Nr. 250 Erstes Blatt. Donnerstag den 25 October 1Ä Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. lSrrreairr Schulftraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, Das Oberconsistorium zieht sich nun zur Berathung zurück über den Antrag Emmerling. Nach einer kurzen Berathung erscheint das Oberconsistorium wieder in dem Sitzungssaal und gibt Präsident Goldmann folgende Erklärung ab. Das Oberconsistorium konnte dem Wunsch, daß der Gesetz-Entwurf in der zweiten Lesung noch einmal zur Abstimmung gebracht werde, in der Voraussetzung, daß nach dem Antrag Emmerling dasselbe nicht wiederholt abgelehnt würde, nur beitreten. Ferner kann das Oberconsistorium die Bemühungen, eine Etnmüthigkeil herbeizuführen, nur mit Freuden begrüßen und wird daher den Antrag Emmerling, welcher den ursprünglichen Entwurf der Regierungsvorlage nicht aiteriit, acceptiren und keinen Anstand nehmen, Seiner König!. Hoheit zu empfehlen. (Bravo!) Geh. Staatsrath Hallwachs erklärt, daß er es ebenfalls mit Freuden begrüße, daß das Ktrchenregiment dem Antrag Emmerling betgetrelen sei. Nach nochmaliger Abstimmung findet der Gesetz-Entwurf die einstimmige Annahme der Synode. Ein Antrag Brand auf Erhöhung des Central-Kirchenfonds wird ohne Debatte erledigt. Nunmehr gibt der Präsident, Herr Stabs-Auditeur Eigenbrodt, noch einen kurzen Rückblick über die abgewtckelten Geschäfte der nunmehr beendigten dritten Landessynode und gibt dem Hause ferner Kenntniß. daß er heute zum letzen Male von seinem Präsidentensitz ausspreche, da er das Amt hiermit niederlege. Er bitte noch, ihm ein gutes Andenken zu bewahren, da er auch keine Wahl zur Landes-Synode mehr anzunehmen gedenke. Abg. Brand spricht in tief ergreifenden Worten dem Präsidenten den Dank der Synode aus. Die Synode wisse, was sie an ihm gehabt habe, da er mit Ruhe und Unparteilichkeit die parlamentarische Ordnung gehandhabt. Er bitte die Mitglieder, ihren Dank durch Erheben von den Sitzen auszudrücken. (Geschieht.) Abg. Dieffen bach spricht noch dem Kirchenregtment Dank aus für seine gütige Unterstützung in den Verhandlungen der Synode. Hierauf schließt der Präsident die dritte Landes-Synode mit einem Gebet des Decan Ritsert-Darmstadt. Darmstadt, 23. October. Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Sectton für Justizverwaltung, Nr. 28, enthält Ausschreiben vom 10. October, betreffend den zwischen dem Grotzherzogthum Hessen und den Vereinigten Staaten von Amerika abgeschlossenen Vertrag über die Staatsangehörigkeit der Auswandernden vom 1. August 1868; hier insbesondere die Auslegung des Art. 2 desselben und der Ziffer II des Schlußprotokolls zu demselben von dem gleichen Tage. Dasselbe, an die Großherzoglichen Staatsanwaltschaften und Amtsgerichte gerichtet, besagt: Nachdem es in der letzten Zeit mehrfach vorgekommen ist, daß Strafurtheile, welche auf Grund des § 140, Ziffer 1 des Strafgesetzbuchs für das Deutsche Reich und des § 470 u. folg, der Reichsstrafproceßordnung ergangen waren, gegen solche Ver- ^nen Gegenbesuch in Berlin zu machen und alsdann auch dem dänischen Hofe einen Besuch abzustatten. 3n London nahm am Montag der politische Sensationsprozeß „Times* ooutra Parnell seinen Anfang. Die zur Prüfung der von der „Times" gegen d°r"ell und andere irische Deputirte erhobenen Beschuldigungen - Mitwtssenschaft um bte Dubliner Morde rc. - eingesetzte Richter-Commission hielt am genannten Tage ihre erste Sitzung unter großem Andrange des Publikums ab; indessen förderte die Verhandlung nichts Wesentliches zu Tage. In Preußen steht man vor dem Abschlüsse der Wahlbewegung, denn schon in nächster Woche, am 30. October, ist der cnlfcheidende Wahltag. Bekanntlich herrscht in Preußen bei den Landtagswahlen das indirecte Wahlsystem, nach welchem die Abgeordneten nicht, wie bei den Reichstagswahlen, direct gewählt, sondern bei dem von den Urwählern zunächst die Wahlmänner nominirt werden und erst die letzteren wählen dann die Abgeordneten selbst. Dieser letztere Theil des Wahlactes hat indessen eigentlich nur eine formelle Bedeutung, die Entscheidung liegt doch mehr oder weniger schon in der Wahl der Wahlmänner, die natürlich dann ihre Stimmen einem Angehörigen ihrer Partei geben und somit wird bereits der 30. October einen Ueberblick über den Ausfall der Wahlen gestatten, wenngleich erst der 6. November, der Tag der eigentlichen Abgeordnetenwahlen, das Wahlgemälde ergänzen wird. Nach langer Zeit kann der Liberalismus in Belgien in seinem Kampfe gegen den Ultramontantsmus wieder einmal einen Erfolg verzeichnen. In Brüssel fand am Sonntag die Stichwahl zwischen dem gemäßigt-liberalen Candidaten Graux und dem clertcalen Candidaten Powis statt; die Wahl war durch den Tod eines katholischen Deputirten für Brüssel nothwendig geworden. Graux erhielt 5351, sein Gegner 5108 Stimmen und ist somit dem liberalen Candidaten das erledigte Mandat zugefallen; ob die liberale Bewegung in Belgien an diesen vorläufig vereinzelten Sieg einen neuen Aufschwung anknüpfen wird, muß indessen noch abgewartet werden. Ist die Aera der russischen Truppenverschiebungen auf's Neue gekommen ? Nun, das officiöse Wiener „Fremdenblatt" wenigstens bejaht diese Frage, denn es hält allen entgegenstehenden Nachrichten gegenüber seine Meldung aufrecht, daß in den westlichen Gouvernements Rußlands in neuester Zeit wiederum beträchtliche Truppenverschiebungen aus dem Innern gegen die Grenze angeordnet seien. Welchen Zweck dieselben angesichts der herangenahten winterlichen Jahreszeit haben sollten, ist freilich absolut nicht erfindlich und es wird darum noch abzuwarten sein, ob denn das „Fremdenblatt" wirklich gut unterrichtet gewesen ist; eine Bestätigung dieser Nachricht würde allerdings für den europäischen Frieden wieder etwas bedrohlichere Aussichten eröffnen. Die Kaisertage in Neapel haben einen erschütternden Nachklang gefunden. Schon vor einigen Tagen wurde gemeldet, daß ein mit Fahrgästen vollbesetzter, von den neapolitanischen Kaisersesten nach Brindisi heimkehrender Eisenbahnzug bet der Station Potenza*durch einen Bergsturz entgleist sei und daß hierbei eine größere Anzahl Personen verunglückt seien. Eine amtliche Depesche gab dann später die Zahl der Verunglückten auf ca. 60 an, aber jetzt stellt es sich leider heraus, daß diese Zahl noch viel zu niedrig gegriffen ist und schätzt man die Zahl der bei Potenza Verunglückten (Todte und Verwundete) neuerdings auf 350. Eine amtliche Darstellung des traurigen Sachverhaltes liegt seltsamer Weise immer noch nicht vor. Die KaukasuSreise deS russischen KaiserpaareS hat mit dem Besuche "desselben in der Naphlastadt Baku ihren südlichsten Endpunkt erreicht und befinden "sich die Majestäten nunmehr wieder auf der Heimreise; an diesem Donnerstag sieht man ihrer Ankunft in der Gouoernementshauptstadt Kutais im Westkaukasus entgegen. "Alsbald nach seiner Rückkehr nach Petersburg gedenkt der Czar dem deutschen Kaiser - Politische Rundschau Gießen, 24. October. Kaiser Wilhelm erfreut sich ungeachtet der großen Reisestrapazen und der Anstrengungen des Repräsentirens u. s. w., welche die letzten Wochen für ihn erklärlicher Weise mit sich brachten, des besten Wohlbefindens. Alle über den hohen Herrn in den letztvergangenen Tagen verbreiteten beunruhigenden Mittheilungen werden von competenter Seite als völlig unbegründet bezeichnet, wie denn auch Haltung und Aussehen des Kaisers nach seiner Rückkehr von der großen Südenfahrt jenen Mit- 4heilungen entschieden widersprechen. Daß sich der erlauchte Monarch von der zurückgelegten Reisetour durchaus nicht nachhaltig angegriffen fühlt, geht auch weiter daraus hervor, daß er den kommenden Freitag und Samstag bet Blankenburg am Harz -stattfindenden Hofjagden des Prinz-Regenten von Braunschweig beizuwohnen gedenkt, um sich zwei Tage darauf zu den Zollanschlußfeierlichkeiten nach Hamburg und nach wiederum zwei Tagen nach Leipzig zu begeben, um hier die Grundsteinlegung zum Rerchsgerichtsgebäude durch seine Gegenwart zu verherrlichen. An den Blankenburger Hosiagden werden sich von Fürstlichkeiten außerdem noch betheiligen die Herzöge von Altenburg und von Anhalt, der Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt, Prinz Albert von Sachsen-Altenburg, die Prinzen Aribert und Eduard von Anhalt und Prinz Günther von Schwarzburg-Rudolstadt, auch Graf Otto von Stolberg-Wernigerode, General ^onfart Schellendorf, General v. Caprivi, General v. Albedyll und andere distin- guirte Persönlichkeiten haben Einladungen zu den Blankenburger Jagden erhalten. Die weiter bevorstehenden Besuche des Kaisers in Hamb ur g und Leipzig gelten dort wie hier ie einem hochbedeutsamen Ereignisse. In der alten Hansastadt mtib der kaiserliche Herr die in Folge des Zollanschlusses errichteten großartigen Anlagen besichtigen und durch seine Gegenwart bei der ofsiciellen Zollanschlußfeier der nun vollzogenen vollständigen wirlhschaftlichen Einigung D^ttschlands die würdigste Wethe geben; auch die Anwesenheit des Reichskanzlers steht bekanntlich bei den Hamburger Festlrchkeiten zu erwarten. In Leipzig aber wird der Kaiser durch sein Erscheinen bei der Grundsteinlegung des Reichsgerichtsgebäudes einem Acte beiwohnen, in welchem das einheitliche nationale deutsche Recht zum sichtbaren Ausdrucke gelangt. So spricht sich in den Kaiserbesuchen in Hamburg und Leipzig symbolisch die fernere nationale Befestigung des Reiches und seiner Institutionen aus — möge nach beiden Richtungen hin die Regierung des jugendlichen Herrschers gesegnet sein! Wie der „Hamb. Corresp." erfährt, haben ihr Erscheinen bei der Hamburger Zollanschlußfeier noch fernerjugefagt: General Feldmarschall Graf Moltke, die Minister v. Bötticher, v. Goßler, v. Scholz, v. Bronsart, Herrfurth, Graf Bismarck, sowie der Viceadmiral Graf v. Monts und der Geueraldirector der indirecten Steuern, v. Hassel- bach; auch die übrigen Bundesstaaten werden Vertreter entsenden. Im Ganzen umfaßt die Liste der osficiellen Theilnehmer bisher 194 Personen, abgesehen vom Gefolge des Kaisers. — In Bremen fand am Sonntag die Eröffnungsfeier des neuen Freihafengebietes statt. Deutschland. gnädigs^gnM^^ 23‘ October. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben Aller- T. a ^^3'c?otober den Kreisassistenzarzt bei dem Kreisgesundheitsamte Gießen, zu ernennen * Grunberg, zum Kreisarzt des Kreisgesundheitsamles Schotten 23. October. Se. Majestät der König von Sachsen, welcher bisher in Baden-Baden weilte, traf heute Nachmittag 5 Uhr 15 Mtn. hier ein. Seine Konigl. Hoheit der Großherzog, Se. Königl. Hoheit Prinz Heinrich von Preußen, Se. Konigl. Hoheit der Erbgroßherzog, I. I. G. G. H. H. die Prinzen Heinrich und Wilhelm von Hessen, Se. H. der Fürst Alexander und Se. D. der Prinz Ludwig von Battenberg empfingen den Hohen Herrn am Bahnhofe der Main-Neckar-Bahn. Die Herrschaften fuhren darauf nach dem Neuen Palais, wo um V26 Uhr Großherzogliche Wei fta tanket Nach zweistündigem Aufenthalt soll die Reise nach Dresden über Frankfurt-Hanau-Bebra fortgesetzt werden. nn. Darmstadt, 23. October. sDritte evangelische Landes-Synode.l Nach Beginn der Verhandlungen tritt die Synode sofort in die zweite Lesung des Gesetz- Entwurfs über die Besetzung der evang. Pfarrstellen. Seitens der Synode wurden bekanntlich am Samstag die § 4-8 der Regierunas- vorlage abgelehnt und die Regierungsvorlage in Frage gestellt. Mimsterialrath Emmerling stellte damals einen Vermittelungsontrag in Aussicht, welchen er heute einbringt. Nach demselben soll das Oberconsistorium, wenn es dem Vorschläge des Kirchenvorstandes in der Personenfrage nicht stattgeben will, erst die Entschließung deS ein holen, ohne dah die Stelle bis zur Entscheidung durch den vorgefchlagenen Bewerber zu besetzen sei. Im xßtuuo or-J™ „n2 einige redactionelle Abänderungsvorschläge. Geh. Staatsrath Hall wachs erkärt, der Ausschuß stehe dem Antrag des Abg. Emmerling sywpatisch gegenüber, ohne indeß seinen principiellen Standpunkt aufzugeben. Der Ausschuß erblicke in dem Antrag die Möglichkeit zu einer Einigung, auf welche er so großen Werth lege, daß er auf feine Anträge zu Gunsten des Emmerling'schen Antrags verzichten wolle. Minifterial- rath Emmerling begründet nun seinen Antrag, welcher den Zweck habe, einen Meinungsausgleich herbeizuführen. Die Synodalen Müller-Alsfeld und Dr. Weiffenbach sprechen ebenfalls für Annahme des Antrags Emmerling. Auch Director Brandt- Mainz begrüßt den Antrag, indem er hervorhebt, daß er es bedauert haben würde wenn die Synode ihre Beschlüsse aufrecht erhalten hätte und wenn dadurch die seitherige einmüthige Wirksamkeit der Synode in Frage gestellt worden wäre. Er fordere daher die Mehrheit und Minderheit auf zu einem einmütigen Votum, denn der Friede der evangelischen Kirche gehe ihm über Alles. Auch die Synodalen Dieffenbach und Kalb Henn empfehlen den Antrag. Letzterer hält es für persönlich nicht richtig, daß dem Oberconsistorium in persönlichen Fragen noch ein erweitertes Consistorium über- gestellt werden solle. Aber auch er wolle nur den Frieden und stimme daher für den Antrag Emmerling. «rtheilte vollstreckt worben sind, welche nach Art. 1 des rubricirten Vertrags die Amerikanische Staatsangehörigkeit erlangt haben, sehen wir uns veranlaßt, darauf hin- zuwetsen, daß nach dem Geiste dieses Verttags und der Absicht, welche beim Abschlüsse desselben oorgewaltet, sowie nach der in anderen deutschen Bundesstaaten, die gleiche Verträge mit den Vereinigten Staaten von Amerika abgeschlossen haben, bestehenden Hebung Ziffer II des Schlußprotokolls dahin auszulegen ist, daß hierdurch nicht allein die Strafverfolgung Amerikanischer Staatsangehöriger wegen der durch die Auswanderung oder nach der Auswanderung begangenen Verletzung der Wehr- psticht, sondern auch die Vollstreckung eines desfalls erlassenen Urtheils ausgeschlossen Dabei ist es gleichgiltig, ob der Verurtheilte zur Zeit des Urtheilserlasses bereits naturalisirter Staatsangehöriger Amerikas war oder es erst nachträglich geworden ist. — Berlin. Wie die „Köln. Zgt." meldet, wird demnächst nach einer kaiserlichen Bestimmung bei der deutschen Marine eine Garde eingerichtet werden. Dieselbe soll bestehen aus ausgesuchten Mannschaften von tadelloser Führung, besonders gutem Körperbau und Gesicht. Zunächst dürfte die Kaiseryacht Hohenzollern mit dieser Garde besetzt werden, sodann ist die Bildung einer Stammsection in Aussicht genommen. Die Garde-Marine wird eine schmale gelbe Kragenlitze haben, außerdem ein besonderes Mützenabzeichen. Afrika. — Nach neueren Nachrichten aus Ostafrika befindet sich die ganze zum Sultanat von Zanzibar gehörige Küste in Aufruhr. Specrell in der Umgegend von Bagamoyo Herrichen Mord und Plünderung, während dieser Ort selbst in Folge der Anwesenheit eines deutschen Kriegsschiffes ruhig geblieben ist. Der Handel mit dem Innern ist gänzlich unterbrochen, wodurch sowohl die deutschen Kaufleute in Zanzibar, als bejonvers die indischen Händler, welche in den Küstenhäfen des Festlandes angesessen sind, großen Schaden erleiden. Die Sachlage ist eine derartige, daß weder der Sultan noch die Deutsch-ostafrtkanische Gesellschaft im Stande sind, die Bestimmungen des im Frühjahr d. I. abgeschlossenen Vertrages auszuführen, nach welchem die Verwaltung und die Zollerhebung in dem südlichen Theile der festländischen Besitzungen des L>ultans auf die Gesellschaft übergehen sollten. - am, $?Ecn' Vxd) Wö«MnbIi(6 auf leichtere beschränken, so zeigten dieselben doch von. ! Uter Schulung, bestem Wrllen und großem Interesse der Turnenden. An das Turnen I N"ß.'Ich uoch ein ^anz. — Möge der junge Verein auf dem betretenen Wege mit pmÄ unb Ausdauer weitergehen, dann werden auch weitere schöne Resultate nicht ausbleiben und die etwa noch bestehenden Vorurtheile Einzelner einer freundlicheren Gesinnung weichen muffen. Gießen, 24. October. Zwecks Erweiterung der Bahnhofstraße wurden gestern fcCr ^tabt bie beiden Wagner'schen Häuser, Ecke der Löwengasse und Bahnhofstraße gelegen, angekauft. Es erübrigt nur noch einen Theil der Bäcker Steinberger scheu Besitzung sowie das Büchsenmacher Engel'sche Wohnhaus m erwerben, um die Bahnhofstraße in der geplanten Breite weiterzuführen. . ~ lKortrag von Gerhard Rohlfs). Die ostafrikanischen Wirren, die rnuth- Su?Schicksale unseres im Innern Afrika's verschollenen Landsmannes Emin Pascha -vr. Schmtzer, Überhaupt die nach dem Parteistandpunkt so verschieden beleuchtete Frage über die deutsche Kolonialpolitik haben in letzter Zeit die Gemüther in Dcutjch- lanö in hervorragender Weise bewegt. Es kann als em glücklicher Zufall angesehen werden, daß gerade tn einer so erregten Zeit einer der vorzüglichsten Ketut er des schwarzen Erdtheils, der berühmte Afrikareisende Gerhard Rohlfs auch bei uns über alle diese aus der Entfernung und nur nach widersprechenden Zeitungsnachrichten höchst schwierig zu beurtheilenden Fragen einen Vortrag zugesagt hat. Wir erlauben uns, auf denselben besonders aufmerksam zu machen. -21m Samstag Abend feierten eine Anzahl tn den Jahren 1837—1838 ge- Ser"n im Easö Leib ihr 50. Wiegenfest gemeinsam. Bei einem splendiden Abendessen, welches der Küche des Besitzers, Herrn Gühlholtz, alle Ehre machte, verliefen den „Fünfzigern" nur allzu rasch die gemülhlichen Stunden. s ~ 24- Detober. (Theater.) Gemäß seinem Programm, das Publikum mit den Neuheiten der Buhnenlitteraiur bekannt zu machen, führte uns Herr Reiners gestern Abend das an den meisten größeren Bühnen gegebene Lustspiel „Sein Varzin" von Wald. Dor. Bezüglich des Inhalts dieses „Lustspiels" können wir uns auf die vorgestern an . r geschehenen Andeutungen beschränken, zumal das Stück in Reklams Universal- bibliolhek für 20 Pfennig zu haben ist. 1 c .Die Aufführung, unter der Regie des Herrn Förster, verlief ungemein glatt, urqe- stort können wir nicht sagen, denn im ersten Akte geberdete sich btr „Kastengeist" roieoer ^mlich poltergeisterhaft. Doch es will uns fast scheinen, als ob die Schuld weniger den Souffleur treffe, wie den Souffleurkasten, dessen Einrichtung, wenn er auch jetzt gepolstert ist, noch immer sehr viel zu wünschen übrig läßt. Wir empfehlen dielen Uebelstand der Aufmerffamkest des Herrn Gühlholtz. ' 1 Das Spiel und die Bismarck copirende Maske des Herrn Taußig (Minister Mühlberg) waren vortrefflich. Frieda fand in Frau Reiners eine wiederum entzückende Ver- treterin, Die auch heute als Plaudertäschchen glänzte. Bruno wurde von Herrn Göhler gefpielt. Das kühle, gemessene Wesen der Frau Gormann, dieser geborenen Diplomatin, brachte tftl. von Fels recht gut zur Geltung, doch eine etwas belebtere Sprache hätte dem wohl durchaus keinen Eintrag gethan. Herrn Försters schönes wahres Spiel ließ manche Schwächen seiner Rolle (von Wellern) übersehen. Die stille Resignation des Can- d waten Taube gelang Herrn Reiners vorzüglich und fein Abschied von Jakob war geradezu ergreifend. Letzteren spielte Herr Hildebrandt sehr lobenswerth, wennschon er auch diesmal wieder etwas zum Uebertreiben neigte. Frl. Frey (Malchen Sorge) war wieder in ihren ureigensten Element. Herr Hentschel bemühte sich als „Abgeordneter Richter von Neudorf" fedenfalls im Sinne des Verfassers, den berühmteren Namensvetter zu carriki.'ren, was ihm hinsichtlich der Maske ziemlich gelang, auch seine stereotypen Handbewegungen mußten Diejenigen, die den großen „Volksmann" schon gehört und gesehen haben, höchlichst ergötzen. Die Schwestern von MeerSach wurden von Frl. Reichelt und Frl. Müller zum Theil ganz allerliebst gegeben. Große Heiterkeit erregte die Deputation von Leichenbittern, deren Maske in der That urkomisch war. Th. M—n. Itrriversitäts - ßhrouiL. . ~ Dis Leipziger Universität feierte am 20. d. M. gleichzeitig das Doctor- jubilaum Wilhelm Roscher's und dasjenige des ersten Untoersttätspredigers Geh. Ktrchenrath Gustav Adolf Baur. Letzterer halte am 8. September 1838 in Gießen nMf*0D r£ erH’-Ier am 10l September desselben Jahres in Göttingen. Die phtloso- phischen Facultaten genannter Hochschulen schickten das goldene Jubeldiplom ein, be- If.Ls ?°n ehrenvollen „^logten" und herzlichen Glückwünschen. Die umfassendste Kmtdgebung hatte ein Roscher-EomitS, bestehend aus den Volkswirthschaftslehrern §^oller-Berltn, Eonrad-Halle, Frtcker und Hasse-Leipzig, veranstaltet. Genannte vier H 'V "uer warm empfundenen Ansprache Schmollers ein großes F ?en Bildnissen und eigenhändigen Namenszügen von etwa zweihundert deutschen Nationalöconomen und ©tattfttCern und Gesinnungs- und Berutsaenoffen mtrOhprCrr9n?n ?5?"^eich, ®n9lanb u. s w. — „Vor 50 Jahren" sagte Schmoller, wie /,AUg. Ztg. entnehmen — gab es keine deutsche, sondern nur eine englische Na ionaloconomle; heute steht die deutsche Wissenschaft unzweifelhaft ebenso an der Spitze, wie die englische zu Anfang unseres Jahrhunderts. Wenn ein einzelner Mann als der genannt werden kann, der das Meiste für diesen Umschwung und Aufschwung °f anb m e CL* • • - Indem Sie unsere Wissenschaft an der Hand der Geschichte zur festen Grundlage^ alles Wissens, zur Empirie, zurückführten, haben Sie na W eich in liebevoller Pietät von der rationalistischen Dogmatik der älteren Schule alles Werthoolle und Brauchbare übernommen. Indem Sie die oolkswirthschaftlichen Erscheinungen in dem realistischen Wesen unserer Zeit uns als naturgesetzliche begreifen T' wahren Sie doch jenen höheren, sittlich ernsten Idealismus, welcher das Erb- theil der Generation ist, die ihre Jugend noch im Abendglanze unserer großen Literatur- penode sonnen durfte, die noch von Goethe, Niebuhr und Hegel als Zeitgenossen sprechen kann. Darin vor Allem scheint mir Ihre Bedeutung zu beruhen, daß Sie, ?L?/r Grenze zweier wrssenschaftlichen Zeitalter stehend, die großen Gegensätze mensch- I u r^CI* iK Une Ä» ^/llicher Ntelhode mit einander vereinigten." Das Album enthielt auch Bilder fremdländischer gelehrten, wie Leonce de Lavergne, namentlich auch ifre Andelgaben waren eine Festschrift, von Earl Victor 4,611 ^ultat ber Leipziger Hochschule Überreicht („Ueber den Begr ff des Rechtts der inneren Verwaltung"), eine Einzelfestschrift von Schmoller 6 der Staats- und Socialwissenschaften") und eine Jubelschrift pon Dr. a. Jul. Neumann („Grundlagen der Volkswirthschaftslehre"). Vermischtes. Mainz, 23. October. Die wohl als Fühler von einzelnen Blättern gebrachte Nachricht von der Bestellung eines weiteren besoldeten Bürgermeisterei - Mi- geordneten hat bei der gelammten Bürgerschaft einen so ungünstigen Eindruck hervor» 0raUfni1fA)a^ b;I^6^ Bürgermeisterei nahestehenden Zeitungen beeilen, die Mittheilung al§ falsch zu bezeichnen. Es handle sich nicht um Anstellung eines weiteren besoldeten Beigeordneten, sondern es sei nur projefttrt, in den Personen von jungen intelligenten C °rei?r tUkltt0»e'- ^rbeit§fiäfte für die Bürgermeisterei zu gewinnen und \U0lC!uAben ®Lnmi5) ^ör die, künftige obere Verwaltung heranzubilden. Hiermit ist eigentlich nur der Name geändert, während von der Bürgerschaft die erhöhte Aus- gabe für unseren kostspieligen städtischen Verwaltungsapparat beanstandet wird. — Neben dem angeblichen Mangel an Arbeitskräften erweist sich auch der Raum auf unserem Stadthaus für JBureauIocalitäten neuerdings wieder zu klein und ist man eben wieder auf der Suche, um in einem benachbarten Hause geeignete Pocalitäten zur Unterbringung eines Zweiges der städtischen Verwaltung zu finden. u ~ sündig mehrende Verkehr in dem hiesigen Zollhafen mach! die Erweiterung der Lagerräume schon wiederum nöthig. Das Nothwendigste in dieser Beziehung ist eine Petroleumhalle und ist der Bau einer solchen in fester Construction jetzt beschlossen worben. r. . “ dttt dem gestrigen Tage ist der bisherige Gouverneur von Mainz, General- lieutenant v. Winterfeld, nach Darmstadt ubergesiedelt. Ueber den Nachfolger des Herrn v. Winterfeld verlautet noch nichts. n ^orms 22. October. Der Fischereiverein für das Großherzogthum Hessen hat gestern irn hessischen Rheinstrom 2000 von der kaiserlichen Zuchtanftalt bei Hüningen bezogene amerikanische Forellenbarsche ausgesetzt. . 7" 8r?nkfurt a. M., 23. October. Sonntag gab's hier mal wieder mehrere grundllche Schlägereien, von denen die auf der Gutleutstraße wieder entsprechende Dimen- Telegraphische Aepeschen. rvsM'» telegr. Eorresponden,. Buren«. Berlin, 23. October, lieber die Uebersiedelung des Kaisers nebst Familie vom Marmorpalais nach dem hiesigen königlichen Schloß, welche nach hiesigen Blättern am 1. December erfolgen soll, ist bis jetzt, wie von competenter Seite verlautet, noch gar nichts bestimmt, da die Fertigstellung der königlichen Gemächer noch geraume Zeit in Anspruch nehmen wird. Berlin, 23. October. Die „Post" sagt, die russische Truppenverschiebung sei bereits im Frühjahre angekündigt worden. Daß Rußland sich gegenwärtig mit Vorbereitungen für eine kriegerische Aktion nach Westen beschäftige, erscheine durch die europäische Gesammtlage ausgeschlossen; feit dem Besuche des Kaisers tn Petersburg seien die Beziehungen fortdauernd gute und freundschaftliche geblieben; das Publikum thue gut, sich zur Zeit aller Besorgnisse zu erwehren. Berlin, 23. October. Von dem Obeireichsanwalt Tessendorf geht dem Berliner Tageblatt" folgende Berichtigung zu: „Die in den Nummern 529 und 532 des „Berliner Tageblatts" vom 17. und 18. October gebrachte Nachricht von einer in der Untersuchungssache gegen Geffcken stattgehabten Vernehmung des Oberhof- und Hausmarschalls von Liebenau entbehrt jeder Begründung." rü(fg ^^Staatsminister Graf Herbert Bismarck ist Mittags von Friedrichsruh zu- Nürnberg, 23. October. Nach dem Ergebniß der Reichstags-Ersatzwahl im Wahlkreise Ansbach-Schwabach ist Stichwahl zwischen dem freiconservatioen Eandidaten v. Lerchmseld und dem Eandidaten der Volkspartei, Kröber, erforderlich. Wien, 23. October. SXn den öst-rrsichtsch-schweizerischen Handelsver-^ags-Ver- kurze Unterbrechung eingetreten, da die schweizerischen Be- vollmachugten die Entscheidung des Bundesrathes über das bisherige Resultat der ZÄ?"b>gen noch nicht zugestellt erhielten Die Bevollmächtigten reifen heute nach Berlin, febren aber bald zur Beendigung der Verhandlungen hierher zurück 23 October. In Sachen „Times" gegen Parnell gab der Vertreter btr ersteren, Generalanwalt Webster, heute in der Commission die Erklärung ab daß eine Mlime Verbindung zwischen den Häuptern der Agrarliga, den parnellttischen De- Putik. 'N und verschiedenen anderen Mitgliedern der Liga bestehe, welche offen Aus- ^rettungen gepredigt und Mord und Todtschlag empfohlen hätten. Er werde dem Gerlchtshose alle Thatsachen, welche sich auf die Briefe der namhaftesten Pamelliten bezogen, unterbreiten und die Namen Derjenigen nennen, welche sie der „Times" mit- getheilt hatten, sowie den dafür bezahlten Preis. . London, 23. October. Reutermeldung aus Sansibar vom 22. d. M. • Mackenzie ist emgetrotten und als Vertreter der englisch-ostafrikanischen Gesellschaft von den Ein- geborenen tn dem öffentlichen ©urbar empfangen worden. Lieutenant Swayne ist am 18. ~ ctober mit fetner Karawane in das Innere des Landes abgegangen. Graf Teleki mombafa “fr C ®£pe61tlon na* Samburn machte, drang bis einige Tagereisen vor .. 23- Crtspi empfing gestern den Baischaster Gras Launan, welcher in der zweiten Halste des November nach Berlin zurückkehrfi Der Wiener f1nnbifrirr,n™',bri^r ‘71“ demnächst glcichsalls ein und werden mitCrispi h®er 4ta ie -usolge würde Dr. N-razztn« sich Ende October nach risi Gegeben uno in einer Mission der Regierung nach Abessinien aeben __ Die Rettungsarbeiten bei Potenza werden andauernd durch ftaifen Schneefall ge- Die Telegraphenleitung ist zerstört. Die Zahl der Passagiere, welche sich i„ dem verunglückten Zuge befanden, wird auf 350 bis 380 geschätzt Die Habt der Geretteten ist schwer festzuftellen, weil viele die Unglücksstätte eiligst verließen. Petersburg, 23. October. Zufolge einer Meldung des „Grashdanins" aus ; Baku versprach das Kaiserpaar, die Turkmenen tn Merw zu besuchen. ! , . 23. October. In dem Neubau eines dreistöckigen Hauses stürzten ! heute die Wmide ein und begruben eine Anzahl Arbeiter unter ihren Trümmern. BiS- lang sind 4 Todte und 21 Verwundete hervorgezogen worben. Lokales. Gietze«, 24. October. Der heute Morgen 6 Uhr 24 Minuten von hier derlonenzug stieb bei der Ausfahrt mit einer Locomoiiv? im hi^ b o° C zusammen. Zwei Personen wurden hierbei unbedeutend verletzt sowie triff ^°bire±MfXnH^^0en beschädigt. Wen die Schuld an dem Unfall sehr starker Rebell Untersuchung ergeben. Zur Zett des Unfalls herrschte ein ®eftern Abend wurde mit der Füllung des neu angelegten Teicks in h«>r Der ÄU M?hntnen* n 6 U^r bts heute Morgen war das Bassin übervoll gelaufen Der Teich bildet nunmehr eine Zierde der städtischen Anlagen. gelaufen. Kurnemtom^ ™Ato6eru lTurnerischcs aus dem Lahn-W-tter.Gau.i Dabdle di-ntt-be der^lÄk " Kreise des deutschen Volkes einbringt und das stweek- MUMLALLE'-s- WWMMWiLLrL Obgleich der ^junae Verein mlf e 6u.n? ,.be3 neuerbautcn Turnsaales. einer entsprechenden Ansprache wurde der Saal seiner «eftimmnnn fih.rn.h/- — 9ia*[ Me turnerischen Uebunaen des Vereins begannen^welcke ^^n ' roOrauf »an« und Frei-Hoch,prung bestanden. fionen annahm. Ein Brauerbursche erhielt nämlich mit einem Todtschläger einen solchen Hieb, daß ein Schädelbruch erfolgte und an dem Aufkommen des Verletzten gezweifelt wird. Auf dem Meriansplatz rauften sich auch einige Burschen lange Zeit. Schwere Verletzungen trug hierbei zwar keiner der Kampfhühne davon, dagegen war diese Rauferei dadurch ganz besonders widerlich, daß sich Frauenzimmer hineinmischten und nun auf diese ebenso wie aus die Männer losgeschlagen wurde. Ein Schutzmann war nicht zu sehen. — Aui dem Reuterweg wurden unlängst einem Herrn v. O. Werthpapiere im Werthe von 300 000 Jt gestohlen und trotz des eifrigsten Bemühens der Polizeibehörde und einer ausgesetzten Belohnung von 10 000 JL war bislang vom Dieb nichts zu entdecken. Jetzt scheint sich das Dunkel zu lichten. Die Haushälterin ist dieserhalb in Haft genommen worden und es scheint sich herauszustellen, daß dieselbe in Verbindung mit ihrem Bruder und Liebhaber in Abwesenheit der Herrschaft den Diebstahl ausgeführt hat. Bruder und Liebhaber, zwei übel beleumundete Personen, sollen seit dem Diebstahl flüchtig sein. Da das Frauenzimmer kurz vor dem Diebstahl seine Stelle kündigte, glaubt man, sie habe die Absicht gehabt, den Flüchtigen zu folgen. m ... ~ Sn der mehrerwähnten Kaffeehalle fand gestern unter Betheiligung der »o«»? h ?er ^ladenen das Probeessen statt. Das Mittagessen bestand ""t Kartoffeln und Ochsenfletsch; am Buffet gab es außerdem Lyee, Ohocolade, Kuchen u. a. in. Von den Theilnehmern verließ Niemand unbefriedigt Auszeichnung! ,, ihrem mehr als 4Mbrigen Bestehen auf fast allen Well-Ausstellungen xreisgekronle Firma H. Underberg-Aldrecht in Rheinberg am Niederrhein hat für den von ihr erfundenen und allein ächt fabricirten Boonekamp of Maag- Bitter zwei neue Auszeichnungen und zwar auf der Internationalen Jubiläums- Ausstellung in Adelaide die Verdienst-Medaille erster .Wafft und auf dem Großen Internationalen Wettstreit zu Brüssel 1888 bie Goldene Medaille als höchste Auszeichnungen erhalten. Freitag den 26. Mbr. d. I., Nachmittags 2 Uhr, in der Bramm'scheu Hofraithe dahier sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Clavier, 1 Federputzmaschine, zwei Sopha's, 4 Sessel, 1 Nähmaschine, 1 Wagen, 1 Parthie Kartoffeln, eine Parthie Wirthstische. 1 Bett, zwei Klciderschränke, 1 Hobelbank, zwei Secretäre, 1 Lexikon, 1 Parthie Bücher dio. Inh rc. Gießen, den 24. October 1888. Engel, 8624 Gr. Gerichtsvollzieher. Jeiigekotenes. 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