Kr. 277 Drittes Blatt. Sonntag den 25 November 1888. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. w, W 'M 1 1 v. _ , , n ‘ .. nT a * x e Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn« ivrrrearrr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. $urcf) die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50Pst Amtlicher Hheit. Bekanntmachung. Betreffend: Den Wiesengang im Monat October 1888. Die Mitglieder des Wiesenvorstandes haben bei ihrem im Monat October l. Js. vorgenommenen Wiesengang zu beanstanden gefunden, daß die Privatwiesen in allen Theilen der hiesigen Gemarkung mit alten Maulwurfshügeln versehen seien. Wir fordern deshalb auf Grund der Wiesen-Polizei- Ordnung die Besitzer der gedachten Wiesen hiermit auf, innerhalb 14 Tagen das Verebnen der Hügel vornehmen zu lassen, widrigenfalls wir genöthigt sind, die gerichtliche Bestrafung der Säumigen, sowie das weiter Erforderliche zu veranlassen. Gießen, am 24. November 1888. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Lokales. Gießen, 24. November. (Sitzung der Stadtverordneten vom 22. Novembers Anwesend: Herr Oberbürgermeister Bramm, Herren Beigeordnete Gnauth und Keller, Seitens der Stadtverordneten die Herren Batst, Georgi, Grüneberg, vr. Gutfl ei sch, Haustein, Hornberger,Jnghardt, vr. Ploch, Scheel, Schop- dach, Simon und Wallenfels. Herr Oberbürgermeister Bramm theilt vor Eintritt in die Tagesordnung mit, daß an Stelle des Herrn Dtrector Nodnaael der Director des Realgymnasiums und der Realschule Herr Weyrtch als Mitglied in das Curatoriunr der höheren Töchterschule etngctreten sei; ferner daß die Gesuche der Herren Stoff er und Bötz um Ertheilung der Concession zum Ausschank von Branntwein, welche die Stadtoerordneten- Versammlung, vorbehältlich der Ellaubniß zum Wtrthschaftsbetrteb überhaupt, befür- mortet hatte, von dem Krcisausschuß des Kreises Gießen abschlägig beschieden worden. — DaS Gesuch des Gastwirths Ed. Riemer um Erlaubnis zum Zapfwirthschasts- betrieb wird in Bezug auf den Ausschank von Bianntwein, da die Bedürfnißfrage bejaht worden, befürwortet. — In ihrer Sitzung vom 1. Februar d. I. beschloß die Stadiverordneten-Versammlung, dem Gesuche des Oberhessischen Vereins für Localgeschichte um Ueberlassung zweier Zimmer im alten Rathhause stattzugeden, diese Räume mußten aber erst hergestellt werden und wurden bie hierfür aufgewendeten Kosten bewilligt; dem neuerlich etngereichten Gesuche desselben Vereins um wettere Ueberlassung der seither tnnegehabten Räume (das alte Ortsgertcht und noch ein kleiner Raum) wird ebenfalls entsprochen. — Drei wettere Gesuche um Erlaubntß zur Anbringung von Firmenschildern mit je einer dte50Eenttm. überschreitenden Ausladung, nämlich diejenlgen der Herren PH. Lüdeking, Louis Wittich II. und Heinrich Hollmann, werden den Anträgen der Baudeputation entsprechend genehmigt. — Herr Aug. Montanus hat um Erlaubntß zur Anlage von 4 Luftschächten auf dem Trottoir vor seinem Hause an der^Bahnhofstraße nachgesucht. Mit Rücksicht auf die immerhin nicht zu unterschätzende Störung des Verkehrs auf dem Trottoir durch die Lustschächte glaubt die Baudeputation empfehlen zu sollen, daß dem Gesuchsteller die widerrufliche Anlage von nur zwei Luftschächten gestattet werde. Es wird dem Depu- tations Anträge entsprechend beschlossen; desgleichen bezüglich des Gesuches des Herrn LZankdirectors Wortmann, welcher aus feinem am Ludwtgsplatze gelegenen Hause eine Ableitung deS Küchenwassers nach einem städtischen Canal Herstellen will, wozu die Baudepukatton widerrufliche Genehmigung beantragt hatte. — Die Frage, ob es sich mit Rücksicht auf die Erbauung der Kliniken an der Frankfurter Straße empfehlen dürfte, in dortiger Gegend einen neuen Friedhof anzulegen, hatte die Stadtvcr- ordneten-Versammlung schon in einer frühe, en Sitzung beschäftigt, so daß die Sache der Baudeputation überwiesen wurde. Diese hat beantragt, mit Rücksicht auf einen früher gefaßten Beschluß über die Vergrößerung des dermaligen Friedhofes die Anlage eines neuen abzulehnen. Sie glaubt, daß mit der Erweiterung des Friedhofes dieser Frage für längere Zett vorgebeugt werde; derselben könne aber dann näher getreten werden, wenn die Wiederbelegung des allen Friedhofstheiles in Erwägung zu ziehen fein werde. Die Versammlung erklärt sich mit dem DeputattonSantrage einverstanden. — Die Wege im Friedhöfe, zu deren Unterhaltung auf Grund des bestehenden Vertrages der Frtedhofaufseher gegen die jährliche Entschädigung von 60 JL verpflichtet wurde, sind ausbesserungsbedürftig. Die starke Benutzung der Wege, namentlich der unteren, tiefer gelegenen, hat die Frledhofscommljsion veranlaßt, um eine Entlastung dieser Wege zu erzielen, die Anlage eines neuen Zufuhrweges an der östlichen Seite mit Einfahrtsthor an der oberen Seite des Friedhofes zu beantragen, so daß die nach dem Oberen Thetl desselben zu bringenden Leichen auf diesem Wege gefahren werden können. Die Deputation empfiehlt ferner, die dem Friedhofsaufseher bewilligte Entschädigung von 60 =X als Arbeitslohn zu belassen, indem sie der Ansicht ist, daß mit diesem Betrag eine allzuaroße Arbeit nicht verrichtet werden könne; dagegen soll die Materiallieferung und die Herstellung neuer Wege durch die Stadt selbst erfolgen. Dem sich aeltend machenden Mangel an Ruhebänken glaubt die Deputation dadurch abzuhelfen, daß sie die Aufstellung von 4 neuen Ruhebänken empfiehlt. Es wird diesen Anträgen entsprechend beschlossen. — Mit Bezug auf die kürzlich beantragte Errichtung eines Gewächshauses für die Stadt hat die Baudeputation, da eine absolute Nothwendtgkett hierzu noch nicht vorltege, beantragt, die Behandlung dieses Gegenstandes auf zwei Jahre zurückzustellen, die Versammlung ist damit einverstanden. — Thürnter PH. Bauer W we. hat um die Beschaffung einer schlagenden Zimmeruhr für ihre Dienstwohnung nachgesucht. Die vorhandene Uhr sei alt und erfülle ihren Zweck nicht mehr, bleibe auch oft, infolge der Schwingungen des Thurmes beim Läuten stehen, so daß es vorkomme, daß namentlich bei stürmischem Wetter das Schlagen der Thurmuhr überhört vnd infolge dessen das Nachschlagen der Stunden nicht ausgeführt werden könne. Bei Berathung dieses Gegenstandes hat die Baudeputation die Frage erörtert, ob das Nachschlagen der Stunden von Seiten des Thürmers überhaupt nothwendig sei; sie erblickt in dem Nachschlagen lediglich eine Controle des Thürmers, die ebenso gut auf andere Weise geübt werden könne. Für das Publikum sei das Nachschlagen nur insoweit von Belang, als es sich durch dasselbe über die Zeit vergewissern könne, wenn es z. B. die ersten Schläge der Thurmuhr selbst überhört habe. Die Baudeputatton beantragt demgemäß von der Beschaffung einer Thurmubr abzusehen, dagegen einen elektrischen ober sonstigen Controlapparat zu beschaffen, lieber die Frage, ob das Nach- fchlqgen der Stunden dann auch wegfallen könne, werde sich später entscheiden lassen, wenn man die nöthigen Erfahrungen mit dem Controlapparat gesammelt habe. Vor der Hand beabsichtige die Baudeputatton nur auf das Nachschlagen als Controlmittel zu verzichten. Herr Schopbach spricht sich für Beibehaltung des Nachschlagens aus, I es sei dies eine alte Gießener Einrichtung, an die man sich einmal gewohnt habe, an- , genehm für diejenigen, die die ersten Schläge der Thurmuhr überhorten. Herr Scheel I spricht sich für das Wegfällen des Nachschlagens und Einführung einer entsprechenden Controle aus. Es wird dem Deputationsantrage gemäß beschlossen. — Unter dem 13. Oktober d. I. hat Großh. Kreisamt die Stadt Gießen um Ausarbeitung statutarischer Bestimmungen tn Betreff der Anlage und Einrichtung der Abtritte ersucht und zwar unter Hinweis auf die neue städtische Bauordnung, die eine Ergänzung nach der angegebenen Richtung nöthlg mache. Es entsteht dadurch die Frage, ob die Stadt, angesichts ocs Regulativs vom 20. Mai 1869 und des Uebereinkommens mit dem Tonnenabfuhr-Unternehmer noch weitere, die Entleerung der Gruben und Tonnen betreffende Bestimmungen zu treffen haben wird, die seither nicht bestanden. Die Bau- beputation ist ber Ansicht, baß bas genannte Regulativ einer Verbesserung bebürfe, zumal einzelne Bestimmungen desselben in Widerspruch mit der Bauordnung stehen, auch bezüglich der Abfuhr der Tonnen und Entleerung der Gruben, Reinigung derselben, Zeil der Abfuhr seien Vorschriften nothig, desgl. über die Abfuhrgebühren; sie beantragt deshalb Ausarbeitung eines bie Anlegung und Einrichtung ber Aborte betrcffenben Enttvurses, empfiehlt jeboch, so lange von besonders tief greifenden Veränderungen in den seitherigen Verhällntsfen abzusehen, als die Frage ber Canaltsation, die wahrscheinlich von bebeutenbem Einfluß auf bie Entfernung ber Fäcalftoffe aus ber Stabt sein wirb, noch nicht näher behanbelt ist. Immerhin seien etwas präcisere Bestimmungen über das seitherige Verfahren nöthig, so daß die Ausarbeitung derselben an die Baudeputation verwiesen werden möge. Mit diesen Darlegungen erklärt sich die Stadt- verorbneten-Versammlung eliwerftaiiben. — Bei ber hierauf folgenben Einzelberathung bes das Einquartierungswesen betreffenden Ortsstatuts, über welches schon in mehreren Sitzungen namentlich auch darüber berathen wurde, ob außer der Gewerbe-, Grund- und Einkommensteuer auch die Kapitalrentensteuer herangezogen werden solle, erhielt dasselbe, vorbehältlich höhere Genehmigung, folgende Fassung: S 1. Das Einquartierungswesen für die Stadt Gießen wird durch die auf Grund des Art. 52 der Städte-Ordnung gewählte ständige Deputation geregelt mit der ausdrücklichen Befugniß für die Bürgermeisterei in minder wichtigen Fällen insbesondere, wenn die einzuquartierende Mannschaft die Zahl 100 nicht übersteigt, wobei die Chargen als einzelne Personen zu rechnen sind, die Unterbringung der Mannschaft selbstständig zu verfügen. Die Deputation ist beschlußfähig, wenn drei Mitglieder erschienen sind. S 2. Die Deputation für das Einquartierungswesen hat das Recht wegen Unterbringung der einzuquartierenden Mannschaften mit hiesigen Einwohnern Verträge abzuschließen , in der Weise, daß die einzuquartierenben Mannschaften entweder direkt auf Kosten der Stadt einquartiert, ober daß bie zur Uebernahme von Einquartierung bereiten Einwohner den Quartierträgern bezeichnet werben, um bie von ihnen einzu- quartterenden Mannschaften bet denselben unterzubringen. In dem ersteren Falle wird die den Quarttergebem vertragsmäßig zugesicherte Vergütung auf Dekretur der Bürgermeisterei denselben aus der Stadtkasse ausbezahlt, während die non ber Militärbehörbe für die einquartierte Mannschaft bezahlte Vergütung in die Stadtkasse fließt. Im letzteren Falle erhalten die Quartierträger die von der Militärbehörde zur Stadtkasse gezahlte, gesetzliche resp. tarifmäßige Vergütung. S 3. Zum Zwecke ber Vertheilung einzuquartierender Mannschaften unter die hierzu Verpflichteten wird die Stadt in vier Bezirke getheilt, welche mit A. B. C. D. bezeichnet werden und folgende Stadttheile umfassen: (hier folgt die Bezeichnung der Straßen, deren Einthttlung in Bezirke ungefähr der vor Neunummerirung der Häuser bestehenden Bezeichnung nach Litr» entsprechen dürfte), § 4. Quartierpflichtig sind alle in das Kommunalsteuerregister eingetragenen physischen und juristischen Personen, welche mit einem Gesammteinkommen von mehr als 500 Jt eingeschätzt sind und zwar in der Weise, daß für je 50 JL Steuerkapital ein Mann Einquartierung gerechnet wird. S 5. Die Steuerkapitalien, welche bei ber Einquartierung zu Grunbe gelegt werden, bestehen aus den Grund- und Gewerbefteuerkapitalien, den Einkommen- und Kapitalrentensteuerkapitalten. Von diesen werden die Einkommensteuerkapttalien nur zur Hälfte, die übrigen Steuerkapitalien ganz in Ansatz gebracht. S 6. In der Regel sollen einem einzelnen Quartierpflichtigen gleichzeitig nicht mehr als 6 Mann Einquartierung zugetheilt werden. Doch ist die Deputation für das Einquartierungswesen berechtigt, bei stärkeren Einquartierungen einem einzelnen Quar- ttergeber auch mehr als 6 Mann zuzutheilen. Selbstverständlich ist jeder Quartierpflichtige, welcher nach seinen Steuerkapitalien mehr als 6 Mann einzuquartieren hat, berechtigt, zu verlangen, daß im einzelnen Falle die ihm ertragenbe Mannschaft gleichzeitig ganz ober bis zu einer bestimmten Zahl über 6 hinaus zugetheilt wirb. S 7. Die Einquartierung ber Mannschaften soll soweit thunlich in einem Bezirke ober in an einander grenzenden Bezirken, bezw. an einander grenzenden Straßen verschiedener Bezirke erfolgen. S 8. Dauert eine Einquartierung längere Zeit, so soll, foferne die Militärbehörde sich damit einverstanden erklärt, eine Umquartierung von 14 zu 14 Tagen vorge- nominen werden, vorbehältlich ber Befugniß ber Deputation für bas Einquartierungs- wesen die einquartierten Mannschaften in den seitherigen Quartieren zu belassen, wenn eine Umquartierung ihrer Ansicht nach mit Unzuträglichkeiten verbunden sein würde, namentlich wenn ber Rest der Einquartierungsbauer weniger als eine Woche umfaßt. S 9. Quartierpflichtige Einwohner der Stabt, welche in mehr als 3 Kilometer von bem Marktplatz entfernt llegenben einzelnen Häusern, Mühlen, Gehöften u. s. w. wohnen, sinb verpflichtet, ber Bürgermeisterei Personen zu-bezeichnen, welche bie ihnen für sie zugetheilte Mannschaft übernehmen, sofern nicht bie requirirenbe Militärbehörbe, resp. der mit der Ausführung ber Einquartierung im einzelnen Falle beauftragte Offizier mit ber Einquartierung der Mannschaften in solche Gebäude sich einverstanden erklärt. Die gleiche Verpflichtung trifft diejenigen überhaupt nicht in Gießen wohnenden Personen, welche au2 irgend einem Grunde, z. B. wegen Gewerbebetriebes oder Schutzmarke. 1.80. : Ä Gießen zu haben bei rKirn «yl^b>a>ye(>eg,a??flrfW21 u‘ ^rrn C. L» Kalkhof Wwe., Frankfurterstr.^ läßt die hiesige Schäferei-Gesellschaft L aa1?. ^u/uj<;ic;pvyc|t;u|aiaji ajF^—=ni--------— ------———-■ * tyrannunernr. 1. ca. 190 Stück Schafe, Shhps©, Cravatten, Handschuhe Rmtr. 123 ReiSh. Wellen. 3510 darunter junge kräftige Bastard-Zucht' sch-se, sowie 12 Stück Mutterlämmer versteigern. Tokayer Fst. Tokayer Fst. Tokayer Fstm., II Holzversteigerung ! im Gießener Stadtwslde. ! Montag den 3. Dezember 1888, j von Vormittags 9 Uhr, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Waldshute nachverzeichnetes ! Holz versteigert werden: A Bau-, Werk- und Nutzholz. 1.25. 140. 1.30. 1.50. Die Zusammenkunft ist an der Licher- straße 2. Schneise. Gießen, am 24. Novbr. 1888. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 9482 A. Bramm. Hosenträger empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen 2.30. 2.50. 2.40. Apfelbaum-^Birnbaum- Stämme 9106 kauft stets Andrea» Euler. Scheith. Kuüppelh. Stockh. Rmtr. Rmtr. ~ Grundbesitzes in hiesiger Gemarkung zur Communalsteuer herangezogen sind, wenn sie nicht einen Bevollmächtigten ernannt und der Bürgermeisterei angezeigt haben, welchem die jeweilige Einquartierung angesagt werden kann, ebenso diejenigen Personen, welche unter einer gemeinschaftlichen Bezeichnung, z. B. bei ungeteilter Erbschaft, in den Eommunalsteuerregistern eingetragen sind. Kommen die vorstehend bezeichneten quartierpflichtigen Personen den ihnen ba? selbst auferlegten Verpflichtungen nicht nach, oder weigert sich ein Quartterpflichtiaer die ihm zugetheilte Mannschaft in Quartier zu nehmen, so ist die Einquartierungs- Deputation berechtigt, die einzuquartierenden Mannschaften anderweit unterzubringen in welchem Falle die entstandenen Kosten von dem betr. Quartierpflichtigen auf dem Verwaltungsweg betzutreiben sind. S 10. Heber die Einquartierung von Mannschaft und Einstellung von Pferden wird eine auf Grund der Communalsteuerregister aufgeftellte Liste geführt, in welche die den Quartierträgern zugetheilten Mannschaften resp. die bet denselben eingestellten Pferde eingetragen werden. Die Deputation für das Einquartterungswesen hat dafür Sorge zu tragen, daß innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren eine Ausgleichung der Quartier träger hinsichtlich der mit und ohne Verpflegung bei ihnen einquartierten Mannschaften stattfindet. S 11. Sind Pferde unterzubringen, so sind die erforderlichen Stallungen durch die Burgermertteret zu beschaffen und werden den Besitzern derselben die tarifmäßigen Vergütungen, welche von der Militärbehörde an die Stadtkasse geliefert werden durch die letztere ausbezahlt. Bet der Einstellung ist besondere Rücksicht darauf zu nehmen daß die gleichzeitig einquartiert werdenden Mannschaften, zu welchen die Pferde aebören' in denselben Hofraithen oder in nächster Nähe Quartiere erhalten. § 12. Die geeigneten Requisitionen zur Stellung von Fourage, Vorspann und Fuhrwerken, welche von der Gemeinde gefordert wird, bleiben der Bürgermeisterei resp 5er ^!^"ou für das Einquartierungswesen überlassen und werden die hierfür von Militärbehörden gezahlten tarifmäßigen Vergütungen durch Vermittelung der Stadtkasse, welche dieselben einzieht, denjenigen Personen, welche die Fourage geliefert resp. Vorspann geleistet haben, ausbezahlt. Das Statut soll mit 1. April 1889 in Kraft treten. . über den Ausbau des zwischen dem verlängerten Asterweg und der Schottstraße liegenden Theiles der Stein st ratze im Betrage von 1880 wirb gutgeh-itzen; der Ausbau selbst soll im nächsten Jahre erfolgen. — Dem Gesuche des Herrn Jean Boeck um Ausbau des Straßentheils zwischen seinem Hause an dem verlängerten Asterweg und dem Ruckstuhl'schen Hause wird, soweit den angeführten Uebel- ftanden nicht durch den eben gefaßten Beschluß betr. Ausbau der Steinstraße abae- holfen wird, nicht stattgegeben. Die Straße hat noch nicht die zum Ausbau verpflichtende Häuserzahl ist sonst pasßrdar, und hat außerdem Gesuchsteller bei Einreichung fernes Baugesuches ausdrücklich aus Straßenherstellung, Beleuchtung und Wasserabletlung von Seiten der Stadt verzichtet. — Den Besitzern der am Ttefeuweg liegenden Häuser wurde, nach Entfernung resp. Zuschüttung des im Kupferschmied Zimmer's chen ®artcn befindlichen Abzugsgrabens aufgegeben, für Abzug des Abfallwaffers nach dem Tiefenweg zu sorgen; da dies mit Schwierigkeiten und ziemlich bedeutenden Kosten verbunden ist, so kamen die Hausbesitzer um Herstellung einer gepflasterten Rinne auf genanntem Graben ein, chte ihnen auch gewährt werden sollte, wenn sie die Kosten h^itnJr^aÄ t * wollten. Sie haben sich mit einer einzigen Ausnahme auch dazu bereit erklärt, welcher letztere Umstand aber im Verein mit der von den Gesuchstellern verlangten Reinigung der Gosse auf städtische Kosten Veranlassung wird, daß die Ver- l&ren früher gelten Dingungen zu beharren. — Auf früherer zwischen der Stadt und Herrn Schlenke auf dem Hardthofe gepflo genen Verhandlungen, veranlaßt durch den Zustand des von der Valentin'schen Be- sitzung an der Hardt nach dem Gleiberg führenden Weges, hatte sich Herr Schlenke bCn ^00 Bieter langen Weg bis zur preußischen Grenze nebst dem nöthigen Gelände zu Baumpflanzungen unentgeltlich an die Stadt abzutreten, wenn diese den der Valentin schen Besitzung bis zur Grenze, übernimmt. Die Stadt- verordneten^ersammlung erklärte sich mit der Uebernahme des Weges einverstanden sofern der Kreis Gießen diesen Weg als Staatsstraße zu übernehmen sich bereit erklärt' D-r Kr-is°us,chuh erklärt- fein Etnverständnitz mit ’biefem 8ta?ra8e unterÄ —S.11? die «stabt Gießen die Straße erst ausbaut. Mit dieser Bedmauna ^klart sich di- Stadt ebenfalls Einverstanden, woraus Ausarbeitung eines Planes nebst Kostenvoranschlag beschlossen wurde, D-r Weg sollte danach mit einer Steiauno non den Hardtberg durchschneiden und dann bis zur Grenze weittrgesiibrt werden ‘ 303 Fichtenstämme mit 90,91 496 Fichtenstangen „ 25,86 B. Brennholz. Nadel 136,2 293 Erlen — 7,5 Kikgemeiner Anzeiger. Verkaufs-Anzeige. Altershalber will ich meinen Besitz und Geschäft an den Bahnhöfen unter sehr gumtigen Bedingungen, zusammen oder getrennt, verkaufen, Platz und Gebäultchketten eignen sich zu den größten Lager- und Fabrikgeschäften. S“«8 mit Nebenhaus, große Scheuer, Stallungen und Remisen, Katköfen, ca. 8 Morgen Gärten und Aecker um die Hofraithe herum. Verschiedene Maarergeräthe, Aufzüge, ein transportabler Krahnen, Flaschenzüge, neun ein- und zweispännige Wagen, ein Rollwagen, vier Pferde mit Geschirr. Circa acht Morgen Kalk- steinbrüche. Ruffenfabrik an der Krofdorfer Straße mit 100,000 Ruffensteinen, H Wein T(et.rSOkan,™Ia,^ sich auf 20 800 M, welcher Betrag aber nach Ab,na Theiles der G°Iaude.Erwerbzkosten sich aus ca, 18 000 .« oermlnbern mürbe.3 as?n'^ "deb nach Ansicht der Baudeputation das Interesse Gieükns ® bem Wege nicht, es könnten höchstens 10—12 000 JL aufaempnhtt tJJrk«. U4 dftse Deputation beantragt, auf bieses Project zu verlichten umfomebr S« bMhfirhtSn6 ^*uflä*crir^fle!bc8 bje Konsolidation der Grundstücke zu bea^raaen ßei* ro°kurck nQ(i)j^uSfage des Herrn Simon ohnedies eine Verleguna nach dem Hardtberge herbeigeführt werde. Es wird, nachdem Herr Simon bemerkt, daß der nach der Hardt führende Weg im Verrll^ dem von Heuchelheim dahin führenden, sich in guten? Zustande ^befinde h?famc 8U di- Angelegenheit auf sich beruhen zu lassen - Unle? Ausbau brr Cftn?r?'"’ bonf' n fldJ um biQr$l™nni0Un0 S3ctOütunS für "die früher von ^G-werb- bank vorgenommene Ausiullung vor deren Geschäflshaufe und um btc 2lufftelluno Laternen au der neu angelegten Slraßc. Es wird befchlossen die schon in por^? " ®otf*‘a6 «-bracht- Aufstellung von 7 Laternen auf der Strecke zwifcken ?enL.^mU?^ter ^dor und dem L. Bramm'schen Haufe zur Ausfübruna ru hri«. durch Belkuchtungs-, resp.Derdunkelungsverfuche aber f-ststell-n ,u lassen^wie viel von d-n..°-'-n längs des Schoorwegs vorhandenen Laternen zu b las -n sißb Mr «. ermähnte Auffüllung von 2077 Eudikmeter Grund werden 98 1pro Cbm. in SlnfA gebracht. — Auf bte erfolgte Anzeige eines Schutzmannes daß vom Sur Klingspor'schen Fabrik keine Richtlaterne brenne, wirb festgesetzt baß bte bem M ™*eM 3iCllbah 0C0Jnuber befindliche Laterne als solche bestimmt werden soll° sern^ b,e.r Kreuzung der «temstraße und Schillersiraße befindliche La,^ als Richtlaterne gelten- — Dem Gesuche einer großen Anzahl Bewohner des Rieael- k^^tsprecyenb, soll am süblichen Eingang des sog. Essiggäßchens gegenüb^ dem kath. Schwesternhause eme Laterne aufgestellt werden. 0 0 er Dem Eberstadt, am 20. Novbr. 1888. I. A : 9458 Görlach, Bürgermeister. ! Schafversteigerung. j Donnerstag den 29. d. M., - von Vormittags 9 Uhr an, Oüt» Heger, Marktstrasse 34, Bandagist und Handschuhmacher. *;eJbblntle?; Bruchbänder von den gewöhnlichen bis zu den feinsten Sämmtlrche Handschuhe werden tadellos gewaschen und gefärbt. 8879 D r S f>a,r„an(ti,rt tbte[ Medic. Tokayer auf Reinheit and Aochtheit durch OirooMv Personen. Zu haben in ^ und ./ Ori^fla.chen ä T^ i SO^d" 7^ bei J 1 n. Lenz VI., Spezereihändler in Klein-Linden. Vermischtes. . a *.77 £”1 November, den letzten Sonntag vor Advent, feiert bte nra- hJramallgemeines, großes „Lodtenfest". - So natürlich es ist dak ber Mensch betrauert was er geliebt unb burch ben Tob verloren hat, so nattu t'cü m r« ^?^cr3c”§beb_urfni6 habet empfinbet, auch burch den Ausbruck t-ußerer Trauer biefe Gefühle an ben Tag zu legen, weil es eine gewisse innere Gemialbunng t?Ca)a von Uebereinfttmmung zwischen draußen unb brinnen bers zustellen. Deßhalb war bereits seit alten Zeiten schon bie officieUe Trauer" um hi# Todten Sitte, bas heißt, nicht, wie es ber Zufall oder die Äür beS ^n einen mit pachte, fonbern als eigens für diesen Zweck bestimmte Vorschriften, Sitten unb Georauche weiche gleichsam eine Idee verkörperten, unb einen symbolischen Ausdruck ihr verllehm. In erster Linie erstreckten diese Bestimmungen sich natürlich auf die 2ßahl ber ^rauerfarben. Gibt es doch wohl kaum eine Karbe, in der nicht tbeils berei s getrauert worden, Heils noch getrauert wird. Denn nicht überall roar unb ft das farblose Schwarz üblich, das bet uns wie ein ernst-büsteres Sinnbild ber De« forderten Trauer in eigener Person erscheint. Wohl wählten die allen Griechen ZEer und Spartaner gleichfalls schwarz als Symbol ihres Glaubens an bas Ä Schattenreich des Todes, die Unterwelt. Doch galt das nur den Männern die ^rnup« trauerten in Weiß als Sinnbild der Reinheit, der «erZfluiig lXhaup? fc das färb- und fleckenlose Weiß sich der ganz besonderen Gunst v.rschiebener Völker um ihre Trauer auszubrucken; bis zum Ende des 15. Jahrhunderts trauerte man t »• wnß in Kaftstien und in China unb Siam geschaht dies noch gegenwäN?« Andere trugen Grau, als Emblem des Staubes, aus dem ber Mensch geboren unb zu Jjj 5T werden wird, ober Blau als das Bild des Himmels unb im Hinblick auf ihn ^s?Eimath deren lichteren Regionen die Seele zustrebt, die ben Leib ver" ° Ägypter bagegen trauerten nicht minder sinn- und bedeutungsreich in Gelb, um dadurch das Hinwelken der Natur unb bes Körpers, bas Abfallen des Laubes unb d.e Hinfälligkeit alles Jrbischen zu charakterisiren. Auch dit sonst.gen Aeußerungen ber Trauer waren von jeher sehr mannigfaltig, sehr verschieden- artig unb zum Thttl stbr sinnreich ober mit vielen (Zeremonien verziert; zu allen Zeiten aber ist das flauste und beste Zeichen und Abzeichen ber Trauer um die Tobten das warme liebende Gebachtnitz im Menschenherz gewesen, das durch alljährlich beim seÄeN' °^®cmcmcn ,/Todtenfest mit besonderem stillen Gruß ein Gebet zum Himmel Gießen, den 24. November 1888. [9450 Grösser, Maurermeister» Garantirt reine Ungar-Weine« (Skpmttifc.__b■ __bfg7 Wiesbaden. Ch^isch untersucht von Hrn.6eb. Hofrath Prof. Dr. K. Fresenius Wiesbaden und von ärztlichen Autoritäten allen schwächt. Personen &nbcIn "^^convalescenten empfohlen. Pr. Vi Fl. Pr % Wi* V». ' ?aH^^aSbrUCh\. Medic.- u- Dessert-Wein 2.0a 1 1.10. 'MUarlowitzer „ rother --- Menescher „ rother Keikgeöotcnes. Filzschuhe u. Filzstiefel eoihfehle in der größten Auswahl, ebenso Einlegesohlen in den verschied. Stoffen. Holzfchube gebe wegen Aufg. d- Artikels sehr yviih. Herbert. Goldfische, per Stück 25 empfiehlt 9449] I. Schäfer, Kirchenplatz 4. 9448] Ein zweischläferiges gutes Bett w eichener Bettstelle, sowie ein Sesiel mit Closeteinrichtung sind billig zu fctt* k-usen. Rcnstadt 41. Eine Hofraithe, SÄS2 Hinterhaus nebst daranstotzendem Garten, mitten in der Stadt, worin sich jedes Geschäft, ev- Handwerk betreiben läßt, ä preiswürdig unb unter gnnJt18611 Bedingungen zu verkaufen durch 8201] J. Blitz, Seltersweg 31. Grosser Ansverkaof. Da ich meinen Laden bis zum 1- Dec. d. I. wegen Umzug räumen muß, so gebe ich sämmtliche Waaren zu spottbilligen Preisen ab. Ich mache ganz besonders auf eine schöne Auswahl in Puppenwagen, Sesseln, Blumentischen, sowie allen zur Stickerei eingerichtetenKorbwaaren, Kleidergestellen re., aufmerksam. Hugo Hoffmann, 9350] Wallthorstraße 22. NB. Reparaturen schnell und billig 1876er Mkdieinal"-Wein . 2.80. 1868er Cabinet, Medic.-Wein 350. Gänzlicher Ausverkauf. NI. Kann, Marktftraße 988 Wegen WegzugInach Frankfurt a. M. mußImein Lager vollständig geräumt werden und verkaufe deßhalb fämmtliche Waoren zu jedem unnehmbaren Preise. Meine noch vorräthigen Kleiderstoffe, Neste», sowie zu ganze« Kleidern, verkaufe F. Hoiberg, Kirchenplatz 8. Mäusburg Fabrikpreisen 9110 und Wettergasse ^«"c”rreMK Wettergasse 2498 6091 Grösstes Lager in 23 Pfg. n n Haus. 2370 9097 Niederlage in Giessen bei Hälfte -es Einkaufspreises 8553 aus der Aktien-Brauerei Gießen. Gütigen Bestellungen sehe ich gerne entgegen und liefere bei Abnahme von mehreren Flaschen frei in's Soeben ist erschienen: Gesetz, die allgemeine Bauordnung betr. nebst Ausführungsverordnung, Ortsbaustatut und Baupolizeiordnung für die Provinstalhauptstadt Gießen. Hof-Conditor. [8742 in den neuesten Formen für Damen, Mädchen und Kinder, sowie das Neueste in Pelz-Besätzen empfiehlt zu billigen Preisen H, Rübaameno Mäusburg und 2 Flaschenbier. Hiermit empfehle ich einem geehrten Publikum per Flasche Die neuesten Damenkleiderstoffe in großer Auswahl empfehlen zu Daniel Heil Lindenplatz 3. schweren und dauerhaften Arbeitsschuhen, langen und halblangen Knie-, Rohr- und Reitstiefeln, Holzschuhen und allen Sorten Filz-, Stroh- und Einlegsohlen. Billigste Preise. Reelle Bedienung. Reparaturen stets sclmell und billigst --- Preis. M 1,80. .1" FerberW Univ.-Buchh., Giessen. Billiger als jede Lager fertiger Geschäftsbücher ▼on J.C. König & EtJiiardtX,. in Hannover bei 8716 Ph. Lüdeking, Giessen, Seltersw. 5 Prima hellfarbiges Exportbier 23 Prima dunkelfarbiges Exportbier 25 Prima hellfarbiges Lagerbier 18 IWee Messmer ! AKl 1*1 S Elnglische Mischung per Pfd. Mk. 2.80 Russische Mischung » - » M und feinere Sorten — neuer Ernte. Kaifertaffcn mit Photographie u. Devise der drei Kaiser Wilhelm I., ^riedriÄ III., Wilhelm II Tassen ä 12 und 15 wieder eingetroffen, Küchen-, Tisch- und Hängelampen sehr billig. Meyer's Waarenhaus, 7538] Seltersweg 63. 9272] Tannene 2zöllige Bohlen, 4Vi Meter lang, zu Thürrahmenholz geeignet, sind zu verkaufen bei K. Jung IV. in Klein-Linden. Neue Sendungen Damenmäntel sind eingetroffen. 9109 Gehr. Stamm» Universal - Feueranzünder Ersatz für Anzündeholz. Beseitigungd.GesahrdesPetroleum- Gebrauchs beim ^eueranmachen. Preis pro Packet = 100 Stück 30 X 1 Bahnkiste = 4000 Stück fco. für X 12.—, 1 Post-Probepacket = 400 Stück fco. für X 2.—. Universal-Feueranzünder-Fabrik Bohm Romberg, Schieber (Lippe). Wiederverkäufer gesucht. Verkaufsstellen b. Hrn. Ehr. Ludw. Thomas, Gießen, Neuen Baue 10, und Herrn I. Noth- ermel, Darmstadt.9273 Flaschenbier Einem verehrlichen Publikum empfehle mein Flaschenbier aus der Aetien Brauerei Gießen Exportbier, pr° Rasch-23 Lagerbier, pro sw im Gütige Aufträge werden bei jedem Quantum frei in's Haus geliefert. Bfleinr» Jentzen* 20] zum Rebstock, Westanlage 3. Prima deutsche und engl Gummischuhe empfiehlt in den neuesten Faoons 9406] Willi. Herberi. Regenschirme ♦ Gamaschen ♦ für Herren und Damen, seidene Taschentücher, Arm- und Hut-Ilore empfiehlt H. Rübsamen. Eine Parthie Tannen- und Fichten-Bauholz ist preiswürdig abzugeben bei 9271 Ä, Jung IV. in Klein-Linden. Aeltestes u. grösstes Schuhgeschäft Giessens Julius JJuch empfiehlt sein Lager aller Sorten dauerhaft und elegant gearbeiteter Sclinhwaaren als: Knopf-, Schnür-, Schaft- und Zugstiefel, Winterschuhe, Filzschuhe und -Stiefel, sowie Gummi- u. Tanzschuhe für Damen, Herren und Kinder von den gewöhnlichsten bis zu den hochfeinsten aus den besten und grössten Fabriken. Für Arbeiter u. I^andleute __G-ebr. Stamm. Unterhosen, Unterjacken, Hemden, Socken, Leibbinden in Wolle und Baumwolle empfiehlt zu billigen Preisen 7760 11. Rübsamen. Jagd-Nocke, „ Joppen, „ -Westen, „ -Strümpfe, „ -Hemden, „ -Gamaschen, „ -Muffe, ,, -Handschuhe, „ -Mützen empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen n, Rübsamen. Professor Dr. Jäger’s Normal - Hemden, Hosen, Jacken, Leibbinden, Socken und Hosenträger re. re. Prof. Dr. Lahmann’s Reform - Hemden. -Hosen, -Jacken, -Socken re. re., empfiehlt zu OriginalIabrikpreisen H. Hubsamen. Wasserdichte Gummi-Stoss- Regen-Mäntel für Damen, Herren und Kinder empfiehlt H, Rübsamen» Auch werden dieselben nach Wahl der Stoffe nach Maaß angefertigt. Ober-Hemden, Nacht-Hemden für Herren und Knaben, Kragen, Manschetten, Vorhemden, Taschentücher. Das Neueste in Shlipsen und Cravatten, Hosenträger«, Hosenstreckern, Glacä- und Ringel-Handschuhen empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen H. Rübsamen. StiAAfch?'HaÄ""a"" md" in das früher MT Wlarktstrasse 18 9432 Conr. Jos. K ellei1 Rohnnobel: Sessel, Bluinemisdie etc.,MWWW von Mk. 2.K« an bei m. » ■ 9488___*«• »FlICK, Schloßgasse 16. Hein Ausverkauf 7174 Ziehung am 20. Decbr. d. I. Carl Cehrniund, ui v« ? t» 5 Klatsch"! Neue Pfd. 15 # Fr* Seibel empfehle billigst Fr. Seibel. 9197 Aug: Haubach 8993 T>ie Selbsthilfe Redaction: A. Scheyda. 152 ns . 7--------—■— srupmnsgane 2. ' UHb $Crla8 bcr ^rühl-schm Druckcrct (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. h ä ä ä 18 , 25 , 22 „ 17 M [9196 Vincenz Keller, Plauen i. V-, liefert Gardinen, Stickereien, Spitzen, Stoffe, Schürzen rc. Illustr. Cataloge franco. [9219 1 Mk. 75 Pf. bei allen Reichs postarrstalterr. Probe-Nummer auf Verlangen gratis und franko- ALS Gewinne im Gesammtwerthe von 0800 M. ^ster Hauptgew. i. Werthe v. 1OOO Mark. ! An- u Verkauf aller Gegenstände. : 7991 Kircheuplatz 2 (gutkochend): gelbe Victoria-Erbsen, ,(10 Pfd. für utt 1.30), gesch« Vtctoria Erbsen, , (10 21 fb. für JL 1.60), Heller-Sinsen, (10 Pfd. für JL 2.25), Mittel-Sinsen, (10 Pfd. für JL 2.-), weitze kleine Bohnen, (10 Pfd. für 1.50) offenrt Hemden ^cn Stoffen und solider Slrbeit, Chemisetten, Kragen, Manschetten und Thlipse billigst bei S-U'-tkur,. 3«if uud «-he id, ».« H,|, ,„«m„ fcbr „„ J. Pfeffer, Lahiihvsgrusjx 8 SMBT Erklärung. q»-Q 12uf bas ^«ferat Nr 9440 inEa-r Nr. des $fn, jeigers theile ich dem geehrten Publikum Gießens und der llmnecenh ergebenst nut, daß iölumrn, Grabkränze u f. w bei^nemem So^e, dem Kunst- und HandelSgärtner M. Wacker nach wie vor auf dem ^rie&foofe ,u naben fi b Q deshalb. daß mprthp u 34 Wermikchie Anzeigen. 9J,43 ®‘" i- Mann wünscht Mathe- matikunterrrcht zu nehmen. Am liebsten ^n einem stuä. ward. Offerten unter w. k. ö6 an die Exped. d. Bl. : m ^«•ntlbungtn zum Verbände Deutscher Handlungsgehülfen, welche bis zum 15 December c. erfolgen gemeßen durch Zahlung des Beitrags vom 1. Januar 1889 ab, excl. Eintrittsgeld, die Mitgliedschaft vom 3uli 1888 an. — Näheres durch den [9456 Kreisverein Gießen im Verbande^)eutscher Handlungsgeh. Zum Todtenfeft ÄLl/k^L'um in meinem Kicher- u. Wolfstraße Ecke (vL-v.s dem 2®ft! "" ®faJg --Voll Wwe. Mjche L jeder Art wird ! Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich am Heutigen ein Stellenvermittelung«- I Bureau für weibliche Dienstboten er- 1 richtet habe. f Empfehle mich den geehrten Herrschaften l für prompte und pünktliche Bedienung. Frau Je Sparr* Vermiethfrau, __Marktstraße 8._________9163 3öpfe, Tuffen, Dreher, sowie Haarketten 9OT) werden z« bitt. Preisen angeferiizt. B- Mellor, Bahnhofstraße 18. ! 7707] Unterzeichneter empfiehlt sich hter^ ; E im Abschluß von Hausoerkäufen jeg- । licher Art und übernimmt die Vermittelung von Miethgesuchen unter Zusicherung prompter Bedienung. H. Gengnagel, Commissionär, Schottstraße 7, Gartfeld. W Maienblume des Caplandes. Freesia refracta alba- Unter diesem Namen kommt jetzt ein Zwiebelgewächs in h™ i ät3s i i ___Q-ebrüder Eraitmaier. Erfurt. - Muh^bei Frau Busch, Nittergasse A. Ausgekämmte Haare 8 jjuft1 U. Plank, Kaplansgasse 2.°° I Veihnachts-verloojung des Darmstädter Gewerbehallevereins e. G. «Weint, besitzt alle Eigenschaften, um das Interesse eines groken^oebil^Hn f ss tiSSB i Abo-w-ntm wird der bereits erschienene größere Thcil des Ramans 6lniutretenbcn - m gratis nachgeliefert. Zeitge i st »Mlttheilungen über Landwirthschait (fi r f.»«c F ’ Hauswirtbsckast" mA für Gartenbau und / ___ r«w.Isn^,Äilz I eintMv' Neue rhein. Mallnüsse bis zu meinem M Wegzuge fortwährend ange- fertiqt. 9472 Q i ^Elegante Vlüschgarnitur mit ^"Seffcln, ein Buffet sechs Stühle, r Ausziehtisch, eine Garnitur in Q ■ Eichenholz mit sechs Stühlen, sowie Ow j ^^dene andere gut gehaltene . Mobiliargegenstände bei 8 f 9-78_ □ 'Das Vogtl. Versandt-Haus• ___________«ahnhofstratzc 30 Zu verkaufen: Ein neuer B-rliner Roman non Dr. , » MSI treuer Rathgeder für alte und iuoge Personell, die in srolge iib'-r Jugelldgewohllheircn stch geschwächt sutzlen 44 lese cf auch Jeder, der Manschetten und MsnschettenKnöpfen. i ■■■ Handschuhe werden nach Maaß angefertigt. ■■ > Königs-Reisstärke ?4q7 S>mvt Sfi'OcMtack. Mschenbier aus der Brauerei Pfungstadt empfiehlt, Bod.rtte, p r Flasche . . - . 60 Märzenbier, per Flasche ... 25 Uaiserbrü«, per Flasche . . - 25 Prima Lagerbier, per Flasche. 20 frei ins Haus geliefert. LINCOLN B WAGNER Dtzd. M. -.65. Dtzd.-Paar M. 1.20. Im Ausschnitt: fft. Salami, Zungen-, Trüffel-, Leberund Gothaer Cervelatwurst, hochfeinen Schinken und Schinkenroulade, la. Corned Bees (Büchsenfleisch), Zunge (Marke Libby ox Tongues) empfiehlt 8247 JEinil Orbig, Bahnhofstr. 30. Brennholz. Buchen- und Tannenholz, in guter trockener Waare, per Meter und per Centner, billigst bei 96 Andreas Euler. o g@ee®®®eeeeeeeeeeee»eeeeee®eeeeeee Hierdurch beehre ick mich die ergebene Mittheilung zu machen, daß die Wermiethuugen. gleich, beziehb. I. Georg Unverzagt. vor- r&aemna ERfbaction: A. Schetzda. $rud und Verlag der Brühl'schm fcnulnret (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. D W p CO e-t- ►— CD