1888 Donnerstag den 26. April Erstes Blatt. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bureaur Schulstraße 7. ständige Spaltung herbeigeführt worden. Die am Sonntag in Paris stattgefundene Delegirten-Versammlung der Liga verweigerte mit 21 gegen 18 Stimmen ihre Zustimmung zur Wiederwahl Döroulöde's als Ehrenpräsident des Patriotenbundes, worauf die „Actionsgruppe" der Liga im Etnverständniß mit D^roulede beschloß, die Liga auf neuen Grundlagen herzustellen; die Patriotenliga wird also künftig nur noch Boulan- gisten vom reinsten Wasser umfassen. Wegen Abbruchs der Zimmermann und Reinhardt'schen Häuser bleibt die Paffage durch die Wetzsteinrgasse vorerst bis auf Weiteres geschloffen. Gießen, 25. April 1888. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. ______________ Politische Rundschau Gießen, 25. April. In dem Auf und Nieder der Meldungen vom Krankenlager Kaiser Friedrichs lösen sich die schlimmen mit den relativ günstigen Nachrichten beständig ab und trat dieser charakteristische Wechsel gerade in den letzten Tagen scharf hervor. Momentan lauten nun die Bulletins wieder ein wenig beruhigender, ja, der kranke Monarch konnte sogar am Montag und Dienstag das Bett auf kurze Zett verlassen und Mittags an beiden Tagen einen längeren Vortrag entgegennehmen. Aber an der ernsten Gesammtsituatto wird durch solche günstigere Augenblicksmeldungen kaum etwas geändert, das tückische Grundleiden mag in seinem jetzigen heftigen Angriffe noch einmal -uruckgewiesen werden, Dank der wahrhaft bewundernswürdigen kräftigen, zähen Natur des Kaisers und der ihm zu Theil werdenden sorgsamen Pflege, aber eine Garantie, daß der hohe Kranke einen nochmaligen heftigen Anfall seines Leidens ebenfalls, überwinden wurde ist leider nicht vorhanden. Es heißt schon viel gewonnen, wenn der fürstliche Dulder sich wieder einer Pause der Erleichterung erfreuen darf und eine solche Phase schenk allerdings zur Zeit wieder eingetreten zu sein. Es ist begreffüch, daß m ^ubetracht des schweren Ladens des Monarchen die Aerzte eine möglichste Entlastung desselben von den Regterungsgeschäften entschieden befürwortet haben und dem entspricht es nur, daß jetzt die dem Kronprinzen übertragenen tellvertretungsgeschaste eine ^^tterung erfahren haben, über deren Umfang indessen erst noch bestimmtere Mittheilungen ab- Darmstadt, 24. April. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Aller- S^^d^AM22?April dem Eabinets-Bibliothekar Dr. Hermann Sahl in Darmstadt die Erlaubntß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Ihrer Majestät der Königin von England verliehenen St. Wilhelm- und Georg-Ordens zu eithetlen; am 13 April die Revisionsgehtlfen Wilhelm Kornmann von Ober-Ofleiden und Adolf Zörkel von Eichelsdorf zu Ober-Rechnungsprobaloren zweiter Klasse bei der zweiten Abthetlung der Justifikatur der Ober-Rechnungskammer zu ernennen. Berlin, 21. April. Der militärische Gnadenerlaß des Kaisers, vom 19. April datirt, hat folgenden Wortlaut: . Ich will, um Meinen Regierungsantritt auch hinsichtlich Meines Heeres und Meiner Marine durch einen Akt der Gnade auszuzeichnen: 1) allen denjenigen Angehörigen des Heeres und der Marine welche bis zum heutigen Tage von einem Militärgerichte wegen der in den $§ 110, 113 114, 115, 116 und In den SS 123, 130, 131 des Bürgerlichen Strafgesetzbuchs als Widerstand gegen die Staatsgewalt »der als Verletzung der öffentlichen Ordnung bezeichneten Verbrechen und Vergeben, wegen der in den SS 196 und 197 des Bürgerlichen Strasgeietzbuchs gedachten^ Beleidigungen zu Freiheits- »der Geldstrafen rechtskräftig verur,heilt sind, diese Strafen, soweit sie noch nicht vollstreckt sind, unter Niederschlagung der etwaigen n-cb rückständigen Kosten in Gnaden erlassen, ihnen auch die etwa aberkannten bürgerlichen Ehrenrechte wieder verleihen und die etwa ausgesprochene Zulässigkeit der Stellung unter Polizeiaufsicht aufheben. Ist wegen einer unter die vorstehende Bestimmung fallenden und wegen einer anderen strafbaren Handlung aut eme G-samm strafe erkannt, so ist der wegen der ersteren Handlung verhängte Theil dieser strafe als erlassen anzu eh-n, gleNhvtcl, °b derselbe im Sinne des § 74 des Bürgerlichen Stra g-s-tzbuchs bte erkannte schwerste Strafe oder deren Erhöhung darstellt. Im Zwei.elsfalle ist durch das General-Auditoriat Meine Entschließung einzuholen. Auch will Ich die von Amtsweaen zu stellenden Anträge des General-Audttonats bezüglich solcher Verur- theilungcn erwarten, welche eist nach dem heutigen Tage wegen einer vor demselben begangenen, unter die vorstehende Bestimmung fallenden strafbaren Handlungen erfolgen oder welche erst nach diesem Tage rechtskräftig werden. . . cm • 2) n)tu ferner denjenigen Militaipersonen des Heeres und ber Manne, gegen welche bis zum heutigen Tage erstens Strafen im Disciplinarwege verhängt ooer »weitens durch ein Militärgericht wegen anderer als der unter 1 bezeichneten strafbaren Han 7ungen Fr hestsstrasL von nicht mehr als s-chel Wochen oder Geldstrasen von nicht mehr als 150 M. oder beide Strafen vereinigt rechtskräftig erkannt worden, diese Strafen soweit sie noch nicht vollstreckt sind, und die etwaigen noch rückständigen Kosten in Gnaden erlassen. Freiheitsstrafen, neben welchen zugleich auf eine mtli- tärstche Ehrenstrase erkannt ist, sowie Geldstrafen, welche gegen Fahnenflüchtige im Wege des Ungehorsams-Verfahrens verhängt sind, bleiben von dieserGnadmerwcffung mifinpfcfUnfien Dieselbe findet auf vorsätzliche Körperverletzungen und Beleidigungen, weaen deren die Bestrafung auf Grund des bürgetlichen Strafgesetzbuchs erfolgt ist, nu bauÄXnr» nn der Verurteilte die Verzichtleistung des Verletzten auf die Bestrafung beibringt. Ist in einer Entscheidung die Verurthetlung wegen mehrerer strafbaren Handlungen ausgesprochen, so greift diese Gnadenerweisung nur Platz, sofern die Strafe insgesammt das oben bezeichnete Maß nicht ubersteigt. Auch wttl Ich 3) den Unterosficierjn ohne Portexi> und Gemeinen, welche der unerlaubten Entfernung' (§§ 64 bis 67 des Militarstrafgesetzbuchs) oder der eisten nicht im Eomvlott verübten Fahnenflucht im Frieden (§ 69 des Mililarstrafgesetzbuchs), oder str« svlch-n nur aus Grund des S 164 des M.litarstrafgesetzbuchs als Fahnenflucht im Felde strafbaren Entfernung bis zum heutigen Tage sich .huldig gemacht hab n, i) dj- wegen dieser Vergehen rechtskräftig erkannten und noch nicht oerbufeten straf n sowtt die Ehrenstrafen, mit Ausnahme jedoch der Strafe der Degradation, erlassen außerdem auch 2) den bereits zurückgekehrten Angefchuldigten dieser Klasse, welche noch nicht rechtskräftig verurthcilt sind, sowie den noch nicht Zuruckgkkehrten, welche binnen 6 Monaten, vom heutigen Tage an gerechnet, bei einem. I einer Schifte | oixpr Fahrzeuge oder bei einem anderen deutschen Marine oder Truppentheil oder ! einem deutschen Consulate, oder der Civilbehörde ihrer Heimath sich melden und hr ! Moblverbalten während der Abwesenheit glaubhaft nachweisen, Begnadigung in dem ! ^ter l^ bezeichneten Umfange in Aussicht stellen. Hiervon sollen jedoch diesigen aus- l geschlossen sein, welche neben der unerlaubten Entfernung oder Fahnenflucht auch wegen AndererVerbau oder Vergehen bestraft sind »der bestraft «rd«t es sei denn daß i MR!«- an Gemeinde- oder Prioatergenthum (§ 34 des Gesetzes v derjenigen S. 222), bebalt es dabei sein Bewenden 5) Hinsletztlich' der «atzungm ommq« ■ Meiner Echtste und gjiwu«, »eMeM » gg d-rjentg! Tag mÄgebendlL an weLem diese Dieine Ordre zur Kenntniß der Eommandanlen b£r be,r3ÄnÄ und Ausführung dieses 19. April 1888. Friedrich. ßCIPar 1 o»"r n ft e ”*3eit ist am Dienstag ein erlauchter Gast am deutschen Kaiserhofe eingetroffen - die Königin Victoria von England, die Mutter unserer Eiferin. Die hohe Frau traf auf ihrer Heimreise nach England in Begleitung ihrer Tochter Beat ice unb des Gemahls derselben, Prinzen Heinrich von Battenberg, Dienstag Vormittag 3/ 9 Uhr im Charlottenburger Bahnhofe ein, wo die englischen Gaste von der Kaiserin, dem Äonprinzenpaar, dem Prinzen Heinrich von Preußen, dem Erbprinzenpaar von Meinttrgen und den drei Prinzeßtöchtern noch im Salonwagen herzlichst begrüßt wurden. Die Königin fuhr"darauf im offenen Vierspänner an der Seite der Kaiserin, auf dem Rücksitze der Kronprinz und die Prinzessin Beatrice, nach dem Schloß, auf dem ganzen Weae von einer dichtgedrängten Menge mit lebhaften Hoch- u»d Hurrahrufen begrüßt. — Es ist dies ein tiefschmerzliches Wiedersehen zwischen der englischen Monarchin und h 6-nh'MDaare gewesen denn gerade vor etwa Jahresfrist weilte der damalige deutsche Thronso'ger auf Englands Boden, um in der stärkenden Seeluft Englands die Genesung vonftinem^ Halsleiden zu suchen, welche die Emser Quellen nicht gewahren wollt n SBobl vermochte dies auch der Aufenthalt m England nicht zu gewähren, aber doch war damals noch alle Welt von der schließlichen Beseitigung des Uebels überzeugt und in dieser frohen Hoffnung verabschiedete sich die Königin Victoria von ihrem bochfurstt SS«»« ln”'^Är M vvn Italien na» Berlin hatte die Königin °°n Eng- ätäääsS ES*.:»" ü »^England kein pvlittscher Zweck zu Obwohl dieser N ' dem Besuche des erkrankten erlauchten Schwreger- Grnnde liegt unb Mdelbe >« ß > „lauchten Tochter, der Kaiserin Victoria gilt, so sohnes, des Kaisers Fr^drich, und > engzischc Presse betont, dah, obwohl verdier.t doch Mrocrgel)ob«n u w-rd°N' daß Me eng^^^4>^ü conftatld werden der Zweck der Reise der Königin Dreibunde der Länder Italien, Oesterreich könn-, daß d!c Sympalb.cn OnglM'd^S d. ln Europa unhaltbar wäre, und Deuftchland * «Ibeitwtreifeti »et Schwei, macht sich ein-R-action In den socialistisäzen Avv QüriAer Socialdemokrat" bemerklich Am gegen die Ausweisung der Redactcur (n ^ürid) größere Arbeiterdemonstra- Sonntag sanden aus diesem Anlaß ,n Az eine Verletzung des Asylrechts Honen statt, wober das Vorgehen des B rscheinlich, daß der Bundcsrath die von bezeichnet wurde. Es ist indessen^4» ^rsch z^^,ungsmatzregel nun wieder ihm erst nach allen Seiten hin sorgfältig 9« schwächliche Nachgiebigzurücknehmen sollte, wenigstens würde er sich durch -'ne ,v m keit eine bedenkliche Blöße geben. ^„„„ttrnHonen für unb wiber ®ou« In Paris scheinen bk Straße n b m° n str ° U ° n e n roerben langer zu einer fk^enben Grfc6etnunfl werben 8 ^oulangisten unb Antiboulangisten derartige Vorgänge, dl- in Prügeleien zw,sch Kreisen hat es große auszulaufen pflegen, aus Paris g-m-ld-t. I Samstag unb Sonntag g-g-n die Entrüstung erregt, baß bk Pariser xinschritt, währenb sie deren bou- Studenten, welche gegen Boulanger bemonf , । ) Ie^teren recht verdächtige 5ÄTÄ ÄASSlS“”» gSX «ä t» «>' M I Die Krankheit des Kaisers. Berlin, 24. April, 6 Uhr N. Der Kaiser verbrachte Nachmittags längere Stunden außer Bett. Nachmittags suhren der Kronprinz und der Großherzog von Baden vor. General v. Albedyll verweilte eine Stunde beim Kaiser. Berlin, 24. April, 8 25 N- Der Verlauf der Krankheit des Kaisers in den letzten Tagen, namentlich das zwar langsame aber stetige Herabgehen des Fiebers bestärkt die Hoffnung, daß der vor 11 Tagen begonnene Zwischenfall überwunden werden wird und daß das ursprüngliche Leiden wieder seinen normalen Verlauf nimmt. Die Temperatur hielt sich den heutigen Tag über auf ungefähr 38 Grad, überschritt also nur wenig das Normale. Dem entspricht auch die Stimmung und das Aussehen des Kranken. Der Kaiser war heute Vormittag, als er die Aerzte empfing, in gehobener Stimmung. Sein Frühstück hatte er mit Behagen verzehrt, wie denn zur Freude der Aerzte die Ernährung sichtliche Fortschritte in ihrer Einwirkung auf das Befinden des Kranken macht. Die begreifliche Gemüthserregung vor und während des heute Vormittag ftattgefnnbenen Besuches der Königin von England hat bisher keinen nach- theiligen Einfluß auf den Zustand des hohen Kranken gezeigt. Das Ergebniß der heutigen ärztlichen Feststellung ist das, daß die Aerzte, die den Kaiser eben verlassen hatten, als die Königin von England eintraf, der Ueberzeugung sind, es werde, wenn die Tage des jetzigen Besuches trotz der mit ihnen verbundenen natürlichen Aufregungen ohne schädlichen Einfluß bleiben, die in der Krankheit eingetretene neue Ruhepause von längerer Dauer sein. Fiebermittel werden nicht mehr angewandt, die Athmung ist ruhig, nicht mehr beschleunigt. Der Kaiser ist frei von Schmerzen, und daß man für die nächsten Tage Zwischenfälle nicht befürchtet, beweist auch der Umstand, daß Professor Krause, der bisher an den Nachtwachen Theil nahm, den Aufenthalt im Charlottenburger Schlosse seit heute aufgegeben hat und nur noch zu den Consultationen hinauskommt. Es bestätigt sich vollkommen, daß die Königin von England ihre freudige Genugthuung darüber ausgesprochen hat, daß sie den Kaiser in besserer Verfassung antraf, als sie erwartet habe. Die Selbstbeherrschung der Königin und wohl auch die vorherige Einwirkung der behandelnden Aerzte hat bewirkt, daß die Begegnung mit dem Kaiser ohne eine dem Kranken schädliche Gemüthserregung vor sich gegangen ist. (F. q ) Berlin, 24. April. Das heutige officielle Bulletin von 71/2 Uhr Abends lautet: Der Kaiser fieberte zwar heute Nachmittag ein wenig, Abends nahm jedoch das Fieber ab. Das Allgemeinbefinden war verhältnißmäßig befriedigend. Mackenzie, Wegner, Krause, Hovell, Leyden. Berlin, 24. April. Das Aussehen und der Kräftezustand Sr. Majestät des Kaisers ist infolge einer recht befriedigenden Nacht bei einem geringen Husten und Auswurf besser, der Appetit kehrt wieder zurück, das Fieber steht auf 38 Grad. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Das Befinden Sr. Majestät des Kaisers zeigt eine deutlich erkennbare Neigung zu einer langsam fortschreitenden Besserung. Das Fieber fällt in den letzten Tagen regelmäßig und zeigt heute nur 38 Grad. Die Aerzte hoffen in Anbetracht der objectiven Erscheinungen der letzten Tage und besonders hinsichtlich der Rückkehr des Appetits, daß das Fieber noch weiter fallen wird. Die bisherige ziemlich reichliche Aufnahme von Nahrung erfolgte nur auf das dringende Aurathen der Aerzte und hat gute Dienste gethan. Die jetzt eingetretene Neigung zur Aufnahme von Speisen ist ein erfreuliches Zeichen, trotzdem muß aber die Situation mit Vorsicht beurteilt werden. Die infolge des hohen Besuches eingetretene Gernüths- bewegung hat bisher noch keinen üblen Einfluß gezeigt. 25- Apr", 1236 V. Das Fieber stieg bei dem Kaiser in den Abendstunden wieder auf 39 Grad. Das Allgemeinbefinden blieb aber so befriedigend wie am Tage. Berlin, 25. April, II Uhr 18 Min. sPrivatdepcsche.j Das Bulletin von 9 Uhr Morgens meldet: Das Befinden des Kaisers nach guter Nacht ist den Umständen nach zufriedenstellend, Fieber wie gestern niedriger. Da der Zustand jetzt im Laufe des Tages nur geringe Veränderungen zeigt, wird bis auf Weiteres täglich nur ein Bulletin ausgegeben. Metzlar, 24 April. Wie wir von gut unterrichteter Seite erfahren, wird die befugCHf®br°öBf^ ^ser Neuerung dne Wum jEtben^i:alEni«rZaC?wrÄ"'Mrd^b“' M Mainz, 23. April. sGnadenerlaß.s Die Nachricht von dem militärfichm «ariEt^rlebdd,t.traf am Freitag Abend 8 Uhr auf telegraphischem fficge bkect oon Söetan bei dem Gouvernement hier ein mit der Weisung, fämmtllche der^Gnade des Kallas bkem r,^ißen Militärarresthaus befinden und von jLeF,t„m.f m Ä § betroffen worden, sofort aus dem Arresthaus zu entlassen, mnrpn ™urbfr uiwerjU0licb ausgeführt und an demselben Abend UM 9 Ubr $>^e Sa6[ anC Militärsträstinge wieder in ihre Kasernen eingerückt. Die Zahl Derjenigen Mannschaften, welche durch die Gnade des Kaisers ihren Reai- X unbtirTä*tl|8^en,?°inCn f*b und dadurch die Freiheit erhalten haben, war hier ist auch vorgekommen, daß am Freitag Morgen verschied-n- ™™ Ä , Strafverbüßung in das Arresthaus ausgenommen worden "nstassen wurden 8 b bctdt8 infolߣ des Gnadenerlasses des Kaisers wieder 5nrf, i^br-nksurt, 24 April Unser Frühjahrspferd-markt, bekanntlich der «tonet fto in .m fl°Cn Pserdemartte und daher Jubiläumspferdemarkt betitelt, Ito^nnt mÄ Weise vor seinen Vorgängern aus. Er ist nicht nur außerordeist- s ? a nAnktt,J°.nbeln *2. mlrb "uch ungemein lebhaft gehandelt und er erfreut sich $krherrn,r'fm?ft2B,C b'ite waren % der an den Markt gebrachten SnwK und dabei ist noch ein voller Markttag vorhanden. Namentlich In 9000 t mh , h fcb£r iebhast. Für schwere Bierbrauerxserde wurden und mehr bezahlt Luxuspferde fanden zwar weniger zahlreiche Abnehmer. 4500* 2 wurden j. B. für ein Paar Luxuspferde nn^MtoÄtf \ ™‘tlü0 l2 Uhr schließt der Markt. Die zur Verloosung ? und Wagen werden alsdann im Zuge durch die Stadt geführt und oLM-5 - i(mköaalIbau die Ziehung statt. Das Gesammtergebniß des dies- Ä ? roJtb zuversichtlich -in recht erfreuliches fein. - Die Knrnn« i ioom öejetdjncten Beträge haben heute bereits die 2°° a rÄ; T Der neue Centralbahnhof soll, wie man in rPtopp9„2t® ? ern, Uest, Mitte des Sommers eröffnet werden. Wenn das nach dem »pftnurntinn t b I E ?“£rbln(l§ bis jur Eröffnung Mitte August werden. Die Mprtohrt*ft ttfi t,bCk Euhnhof ist noch nicht vergeben. - Für die int nächsten Monat b!r, t«b *nlr°* oÄ m"t£riiationale Hundeausstellung sind bis zur Stunde stisstr^70 erreto^? Anmeldungen eingelauf-n. Die Zahl der Ehrenpreise hat die und werthvolle^Gabeir madl 1 n0l$ ^°p^csetzt. Es befinden sich darunter sehr schöne 2?'-?Grst. Die aufopfernde Liebe und pstegende Sorgfalt der Kaiserin ä“1 h°t etwas Heroisches und Rührendes zugleich. Die hohe Frau, die fett vielen .„"rn.k 11 bemÄtulLft °eubl tst, leben Wunsch ihres Gemahls, ja jeben seiner Gedanken m 4 p faf? ununterbrochen am Schmerzenslager des Kaisers. Der Krank- d°n mr?8r UU? N°u lf-s-bteht was er haben ober geiban wissen will. Es ist mripa f. 1 ÄebJ Haudreichung von der Kaiserin gemacht zu sehen, sie reicht ihm E'H0' ?lc ££ ® ttebt und ein Händedruck, ein Bestreichen der Hand, des Armes ist n "ben ^utsers Dank. „Wie iverde ich das je gut machen" — „Ihr seid meine 9(„' C?n bJe fettet mit solchen und ähnlichen kleinen Sätzen nickst verloren ö'a.1D£tben sie einen erschütternden Beitrag liefern jur Krankbcitsgefchlchtc des Staiferä, wie zur Erkennung seines tiefen GeMüthes und des hohen Glückes, das er in ktn Kind. Die jungen Prinzessinnen sorgen, wie die „Magd. Zig. berichtet, in dem Maße für die Mutter, als diese alle ihre Gedanken, all' ihr Haupt und Zierde richtet. Legt sie ihm das Kissen zurecht, ist et m • ’d>liefe er nur darum gut ein, und reicht sie ihm ein Glas, -in Buch, ein ©tuef Papier, -in-Blume, so verschönt sie ihm Alles. „Mädchen für Alles!" - ein .Settel mit diesen Scherzworten lief unter, und wie viel Ehre bringt es der Kaiserin ein! Eine dienende Kaiserin, welche Majestät! » o t a I t 4. cmh ■ ließen, 25. April. Gestern Dormittag stürzte auf dem Trieb ein biefioir roerb«?mu6ten9 UCf D°m ^ferbe' ba6 er bewußtlos in die „Germania" getragen Uc™ bas Schickfgl des seit dem 24. März verschwundenen b? ? sines hiesigen Metzgermeisters ist endlich der Schleier gelüftet. Dasselbe bhn b^^rkassenen Andeutungen nach, seinem Leben durch Ertränken tn der Vabn f$te .^tche wurde gestern Nachmittag, in Schlamm und Sand fieckend, bet einer hiesigen Badeanstalt aufgefund'en. Telegraphische Depeschen. Wolff's ielegr. Correspondenz. Bureau. . . Berlin, 24. April. Die Königin von England mit der Prinzefsin Beatric- unh dem Prinzen Heinrich von Battenberg traf Vormittags um 8 Uhr 45 Mn auf hem Bahnhofe Eharlottenburg ein, wo sich die Satferin, das kronprinzliche Paar bi ^bprinzlich-meiningen fchen Herrschaften, Prinz Heinrich, die Prinzessinnen Vi-söria m ,P^a(,anb Margarethe, der Herzog von Rutland, der englische Botschafter mit dem Botschaftspersonal, sowie der Bürgermeister und der Stadtverordneten-Vorste^ r von Charlottenburg zum Empfange eingefunden hatten. Die Kaiserin, das kronprinzlto" Paar und die übrigen Mitglieder des Königshauses begrüßten die Köniain norb im Salonwagen mit Kuß und Umarmung aus-s Herzlichste. $"r gronprin füb k bk ftomgtn aus bem Salonwagen nach bem bereitstehenden offenen vierspännig n Wagen Herauf fuhren die Kaiserin an der Seite der Königin, auf dem Rücksitz der Kron^' mit der Prinzessin Beatrice, gefolgt von den übrigen Herrschaften nach dem Schloß ^uxxawÄ^ °°" bh“«‘Wta«‘£» Meng- mit' I-bhafL ' HoA^d Berlin, 24. Äprisi Der Kaiser ist aufgestanden, um die Königin von England zu empfangen. Er zog sich nach einer herzlichen Begrüßung zurück. Die Königin Grifft ber Kaiserin Victoria wahrscheinlich zwischen 3 und 4 Uhr Nachmittags zum Besuche der Kaiserin Augusta tn Berlin ein, wird bei der Kaiserin-Mutter den Tbee nehmen und von dort nach dem Palais sich begeben, welches die Majestäten als fron scha?^Mif,aÄ^lfmr°WbrstMsma7/?u/K^^ engU^en's^efebeL' ®°W| unb aot>nt fPäter einem @otte§bien ft*™ b“? nnt A 21 ^?rifL.. Die Königin Victoria und die Kaiserin Victoria fuhren S^ten"bieMbe^gFeV^^r’ ää a ä & suhr von der Kaiserin Augusta aus nach bem fronorinHicben Sninia Königin 24. April. Bei der Kaiserin war um ft llfir nr j. r, i an der die Königin von England, ihre Tochter Drinressin ^br Theegesellschaft, l M'LSA LS7LL? AL'L- 5' finbet in der Schloßkapelle Gottesdienst statt 'Teilnahmen. Morgen Vormittag neten ^^betreffendbdbie^Verthetlmlg^der^öffeÄ?chen Lasten un"d die* G^b'd Ansiedelungen in Schleswig-Holstein in britter ßefuna nad ben Ltornt $Un8 ,le1ucr &fun0 an, genehmigte ferner bei, uon^^ben^^bflrorbneten^SroPattoe^ üubnnb^rE *'" borf beantragten Gesetzentwurf betreffend das Diensteinkommcn und die V-toi^n ,°A M L'7.,LL * S •» iS i .n ,, „Reichsanzeigcr" publicirt heute die Erhebung der (Srnfo« -a , ^arouth unD ^adolm-Radolinski in den Fürstenstand ferner hie \eoIm§= Herren Mirbach, von Scheel-Pless-n, der Herren^^v7n^^Flemming von d«O»I 5tei= non Alvensleben-Schonborn in den Grafenstand. Die Güter des Fürsten Radmin fortan eine Grafschaft in dem Fideicommißverband. ü Jtaöoltn bilbert Berlin, 24. April. Professor Stölzl überreichte zu Anfang hes , von ihm versatzies Werk „BrandenburgtPreußens Rechtsverwaltuna und ? CUt i b7S£'t£l-t «M Wirken seiner Landest°ürsten Lnd^^obersten Justtzbe°amttto, selben ber ',Post zufolge ein kaiserliches Handschreiben des Inhalts zug'ing den Cö b/tosbpr§i- Grund umfassender archivalischer Forschung ^den Bew^! ^.en, wie das königliche Haus mit rastloser Fürsorge gesicherte - Eckt hätten. rotC 8en1d,er barin bi£ Wohlsahri des Landes unk BoK »’ÄansiÖ Geburtshaufe und auf ein Festbanket zu beschränken 8 ' bem ftimmte $t‘. 3U bero'Ut8en' fln' “ ®i£ -weste Kammer vertagte sich'auf"L PariS, 24. April. In bem heutigen Ministerrath theilt der Minisiernrüsih- . Floquet mit, die Kundgebungen in den Straßen hätten aufgehört, die Regieruna bnu Vorkehrungen getroffen, um die öffentliche Rahe aufrecht zu erhalten^” $5? ? rnqn-trrV in0rogc5 um Uhr früh seine Reife nach dem Süden an bealeifi oon den Mtmstern Lockroy und Deluns-Montaud. Der Marineminisier' Krantz, wird einen Kreditantrag von 62 Millionen vorlegen für die BefestigungsarbkUp!! in ben Haten von Brest, Cherbourg und Toulon. Dieser Kredit wird auf^die R? gets von 8 Jahren von 1889 ab vertheilt werden. aut Dtc >?iC^pu=lrtcnfammcr beschloß heute, den Antrag Barodet bEUkffend die Abschaffung der Ordensdecorationen, tn Betracht zu ziehen. Mimst-r.' erHSH^TPhnA UCpr bOtts «Legen die Jnbetrachtnahme des Antrags einzuwendm 5^^Francs^^Antrag selbst bekämpfen. Ferner wurde ein Zoll S 0 Pr?P1cdrQul ^hl und Mais angenommen, dagegen der beantrage Noll mtf m-i- n"fbÄ“b8de6ntM®« Marinem,ntst-r Krantz hat den bereits gemeldeten den Melonen für Hafenbefestigungen nunmehr eingedracht Von pLiszfiL'umLe.^' Seine Departements unt.rzeichneten 32 "ein Manifkst 2-! cF?.r^' ®^e boulangistischeu Studenten beschlossen, gegenwärtig von sestationen abzustehen, jedoch energisch Stellung zu nehmen, falls die d^vocationen erneuert wurden. Das antidoulangistische Eomitö der Arbeitervartei gab die für heute beabsichtigte Manifestation auf. — Dem Figaro" lufola? bp(ihfidv felh? ^rnft°n '^0/b^ux zu Gunsten der bestehenden Verfassung zu sprechen Das' aussp^chen. bcr Graf von Paris werde sich für die Revision der Verfassung Larrdwirthfchaftliche Nachrichten. (Nachdruck verboten.) — [e>oU Häcksel dem Hafer der Pferde beigemifcht werden?) Fast allgemein wird den Arbeitspferden Häcksel unter den Hafer gemischt. Dagegen läßt sich nun allerdings anführen, daß der Häcksel gar keinen Nährwerth besitzt, also den Magen nur unnütz beschwert. Darauf ist zu erwidern, daß der Häcksel nie in solchen Mengen dem Hafer beigemifcht werden darf, daß dadurch eine Beeinträchtigung der Futtermenge, die das Pferd ausnehmen kann, entstehen könnte. Der Häcksel kann nie den Hafer ersetzen. Wenn er nun doch beigemischt wird, so geschieht dies nur, um eine bessere Ausnutzung bet der Verdauung zu erzielen. Die Häckfelbeimischung zwingt nämlich die Pferde, langsam zu kauen und den Hafer tüchtig mit Speichel zu befruchten. Sonst kommen, namentlich bet gierigen Fressern, sehr viele Haferkörner ganz und unzerkaut in den Magen, werden dort nicht verdaut, sondern gehen unbenutzt wieder ab. Die Hauptsache ist aber, daß den Pferden gehörig Zeit zum Fressen gelassen wird, sonst wird die Verdauung und Futterausnutzung immer eine schlechte bleiben. — sAnbau des Bärenklau als Hühnerfutter.) Demjenigen, der seinen Hühnern etwas besonders Gutes anthun will und der in seinem Garten zu diesem Zwecke ein Eckchen frei hat, und das findet sich doch wohl überall, rathen wir, einen Versuch mit dem Anbau des gemeinen Bärenklau als Hühnerfutter zu machen. Dieses Futtermittel ist in Deutschland schon bekannt, aber wenig verwendet, neuerdings wird es von Italien, das bekanntlich eine sehr große Hühnerhaltung und eine sehr bedeutende Eier- productton hat, als ein Futtermittel empfohlen, das von den Hühnern nicht nur sehr gern genommen wird, sondern auch auf den Fleischansatz und die Eierproductton von großem Einfluß sein soll. Der Bärenklau wird den Hühnern als Beifutter grün gegeben. Es genügt selbst für eine ziemlich große Hühnermenge ein kleines Stückchen Land zum Anbau des Bärenklau, da derselbe ziemlich ergiebig ist. Wir können daher unseren Lesern nur rathen, mit diesem Futtermittel einen Versuch zu machen, das nebenbei auch die Wirkung haben soll, die Hühner gesund zu erhallen. Gchiff-nachrichteu. Bremen, 21. April. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Eapt. H. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. April von Bremen und am 12. April von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.___________________ Weiße Seidenstoffe von Mk 1.23 bis 18.20 ». M-t. — (ca. 150 versch. Qual) — vers. roben- und stückweise vorto- und zollfrei das Fabrik-D^pbt G. Henneberg (K- u. K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosteL 20 Pf. Porto- 3503 Für die Ueber schwemmten gingen ferner ein: Elfe 3 J4, von der Gemeinde Beuern gesammelt 139.10 JL, zusammen 142.10 JL, mit den bereits früher qutttirten Beträgen nunmehr 3366.22 JL Weitere Gaben nimmt gerne entgegen Die Expedition des Gießener Anzeigers. An unsere geehrten Abonnenten. Wiederholte Beschwerden, welche in den letzten Tagen uns kund wurden, veranlassen uns, die geehrten Abonnenten unseres Blattes zu bitten, jede Unregelmäßigkeit der Austräger uns mit kurzer Notiz gefl. direet zu melden. Nur dadurch sind wir in Stand gesetzt, Abhilfe zu schaffen. Die Austräger sind angewiesen, den Anzeiger in die Wohnung der Abonnenten zu bringen und nicht, wie vielfach zu geschehen scheint, auf Treppen und Fluren abzulegen. Die Expedition de- „Gießener Anzeiger". Allgemeiner Anzeiger. Samstag, den 28. d. M, Morgens 9 Uhr anfangend, sollen die zum Nachlaß der verstorbenen Heinrich Pfeiffer HI- Eheleute gehörigen Mobilien zur Versteigerung gelangen, wozu neben dem gesammten Haus- und Küchengeräthe das sämmt- liche zum Betrieb der Landwirthschast gehörige Inventar gehört. ES kommen insbesondere zum Ausgebot: 2 Kühe, 1 Rind, 2 Schweine, 4 Schafe, dann eine Futterjchneid- maschine, außerdem eine ganz neue Drehbank, sowie sämmtliches Werkzeug für das Wagnergeschäft, zugerichtetes Holz für verschiedene Arbeit in großer Menge; ebenso 5 unbearbeitete Stämme und 25 Stück Eichen-Derbstangen. Großen-Buseck, 24. April 1888. Großh. Ortsgericht Großen-Buseck. Stephan. 3508 Freitag, den 27. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in der früher Bramm'schen Hofraithe dahier sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Kuh, 2 Schweme, 1 Wägelchen, 1 Drehbank, 1 Hobelbank, 2 Kommoden, 2 Kleiderschi änke, 1 Secretär, 2 Sophas, 1 Regulator u. s. w. Gießen, den 25. April 1888. Engel, 3531 Gr. Gerichtsvollzieher. Montag, den 30. d. M., N-nÜmittaas 2 Uhr, Wird die Versteigerung der Möbel des Herrn A. Goldschmidt, Neuenweg 6, im Hause des Herrn Schlatter, fortgesetzt. Es kommen zum Ausgebot: 2 schöne Bilder mit Goldrahmen, 1 Kommode mit Glasaufsatz, Sopha, Stühle. Tische, 1 Spiegel- schrank, Kleiderschrank, Lehnsessel, einige Ehriftofte-Gegen- stände, Hanöhaltungsgegen- stände, Bütten re. 3516 Jeilgeöotenes. Die aus der Concursmasse noch herrührenden Sachen, die ich übernommen habe, verkaufe, soweit der Vorrath reicht, zu Spottpreisen. , Strobhüte k 40 garrnrt- Hüte ä Jt. 1,50, CorsetS in allen Weiten und in den neuesten Fa i Das Echo will sich in jedem guten deutschen Hause ein- , bürgern, deshalb ist auch sein AbonnementSprcis ein niedriger: t Vierteljährlich 3 Mark durch Post oder Buckihantel — in i Österreich.Ungarn bei gleichem Bezug 2 Gulden einschl. Stempel. — Anzeigen im Echo 40 Pf. die Zeile. XI r»br nummern versendet umsonst und frei I. H. Schorer, Verlag deS Echo, Berlin S.W. Abonnementseinladung auf die mist otrlirrikfe dculsche Ullchkiischrist: (Stimmen auS allen Parteien.) Wochenschrift für Politik, Litteralur, /muß und Wissenschaft. Das Echo bringt allwöchentlich in unterhaltender Form Bc.ichte über alle politischen, wirtschaftlichen, Wissenschaft- lichen und gesellschaftlichen Vorgänge, welche sich in Deutsch, land und im Auölande abspielen. Das Echo ist kein Parteiblatt, sondern eS läßt die interessantesten Stimmen aller Parteien zu Worte kommen. Das Echo widmet außerdem dem Leben der hohen Kreise eingehende Aufmerksamkeit. Das Echo bringt in jeder Nummer ein bis zwei ab. geschlossene Novelletten, Erzählungen u. s. w. auS der Feder be- währter, zeitgenössischer Schriftsteller. Das Echo bringt informierende Notizen, Kritiken und Leseproben aus den bedeutendsten Erscheinungen deS internationalen Büchermarkts. DaS ($d)XX betrachtet es Insbesondere als feine Aufgabe, dem Leben und Treiben der / Aenlfchen im Auslände die liebevollste Aufmerksamkeit rurumenden. Z3 £ 2 VO- Öl sc « A « Dermiethungen. 3507 Versetzungsh. ist der 2. Stock zu ! oermiethen._______Grünbergerstraße 44. 3569J Kleines Logis zu oermiethen und 20. Mai zu beziehen- Wallthorstraße 57. 3510 Ein Heines Logis frei. _______S Elsoffer. 3519 Eine Wohnung, 5 Zimmer mit * Wasserleitung und allem sonstigem Zubeh., | sowie 2 Parterrezimmer zu oermiethen. ______Bahnhofstraße 62.__ ! 3511 Mein dreistöck- Lagerhaus zu oermiethen-____S. Elsoffer. | 3524 Zwei neu ausmöbl. Zimmer zu oermiethen.__________Sonnenstraße 22. 3517 Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen oder zwei unmöblirte Zimmer mit Küche an ruhige Leute- _______Liebigstraße 21. 1701] Eckladen mir Wohnung zu ver- miethen.________________Marktstraße 34. 2510 Markts!r. 23: geräumiger Laden, auch Wohnung und Lagerraum; Bahnvofstr. 27: Neubau, Wohnungen von 3 und 4 Zimmern mit allem Zubehör, auch zusammen, per 1. Juli zu vermiethen. _________Louis Lony. 1968] Eckladen mit "ober ohne Logis zu oermiethen. 2L Keller, Seltersweg 71. Mermischte Anzeigen. Strohhüte werden nach neuesten Formen fa