Bekanntmachung die Bürgerschaft auf, das Regierungsjubiläum des Königs in würdiger Weise zu feiern. Die zu den Festlichkeiten eintreffenden Fürsten wohnen im königlichen Schlöffe. Der Herzog und die Herzogin von Edinbura treffen heute ein. Der vom König dem Sultan verliehene Erlöftr - Orden wird demselben demnächst überbracht werden. Rewyork, 26. October. sReuter-Mel^png.j ** Ein Privatbrief des englischen Gesandten Sackoille, welcher veröffentlicht wurde, wird vielfach so ausgelegt, als fordere Sackoille die in Amerika naturalisirten Engländer auf, für die Wiederwahl Cleveland's zu stimmen. Sackoille wird deßhalb in der Presse wegen Einmischung in amerikanische Ang^legenheitm angegriffen, mehrere Blätter verlangen sogar seine Abberufung. Bayard soll sich einem Journalisten gegenüber ausgesprochen haben, er finde es für den Gesandten eines fremden Landes nicht passend, seine persönlichen Anschauungen über häusliche Angelegenheiten des Landes auszusprechen, in dem er beglaubigt ist. Newyork, 26. October. Die meisten Zeitungen verlangen von der Unions- regiermrg, daß sie dem englischen Gesandten Lord Sackoille auf Grund seines Briefes seine Pässe übersende. Lokales. Gießen, 27. October. Der hiesige Turnverein wird, wie wir vernehmen, am Samstag den 3. November in Stetn's Garten ein Banket (Herrenabend), bei welchem die hiesige Mtlitärmusik concerttren wird, veranstalten. Da sich der Abhaltung des diesjährigen Stiftungsfestes, das ohnedies schon, durch verschiedene Umstände veranlaßt, verschoben wurde, erneute Schwierigkeiten bezüglich der Saalfrage (indem der Stein'sche Saal für die nächsten Sonntage anderweitig vergeben ist) entgegengestellt hatten, so wurde von der Abhaltung eines Stiftungsfestes für dieses Jahr ganz Abstand genommen und als Ersatz hierfür das bestimmte Banket betrachtet. § Gieße«, 27. October. Der Ausbau der Ostanlage hat in den letzten Wochen merkliche Fortschritte gemacht. Ein Theil der Anlagen, sowie das dem Justizgebäude gegenüber befindliche Bassin sind fertiggeftellt und gegenwärtig wird mit dem Anpflanzen von Bäumchen und Ziersträuchern fortgefahren. Die Anlage verspricht nach ihrer Vollendung eine der schönsten unserer Stadt zu werden. — Die Umpflasterung des Canzleiberges und des Brandplatzes ist jetzt nahezu vollendet. Der stattliche Platz wird sich nun viel vortheilhafter ausnehmen, wenn gutes Pflaster und breite Trottoirs vorhanden sind. Gießen, 27. October. sTheater.j Vor leider nur schwach besetztem Hause wiederholte das „Neue Theater" am Donnerstag das werthvollste Stück seines bisherigen Repertoirs, den „Störenfried" von Benedix. Die Besetzung war die nämliche wie das vorige Mal. „Leberecht Müller" ist jedenfalls die schönste und gediegenste Rolle, in der Herr Dtrector Reiners sich in Gießen gezeigt hat, gleichzeitig ist es aber auch diejenige, die er am vollendetsten und rührendsten spielt. Die „Thekla" des Fräulein v. Fels war, diesmal vielleicht noch mehr, wie bei der ersten Aufführung von einer wohlthuenden Wärme durchdrungen. Die Vorstellung vom Freitag machte uns mit Moser's fünfaktigem Schwank „Die kranke Familie" bekannt, einem Stücke, das mit Lacheffecten nicht kargt. Eine Familie von eingebildeten Kranken überwirft sich mit dem Hausarzt und fällt einem Kurpfuscher in die Hände. Dieser wird jedoch entlarvt, ehe er im Stande ist, größeres Unheil anzurichten, als Tante Dorchens Joly zu vergiften. Der wirkliche Doctor erhält als Lohn für die Entlarvung des Schwindlers die Hand Mariens und der schüchterne Kaufmann Wendler „kriegt" seine Emma. Der Dichter hat seine Schuldigkeit gethan und der Vorhang kann fallen. Diesem doch immerhin recht dürftigen Stoffe sieht man es kaum an, daß sich ein so überaus possierliches Stück daraus machen läßt. Dennoch war der heutige Theaterabend unstreitig der lustigste in der bis jetzt verflossenen diesjährigen Spielzeit. Aber die Mitwirkenden bemühten sich auch redlich — und zwar mit bestem Erfolg — um das Gelingen der Aufführung. Herrn Taußig's Rentier Nagel war ein Cabinetstück. Die weinerliche Sprache war höchst wirkungsvoll. Auch Frl. Frey war in Darstellung und Sprache gut. Herr Hildebrandt spielte den betrunkenen Studenten so wahr und tiefempfunden, daß sich uns unwillkürlich die Vermuthung aufdrängte, er habe zu dieser Rolle Studien nach der Natur gemacht. Frau Reiners bewies auch heute — obwohl in einer kleinen und nichtssagenden Rolle iEmma) — auf's Neue, daß sie in ihrem Rollenfache ausgezeichnet ist. Herr Förster (Dr. Wehlau) war wie gewöhnlich anerkennenswerth. Bet Herrn Göhler (Wendler) freute es uns, zu bemerken, daß er etwas mehr, als seither aus sich herausging, was unseres Erachtens gerade für jugendliche Liebhaberrollen ein unerläßliches Erforderniß ist. Herr Reiners (Qualm) war als Barbier wie als Sanitätsrath gleich vortrefflich. Am deutlichsten zeigte dies der stürmisch donnernde Beifall, der den Künstler einmal bei offener Scene auszeichnete. Auch die 2 Pfd.' 1 2 1 2 1 2 3 1 2 d Erört.ruuada sie f zuletzt Beide glücklich an die Oberfläche gelang,m Äm 6 d SRerpenerreauna und körperlichen Kgr. (2 „ (4 „ (2 r (4 n (6 „ (2 „ (4 r (6 Großherzogliches Polizetamt Gießen. Fresenius. UniverfitätS-Ehronik. Amtsjahr" 1888/89 0fröaöIts°ne orb^tHdien'IßrofeffJr V' h'^'8 M.U.niDerfit5t für H- Dr. Greeff & di? miE?^ 5ac, Handel nnd Verkehr. f 13$°oe5>mttJfVO^tCh®Utter' pr- W eier 10—12 Käse pr. St 4-8 ,3» Äi?!' ^-0 Enteneier 0- Gänse Linsen pr. Liter 30 Tauben pr. Är Jt’o4o ’n ($rbf21 *r- Liter 16 $ Sahnen pr. St- 2 O,9o2i$/^e;*rO-M-O,6O ^6"« pr. et. 0,90-1,63 bO-68 3i, Kuh- und Rindfleisch 45—54 Ochsenfleisch pr. Pfd 54—64 4, Kalbfleisch 40—46 4 Kartoffeln^5^~"r nnAv$ammelfletfd "»SIWjWWK At A »ÄBSäffiSSSfö1“'** Ä Ä.-Ä $M‘S »Äftä KTS'-'S S, Ä S.L S3-.»»-- jSSS °-ch di- übrige Beletzung^ürg, für bei _ Andreas Enter. ^ddIic6 «eoffnet von 6 Uhr Morgen» bis 7 Uh- Abends Sonntags bis Mittag 12 Uhr. D8‘ Die Zellen sind durch Dampf geheilt. raiß9 estrad^J« ’SlÄSbc ®“& Abonnements werden jederzeit entgegengenommen. — Wie hiesige Blätter melden, sollen die Ftn anzverhältnisse der Ktnht wurde. flUn tt9C fem' böfe tn diesem Jahre wieder ein Uebertchutz oon 800,000 «. s!S?U“Ä”»ÄS Wl” - -«-><" >--» ^blche den Tausenden von Arbeitern, die dort thättg sind,^ aber daselbst nicht wohnen hS?,’ “a-?eä ^flen »u bi--en bestimmt sind. Die Hallen sind so groß d?ß in jeder St? »LÄ bet .kurzen MiltaaSzett säst tausend Leute verköstigt werden können übelsten daran"wa?cn? wctl^erbpollständ?ä"?n^der Hand^der "hundert oder^zwechundert min^außel? her"gewaUsan? abzuschneiden"^ 6efU<>\no .y Staatsanwaltschaft gab auch dtesem Anträge zunächst Folge stellte" aber Q« b ba$ Verfahren ein und verwies den Kläger auf den Cioilweg. Inzwischen batte hpmÄ #em 200 jl als Abfindungssumme geboten, was dieser jedoch mit dem Bemerken zuruckwies, er verlange das Loos oder den vollen Betraa Die Etntl- *“ b/nr Metzgerburschen mtt seiner Klage abgewiesen Natürlich fft fofott anwendung^fi ehern ^"eriespieler mögen aus der Geschichte die richtige Nutz- Brodpreise vom 28. October bis 12. November 1888. 1 Kar. (2 Pfd.) Weiß 2 . (4 Pfd.) Weiß, | M) Schw, dKn ^bgen der hohen Lage meist trocken steht. Eines Nachmittags besuchte Herr S taucÖ den Brunnen besichtigen; wie er^ sich aber ü6er den lE ihm sein Spazierstock aus der Hand und kollert in die Tiefe Gunter. Weit ent ernt, auf seinen Stock zu verzichten, geht er zur Stadt Zurück hol läkt sich"b!b^^ S?rtx/ Nötigt das eine Ende oben am Rande des Brunnens und l°bt sich behutsam n die Tiefe hinunter. Wie er nun bald schon am Boden ist aebt rl0?-1 5 ,obc? befestigte Ende des Strickes los und fällt ihm in die Tiefe nach ^errX fitzt jetzt wie in einer Mausefalle, ohne jede Möglichkeit, ohne fremdeHilfe berauszukommen Anfangs war er noch heiteren Muthes tn derHoffnung, daßberS & ^unk-sn^d menschliches Wesen an den Brunnen führen würde. Als es aber bereits zu Änfefrfh. m^"9 ^ubem noch ein starker Regen auskam, bemächtigte sich seiner die 2uß rste Verzweiflung, er tobte, schrie - schrie aus allen Leibeskräften bis ihm uleb? erbitzte^üherrei Ä ^?rschöpft und vom Regen durchnäßt zusammenbrach Sein hen $®e?irn f?ie8dtc ihm den Hungertod, giftige Schlangen die aus den Ritzen der Wände heroorlugten, und sonst allerlei gräßliche Dinae vor-'er mahnte Sä flen Stunden, nachdem der Schmuggler sich überreuat halt? hnt/M«» ru c c vorhanden und die Grenzwächter irregeführt seien waate er fick on h?n mr.®c abrt,mebr £a0e geraten war. Wie groß als er unten angekommen wa^ s in Schreige^s n ein Schrei auSaeftoßen habe, non dem die auf dem^^Boden B-ide, erschreckt? be/ dunk!?r N?ch^üb"^so Fladen tt!f unttr^ d» Erd? .1ur"°üollen | ■.««ä.’Ä5ä $;£*-• »««». a-b°r-?d-n 27. September Kutsch^Emst Ruppe! ein- Tochter. Margarethe. Luise ^nriett^EIse.^aebor^i^de^ll.^Sept^m^bcr Tochter, August- Adam Sya,Cn,in @On,er -in Sohn. Otto Heinrich KaiharMe?geboren & Ät* dnt Auguste Therese geborenem 25"Jutt.°'" bu^«-mn Philipp Hillgärtner -in- Tochter. Marie Margarethe, Gießens «MLftAL'K'AM' G6efraU b°s Wirths Karl Abel in a» 39 J?hre^gULn dm 22.'SL ^i°°rr-nmach-r aus Klein-L.nden, ein Wit,wer, der ThAogiki. P7L Pwf°ss°r 7, T^'elben Johann Philip müa67 ®^Ä?M»»alter i°7b7i‘n^L alt 73 Jahre, gestorben den 23. October. ^«lucrroaner t. P., ein Wittwer, der Brodverkäufer L Pfd.) Weißbrod .... 27 * < « ....... „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 " ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — n ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 * ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 * ) Schwarzbrod 2. Sorte 66 J« C. Böhler’s Dampf-Mberei und chemische Wasch-Anflalt Frankfurt u. M. m Färben, Waschen und Reinigen von Damen- und Herren Garderoben, Möbelstoffen, Teppichen, Federn, — Handschuhen, Spitzen rc. rc. Herrichten, Farben und Pressen von Sammten und Plüschen -—- Rasche und billige Bedienung. — Annahme für Gießen und Umgegend bei Herrn 8607 1*11. Schlatter, Neuenweg. Mu8iu9 °us den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. 24. äntoaTg^ MU Ottilie Buttron dahier. Al,m-Buseck, wohnhaft dahier. ^^eshausen, Wagner dahier, mit Luise Korber oon I FronziL"^- A LZ'LE^Lch Car^« mann Hermann Katz eine Tochter Elie 9n ??r lAn ?§hn. 20. Dem Kauf- Otto August Carl Ludwig. 20.'Dem Eisendrebe? KuN-n^s ^“8uf- ®°ct ctn Sohn, Otto- 22. Dem Großh. UnioerfitätT-ißrofr«Tr?n 6o6n' Gustao ein Sohn. 23. Dem Metzger unb ©aftmirtb e?6. ®Le^en D°n der Stopp 24. 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Für das Provinzial - Arrest- haus dahier soll die Lieferung nachstehend genannter Verzehr- rrngs- und Verbrauchsgegenstände: Brod, Erbsen, Linsen, Bohnen, Reis, Gerste, Salz, Pfeffer, Muskatnuß, Essig, Nelken, Schweineschmalz, Mehl, Sauerkraut, Kaffee, Lorbeerblätter, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Zwiebeln, Suppengrünes, Petroleum, Zündhölzer, Besen verschiedener Art, Borstenschrupper, Bürsten, Putzlumpen, Seife, Schmierseife, Soda, Putzpuloer, Zinksand, weißer Sand, ferner: die Abfuhr des Senkgrubeninhalt- und die Reinigung der FeueruugS- anlagen für die Zeit vom 1. November 1888 bis 31. October 1889 im Submissions- wege vergeben werden und sind Angebote schriftlich bis längstens Donnerstag den l.Nov.d.J., Vormittags II Uhr dahier einzureichen. Denselben sind, foroeit thunlich, Proben beizu- sch ließen — Die Bedingungen tonnen auf der Canzlei Gr. Staatsanwaltschaft (Justizgebäude, Zimmer Nr. 43) eingesehen werden. Bis zu obigem Termine werden auch Gebote auf die sich im Provinzial- Arresthaus ergebenden Küchenabsälle und Lumpen, sowie das in demselben sich ergebende abgängige Lagerstroh entgegen genommen Gießen, den 26. October 1888. Der Gr. Erste Staatsanwalt. 8718 Jöckel. Lieferung vonBaumpfühlen. Die demnächstige Lieferung von Baumpfählen aus die nachstehenden Kreisstraßen des Kreises Gießen soll Donnerstag den 1. Novbr. Borm. 10 Uhr auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten im Wege schriftlicher Submission vergeben werden: Lumda—Weilershain ca. 200 Stück Wieieck—Altenbuseck „ 170 „ Gießen—Daubringen „ 145 „ Allendorf—Londorf „ 40 „ Die Pfähle sind 3,20 m lang, . 6—8 cm stark, sauber gehobelt, an beiden Enden gespitzt und unten angekohlt zu liefern. Gießen, am 27. October 1888. Der Kreisingenieur: 8722 Gnauth. Versteigerung. Montag den 29. October l. I., Mittags 2 Uhr, werden in meinem Bureau: 1 Buffet, Kleiderschränke, Tische, Kommoden, Sopha's und sonstige Möbel, ferner 3 Wagen und 2 Pferde öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 27. October 1888. Bühner, 8726 Gerichtsvollzieher. Mittwoch' den 31. d. M., Vormittags 10Va Uhr, läßt Herr Fabrikant Aug. Ackermann zu Gießen in seiner Hofraithe, Frank- furterstraße 36, durch den Unterzeichneten öffentlich gegen Baarzahlung versteigern: 30 beschlagene Fensterläden verschied. Größe, theilweise wie noch neu, eine Anzahl Fenster und Dachfenster, eine Kiste Fensterbeschläge, eine Balkenwaage, einen fast noch neuen polirtcn runden Tisch, eine Parthie Rohrstühle, einen Kochheerd, eine neue Treppe, ein Ladenreal mit Schubladen, einenWein- schrank, einen Kinderwagen, 1 Blumen- j gestell, Einmachfässer, eine neue Wagendeichsel rc. rc. Versteigerung findet bestimmt statt. ; Gießen, den 27. October 1888. Engel, 8727 Gr. Gerichtsvollzieher Bekanntmachung. Das 4. Ziel Cowmunalsteuer, sowie Stabtschulattd vr- N. Quarlal 1888/89 können in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ohne Kosten zur Stadtkasse be zahlt werden. " Gießen, den 27. October 1888. Der Stadtrechner: H. Enders. 8715 Haushaltungsscifen, Toiletteseifen, Glycerin- seifen, Abfallseifen, Fettfeifen, medicinische Seifen, Stearinkerzen, lose und im Paquet, Kronenkerzen, Wagenlichte, Clavierlichte, Renaissance-Kerzen in Wachs und Stearin, Pomaden, Cosmetiques, Extrakts, Sachets, Puder, Zahnpasten, sowie alle sonstigen Parfümerien, Stärke, Waschblau, Lederfett, Metallpntzpomade, Zahn-, Nagel- und Haarbürsten, Friste-, Staub- und Kinderkämme in besten Qualitäten bei tiebr. Kaufmann^ 8707 Kircheaplats. L. Mühlhausen Westanlage 13, parterre. Große Auswahl in Wintermänteln, Regenmänteln, Jacken, ________das Neueste zu billigen Preisen- 8720 Großer Ausverkauf. 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Der Abonnements-Preis für 6 Concerte beträgt: Familienbillets bis zu 4 Personen ä 7.— cn r n< «rv , ff M ft ä „ 6.— PersonenbllletS . . . .st 9 20 Kassenpreis .... ä "-50 , ^,,Der Anfang der Concerte wird im „Gießener Anzeiger" und den „Ober- hessischen Nachrichten" bekannt gemacht. " Die Abonnements-Liste circulirt. Gießen, im October 1888. 8725 Hrausse, Großh. Musikdirector. Vermischte Anzeigen. 8734 Ein älteres solides Mädchen, das sich jeber Hausarbeit unterzieht, selbst- standig kochen kann und gute Zeugnisse besitzt, wird per 1. December gesucht. Frau Elisabeth Hochstätter, - . Bahnhofstraße. Haarkettenr neueste Muster (passende Goldbeschläge dazu in schöner Auswahl-, Drachen, Haarringe, Haarkreuzchen, Tuffen, Dreyer rc., werden bestens und billigst anaefertigt von 8713 Friedrich Weicker, Neustadt 30. ZmmPostkeHer. Heute Samstag Abend: [8719 Spansau u. geback. Fische. 7638 Mein auf dem Seltcrswea Wohnhaus mit zwei Läden beabfichtige per 25. 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Scheyda- 163.90 105.40 85 50 107 80 103 90 101.00 107.10 105 10 106.40 99.00 103.70 103.00 99 00 104 30 96.70 10300 92.40 6910 101 00 7330 69 40 100.10 DiSconto-Com-Antheile Lombarden 16.13-16.16 16.10-16.14 20.28-20.38 4 13—4.20 Einem verehrlichen Publikum zur gefl. Nachricht, daß nach den Theater- Vorstellungen werthen Familien ein separate- Restaurationsrimwer zur Verfügung steht. Hochachtungsvoll 227.60 44 80 84.75 90 75 Oesterr. Staatsbabn-Actien 1880 4% Russen Oblig. Darmstädter Bankactien Zur Nachkirchweihe Tanzbelustigung irn Gasthaus zum Gambrinus 31/zO/g SolmS-Braunf. Oblig. 4% Gießener Oblig. 4% Oesterr. Goldrente 4V5% Oesterr. Silberrente 5% Portugiesen Oblig. 4% Griechen 5% Ottoman. Zoll-Obl. 3‘/j°/o Grünberger Obl. Oeldsorte«. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei lFr Ehr. 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