1888. Dienstag den 26. Juni Nr. ießener Amts- und Anzeigcblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bureaur Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn« Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Betreffend: Gang des Dekanatsboten. Lang-Gons, den 24. Ium 1888. Das Großherzogliche evangelische Dekanat Gießen arr särrrmtliche Pfarrämter des Dekanats. Der Dekanatsbote wird diesmal eine Woche später gehen, statt des 2. und 3. Juli den 9. und 10. Juli. Dr. Strack. ____________ ________ Nr. 27 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 21. d. M., enthält: (Nr. 1808.) Bekanntmachung, betreffend die Befähigungszeugniffe für Schiffer auf kleiner Fahrt mit Hochseeftfchereifahrzeugen und die Berechnung der Steuermannsfahrzeit. Vom 15. Juni 1888. Gießen, am 23. Juni 1888. Großherzoglrches Krersamt Gießen. vr. Boek mann.___ sich Ueber Zeitpunkt und Ort der angeblichen Zusammenkunft lauten die Angaben noch verschieden; doch stimmen sie darin überein, daß die Begegnung gelegentlich des alljährlichen Besuches des Czaren beim dänischen Hofe erfolgen sollte. Die Zusammenkunft zwischen den beiden Monarchen würde jedenfalls einen ausgesprochenen Friedenscharakter tragen und speeiell für die Wiederkehr befserer Beziehungen zwischen Deutfch- land und Rußland ein bedeutsames Zeichen sein. Die vereinigten Ausschüsse der ungarischen Delegation haben am Freitag nach dreistündiger Debatte einhellig den 47 Millionen-Credit genehmigt. Bei den Ver- bandlüngen über den Credit waren wiederholt Bedenken aufgetaucht, ob denn diese abermalige beträchtliche N-usordcrnng für militärische Zwecke der finanziellen Leistnngs- fähiakeit Oesterreich-Ungarns entspreche und ob denn überhaupt die Neuforderungen so dringende und absolut unabweisbare seien. Den Regierungsvertretern gelang es fedoch di- Einwände und Bedenken der Delegirten nach jeder Richtung hin zu widerlegen, und die einstimmige Genehmigung des Eredtts bekundet ein abermaliges Vertrauensvotum der Delegationsansschüsse für di- Regierung und speciell für den Grafen Kalnoki) und. die von ihm vertretene Politik. . Die irische Krage hat das MinittLriiuu Sallsbury wieder einmal tn eine kritische Vaoe gebracht. Die Gladstonianer haben im englischen Unterhause durch John Morley, den früheren Unterstaatsfceretär für Irland, einen Antrag angekundigt, welcher die Handhabung des irischen Zwangsgefetzes fcharf tadelt und als dem gemeinsamen ^nt-ressc der vereinigten Königreiche höchst nachtheilig bezeichnet. Reg,-rungss-r ig wurde der Antraa sofort als ein Mißtrauensvotum für das Cabmct bezeichnet und sollte an diesem Montag die Debatte hierüber stattfinden. Da sich in letzter Zett mehrfach Anzeichen von Uneinigkeit innerhalb der eonfervativen Partei Englands bemerklich gemacht haben, während anderseits auch die das Ministerium Salisbury eigentlich stutzenden umonistifch-n Liberalen anfangen, Schwierigkeiten zu machen, so kann die Debatte über den Antrag. Morley's leicht zum Sturz des Ministeriums Salisbury führen. lieber die Stanley-Expedition sind jetzt endlich etwas bestimmtere Nachrichten an der Westküste Afrikas eingelaufen. Hiernach befand sich die Expedition Anfang April jenseits des Agrunumislusses in einer waldigen Gegend, wo sie von feindlichen Stammen hart bedrängt wurde. Stanley selbst soll durch einen Pfeilschuß schwer verwundet fern. Deutschland. Berlin, 23. Juni. Die Reichstagseröffnung am Montag wird eine ganz besondere Bedeutung erhalten. Auf Einladung des Großherzogs von Baden werden fämmtliche deutsche regierenden Fürstlichkeiten, voran der Prinzregent von Bayern und der König von Sachsen, sowie die regierenden Bürgermeister der Hansestädte hier: ein- treffen um der Eröffnungsfeier an der Seite des Kaisers Wilhelm ll. anzuwohnen. An Stelle des kranken Königs von Württemberg wird der Prinz Wilhelm hierher- kommen Die deutschen Fürsten wollen damit der Welt das unzweideutige Zeugniß geben daß, wie auch Deutschlands Geschicke sich wenden, Deutschlands Fürsten und das deutsche Volk in guter wie tn trauriger Stunde eimg und fest zusammenstehen. Da es sirner keinem Zweifel unterliegt, daß die Thronrede, wie wir seinerzeit angekundigt baden einen ausgesprochen friedlichen und friedliebenden Charakter haben w rd so l egt auf der Hand, daß die Anwesenheit aller deutschen Fürsten dieser Friedenskundgebung Cinen «Ä biejdern^eröff«ÄM§ta68 in Berlin am Montag den 25. Juni 1888 lautet wie folgt. , « jäjwä 's. Sw*.™ Gottesdienst statt. An beiden Orten sind zu diesem B-hufe Platzereürmrr. tz . $ beendigtem Gottesdienste begeben die Reichstagsmttgst°d-r sich nach de>n W-iß n Sa HL unb ein« Darstellung der augenblicklichen Lage begleitet haben. Der Bayerische Bundesraths- bevollmachsigte Graf von Lerchenfeld-Köfering gab hierauf Namens der Ansammlung dem tiefen Schmerze derselben über den doppelten Verlust, den das preußische Königs- Ha7s ü d d7- Nation binnen wenigen Monaten erlitten Ausdruck und ersuchte den hpm Kaiser die ehrsurchtsvollste Th-Ilnahme des Bundesrathes auszusprechen Aus der sich hieran schließenden geschäftlichen Sitzung ist lediglich die Ge- mmn des Antrages Sachsens, bctr. erneute Anordnungen auf Grund des So. -ialistengef-tz-« des Entwurfes, b-tr. di- Branntw-indenaturirung und d-r Ansführnngs- besttmnmngm ^um^"^^derbesetzimg Ministeriums d«S Jnn«*n s-rindet stck nachdem der Oberpräsident von Pos-n, v. Zedlitz-Trützschler, bestimmt ab- 6Tr „f1 nnrh immer in der Schwebe. Unter den neuerlich genannten Candidaturen für den erledigten Ministerposten befindet sich auch diejenige des Oberprafidenten er ^'°°""D^zw°L"d-»ischkKamm.- genehmigte am Freitag einstimmig die ktrchen- po-Msch^Le ^Ka” r ersten Kammer und ist hiermit diese Frage in pefriedigeiider WA,e erledig^ ^stag die Beisetzung der °-r-wig.-n (Rrinteffln Marie von Sachsen-Altenvurg statt. Arn Tage vorher war auf schloß KffirOd Loschwitz insi Beisein zahlreicher Fürstlichkeiten die Einsegnung der L-sth- d-r Prinzessin und gleichzettig di- Taus- d-s jungstg-bor-n-n Tocht-rch-ns d-r ,,Un ^aS Gkrüch77on1imr geplanten »-g-gnung zwischen «ais.r Wilhelm und dem Czaren, unmittelbar nach der Thronbesteigung des ersteren ansgetaucht, erhalt Lokales. Vermischtes. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz, Bureau. »ÄMÄrÄullS‘>,!? " •■*>”« b-- a? «?Ässym ZZMWkTMWW MMM-MWWZ K'.'äSw SSÄÄtt,»»r“‘ “nb»... unser und Segen schloß die Xu*m?£ ?.°uze kaiserliche Haus. Ein Vater Trauergottesdienste waren zahlreich 'besuch? bcn Trigen Kirchen veranstalteten Uebergäbe M-LKMÄZ Rod°-in d,e definitive hi-r ,u bUiiÄS »Ät8Mb„^± Cin und gedenkt bis Mittwoch n^ Cbarlottenburg und von dort per Ägen nach BeUi^ n/h?TPfer "^°r°ndra" «Ä Minister von Lutz und von l>erettfte.e„be„ g'Ä f^r^" womit S'Ä U6»> ^n^'nscheiden des Kaisers Friedrich aus. Se. Majestät der Kais-/wird Regierung seinen Nachf7lg-r^hin°"-Ui-b' dftselben W^g^ wandern °"aüf" denen Vertrauen der Bundesgenossen, die Lieb- des Volkes, die Anerkennung des Auslands Smne der Botschaft vom November 1881 wird der K-fier den S» 7 ?*" gBSSBSSB den Interessen Deutschlands. Der Kaiser begt die Zuversicht durch 7riedli/e 9 -7-,. wahren und zu befestigen, was sein- Vorgänger -rsiriit-n ”* den tnd^Ä Zrzt3d-"s' äs« säSSF »sä; Während seines Hierseins hat Dr. Mackenzie mit Ausnadme^b^ bestellt wurden. e7^7^esÄLL 'LKU«L- KnÄMMÄSS °"L längerem Warten unverrichteter ^Dinge wieder vo?? abgegeben, nach seines Hierseins süllte Dr. Mackenzie ^mit schriftlichen 9?Xih>J ebIn‘ Die ganze Zett Depeschen und sandte davon drei grö^re wea m?^n^- ?" aus; er empfing mehrere nach Potsdam und die andere nach (Snglanb g^ Victoria bekundet Dr. Mackenzie damit, daß er^ trotz ^ationalttat urde wicde^cin wHia^^E^E Kirch- ausgegraben. Derselbe enthielt 3 i wlt.oer ern wohlerhaltener Steinsarg EiSf£SS!S»= »MWZLWWZW-, Ä«®"”1”'’’” Sim- a I -«... _..... «waa'aaÄEssS DWMKIiMMM WM jB»Ä?s«st1i8 Ei EE« ssäz« ä.“ jy-sK» s “F’“' *S:£'”s SS Hospagen, der Ober-Ceremonienmeister, die Hof-, die Vice-Ober-Lof- und bi/nhlr?^ §tttbennhfl W?? hna<^ bhmrFatrnt^ie iün9,ten voran, der Oberst-Marschall mit dem ar^en LMMM MMMMWW MWLSWWW LL,®e- M°l°stät der Kaiser und König nehmen auf dem Throne Platz Di- an! w-sendcn reg ercnd-n deutschen Fürsten treten auf den bvut-x/1ur Rechten d-s Tbron-s E,d-r Tribune 36rer Majestät d-rKa.s-rin undKönig.n^dte Prinzen des konia L Hauses und die anderen oben genannten Prinzen deut ch-r Fü stenbäus-r5 ÜÄSIÄS ßMWWSSZ Weißen Sa/? Sv/lie7 ®°WaJfle11 hoben bei dem Eintritten den ! ZWSWWM Berlin, 23. Juni 1888. ""s,ü"' s asaMswÄS* a äMti-y'S“ ite ffiort« ®Ä2‘lbÄ W@“u^b0ci/Ve:ä‘^?scsr Ipn°g°ge.j Golden- Friedrichs Majestät heute in ber SnnaaonJ^H y §blCn^ um weiland Kaiser I und nachgefühlt, Worte, allbekannt ^woh? und ?ach ' .^orte, tief empfunden I Form und Anwendung. ocb neu' neu ln ^er ihnen gegebenen kurz-n,^f.ig2 7n1-r77 unv-rg-ßlich-n K-is-rs, das in I Gemuth eingesenkt wurde. Als Sohn aufgerollt und in Her, und Volkes - feiert ihn der Söortraa a[8 »f“"". Kinder und seines auch als den Helden, der sich selbst^benvumien^ME .Schlachten, aber müde zu seinj so habe d sftn^ berrli*/? unb erfob ^&^£l,nofe .ne Seit «°b°bt, 3U f£inw7 K°m H-r, blieb3 Beit gehabt, krank Friedrichs das Erbe sein, das, oo7 un^Allm übernoninw7^rücht Duldsamkeit Kaiser I „Veteran - n -Vere?ns"'geh3chte der e°rftc V°?sikend P°rfammlung des Worten des dahingeschiedenen allaelieblen ■ >,£ P-trr III. in warmen tief ergreifend auf alle An veiend-n ftu Ehnkn^d ®8 wirkte diese Ansprache Mitglieder auf, sich von Ihren Zitzen zu erbten m/Z'P ,orber'e R-dner die Snn25ü°4nT%n bsr 'S“e?A roaX °in°^echt zaViche" b£" ' ’ 7 sige Rud'erg-s-Uschäft Henn°KrÄUn a",^>wei^R' °bgehalten-n Regatta hatrund gelang es demselben, eines davon g Snz-nd3zu3/ewi7/en"°" "" @clff ongemeldet, u.d »V«L Ä?,L "ESäsäE «■“'« —äS^ävSä iä „r Gießen, 25. Juni. (Gaff e l e r fo f n d e r i n (S t n?e«^°Efpruns gewann. «rMT« LiZZWWS u^rw?iskn'^°?d-mb°7fAnPh^ate7V7i^Ä Bingen, 24. Juni, 8 Uhr Morgens. Die Verheerungen, die das gestrige Unwetter in den Gemeinden Münster, Sarmsheim und Laubenheim angerichtet hat, spotten jeder Beschreibung. Der an Weinbergen und Aeckern angerichtete Schaden ist bis jetzt noch unabsehbar. In Münster sollen einige Häuser vollständig demolirt sein. In den Straßen stand das Wasser mehrere Meter hoch. Auch auf dem diesseitigen Ufer der Nahe sind einzelne Weinberge, hauptsächlich am Scharlachkopfe, durch herabströmende Wassermassen stark beschädigt worden. Bis jetzt sind weder auf der Rheinischen Bahn, noch auf der Rhein-Nahe-Bahn Züge hier eingetroffen. Die Nahe ist in einen reißenden Strom verwandelt. Die riesigen schmutziggelben Wassermassen führen als Spuren der stattgehabten Verheerungen Baumstämme, Bauholz rc. mit sich. Bingen, 24. Juni, 9 Uhr Morgens. Soeben komme ich von Münster. Die Verwüstungen sind in der That schrecklich; ein Haus, eine Scheune und ein Stall sind durch die Wucht der Wassermassen zerstört worden. In den Häusern steht der Schlamm fußhoch. Ein Knabe und ein Mädchen werden vermißt; es ist jedoch noch ungewiß, ob sie verunglückt sind. Auch einige Stück Vieh sollen umgekommen sein. Felder und Weinberge sehen trostlos aus. Hunderte von Menschen wollen nach Münster, um sich die Unglücksstätte ^nzuseh^tz^nz, 24. Juni. Das hiesige Eisenbahnbetriebsamt gibt bekannt: In Folge starken Gewitterregens sind zwischen Oberwesel und Bingerbrück seit gestern Nachmittag um 7 Uhr die beiden Geleise an drei verschiedenen Stellen mit Stemgerolle überschüttet und der Betrieb unterbrochen. Es ist Niemand verletzt und sind keine Beschädigungen des Betriebsmatertals voraekommen. Die Aufräumungsarberten können voraussichtlich noch heute vollendet werden. Die Reisenden werden vorläustg auf der rechtsrheinischen Strecke Koblenz (Moselbahnhof)-Rüdesheim befördert. Handel unv Vermehr. Grünberg, 23. Juni. lFruchtpreise.i Weizen X 17.80, Korn X 15.00, Gerste X 14.30, Hafer X 14.80, Erbsen X 16.40, Linsen X 00.00, kein X 000.0, Samen X 22.00, Kartoffeln X 4.30, Wicken 00.00. Schiffs nachrichten Bremen, 23. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer- Trave, Capitän W. Wtlltgerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. Juni von Bremen und am 14. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern Mittag wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 21. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhein, Capitän W. Kuhlmann vom Norddeutschen Lloyd in Bremen. welcher am 6. Juni von Bremen abgegangen war, ist heule 6 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore angekommen. Wärmegrade der Lahn und der Luft, nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr. Luft 24, Wasser 18 Gr. Gießen, den 25. Juni 1888. Rübsamen. Steinkohlen- und Holzlieferung. Die Lieferung der für das Großh. Provinzial - Arresthaus Gießen pro 1888/89 erforderlichen Steinkohlen und des Holzes und zwar: a) 1000 Centner reine Stückkohlen und b) 600 „ gewaschene Nußkohlen 30—50 mm Durchmesser (Grube Mansfeld), sowie c) 25 Meter Tannen - Scheit- oder Prügelholz soll im Submissionswege vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen können in der Kanzlei der Großh. Staatsanwaltschaft Hierselbst (Nr. 44 im Justizgebäude i eingesehen werden, woselbst die Offerten verschlossen und mit bezüglicher Aufschrift versehen, bis zum Samstag, d. 30. Juni 1888, Vormittags 10 Uhr, einzureichen sind, in welchem Termin deren Eröffnung erfolgen wird. Gießen, den 19. Juni 1888. Der Großh. Erste Staatsanwalt. Jöckel. 5220 Montag, den 6. August l. I, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Salomon Kuder vonHeuchelheim in der Gemarkung Gießen gelegenen Immobilien : Flur 10 Nr. 161 — 938 Meter Acker auf der Hard vor der Koppelhut, Flur 12 Nr. 400 — 950 Meter Acker auf der Hard auf dem hintersten Trieschen, Flur 12 Nr. 401 — 519 Meter Acker daselbst, Flur 13 Nr. 186 — 825 Meter Acker auf der Hard über der Kropbach, Flur 13 Nr. 201,4 — 481 Meter Acker daselbst, Flur 13 Nr. 297 — 131 Meter Acker in der Kropbach, die Wingert, Flur 13 Nr. 510 — 425 Meter Acker am Geigersberg auf die Rodheimer Straße, Flur 13 Nr 494 — 669 Meter Acker am Zollstock bei den Kropbachs- wiesen, Flur 14 Nr. 370 — 500 Meter Acker auf die Landwehr an der Rodheimer Straße öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. Juni 1888. Großh. Ortsgericht Greßen. I. V. d. V-: 5264 Bogt, Ortsgerichtsmann. Hcugras- Verstcigcrung. Mittwoch, den 27» d. M, von Morgens 10 Uhr an, soll das Heugras von den Garbenteicher Gemeindewiesen versteigert werden. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde auf der Weidewiese zu Erbach. Garbenteich, am 23. Juni 1888. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. 5254 5262 Eine gutgehende Wirthschaft zu verpachten cd. zu verkaufen /'Näheres in der Expedition d. Bl. Allgemeiner Anzeiger. Ausverkauf. Sämmtliche im Konkurs Karl Punze vorhandenen (glas- und PorMamvaarcn werden im Laden Bahnhofstraße 26 zu billigsten Preisen gegen Baar MSver- kauft und wird dabei besonders auf sehr schöne Service, Basen, 215etn» und Biergläser, Stammseidel, Teller, Taffen u dergl. aufmerksam gemacht. # 5095 JF1, Hoffmann^ Konkursverwalter. Th. Haubach Bab*fstr' habe. 5000 Durch Verkauf meines Hauses, besten Nebergabe schon am 15. August ersolgt, bin genöthigt, mein Wanrenlnger zu herabgesetzten Preisen gänzlich auszuverkaufen. 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Hempelmann zu Salzböden eingetragenen, in der Catastergemeinde Salzböden belegenen Grundstücke: Flur 3 Nr. 17, Flur 3 Nr. 240, Flur 3 Nr. 285, Flur 6 Nr. 119, Flur 8 Nr. 83, Flur 8 Nr. 110, Flur 8 Nr. 142, Flur 9 Nr. 209, Flur 9 Nr. 256, Flur 12 Nr. 115, Flur 12 Nr. 116 (Wohnhaus mit Hofraum, Scheune und Stall), Flur 13 Nr. 235, Flur 13 Nr. 262, Flur 1u Nr. 101, Flur 15 Nr. 104, Flur 16 Nr. 98, sowie die ideelle Hälfte von Flur 12 Nr. 121 am 2. Juli 1888, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht — an Gerichtsstelle — wieder versteigert werden. Wetzlar, den 14. Mai 1888. [5249 Königliches Amtsgericht Abth. IV. Iieilgeöotenes. Sherry, Portwein, Madeira, Marsala, Malaga etc. G Weiss G G s CH CD 5 05 O G O Q 8 I Roth-Weine Emil Orbit]. H - - H- ■M B*° n = ? Aechten Medicinal- T^ojk a y e r N {von Grosz &, Habermann, j M F Erdö-Benye bei Tokay. \ 5223 Ein Real mit 30 großen Schutze - laden billig adzugeben. Löwengasse 2. Ichthyol-Seife v. 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