M. 233 Drittes Blatt. Sonntag den 28. October 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigcblütt für den Kreis Gießen. Bureau: Schnlstraße 7. Erschein, täglich mit Abnahme des Mauiags. WWKW?->L-Mrlich 2 M°7k 50 R Wl» II Illi llllll li'l'll I I lli IUjUWg-nEKgBM8MM*™*WK^>W'STMCTIIWWL!MM!MfcB ||| H ■■! !!■ IFTCEELI 'IH Hfl —■■«■^JJUAajrAULIJMMJIWJ« Amtlicher HAcik. Bekanntmachung. Die diesjährigen Herbst-Control-Versammlungen 1. Im Bezirke der 1. Compagnie (Gießen). 1) Zu Gießen am 3. November 1888 Vormittags im Oswald'schen Garten und zwar: um 8 Uhr für sämmtliche Reservisten der Infanterie, um 9 Uhr für sämmtliche zur Disposition der Truppentheile und der Ecsatz- Bebörden entlassenen Mannschaften aller Woffen, sowie sämmt- Uche Reservisten der übrigen Waffen und die am Schluffe näher bezeichneten Wehrleute. Hierher gehören die Orte: Annerod, Burkhardsfelden, Gießen (mit Schiffenberg und Herrnwald), Heuchelheim, Klein-Linden und Oppenrod. 2) Zu Lollar am 5. November 1888, Bormittags 9 Uhr neben dem neuen Bahnhofsgebäude Hierher gehören die Orte: Mendorf a. d. Lda., Alten - Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen (mit Heibertshausen), Großen - Buseck, Lollar. Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseck. 3) Zu Gründern am 5. November 1888, Vormittags 12 Uhr \ 30 Minuten an dem Bahnhose. Hierher gehören die Orte: Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, \ Göbelnrod, Grünberg (mit der Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmühle, Stein- mühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle), Hattenrod, Harbach mit | der Kolbenmühle und Sommermühle, Kesselbach mit der Rabenau'schen Papiermühle, Lauter mit der Arztmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strellesmühle und Walkmühle, Lindenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmidtmühle. Reitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß- und Klein-), Odenhausen mit Appenbörnechof, Queckborn^ Rein- hardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit dem Hainer-Hof, Winnerod. II. Im Bezirke der II. Compagnie (Lich). 1) Zu Hungkn am 10. November 1888, Vormittags 9 Uhr 30 Minuten am Friedhöfe- Hierher gehören die Orte: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim mit Hof Güll, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelhausen, Rodheim mit Hof Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen. 2) Zu Lich am 10. November 1888, Nachmittags 3 Uhr am Bahnhose. Hierher gehören die Orte: Albach, Allendorf a. d. Lahn, Birklar, Dorf- Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Großen-Linden, Grüningen, Hausen, Holzheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich mit Albacher- Hof, Kolnhansen und Mühlsachsen, Münster, Rieder-Bessingen, Ober-Bes- singen, Ober-Hörgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg. Es haben aus den genannten Orten zur bestimmten Stunde sämmtliche im betreffenc en Bezirke wohnenden Osstziere und Mannschaften des Beurlaubtenstandes aller Waffen des Deutschen Reichs zu erscheinen, welche zur Neserve gehören, zur DiSvvsition der Truppentheile beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassen sind, sowie diejenigen der Landwehr I. Aufgebots angehörigen Mannschaften, welchen eine besondere Orore zur Gestellung bei der Herbst-Control-Bersammlung vom Bezirksfeldwebel zugegangen ist. D-e Ersatz-Reservisten haben bei der Herbst-Control-Bersammlung nicht zu erscheinen. Dispensationen können nur in ganz dringenden Fällen eintreten und müssen darauf bezügliche Gesuche, welche von den betreffenden Bürgermeistereien beglaubigt sein müffen, spätestens 8 Tage vor den betreffenden Control-Versammlungen auf dem Dienstwege eingereicht werden. Die ohne Entschuldigung fehlenden Mannschaften haben sich der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen. Es wird noch bemerkt, daß die Leute mit Mllitär-Paß und Führungs- Attest versehen in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen haben, und vor dem Beginn der Control-Versammlung Schirme, Stöcke, Pfeifen re. fortzulegen sind. Schließlich wird noch ganz besonders daraus hingewiesen, daß sämmtliche an der Control-Versammlung theilnehmenden Mannschaften für den g a uze n Tag, an welchem die Control-Versammlung ftattfindet, zum activen Heere gehören und den Militärgesetzen unterworfen sind. werden im Kreise Gießen wie folgt abgehalten werden: C a Spart), Oberstlieutenant z. D. und Kommandeur des Landwehr-Bataillons-Bezirks Gießen. Politische Ueberfieht Gießen, 27. October. Heber den Besuch Kaiser Wilhelms im Batican meiden jetzt widersprechende Mittheilungen Derbreitet, e>o wußte die „Kreuzzenung" aus Rom von „zuDerlässigster Seite" zu melden, daß der Papst hochdesiiedigt von seiner Unterredung nut dem Kaiser sei; dagegen läßt sich die „National-Zeiturg" von tbtnfo „zuverlässiger Seite" das gerade Gegentheil berichten und auch eine Anzahl anderer Berichte wollen wissen, daß diese Unterredung mit einem Mißklange geendet habe. Anderseits wären aber wiederum nach einem Berliner Briefe der „Pol. Corresp." beide Theile von der Begegnung befriedigt worden und hätten im Uedrtgen die durch die historische Entwickelung gegebenen Beziehungen zwischen dem Kaiser eines in feiner Mehrzahl protestantischen Volkes und dem Oberhaupte der katholischen Kirche auch durch ein persönliches Zusammentreffen der beiden hohen Persönlichkeiten naturgemäß keine besondere Veränderung zu gewärtigen. All' diesen widerspruchsvollen Meldungen gegenüber muß aber doch das Eine betont werden, daß das Zwiegespräch zwischen Kaiser und Papst zeugenlos gewesen ist und es ergiebt sich hieraus, welcher Werth den hierüber sofort verbreiteten Details beizumessen ist." Schließlich erklärt auch noch das eine O.gan dis Vaticans, der „Osservatore Romano", sowohl die Blättermittheilungen über das, was der Unterredung voranging — gemeint ist wohl die Scene mit dem Prinzen Heinrich — als auch die Meldungen über die Unterredung selbst als jeder Begründung entbehrend. Die Theilnahme des Reichskanzlers an den Hamburger Zollanschluß- feierlichkeiten, die von ihm selber zuerst in ziemlich sichere Aussicht gestellt wurde, soll wieder zweifelhaft geworden sein. Es ist indessen nichts darüber bekannt geworden daß der in letzter Zeit so befriedigende Gesundheitszustand des Fürsten Bismarck in zwischen ein weniger günstiger geworden wäre und sollte der Fürst in der Thal den Hamburger Festlichkeiten fern bleiben, so könnte dies nur infolge dringender Geschäfte gefchehen. Andere Meldungen wissen dagegen bestimmt zu berichten, daß der Reichskanzler an dec Seite des Kaisers in Hamburg erscheinen werde; man wird also wohl die Ereignisse selbst abzuwarten haben. Generalfeldmarschall Graf Moltke vollendete am Freitag in voller Frische des Geistes und Körpers sein 88. Lebensjahr. Möge der greise Schlachtendenker, obwohl nicht mehr an der Spitze des deutschen Generalstabes stehend, in seinem neuen Wirkungskreise noch lange zu des Vaterlandes Ruhm und Ehre thälig sein! Der regierende Fürst von Waldeck, Georg Victor, ist in seinem Residenz- schlosse zu Pyrmont schwer erkrankt. Fürst Georg Victor, geboren den 14. Januar 1831, folgte seinem Vater am 15. Mai 1845, unter Vormundschaft feiner Mutter, in der Regikrung und übernahm dieselbe selbstständig am 17. August 1852. Der Fürst ist seit 1853 mit Prinzessin Helene von Nassau vermählt, aus welcher Ehe fünf Töchter und ein Sohn, Erbprinz Friedrich (geb. 1865), entsprossen sind. Unter dem Fürsten Georg Victor wurde der Accessionsvertrag zwischen Preußen und Waldeck abgeschlossen, durch welchen ersteres die Verwaltung des Ländchens übernahm. Heber die Unruhen in Ostafrika enthält der „Reichsanzeiger" einen Bericht des deutschen Generaiconsuls in Zanzibar, Dr. Michahelles, aus welchem hervorgeht, daß, übereinstimmend mit allen andern Berichten, die arabische Aristocratie mit ihren sklavenhändlerische,i Interessen der eigentliche Urheber der die Europäer bedrohenden Unruhen in Ostafrika ist. Was die Stellung der Reichsregierung zu denselben an- belangt, so soll die Reichsregierung den Beschluß gefaßt haben, eine größere Flottenmacht in den ostafrikanischen Gewässern zusammenzuziehen. Es werden voraussichtlich nicht nur verschiedene auf den außereuropäischen Stationen befindliche deutsche Kriegsschiffe nach Zanzibar beordert werden, sondern es wird wahrscheinlich noch ein besonderes Geschwader in den heimischen Häfen ausgerüstet werden und dann nach Ostafrika abgehen. Ob noch weitere Maßnahmen geplant sind, steht einstweilen dahin. Man soll sich jedoch auch in den Kreisen der Reichsregierung die Schwierigkeiten eines bewaffneten Einschreitens in den ostafrikanischen Küstengebieten nicht verhehlen. Der französisch-italienische Streitfall wegen der italienischen Schulen in Tunis befindet sich noch immer in der Schwebe. Es handelt sich bekanntlich um das staatliche Aussichtsrecht über diese schulen — und ebenso über die in Tunis bestehenden Vereine der Italiener - welches die französische Regierung beansprucht und das die italienische Regierung nicht abgeben will. In einer Unterredung mit dem italienischen Botschafter Grafen Menabrea machte der französische Minister des Auswärtigen, Herr Goblet, allerdings das Zugeständniß, daß die gegenwärtig in Tunis bestehenden italienischen Schulen und Vereine der Oberaufsicht durch die Landesbehörden nicht unterliegen sollten, aber er wollte dieselbe auf die künftig zu errichtenden italienischen Institute in Tunis angewendet wissen. In seiner Erwiderung ließ jedoch der Botschafter Italiens deutlich durchblicken, daß Italien auch in letzterem Falle seinen Protest aufrecht erhalten würde und somit läßt sich noch nicht absehen, welchen Ausgang dieser neueste Eonflict zwischen Frankreich und Italien nehmen wird. Das 50jährige Dienstjubiläum des russischen Ministers des Auswärtigen, Herrn v. Giers, hat dem „Journal de St. P^tersbourg" Anlaß zu einem recht be- nrerkenswerthen Aitikel gegeben. Das osficiöse Blatt reproducirt die anläßlich der Thronbesteigung Kaiser Alexander III. von Giers an die Mächte gerichteten Rund- Telegraphischer Schiff-bericht der „Red Star Line" Antwerpen. m n^^wyork, 25. October. Der Postdampfer „Waesland" der „Red Star Line" ist von Antwerpen heute wohlbehalten hier angekommen. Vermischtes. L'1?. Großberzoglhum Hessen, 25. Oct ober. Im Laufe des °er. N'"/" Ouartals sind in Hessen nicht weniger als für 57,487 M Slistungen und 1C worden, denen von dem Großherzog die Bestätigung erthetlt und demnach die Behörden zur Annahme ermächtigt wurden. Von den Stiftungen ^,340 auf katholische Eultuszwecke, 1920 auf protestantische und 11,200 JL auf rsraelrtische. Die übrigen Stiftungen sind für allgemeine Zwecke. 2? Oktober. Bekanntlich richtet sich das Einkommen der katholischen GeistlichkeU re nach dem Werthe der Pfarrgüter und Stiftungen, sowie nach der Wobl- (SriftrK bhrÄine ^obaß eine große Ungleichheit in dem Einkommen der einzelnen Ältlichen besteht. Wahrend manche Geistliche ein überreiches Einkommen aus diese baben, swd andere Stellen hierbei so gering dolirt, daß die Inhaber daraus kaum nothwendtgsten Bedürfnisse bestreiten können. In einer gestern in Bingen ftatt= ?p^m-s-»O"^renz von Pfarrern der rheinhessischen Landgemeinden wurden die Klagen sehr laut und eine gemeinsame Vorstellung an die vorgesetzte kirchliche Behörde und durch diese an das Ministerium beschlossen. £ Aus dem Rheingau, 25. October. Das an den Bundesrath von der Wiesbadener Handelskammer gerichtete Gesuch um schleunigen Erlaß eines Gesetzes, das den Zusatz chemisch reinen Zuckers vor der Gährung in den Wein gestattet, hat bei ^cn Winzern des ganzen Rheingaues großen Widerspruch heroorgerusen. Die ^inirt bö?aT"? ^Surfern im Rheingau einmal angefangen, der Weinbau ruinirt ist. Allerorts beginnt es sich gegen das Verlangen der Wiesbadener Handelskammer zu regen und namentlich in den Ortsoerbänden des Nassauischen Bauern- giprctnä Äk" ^^olestoersammlungen statt und auch die Generalversammlung genannten Vereins wird gegen die Eingabe der Handelskammer Stellung nehmen die Siu^fFber^elTaukn Sp-ttrlübe^"" b‘C 8e,e d°r Frühtrauben und i^en A^sa^ng.^ ^^^hessen, 25. October. In Büdesheim nimmt morgen die Lese October. Ein in der Stadtverordnetenversammlung jüngst hprtJr J00 hU bicr bestehenden Instituts der Oberlehrer und Ersatz defselben durch einen städtischen Schultnspector, gab gestern Veranlassung ru emer längeren Confer^nz zwischen dem Oberschulrath Greim von Darmstadt und r?ber- burgermetfter Dr. Oechsner. Wie man hört, hat sich Herr Grein, für SeibebaHuna ausgesprochen und Herrn Oberbürgermeister Dr. Oechsner unter ?b/der schrumpfen zusammen. Da wollen wir denn schnell ein einfaches Mittel zur Verhütung dieses Uebelstandes angeben. Zum dauerhaften Aufkleben 'olcher E ckmen ober Marken auf Weiß- ober Zinkblech verwenbet man sihr zweckmäßig mÄ!!^0s *e8 ln. ?üen Drogenhandlungen zu haben ist, und hat sich dasselbe hne&qJnP1 9 Papier, sondern auf die vorher mit etwas Glaspapier gereinigte Metallstäcde aus- Zlnkblech haftet es ohne vorherige Reinigung. Wird hierauf das^Papier 9rUrt8ohne abzuspringen auch nicht beim Erwärmen. Au, diese Art lassen sich auch Etiketten auf Glas befestigen, ohne abzuspringen. Bum Aufkleben mit ^ünn7mnÄ\^elfebI^ m ..^pfehlen, die Rückseite des betreffenden Papiers ack w bpftTpä bLUn? fbcr Gummilösung und darauf mit nicht zu dünnem Copal- °ce ?an uicht nothig hat, vorher mit Glaspapier die Stelle des W^ffers^ roti>er'Wn bie fo aufgeklebten Etiketten auch der directen Einwirkung Harrdel und Verkehr. k. gr„r"7.,(S§ bk1 Fabrikanten unb Geschäftsleuten am hiesigen Platze noch vielfach die Ansicht vorhanden, daß bei Versendung von Frachtstücken nur derjenige Frachtbrief XTbe\?erbVÜ£' welcher von der betreffenden Bahn, die das Gut befördert abgestempelt worden ist. Diese Ansicht ist eine irrige. § 50 des Betriebs-Reglements Rutschen Ersenbahnen bestimmt nämlich: „An Orten, wo mehrere Ver- H,"0C" ®u4e«rpebitionen haben, sind die von der einen Ve!. waltung gestempelten Frachtbriefe auch von der anderen als giltia Bahnst ein pel "der' Db^rtü^h ^uf Station Gießen z. B. Frachtbriefe nut dem i o^Oberhess. Bahnen zu Sendungen verwandt werden, welche mit der cJe:r' oder Koln-Gießener Bahn befördert werden sollen. — Seit Frühjahr bDie ^von e?nprb 0ffHS 5? ?0d) einenr weiteren Zusatz erhalten, welcher lautet: - Etsenbahnverwaltung, deren Sitz innerhalb des D-ntschen Reiches belegen rft, abgestempelten Frachtbriefe werden auch dann als grltig anerkannt, wenn die betreffende fremde Verwaltung eine Güterexpedition an dem nämlichen Orte nicht besitzt.- ^hnnn9nn seither-. B. Frachtbriefe mit dem Stempel der Main-Wese'r- Bahn von Cassel bezogen, haben dies nicht nöthig. Sie können ihren etwaigen Bedarf ?nrmiDruckerei aufgeben, welche wohl ebenso gut und billig fragliche ^ormularien liefern werden als auswärtige. Die Frachtspefen hierfür dürften dazu nmnpPmLIVfi*en' ®°?ten Güterexpeditionen irgend welche Schwierigkeiten erhebm, so wolle man sich nur auf vorstehenden Wortlaut der Bestimmungen berufen. c. f ?en grö ßten Lithiongehalt aller bekannten Quellen hat nun nach der erst in mtcbcr vorgenommenen amtlichen Controlanalyse der Salzschlirfer Gramm im Liter; mithin wird bei dem Gebräu/ dreses Wassers dem Blut soviel Lilhion zugeführt, als dies bei 10 Archen Offenbacher ober Aßmannshäuser ober 20 Flaschen Salzbrunner Wafier her ?yaU rft. Dadurch stellt sich selbstredend aber der Preis des Sal/schlirser Bontfacius- brunnen auch 10 resp. 20 mal billiger als jene anderen Wassm. -^Wegen^ feiner on' derse"be^sirn?r"r^rD^^^^^ Ghlornatrium, Magnesium, Kohlensäure rc. findet stoviuno ^^k^oluste A-rwendung gegen Magen-, Leber- und Darmleiden, $er= franfbeUen" des Professors Cantant über „Stoffwechset- rranryerten wird der Salzschlirfer Bomfacrusbrunnen in erster Linie als Heilmittel in & « bu™ ?bnsetben thatsächlich erzielten Heilerfolge Haden seinen Ruf bis nwfit’rhnnhlunAon Ko*- «*.21 ... । QTIt) lütrö er von den Mineral- wasserhandlungen der größeren Städte bereits in Waggonladungen bezogen Selbst bürst Bismarck und General-Feldmarschall Graf Mollke bezogen den iS?rt‘foCAUrbrunn/n1?um^ur0ebraud’ und von dem als Schriftsteller und Hofprediger des hochselrgen Kaisers Wilhelm bekannten Herrn Dr. Frommel zu Berlin swelcher ru4i»nr*»•,it ki. b .r0 werden in der am 22? o. M. erschienenen Höchste?epricle?°^ '" i,ic 8rofeen H-ilwtrkungen der Salzschlirfer Quellm au,'s steiot n^dirhi?^Än„immrsn’.E,itrre K«ts- dringenden Rus der Salz,chlir,er Heilquellen iMmi ^rbhipSa?hr' b 's95" ?abcä 3°dr zu Jahr, in Folge de„en auch mehrt wird & ' b” 8remdenwohnungen durch einige Neubauten erheblich oer- bürfte fo schreibt ‘l* * b^Sat,on der Hasenbraten leben, S nirfit am; 0 Oer „M A. , Folgendes nicht uninteressant sein. Das Hasenwildvret Ckma nur e wohlschmeckendes Gericht, es ist auch ein wichtiges Nabrunas- ln*ttcJ °°n gennsser Bedeutung In der Bolkswtrtbschaft. ^Für wo^schmeekend wurde der Hase bereits im grauen Al,er,hum gehal,en. Schon vor 2M0 -labrm bmdia.. h6 Ä" 'unstz-mSß gespick-er und^ saftig^ gebraVene?^Hast e n "Ll'ch- »Atzung" st . Der wttz.ge Diartml (gestorben um 100 n. Ehr in Rom) ,°°°- ,,Dem Hastn gebührt unier den Biersüßlern der größte Ruhm!" — Ja cs bedaumei sogar der bekannte Schriftsteller Plinius (23 n. Ehr in eomo) daß man um E im ßaflbeetn;u®Sicnihaat bLa T” tmÜf!» ,löm*ld,c Kaistr Alexander Severus (ermorbd etn febr frhfin/r n m' 8 bei Mainz, im Jahre 235 n. Ehr.), soll ki cyO schöner Dignn gewesen sein. Von ihm sang ein Zeitgenosse' Der Katfe^ liebt s-h'K°b Au^der^m's^ön - ®eil wir ih'n täglich Luch"etn"Häsl7in s eiL inn -r ° L der Jagerei, Forstmeister v. Wildungen, schrieb vor Menschen" deren sich das Hastnwtldpre? rühmen dürst^ 2,;On 1885—wurden in Preuyen allein 2 400 000 Hasen mit einem ^php"^1960 <^t un genießbarem Fletsch von mindestens 14 -15 000 000 Pfund erlegt ff. fi i ^Va6^IL6afen ru einer Zeit gegessen werden, WO überhaupt ke"n üeber- L ? an anderem Fletsche vorhanden ist, ,o dar, man gewiß behaupten daß bie äafen- * Einfluß au, die Flei,chprei,e ausüb,. A^ch soll nicht unerwähni bstiben, daß das Hastnflcstch leichter zu verdauen und darum gesunder ist als anderes 9rn,nM<3aLIfiWiV-- ,"?ber den sog. „Offenbacher Quellensund" machte in einer großen deckten^ Ä“ “r|'^ Artikel die Runde, nach welchem der Wer,hder^ent" S Ä? "injneb^ln,ifd}er Hinsicht als hoch bedeutungsvoll" erklärt wurde ?rUorcUnö $eJ. Blasenleiden, Harngries nL HarnsteA Von den bei der im Bramm'schen Sälchen abgehaltenen Mobiliar-Versteigerung übrig gebliebenen Gegenständen verkaufe in meinem Geschäftslocal (Neuenweg 22): 2 schöne ovale T'sche, 1 Cbaise- longue, 1 Salonsptegel (270/72) m t ^Armleuchtern. 1 oval. Spiegel, zwölf nustb» Stühle, 6 kirschb. Stühle, einen Sessel, 2 runde Gartentischchen mit drei -Stühlen, weiße Bettüberzüge, 3 Dtzd. Thee- tseroietten, 1 Tafeltuch mit Servietten, «Glas-, Krystall- und Alkenide-Gegenstände u a. Louis Rothenberger, Taxator, 8688] Neuenweg 22. 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Kirche für das Rechnungsjahr 1889/90. 2) ErgärzungSwabl von 3 Mitgliedern der Gemeindevertretung an Stelle ter 3 Gemeindevertreter, die in den Kirchenvorstand eingetreten sind. Pai l Hoffmeister, Apoth. Elsa, ferne Frau Theob Blum, Provisor Hortmann, Förster Benho, ftine Tochter Marie" v. Fels. Reif v. Reiflingen. Lieut. Adam Reiners. Fedor Below Max Löwe. Persönlichkeit zum baldigen Ein welche das Geschäft vollständig kennt und den Chef in dessen Abwesenheit zu vertreten hat. Pelzwaaren Vertrauensposten roe^e,rtn±#±r„smobt U"g°°rb°itet. s:.™ —alLax„t Reparaturen gut und billig en g^8 und en detail wird eine tüchtige Sgeführt von Persönlichkeit zum baldigen Eintritt gesucht, _______Seltersweg 21. [7997 i lüpflfphPTtl roct^en durch Dampf I gereir.iat von [8649 Heinrich Hollmann, Kanzleiberg 9. Beilage zu 3fr. 253 Öes „gichener Anzeiger" Allgemeiner Anzeiger. KOGGGGGHHEGOGGGSDsGOGGGDGGOKGVGGGGA Engl. Tüll-Gardinen empfiehlt in neuer großer Auswahl Neifedecken, Teppiche s E. Blödner. 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